Arabischer Geschichtsrevisionismus hat ein klares Ziel

5. November 2009 at 21:08 | In Geschichte, Israel, Palästinenser | Leave a Comment
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Für die arabischen Fälscher spielt es keine Rolle, wann sie ihre Propagandalügen erfinden. Manche stammen wohl aus der Zeit vor ein paar Jahrhunderten, aber die meisten sind doch sehr viel jüngeren Datums. Eines davon hat sich einmal mehr Elder of Ziyon herausgegriffen: Das Rahel-Grab bei Bethlehem soll eine Moschee sein/gewesen sein und die Juden haben sie widerrechtlich okkupiert. Das hat natürlich Folgen in der Sichtweise und dem Umgang der Araber: Was Moschee ist, darf nicht durch Gebete anderer Religionen verunreinigt werden.

Das steht natürlich im größeren Zusammenhang, den Juden jegliche historische Verbindung zum Land Israel abzusprechen – ebenfalls eine Entwicklung, die aus jüngster Zeit stammt. Dass damit allen historischen Berichten und sogar Fotos widersprochen wird, egal. Hier ist so ein Foto (Rahel-Grab anfangs des 20. Jahrhunderts):


Die Übersetzung des Artikels findet sich auf den Nahost-Infos.

Jerusalem: Wir gewinnen, ihr verliert

12. Oktober 2009 at 9:01 | In Geschichte, Jerusalem, Nahost-Konflikt | Leave a Comment

Jerusalem steht im Zentrum jeden Verhandelns über einen Frieden im Nahost-Konflikt. Die Israelis haben schlechte Erfahrungen mit Vereinbarungen gemacht. Die Araber nehmen erfundene „Aggressionen“ zum Anlass ihren Terrorkrieg immer wieder loszutreten. Was dazu führt, dass die Stadt (bisher) jede Regelung kippen ließ, beschrieb Gerald Steinberg am 8. Oktober in der Jerusalem Post. Hier ist die Übersetzung zu finden.

Jerusalem, Hauptstadt der Juden

5. Oktober 2009 at 17:21 | In Geschichte, Jerusalem, Nahost-Konflikt | 1 Comment
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Isreal hat Jerusalem als Hauptstadt. Nicht, dass das irgendwen wirklich interessieren würde – sämtliche Staaten der Welt haben spätestens Anfang der 1980-er Jahre ihre Botschaften aus Jerusalem nach Tel Aviv verlegt. Und unsere Medienschaffenden schreiben/sprechen gerne von „Tel Aviv“, wenn sie Entscheidungen der israelischen Regierung berichten. Dass Jerusalem die Hauptstadt der Juden ist, wird praktisch ignoriert. Im Fall der Qualitätsmedien-Formulierung „Tel Aviv“ kann so mancher versucht sein antisemitische Tendenzen zu vermuten.

Richtig „interessant“ wird es dann aber bei Arabern. Die behaupten zunehmend, die Juden hätten keinerlei historische Verbindung zu Jerusalem. Damit wollen sie Israel ins Unrecht setzen und die heiligste Stadt des Judentums für sich allein beanspruchen. (Praktisch: Wenn die Juden keine Verbindung zu Jerusalem haben, haben die Christen sie auch nicht, denn das Christentum stützt sich ja auf das Vorhandensein der Juden und des jüdischen Tempels in Jerusalem.)

Zwar werden seit Jahren immer weitere archäologische Funde zutage gefördert, aber da lässt sich schön behaupten, das seien alles Fälschungen (passiert ja auch regelmäßig). Außerdem wird an den entscheidenden Stellen gar nicht gegraben, denn da drüber stehen die zwei Moscheen und wir wissen ja, welches Theater und welchen Lügensturm alleine schon die Grabungen in mehreren Hundert Metern Entfernung „hervorrufen“.

Was sich nicht widerlegen lässt, weil zu reichlich vorhanden, verbreitet und dokumentiert, sind antike Schriften. Die Römer, die Griechen, auch Ägypter usw. haben ihre Archive gehabt und staatstragend über die Juden geschrieben. Auf die Idee, das zu untersuchen, ist offenbar lange niemand gekommen. Letztes Jahr aber schrieb Rivka Fishman-Duker für die JCPA einen Aufsatz über die Beschreibung Jersualems in antiken Schriften. Die JCPA hatte eine Kurzfassung davon als deutschsprachige Übersetzung auf ihrer Internetseite „Jerusalem-Zentrum“ eingestellt. Hier ist nun eine komplette Übersetzung.

Ein schmutziges kleines Geheimnis

2. Oktober 2009 at 22:05 | In Geschichte, Palästinenser, die Welt+Nahost | 1 Comment

Jedes Mal, wenn jemand von den „Palästinensern“ schreibt oder spricht, wird ein Mythos verstärkt

Moshe Dann, YNetNews.com, 30. September 2009

Die Gründung des Staates Israel 1948, für Araber die Naqba (Katastrophe), und die Aggression durch fünf gut bewaffnete arabische Staaten, unterstützt von lokalen arabischen Banden und Milizen, die seit Jahren die Juden angriffen, setzten die Juden in Israel und den Staat tödlicher Gefahr aus.

Israel schlug zurück und verhandelte dann 1949 einen Waffenstillstand, der eine Atempause im offenen Krieg, wenn auch nicht beim Terrorismus und keinen Frieden brachte. Die Ägypter besetzten den Gazastreifen; die Jordanier besetzten Judäa, Samaria und den östlichen Teil Jerusalems einschließlich der Altstadt und des Tempelbergs; Syrien besetzte weiterhin die Golanhöhen, von denen aus es ständig israelische Siedlungen beschoss; alle bildeten Terroristen aus, die Israel überfielen und versorgten sie. Die UNO unternahm nichts.

Araber, die ihre Häuser und ihr Eigentum in Israel verließen und viele aus anderen Ländern, die sich den arabischen Armeen anschlossen und nicht zurückkehren wollten, blieben im Libanon, Syrien, Jordanien, zumeist als „Flüchtlinge“, die von der UNRWA versorgt wurden.

Diese heterogene Bevölkerung wurde „arabische Flüchtlinge“ genannt, nicht „Palästinenser“, denn damals gab es keine solche Gruppe oder ein solches Volk.

Einer der Gründe, dass sie „arabische Flüchtlinge“ genannt wurden, bestand darin, dass es viele weitere Flüchtlinge in Palästina gab; diese waren Juden. Hunderttausende jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern strömten nach Israel. Die UNRWA bot keine Hilfe an, obwohl die jüdischen Flüchtlinge alles verloren hatten und der neu gegründete Staat wenige Ressourcen hatte.

Ein ausgekochter Ägypter, Yassir Arafat, war nötig, um die PLO zu schaffen und die Vernichtung Israels und mit seinen Freunden für die Rückkehr der arabischen Flüchtlinge zu werben. Die arabischen Staaten sahen sie als zweckdienliche Stellvertreter in ihrem Krieg gegen Israel, „um Palästina zu befreien“.

Außer Jordanien hatte kein arabisches Gastgeberland den Neuankömmlingen erlaubt die Staatsbürgerschaft zu erwerben; als vorläufigen Einwohnern wurden ihre Bürger- und humanitären Rechte herbe eingeschränkt.

Die Bezeichnung „Palästinenser“ war vor dem Krieg 1967 nicht weiter verbreitet, in dem Israel in Selbstverteidigung Gebiete eroberte, die vom Völkerbund und vom Mandat einem jüdischen Staat zugewiesen worden war und dann von arabischen Ländern besetzt wurde: Judäa, Samaria und Ostjerusalem, den Gazastreifen, die Golanhöhen – allesamt reich an jüdischer Geschichte und Archäologie – und die Sinai-Halbinsel.

Als die PLO ihre terroristischen Mega-Anschläge rund um die Welt einführte, wurde der Begriff „Palästinenser“ akzeptiert, unterstützt von der Arabischen Liga, muslimischen und „blockfreien“ Staaten und den Vereinten Nationen.

So wie der Anteil der antiisraelischen Länder in der UNO wuchs, wurde die „Palästinenser“ mehr und mehr anerkannt, unterstützt und legitimiert – anders als jede andere Gruppe.

Und der Betrug funktionierte! Er funktionierte so gut, weil die Weltmedien die Selbstdefinition der Palästinenser und ihrer Sache anerkannten. Selbst die israelischen Medien, Politiker und Juristen übernahmen diesen Mythos. Akademiker förderten eine „palästinensische Archäologie“, eine „palästinensische Gesellschaft und Kultur“. Jedes Mal, wenn jemand von „Palästinensern“ schreibt oder spricht, bestärkt er diesen Mythos.

„Palästina befreien“

Die meisten großen Zeitungen benutzen de Begriff „Westbank“ – eine jordanische Anspielung von 1950, um das Gebiet von der „Eastbank“ zu unterscheiden – statt ihrer authentischen Namen Judäa und Samaria, offenbar um seine jüdische Geschichte zu leugnen.

„Palästinenser“ wurde zum Begriff für Araber, die in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen lebten – sowie auch diejenigen, die in den von der UNRWA betriebenen „Flüchtlingslagern“ im Libanon, Syrien und Jordanien und Hunderttausenden „Palästinenser“, die in der ganzen Welt verteilt leben. Durch die einzigartige und umstrittene Definition der UNRWA wird jeder, der behauptet in Palästina zu leben oder gelebt zu haben und alle ihre Nachkommen auf ewige Zeiten als „Palästinenser“ betrachtet, mit vollen Rechten und Privilegien.

Verteilt über 58 „Flüchtlingslager“ (in vielen Fällen vollständige Städte) unterstützt das Budget von mehr als einer halben Milliarde Dollar der UNRWA mehr als 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ und fünf Millionen „registrierte Flüchtlinge“; es wird angenommen, dass die Bevölkerung im nächsten Jahr sieben oder acht Millionen erreicht und weiter wächst.

Während der palästinensische Nationalismus sich unter den israelischen Arabern ausbreitete, wurde der Begriff ein Identitäts-Magnet für Araber auf beide Seiten der Waffenstillstandslinie von 1949 – der „Grünen Linie“, wie auch für die, die in anderen Ländern leben. Heute kann jeder aus jedem Grund „Palästinenser“ sein, der sich als solcher identifiziert, einschließlich ihrer Kinder, Enkel usw.

Diese Mischung nationaler Identität ist möglich, weil „Palästinenser“ keine eigene, einzigartige, sprachliche, kulturelle, ethnische, religiöse oder rassische Gruppe ist. Diese bunt zusammengewürfelte, derzeit von den Terrorgruppen Fatah und Hamas geführte Gruppe strebt auch keinen Staat mit klar definierten Grenzen an. Ihr Ziel ist nicht Eigenstaatlichkeit, sonder die Ausrottung der Juden an, wodurch sie „Palästina befreien“.

Der Erfolg des „Palästinensisanismus“ ist ein Tribut an das, was Geld, Einfluss und Judenhass kaufen und anlocken können. Diese Unterstützung der Palästinensianismus durch jüdische und israelische Medien und NGOs entstammt linken Idealen denen zu helfen, die weniger Glück haben, den Außenseitern und selbst einem echten, wenn auch fehlgeleiteten Verlangen in Frieden zu leben, ein höchst jüdischer Wert.

Obwohl es vermutlich keine Möglichkeit gibt die Verbreitung der Vorstellung des „Palästinensianismus“ zu verhindern, gibt es keinen Grund, das zu ignorieren und noch weniger es zu akzeptieren. Die Araber Palästinas haben ein Recht auf Bürger- und Menschenrechte in den Ländern, in denen sie seit Generationen wohnen. Dass es die Notwendigkeit, zusätzlich zu Jordanien, für einen zweiten arabisch-palästinensischen Staat gibt, der aus Palästina herausgeschnitten wurde und dessen Bevölkerung zu zwei Dritteln „palästinensisch“ ist; und ob ein solcher Staat all die dazugehörigen Probleme lösen wird, ist extrem zweifelhaft.

Dass der Staat Israel Selbstmord begehen sollte, um dieses Ziel zu erreichen, ist unvorstellbar.

Nachtrag zum Freiluft-KZ

25. September 2009 at 20:51 | In Geistesgrößen, Geschichte | 5 Comments
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Den lieben Kommentatoren gewidment, die meinen Eintrag von neulich geschmacklos finden oder mir vorwerfen Nazi zu sein:

Bei den ganzen aktuellen (!) Bildern aus dem Gazastreifen finde ich es erstaunlich, dass es dort ein „Freiluft-KZ“ geben soll, ohne dass wir solche Bilder bekommen:

Wird der neue „Kulturkrieg“ der Hamas die historischen Verbindungen zum Nationalsozialismus zugeben?

26. Juli 2009 at 13:42 | In Geschichte, Palästinenser | Leave a Comment
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Entscheidend an diesem Text ist der historische Aspekt: Die Rolle von palästinensischen Arabern in Sachen Shoah und Nazi-Kontakten sowie dem extrem antisemitischen Willen die Juden zu vernichten. Anders als Dershowitz sehe ich absolut keine Aussichten, dass die Hamas auch nur ansatzweise ihre Ideologie ändert und irgendetwas akzeptiert, was zu einem Ausgleich mit Israel führen könnte. In dieser Hinsicht kommt mir Dershowitz immer realitätsferner vor.
Ein weiterer Punkt, den Dershowitz nicht berücksichtigt: Während zwar Amin al-Husseini von einem eigenen Staat in Palästina träumte, war ein „palästinensisches“ Volk nicht existent, schon gar nicht im Denken der arabischen Bewohner des Mandatsgebiets.
(Am Ende ein Update mit einem weiteren Hinweis darauf, was an Dershowitz’ Interpretation der aktuellen Lage nicht stimmt.)

Alan M. Dershowitz, Hudson New York, 25. Juli 2009

Hamas, die auf die Beschießung von Zivilisten spezialisierte Terror-Organisation, hat sich jetzt entschlossen, sagt eine Schlagzeile der New York Times, sich „von Raketen auf einen Kulturkrieg“ zu verlegen, um öffentliche Unterstützung für ihre Sache zu sammeln. Teil dieser PR-Kampagne ist es, die Israelis als die „neuen Nazis“ und die Palästinenser als die „neuen Juden“ darzustellen. Um diese Verwandlung hinzubekommen, muss sie eine Form der Holocaust-Leugnung betreiben, die jeden historischen Beleg weit verbreiteter palästinensischer Komplizenschaft mit den „alten Nazis“ bei der Durchführung des wirklichen Holocaust auslöscht. Es ist zu einem wichtigen des Mantras der Hamas-Helfer geworden, dass weder das palästinensische Volk noch seine Führung im Holocaust irgendeine Rolle spielte. Hören wir Mohammed Ahmadinedschad zu, wie er zu Studenten an der Columbia University spricht:

Wenn [der Holocaust] Wirklichkeit ist, dann müssen wir immer noch die Frage stellen, ob das palästinensische Volk für ihn bezahlen sollte oder nicht. Immerhin fand er ein Europa statt. Das palästinensische Volk spielte dabei keine Rolle. Warum ist es dann so, dass das palästinensische Volk den Preis für ein Ereignis zahlt, mit dem es nicht zu tun hatte? … Das palästinensische Volk hat kein Verbrechen begangen. Sie spielten im Zweiten Weltkrieg keine Rolle. Sie lebten mit den jüdischen Gemeinschaften und den christlichen Gemeinschaften damals in Frieden.

Die Schlussfolgerung, die aus dieser „Tatsache“ folgen soll ist die, dass die Gründung Israels im Gefolge des Nazi-Völkermords am jüdischen Volk für die Palästinenser unfair war. Zentraler Punkt dieser Behauptung ist, dass weder das palästinensische Volk noch seine Führung irgendeine Verantwortung für den Holocaust trug und wenn dem jüdischen Volk irgendwelche Entschädigungen zustanden, dann seitens Deutschlands und nicht seitens der Palästinenser. Die Vertreter dieses Geschichts-Arguments suggerieren, dass der Westen den jüdischen Staat aus Schuld wegen des Holocaust schufen. Es wäre verständlich gewesen, wenn ein Teil Deutschlands (oder Polens, Litauens, Lettlands, Frankreichs, Österreichs oder anderer Kollaborationsstaaten) für eine jüdische Heimstatt vorgesehen worden wären – aber warum Palästina? Palästina war, so diese Behauptung, genauso „Opfer“ wie es die Juden waren.

Ich höre dieses Argument oft an Universitäten überall in den Vereinigten Staaten und noch mehr in Europa.

Die Wahrheit ist, dass die Palästinenserführung, unterstützt von den palästinensischen Massen, eine erhebliche Rolle in Hitlers Holocaust spielten.

Der offizielle Führer der Palästinenser, Hadsch Amin al-Husseini, verbrachte die Kriegsjahre in Berlin bei Hitler, dem er als Berater zur Judenfrage diente. Er wurde zu einer Besichtigung von Auschwitz mitgenommen und gab seiner Unterstützung für den Massenmord an den europäischen Juden Ausdruck. Er versuchte außerdem „die Probleme des jüdischen Elements in Palästina und anderen arabischen Ländern zu lösen“, durch Anwendung „derselben Methode, die in den Staaten der Achse genutzt wird“. Er war nicht zufrieden damit, die jüdischen Einwohner Palästinas – von denen viele Nachkommen sephardischer Juden waren, die seit Hunderten, sogar Tausenden von Jahren dort lebten – als Minderheit in einem muslimischen Staat verbleiben zu lassen. Wie Hitler wollte er „jeden einzelnen Juden“ loswerden. In seinen Memoiren schrieb Husseini: „Unsere fundamentale Bedingung für die Zusammenarbeit mit Deutschland war eine freie Hand jeden einzelnen Juden aus Palästina und der arabischen Welt auszumerzen. Ich bat Hitler um eine ausdrückliche Vereinbarung, die es uns erlaubt das jüdische Problem in einer Art zu lösen, die sich unserem nationalen und rassischen Streben und entsprechend der von Deutschland eingeführten wissenschaftlichen Methoden zur Behandlung seiner Juden ziemen. Die Antwort, die ich bekam war: ‚Die Juden gehören Ihnen.‘“

Der Mufti plante offensichtlich für den Fall eines deutschen Sieges eine Rückkehr nach Palästina und bei Nablus den Bau eines Todeslagers nach dem Modell von Auschwitz. Husseini hetzte seine pro-Nazi-Gefolgschaft mit diesen Worten auf: „Erhebt euch, oh Söhne Arabiens. Kämpft für eure heiligen Rechte. Schlachtet die Juden, wo immer ihr sie findet. Ihr vergossenes Blut erfreut Allah, unserer Geschichte und Religion. Das wird unsere Ehre retten.“

Husseini ermahnte seine Anhänger nicht nur die Juden zu ermorden, er nahm auch eine aktive Rolle im Versuch ein, dieses Ergebnis herbeizuführen. 1944 zum Beispiel sprang eine Hussein unterstellte deutsch-arabische Einheit mit dem Fallschirm über Palästina ab; sie sollte die Brunnen Tel Avivs vergiften.

Husseini half auch einen nazifreundlichen Staatsstreich im Irak zu inspirieren und half Tausende Muslime im Balkan in Militäreinheiten zu organisieren, die man als Handselar-Divisionen kennt und die Gräueltaten gegen jugoslawische Juden, Serben und Zigeuner verübten. Nach einem Treffen mit Hitler hielt er Folgendes in seinem Tagebuch fest:

Der Mufti: „Die Araber waren Deutschlands natürliche Freunde… Sie waren daher mit ganzem Herzen vorbereitet mit Deutschland zu kooperieren und standen bereit an einem Krieg teilzunehmen, nicht nur negativ durch die Beauftragung von Sabotageakten und die Anstiftung von Revolutionen, sondern auch positiv durch die Formierung einer arabischen Legion. In diesem Kampf streben die Araber nach Unabhängigkeit und der Einheit Palästinas, Syriens und des Irak…“

Hitler: Deutschland war fest entschlossen, Schritt für Schritt eine europäische Nation nach der anderen aufzufordern ihr Judenproblem zu lösen und zu gegebener Zeit einen gleichen Appell auch an die nicht europäischen Nationen zu richten. Deutschlands Ziel wäre dann einzig die Vernichtung des jüdischen Elements, das im arabischen Bereich unter dem Schutz der britischen Macht lebt. In dem Moment, in dem deutsche Panzerdivisionen und Luftflotten südlich des Kaukasus erscheinen, könnte das öffentliche Gesuch des Großmufti an die arabische Welt ausgehen.“

Hitler versicherte Husseini, was er nach einem Sieg der Nazis und „der Vernichtung des im arabischen Bereich lebenden jüdischen Elements“ gelten würde. In dieser Stunde würde der Mufti der mit der größten Autorität ausgestattete Sprecher der arabischen Welt sein. Seine Aufgabe bestünde dann darin die arabischen Operationen auszulösen, die er heimlich vorbereitet hatte.

Husseinis beträchtliche Beiträge zum Holocaust waren vielfältig: Erstens bat er Hitler inständig das europäische Judentum auszulöschen und beriet die Nazis, wie sie das tun sollten; zweitens besuchte er Auschwitz und drängte Eichmann und Himmler den Massenmords zu beschleunigen; drittens sorgte er persönlich dafür, dass 4.000 Kinder, die von 500 Erwachsenen begleitet worden, Europa nicht verließen, sondern nach Auschwitz geschickt und vergast wurden; viertens verhinderte weitere zweitausend Juden daran Rumänien und eintausend Ungarn in Richtung Palästina zu verlassen, die dann in die Todeslager geschickt wurden; fünftens organisierte er die Tötung von 12.600 bosnischen Juden durch Muslime, die er für die bosnische Division der Waffen-SS rekrutierte. Er war auch einer der wenigen nicht Deutschen, die in die Ausrottung durch die Nazis eingeweiht wurden, während sie stattfand. In seiner offiziellen Eigenschaft als Führer des palästinensischen Volks und seines offiziellen Repräsentanten schloss er seinen Pakt mit Hitler, verbrachte die Kriegsjahre in Berlin und arbeitete aktiv mit Eichmann, Himmler von Ribbentrop und Hitler selbst zusammen, um die Endlösung durch Auslöschung der Juden Europas „zu beschleunigen“ und Pläne zu entwickeln, die Juden Palästinas auszurotten.

Der Großmufti spielte nicht nur eine bedeutende Rolle bei der Ermordung der europäischen Juden, er strebte danach den Völkermord an den Juden in Israel während des Krieges zu replizieren, der die so genannte Nakba hervorbrachte. Der von den Palästinensern 1947 begonnene Krieg gegen die Juden und der von den arabischen Staaten 1948 gegen den Staat Israel begonnene Krieg waren beides genozidale Kriege. Ihr Ziel war nicht einfach die ethnische Säuberung der Region von den Juden, sondern ihre völlige Vernichtung. Die Führer sagten das und das Handeln ihrer Untergebenen spiegelte dieses völkermörderische Ziel. In ihren Anstrengungen wurden sie von Nazi-Soldaten – ehemaligen SS- und Gestapo-Angehörigen – unterstützt, denen in Ägypten Asyl vor der Strafverfolgung wegen Kriegsverbrechen gewährt wurde und die vom Großmufti rekrutiert wurden, um Hitlers Werk zu vollenden.

Ebenso ist es fair zu sagen, dass Husseinis Sympathie und Unterstützung der Nazis unters einen palästinensischen Anhängern weit verbreitet waren, die ihn selbst nach dem Krieg und der Aufdeckung seiner Rolle bei den Nazi-Gräueln als Helden betrachteten. Das berüchtigte Foto, das Husseinis mit Hitler in Berlin zeigt, wurde in vielen palästinensischen Häusern stolz aufgestellt, sogar noch, nachdem Husseinis Aktivitäten im Holocaust bekannt wurden; unter Palästinensern wurden sie gepriesen.

Husseini wird von vielen immer noch als „der George Washington“ des palästinensischen Volkes betrachtet; und wenn die Palästinenser einen eigenen Staat bekommen sollten, würde er geehrt, wie unser Gründungsvater geehrt wird. Er war ihr Held, trotz – oder eher wegen – seiner aktiven Rolle im Völkermord am jüdischen Volk, den er offen unterstützte und bei dem er mithalf. Husseinis Biograph schreibt: „Große Teil der arabischen Welt teilten Husseinis Sympathie für Nazideutschland während des Zweiten Weltkriegs… Hadsch Amins Popularität unter den palästinensischen Arabern und in den arabischen Staaten nahm während nahm sogar mehr zu als je zuvor in seiner Zeit bei den Nazis.“

1948 wurde Husseini zum Präsidenten des Nationalen Palästinenserrats gewählt, obwohl er ein gesuchter Kriegsverbrecher war, der in Ägypten im Exil lebte. Und Husseini wird heute noch von vielen Palästinensern als Nationalheld verehrt. Yassir Arafat nannte Husseini in einem 2002 durchgeführten und von der palästinensischen Tageszeitung Al-Quds am 2. August 2002 abgedruckten Interview „unseren Helden“, wobei „unser“ das palästinensische Volk heißt. Arafat prahlte auch damit „einer aus seiner Truppe“ gewesen zu sein, obwohl er wusste, dass Husseini „als Verbündeter der Nazis galt“. Heute wollen viele Palästinenser in Ostjerusalem sein Haus in ein Heiligtum verwandeln. (Die Ironie daran ist, dass dieses Haus von einem Juden gekauft wurde, der das umstrittene Bauprojekt in Ostjerusalem durchführen will.)

Es ist daher ein Mythos – ein weiteres Märchen, das von Irans Chef-Märchenerzähler, wie auch von der Hamas und vielen anderen harten Linken verbrochen wird – dass die Palästinenser „keine Rolle“ im Holocaust spielten. Angesichts der aktiven Unterstützung durch die Palästinenserführung und die Massen für die Verliererseite eines völkermörderischen Krieges war es mehr als fair, dass die Vereinten Nationen ihnen einen eigenen Staat auf mehr als der Hälfte des landwirtschafltich nutzbaren Landes des britischen Mandats anboten.

Die Palästinenser lehnten dieses Angebot und mehrere weitere ab, weil sie lieber wollten, dass es keinen jüdischen Staat gibt, als dass sie ihren eigenen Staat haben wollten. Das war Husseinis Haltung. Die Hamas nimmt diese Haltung immer noch ein. Vielleicht wird ihr neuer „Kulturkrieg“ sie am Ende dazu bewegen umzudenken – und die Zweistaatenlösung zu akzeptieren.

Update: Ted Belman kommentiert Dershowitz‘ Artikel so:

Dershowitz leistet einen unschätzbaren Dienst damit, dass er die Details über die Verbindung der Palästinenserführung zu Hitler und dem Holocaust herausstellt. Unglücklicherweise schließt er mit diesen Sätzen:

Die Hamas nimmt diese Haltung immer noch ein. Vielleicht wird ihr neuer „Kulturkrieg“ sie am Ende dazu bewegen umzudenken – und die Zweistaatenlösung zu akzeptieren.

Das ist aus zwei Gründen falsch. Erstens: Warum beschränkt er seinen Kommentar auf die Hamas? Die Fatah-Charta sieht immer noch die Vernichtung Israels vor und die Fatah hat weit mehr Juden getötet als die Hamas. Er kümmert sich nicht um eine Begründung, dass er sich auf die Hamas beschränkt. Zweitens: Eher friert die Hölle ein, als dass die Hamas einen dauerhafte Zweistaaten-Lösung und eine Vereinbarung zum Ende des Konflikts akzeptiert. Dasselbe gilt für die Fatah.

Klartext – David Frankfurter: Gestohlenes Land

23. Juli 2009 at 12:43 | In Geschichte, Israel, Klartext, Palästinenser, die Welt+Nahost | Leave a Comment

David Frankfurter, 21. Juli 2009

Ich stimme der von der EU finanzierten, antiisraelischen Organisation MIFTAH zu. NGO Monitor klärt auf, dass MIFTA Beweise gegen Israel fälscht. Sie sind eine politische Lobbygruppe, die trotz ihrer Behauptung unparteiisch zu sein, extrem politisiert, nutzt die Rhetorik der Durban-Strategie, charakterisiert Terroristen als „Aktivisten“ und „Freiheitskämpfer“ und fördert politische Kampagnen.

Wie kann ich ihnen da zustimmen?

Sie sagen: „Der Nahost-Frieden kann nicht auf gestohlenem Land bauen.

Bei all dem rassistischen Bohei, mit dem versucht wird Juden davon abzuhalten auf legitim gekauftem Land in unserer eigenen Hauptstadt zu bauen, lassen Sie mich MIFTAH auffordern, dass sie bitte anfangen für die Rückgabe ALLEN gestohlenen Landes jenseits der Waffenstillstandslinien von vor 1967 zu agitieren – angefangen mit Jerusalem und seiner Umgebung. Zum Beispiel beim palästinensischen „Flüchtlingslager“ Qalandiya, das seinen legitimen jüdischen Eigentümern von niemand geringerem als der ehrwürdigen UNO gestohlen wurde. Oder den Hunderten und Hunderten Hektar in Jerusalem, die besonders für jüdische Besiedlung vorgesehen waren, zu einer Zeit, als sie legal und legitim ihren ursprünglichen Besitzern vom Jüdischen Nationalfond abgekauft wruden; Jordanien usurpierte sie dauerhaft, als es nach Israel einfiel, so dass es heute eng mit illegalen arabischen Gebäuden bebaut ist. (Hier kann man mehr erfahren.)

Vielleicht sollte die erste „illegale Siedlung“, die die IDF räumen sollte, die erstgebaute sein – das UNRWA-Büro in Qalandiya.

Religion und Gewalt

13. Juni 2009 at 12:12 | In Christen+Kirchen, Geschichte, die Welt+Islam | 6 Comments
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„Samson war der erste Selbstmord-Attentäter“ und „Die Bibel ist mindestens genauso gewalttätig und grausam wie der Koran“ sind zwei der gängigen Behauptungen, die immer dann Verwendung finden, wann immer jemand die Gewalt im Islam thematisieren will. Das sind in der Regel Totschlaginstrumente, die alles abwürgen, was diskutiert werden könnte. Dieses Verhalten ist eine Strategie, die nicht auf Fakten beruht – jedenfalls nicht so, wie ihre Vertreter es gerne hätten.

Raymond Ibrahim hat die Behauptung untersucht und kommt zu einem interessanten Ergebnis: Man muss sich vor allem die Gebote der Religion ansehen, um zu einem Urteil zu kommen.

Raymonds Aufsatz steht in Übersetzung auf den Nahost-Infos: Sind Judentum und Christentum so gewalttätig wie der Islam?

Gastbeitrag: Die Ursachen bekämpfen, nicht die Symptome!

9. Juni 2009 at 15:47 | In Araber, Deutschland, Geschichte, Palästinenser, die Welt+Nahost | 3 Comments
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Meine Leserin Zahal hatte das Anliegen, diese Gedanken verbreitet zu sehen, allerdings wäre es im Kommentarbereich nicht gut aufgehoben. Daher stelle ich das hier ein und gebe es auch an andere weiter:

Wir haben wohl alle vernommen, wie es weitergehen soll; wir haben vernommen, wie der “ mächtigste Mann der Welt” die Zukunft gestalten will und zwar zu Lasten Israels und zu Gunsten der muslimischen Welt. Dazu brauchte er nicht zu betonen, dass er im Herzen ein Muslim ist. Ich hatte eine Diskussion in einem anderen Forum diesbezüglich, in dem sich der Weltenherrscher mit dem folgenden Absatz verriet:

Zu viele Tränen sind geflossen. Zu viel Blut wurde vergossen. Wir alle haben die Verantwortung, auf den Tag hinzuarbeiten, an dem die Mütter von israelischen und palästinensischen Kindern diese ohne Angst aufwachsen sehen, an dem das heilige Land der drei großen Glaubensrichtungen der Ort des Friedens ist, den Gott für ihn vorgesehen hat, an dem Jerusalem die sichere und ständige Heimat von Juden, Christen und Muslimen ist und ein Ort, an dem alle Kinder Abrahams friedlich zusammenkommen können wie in der Geschichte der Al-Isra, als Moses, Jesus und Mohammed – möge der Friede mit ihnen sein -gemeinsam beteten.

Möge der Friede mit Ihnen sein, sagt man zu Toten. Also ist er kein Christ und glaubt nicht nu rnicht daran, dass Jesus nicht tot ist, sondern auch irgendwann einmal auferstehen wird; er teilt die Ansicht der Muslime, die in Jesus einen toten Propheten sehen – eine klare Ansage, die sonst niemand versteht, wenn man sich nicht genügend mit der Deutungshoheit auseinandersetzt (keine Dogmen sondern Kernaussage der christlichen Religion). Aber darum geht es letztendlich nicht, es geht darum, dass Obama die Siedlungspolitik unterbinden will; und nicht nur er, sondern auch alle ignoranten europäischen Politiker, die genau darin das Hindernis zu einem Frieden sehen, damit aber einen der größten Fehler und Fehleinschätzungen der Weltgeschichte betreiben.

Ich habe mich in letzter Zeit darum bemüht, Verträge zu analysieren, die seit Balfour bestehen; die Forderung Obamas ist völkerrechtswidrig und übersieht ALLE Verträge bzw. setzt sie außer Kraft, die seit 1922 bestehen und nie annulliert oder ersetzt worden sind.

Ich würde gerne unseren Herrn Steinmeier (ein Befürworter des judenfreien Samaria und Judäa) ein wenig in Geschichte und Vertragsrecht aufklären. Wir müssen, denke ich, hier und jetzt an unsere Eliten herantreten, aktiv werden… also:

Sehr geehrter Herr Steinmeier,

ich lese immer wieder, dass Sie sich, um den „Frieden“ in Nahost zu fördern, für eine Räumung der jüdischen Siedlungen in Samaria und Judäa (von Ihnen und der Presse immer gerne mit dem unhistorischen Begriff „Westbank“ bezeichnet) aussprechen. Ich denke, Sie und alle, die diese Vorgehensweise befürworten, machen einen großen historischen Fehler. Ich begründe gerne, warum das so ist: Nicht die Besatzung ist die Ursache, sie ist die Konsequenz aus der Geschichte. Sie sollten die Ursache bekämpfen und nicht die Symptome.

1.) Selbst wenn es ganz Israel nicht mehr geben würde, würde es dort keinen Frieden geben, zu groß sind die Machtansprüche der einzelnen Familienclans und ideologisch verblendeten Fanatiker. Schauen sie sich doch bitte gegenwärtig die Anrainerstaaten an, Ägypten (Verfolgung und Unterdrückung Andersdenkender und – glaubender), um nur einen zu nennen; Syrien, Libanon, Jordanien, überall gibt es gleiche Probleme.

2.) Sie sollten die Geschichte nicht außer Acht lassen, angefangen mit der Balfour-Erklärung, mit der den Juden eine Heimstatt versprochen wurde, wobei schon kurz darauf circa 75% des versprochenen Landes einem neuen arabischen Staat zugesprochen wurde, den es vorher niemals in der Geschichte gab – Transjordanien, heute Jordanien. So verblieben ca. 25% für die Juden und sie gaben sich damit zufrieden.

3.) Die Einwanderung der Juden (und Juden gab es zu jeder Zeit in diesem Landstrich, 1882 etwa 24.000) fand lange vor der Staatsgründung statt. Bis 1948 war der Begriff „Palästinenser“ eine abwertende Bezeichnung für Juden im Heiligen Land. 1964 erfanden die arabischen Staaten das Volk der Palästinenser, als sie die PLO gründeten; bis dahin wäre kein Araber auf die Idee gekommen sich als Palästinenser zu bezeichnen. Arafat hat den Mythos einer „palästinensischen Urbevölkerung“ ins Leben gerufen; in seiner Rede vor den Vereinten Nationen im November 1974 behauptete Jassir Arafat: „Die jüdische Invasion begann 1881 … Palästina war zu dieser Zeit ein grünendes und blühendes Land, in der Mehrheit bewohnt von einem arabischen Volk, das dabei war, sich sein Leben aufzubauen und auf dynamische Weise seine einheimische Kultur zu bereichern.“ Historiker, Schriftsteller und Pilger beschreiben ein anderes Palästina. Wenn Sie sich Reisebeschreibungen (z. B. Mark Twain) aus den Jahren 1850 bis 1930 genau anschauen, werden Sie feststellen, dass es diese „arabische Urbevölkerung“ in diesem Umfang einfach nicht gab, ganz abgesehen davon, dass von einem blühenden und grünenden Land nun überhaupt nicht die Rede sein konnte.

Die Einwanderung arabischer Menschen erfolgte zeitgleich mit der jüdischen Urbarmachung der Region; die meisten Araber kamen als Wanderarbeiter aus Syrien, Ägypten und den umliegenden arabischen Staaten, weil sie sich ein besseres Auskommen unter den Juden erwarteten. Hierzu: Viele Palästinenser sind Nachkommen der ägyptischen, sudanesischen, syrischen und libanesischen Wanderarbeiter, die sich zwischen 1830 und 1945 innerhalb der augenblicklichen Grenzen Israels ansiedelten. Die Ausgabe der Encyclopedia Britannica von 1911 berichtet, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Zusammensetzung der Bevölkerung Palästinas außerordentlich heterogen war: Es wurden nicht weniger als 50 Sprachen gesprochen. Ja, gerade zu dieser Zeit wanderte die Mehrheit der palästinensischen Araber ins Land ein, kurz nachdem die Juden angekommen waren /Pr/_S.152.

4.) Es war nie die Rede von einem dritten arabischen Staat (den es ja nach Räumung der jüdischen Siedlungen geben würde, also judenfrei nach Jordanien, Gaza jetzt auch Samaria und Judäa). Ganz klar wurde ausgesprochen: Das jüdische Recht auf Palästina wurde 1922 durch den Völkerbund bestätigt, als die 52 Mitgliedstaaten für das Palästina-Mandat stimmten, welches die Verwaltung des Gebietes Großbritannien übertrug mit der ausdrücklichen Bestimmung „eine jüdische Heimstatt“ zu schaffen. Die Mandats-Erklärung hat international rechtlich bindenden Status. Sie bestätigt das historische Recht des jüdischen Volkes auf das Land (Präambel). Sie verleiht NUR den Juden politische Rechte zur Gründung eines nationalen Staates (Präambel; Art. 2). Nichtjüdischen Einwohnern werden Zivil- und Religionsrechte garantiert, es werden ihnen aber nicht die GLEICHEN politischen Rechte verliehen (Präambel; Art. 2). Trotzdem sitzen heute arabische Israelis in der Knesset und agieren zunehmend judenfeindlich.

Die Erklärung bestimmt ferner, dass die jüdische Niederlassung im ganzen Lande von der Mandatsmacht (GB) gefördert werden soll; sie soll intensiv und auf allem Land, auch auf staatlichem Boden erfolgen, außer auf dem für öffentliche Zwecke benötigten (Artikel 6).
Staatlicher Boden war der größte Teil Palästinas. Dabei handelte es sich um Gebiete, die niemandem privat gehörten (und automatisch von der Administration übernommen wurden, als die türkische Herrschaft aufhörte, weil die Türken von den Briten im 1. Weltkrieg besiegt wurden).

Aber lassen wir das, gehen wir chronologisch weiter. Nachdem nun einmal ein Staat für die „Urbevölkerung“ geschaffen wurde und in den nachfolgenden Jahren eine gerade aus deutscher Verantwortung entstandene jüdische Einwanderung nach Palästina (übrigens auch wieder ein Kunstwort, um die Heimat der Juden zu verungimpflichen) nicht aufzuhalten war, erklärte David Ben Gurion 1948 den unabhängigen Staat Israel, in dem auch den arabischen Minderheiten die gleichen Rechte zugestanden wurden, wie den Juden. An die darauffolgende Reaktion der Anrainerstaaten (übrigens auch künstliche Gebilde wie Jordanien, Libanon etc.) müssten auch Sie sich noch erinnern können: Der Staat Israel wurde 1948 nach dem Völkerrecht gegründet. Israels arabische Nachbarn akzeptierten dies nicht und begannen einen Angriffskrieg, der den jüdischen Staat auslöschen sollte. Im Zuge dieses Krieges besetzen Jordanien und Ägypten widerrechtlich Samaria, Judäa, einen Teil Jerusalems und den Gazastreifen und verwalteten ihn bis 1967. Vor 1967 gab es NIEMALS auch nur einen Ansatz von irgendeiner arabischen Seite, die auf einen eigenen Staat zwischen Jordan und Mittelmeer bestanden hätte, die arabischen Bewohner dieses Landstriches sahen sich auch nicht als ein Volk, sondern immer als Teil der arabischen Anrainerstaaten, dazu gibt es Aussagen wie die Folgende:

Ein hochrangiges Mitglied der Terrorgruppe Hamas (übrigens dringendst die Charta lesen), die jegliches Recht der Juden am Land verneint, hat öffentlich zugegeben, dass die Idee einer historischen „palästinensischen Nation“ eine reine Fantasievorstellung ist, ein Propagandainstrument derer, die sich gegen Israels Wiedergeburt auflehnen. In einem Interview mit der Zeitschrift „The Economist” sprach Hamas-Außenminister Mahmud Al-Zahar – drittwichtigster Anführer der Hamas – von dem Tag, an dem die moslemische Welt sich zu einer Art islamischer Konföderation oder islamischem Imperium vereinigen wird.

Al-Zahar erklärte, dass ein solcher Zusammenschluss kein Problem für palästinensische Araber bedeuten würde, die so energisch für ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, da sie noch „nie in der Geschichte ein unabhängiger Staat waren. Wir waren Teil eines arabischen Staates und eines islamischen Staates.“ Obwohl ein solches Eingeständnis den Ansprüchen der nationalistischen Araber auf das Gebiet westlich des Jordan jede Grundlage entzieht, sind sogar viele Israelis und westliche Friedensvermittler der Meinung, dass Israel nicht auf unbestimmte Zeit über eine große und feindselige arabische Bevölkerung herrschen kann. Die Schaffung eines weiteren arabischen Staates (und somit einer weiteren Verkleinerung eines jüdischen Staates) scheint die am ehesten realisierbare Lösung des Problems zu sein.

Dennoch gründet die Realisierbarkeit einer solchen Lösung auf der Annahme, dass ein solches „Palästina“ eine freie, offene und demokratische Nation im westlichen Sinne des Wortes sein würde, ohne eine Gefahr für Israel darzustellen. Die Palästinenser neigen jedoch offenbar immer mehr der islamisch-religiösen Richtung zu. Al-Zahar zählt zu denen, die davon träumen, dass irgendwann einmal ein panmuslimischer Staat entsteht.

Nun gut, nach dem Sechstagekrieg 1967 holten sich die Juden eigentlich nur das zurück, was Ihnen vorher genommen wurde, also von einer Besatzung kann da wohl rechtlich keine Rede sein. Leider beginnt von diesem Tag an die mediale Geschichtsverfälschung und Israel wurde als „Besatzungsmacht“ über diese Landstriche weltweit in den Medien verurteilt. Demzufolge tun über 40 Jahre Gehirnwäsche ihre Wirkung, zumal sich die Wenigsten um den Begriff Ursache und Wirkung bemühen.

5.) Die JÜDISCHEN „SIEDLUNGEN“ SIND LEGAL: In den verbliebenen 25% Palästinas, einschließlich Gaza (heute judenfrei), dem „Westjordanland“ (bestehen Sie und andere auf judenfrei) und einem Teil der Golanhöhen (will Syrien zurück, ohne Frieden seinerseits, also auch wieder judenfrei), sind die jüdischen Siedlungsrechte nie begrenzt, enthoben, annulliert, überholt oder ersetzt worden. Die jüdischen Rechte für „dichte Besiedlung“ treffen rechtlich (erst recht) für das verbliebene Palästina westlich des Jordanflusses zu.

Es mag für Sie und andere eine Überraschung sein, aber Juden können völkerrechtlich in Gaza, Hebron, Bethlehem, Nablus, Ramallah und sonstwo in Palästina leben – genauso wie in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem. Die Mandats-Erklärung von 1922 für Palästina trifft auch  für Gaza (welch Hohn), Judäa und Samaria („Westjordanland“), wie für Israel innerhalb der sogenannten „grünen Linie“ zu.

Sie und andere mögen sich fragen, ob die Mandats-Erklärung noch heute Gültigkeit hat, da der Völkerbund nicht mehr existiert. Außerdem hat Großbritannien das Mandat aufgegeben, nachdem es seine Mission nicht erfüllt hat. Nun, ebenso wenig, wie ein Testament mit dem Tode des Erblassers oder Testamentsvollstreckers ungültig wird, so auch nicht die Mandats-Erklärung. Als Ironie des Schicksals hat Israel als verantwortliche Nachfolger-Administration in Palästina (und damit Nachfolger Großbritanniens) sogar die Pflicht, die Mandatsaufgaben zu erfüllen, einschließlich der Besiedlung des Landes.

Die Vereinten Nationen (UNO) haben als Nachfolger des Völkerbundes die Gültigkeit aller Mandatsobligationen bestätigt, indem sie diese in ihre eigene Charta (Satzung) übernahmen, speziell mit Artikel 80 („Palästina-Klausel“ genannt). Die Jüdischen Siedlungsrechte sind deshalb sowohl vom Völkerbund als auch von der UNO garantiert, zweifellos zum Verdruss der Befürworter eines zweiten Palästinastaates, zudem ja heute die vorwiegende politische Meinung tangiert.

UNO-RESOLUTION 181: Obwohl dem Teilungsplan der UNO von 1947 in der Geschichte Israels ein hoher Platz eingeräumt wurde, ist es tatsächlich die Mandats-Erklärung, die den jüdischen Staat und die Siedlungsrechte legal rechtfertigt. Weil der Teilungsplan erwähnt wurde, wollen wir nun die arabischen Forderungen betrachten.

Da die arabischen Palästinenser nie einen selbstständigen Rechtsstaat mit territorialen Rechten hatten, können sie nicht behaupten, dass Israel illegal ihr Land okkupiert. Im Gegenteil stehen die jüdischen Rechte fest.

Die arabischen Palästinenser berufen sich heute mit ihrer Forderung nach einem (weiteren) palästinensischen Staat auf den Partitions-Plan, auch UNO-Resolution 181 genannt. Der Plan war ein Vorschlag zur Gründung eines jüdischen Staates und eines zweiten arabischen Palästinastaates auf den verbliebenen 25% des Landes. (Jordanien ist, wie gesagt, der erste palästinensische Staat und auf 75% von Palästina aufgebaut.) Dies ist eine weitere jener Ironien, da die ganze Arabische Liga, einschließlich der „palästinensisch-arabischen“ Führung, genau diesen Plan 1947 ablehnten und Krieg gegen Israel führten, um so den Disput militärisch zu erledigen.

Der Teilungsplan hat heute keine Rechtskraft. Die Resolution wurde nie rechtsgültiger Gegenstand internationaler Gesetzgebung. Obwohl die UNO-Vollversammlung ihn angenommen hatte, wurde er nicht vom UN-Sicherheitsrat ratifiziert, da der arabische Angriff gegen Israel die Resolution irrelevant machte. Israel hatte die Resolution akzeptiert. Die Araber lehnten sie ab und beschlossen einen Angriffskrieg. Die Resolution war davon abhängig, von beiden Seiten akzeptiert zu werden; sie war deshalb seitdem nicht mehr vor der Versammlung. Nur Resolutionen des Sicherheitsrats sind rechtlich verpflichtend. Resolutionen der Vollversammlung sind zunächst Vorschläge, Empfehlungen, geben aber keine rechtliche Grundlage.

Trotz der absurden Situation zahlreicher, von verschiedenen UNO-Gremien ausgehender Resolutionen, einschließlich der Resolution 1397 des Sicherheitsrats (März 2002), die im Widerspruch zur UNO-Verfassung palästinensische Eigenstaatlichkeit unterstützt, gibt es kein Recht, das den palästinensischen Arabern irgend einen Teil von Palästina in erkennbaren Grenzen gewährt. Die Resolution 1397 bestätigt nur eine „Vorstellung“ von Eigenstaatlichkeit für die palästinensischen Araber, etabliert jedoch kein gesetzliches Recht dafür. Zudem bleibt das Recht der Juden, sich überall in Palästina niederzulassen, weiterhin gültig.

Auf Grund der rechtlichen Situation stellte die damalige US-Botschafterin bei der UNO, Madeleine Albright, (obwohl sie die Konzessionen Israels an die Palästinenser unterstützte) fest: „Wir akzeptieren einfach nicht die Beschreibung der Territorien, die Israel 1967 einnahm, als besetztes palästinensisches Gebiet“.

Zahlreiche Experten auf dem Gebiet des Völkerrechts, wie Douglas Feith, Eugene Rostow und Stephen Schwebel, argumentierten überzeugend, dass Israel ein rechtsgültiges Besitzrecht für Gaza und das „Westjordanland“ – das Gebiet heißt Judäa und Samaria – hat.
Die UNO, die EU, internationale Gerichte und auch deutsche Politiker mögen das bestehende Recht garantieren oder sie mögen es ignorieren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Israel nie eine widerrechtliche Besatzungsmacht war oder heute ist. Folgerichtig ist es ein historischer Fehler, wenn jetzt erneut einstmals jüdische Gebiete judenfrei gestaltet werden sollen und somit der Auslöschung Israels und dem jüdischen Volk indirekt Vorschub geleistet wird, denn eines ist klar: Innerhalb der Grenzen Israels leben rund 20% arabische Israelis. Sollten Samaria und Judäa judenrein gestaltet werden – und genau das sind die Pläne der „Palästinenser“ – dann müsste man Platz für ca. 250.000 Menschen schaffen und somit wäre es erforderlich, diese „arabischen Israelis“ in die danach judenfreien Gebiete zu integrieren. Was man schon früher (nach 1948) als Bevölkerungsaustausch hätte tun können – auch und gerade mit den „palästinensischen Flüchtlingen“ gegenüber den fast 800.000 jüdischen Flüchtlingen, die Israel aufgenommen hat und deren Hab und Gut in den jeweiligen Ländern verblieben sind.

Machen Sie sich bitte über die Folgen Gedanken bezüglich der Fehler, die Politiker auf Kosten eines seit ewigen Zeiten verfolgtem Volk (Deutschland brauche ich wohl nicht explizit anzusprechen) immer wieder begangen haben und auch weiterhin begehen. Es wird keinen Frieden geben, denn Sie sagen: Frieden, Frieden, aber es gibt ihn nicht. Vielleicht sollten sie wirklich die Bibel nehmen, lesen und sie als Geschichtsbuch betrachten – ohne Religion. Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn Sie sich ein wenig mehr mit Geschichte und Verträgen beschäftigen würden. Denn dann würden Sie EINES erkennen: SIE IRREN, so wie der neue Präsident der USA irrt.

Sie müssen die Ursachen angehen, nicht die Symtome!

(crossposted auf der Gegenstimme)

Das Ziel der Araber ist nicht Frieden

21. Mai 2009 at 21:27 | In Geschichte, Palästinenser, die Welt+Nahost | 3 Comments
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Jeff Jacoby, The Boston Globe, 20. Mai 2009

Wer favorisiert eine Zweistaaten-Lösung für den arabisch-israelischen Konflikt?

Präsident Obama macht es, natürlich; das machte er klar, als er Israels Premierminister Benjamin Netanyahu am Montag im Weißen Haus begrüßte. Ebenso der vorige Präsident, George W. Bush, der schon 2002 für die palästinensische Eigenstaatlichkeit warb und das bis in die letzten Tage im Amt weiterführte. Die nationale Plattform der Demokratischen Partei befürwortet eine Zweistaaten-Lösung; auch die der Republikaner tut es. Der UNO-Sicherheitsrat bestätigte vor ein paar Tagen seine Unterstützung einstimmig und die Europäische Union ist ebenfalls heftig dafür.

Papst Benedict XVI. forderte während seines gerade erfolgten Besuchs im Heiligen Land einen palästinensischen Staat, womit er sich – jedenfalls in dieser Frage – mit den Herausgeber-Stäben des Boston Globe, der New York Times, der Washington Post und der Los Angeles Times auf eine Linie bringt. Und, was diese Sache angeht, mit dem größten Teil der Israelis. Eine neue Umfrage zeigt, dass 58 Prozent der israelischen Öffentlichkeit eine Zweistaaten-Lösung unterstützt; zu den prominenten Unterstützern gehören Netanyahus drei Vorgänger – die ehemaligen Premierminister Ehud Olmert, Ariel Sharon und Ehud Barak – sowie Präsident Shimon Peres.

Der Konsens, so sollte es wohl scheinen, ist überwältigend. Henri Guaino, ein hochrangiger Berater des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, formulierte es Sonntag so: „Jeder will Frieden. Die ganze Welt will einen Palästinenserstaat.

So wird es nicht kommen.

Internationaler Konsens oder nicht, die Zweistaaten-Lösung ist eine Chimäre. Frieden wird nicht dadurch erreicht, dass man den Palästinensern Souveränität gibt, weil palästinensische Souveränität nie das Ziel der Araber war. Immer wieder wurde eine Zweistaaten-Lösung vorgeschlagen. Immer wieder haben die Araber sie verworfen.

1936, als Palästina noch unter britischer Herrschaft stand, wurde eine von Lord Peel geleitete königliche Kommission losgeschickt, um die ständig schlimmer werdende arabische Gewalt zu untersuchen. Nach einer detaillierten Ermittlung kam die Peel-Kommission zu dem Schluss, dass „ein nicht unterdrückbarer Konflikt zwischen zwei nationalen Gemeinschaften innerhalb der engen Grenzen eines kleinen Landes aufgekommen.“ Sie schlug eine Zweistaaten-Lösung vor – die Teilung des Landes in separate arabische und jüdische Staaten. „Teilung bietet Chance auf endgültigen Frieden“, berichtete die Kommission. „Kein anderer Plan tut das.“

Aber die arabischen Führer, denen es mehr darum ging eine jüdische Souveränität in Palästina zu verhindern als einen eigenen Staat zu erreichen, lehnten den Peel-Plan rundheraus ab. Der oberste Palästinenserführer, Hadsch Amin al-Husseini, unterstützte aktiv das Nazi-Regime in Deutschland. Im Gegenzug, schrieb Husseini in seinen Memoiren, versprach ihm Hitler „freie Hand jeden einzelnen Juden in Palästina und der arabischen Welt auszumerzen“.

1947 wurde den Palästinensern erneut eine Zweistaaten-Lösung vorgeschlagen. Wieder verschmähten sie sie. Wie die Peel-Kommission kamen auch die Vereinten Nationen zu dem Schluss, dass nur eine Teilung des Landes in zwei benachbarte Staaten, einer arabisch und einer jüdisch, dem Konflikt ein Ende setzen könnte. Am 29. November 1947 verabschiedete die UNO-Vollversammlung mit einem Abstimmungsergebnis von 33 zu 13 die Resolution 181, die Palästina auf Grundlage der Bevölkerung aufteilte. Hätten die Araber die UNO-Entscheidung akzeptiert, dann wäre der palästinensische Staat, den „die gesamte Welt will“, heute 61 Jahre alt. Statt dessen gelobte die Arabische Liga die jüdische Souveränität zu blockieren, indem sie „einen Vernichtungskrieg und ein bedeutendes Massaker“ zu führen versprach.

Immer und immer wieder ist dieses Muster wiederholt worden. Nach seinem atemberaubenden Sieg im Sechstage-Krieg 1967 bot Israel an das Land, das es gewonnen hatte, gegen einen dauerhaften Frieden mit seinen Nachbarn einzutauschen. Von ihrem Gipfel in Khartoum kam die berüchtigte Antwort der Araber: „Nein zu Frieden mit Israel, Nein zu Verhandlungen mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels.“

In Camp David bot Ehud Barak im Jahr 2000 den Palästinensern praktisch alles an, von dem sie behaupteten es zu fordern – einen souveränen Staat mit der Hauptstadt Ostjerusalem, 97 Prozent der Westbank und des Gazastreifens, dutzende Milliarden Dollar „Entschädigung“ für das Leid der palästinensischen Flüchtlinge. Yassir Arafat lehnte das Angebot ab und begann die blutigste Terrorwelle der Geschichte Israels.

Bis heute fordern die Charta der Hamas wie die der Fatah, der beiden wichtigsten palästinensischen Fraktionen, die Liquidierung Israels. „Die gesamte Welt“ mag Frieden und einen palästinensischen Staat wollen, aber die Palästinenser wollen etwas ganz anderes. Bis sich das ändert, gibt es keine Zweistaaten-Lösung.

Dann kann man sich nur Yaakov Kirschen anschließen:


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