Ein Friedenshetzer unterwegs

16. Juli 2014 um 14:55 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Medien+Nahost, Propaganda | 24 Kommentare
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Jürgen Todenhöfer – von Herbert Wehner immer gerne als „Herr Hodentöter“ angesprochen, der wusste schon damals, warum – ist im Gazastreifen. „Fassungslos“ sitzt er dort fest, samt Sohnemann Frederic. „Die Grenzen sind zu“, schreibt er.

Er sitzt – im wahrsten Sinne des Wortes und beweist es mit einem Foto auf seiner Facebookseite.

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Wieso sitzt er da? Weil das die beste Propaganda ist. Er beschreibt ja noch ganz andere Sachen. Zum Beispiel, dass er sich abends das Feuerwerk ansieht: Wie die Rakete der Hisbollah mit langem Rauschweif in den Himmel steigt; dann das „durch Mark und Bein gehende Zischen einer israelischen Rakete, gefolgt von einer Ohren betäubenden Explosion. Die Erde bebt.“

Man erkennt als kundiger Leser sofort: Das arme Raketchen der Hamas oder des Islamischen Jihad ist völlig harmlos, unscheinbar, kann nichts tun. Die israelische Abwehrrakete dagegen ist bedrohlich, gefährlich, macht Angst. Lässt die Erde erzittern, so böse ist sie.

Und erst die Raketen, mit denen Israel angreift: „Um drei Uhr nachts wird unser Hotel so niedrig von einer israelischen Rakete überflogen, dass das Hotel in seinen Grundfesten wackelt. Wie bei einem schweren Erdbeben… Die Rakete zerstört ein Wohnhaus 200 Meter von uns entfernt. Wir gehen in unsere Zimmer zurück.“

Merkt der geneigte Leser etwas? Zwischen der ganzen Emotionen erzeugenden Schilderung kann man etwas erkennen das die Geistesgröße nicht beabsichtigt hat: Wieso kann der Mann so einfach auf dem Dach stehen und dem Raketenkampf zusehen? Doch wohl nur, weil er eigentlich sicher sein kann, dass die Israelis sein Hotel nicht bombardieren werden – jedenfalls nicht, solange sich dort keine Terroristen stationieren, die auf Israel schießen.

Die Angriffsrakete der Israelis war auch so gut gezielt, dass er keine Sorge haben musste. Sie flog niedrig ein, aber sie traf das beabsichtigte Ziel. „Ein Wohnhaus“, schreibt der mutige Mann. Ohne zu erwähnen, warum Israelis wohl ein Wohnhaus beschießen könnten. Das ergibt sich aus der Böswilligkeit der Juden. Denn dieser Krieg ist eine Schande. Die dreifache Schande führt er ausführlich an: 1. Die ermordeten israelischen Jugendlichen; 2. Der ermordete arabische Junge; 3. „nach wahllosen und brutalen Hausdurchsuchungen und Massenverhaftungen in der Westbank – in der völlig hemmungslosen Bombardierung der 1.8 Mio Ghettobewohner von Gaza. Durch israelische Kampfjets, Raketen, Hubschrauber, Schiffe und Drohnen.“

Klar, nicht? Oder könnte es sein, dass da etwas fehlt? Der einsetzende Raketenterror der Hamas und ihrer Genossen? Ach, das zählt ja nicht, die selbstgebastelten Dinger kann man doch nicht ernst nehmen! Haben wir in der Schilderung oben ja schon gesehen: „weißer Rauchschweif“ und so, im Gegensatz zum fiesen Zischen und drohenden Knallen der israelischen Abwehrrakete (oder der erdbebenden Bombe auf das Wohnhaus „nebenan“).

Doch halt. Herr Todenhöfer attackiert: Er „verurteilt auch ausdrücklich“ die „wirkungslose und dilettantische Schießerei der Hamas und des ‘Islamischen Jihad‘“. Boa ey, jetzt aber! Jetzt kriegen die Terroristen aber – den Zeigefinger gezeigt: „Wirkungslos und dilettantisch“! So geht es aber nicht, bitte! Wie können die es wagen ineffektiv Krieg zu führen? Wenn schon Krieg, dann bitte richtig. Da müssen tote Juden her!“

Die Geistesgröße vergisst geflissentlich: Wenn die Israelis die Eiserne Kuppel“ nicht hätten, das Raketenwarnsystem Teva Adom (Roter Alarm) die Menschen nicht warnen würde und die Bunker und Sicherheitsräume in den Häusern nicht wären, dann könnte er nicht so einen Schwachsinn von „wirkungslos und dilettantisch“ von sich geben! Ist der Mann so verblödet oder so boshaft?

Die „Verurteilung“ hält sich aber auch in Grenzen. Denn sie ist nur ein Feigenblatt gegen Kritik, da Herr Todenhöfer sie nur dafür nutzt weiter gegen Israel zu hetzen. An dieser Stelle mit seiner heroenhaften Schilderung, wie dumme Israelis völlig unnötig wie gehetzt in die Bunker rennen, weil: „Die Geschosse waren wie meist, ohne Schaden anzurichten, im Umland zerschellt.“ Oder: „Ein etwa ein Meter großes Kassam-Geschoss hatte wieder einmal sein Ziel verfehlt. Verbogen lag es auf einer Straßenkreuzung.“ Man kann es nicht ernst nehmen, das Bastelzeugs. Warum sind die blöden Juden solche Angsthasen?

Für seine „Argumentation“, dass die Israelis wahllos schießen und morden, während die „Palästinenser“ zu blöde sind etwas Anständiges anzurichten, müssen natürlich Opferzahlen herhalten: „193 : 0“ steht es für die Juden. Da ist es natürlich „völlig realitätsfremd“, wenn die Israelis behaupten sie würden sich verteidigen. Wer so viele Tote macht, der ist der Aggressor, der überreagiert. Israel steht nicht unter schwerem Beschuss. Sagt der Fachmann im Gazastreifen. Oder: Seit Beginn der 2. Intifada steht es 7.000 : 1110 gegen die Araber. Das ist keine Selbstverteidigung, sagt der Wissende, der sich auf einfache Arithmetik spezialisiert hat. Kontext?

Um Himmels willen, bitte nur solchen, der ins Bild passt! Auf keinen Fall, dass die Hamas die Leute auffordert sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung zu stellen! Oder dass sie aus Wohngebieten schießt, um bei Gegenschläge möglichst viele Menschen zu Opfern zu machen, die der Propaganda dienen. Dass die eine Seite – Israel – alles unternimmt, um die Bevölkerung zu schützen, während die andere – arabische – alles unternimmt, damit es möglichst viele Opfer gibt. Hat Herr Todenhöfer den Schneid zu erzählen, wo es im Gazastreifen Bunker gibt? Wer diese Bunker nutzt (wenn er sich nicht gerade in Luxushotels am Persischen Golf vergnügt)?

Nein, das hat Herrn Todenhöfer nicht zu kümmern. Denn dann müsste er ja tatsächliche Kritik an der Hamas üben, statt seine Feigenblättchen für Attacken gegen Israel zu setzen. Der Mann macht sich – ich unterstelle: bewusst und gewollt, nicht aus Dummheit und Verblödung – zum Propagandainstrument der Terroristen. Ein kleiner Beleg dafür sei gestattet. Ist jemandem in dem Foto oben etwas aufgefallen? Dort, wo der Herr Journalist so schön auf dem Trümmerhaufen sitzt?

Nicht. Dann bitte noch einmal genau hinschauen (Foto von hier):

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Pallywood, wie es leibt und lebt: Kinderspielsachen, die so offensichtlich dort extra für Fotos platziert wurden, sollen an die Betrachter appellieren, dass Israel ein Kindermörder ist. Fragt sich nur, wie sich in einem solchen Schutthaufen die sauberen Kuscheltiere, Puppen, Bücher und der Kinderwagen oben auf den Trümmern befinden können, wo das Haus doch von oben nach unten zusammenbrach?

Kann Herr Todenhöfer das übersehen haben? Man könnte auch etwas böser fragen, ob er die Sachen selbst aufgestellt/hingelegt hat, um sich dazwischenzusetzen oder ob es jemand anderes gemacht hat.

Außer natürlich, der Mann ist doch so strunzdumm, dass er das nicht gemerkt hat…

UPDATE:

Der prima Mensch, der in Facebook die Aufmerksamkeit auf den Progaganda-Terz von Todenhöfer aufmerksam machte, hat sich des Hetzers mit einem Grafikprogramm angenommen und ihn dahin gesetzt wo er besonders noch hin gehört:

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„Nahost-Sicherheitsexperte“: Aufstieg des globalen Jihad „hat nichts mit dem Islam zu tun“

4. Juli 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Geistesgrößen, Islam+Islamismus, Medien + Islam, Terrorismus | 1 Kommentar
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Robert Spencer, Jihad Watch, 25. Juni 2014

Wie kann eine “radikale Interpretation des Islam” „mit der Religion nichts zu tun“ haben? Wie kann es sein, dass diese Gruppen, die einheitlich ihr Tun auf Grundlage des Islam erklären und rechtfertigen, nichts mit dem Islam zu tun haben? Wie kann es sein, dass ein Gruppe, die sich „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ nennt und eine andere namens „Versammlung des Volks der Sunnah und Dawah und Jihad“ nichts mit dem Islam zu tun haben? Wie kann es sein, dass Studie um Studie gezeigt hat, dass Jihadisten in der Tat allgemein wohlhabender sind als ihre Altersgenossen und Krieg dennoch behauptet, die Jihadisten seien „von Entbehrungen desillusioniert“ und wendeten sich deshalb dem Islam zu?

Wie kommt es, dass dieser offensichtliche Unsinn in den Mainstream-Medien ohne einen Hauch von Widerspruch gedruckt wird? Warum wird nur Krieg zitiert, aber niemand, der sich die verfügbaren Beweise ansieht und sagt, dass der Aufstieg des globalen Jihad nur mit dem Islam zu tun hat? Warum fragt die immer geistlose Daily Mail Krieg nicht, irgendetwas mehr als die mehr als knappen Erklärung für seine den Fakten widersprechenden Behauptungen anzuführen? Warum beeilen sich die Mainstream-Medien immer so sehr den Islam von aller Verantwortung für die immer weiter steigende Zahl an Gräueltaten zu entlasten, die in seinem Namen verübt werden und von seinen Texten und Lehren sind, statt der Ideologie entgegenzutreten, von der die Jihadisten sagen, dass sie sie inspiriert; warum werden keine positiven und effektiven Wege beschrieben, seine Macht zu Gewalt aufzuhetzen zu beschränken?

Ich würde liebend mit gerne Andreas Krieg über diese Frage diskutieren. Ich bin aber sicher, dass er das zu tun ablehnen würde.

„Von Syrien über den Irak nach Kenia und Malaysia: Wie ein neues Zeitalter des islamischen Fundamentalismus in der gesamten Welt Angst und Chaos verbreitet“, von Simon Tomlinson, Daily Mail, 25. Juni 2014:

Andreas Kreig [sic], ein Nahost-Sicherheitsexperte am King’s College London in Qatar, sagte, er habe in den letzten Wochen und Monaten einen Anstieg des Extremismus festgestellt, sagte aber, der Islam sei dafür nicht verantwortlich zu machen.

Er sagte der MailOnline: „Allem empirischen Daten zeigen, dass er zunimmt. Man findet das in allen Schlagzeilen, dann sieht man sich den Irak an, dann sieht man sich Syrien an, dann Nigeria. „Aber in allen drei Fällen hat das nichts mit dem Islam zu tun. Ich glaube, dass die Menschen im Westen glauben, das sei so, weil sie sich vom Islam verprellt fühlen. Es gibt eine Menge Islamophobie.“

Kreig [sic] sagte, mehr und mehr Gemeinschaften – oft durch Entbehrung oder andere Missstände desillusioniert – haben sich in den letzten Jahren religiösen Gruppen als Alternative zu säkularen Regimen zugewandt. Er sagte: „Wenn Gemeinschaften entrechtet werden – und viele davon sind muslimisch – dann nutzen sie den Islam, um ihre jeweilige Sache zu fördern. Sie folgen einer radikalen Interpretation des Islam, aber das hat nichts mit der Religion zu tun.“

Watschn für Tzipi Livni

14. Juni 2014 um 12:19 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Satire/Humor | Hinterlasse einen Kommentar
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aus Facebook gefunden bei Israel Matzav:

Tzipi Livni and Abu Mazen on recognizing a Jewish stateLivni: Wir wollen, dass Sie uns als jüdischen Staat anerkennen.
Abu Bluff: Halten Sie Schabbath ein?
Livni: Nein, aber….
Abu Bluff: Essen Sie kosher?
Livni: Nein, aber….
Abu Bluff: Fasten Sie an Yom Kippur?
Livni: Nein, aber….
Abu Bluff: Was wollen Sie dann von mir? Nu?

Die unmöglichen Lügen der Postzionisten

10. Juni 2014 um 12:31 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geistesgrößen, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Karni Eldad, i24 News, 20. Mail 2014

Vor einigen Wochen nach reiste ich nach London, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Die Veranstaltung wurde von der Jewish Agency und der örtlichen jüdischen Gemeinde gesponsert und konzentrierte sich auf die Frage der zwei Staaten für zwei Völker. Ich war nur einen Tag dort, aber der Eindruck, den die Reise bei mir hinterließ, hat noch nicht einmal angefangen sich aufzulösen. Zwei weitere Frauen schlossen sich mir auf der Bühne an: eine Linke, die ihre Kindheit bei Picknicks mit Arabern verbrachte (was bedeutet, dass sie eine Aktivistin, eine Ideologin war, nicht nur eine linke Sympathisantin, die Araber hasst und sie loswerden will). Die andere war wirklich links. Postzionistisch. Zweifellos ein ausgewogenes Podium.

Ich wurde gezwungen an einem Tisch zu sitzen und zu hören, wie mein geliebtes Land „Israel-Palästina“ genannt wurde, um zu lernen, dass es Juden gibt, die glauben der Staat Israel solle komplett abgeschafft werden.

Während die Linke alle möglichen Arten unlogischer und unrealistischer Lösungen vorschlug – in Anbetracht der Tatsache, dass einen Tag vor der Diskussion Tzipi Livnis Verhandlungen mit einem dröhnenden Krachen endeten – log die Postzionistin einfach nur. Mit der Linken konnte ich umgehen: Sie sprach von zwei Staaten für zwei Völker, obwohl die Realität gezeigt hatte, dass keine der beiden Seiten mit diesem Konzept einverstanden ist. Ich stimmte mit ihren Sichtweisen nicht überein, aber wenigstens sprach sie mit würdiger Stimmigkeit.

Die Lügen, die die radikal Linke von sich gab, verwirrten und erfreuten mich. Das war der einzige Sonnenstrahl der Reise (außer des Shopping und der Tatsache, dass das Publikum meine Ansichten überraschend stark unterstütze). Sie verwirrten mich, weil ich mich darauf vorbereitet hatte mit Fakten zu tun zu haben, nicht mit Lügen. Das Publikum, genährt von Medien, die im Großen und Ganzen nach links neigen, kann nicht zwischen Fakten und Lügen unterscheiden. Es war mein Wort gegen ihres, ungeachtet dessen, worauf diese Worte gründeten.

Warum erfreuten mich ihre Lügen? Weil Ideologie nutzlos ist – zumindest hoffe ich das – wenn sie nicht auf der Realität gründet. Wenn die Postzionisten gezwungen werden Fakten zu erfinden und zu verdrehen, um ihre Sicht der Welt zu untermauern – dann ist ihnen das Versagen vorherbestimmt.

Ich möchte ein Beispiel dafür geben. Ich sagte: Es gibt große rote Schilder an den Übergängen zum Bereich A (dem Teil der Westbank, der unter voller palästinensischer Kontrolle ist), die Israelis die Einfahrt verbieten, weil die Furcht besteht, dass sie ermordet werden. Andererseits stoppt nichts die Araber jeden Ort in Israel zu betreten. Jedenfalls kann ein Araber aus Bethlehem eine Siedlung betreten und viele Einwohner Bethlehems tun das, arbeiten mit uns, machen Geschäfte mit uns, während ein Einwohner derselben Siedlung Bethlehem nicht betreten darf, aus Angst, dass er dafür mit seinem Leben bezahlen wird.

Das ist faktisch richtig: Dutzende Juden wurden in den letzten Jahren innerhalb des Bereichs A ermordet. Nicht ein einziger Araber wurde wegen des Betretens einer Siedlung ermordet (außer denen, die erschossen wurde, als sie versuchten Juden innerhalb ihrer eigenen Siedlungen zu ermorden, aber das gehört nicht zum Thema). Das ist ein Argument, über das ernsthaft nachgedacht werden sollte und mit dem ernsthaft umzugehen ist, weil es im Grunde bedeutet, dass die Araber die Juden töten wollen und das bei vielen Gelegenheiten sogar tun, während die Juden keine Araber ermorden wollen. Mit anderen Worten: Man kann mit blutrünstigen Leuten (oder in diesem Fall einer Religion) keinen Frieden schließen.

Die Postzionistin wies das zurück und sage, es sei falsch. Juden könnten in den Bereich A gehen und sie habe das oft gemacht. Sie hat Freunde in Jenin und Ramallah, die sie besucht und sie wurde nie ermordet. An diesem Punkt begriff selbst das Publikum, dass sie die Realität total verzerrte. Auch sie erinnerten sich an die Witwen der beiden von einem Lynchmob in Ramallah ermordeten Israelis und all die Familien, in denen der Ehemann nur „loszog, um sein Auto in der PA reparieren zu lassen“ und nie nach Hause kam.

Die Notwendigkeit gegen ihre Lüge zu argumentieren gab es nicht; es blieb nur zu sagen, dass ie immer wieder am Leben blieb, weil die Palästinenser sich brauchen. Sie brauchen jemanden, der für sie um die Welt reist und Lügen verbreitet, denn sie ist ein exzellentes PR-Mittel. In dem Moment, wo das nicht mehr der Fall ist – wäre ihr zu raten aufzuhören und das rote Schild zu lesen und sich zu überlegen, ob sie hingehen sollte.

Das war eine von vielen Lügen. Der Abend endete für mich mit einer schlechten Note. Ich hatte nie jemanden getroffen, der derart von Selbsthass und Scham jüdisch zu sein zerfressen ist; und ich habe nicht den Wunsch, das noch einmal zu erleben. Was mich überraschte, war die Tatsache, dass sie überhaupt eingeladen worden war dort zu sprechen. Im Namen des Pluralismus hätte man Ansichten auswählen können, die maßgeblicher vorgetragen werden und in der israelischen Gesellschaft erkennbar sind und die, wie soll ich es sagen: zionistisch sind.

Karni Eldad ist Musikern, verheiratet und zweifache Mutter; sie wohnt in Tekoa (im Gush Etzion, Judäa).

Ich kann immer noch nicht glauben, dass der Papst Abbas einen „Mann des Friedens“ nannte

28. Mai 2014 um 10:25 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, Geistesgrößen | 3 Kommentare
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Elder of Ziyon, 27. Mai 2014

Ja, der Papst hat tatsächlich zu Mahmud Abbas gesagt: „Herr Präsident, Sie sind als Mann des Friedens und Friedensstifter bekannt.“

Abbas ist der, der das Olympia-Massaker von München finanzierte.

Abed Rabo fesselte und erschoss 1984 zwei israelische Wanderer, Revital Seri und Ron Levo Mahmud Abbas betrachtet ihn als Helden.

Abed Rabo fesselte und erschoss 1984 zwei israelische Wanderer, Revital Seri und Ron Levo
Mahmud Abbas betrachtet ihn als Helden.

Er ist derjenige, der damit prahlte, er habe sich in den Verhandlungen mit Israel nicht einen Zentimeter bewegt und dass die palästinensisch-arabische Haltung sich seit 1988 nicht geändert hat.

Er ist derjenige, der vorgab die Terrorgruppen aufzulösen, die zur von ihm geführten Partei gehören, tat das aber nie.

Er ist derjenige, der der von ihm geführten Partei heute sagt, dass Terror akzeptabel ist.

Er ist derjenige, der öffentlich Mörder feiert und sie Helden nennt.

Wie kann jemand Abbas einen „Mann des Friedens“ nennen?

Außer natürlich, man meint, dass er bereit ist sich total zu verbiegen um Friedensvereinbarungen zu schließen – mit Terrororganisationen.

Ehrlich, das einzig vage friedfertige an Abbas ist, dass er nicht länger aktiv zu direkten Terroranschlägen gegen Frauen und Kinder ermutigt, obwohl er immer noch diejenigen preist, die das tun. Zu sagen, das mache ihn zu einem „Friedensstifter“, ist nicht nur falsch, sondern ein Skandal.

Knallchargen

25. Mai 2014 um 14:38 | Veröffentlicht in Geistesgrößen | Hinterlasse einen Kommentar

John Brennan, CIA-Chef – der Typ verbreitet wieder die Mär, der islamische Jihad sei das Produkt von Ungerechtigkeit, Wirtschaft und Ignoranz. Ignoranz vielleicht – nämlich die derer, die die Ideologie nicht wahr haben wollen, die hinter dem Jihad steckt. Und dass die Jihadisten ausschließlich infolge dieser Ideologie namens Islam handeln.

Jimmy Carter, der alte Hetzer – er findet zwar, dass Israel zu boykottieren „etwas heftig“ ist, kann es aber doch nicht lassen üblen Müll zu verzapfen: Israels Forderung nach Anerkennung als jüdischer Staat würde bedeuten, dass die in Israel lebenden Araber alle zum Judentum konvertieren müssten. Dazu würden sie gezwungen. Vollidiotischer Hetz-Lügner!

John Kerry, Außenminister – Mahmud Abbas unterschreibt Anträge zum Beitritt der PA zu 15 UNO-Organisationen. Aber Kerry versichert felsenfest: Keine der Organisationen gehören zur UNO! Diese bestätigt am nächsten Tag den Eingang der Anträge. (Was für ein Vollidiot!)

Navi Pillay, UNO-Menschenrechtskommissarin – sie wiederholte jetzt eine verlogene Verleumdung aus dem Jahr 2005 (als ebenfalls ein UN-Mensch das behauptete): Wenn Palästinenser ihre Ehefrauen prügeln, dann ist daran Israel schuld! So reden halt antisemitische Charakterschweine…

Joachim Gauck, Bundespräsident – der die Schweiz beim Staatsbesuch maßregeln musste, Bürger seien nicht so geeignet „über komplexe abzustimmen“, das sollte bitte den gewählten Volksvertretern überlassen werden.

Lars Faaborg-Andersen, EU-Botschafter in Israel – der Tünnes hat doch tatsächlich die Stirn zu behaupten, es gebe keinen Unterschied zwischen der europäischen und der israelischen Haltung zur Hamas.

John Kerry, US-Außenminister – diese Knalltüte hat’s schon wieder geschafft noch idiotischer zu werden, als er ohnehin schon gelten musste: Er macht „Armut“ dafür verantwortlich, dass die Boko Haram Zulauf hat. Nur nicht die Religions-Ideologie als Ursache suchen…

Papst Franz (Franziskus) – „Abbas ist ein Mann des Friedens“, sagt der „Pontifex“. Wie geht das damit überein, dass dieser „Mann des Friedens“ bei derselben Gelegenheit verkündet, jeder Palästinenser, der heute einen Israeli ermordet, nicht bestraft werden darf? Aber kann man von einem, der der „Che Guevara der Palästinenser“ sein will etwas anderes erwarten, als die Mörder zu Friedfertigen zu erklären?

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