Der Club der Tyrannei

15. Juli 2008 at 21:29 | In Islamstaaten, UNO | No Comments
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Melanie Phillips, Daily Mail, 14. Juli 2008

Russland und China haben also ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, mit dem internationale Sanktionen gegen Schlüsselmitglieder der Regierung von Zimbabwe verhängt werden sollten. Die gesamte diplomatische Strategie der britischen Regierung zu Zimbabwe ist auf diese Weise schmählich zusammengebrochen.

Für Gordon Brown ist das eine besondere Erniedrigung, nachdem der dachte, er habe alle G8-Staaten – einschließlich Russlands – davon überzeugt Strafmaßnahmen gegen das Regime Mugabe zu unterstützen. Unser Außenminister David Miliband sagte, er sei „sehr enttäuscht“. Ist er wirklich noch so feucht hinter den Ohren? Was genau hatte er erwartet?

Einmal abgesehen davon, was dieser Ausgang uns über die sich verschlechternden Beziehungen zu Russland sagt, ist seit langem klar, dass die UNO der allerletzte Ort ist, wo man nach Handlungen gegen Despotismus, Terror und Tyrannei suchen sollte.

Zimbabwe stellt mit Sicherheit einen Fall für Handeln der UNO dar, der klar genug ist. Die Sanktionen wurden vorgeschlagen, nachdem Mugabe als Zimbabwes Präsident „wiedergewählt“ wurde, in der Travestie einer Wahl, in der extreme Gewalt den Oppositionskandidaten Morgan Tsvangirai zwang sich aus ihr zurückzuziehen. Das fand vor dem Hintergrund von systematischer Einschüchterung, Folter und Massenmord an Zimbabwes terrorisierter Bevölkerung durch Mugabes Gefolgsleute statt. Die Opposition sagt, dass seit März 113 ihrer Aktivisten getötet wurden. Letztes Wochenende wurde einer ihrer Vertreter, Gift Mutsvungunu, tot in einem Vorort von Harare gefunden. Sein Körper war zum Teil verbrannt und seine Augen ausgestochen worden.

Russland sagte jedoch, dass es keine Notwendigkeit für Sanktionen gebe, die es als Versuch beschrieb sich in die Angelegenheiten eines Mitgliedsstaates einzumischen, der keine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit darstelle.

Doch Zimbabwes Terror-Regime stellt eine reale Bedrohung von regionalem Frieden und Sicherheit dar. Und ohnehin gibt es eine moralische Verpflichtung zu handeln. Wenn die UNO nicht handelt, um unkontrollierbaren Barbarismus durch einen ihrer Mitgliedsstaaten zu verhindern, wozu um Himmels willen haben wir die UNO überhaupt?

Natürlich sind Russland und China einfach von schamlosem Zynismus und Eigeninteresse motiviert. Sie spielen nicht nur zunehmend mit den Muskeln, sie wollen auch nicht, dass die UNO ihr Nase in ihre eigenen Menschenrechtsverletzungen steckt.

Mr. Miliband hoffte, dass die Abgabe des Problems Zimbabwe an die UNO Großbritannien von der Aufgabe entlasten würde, etwas wegen eines Landes zu unternehmen, für dessen furchtbares Schicksal Großbritannien immerhin eine historische Verantwortung trägt. Der Schlag ins Gesicht, den er als Antwort erhielt, schmerzt um so mehr wegen des besonderen Platzes, dem sich die UNO sich im Pantheon der „progressiven“ Politik erfreut.

Progressive Westler haben angefangen zu glauben, dass der Nationalstaat für alles Üble der Welt verantwortlich ist, von Vorurteilen über den Nationalismus zum Krieg. Die einzigen legitimen Institutionen sind daher transnationale, die vorgeben die Bruderschaft der Menschheit zu repräsentieren. Transnationale Einheiten und Doktrinen wie die UNO, die EU, der Internationale Kriminalgerichtshof oder das europäische Menschenrechtsgesetz übertrumpfen unsere eigenen nationalen Institutionen und Gesetze.

Die UNO wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den ehrbarsten Zielen gegründet um sicherzustellen, dass die Welt niemals erlaubt, dass die Schrecken des Nationalsozialismus noch einmal geschehen. Aber wie alle anderen Versuche Utopia zu schaffen, schuf man statt dessen ein Monster. Denn die Welt besteht aus vielen schlimmen Regimen. Als mehr und mehr Staaten der UNO beitraten, wurde ihr moralischer Auftrag auf den Kopf gestellt, so das im Jahr 2003 nur 75 UNO-Mitglieder freie Demokratien waren.

Das Ergebnis ist eine UNO, die von endemischer Inkompetenz, Korruption und Schlimmerem bestimmt ist. Sie hat wiederholt darin versagt Gräueltaten zu verhindern. Sie unternahm nichts, um den Völkermord in Ruanda 1994 zu verhindern; sie sah zu, während im Jahr darauf mehr als 7.000 bosnische Muslime in Srebrenica abgeschlachtet wurden; und sie saß 20 Jahre lang auf ihren Händen, während muslimische Milizen im südlichen Sudan Völkermord begingen und etwa zwei Millionen Menschen auslöschten.

Es wurde eine Untersuchungsmission losgeschickt, um die Tötungen in Darfur zu untersuchen. Als sie mit einem Bericht zurückkam, die die sudanesische Regierung kritisierte, lehnte es der grotesk falsch benannte Menschenrechtsrat der UNO ab ihn gut zu heißen oder seine Empfehlungen zu akzeptieren.

Dem UNO-Entwicklungsprogramm ist autoritativ Betrug und Korruption vorgeworfen worden. Saddam Hussein schöpfte nicht nur etwa 10 Milliarden Dollar aus dem Öl-für-Lebensmittelprogramm der UNO ab, sondern einem UNO-Beamten, der das Programm beaufsichtigte, wird vorgeworfen auf der Liste derer zu stehen, die Schmiergelder erhielten – und so auch der Sohn des früheren UNO-Generalsekretärs Kofi Annan.

Ein geheim gehaltener UNO-Bericht führt detailliert 150 Vorwürfe auf, dass UNO-Friedensschützer und –Bedienstete Kriegsflüchtlinge im Kongo im Tausch für Lebensmittel sexuell angriffen und ausnutzten. Gleiche Vorwürfe sexueller Übergriffe durch UNO-Beschäftigte erstrecken sich mindestens ein Jahrzehnt zurück zu Einsätzen im Kosovo, Sierra Leone, Liberia und Guinea.

Die UNO ignoriert beständig globale Missbräuche und unterstützt statt dessen die, die sie begehen. Erstaunlicherweise verabschiedete sie nicht eine Resolution gegen despotische Regime wie China, Russland oder Kuba. Sie hat nicht eine Resolution gegen arabische und muslimische Sponsoren des Terrorismus genehmigt. Statt dessen hat sie ihre Verachtung für die Rechtstaatlichkeit und den Wert menschlichen Lebens dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie den Terrorismus begrüßten, als sie 1982 die Legitimität von Aktionen gegen fremde Vorherrschaft „durch alle zur Verfügung stehenden Mittel einschließlich des bewaffneten Kampfes“ bestätigte.

Während sie damit arabischen und muslimischen Terror ignoriert oder begrüßt, verabschiedet sie einen endlosen Strom von Resolutionen gegen Israel, das hauptsächliche Opfer solchen Terrors – aber das einzige Land, das einem Untersuchungsmandat unterworfen wird, das das Handeln nur einer Seite untersucht.

Nur Tage vor dem 11. September wurde die „Antirassismus“-Konferenz der UNO in Durban in ein groteskes Hass-Fest gegen Israel und die Juden gedreht. Jetzt plant sie für nächstes Jahr in Genf eine zweite solche Konferenz – wobei die Vorbereitungen für diese von Libyen und dem Iran geleitet werden; letzterer leugnet den Holocaust und verkündete wiederholt, dass er die Absicht hat Israel von der Landkarte zu wischen.

Trotz der Tatsache, dass der UNO-Menschenrechtsrat die Missbräuche beenden sollte, die sein Vorgänger, die Menschenrechts-Kommission, beging, bedeutet die fortgesetzte Dominierung dieses Rates durch Unterdrückerstaaten, dass er weiter die Menschenrechte unterdrückt. So kam die jüngste ungeheuerliche Entscheidung zustande, jegliche Kritik des islamischen Scharia-Gesetzes zu verbieten, das für Missbräuche wie die Steinigung von Frauen wegen Ehebruch verantwortlich ist oder dafür, dass junge Männer wegen Homosexualität gehenkt werden.

Mit der Unterstützung von China, Russland und Kuba, drückte die Organisation der Islamischen Konferenz – die 57 islamische Staaten repräsentiert – eine Maßnahme durch, die vom UN-Sonderberichterstatter für freie Meinungsäußerung verlangt, dass er jeden meldet, der sich gegen das Scharia-Gesetz ausspricht; als Begründung gilt, dass solche Kritik religiöse Diskriminierung darstellt. Dieses Orwell’sche Diktat ist nur der letzte Beweis, dass – weit davon entfernt die Freiheitu nd die Menschenrechte gegen ihren Missbrauch aufrecht zu halten – die UNO schlichtweg ein Club der Tyrannei ist.

Groteskerweise jedoch wird sie als überlegener Schiedsrichter internationaler Angelegenheiten angesehen, ohne dessen Billigung ein Handeln unrechtmäßig ist. Es wird befürchtet, dass ohne ihn die Welt in Anarchie versinken wird. Die bedrückende Wahrheit besteht aber darin, dass die UNO der Hauptmotor der Aufrechterhaltung von Chaos, Terror, Elend und Ungerechtigkeit auf der ganzen Welt ist.

Es ist höchste Zeit, dass wir diese obszöne Institution abschaffen und an ihrer Stelle die Vereinten Demokratischen Staaten schaffen, um für Frieden und Gerechtigkeit zu werben.

Die Abstimmung über Zimbabwe hat Folgen, die weit über Afrika hinaus gehen. Sie ist nur der jüngste Weckruf über die UNO – und sie zu ignorieren bedeutet, dass die angebliche Sorge der Welt um Zimbabwe und alle solche Missbräuche nichts als Krokodilstränen sind.

Die vorhersagbare Spontanität des Terrors

7. Juli 2008 at 17:20 | In Araber, Geschichte, Islamstaaten, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
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Noch ein paar zeitlos wahre Dinge zum Terror allgemein von Gerald M. Steinberg:

Gerald M. Steinberg
Jerusalem Post, 03. Juli 2008, S. 4

Auf gewisse Weise war der jüngste Terroranschlag in Jerusalem vorhersehbar – nicht, was die Art angeht, den Zeitpunkt oder den genauen Ort, aber aus dem ständigen Muster von mehr als 60 Jahren. Wo immer während dieses Zeitraums die gewalttätigen Angriffe gegen Israelis an einer Front eingedämmt wurden, wurde sofort eine weitere Front eröffnet, die oft eine andere Form der Gewalttätigkeit beinhaltete.

Die Waffenstillstandsvereinbarungen nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 wurden abgelöst vom Beginn der Infiltrationen durch Fedayin, die aus Jordanien und Ägypten kamen und israelische Zivilisten nahe der Grenze attackierten. Einige Jahre später waren diese Zugänge geschlossen und die Angriffe verschoben sich zur Westbank und vor dort in den Libanon. In jüngerer Zeit, als der Selbstmord-Bombenfeldzug (der den falschen Namen „Zweite Intifada“ erhielt) von IDF-Operationen wie „Schutzschild“ und dem Bau einer Sicherheitsbarriere gestoppt wurde, begann der Raketenregen aus dem Gazastreifen. Und die letzte Woche am Gazastreifen erklärte wackelige Waffenruhe war auch das Signal für eine neue und andere Form der Gewalt gegen israelische Zivilisten.

Wie die Geschichte zeigt, ist der „bewaffnete Kampf“ die dominante Strategie gewesen, die genutzt wurde, um für das Ziel der Rückgängigmachung der Gründung des jüdischen Staates zu werben. Lediglich die Namen der Organisationen haben sich geändert – Fatah, die PLO, Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, Hamas, Islamischer Jihad und vielleicht jetzt eine neue Bezeichnung – aber die Strategie des Terrors bleibt. Gleichermaßen ist der Grundansatz des Terrors trotz der angenommenen Motivations- und Rechtfertigungsverschiebungen, einschließlich der Hinzufügung der „Besatzung“ oder der Siedlungen, die dem Krieg von 1967 folgte, konstant geblieben.

Wie der jüngste Anschlag in Jerusalem zu demonstrieren scheint, benötigen die Übeltäter nicht unbedingt einen Organisation mit Ausbildung, Waffen oder Vorschriften. Die Palästinenser sind mit dem bewaffneten Kampf groß gezogen worden und viele sind in der Lage die Zeichen zu lesen und eigenständig zu handeln, mit jeglichen Waffen, die ihnen gerade zur Verfügung stehen. Das kann ein Gewehr sein, ein mit Sprengstoff gefüllter Selbstmord-Gürtel oder, wie in diesem Fall, ein Radlader.

Der stete Fluss an Hetze in den Medien spielt in diesem Prozess eine zentrale Rolle, einschließlich der palästinensischen Fernsehprogramme, die den hohen Wert des Märtyrertums undd ie Ehre des Kampfes gegen den zionistischen Feind predigen. Als Ergebnis davon mag das isolierte Handeln zwar spontan erscheinen, aber die Grundlagen und die Vorbereitung sind nie weit weg gewesen.

Die Palästinenser haben weiterhin gelernt, dass die Vereinten Nationen und die mächtigen Gruppen, die behaupten für die Menschenrechte einzutreten, selten auf solche Anschläge reagieren, ganz im Gegensatz zu den ständigen und vorhersagbaren Verurteilungen israelischer Angriffe. Während des Zweiten Libanonkrieges und in den letzten Monaten während der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen konzentrierten sich die Äußerungen und Kampagnen von Human Rights Watch, Amnesty International und vieler anderer Gruppen in ihren Berichten in erster Linie auf Beschuldigungen Israels wegen „Kollektivstrafen“ und „Kriegsverbrechen“ (die Tatsache, dass diese juristischen Begriffe in diesem Zusammenhang bis zur Unkenntlichkeit verdreht werden, wird allgemein ignoriert). So hat die palästinensische Gewalttätigkeit die doppelte Wirkung Israelis umzubringen, während sie gleichzeitig zur Dämonisierung Israels beiträgt.

Eine Antwort auf diese Geschichte und Strategie des Terrors ist ein Minimallevel als Preis für Freiheit und Souveränität zu akzeptieren oder zumindest anzuerkennen. Mit jeder Welle hat Israel die Oberhand behalten, nachdem es mit dem Leben einiger seiner Staatsbürger bezahlt hat. Vielleicht ist das das Beste, was man erwarten kann, bis es eine historische Verschiebung in der palästinensischen und arabischen öffentlichen Meinung gibt, die die Akzeptanz der israelischen Legitimität beinhaltet.

Um diese Strategie besiegen zu helfen, sollte mehr Gewicht auf die Beendigung der Hetze gelegt werden (insbesondere seitens der die Palästinenser finanzierenden europäischen Regierungen), sowie auf die Beendigung des Missbrauchs internationalen Rechtssprachgebrauchs zur Verurteilung legitimer israelischer Antworten [auf den Terror].

In der UNO stirbt die freie Meinungsäußerung

26. Juni 2008 at 22:02 | In Islamstaaten, UNO, die Welt+Islam | No Comments
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Robert Spencer, FrontPageMagazine.com, 25. Juni 2008

Der Krieg gegen die freie Meinungsäußerung schreitet rapide voran: Associated Press berichtete Donnerstag: „Muslimische Staaten haben eine Schlacht um die Verhinderung von Kritik am Islam während Debatten im UNO-Menschenrechtsrat gewonnen.“ Ratspräsident Doru-Romulus Costea erklärte, dass religiöse Fragen „sehr komplex, sehr sensibel und sehr intensiv sein können… Dieser Rat ist nicht darauf vorbereitet religiöse Dinge in aller Tiefe zu diskutieren, daher sollten wir das nicht tun.“ Von nun an sollten nur religiösen Gelehrten erlaubt sein sie anzuschneiden.

„Costeas Verbot betrifft zwar alle Religionen“, erklärt AP, „es wurde aber von muslimischen Staaten veranlasst, die sich über Bezugnahmen auf den Islam beschwerten.“ Das Verbot kam nach einer hitzigen Sitzung am Montag, als der Repräsentant der Association for World Education (AWE) in einer gemeinsamen Stellungnahme mit der International Humanist and Ethical Union weibliche Genitalverstümmelung, die Steinigung als Strafe für Ehebrauch und die Kinderhochzeit als vom Islam sanktionierte Gesetze anprangerte. Ägypten, Pakistan und der Iran protestierten wütend; unterbrachen den AWE-Redner David Littman mit nicht weniger als sechzehn Ordnungspunkten und hatten den Erfolgt, dass die Fortsetzung des Geschehens im Rag mehr als eine halbe Stunde aufhielten. Im Verlauf dieser streitsüchtigen Diskussion gaben die Vertreter der islamischen Staaten zahlreiche entlarvende Äußerungen – Äußerungen, die es wert sind genau untersucht zu werden, da die islamischen Staaten und Organisationen mit zunehmendem Nachdruck die Einschränkung der freien Meinungsäußerung im Westen fordern.

Imran Ahmed Siddiqui, der Vertreter aus Pakistan, betete den immer und ewig wiederholten Kehrvers aller islamischen Apologeten des Westens nach, als er sich beschwerte Littmans Initiative zu Genitalverstümmelung, Steinigung und Kinderheirat laufe auf einen „selektive Diskussion des Scharia-Gesetzes außerhalb des Kontextes“ hinaus. Er forderte, dass Littman nicht erlaubt wird zu sprechen: „Ich möchte daher darum bitten, dass der Präsident sein Recht auf Beurteilung und seine Atuorität ausübt und vom Redner fordert, keine Fragen zu berühren, die bereits von der Diskussion dieses Rates ausgeschlossen wurden.“ Der Vertreter Sloweniens protestierte sanft gegen diesen Versuch Littman zum Schweigen zu bringen: „Jeder NGO-Vertreter“ erinnerte er Siddiqui, „hat das Recht eine Erklärung innerhalb der zur Diskussion stehenden Tagesordnungspunkte abzugeben. Wir betrachten die Äußerung als innerhalb des Gebietes der Tagesordnung gehörig und wie sehen keinerlei Grund für eine einschränkende Zensur in dieser Hinsicht.“

Der Vertreter Ägyptens antwortete daraufhin: „Ich möchte meinen Kollegen aus Slowenien bescheiden und höflich auffordern, das zu überdenken.“ Er warnte“: „Wir werden das nicht leicht nehmen… Es geht hier nicht um NGOs und ihre Teilnahme am Rat. Es geht hier um das Gesetz der Scharia.“ Pakistans Siddiqui fügte hinzu: „Ich möchte noch einmal erklären, dass dies nicht das Forum zur Diskussion religiöser Sensibilitäten ist“. Warum eigentlich nicht? Einmal mehr ließ Siddiqui Anmerkungen hören, die zunehmend in jeder Diskussion der Elemente des Islam bekannt werden, die die Jihadisten und Scharia-Herrenmenschen benutzen, um Unterdrückung zu rechtfertigen und erklärte: „Es wird darauf hinaus laufen, dass Hass gegen gewisse Mitglieder dieses Rates verbreitet wird. Ich meine, es ist früher schon geschehen, dass selektive Diskussionen im Rat aufgeworfen wurden, um eine bestimmte Gruppe zu dämonisieren.“ Er wandte sich an Costea: „Daher bitten wir Sie erneut, dass Sie bitte ihre Autorität benutzen, um jegliche derartige Diskussion im Rat zu verhindern.“

Nach weiterer Diskussion, einer Unterbrechung und einer weiteren Warnung des Vertreters Ägyptens wurde Littman schließlich erlaubt weiter zu sprechen. Nach der Anmerkung, dass „fast 90% der weiblichen Bevölkerung im Norden des Sudan weibliche Genitalverstümmelung erleben, die in vielen Fällen in der extremsten Form praktiziert wird, die als Inifbulation bekannt ist“, erklärte Littman: „Wir glauben, dass nur eine Fatwa von Al-Azhars Großscheik Sayyed Tantawi – mit der unklare Fatwas aus den Jahren 1949, 1951 und 1981 ersetzt werden – dieses barbarische, kriminelle Handeln ändern wird, das jetzt sogar in Europa zunimmt.“

An diesem Punkt unterbrach Ägypten und beschwerte sich: „Dies ist ein Versuch ein schlechtes traditionelles Handeln dem Islam anzuhängen. Scheik Al-Azhar [Sayyed Tantawi] ist der Präsident der größten und ältesten islamischen Universität der Welt.“ Er wetterte: „Ich will sagen, dass der Islam in diesem Rat nicht gekreuzigt wird. Das ist der Grund, weshalb wir dieser Entscheidung entgegen stehen“ – das heißt: Costeas Entscheidung Littman zu erlauben seine Ansprache zu halten.

Der Vertreter Deutschlands bat: „Herr Präsident, ich möchte die ägyptische Delegation und ihren Repräsentanten höflich durch Sie fragen, ob ich die letzte Intervention verstanden habe… er scheint gesagt zu haben und ich zitiere und ich entschuldige mich, wenn ich das nicht korrekt verstanden haben sollte – ich habe das so verstanden, Zitat: „Der Islam wird in diesem Rat nicht gekreuzigt werden.“ Ich möchte diese Aussage bestätigt wissen. Und wenn sie bestätigt wird, möchte ich Sie, Herr Präsident, fragen, ob Sie dies in Bezug auf die Frage der Erwähnung von Religion und ihren Symbolen für angemessen halten.“ Aber Ägypten ignorierte die Frage und sagte: „Ich bitte darum, jegliche Bezugnahme auf die Fatwa von Scheik Al-Azhar [Großscheik Sayyad Tantawi] zu streichen und alle Bezugnahmen zu Scheik Al-Azhar aus diesem Abschnitt und aus den offiziellen Aufzeichnungen des Treffens zu löschen.“

Nur, dass ein islamisches Gesetzeswerk von Al-Azhar erklärt, dass die Beschneidung „sowohl für Männer als für Frauen“ vorgeschrieben ist (‚Umdat al-Sali, e4.3). Und Tantawi selbst hat gesagt – nach Angaben von Geneive Abdo, dem Autor von No God But God: Egypt and the Triumph of Islam, das weibliche Beschneidung „eine lobenswerte Praxis ist, die die Frauen ehrt“.

Littman fuhr mit der Feststellung fort: „Die Steinigung von Frauen wegen angeblichen Ehebruchs findet immer noch regelmäßig im Iran, dem Sudan und anderen Staaten statt. Im Iran werden sie bis zur Hüfte in Löcher eingegraben und rohe Steine werden benutzt, was ihr Leiden im Tod verstärkt.“ Bald darauf wurde er vom iranischen Delegierten unterbrochen, der erklärte: „Die Äußerung und die Bezugnahmen, die dieser Redner in seiner Äußerung vornimmt, sind falsch und haben nichts mit den Realitäten in meinem Land zu tun. Ich möchte nur, für das Protokoll … er sagte, dass „die Steinigung von Frauen wegen Ehebruchs immer noch regelmäßig im Iran statt findet – das ist nicht wahr, es ist völlig falsch und das kommt überhaupt nicht in Frage.“

Doch der Stand vom September 2007 ist, dass im Iran acht Frauen auf ihre Steinigung warten, wegen dem Vorwurf des Ehebruchs.

Insgesamt stimmt also das, was Littman sagte und die Repräsentanten Ägyptens, Pakistans und des Iran stellten diese wahrheitsgemäßen Äußerungen ständig als Beleidigung des Islam dar und handelten, damit sie unterdrückt werden. Diese schändliche Episode verheißt nicht nur für die Menschenrechte der Frauen in der islamischen Welt nichts Gutes; sie stellt auch einen weiteren Sieg im Krieg gegen die freie Meinungsäußerung dar, den die islamischen Herrenmenschen in letzter Zeit mit besonderer Energie begehen; dazu fordern sie die Behörden des Westens auf den niederländischen Politiker Geert Wilders wegen seines Films Fitna und den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard wegen seiner Zeichnung Mohammeds mit einer Bombe im Turban vor Gericht zu stellen – und allgemein als ungesetzlich zu erklären, was sie als Beleidigungen des Islam ansehen.

Sie haben im UNO-Menschenrechtsrat gewonnen. Das wird nicht die einzige Schlacht in diesem Krieg sein. Aber es bleibt abzuwarten, ob irgendein Regierungsvertreter des Westens den Mut und die Klarsicht besitzt, sich dieser Herausforderung zu stellen, bevor es zu spät ist – bevor wir per Gesetz verpflichtet werden als stumme Zeugen unserer eigenen Eroberung und Islamisierung zuzusehen.

Warnende Worte an den Westen

10. Juni 2008 at 21:28 | In Islam+Islamismus, Islamstaaten, UNO | 1 Comment
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Ob das der Grund war, dass das US-Außenministerium für die Regierung durchsetzte, dass Vokabeln wie „islamistischer Terror“, „Jihad“ usw. aus dem Wortschatz aller Regierungsbehörden gestrichen wurde?
Die Fragen, die den Amerikanern gestellt werden, gelten noch viel mehr für die Europäer.

Joel Richardson, WorldNetDaily, 19. Mai 2008

Die USA werden bald verklagt werden. Auf dem Spiel stehen ausgerechnet Freiheiten, die wir alle so hoch halten. Am 27. März verabschiedete der UNO-Menschenrechtsrat die Resolution 7/19 zur „Bekämpfung der „Bekämpfung der verleumderischen Beleidigung von Religionen“. Als eine der orwellianischsten Resolutionen, die jemals verabschiedet wurden, verurteilt dieser so genannte Menschenrechtsrat „Islamophobie“, wozu jeglicher „Versuch gehört den Islam mit Terrorismus, Gewatl und Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren“.

Denken Sie einen Moment darüber nach. Nehmen wir an, dass ich Ihnen erzähle, dass nach Angaben der heiligen islamischen Tradition Mohammed selbst erklärte, dass diejenigen, die den Islam verlassen, durch Hinrichtung zu bestrafen sind. Und nehmen wir an, dass ich auch herausstelle, dass alle vier orthodoxen sunnitischen Schulen der islamischen Jurisprudenz wie auch die Schiiten Mohammeds Äußerungen so interpretieren, dass sie bedeuten, dass der Tod die angemessene Strafe für das Verlassen des Islam ist. Wenn man dieser Resolution folgt, müsste ich verhaftet und wegen einer Straftat vor Gericht gestellt werden. Irgendjemand da, der für die freie Meinungsäußerung eintritt?

Mit anderen Worten: Nach Meinung des UNO-Menschenrechtsrats sollte Kritik am Islam weltweit verboten und unter das Strafrecht gestellt werden. Sollten wir überrascht sein zu entdecken, dass die Resolution von der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) eingereicht wurde, einer Dachorganisation von 57 islamischen Staaten? Das 58-seitige Dokument fordert die „internationale Gemeinschaft auf ein bindendes Rechtsinstrument schafft, um die Bedrohung durch Islamophobie zu bekämpfen“, damit „ das Recht auf freie Meinungsäußerung“ nicht als Lizenz zur „Beleidigung der heiligen religiösen Symbole des Islam“ genutzt wird. Die „freie Meinungsäußerung… mag gewissen Restriktionen unterliegen…, die für den Respekt der Rechte oder des Rufs anderer nötig sind“. Mit anderen Worten: Eine negative Meinung über den Islam öffentlich, vielleicht sogar privat zu äußern, könnte einen ins Gefängnis bringen.

Die Resolution ist Teil des „10-Jahres-Aktionsplans“ der OIC, „um die Vereinten Nationen dazu zu bringen eine internationale Resolution zu verabschieden, mit der der Islamophobie begegnet wird und alle Staaten aufgeforderte werden Gesetze zu erlassen, die ihr begegnen, einschließlich abschreckender Bestrafungen“. Bin ich der einzige, den das zutiefst besorgt macht?

Wie oft haben Sie jemanden sagen hören: „Ich mag nicht mit dem übereinstimmen, was du sagst, aber ich werde dein Recht, das zu sagen, verteidigen.“ Freie Meinungsäußerung ist eines der unentbehrlichsten Rechte. Darin enthalten ist das Recht offen und ungestraft kritisieren zu können, die Freiheit zu diskutieren und die Freiheit selbst zu denken. Wie wir im Westen wissen, sind diese Freiheiten die Grundlagen jeder wahrhaft fortschrittlichen Gesellschaft. Wenn die freie Meinungsäußerung, die Freiheit zu kritisieren und zu debattieren, abgewürgt werden, dann hören die Räder des intellektuellen Fortschritts auf sich zu bewegen. Die Bibel sagt dazu: „Eisen schärft Eisen.“ Das Mahlgeräusch der frei und offen kritisierenden Bürger, die jedes vorstellbare Thema diskutieren, ist der süße Klag des intellektuellen Fortschritts.

Heute erfahren die westliche und die islamische Welt den klaren „Clash“ (Zusammenprall) der Zivilisationen, der lange vorhergesagt wurde; und die islamische Welt ist dabei zu gewinnen. Nicht militärisch, sondern in den Schulen und Gerichten, durch Medienmanipulation und die Überarbeitung der Öffentlichkeitspolitik und öffentlichen Vorgehensweisen– was „der weiche Jihad“ genannt wird. Natürlich scheint es so, als hätten sich jedes Mal, als der Westen eine konkrete Gelegenheit hatte aufzustehen und für die Freiheit einzutreten, zu viele von uns entschieden statt dessen sitzen zu bleiben.

Beispiele gefällig? Nehmen wir den 30. September 2005, einen der bedeutendsten Tage im aufkommenden Zusammenprall zwischen der freien Welt und der sehr unfreien Welt des Islam. Das war der Tag, an dem die dänische Zeitung Jyllands-Posten eine Reihe satirischer Karikaturen von Mohammed, dem Gründer des Islam, veröffentlichte. Innerhalb von Tagen waren zwei der Karikaturisten gezwungen sich zu verstecken, nachdem sie zahlreiche Todesdrohungen erhielten. Botschafter aus zehn muslimischen Staaten verlangten, dass die dänische Regierung sich vond en Karikaturen und anderen in der Zeitung gemachten kritischen Kommentaren distanziert. Mehrere muslimische Organisationen reichten eine Beschwerde bei der dänischen Polizei ein, mit der sie versuchten Straftatbestands-Vorwürfe gegen die Zeitung durchzusetzen.

Als es Dezember wurde, bot die Jamaat-e-Islami, eine pakistanische Islamistengruppe, eine Belohnung von bis zu 250.000 US-Dollar für den Tod eines beliebigen der Karikaturisten. Es gab Krawalle. In London versammelten sich muslimische Mobs, die Schilder mit Sprüchen wie „Freiheit, fahr zur Hölle!“, „Europa, ihr werden bezahlen, euer 11. September kommt“ und „Seid bereit für den wahren Holocaust“ hochhielten. Dänische Botschaften wurden in Brand gesetzt. Internationale Boykotte wurden losgetreten. Mehrere Menschen wurden getötet. Selbst heute noch müssen ein älterer dänischer Karikaturist und seine Frau ständig unterwegs sein, weil sie um ihr Leben fürchten, nachdem drei muslimische Mörder verhaftet wurden, die sich auf den Weg gemacht hatten sie hinzurichten.

Die allgemeine Antwort auf diese Ereignisse? Während ein paar wenige aufstanden um Jyllands-Posten und die Karikaturisten zu unterstützen, entschieden sich viele andere im Namen der kulturellen oder religiösen „Sensibilität“ das nicht zu tun. Aber wo war diese Sensibilität, als „Piss Christ“ 1987 ausgestellt wurde? Was war der Unterschied zwischen diesen beiden Ereignissen? Abgesehen von den Krawallen, den brennenden Botschaften, den Drohungen, den Toten und dem internationalen Boykott – ziemlich wenig. Nein, diejenigen, die während des Kontroverse um die dänischen Karikaturen nicht für die freie Meinungsäußerung einstanden, waren eines und nur eines: Feiglinge.

Vor kurzem wurde die französische Filmikone Brigitte Bardot wegen „Anheizens von Diskriminierung und Rassenhass gegen Muslime“ verhaftet. Die Staatsanwälte streben eine zweimonatige, zur Bewährung ausgesetzte Gefängnisstrafe und $23.900 Geldstrafe an. Ihr Verbrechen? Sie schrieb dem französischen Premierminister einen Brief, in dem sie sich beschwert, dass die muslimische Bevölkerung Frankreichs das Land ruiniert.

Warum ist eigentlich nicht die gesamte westliche Welt wegen der Tatsache in Aufruhr, dass jemand dafür verhaftet wurde einfach seine Meinung zu sagen? Der Grund ist, dass politische Korrektheit, Angst und Lethargie beherrschen unsere Regierungen, Schulen und die Medien.

Aber es gibt einige, die keine Angst haben die Wahrheit zu sagen, darunter diejenigen, die Beiträge zu den kontroversen neuen Buch „Why We Left Islam: Former Muslims Speak Out“ (Warum wir den Islam verlassen haben. Ehemalige Muslime ergreifen das Wort). Wie die Propheten des Alten Testaments, die ständig die Aufmerksamkeit auf die Ungerechtigkeiten und Heuchelei der antiken Hebräer lenkten, präsentiert uns „Why We Left Islam“ die Stimmen von 23 „Propheten“ unserer Zeit. Diese mutigen Individuen lassen den Weckruf ertönen, dass wir für die Menschenrechte und die Freiheit einstehen müssen, trotz des externen Drucks angesichts der bösartigen und unmenschlichen Handlungsweisen sitzen zu bleiben und zu schweigen, von denen der Islam durchdrungen ist.

In einer Zeit, in der Angriffe gegen die Menschenrechte und die Freiheiten uns an allen Fronten treffen, müssen die Amerikaner sich entscheiden, was wichtiger ist: freie Meinungsäußerung oder Freiheit von verletzten Gefühlen. So absurd das scheinen mag, der Islam zwingt uns diese Entscheidung zu treffen. Freie Meinungsäußerung sollte ein verwandelter Elfmeter sein, doch die Geschichte zeigt uns, dass große Zivilisationen oft nicht durch Angriffe von außen zerstört wurden, sondern durch solche von innen. Der Islam gewinnt, wenn wir nicht länger an die Prinzipien der Freiheit glauben, auf denen unsere Nation gegründet wurde.

Heute rufe ich diese treuen Amerikaner auf, die glauben, dass eine Nation es nur dann wert ist zu überleben, wenn sie auf einer kompromisslosen Verpflichtung zu den menschlichen Freiheiten gegründet ist. Es steht zu viel auf dem Spiel. Die mutigen Schreiber von „Why We Left Islam“ sollten von Liberalen und Konservativen begrüßt werden, genauso von Christen, Juden und moderaten Muslimen. Ich rufe alle auf, die die Freiheit lieben, dass sie zusammenkommen und solidarisch zu diesen 23 sehr mutigen Individuen stellen, die das fundamentalste von Gott gegebene Recht zum Ausdruck gebracht haben: die Freiheit seinen Glauben zu wählen. Man muss nicht mit allem übereinstimmen, was sie sagen. Man muss nur einfach zu ihrem Recht stehen, das zu sagen.

(hat tip: IsraPundit)

Schuldzuweisungen und Verschonungen

18. April 2008 at 22:43 | In Europa+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Medien + Islam, Muslime, Terrorismus, die Welt+Islam | 2 Comments
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Al-Qaidas Nummer Zwei, Ayman al-Zawahiri, hat eine neue Rede auf Tonband verbreiten lassen, mit dem er Muslime dazu aufruft den Irak zu einer „Festung des Islam“ zu machen. Dazu hat Robert Spencer von Jihad Watch einige Anmerkungen gemacht:

Ein glücklicher Zufall lässt Zawahiris neueste Veröffentlichung sechszehn Minuten lang sein – ungefähr genauso lang also, wie Geert Wilders’ Film Fitna. Und darin verbindet er den Islam mit Terrorismus, indem er das Schicksal des Islam mit dem der Al-Qaida im Irak verbindet. Doch die 57 muslimischen Regierungen der Organization of the Islamic Conference, die so wütend sie über Fitna sind, werden wohl nichts zu Zawahiris Tonband sagen. Die EU, die ebenfalls – im Kielwasser von Fitna – jeden Versuch streng verurteilte den Islam mit Terrorismus in Verbindung zu bringen, wir ebenfalls wohl nichts über zu all dem sagen.

Was noch unglaublicher ist: Angesichts der Notwendigkeit, dass wir die Bedrohung begreifen, um uns gegen sie verteidigen zu können, ist die Tatsache, dass, obwohl Muslime wie Zawahiri täglich den Islam mit dem Terrorismus verbinden, wird die Empörung – durch Nichtmuslime wie Muslime – immer für die Nichtmuslime wie Wilders reserviert, die dies herausstellen, nicht für die Muslime, die die Verbindung tatsächlich herstellen.

Toleranzalarm

7. April 2008 at 21:25 | In Islam+Islamismus, Islamstaaten, Muslime | No Comments
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Islam ist Frieden. Islam ist Toleranz. Vor allem gegenüber anderen Religionen und Meinungen. Wie wir gerade wieder besonders deutlich erleben dürfen:

1.) Von der Seite Jama’t-du-Da’wah in Pakistan erfahren wir von einer Umfrage; zu dem Zeitpunkt, als Jihad Watch sie sich ansah, gab es erst 197 Teilnehmer, aber die winzige Minderheit der ExtremistenTM stand ganz klar heraus:

Was sollte die Antwort der muslimischen Ummah auf die Veröffentlichung der blasphemischen Karikaturen in Dänemark sein?

1 Boykott dänischer Produkte und Dienstleistungen – 23 (11,68%)
2 Ausweisung der dänischen Botschafter aus muslimischen Ländern – 10 (5,08%)
3 Die Karikaturisten und die sie veröffentlichenden Redakteure töten – 123 (62,44%)
4 Den Unsinn ignorieren und weiter friedlich den Islam predigen – 41 (20,81%)

Die große Mehrheit der Muslime, die Gewalt und Terrorismus verabscheuen können sich immer noch bemerkbar machen. Na los, Leute!

2.) Update über die Winzige Minderheit der ExtremistenTM aus Pakistan von AP: „Mehr als 25.000 Pakistanis demonstrieren gegen Antikoran-Film und Propheten-Karikaturen“

Mehr als 25.000 Menschen demonstrierten Sonntag beim bisher größten Protest in Pakistan gegen den von einem niederländischen Abgeordneten Antikoran-Film; sie drängten ihre Regierung den niederländischen Botschafter auszuweisen.

„Sie nennen das freie Meinungsäußerung, aber es ist freie Aggression“, sagte Schlüsselredner Munawwar Hasan, ein Führer der größten islamischen Partei Jamat-e-Islami der Menge, währen diese „Allahu akbar“ skandierte…

Mit Stirnbändern mit der Aufschrift „Wir sind bereit unser Leben für die Heiligkeit des Propheten zu opfern“ marschieren sie zwei Kilometer und versammelten sich dann auf Karachis Hauptstraße, um die Reden zu hören. [Wie diese Opferung aussehen soll, dürfte jedem Islamkritiker klar sein – jedenfalls nicht als wehrlose Tötung der Opferbereiten.]

Sie verbrannten dazu eine Puppe von Wilders, während die Sprecher sagten, ihre Regierung solle die diplomatischen Verbindungen mit westlichen Ländern kappen, die die Redakteure der Veröffentlichung der den Propheten Mohammed verleumdenden Karikaturen unterstützen. [Wobei „Unterstützung“ schon heißt, dass man die Leute nicht zumindest ins Gefängnis steckt.]

3.) In Indonesien wurden in den letzten drei Jahren mehr als 110 Kirchen „geschlossen“:

Extremistische islamische Gruppen und Lokalregierungen in Indonesisen schlossen nach Angaben religiöser und Menschenrechts-Organisation in den Jahren 2004 bis 2007 110 Kirchen.

Das Wahid Institute, eine moderate muslimische Nichtregierungsorganisation berichtetet zusammen mit der Gemeinschaft der Kirchen Indonesiens, der Indonesischen Bischofskonferenz und der Indonesischen Menschenrechtskommission, dass Diskriminierung und Gewalt gegen Kirchen in den Provinzen West Java, Banten, Zentraljava, Südsulawesi und Bengkulu am meisten an der Tagesordnung war…

Einige dieser [islamischen] Gruppen nötigten die lokalen Regierungen den Kirchen Briefe zu schicken, die diesen jegliche Aktivitäten verboten. Wenn Kirchen sich nicht daran hielten, wurden sie abgebrannt oder auf andere Weise beschädigt, wie es im Dezember mit der Jakarta Baptist Christian Church in Sepatan in der Provinz Tangerang geschah. Muslimische Extremisten von der FPI traten die Scheiben und Türen des Hausses von Pastor Bedali Hulu ein und warfen seinen Besitz hinaus…

Eine ministerieller Erlass von 1969, der 2006 geändert wurde, verlangt eine offizielle Erlaubnis für eine Gebetsstätte (egal ob Muslime, Christen oder andere) in Indonesien.

Unter dem veränderten Erlass muss jede Gruppe, die eine Erlaubnis beantragt, 90 erwachsene Mitglieder mit Personalausweis haben; die Nummern der Personalausweise müssen gemeinsam mit dem Antrag abgegeben werden. Diese Anforderung – zu der noch die Bestätigung kommen muss, dass mindestens 60 Nachbarn ihr schriftliches Einverständnis geben müssen, bevor der Antrag gestellt wird – macht viele kleine christliche Kirchen zu leichten Zielen für islamische Radikal und feindselige Lokalregierungen.

Gewalttätig oder nicht gewalttätig?

16. März 2008 at 16:44 | In Islam+Islamismus, Islamstaaten, die Welt+Islam | No Comments
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Der Präsident Indonesiens will am Image arbeiten. Dem Image des Islam. Denn dieser „wird ungerechtfertigterweise mit Gewalt in Verbindung gebracht“. Das erklärte er vor der OIC auf der Konferenz in Dakar. Diese furchtbare falsche Vorstellung des gewalttätigen Islam muss der Welt genommen werden. Und deshalb fordert er einen „Friedens-Jihad“, größere Anstrengungen gegen „Islamophobie“ im Westen und mehr Demokratie in den muslimischen Staaten.

Wie es wohl kommt, dass der Islam dieses „falsche“ Image hat?

Na ja, egal. In Saudi-Arabien bekommt er offensichtlich wenig Unterstützung, eher im Gegenteil. Dort wird von einem führenden und angesehensten Kleriker gefordert (in einer Fatwa): Zwei Männer, die „häretische Artikel“ geschrieben haben, müssten wegen Abfall vom Islam vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt werden. Ihre Sünde: Sie hatten in Frage gestellt, dass Anhänger jeglichen anderen Glaubens als der von Saudi-Arabien vertretene Form des sunnitischen Islam als Ungläubige betrachtet werden müssen. Scheikh Abdul-Rahman al-Barrak ist der Meinung, dass die von ihm beanstandeten Artikel nahe legten, dass Muslime die Freiheit hätten anderen Religionen zu folgen.

Die Fatwa erstreckt sich nicht nur auf die beiden Schreiber; in zuverlässiger islamischer Über-die-Sippe-hinaus-Haftung müssen auch die Zeitungen, die das abdruckten, und alle, die daran in irgendeiner Form beteiligt waren, zur Rechenschaft gezogen werden.

Aber es gibt ja keinen Zwang im Glauben. Die Religion des Friedens ist tolerant. Und schon gar nicht gewalttätig. Was dann mit den Verletzten und Toten jeder Demonstration gegen die Behauptung des Gegenteils bewiesen wird. Und erst recht mit den Forderungen nach den Köpfen von „islamophoben“ Leuten wie Geert Wilders, Theo van Gogh oder Ayaan Hirsi Ali.

Und so dürfen wir auch dieses Geschehen nicht als Gewalt definieren: Marokkanische Jugendliche in den Niederlanden drohen öffentlich damit jeden zu töten, der mit Geert Wilders sympathisiert oder ihn wählt. Die Pariser Buchmesse bekommt eine Bombendrohung, weil wegen des 60-jährigen Bestehens Israels israelische Schriftsteller dort eingeladen sind. Das alles als Gewalt (oder Androhung solcher) zu werten ist islamophob; und mit dem Islam hat das schon gar nichts zu tun, sollte es sich doch um Gewalt handeln.

Saudi-barbarischer Wahn

14. März 2008 at 23:51 | In Islam+Islamismus, Islamstaaten | No Comments
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Ich bin ja eigentlich der Meinung, den Holocaust zu leugnen als Straftat zu werten nicht sonderlich produktiv ist. Aber wenn ich lese, was da ein saudischer Universitäts-Professor und Faktultätsleiter von sich gegeben hat, dann würde ich ihn gerne über’s Knie legen (gesehen bei MEMRI):

Im Folgenden werden Auszüge einer Rede von Dr. Walid Al-Rashudi, Leiter der Fakultät für Islamische Studien an der König-Saud-Universität in Saudi-Arabien dokumentiert, die am 29. Februar 2008 auf Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde:

Walid Al-Rashudi: Eines der wichtigsten Dinge, die wir den Menschen erzählen müssen, ist, dass das, was heute in Palästina geschieht, ein wirklicher Holocaust ist. Ein Holocaust besteht nicht im Verbrennen von 50 bis 60 Juden in Deutschland oder der Schweiz, aber die Juden bezeichnen das weiterhin als Holocaust. Falls Sie das nicht wissen, lassen Sie mich es Ihnen sagen, dass mehr als 90% der Muslime in der Welt nicht wissen, dass die Juden von Deutschland und der Schweiz für diesen so genannte Holocaust-Affäre Reparationen erhalten. Wir glauben, dass es tatsächlich einen Holocaust gab, aber wie viele starben darin? 50-60 Menschen? Hinterher benutzten sie es, um diese beiden Länder zu erpressen.

Was sollen wir also angesichts des Gaza-Holocaust sagen? Welche Entschädigung wird uns zufrieden stellen? Bei Allah, wir werden nicht einmal zufrieden sein, wenn alle Juden getötet worden sind.

Das ist ein führender „Intellektueller“ der Saudis. Der „moderaten“ „Freunde“ des Westens. Der Holocaust ist der am besten dokumentierte Genozid der Geschichte. Das wird solche Typen nicht anfechten. Sie sind in ihrem Hass so weit gediehen, dass sie die Lügen glauben, die sie erzählen – und nichts, kein Fakt, kein Beweis wird sie davon überzeugen können, dass sie falsch liegen. Eine Tragödie, die blutig enden wird. Weil die Hetze nicht endet und die selbst ernannten Gerechten ihre Art von Gerechtigkeit durchsetzen wollen: den Tod der tatsächlichen Opfer, die sie Täter nennen.

Nicht einmal Sippenhaft reicht denen

14. März 2008 at 20:57 | In Europa+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Muslime | No Comments
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Aus der Schweiz kommt die Nachricht, dass man in Dakar von der OIC (Organization of the Islamic Conference) auf die Liste der islamfeindlichen Länder gesetzt wurde. Alle Anstrengungen und Verbeugungen vor den Botschaftern der Religion der immerwährenden Empörung nutzt nichts – die schweizerische Regierung kann beteuern, dass sie nichts mit der „Initiative zum Verbot von Minaretten“ zu tun hat, diese nicht gut heißt und über die Hintergründe der Initiative aufklärt und sich auf die Seite von OSZE und UNO stellt, die diese antiislamische Gruppe verurteilten, so viel sie will. Dass es diese Gruppe gibt, reicht den OIC-Mitgliedern aus, die Schweiz auf die schwarze Liste zu setzen.

Jetzt sehen sich die Schweizer in einem Boot mit Dänemark und den Niederlanden. Das ist gemein, denn im Gegensatz zu den Dänen haben die Schweizer der islamkritischen Gruppe nicht den Rücken gestärkt, wie es die dänische Regierung in Sachen Karikaturen tut (auch wenn sie diese nicht begrüßt). Aber wie in den Niederlanden nutzt die vehemente Distanzierung gegenüber den „Missetätern“ nichts. Wer es wagt, eine kritische Abweichung von der islamischen Sichtweise auch nur irgendwie im Lande zu haben und nicht auf der Stelle im Keim zu ersticken, zieht sich den Unmut der ewig Empörten mit allen Konsequenzen zu.

Bei den Nazis gab es die Sippenhaft: Ein Abweichler wurde nicht alleine eingesackt, sondern seine ganze Familie dazu; im Zweifelsfall wurden allesamt ins KZ geschickt. Ähnlich ging es bei den Kommunisten zu. „Sibirien“ war in vielen Fällen für alle angesagt, nicht nur denjenigen, den sie aus der Öffentlichkeit entfernten. Oft genug kam es auch so, dass der Kritiker oder „Staatsfeind“ oder wie auch immer man ihn nennen mag sein Leben verlor und seine Angehörigen im Gulag landeten (bei den Nazis im KZ). Für die islamischen Hetzer und ihre „radikalen“ wie „moderaten“ Staatsmann-Ausgaben reicht das nicht.

In Dänemark werden neben allen Dänen besonders die Namensvettern von Kurt Westergaard konkret bedroht. In den Niederlanden geht es den Leuten mit Namen Wilders ebenso. Außerdem werden nicht nur Familie und Leute gleichen Namens ins Visier genommen. Nein, das ganze Volk, seine Wirtschaft und alle, die irgendwie damit in Verbindung stehen könnten, gelten als Muss-Ziel. Das geht weit über die Sippenhaftung der Nazis und der Kommunisten hinaus. Und dieser Vergleich sagt vielleicht mehr als das Adjektiv „maßlos“, das die Rachegelüste der islamischen Staaten, Gruppierungen, Organisationen und Terroristen ebenso gut beschreiben würde.

Dieser Vergleich zeigt, wie die einzuschätzen sind, die auf diese Weise mit Kritik ihrer Lebenskonzeption reagieren – auf diese Weise gegen die agieren, die sich ihre Lebenskonzeption nicht überstülpen lassen wollen. Dieser Islam, den wir hier erleben, ist mindestens so totalitär und unterdrückerisch, vom Willen so vernichtend wie die Nazis und die Stalinisten zusammen.

Wann fängt Europa endlich an sich konkret dagegen zu wehren, statt ständig beschwichtigend den Kotau vor denen zu machen, die die islamische Vorherrschaft propagieren?

Nachtrag: Die beschriebenen “nicht-mal-mehr”-Sippenhafthaltung wird von Ql-Qaida gerade auf die Spitze getrieben (Info aus dem engl. Newsletter der ICEJ): Ihre Terroristen haben in Tunesien zwei österreichische Touristen entführt. Verantwortlich dafür ist nach Angaben der Terroristen - Israel! Genauer gesagt, die westliche “Unterstützung” für Israel. (Wer nicht für die direkte und sofortige Vernichtung des jüdischen Staates ist, der ist ein Unterstützer des “zionistischen Gebildes” - so die Logik dieser Massenmörder.)

Kleine Klarstellung aus dem Iran

28. Januar 2008 at 18:41 | In Islamstaaten, Nahost-Konflikt | No Comments
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Der Generalsekretär des iranischen Internationalen Instituts für Holocaust-Forschung, Mohammed-Ali Ramin, hat eine (und damit auch die offizielle iranische) Meinung über die Juden, den Zionismus und Israel zum Ausdruck gebracht (na ja, er war ziemlich ausführlich und Elder of Ziyon hat’s zusammengefasst):

·         Wenn die Juden nicht öffentlich erklären, dass die Islamistische Sichtweise zum „zionistischen Regime“ korrekt ist, dann ist die gesamte Welt darin gerechtfertigt die Juden zu bestrafen.

·         Juden sind nicht menschlich, da die „gesamte menschliche Gemeinschaft das jüdische Volk zur Verantwortung ziehen wird“.

·         Israel ist eine direkte Bedrohung für jedes islamische Land von Malaysia bis Bahrain.

·         Gäbe es Israel nicht, würden die Muslime sich gegenseitig bekämpfen, also ist das zionistische Regime die größte Hoffnung dafür, dass die Muslime sich vereinen – und religiös werden.

·         Die Muslime können nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden, wenn Israel die Unverfrorenheit besitz weiterhin zu existieren.

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass der Muslim, der diese Ansichten vertritt, der führende Holocaust-„Forscher“ des Iran ist!

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