Die vielen Gesichter des Islamo-Nazismus

1. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In den letzten Wochen war verschiedentlich das Auftauchen von Islamo-Nazis in der Öffentlichkeit Europas zu beobachten. Eine Reihe Demonstrationen fanden statt. In Den Haag schwenkten z.B. Demonstrationsteilnehmer Flaggen der ISIS oder der Hamas und brüllten völkermörderische Parolen. Bis vor kurzem waren europäische Islamo-Nazis größtenteils nicht sehr daran interessiert öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Sie mieden jegliches Exponiertsein, das ihre Abreise in den Nahen Osten verhindern könnt, wo sie sich den mörderischen Muslimgruppen anschließen konnten.

Wie der Islamo-Nazismus Zutritt zu Europa fand, war damit markant anders als ihr Eintritt in die Vereinigten Staaten, wo Al-Qaida, eine der älteren Islamo-Nazi-Bewegungen, am 11. September 2001 einige ihrer Mitglieder für die Ermordung tausender amerikanischer Zivilisten opferte.

Heute hat der Islamo-Nazismus eine andere Bedeutung als vor und während des Zweiten Weltkriegs; damals gab es Muslime, die gleichzeitig Nazis waren. Der wichtigste Palästinenserführer, der Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, war bei der Gründung von SS-Einheiten in Bosnien und dem Kosovo entscheidend behilflich. Nach dem Krieg flohen diverse deutsche Nazis nach Ägypten. Einige traten zum Islam über, so der Propagandist Johannes van Leers und der Arzt und psychopathische Mörder Aribert Ferdinand Heim.

Der zeitgenössische Islamo-Nazismus ist anders veranlagt. Er besteht aus mörderischen Muslimen, deren Ideologie sich mit den völkermörderischen Kernelementen des Nationalsozialismus überlappt, ohne einem organisatorischen Nazi-Rahmenwerk zuzugehören. Man kann den derzeitigen Islamo-Nazismus als die Ideologie derjenigen Muslime beschreiben, auf die eine von zwei Eigenschaften zutrifft: Die erste, dass sie Gläubige sind, die die Weltherrschaft des Islam mit allen Mitteln erreichen wollen, einschließlich Gewalt. Mit anderen Worten: Für Islamo-Nazis rechtfertigt das Ziel die Mittel. Die zweite Eigenschaft, die Islamo-Nazismus beschreibt, ist die Werbung für völkermörderische Programme. Dazu gehört z.B. der Massenmord an Juden und anderen, einschließlich Muslimen anderer Denominationen.

Verschiedene Autoren haben im Verlauf der Jahre die Charakteristika des Islamo-Nazismus beschrieben, ohne ihm notwendigerweise diesen Namen zu geben. Vor rund zehn Jahren erklärte Yehuda Bauer, der Direktor Emeritus des International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem: „Sowohl in der nationalsozialistischen wie auch der marxistisch-kommunistischen Ideologie ist die parlamentarische Demokratie des liberalen Westens der Feind. Die Juden waren ein typischer Ausdruck dafür. Der radikale Islam identifiziert denselben Feind. Man muss erkennen, dass nicht nur der Islamismus, sondern auch diese beiden anderen Fundamentalismen im Wesentlichen religiös sind. Alle drei geben sich einer metaphysischen Kraft hin, während sie versuchen einer unangenehmen Wirklichkeit zu entkommen.“

Er fügte hinzu: „Es macht wenig Unterschied, ob man dies den Gott der Natur, dialektischen Marxismus oder den Koran nennt; ihre Schlüsselmerkmale sind die gleichen. Der islamische Radikalismus ist das Verlangen nach einer globalen Utopie, die durch gewalttätige Mittel erreicht werden soll und eine globale Dominanz anstrebt. Dies gilt genauso für den Nationalsozialismus und den Kommunismus.“

Bauer schloss: „Jede universale Utopie ist mörderisch und jede radikale, universale Utopie bringt radikale Mörder hervor. Trotz großer Unterschiede zwischen diesen drei im Verlauf der letzten hundert Jahre aufgekommenen Ideologien haben sie viele Parallelen.“

2013 sagte Luc Ferry, ehemaliger französischer Bildungsminister: „Heute verkörpert der Terrorismus irgendwie das Äquivalent zum Nationalsozialismus. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der radikale Islam heute … genauso grässlich ist wie der Nationalsozialismus in den 1930-er Jahren.“ Er warnte außerdem, dass der radikale Islam nicht nur eine isolierte ‚örtliche Guerilla‘ ist, sondern ein globales Problem und eine Warnung vor einem dritten Weltkrieg.“

Der israelische Antisemitismus-Historiker Robert Wistrich schreibt, dass der Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazi-Deutschland vergleichbar ist. Er erklärt, dass der muslimische Hass auf Israel und die Juden „ein eliminatorischer Antisemitismus genozidaler Dimension“ ist. In Bezug auf gemeinsame Elemente von muslimischem und nationalsozialistischem Antisemitismus listet Wistrich Fanatismus, den Todeskult, den nihilistischen Wunsch nach Zerstörung und die irre Lust auf Weltherrschaft auf.

In einem Artikel verglich Richard Prasquier, damals Präsident des CRIF, der Dachgesellschaft der französischen Juden, den radikalen Islam mit dem Nationalsozialismus. Er führte zwei wichtige Gemeinsamkeiten an. Die erste ist, dass für beide Bewegungen Juden der Hauptfeind sind und der Antisemitismus eine wesentliche Komponente ihrer Ideologie ist. Die andere ist, dass sowohl der Nationalsozialismus als auch der radikale Islam die Juden entmenschlichen. Der amerikanische Historiker Richard Landes postulierte: „Zukünftige Historiker werden vermutlich feststellen, dass der gegenwärtige Antisemitismus in arabischen und muslimischen Gesellschaften ein noch höhere Fieberkurve erreichte als der der Nazis.“

Zeitgenössischer Islamo-Nazismus manifestiert sich sowohl in organisierten Bewegungen als auch durch Einzelpersonen. Nach der islamischen Revolution von 1979 ist der Iran die wichtigste, aber bei weitem nicht die einzige Kraft des Islamo-Nazismus gewesen. Zu den islamo-nazistischen Organisationen gehören Al-Qaida, Al-Nusra in Syrien, ISIS in Syrien und dem Irak, die Hisbollah im Libanon, die Hamas in den Palästinensergebieten sowie der Islamische Jihad. In Afrika bestehen solche Bewegungen selbstverständlich z.B. in der Boko Haram in Nigeria und Al-Shabab in Somalia. Zudem gibt es islamo-nazistische Bewegungen an vielen weiteren Orten innerhalb der muslimischen Welt.

Zusätzlich zu solchen organisierten Bewegungen gibt es viele einzelne Muslime, die die islamo-nazistische Ideologie unterstützen. Die amerikanische Forschungsorganisation Pew hat Meinungsumfragen durchgeführt, die andeuten, dass mindestens 150 Millionen Muslime weltweit mit der Al-Qaida-Ideologie konform gehen. Eine Pew-Studie von 2009 stellte fest, dass mehr als 20 Prozent der Muslime in Indonesien, Jordanien und Ägypten Osama bin Laden vertrauten, dass er „in Weltangelegenheiten das Richtige“ tat. Bei nigerianischen Muslimen waren es mehr als 50 Prozent.

Islamo-Nazis sind nicht die einzigen radikalen Muslime. Es gibt viele weitere muslimische Extremisten, die nicht notwendigerweise Massenmord anstreben. Eine prominente solche Organisation ist in einer Reihe von Ländern die Muslimbruderschaft. Die Türkei und Qatar sind die Hauptunterstützer der Hamas, sowohl politisch als auch finanziell; und Recip Tayyip Erdoğan, der Präsident der Türkei, ist selbst radikaler Muslim.

Den Islamo-Nazismus zu definieren ist also wichtig, weil diese Ideologie viele zugehörige Phänomene mit sich bringt. Es gibt Trittbrettfahrer der islamo-nazistischen Bewegungen im Westen, Muslime wie auch andere. Es gibt außerdem solche – hauptsächlich Muslime – die den Islamo-Nazismus beschönigen; darüber hinaus gibt es eine Vielzahl westlicher politischer Parteien, die indirekt die Interessen der Islamo-Nazis fördern. All diese Faktoren zusammen repräsentieren eine komplexe Realität, die weit unklarer ist als üblicherweise erkannt wird.

Dr. Manfred Gerstenfelds kommendes Buch „The War of a Million Cuts“ analysiert, wie Israel und die Juden delegitimiert werden und wie sie dagegen kämpfen.
Er war von 2000 – 2012 Vorsitzender des Jerusalem Center of Public Affairs.

Die Religion des Friedens empört sich

28. August 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus | 1 Kommentar
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Friedensreligion-der-immerwaehrenden-empoerung

Wie berechtigt ist der Vergleich ISIS = Hamas?

26. August 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Geistesgrößen, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 22. August 2014

ISIS=Hamas

Eine Menge Leute vergleichen in letzter Zeit Hamas mit ISIS und Hussein Ibish schlug gestern auf sie ein:

H.Ibish1Diese israelische Hasbara-Kampagne Hamas=ISIS ist mehr als armselig. Richtig miserabel und es besteht keine Veranlassung dazu. Übertreibung ist durchsichtig idiotisch.

Als Reaktion auf eine Frage von Clifford May, dem Präsidenten der Foundation for Defense of Democracies, sagte Ibish, die Antwort sei „zu grundlegend“:

May+Ibish1May Ernsthafte Frage: In welchen signifikanten Punkten unterscheiden sie sich?
Ibish Ich kann Ihnen auf Twitter keinen Grundkurs Nahost und IR geben. Zu grundlegend. Wenn Sie eine Podiumsdiskussion dazu machen und mit mir diskutieren wollen, ok.

Der Thread ging weiter:

May+Ibish2Ibish – Ich kann auflisten, dass sie in nur so wenig übereinstimmen: 1) beide islamistische; 2) bewaffnet; 3) glauben an unterschiedliche Formen von „Jihad“. Das ist alles.
May – Bewaffnete Islamisten, die Krieg gegen Ungläubige führen, ein neues Kalifat errichten wollen – das erscheint mir als hohes Maß an Gemeinsamkeit.
Ibish – Die 2 letzen nicht wirklich gemeinsam, das Begriffe unterschiedlich definiert. Aber wenn Sie klare Unterschiede nicht erkennen, ist Ihnen nicht zu helfen.
May – OK, bleiben wir dann bei Ihrer Liste. Bewaffnete Islamisten, die Jihad gegen Ungläubige führen. Das ist eine Menge Gemeinsamkeit.
Ibish – Wenn Sie glauben, dass alle bewaffneten Islamisten dasselbe sind, dann sind Sie unfähig eine grundlegende MENA-Analsye zu machen. Traurig.
May – Ich finde, bewaffnete Islamisten, die Jihad gegen Ungläubige führen, haben mehr, das sie eint, als was sie trennt. Stimmen Sie dem wirklich nicht zu?

H.Ibish2

Ibish Bei einer Menge Schlüsselpunkt des zeitgenössischen Nahen Ostens mache ich das in der Tat, ja. Wenn Sie wirklich glauben Hamas = ISIS, dann gewaltiges Mangelhaft.

Ibish argumentierte in diesem Thread nicht wirklich, er stellt nur Behauptungen auf.

Es gibt einige Unterschiede zwischen islamistischen Gruppen. Die Hamas hat z.B. salafistische Gruppen im Gazastreifen bekämpft. Al-Qaida kritisierte einmal die Hamas – man glaubt es kaum: weil diese Zivilisten beschoss!

Doch während die Taktiken der Gruppen sich unterscheiden mögen, gilt das für ihre Ziele nicht. Vielleicht sind das für Ibish grundlegende Unterschiede, aber ich glaube, dass diese Unterschiede taktischer Natur sind, nicht strategischer.

Das alles überragende Ziel eines islamischen Kalifats ist das wichtigste Thema. Natürlich stimmen sie nicht überein; wann sind Araber jemals geeint gewesen? Doch angesichts derselben Ziele und annähernd derselben Missachtung der Menschenrechte sind die Unterschiede weit geringer als ihre Gemeinsamkeiten.

Denn alle drei Gruppen werden tun, was immer sie für notwendig erachten, um ihre Ziele zu erreichen.

Welcher Geist weht in der Türkei?

25. August 2014 um 15:30 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten | 1 Kommentar
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Dieser Geist (gefunden auf Facebook und neu gemacht):

ISIS-no-terror

Obama Kloppen – Imam Obama

24. August 2014 um 9:32 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Michael L., Israel Thrives, 22. August 2014

Barack Obama ist nicht nur ein höchst erfolgreicher Politiker, er ist offenbar jetzt auch Imam und dadurch qualifiziert zu entscheiden, wer Muslim ist und wer nicht.

Er redet von Martha’s Vineyard aus, als er von der Enthauptung des Journalisten James Foley durch den Islamischen Staat (ISIS) hörte und dort hatte Imam Obama folgendes zu sagen:

ISIS spricht also für keine Religion. Ihre Opfer sind überwiegend Muslime und kein Glauben lehrt Menschen Unschuldige zu masskrieren.

Nun, cih nehme an, dass hängt von der Bedeutung des Wortes „unschuldig“ ab. Kann ein Ungläubiger möglicherweise unschuldig sein? Und was ist mit Muslimen, die den Glauben nicht korrekt ausüben oder die Frömmigkeitsstandards nicht erfüllen? Sind sie nicht ungläubig und daher auch nicht unschuldig?

Sehen wir, was der Koran zu sagen hat:

Sure 2,216:
Euch ist vorgeschrieben, (gegen die Ungläubigen) zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Allah weiß Bescheid, ihr aber nicht.
Sure 2,216:
Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch mißfällt; aber es ist wohl möglich, daß euch etwas mißfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, daß euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Hier sagt uns Mohammed (gelobt sei er), dass Gewalt etwas Gutes ist! Es gibt keinen Hinweis darauf, dass es hier um Selbstverteidigung geht. Es geht um Gewalt als Tugend.

Sure 4,89:
Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer!
Sure 4,89:
Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer;

Ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet? Und wer genau sind diese anderen, die ergriffen und getötet werden müssen? Sie sind Ungläubige, d.h. Nichtmuslime.

Sure 8,12:
(Damals) als dein Herr den Engeln eingab: Ich bin mit euch. Festigt diejenigen, die gläubig sind! Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger (banaan) von ihnen!
Sure 8,12:
Da dein Herr den Engeln offenbarte: «Ich bin mit euch; so festiget denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!»

Die Fingerspitzen? Das klingt jetzt eher unangenehm, nicht wahr? Es ist recht schwierig sich vorzustellen, mein Kumpel Jesus würde nicht nur empfehlen Köpfe abzuschlagen, sondern Fingerspitzen strikt als Stil. Das fügt der jihadistischen Erfahrung das gewisse Etwas hinzu, dass man auf keinen Fall verpassen will.

Sure 9,5:
Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.
Sure 9,5:
Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.

Wie auch immer, wo das herkommt, gibt es noch jede Menge mehr.

Es geht nicht darum nahezulegen, dass der Islam eine gewalttätige Religion ist, weil seine Hauptquellen oft Gewalt empfehlen. Im Gegenteil, es gibt Formen des Islam und unzählige „stillste“ Imame, die aufrichtig für Frieden eintreten. Natürlich gibt es auch Formen des Islam und unzählige lärmende Imame, die den Himmel um das Blut der Ungläubigen anschreien, besonders das dieser verabscheuungswürdigen Prophetenmörder.

Natürlich werden Leute herausstellen, dass es, wenn es um Gewalt geht, kein Religionsbuch dieser Welt so blutig ist wie die Bibel. Die Bibel ist zweifellos viel blutiger als der Koran. Der Unterschied besteht darin, dass das Blutvergießen beschrieben wird, nicht vorgeschrieben. Nirgendwo in der Bibel wird den Juden gesagt, sie sollten auf die Ungläubigen Jagd machen und sie ermorden.

Das Judentum stellt sich nicht in Gegnerschaft zu anderen Glauben, der Islam tut das aber definitiv.

Auf jeden Fall mag ich es nicht vom Präsidenten der Vereinigten Staaten angelogen zu werden; es gibt in der Tat Glauben, die Gewalt gegen die Unschuldigen fordern. Im Koran macht der Islam das ganz direkt. Man kann es in jede beliebige Richtung drehen. Man kann die oben angeführten Passagen so interpretieren, dass sie etwas und alles andere bedeuten, als was sie tatsächlich sagen. Man kann sich in Knoten verdrehen, um zu erklären, dass Aufforderungen zu Gewalt in Wirklichkeit keine Aufforderungen zu Gewalt seien, sondern etwas völlig anderes.

Wissen Sie, vielleicht sollte der Typ, der die Muslimbruderschaft unterstützte, einfach seine Klappe halten, wenn es um die Religion anderer Leute geht. Wenn er sich nicht dazu aufraffen kann wahrheitsgemäß zu reden, dann wäre es weit besser, er würde überhaupt nichts sagen.

Und übrigens, so ganz nebenbei: Wie kommt es, dass Obama derart gegen den Islamischen Staat ist, dass er glaubt, die Hamas sollte Teil einer Einheitsregierung sein? Sollte, solange wir Islamisten stärken, nicht der Islamische Staat auch Teil einer Einheitsregierung im Irak sein? Nein? Warum nicht?

Der einzige wirkliche Unterschied, den ich zwischen der Hamas und dem Islamischen Staat erkennen kann, ist der: Während die Hamas Muslime und Christen und Juden tötet, hat der Islamische Staat bisher nur Muslime und Christen getötet. Vielleicht sollten sie ein paar Juden in diesen Mix bekommen, damit sie die antizionistische Linke hofieren können und sich so für politische Unterstützung bei Westlern qualifizieren.

Sehen Sie, das zeigt die Zusammenhanglosigkeit der Außenpolitik Obamas auf, die ich seit Jahren aufzeige.

Er begünstigt die Muslimbruderschaft, aber nicht Al-Qaida.

Er begünstig die Hamas bis zu dem Punkt dass er sie innerhalb einer „palästinensischen“ Einheitsregierung an der Macht sehen will, aber er will den Islamischen Staat im Irak und Syrien bekämpft sehen.

Das macht keinen Sinn. Man kann nicht die Muslimbruderschaft begünstigen, während man Al-Qaida ablehnt, denn Al-Qaida ist die Muslimbruderschaft.

Entweder ist man gegen den politischen Islam oder man ist es nicht. Man kann sich nicht die Rosinen herauspicken, bei welcher dieser bösartigen Islamisten-Organisationen man sich einschmeichelt, denn sie alle repräsentieren dasselbe und allesamt würden dich in New York lieber tot sehen, sollten sie auch nur ansatzweise die Chance dazu bekommen.

Ich-war-schon-anti-Obama

Effektive Bekämpfung von Jihadisten

20. August 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus | 5 Kommentare
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