Stoff für’s Hirn

31. August 2014 um 8:36 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Abgesehen davon, dass er glaubt, die Linke stehe (bei uns) für individuelle Selbstbestimmung ein (tut sie nicht, sie ist für Kollektivismus), legt Christian Ortner in der Wiener Zeitung den Finger auf die nicht zu erklärende Wunde des Widerspruchs der von der Linken hier (zumindest verbal) verkündeten Ziele und ihrer Unterstützung für Leute, die genau das Gegenteil all dessen sind.

Indexexpurgatorius hat einen Text von Serap Cileli eingestellt: Das hässliche Gesicht der „Religion des Friedens“.

Michael Kreutz beschreibt die selbst ernannten Nahost-Experten und ihre seltsamen Ansichten zum Nahost-Konflikt.

Was sind „Antizionisten“? Es gibt eine Sammlung beispielhafter Äußerungen, die zeigen, wes Geistes Kind sie sind.

Das Scheitern der westlichen Medien in Gaza – sollte wohl besser „Versagen“ heißen, aber die Aufklärung sollte sich jeder ansehen.

Ein Interessanter Aufruf von Gerd Buurmann an die Muslime.

Klaus Kelle erklärt auf kath.net am Beispiel von Pax Christi, warum der Pazifismus immer und überall auf ganzer Länge versagt.

Gerd Buurmann empfiehlt eine gute Taktik im Gespräch mit Leuten, die Israel „kritisieren“.

Hervorragende Analyse der Medien- und Expertenwelt zu Nahost durch Ulrich W. Sahm – er zeigt auch, dass hier eine Form von Antisemitismus am Werk ist.

„Hat alles nichts mit dem Islam zu tun“ – von wegen. Henryk M. Broder listet mal eben ein paar Dinge auf, die „nichts mit dem Islam zu tun“ haben.

Lila schreibt etwas zu den Opferstatistiken im Gazastreifen und den Umgang der Medien damit.

Zum Gaza-Krieg:
– Lila hat eine erste Bewertung zur Waffenruhe geschrieben.
Die Stimmung in Israel, was den Waffenstillstand angeht.

Stoff für’s Hirn

17. August 2014 um 10:28 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Das „eines der dichtest besiedelten Gebiete der Erde“ – hat reichlich viel offenes Gelände, das die Terroristen aber für ihren Krieg nicht nutzen. Alan Dershowitz fragt, warum. Daniela Marcus hat’s übersetzt.

Unsere geistige Elite – ein Trupp „Kulturschaffender“ – hat einen offenen Brief zum „Krieg in Gaza“ veröffentlicht. Eran Yardeni schreibt, was das für ein boshaft-idiotisch einseitiger Schwachsinn ist.

Ulrich Sahm beschreibt ein paar Realitäten in Sachen Gazastreifen und „humanitäre Katastrophe“, die von der Hamas hausgemacht und bewusst herbeigeführt worden ist.

Dann beschreibt er ein paar Realitäten zur Wahrnehmung und Darstellung des gesamten Nahost-Konflikts bei uns.

Ulrich Sahm hat sich auch mit dem Sprachgebrauch unserer führenden Qualitätsmedien beschäftigt. Veröffentlicht wurde das im Weser-Kurier (und der könnte ruhig mal ein Lob dafür bekommen).

Eine präzise Einordnung des Charakterschweins Jürgen Todenhöfer.

Ein seltener Text in den Mainstream-Medien (warum wundert es nicht, dass es in einem Blatt des Springer-Verlags veröffentlicht wird?): Die dubiose Rolle der UN im Gazastreifen.

Die Israelhasser und selbst erklärten -freunde schwafeln gerne davon, dass der Gazastreifen von Israel besetzt sei. Welcher Blödsinn das ist, hat Alan Dershowitz aufgeschrieben, aro1 hat die Übersetzung.

Kann man sich rot im Kalender anstreichen: Eine deutsche Zeitung (der Bayernkurier) drückt nicht auf die Tränendrüse, sondern schildert die Reichen der Hamas im (und außerhalb des) Gazastreifens. 1.200 Millionäre hat die Terrororganisation.

Ein ganz persönlicher Versuch in Berlin – ein Mann hatte eine deutsches und eine israelisches Fan-Fähnchen am Auto.

Nicht zum ersten Mal stellt Oberst Richard Kemp klar, was von einigen Behauptungen über Israel und seinen Kampf gegen die Terroristen zu halten ist. Die Audiatur-Stiftung hat eine Übersetzung.

Eran Yardeni listet ein wenig von dem auf, was Prof. William Shabas als Leiter (oder überhaupt Mitglied) der „Ermittlungskommission“ der UNO zu den angeblichen Kriegsverbrechen Israels im Gazakrieg völlig disqualifiziert.

Es fällt mir schwer es zuzugeben, aber Alan Posener hat doch mal wieder etwas Gutes geschrieben – über den Antisemitismus in Deutschland und wie Linke damit umgehen (oder auch nicht).

Nach Anleitungen, wie man Nahostexpert werden kann, gibt es jetzt auch eine zur „Kunst des unsachlichen Argumentierens“.

Den Nahen/Mittleren Osten zu begreifen scheint arg schwierig zu sein. Ausgerechnet in Ha’aretz erschien ein Artikel, der Linke aufforderte sich die Region richtig anzuschauen und eine realistische und anständige Haltung Israel gegenüber zu gewinnen. Daniel hat ihn übersetzt.

Stoff für’s Hirn

10. August 2014 um 10:42 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Manfred Gerstenfeld über sein Alltagsleben und Erfahrungen im aktuellen Gaza-Krieg.

Jenny legt den Finger in die Wunde deutscher Befindlichkeiten: Israelkritik als nationales Kulturerbe, Volkssport und Grundrecht

Thomas von der Osten-Sacken beschreibt den Friedens-Wahn und seinen daraus entspringenden Irrsinn der deutschen Bundesregierung am Beispiel der irakischen Kurden, die derzeit Gefahr laufen von den IS-Terroristen überrannt zu werden. Hilfe für bedrohte Völker? Nicht mit der Bundesregierung! „Die Parteien in Bagdad müssen sich auf die Bildung einer Regierung unter Beteiligung aller ethnischen und religiösen Gruppen verständigen.“ Glauben diese Irren tatsächlich, dass die ISIS-Terroristen das mitmachen würden?

Beer7 fasst die perfide, menschenverachtende Strategie der Hamas zusammen – und die westlichen Medien und Entscheidungsträger fallen darauf herein. Warum? Wohl weil sie nur allzu gerne darauf hereinfallen wollen…

Die Audiatur-Stiftung hat sich mit der Presse zum/im Gazastreifen beschäftigt. Fazit: Objektive Berichterstattung ist praktisch nicht möglich.

Ein sehr nötiger Appell, der eigentlich nicht nötig sein dürfte: Ihr Israel-Hasser, macht endlich die Augen auf!

Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) geriert sich mal wieder als Hort der Verschleierung von Christenverfolgung. Statt für verfolgte Christen einzustehen und zu fordern, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, wird mit beschönigenden Worten nur gejammert. Ekkehard und Wolfgang Stegemann nennen das die „Kapitulation vor der Gewalt“.

Leo Fischer macht sich in der Jüdischen Allgemeinen seine ganz eigenen Gedanken zur Sicht der deutschen Qualitätsjournaille auf den Gazakrieg.

Ulrich Sahm hat sich sie schweizerische Medienberichterstattung zu Konflikten dieser Welt angesehen – Tote scheint es fast nur zu geben, wenn Israel schießt, die anderen Kriege sind sportlich und fair und laufen ohne nennenswerte Verluste ab.

Lesenswertes Interview mit einem „Siedler“.

Ein offener Brief an einen pro-palästinensischen Demonstranten wurde von Dave Rich geschrieben; Ortner online hat die Übersetzung der gewünschten Verhaltensregeln.

Englischsprachiges:
Daniel Greenfield mit klaren Worten über den (Un-)Sinn der von Israel verlangten Waffenstillstände.

Stoff für’s Hirn

3. August 2014 um 9:20 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn man den Text leicht verändert, indem man „Jude“ (oder auch Israeli) durch einen anderen Begriff ersetzt (Palästinenser, Muslim, Neger, Schwule, usw.) ersetzt, dann weiß man, welche Sprüche antisemitisch sind – denn dann sind sie auf einmal böse, unerhört, strafwürdig… Zweierlei Maß anhand konkreter Beispiele.

Ulrich W. Sahm beschreibt die Lage im Gazastreifen und in der internationalen Politik – einer der extrem wenigen Journalisten, die das realistisch und offen tun, ohne den Scheuklappenvorsatz, der sonst üblich ist.

„Wie viel Islam verträgt das Land?“, fragt Paul Nellen. Anhand des aktuellen Beispiels der BILD-Kolumne von Nicolaus Fest und wie darauf reagiert wird, seziert er die heuchlerisch-verlogene Haltung in unserem Land zu Probleme der Gesellschaft.

Es gibt sie noch, die Experten, die der Qualitätsjournaille in die Parade fahren!

Bevölkerungsstruktur und Statistik der Todesopfer im Gazastreifen – irgendwie geht das nicht mit den Behauptungen der Terroristen und der Qualitätsjournaille zusammen.

Beer7 fasst zusammen, was von der UNRWA (und der übrigen UNO und der „internationalen Gemeinschaft“) NICHT kritisiert wird. Entlarvend.

Alex Margolin hat zusammengestellt, wie man über den Gazakonflikt reden sollte. Medien-BackSpin hat es übersetzt.

Thomas Baader beschreibt (und widerlegt) den wirren Irrsinn, den die ZEIT mit zwei „Wissenschaftlern“ betreibt, die die BamS-Kolumne von Nicolaus Fest zu Rassismus erklärten.

Man mag es kaum glauben, aber der stern hat einen Artikel mit dem Titel „Die Mär von der verbotenen Israelkritik“; Text darunter: „Deutsche dürfen nichts gegen Israel sagen – dieses Gefühl ist weit verbreitet. Und es ist falsch. Kein anderes Land wird in deutschen Medien so oft kritisiert, sagt eine Studie.“

Böse, zynisch, Satire: UNESCO erklärt Nahostkonflikt zum Weltkulturerbe.

Videos:
France24 lieferte ungewollt einen Beweis dafür, dass die Terroristen ihre Raketen aus zivilen Gebieten verschießen.

Stoff für’s Hirn

27. Juli 2014 um 8:49 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Auf jeden Fall Lesebefehl: Ulrich Sahm mit ein paar kleinen Erfahrungen seiner aktuellen Vortragsreise.

Katharina Szabo: Stellen Sie sich vor… – und dann beschreibt sie die „pro-palästinensischen“ Demonstrationen als solche, die sich gegen Türken wenden. Sie hat recht: Das und die fehlenden Reaktionen, das Verschweigen der Ereignisse, wie sie in Sachen Israel letzte Woche stattfand, ist unvorstellbar. (Warum?)

Ein paar Auszüge aus der Hamas-Charta und wie sehr sie im Widerspruch zu allem stehen, was unsere Friedensbewegten (angeblich) so glauben und wofür sie einzustehen behaupten. Ein vernichtendes Dokument für die, die so wunderbare Lösungsvorschläge für den Nahost-Konflikt haben, die sei trotz allen Scheiterns immer wieder neu auflegen.

Huch, die NZZ lässt einen Text rein, der Israel verteidigt und rechtfertigt? Ist ja ein Dingen!

Claudio Casula nimmt sich die fünf gängigsten Irrtümer zum Konflikt Israels mit der Hamas vor. (Ich würde sie die fünf gängigsten Realitätsverweigerungen nennen.)

Gideon Böss beschreibt die Probleme der (deutschen) Linken und Antifas mit dem offen ausgebrochenen Antisemitismus in unserem Land.

Lila macht Ferien in der Heimat – und hat (berechtigterweise) einen ziemlich miesen Eindruck von unseren Medien.

Der neue Antisemitismus – von den Medien hofiert und von der Politik finanziert: Vera Lengsfeld über den leugnenden Umgang mit dem heute wichtigsten Antisemitismus-Feld.

Der aktuelle Antisemitismus – wie und wo er sich offenbart, fasst Alexander Kissler noch einmal zusammen.

Melody Sucharewicz über die Rolle der Medien beim Schüren des Hasses auf Israel.

Gerd Buurmann zerpflückt eine kommentierende Journalistin, die Gülle von sich gab.

Martin Krauss über gängige, aber völlig unangebrachte Phrasen der Nahost-Friedensbengel.

Jennifer Nathalie Pyka setzt sich mit dem Umgang mit den Antisemitismus-Ausfällen auf angeblich pro-palästinensischen Demonstrationen auseinander – unser Staatsapparat samt Medien und Antisemitismusforschung kommen – leider völlig zurecht – entsprechend schlecht weg.

Ein Vergleich des Umgangs der Medien in Israel und bei uns (mit Exkurs auf die arabischen Medien) kommt zu dem Ergebnis: Tatsächliche Berichterstattung und Diskussion gibt es in deutschen Qualitätsmedien mitnichten. Sie könnten sich ein Beispiel an Israel nehmen – oder sogar an arabischen.

Die Audiatur-Stiftung hat einen Artikel von Pierre Rechov übersetzt, der sich mit der Rolle der Medien im Nahost-Konflikt beschäftigt – Die Reality-Show der Terroristen: Welche Story ist „romantischer“?

Henryk M. Broder beschreibt, welche Folgen zwei harmlose, selbstgebastelte Raketen hatten und haben werden – zwei, die keinen Schaden anrichteten, aber Geschichte geschrieben haben.

Die israelische Botschaft hat eine Sammlung an Twitter-Einträgen von Auslandsjournalisten übersetzt, die zeigen, dass die Hamas menschliche Schutzschilde benutzt.

Lizas Welt hat eine für den Telegraph nicht wirklich gewöhnliche Kolumne übersetzt; noch ungewöhnlicher: dass eine solche Kolumne von einem britischen Gewerkschafter geschrieben wurde. Dieser erklärt, was die Rufe nach „Verhältnismäßigkeit“ in Wirklichkeit bedeuten, die immer nach dem Feigenblatt „Israel hat das Recht sich zu verteidigen“ kommen.

Was hat es mit den Tunneln im Gazastreifen auf sich? Weshalb sind die Israelis so scharf darauf, sie zu beseitigen? Gil Yaron beschreibt es in der WELT.

Guter Vorschlag für Friedensdemonstranten in Israel.

Englischsprachiges:
– Die Hamas-Granden lassen es sich gut gehen und leben im Wohlstand – völlig ohne Verbindung zum gemeinen Volk.

Stoff für’s Hirn

20. Juli 2014 um 10:11 | Veröffentlicht in Lesen! | Hinterlasse einen Kommentar

Steinmeier ist in Nahost, angeblich nicht, um Frieden zu machen. Dafür mit umso entweder dümmlichen oder boshaften Ideen. (Broder kann es übrigens auch nicht lassen ihn zu watschn.)

Reiner Bonhorst greift ein wenig in die Geschichte und ihre Entwicklung vom rechten zum linken Judenhass (ersterer ist immer noch böse, letzterer ist gut). Wunderbar zynisch.

Claudio Casula gibt ein paar Grunddaten zu immer wieder hinausposaunten Dummheiten der Israelgegner weiter.

Der Antisemitismus ist wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Besonders auch bei den „Eliten“. (Nur gibt das keiner zu.)

Rika schildert ihre Erfahrungen mit Diskussionsversuchen in „pro-palästinensischen“ Foren – die zeigen eigentlich, dass diese ganzen Leute nicht pro-palästinensisch sind, sondern vor allem eins: antisemitisch!

Beer7 hat ein paar Gedanken zur Strategie der Hamas. Die üblichen Verdächtigen werden darauf wieder reinfallen (wollen).

Gastbeitrag von Dr. Nathan Warszawski bei tapfer im nirgendwo über die demonstrierenden deutschen Israelhasser und eine pro-israelische Kundgebung in Köln.

Die „Friedensbewegung“ – muss eine Bankrotterklärung ausgeben, weil sie Kriegshetzer und Völkermörder unterstützt.

Claudio Casula knöpft sich die verlogenen Krokodiltränen der angeblichen Friedensbewegten vor – die in Wahrheit nur und ausschließlich gegen Israel schießen wollen. Mal sehen, ob die Fakten irgendeine Wirkung haben werden.

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