Stoff für’s Hirn

28. Juni 2008 at 21:32 | In Lesen! | 4 Comments

Weitere Anmerkungen zum „Waffenstillstand“ und dem Bruch desselben:
- Waffenruhe: Israelis cease, Palestinians fire – q.e.d. (Beer7, deutsch)
- Das nennt man Ironie: Den Israelis wird (nicht nur) von den Terroristen vorgeworfen die Waffenruhe zu brechen, dabei können sie sich nicht einmal entscheiden zurückzuschlagen!
- Focus: Palästinenser schießen trotz Waffenruhe erneut zwei Raketen auf Israel
- Beim SPIEGEL muss Israel natürlich unbedingt als genauso großer Gefährder da stehen. Für die putzige Ulrike ist einmal mehr Lügenpropaganda der PalAraber glaubwürdiger als alles andere: „Vor allem Israel“ sei es, das die Waffenruhe in den vergangenen Tagen wiederholt gebrochen habe, zitiert sie „Quellen bei der UNO“. Der angeschossene Greis konnte von den Terroristen bisher nicht vorgewiesen werden.
- Während die meisten Medien sich in ihrer Berichterstattung – wenn sie denn stattfindet – auf den jeweiligen einzelnen Beschuss konzentrieren, findet sich bei This Ongoing War/The View from Ramot (auf Englich) eine Schilderung des Verlaufs dieser Woche. Und die zeigt das Bild im Zusammenhang: seit Montagabend laufend Beschuss des südlichen Israel. Hallo SPIEGEL, wo lebt ihr?

Normalerweise verlinke ich hier lesenswerte Texte, die den Idioten was hinter die Löffel geben und unbedarften Lesenden die Möglichkeit sich anständige Informationen zu Gemüte zu führen. Der hier angeführte Link allerdings ist genau das Gegenteil. Er führt zu einem Text in der Frankfurter Rundschau, der den ganzen Irrsinn, Schwachsinn, die Idiotie und Blödheit der verblendeten Dummköpfe vom extremen Multikulti-Ufer aufzeigt; auch ohne, dass man das kommentieren muss – hoffentlich. Der erste Kommentar bei Kewil zu dieser Kanaille sagt eigentlich alles: „Er hätte sich wenigstens die Mühe machen können, dazu mal einen Türken zu befragen. Nur einen einzigen!“ Dann hätte er vielleicht mit viel Erhöhung der Denkfähigkeit erkannt, was für einen bescheuerten Mist er in Deutschlands führender Tageszeitung hat abdrucken lassen!

Der Titel ist nicht unbedingt nett, was die Bezeichnung der Gläubigen angeht. Das Thema aber ist mehr als wichtig: Wie die Muselmanen Afrika versklavten. Ein wenig bis gar nicht behandeltes Thema. Sklavenhalter und –händler sind immer nur die Europäer (auch die amerikanischen), aber nie die, die bis heute noch Sklaverei für in Ordnung halten. Erstaunlich deshalb, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender (arte) dazu eine Dokumentation gesendet hat und noch einmal senden wird (3. Juli 2008, 10.45 Uhr).

Jordanien will Geert Wilders bei sich vor Gericht stellen. Was das Problem damit ist, beschreibt Henryk M. Broder in einer kurzen Anmerkung.

Den Unterschied zwischen einem antizionistischen Ideologen (der dazu noch antisemitische Ressentiments benutzt) und einem (in diesem Fall nicht weniger schlimmen) Pragmatiker zeigt Karl Pfeifer im Vergleich zwischen Uri Avnery und Bashar Assad auf.

Der Kölner Rotfunk WDR Hörfunk hatte sich im Mai auch in seiner populären Samstags-Hörerwunsch-Sendung „Hallo Ü-Wagen“ mit dem 60-jährigen Bestehen des Staates Israel beschäftigt. Auf Israel-Network hat sich vonhaeften die Mühe gemacht ein Transkript der Sendung einzustellen – und dazu auch ein paar Dinge drumherum dokumentiert (z.B. die „ausgewogene“ Literaturliste).

Es geht doch nichts über einen guten Schuss Zynismus: „Auch Gaza hat schließlich ein Recht auf Krieg!“, schreibt Paul13 auf No Blood for Sauerkraut. Was er damit meint? Hier lesen!

Wer den Überblick über die Mohammed al-Dura-Affäre nicht, aber brauchbare Englischkenntnisse hat, kann die Geschichte (mit einem leichten Schwerpunkt auf die britischen Verhältnisse und einem Hinweis auf die peinliche Rolle Israels in der Sache) bei Melanie Philipps nachlesen.

Eine schöne Bildergalerie über die Unmenschen von Zionisten und grausame Besatzungsmentalität findet sich bei Spirit of Entebbe.

Noch was Stoff

24. Juni 2008 at 19:37 | In Lesen! | No Comments

Noch ein kleiner Nachtrag dazu, weshalb Norman Paech durchaus vorgeworfen werden muss antisemitische Positionen zu fördern (und zu vertreten), kommt von der „Gruppe Anomy“ aus Hannover, die von einer Veranstaltung in Hannover berichtet; den Text hat Leonard Zelig bei sich eingestellt.

Der „Apartheidstaat Israel“ ist derart in Mode gekommen, dass bei den Hetzern auch die eindeutigsten Widerlegungen nicht ankommen werden. Trotzdem sollte dieses Gegenbeispiel von Band of Brothers genau gelesen werden.

Was ist Islamophobie? Eine Einordnung dieses Unwort-Qualifikanten bietet Gideon Böss auf der WELT debatte. Kernsatz: Offenbar fällt alles unter diesen Mülltonnenbegriff, was sich negativ über das Wirken der Religion des Friedens äußert. Dazu noch ein paar wahre Worte darüber, dass man durchaus Angst vor gewissen Leuten haben darf, ohne Rassist zu sein oder zu diskriminieren.

Wenn einer seinen Brief an einen Kritiker der Pal-Araber mit den Worten beginnt: „Ich bin… alles andere als ein Antisemit“, dann darf man gespannt sein, welcher Schwachsinn dann kommt, der sich wieder als antisemitische antizionistische Hetze erweist.

Der UN-Menschenrechtsrat gehört abgeschafft – finde ich ja schon länger, aber jetzt ist erstmal sin einem Organ der MSM dieser Ton zu hören, wenn auch erstmal nur online in der WELT debatte.

Verbrechensbekämpfung ist schlimmer als Verbrechen selbst. Das jedenfalls ist die Logik des IAEA-Chefs Mohammed El-Baradei. Genaueres steht bei No Blood for Sauerkraut.

Die Mär vom Gazastreifen als „dichtest besiedeltem Flecken Erde dieser Welt“ ist schon mehrfach widerlegt worden. Es sieht aber so aus, als könnte man das nicht oft genug wiederholen. Die Nahost-Infos haben mehr dazu.

Spirit of Entebbe hat ein paar nette Zitate, die zeigen, wie die Terroristen das mit dem Waffenstillstand sehen, besonders jetzt nach dessen Bruch. Zuerst einmal wird jemand namens Al-Haya in der Ha’aretz zitiert, auf Englisch; hier die Übersetzung:
- „Selbst wenn es durch einige Fraktionen Verletzungen gibt, betont die Hamas ihre Verpflichtung zur Ruhe und arbeitet an der Umsetzung der Ruhe… Aber die Hamas wird keine Polizei sein, die die Grenze der der Besatzung sichert. Niemand wird sich eines frohen Augenblicks erfreuen, in dem er jemanden von der Hamas sieht, der einem Widerstandskämpfer ein Gewehr ins Gesicht hält.“
Klar genug?
Und die Waffenruhe wird nicht durch Raketenschüsse nach Israel gebrochen, nein: „Die Schließung [der Grenzübergänge] durch die Besatzung ist ein Bruch des Handels für die Ruhe im Gazastreifen.“ Also ist es Israel, das gar nicht mehr im Gazastreifen ist, ihn aber trotzdem noch besetzt hält, das durch die falsche Reaktion auf den trotz „Waffenruhe“ statt findenden Terror die „Waffenruhe“ bricht.
Diese Logik ist einfach umwerfend!

Stoff für’s Hirn

22. Juni 2008 at 10:27 | In Lesen! | No Comments

Die öffentlich-rechtlichen Sender leiden nun nicht gerade unter mangelndem Selbstbewusstsein – um nicht zu sagen Selbstüberschützung und Selbstherrlichkeit. Die Vogel haben sie jetzt in der ARD abgeschossen. Wie, das beschreibt Gideon Böss auf WELT debatte. Jedenfalls am Anfang. Der Rest ist noch eine Zusammenstellung der Art von „Unterhaltung“, die die ARD bietet, wenn sie bilden will.

Ein wenig Information zu Arafats Pudel – Uri Avnery: Was er will, wovor er die Augen verschließt, wo er lügt und fehl informiert. Und ein wenig zu den Typen, die dieser Pudel so hofiert. Schön ausführlich und klar dargestellt von Gudrun Eussner.

Bei uns gibt’s genug genauso Bekloppte. Band of Brothers hat sich ein wenig mit einem Schreiben von Knuth Mellenthin beschäftigt, der jede Massenmörder-Regierung für heilig erklärt und Demokraten zu Tyrannen macht. Und damit keiner meint, es gäbe zu wenige von den Genossen: Über Norman Paech kommt direkt noch was hinterher.

Lügen gegen Israel leben und sind durch nichts – keine Tatsachen, keine Eingeständnisse, keine Nachweise – tot zu kriegen. Das von Teddy Katz erfundene „Massaker von Tantura“, von dem bis zu Katz „Forschung“ nichts zu hören war, ist ein solches Beispiel. Nachgewiesenermaßen hat Katz keine Beweise dafür gefunden, sondern sogar gegenteilige Aussagen arabischer „Augenzeugen“ für seine Magisterarbeit gefälscht. Das ist gerichtlich untersucht und festgestellt. Macht nichts. Gudrun Eussner hat mehr über den überführten Betrüger und seine Hofierung durch die ideologisierte Linke weltweit.

Über ein schönes Erleben der Fußball-EM 2008 konnte man am Donnerstag etwas lesen. Fußball kann ganz schön verbindend sein.

Ein schönes Beispiel für die Grausamkeit des EU-Vertrags (Lissabon-Vertrag).

Noch ein schönes Beispiel, wenn auch schon ein paar Monate alt. Oder sagen wir lieber: ein „schönes“ Beispiel. Für einen sich nicht unbedingt in seinem Meinungsbild vielleicht als antisemitisch einstufenden Schreiber. Die Frage von Posener am Ende kann man übrigens auch so beantworten: Der Mann konnte es offensichtlich nicht weiter als bis zum Major bringen.

Was ist Antisemitismus? Politisch korrekt wird er vor allem den Rechten angehängt, denen er ja auch zusteht. Wo er sonst noch zu finden ist und wie er sich tarnt, das hat Henryk M. Broder vor dem Innenausschuss des deutschen Bundestages kund getan (anders als die Schwadronierer, die sonst noch dort reden durften). Lesenswert!

Was ist mit den drei entführten Soldaten? Wie soll man auf die „Angebote“/Forderungen der Terroristen reagieren? Das ist ein israelisches Dilemma, wie es sonst nirgendwo in der Welt zu finden ist. Lila beschreibt es in ihrem Blog „Letters from Rungholt“.

Die Unwissenheit und Dummheit des Westens und der Regierung Olmert in Bezug auf die Bedeutung des „Waffenstillstands“ mit der Hamas wird, wie üblich, immer nur von den üblichen Verdächtigen aufgegriffen (bezeichnenderweise alles in Englisch). Melanie Philipps legt nach ihren Ausführungen über die Naivität der Wohlmeinenden noch einmal nach: Atempause für den Terror (in Englisch).

Elder of Ziyon macht einmal mehr deutlich, dass man muslimische Terroristen, wo auch immer, an dem messen muss, was ihre Ziele und ihre Grundsätze sind. Gerade im Fall der Hisbollah scheint das immer wieder unterzugehen. Besonders bei Frau Rice, die jetzt dafür sorgen will, dass Israel die Shebaa Farmen (Har Dov) an den Libanon abgibt, damit die Hisbollah keinen Grund mehr für ihren Terror hat. Dumm, dass sie offensichtlich nicht weiß, was das Ziel der Hisbollah ist – nämlich nicht nur die Bekämpfung Israels, sondern die Eroberung der Macht im Libanon und seine Transformation in einen islamischen „Gottes“-Staat.

Stoff für’s Hirn

14. Juni 2008 at 20:13 | In Lesen! | No Comments

Lila hat es auf ihren Letters from Rungholt schon verlinkt: einen Aufsatz von Yossi Klein Halevi über den Golan und seine strategische Bedeutung für Israel. Es gibt doch immer wieder mal einen hellen Moment bei den Hamburgern. Vielleicht sogar eine erneute Kehrtwende in der Haltung dieser Redaktion? Es wäre zu wünschen, allein, mir fehlt der Glaube, dass es wirklich so ist.

Was die Verbindung zwischen Islam und weiblicher genitaler Verstümmelung („weibliche Beschneidung“) und der behaupteten Zusammenhanglosigkeit zu sagen ist, findet sich bei PI.

Ein paar Worte zur Links-Präsidentinkandidatin Gesine Schwan, bezogen aus deren eigenen Worten, finden sich bei den Freunden der offenen Gesellschaft.

Nur eine Kleinigkeit (aber eine wichtige), die Anmerkung von Beer7 zu einer bestimmten Straßensperre, wegen der sich israelische Friedensbesoffene aufregen. Man sollte wirklich immer mal den Kontext etwas genauer betrachten, um informiert zu sein.

Leider nur auf Englisch: Da wird gelogen und betrogen, alles unter dem Deckmantel des Journalismus und die Leute in Jordanien müssen glauben, ihr „Boykott“ dänischer Produkte bringt die Dänen in die Knie. So bastelt man sich seine eigenen Wirklichkeit auf Arabisch.

Matthias Küntzel hat ein wenig in dem Dreckhaufen gewühlt, den (leider nicht nur) die Linksaußen-Haltung zum Iran-Problem darstellt. Man kriegt das Grausen. Aber sollte sich ansehen, was in da so alles für ein Müll propagiert wird, damit man weiß, mit wem man es da zu tun hat.

Gunnar Heinsohn ist Spezialist für die Zusammenhänge zwischen Gewalttätigkeiten und Bevölkerungsentwicklung. Seine Thesen teile ich nicht ganz, aber interessant sind sie auf jeden Fall. So auch in „Warum das Töten in Gaza weiter geht“ auf der Achse des Guten.

Stoff für’s Hirn

7. Juni 2008 at 21:33 | In Lesen! | No Comments

Henryk M. Broder mokierte sich, dass „die Tochter“ als „Publizistin“ eingeladen wurde (und über die Antwort des WDR auf seine Klage darüber). Das war vor der „Hallo Ü-Wagen“-Sendung vom 31.05. Im Nachhinein war das wohl nur das geringste Problem mit dem WDR. Näheres dazu von Band of Brothers.

Wir werden erst Frieden mit den Palästinensern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als dass sie uns hassen.“ – Golda Meirs Aussage erweist sich einmal mehr als DAS Problem der Araber schlechthin, diesmal nicht der Palästinenser, sondern irakischer Eltern, deren Kinder einen Herzfehler haben. Näheres bei Castollux.

Rupert „Lord Grünhelmchen“ Neudeck hat eine Leier. Er wiederholt immer und immer wieder denselben hässlichen Unsinn. Auch besonders gerne vor intellektuellem Publikum an Universitäten, wo dann anscheinend ohnehin niemand gelernt hat kritisch zu hinterfragen, was der Guru der gutmenschlichen Ignoranz zu hetzen hat. Israel-network hat eine solche Predigt besucht und zeigt auf, welch verqueren Erzählungen der arme Mensch von sich zu geben hat. Dazu wird recht nett kommentiert, was er auslässt und wo er sich als Trottel outet.

Herrlich! Ein „Politiker-Duden“. Ein bisschen spaßig, ein wenig ernst – Satire.

Braucht es eigentlich noch eine Beschreibung der Idiotie linker Friedenshetzer und antiamerikanischen, antiisraelischen Giftspritzen? Ja, es braucht sie immer und immer wieder, damit jeder erneut lesen kann, welcher Wahn diese Leute treibt. Und deshalb ist „Den Taliban das Feld überlassen“ ein immens wichtiger Beitrag, den Leonard Zelig auf seinem Wind in the Wires eingestellt hat.

Das politisch inkorrekte Wörterbuch hat Neueinträge: Carterismus, Fauxtographie (Fauxtografie), Palästinamanie, Konferenzislam/Verbandsislam.

Wo bitte ist das Problem?

1. Juni 2008 at 20:41 | In Geschichte, Lesen!, Nahost-Konflikt | No Comments

Da gibt es die „neuen Historiker“ und ihre Jünger überall, die Israel als das Übel schlechthin darstellen. Da gibt es die Naqba-Jammerlappen und ihre Apologeten in aller Welt, die Israel anhängen wollen, was ihre eigenen Führer verbrochen haben. Und auf dem anderen Extrem gibt es Leute, für die die Staatsgründung ein heiliger Mythos ist.

Auf Lizas Welt räumt ein Gastbeitrag mit einigen – allerdings eher aus den beiden ersten Gruppierungen stammenden – „Gründungs-Narrativen“ über Israel auf.

Stoff fürs Hirn

31. Mai 2008 at 18:06 | In Lesen! | No Comments

Da fällt einem manchmal die Kinnlade so was von runter! Verblödet Deutschland? Vielleicht, aber das könnte auch einfach nur arrogante Ignoranz sein.

Was wissen die Leute eigentlich über Israel? Vor allem solche Otto Normalverbraucher, die sich zwar (qua „Bildung durch Medien“) negativ über das Land äußern und durchaus aus gebildeten Schichten stammen. Antje Sievers hat als Gastautorin auf der Achse des Guten ihre Erfahrungen niedergeschrieben.

Als Lobbyist gegen Israel zieht Moonbat Jimmy Carter durch die Lande und versprüht intensives Gift gegen Israel, Juden und die USA. Ihm Antisemitismus zu unterstellen verbietet sich natürlich, denn er tritt ja für die Armen und Entrechteten der Welt ein (Hamas, PLO, Fatah, Hisbollah usw.). Aber was dieser Mann wirklich ist, kann man in einem guten Porträt bei Lizas Welt nachlesen. Die dümmste Behauptung, die über den Lügner verbreiten kann, ist die, er vertrete eine ausgewogene Position zwischen Israel und den Palästinensern.

Wollen die Terroristen Frieden? Offensichtlich nicht, denn die pal-arabische Seite der Verhandlungen zwischen Israel und der Fatah-Regierung hat – mal wieder – einfach nur gesagt, dass ihr nicht genügt, was Israel anbietet. Statt den Lösungsvorschlag aufzugreifen und daran weiterzuarbeiten, wird abgelehnt. Basta. Fertig. Mehr dazu bei Letters from Rungholt.

Die Niederlande exerzieren vor, wie sich politisch korrekte multikulturelle Zukunft anfühlt. Und das spricht nicht dafür, dass unsere Freiheit erhalten bleibt, sondern dass eine absolute Meinungsdiktatur herrschen wird. Wir sind auf dem besten Weg unsere Lebensweisen zu Gunsten einer Tyrannei aufzugeben.

Zwei Dumpfbacken unter sich – da kann nichts als gequirlte…. Claudio Casula vom Spirit of Entebbe hat mal notiert, was sich Lord Grünhelmchen Rupert Neudeck und der französische Alibijude Alfred Grosser an Stichworten geliefert haben.

Die britische Intelligenzia (die UCU, Gewerkschaft der Universitätslehrenden) will schon wieder einen Boykott aller israelischen Akademiker, Universitäten und jetzt (das ist neu) auch aller, die sich mit denen abgeben durchsetzen. Was davon zu halten ist und wie irre diese Heuchler sind, kann man sich in aller Ruhe bei Lila auf Letters from Rungholt durchlesen.

Welche Apartheid ist heutzutage wirklich im Gange? Auf der Achse des Guten gibt eine eindeutige Antwort, die belegt ist, aber unseren Multikulti-Schwärmern und Empörungsbeauftragen nicht gefallen wird.

Man muss zwar Englisch lesen können, aber die Stellungnahme von Steven Plaut im Front Page Magazine über die „Ausweisung“ von Norman Finkelstein aus Israel (sie haben ihn gar nicht erst rein gelassen) stellt einige MSM-Fehlberichte und –behauptungen richtig und gibt dem Lügenbaron noch ein paar persönliche Schläge mit.

Linker Antisemitismus wird immer noch weithin als Widerspruch in sich gesehen. Dass Linke keine Antisemiten sein können, gehört zum linken Selbstverständnis wie das Weihwasser zu einer katholischen Kirche. Wie verlogen, verdreht und wirr das ist und wie sehr Antisemitisches in linken Positionen einfließen kann (sich in großen Teilen wie rechtsextremistisches Gesabbere anhört) und gar noch als Kampf gegen Antisemitismus verkauft wird, zeigt ein Beispiel aus Österreich, den Karl Pfeifer als Gastautor auf der Achse des Guten aufrollt.

Africola ist das Pali-Tuch zum Trinken“ – warum? Die Antwort steht hier.

Stoff für’s Hirn

24. Mai 2008 at 23:30 | In Lesen! | No Comments

Wen der linke Schwenk in den Israelhass geschichtlich interessiert, der sollte sich das Interview der Jungle World mit Carsten Voigt von der SPD ansehen. Er beschreibt aus der Sicht eines SPD-Mannes die „Wende von 1967“.

Was oder wem wurden in den deutschen Landen (und Medien) bei den Gedenk-/Geburtstagsfeiern zu Israels 60-jährigem Bestehen wirklich gedacht? Henryk M. Broder hat es am Beispiel der tagesthemen der ARD exemplarisch beschrieben – allerdings auch gesehen, dass gerade in diesem Fall etwas hinterhältig Positives passiert war. Auch wenn dann doch noch etwas fehlte.

Auf der Achse des Guten beschreibt Karl Pfeifer sehr genau das Hauptproblem des Verständnisses des arabisch-israelischen Konflikts: die selbst verschuldete Misere und Staatenlosigkeit der Araber, die sich heute Palästinenser nennen, an der aber immer andere Schuld sein sollen.

Das schweizerische Außenministerium macht sich Freunde, die sich die Vernichtung des Westens auf die Fahnen geschrieben haben. Es ist immer wieder erschreckend, wenn Extremisten von Ministerien oder anderen offiziellen staatlichen Institutionen eingeladen werden, um die Lieblichkeit der extremen Botschaft in die Herzen der Westler zu pflanzen, damit die sich nicht gegen ihren Untergang wehren. Beispielhaft kommentiert in der WeltWoche.

Die Olympischen Spiele sollen ein Hort der Freude sein, wo nicht diskriminiert wird. Hat das IOC in seiner Charta ausdrücklich festgelegt. Wieso lässt es dann zu, dass dagegen verstoßen wird? Wie dieser massive Verstoß aussieht, beschreibt Clemens Wergin auf WELT debatte.

Kleine Grenzübergangsanschlags-Kunde bei Beer7 – nur für die, die sich darüber informieren wollen, wer sich für das Schicksal der Palästinenser einsetzt und wer sie ins Verderben schicken will.

Mal wieder die übliche „Berichterstattung“, die Lila von Letters from Rungholt da anhand der BBC aufzeigt – wer die Wahrheit erfahren will, muss woanders suchen oder nur am Ende ein kleines, verschämtes Sätzchen lesen.

Mist (Pech)

14. Mai 2008 at 15:31 | In Lesen! | 2 Comments
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Da mein Rechner erst einmal nicht mehr funktioniert, muss ich sehen, wie ich diese Woche ohne klar komme. Ich werde nicht viel ausweichen können, also gibt’s eventuell etwas Leerlauf.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch aber über Ephraim Karshs Text über “1948, Israel und die Palästinenser” hermachen - er steht seit Montag auf den Nahost-Infos.

Stoff für’s Hirn

10. Mai 2008 at 22:15 | In Lesen! | No Comments

Das „Phänomen“ (im negativsten aller Sinne) Carter wird von Jost Kaiser auf seinem Blog bei Vanity Fair mit Blick auf Carters Amtszeit und seine Einschätzung durch Bundeskanzler Helmut Schmidt beschrieben. Der Mann war schon immer der helle Wahnsinn!

Wie „neu“ sind die heutigen Vorwürfe der (des)informierten „Weltgemeinschaft“ an Israel? Alles schon uralt. Beweist ein 50 Jahre altes Interview mit Abba Eban in den USA (Text in Englisch).

Einfach unglaublich, ein „nur in Israel“: Und das saßen wir, drei verwirrte jüdische Schweinebauern, als Imat, der palästinensisch-muslimische Schweinebauer, der auch kein Schweinefleisch isst, den Raum betrat. Ein jüdischer Kibbutz ist anscheinend einer der größten Schweinezüchter Israels. Schade, dass der Artikel nicht in Deutsch vorliegt…

Ein paar scharfe und sehr wahre Worte hat Gideon Böss an die „Israelkritiker“ gerichtet.

Die „Palästinenser“ im Ausland haben geplant am 14. Mai – und damit pünktlich zum israelischen Geburtstag, der aber aufgrund des jüdischen Kalenders schon am 8. Mai begangen wurde – nach „Palästina“ zurückzukehren. Außerdem gibt es noch einen Haufen Ungereimtheiten in Sachen „palästinensischer“ „Flüchtlinge“. Diese werden von Henryk M. Broder im SPIEGEL recht gut auf’s Korn genommen. Er entlarvt dabei die Heuchelei nicht nur der Araber, sondern auch des Westens.

60 Jahre Israel – und es werden nur allzu gerne schiefe Darstellungen bis zu blanken Lügen verbreitet. Dass die „große alte Dame“ BBC in diesem Zusammenhang zu den Verbrechern gehört, wird Kenner des Themas „Prügelt Israel“ nicht überraschen – und doch bleibt es schockierend diese Institution der Glaubwürdigkeit in der Medienwelt sich derart selbst in die Jauchegrube stecken zu sehen. Castollux hat das neueste Beispiel bei honestreporting.com ins Deutsche gebracht.

Michelle Malkin hat schon manchmal etwas angestoßen. Sie hat begonnen die friedfertigsten Gewalttäter der Welt als Anhänger der „Religion der immerwährenden Empörung“ (Religion of Perpetual Outrage) zu bezeichnen. Jetzt hat sie in ihrem Blog eine neue Kategorie aufgemacht: Stuff Muslims Don’t Like. Das ist ein wenig ironisch gemeint, denn nicht alle Muslime sind so, wie die hier beschriebenen. Aber leider ist das, was sie beschreibt nur allzu üblich. Auf die Idee kam sie übrigens nicht von alleine, sondern sie bediente sich bei einem US-amerikanischen Ironie-Blog: Stuff White People Don’t Like?. Nehmt sie auf die Schippe! Haltet ihnen den Spiegel vor! Das ist der Sinn der Einträge. Und seit dem Beginn am 7. Mai ist täglich ein neuer Eintrag hinzugekommen.

Die hässliche Fratze des Imperialismus“ (und des Kapitalismus) macht sich wieder mal bemerkbar, stänkert Broder anlässlich der „Bedenken“ der Regierungsjunta von Myanmar (Birma) und deren Verhalten gegenüber den Hilfsangeboten und ihrer Abweisung (bzw. auch der Art dieser Abweisung). Das ist wie beim WFP – die Staaten des Westens geben ja nur, um die armen und reichen Unterprivilegierten unter ihre Fuchtel zu bekommen…

Wie definieren sich die Palälstinenser? Im Gegensatz zum Zionismus, der sich unabhängig von anderen allem anderen ganz autark definiert, definiert sich das 1964 erfundene Propagandavolk ausschließlich über Israel und dem Schlechten, das es den Juden antun will. Genauer beschrieben wird das in einer Übersetzung eines Textes von Elder of Ziyon auf den Nahost-Infos.

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