Stoff für’s Hirn!
21. November 2009 at 22:36 | In Lesen! | Leave a CommentLink-Tipp: Die „Jihad Watch Video Library“ bietet (leider nur auf Englisch) Videos über den Islam – mehr als 1.000, kategorisiert nach Name, Thema und Datum. Wer nach Informationen zu einem bestimmten Anschlag sucht, kann hier mit allergrößter Sicherheit ein Video dazu finden. Die Datenbank ist kostenlos, man muss allerdings aus Sicherheitsgründen eine gültige E-Mail-Adresse angeben.
Lizas Welt hat eine von Henryk Broder geschriebene, umfassende Betrachtung des Buches „Hitler besiegen“ von Avraham Burg sowie des Autors und seines Laudators Micha Brumlik eingestellt.
Richard Landes zeigt auf, dass die NGOs dieselben Probleme mit Kritik haben wie die Mainstream-Medien: Es wird fehlinformiert, dass sich die Balken biegen. Auch Elder of Ziyon musste feststellen, dass er Teil einer Verschwörung ist.
Saeb Erekat lügt wieder – aber Claudio Casula legt ihm das Handwerk.
Die Araber wollten 1949 Jerusalem aufgeben – ganz Jerusalem und Bethlehem usw. Es sollte entsprechend dem Teilungsplan von 1947 internationalisiert werden. Bedingung: Alle nach dem 2. November zugezogenen Personen sollten vertrieben und ein „Korridor“ von Jerusalem nach Jaffa für die Araber geschaffen werden. Womit Israel in zwei Teile gespalten worden wäre. Aber was tut man nicht alles, um den Juden eins reinzuwürgen. Da verzichtet man auch auf seine „drittheiligste Stätte“.
Der SPIEGEL bekommt mit vier Wochen Verspätung dazu etwas über einen antisemitischen Vorfall durch Linksextreme zu berichten – nun ja, eher über eine Reaktion darauf. Was daran seltsam ist, findet sich auf tw_24:blog.
Langsam wird’s langweilig – Arafat wurde vergiftet, jawoll! Palestinian Media Watch hat dokumentiert, wie das zu den Gedenkveranstaltungen als gesicherte Tatsache verbreitet wurde.
Ulrich Sahm nimmt sich der künstlichen Aufregung um 900 neue Wohneinheiten in Gilo an – mit einigen sarkastischen und satirischen Seitenhieben zu gängigem „Wissen“.
Auch der tw_24:blog hat sich umgetan in Sachen Wohnungsbau in Jerusalem. Das Ergebnis? Die 5.000 arabischenWohneinheiten kennt unsere Qualitätsjournaille nicht.
Und Claudio Casula stellt aus demselben eines der beliebtesten Lügenargument zu Jerusalem und ethnischen Säuberungen richtig.
Entwicklungshilfe – ist von durchschlagender Wirkungslosigkeit.
Video:
- Party mit Täter (David Harnasch, Cicero TV-Kritik) über die Öffentlich-Rechtlichen zu den Mauerfall-Feiern.
Ft.Hood-Scheuklappen:
- Fort Hood and the Academic Apologists (Cinnamon Stillwell, The American Thinker) über die Akademischen „Schwergewichte“, die auf Teufel komm raus die falsche Richtung vorgeben.
- A jihadist hiding in plain sight (Mark Steyn)
- Silence on Islam kills, from Hassan to Honor Killings (Sultan Knish über PC-Hintergründe, die die Morde möglich machten und weitere folgen lassen werden)
Obama Watch-Lesetipps:
- Obama’s swelling ego (Jeff Jacoby, The Boston Globe) macht klar, wie Narziss im Weißen Haus vor allem sich selbst in Szene setzt, egal, bei welchem Thema.
- Jonah Goldberg erklärt, warum es eine Sch…-Idee ist die Guantánamo-Terroristen in New York vor ein ziviles Gericht zu stellen.
- Was ist los in Sachen Iran? Obama hat keinen Plan, wie der Iran der Mullahs funktioniert.
Manchmal kommt man ins Staunen – ein linker Blog, der sich fast täglich an Präsident Bush rieb und sich über ihn lustig machte, weiß heute, was die Amerikaner an dem Mann und seiner Frau hatten und immer noch (!) haben. Und was sie an „Dr. Utopia“ nicht haben! (Text in Englisch)
Auszug:
Wir hoffen, eines Tages die Möglichkeit zu bekommen George W. und Laura [Bush] persönlich für alles zu danken, was sie getan haben und weiter tun. Sie mussten nicht nach Ft. Hood fahren. Das gehörte nicht zur ihrer Verantwortung.
Die Obamas hätten das tun sollen.
Taten es aber nicht.
Würden es nie tun.
Gott sei Dank ist George W. immer noch auf dem Posten, mit der wunderbaren Laura an seiner Seite.
Das fasst ziemlich gut zusammen, wo der Unterschied zwischen dem Narziss und seinem Vorgänger liegt: Ihm liegen die Menschen am Herzen, er kümmert sich um sie. Etwas, das Obama schlicht extrem fern liegt.
Stoff für’s Hirn!
14. November 2009 at 22:57 | In Lesen! | Leave a CommentEs gibt „fortschrittliche“ Organisationen, auf die ich mehr als verzichten kann. Über zwei davon hat Gideon Böss sich ausgelassen. Find‘ ich Klasse!
Wie blödsinnig und irre es ist, von ethnischen Säuberungen in Ostjerusalem durch Israelis zu schwadronieren, zeigt Beer7 auf. Stichwort: Die Juden sind zu blöde und zu ineffizient Verbrechen durchzuziehen, die sie angeblich begehen.
Miriam hat mal wieder eine Karikatur aufgetan, die sehr eindrücklich die Haltung der „Menschenrechtler“ darstellt.
Elder of Ziyon hat eine Liste von Drohungen des Mahmud Abbas, er werde zurücktreten – vom April 2003 bis zum März 2008. Wäre doch schön, er hätte eine davon mal wahr gemacht…
Beer7 stellt – auch nicht zum ersten Mal – eine sehr berechtigte Frage, diesmal zu „Peace Now“ und deren Umgang mit protestierenden Soldaten.
Lila hat mit den Reaktionen auf die libanesische Regierungsbildung vorlegt.
tw_24:blog fragt: Wo sind die Stimmen für die Pressefreiheit? Und liefert die Erklärung des ganz normalen Wahnsinns.
Es ist immer wieder „amüsant“, wie Angehörige eines 1964 erfundenen Volkes behaupten, die jüdische sei „4.000 bis 5.000 Jahre erfundene Geschichte“. Israel schaffe (mit seinen archäologischen Funden) „künstliche israelische Symbole“. Wenn das mal nicht von sich auf andere schließen ist.
Die Metzinger Friedfertigen sprühen weiter mit „Informationen“; die Ehrenrührigkeit, die sie einer Journalistin vorwerfen, muss allerdings an den Pfarrer und seine Kirchenoberen in Reutlingen zurückgegeben werden (s. „Nachtrag, 14.11.2009“).
Lizas Welt: Richard Wagners Negerküsse (20 Jahre Mauerfall)
Fort Hood-Scheuklappen:
- Medicalizing Mass Murder (Charles Krauthammer über die „Erklärung“ von Nidals Motiven)
- The Times Explains (John Hinderaker über die New York Times und ihre Erkenntnisse)
- The Phantom Backlash (Robert Spencer über die Hauptsorge der US-Gesetzeshüter, -Regierung und -Medieneliten)
- ‚Islamophobia‘ was duly avoided at Fort Hood (Robert Spencer über islamistische Lobbyarbeit)
- Army ordered Hasan into lecture series on Islam (Ed Morrissey, HotAir, über das krampfhafte Zurückweichen der Kollegen Hasans, entscheidende Fragen zu stellen)
- Breaking: Hasan wired money to Pakistan? (Ed Morrissey, HotAir, über eine noch nicht sichere Verbindung zu anderen Islamisten im Ausland)
- Hate Crimes against Muslims continue to decline (Gateway Pundit über den beschworenen „backlash“ gegen Muslime und die Realität)
- ABC News: Nidal Hasan & Followers of Islam Are the Real Victims (Gateway Pundit über einen Sender, der nun wirklich nichts begreift)
- Robert Spencer hat in der Los Angeles Times gelesen, dass man sich mit „islamischen Häretikern“ (!) im Krieg befindet.
- Hugh Fitzgerald nimmt sich dieses Themas ebenfalls an.
- Seattle Times adopts Sharia: „Do not slander Islam after Fort Hood“ (Jihad Watch)
- An Army officer’s outrage over Fort Hood (HotAir, Auszüge und Weiterführendes; RealClearPolitics mit dem Originaltext des Majors)
- ISNA: Attitude, Not Apologies for Ft. Hood Murders (Supna Zaidi, Islamist Watch blog)
- Nidal Hasan explains it all to you (Barry Rubin)
Stoff für’s Hirn!
8. November 2009 at 0:48 | In Lesen! | Leave a CommentDer ehemalige Parlamentspräsident Avraham Burg hat ein Buch geschrieben. Das nahm Pierre Heumann von der WeltWoche zum Anlass, allgemeiner über diesen Mann zu schreiben, den er als naiv, überambitioniert und ziemlich weit weg von der Realität entlarvt.
Der 9. November steht vor der Tür und damit die Veranstaltungen zum Gedenken an die „Reichskristallnacht“. In Kassel tun sich dafür einige zusammen, die eigentlich nicht zusammen passen sollten, weil die einen zwar einerseits tote Juden der Vergangenheit betrauern wollen, andererseits aber nichts gegen antisemitische Gewalt unternehmen und diese gar rechtfertigen. Dazu nennen sie sich bezeichnenderweise „Friedensforum“. Die Nordhessische Allgemeine berichtet ausführlich.
Beer7 bringt ein Beispiel für eine „ausgestreckte Hand“ – die einer Israelin, deren Sohn von einem palästinensischen Araber feige ermordet wurde. Wie auf ihre ausgestreckte Hand reagiert wird? Lest selbst (und auch den verlinkten Text von Yisrael Medad, wenn ihr Englisch könnt). Es ist allerdings alles andere als ermutigend. Nur wollen die Obamas, Grossmans und Oz‘ die Konsequenzen nicht ziehen.
Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse des BKA über militanten Islamismus in Deutschland hat der Weblog Sicherheitspolitik eingestellt.
Was in Honduras tatsächlich gelaufen ist, findet sich mal wieder nicht in den Qualitätsmedien, sondern auf einem Blog, diesmal bei Steinhöfel.
Wer Asterix liebt, ist gegen Globalisierung und gegen Amerika: Also ist er Rassist. So einfach ist das!
Dass ausgerechnet die Kirchen sich nicht gerade vorbildlich mit dem Nahost-Konflikt umgehen, sondern sich zu antiisraelischen Propaganda-Truppen entwickelt haben, die auch noch ständig den Begriff „Frieden“ für ihre dem Terror helfende Haltung im Mund führen, ist nicht neu. Das jüngste Beispiel liefert eine Journalistin aus Baden-Württemberg mit ihrem erstaunlich kritischen Bericht über die Metzinger „Ökumenische Friedensdekade“, den sie so abschließt: Die Veranstalter der Metzinger Friedenstage werden sich die Frage stellen müssen, ob es ihnen um objektive Informationspolitik geht oder um schlichte einseitige Verurteilung Israels.
Hillary hält Ausschau nach dem Friedensprozess – Miriam hat eine Karikatur gefunden, die alles sagt.
Bernd Zeller trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf, was die Vorurteile der MSM und sonstiger Qualitätsleute in Sachen Muslime/Türken/Araber z.B. vor Gericht angeht: Otto Normalverbraucher zieht daraus seine Schlüsse.
Das Thema Minarette wird in der Schweiz derzeit heiß gehandelt. Die WeltWoche hat mal wieder – als Ausnahme unter den großen Medien der Schweiz – einen Artikel, der nicht einseitig die Verunglimpfung der Befürworter des Minarett-Verbots betreibt, sondern sich mit der Zensur-Sucht der Gegner des Minarett-Verbots beschäftigt.
Bald braucht es vielleicht keine Boykott-Aufrufe mehr. Man lässt einfach Politik von Gerichten machen, zum Beispiel dem EuGH. Politik durch Rechtsentscheid ist ja eine Spezialität der EU. Lizas Welt hat mehr.
Goldstone und kein Ende: Die Hamas „untersucht“ Kriegsverbrechen. Deshalb hat Herr Goldstone auch keine unabhängige Untersuchung für Hamastan gefordert, anders als für Israel. Er hat halt Vertrauen, dass die Islamisten das alles schon richtig machen. Wie das dann aussieht, kann man bei Beer7 nachlesen.
Richard Landes hat sich damit beschäftigt, welche „repräsentativen“ Vorfälle israelischer Kriegsverbrechen sich Goldstone und seine Mittäter vorgeknöpft haben. Goldstone gibt zu, dass in keiner Weise das Verhalten der Terroristen in diesen Vorfällen für die Untersuchung eine Rolle spielte – und dass sie alles taten, um die Verluste auf Seiten ihrer Bevölkerung zu maximieren. Wer mehr wissen will: Goldstone, Kemp and the „36 Incidents: The Bizarro World of the UNFFM to Gaza.
SultanKnish.com hat sich ein wenig mit Al Gore und den übrigen Klima-Apokalyptikern beschäftigt. Vor allem mit ihren Methoden und dem erstaunlichen Wandel, den ihre Weltuntergangs-Prophezeihungen gemacht haben. (in Englisch)
Beer7 beschreibt die Art von Beweisführung der UNO. Es ist eigentlich unglaublich, wie dreist dort „ermittelt“ und gewertet wird.
„Grün ist die Niedertracht“ – dass eine politische Partei gemeint ist und wieso das so ist, beschreibt Paul Nellen als Gastautor auf der Achse des Guten.
Bernd Zeller erläutert Thomas Heilmann (Berlin, CDU-Vize – hoffentlich liest der das; vielleicht begreift er es sogar), warum die Dummbatzen-Behauptung „Wir brauchen den Islam“ islamophob und beleidigend für Muslime ist.
Matthias Küntzel versucht einen Ansatz von Erklärung für die aktuelle Iran-Politik Obamas zu geben: Amerika auf Abwegen.
Boah, da hat Claudio Casula wieder mal zugeschlagen! Diesmal hat er sich den deutsche Ober-Untergrundrechercheur Günter Wallraff vorgeknöpft und seine Art der Recherche zum ganz alltäglichen israelischen Rassismus durch den Kakao gezogen.
haOlam dokumentiert nichtssagenden Umgang mit kritischen Fragen zu einer deutsch-iranischen Lehrerkonferenz in Berlin durch die Veranstalter/Beteiligten.
Apropos Iran: Wie sehr sich der Westen, insbesondere der europäische, aber seit 20. Januar auch die USA, zum Affen machen, beschreibt Nikolaus Steinhöfel sehr ansehnlich. Auch wenn bei ihm die Affen auf der anderen Seite sitzen, aber das ist ja nur sprichwörtlich.
Ostalgie und „Vergangenheitsbewältigung“: Matthias Platzek hat seine Koalition mit den roten Socken auf eine Art begründet, die vielleicht doch mal zu Ende gedacht werden muss – und genau das hat Malte Lehming getan.
Auch Gideon Böss hat einiges dazu beizutragen, wenn auch unabhängig von Platzek und seinem rot-roten Schwachsinn.
Stoff für’s Hirn!
31. Oktober 2009 at 21:49 | In Lesen! | Leave a CommentWeitere Gedanken zum Leiter des Referat 22 im Bundespräsidialamt:
- Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus
- „Seine Bücher verkaufen sich übrigens auch in Israel“
- Diesseits von Afrika
- Ich setze mich übrigens für das Existenzrecht Deutschlands ein!
Was zur AI-Wasser-Verleumdung ganz gut ist:
- Beer7 zeigt auf, dass AI nach dem gleichen Muster strickt wie Goldstone und fragt, wieso eigentlich Israel angegriffen wird, wo doch die Palästinenser ihre Vertragsverpflichtungen nicht erfüllen.
- Die israelische Wasserbehörde hat einen ausführlichen Bericht zur Wasserfrage. (englisch)
- E. Hausen (haGalil): Wasserknappheit: Israel protestiert gegen Vorwürfe von Amnesty International
- Betreibt Amnesty International Propaganda?
- Kurz gefasst: Lammert, Amnesty International
- Ulrich Sahm hat ein schönes Beispiel in Sachen Armut und Wasserprobleme.
Israelnetz hat den offenen Brief von Dr. David Zangen an Richard „Israel hat gewollt Zivilisten ermordet“ Goldstone übersetzt.
tw24 erklärt, was „Religionsfreiheit“ (nach muslimischer Diktion) ist – anhand des Tempelbergs und der dortigen Geschehnisse.
Kurz drauf erklärt er den Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit in Sachen Medien und Gazastreifen.
Gideon Böss weist (mal wieder) nach, dass „Wehret den Anfängen“ nach Morddrohungen nur gilt, wenn die Drohenden „rechts“ sind. Kommen sie aus kultureller Bereicherung, dann darf das potenzielle Opfer untertauchen und keiner regt sich auf.
Bernd Zeller greift Böss nicht nur auf, sondern ergänzt ihn äußerst treffend.
Die türkische Regierung, besonders der Ministerpräsident, tut alles, damit das Verhältnis zu Israel endgültig in die Brüche geht. tw24 hat aufgeschrieben, wieso das so ist.
Lila hat – auch nicht zum ersten Mal – verglichen, welchen Eindruck die Medien bei uns so vermitteln und wie die Wirklichkeit aussieht.
Roger Köppel von der WeltWoche hat eine sehr gute Analyse geschrieben, was Toleranz und Respekt sind und was nicht – und was schweizerische Appeaser antreibt.
Links ist immer richtig – finden die Linken: ausschließlich und unter allen Umständen. Was dabei rauskommen kann, hat Lizas Welt schön beschrieben: Brothers in Crime.
Eigentlich eine überaus richtige Idee zu Israel und der UNO steht als Übersetzung bei haGalil.com.
Die linken Islamisten-Hofierer sollten ihren Marx und Lenin vielleicht genauer lesen. Nicht, dass ich von den beiden irgendetwas Gutes halte – aber die, die sich auf sie berufen, sollten vielleicht doch etwas mehr an sie halten.
Das Verwaltungsgericht Köln hat den „aufrechten Demokraten“ von Köln, die sich mit ihren undemokratischen Mitteln gegen eine ungeliebte Partei bis heute brüsten, einen Denkzettel verpasst. Die „Rechtspopulisten“ frohlocken. Und Tobias Kaufmann schreibt den Bürgern, Behörden und Politikern etwas ins Stammbuch geschrieben: Macht euren Protest gegen die Leute endlich auf rechtlich einwandfreier Grundlage, gebt ihnen keine Munition. Was m.E. fehlt: Beschäftigt euch endlich ernsthaft und nicht reflexhaft-hetzerisch mit den Themen, die die Leute bewegen und überlasst sie nicht den Extremisten!
Obama Watch-Lesetipp:
- Warum Obama nicht zu den Gedenkfeiern zum Mauerfall kommt (in Englisch)
Stoff für’s Hirn!
24. Oktober 2009 at 19:39 | In Lesen! | Leave a CommentDer Gründer von Human Rights Watch, Robert Bernstein, kritisiert „seine“ Organisation heftig. Israelnetz hat Bernsteins Worte zusammengefasst.
Thomas Eppinger hat eine Übersetzung der Ansprache von Col. Richard Kemp vor dem Unmenschenrechtsrat ins Deutsche übersetzt.
Melanie Phillips hat etwas über die Not im Gazastreifen gefunden, das unseren „Befreit Palästina von den Juden“-Schreihälsen nicht gefallen wird.
5 Gründe, warum ein „Micky-Maus-Staat“ besser für die Palästinenser wäre als Salam Fayad denkt. – Claudio Casula mal wieder in hervorragender Form! Die Kommentatoren steuern weitere Ideen bei.
Für die ganzen Typen, die das Schwachmaten-Argument benutzen, wenn Israel nichts zu verbergen habe, dürfe es sich nicht gegen Untersuchungen sperren, hat tw_24 eine wunderbare Antwort geschrieben.
Derselbe Blog zeigt auf, wie verlogen und heuchlerisch Richard Goldstone sich weiter verhält: Israel hat eine Chance verpasst (warum ignoriert er dann das Material, das ihm aus Israel zugeschickt wurde?), welches „ausgewogene Mandat“ hatte Herr Goldstone, wenn von vorneherein nur israelische „Verbrechen“ zu untersuchen waren?
Geschichte: Das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Wiedervereinigung – ist anders, als der deutsche Michel es im Gedächtnis hat, schreibt Malte Lehming sehr zu recht.
Dr. Wolfram Weimer beschäftigt sich auch mit Geschichte und Gegenwart und zeigt auf, was die kranke DDR heute noch an Krankhaftem bestehen lässt. Dass in Brandenburg der SPD-Ministerpräsident eine Koalition mit der Stasi eingeht ist nur Zeichen der Zeit.
„Grüne Energie“ wird subventioniert ohne Ende – so sehr, dass der Staat für seine Energie keinerlei wirtschaftlichen und Umwelt-Nutzen bekommt. Sagt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung. Wer berichtet bei uns darüber? Warum muss man das in einem amerikanischen Blog lesen?
Obama Watch-Lesetipps:
- Thomas von der Osten-Sacken ordnet Obamas Dialog-Traumtänze anhand des Beispiels des nächsten Dialüg-Partners Sudan ein.
- Barry Rubin zeigt anhand des Zugehens Obamas auf den Sudan, was an der Außenpolitik der US-Administration des Superpräsi grundfalsch ist. (englisch)
- Etwas über die irrsinnige Heiligung des Obamessias von Sultan Knish – eine Tradition der „intellektuellen“ Heiligsprechungen durch linke Traumtänzereien. Reden wir von Personenkult. (englisch)
Video:
- The Onion nimmt Obamas Schwätzer-Diplomatie auf die Schippe (in Englisch)
Stoff für’s Hirn
14. Oktober 2009 at 20:38 | In Lesen! | Leave a CommentEin paar Worte, vordergründig zur Jagd auf Sarrazin, von Bernd Zeller.
Beer7 blickt zurück. Mit Kopfschütteln. Angesichts eines Berichts aus dem Jahr 2001 über die „Intifada“. Da hat ein „Analyst“ tatsächlich die Chuzpe – ich bediene mich dieses Wortes, weil mir sonst nur Unflätigkeiten einfallen – zu behaupten das israelische Sicherheitssystem sorge dafür, dass der Krieg im Nahen Osten perpetuiert wird. Mit anderen Worten: Die Juden sollen sich gefälligst abschlachten lassen, damit endlich Frieden einkehren kann!
Lila hat einen interessanten Tipp: Man sollte mal die gängigen Äußerungen von Führungspersönlichkeiten vergleichen; daraus kann man sehr gut Schlüsse ziehen. Die Äußerungen stammen (in der eingetragenen Reihenfolge) von Mahmud Abbas, Khaled Meschaal, Ehud Olmert, Benjamin Netanyahu, Ikrama Sabri. Also: Wer ist gegen die Zweistaaten-Lösung?
Die öffentliche Meinung ist keine solche mehr und die veröffentlichte Meinung ist ein Instrument der Diktatur geworden. So das Fazit, das Richard Wagner mehr oder weniger in Sachen Sarrazin und den Folgen zieht. (Besonders gefallen mir die Anmerkungen zum Grünen-Anhang.)
Wer noch nicht genug von Goldstone hat: Lizas Welt schiebt noch etwas nach, allerdings geht es noch mehr um die UNO und ihren Menschenrechtsrat als um den nach eigener Aussage gar nicht ermittelt habenden Faktenfinder.
Obama Watch-Lesetipps:
- Das Schweigen des Nobelpreisträgers: Obama drückt sich vor Entscheidungen in Sachen Iran.
- Top-Zitate des diesjährigen Friedensnobelpreis-Trägers – ein wahrer Mann des Friedens…
Surf-Tipp:
Es gibt eine neue Internetseite, die sich ausschließlich mit dem Goldstone-Bericht und seiner Bedeutung beschäftigt/beschäftigen wird: Understanding the Goldstone Report. Neben den ganzen Mängeln in seinem Auftrag, seiner Vorgehensweise und seiner Ergebnisbewertung werden auch die tatsächlichen Fakten sowie Hintergründe präsentiert. Die Seite ist noch im Aufbau. Die Macher haben noch viel Arbeit vor sich. Sie verlinken auch Texte, die Goldstone befürworten – natürlich, so weit das geschehen ist – mit Links, wo diese Befürworter zerpflückt werden.
Stoff für’s Hirn!
10. Oktober 2009 at 19:58 | In Lesen! | Leave a Comment„Nicht, was Herr Sarrazin gesagt hat, ist ein Skandal, sondern wie mit dem umgegangen wird, was er gesagt hat.“ – Hans-Olaf Henkel im Interview mit dem Deutschlandfunk. Mit sehr guten Argumenten. Und der Journalist erweist sich als Ignorant, der von Henkel nebenher die Leviten gelesen bekommt.
Lizas Welt hat ein paar treffenden Worte zum Droste-Verlag und die Streichung eines Romans mit „problematischen Passagen“ gefunden.
„Wen schützt der Staatsschutz“, fragte Lizas Welt in einer Mail an eine Reihe Bloggerkollegen (steht inzwischen auch hier). Gudrun hat’s aufgegriffen und berichtet über den Irrsinn deutscher Jäger unliebiger Meinungen.
Claudio Casula nimmt mal wieder die putzige Ulrike auseinander. Einen ganz besonderen Aspekt des Tränendrüsen-Schwachsinns der Frau wird dann aber erst in den Kommentaren aufgedeckt. Also unbedingt auch die lesen!
Karl Pfeifer hat einen MEMRI-Bericht über setzt: Es ist schon gewaltig, welche Hinrverdrehung von manchen Imamen vorgenommen werden: Es gibt Diskussion darüber, wie lange eine Schwangerschaft dauert („einige Bücher der Jurisprudenz besagen, dass eine Schwangerschaft vier Jahre dauert“) und Sexualkunde ist Umsetzung der Protokolle der Weisen von Zion. Wenn wir diese
Antimps sind auch Faschisten – belegt am Beispiel des österreichischen Künstlers (Villach in Kärnten) Wolfgang Bogner.
Ach Goldstone, der Ignorant – wieder hat er bewiesen (Interview mit CNN), dass er schlichtweg Israel in die Pfanne hauen muss und dafür alles beiseite schiebt, was an nicht in dieses Bild passt.
Anne Bayefsky hat zum Goldstone-Bericht und zum Umgang damit einiges aufgeschrieben. tw_24 hat’s übersetzt.
Lalibertine hat bei den Freunden der offenen Gesellschaft angefangen den Goldstone-Bericht auseinanderzunehmen. Das dürfte interessant werden, sie hat sich viel vorgenommen.
Fehler im System – UN-Menschenrechtsrat.
Videos:
- RBB-Bericht über ein Gerichtsurteil gegen „U-Bahn-Schläger“. Unglaublich: Der Vater eines der Täter will nicht über die Schuld seines Sohnes nachdenken oder gar sprechen – die Polizei ist schuld!
- Die Macher des „Goldstone-Interviews“ haben wieder zugeschlagen – wenn alle politische Korrektheit nicht mehr funktioniert und das Kind beim Namen genannt wird, ist man automatisch Rassist!
Obama-Watch-Lesetipp:
- Obama lernt Französisch – Paul13 berichtet, was Charles Krauthammer über Obamas Verhalten während und direkt nach dem UNO-Gipfel im September schreibt und kommentiert das. Es zeigt sich, wie dilettantisch, narzisstisch, fern jeglicher Realität und völlig kompetenzfrei der Superpräsi ist.
- Wer wissen will, wie schön angefüllt mit antiisraelischer Propaganda bis zu antisemitischen Hasstiraden die Internetseite des geliebten US-Führers ist, kann sich entweder selbst ein Bild machen oder die Zusammenfassung bei Atlas Shrugs besuchen.
- Noah Pollack hat für Commentary einen interessanten Vergleich Obamas mit Benjamin Netanyahu geschrieben.
Friedensnobelpreis für Obama:
- Obama gewinnt Antifreiheitspreis (Gegenstimme)
- Verdient: Barack Hussein Obama wird Friedensnobelpreisträger (tw_24:blog)
- Friedensnobelpreis wird zur Lachnummer (Joachim Steinhöfel)
- Nobelpreis wird für Obama mehr Bürde als Segen Richard Herzinger)
- Nobler Preisverfall und gewisse Kontinuitäten (Castollux)
- Nobelpreis für Träume (Der Lindwurm)
Stoff für’s Hirn!
3. Oktober 2009 at 22:18 | In Lesen! | Leave a CommentManchmal muss man auf den ganzen Müll einfach damit reagieren, dass man ihn lächerlich macht. Und so ist es ein Vergnügen (wenn man schnell genug Englisch lesen oder Hebräisch verstehen kann) sich die Parodie auf Richard Goldstone und die Menschenrechts-Gangster anzusehen, die das israelische Latma TV produziert hat.
Lila hat wieder einmal sehr treffend beschrieben, wie es um unsere Medien und die öffentliche Wahrnehmung des Iran und Israel bestellt ist – nämlich völlig an allen Fakten vorbei, also lachhaft.
Daniel Pipes hat ein Konzentrat seiner Haltung zur US-Politik im Nahost-Konflikt und der notwendigen Politik für das Middle East Quarterly erstellt. Die Übersetzung gibt es auf seiner deutschen Internetseite.
Türkei in die EU? Argumente.
Die Hamas bekämpft „Kollaborateure“ (ob die nun eingebildet sind oder nicht, spielt dabei eigentlich keine Rolle). Wieso das gegen Goldstone und seinen Hetz-Bericht spricht, hat tw_24 aufgezeigt.
Welche Gewalt „Toleranz“ verhindert und wie sich das auswirkt – Bernd Zeller findet einmal mehr klare Worte.
Einiges Tamtam hat es – selbst in unseren Medien – um das Video zu Gilad Shalit gegeben, für das Israel tatsächlich einen Trupp Terroristinnen frei lassen wird. Lila hat einige Gedanken dazu.
Sie zünden Kerzen „gegen Rechts“ an – aber sie finden Polizeipräsenz (wegen zu erwartender Gewalt) als Provokation, machen Opfer zu Tätern und Täter zu Unschuldigen. Sie nennen sich „alternativ“ und stellen sich außerhalb der Rechtsordnung und werden deswegen gelobt. (Das sollte sich mal ein Neonazi erlauben!) Eckhart Frey schreibt über den „totalitären Narzissmus“, der „Besitz vom öffentlichen Raum“ ergreift. Eine äußerst wichtige und treffende Analyse.
Schon deutlich über drei Jahre alt, aber immer noch interessant zu lesen: das Interview von kath.net mit Robert Spencer über die Problematik Islam, Jihad und die Kreuzzüge.
Wenn Helmut sich bei Schäubles einquartiert – ein haarsträubend guter Vergleich für eine von den Multikulturalisten abgestrittene Situation.
Das gilt nicht nur für Obama: Was er nicht begreift, ist, dass die Alternative zu Sieg die Niederlage ist.
Videos:
- Die IDF hat ihr Video von den am letzten Wochenende beschossenen und getöteten Raketenschießern veröffentlicht. (Von unseren Qualitätsmedien wird der Beweis für das gerechtfertigte Handeln Israels natürlich ignoriert.)
- Die Lindenstraßen-Wahl-Sondersendung (David Harnasch auf Cicero) mit ein paar passenden Worten zur ARD, zur Lindenstraße und zur Wahl-„Begutachtung“.
Stoff für’s Hirn!
26. September 2009 at 21:24 | In Lesen! | Leave a CommentKann es beim Kampf gegen Rassismus wirklich immer nur gegen Nazis gehen, weil ohne die alles in Ordnung wäre? Gideon Böss hat sich mit dieser Frage beschäftigt.
Jimmy Carter, Rassist – glaubt ihr nicht? Es gibt Beweise.
Die (na ja, nicht nur) deutschen Prioritäten, wie die Welt in Ordnung zu bringen ist: Antisemiten hofieren, ihnen Preise verleihen – und im Nahen Osten am Problem vorbei diplomatisieren. Von tw_24 voll getroffen.
Auch wenn man etwas Positives berichten MUSS, weil es nicht anders geht, findet man als deutsches Qualitätsmedium immer noch einen Dreh, um Israel schlecht hinzustellen.
Was übrigens Lügen im Nahen Osten angeht: Arafat hatte da schon vor Jahrzehnten eine in die Welt gesetzt, die inzwischen zur gängigen Lesart der Geschichte geworden ist – trotz aller gegenteiligen Beweise.
Ein schönes Beispiel für Fehlzitierung des Talmud (um das Judentum verurteilen zu können) hat Ulrich Becker auf Aryes Blog eingestellt.
Die Ehrungen für Antisemiten gehen weiter. Lizas Welt hat einen Kommentar.
„Vulgärpazifismus“ – das, was Künstler und Intellektuelle so fordern. Und weil sie den Preis dafür nicht sehen wollen, sind sie schon ziemlich angreifbar (nur nicht aus ihrer eigenen Sicht).
Henryk M. Broder hat mal beim Bundespräsidialamt nachgefragt, was das sollte, schon wieder einen Antisemiten zu beglücken. Die Antwort hat er verlinkt, seine Schlussfolgerung ist eindeutig.
Was nötig ist, damit die von Herrn Schäuble geträumten Islam-Konferenzen funktionieren können, hat Bernd Zeller in aller Kürze formuliert.
Claudio Casula hat sich („mit Nasenklammer und Neoprenanzug“) in eine antisemitische Jauchegrube getraut und wer mag, kann seine Erfahrungen und Schlüsse nachlesen. Aber Vorsicht, dem Gestank kann man auch auf diesem indirekten Weg nicht entgehen. Analysen der hetzenden Geisteszwerge u.a.: Zu hoher Adrenalinspiegel, allgemeine Frustration und ein „Zu vermieten“-Schild dort, wo bei anderen das Gehirn sitzt – das ist eine unglückliche Kombination.
Vom (deutschen) „akzeptablen Antisemitismus“ schreibt Mr. Moe auf Zeitung für Schland. Am Ende kommt dann noch ein interessanter Schlenker auf die US-Haltung zu AchmachmirdenJihad.
Zu akzeptablem und inakzeptablem Antisemitismus (in Deutschland) schreibt auch tw_24.
Wer ist das Problem im Nahen Osten? Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Problem-Leute sich selbst entlarven. Ein aktuelles und besonders treffendes Beispiel hat Castollux gefunden.
Qualitätsmedium ZDF: Oliver Marc Hartwich vergleicht die Berichterstattung des ZDF zum Sandsturm mit seinen Erfahrungen vor Ort. Quintessenz: Es ist eben alles eine Frage der Wahrnehmung, ob man den Sandsturm von Sydney in Australien erlebt oder von Deutschland aus verfolgt.
Die Qualitätsmedien Deutschlands berichten gerne jeden kleinen Skandal der USA. Nur wenn es gegen einen Trupp gehen könnte, der dem Superpräsi so gute Dienste geleistet hat (und sich jetzt als Verbrechenshelfer erwies), da hört man nichts. Wolfgang Röhl hat mehr.
Wahl-„Werbung“: Noch‘n Beispiel dafür, wieso die Grünen nicht wählbar sind.
zur Goldstone-Hetze:
- George Bisharat on Goldstone: Not a Shred of Self-Criticism
Obama Watch-Lesetipps:
- Joachim Steinhöfel kurz und knapp: Obama kneift.
- Nach den (arabischen) Staaten des Nahen Ostens, zum größten Teil auch Israels, Russland, China usw. bekommt Obama jetzt auch von den Franzosen einen Klatsche. Die Medien spielen den kompletten Fehlschlag der Außenpolitik ihres geliebten Führers natürlich weiter herunter und lassen ihn weiter hoch leben. Barry Rubin hat mehr.
- Gute und zutreffende Frage.
- Caroline Glick: An enfeebled Obama
- Melanie Phillips: Who does he think he’s kidding?
- Den Ideologen mit den naiven (?) Ansichten zur Rettung von Welt und Frieden beschreibt Joachim Steinhöfel.
Der Antifa-Mythos der Linkspartei
25. September 2009 at 16:36 | In Deutschland, Lesen! | 3 CommentsTags: Die Linke, Kampf gegen Rechts
Im Tagesspiegel schreibt mir Harald Bergsdorf voll aus der Seele:
Immer wieder geriert sich die „Linke“ als Vorkämpferin gegen echten oder vermeintlichen Rechtsextremismus. Kaum ein anderes Thema außer „soziale Gerechtigkeit“ und „Pazifismus“ bedeutet für die Linkspartei so viel wie „Antifaschismus“. Gerade auch damit versucht sie, demokratisch zu scheinen und Unpolitische zu sammeln. Sogar Kritiker der Linkspartei loben, wenigstens engagiere sie sich gegen Rechtsextremismus. Doch wie glaubwürdig ist das Engagement der Partei gegen Rechtsextremismus? Ein Bock als Gärtner?
Wiederholt hat die Linke Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. So gibt Hans Modrow, langjähriger Ehrenvorsitzender der PDS, „der BRD eine Mitschuld an der innerdeutschen Grenze.“ Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin, erklärte nach dem Tod von Stasi-Vizechef Wolf: „Wir trauern um unseren Freund und Genossen, der aufrecht durch sein Leben ging“; Parteichef Lothar Bisky feiert Walter Ulbricht als „großen Staatsmann“. Linken-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch befindet: „Ich bin dafür, dass es Kommunistinnen und Kommunisten in der PDS gibt und dass die sich einmischen.“ Bartsch will seine Partei damit als pluralistisch präsentieren. Zugleich konzediert er die Existenz von Kommunisten in seiner Partei. Doch Kommunismus ist per definitionem undemokratisch. Kommunismus und Demokratie passen zusammen wie Feuer und Wasser; demokratischer Kommunismus ähnelt einer vegetarischen Metzgerei.
Hier geht’s weiter. (Passend eigentlich ein Bericht von neulich im Fernsehen: Den Genossen im Westen sind die Genossen Gysi etc. eigentlich noch viel zu gemäßigt.)
Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.


