Der derzeitige Konflikt zwischen Israel und der Hamas zerstört einige Mythen

22. Juli 2014 um 12:33 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 2 Kommentare
Schlagwörter: , , ,

Der derzeitige Kampf zwischen der Hamas und Israel zerstört einige Mythen, die bisher von der internationalen Gemeinschaft und den Medien wie Heilsbotschaften akzeptiert wurden.

Alan Dershovitz, Jerusalem Post, 10. Juli 2014

Mythos 1: Die Hauptursache für den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sind die Besetzung der Westbank und die israelische Siedlungspolitik.

Realität: Die Realität sieht so aus, dass die Raketenangriffe der Hamas auf die israelischen Städte und Zivilisten herzlich wenig mit der israelischen Besatzung und der Siedlungspolitik in der Westbank zu tun haben. Selbst wenn Israel mit der palästinensischen Autonomiebehörde Frieden schließen würde, gingen die Raketenangriffe aus Gaza weiter. Diese Hamas–Attacken werden von den Muslimbrüdern, Iran, Syrien und jenen angespornt, die ganz und gar schon gegen die Idee eines Staates für das jüdische Volk sind. Der beste Beweis für diese Realität ist, dass diese Angriffe in dem Moment begannen, als Israel seine Besetzung des Gazastreifens beendete und all seine zivilen Siedler in diesem Gebiet abzog. Israel hinterließ landwirtschaftliche Treibhäuser und andere Ausrüstung, welche die Einwohner Gazas hätten nutzen können um eine anständige Gesellschaft aufzubauen.

Zudem wurde der Gazastreifen zu dieser Zeit noch nicht belagert, er wäre also in der Lage gewesen, ein Singapur am Mittelmeer zu werden. Stattdessen gab es den Staatsstreich der Hamas, bei dem Mitglieder der palästinensischen Autonomiebehörde ermordet wurden; die Hamas-Leute übernahmen die Macht und verwandelten Gaza in eine militante Theokratie. Sie nutzten das Material, welches die Israelis zurückgelassen hatten nicht dazu, ihre Bevölkerung zu ernähren, sondern um Raketen zu bauen, mit denen sie israelische Bürger angriffen. Erst nach diesen Raketenangriffen begann Israel Gaza zu belagern um zu verhindern, dass Raketen und Material zum Bau von terroristischen Tunneln für Entführungen importiert werden können.

Es gibt gute Gründe, warum Israel seine Siedlungspolitik in der Westbank ändern und noch intensiver an einem Frieden mit der palästinensischen Autonomiebehörde arbeiten sollte. Aber selbst wenn das gelingen würde, Raketen würden weiter aus Gaza auf Israel fliegen und Israel müsste weiter alle militärischen Schritte unternehmen, die jede Demokratie unternähme um seine Zivilisten vor einer tödlichen Bedrohung zu schützen.

Mythos 2: Was wir jetzt erleben, ist ein Kreislauf der Gewalt, an dem beide Seiten gleichermaßen Schuld sind.

Realität: Die Realität ist, natürlich, dass es keine Gemeinsamkeiten – weder rechtlich, moralisch, diplomatisch oder nach irgendeinem anderen Kriterium – zwischen dem gibt, was die Hamas macht und wie Israel darauf reagiert.

Die Hamas begeht willentlich und wissentlich ein doppeltes Kriegsverbrechen, indem sie auf israelische Zivilisten zielt und palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt. Das wissentliche Zielen auf Zivilisten, wie es die Hamas vor allem macht – ja, sich damit auch brüstet – ist ganz klar ein Kriegsverbrechen. Ganz gezielt schickt die Hamas ihre tödlichen Raketen auf Beer Sheva, Tel Aviv, Haifa und Jerusalem. Das ist ein Kriegsverbrechen! Zudem feuert sie ihre Raketen von Krankenhäusern, Schulen und Häusern in stark bevölkerten Gebieten ab, um zu erreichen, dass die Israelis palästinensische Zivilisten töten.

Das ist ebenfalls ein Kriegsverbrechen.

Man nennt dies die „tote Baby Strategie“ der Hamas. Mit ihr zwingt sie wohldurchdacht Israel zu der grausamen Entscheidung, die Raketenstellungen anzugreifen und dabei einige Kinder zu töten, die als menschliche Schutzschilde genutzt werden oder den Angriff abzublasen und damit ihre eigenen Kinder in Gefahr zu bringen. Meistens entschied sich Israel für die Option, vom Angriff abzusehen, doch wenn unabsichtlich solche menschlichen Schutzschilde getötet werden, steht die Hamas bereit, die getöteten Zivilisten zynisch den Fernsehkameras vorzuführen, die diese grausamen Bilder mit Untertiteln in der Welt verbreiten, die Israel beschuldigen.

Die Hamas hat es hartnäckig abgelehnt Luftschutzbunker für die Zivilisten zu bauen. Es gibt Schutzräume, doch zu denen haben nur die Hamas-Terroristen Zugang. Das ist genau das Gegenteil dessen, was Israel macht – Luftschutzbunker für Zivilisten bauen und die Soldaten den Gefahren auszusetzen.

Gerade erst hat die Hamas Zivilisten aufgerufen, sich auf die Dächer militärischer Ziele zu stellen um die Israelis davon abzuhalten, diese absolut geeigneten Ziele anzugreifen. Inzwischen wurde in Israel Klage gegen das Militär eingereicht, mit der darauf gedrängt wird menschliche Schutzschilde zu ignorieren und die militärischen Ziele anzugreifen.

Begründet wird sie so, dass israelische Zivilisten sterben, wenn diese militärischen Ziele nicht angegriffen werden und jede Demokratie hat die Pflicht das Leben der eigenen Bevölkerung dem der feindlichen vorzuziehen. Bisher hat das israelische Militär davon abgesehen militärische Ziele anzugreifen, die von menschlichen Schutzschilden geschützt werden. Es gibt also keine Symmetrie zwischen den Kriegsverbrechen, die von der Hamas begangen werden und die absolut angemessenen militärischen Antworten der IDF.

Mythos 3: Mahmud Abbas ist ein Teil der Lösung, nicht des Problems.

Realität: Mahmud Abbas wurde zu einem Teil des Problems, vor allem in den letzten Tagen. Er hat die Hamas bei ihren Kriegsverbrechen unterstützt und Israels Handeln als „Völkermord“ am palästinensischen Volk dargestellt. Ich habe Abbas getroffen und ihn als einen anständigen Menschen kennen gelernt, der wirklich eine friedliche Lösung des Konflikts erreichen möchte; doch er ist kein mutiger Mann, der aufstehen und den Palästinensern die Wahrheit über den derzeitigen Konflikt sagen würde. Seine Bereitschaft zu einer Partnerschaft mit der Hamas in der Regierung zeigt zum Einen seine Schwäche und seine Bereitschaft, Komplize des Bösen zu sein. Er spricht doppelzüngig, einmal wenn er in Englisch mit westlichen Medien und Diplomaten spricht und ganz anders, wenn er auf Arabisch zur palästinensischen Straße spricht, von der er weiß, dass sie viele Unterstützer der Hamas hat. Seine öffentliche Unterstützung für die Hamas macht es für Israel noch schwieriger ein Verhandlungsergebnis mit der palästinensischen Autonomiebehörde zu erreichen. Es macht es aber auch für die Hamas schwieriger, den Raketenbeschuss zu stoppen und einem Waffenstillstand zuzustimmen.

Die gesamte zivilisierte Welt sollte hinter Israel stehen, da es sich gegen Kriegsverbrecher verteidigt. Dass so viele diejenigen unterstützen, die Kriegsverbrechen begehen – oder dazu schweigen – zeigt uns auf zutiefst beunruhigende Weise, wie es um ihre Werte und Vorurteile steht.

Niemand, mit dem man reden kann

27. Juni 2014 um 13:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

Boaz Bismutz, Israel HaYom, 18. Juni 2014

Die Bilder palästinensischer Kinder, die die Entführung unserer Jungs feiern, offenbaren in erster Linie, dass auf der anderen Seite eine weiter gehirngewaschene Generation verloren gegangen ist.

Die Palästinenser haben eine Kampagne mit dem Titel „Drei Shalits“ gestartet.

Die erste Forderung des ehemaligen Premierminister Yitzhak Rabin an den Chef der Palästinensischen Befreiungsorganisation, Yassir Arafat, vor Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen war die Beendigung der palästinensischen Hetze gegen Israel in den Schulen. Arafat hatte schon damals kein Problem zu lügen und gab Rabin dieses Versprechen.

Die Hetze in palästinensischen Schulbüchern hat wirklich nie aufgehört und es wäre in der Tat besser, gäbe sie nur auf diese Schulen beschränkt und richtete sich nur gegen den Staat Israel. In Wirklichkeit ist das Phänomen aber weit allgemeiner und verbreiteter, in der gesamten arabischen Welt verbreitet und richtet sich nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen die Juden. Die politische Korrektheit, die die Kontrolle über unser Leben übernommen hat, verpflichtet uns, das nicht laut zu sagen oder auch nur das Gegenteil zu sagen. Möge der Himmel verhüten, dass wir jemanden wütend machen, wir sind doch alles Brüder oder zumindest Cousins. Ich habe die Mehrzahl der arabischen Länder besucht und in einem davon vier Jahre als Botschafter gedient und ich habe aus erster Hand die Bedeutung von Hass erfahren. Es stimmt, das ist nicht überall so. Aber auf die Mehrheit trifft es zu.

Warum sind wir in einer solchen Wirklichkeit überrascht, dass, während die Israelis eine Kampagne zur Rückgabe unserer drei Jungs – Naftali, Eyal und Gil-ad – begannen, die Palästinenser eine Kampagne mit dem Motto „Drei Shalits“ starteten? Viele palästinensische Kinder sind mit der Kamera einfangen worden, wie sie das Drei-Finger-Zeichen als Siegessymbol schwenkte; die drei Finger repräsentieren unsere entführten Jungen. Selbst ohne das Lächeln und die Feiern dieser palästinensischer Kinder ist bereits klar, wir sehr ihre – für die Bilder verantwortlichen – Eltern die Entführung unserer Kinder unterstützen und feiern.

Schlimmer noch: Die Bilder offenbaren in erster Linie, dass auf der anderen Seite eine weitere Generation verloren gegangen ist. Wir erwarteten nicht, dass sie Solidarität mit uns zeigen, aber wir erwarteten auch nicht, dass sie Solidarität mit palästinensischem Terrorismus zeigen.

Diese soziale palästinensische Kampagne geht über die Verursachung von Übelkeit hinaus und weit auf das bei unserem Nachbarn bestehende Klima hin. Diese Kampagne ist weit bedauerlicher, bedrückender und pessimistischer, diesbezüglich stärker als die palästinensische Einheitsregierung aus Fatah und Hamas. Die Kampagne ist schlimmer, weil sie sich diesmal nicht um Politiker mit Interessen dreht, sondern – wie ich es sehe – um die meisten Palästinenser und ihre wahren Gefühle. Der Hass uns gegenüber besteht weiter und er ist beträchtlich.

Natürlich wird es diejenigen geben, die die „Besatzung“ dafür verantwortlich machen, während andere der Tatsache die Schuld zuschieben, dass unsere Jungen abends trampten. Doch die Realität der Lage – und das sagt sich nicht leich – ist, dass heute, 66 Jahre später, schon die Vorstellung, dass wir einen Staat haben, für viele unserer Nachbarn immer noch inakzeptabel ist. Jedes Handeln dagegen ist gerechtfertigt und Terror gegen Zivilisten ist absolut legitim. Die Konditoreien in Gaza und der PA machen Überstunden, wenn es einen Terroranschlag gibt.

Und wenn mancher sagt: „Nun, was kann man von einem Volk erwarten, dass das Gefühl hat in Unterdrückung und Leid zu leben?“ Dem sage ich nur einfach, dass gleichzeitig mit diesen anstrengenden Tagen des Wartens auf Nachrichten über unsere Jungs im Irak eine Tragödie stattfindet. Erst diese Woche wurde das Internet mit Fotos von 1.700 abgeschlachteten irakischen Offizieren und Soldaten vollgekleistert. Diese Fotos haben auch uns erschüttert, obwohl diese Armee vor zwei Jahrzehnten 39 Scuds auf uns schoss. Warum? Im Hebräischen nennt man es Mitgefühl. Die Welt nennt es Humanismus.

Jetzt können wir nur hoffen, dass die Menschenrechtsgruppen, die durchweg Israel und die Siedlungsunternehmen verurteilen, diese groteske palästinensische Internetkampagne ebenfalls verurteilen. Doch aus welchem Grund auch immer verloren wir 1993 in Oslo unsere Unschuld. Solange die palästinensische Gesellschaft Terroristen als Helden betrachtet – gibt es niemanden, mit dem man reden kann.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.06.2014)

7. Juni 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Friedensinitiativen, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 01.06.2014:

Die Aussichten für Israel infolge der „Aussöhnung“ der Terrorgruppen wird von Herrn Haniyeh so zusammengefasst: „Die Aussöhnung soll das palästinensische Volk gegen den Hauptfeind einen, den zionistischen Feind, und den Widerstand weiterführen.“ Einen Tag später ergänzt durch: „Diejenigen, die den Gazastreifen befreiten, können mit der Hilfe Allahs Jerusalem befreien, die Westbank und den Rest Palästinas.“ Sprich: Israel.

Einige zukünftige Minister des Gazastreifens wollten zur Verkündung der Einheitsregierung nach Ramallah reisen. Israel verweigerte ihnen die Ausreise aus dem Strip.

Heckmeck:
- Am Mittwoch sollen sich John Kerry und Mahmud Abbas wieder einmal treffen, diesmal in Amman.

Montag, 02.06.2014:

Eine Kunstausstellung in Pittsburg (USA) fällt aus. Die pal-arabischen Künstler zogen ihre Sachen ab, obwohl die beteiligten Israelis schon zugesagt hatten, dass sie nicht mehr teilnehmen. Die Israelis wollten die PA-Künstler nicht weiter in „Verlegenheit“ bringen, denn es hatte jede Menge „Kritik“ an dieser „Normalisierung“ gegeben – begleitet von Drohungen gegen die Künstler.

Dienstag, 03.06.2014:

Heute hatten die Juden den Tempelberg ausnahmsweise fast für sich, weil aus Sicherheitsgründen vielen Muslimen der Zugang zum Plateau nicht gestattet war.

Jordanische Zeitungen behauptet, die USA hätten versprochen Israel zu überzeugen der Einheitsregierung der Terroristen Wahlen in Jerusalem zu gestatten.

Die EU kann natürlich nicht anders: Sie begrüßte die Terror-Einheitsregierung und äußerte ihre Bereitschaft mit der Terroristen-Einheitsregierung zusammenzuarbeiten.
Auch der UNO-Generalsekretär ist des Lobes über die Einheitsregierung voll. Als Grundlage dafür dienen ihm die „Zusicherungen, die sowohl öffentlich wie den USA gegenüber“ gemacht wurden. (Dass diese nun gar nicht das sind, was die Friedenshetzer glauben wollen, wird ihnen wohl nie aufgehen.)

Dafür ist Israel dann doch wieder gut genug: Isamil Haniyehs Schwiegermutter wird in einem Jerusalemer Krankenhaus wegen Krebs behandelt.

Mittwoch, 04.06.2014:

Der „Naksa-Tag“ steht an. Die PalAraber und ihre internationalen Kumpane von der Linken und Friedenshetzer-Sorte wollen wieder „friedlich“ auf Jerusalem marschieren; international geht es auf israelische Botschaften. Mit dem „Naksa-Tag“ betrauern die Terroristen und ihre Helfershelfer den israelischen Sieg von 1967 – also betrauern sie, dass die Araber ihren geplanten Völkermord an den Juden (mal wieder) nicht umsetzen konnten.

Donnerstag, 05.06.2014:

Die Zahl der Terroranschläge jenseits der Grünen Linie nahm von April auf Mai von 112 auf 116 zu. In Jerusalem gab es im Mai 11 (April: 7), in Judäa und Samaria 96 (April: 80). Die meisten Anschläge erfolgten mit Brandbomben. Die Anschläge aus dem Gazastreifen gingen von 23 auf 9 zurück.

Die Ankündigung von 1.500 neuen Wohneinheiten in „Siedlungen“ und „Ost“-Jerusalem wird von den üblichen Verdächtigen verurteilt – neben den Terroristen, die USA und EUropa usw. Die Fatah-Terrorgranden kündigen „nie da gewesene Schritte“ an und behaupten Israel eskaliere die Lage.

Freitag, 06.06.2014 (zusätzlich: GANSO):

Das PA-Fernsehen hat einen neuen „Füller“ zwischen Einzelteilen einer Morgensendung ausgestrahlt. Darin werden Jerusalem, Haifa, Jaffa, Nazareth, Akko und der Negev als „Palästina“ präsentiert.

Ein Video zeigt, dass sämtliche Führer der Hamas – wirklich alle! – Jihad zur Bekämpfung und Vernichtung der Juden und Israels fordern. (Ein weiteres zeigt Ismail Haniyeh.)

Die friedliche neue PA-Regierung – ist praktisch machtlos. Die Hamas verkündet lauthals, dass sich nichts geändert hat und dass die Mehrheit der Araber den Terrorismus unterstützt.

Der jüdische Ort Itamar in Samaria bekommt ein neues Viertel, Nofei Aroma. Die Einwohner Itamars verstehen das als Reaktion auf den Palästinenser-Terror.

Ein PA-Fernsehstudio in „Ost“-Jerusalem wurde von Polizei durchsucht. Es bestand der Verdacht, dass die nötigen Sendelizenzen nicht vorhanden waren.

Samstag, 07.06.2014:

Der ägyptische Präsident al-Sisi sagte Präsident Peres und Premierminister Netanyahu, dass Ägypten weiter dem Frieden mit Israel verpflichtet ist.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Wen die Obama-Administration verantwortlich macht…

17. Mai 2014 um 12:37 | Veröffentlicht in Friedensinitiativen, Karika-Tour, Nahost-Konflikt, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

DryBones, 12. Mai 2014

Anmerkung heplev: Erst war es Kerry, der nach seinen „starken“ Worten in Richtung Abbas dann doch den Israelis sagte, sie seien auf dem Weg in einen Apartheidstaat, statt Abbas zur Verantwortung zu ziehen. Dann war es der Nahost-Sondergesandte Martin Indyk, der behauptete Israel sei mehr schuld am Zusammenbruch der Gespräche – die Siedlungen, die Siedlungen! Von den Aktivitäten und Plänen (innerhalb der „Siedlungen“!) wusste er ach so davon überraschte Mann längst. Aber egal. Diese Tätigkeiten hätten das Vertrauen der Palästinenser untergraben und das war entscheidend. Mordanschläge, Hetze der PA, Lügen und Hasspredigten der Araber/PA – alles unerheblich. Dass die Araber mal etwas tun, damit die Israelis wieder Vertrauen haben können? Was soll das denn? Die Juden haben zu parieren!

Der Friedensprozess ist ein Prozess der Schuldzuweisung an Israel

6. Mai 2014 um 14:12 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , ,

Daniel Greenfield, FrontPageMag.com, 29. April 2014

Große Lügen beginnen nicht immer groß. Sie müssen nicht einmal als Lügen beginnen. Sie werden erst in der großen Vertuschung groß, wenn die Wahrheit mit einem Knüppel abgewehrt werden muss, der aus noch größeren Lügen gemacht ist.

Ein kurzer Blick in die täglichen Zeitungen, ein schneller Klick durch die Kabel-Nachrichtensender und ein Ohr an den Nachrichten-Minuten im Auto könnte Ihnen die Vorstellung vermitteln, dass Israel isoliert und belagert ist. Israel ist in der Tat ein kleines Land. Es ist immer in einer muslimischen Region isoliert gewesen, die bereit ist selbst Mitaraber, die Christen oder Schiiten sind, wegen Differenzen in der Religion zu töten.

Doch entgegen der erfundenen Parolen der Friedenslobby ist Israel nicht moralisch bankrott, die intellektuellen Voraussetzungen des Zionismus sind nicht zerschlagen und es ist nicht der gescheiterte Staat kurz vor der Vernichtung.

Es ist die Friedenslobby, die hektisch darum kämpft die große Lüge zusammenzuhalten. Ihre Angriffe auf Israel sind keine Machtdemonstration, sondern ein verzweifelter Verschleierungsversuch. Aus den hohen Kammern, aus denen heraus John Kerry suggeriert, Israel werde zum Apartheidstaat, bis zu den niedrigeren Kammern der fehl geschlagenen Boykotte gegen Akademiker und Sprudelfirmen, fallen die Lieferanten der großen Lüge an allen Nähten auseinander.

Das große Stück Lüge begann klein. Beide Seiten würden sich die Hände schütteln und Frieden schließen. Und weiße Tauben würden aus Jerusalem nach Ramallah fliegen. Für einige war das nicht einmal eine Lüge; lediglich blinder Idealismus und Wunschdenken. Er als die Lüge versucht wurde und scheiterte, da wurde sie wirklich zur Lüge und dann gab es keine Idealisten mehr, nur verzweifelte Lügner, die eine Lüge mit einer anderen vertuschen wollen.

Der gesamte Friedensprozess ruhte auf der Lüge, dass die PLO Frieden schließen wollte. Israel hatte erfolgreich Friedensvereinbarungen, einschließlich territorialer Kompromisse, mit seinen Feinden erzielt. Seine Glaubwürdigkeit stand nie infrage. Die Glaubwürdigkeit der PLO war das große Fragezeichen und als ihre Bereitschaft Frieden zu schließen ausgetestet wurde und sie – wieder und wieder – versagte, da begann die große Lüge.

Israel kann im Friedensprozess nichts richtig machen und die PLO kann nichts falsch machen. Als Abbas unverhohlen seine Vereinbarungen missachtete, indem er zur UNO ging, nahm Außenminister John Kerry einen Sitz in der ersten Reihe des außenpolitischen Ausschusses des Senats ein und schrieb Israel die Schuld zu.

Dann schloss Abbas einen Einheits-Deal mit der Hamas, die sich der Zerstörung Israels verschrieben hat und Kerry erzählte der trilateralen Kommission, Israel sei auf dem Weg ein Apartheidstaat zu werdne.

Kerry mag für seine Terroristen-Sympathien berüchtigt sein, aber er folgte der erhabenen Tradition seiner Vorgänger und der gesamten Friedenslobby, indem er den Friedenspartner mit der größten Glaubwürdigkeit verantwortlich machte, statt den mit der wenigsten Glaubwürdigkeit, denn die Glaubwürdigkeit des Friedensprozesses hängt von seinem schwächsten Glied ab. Und das ist die palästinensische Autonomiebehörde von Abbas und seinen PLO-Terroristen.

Sollte man versuchen den Verkauf eines Hauses durch einen Verkäufer mit gutem Willen an einen böswilligen Käufer zu verhandeln, würde man den Verkäufer verantwortlich machen, denn hat man einmal zugegeben, dass der Käufer böswillig handelt, löst sich die Glaubwürdigkeit des Verkaufs in Luft auf. Wenn der Verkäufer klug ist, dann wendet er sich ab und geht, doch leider sind die Führer Israels überzeugt, dass sie ihren guten Willen beweisen können, indem sie eifrig bei Verhandlungen aufkreuzen.

Was sie nicht begreifen: Israel die Schuld zuzuweisen ist ein struktureller Teil des Friedensprozesses. Wenn die Friedenslobby zugibt, dass die PLO nicht glaubwürdig ist, dass Abbas ein manipulativer Betrüger ist, dass seine Schergen auf sienen Tod warten, um anzufangen sich gegenseitig kaltzumachen, nicht um den großen Kampf um die nationale Selbstständigkeit einer Nation weiterzuführen, die nie existierte, sondern um die Chance ihre goldenen Eimer in den Fluss der Auslandshilfen zu tauchen, der aus Brüssel, Washington und Tokio fließt, dann würde der Friedensprozess kollabieren.

Die einzige Möglichkeit den Friedensprozess am Laufe zu halten, besteht darin Israel zu rügen. Der jüdische Staat kann niemals seinen guten Willen beweisen und die PLO kann niemals ihre Böswilligkeit demonstrieren.

Je schlimmer die PLO sich verhält, desto härter sind die Angriffe der Friedenslobby auf Israel geworden.

Wenn Abbas zur UNO geht, prügelt Kerry im Senat auf Israel ein. Wen Abbas zur Hamas geht, nennt Kerry Israel einen Apartheidstaat. In der Version der Unberührbaren der Friedenslobby, dann schießt Kerry, wenn Abbas ein Messer in der Hand hält, Israel in den Kopf.

Moralisch macht das keinen Sinn, aber es ist eine komplett pragmatische Reaktion, wenn man eine große Lüge vertuscht, indem man ihre Größe und ihren Umfang eskaliert. Kerry ist kein Friedensverhandler, er ist der Vertuschungsmann für Peacegate.

Die Tragödie der Friedenslobby besteht darin, dass sie, indem sie den Frieden an die PLO binden, den Frieden unmöglich gemacht hat. Als die PLO erkannte, dass sie nicht verlieren und Israel nicht gewinnen konnte, erhöhte sie sprunghaft ihre Forderungen. Je mehr die Israellobby für die PLO deckte, desto mehr handelte die PLO auf Arten und Weisen, die die Vertuschung nötig und Frieden unmöglich machten.

Die großen Friedenslügner steigerten das Problem, über das sie mit ihren Lügen logen. Je mehr sie logen, um den Friedensprozess zu schützen, desto unerreichbarer wurde der Friedensprozess. Ihre eigenen Lügen über die PLO zur Unterstützung des Friedensprozesses erledigten den Frieden.

Alles, was inzwischen übrig bleibt, ist das schmutzige Geschäft des Vertuschens. Und die Vertuschung des größten westlichen diplomatischen Versagens der letzten zwei Jahrzehnte könnte Israel immer noch vernichten. Zu viele Regierungen und Persönlichkeiten der Öffentlichkeit haben zu viel in die große Lüge investiert. Wie so viele andere große Lügen ist die große Lüge zu groß geworden, als dass sie scheitern dürfte.

Wenn Politiker aus aller Welt und quer durch das politische Spektrum zugeben würden, dass sie einer Terrorgruppe vertrauten, sie würde sich reformieren, nur um zu erleben, dass ihnen das um die Ohren fliegt, dann würden sie wie Idioten aussehen. Wie John Kerry und Miley Cyrus können sie nicht aufhören. Die ganze Sache ist zu lange im Gang und je länger sie weiter geht, desto schlimmer würde die Wahrheit zuzugeben sie aussehen lassen.

Und so gewinnt die große Lüge an Boden. Ihre Dimensionen werden schnell universal, da die Friedenslobby behauptet, alles Territorium der Welt und alle Instabilität im nahen Osten würden sich beruhigen, ist der Friedensprozess erst einmal abgeschlossen. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Friedensprozess das Heilmittel für Krebs, verlorene Socken und die globale Erderwärmung sein. Wie jede Blase kann man auch sie nur vom Platzen abhalten, indem man sie immer größer aufbläst.

Und wenn sie platzt, wird sie sehr viel mehr mitnehmen.

Israel kann seine Bereitschaft Frieden zu schließen einer Friedenslobby niemals beweisen, deren Reputation durch diesen Beweis vernichtet werden würde. Die Friedenslobby gestattete der PLO den Friedensprozess als Geisel zu nehmen und nachdem das einmal geschehen war, war jede Hoffnung auf Frieden ohne Hoffnung.

Die große Friedenslüge tötete en Friedensprozess, über den sie log. Und jetzt ist alles, was noch zu schützen ist, die Lüge, nicht länger um des Friedens willen, sondern um der Lügner willen.

Hasbara schießt einen Bock: die illegalen Raketen

1. Mai 2014 um 8:01 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Dr. Aaron Lerner, IMRA Weekly Commentary, 1. Mai 2014

Mahmud Abbas sagte, die geeinte PA werden ihren Verpflichtungen nachkommen.

Und die Formulierung „ihren Verpflichtungen nachkommen“ taucht in so ziemlich jeder Äußerung auf, die von jeder internationalen Persönlichkeit abgegeben wird, die sich zur geeinten PA äußert.

Doch die Bedeutung dieser Formulierung ist ihres Sinnes entleert worden.
Bestenfalls gibt es einen Verweis auf die Erwartung, dass Ruhe herrscht.

Lassen Sie uns hier klar sein: Die PA ist absolut und unzweifelhaft dazu verpflichtet, dass es keine Raketen im Gazastreifen gibt.

Hier ist der Text einer solchen unterschriebenen Verpflichtung:

Israelisch-palästinensische Interimsvereinbarung zur Westbank und dem Gzastreifen
Washington DC, 28. September 1995

Kapitel 2, Artikel XIV 4
Mit Ausnahme der Waffen, Munition und Ausrüstung der palästinensischen Polizei, wie sie in Anhang I beschrieben werden, und denen der israelischen Militärkräfte darf keine Organisation, Gruppe oder Einzelperson in der Westbank und dem Gazastreifen Feuerwaffen, Munition, Waffen, Sprengstoff, Schießpulver oder damit in Zusammenhang stehende Ausrüstung jeglicher Art herstellen, verkaufen, erwerben, besitzen, importieren oder auf andere Weise in die Westbank oder den Gazastreifen einführen, soweit nicht anders in Anhang I vorgesehen.

Und hier ist der Anhang – Raketen stehen nicht auf der Liste:

DAS ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHE INTERIMSABKOMMEN ZUR WESTBANK UND DEM GAZASTREIFEN

Anhang I Artikel IV 5.c.
Im Gazastreifen wird die palästinensische Polizei die folgenden Waffen und Ausrüstung besitzen:
(1) 7.000 leichte persönliche Waffen
(2) bis zu 120 Maschinengewehre vom Kaliber 0.3“ oder 0.5“; und
(3) bis zu 45 gepanzerte Radfahrzeuge eines Typs, der noch zwischen den beiden Seiten vereinbart werden muss und von denen 22 stationiert werden, um die Einrichtungen des Rats zu schützen.

Also kann jeder, der ein paar Sätze lesen kann, sehen, dass die Verpflichtung besteht, dass es keine Raketen im Gazastreifen gibt.

Noch einmal: Die Verpflichtung ist nicht, dass keine Raketen aus dem Gazastreifen GESCHOSSEN werden. Sie besteht darin, dass es im Gazastreifen KEINE RAKETEN GIBT.

„Ruhe gegen Ruhe“ mag eine angemessene Politik und ein Ziel im Stillstand mit der Hamas sein. Aber es ist nicht das, was von der PA erwartet werden darf.

Das ist nicht einfach eine Frage des Versuchs Punkte in der öffentlichen Meinung zu sammeln. Die Politik der „Ruhe gegen Ruhe“ ist ein Krebsgeschwür, das in den 1970-ern begann, als wir die groben eines von den Amerikanern vermittelten Waffenstillstands durch Ägypten akzeptierten, das Flugabwehrraketen an den Suezkanal verlegte. Genau die Flugabwehrraketen, die eine so tödliche Rolle bei der Ermöglichung des Übergangs über den Suezkanal ein paar Jahre später im blutigen Yom Kippur-Krieg von 1973 spielten.

„Ruhe gegen Ruhe“ gestattete den Aufbau einer monströsen Bedrohung im Südlibanon und dann wieder im Gazastreifen.

Und wenn wir andeuten, dass wir die Fortsetzung der Politik „Ruhe gegen Ruhe“ akzeptieren, obwohl der Gazastreifen augenscheinlich zu einer geeinten PA gehört, dass wird das Krebsgeschwür „Ruhe gegen Ruhe“ sich unweigerlich in die Westbank aufmachen.

Die Verpflichtung keine Raketen im Gazastreifen zu haben ist nicht irgendeine obskure, mysteriöse und unbedeutende Verpflichtung.

Sie ist eine Grundverpflichtung.

Und es ist höchste Zeit, dass offizielle Vertreter Israels das glasklar machen.

„Ruhe gegen Ruhe“ reicht für die PA nicht.

Wenn die PA den Gazastreifen kontrolliert, müssen die Raketen weg.

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder einen kostenlosen Blog – auf WordPress.com!. | The Pool Theme.
Entries und Kommentare feeds.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 480 Followern an

%d Bloggern gefällt das: