Noch was zur Verhältnismäßigkeit

6. April 2014 um 12:40 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam, Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , ,

gefunden auf Facebook:

Aus dem Kommentar der einstellenden Nutzerin:

Vom Westen die Freiheit fordern, Uran anreichern zu dürfen (wohlgemerkt für “friedliche” Zwecke wie Atomwaffen). Aber selber jedes noch so kleine “Vergehen gegen den Koran” auf’s Härteste bestrafen!

Iran-insultsEine britische Frau ist im Iran wegen „Beleidigung des Islam“ festgenommen worden…
Ist es nicht an der Zeit, dass wir in Britannien dasselbe mit Muslimen machen, die uns beleidigen?

Warum die Medien jihadistische Anschläge auf Nahost-Christen nicht berichten

27. März 2014 um 14:35 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Medien + Islam, Muslime, Propaganda | 3 Kommentare
Schlagwörter: ,

Raymond Ibrahim, The Torch, Winter 2014

Denn sie schlagen jetzt den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz und machen ihn zum Gespött. (Hebräer 6,6)

Die Vereinten Nationen, westliche Regierungen, Medien, Universitäten und Fernsehsprecher überall bestehen darauf, dass die Palästinenser immens unter Missbrauch durch den Staat Israel leiden. Umgekehrt wird die größte humanitäre Tragödie unserer Zeit – Christenverfolgung durch radikale Muslime, einschließlich in von den Palästinensern kontrollierten Gebieten – ergeben ignoriert.

Die Fakten sprechen für sich. Verlässliche Schätzungen deuten darauf hin, dass jedes Jahr irgendwo zwischen 100 und 200 Millionen Christen verfolgt werden; alle fünf Minuten wird ein Christ zum Märtyrer. Ungefähr 85% dieser Verfolgung erfolgt in mehrheitlich muslimischen Staaten. Im Jahr 1900 war der Nahe Osten zu 20% christlich. Heute sind es weniger als 2%.

In nur einer Woche setzte in Ägypten – aus dem meine Familie auswanderte – die Muslimbruderschaft eine Kristallnacht in Gang – sie führte Anschläge durch, zerstörte und/oder verbrannte 82 christliche Kirchen (von denen einige im 5. Jahrhundert gebaut wurden, als Ägypten noch ein mehrheitlich christliches Land war, vor den islamischen Eroberungen). Die schwarze Flagge der Al-Qaida ist auf Kirchen gehisst worden. Christen – einschließlich Priestern, Frauen und Kindern – sind angegriffen, enthauptet und getötet worden.

Die Verfolgung von Christen ist auch nicht auf Ägypten beschränkt. Von Marokko im Westen bis Indonesien im Osten und von Zentralasien im Norden bis ins Subsahara-Afrika im Süden, über tausende von Meilen Land, bewohnt von Völkern, die weder Rasse, Sprache, Kultur noch sozio-ökonomische Zustände teilen werden Millionen Christen verfolgt – nach den genau selben Mustern.

Muslimische Konvertiten zum Christentum und christliche Evangelisten werden angegriffen, inhaftiert und manchmal enthauptet; zahllose Kirchen überall in der islamischen Welt werden verboten oder mit Bomben angegriffen; christliche Frauen und Kinder werden entführt, versklavt, vergewaltigt und/oder gezwungen ihrem Glauben abzuschwören.

Weit davon entfernt diesen christlichen Opfern zu helfen, verschlimmert die US-Politik sogar ihre Leiden. Ob in Tunesien, Libyen, Ägypten oder Syrien und unter dem Mantel des von den USA unterstützten „Arabischen Frühlings“ sind die Dinge für Christen dramatisch schlechter geworden. In der Tat wurde gerade während einer Anhörung im Kongress offenbart, dass Tausende traumatisierter syrischer Christen – die, wie die irakischen Christen vor ihnen einen Massenexodus aus ihrem Heimatland durchmachen – fragten: „Warum befindet sich Amerika mit uns im Krieg?“

Die Antwort ist: Sehr wenige Amerikaner haben eine Ahnung, was mit ihren Glaubensgeschwistern geschieht.

Wenige Mainstream-Medien sprechen von der furchtbaren Verfolgung, die Millionen Menschen einfach deshalb erleben, weil sie in Frieden Christus anbeten wollen.

Es gibt natürlich einen sehr wichtigen Grund, dass die Mainstream-Medien die radikal-muslimische Christenverfolgung ignorieren: Wenn das volle Ausmaß dieses Phänomens jemals bekannt würde, würde viele Grundpfeiler der Mainstream-Medien – deren prominentester ist, dass Israel die Palästinenser unterdrückt – sofort zerbröseln. Warum? Weil radikal-muslimische Christenverfolgung dem ansonsten gut geölten Narrativ in die Parade fahren würde, das besagt, dass „radikal-mulimische Gewalt ein Produkt muslimischer Kränkungen ist“.

Überlegen Sie mal so: Weil der jüdische Staat stärker ist als die muslimischen Nachbarn, können die Medien islamische Terroristen leicht als frustrierte „Benachteiligt“ darstellen, die tun, was immer sie können, um „Gerechtigkeit“ zu erlangen. Egal, wie viele Raketen von der Hamas und der Hisbollah nach Tel Aviv geschossen werden und egal, wie antiisraelischer Blutdurst in radikalislamischen Begriffen zum Ausdruck gebracht wird, die Medien werden solche Feindschaft als eisernen Belegt dafür, dass die Palästinenser unter Israel derart unterdrückt werden, dass sie keine andere Wahl haben als sich auf Terrorismus zu verlegen.

Wenn aber radikale Muslime einen Freifahrtschein bekommen, wenn ihre Gewalt sich gegen diejenigen richtet, die stärker als sie sind, wie kann man dann ihre Gewalt vernünftig begründen, die sich gegen die richtet, die schwächer als sie sind – in diesem Fall Millionen einheimischer Christen?

Die Medien nicht einfach radikal-muslimische Christenverfolgung – die im Wesentlichen und in ihrer Form auf nicht provozierte Pogrome hinausläuft – als „Streit um Land“ oder ein Produkt von „Beschwerden“ darstellen (wenn überhaupt, dann sind es die geächteten und verfolgten christlichen Minderheiten, die Groll hegen sollten). Und weil die Medien radikalislamische Anschläge gegen Christen nicht durch das „Beschwerde“-Paradigma artikulieren können, das bei der Erklärung des arabisch-israelischen Konflikts so gut funktioniert, ist ihre wichtigste Zuflucht überhaupt nicht darüber zu berichten.

Kurz gesagt: Christenverfolgung ist die klarste Reflexion des radikalislamischen Vorherrschaftsdenkens. Die zahlenmäßig gewaltig unterlegenen und politisch marginalisierten Christen wollen in Frieden beten können und dennoch werden sie immer noch gejagt und angegriffen, ihre Kirchen niedergebrannt und zerstört, ihre Frauen und Kinder versklavt und vergewaltigt. Diese Christen sind in Rasse, Ethnie, nationaler Identität, Kultur und Sprache identisch zu ihren muslimischen Mitbürgern; es gibt keinen politischen Disput, keinen Streit um Land.

Das einzige Problem ist, dass sie Christen sind und deshalb, glauben Islamisten entsprechend ihrer Schriftauslegung, unterjocht werden müssen.

Würden die Mainstream-Medien ehrlich über die Christenverfolgung durch die radikalen Islamisten berichten, würden derart viele Grundpfeiler der den politischen Diskurs derzeit bestimmenden linken Darstellung zerbröseln, vor allem die Vorstellung, dass radikalislamische Intoleranz ein Produkt von „Beschwerden“ und dass Israel für allen jihadistischen Terror gegen sich selbst verantwortlich ist.

Die Haltung der Türkei zum Holocaust

10. März 2014 um 14:15 | Veröffentlicht in Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Manfred Gerstenfeld interviewt Rifat N. Bali (direkt vom Autor)

Die türkische Haltung zum Holocaust unterscheidet sich in vielen Punkten von der anderer Länder. Das Wort „Holocaust“ wird im öffentlichen Diskurs nicht verwendet. Aber die türkischen Medien, Politiker und bürgerlichen Eliten erwähnen den Völkermord an den Juden regelmäßig.

Ein ganz wichtiger Aspekt betrifft die türkische Instrumentalisierung und den Missbrauch des Holocaust in der internationalen öffentlichen Diskussion zum Völkermord an den Armeniern. Die ersten Klagen gegen die Türkei, sie solle ihre Verantwortung für diesen Massenmord während des Ersten Weltkriegs übernehmen, begann um 1965, fünfzig Jahre nach der massiven Deportation der Armenier im Jahr 1915. Diese Vorwürfe – die vor allem von armenischen Organisationen in der westlichen Welt erhoben werden – haben sich intensiviert.

Rifat N. Bali

Rifat N. Bali

Rifat N. Bali ist ein unabhängiger Wissenschaftler. Er ist Research Fellow am Alberto Benveniste-Zentrum für Sephardische und Kulturstudien in Paris. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte des türkischen Judentums geschrieben.

In der sozialwissenschaftlichen Literatur der Türkei wird der Holocaust „Nazi-Völkermord“ genannt. Ein wichtiges Argument der türkischen Führer gegen die Vorwürfe der Verantwortung des Landes für den armenischen Völkermord lautet, das Handeln der Türkei im Ersten Weltkrieg gegen die Armenier unterscheide sich radikal von der systematischen Auslöschung der Juden durch Nazideutschland.

Die Führung der türkischen jüdischen Gemeinschaft, die israelische Regierung und mehrere jüdisch-amerikanische Organisationen machen geltend, dass der Holocaust einzigartig ist. Sie haben die Türkei in der Frage des Völkermords an den Armeniern gestützt, sind deswegen aber in der westlichen Welt angegriffen worden.

Es gibt aber noch eine weitere Sache zum armenischen Völkermord, bei der Juden als Verteidigungsargument der Türken benutzt werden. Juden mit türkischen Pässen in von den Nazis besetzten Ländern wurden teilweise von türkischen Diplomaten gerettet. Anderen Beamten waren sie allerdings egal. Yad Vashem hat nur einen türkischen Diplomaten – Selahattin Ülkümen, während des Krieges Konsul auf Rhodos – als Gerechten der Völker anerkannt. Das türkische Außenministerium behauptet fälschlich, Juden zu retten sei die Politik des Landes gewesen, nicht das Ergebnis des Handelns von Einzelnen. Mit der Falschdarstellung des Themas behauptet die Türkei, ein Land mit „humanitärer Haltung gegenüber den Juden während eines so furchtbaren Zeitraums“ hätte unmöglich den Völkermord an den Armeniern begehen können.

Es gibt weitere weit verbreitete falsche türkische Äußerungen zum Holocaust. Oft wird wiederholt, dass die Juden, die selbst unter Völkermord litten, jetzt die Palästinenser einem solchen unterziehen. Die wichtige konservative, islamische Zeitung Zaman veröffentlichte aus Anlass des 50. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz 1995 einen Artikel, in dem der Autor sich fragte, wie verfolgte Juden in den Lagern Sabra und Schatila wie Nazis handeln konnten. Bequemerweise wurde auch vergessen, dass die Mörder dort libanesische Christen waren.

Der damalige türkische Premierminister Bülent Ecevit reagierte auf das Handeln der israelischen Verteidigungskräfte 2002 im Flüchtlingslager Jenin nach einem großen palästinensischen Selbstmord-Bombenanschlag im Park Hotel in Netanya. Er sagte: „Israel führt vor den Augen der Welt einen Völkermord aus.“ Rund 55 Palästinenser wurden in Jenin getötet, hauptsächlich bewaffnete Kämpfer. 2009, zu Beginn von Israels Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen behauptete ein Autor in der konservativ-nationalistischen Zeitung Bugün, „nachdem man das Handeln der IDF gesehen hat, glaubt der normale Mensch auf der Straße, dass Hitler [d.h. der Massenmord an den Juden] gerechtfertigt war“.

Wenn in der Türkei Filme mit Bezug zum Holocaust gezeigt wurden, waren in den Medien wieder Verweise auf den „palästinensischen Völkermord“ zu finden. Diese Artikel beschränkten sich nicht auf islamistische Zeitungen. Ali Hakan, Filmkritiker der Mainstream-Zeitung Sabah, schrieb über Steven Spielbergs Schindlers Liste: „Gibt es wirklich so große Unterschiede zwischen den Nazi-Kommandeuren, die Juden in den [Konzentrationslagern] quälten und sie aus Vergnügen töteten, und den israelischen Soldaten, die den Arm eines palästinensischen Jungen mit einem Stein zerschmettern?“

Es ist eine Reihe Bücher von Holocaust-Leugnern veröffentlicht wurden. Roger Garaudys Die Gründungsmythen der israelischen Politik wurde in Frankreich entsprechend des Gayssot-Gesetzes verboten, das die Infragestellung der Existenz von Verbrechen gegen die Menschheit verbietet. Als Garaudy in Frankreich verurteilt wurde, schrieb die islamistische Presse in der Türkei, dies sei infolge von Druck Israels und der jüdischen Lobby geschehen.

Während der Konferenz von Holocaust-Leugnern 2006 in Teheran bezeichnete Zaman einige der Leugner – so Garaudy, David Irving, Paul Rassinier und Fred Leuchter – als „Intellektuelle“. Ein weiterer den Holocaust leugnender Autor ist Adnan Oktar, der oft seinen Künstlernamen Harun Yahya verwendet. Sein Buch gibt mit Fußnoten und Bibliografien vor wissenschaftlich und akademisch zu sein; er nutzt darin die Arbeiten westlicher Holocaust-Leugner. Oktar schließt, dass der Holocaust erfunden wurde. In den letzten Jahren hat Oktar verschiedene Israelis in der Türkei empfangen, darunter hochrangige religiöse Persönlichkeiten.

Angesichts des oben Beschriebenen überrascht es nicht, dass in der Türkei nur Juden an Feiern zum Internationalen Holocaust-Gedenktag teilnehmen. Die Presse und offizielle Vertreter zeigen kein Interesse. Gleichermaßen nehmen nur Juden am jährlichen Gedenk-Filmfestival teil, das mit dem Holocaust zusammenhängende Filme zeigt und von der jüdischen Gemeinschaft seit 2006 organisiert wird. Türkische Behörden beteiligen sich auch nicht daran Holocaust-Leugnern entgegenzuwirken.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

Jede Menge muslimische Militante – wo sind die Kirchen-Militanten?

23. Januar 2014 um 14:41 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, die Welt+Islam, die Welt+Nahost, Europa+Islam, Islamstaaten | 2 Kommentare
Schlagwörter:

Robin Mitchinson, The Commentator, 17. Januar 2014

Die Hölle würde losbrechen, wenn irgendjemand den Muslimen weltweit antun würde, was muslimische Extremisten Christen antun. Doch unsere Regierungen und die Kirche verschließen weitgehend die Augen.

Stellen Sie sich den Tumult vor, wenn nicht muslimische Länder Muslime mit dem Abfackeln von Moscheen, der Zerstörung heiliger Bücher und Reliquien, Entführungen und Morden verfolgen würden. Die Hölle würde ausbrechen. Botschaften würden in die Luft gejagt, Diplomaten ermordet und es gäbe allgemeines Chaos.

Es gäbe Massendemonstrationen in London, Bradford und anderen Orten mit großer muslimischer Konzentrierung. Es gäbe Empörung unter Politikern und Religiösen. Es gäbe wütende Verurteilungen der UNO und Resolutionen des Sicherheitsrats.

All dies geschieht in islamischen Ländern; Verfolgung von Christen grassiert. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr über die letzten zehn Jahre 100.000 Christen vorwiegend in islamischen Ländern getötet worden sind.

Und wie sah die Reaktion in der christlichen Welt aus?

Es gab sie kaum; ein gleichgültiges Schulterzucken. Der Erzbischof von Canterbury hatte ein paar Worte über Christenverfolgung zu sagen. Das wurde weitgehend nicht berichtet – in einem Augenblick wurde die ganze Sache fallen gelassen. Ernsthafte Berichterstattung durch die Medien ist fast Null gewesen, abgesehen von den verheerenden Enthüllungen im The Commentator (Terror of Christian Coptic kids abducted in Egypt)

Die Church of England ist lediglich auf ihren Standardmodus der Konzentration auf modische Fragen zurückgefallen, die das liberal-linke Establishment wie homosexuelle Vikare und Bischöfinnen zufriedenstellt. Sie sollten selbst entscheiden, was Sie von solchen Dingen halten. Aber Mitchristen werden verstümmelt, getötet und entführt. Wie würden Ihre Prioritäten aussehen?

Die Kirchen geben den Palästinensern unbeschränkten und nicht hinterfragte Unterstützung, selbst wenn diese Bomben nach Israel schicken; und sie frönen in bösartiger Verurteilung Israels wegen dessen legitimer Selbstverteidigung.

Saudi-Arabien führt die Liste der [Christen] verfolgenden Länder an, obwohl das weitgehend als Unterdrückung sichtbar wird, die von der Drohung mit der Todesstrafe für Konvertiten und vom Glauben Abgefallene untermauert wird. Den Saudis folgen Afghanistan, der Irak, Somalia und die Malediven.

Der Arabische Frühling brachte den Christen keine Freude. Sie haben Ägypten in Scharen verlassen. Kirchen aus dem 5.Jahrhundert sind zerstört worden. Eine Hochzeitsgesellschaft in Kairo wurde bombardiert, was viele Tote verursachte. Es hat mehr als 500 Entführungen in einem einzigen Bezirk gegeben. Christen werden regelmäßig verprügelt und ihre Häuser zerstört.

Die neueste empörende Entwicklung ist die Entführung von Kinder zur Erpressung von Lösegeld geworden (s. Link oben). Dieses beläuft sich oft auf mehr als £100.000 und wenn es nicht gezahlt wird, findet man das Kind mit durchschnittener Kehle auf. Viele junge Christliche Frauen sind entführt, zum Übertritt [zum Islam] gezwungen und in Ehen verkauft worden.

Unter Sadam Hussein und Assad waren Christen allgemein sicher, jedenfalls vor religiöser Verfolgung. Der Golfkrieg und der syrische Aufstand hat dem ein Ende gesetzt. Der Westen ließ islamische Fundamentalisten los, weil den entsetzlichen Konsequenzen kein Gedanke geschenkt worden war, als sei 2003 bereits für alle offensichtlich sein konnten. Er hat auch keine Vorschläge für ein Syrien nach Assad oder viel zur Ermordung oder Zwangskonvertierung von Christen durch die Rebellen zu sagen, die Assad ablösen wollen.

Ich kann keinen substanziellen Hinweis auf einen führenden westlichen Politiker finden, der Pakistan wegen der Verurteilung von Asa Bibi zum Tode verurteilt, weil die es wagte aus einem Brunnen zu trinken und damit – als Christin – diesen für die wahren Gläubigen verunreinigte. Achtzig Christen wurden bei einem Gottesdienst in Peschawar mit einer einzelnen Bombe getötet. Mord, Vergewaltigung und Brandstiftung werden allgemein gegen pakistanische Christen unter Mitwisserschaft der Behörden eingesetzt. Auslandshilfen fließen weiterhin.

Riesige Anzahlen Christen sind seit dem Beginn des Bürgerkriegs in der ersten Hälfte der 1980-er Jahre getötet worden Boko Haram schwört das gesamte nördliche Nigeria von „Ungläubigen“ zu säubern.

Wo sind also die UNO-Resolutionen? Die Protestmärsche? Die Handelssanktionen? Die touristischen Boykotte?

Nur ein Narr würde das, was ich sage, als Aufruf an Christen interpretieren das Verhalten ihrer Verfolger nachzuahmen. Doch im Sinne einer energischen Kampagne, um den furchtbar dringend Unterstützung benötigenden Christen zu helfen, muss man fragen: Wo ist die Kämpfende Kirche?

Westen will, dass die Juden härter für Frieden mit Muslimen arbeiten, die regelmäßig andere Muslime morden

21. Januar 2014 um 21:36 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Islam, Islamstaaten, Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

Elder of Ziyon, 20. Januar 2014

16 Tote Montag durch Doppel-Autobomben-Anschlag an der türkisch-syrischen Grenze
28 Tote Montag im Irak durch Bombenanschläge
4 Tote Freitag durch Gewalt in Ägypten
5 Tote seit Samstag durch Heckenschützen in Tripolis (Libanon)
1 Toter in algerischer Stadt, in der Religionsgewalt ausbricht
Beweise, dass Syrien systematisch 11.000 Menschen tötete
16 Tote Freitag durch Selbstmordbomber in einem Restaurant in Afghanistan
Pakistanische Taliban töteten Sonntag 20 Soldaten in Peschawar

Warum kann Israel nicht flexibler sein, um Frieden im Nahen Osten zu erreichen?

US-Botschafter in Jordanien tanzt Dabke, empört Islamisten

18. Januar 2014 um 17:09 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , ,

Elder of Ziyon, 14. Januar 2014

Aus Al-Arabiya:

Jordaniens Islamisten kritisierten am Montag den US-Botschafter in Amman, weil er an einem Dabke-Volkstanz zur Einweihung eines Projekts teilnahm. Sie beschrieben das als „schockierendes Verhalten“.

Nach der Eröffnung eines von den USA finanzierten $140 Millionen-Projekts im nördlichen Gouvernement Irbid am letzten Donnerstag schloss sich Stuart E. Jones Offiziellen und Frauen an, die einen jordanischen Dabke tanzten.

„Das war ein für Jordanier schockierendes Verhalten, die sehr wohl wissen, dass Amerika und das zionistische Gebilde [Israel] zwei Seiten ein und derselben Medaille sind“, sagte die Oppositionspartei Islamische Aktionsfront, der politische Arm der Muslimbruderschaft des Königreichs in einer Erklärung.

Wir verurteilen solches Tun in unseren Dörfern und verlangen, dass die Regierung sicherstellt, dass Diplomaten sich an ihre Regeln halten.“

Der Dabke ist ein traditioneller Tanz in arabischen Ländern wie dem Libanon, Jordanien, dem Irak, Syrien, der Türkei sowie in Israel und den Palästinensergebieten zu Hochzeiten, auf Partys und zu ähnlichen Gelegenheiten getanzt wird.

Es gibt viele Versionen, aber allgemein bilden die Tänzer eine dem Publikum zugewandte Linie, halten sich an den Händen, heben leicht ihren linken Fuß und stampfen zu traditioneller Musik.

Die US-Botschaft hat sagte, das fünfjährige Projekt in Irbid strebe nach „Unterstützung der Rechtsstaatlichkeit, Bürgerengagement und -beteiligung und Zivilgesellschaft im gesamten Königreich“.

Jordanien, das seit 1994 einen Friedensvertrag mit Israel hat, ist einer der Schlüsselverbündeten Washingtons in der Region und ein wichtiger Nutznießer von Militär und Wirtschaftshilfe der USA.

Es sieht so aus, als tanze Jones nicht wirklich alleine. Man kann annehmen, dass er zusammen mit anderen Diplomaten tanzte. Warum beschwerten sich die Islamisten dann also nicht über die anderen Tänzer? Warum ist ein einen arabischen Tanz tanzender Amerikaner so „schockierend“?

Die Antwort ist: Sie wollen nur den Amerikaner kritisieren, komme, was da wolle. Hätte er es abgelehnt zu tanzen, hätten sie wohl gesagt, er handle, als seien arabische Tänze unter seiner Würde.

Nächste Seite »

Create a free website or blog at WordPress.com. | The Pool Theme.
Einträge und Kommentare feeds.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 422 Followern an

%d Bloggern gefällt das: