Sklavenhalter

18. November 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: ,

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

muslim-sklaven

Kalter Türke

3. November 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Geschichte, Islamstaaten | 2 Kommentare
Schlagwörter: , , , ,

Michael Curtis, The American Thinker, 20. Oktober 2014

Studenten sollten in der Lage sein einfache Fragen zu beantworten. Welches Land im Nahen Osten ist „ethnischer Säuberungen“ für schuldig befunden worden? Welches Land der Region hat die Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Häuser und auf ihr ehemaliges Land verhindert? Welches Land hat sich über Artikel 49 der 4. Genfer Konvention vom August 1949 hinweggesetzt, der der Besatzungsmacht verbietet Teile der eigenen Zivilbevölkerung auf das von ihr besetzte Territorium umzusiedeln? Welches Land ist für eine einseitige Unabhängigkeitserklärung verantwortlich? Im Gegensatz zu dem, was sie von ihren Professoren hören dürften, lautet die korrekte Antwort, dass all diese Dinge von der Türkei geleistet wurden.

Die Türkei ist derzeit nicht sehr angesagt. Zu sagen, die Türkei sei eine Enttäuschung im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus, wäre – untertrieben gesagt – eine Binsenwahrheit. Die Türkei ist Mitglied der NATO, das einzige muslimische Mitglied der Organisation; und Präsident Obama betrachtet sie immer noch als regionalen Verbündeten und als Symbol islamischer Moderatheit und Liberalismus. Angesichts dieses Verhaltens in den letzten Jahren kann sie jedoch niemand als hilfreichen Partner der USA und die anderen Länder betrachten, die bereit sind dem islamischen Terrorismus zu begegnen. 2003, vor dem Zweiten Golfkrieg, dem Einmarsch in den Irak Saddam Husseins, lehnte die Türkei es ab den USA zu gestatten ihre Basen im Land zu nutzen. Sie lehnt es immer noch ab die von den USA geführte Koalition zu unterstützen, um mit dem Islamischen Staat im Irak und Syrien klarzukommen und hat wieder verhindert, dass US-Aufklärungs- und Bombenangriffe über Syrien von der US-Luftwaffenbasis in Incirlik verhindert.

Zu dieser nicht hilfreichen und unkooperativen Politik kommt noch weiteres negatives Verhalten: die von der Türkei den Terrorgruppen – Hamas im Gazastreifen, dem Islamischen Staat und anderen – direkt und indirekt gegebene Hilfe. Die Türkei bot Hamas-Agenten logistische Unterstützung und beherbergte sie. Sie half der Nusra-Front, dem Al-Qaida-Ableger in Syrien. Sie half dem Islamischen Staat (IS), indem sie Waffen, Material und Personal über türkisches Territorium gehen ließ und über Schwarzmarkt-Transaktionen mit dem Iran ermöglicht sie dem IS das Öl aus den 10 Ölfeldern und Raffinerien zu verkaufen, die er erobert hat. Über diese Verkäufe gewinnt der IS Rund $2 Millionen am Tag. Erdoğan streitet diese Beziehung zum Iran ab, die weiterhin besteht; damit verletzt er die Politik der Sanktionen gegen diesen Staat.

All das ist wohlbekannt und Besorgnis erregend. Gleichermaßen bekannt und beklagenswert ist die Weigerung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan der beträchtlichen kurdischen Minderheit eine Art von Autonomie oder Selbstbestimmung in der Türkei zu gestatten. Er prüft und führt den Kampf über militärische Angriffe und Kampfjets geführten Kampf gegen kurdische Gruppen, besonders die Kurdistan-Arbeiterpartei (PKK) – die er als Terrororganisation betrachtet – als wichtiger als den Kampf gegen den Islamischen Staat. Erdoğan hat es sogar abgelehnt US-Waffenlieferungen an die Kurden zu gestatten, die die Hauptgefahr für die Welt – den Islamischen Staat – tatsächlich bekämpfen.

Weniger gekannt oder eher ignoriert ist, dass die Türkei nach internationalem Recht definierter Verbrechen schuldig ist, weil es Territorium besetzt und Besiedlung in einem Land ermutigt, auf das sie keinen berechtigten Anspruch hat. Präsident Erdoğan ist nur allzu bereit gewesen den Staat Israel wegen Besatzung, seiner Siedlungen und seines Handelns zu kritisieren. Manchmal wird diese Kritik milde ausgedrückt, aber häufiger mit exzessivem und kriegerischem Sprachgebrauch. Im Mai 2010 beschuldigte er Israel des „Staatsterrorismus“, weil es die von der Türkei aus organisierten Flottille daran hinderte nach Gaza zu schippern. Er äußerte sich zu Israels Operation „Fels in der Brandung“ im Gazastreifen vom Juli 2014, sie sei „schlimmer als der Nazi-Völkermord … und der (israelische) Barbarismus [habe] selbst den von Hitler übertroffen“.

Erdoğans Rhetorik legte nahe, dass er an „jüdische Weltverschwörung oder jüdische Macht“ glaubt, selbst an die Blutschuldvorwürfe, Beschuldigungen ritueller Morde von Juden an Christen, um deren Blut für die Herstellung von Pessah-Matzen zu benutzen. Bewusst oder unbewusst gibt diese Art Rhetorik Antisemitismus wieder. Er behauptete, Israel stecke hinter dem Sturz von Präsident Mohamed Morsi in Ägypten, der im Juli 2013 von Feldmarschall el-Sisi von der Macht entfernt wurde. Erdoğan forderte die Welt auch auf Israels Streben nach Völkermord zu stoppen, weil dessen Blutdurst nicht enden würde.

Erdoğan giert danach die Welt zum Handeln bezüglich Israel aufzufordern, aber wenn die „Welt“ über seine eigenen Missetaten oder die seines Landes spricht dann ignoriert er das. Er lehnt es ab anzuerkennen, dass die Welt gegen die illegale Besatzung eines Teils der Insel Zypern durch die Türkei ist. Die Frage ist einfach. Zypern, das seit 1878 unter britischer Verwaltung stand und seit 1925 britische Kronkolonie gewesen war, wurde 1960 als Republik Zypern unabhängig; Grundlage war der von Großbritannien, Griechenland und Zypern unterschriebene Garantievertrag. Allerdings begannen 1963 Feindseligkeiten zwischen griechischen und türkischen Zyprioten. Eine UNO-Truppe, die Friedenserhaltungstruppe in Zypern (UNFICYP), wurde im März 1964 aufgestellt; sie sollte dabei helfen, nach dieser Gewalt normale Beziehungen wiederherzustellen. Fünfzig Jahre später ist die UNFICYP immer noch dort, jetzt unter der Führung eines weiblichen Generals aus Norwegen, und versucht die Stabilität in der Gegend zu erhalten.

Am 20. Juli 1974 marschierten 30.000 türkische Soldaten auf der Insel ein, besetzten rund ein Drittel davon und halten es bis heute. Man kann es als ethnische Säuberung durch die Türken betrachten, dass 180.000 griechische Zyprioten aus ihren Häusern im Norden der Insel vertrieben wurden, während 50.00 türkische Zyprioten in Bereiche unter Kontrolle der türkischen Streitkräfte zogen. Im Widerspruch zu den Genfer und anderen internationalen Konventionen hat die Türkei einen Teil ihrer eigenen Bevölkerung in die Gegend umgesiedelt.

Am 15. November 1983 erklärten die türkisch-zypriotischen Behörden einseitig die Gründung eines unabhängigen Staates, der Türkischen Republik Nordzypern (TRNC). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen betrachtete diese Erklärung rechtlich ungültig und forderte den sofortigen Rückzug. Die Europäische Union verurteilte diese einseitige Unabhängigkeitserklärung ebenfalls. Trotzdem hat die Türkei diese „Aufforderung an die Welt zu handeln“ ignoriert, obwohl kein Land außer der Türkei die Legitimität des TRNC-Staates anerkannt hat.

Wer sich mit Nahost-Fragen befasst, der sollte der unanständigen Natur und Bedeutung des türkischen Verhaltens in Zypern gegenüber nicht, wie es viele gewesen sind, vergesslich sein: der illegale Besetzung eines Landes, der Gründung von türkischen Siedlungen in der Gegend, die fortgesetzte Anwesenheit türkischer Truppen und das Aufzwingen einer „Grünen Linie“, die die beiden politischen Einheiten in Zypern trennt. Einige Jahre lang hat der UNO-Sicherheitsrat Resolutionen zu dieser Situation verabschiedet, die letzte war die Resolution UNSC Res. 2135 vom 30. Januar 2014, die den Grad der Stabilität entlang der Grünen Linie Stellung genommen wurde.

Die Türkei hat aber bezüglich ihrer illegalen Besatzungs- und Siedlungspolitik nicht nur der UNO getrotzt. Sie hat unverhohlen politische Realitäten geleugnet und mit Feindseligkeiten gegen die legitime Republik Zypern gedroht. Am 13. Oktober 2014 tadelte Präsident Erdoğan ein griechisch-zypriotisches Mitglied des EU-Parlaments, der türkische Truppen in Nordzypern als „Invasoren“ bezeichnete. Er lehnte es auch ab die Vorschläge für einen Rückzug türkischer Truppen anzuhören. Als die EU Zypern als Mitglied aufnahm, kommentierte Erdoğan, es hätte als „Südzypern“ aufgenommen werden müssen … „es gab kein Land namens Zypern“. Fakt ist, dass die gesamte Insel als Mitglied aufgenommen wurde, aber die EU-Rechte und Verpflichtungen beziehen sich nur auf den Teil unter der international anerkannten Regierung, der Republik Zypern. Im Januar 2014 lehnte die Türkei es ab die Zollabkommen mit der EU komplett umzusetzen, weil Zypern dazu gehören würde.

Erdoğan, ein autoritärer und aggressiver Herrscher, dem Korruption und Untergraben der Unabhängigkeit der Justiz vorgeworfen wird, hat bereits im September 2011 gedroht die Republik Zypern anzugreifen, sollte sie der Noble Energy Company aus den USA erlauben im großen Erdgasfeld Leviathan, das Israel erkundet, nach Gas zu bohren. Die internationale Gemeinschaft, der gegenüber Erdoğan so oft Handeln gegen Israel anmahnt, sollte nun die Türkei wegen der Vertreibung von Menschen, ethnischer Säuberung, Entzug der individuellen Rechte und ethnischer Diskriminierung von Minderheiten, die nicht muslimisch oder sunnitisch sind, vorwerfen.

Was ist ‘Islamophobie’?

2. November 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Zitate | 3 Kommentare
Schlagwörter: ,

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

CHitchens-on-Islamophobie

Der Feind meines Feindes ist mein Feind

14. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Islamstaaten, Muslime, Palästinenser, USA | 1 Kommentar
Schlagwörter:

Yoram Ettinger, Israel HaYom, 3. Oktober 2014

Die Vorstellung, dass der Feind meines Feindes mein potenzieller Verbündeter ist, liegt der westlichen Politik des Jahres 2014 gegenüber dem Iran zugrunde – dieser ist ein Feind des Islamischen Staats. Sie lag der US-Politik gegenüber Iraks Saddam Hussein – dem Feind des Iran – bis zu seiner Besetzung Kuwaits am 2. August 1990 zugrunde.

Die unverantwortliche Politik 1990 dem Irak gegenüber löste einen konventionellen Konflikt aus, der den US-Steuerzahler $1,25 Billionen kostete, 4.500 militärische Tote der USA, ein Anschwellen islamischen Terrorismus gegen die USA und einen dramatische Destabilisierung des Persischen Golfs. Die fehlgeleitete Charakterisierung des Iran könnte einen atomaren Konflikt schaffen – mit Mega-Billionen Dollar Kosten für den US-Steuerzahler, einem nie da gewesenen Level an Todesopfern, einer Sturmflug an globalem islamischem Terrorismus gegen die USA und tektonischen Eruptionen des Irrsinns über den gesamten Globus.

1989/90, gegen Ende des Irak-Iran-Krieges, stellte die US-Administration Iraks Saddam Hussein – den Feind des Feindes der USA, des Iran – als potenziellen Verbündeten dar, was Bagdads strategische Möglichkeiten über ein geheimdienstliches Informationsaustausch-Abkommen, Lieferung sensibler Dual-Use-Systeme und der Verlängerung von $5 Milliarden Darlehens-Garantieren verbesserte. Statt Saddams regionale Manövrierfähigkeit und inhärenten, gewalttätigen, megalomanischen Expansionismus zu beschränken, entschied sich die US-Administration Saddams im Kern imperialistische, schurkische, radikale Anti-USA-Ideologie zu ignorieren, die den Irak-Iran-Krieg auslöste.

Der große historische, ideologische, komplexe Kontext wurde von einer eng gefassten und simplizistisch gestalteten Tagespolitik übernommen. Die Leichtfertigkeit des „der Feind meines Feinds ist mein potenzieller Verbündeter“ wurde durch intensiven diplomatischen Verkehr zwischen den USA und dem Irak unterstrichen. Ein Beispiel ist Saddams Treffen mit Botschafterin April Glaspie am 25. Juli 1990, das Saddam überzeugte, er könne ungestraft in Kuwait einmarschieren.

Damit führte eine abwegige US-Politik zur Plünderung Kuwaits durch den Irak und folglich zum ersten Golfkrieg (1991), zum Zweiten Golfkrieg (2003-2010) mit seinen verheerenden Kosten und möglicherwiese zu einem dritten Golfkrieg.

Der Sieg des Wunschdenkens über die Realität war auch die Grundlage für Israels Politik von 1993 gegenüber der PLO – dem Feind der Hamas – von der gutgläubig erwartet wurde, dass sie sich auf Israels Seite im Krieg gegen den palästinensischen Terrorismus schlagen würde, als Gegenleistung für die beispiellosen territorialen Zugeständnisse Israels im Oslo-Prozess. Stattdessen ist Israel seit 1993 Opfer einer nie da gewesenen Welle antiisraelischen PLO/Hamas-Terrorismus gewesen, verstärkt durch tagtägliche Hass-Bildung und Hetze in Mahmud Abbas‘ Schulen, Moscheen und Medien, sowie ein starker Anstieg des Terrorismus von 2000 bis 2003, die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006, die Kriege 2012 und 2014 gegen den palästinensischen Terrorismus im Gazastreifen.

Die Annahme „der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Freund“ unterschätzt die folgenden endemischen, einzigartigen Charakterzüge des Iran der Ayatollahs und Mullahs: die zwanghafte, den Kern bildende, islamische, herrenmenschliche, megalomane, gegen Nichtgläubige gerichtete, antiamerikanische Ideologie; die Wahrnehmung der USA als „großer Satan“ und Haupthindernis für einen imperialen islamischen Iran; die innigen militärischen Verbindungen mit Amerikas Feinden und Gegnern; die Förderung globalen antiamerikanisch-jihadistischen Terrorismus, einschließlich dem im Irak und Afghanistan; eine 30-jährige Erfolgsbilanz der Nichteinhaltung und Täuschung in ihren Verhandlungen mit dem Westen; die Schlüsselrolle des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani bei der Täuschung des Westens; die klare und gegenwärtige Gefahr, die ein atomarer Iran für das Überleben von Saudi-Arabien und anderen proamerikanischen, Öl produzierenden arabischen Regime und der globalen und inneren Sicherheit, nationalen Sicherheit und Wirtschaft; der Einfluss der iranischen Besatzung der schiitischen Teile des Irak auf die Stabilität am Golf; die ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen durch Irans tyrannisches, skrupelloses Minderheitsregime, das während des irakisch-iranischen Kriegs 500.000 Kinder in Minenfelder schickte, um diese zu räumen; und die Ineffektivität von Sanktionen sowie jeglicher diplomatischer Option, wenn sie auf Schurkenregime angewandt werden, die auf Dominanz aus sind und friedliche Koexistenz ablehnen.

Die Weltsicht des „Der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Verbündeter“ ist von denselben außenpolitischen Establishments genährt worden, die den Nahen Osten systematisch falsch verstanden haben: sie haben den Aufstieg des Islamischen Staats falsch beurteilt; den Willen der arabischen Verbündeten zu kämpfen und die Möglichkeiten des irakischen Militärs überschätzt; die Entwicklungen in Syrien unterschätzt; den arabischen Tsunami als „Arabischen Frühling“ willkommen geheißen, der ein Übergang zur Demokratie sei; die Palästinenserfrage zur Kernfrage der Turbulenzen im Nahen Osten und Kronjuwel der Gestaltung der Politik zu Arabien gekrönt; den Sturz des proamerikanischen Präsidenten von Ägypten, Hosni Mubarak, unterstützt; dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sissi die kalte Schulter gezeigt; die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006 in Gang gebracht; Yassir Arafat und Mahmud Abbas 1988 legitimiert und sie 1993 als Friedensbotschafter begrüßt; die palästinensisch-iranische Hass-Erziehung als effektivste Fertigungslinie des Terrorismus und authentischste Reflexion der jeweiligen Führung unterschätzt; Saddam Hussein 1990 hofiert; Israel dafür bestraft, dass es 1981 den Atomreaktor des Irak zerstörte, was den USA 1991 einen Atomkrieg ersparte; den proamerikanischen Schah des Iran im Stich gelassen und den Aufstieg des antiamerikanischen Ayatollah Ruhollah Khomeini willkommen geheißen; 1977 anfangs gegen die direkten Friedensverhandlungen von Premierminister Begin mit Ägypten opponiert; usw.

Die mangelhafte Bedrohungsbewertung eines atomaren Iran hat Teherans Ayatollahs und Mullahs zu den Top-Nutznießern der Konfrontation mit dem Islamischen Staat gekrönt und sie mit dem belohnt, was sie am meisten wollten: zusätzlicher Zeit, die sie brauchen, um atomare Fähigkeiten zu gewinnen.

Realitätschecks und gesunder Menschenverstand deuten darauf hin, dass die USA keinen potenziellen Verbündeten in der Schlacht zwischen dem Iran und dem Islamischen Staat haben. Beide sind eingeschworene Feinde (offen für taktische, provisorische Verhandlungen und Waffenstillstände), die auf islamische Überlegenheit, Terrorismus und „Tod Amerika“ erpicht sind.

Das Wesen der Ayatollahs und Mullahs einerseits und die Annahme, dass sie potenzielle Verbündete der USA sind andererseits stellen ein selbstzerstörendes Oxymoron dar, das einen vernichtenden nuklearen Preis mit sich bringen könnte.

Muslime und Minderheitenrechte

6. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: ,

gefunden auf Facebook:

Muslim.MinderheitenrechteIn jedem Land, in dem Muslime in der Minderheit sind,
sind sie besessen von Rechten für Minderheiten.
In jedem Land mit einer muslimischen Mehrheit
gibt es KEINE Rechte für Minderheiten.

„Nicht islamisch“?

1. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: ,

Dennis Prager, townhall.com, 23. September 2014

Präsident Obama erklärte in seiner jüngsten Ansprache an die Nation: “ISIL ist nicht islamisch.”

Aber woher weiß er das? Auf welcher Grundlage erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten eine Gruppe Muslime, die selbst „Islamischer Staat“ nennt, für „nicht islamisch“?

Hat er den Islam und islamische Geschichte studiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass Boko Haram, al-Qaida, Hamas, Hisbollah, die Taliban, Jamaat-e-Islami, Lashkar-e-Taiba (die Gruppe, die in Mumbai 166 Menschen abschlachtete – insbesondere Gäste des Hotel Taj – und einen Rabbiner und seine Frau zu Tode folterte), die verschiedenen palästinensischen Terrorgruppen (die allesamt muslimische gewesen sind, auch wenn es viele christliche Palästinenser gibt) und die muslimischen Terrorgruppen in Somalia, dem Jemen, Libyen und andernorts ebenfalls „nicht islamisch“ sind?

Ist er zu dem Schluss gekommen, dass die Muslimbruderschaft, die Ägyptens offenste Wahl aller Zeiten gewann, „nicht islamisch“ ist?

Und was ist mit Saudi-Arabien? Ist dieses Land auch „nicht islamisch“?

Oh: Und der Iran? Auch „nicht islamisch“?

Sind das nicht eine Menge Muslime, muslimische Gruppen und sogar Staaten – die allesamt den Islam als ihre Religion beanspruchen – um sie als „nicht islamisch“ abzutun?

Fairerweise begann die haltlose Generalisierung darüber, was islamisch ist und was nicht, mit seinem Vorgänger, Präsident George W. Bush, der regelmäßig verkündete: „Der Islam ist eine Religion des Friedens.“ Und es ist gleichermaßen unwahrscheinlich, dass seine Behauptung einem Studium des Islam und der islamischen Geschichte entstammt.

Fakt ist, das ein Studium der islamischen Geschichte keinen unvoreingenommenen Menschen zu der Schlussfolgerung bringen würde, das all diese Muslime und islamischen Gruppen „nicht islamisch“ sind. Weder die islamische Geschichte, die schon seit ihren Anfängen eine riesige Zahl an Menschen vor die Wahl zwischen Islam und Tod stellte, noch der Islam, wie er in seinen größten Werken gespiegelt wird, würde jemanden dazu bringen zu diesem Schluss zu kommen.

„Ungläubige“ zu töten ist seit seiner Gründung Teil des Islam – natürlich nicht aller Aspekte – gewesen. Innerhalb von 10 Jahren nach Mohammeds Tod hatten Muslime die Völker vom Iran bis Ägypten und vom Jemen bis Syrien erobert und gewaltsam bekehrt. Muslime haben seit dieser Zeit eroberten Völkern Tod oder Bekehrung angeboten.

Der Hindukusch, die riesige, 800km lange und 250km breite Bergkette, die sich von Afghanistan nach Pakistan erstreckt, war von Hindus bevölkert, bis die muslimische Invasion um das Jahr 1000 begann. Der persische Name Hindukusch wurde stolz von Muslimen verliehen. Er bedeutet „Hindu-Killer“. Mindestens 60 Millionen Hindus wurden während der tausend Jahre muslimischer Herrschaft von Muslimen getötet. Das ist zwar praktisch nicht bekannt, aber der größte Massenmord der Geschichte nach dem durch Mao.

Die oben genannten Gruppen folgen einigen Weisungen des Koran. Ein paar von vielen Beispielen dafür:

„In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!“ (Sure 8,12)

„Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ (Sure 9,5)

„Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.“ (Sure 9,29)

Es gibt auch eine andere Mahnung im Koran: „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (Sure 2,256)

Also kann ein Muslim den Koran zitieren, wenn er wünsche Nichtmuslimen in Frieden zu leben.

Das Problem ist, dass nach muslimischer theologischer Tradition – von vielen Gelehrten bestätigt – gilt, dass spätere Offenbarungen an Mohammed frühere Offenbarungen ersetzen (eine als „Aufhebung“ bekannte Doktrin). Und die Koranverse, die Muslimen befehlen Nichtgläubige zu bekämpfen und zu töten kamen nach denen, die Muslime mahnen mit Nichtgläubigen in Frieden und ohne religiösen Zwang zu leben.

Das Problem: Die muslimische Geschichte hat – gemäß der Doktrin der Aufhebung – weit öfter die gewalttätigen Mahnungen praktiziert.

Das Problem besteht darin, dass mehr als 600 Jahre nach Mohammed der größte je lebende muslimische Schriftsteller, Ibn Khaldun, erklärte, warum der Islam die überlegene Religion ist; er machte das im höchst angesehenen, jemals geschriebenen muslimischen Werk: „Muqaddimah“ oder „Einführung in die Geschichte“:

„In der muslimischen Gemeinschaft ist der heilige Krieg eine religiöse Pflicht, wegen des Universalismus des muslimischen Auftrags und (die Verpflichtung) jeden zum Islam zu konvertieren, sei es durch Überzeugung oder mit Gewalt.“

Mit anderen Worten: Ibn Khaldun prahlt, dass keine andere Religion gebietet die Welt durch Gewalt zu konvertieren, der Islam das aber wohl tut. War auch Ibn Khaldun „nicht islamisch“? So viel zur anderen Behauptung des Präsidenten, dass „keine Religion das Töten von Unschuldigen billigt“.

Nichts davon rechtfertigt Bigotterie gegen Muslime. Es gibt Hunderte Millionen nicht islamistischer Muslime (ein Islamist ist ein Muslim, der anstrebt anderen die Scharia aufzuzwingen), einschließlich vieler „kultureller“ oder säkularer Muslime. Und einzelne Muslime riskieren tagtäglich ihr Leben, um die für die Abwendung von Terroranschlägen in Amerika und andernorts benötigten Informationen zu liefern.

Es ist nur ein Aufruf zur Klarheit unter den Unwahrheiten, die vom Präsidenten, dem Außenminister und besonders den Universitäten kommen. Völlig zurecht frage Ayaan Hirsi Ali, in Somalia geborene Frau, die weltweite Bemühungen um muslimische Frauen und zur Reform des Islam anführt, in einer Rede an der Yale University diesen Monat: Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist, warum gibt es dann auf der saudischen Flagge ein Schwert?

Wenn der Präsident das Gefühl hat er müsse, um muslimische Verbündete zu gewinnen, Nebel werfen, dann soll er das tun. Aber der Rest von uns muss nicht so tun, als wäre das, was er sagt, wahr.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | The Pool Theme.
Entries und Kommentare feeds.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 519 Followern an

%d Bloggern gefällt das: