Die Archäologie spricht für die Juden

6. Oktober 2008 at 17:23 | In Israel, Jerusalem, Palästinenser | 2 Comments
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Es wird von Israels Feinden immer wieder gerne angeführt, es gäbe kaum oder keine archäologischen Belege für Israels Geschichte in „Palästina“. Die palästinensischen Araber sind diesbezüglich besonders eifrig. Und im Westen folgen ihnen langsam eine ganze Reihe Terror-Apologeten, um den Mythos des „seit undenkbaren Zeiten“ „palästinensischen“ Bodens festzuklopfen und Israels historisches Existenzrecht zu untergraben.

Besonders interessant an dieser Entwicklung: Sie widerspricht dem aktuellen Stand archäologischer Funde. (Das hatte ich, glaube ich, erst vor kurzem hier schon einmal geäußert…) Jedes Jahr gibt es weitere Fundstücke, die nicht nur von Alter, Form und Inschriften her bestätigen, dass das Volk Israel in Jerusalem und dem Land Israel lebte; sie bestätigen auch die Angaben der Bibel, der ja nun gerade von modernen, „historisch“-kritischen Theologen immer jeglicher historische Anspruch abgesprochen wird (diese „Wissenschaftler“ sollten bitte mal den Anfang des Lukas-Evangeliums lesen, um den Anspruch des Verfassers festzustellen).

Einen Ausschnitt des Standes der archäologischen Funde hat Nissan Ratzlav-Katz für Israel National News aufgelistet und – in Anklang an Hillel Fendel – einige innermuslimische Fakten voran gesetzt, die die neuen „Erkenntnissen“ der Palli-Propaganda Lügen strafen. Die deutsche Übersetzung ist bei den Nahost-Infos zu lesen. Ein Fund, der fehlt, ist ganz frisch (die Meldung stammt von heute, 6.10.08): Ein relativ großes Fragment des Sarkophags eines Hohepriesters, wahrscheinlich aus der Zeit relativ kurz vor der Zerstörung des Tempels durch die Römer im Jahr 70n.Chr., wurde nördlich von Jerusalem ausgegraben (eine Information dazu auch hier).

Aus mir bisher unerklärlichen Gründen fehlt auf den “Nahost-Infos” ein Teil des letzten Absatzes; hier der vollständige Wortlaut:
* Im August 2008 gruben Archäologen einen völlig intakten Siegelabdruck aus, der den Namen eines weiteren Ministers von König Zedekia trug, Gedalja, Sohn des Paschhur; das geschah nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der drei Jahre vorher das Siegel von Yehuchal Ben-Schelemja gefunden wurde.

Jerusalem – gelogene Ansprüche

18. September 2008 at 20:27 | In Araber, Geschichte, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Israel, Jerusalem, Muslime, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
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Unter den Propagandisten der „palästinensischen Sache“ ist es selbstverständlich geworden, dass „die Juden“ „keinerlei Verbindung zu Jerusalem“ haben. Es gibt Anfänge in der Richtung zu „Palästina“ auch nicht. Mit Fakten halten sich diese Lügenverbreiter ohnehin nicht auf, sie schaffen sich ihre eigenen.

Dass den Arabern/Muslimen Jerusalem am A – am Hinterteil vorbei geht, wenn nicht gerade jemand anderes dort die Macht hat, und dass ihr Interesse am „drittheiligsten Ort des Islam“ nie religiös, sondern immer nur politisch motiviert ist, zeigt Dr. Mordechai Kedar von der Bar Ilan-Universität in Ramat Gan in einem Artikel bei YNetNews auf. Auf den Nahost-Infos habe ich eine genehmigte Übersetzung eingestellt.

Das Thema ist nicht neu. Erst Anfang September habe ich auf derselben Seite „Oberster Muslimrat: Tempelberg ist jüdisch“ eingestellt, mit dem die heutigen Behauptungen der Terroristen mit einem Reiseführer der Waqf (muslimische Tempelberg-Verwaltung) aus dem Jahr 1925 Lügen straft.

Viel weiter in die Geschichte zurück griff Daniel Pipes im Herbst 2001, als er den „muslimischen Anspruch auf Jerusalem“ erörterte und zu dem Schluss kam, dass es ihn nicht gibt – weder aus dem Koran heraus noch aus dem Verhalten der Muslime/Araber im Verlauf der Geschichte überhaupt.

Ich bin gespannt, ob es je dazu kommt, dass wenigstens der eine oder andere Israel-„Kritiker“ auf die Idee kommt, diese Fakten anzuerkennen und den Hätschelkindern mit den Bombengürteln und den „selbst gebauten“ „Sylvesterraketen“ samt ihren weltweiten Parteigängern und Propaganda-Kapos etwas ins Stammbuch zu schreiben.

Die Toleranz der Religion des Friedens

13. August 2008 at 20:30 | In Jerusalem, Muslime, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
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…hört immer ganz schnell da auf, wo
1. andere Religionen ihre Rechte wahrnehmen wollen und
2. man sie mit Fakten konfrontiert, die ihre widersprüchlichen Unwahrheiten entlarven und sie argumentativ den Kürzeren ziehen.

Und so werden Scheinargumente umgestrickt, über die die Herrschaften sich lächerlich machen und sich dann noch bitter beschweren und beleidigt sind, wenn man ihren Schwachsinn nicht ernst nimmt und glaubt. Ein Beispiel dafür findet sich in einem Interview mit Waqf-Vertretern, die die Tageszeitung Israel Today führte. Dass unlogische Behauptungen hinterfragt wurden, missfiel den hochnäsigen Muslim-Führern so sehr, dass das Interview schlagartige abgebrochen wurde.

Christen, Juden, die auf dem Tempelberg beten, „wollen religiösen Krieg“

Muslimische Autoritäten sagen, sogar das Recht an der heiligen Stätte zu Gott zu sprechen, gehört ausschließlich ihnen

Ryan Jones, WorldNetDaily, 3. August 2008

Wenn Jerusalems Tempelberg im Herzen des Nahost-Konflikts steht und Unnachgiebigkeit bezüglich der religiösen Rechte andere an dieser Stelle ein Hinweis ist, dann dürfte jedes Gespräch von regionalem Frieden irgendwie voreilig sein.

In einem Interview mit Israel Today sagte Azzam Khatib, Direktor der Islamischen Verwaltung (oder Waqf), die die Moscheen auf dem Tempelberg schützt, dass Juden und Christen, die versuchen auf der alten heiligen Stätte zu beten, praktisch den Krieg erklären.

Jeder Nicht-Muslim, „der so etwas versucht, strebt in Wirklichkeit einen religiösen Krieg an“, sagt Khatib, der darauf bestand, dass der Tempelberg eine ausschließlich muslimische Stätte ist und dass Juden und Christen nicht einmal dort beten wollen sollten. Khatib ist nicht einmal mit dem Begriff „Tempelberg“ einverstanden und verlangte verärgert, dass die Stätte al-Haram al-Sharif – erlauchtes Heiligtum – genannt wird.

Khatib lehnte es ab die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Stätte einst der Ort des ersten und zweiten jüdischen Tempels war; er nannte solche Behauptungen unbewiesene Märchen. Konfrontiert mit dem Zitat aus einem Touristenführer, der 1929 vom Obersten Muslimischen Rat veröffentlicht wurde und der den Tempelberg als Stätte von Salomos Tempel anerkennt, wies Khatib die Vorstellung zurück, dass ein solches Buch jemals von einer muslimischen Behörde veröffentlicht wurde.

Nach Angaben Khatibs war der Tempelberg, als die Muslime vor 1.400 Jahren erstmals Jerusalem erreichten, leer; es verblieben keine verwertbaren Beweise vorher bestehender Gebäude, was jeden nicht muslimischen Anspruch auf die Hügelkuppe zu purer Spekulation mache. „Als die Muslime hier ankamen, fanden sie weder ein stehendes Gebäude noch eine lebendige Kultur vor, also bedrohten sei nie ein bestehendes Gebäude“, sagte der Direktor der Waqf. „Wir werden uns nicht mit Theorien über Gebäude beschäftigen, die hier früher gestanden haben könnten oder nicht.“

Immer eine Quelle des Widerspruchs, verneinten muslimische Vertreter später ihre eigenen Behauptungen, dass der Tempelberg im Jahr 600 n.Chr. leer war mit ihren Geschichten von Mohammeds mitternächtlichem Besuch an der Al-Aksa-Moschee, die heute über den südlichen Ende des erhöhten Geländes überragt.

Ein Waqf-Führer deutete auf eine massive Stützmauer, die, wenn man den muslimischen Offiziellen glauben sollte, vor 1.400 Jahren ebenfalls nicht existiert haben soll, als die Stelle identifiziert wird, wo Mohammed sein Pferd Buraq anband, nachdem er der Legende nach tausende Kilometer innerhalb von nur wenigen Stunden gereist sein soll.

Verschiedenste Waqf-Offizielle konnten auch nicht eine einzige, plausible Antwort auf die Frage geben, warum das Tor an der Ostseite des Tempelbergs, der in der Bibel Goldenes Tor genannt wird, zugemauert wurde. Historische muslimische Quellen besagen, dass das Tor versiegelt und ein Friedhof davor angelegt wurde, um Jesus’ prophezeite Wiederkehr zu verhindern.

Aber Khatib sagte, das To sei einfach deshalb geschlossen, weil es vor einem Friedhof gebaut worden war; und: „Es ist schwierig ein Tor zu erreichen, wenn man durch einen Friedhof, zwischen Gräbern hindurch gehen muss.“

Unter Druck gesetzt, warum das Tor hätte da gebaut werden sollen, wo es bereits einen Friedhof gab, schaltete sich Khatibs Helfer und Übersetzer ein und veränderte die Geschichte; er sagte, das Tor sei zuerst dort gewesen und „nach der Blockade des Tores und nachdem die Leute aufgehört hätten das Tor zu nutzen, hätten die Menschen das Areal genutzt (indem sie dort ihre Toten begruben)“.

Eine dritte Erklärung wurde von einem Waqf-Vertreter namens Abu Qatis geliefert, der etwas von einem Massaker der Kreuzfahrer an Muslimen vor dem Tor murmelte.

In Rückkehr zum Thema des Schutzes des Zugangs zum und der religiösen Freiheit auf dem Tempelberg, stritten Kahtib und sein Helfer vehement Anspielungen darauf ab, dass jüdischen und christlichen Besuchern jemals der Zutritt versagt würde. Nur Augenblicke später allerdings verteidigte Khatib die Maßnahme Juden Christen, die den Tempelberg besuchten, zurückzuschicken, als legitime Gegenmaßnahme israelische Sicherheitsmaßnahmen, die palästinensisch-arabischen Muslimen von außerhalb der Stadtgrenzen Jerusalems den Zugang verweigern. „Man kann nicht von uns erwarten, dass wir jeden hereinlassen, wenn Palästinenser von außerhalb Jerusalems nicht hierher kommen und beten können“, sagte Khatib.

Ein israelischer Polizist, der an einem der Aufgänge zum Tempelberg Wache stand, erzählte uns, dass die Einschränkungen für muslimischen Zugang nur gelegentlich eingesetzt werden und nur deshalb nötig sind, weil in der Vergangenheit muslimische Krawalle an dem Ort damit geendet haben, dass Steine auf jüdische Betende an der Westmauer geworfen wurden.

„Das ist nur ein Vorwand“, insistierte Khatib. „Sagen Sie mir: Welche Krawalle hatten wir in den letzten fünf Jahren in Jerusalem, in diesem Gebiet?“

Khatib und sein Helfer waren es klar nicht gewohnt, dass man ihrer Haltung etwas entgegensetzte und so beendeten sie abrupt das Interview, als der Vorschlag gemacht wurde, dass die fehlende Gewalt der letzten fünf Jahre vielleicht auf die israelischen Maßnahmen zurückzuführen sei.

Ruchlose zionistischen Ratten terrorisieren Jerusalemer PalAraber

19. Juli 2008 at 13:57 | In Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Comment
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Elder of Ziyon, 17. Juli 2008

Wir haben die zionistischen Schweine gesehen, die von Siedlern darauf trainiert wurden, unschuldige palästinensisch-arabische Gärten während der Gebetszeiten zu attackieren.

Wir haben zionistische Wölfe gesehen, die von denselben Siedlern aufgezogen wurden und die wissen, wie man nur PalAraber angreift.

Wir haben sogar zionistische Löwen gesehen, die von Siedlern als Haustiere gehalten werden und Terror in die Herzen der unterdrückten Westbank-Araber einflößen.

Nun können wir, dank der zionistischen Technologie und des unversöhnlichen Hasses, den die Juden natürlich gegen alle anderen hegen, die neueste Plage erleben: zionistische Ratten. Aus Palestine Today vom 17.07.2008 (automatisch übersetzt und etwas bereinigt):

Ratten sind eine Waffe geworden, die von den neuen israelischen Kolonisten gegen die Einwohner der Altstadt des besetzten Jerusalem benutzt werden, um sie aus ihren Häusern zu vertreiben und obdachlos zu machen.

Abschnitte der alten Teile der Stadt leiden und sehen sich neuerdings diesem neuen Typ israelischen Handelns gegenüber, der darauf abzielt die Jerusalemer zu belästigen und sie dazu zu zwingen [die Stadt] zu verlassen.

Seit zwei Monaten sind Dutzende Siedler in die Gassen und Straßen der Altstadt gegangen; sie trugen Dutzende eiserner Käfige voller Ratten mit sich und ließen sie in der Stadt los, in offene Abwasserkanäle.

Die Bürger der Altstadt sagen, dass die Ratten sehr groß werden; sie fügten hinzu, dass verschiedene Giftarten nicht dazu beitrugen sie auszurotten und führten die große Langsamkeit der Stadtverwaltung an sich mit der Sache zu befassen, was für eine humanitäre Katastrophe und Umweltverlusten führt.

Nach Angaben von Hassan Khater, dem Generalsekretär der Islamisch-Christlichen Front zur Verteidigung Jerusalems und seiner Heiligen Stätten, bilden diese Ratten eine große Bedrohung für die Einwohner Jerusalems, die in diesen Vierteln wohnen; die Lage ist ernst und sehr schlecht, er betonte das Versagen der Besatzung in der Verwaltung Jerusalems sich mit der Sache zu befassen.

Er berichtete während einer Pressekonferenz, die gestern im Regierungs-Medienzentrum in Ramallah abgehalten wurde, dass der Zweck dieser Maßnahme ist das Leiden der Jerusalemer in der Altstadt zu verstärken, ihr Leben durch die Tragödie der Tatsache zu verändern, mit dem Ziel sie zu drängen ihre Häuser zu verlassen und die Stadt zu verlassen.

Khater fügte hinzu, dass die Front viele Beschwerden und Kommentare von Einwohnern Jerusalems erreicht hätten, die in der Wiederbelebung der Altstadt leben, nach denen diese Ratten das Eigentum einer großen Zahl von Häusern und Geschäften sabotieren und die auffordern weiteres Licht auf diese Katastrophe zu werfen.

Es gibt eine Verbindung zwischen den Kolonisten, die aktiv am Einsatz der Ratten in den Gassen der Altstadt sind, für die Deportation und Vertreibung der Bevölkerung und zwischen der Besatzung und dem Einsatz Hunderter von Schweinen in den Bergen und Tälern der Westbank, der darauf zielt den Besitz und die Ernten zu sabotieren.

Klar, gerade jetzt züchten gescheite jüdische Wissenschaftler in geheimen zionistischen Labors im Untergrund (finanziert von der zionistischen Lobby) diese Superratten, die gegen Gift unempfindlich sind, trainiert durch eine Kombination pawlowscher Methoden und eingesetzter Mikrochips, dass sie nur die arabischen Teile Jerusalems angreifen und die jüdischen Jerusalemer in Ruhe lassen. Aber dank der Anstrengungen von Leuten wie Dr. Hassan Khater (der im PA-Fernsehen für Völkermord an Juden eintrat) können diese Pläne aufgedeckt werden, so dass alle Welt sie sehen kann.

Anmerkung heplev: Jetzt werden die politisch Korrekten gleich alle wieder “Vorurteil”, „Rassismus!“ und „Diskriminierung!“ brüllen – aber wenn man durch Jerusalem streift, dann weiß man anhand des Aussehens der Straßen sehr schnell, wer da wohnt; denn in den arabischen Vierteln liegt reichlich Dreck und Müll in der Gegend herum (in der Altstadt nicht so viel wie außerhalb). Wenn es die Ratten gibt und sie sich auf die Araber konzentrieren, dann gibt es dafür einen sehr einfachen Grund.

Terror in Jerusalem

7. Juli 2008 at 17:16 | In Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, Terrorismus | No Comments
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Es ist zwar fast eine Woche später, aber die Inhalte dieses Editorials der Redaktion sind eigentlich zeitlos:

Jerusalem Post, Staff editorial, 3. Juli 2008, S. 13

Es wäre einfacher mit dem klar zu kommen, was am Mittwoch in Jerusalem geschah, wennw ir uns selbst davon überzeugen könnten, dass Jusam Taysir Dwayat einfach durchgedreht hätte, als der so mörderisch in Fußgänger, Autos und Busse hineinpflügte.

Könnte doch nur ein forensischer Psychiater belegen, dass der 30-jährige Baggerfahrer einen psychotischen Anfall erlitt, die ihn zwang, auf seiner Mammut-Maschine sitzend durch eine der engsten Engstellen der Stadt zu randalieren und so viele unschuldige wie möglich zu töten und zu verwunden, wie er konnte. Wir könnten entsetzt unseren Kopf schütteln, uns aber sagen, dass es letztlich keinen Schutz vor Verrückten gibt.

Aber die auf der Jaffa Road angerichtete Verwüstung war aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das Werk eines Wahnsinnigen; uns von etwas anderes überzeugen zu wollen, wäre Einbildung.

Augenzeugen beschreiben die Szene eines Gemetzels. Dwayat begann seinen Ansturm von einer Baustelle an der nahe gelegenen Straße Sarei Yisrael aus; er rammte in einen Linienbus und verwundete Menschen entlang des Wegs, bevor er auf die Jaffa Road einbog – die noch verstopfter war als normal, weil an den Straßenbahngleisen gearbeitet wurde.

Während Fußgänger aus dem Weg spritzten, um nicht von dem Baufahrzeug zermalmt zu werden, fuhr der Killer in Richtung des Freiluftmarktes Mahaneh Yehuda, wobei er gezielt einen zweiten Linienbus heftig rammte und ihn umkippte. Er rammte und zermalmte einige weitere Fahrzeuge, die ihm im Weg waren.

Drei Menschen wurden getötet und jede Menge verletzt, bevor ein Soldat außer Dienst und ein besonders ausgebildeter Motorradpolizist es schafften auf den Radlader zu klettern und Dwayat, während er „Allahu akbar“ (Allah ist groß) schrie, erschossen.

Nur Stunden nach dem Mordzug war der umgekippte Bus wieder aufgerichtet und abgeschleppt worden. Der Radlader war ebenfalls entfernt, wie auch die zermalmten Autos. Freiwillige wuschen das Blut der Opfer von der Straße. Die Jaffa Road und die angrenzende Umgebung des zentralen Busbahnhofs nahmen ihr normales Erscheinungsbild an.

Aber die Menschen Jerusalems sind schwer traumatisiert worden. Es gibt das nagende Gefühl, dass die Ruhe, der sich die Einwohner jetzt seit einigen Jahren; seit dem inoffiziellen Ende der zweiten Intifada; erfreuen konnten, vorüber sein könnte – und dass die größte Gefahr aus dem Bereich innerhalb der Stadtgrenzen selbst kommt.

Dwayat wohnte in Sur Baher, einem palästinensisch-arabischen Viertel in der Nähe des Kibbutz Ramat Rachel im Südosten Jerusalems und innerhalb der Sicherheitsbarriere gelegen. Als Einwohner der Großstadt Jerusalem besaß Dwayat, anders als die der Westbank, einen blauen Personalausweis, der dem ähnlich ist, den alle israelischen Staatsbürger besitzen.

Das Verbrechen von Mittwoch bringt den Anschlag in Erinnerung, der erst vor drei Monaten im Lesesaal der Marcaz Havat-Yeschiwa statt fand; damals ermordete ein anderer Jerusalemer Araber, Ala Abu Dhaim aus Jebl Mukaber acht Schüler, bevor er von einem außer Dienst befindlichen IDF-Offizier erschossen wurde.

Neben einigen bemerkenswerten Ausnahmen habe die Araber Jerusalems dazu tendiert sich nicht in die zweite Intifada hineinziehen zu lassen. Aber in den letzten Monaten gab es eine Reihe von Zwischenfällen, darunter die Beinahe-Lynchung zweier Stadtinspektoren an der Saladin-Straße und den Versuch zwei Sicherheitsleute in der Altstadt zu ermorden, die das Augenmerk auf das richten, was ein Trend zur Radikalisierung zu sein scheint. Die arabische Bevölkerung der Hauptstadt hat bei den palästinensischen Wahlen von 2006 ihre Unterstützung der Hamas gegeben.

Die arabischen Viertel, die als Sprenkel den Großstadtbereich Jerusalems durchsetzen – nicht nur im Osten, sondern auch im Norden und Süden – wurden nach dem Sechstage-Krieg in die Grenzen der Hauptstadt übernommen; seine arabischen Einwohner bekamen blaue Personalausweise. Sie hatten die Möglichkeit die volle israelische Staatsbürgerschaft zu beantragen, entschieden sich aber in ihrer überwältigenden Mehrzahl dazu, das nicht zu tun, aus Solidarität mit der palästinensischen Sache.

Die Dichotomie, unter der diese Araber leben, scheint immer stärker gespannt zu werden. Sie mögen für Juden arbeiten; sie mögen Krankenversicherung und Sozialleistungen vom zionistischen Staat erhalten, aber kulturell und politisch sind sie vom sie umgebenden arabischen Milieu nicht zu trennen. Sie sehen dasselbe Satelliten-Fernsehen und hören die Prediger für dieselben radikalen Botschaften Partei ergreifen, wie ihre Landsleute in der Westbank und dem Gazastreifen.

Wir müssen zumindest wahrnehmen, dass dieser Rahmen – die Beziehung zwischen Jerusalems Arabern und Juden und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit – wie er seit 1967 angewendet wurde, eine Neubewertung benötigt. Es anders zu sehen, würde uns der Selbsttäuschung überlassen.

20 Jahre Forschung zeigen: Jerusalem gehört den Juden

3. Februar 2008 at 10:45 | In Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt | No Comments
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Hillel Fendel, IsraelNationalNews.com, 27. Januar 2008

Jacques Gauthier, ein nicht jüdischer kanadischer Rechtsanwalt, hat zwanzig Jahre mit der Erforschung des rechtlichen Status von Jerusalem verbracht. Seine Schlussfolgerung: „Jerusalem gehört den Juden – nach internationalem Recht.“

Gauthier hat seine Dissertation zum Thema Jerusalem und seine Rechtsgeschichte geschrieben; darin gründet er sich auf Verträge und Resolutionen der letzten 90 Jahre. Die Dissertation ist gut 1.300 Seiten dick, mit 3.000 Fußnoten. Gauthier musste seine These einem weltbekannten jüdischen Historiker und zwei führenden Anwälten für internationales Recht vorlegen – der jüdische der beiden vertrat die Palästinensische Autonomiebehörde in zahlreichen Fällen.

Gauthiers Hauptpunkt, wie von Ted Belman, Chefredakteur bei Israpundit, zusammengefasst, ist: Eine ununterbrochene Reihe von Verträgen und Resolutionen, wie sie von der Resolution von San Remo, dem Völkerbund und den Vereinten Nationen angelegt wurden, gibt dem jüdischen Volk das Besitzrecht an der Stadt Jerusalem. Der Prozess begann in San Remo (Italien), als die vier Haupt-Alliierten des Ersten Weltkriegs – Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan – sich einigten, dort eine jüdische nationale Heimstadt zu schaffen, wo heute Israel ist.

San Remo

Die entsprechende Resolution lautet wie folgt: “Die Hohen Vertragsparteien stimmen darin überein … die Verwaltung Palästinas in Grenzen, die von den Wichtigen Alliierten Mächten bestimmt werden, einer Mandatsautorität anzuvertrauen, die dafür verantwortlich ist die Balfour-Erklärung umzusetzen… zu Gunsten der Schaffung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina.“

Gauthier merkt an, dass der Vertrag von San Remo besonders festhält, dass „nichts getan werden soll, das die Bürger- und religiösen Rechte der bestehenden nichtjüdischen Gemeinden in Palästina beeinträchtigen könnte“ – sagt aber nichts über irgendwelche „politischen“ Rechte der dort lebenden Araber.

Die Resolution von San Remo gründet sich auch auf Artikel 22 der Satzung des Völkerbundes, der erklärt, es sei „eine heilige Treuhänderschaft der Zivilisation“ für das Wohlergehen und die Entwicklung der Kolonien und Territorien zu sorgen, deren Einwohner „noch nicht in der Lage sind sich selbst den mühsamen Bedingungen der modernen Welt zu unterstellen“. Insbesondere wurde eine Resolution formuliert, die ein Mandat schuf, um eine jüdische Heimstatt in Palästina zu schaffen.

Völkerbund

Die Resolution des Völkerbundes, die das Mandat Palästina schuf, beinhaltete die folgende, bedeutende Formulierung: „Da hiermit der historischen Verbindung des jüdischen Volkes zu Palästina Anerkennung gegeben worden ist und auf Grund der Wiederherstellung ihrer nationalen Heimat in diesem Land…“ Eine solche Anerkennung der arabischen Rechte an Palästina wurde nicht gewährt.

1945 übernahmen die Vereinten Nationen die Angelegenheit vom fehl geschlagenen Völkerbund – und damit dessen Verpflichtungen. Artikel 80 der UNO-Charta erklärt: „Nichts in diesem Kapitel soll zergliedert werden, um auf irgendeine Weise die Rechte eines jeglichen Staates oder Volkes oder der Bedingungen der bestehenden internationalen Instrumente zu ändern, an denen sich die Mitglieder der Vereinten Nationen jeweils Partei sind.“

Der UN-Teilungsplan

Aber 1947 verabschiedete die Vollversammlung der UNO die Resolution 181, die als Teilungsplan bekannt ist. Sie verletzte das Palästina-Mandat des Völkerbundes, in dem er den Arabern in West-Palästina politische Recht gewährte – doch ironischerweise arbeiteten die Araber daran, die Verabschiedung des Plans zu verhindern, während die Juden ihm Applaus spendeten.

Die Resolution 181 sah für Jerusalem außerdem eine Sonderregierung vor; seine Grenzen wurden in alle vier Richtungen beschrieben: Die damals bestehende Stadt Jerusalem plus den sie umgebenden Dörfern und Städten bis Abu Dis im Osten, Bethlehem im Süden, Ein Kerem und Motza im Westen und Schuafat im Norden.

Geplantes Referendum für Jerusalem

Die UNO beschloss, dass die Stadt Jerusalem als separate Einheit unter einer besonderen, internationalen Herrschaft eingerichtet werden und von den Vereinten Nationen verwaltet werden sollte. Die Regierung sollte im Oktober 1948 die Arbeit aufnehmen und für einen Zeitraum von zehn Jahren in Kraft bleiben, sofern der Treuhandrat der UNO nicht anders entschied. Nach den zehn Jahren „sollen die Einwohner Jerusalems ihre Wünsche bezüglich einer möglichen Modifikation der Regierung der Stadt über das Mittel einer Volksabstimmung frei zum Ausdruck bringen“.

Die Resolution wurde nie umgesetzt, weil Jordanien Ostjerusalem nach dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 kontrollierte und ihren Vorgaben nicht folgte.

Nach 1967

Nach dem Sechstage-Krieg von 1967 gewann Israel Jerusalem und das andere Land westlich des Jordan zurück. Gauthier merkt an, dass der UNO-Sicherheitsrat dann die Resolution 242, die Israel autorisierte in Besitz des gesamten Landes zu bleiben, bis es „sichere und anerkannte Grenzen“ haben würde. Die Resolution schwieg bemerkenswerterweise zu Jerusalem und bezog sich daneben auf „die Notwendigkeit eine gerechte Einigung des Flüchtlingsproblems zu erreichen“, ohne einen Unterschied zwischen jüdischen und arabischen Flüchtlingen zu machen.

Heute

Angesichts der starken jüdischen Mehrheit Jerusalems schlussfolgert Gauthier, dass Israel verlangen sollte, dass die lange aufgeschobene Volksabstimmung über die Zukunft der Stadt so bald wie möglich statt finden sollte. Israel sollte nicht nur verlangen, dass das Referendum jetzt abgehalten wird, Jerusalem sollte auf der Tagesordnung ganz oben stehen. „Olmert lässt uns hintan stehen [wie er es vor der Konferenz von Annapolis machte], indem er sagt Jerusalem liege noch nicht auf dem Tisch“, schließt Gauthier. „Er sollte fordern, dass die Volksabstimmung statt findet, bevor über den Rest des Landes verhandelt wird. Wenn die Araber einem Referendum nicht zustimmen sollten, gibt es nichts zu bereden.“

Olmert an Weltjudentum: Allein Israel entscheidet über Jerusalem

27. November 2007 at 21:35 | In Friedensinitiativen, Israel, Jerusalem | No Comments
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Hana Levi Julian
IsraelNationalNews.com, 27. November 2007
 

Premierminister Ehud Olmert informierte amerikanische jüdische Leiter am Montag, dass Juden außerhalb Israels kein Recht haben in irgendeine Entscheidung über den Status von Jerusalem einzugreifen.

Olmert erklärte Montag auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit den Leitern von jüdischen Gemeinden in den USA: „Die Regierung Israels hat ein souveränes Reicht alles zu verhandeln, was Israel betrifft“; damit machte er klar, dass Juden außerhalb Israels kein Recht haben an Entscheidungen über die Zukunft Israels teilzuhaben. Der Premierminister sagte den Reportern, dass über das Thema „vor langer Zeit entschieden“ wurde.

Seine Äußerungen wurden als Schlag ins Gesicht für amerikanische jüdische Leiter gesehen, die sich gegen provisorische Pläne der Regierung Olmert stellen Jerusalem auf den Verhandlungstisch zu legen.

Die Äußerung des Premierministers schien außerdem eine vor Jahrzehnten von seinem Vorgänger abgegebene Erklärung nicht zu berücksichtigen, die der Gründungsvater und erste Premierminister des Staates Israel, David Ben Gurion, während einer Sitzung der ersten Knesset in Tel Aviv abgab: „Der Versuch das jüdische Jerusalem vom Staat Israel zu trennen“, warnte Ben Gurion 1949, „wird die Sache des Friedens im Nahen Osten oder in Jerusalem selbst nicht vorwärts bringen. Die Israelis werden ihr Leben geben, um an Jerusalem festzuhalten, so wie die Briten es für London, die Russen für Moskau und die Amerikaner für Washington tun würden.“

Die Orthodox Union (OU) antwortete auf die Äußerungen des Premierministers sofort mit einer Stellungnahme, in der sie sagt, sie habe nicht vor Israel seine Politik zu diktieren, gab aber ihrer „resoluten Haltung“ Ausdruck, dass alle Juden der Welt ihren Anteil an „der heiligen Stadt Jerusalem“ haben. Agudath Israel of Ameirca verabschiedete Sonntag auf ihrer 85. nationalen Mitgliederversammlung in Connecticut eine Resolution, die unverblümt erklärt: „Israel sollte nicht Teile von Jerusalem an die palästinensische Souveränität abtreten und die amerikanische Regierung sollte die israelische Regierung nicht unter Druck setzen das zu tun.“

Beide Stellungnahmen geben einen Anspruch wieder, der auf der Internetseite des Coordinating Council on Jerusalem veröffentlicht ist, die unzweideutig sagt: „Das Weltjudentum ist gegen Verhandlungen Israels, zu denen jegliche Diskussion über die Abtretung der Souveränität von Teilen von oder ganz Jerusalem gehört.“

Die Gruppe vermerkt in ihrer Stellungnahme nüchter, dass dies „das erste Mal seit der Gründung des Staates Israel ist, dass eine bedeutende Gruppe amerikanischer jüdischer Organisationen eine breite vereinigte Front auf die Beine gestellt hat, um einer Politik zu verfolgen, die direkt Israel angeht und auf dem ausdrücklichen Prinzip gründet, das die Ehrerbietung gegenüber der jeweiligen Regierung Israels ersetzt.

Kommentar: Herr Olmert geriert sich dem Diaspora-Judentum gegenüber genauso wie den Menschen Zuhause. Er ist der Hohepriester des Weisheit, alle anderen haben zu kuschen und mitreden ist schon mal gar nicht. Wer den Mund aufmacht, wird abgewatscht. „Ihr habt nichts zu melden“, ist seine Botschaft an jeden, der anderer Meinung ist als er selbst.

Natürlich liegt die Entscheidungsgewalt bei Israel. Aber wenn Herr Olmert das sagt, dann klingt das unmissverständlich danach, dass alle anderen das Maul zu halten und keine Meinung außer der Olmerts zu haben haben. Jegliche Meinungsäußerung ist unerwünscht. Das zeugt von einem Hochmut und Arroganz, die einem Regierenden schlicht nicht ansteht. Darüber hinaus spricht es dagegen, dass dieser Mann qualifiziert die Interessen Israels vertreten kann – die des Volkes jedenfalls nicht.

Das Leugnen breitet sich aus

21. November 2007 at 13:56 | In Araber, Geschichte, Jerusalem, Muslime, Nahost | No Comments
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Eric Trager, Commentary Magazine.contentions, 16. November 2007

In der gesamten muslimischen Welt wird Geschichte neu erzählt. Das berüchtigste Beispiel ist natürlich die Behauptung des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der Holocaust sei ein „Mythos“, was einer Verschwörungstheorie neue Glaubwürdigkeit verlieh, die schon lange in der muslimischen Öffentlichkeit zirkuliert. Dank der ständigen Aufmerksamkeit jedoch, die die westliche Presse auf Ahmadinedschads Lügen verschwendet hat, ist das ein alter Hut. Und doch haben die westlichen Medien es versäumt eine weitere Verdrehung der Geschichte zu berichten, die plötzlich selbst in den liberalsten, dem Westen am freundlichsten gesinnten muslimischen Staaten Fuß fasst: dass die historischen Wurzen der Juden zu Jerusalem keine Grundlage in der Wirklichkeit haben, da sie als Teil einer weit gefassten zionistischen Verschwörung fabriziert wurden.

Diese Lüge fand gestern in Istanbul einen neuen Veranstaltungsort; dort wurde das dreitägige Al-Quds International Forum eröffnet. In der arabischen Presse war das eine Top Nachricht und die Leugnung der jüdischen Geschichte Jerusalems ein herausragendes Thema. Al-Jazeeras Schlagzeile verkündete: „Internationales Al-Quds Forum eröffnet mit Forderung nach Widerstand gegen die Judaisierung“, während die staatlich kontrollierte syrische Arab News Agency (SANA) gleichermaßen ankündigte: „Das Al-Quds Forum fordert die Notwendigkeit der Befreiung Jerusalems und stellt sich gegen Pläne seiner Judaisierung.“ Um der westlichen Presse gegenüber fair zu sein: Diese Story war leicht zu verpassen – die englischsprachigen Schlagzeilen zum Al-Quds Forum waren milder, während Al-Jazeera English es in typischer Manier ablehnte das Forum auch nur zu erwähnen.

Ob es in der New York Times erscheint oder nicht, einen Fehler sollte man nicht machen: Diese Konferenz ist zutiefst von Bedeutung. Der Vorwurf Israel „judaisiere“ Jerusalem über die Archäologie oder die Instandhaltung religiöser Stätten, ist im palästinensischen politischen Diskurs tief verwurzelt. Yassir Arafat und Hanan Aschrawi setzten die Terminologie der „Judaisierung“ 1996 ein, nachdem Israel den Hasmonäer-Tunnel in der Altstadt geöffnet hatte, der die Grundmauern des Zweiten Tempels offen legte. [heplev: Das ist so nicht richtig. Die östliche Begrenzungsmauer des Plateaus aus der Zeit Herodes ist zugänglich.] Im vergangenen Februar benutzten die Palästinenser „Judaisierung“s-Vorwürfe, um gegen die von Israel versuchte Reparatur der Zugangsrampe zum Mughrabitor zu protestieren, die zum Felsendom führt; ein Fatah-Sprecher beschuldigte Israel, es versuche die Moschee durch einen „jüdischen Tempel“ zu ersetzen. Damals fanden die Vorwürfe genügend Widerhall unter den muslimischen Öffentlichkeiten, dass Israel Webcams installierte, um zu beweisen, dass man die muslimischen heiligen Stätten nicht beschädigt. Die Aufregung schien sich danach abzukühlen.

Aber Verschwörungstheorien sterben im Nahen Osten nicht leicht. Der Vorwurf der „Judaisierung“ Jerusalems ist daher offiziell über die Palästinensergebiete hinaus geschoben worden. Das Al-Quds Forum in Istanbul – und die überwiegend positive presse, die es in der gesamten muslimischen Welt bekommt – zeigt, dass die Leugnung der historischen Verbindungen des Judentums zu Jerusalem eine Besorgnis erregende Legitimität gewonnen hat.

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