Ben Affleck: Porträt des ahnungslosen Apologeten

15. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Geistesgrößen | 3 Kommentare
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Raymond Ibrahim, PJMedia, 6. Oktober 2014

Der Wert des jüngsten Ausfalls von Ben Affleck in Verteidigung des Islam auf HBOs Real Time besteht darin, das wir hier in einem einzigen zehnminütigen Ausschnitt alle linken/linksliberalen Gemeinplätze vorgelegt bekommen, die immer dann benutzt werden, wenn der Islam kritisiert wird.

Im Folgenden werden Afflecks Hauptargumente vorgestellt und dann diskreditiert.

Relativismus und der Mythos der islamischen Heterogenität

Als der Schriftsteller Sam Harris m Anfang, einige kritische Bemerkungen zum Islam machte, unterbrach ihn eine sichtbar erregter Affleck mit der sarkastischen Frage: „Sind Sie derjenige, der die offiziell kodifizierte Doktrin des Islam kennt? Sind Sie der Interpetator davon?“

Affleck argumtentierte pratisch, dass wirklich niemand qualifiziert ist zu sagen, was islamisch ist und was nicht, da alle Muslime frei sind den Islam auf jede Weise zu interpretieren, wie sie es wollen. Diese Ansicht hat weniger damit zu tun, wie der Islam praktiziert wird, sondern mehr mit westlichem Relativismus, insbesondere mit dem postmodernen Glauben, dass es keine „Wahrheiten“ gibt, dass alles offen ist für individuelle Darstellung. Sollte also selbst ein Scheik der Al-Azhar-Universität Affleck sagen, das die am Islam geübte Kritik stimmt, würde der Schauspieler zweifelsohne antworten: „Gut, das ist Ihre Meinung, aber ich weiß, dass die meisten anderen Muslime das nicht so sehen.“

Der fundamentale Fehler in dieser Haltung ist, dass sie die Muslime auf ein höheres Podest an Autorität stellt als den Islam selbst (obwohl Muslime per Definition die sind, „die sich denm Islam unterwerfen“, der „Unterwerfung“ unter Allahs Gesetz ist. Der Islam gründet auf dem Gesetz, der Scharia – Unterwerfung von Frauen und religiösen Minderheiten, Krieg gegen „Ungläubige“ und die Versklavung ihrer Frauen und Kinder, Verbot freier Meinungsäußerung und Abfall vom Glauben – was Affleck normalerweise verurteilen würde.

Kurz gesagt: Der sunnitische Islam, dem ungefähr 90% aller Muslime folgen, ist weit davon entfernt heterogen zu sein. Er hat nur vier anerkannte Rechtsschulen und diese stimmen in den Grundlagen mit nur geringen Differenzen zu Details überein. Selbst in den übrigen 10% der islamischen Konfessionen, die zumeist schiitisch oder Ableger davon sind, stellt man fest, wenn es um intolerante Aspekte geht, auch sie damit übereinstimmen. Zum Beispiel schreiben alle islamischen Schulen die Todesstrafe für Abfall vom Glauben vor; einige argumentieren aber, dass weibliche Apostaten „nur“ ins Gefängnis gesteckt und geschlagen werden sollen, bis sie den Islam wieder annehmen.

Die „Rassismus“-Karte

Bill Maher, der Moderator von Real Time, fragte: „Aber warum sollen wir nicht darüber [islamische Fragen] sprechen?“ Darauf schoss Affleck zurück: „Weil das widerlich ist, es ist rassistisch.“

Dieser Gedankengang ist so üblich wie er absurd ist und verdient nicht viel an Widerlegung. Es reicht aus zusagen, dass Muslime keine Rasse sind. Es gibt Muslime aus allen Nationen, Rassen, Ethnien – von Subsahara-Afrikanern bis zu blauäugigen, blonden Europäern. Dennoch verlassen sich viele Islam-Apologeten, einschließlich Kongress-Abgeordneten ständig auf diese Lüge – ich gewähre dem nicht einmal es „rechtfertigend“ zu nennen – schlicht, weil jemanden des Rassismus zu beschuldigen (in diesem Fall Islam-Kritikern) eine der sichersten Möglichkeiten ist sie zum Schweigen zu bringen.

Muslimische Lehre mit muslimischen Menschen verschmelzen

An einem Punkt, nachdem andere über Statistisches gesprochen hatten, gab Affleck den folgenden Ausbruch von sich, für den er viel Applaus bekam: „Was ist mit der mehr als einer Milliarde Menschen [Muslime], die nicht fanatisch sind, die keine Frauen bestrafen, die zur Schule gehen, ein paar Butterbrote haben, fünfmal am Tag beten wollen und die nichts von dem tun, was Sie da über alle Muslime sagen? Sie schaffen Stereotype.“

Wieder verschmilzt Affleck das Tun von Menschen – Muslimen – mit den Lehren einer Religion – dem Islam. Gehen wir zurück zum Beispiel des Abfalls vom Glauben: Der Islam lehrt eindeutig, dass diejenigen, die den Islam verlassen – einschließlich, wie die Welt gerade erst erlebte, einer schwangeren Christin, Meriam Ibrahim – hingerichtet werden müssen,. Man kann daher sagen, dass die Scharia den Tod von Apostaten fordert.

Kann man aber mit gleicher Gewissheit sagen, dass jeder einzelne, heute lebende Muslim glaubt, dass die Todesstrafe für Abfall vom Glauben aufrecht erhalten werden soll? Offensichtlich nicht. Das spiegelt aber nicht den Islam wider; es spiegelt individuelle menschliche Freiheit – eine Freiheit, die ironischerweise den Lehren des Islam widerspricht.

Nichtsdestotrotz ist diese Verschmelzung des Islam mit den Muslimen eine nur allzu übliche Herangehensweise, die ersteren vor Kritik abschirmen soll. (Man schau dieses Video aus dem Jahr 2007, in dem ich vollständiger auf diese Frage eines besorgten Reporters antworte.)

Geschichtsrevisionismus

Als nächstes argumentierte Affleck: „Wir haben furchtbar viel mehr Muslime getötet, als sie uns getötet haben und wir sind in mehr islamische Länder eingefallen.“

Abgesehen davon, dass er praktisch nahe legt „zweimal Unrecht ergibt einmal Recht“, spiegelt seine Behauptung eine erschreckende Kenntnis tatsächlicher Geschichte – natürlich Dank der eingefleischten Lüben, die aus der akademischen Welt ausgehen, gefolgt von Hollywood und den Medien.

Die Wirklichkeit verzeichnet eine ganz andere Geschichte. Von Anbeginn an ist der Islam allen anderen gegenüber feindselig gewesen. Jihad war sein wichtigstes Expansionsmittel.

Bedenken Sie: Nur ein Jahrzehnt nach der Geburt des Islam im siebten Jahrhundert brach der Jihad aus Arabien heraus. Lässt man die Tausende Kilometer antiker Länder und Zivilisationen außer Acht, die dauerhaft von ihm erobert wurden, was heute lässig „islamische Welt“ genannt wird (darunter Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien,, der Irak, der Iran und Teile von Indin und China) waren auch große Teile Europas zur einen oder anderen Zeit durch das Schwert des Islam erobert worden.

Zu den anderen Ländern und Territorien, die angegriffen wurden und/oder unter muslimische Herrschaft kamen, gehören (um ihnen ohne besondere Reihenfolge ihre modernen Namen zu geben): Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Sizilien, die Schweiz, Österreich, Ungarn, Griechenland, Russland, Polen, Bulgarien, die Ukraine, Litauen, Rumänien, Albanien, Serbien, Armenien, Georgien, Kreta, Zypern, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Weißrussland, Malta, Sardinien, Moldawien, die Slowakei und Montenegro. 846 wurde Rom von muslimisch-arabischen Plünderern gebrandschatzt und der Vatikan geschändet; etwas 600 Jahre später, 1453, wurde die andere große Basilika des Christentums, die Hagia Sophia (Heilige Weisheit) von muslimischen Türken erobert.

Zu den wenigen europäischen Regionen, die wegen ihrer Abgelegenheit im Nordwesten direkter islamischer Besatzung entgingen, gehören Großbritannien, Skandinavien und Deutschland. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht vom Islam angegriffen wurden. Fakt ist, dass im äußersten Nordwesten Europas, Island, Christen zu beten pflegten, Gott möge sie vor „dem Schrecken der Türken“ bewahren. Diese Ängste waren nicht unbegründet, das noch 1627 muslimische Seeräuber das christliche Land überfielen und vierhundert Gefangene nahmen, die sie auf den Sklavenmärkten in Algiers verkauften.

Auch Amerika entging ihnen nicht. Ein paar Jahre nach der Bildung der Vereinigten Staaten, im Jahr 1800, wurden amerikanische Handelsschiffe im Mittelmeer geplündert und ihre Seeleute von muslimischen Seeräubern versklavt. Der Botschaft von Tripoli erklärte Thomas Jefferson gegenüber, dass es für Muslime ein Recht und eine Pflicht sei, Krieg gegen Nichtmuslime zu führen, wo immer man sie findet und so viele wie möglich gefangen zu nehmen, um sie zu versklaven.

Kurz gesagt: Rund ein Jahrtausend lang – unterbrochen vom Gegenschlag der Kreuzzüge, die Leute wie Affleck wie besessen dämonisieren – stellte der Islam eine tägliche existenzielle Bedrohung des christlichen Europas und infolgedessdie en der westlichen Zivilisation dar.

Dennoch ist heute, ob es nun in Oberschulen oder Hochschulen gelehrt wird, ob Hollywood oder die Neuen Medien es darstellen, das vorherrschende historische Narrativ, dass Muslime die historischen „Opfer“ der „intoleranten“ westlichen Christen seien. Das ist exakt das, was eine Persönlichkeit des Fernsehens mir einmal live auf Fox News sagte.

Letzte Zuflucht: Rechtfertigung der Apologetik

Gegen Ende rief ein frustrierter Affleck, der nicht in der Lage war zu antworten: „Wie sieht Ihre Lösung aus? Den Islam zu verurteilen? Was zu tun?“

Das sind interessante Fragen, da sie die wahre Haltung des Apologeten offenbaren. Ich bin diesem Phänomen oft begegnet, am denkwürdigsten in einer öffentlichen Diskussion mit Prof. Hamid Dabashi von der Columbia Universität. Gegen Ende der Diskussion erklärte er: „Man kann hier sitzen und von hier bis zum Weltuntergang über Jihad reden, aber was wollen Sie tun? Nehmen wir an, Sie beweisen über jeden Ansatz hinaus, dass der Islam vom Gesetz her gewalttätig ist, wie gehen wir von da aus weiter?”

Was diese Argumentationslinie nahe legt ist, dass der Apologet glaubt, es gebe keine andere Zuflucht als ein Apologet zu sein; das die beste Politik darin besteht die Gewalt und Intoleranz des Islam zu ignorieren, da die Alternative – offenes Eingestehen – zu etwas Schlimmerem führen wird, einem Zusammenprall der Zivilisationen. Krieg. Und das muss unter allen Umständen verhindert werden – also tun wir so als ob.

Was solche Apologeten nicht erkennen: Der Zusammenprall der Zivilisationen ist bereits da; und er ist kein Produkt westlicher „Engstirnigkeit“, sondern islamischer Lehre. Ob wir es nun zugeben oder nicht, er ist hier.

Der Grund, dass Apologeten mit ihrer Argumentation (vorläufig) davon kommen können, besteht darin, dass die USA vordergründig immun gegenüber dem Islam sind – damit sie Gutfühl-Märchen über den Islam spinnen und verkaufen können, so viel sie wollen.

Doch die Zeit geht immer weiter und der Islam marschiert weiter und gewinnt an Boden, bis der Zusammenstoß erneut und ernsthaft beginnt, wie er das Jahrhunderte lang tat, bis der Islam in der Moderne auf dem Schlachtfeld vom Westen besiegt wurde. Und wenn die islamische Welt endlich in einer Position ist einen richtigen globalen Jihad zu entfesseln, wenn das Phänomen des „Islamischen Staats“ überall auf der Welt auftritt – In Amerika und Europa werden bereits Menschen von Muslimen geköpft – wird die Nachwelt mit großer Bitterkeit auf das Nichtstun und die Naivität ihrer westlichen Vorgänger zurücksehen, die das Problem hätten im Keim ersticken können, hätten sie nur die Wahrheit gesagt – und Politik zur Anwendung gebracht, die auf dieser Wahrheit basiert.

  • ● ● ●

Und hier haben wir es. Ob es nun die Projektion westlicher intellektueller Krankheiten wie Relativismus auf muslimische Lehre und Personen ist; ob es hirnloses „Rassist!“-Gebrüll ist, wann immer islamische Lehre kritisiert wird, ob es das Durcheinanderbringen der Sache durch Verschmelzung der Taten oder des Glaubens einiger Muslime mit den tatsächlichen Schwarz-Weiß-Lehren des Islam ist; ob es das die Geschichte auf den Kopf stellen ist, indem man Verfolger in Opfer verwandelt und Opfer in Verfolgende; oder ob es, nachdem man in eine Ecke gedrängt wurde, der Aufschrei ist, man habe keine andere Wahl als zu rechtfertigen, weil die Wahrheit nur alles schlimmer mache – kurz gesagt: Ben Afflecks paar Minuten zum Islam fasst das Spiel der Islamapologeten hübsch zusammen.

Letzten Endes kann man Affleck entschuldigen. Er ist einfach ein Schauspieler und man kann von ihm nicht erwarten, dass er außerhalb des Bereichs der Maske viel weiß. Die wahre Schuld liegt bei all den Amerikanern in politischen Positionen, deren Job ihnen abverlangt ehrlich mit dem amerikanischen Volk zu sein, die aber weiterhin für den Islam agieren – indem sie lügen.

Islamophobie?

12. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Muslimisches Diskussionsverhalten

8. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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Islam bedeutet Frieden – der Beweis

7. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Satire/Humor | 2 Kommentare
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„Nicht islamisch“?

1. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Dennis Prager, townhall.com, 23. September 2014

Präsident Obama erklärte in seiner jüngsten Ansprache an die Nation: “ISIL ist nicht islamisch.”

Aber woher weiß er das? Auf welcher Grundlage erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten eine Gruppe Muslime, die selbst „Islamischer Staat“ nennt, für „nicht islamisch“?

Hat er den Islam und islamische Geschichte studiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass Boko Haram, al-Qaida, Hamas, Hisbollah, die Taliban, Jamaat-e-Islami, Lashkar-e-Taiba (die Gruppe, die in Mumbai 166 Menschen abschlachtete – insbesondere Gäste des Hotel Taj – und einen Rabbiner und seine Frau zu Tode folterte), die verschiedenen palästinensischen Terrorgruppen (die allesamt muslimische gewesen sind, auch wenn es viele christliche Palästinenser gibt) und die muslimischen Terrorgruppen in Somalia, dem Jemen, Libyen und andernorts ebenfalls „nicht islamisch“ sind?

Ist er zu dem Schluss gekommen, dass die Muslimbruderschaft, die Ägyptens offenste Wahl aller Zeiten gewann, „nicht islamisch“ ist?

Und was ist mit Saudi-Arabien? Ist dieses Land auch „nicht islamisch“?

Oh: Und der Iran? Auch „nicht islamisch“?

Sind das nicht eine Menge Muslime, muslimische Gruppen und sogar Staaten – die allesamt den Islam als ihre Religion beanspruchen – um sie als „nicht islamisch“ abzutun?

Fairerweise begann die haltlose Generalisierung darüber, was islamisch ist und was nicht, mit seinem Vorgänger, Präsident George W. Bush, der regelmäßig verkündete: „Der Islam ist eine Religion des Friedens.“ Und es ist gleichermaßen unwahrscheinlich, dass seine Behauptung einem Studium des Islam und der islamischen Geschichte entstammt.

Fakt ist, das ein Studium der islamischen Geschichte keinen unvoreingenommenen Menschen zu der Schlussfolgerung bringen würde, das all diese Muslime und islamischen Gruppen „nicht islamisch“ sind. Weder die islamische Geschichte, die schon seit ihren Anfängen eine riesige Zahl an Menschen vor die Wahl zwischen Islam und Tod stellte, noch der Islam, wie er in seinen größten Werken gespiegelt wird, würde jemanden dazu bringen zu diesem Schluss zu kommen.

„Ungläubige“ zu töten ist seit seiner Gründung Teil des Islam – natürlich nicht aller Aspekte – gewesen. Innerhalb von 10 Jahren nach Mohammeds Tod hatten Muslime die Völker vom Iran bis Ägypten und vom Jemen bis Syrien erobert und gewaltsam bekehrt. Muslime haben seit dieser Zeit eroberten Völkern Tod oder Bekehrung angeboten.

Der Hindukusch, die riesige, 800km lange und 250km breite Bergkette, die sich von Afghanistan nach Pakistan erstreckt, war von Hindus bevölkert, bis die muslimische Invasion um das Jahr 1000 begann. Der persische Name Hindukusch wurde stolz von Muslimen verliehen. Er bedeutet „Hindu-Killer“. Mindestens 60 Millionen Hindus wurden während der tausend Jahre muslimischer Herrschaft von Muslimen getötet. Das ist zwar praktisch nicht bekannt, aber der größte Massenmord der Geschichte nach dem durch Mao.

Die oben genannten Gruppen folgen einigen Weisungen des Koran. Ein paar von vielen Beispielen dafür:

„In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!“ (Sure 8,12)

„Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ (Sure 9,5)

„Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.“ (Sure 9,29)

Es gibt auch eine andere Mahnung im Koran: „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (Sure 2,256)

Also kann ein Muslim den Koran zitieren, wenn er wünsche Nichtmuslimen in Frieden zu leben.

Das Problem ist, dass nach muslimischer theologischer Tradition – von vielen Gelehrten bestätigt – gilt, dass spätere Offenbarungen an Mohammed frühere Offenbarungen ersetzen (eine als „Aufhebung“ bekannte Doktrin). Und die Koranverse, die Muslimen befehlen Nichtgläubige zu bekämpfen und zu töten kamen nach denen, die Muslime mahnen mit Nichtgläubigen in Frieden und ohne religiösen Zwang zu leben.

Das Problem: Die muslimische Geschichte hat – gemäß der Doktrin der Aufhebung – weit öfter die gewalttätigen Mahnungen praktiziert.

Das Problem besteht darin, dass mehr als 600 Jahre nach Mohammed der größte je lebende muslimische Schriftsteller, Ibn Khaldun, erklärte, warum der Islam die überlegene Religion ist; er machte das im höchst angesehenen, jemals geschriebenen muslimischen Werk: „Muqaddimah“ oder „Einführung in die Geschichte“:

„In der muslimischen Gemeinschaft ist der heilige Krieg eine religiöse Pflicht, wegen des Universalismus des muslimischen Auftrags und (die Verpflichtung) jeden zum Islam zu konvertieren, sei es durch Überzeugung oder mit Gewalt.“

Mit anderen Worten: Ibn Khaldun prahlt, dass keine andere Religion gebietet die Welt durch Gewalt zu konvertieren, der Islam das aber wohl tut. War auch Ibn Khaldun „nicht islamisch“? So viel zur anderen Behauptung des Präsidenten, dass „keine Religion das Töten von Unschuldigen billigt“.

Nichts davon rechtfertigt Bigotterie gegen Muslime. Es gibt Hunderte Millionen nicht islamistischer Muslime (ein Islamist ist ein Muslim, der anstrebt anderen die Scharia aufzuzwingen), einschließlich vieler „kultureller“ oder säkularer Muslime. Und einzelne Muslime riskieren tagtäglich ihr Leben, um die für die Abwendung von Terroranschlägen in Amerika und andernorts benötigten Informationen zu liefern.

Es ist nur ein Aufruf zur Klarheit unter den Unwahrheiten, die vom Präsidenten, dem Außenminister und besonders den Universitäten kommen. Völlig zurecht frage Ayaan Hirsi Ali, in Somalia geborene Frau, die weltweite Bemühungen um muslimische Frauen und zur Reform des Islam anführt, in einer Rede an der Yale University diesen Monat: Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist, warum gibt es dann auf der saudischen Flagge ein Schwert?

Wenn der Präsident das Gefühl hat er müsse, um muslimische Verbündete zu gewinnen, Nebel werfen, dann soll er das tun. Aber der Rest von uns muss nicht so tun, als wäre das, was er sagt, wahr.

Eine Kriegserklärung

29. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam | Hinterlasse einen Kommentar
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Koran-Kriegserklaerung

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