Selbstgebastelter Raketenwerfer in Jerusalem

18. Oktober 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in Jerusalem, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 15. Oktober 2014

Muss Teil dieses „friedlichen Widerstands“ sein, den Mahmud Abbas so gerne preist.

Perfektes Pallywood-Bild: Erfolgsfoto von brüllendem Mann ist nicht das, was es zu sein scheint

18. Oktober 2014 um 10:06 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, NGOs, Palästinenser | 4 Kommentare
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Aussie Dave, Israellycool, 15. Oktober 2014

Das folgende Foto ist in den sozialen Medien rundgegangen, verbreitet vom antiisraelischen und antisemitischen Abschaum im Internet:

(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)

(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)

Das ist der feuchte Traum eines jeden Israelhassers und/oder Judenhassers: Ein israelischer Mann brüllt eine arme, wehrlose Palästinenserin an, hält sie vom Beten an ihrem heiligen Ort ab.

Oder ist das nicht so?

Wenn man sich die Hand der Frau genauer ansieht, dann zeigt das, dass sie ein jüdisches Pslamen-Gebetbuch hält!

Was will eine arabische Frau mit einem Psalmenbuch? Man könnte annehmen, dass sie es dem Juden stahl, was sein wütendes Auftreten erklären könnte.

Wir Glücklichen müssen uns nicht auf Vermutungen verlassen. Sehen Sie sich dieses Video des Geschehens an. Nach rund 6 Sekunden können Sie sehen, wie sie dem abgebildeten Mann etwas entreißt:

Hier ist ein deutlicheres Video, das das Maß der Provokation hier genau zeigt:

Nicht nur das, sondern Sie können auf dem Video auch sehen, dass es die Araber sind, die die Juden vom Beten abhalten. NICHT umgekehrt. Das Video hat tatsächlich den Titel „Sehen Sie israelische Siedler, die in die Al-Aqsa-Moschee einbrechen“, was Codesprach für „Juden gehen zu ihrem heiligsten Ort, dem Tempelberg“ ist.

Wieder einmal kann ein Foto tausend Worte sprechen – und alle sind gelogen.

Denken Sie daran: Hinterfragen Sie immer Ihre Quellen, besonders wenn es die Israel und die Juden hassende Brigade betrifft.

UPDATE: Ein weiteres Foto dieser Szene zeigt denselben Mann, wie er von einer anderen Araberin körperlich angegriffen wird. Achten sie auf die Bildbeschreibung; sie ist so zu übersetzen, dass sie der Behauptung, der Mann habe irgendjemanden von Beten abgehalten, diametral entgegen steht.

UPDATE: Ein weiteres Foto der Szene bestärkt, wer versucht wen am Beten zu hindern (hat tip: Elder of Ziyon).

Was wir hier haben, ist also ein weiteres Beispiel von „turnspeak“*, der palästinensischen Propagandatechnik, über die Joan Peters in ihrem Buch „From Time Immemorial“ geschrieben hat:

Der Begriff wurde erstmals von Journalisten genutzt, um deutsche Propaganda zu beschreiben, nachdem dieses im März 1939 in die Tschechoslowakei einmarschiert war. Um Verständnis für die Invasion zu bekommen praktizierten die Deutschen das, was als „turnspeak“ bekannt geworden ist. Sie kehrten die Schuld um und wiesen sie den Tschechen zu, weil die angeblich versuchten einen offenen Krieg in der Region herbeizuführen. Mit anderen Worten: Die Tschechen seien durch ihren Versuch an ihrem Land festzuhalten bereit ganz Europa in einen Krieg zu stürzen.

Wie reagierte der Rest Europas auf diese Lüge? Sie glaubten sie. Die Führer der Welt entschieden, dass etwas getan werden musste, um den Frieden um jeden Preis zu erhalten.

Der Schriftsteller William Shirer, der damals als Reporter in Europa unterwegs war, fasste die Wahrheit einfach zusammen, als er schrieb: „Also war das Notlage der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei nur ein Vorwand… um in einem Land, das er [Hitler] haben wollte, einen neuen Eintopf zu kochen, es zu untergraben, seine Freunde zu verwirren und in die Irre zu führen und seine wahren Absichten zu verheimlichen… den tschechoslowakischen Staat zu zerstören und sich seine Territorien zu greifen…“

UPDATE: Nach Angaben von Yisrael in den Kommentaren (bei Israellycool) ist der angegriffene Jude Shear-Yashuv Klamanovitz, Sohn des Jerusalemer Stadtverordneten Dov Kalmanovitz.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.10.2014)

12. Oktober 2014 um 21:50 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.10.2014:

Weil Tausende Juden anlässlich des Laubhüttenfestes zu Gebeten zur Westmauer strömen, schloss die Polizei den Tempelberg für (alle) Besucher und sperrte Straßen um die Altstadt von Jerusalem für Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind die verstärkt von den Arabern betriebenen gewalttätigen Zusammenstöße der letzten Tage, die mehr Gewalt befürchten lassen.

Wegen der Terror-Steinwürfe auf die Straßenbahn von Jerusalem können derzeit nur 14 der 23 Züge eingesetzt werden. Der Rest ist beschädigt.

Fatah-Führer versicherten ihrem Volk, dass der Krieg gegen Israel nicht zu Ende ist. Die Teilnahme am „Friedensprozess“ bedeutet nur, dass die Gewalt vorläufig eingestellt wurde.

Der russische stellvertretende Außenminister versprach den PA-Granden ihren Resolutionsentwurf für einen Zeitplan des israelischen Abzugs aus Judäa und Samaria im UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Geber-Konferenz in Kairo:
Mahmud Abbas sprach am Beginn der Geberkonferenz in Kairo und forderte die Staatengemeinschaft auf $4 Milliarden für den Gazastreifen zu spenden. In den letzten drei Operationen Israels gegen den Gazastreifen seien 80.000 Gebäude zerstört worden; die Aggression gegen den Strip sei nicht zu tolerieren. John Kerry hat schonmal $212 Millionen zugesagt. Bedingungslos, während Ägypten den Wiederaufbau von „dauerhafter Ruhe“ abhängig machen will.
– Abbas konnte natürlich nicht anders: Diese Konferenz sei wegen der gescheiterten Gespräche nötig geworden und diese seien an Israels Sturheit und fortgesetzten Besetzung palästinensicher Gebiete einschließlich Jerusalems gescheitert… blablabla.
– Vor Beginn der Kairo-Konferenz gab die Hamas nochmal die Marschrichtung für die Zukunft bekannt: „Wir werden euch nicht im Land lassen“, hieß es in Richtung der Juden. Auch werden sie ihre Waffen nicht aufgeben, schließlich seien sie näher daran die Israelis und ihre Führer zu besiegen als jemals zuvor.
Qatar will 1 Milliarde Dollar geben. Ban Ki-moon will Dienstag in den Gazastreifen reisen, um „von der Bevölkerung selbst direkt“ zu erfahren, was gebraucht wird (als wenn er da von der Hamas nicht nur Hamasniks bzw. Leute vorgesetzt bekäme, die nicht offen zu reden wagen…)
– Nach Angaben des norwegischen Außenministers wurden von internationalen Geberstaaten $5,4 Milliarden für den Gazastreifen zugesagt, von denen die Hälfte in den Wiederaufbau gehen sollen, die andere Hälfte in nicht weiter benannte Hilfen für Palästinenser. Der Minister verlas eine Abschlusserklärung der Konferenz. Die VAE und Kuwait wollen je $200 Millionen geben.
– Die Hamas jubelt: Sie hat einen (PR-) Sieg im Krieg gegen Israel errungen.

Montag, 13.10.2014:

Ban Ki-moon kritisierte „Provokationen“ auf dem Tempelberg – aber nicht die der Araber, sondern er drosch auf die israelische Polizei ein! Er „beklagte“ (beschimpfte Israel) auch den Siedlungsbau – einen Tag, nachdem der israelische Minister für Wohnungsbau zugegeben hatte, dass es einen stillschweigenden Baustopp in den „Siedlungen“ gibt.
Daneben warf er Netanyahu vor, der Status quo könne nicht beibehalten werden. Der Premier müsse Führung zeigen und harte Entscheidungen treffen – nämlich die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wieder aufnehmen und einen „Palästinenserstaat gründen, einschließlich des vollständigen Abzugs aus den besetzten Gebieten“. (Harter Entscheidungen verlangte er von Abbas aber z.B. nicht!)

Netanyahu musste Ban grundlegende Logik beibringen: Israel hat jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens verlassen, also kann die Besatzung nicht der Grund für den Krieg im Juli/August gewesen sein.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar hatte die Stirn zu behaupten, der Tempelberg sei für Juden nicht heilig. Deshalb sollte ihnen das Betreten des Bergs verboten werden. Sie hätten dort nichts zu suchen.

Dienstag, 14.10.2014:

Mahmud Abbas droht wieder, die Kontakte zu Israel zu kappen, sollte sein jüngster einseitiger Schritt bei der UNO keine Folgen nach seinem Geschmack haben. Dann würde er Netanyahu sagen, er solle in der „Westbank“ übernehmen, die PA aber nicht auflösen und alles einseitigen Schritte bei der UNO vorantreiben, bei dem vor allem der Sicherheitsrat eine Deadline für den israelischen Abzug setzen soll.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wurden einem Einwohner von Itamar von arabischen Dieben Ziegen aus seiner Herde gestohlen. Obwohl die Diebe von Überwachungskameras beobachtet wurden, unternahm die Polizei nach Angaben des Bestohlenen wieder nichts.

Ban Ki-moon findet die Zerstörung im Gazastreifen „unbeschreiblich“. Weit schlimmer als das, was er 2009 sah. Fragt sich nur, ob er nicht mal in Syrien oder anderen Gebieten Vergleichsbesuche machen sollte, um zu sehen, was Assad oder ISIS so machen. Oder die Russen in Tschetschenien gemacht haben. Oder Boko Haram in Nigeria. Oder…
Dem UNO-Generalsekretär wurde eine Tour in einem Terrortunnel gegeben. Er war „geschockt“ – und forderte umgehend „Friedensgespräche“, damit man in Harmonie miteinander leben könne – während die Hamas den Tunnelbau schon wieder gestartet hat.

Ein Hamas-Grande erwartet den baldigen Austausch von Terroristen gegen die Leichen zweier israelischer Soldaten. Es gebe „gute Omen, dass die Besatzung nachgibt, ob sie das nun mögen oder nicht, wie sie es früher auch gemacht haben“.

Mittwoch, 15.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Donnerstag, 16.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Die PA lässt wissen, dass sie „bis Ende des Monats“ dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zur Forderung des Abzugs Israels aus Judäa und Samaria vorlegen wird.

Der Chef der Arabischen Liga will noch diesen Monat eine „Solidaritätsmission“ in den Gazastreifen führen.

Freitag, 17.10.2014:

John Kerry: Es ist unbedingt erforderlich, dass die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden. Schließlich ist kein Frieden eine „Erniedrigung“ und treibt die Rekrutierung für den Islamischen Staat an. Gibt ja auch sonst keine Gründe!

Khaled Meschaal: Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu übernehmen und die Araber dürfen das nicht zulassen.

Nach Meinung von Mahmud Abbas sollte Juden der Zugang zum Tempelberg verboten werden. Ihnen sollte „mit allen Mitteln“ der Zugang verwehrt werden, sie hätten kein Recht ihn zu betreten und zu schänden. (Merke: schon die Anwesenheit eines Juden „schändet“ den angeblich Muslimen heiligen Ort.)

Heckmeck:
Abbas verspricht: Der Waffenstillstand bleibt dieses und nächstes Jahr. Na, wenn’s nicht länger sein soll…

Samstag, 18.10.2014:

Die PA verhaftete 2 (arabische) Journalisten, die eine antiisraelische Demonstration in Nablus beobachteten.

Der mit der Verteidigung der maritimen Grenzen beauftragte Offizier warnt, dass die Ausdehnung der Fischereizone vor dem Gazastreifen für Israel gefährlich ist. Sie stellt eine Gefahr für Israels Gasförderung dar, für Schiffe, die in Aschdod anlegen (wollen). Er nannte den Strand des Gazastreifens „einen einzigen großen Tunnel“.

Die PA drängt beim UNO-Sicherheitsrat darauf, den November 2016 als Termin festzulegen, bis zu dem Israel aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Mahmud Abbas geifert weiter: Die PalAraber sollten den Tempelberg Jerusalems gegen besuchende Juden bewachen; diese Besucher bezeichnete er als „Viehherde“.

Ist das der wahre Grund, dass Muslime keine Juden auf dem Tempelberg haben wollen?

11. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Geschichte, Jerusalem | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 8. Oktober 2014

Im The Maccabean: A Magazine of Jewish Live and Letters (Band 24-25, Januar 2014) wird eine faszinierende Legende erzählt. Sie steht in einem Artikel unter der Überschrift „Jerusalem: The Ancient“ von Dr. Benjamin Gordon.

Ein prominenter jüdischer Pilger fragte bei seinem Besuch in Jerusalem im Jahr 1832 den Gouverneur, warum ihm nicht gestattet wurde diesen Ort [den Tempelberg] zu besuchen; darauf sagte der: „Es gibt ienen Ort im Haram, von dem aus Gebete immer beantwortet werden. Sollte ein Jude dorthin gehen, würde er beten, dass sein Messias kommt und er wird sicher kommen und die Muslime vertreiben.“

Sollte das stimmen, dann zeigt diese Legende, dass Muslime sehr wohl wissen, dass dies ein jüdischer heiliger Ort ist, den sie sich widerrechtlich aneignen.

Gordon fährt in seinem Artikel damit fort seinen heimlichen Besuch auf dem Tempelberg im Jahr 1914 zu beschreiben.

Funde in Silwan

7. Oktober 2014 um 21:05 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Israel, Jerusalem | Hinterlasse einen Kommentar
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Ulrich W. Sahm war in Silwan/Schiloah in Jerusalem. Dort fand er etwas, das bei uns nicht berichtet wird, aber leider nicht untypisch ist. Auf Facebook zeigte er im Bild, was er vorfand und kommentierte es:

Swastika-SilwanDie Wandmalereien sind offen und für jeden Journalisten erkennbar, der nur mal durch Silwan wandert. Besonders einem Deutschen fallen sie wohl sofort ins Auge, es sei denn man ist blind auf dem rechten Auge, Eine Krankheit, unter der viele Linksnationale leiden.

Bei einem weitere Foto zieht er den Bogen zur deutschen Presse:

swastika-silwan2Die Mentalität der armen Palästinenser ist auf den Mauern von Silwan klar dargestellt. Warum hat die FR das nicht erwähnt?

Wer Kontext zu Silwan braucht (Geschichte und was heute dort los ist und wie „die Welt“ bzw. die Medien damit umgehen): Die Boshaftigkeit der Medien

Warum sind Islamisten derart besessen von Juden auf dem Tempelberg?

7. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Was steckt hinter der alarmierenden Belästigung jüdischer Verehrer an der heiligsten Stätte des Judentums? Und warum haben die Tempelberg-Aktivisten keine Angst?

Ari Soffer, IsraelNationalNews, 2. Oktober 2014

Muslimischer Extremist auf dem Tempelberg (Flash90)

Warum sind Muslime den Tempelberg in Jerusalem besuchenden Juden besessen?

Das ist eine Frage, die das Tempel-Institut in einem neuen Video stellt, das die schockierenden Belästigungen, Bedrohungen und Gewalt illustriert, der jüdische Pilger zur heiligsten Stätte des Judentums durch muslimische Extremisten ausgesetzt sind.

Das Video ist eine Zusammenstellung mehrerer Clips – alle aufgenommen von muslimischen Anbetern an einem einzigen Tag (dem 1. Oktober) – die kleine Gruppen Juden auf dem Berg zeigen, wie sie verbal und in mindestens einem Fall physisch von islamistischen Mobs angegriffen wurden, die versuchten sie von der heiligen Stätte zu vertreiben.

Im letzten Clip funktionierte die Taktik schließlich; eine Gruppe jüdischer Besucher wird um ihrer eigenen Sicherheit willen von der Polizei buchstäblich vom Berg gefegt, während ein wütender muslimischer Mob voranprescht.

Der internationale Direktor des Tempelinstituts, Rabbi Chaim Richmna, sagte, seine Organisation habe das Video produziert, um „den furchtbaren Umgang offenzulegen und zu veröffentlichen, dem unschuldige jüdische Besucher tagtäglich auf dem Tempelberg unterworfen sind – dem für das jüdische Volk heiligsten Ort der Welt.“

„Es ist gewissenlos, dass diese Travestie im Herzen Jerusalems stattfindet“, fügte er an und verurteilte die Tatsache, dass die Polizei bei all der Gewalt durch muslimische Extremisten nur eine Festnahme durchführte – einen jungen jüdischen Mann, der schließlich auf die Art verbalen Übergriff reagierte, der seine Gruppe den gesamten Besuch über ausgesetzt war.

„Diejenigen, die den heiligen Ort besuchen, tun das ohne Expertenführung durch einen Rabbiner, nachdem sie alle notwendigen halachischen Schritte und Vorkehrungen unternahmen, um die Heiligkeit zu gewährleisten. Das Ziel der Besucher besteht einfach darin eine spirituelle Erfahrung zu machen, von Gott dort gesehen zu werden und zu beten. Doch diese boshaften muslimischen Horden gehen auf sie los; sie handeln, als ob sie buchstäblich von zügellosem Hass besessen wären. All das findet unter dem wachsamen Auge der israelischen Polizei statt, die niemals einschreitet, niemals handelt, um die Gruppen auf Distanz zu halten oder sie davon abzuhalten die Juden zu verfolgen; die Hetzer werden systematisch dafür belohnt, indem die Juden vom Tempelberg verscheucht werden, wann immer die Mobs zu unbändig werden – statt die Täter zu verhaften.“

Ein Zeichen der Zeit?

Der Tempelberg ist der heiligste Ort des Judentums und ist als solcher rund 3.000 Jahre verehrt worden. Er war Standort der beiden Tempel von Jerusalem, deren letzter vom imperialen Rom im Jahr 70 unserer Zeitrechnung zerstört wurde; entsprechend einiger jüdischer Traditionen ist er auch der Ort, an dem die Schaffung der Welt begann.

Das kann man aber nicht wissen.

Heute steht der Komplex der islamischen Al-Aqsa-Moschee auf den Ruinen der jüdischen Tempel und die muslimische Waqf (eine islamische Agentur, die von der jordanischen Regierung geführt wird) verwaltet den Ort. Unter dem Druck der Waqf und inmitten von Gewalt und Drohungen durch Islamisten verhängt die israelische Polizei schwere Einschränkungen gegen Juden für das Betreten der Stätte: nur kleine Gruppen dürfen auf einmal dort sein, begleitet von Polizei und Waqf-Agenten, die sicherstellen, dass niemand dort betet oder eine andere Form der Verehrung begeht – was Juden unter Androhung von Verhaftung strikt verboten ist. Das trotz zahlreicher israelischer Gerichtsurteile, dass Juden die freie Religionsausübung auf dem Berg gewährt werden und nicht von der Verehrung dort abgehalten werden sollen.

Rabbi Richmann merkte an, dass zwar nicht alle jüdischen Gruppen dasselbe Level an Einschüchterung und Gewalt erleben, Vorfälle wie die im Video aber „täglich auftreten“.

Er beschuldigte die Behörden, sie würden nichts tun, um die Ordnung sicherzustellen, selbst an sensiblen Tagen, an denen die Einschränkungen angeblich eingeführt wurden, um islamistische Extremisten von dem Bereich fernzuhalten und Zusammenstöße zu vermeiden.

„Die Polizei macht eine Show daraus die jüdischen Besuche anzupassen, aber das ist nichts anderes als ein leerer Schwindel. An Tagen, an denen die Polizei den Zugang auf den Tempelberg für muslimische Verehrer auf Männer über 50 Jahre beschränkt, an diesen Tagen sind die Pulks, die die Juden verfolgen, verbal misshandeln und stoßen, Männer über 50!

An Tagen, an denen es keine Einschränkungen gibt, bestehen die Pulks aus Männern, Frauen und Kindern und Jugendlichen, die brandstiftende Gegenstände werfen.

Das Tempelinstitut erstellte dieses Video mit Aufnahmen, die von den Muslimen selbst gemacht wurden. Sie filmten diese Vorfälle und teilen sie in sozialen Medien, weil sie so stolz und glücklich sind die Juden auf dem Tempelberg zu entwürdigen.“

Rabbi Richman griff den Minister für innere Sicherheit, Yitzhak Aharonovich, heraus, um ihn besonders hart zu kritisieren. Er sagte, eine Äußerung Aharonovichs vor kurzem, er [der Rabbiner] würde gerne „zehntausende“ Juden den Tempelberg besuchen sehen, sei irreführend. „Dass er diese öffentliche Äußerung tätigte, ist nur ein weiteres Beispiel seiner zynischen, manipulative Missachtung und Kaltschnäuzigkeit… Die Anordnungen, die er an die Beamten auf dem Tempelberg ausgibt, verraten genau das Gegenteil: Mach‘ es den Juden so schwer wie möglich den Berg zu besuchen, lass sie in langen Schlangen Stunden lang warten, bevor ihnen das Betreten gestattet wird, unterwerfe sie diskriminierenden Durchsuchungen und Identifizierungsverfahren, drohe ihnen mit Verhaftung, wenn sie ihre Lippen in Gebet bewegen – und wie man in dem Film sehen kann, unternehme nichts, wenn diese Mobs auf sie losgehen, außer die Juden vom Berg zu stoßen.“

Als führende Persönlichkeit der Kampagne für gleiche Recht für jüdisches Gebet auf dem Tempelberg sieht sich Rabbi Richman öfter als die meisten anderen dieser Art von Schikane ausgesetzt. Doch er sagt, er ist nicht entmutigt; Fakt ist, dass er die wachsende Streitlust der Islamisten als positives Zeichen betrachtet, dass das jüdische Volk seine heiligste Stelle nach Jahrhunderten der Besatzung zurückfordert.

Als jemand, der das regelmäßig erlebt, empfinde ich die Konfrontation mit diesen muslimischen Agitatoren nicht angsteinjagend und nicht im Geringsten beunruhigend. Im Gegenteil, ich glaube, dieses Phänomen ist ein Zeichen dafür, dass die Muslime selbst wissen, dass ihre Tage der Vorherrschaft auf dem Tempelberg gezählt sind. Sie brüllen, wenn wir auf den Berg steigen, weil sie wissen, dass der Hausherr nach Hause kommt!“

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