„Israelische Braut führt talmudische Rituale“ nahe des Baumwoltors zum Tempelberg durch

25. Mai 2013 um 15:06 | Veröffentlicht in Jerusalem | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 20. Mai 2013

Eine jüdische Braut entschied sich – offenbar an ihrem Hochzeitstag – so nahe wie möglich an den Tempelberg zu gehen, um Psalmen zu beten. Zusammen mit ein paar Freunden ging sie während einer muslimischen Betzeit den Baumwollmarkt in Jerusalem hinab, wenn der Markt fast leer ist. Sie wurde von israelischer Polizei am Eingang zum Baumwolltor angehalten – und beschützt.

Arabische Medien berichten, dass sie „talmudische Rituale“ durchführte und dass dies eine „extreme Provokation“ sei. (Sie nannten die Braut und ihre kleine Entourage außerdem „Siedler“.)

Offenbar können Muslime ihre Gebetsteppiche überall rauswitschen und beten, wo sie wollen, aber Juden haben daran keinen Anteil.

Auch eine christliche Gruppe verurteilte den Vorgang.

Tatsächlich ist nach Angaben von Scheik Nageh Pkarat jedes Gebet im Bereich des heiligsten Ortes des Judentums eine „Verletzung des internationalen Rechts“ darstellt, da dieser ein Gebetsort nur für Muslime ist. Pkarat sagte auch, dass jüdisches Gebet in der Gegend auch der jüdischen Religion widerspricht.

Es ist immer nett einen Experten zum Judentum dabei zu haben, der in den arabischen Medien als maßgeblich zitiert werden kann.

Warum brachten die Grenzen von 1967 keinen Frieden?

17. Mai 2013 um 14:46 | Veröffentlicht in Geschichte, Jerusalem | 2 Kommentare
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Jonathan S. Tobin Commentary Magazine, 8. Mai 2013

Der ständige Kehrreim der Kritiker Israels in den letzten Jahrzehnten war die Notwendigkeit, dass der jüdische Staat sich von jeden Zentimeter des im Sechstagekrieg gewonnen Territoriums zurückzieht und zu dem zurückkehrt, was fälschlicherweise als die „Grenzen von 1967“ bezeichnet wird. Doch während die Israelis heute den 46. Jahrestag der Wiedervereinigung ihrer Hauptstadt feiern, die durch diesen Krieg möglich gemacht wurde, ist die Frage angemessen, warum im nahen Osten am 4. Juni 1967, vor dem Beginn der „Besatzung“, der Friede nicht regierte.

Es mag vernünftige Argumente geben, die zur Notwendigkeit angeführt werden können, dass Israel und die Palästinenser in getrennter Souveränität leben, statt unter den unbefriedigenden Status quo. Doch das Problem der meisten Diskussionen zum Thema ist die Annahme, dass einfach die Lage wiederherzustellen, die vor diesem Krieg bestand, den Frieden herbeiführen wird. So hart es sein mag Nachrichtenkonsumenten aufzufordern, sich so weit in die Geschichte zurück zu denken, so notwendig ist es, diejenigen, die die alte Leier „1967“ als einzig möglicher Lösung anbringen, zu daran zu erinnern, dass es, als nicht ein einziger Juden in der Westbank oder Ostjerusalem lebte, es keinen Frieden gab. Nicht nur das: Vor diesem Krieg, als die heute „besetzte Gebiete“ genannten Gegend im Besitz von Jordanien und Ägypten war, konzentrierte sich die arabische und muslimische Welt auf nicht auf die Gründung eines Palästinenserstaats, sondern auf die Beendigung der jüdischen Souveränität über das Territorium des Israel vor 1967.

Die Grenzen von 1967 wurden tatsächlich nie international anerkannt, sondern waren nur Waffenstillstandslinien, die festlegten, wo die Armee standen, als ein Waffenstillstand Israels Unabhängigkeitskrieg beendete. Insbesondere ließen die Linien die Stadt Jerusalem, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine jüdische Mehrheit hatte, geteilt zurück. Für die Altstadt Jerusalems, die während der Kämpfe bei der Belagerung der Stadt durch Jordaniens Arabische Legion fiel, war Juden von 1948 bis 1967 der Zutritt verboten. Die Westmauer hörte kein jüdisches Gebet mehr und wurde als Müllhalde genutzt. Die Jordanier bahnten eine Straße durch den uralten jüdischen Friedhof auf dem Ölberg und nutzten einige der Grabsteine als Baumaterial. Eine Mauer verlief durch die Stadt, ganz ähnlich der Barriere, die Berlin teilte.

Doch diese Teile Jerusalems, die illegal von den Jordaniern besetzt waren (nur Großbritannien und Pakistan erkannten die Annektierung dieses Teils der Stadt wie auch der Westbank an, die diesen unlogischen Namen bekam, weil sie sich von der Eastbank unterschied – die jetzt Jordanien ist) bildeten keine Palästinenserhauptstadt. Genauso wenig wurde der von Ägypten besetzte Gazastreifen als Teil eines Palästinenserstaats betrachtet.

Was diejenigen, die die Rückkehr zu den Linien von 1967 fordern, ebenfalls vergessen: Israels Befreiung der Stadt markierte den Beginn der ersten Zeitabschnitt in der modernen Geschichte Jerusalems, in dem die vollständige religiöse Freiheit und der offene Zugang zu allen heiligen Stätten geschützt ist.

Doch die Lage vor diesem Krieg hatte einige Ähnlichkeit mit dem, was heute geschieht. Die Gebiete unter jordanischer und ägyptischer Kontrolle wurden als Stützpunkt für Palästinenser genutzt, die versuchten das Israel von vor 1967 zu infiltrieren und Terroranschläge zu verüben. Und entlang dieser Grenzen konzentrierten sich im Mai 1967 die arabischen Armeen, während ihre Führer Drohungen wiederholten, sie würden die Juden ins Meer treiben.

Israel überlebte diesen bedrohlichen Monat des Wartens, während die Welt sich fragte, ob sich aus diesen arabischen Drohungen ein zweiter Holocaust ergeben würde, indem es zuerst zuschlug und seine Feinde besiegte. In diesem Moment hörte der jüdische Staat auf als neuzeitlicher David gesehen zu werden, der sich gegen den Goliath einer arabischen Welt stellte, die seinen Kräften zahlenmäßig überlegen war und wurde zum Buhmann der internationalen Presse.

So sehr diese trostlose Ära von vor 1967 wie uralte Geschichte erscheint: Was die, die die alte Leier von 1967 spielen, ignorieren, ist, das es seit damals keine grundlegende Veränderung in der arabischen Meinung zu Israel gegeben hat. Selbst in Ländern wir Ägypten und Jordanien, die Friedensverträge mit Israel unterzeichnet haben, bleibt die vorherrschende Stimmung der Bevölkerung eine der Unterstützung der Vernichtung ihres Nachbarn.

Bis das geschieht und die Palästinenser sich mit damit abfinden, dass die Juden auf Dauer in das Land zurückgekehrt sind, ist die Argumentation, man müsse nur Israel dazu zwingen das von ihm in einem Verteidigungskrieg gewonnene Territorium aufzugeben, um den Konflikt zu lösen, nicht nur unlogisch; es ist eine Forderung nach nationalem Selbstmord.

Bei allen gegenwärtigen Problemen Jerusalems würde seine erneute Teilung die Lebensqualität dort unermesslich verschlechtern sowie den offenen Zugang zu heiligen Stätten beeinträchtigen (die einzige Ausnahme dazu ist der Tempelberg, wo Juden und Christen immer noch das Gebet verboten ist, um die muslimischen religiösen Behörden zu beschwichtigen).

Ruthie Blum schrieb in Israel HaYom, dass Israels Präsenz in der Westbank und Jerusalem keinen Konflikt begann, der bereits seit Jahrzehnten bestand; „es war genau dieser pan-arabische Versuch das ‚zionistische Gebilde‘ zu eliminieren, der den Dreifronten-Krieg überhaupt auslöste. Und es war Israel, das Jerusalem von jordanischer Besatzung befreite.“

Wie sie vermerkt, gab der damalige israelische Verteidigungsminister Moshe Dayan am Tag der Wiedervereinigung Jerusalems folgende Erklärung aus:

Heute Morgen befreiten die israelischen Verteidigungskräfte Jerusalem. Wir haben Jerusalem, die geteilte Hauptstadt Israels, geeint. Wir sind zum heiligsten unserer heiligen Orte zurückgekehrt, um ihn nie wieder zu verlassen. Unseren arabischen Nachbarn reichen wir in dieser Stunde auch – mit besonderer Betonung auf dieser Stunde – unsere Hand in Frieden entgegen. Und unseren christlichen und muslimischen Mitbürgern versprechen wir feierlich volle Religionsfreiheit und -rechte. Wir kamen nicht wegen der heiligen Stätten anderer Völker nach Jerusalem und nicht, um die Anhänger anderer Religionen zu stören, sondern um seine Gesamtheit zu gewährleisten und dort mit anderen, in Einheit, zusammen zu leben.

Israel hat sein Versprechen gehalten, doch die Palästinenser und die meisten ihrer Unterstützer sind nie mit der Wirklichkeit oder der Legitimität eines jüdischen Staates klar gekommen, egal, wo seine Grenzen gezogen würden. Frieden kann möglich sein, wenn die Palästinenser sich ändern. Wir wollen hoffen, dass Jerusalem nie wieder auseinandergerissen wird wie 1948, als arabische Armeen einfielen; und das die Sicherheit Israels nie wieder gefährdet wird oder Rechte an der angestammten Heimat des jüdischen Volkes nur deshalb aufgekündigt werden, um die gefährliche Lage vom 4. Juni 1967 wieder herzustellen.

„Siedler stürmen Al-Aqsa, der Gipfel der Schändung“

11. Mai 2013 um 11:29 | Veröffentlicht in Jerusalem | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 8. Mai 2013

Die Al-Aqsa-Stiftung versucht weiter mit neuen Wegen der Beschreibung des furchtbaren Schreckens zu kommen, wie Juden friedlich eine Tour auf dem Tempelberg machen.

Die Al-Aqsa-Stiftung berichtete, dass in der Al-Aqsa-Moschee und ihrer Umgebung Wut vorherrscht, da am frühen Morgen rund 180 Siedler, in Gruppen von 25 bis 40 Siedlern, einbrachen und das Tor der Al-Aqsa-Moschee schändeten und Touren durch das Gelände organisierten.

In einer bemerkenswerten Entwicklung führten die Siedler mehrfach talmudische und biblische Rituale und Gebete durch, besonders nahe des Zauns zur östlichen Al-Aqsa, an der Tür der Gnade und es war der Gipfel der Schändung der Al-Aqsa-Moschee, als eine Gruppe von 20 Siedlern, die an der „Tür des Fadens“ innerhalb und mit Sicht auf den Felsendom standen dann prompt biblische Riten ausführten, bei denen sie sich niederlegten (sich niederwarfen?), verbunden mit lauten Schreien … Ein Alarmzustand wurde unter den Wächtern erklärt, die wegen der Verstöße der Siedler wütend zu sein schienen.

Ich bin sicher, sie waren auch mit diesem Jugendlichen nicht glücklich, der ein Jerusalemtag-T-Shirt trug:

Sehen Sie, wie gewalttätige sie sind, während sie den Ort schänden, der von Muslimen vor nur einem Jahrhundert praktisch ignoriert wurde.

Derweil ist den Har HaBayit zu besuchen eine sehr angemessene Tätigkeit am Yom Yerushalayaim, dem Jerusalemtag. Ich habe gestern schnell ein Jerusalem-Poster für Twitter angefertigt:

Zum Jahrestag der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems

8. Mai 2013 um 9:51 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Jerusalem | 2 Kommentare

Nach jüdischem Kalender wird heute der Jahrestag der Befreiung Jerusalems von der illegalen jordanischen Besatzung 1967 gefeiert.

Nur wenige Wochen vor dem Sechstage-Krieg wurde das Lied “Yerushalayim shel tzahaf” veröffentlicht – eine Ode an die jüdische Sehnsucht nach der Heiligen Stadt. Niemand konnte ahnen, dass der in diesem Lied beschriebenen Sehnsucht so schnell eine Erfüllung der Befreiung folgen sollte. Aber zu diesem Zeitpunkt kannte in Israel so ziemlich jeder dieses Lied auswendig. Es soll von Soldaten und Zivilisten gleichermaßen in Jerusalem gesungen worden sein, als Zahal die Stadt befreit hatte.

Ofra Haza war nicht die erste Interpretin (allerdings bekomme ich bei ihr immer stärkere Gänsehaut als bei anderen). Zuerst sang es Shuly Nathan auf einem Festival, wo es als Lied des Jahres preisgekrönt wurde. Die Fallschirmjäger an der Westmauer haben es offenbar dort gesungen, als sie ankamen, allerdings mit einem kriegerischen neuen Text im Refrain.

Die Autorin des Liedes, Naomi Shemer, textete den Refrain ebenfalls um, um die Befreiung zu feiern, statt sie immer noch herbeizusehnen.

Ausgerechnet Uri Avnery schlug vor, das Lied zur Nationalhymne Israels zu machen, auch wenn ihn “einige nationalistische Phrasen” störten.

(Quelle für die meisten Informationen: Wikipedia)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)

27. April 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 3 Kommentare
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Sonntag, 21.04.2013:

Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.

Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.

Montag, 22.04.2013:

Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.

Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.

Dienstag, 23.04.2013:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.

Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.

Donnerstag, 25.04.2013:

Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.

Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.

Samstag, 27.04.2013:

Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.

Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.

Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Papp-Chanukkia löst bei Muslimen Entsetzen aus

30. März 2013 um 14:38 | Veröffentlicht in Jerusalem | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, March 28, 2013

Viele muslimische und arabische Quellen berichten über ein aus Pappe ausgeschnittenes Objekt, das auf dem Tempelberg gefunden wurde:

Wenn man näher hinsieht:

Die Al-Aqsa-Stiftung verurteilte das Pappmodell und sagte: „Dieser Vorfall ist ein schwer wiegender und hat seinen Symbolismus; solche Praktiken deuten an, dass die israelische Besatzung in die Umsetzung von Plänen involviert ist, die sich gegen die Al-Aqsa richten und versucht vollendete Tatsachen zu schaffen, indem vielfältige Bilder in der Al-Aqsa platzieren.“ Sie erwähnt auch die „talmudischen Rituale“, denen „Siedler“ oft nachgehen.

Beachten Sie, dass auf diesem Teil des Tempelbergs mit Schutt von vorherigen Zerstörungen von Bausubstanz dort durch die Waqf verstreut ist. Ich habe ein wenig davon in meiner Videotour der Gegend dokumentiert. Der hier abgebildete Teil scheint der um Minute 14 der Tour zu sein.

Die Pappfigur stellt noch nicht einmal die Tempel-Menorah dar, die sieben Arme hat, sondern eine Chanukka-Menora; diese hat neun Arme.

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