Erasmus, Fürst des Humanismus der Renaissance und Antisemit

28. Juli 2014 um 13:45 | Veröffentlicht in Europa, Geschichte | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld interviewt Hans Jansen (direkt vom Autor)

Viele Gründungsväter der westlichen Kultur waren Antisemiten. Während der Renaissance wurde Erasmus von Rotterdam – er lebte von 1466 bis 1536 – als „Fürst des Humanismus“ angesehen. Obwohl ein sehr innovativer Denker, war Erasmus, wie viele seiner Zeitgenossen, Antisemit. Über sein Leben und Denken wurde viel geschrieben. Doch Akademiker, inklusive der berühmte niederländische Historiker Johan Huizinga, vermittelten nur selten den Antisemitismus des Erasmus. Das änderte sich erst Mitte der 1980-er Jahre.

Prof. Hans Jansen

Prof. Hans Jansen

Professor Hans Jansen ist Autor eines wichtigen und regelmäßig neu aufgelegten Werks in niederländischer Sprache mit dem Titel „Christliche Theologie nach Auschwitz“. Der Untertitel seines ersten Bandes lautet „Die Geschichte von 2000 Jahren kirchlichen Antisemitismus“. Der zweite der beiden Bände trägt den Untertitel „Die Wurzeln des Antisemitismus im Neuen Testament“. Der niederländische Protestant Jansen lehrte Geschichte an der Flämischen Freien Universität in Brüssel (1990 – 2000) und lehrt seit 2002 am Simon-Wiesenthal-Institut in derselben Stadt.

Erasmus beschrieb die Juden mehrmals als „Pest“. 1517 zum Beispiel schrieb er in einem Briefwechsel mit dem Hebraisten und Reformer Wolfgang Fabricius Capito aus Strasbourg: „Nichts ist gefährlicher für die Erziehung des Christen als die übelste Pest, das Judentum.“

Erasmus hat mehrere weitere Obsessionen zum Judentum. Im selben Brief nannte er Hebräisch „eine barbarische Sprache“, wie es der Kirchenvater Hieronimus schon gemacht hatte. 1516 schrieb er in Heronymus‘ veröffentlichten Werken, Häretiker würden den Pöbel gerne täuschen und ihm mit magischen Worten aus dem Talmud und der Kabbala Angst machen. Erasmus war ein leidenschaftlicher Gegner der hebräischen Literatur, die während der Renaissance neu aufgelegt und studiert wurde. Er hatte das Gefühl, die Wiedergeburt des Studiums des Hebräischen und seiner Literatur sei ein Signal für die Wiederbelebung des Judentums.

Erasmus gab einer tiefen Überzeugung Ausdruck, dass denen, die hebräische Literatur studierten, nicht getraut werden könne. Er kritisierte mittelalterliche Kommentare jüdischer Gelehrter zur hebräischen Bibel, die er nicht einmal lesen konnte. Als in Deutschland hebräische Literatur konfisziert und verbrannt wurde, bezog er allerdings keine Stellung. Er wollte die Freiheit der Forscher bewahren. Darüber hinaus hatte er offenbar Angst, dass die katholische Kirche auch einige seiner Bücher verbrennen könnte.

Erasmus hatte zudem eine hysterische Angst vor konvertierten Juden. Er sagte dem Papst, er habe 1517 eine Einladung des Kardinals Ximeres nach Spanien zu kommen abgelehnt. Er wollte keinen Fuß in das, wie er es nannte, „am stärksten judaisierte Land Europas“ setzen. Er hatte dem Kardinal gesagt, trotz seiner großen Bewunderung hätte er wichtige Gründe seine Einladung abzulehnen.

Erasmus war außerdem der Meinung, dass man extrem vorsichtig sein müsse Juden in der christlichen Gemeinde zu akzeptieren. Er betrachtete getaufte Juden als für das Überleben der Kirche und der Christen Europas sogar noch gefährlicher als nicht getaufte. Erasmus sah eine nicht zu überwindende Kluft zwischen Christentum und Judentum. Er fürchtete sogar, dass die Christenheit in Europa durch die Renaissance des Hebräischen und seiner Literatur komplett verschwinden würde.

Erasmus war extrem verärgert, dass der aufgeschlossene Papst Leo X. den berühmten Drucker hebräischer Bücher, Daniel van Bomberghen in Venedig, ermutigt hatte den Talmud zu veröffentlichen. Im Einklang mit der geläufigen Kirchentradition war Erasmus überzeugt, dass ie Kirche die Christen vor Kontakten mit Juden und vor den Gefahren ihrer Texte warnen müsse. Genauso wenig sollte sie tolerieren, dass Juden, Marranen und christliche Hebraisten infolge des aufkommenden Druckerberufs hebräische Schriften in großem Maße verbreiten.

Erasmus schrieb an Capito: „Ich erwäge, dass die Kirche dem Alten Testament nicht so viel Wert zumessen solle. Das Alte Testament behandelt nur die Schatten, mit denen die Menschen eine Zeit lang leben mussten. Das Alte Testament … ist heute fast wichtiger geworden als die Literatur des Christentums. Auf die eine oder andere Weise beschäftigen wir uns emsig damit uns vollständig von Christus zu distanzieren.“ Er sagte, er würde es vorziehen, wenn das gesamte Alte Testament ausgemerzt würde, statt den Frieden unter den Christen über Bücher der Juden zu zerstören.

„Wie kann man Erasmus‘ Hass auf die Juden erklären? Emile Vilemeur Telle sagt in seinem faszinierenden Buch über ihn, dies entstamme einer tiefgehenden Abneigung gegenüber der jüdischen Religion, die Erasmus in seinen exegetischen Werken auf karikaturistische Weise skizziert. Er hegte eine tiefe Verachtung für das Judentums und behauptete, dessen Anhänger glaubten Erlösung durch eine völlig ungeistliche Beachtung der Gesetze Moses, ihrer Riten, Symbole und Regeln zu erreichen. Das bestand aus seiner Sicht in der Erfüllung der Vorschriften zu Essen und denen, die Kleidung, Fasten, den Sabbat und die Feiertage betrafen. Erasmus‘ Kommentar zum Johannesevangelium stellt klar, dass er das Judentum als Anachronismus betrachtete, eine Prophetie, die ihre Erfüllung überlebte, die Verkörperung des Versagens, ein Fossil und so weiter.

In der Diskussion über Europas antisemitische Vergangenheit sind Erasmus‘ Ansichten wichtig. Die Ansichten dieses führenden Humanisten und Persönlichkeit der Renaissance illustriert einmal mehr, dass Antisemitismus sowohl Teil der europäischen Geschichte als auch seiner Kultur ist.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist der ehemalige Vorsitzende des Jerusalem Center of Public Affairs.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.07.2014)

20. Juli 2014 um 22:04 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Europa, Europa+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 1 Kommentar
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Sonntag, 20.07.2014:

Zahlen:
Bilanz am Ende des 19.07. (Mitternacht): Während der letzten 12 Tage haben die Terroristen 1.768 Raketen auf Israel geschossen, das ist im Schnitt eine alle zehn Minuten.
– Stand 13:30 Uhr: Die Terroristen schossen während der letzen 13 Tage insgesamt 1.780 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel.
– Seit dem 8. Juli haben die Terroristen allein aus Shuja’iya mehr als 140 Raketen auf Israel geschossen. (Das ist der Ort/das Viertel, das die IDF seit dem Morgen so massiv beschoss.)
– Seit Beginn der Bodenoffensive hat die IDF 36 Terrortunnel und 450 weitere Terrorziele zerstört. In den Tunneln fanden die Soldaten jede Menge Panzerfäuste, Sprengsätze, Betäubungsmittel, mit Sprengfallen versehene Waffen, Funkgeräte, Minibunker. Dabei wurden mehr als 85 Terroristen getötet, alleine Samstag 20. 23 Soldaten wurden bisher verletzt, 3 davon schwer, 2 mittelschwer, der Rest leicht. 5 Soldaten wurden bisher getötet. 48.000 Soldaten wurden einberufen, weitere 18.000 sollen kommen.
– In Shuja’iya wurden bisher mehr als 30 Soldaten verletzt (ca. 15 Uhr). Die Zahl der seit Donnerstag getöteten Terroristen stieg auf 130 (800 Verletzte Terroristen). Al-Mayadin meldet 40 Tote durch Beschuss von Shuja’ija.
Stand 18 Uhr: Bei den Kämpfen im Gazastreifen wurden seit gestern Abend 13 Soldaten der Golani-Brigade getötet.
– ca. 21:30 Uhr: Die Araber geben an, dass es in den letzten 24 Stunden 100 Tote bei ihnen gab.
– Gesamtbilanz heute: 70 Raketen sind in Israel eingeschlagen; weitere 16 wurden abgefangen. Es wurden 6 Tunnel entdeckt (und zerstört; einer war 1,2km lang, enthielt jede Menge Sprengstoff und hatte einen Ausgang in Israel).
Gesamtbilanz Bodenoffensive (Stand: 23:30 Uhr): mindestens 110 tote Terroristen, 1.320 Terrorziele beschossen.

Die Hamas tönt weiter: Wir werden unsere Jugend mit 250.000 Handgranaten ausrüsten.

Hamas hält Journalisten davon ab den Gazastreifen über den Übergang Erez zu verlassen.

Ein Hamas-Sprecher behauptete Israel habe der Waffenruhe nicht zugestimmt, die Israel seit 13:30 Uhr einhielt.

Die Gas-Pipeline im Sinai wurde erneut (zum insgesamt 7. Mal) von Terroristen gesprengt.

Ägypten verurteilte „die Eskalation im Gazastreifen, besonders den Angriff in Shuja’iya… In diesen schweren Zeiten steht es auf Seiten der Palästinenser.“

Ein Vertreter Qatars sagte, das Emirat werde keinen Druck auf die Hamas ausüben ihre Forderungen herunterzuschrauben oder zu verändern. Man agiere nur als Übermittler. Das Emirat hatte einen auf den Forderungen der Terroristen basierenden Waffenstillstandsvorschlag gemacht, der aber von der Hamas abgelehnt worden war.

Dreimal hat Israel einer Waffenruhe zugestimmt. Dreimal hat die Hamas die Zeit zum Weiterschießen genutzt.

Aus dem Gazastreifen kommen Stimmen, die Israel auffordern den Strip zu erobern, um sie von der Hamas zu befreien.

Montag, 21.07.2014:

Zahlen:
– Bilanz gestern: 13 Tunnel (mit 39 Zugängen) entdeckt; 87 Raketen auf Israel, 70 schlugen in Israel ein; 16 abgefangen; die IDF traf 187 Terrorziele. 20 Soldaten wurden bei den Kämpfen über Nacht verletzt (11 mussten zur Behandlung ins Krankenhaus). Seit Beginn der Bodenoffensive wurden 92 Soldaten verletzt (Stand: 9 Uhr). Bis Mittag belief sich die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Soldaten auf 101. Am Montag wurden mindestens 30 Soldaten im Kampf verletzt, 3 davon schwer. Seit gestern Abend fielen insgesamt 7 Soldaten.
Die Araber geben an (während der Nacht), dass die Israelis im Gazastreifen bisher 469 Menschen töteten. Am späten Morgen nennen sie die Zahl von über 500. Bis Mittag steigerten sie sie auf 509.
– Seit Beginn der Luftoffensive wurden insgesamt 1.930 Raketen auf Israel geschossen, von denen 387 abgefangen wurden. Die IDF gibt an 2.800 Terrorziele beschossen zu haben. 18 Tunnel wurden zerstört, 45 weitere gefunden.
Stand 16 Uhr: 62 Raketen schlugen in Israel ein, weitere 14 wurden abgefangen.

Ban Ki-moon hat wieder Kritik nur für Israel, nicht für die Terroristen: Israel handelt unverantwortlich, es schone die Zivilisten nicht, die Menschenrechte würden nicht eingehalten. Eskaliert würde die Lage durch Israel.
Der spanische Außenminister forderte „einen sofortigen Waffenstillstand“. Er fordert von Israel „Verhältnismäßigkeit“ beim Vorgehen im Gazastreifen.
Kuwait appelliert an Ban Ki-moon, er solle die „israelische Aggression“ beenden.

Die Nachricht der Hamas, sie habe einen israelischen Soldaten entführt, führte zu Jubelorgien im Gazastreifen. Die Facebookseite der Fatah zeigte Fotos aus Tulkarm (Samaria), auf denen „Aktivisten“ zur Feier der (angeblichen) Entführung eines Soldaten Süßigkeiten verteilten.

Die IDF veröffentlichte weitere Belege dafür, dass die Hamas Raketen von Wohnhäusern, Spielplätzen und sogar Krankenhäusern aus nach Israel schießt.

Mehr als 3.000 arabische Israelis „protestierten“ Montag in Nazareth gegen die Bodenoffensive im Gazastreifen. Sie bewarfen Polizisten mit Steinen und Flaschen. 10 Personen wurden festgenommen.

Vor zwei Tagen wurde ein Baby von einer Rakete schwer verletzt. Der Zustand des Mädchens hat sich heute deutlich verbessert.

Arabische Israelis haben zu einem Streik wegen der Offensive im Gazastreifen aufgerufen.

Terrorchef Haniyeh betonte in einer aufgezeichneten Fernsehrede erneut: Einen Waffenstillstand wird es nicht geben, wenn Israel nicht vor den Forderungen der Terroristen kapituliert. Und die beinhalten alles, was Israel unternehmen kann, um sich vor den arabischen Mördern zu schützen – im Gegenteil, es soll den Mördern den Job erst ermöglichen und sich als Opfer gefälligst willig zur Verfügung stellen.

Dienstag, 22.07.2014:

Zahlen:
Montag wurden über Tag 2 weitere Soldaten bei den Kämpfen im Gazastreifen getötet.
– Heute schoss die Eiserne Kuppel die 1.000. Rakete vom Himmel. Der erste wurde am 7. April 2011 abgeschossen.
Stand 19 Uhr: 41 Raketen auf Israel geschossen, 28 schlugen ein, 11 wurden abgefangen. 2 fielen noch im Gazastreifen.
– Stand 4 Uhr morgens: 2.040 Terrorraketen auf Israel geschossen – im Durchschnitt mehr als 145 pro Tag.
– Stand 13:30 Uhr: Nach Angaben der Araber wurden von der IDF bisher insgesamt mehr als 600 Menschen im Gazastreifen getötet. Gegen 22:30 Uhr gegen sie 604 Tote an.
– Stand 16 Uhr: Heute wurden (bisher) 14 Terroristen getötet und 187 Terrorziele zerstört.
– Stand 23:30 Uhr: Heute wurden 100 Terrorziele getroffen.
– Stand 18:30 Uhr: Heute wurden 5 verletzte Soldaten ins Krankenhaus Hadassah Ein Kerem gebracht; dort werden derzeit insgesamt 13 Soldaten behandelt.
– Zu den heute angegriffenen Terrorzentren gehörten 3 Moscheen.
– Das Barzilai-Krankenhaus in Aschkelon hat in den letzten 24 Stunden 50 während der Operation Schützende Schneide verletzte Personen aufgenommen; insgesamt wurden/werden dort 479 Opfer behandelt.

Heute Morgen gab es ein Feuergefecht mit Terroristen. 10 wurden getroffen. Andere benutzten einen Krankenwagen zur Flucht. Dieser wurde NICHT BESCHOSSEN.

Soldaten entdeckten einen Raketenwerfer direkt neben einer Schule im Gazastreifen.

Zum 2. Mal innerhalb einer Woche entdeckte die UNRWA Raketen in einer ihrer Schulen. Sie ist „empört“.

Ban Ki-moon fuhr seine „Kritik“ an Israel heute etwas zurück, fordert aber immer noch mehr israelische Zurückhaltung. Die Raketen der Terroristen verurteilte er „strongly“ („stark“), ebenso die Nutzung von zivilen Orten wie Schulen, Krankenhäusern usw. zu militärischen Zwecken. (Die gleichen harschen Worte wie zuletzt für Israel hat er den Terroristen gegenüber aber bisher nicht verwendet.)

Der französische Außenminister Fabius musste wieder was loswerden: Er verurteilte „die Massaker in Gaza“ und forderte einen Waffenstillstand. (Der hat offenbar immer noch nicht begriffen, dass die Terroristen diejenigen sind, die die Waffenruhe ablehnen!)
Der britische Oppositionsführer mag nicht zurückstehen und schäumte, er könne den furchtbaren Tod Hunderter Palästinenser nicht verteidigen. (Labour war aber schon immer antiisraelisch; die schlimmsten aktuellen Antisemiten der britischen Politik stammen aus dieser Partei, auch wenn sie ihr zum Teil nicht mehr angehören, weil sie ihnen noch zu zahm war.)

Ägypten schlug in den Gesprächen mit John Kerry vor, dass die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen Teil eines Waffenstillstandsvorschlags sein sollten. (Die haben auch den Schuss nicht gehört: Die Hamas hat diese Verhandlungen immer abgelehnt und heftig verurteilt!)

Mittwoch, 23.07.2014:

Zahlen:
Gefallene: Dienstagabend fielen 2 weitere Soldaten; das sind insgesamt 29 Gefallene. Mittwochmorgen fielen 3 weitere Offiziere und Unteroffiziere; insgesamt 32 Gefallene.
ca. 7:30 Uhr: Die IDF beschoss innerhalb der letzten 24 Stunden mehr als 200 Terrorziele, seit Beginn der Operation Schützende Schneide 3.250.
– Heute beschoss die IDF mehr als 100 Terrorziele im Gazastreifen, seit Beginn des Kriegs 3.333. Seit Beginn der Bodenoffensive wurden mehr als 200 Terroristen getötet.
– Raketenterror seit Beginn der Operation (12:45): 2.239 auf Israel geschossen, 442 davon abgefangen, 1.730 fielen in offenem Gelände
– verletzte Soldaten in Krankenhäuser gebracht: 8 ins Hadassah Ein Kerem am Morgen. Am Nachmittag weitere 26, einige davon relativ schwer verletzt.

Die IDF beschoss gestern das Wafa-Krankenhaus beschossen. In den Nachrichten bei uns wurde das groß gebracht. Ausgelassen wurden die Gründe: Seit Tagen wurden die Soldaten aus dem Krankenhausgelände heraus mit leichten und schweren Waffen beschossen; es diente außerdem als militärisches Kommandzentrum. Die IDF hatte die Krankenhaus-Verwaltung, die Hamas-Chefs und jede Menge anderer maßgeblicher Leute gewarnt, dass das aufhören muss. Die Warnungen wurden ignoriert. Schweren Herzens traf die Militärführung die Entscheidung dieses militärische Ziel anzugreifen und die Bedrohung zu eliminieren.

Die UNRWA hatte zum zweiten Mal Raketen in einer Schule entdeckt. Wieder der Umgang damit wie beim letzten Mal: Die „relevanten Seiten“ wurden unterrichtet, damit die Waffen aus der Schule entfernt werden. Heißt: Die Hama darf die Raketen wieder in Betrieb nehmen.

Die IDF fand in einem Tunnel zwischen Gazastreifen und Israel wieder ein mächtiges Waffenlager -diesmal alles IDF- Material.

Mal was Anständiges von der EU: Die 28 Mitgliedstaaten forderten Hamas und den Palästinensischen Islamischer Jihad auf sich zu entwaffnen; das wahllose Raketenfeuer aus dem Gazastreifen sei „kriminell und nicht zu rechtfertigen“. Sie konnten es aber auch wieder nicht unterlassen Israel Unverhältnismäßigkeit zu unterstellen und Proportionalität zu fordern.

Journalist John Reed twitterte heute: “Sah, wie 2 Raketen nahe dem Shifa-Krankenhaus auf israelische geschossen wurden, während weitere Bombenopfer hereingebracht wurden. Es ist noch nicht vorbei.“ Um das klar zu machen: Die Israelis haben das Wafa-Krankenhaus angreifen müssen, weil sie von dort aus beschossen wurden. Am Shifa haben wir jetzt dieselbe Situation! Es soll Aufrufe der IDF gegeben haben das Krankenhaus zu evakuieren. Im Keller dieses Krankenhauses befindet sich übrigens der oberste Kommandobunker der Hamas… (Wer sind die Kriegsverbrecher? Wem werden aber Kriegsverbrechen vorgeworfen?)

Khaled Meschaal streitet heftig ab, dass ein Waffenstillstand vor der Tür steht. „Kompromisse gibt es nicht.“ Nur wenn Israel die Hamas-Forderungen komplett erfüllt („kaputiliert“!), kann es eine Einstellung der Kämpfe geben.

Donnerstag, 24.07.2014:

Zahlen:
– Der gestern getötete Thai ist der 27. Gastarbeiter, der seit 2001 durch die Terroristen umkam.
– Gestern ergaben sich im Gazastreifen 150 Terroristen. Insgesamt wurden seit der Entführung (und Ermordung) der drei Jugendlichen 570 Hamas-Terroristen festgenommen.
– Die Araber melden 718 Tote seit Beginn der Operation.

- Verwundete Soldaten: 4 ins Soroka-Krankenhaus von Beer Sheva gebracht. Dort liegen derzeit 43 Soldaten.
– Mitternacht (Mittwoch auf Donnerstag): insgesamt sind 32 Soldaten gefallen, 1 wird vermisst.

Die IDF reagierte auf Beschuss aus Beit Hanun, wo ein Schutzbereich der UNRWA von den Terroristen zum Schießen von Raketen genutzt wurden; die IDF informierte die UNRWA, sie solle das Gebiet zwischen 10 und 12 Uhr Donnerstag evakuieren. UNRWA und Rotes Kreuz bestätigten den Erhalt der Nachricht. Die Hamas verhinderte, dass die Zivilisten die Gegend verlassen konnten!
Die IDF beschoss schließlich den Ausgangspunkt des weiterhin fortgesetzten Terrorfeuers.
Nach UNRWA-Angaben wurde eine Schule getroffen; dort starben 17 Personen, 200 wurden verletzt. Die IDF untersucht den Vorfall und sagte, ein fehl gegangener israelischer Mörser könne eine der Ursachen sein, weil Terroristen aus der Umgebung der Schule schossen. Es sei aber auch eine Terroristen-Rakete dort eingeschlagen; Chris Gunness von der UNRWA – ein Israelhasser – twitterte, dass fehlgeschossene Terrorraketen in Beit Hanun einschlugen.

Mehrere von der Hamas geschossene Raketen flogen zu kurz und schlugen in Beit Hanun ein.

Die IDF berichtete, dass weiterhin aus dem Bereich des Wafa-Krankenhauses geschossen wurde (einen Panzerfaust); im sich daraus ergebenden Feuergefecht wurden 2 Terroristen getötet.

Der stellvertretende Führer der Islamischen Bewegung (5. Kolonne) in Israel: Gaza wird Israels Nase durch den Schlamm ziehen… Gaza, das im Juli 1260 die Tataren und Mongolen überwand, ist dasselbe Gaza, das im Juli 2014 die Israelis überwinden wird. Die Israelis sind die neue Tataren.“ (Im April sagte derselbe Hetzer, Israel sei „das Land, das seit 1948 besetzt ist“.)

Als Reaktion auf den Raketenterror haben israelische Aktivisten in Sichtweite der Terroristen am Gazastreifen zwei riesige israelische Flaggen gehisst.

Nach Berichten einer russischen Nachrichtenagentur bot Putin Netanyahu an als Vermittler eines Waffenstillstands zu agieren.

Die Hamas verlangte, dass der Übergang Rafah sofort geöffnet wird.

Ein US-Vertreter sagte, ein Waffenstillstand bis zum Wochenende sei unwahrscheinlich.

Freitag, 25.07.2014:

Zahlen:
Gestern stieg die Zahl der entdeckten Tunnel auf 31. Die Terroristen schossen 63 Raketen; 47 schlugen in Israel ein, 15 wurden abgefangen. Die IDF tötete etwa 40 Terroristen. Mehr als 90 Terrorziele wurden getroffen. Insgesamt wurden seit dem 8. Juli 2.429 Terrorziele getroffen.
– Am Morgen fiel ein 36-jähriger Familienvater. Am frühen Nachmittag fiel ein weiterer Soldat im Gazastreifen, als Terroristen nahe einer UNRWA-Schule mit Mörsern und Antipanzer-Raketen auf eine israelische Einheit schossen. Heute wurden 6 Soldaten mittelschwer, 8 leicht verwundet.
– Gegen Mitternacht geben die Terroristen an, dass seit Beginn der israelischen Operation Schützende Schneide im Gazastreifen 800 Araber getötet worden sein sollen.
Die Araber geben am Abend an, dass die Zahl der Toten auf 848 gestiegen ist, darunter sollen sich 208 Kinder, 82 Frauen und 40 alte Menschen befinden. 5700 Personen wurden verletzt.

Am Gazastreifen wurde von Israel ein Feldhospital aufgebaut, in dem seit Sonntagabend Gazaner behandelt werden. Bilder davon wurden nur so veröffentlicht, dass die Araber darauf nicht zu erkennen waren, um ihnen „Probleme“ mit den „regierenden“ Terroristen zu ersparen. Die agieren aber trotzdem und beweisen, wie menschenverachtend egal ihnen menschliches Leben der eigenen Bevölkerung ist: Sie halten Menschen davon ab das Feldhospital aufzusuchen und beschossen es mit Mörsern! Unsere Medien schweigen. Unsere Menschenrechtler halten den Mund. Alle stürzen sich auf angebliche israelische Menschenrechtsverletzungen. Was Israel nicht schadet, ist uninteressant!

Im zentralen Gazastreifen fanden Soldaten in einem Wohnhaus Sprengstoff und geladene Raketenwerfer.

Es gibt Gerüchte, dass in zwei bis drei Tagen ein Waffenstillstand eintreten könnte. Die Hamas tönt dazu, dass ihre Bedingungen stehen und ohne Aufhebung de Belagerung nichts zu machen sei.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) forderte die Schaffung eines humanitären Korridors, um die Verletzten aus dem Gazastreifen transportieren zu können.

Die Schule in Beit Hanun: Die UNRWA sagt, es geben keine Beweise dafür, dass in der Schule Raketen gelagert wurden. (Das hat auch niemand definitiv behauptet; aus der Schule und der direkt Umgebung heraus wurde aber geschossen.)
Die EU fordert eine schnelle und gründliche Untersuchung des Vorfalls (als wenn die Israelis das nicht machen würden…). Sie fordert „alle Seiten“ auf die Unverletzbarkeit und Integrität von UNO-Einrichtungen zu respektieren und betont die dringende Notwendigkeit eines Waffenstillstands. [„Alle Seiten“ - warum nicht die Terroristen, denn die IDF hält sich daran, wenn die Terroristen es tun. Und wenn die Terroristen es nicht tun, gilt diese Unverletzbarkeit nicht mehr.]

5 tote Araber über Tag in Judäa und Samaria: Bei Huwara bewarf ein arabischer Mob ein israelisches Auto mit Steinen, den Fahrer auch, als der ausstieg; der Mann sah keine andere Möglichkeit als auf die Angreifer zu schießen. Ein 18-jähriger Araber wurde dabei tödlich getroffen. Bei den folgenden Krawallen starb ein weiterer Araber. In Beit Ummar bei Hebron gab es gewalttätige „Zusammenstöße“, bei denen Soldaten sich ebenfalls genötigt sahen scharf zu schießen; die Araber geben an, dass drei von ihnen getötet wurden. Ein arabischer Autofahrer stellte sich, nachdem er im Gusch Etzion mit seinem Auto in eine Menge fuhr und ein 17-jähriges Mädchen verletzte; er sagt, das sei keine Absicht gewesen. (Wenig bis gar nicht glaubwürdig!)

Etwas verwirrende Nachrichten zu Kerrys Waffenstillstandsplan; es ist nicht ganz klar, welche Bedingungen der Hamas er alles aufgenommen hatte, nur die Freilassung von Terroristen war nicht enthalten. Israels Sicherheitskabinett lehnte den Vorschlag, so wie er vorliegt, ab; er sei zu sehr auf der Seite der Terroristen angelegt. Hamas soll ihm angeblich zugestimmt haben, aber auch dazu gibt es widersprüchliche Meldungen, nach denen die Hamas „nicht abgeneigt“ ist, aber noch nicht zugestimmt hat.
Dennoch, heißt es, soll ab 7 Uhr Samstagfrüh eine zwölfstündige Feuerpause eintreten.

Samstag, 26.07.2014: Zahlen:
– In den 24 Stunden vor der Waffenruhe traf die IDF 155 Ziele, das sind 3.670 während der gesamten Operation.
– In diesen 24 Stunden fielen 4 israelische Soldaten, das macht insgesamt 37.
– Aus den Trümmern im Gazastreifen wurden mehr als 100 Leichen geborgen. Das bringt die Zahl der toten Araber auf über 1000.
– Bei den Unruhen in Judäa und Samaria wurden gestern insgesamt 6 Araber getötet.

Soldaten fanden während der Waffenruhe weitere Tunnel.

Mahmud Abbas‘ Sohn Yassir nannte die IDF im PA-Fernsehen eine Nazi-Armee. Zudem gab er an, er wolle eine Einstaatenlösung ohne Juden.

Nach Angaben von Asharq al-Awsat soll die Hamas dazu neigen den Kerry-Vorschlag zu einem Waffenstillstand anzunehmen, wenn die Einzelheiten stimmen, darunter die Garantie der Aufhebung der „Belagerung“.

Im ägyptischen Rafah schlug eine Rakete ein und tötete 2 Kinder. Woher sie kam, muss noch festgestellt werden.
In El-Joura trafen Mörser ein Haus und töteten 4 Kinder; die Mörsergranaten galten anscheinend ägyptischen Soldaten.

Tel Aviv: Demonstration zur sofortigen (einseitigen) Beendigung des Kriegs im Gazastreifen. Es gab auch eine Gegendemonstration.

Die IDF veröffentlichte mehrere Videos, die die Lage im Gazastreifen zeigen – vor allem mit Sprengsätzen verseuchte Häuser, Waffenlager in Privathäusern usw.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden von Friedenspartner Abbas haben Israel in Judäa und Samaria „den offenen Krieg“ erklärt.

Waffenstillstandsbemühungen:
Israelische Medien berichteten, der Kerry-Vorschlag gebe Israel nicht genug Möglichkeiten die Terrortunnel zu vernichten. Die Regierung überlegt bei Verbesserungen gerne neu. Gleichzeitig heißt es, die Hamas habe den Waffenstillstand ebenfalls abgelehnt, weil Israel noch gegen Tunnel vorgehen könne.
Das israelische Kabinett lehnte Kerrys Waffenstillstandsvorschlag am Freitag einstimmig ab, weil der Amerikaner „komplett vor den Forderungen der Hamas kapituliert“ hat. Auch Ägypten ist mit Kerrys Vorgehen „äußert unzufrieden“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Gerd Buurmann: In welcher Stadt…

20. Juli 2014 um 10:37 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa, Europa+Islam, Europa+Nahost, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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wurden diese Fotos aufgenommen?

Paris07-2014

Antwort: Paris, Juli 2014.

DAS ist (auch) das Bild von Muslimen im Westen, von angeblichen Unterstützern der Palästinenser – die eigentlich nur ihren Judenhass und ihren Hass gegen die Gesellschaften, in denen sie leben, ausleben. Diese Fotos geben uns einen Eindruck, was passiert, wenn wir diese Sorte Muslime machen lassen, was sie wollen: Das sind Aufnahmen von Ereignissen, die NACH einem Verbot „pro-palästinensischer“ Demonstrationen entstanden! Sich an Recht zu halten ist für diese Leute haram. Recht zu respektieren, andere Menschen zu respektieren – ist haram. Und haram heißt: Nicht beachten, dran halten ist verboten, muss bekämpft werden (physisch!), da muss Verheerendes entstehen.

Deutschland wird Studie zu Antisemitismus, Antizionismus durchführen

19. Juni 2014 um 11:30 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa, Europa+Islam, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Studie: Mehr als die Hälfte der Deutschen stimmt: „Israel verhält sich gegenüber den Palästinenser wie sich die Nazis gegenüber den Juden verhielten.“

Sam Sokol, Jerusalem Post, 13. Juni 2014

Das deutsche Innenministerium wird eine Studie zu Antisemitismus und Antizionismus durchführen, sagte ein hochrangiger Berater von Präsident Joachim Gauck dem Simon Wiesenthal Center in einem Brief, der der Jerusalem Post vorliegt. Der Brief von Botschafter Heinz-Peter Behr, Gaucks diplomatischem und außenpolitschem Berater, kam als Antwort auf eine letzten Monat vom Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, eingeschickten Anfrage; dieser hatte solche Studien in Korrespondenz mit verschiedenen europäischen Führungspolitikern gefordert.

In seiner Anfrage an Gauck zitierte Cooper eine Studie der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung, die feststellte, dass fast die Hälfte der Deutschen und 40 Prozent der Europäer insgesamt glauben, dass „Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt“. Eine weitere, von der Universität Bielefeld durchgeführte Studie stellte fest, dass mehr als die Hälfte der befragten Deutschen der Aussage zustimmten, dass „Israel sich den Palästinenser gegenüber so verhält wie die Nazis gegenüber den Juden“, fügte er hinzu.

Der erste Schritt, der zur Bekämpfung des Antisemitismus und der Delegitimierung Israels unternommen wird, sollte darin bestehen, dass die nationalen Regierungen „herausfinden, wie ein derart total falsches und hinterhältiges Bild Israels geschaffen wurde.“ „Zumindest sollten diejenigen, die eine ungerechtfertigte und extrem kriminelle Sichtweise zu anderen konzipieren und dafür eintreten, entlarvt und im Gericht der öffentlichen Meinung zur Verantwortung gezogen werden“, sagte er. „Wir alle wissen nur allzu gut aus den 1930-er Jahren in Deutschland, was passieren kann, wenn die Delegitimierung und Dämonisierung eines Imperiums nicht infrage gestellt wird.“

Behr sagte in seiner Antwort, worauf die neue Studie sich konzentrieren wird: „nicht nur auf Antisemitismus, sondern auch auf deutsche Kritik am Staat Israel und seiner Politik. Dokumente wie diese werden zur notwendigen Diskussion der Probleme des Antisemitismus und der Dämonisierung Israels beitragen.“ Behr machte mit Gaucks Äußerung, dass für Israel einzutreten „zur Selbstdefinition der deutschen Politik gehört“ geltend, dass es inakzeptabel ist Antisemitismus zu verbreiten und „das Existenzrecht des Staates Israel zu bezweifeln. Deutschland wird sowohl für sich als auch innerhalb der europäische Strukturen weiterhin für solche Haltungen kämpfen.“

Das Thema antisemitischer Gewalt ist für die europäischen Juden ein drängendes; ein Drittel der letztes Jahr in einer von der Grundrechte-Agentur der Europäischen Union durchgeführten Studie befragten Juden erklärten, dass sie es aus Angst unterlassen religiöse Kleidung oder jüdische Symbole zu tragen, während weitere 23% die Teilnahme an jüdischen Veranstaltungen oder den Besuch jüdischer Orte meiden. In mehreren Ländern erklärte bis zu einem Drittel der Juden, dass sie über Auswanderung nachdenken.

Schüsse im jüdischen Museum von Brüssel im letzten Monat und zwei folgende Angriffe auf Juden in Frankreich sind nur die jüngsten in einer Serie von gewalttätigen Vorfällen, bei denen es gegen Juden ging. Rabbi Meir Hier, Dekan und Gründer des Simon Wiesenthal Centers, traf sich am Dienstag mit Frankreichs Präsident François Hollande in Paris und lenkte dessen Aufmerksamkeit auf mehr als 1.000 französische Staatsbürger, die entweder am syrischen Bürgerkrieg teilgenommen haben oder derzeit teilnehmen, als Gefahrenquelle für die jüdische Gemeinschaft. Mehdi Nemmouche, der bei dem Anschlag im Brüsseler Museum vier Menschen tötete, war letztes Jahr in Syrien.

„Die jüdische Gemeinschaft und Frankreichs demokratischen Werte befinden sich unter nie da gewesenen Angriffen durch die Kräfte des Extremismus, sowohl von der extremen Rechten als von extrem islamistischen Lieferanten von religiöser Intoleranz, Gewalt und Mord“, sagte Hier. „Herr Präsident, in unserer Zeit wurden diese in Frankreich geborenen Terroristen – wie andere Terroristen – nicht mit Hass in ihren Herzen geboren“, sagte er Hollande. „In Anwesenheit der heute hier versammelten jüdischen Führungskräfte aus Frankreich, Amerika, Kanada und Großbritannien erkläre ich mit Gewissheit: Sollte, was Gott verhüten möge, ein Terroranschlag von einem Juden gegen unschuldige Zivilisten verübt werden, dann würde es aus der gesamten Bandbreite der jüdischen Leiter der gesamten Welt dessen öffentliche Verurteilung geben. Nicht weniger sollte von den Leitern der größten muslimischen Bevölkerungsgruppe in Europa erwartet werden“.

Eine traurige Wahrheit,

11. Juni 2014 um 16:00 | Veröffentlicht in Europa, Karika-Tour | Hinterlasse einen Kommentar
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… die gesagt werden muss. Und verstanden werden muss.

DryBones, 09.06.2014

Angriffe auf Juden in Europa

5. Juni 2014 um 15:36 | Veröffentlicht in Europa, Karika-Tour | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 26. Mai 2014

Vierfach-Mord in Brüssel, in Malmö geht es sowieso rund, in Frankreich werden Juden verprügelt, … Da fragt man sich, wer steckt alles dahinter:

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