Stoff für’s Hirn

4. Oktober 2008 at 21:31 | In Lesen! | No Comments

Die Islamisierung Europas gibt es – anders als der Türkenfritz aus Köln und seine Schlägertrupps behaupten – sehr wohl. Und sie wird auch noch staatlich gefördert, nicht nur in Deutschland. Wie das funktioniert und wie effektiv es ist, schildert Udo Ulfkotte für den Kopp-Verlag.

Broder sucht Erklärungen. Behauptet er. Denn es scheint mir eher, dass er die Widersprüche, für die er angeblich Erklärungen sucht, eigentlich nur ins Bewusstsein bringen will. Was er aber recht wirkungsvoll macht.

Wer profitiert am meisten von den Spannungen zwischen der Hamas im Gazastreifen und Israel? Und wer wird demnach vermutlich jegliche Regelung gewaltsam verhindern, die den Warenfluss in den Strip möglich machen wird? Die überraschende Antwort findet sich hier.

Was Zivilcourage ist und wieso sich die, die sie sich demonstrativ ans Revers heften, in der Regeln alles andere sind, aber nicht couragiert, kann man bei Markus Schwering im Kölner Stadt-Anzeiger nachlesen. Erstaunlich, dass der das dort veröffentlichen konnte.

Ein intensiver Nachtrag zur antisemitischen und antiamerikanischen Hasstirade des Teheran-Adolf vor der UNO-Vollversammlung hat Nasrin Amirsedghi auf der Achse des Guten stehen.

Die Finanzkrise scheint das Schlechte im Menschen mal wieder deutlich zutage treten zu lassen. Alle üblichen Vorurteile, wer die Finanzwelt angeblich regiert scheinen aus tiefstem Herzen geholt und weiter gegeben zu werden. Nicht in offiziellen Verlautbarung, Zeitungen usw. Was früher unterschwellig nur privat geäußert wurde, tippen die Leute heute in Kommentare im Internet. Kein Wunder also, wenn das auffällt.

Stoff für’s Hirn

27. September 2008 at 22:02 | In Lesen! | No Comments

Wer es wagt, auf diese überall in Europa anzutreffende Entwicklung aufmerksam zu machen, der gilt heute als “Rassist” oder “Rechtsextremist”. Und das behaupten jene, die sich ungeniert an der Seite von Völkermord-Leugnern in der Öffentlichkeit präsentieren.“ Was es damit auf sich hat: Hier lesen!

Der Baader-Meinhof-Komplex“ als Film – Stefan Austs ganz persönliche Sichtweise, die mit der Realität nicht viel zu tun hat, sondern pure Heldenverehrung ist. So sieht es Bettina Röhl, deren Mutter eine der Hauptfiguren war (Ulrike Meinhof). Ein kleiner Ausschnitt: Aust gab jetzt zu Protokoll, dass er mit dem Begriff  “Mythos” in Bezug auf die RAF nichts anfangen kann. Das ist ganz offenkundig 100-prozentig richtig. Wie soll einer, der im Mythos abgesoffen ist, diesen Mythos reflektieren können? Röhl befindet den ganzen Film einfach nur als Etikettenschwindel. Weitere Schlagwörter: Opferverachtung, primitive Myhten- und Legendenbildung, globales Denkmal, nicht einmal ein schlampiges Faksimile der Wirklichkeit, Horrorsoße, Thema verfehlt.

Gideon Levy ist Redakteur bei Ha’aretz – und ein weiterer „Jude für die Vernichtung Israels“. Wieso, zeigt (mal wieder) Claudio Casula bei Spirit of Entebbe auf.

Der nächste Text von CC widmet sich der Desinformation à la Dortmunder Raumplanung, die dieselben Dummbatz-„Informationen“ wie alle anderen auch verbreitet, aber behauptet etwas Neues zu verkünden. Wirklich neu wäre das, was dann folgt (und nicht von der Trulla stammt).

Der Irrsinn der Art des „Sieges der Demokratie“ in Köln wird – eine der wenigen Stellen der Qualitätsmedien, wo das zu finden ist – in der FAZ (online) geschildert. Und er erste Kommentator fragt völlig zurecht: „Mit Rechtsbruch und Gewalt für Demokratie?“

Broder ist polemisch. Damit kommen viele nicht klar. Vor allem Geistesgrößen (mit und ohne Promotion). Deshalb versuchen sie sich immer wieder gerne daran mit riesigen Satzgebilden dagegen anzustinken. Und beweisen eigentlich immer nur, dass sie Antisemitisches unterstützen und Broder bestätigen – wie die Zeitung für Schland einmal mehr aufzeigt. Ein herrlicher Kommentar zur Motivation des Tunes des Doktors mit dem wunderbar passenden theutschen Namen: Um zu verstehen, wieso sich Dr. Ordnung überhaupt mit einem Beitrag, der “getrost ignoriert” werden darf in Form eines längeren Leserbriefs auseinandersetzt, muss man wohl einen Doktortitel haben.

Die unendliche Saga um Broder und Die Tochter wird in der FAZ fortgesetzt und von anderen kommentiert. Nicht nur „brauchbar“ ist mal wieder der von Claudio Casula.

Auch Sylke Tempel nimmt sich des Themas noch einmal an, allerdings nur als Aufhänger zur Diskussion der Frage, ob „Israelkritik“ (wie sie gemeinhin von Der Tochter et.al. geübt wird) antisemitische Züge trägt oder nicht. Sie zeigt auf, wo das der Fall ist – und wo die „Israelkritiker“ in dieser Diskussion schlichtweg lügen (vermutlich, weil sie sich der Schwäche ihrer Argumentation sehr bewusst sind).

Die WELT hat Henryk M. Broder zum Kölner „Widerstand“ vom letzten Wochenende interviewt. Er beschreibt das Geschehen als „Kapitulation“. Ich sehe das anders, denn Broder berücksichtigt nicht, dass Schramma und Genossen die Antifa-Schläger eingeladen haben und das gewünschte Ergebnis geliefert bekamen. Das ist keine Kapitulation, das ist Forcierung der Anarchie oder auch ein Umsturz. Gut, die Polizei hat „kapituliert“ – aber auch das war ein gewünschtes Ergebnis, mit dem die Polizeiführung prahlt.

Die antisemitische Tirade von Mahmud Ahmadinedschad vor der UN-Vollversammlung war schlimm. Dass er beklatscht wurde, zeigt, wie verkommen dieses Organ ist. Dass der Vorsitzende der Vollversammlung den Teheran-Adolf umarmte, beweist die Abartigkeit des Mannes. Wer wissen will, was der kann sich an ein paar lohnenden Stellen informieren, u.a. bei Matthias Küntzel und Spirit of Entebbe auf Deutsch, ElderofZiyon und Gateway Pundit auf Englisch. Auszüge bringt auch Die Jüdische.

Die (Nicht-) Vergleichbarkeit der muslimischen Einwanderung von heute mit früheren Einwanderungswellen (Hugenotten, „Ruhrpott-Polen“) beschreibt Scrutograph sehr einleuchtend – und widerlegt damit ein weiteres Schein-Argument der Multikulti-Diktatur.

Angesichts dessen ist es mitnichten so, dass allenthalben die „Antisemitismuskeule“ geschwungen wird, es ist mitnichten so, dass sich die Antizionisten und „Israelkritiker“ in der Defensive befinden oder gar unterdrückt werden, und es ist mitnichten so, dass sich der Antisemitismus auf dem Rückzug befindet, wie Avi Primor glaubt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Und wer das nicht wahrhaben will, verharmlost den Judenhass oder betreibt ihn gleich selbst.“ – schreibt Lizas Welt am Ende eines Textes über die Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) zwischen Mahmud Ahmadinedschad, Evelyn Hecht-Galinski und Shlomo Sand.

Stoff für’s Hirn

20. September 2008 at 19:55 | In Lesen! | No Comments

Eine kleine Zusatzinformation zu meinem Text über die sexuellen Belästigungen in Ägypten kommt vom Transatlantic-Forum.

Was ist das nur mit den „Israelkritikern“, die irgendwelche angeblichen Ungerechtigkeiten immer nur an Israel kritisieren, aber sonst nirgendwo auf der Welt? Eins der krassen Beispiele für dieses Verhalten nimmt Michael Kreutz vom Transatlantic-Forum auseinander. Übrigens: Wer sich so verhält wie die von Kreutz kritisierte Raumplanerin, von dem darf man durchaus behaupten, dass sie/er Antisemitisches äußert!

Selbst ernannte Nahost-Experten haben immer die besten Ideen, wie Israel sich entleiben soll, um den Konflikt mit den Arabern zu beenden. Aber nicht nur der jüdische Staat wird belehrt, wie er zu Kreuze – sorry: Kaaba – kriechen soll, auch dem Westen wird mächtig der einzig mögliche Weg gewiesen. Welcher Stuss der Besserwisser Michael Lüders von sich gegeben hat, zeigt Thomas von der Osten-Sacken auf.

Helmut Schmidt hatte recht und der NATO-Doppelbeschluss hat den Westen gerettet. Weil der Warschauer Pakt nämlich schon geübt hatte Europa atomar anzugreifen und dann zu überrennen.

Antisemitismus und Antiamerikanismus gehen in der Regel Hand in Hand. Der Hass gegen Israel und der Hass gegen Israel allerdings doch Unterschiede aufzuweisen hat, kann bei Gideon Böss nachgelesen werden.

Worum geht es linken Interessengruppen (Feministen, Schwarzenverbände etc.)? Um Gleichstellung offenbar nicht wirklich, sondern um Kollektive mit vorgeschriebenen Meinungen, von denen nicht abgewichen werden darf. Das jüngste Beispiel für diese These findet man bei der Gegenstimme!

Lizas Welt beschäftigt sich mit (geistigem, verbalem, medialem und juristischen) Mord und Totschlag, wie er zum Thema „Israel“ ständig betrieben wird. Besonders gut beobachtet: Die „Israel-Kritiker“ gerieren sich als verfolgte Minderheit, die ihre Meinung nicht äußern darf, was noch dadurch bewiesen ist, dass sie sich alle Nase lang prominent in allen möglichen deutschen Medien äußern dürfen, wie verfolgt und meinungsunterdrückt sie sind.

15 Jahre (gescheiterter) Oslo-„Friedensprozess“ haben zu allerlei seltsamen Gedenkens-Stilblüten (na ja: Schwachsinn) geführt. Eine dieser Schmierereien hat Claudio Casula exemplarisch aufbereitet und zeigt auf, worum es den Friedenshetzern wirklich geht und wie verlogen sie arbeiten.

Dortmund mutiert zum „Kompetenzcenter in Sachen Nahost-Politik“, weil es dort nicht nur einen Superkünstler (mit kräftigen RS-Defiziten) gibt, sondern auch eine Raumplanerin mit faktenfreiem Wissensstand voller Ressentiments.

Eine Berliner Richterin schreibt über Jugendkriminalität – und bringt ein paar Statistiken, die vor allem die Multikulti-Fantasten doch nicht nachdenklich werden lässt (die haben ja ihre Ursachen-Denkschemata). Aber wenn z.B. „Deutscher“ in Deutschland zum Schimpfwort geworden ist, dann fragt man sich vielleicht doch, ob es sich nicht sehr wohl um rassistische Taten handelt, die da von kriminellen Menschen mit Migrationshintergrund begangen werden. Und wenn ein Bruchteil der Bevölkerung Berlins (Araber) 45% der Intensivtäter stellt (weitere 34% sind türkischer Herkunft), bei insgesamt 80% Migrationshintergründlern bei dieser Tätergruppe, dann bin ich mit der Erklärung „Chancenungleichheit“ nicht zu überzeugen. Vor allem nicht angesichts anderer Migrantengruppen, die es mindestens so schwer haben und trotzdem nicht kriminell sind, sondern integrative und lebenstüchtige Erfolgsgeschichten schreiben.

Claudio Casula ist kaum zu übertreffen. Jetzt hat er die Neudefinition des Begriffs „Konzentrationslager“ entsprechend den Vorgaben der Friedenshetzer geschafft!

Über das moderne Multikulti-Spielchen „Toleranz“ schrieb Henryk M. Broder im SPIEGEL. Vor allem darüber, wie falsch der Begriff verstanden und angewendet wird.

Für Köln könnte heute (Samstag) so richtig Randale angesagt sein. Die einen missbrauchen den Moscheebau für ihre politische Kampagne, weil das Thema von anderen vernachlässigt ist; die anderen benutzen den „Kampf gegen Rechts“, um ihr Mütchen zu kühlen und linke SA zu spielen. Das eigentliche Thema scheint auf der Strecke zu bleiben.

Auch DIE ZEIT geriert sich immer wieder mal als Aushängeschild von dummer Arroganz und verbreitet antiamerikanische Sülze. Mr. Moe von der Zeitung für Schland hat einen Titelseiten-Blödsinn gefiskt.

Eldad Beck hat in Yediot Achronot beschrieben, weshalb die deutschen Medien vor Gericht gestellt gehören (statt Broder und andere Israelfreunde). Sendungsbewusstsein hat den Artikel übersetzt.

Eine vermutlich unterschätzte Terrorwaffe hat Aaron Mannes vom Counterterrorism-Blog ausgemacht – und angewendet wurde sie anscheinend auch schon. Gefordert wurde sie definitiv bereits von einer Islamisten-Website (beide Links in Englisch).

Eine weitere Geistesgröße mit als wissenschaftlicher Erkenntnis verkleidetem Unsinn sitzt in Marburg auf einem Dozententhron. Die Gründe für die Kategorisierung finden sich bei WadiNet. Wer’s polemischer liebt, kann lesen, was Broder zur selben Flitzpiepe schreibt.

Stoff für’s Hirn

13. September 2008 at 21:41 | In Lesen! | 2 Comments

Den Leuten im Gazastreifen geht’s schlecht, aber die Hamas hat „Intershops“ für Touristen – oder wie erklärt sich das, was Beer7 da gefunden und gepostet hat?

Es gibt EU-Vorschläge und -Äußerungen, die kann man eigentlich nur bissig-ironisch bis zynisch kommentieren. Das scheint auch Beer7 so zu sehen.

Die Linke/PDS sei eigentlich eine zweite sozialdemokratische Partei, meint der bayrische Chef-Juso Thomas Asböck. Aha. Ist es nicht vielleicht eher so, dass die Jusos sich traditionell stark den Kommunisten annähern als diese sich den Sozialdemokraten? Mehr zum Stuss von links draußen bei der Gegenstimme.

Die juristische Auseinandersetzung zwischen Henryk M. Broder und Der Tochter ist hoffentlich abgeschlossen. Was sie uns über die Heinis sagt, die in diesem Zusammenhang die Person Broders verunglimpfen zu meinen müssen und über die Scheinargumente gegen ihn und alle, die eine ähnliche Meinung vertreten, hat Clemens Wergin auf WELT debatte ausführlich und argumentativ klar ausgeführt.

Kopftuch und Ganzkörper-Sack machen frei. Sagt nicht irgendein islamistischer Prediger, auch nicht eine extremistische Muslima, sondern eine US-Journalistin, die das am eigenen Leib ausprobiert hat und sich auf einmal ganz frei und sicher fühlte (in Marokko). Ein Lob auf die völlige Unkenntlichmachung der Person. Wenn sie das machen will, bitte. Aber sie sollte es nicht als Nonplusultra darstellen. Und sie sollte vor allem nicht denen das Wort reden, die das als Zwang für Frauen verordnen.

Über die Lage von Journalisten im und die der Berichterstattung aus dem Gazastreifen finden sich ein paar viel sagende und bezeichnende Worte auf Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus.

Tja, Idioten und Arschlöcher entlarven sich immer selbst. Manchmal darüber, dass sie inhaltlich noch weniger zu bieten haben als jeder Hohlkopf mit IQ unter 75; manchmal mit faktenlosen Beschimpfungstiraden; manchmal mit beidem zusammen. Broder hat – mal wieder, er kennt das ja zur Genüge – ein Schreiben dieser Art bekommen. Der Typ fuhr mal ins Nirgendwo und hat das anscheinend mitgebracht, als er daraus zurückkam (und dafür anscheinend den Inhalt seines Kopfes zurückgelassen). Und die Herausforderungen des Antisemiten, der die Tiraden von sich gegeben hat, sind so lächerlich und entlarvend, dass Broder sie sofort erfüllt und dem Irren seine Widerlegung um die Ohren haut, indem er nicht einmal kommentiert, was der Typ „schreibt“.

Kaum ist das Urteil gefällt, da macht Broder von den neuen Freiheiten Gebrauch und schreibt der Intendantin des WDR einen neuen Brief.

Wenn man sich ansehen will, wie bekloppte Gutmenschen alle Fakten umdrehen oder ignorieren, dann kann man bei Spirit of Entebbe ein wunderbares Beispiel für hirnlose Intellektualität vorgestellt bekommen. Es lohnt sich – man Claudio Casula zeigt (einmal mehr) auf, wie irrsinnig solche Typen „argumentieren“ und sich die Welt zurechtlügen.

Im selben Blog kann bewundert werden, wie schlecht es den PalArabern im „Ghetto Westjordanland“ geht. Sie sind ja soooo arm dran! Weitere bezeichnende Bilder hat Elder of Ziyon eingestellt, weil Lauren Booth sich als Idiotin betätigte und die Lage im Gazastreifen mit der in Darfur gleich setzte.

Wie sich andere zu Idioten machen, zeigt sich mal wieder anhand einer Analyse von Claudio Casula, der Martin Lüders auseinander nimmt.

Über linke Arroganz schreibt Zettel anhand eines aktuellen (und intellektuell grausigen) Beispiels.

Die verbale Entgleisung des Till Schweiger gegenüber den US-Bürgern hat einen Eintrag im politisch inkorrekten Wörterbuch zur Folge.

Alan Posener scheint ein mächtig Linker zu sein, so wie er sich an den Einstellungen von Sarah Palin reibt – nicht ohne Hinweis, dass er sie Frau unattraktiv findet (um’s mal höflich auszudrücken). [Warum verlinke ich das eigentlich – damit es gelesen wird? Na ja, da kann sich jeder ein Bild davon machen, dass der Mann hier einen Haufen gelegt hat, der nicht anständig ist.)

Das Problem mit den Medien im Nahen Osten

11. September 2008 at 0:14 | In Lesen!, Medien+Nahost | No Comments

Das Problem der Wahrnehmung des Nahen Ostens und seiner Probleme, wie auch des Islam mit den Ambitionen seiner Anhänger, ist belastet durch die Berichterstattung in unseren Medien. Uns wird nur ein geringer Ausschnitt dessen berichtet, was wir für ein Verständnis dessen brauchen, was dort (und in Sachen Islam auch hier) geschieht, wie dort (und hier) gedacht wird und was die Ziele der “Protagonisten” sind.
Dieses Problems haben sich zwei Kolumnisten angenommen. Barry Rubin schreibt über das, “Was uns nicht gesagt wird“, Hugh Fitzgerald über die “Ignoranz der Reporter“.

Stoff für’s Hirn

6. September 2008 at 21:33 | In Lesen! | No Comments

Gut, es ist kein netter Text. Aber manchmal sind auch solche lesenswert, vor allem, wenn es amüsante (gut: fast schon bösartige) Aspekte und Redewendungen darin gibt, an denen man sich ergötzen kann, weil sie so berechtigt sind.

Wie ist das mit den Straßensperren und den getöteten Zivilisten an anderen Orten als da, wo die deutschen Soldaten neulich waren? Blick auf die Welt von Beer Sheva aus hat ein paar interessante Zahlen zum Umgang und zur Bewertung solcher Vorfälle.

Zum Übersetzen werde ich es wohl nicht schaffen – deshalb die Empfehlung den Originalartikel von Caroline Glick über die Gaza-Showboat-Aktion und ihre Bewertung des israelischen Umgangs damit zu lesen. Wie schon hier geschrieben, haben Olmert-Livni-Barak mal wieder nicht über die gerade gemessene Sekunde hinaus denken können. Die Folgen sind – wie üblich – heftiger als jedes Problem, das durch konsequentes Handeln entstanden wäre.

Sie ist das Hobby sämtlicher Möchtegern-Experten: die Israel-„Kritik“. Was diese hyperventilierenden Geistesgnome falsch machen, schreibt Michael Kreutz im Transatlantic-Forum.

Am Ende fragt man sich, ob er nun für Obama ist oder nicht. Aber das ist nicht der Inhalt des Artikels, sondern die deutschen Befindlichkeiten und Abgründe im Zusammenhang mit diesem Kandidaten und seinem Wettbewerber, die Jost Kaiser auf’s Korn nimmt.

Beer7 hat’s mal wieder geschafft: Ich ziehe einmal mehr den Hut, denn solche mitfühlenden Worte hätte ich für eine Frau wie Nurit Peled-Elhanan wohl nicht (mehr) gefunden (auch wenn sie eine gehörige Portion Ekel als Begleitung hat). Die beschriebene Frau ist nicht nur Alibi-Jüdin, sie ist mehr als deutlich eine Jüdin für die Vernichtung Israels. Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus beschreibt die Gründe. (Was Wunder, dass die üble Hetzerin den Sacharov-Preis des EU-Parlaments erhalten hat: Sie bescheinigt Israel des Völkermords an einem „semitischen Volk“, dessen Zahl in den letzten zehn Jahren – denen der schlimmsten „Verfolgung“ also – allein im Westjordanland um 25% zugenommen hat.)

Aua, der Broder ist aber wieder gut drauf. Jetzt hat er sich zwei Geistesgrößen vorgenommen: hauptsächlich Alfred Grosser und ein wenig auch Ludwig Watzal. Weil „große Geister gleich denken“.

Wieder ein Beispiel für den israelischen Rassismus gegenüber den Arabern, aufgegriffen von Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus. Es ist einfach nicht zu fassen!

Kommentare zum Kölner Urteil zu Broders Antisemtismus-Äußerung über Die Tochter:
- Clemens Wergin
- Alex Feuerherdt
- Deutschlandfunk (Stellungnahme des Zentralrats der Juden in Deutschland)

Da lohnt sich die Verlinkung schon gar nicht mehr, weil der Eintrag so kurz ist und man ihn einfach übernehmen könnte. Was wieder zeigt, dass weniger oft mehr oder sogar das Meiste ist. (Und weil’s so schön kurz und prägnant ist, steht’s schon in der Sidebar.

Die Anti-Palin-Kampagne mit der Schwangerschaft der minderjährigen Tochter ist Schwachsinn. Warum, erklärt kurz und bündig Gideon Böss (der die Standpunkte der Frau ansonsten nicht sympathisch sind).

Wer (oder besser: was und wie) ist Oskar Lafontaine? Die Gegenstimme hat etwas aus dem SPIEGEL eingestellt.

Die Mär vom Terroristen, der sich durch die deutsche Präsenz in Afghanistan zum Jihadisten hat machen lassen, ist widerlegt. Nicht erst seit diesem Eintrag beim Weblog Sicherheitspolitik, aber die greifen es anhand eines aktuellen Falls wieder auf.

Sarah Palin ist noch nicht einmal eine Woche auf der weltweiten politischen Bühne aufgetaucht, da wird ihr schon die Gülle um die Ohren geworfen, dass es nur so kracht. Wie viel Lügen über die Gouverneurin von Alaska dabei schon entlarvt wurden, kann man (auf Englisch) bei Explorations nachlesen, wo eine Liste der Gerüchte über Palin eingerichtet wurde (Stand 5.9.08: 46!).

Stoff für’s Hirn

30. August 2008 at 21:16 | In Lesen! | No Comments

Was ist Durban II und warum sollte es verhindert werden? WadiNet lässt Nasrin Amirsedghi die Antwort geben.

Juden für die Vernichtung Israels“ hatte ich vor einer ganzen Weile einmal zum Thema gemacht. Beer7 könnte sie auch so nennen, aber „Alibijuden“ ist kürzer und einfacher. Letztlich sind sie dasselbe, ob sie nun Jeff Halper heißen, ein Dumpfbackenschiff bevölkern und vielleicht noch behaupten zum Wohle Israels zu handeln oder als Dr. Uri Davis offen für die Beseitigung Israels und seine Ersetzung durch einen Terrorstaat (den sie natürlich nicht so nennen) Partei ergreifen. Allen ist anscheinend eins gemein: Sie arbeiten vor allem für ihr eigenes Ego – ohne Rücksicht auf (jüdische) Verluste. Man könnte sie also durchaus als Mordsjuden benennen.

Wie würde wohl ein politisch korrektes Fahndungsplakat der US-Behörden für Osama bin Laden aussehen? Da ja „Islam“ und „Terror“ auch laut US-Außenministerium nicht zusammen gehören dürfen, hat Robert Spencer in seinem Vorschlag eine Anleihe beim britischen Regierungs-Dhimmi-Sprachgebrauch gemacht: „GESUCHT wegen antiislamischer Aktivitäten“!

Auch ein Grund für McCain zu sein

Das Logbuch einer Mitreisenden der Terror-Schiffer zur Befreiung des Gazastreifens bei Spirit of Entebbe – herrlich!

Weiß eigentlich einer, was in Sachen Nordkoreas Atomprogramm Sache ist? Ist ein wenig in Vergessenheit geraten, oder? Zirkumflex hat mal nachgehakt.

Broder wundert sich und ist ratlos.

Andererseits gibt es Themen, das ist er unschlagbarer Spezialist, z.B. in der Geschichte und Gegenwart der „Israelkritiker“.

Lizas Welt hat in Erfahrung gebracht, wie die „palästinensische Lindenstraße“ aussieht, was in ihr so abgeht – und wer bei der Herstellung geholfen hat. Das mussten ja großartige Intellektuelle mit öffentlicher deutscher Förderung sein!

Thomas von der Osten-Sacken hat – mal wieder – ein paar sehr treffende, markige Worte gefunden. Diesmal für den Sonderberichterstatter für die (israelisch) besetzten Gebiete beim UN-Menschenrechtsrat. Man merke an: Der berichtet gerne über den immer noch von Israel besetzten Gazastreifen!

Fragen und Fakten hat Udo Ulfkotte in einem Gastkommentar in der WELT zu bieten. Wir dürfen gespannt sein, ob seine warnenden Fragen etwas bewirken. Ich fürchte: Nein.

Einige unaufgeregte Worte zum Gebaren Russlands und dem Steinmeier’schen deutschen Sonderweg pro Putin finden sich bei der WELT.

PSL – Peter Scholl-Latour – ist ein Urgestein des deutschen Journalismus und hat reichlich Lesens- und Sehenswertes an die deutsche Öffentlichkeit weiterzugeben gehabt. Dabei war ihm immer ein Manko nachzuweisen. Heute leidet er zudem wohl auch unter einer gewissen Senilität, was ihn aber insgesamt für die deutschen Medien noch attraktiver macht – denn er schießt immer scharf gegen die USA und das ist in Deutschland ja DAS Hobby schlechthin (zusammen mit den Schüssen gegen Israel). Zettel zeigt nicht nur anhand eines unsäglich dummen Satzes von PSL auf, was an dem Mann einfach schwach ist – aber noch mehr an seinem Publikum!

Gideon Böss geht der Frage nach, ob es pal-arabische Selbstkritik gibt. Fazit: Nein. Das steht zwar so nicht im Text, geht aber aus allem hervor, was er feststellt.

Henryk M. Broder hat – mal wieder! – einen ausgezeichneten Artikel darüber geschrieben, was in Deutschland der Begriff „Antisemitismus“ auslöst und wie (unglaublich grauenhaft) mit ihm und seinen Realitäten umgegangen wird.

Stoff für’s Hirn

23. August 2008 at 21:42 | In Lesen! | No Comments

Die Vernichtung Israels ist der zentrale raison d’être des Iran bzw. seiner Herrscher, da können die Mullah-Entschuldiger noch so viel umdeuten und herumlügen, was nun ein Terror-Mullah oder der Teheran-Adolf gesagt oder nicht gesagt haben soll. Wer noch Nachhilfe braucht, kann sie beim Transatlantic-Forum bekommen.

Michelle Malkin hat weitere Beispiele für die routinemäßige Olympia-Betrügerei durch die Volksrepublik China. Dabei hat das IOC die besonders ehrenvolle Aufgabe des Wegsehens übernommen. Willentlich.

Gateway Pundit schiebt direkt noch ein Beispiel für vermutliche pro-chinesische Schiebung hinterher.

Ein paar grundsätzliche Worte gewichtiger Stimmen (André Glucksman und Bernard-Henry Levy) zum Verhalten von „Europa“ in Sachen Georgien-Vernichtung durch Russland sind auf dem Perlentaucher zu finden.

Der Blick auf die Welt von Beer Sheva aus ist offenbar ein ungetrübterer als der vom Jerusalem Regierungssessel (oder von deutschen Sesselpupsern mit ideologischem Terroristen-Verharmlosen). Was die erneut Maßnahme der Freilassung von Mördern und Mordversuchern angeht, gibt es eine immense Negativ-Bilanz. Trotzdem will der Irre im Premierminister-Amt denselben Fehler unbedingt weiter begehen. Trotzdem wird die falsche Behauptung weiter aufgestellt, dass die Freilassung Positives bringen wird. Nicht erst mit der anstehenden Freilassung ist wird der Wahn zu einem institutionalisierten Irrsinn.

Au weia, ist der Broder sauer! Stinkewütend. Auf die „Friedensbewegung“. Hier lesen! Und er hat ja auch recht.
Wie das manchmal mit dem Ärger so ist, legt er drei Tage später nochmal nach.

Ungehalten ist auch Wolfgang Röhl ein wenig. Aber nicht allzu sehr, denn letztlich handelt es sich beim Meinungsterror im Hamburger Klimacamp ja um Altbekanntes, das wieder aufgewärmt wird.

Die Tochter führt sich immer und überall als solche ein (sonst würde sie wohl niemand so toll hofieren, wie unsere Medien und Gutmenschen das tun). Aber nicht nur sie. Auch jeder, der sich gegen die profilieren wollen, die Die Tochter publizistisch da hinstellen, wo sie wirklich hingehört, kommen ohne diesen Einschub aus. So auch Patrick Bahners von der FAZ, der umgehend Mr. Moe auseinandergenommen wird. Der FAZ-Mann verbreitet Unsinn und erweist sich zu dem als Schmalspur-Kleingeist, der ein ziemlich eingeschränktes Scheuklappenbild von dem hat, was er zu beurteilen versucht. Versager!
Bei den Freunden der offenen Gesellschaft haben sie sich ebenfalls mit Bahners und Der Tochter beschäftigt: FAZinierend! Und Thekla Dannenberg schreibt auf Perlentaucher passend nicht nur zu Bahners über „Die Hintergedanken der anderen“.

Neuer Seitenhieb auf die Mordsspiele von Peking: Eine hübsche Grafik mit den olympischen Ringen, die Michelle Malkin bei sich eingestellt hat. (Der Text darunter ist auch nicht ganz uninteressant.)

Es gibt Idioten, die hält man nicht für möglich. Ausdenken kann man sie sich jedenfalls nicht. Und so hat die Netzklempnerin mal wieder über einen Schwachmaten gestolpert, der wirklich jeder Beschreibung spottet. Sie hat allerdings auch mit einem zusätzlichen Gedanken recht: Wirklich bedenklich sind gar nicht so sehr die Idioten, die den Müll schreiben, sondern die Arschgeigen, die begeistert dorthin verlinken.

Wie sich Antiamerikanismus Ausdruck verschafft (und wie bescheuert und verlogen das ist), hat Gudrun Eussner anhand der Olympischen Spiele und der aktuellen französischen Berichtererstattung darüber verarbeitet.

Da auch diese Woche so viel von Der Tochter geschrieben wurde: Der Terminus ist jetzt im politisch inkorrekten Wörterbuch verzeichnet.

Stoff für’s Hirn

18. August 2008 at 16:16 | In Lesen! | No Comments

Was hat sich in den letzten fast 50 Jahren an der Haltung der palästinensischen Araber verändert? Nicht wirklich viel und vor allem nichts zum Guten; höchstens die Hass-Indoktrination hat sich deutlich verstärkt. Der Vergleich ist anhand eines Berichts aus dem Jahr 1961 möglich, der auf den Nahost-Infos zu lesen ist.

Was den russischen Krieg gegen Georgien und seine Zivilbevölkerung angeht, hätte ich ein Vokabular anzubieten, das so unter aller Sau ist, dass ich mir sehr überlege, was ich überhaupt sage. Allerdings gibt es ja auch andere, die sich besser ausdrücken können, zum Beispiel Sir Winston auf der Gegenstimme.

Wer ein bisschen mehr über den Menschenrechtsrat der UNO wissen will, sollte sich das Interview mit dem Chef von UN Watch nicht entgehen lassen, das die Jungle World in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Eigentlich sollten sich auch die, die sich nicht dafür interessieren, das Interview sehr genau ansehen.

Es ist immer wieder „hilfreich“, wenn man das Beamtenrecht bemühen kann, um Leute zum Schweigen zu bringen, die unangenehme Wahrheiten öffentlich machen. So zum Beispiel im Fall der FH Bielefeld, die nicht mag, wenn einer ihrer Professoren darauf hinweist, dass dort ein Altnazi frank und frei seine akademischen Nazismen in neuem Gewand weitergeben durfte. Mehr dazu bei Castollux.

Ob die öffentlich-rechtlichen Qualitätssender die Methode von den ewig religiös Empörten übernommen haben, ist fraglich, aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Jedenfalls wollen diese Zwangsgebühreneintreibungs-Sender mit den ewigen Erhöhungsforderungen verhindern, dass sie und ihre Gebühreneintreiberei kritisiert werden. Selbst dann, wenn der Kritiker sich eindeutig zum öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem bekennt und seine vorgelegten Zahlen vom NDR höchstselbst hat bestätigen lassen. Aber es kann nicht sein, dass jemand da Kritik übt, aus welch guten Motiven auch immer. Und so wird dann auch gleich heftig gemobbt und verunglimpft, statt sich mit Fakten auseinanderzusetzen. Mehr dazu in der Berliner Zeitung.

Das nicht enden wollende Thema Ludwig Watzal greift endlich in die MSM über. DIE WELT berichtet über den Hetzer in der Bundeszentrale für politische Bildung, dem inzwischen jegliche redaktionelle Arbeit dort inzwischen entzogen wurde. Es kommen reichlich Stimmen zu Wort, die die Boshaftigkeit Watzals beschreiben – wobei ziemlich oft der Begriff des Antisemitismus fällt und belegt wird. Eigentlich muss es traurige Verwunderung auslösen, dass dieser Mann immer noch nicht ganz aus dem staatlichen Arbeitsverhältnis entfernt wurde. Wenn man sich vorstellt, dass er jetzt im Bereich „Recherche und Vorlage von förderfähigen Websites zur politischen Bildung“ arbeitet, dann kann man sich vorstellen, welche Art von Internetseiten von ihm NICHT empfohlen wird. Das ist eine Art Selektion, die nicht unbedingt positiv zu sehen ist.

Wochenend-Schaschlik

17. August 2008 at 21:05 | In Lesen! | No Comments

Jetzt haben sie’s doch nicht getan? Ha’aretz berichtete neulich, dass Al-Jazira sich wegen der Party für den Mörder Samir Kuntar entschuldigt hätte. Der stellvertretende Chefredakteur Ahmed Jadallah streitet die Entschuldigung ab. Wenn er recht hat, dann beweist der Sender nur, dass er den Terror unterstützt.

Aaaaahhhhh! Der Konflikt in Georgien ist doch nicht von den Juden fabriziert. Nein. Die Russen haben den wahren Täter enttarnt: Es ist US-Vizepräsident Dick Cheney, der Barack Obama schlecht aussehen lassen wollte! (Als wenn der die Hilfe Cheneys bräuchte, um sich in ein schlechtes Licht zu stellen…) (beide Links in Englisch)

Entweder hat die israelische Regierung einen hellen Moment und viel Glück gehabt oder die Ägypter sind konsequenter als Olmert: Die Hamas informiert, dass Ägypten den Grenzübergang Rafah erst dann wieder öffnen wird, wenn Gilat Shalit freigelassen wurde. (Und selbst dann nur zu den Bedingungen von 2005, also unter Kontrolle der PA/Fatah). Es kann natürlich auch sein, dass Ägypten darauf baut, dass die Terroristen sich nicht darauf einlassen und so der Grenzübergang wie gewünscht zu bleibt.

Als ich mir den Artikel (es ist mehr als eine Rezension) von Gudrun Eussner zu „Gegen die feige Neutralität“ durchlas, kam mir bei der Stelle „Da gibt es durchaus Ähnlichkeiten zu den “Antifas” aller Couleur“ der Gedanke, dass das wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass die linken Undemokraten mit der tyrannischen Meinungsunkultur deshalb so sehr auf der Seite der muslimischen Meinungsabweichungs-Verbieter mit realer Droh- und Vernichtungskultur aus Gründen des Beleidigtseins stehen: Die haben in ihrer negativen Grundhaltung zur Freiheit und dem Umgang mit Andersdenkenden derart viel gemeinsam, dass sie gar nicht anders können als Diktatoren, Tyrannen, Ehrenmördern, Steinigern, Israelvernichtern, Anti-Amerika-Hetzern und Friedhofsfrieden-Anstrebern mit allen Mitteln in den Hintern zu kriechen.

Aus Deutschland kann man juristisch völlig legal und ungestraft Terroristen finanzieren und das auch noch von der Steuer absetzen. Schön, dass wir so friedliebend sind, dass uns israelische Terrortote so am Herz liegen, dass wir ihre Vermehrung ohne Gewissensbisse unterstützen dürfen!

Die atomare Vernichtung Polens ist beschlossene Sache. So ein russischer Top-General. Der Grund: Verteidigung gegen Schurkenstaaten (in diesem Fall den Iran) wird als Aggression gegen Russland betrachtet. Und weil der Aggressionspartner (und –verursacher) USA Atomwaffen besitzt, wird gegen Polen mit Atomwaffen vorgegangen werden. So einfach ist das.

Die Juden müssen vor sich selbst geschützt werden. Das ist ein antisemitisches Motto, das jetzt offiziell von den jordanischen Behörden durchgesetzt wird. Und so dürfen Juden nicht mehr nach Jordanien einreisen, wenn sie „religiöse Gegenstände“ wie Gebetsriemen, Gebetsmäntel. Gebetsbücher, die jüdischen Heiligen Schriften oder den Talmud mit sich führen. Offizielle Begründung: „Sicherheitsgründe“. Man sei schließlich für die Sicherheit aller Besucher des Landes verantwortlich. Mit anderen Worten: Jordanien bzw. seine Bevölkerung ist derart antisemitisch, dass selbst nicht sichtbar mitgeführte jüdisch-religiöse Gegenstände die sie mit sich führenden Personen zu Zielen von Angriffen machen. Andernfalls wäre die Maßnahme nicht nötig. Angehörige anderer Religionen können ungehindert einreisen, auch wenn sie „religiöse Gegenstände“ offen tragen.

Jordanien arrangiert sich mit der Hamas. Das bedeutet eine von zwei Möglichkeiten: Entweder radikalisiert sich auch die jordanische Monarchie oder der König versucht die Hamas zu beschwichtigen (was das Ende der Monarchie bedeutet wird).

Der dänische Geheimdienst fällt hinter seine Regierung zurück (oder diese gleich mit) und hat neue Richtlinien in Sachen Diskussion von Terrorismus eingeführt. Damit bei den Muslimen und den Nicht-Muslimen keine falschen Eindrücke und Rechtfertigungen entstehen können, werden Begriffe wie Jihad und Märtyrer ab sofort vermieden. Willkommen im Club! Gerade von den Dänen hätte man wohl nicht erwartet, dass sie sich dem Selbsttäuschungswahn anschließen, dass eine verschleiernde Wortwahl die Bekämpfung des islamischen Terrors stärkt. So etwas verstärkt lediglich die Volksverdummung und parasitär um sich greifendes Denunziantentum durch politisch korrekte Meinungsdiktatur-Vertreter.

Es sieht so aus, als wolle Ehud Olmert auf seine letzten Tage unbedingt noch so viel Schaden anrichten wie möglich. Er lässt Tzipi Livni geheime Verhandlungen mit Feindstaaten führen und bastelt unverdrossen an einer „Einigung“ mit Mahmud Abbas, dem noch Impotenteren. Was dabei heraus kommt, entspricht so ziemlich dem, was die Irren von Genf beschlossen hatte: dass alle kritischen Schlüsselfragen dadurch gelöst werden, dass man sie auf später verschiebt und so lange schonmal den Terroristen größtmögliche Zugeständnisse macht sowie Landgewinn verschafft. Dass man damit den Konflikt nicht löst, sondern anfeuert, ist für ihn zu hoch.

An einer Propagandafront unternimmt Olmert (im Verein mit „Verteidigungs“-Minister Barak) auch mal wieder nichts: Die beiden Blockadebrecher-Schiffe sind unterwegs und die israelische Marine hat immer noch keine Anweisungen, was sie tun soll, wenn die Schiffe der kranken Hirne tatsächlich vor der Küste auftauchen.

Es gibt einen Punkt, wo Baraks Meinung positiver ist als die sonstige Olmert-Truppe: Er ist gegen die vorgeschlagenen Kürzungen im Verteidigungshaushalt. Kann mal einer den Irren sagen, dass eine Kürzung der Mittel für das Militär in Israels derzeitiger Lage Selbstmord ist? Die Hisbollah rüstet weiter auf; die Hamas und ihre Terrorgenossen rüsten auf – damit steht ein Zweifronten-Krieg vor der Tür und der Wahnsinnige meint die IDF müsse weniger Geld zur Verfügung haben? Hat der letzte Libanon-Krieg nicht schon genug Defizite aufgezeigt oder was?

Toni Nissi, Generaldirektor des international-libanesischen Committee for UN Security Council Resolution 1559 sagte Reportern am Samstag, dass alle beteiligten Seiten – besonders die Hisbollah – die Resolution 1701 verletzen“, berichtet die Jerusalem Post. Diese Betonung der Hisbollah wird vom UNIFIL-Kommandeur nun gar nicht geteilt, im Gegenteil! Der israelische Delegationsleiter bei der UNO machte deutlich, dass die UNIFIL selbst zu den schlimmsten Verletzern der Resolution gehört: „1701 sagt deutlich: Keine Waffen südlich des Litani. Keine Milizen südlich des Litani. Das ist der Grund, dass die UNIFIL hier ist.“ Und er fragt weiter: „Ist das Mandat der UNIFIL sich mit der Hisobollah zu koordinieren oder die Hisbollah südlich des Litani rauszuwerfen?“ Aber General Graziano lügt sich die Lage zurecht: „Außer UN-Truppen, libanesischen Soldaten und Jägern ist südlich des Litani niemand bewaffnet.“ Dann wertet er anscheinend die Hisbollah als Jäger und verschweigt, dass diese Jäger Menschen im Visier haben.

Die „friedlichen Demonstrationen“ gegen die israelische Sicherheitsanlage in Bilin bei Ramallah (findet so ziemlich jede Woche mit viel Meiden-Tamtam statt) sind allein von israelisch-militärischer Gewalt begleitet – so wollen uns die Terroristen und ihre Groupies immer weis machen. Steine werfen zählt für sie zum „friedlichen“ „demonstrieren“, denn das sind ja ganz harmlose Dinger. So, wie auf dem Foto rechts das „Kind“ (aufgenommen am 15.08.08. in Bilin). Die können anscheinend nach Terroristen-Diktion in den Medien keinem Juden ernsthaft Schaden zufügen. Anders sieht das dann aus, wenn ein „17-jähriger palästinensischer Araber“ bei Clan-Auseinandersetzungen im Gazastreifen einen solchen Stein abbekommt; der ist nämlich jetzt tot.
Mich befremdet übrigens nach einigen Jahren immer noch, wie in den Nachrichten bei RTL von harmlosen palästinensischen Steinschleuderern die Rede sein konnte, während in einer Magazinsendung am selben Tag noch anhand einer Wassermelone gezeigt wurde, wie tödlich eine Steinschleuder eingesetzt werden kann. Aber dabei ging es ja auch nicht um arabischen Schleudereinsatz, sondern um einen Deutschen. Die Schleuder hatte zwar die gleiche Bauart, aber das macht ja nichts. Es kommt immer darauf an, wer sie einsetzt und gegen wen.

Einmal mehr kann ein Fall von muslimisch legitimierter Prostitution aufgezeigt werden: In Indonesien „heiraten“ saudische Testosteron-Bomber einheimische Frauen und Mädchen; und wenn sie ihren Urlaub beenden, lassen sie sie sitzen. Der Preis für eine solche „Ehe“: etwa 750 Euro Vermittlungsgebühr. Was später aus den Frauen und Mädchen (und ggf. den entstandenen Kindern) wird – egal. Hauptsache, die geilen Saudis haben sich an islamisches Recht gehalten und keine professionelle Nutte gevögelt.

Phyllis Chesler beschrieb in ihrem Buch The New Anti-Semitism, wie sie von ihren linken und feministischen Mitstreitern auf einmal ausgegrenzt wurde, weil sie nicht gegen Israel war. Das ist ein übliches Muster; jemand kann so links sein, wie er will – äußert er/sie sich positiv zu Israel und negativ zum pal-arabischen Terrorismus, wird diese Person automatisch zum „Neo-con“, wird nach rechts gestellt, als konservativ verschrien und überall ausgeschlossen. So jemand kann und darf nicht „links“ sein und keine Minderheiten-Organisation leiten. So wie Jonathan Crutchley, der Vorstandsvorsitzender der Schwulen-Website manhunt.net war – bis seine Kollegen herausfanden, dass der Mann (privat) für die Wahlkampf-Kampagne von John McCain gespendet hatte. Das war zu viel des Guten: Er musste seinen Posten räumen. So etwas geht ja auch nicht.
Ach so: Bevor jemand darüber sinniert, was die Amis da wieder Böses tun (naja, es sind ja die „guten“ Amis, die das machen…) – hier ist es auch nicht anders, wie Gudrun Eussner am jüngsten Beispiel sehr detailliert aufzeigt (mal abgesehen davon, dass sie selbst Opfer dieser Meinungsterroristen ist).

Die nächste „Geste“ an Abbas: Wieder einmal lässt Israel terroristische Gefängnisinsassen frei, gleich 200 auf einmal (Newsletter The Media Line, 17.08.08). Anscheinend kommt es niemandem in den Sinn von den Terroristen auch einmal „Gesten des guten Willens“ zu verlangen. Die dürfen sich auf’s Fordern beschränken. Und das macht Herr Abbas dann auch gleich mit seinem Premierminister Fayyad als Sprachrohr: „Wir begrüßen die Freilassung eines jeden palästinensischen Gefangenen. Das wird als Sieg der Palästinenser betrachtet… Wir fordern Israel auf seine Bedingungen zur Freilassung von Gefangenen zu ändern und wir fordern die Freilassung aller Gefangener ohne Ausnahme.“
Das kommt von der „moderaten“ Seite der Terroristen! Wenn einer von ihnen irgendwo um sich schießt und Juden ermordet, dann passiert vermutlich zweierlei: 1. Wird die Tat als „der palästinensischen Sache nicht nutzend“ verurteilt, vielleicht wird sogar etwas über die „Einstellung aller Gewalt auf beiden Seiten“ verlautbart; 2. wird der Terrorist sofort auf die Liste der von Israel freizulassenden palästinensischen Gefangenen gesetzt.

Der Waffenstillstand hält: Eine Qassam-Rakete wurde Sonntagnachmittag (17.08.) abgefeuert und landete in der Region von Eshkol. Es war die dritte Rakete innerhalb einer Woche.

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