Glaubt ihnen endlich!

22. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Islamophobie – eine Ablenkung

20. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam, Islam+Islamismus, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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IslamsPhobien

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Das Krebsgeschwür des Jihadismus gedeiht in London

19. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam | Hinterlasse einen Kommentar
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Uns wurde erzählt, wenn wir für Wohlstand, Bildung und ein leichteres Leben sorgten, würde der Sumpf des Hasses durch den islamistischen Terror austrocknen, doch wie man in London sieht, scheint das nicht zu stimmen.

Ben Caspit, Jerusalem Post, 25. August 2014 (übersetzt von Cora)

An den britischen Außenminister Philipp Hammond: Ich habe gelesen, was sie schrieben, nachdem sie erfahren haben, dass es sich bei „Jihadi John“, der den amerikanischen Journalisten köpfte, um den in London geborenen, britischen Staatsbürger Majd Abed el-Bary handelt.

Gemäß Ihren Worten, Herr Außenminister, „werden sie früher oder später versuchen, uns in unserem Land anzugreifen“ und sie beschuldigen diese Art von Jihadisten „eines absoluten Verrats an allem, wofür das britische Volk steht“. Und Sie setzen hinzu: „Es ist furchtbar daran zu denken, dass der Täter dieses Verbrechens in Britannien groß geworden ist.“

Sagen Sie mir, Herr Außenminister, leben Sie in Britannien? Und wenn dem so ist, sind Sie taub, blind und dumm? Denn wenn nicht, dann frage ich mich, was Sie so erstaunt und erschreckt. Wenn Sie im Vereinigten Königreich heimisch sind, dann gehen Sie doch mal durch Ihre Nachbarschaft und Viertel, die in den letzten Jahren von den Islamisten übernommen wurden und versuchen Sie zu verstehen, was in diesen Gemeinden in den Moscheen, die dort wie Pilze aus dem Boden schießen, gepredigt wird. Sie wären keineswegs mehr überrascht. Nebenbei, Herr Hammond, versuchen Sie das mal als orthodoxer Juden gekleidet zu tun.

Ich frage mich, ob Sie das überleben würden, und wenn ja, in welchem Zustand.

Ich möchte weder Sie, Herr Außenminister, noch Britannien verspotten. Hier in Israel haben wir großen Respekt vor Britannien, weil seine Führung immer noch zwischen Gut und Böse unterscheiden kann und ich bin mir sicher, dass in einer anonymen Abstimmung David Cameron und Sie beide beim Krieg gegen die Hamas für Israel stimmen würden. Es müsste anonym sein, denn sonst müssten Sie bei ihrer Wählerschaft einen hohen Preis dafür bezahlen.

Wir alle können zählen und kennen die Anzahl der muslimischen Bürger, die es heute im Vereinigten Königreich gibt und wir wissen, wie einflussreich sie sind. Hier in Israel gibt es ganze Reihe standhafte Bewunderer Britanniens, mich eingeschlossen. Wir zählen euch zu den aufgeklärtesten Nationen der Welt. Ihr wart nicht nur ein militärisches und politisches Weltreich, sondern seid nach wie vor für die meisten Kulturschätze, Musik, Theater, Kunst, Innovationen, Humor und Kreativität verantwortlich, die die Menschheit kennt.

Erst vor 2 Monaten traten die Rolling Stones in Tel Aviv auf (es scheint fast 20 Jahre her zu sein) und schafften es, trotz der irrsinnig hohen Eintrittspreise, 50.000 begeisterte Fans in den Yarkon-Park zu holen.

Aber das Vereinigte Königreich hat nicht nur kulturelle Helden, sondern auch ganz normale Helden zu bieten, Herr Außenminister.

Wir werden nie vergessen, dass Britannien das erste und einzige Land war, das aufstand und Hitler in die Augen schaute ohne sich abzuwenden und Hitler, allen Widerständen zum Trotz, bekämpfte und besiegte.

Damals hattet ihr Winston Churchill, einen Anführer der bis heute hoch verehrt wird, vielleicht war er einer eurer besten Anführer. Britannien kannte Stärke, Entschlusskraft, und die Kunst des Überlebens.

Ich frage mich, ob auch Sie diese Charakterzüge haben, Herr Hammond. Ich meine vor allem die Überlebensfähigkeit. Da bin ich mir nicht sicher.

Medizinisch gesprochen gibt es noch Lebenszeichen. Doch wie stehen eure Chancen den islamischen Tsunami zu überleben, eure Kultur, euren Charakter, eure Persönlichkeit zu bewahren? Ich weiß es nicht.

Euer Geist lebt hier und da noch auf. Ein Beispiel: Vor einigen Wochen bedrohten Hamas-Terroristen unseren internationalen Flughafen und verursachten damit derart Panik, dass viele Fluglinien (angeführt von den USA, seltsam genug) ihre Flüge von und nach Israel stornierten. Es dauerte eineinhalb Tage, bis jeder begriffen hatte, dass der Ben Gurion Flughafen der sicherste in der Welt ist.

In dieser Zeit hat sich British Airways dafür entschieden, ihre alte Linie strikt durchzuhalten und weiter zu fliegen; kein Flug kam verspätet oder wurde gar abgesagt. Wir begrüßten das sehr.

Wir besuchen häufig London, Herr Hammond. Nichts schlägt britischen Fußball, nichts gleicht britischer Musik, Theater, Kunst, Humor oder dem britischen Geist.

Doch diese Besuche werden zunehmend unangenehmer. Eure Straßen haben sich verändert. Man muss kein großer Forscher sein, um zu wissen, wie gefährlich das Eindringen des radikalen Islams in die europäischen Hauptstädte ist, wie tyrannisch der Islam sein kann, wie fremd ihm Toleranz, Akzeptanz gegenüber anderen ist oder wie schwer er sich in eine vorhandene Kultur integriert.

Dreißig Minuten im Internet, Herr Außenminister, werden Ihnen die schreckliche Welt aufzeigen, die in Ihren Hinterhöfen gedeiht.

Sie werden religiöse Prediger finden, die vom Hass auf den Westen, auf alles jüdische, alles christliche, auf alles, mit dem sie sich nicht identifizieren, durchdrungen sind.

Sie werden wilden Zorn in den Straßen sehen, Gewalt gegen jeden, der die Freiheit einfordert, so leben zu können, wie er es wünscht. Ich empfehle Ihnen das Video eines angeblich moderaten Muslims, der sein Glaubensbekenntnis einer anscheinend moderaten muslimischen Gemeinde predigt und nachdem sie alle damit fertig waren, sich als „moderate“ Muslime“ zu bezeichnen, fragt er, wer von ihnen das islamische Recht der Bestrafung – in welchem Frauen für Untreue gesteinigt werden – unterstütze, der solle den Arm heben. Alle die hunderte Männer hoben ihren Arm wie ein Mann. Und das sind die Moderaten!

Seit Jahrzehnten erzählt man uns, der islamische Terror wäre das Ergebnis von Unwissenheit und Armut. Gebt ihnen Sozialhilfe, Bildung und eine leichteres Leben und der Sumpf des Hasses wird austrocknen. Doch das stimmt nicht. Die Al-Qaida-Terroristen, die vor 13 Jahren Amerika angriffen, waren Einwanderer, die ein sehr bequemes Leben in der amerikanischen Demokratie hatten. Und ihr britischer Staatsbürger, Herr Hammond, der den amerikanischen Journalisten köpfte, kam aus dem eleganten Maida Vale House und einem Leben mit allem Komfort.

Es ist Hass, Philipp, nichts anderes. Erziehung zum Hass, zum Hass gegen den anderen, zu Intoleranz, zu Blutdurst und Mord. Und hier kommen wir zu unserenm gemeinsamen Interesse, Herr Außenminister.

Sie werden bald – im Guten oder Schlechten – verstehen, dass Israel keine Last für den Westen ist. Israel ist nicht der Knochen im Hals der Muslime. Das Verschwinden Israels würde nichts lösen. Ich denke, das haben Sie längst verstanden. Sie müssen nur dem radikalen Islam zuhören. Er spricht mitunter auch auf Englisch. Er ist genau und deutlich.

Er verkündet und wiederholt sein tatsächliches Ziel: Den Westen auszulöschen. Die Ungläubigen auszulöschen.

Nicht nur in Syrien, Irak oder dem Mittleren Osten, sondern überall.

Man muss keine Landkarte des Extremismus erstellen oder beispielsweise zwischen Hamas und dem Islamischen Staat unterscheiden. Sie sind Arme desselben Kraken. Seit 14 Jahren schießt die Hamas Raketen auf Frauen und Kinder, selbst als sich Israel einseitig aus dem letzten Zentimeter des Gazastreifens zurückgezogen hatte. Warum? Weil sie uns von dort ganz und gar vertreiben wollen. Woher ich das weiß? Sie sagen das tagtäglich und immer wieder ,ausdrücklich.

Warum schweigt die Welt? Eine gute Frage, Herr Hammond.

Sie wissen, dass Ihre eigenen Jihadisten eines Tages zurückkommen werden, nicht wahr? Und dass es an der Zeit ist etwas zu unternehmen, nicht wahr? Etwas zu sagen. Vielleicht wird, wenn das nächste Mal der aufgehetzte Mob in Londons Straßen demonstriert und zum „Tod Israels“ aufgerufen wird, ein mutiger britischer Politiker aufstehen und diesen Leuten die Wahrheit sagen, mit seiner Stimme, in seiner Sprache.

Oder, alternativ, stellen Sie sich vor, Herr Hammond, was passiert wäre, wäre die nächste Generation von Hitlers Mordmaschinerie in ihrem Land aufgewachsen, in Ihrem London?

Nächster Halt: Europa

6. September 2014 um 9:00 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Europa+Nahost, Karika-Tour | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 5. September 2014

DryBones2014-09-05

Wird Europa fähig sein zu überleben? Wird es sich wehren? Wird Amerika „von hinten“ führen?
Wir werden es erleben – schon bald!

Die neue „Normalität“

5. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Europa+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Naomi Ragen, 30. August 2014

Ich erinnere mich, dass ich damals, in den 1970-ern, einen Fernsehbericht über den Bürgerkrieg im Libanon sah. In mein Gedächtnis hat sich ein Interview mit einer namenlosen Frau eingeätzt, die beschrieb, wie sie lebte, als ihre Straße von Heckenschätzen beschossen wurde, die aus Spaß gewöhnliche Bürger herauspickten. Ihre Worte lauteten in etwa: Wir gehen früh am Morgen raus, weil die Heckenschützen zu dieser Zeit noch schlafen. Und dann in der größten Hitze des Tages, weil sie dann müde sind, sagte sachlich. Ihre Worte trafen mich mit Schrecken, nicht so sehr wegen dem, was sie sagte, denn was solle die arme Frau auch machen; sie musste manchmal raus, um für ihre Familie Lebensmittel einzukaufen. Nein, was es mir kalt den Rücken herunterlaufen ließ, war, dass dies alles für sie normal geworden war. Sie hatte die Situation akzeptiert und es war zur Lebensweise geworden, ohne Rückbesinnung auf irgendeine andere Art zu leben.

Dies ist mehr als alles andere die wahre Gefahr des aktuellen Konflikts zwischen Israel und den brutalen Terroristen an seinen Grenzen. Mein Sohn sagte mir gegenüber neulich zum Versorgen meiner Enkel während des Sommers, als ständig im ganzen Land Raketenangriffe kamen und Sirenen heulten: „Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt.“

Lassen Sie mich das, was ich als nächstes sagen werde, damit einleiten, das ich es in den folgenden Kontext stelle: Ich glaube, dass die Israelis – einschließlich meines Sohnes – die mutigsten, erfindungsreichsten und intelligentesten Menschen der Erde sind. Ich glaube, dass sie ein großzügiges, einfallsreiches, kreatives, gütiges, humanes, das Leben liebendes Volk sind, die den Hass welcher Nation der Erde auch immer am wenigsten verdienen.

Aber ich kann mir eigentlich viele andere auf unserem kleinen Planeten vorstellen, die es verdienen verunglimpft, beleidigt werden, gegen die marschiert wird, die boykottiert, gehasst und gemieden werden.

Leute, die mit menschlichen Köpfen Fußball spielen (ich habe meinen Augen nicht getraut). Leute, die andere köpfen und das auf YouTube zeigen. Leute, die Kinder mit Puppen lehren Köpfe abzuschneiden und dann stolz die Videos der kleinen Schätzchen mit ihren Sägemessern und kopflosen Puppen bei der Arbeit hochladen. Leute, die ihre zwölfjährigen Töchter an jihadistische Vergewaltiger verleihen. Leute, die Frauen Säure ins Gesicht schütten, weil sie ihre Avancen ablehnen. Leute, die andere von der Straße holen und sie hinrichten.

Sie verstehen. Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, warum nicht sie von den Gutmenschen und den wütenden Linken ins Visier genommen werden. Ich begreife nicht, warum es für Journalisten nur dann Nachrichten sind, wenn es Juden tun.

Mitten in einem persönlichen leichten Durchdrehen nach einer Menge Beerdigungen der attraktivsten, liebenswürdigsten, wunderbarsten jungen Männer der Welt, unserer IDF-Soldaten, machte ich einen lange geplanten Urlaub, eine Ostsee-Kreuzfahrt, die in Kopenhagen begann und bei der wir in Helsinki, Stockholm, St. Petersburg und einigen weiteren Haltepunkte anlegten, die ich bereits wieder vergessen habe.

Durch die Straßen einer friedlichen europäischen Stadt zu gehen war anfangs ein kleiner Schock. Es war, als müsse man sich erst wieder an Vernunft gewöhnen. All diese Blonden auf Fahrrädern in Dänemark, den Wind im Haar, hinreißende kleine Babys in Wagen an Fahrrädern. Menschen in Straßencafés, auf Bootstouren, die an einem Sommertag durchs Grüne, durch blühende Gärten schlendern. Im Kopf versuchte ich – nur für einen Moment – mir vorzustellen, wie die Sirenen ertönen und alle in Deckung hasten.

Doch das war unmöglich.

Ahh, das ist es also, was einst, vor nicht wirklich langer Zeit, Normalität genannt wurde.

Ich dachte an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, als Haile Selassie 1935 seine Stimme erhob, als Italien barbarisch in sein kleines Land einfiel. „… Es gibt keinen Präzedenzfall dafür, dass ein Volk Opfer einer solchen Ungerechtigkeit wird und derzeit dadurch bedroht wird, dass man es seinem Aggressor überlässt.“ Zur ewigen Schande der Welt fiel dieses ergreifende Flehen auf taube Ohren, während die Welt weiter dem Geschäft nachging zu versuchen sich mit Hitler zu vertragen, um ihr eigenes, ruhiges Leben fortzusetzen.

Die Geschichte bekräftigt, wie gut diese Strategie funktionierte.

Was ich am beängstigendsten und unverständlichsten finde ist, wie wenige Menschen sich daran erinnern. Ist es echte Ignoranz oder gewollte Ignoranz? Dazu habe ich noch keine Entscheidung gefunden. Junge Leute scheinen sich der Menschheitsgeschichte gegenüber so wenig bewusst. Sie können dir sagen, wie oft Selena Gomez sich von Justin Bieber getrennt hat, aber ich bezweifle ernsthaft, dass sie einem irgendetwas selbst der Geschichte der letzten zehn Jahre sagten können, geschweige denn von den letzten hundert Jahren des Planeten Erde.

Es ist eine bequeme Vergesslichkeit, die zweifelsohne durch den Marsch neuer Kräfte der Barbarei verursacht wurde, die unter dem Deckmantel der Einwanderung in die freie Welt eingefallen sind. Die gewalttätigen Demonstrationen überall in Europa zur Unterstützung der schlachtenden Horden vergewaltigender Entführer und völkermörderische, rassistischer Irrer, die unter der neu geprägten Version des Islam die reizenden Straßen von Paris übernommen haben, die Gehwege der Londoner High Street und anderer europäischer Hauptstraßen sind zu zahlreich, als dass man sie zählen könnte. Ihre abstoßenden, antisemitischen Parolen verschmutzen die Mauern der einst zivilisierten Welt. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, wird es noch zu sehen bekommen. Wo immer ihr lebt, sie werden bald auf einer Straße in eurer Nähe sein.

Juden haben aus offensichtlichen Gründen nicht den Luxus unsere Geschichte zu vergessen. Von allen Völkern der Welt sind wir diejenigen, die am wenigsten bereit sind sie zu wiederholen – aus offensichtlichen Gründen.

Ich war von der Geschichte der Juden an allen Orten der Welt, die ich besuchte, fasziniert. Ohne Ausnahme folgte die jüdische Präsenz überall in Europa demselben Muster. Juden wurden vertrieben. Dann wurden Juden aus bestimmten Gründen vorübergehend „erlaubt“ sich in bestimmten Städten eine bestimmte Zeit lang niederzulassen, um den besonderen Bedürfnissen der derzeitigen Herrschaftsklassen zu dienen. Dann wurden sie wieder hinausgeworfen. Und dann tröpfelten sie wieder zurück, bis sie erneut hinausgeworfen wurden.

Es erscheint mir so, dass Europas derzeitige Haltung gegenüber dem jüdischen Staat mit einem wahnhaften Wunsch nach Rückeroberung dieser historischen Fähigkeit befleckt, Juden vorzuschreiben, wo sie leben dürfen und wo nicht; was sie tun dürfen und was nicht. Vielleicht ist das der Grund, dass sie über die Europäische Union weiter Edikte und Warnungen und Forderungen ausgeben und üble Blutschuld-Vorwürfe erfinden, es ablehnen anzuerkennen, dass die Geschichte weitergezogen ist und dass die Juden nicht länger die Genehmigung Europas brauchen, um sich anzusiedeln und zu wachsen und zu gedeihen und zu kreieren und ihren eigenen Bedürfnisse nachzukommen, ohne Rücksicht darauf wie Europa bedient werden will.

In den 70-er Jahren des 18. Jahrhunderts wurden Juden in Schweden nur zugelassen, wenn sie zum Christentum übertraten, bis ein Siegelmacher aus Deutschland namens Aron Isak diese Forderung zurückwies: „Ich würde meine Religion nicht für alles Gold der Welt ändern.“ Das beeindruckte den Oberbürgermeister von Stockholm dermaßen, dass er Herrn Isak empfahl mit König Gustav III. zu sprechen, der ihm nicht nur das Recht gewährte Schwedens erster jüdischer Staatsbürger zu werden, sondern auch zehn weitere Familien mitzubringen, damit er ein Minyan bilden konnte.

Aus einem ruhigen Leben in einer toleranten und liberalen Bevölkerung ist das jüdische Leben in Schweden und dem größten Teil Europas zu einem Albtraum geworden, weil muslimische Einwanderer aus der gesamten islamischen Welt das Land überfluteten und auf einen Bevölkerungsanteil von vier Prozent anwuchsen.

Seit dem jüngsten Krieg im Gazastreifen ist das Leben für die schwedischen Juden noch unerträglicher geworden. „Wir haben immer gewusst, dass es in Schweden solche gibt, die uns hassen, aber diesmal kam das noch mächtiger zum Ausdruck, denn es gab so viele antisemitische Äußerungen und Angriffe durch Antisemiten, dass es unmöglich war sie alle zu verfolgen. Selbst unter Prominenten, Politikern und Journalisten – das war keine Kritik an der Operation im Gazastreifen, sondern wirklich Hass auf Juden“, erzählte der 22-jährige schwedisch-jüdische Student Victor Boslöv-Reichmann NRG.

Die Ironie, dass Europa historisch seine Türen den Juden verschloss, nur um sie den Muslimen weit zu öffnen, ist kaum zu ignorieren. In Schweden hat das zumindest keinen Segen gebracht. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2013 berichteten mehr als 1.000 schwedische Frauen in der Hauptstadt Stockholm von muslimischen Einwanderern vergewaltigt worden zu sein, ein großer Teil von ihnen noch nicht einmal Teenager.

Unser Schiff legte in Stockholm an. Jede Menge hübscher Häuser. Jede Menge dunkelhaariger Männer, die blonde Schwedinnen beäugten. Und viele Schilder, die das „Abschlachten“ von Palästinensern im Gazastreifen verdammten.

Ich flog nach Israel nach Hause. Am ersten Abend nach der Rückkehr gab es in Jerusalem Roten Alarm.

Leider fühlte es sich normal an.

Dennoch war das besser als in Schweden zu sein – oder an irgendeinem anderen Ort im Ausland, wo die örtliche Ruhe durch unmoralische Ignoranz erkauft ist. Wenn es aber stimmt, dass George Santayana recht hatte, als er schrieb: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, dann wird es an keinem dieser Orte noch allzu lange ruhig bleiben.

Dieser Artikel wurde zuerst in der Jerusalem Post vom 29. August 2014 veröffentlicht.

Die vielen Gesichter des Islamo-Nazismus

1. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In den letzten Wochen war verschiedentlich das Auftauchen von Islamo-Nazis in der Öffentlichkeit Europas zu beobachten. Eine Reihe Demonstrationen fanden statt. In Den Haag schwenkten z.B. Demonstrationsteilnehmer Flaggen der ISIS oder der Hamas und brüllten völkermörderische Parolen. Bis vor kurzem waren europäische Islamo-Nazis größtenteils nicht sehr daran interessiert öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Sie mieden jegliches Exponiertsein, das ihre Abreise in den Nahen Osten verhindern könnt, wo sie sich den mörderischen Muslimgruppen anschließen konnten.

Wie der Islamo-Nazismus Zutritt zu Europa fand, war damit markant anders als ihr Eintritt in die Vereinigten Staaten, wo Al-Qaida, eine der älteren Islamo-Nazi-Bewegungen, am 11. September 2001 einige ihrer Mitglieder für die Ermordung tausender amerikanischer Zivilisten opferte.

Heute hat der Islamo-Nazismus eine andere Bedeutung als vor und während des Zweiten Weltkriegs; damals gab es Muslime, die gleichzeitig Nazis waren. Der wichtigste Palästinenserführer, der Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, war bei der Gründung von SS-Einheiten in Bosnien und dem Kosovo entscheidend behilflich. Nach dem Krieg flohen diverse deutsche Nazis nach Ägypten. Einige traten zum Islam über, so der Propagandist Johannes van Leers und der Arzt und psychopathische Mörder Aribert Ferdinand Heim.

Der zeitgenössische Islamo-Nazismus ist anders veranlagt. Er besteht aus mörderischen Muslimen, deren Ideologie sich mit den völkermörderischen Kernelementen des Nationalsozialismus überlappt, ohne einem organisatorischen Nazi-Rahmenwerk zuzugehören. Man kann den derzeitigen Islamo-Nazismus als die Ideologie derjenigen Muslime beschreiben, auf die eine von zwei Eigenschaften zutrifft: Die erste, dass sie Gläubige sind, die die Weltherrschaft des Islam mit allen Mitteln erreichen wollen, einschließlich Gewalt. Mit anderen Worten: Für Islamo-Nazis rechtfertigt das Ziel die Mittel. Die zweite Eigenschaft, die Islamo-Nazismus beschreibt, ist die Werbung für völkermörderische Programme. Dazu gehört z.B. der Massenmord an Juden und anderen, einschließlich Muslimen anderer Denominationen.

Verschiedene Autoren haben im Verlauf der Jahre die Charakteristika des Islamo-Nazismus beschrieben, ohne ihm notwendigerweise diesen Namen zu geben. Vor rund zehn Jahren erklärte Yehuda Bauer, der Direktor Emeritus des International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem: „Sowohl in der nationalsozialistischen wie auch der marxistisch-kommunistischen Ideologie ist die parlamentarische Demokratie des liberalen Westens der Feind. Die Juden waren ein typischer Ausdruck dafür. Der radikale Islam identifiziert denselben Feind. Man muss erkennen, dass nicht nur der Islamismus, sondern auch diese beiden anderen Fundamentalismen im Wesentlichen religiös sind. Alle drei geben sich einer metaphysischen Kraft hin, während sie versuchen einer unangenehmen Wirklichkeit zu entkommen.“

Er fügte hinzu: „Es macht wenig Unterschied, ob man dies den Gott der Natur, dialektischen Marxismus oder den Koran nennt; ihre Schlüsselmerkmale sind die gleichen. Der islamische Radikalismus ist das Verlangen nach einer globalen Utopie, die durch gewalttätige Mittel erreicht werden soll und eine globale Dominanz anstrebt. Dies gilt genauso für den Nationalsozialismus und den Kommunismus.“

Bauer schloss: „Jede universale Utopie ist mörderisch und jede radikale, universale Utopie bringt radikale Mörder hervor. Trotz großer Unterschiede zwischen diesen drei im Verlauf der letzten hundert Jahre aufgekommenen Ideologien haben sie viele Parallelen.“

2013 sagte Luc Ferry, ehemaliger französischer Bildungsminister: „Heute verkörpert der Terrorismus irgendwie das Äquivalent zum Nationalsozialismus. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der radikale Islam heute … genauso grässlich ist wie der Nationalsozialismus in den 1930-er Jahren.“ Er warnte außerdem, dass der radikale Islam nicht nur eine isolierte ‚örtliche Guerilla‘ ist, sondern ein globales Problem und eine Warnung vor einem dritten Weltkrieg.“

Der israelische Antisemitismus-Historiker Robert Wistrich schreibt, dass der Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazi-Deutschland vergleichbar ist. Er erklärt, dass der muslimische Hass auf Israel und die Juden „ein eliminatorischer Antisemitismus genozidaler Dimension“ ist. In Bezug auf gemeinsame Elemente von muslimischem und nationalsozialistischem Antisemitismus listet Wistrich Fanatismus, den Todeskult, den nihilistischen Wunsch nach Zerstörung und die irre Lust auf Weltherrschaft auf.

In einem Artikel verglich Richard Prasquier, damals Präsident des CRIF, der Dachgesellschaft der französischen Juden, den radikalen Islam mit dem Nationalsozialismus. Er führte zwei wichtige Gemeinsamkeiten an. Die erste ist, dass für beide Bewegungen Juden der Hauptfeind sind und der Antisemitismus eine wesentliche Komponente ihrer Ideologie ist. Die andere ist, dass sowohl der Nationalsozialismus als auch der radikale Islam die Juden entmenschlichen. Der amerikanische Historiker Richard Landes postulierte: „Zukünftige Historiker werden vermutlich feststellen, dass der gegenwärtige Antisemitismus in arabischen und muslimischen Gesellschaften ein noch höhere Fieberkurve erreichte als der der Nazis.“

Zeitgenössischer Islamo-Nazismus manifestiert sich sowohl in organisierten Bewegungen als auch durch Einzelpersonen. Nach der islamischen Revolution von 1979 ist der Iran die wichtigste, aber bei weitem nicht die einzige Kraft des Islamo-Nazismus gewesen. Zu den islamo-nazistischen Organisationen gehören Al-Qaida, Al-Nusra in Syrien, ISIS in Syrien und dem Irak, die Hisbollah im Libanon, die Hamas in den Palästinensergebieten sowie der Islamische Jihad. In Afrika bestehen solche Bewegungen selbstverständlich z.B. in der Boko Haram in Nigeria und Al-Shabab in Somalia. Zudem gibt es islamo-nazistische Bewegungen an vielen weiteren Orten innerhalb der muslimischen Welt.

Zusätzlich zu solchen organisierten Bewegungen gibt es viele einzelne Muslime, die die islamo-nazistische Ideologie unterstützen. Die amerikanische Forschungsorganisation Pew hat Meinungsumfragen durchgeführt, die andeuten, dass mindestens 150 Millionen Muslime weltweit mit der Al-Qaida-Ideologie konform gehen. Eine Pew-Studie von 2009 stellte fest, dass mehr als 20 Prozent der Muslime in Indonesien, Jordanien und Ägypten Osama bin Laden vertrauten, dass er „in Weltangelegenheiten das Richtige“ tat. Bei nigerianischen Muslimen waren es mehr als 50 Prozent.

Islamo-Nazis sind nicht die einzigen radikalen Muslime. Es gibt viele weitere muslimische Extremisten, die nicht notwendigerweise Massenmord anstreben. Eine prominente solche Organisation ist in einer Reihe von Ländern die Muslimbruderschaft. Die Türkei und Qatar sind die Hauptunterstützer der Hamas, sowohl politisch als auch finanziell; und Recip Tayyip Erdoğan, der Präsident der Türkei, ist selbst radikaler Muslim.

Den Islamo-Nazismus zu definieren ist also wichtig, weil diese Ideologie viele zugehörige Phänomene mit sich bringt. Es gibt Trittbrettfahrer der islamo-nazistischen Bewegungen im Westen, Muslime wie auch andere. Es gibt außerdem solche – hauptsächlich Muslime – die den Islamo-Nazismus beschönigen; darüber hinaus gibt es eine Vielzahl westlicher politischer Parteien, die indirekt die Interessen der Islamo-Nazis fördern. All diese Faktoren zusammen repräsentieren eine komplexe Realität, die weit unklarer ist als üblicherweise erkannt wird.

Dr. Manfred Gerstenfelds kommendes Buch „The War of a Million Cuts“ analysiert, wie Israel und die Juden delegitimiert werden und wie sie dagegen kämpfen.
Er war von 2000 – 2012 Vorsitzender des Jerusalem Center of Public Affairs.

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