Zum Mörder von Ft. Hood und drumherum

10. November 2009 at 22:28 | In Medien + Islam, Terroranschläge, USA | 1 Comment

Schonmal die Visitenkarte von Nidal Hasan gesehen? Da hat er sehr schön deutlich gemacht, wer und was er ist: „Soldat Allahs“.
Einer, der seinen Vermieter zwei Wochen vor der Tat darüber informierte, dass er ausziehen würde; er verzichtete auf die Rückzahlung der Kaution und einer Monatsmiete – der Vermieter solle das Geld jemandem geben, der es brauchen könne. Begleitet war das von Tiefkühlkost, die ein Nachbar bekam und dem Dank an einen Nachbarn für dessen Freundschaft. So viel also zur Spontanität der Tat.

Der Mann war sehr aktiv bei seinen Missionsversuchen. Er hat auch eine PowerPoint-Präsentation (hier als PDF-Dokument gespeichert) zusammengestellt, in der er genau die Verse benutzt, die von westlichen Apologeten gerne als Erfindung von „Islamophoben“ abtun wollen; er erklärt auch die defensive und offensive Erklärung des Begriffs Jihad.

Noch ein kleines Stückchen Wissen, das die Öffentlichkeit nicht erreichen soll: Hasan versuchte Kontakt zu Personen zu bekommen, die mit Al-Qaida in Verbindung stehen; die Geheimdienste wussten davon, aber es ist nicht klar, ob sie die US Army darüber informierten. Die CIA weigert sich, die Geheimdienst-Ausschüsse darüber zu informieren, ob und ja, welche Informationen sie zu Hasans Bemühungen haben.

Und was können wir aus der muslimischen Gemeinde der USA hören? Eine ganze Menge, allerdings gehört dazu auch reichlich solches:
- Anwar al-Awlaki, ehemaliger Imam einer Moschee, die Hasan in Nordvirginia besuchte (genauso wie drei der Attentäter vom 9/11), stellte fest: „Die einzige Art, wie ein Muslim islamisch rechtfertigen, dass er als Soldat in der US Army dienst, besteht in der Absicht den Spuren von Männern wie Nidal zu folgen.“ (Der Mann ist in den USA geboren; heute hält er sich im Jemen auf, von wo aus er Jihadisten online inspiriert. Es könnte interessant sein die ganze Stellungnahme des Modell-Imam zu lesen [in Englisch]. Ebenso, wie er in den USA gewirkt hat.) Die Anhänger al-Awlakis sind genauso beglückt wie der Imam selbst.
- Aus der Islamischen Gemeinde von Greater Killeen in Texas kommt diese Äußerung: Der Mann hat „ehrlich kein Mitleid“ mit den Opfern des Massenmords.
- Aus New York erreicht uns diese Nachricht der revolutionären Muslime: „Ein Offizier und Gentleman wurde verwundet, während er an einem Präventivangriff teilnahm. Genesen Sie bald, Major Nidal. Wir lieben Sie.“

Wie gesagt, es wird „auch“ geäußert – leider aber keine seltenen Einzelfälle. Man kann nur hoffen, dass diese Leute aus der großen Menge der nicht extremen Muslime viel Gegenwind bekommen. Die Erfahrung lehrt allerdings anderes. Aber vielleicht ist das ja ein Weckruf.

Keinen Weckruf gibt es offensichtlich bei der Washington Post. Sie interpretiert den Aufruf Obamas „keine voreiligen Schlüsse“ zu ziehen so: „Vier Stunden später soll er im Soldier Readiness Center bei einem Amoklauf das Feuer eröffnet haben…“
Auch drei Tage später sind sie nicht besser: „Der Armee-Psychiater, von dem man glaubt, er habe in Fort Hood 13 Menschen getötet zu haben…“

- TIME glaubt an ein „Sekundärtrauma“, das den Mann getrieben habe, nachdem schon über „Stress“ spekuliert wurde.

Was die Medien (und das „offizielle“ Amerika, einschließlich der Militärführung) angeht, haben einige klare Worte gefunden:
- Daniel Pipes stellt die Vernebelungs-Versuche den Fakten gegenüber.
- Hugh Fitzgerald nimmt einen Artikel der New York Sunday Times auseinander, in dem er den „Nebel“ durchleuchtet, der dort beispielhaft abgedruckt wurde.
- In einem weiteren Text fasst Fitzgerald alle gesicherten Informationen zusammen, die es (bis zum 9.11.09) über Nidal Hasan gibt.
- CNN ist besonders perfide: Dort verdrehten sie die Aussage eines bei dem Anschlag verwundeten Soldaten, um den Jihad-Charakter der Tat zu entschärfen.
- Zur Spekulation von Post- und „Prä-traumatischer Belastungsstörung“ („Prä-“ scheint eine sehr aktuelle Neu-Erfindung zu sein) hat ein Soldat einiges zu sagen, der im Irak einen Arm verlor. Die Kurzversion: „Bullshit.“

Die sonstigen Reaktionen des offiziellen Amerika?
- Die Regierung macht sich Sorgen wegen „Gegenreaktionen“ gegen Muslime. (Die Regierung und das Militär der Philippinen scheinen islamophob zu sein – sie machen sich solche Sorgen nicht, sondern schwören islamischen Terroristen Vergeltung für ihre Morde.)
- Janet Napolitano, die das Ministerium für Heimatverteidigung leitet, hat auch nicht im Sinn, die Amerikaner zu überzeugen, dass sie von ihr vor muslimischem Terror geschützt werden. Ihre vorrangige Sorge ist der Schutz vor einem drohenden Phantom: der „antimuslimischen Gegenreaktion“.
- Der Generalstaatsanwalt setzt sich über den Bann des FBI hinweg und wird auf einer Veranstaltung der extremistischen Muslim-Organisation CAIR sprechen.

Kölsche Hetze – zum ‚Anti-Islamisierungskongress‘ (2)

10. Mai 2009 at 21:50 | In Deutschland, Europa+Islam, Medien + Islam | 1 Comment
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Samstag: Um 18.10 Uhr zeigt sich der Kommentator auf WDR2 erleichtert: Es hat kaum Übergriffe gegeben, alles ist ruhig geblieben, nur ganz wenige Festnahmen. Und durchgängig wurde der Eindruck erweckt, dass, hätte es Gewalttaten gegeben, „die Rechtsextremen“ dafür verantwortlich gewesen wären, nicht die Täter – obwohl die Linken dafür gelobt werden, dass kaum jemand festgenommen werden musste („letztes Jahr hatte es noch mehr als 800 Festnahmen“ linker Gegendemonstranten gegeben). Allgemeines Schulterklopfen also. Man feiert sich dafür, den rechte Kongress aufgewertet und den Pro-Parteien Munition geliefert zu haben, damit die sich weiter als Opfer darstellen können. Die können sich jetzt hinstellen und festhalten, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland im Allgemeinen und Köln im Besonderen nur mit massivem Polizeischutz aufrecht erhalten werden kann. Völlig zu recht können sie behaupten, dass die Undemokraten, die Intoleranten, die Gewalttätigen links zu verorten sind, denn die haben es auch diesmal wieder gezeigt, wenn auch die meisten sich angesichts des massiven Polizeiaufgebots doch lieber einigermaßen im Griff hielten. Wer da Sieg skandiert, der muss sich mindestens im Klaren sein, dass es ein Pyrrhussieg ist – denn wieder haben die angeblich so „Toleranten“ und Friedensfreunde in Köln Menschen verloren, die sich den Pro-Parteien zuwenden, weil sie keine Alternative finden. Hier gibt es eine Aufgabe für andere. Nur, dass es denen so gehen wird, wie Ralph Giordano: Er wurde nach seiner Islamkritik nur nicht als Neonazis bezeichnet, weil er Holocaust-Überlebender ist.

n-tv macht dann wieder beim Fälschen weiter: In den Nachrichten von 21.00 Uhr wird vom „Antiislam-Kongress“-Geschehen „berichtet“. Darüber hinaus wurden Bilder von Versuchen von Gegendemonstranten, gewaltsam die Polizeisperren zu durchbrechen, mit Text von friedlichem Protest überlagert.

Am Sonntag analysiert cosmo tv auf WDR-Fernsehen die Problematik der Pro-Köln-Lage. Völlig richtig Analyse: Die Leute haben Sorgen, die Sorgen werden nicht ernst genommen, die Besorgten wollen nicht in die rechte Ecke gestellt werden, aber sie haben niemanden sonst, der sich der Thematik annimmt, weil „die da oben“ über alle Köpfe hinweg entscheiden. Konsequenz? Nichts. Wir machen immer so weiter, auch der WDR. Na, herzlichen Glückwunsch!

Ansonsten gibt es kaum noch Informationen. Der Express höhnt, die Teilnahmezahlen am Anti-Islamisierungs-Kongress seien peinlich niedrig. Dafür blähen sie dort die Zahl der Gegendemonstranten auf, wie die Pro-Leute die ihren nach oben „korrigieren“.

Kölsche Hetze – zum ‚Anti-Islamisierungskongress‘ (1)

9. Mai 2009 at 11:32 | In Deutschland, Europa+Islam, Medien + Islam | Leave a Comment
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Vorab eins: Ich bin nicht für „Pro-Köln“. Ich bin aber dagegen, sich mit Parolen großmäulig hinzustellen und „Faschisten“ und „Nazis“ zu brüllen. Und ich bin dagegen, dass die Demokratie weiter so vergewaltigt wird, wie im September in Köln. Ich bin dafür vor der islamischen Eroberung Europas zu warnen. Aber ich bin dagegen, dass das Leute tun, die das Thema nur als Vehikel benutzen. Es ist grausig zu sehen, wie in Köln die Besorgnisse der Bürger nur in deren Diffamierung resultiert und einer Bewegung in die Arme getrieben werden, die zweifelhafte Vertreter dieser Bürger sind – aber offensichtlich die einzigen, die sich der Besorgnis annehmen (oder sie missbrauchen). In Köln muss sich einiges ändern. Dazu sind die Etablierten nicht bereit. Die Kölner Toleranz geht leider auch nicht einen Millimeter weiter als bis zum eigenen Tellerrand. Wer irgendwo von der offiziell verordneten Linie abweicht, wird in die Nazi-Ecke gestellt. So macht man die Rechtsextremen glaubwürdig und zur Alternative für die von der Politik Enttäuschten.

Angesichts des Polizeiaufgebots ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Szenen vom letzten Jahr wiederholen. Die Berichterstattung wird aber mit ziemlicher Sicherheit dafür sorgen, dass die Aggressoren nicht unbedingt da verortet werden, wo sie sind – oder zumindest der „Kongress“ als Ursache da stehen wird und nicht die undemokratische Einstellung und GEwaltbereitschaft der Autonomen.

Freitag:

Die Qualitätsmedien lügen die ganze Sache um:

Beim WDR wird der Anschein erweckt, als würde der Antiislamisierungskongress illegale Kundgebungen abhalten wollen, denn das „Oberverwaltungsgericht NRW hatte eine für Samstag geplante ‚Pro-Köln“-Kundgebung am Kölner Dom untersagt. (WDR Teletext S. 118 vom 8.5.09)

Ein weiterer „Kölner Sender“, RTL, „berichtet“ im Nachtjournal ähnlich – erst eine Weile später wird gesagt, dass die Kundgebung zwar am Dom untersagt, aber dafür ins rechtsrheinische Deutz verlegt wurde. Dafür fährt hier selbst der Polizeisprecher scharfe Geschütze auf und erweckt den Eindruck, dass die Gewalt nur von den Antiislamisierungs-Demonstranten ausgeht. Das zieht sich durch alle Äußerungen, selbst dort, wo eindeutig „Autonome“ die Polizei angreifen.

Einzig Vox macht darauf aufmerksam, dass die Linken die Gewalttäter sind und die Polizei angreifen und dass eine Verlegung der Demonstration statt fand, ohne vorher den Eindruck zu erwecken, die ganze Veranstaltung sei verboten.

Von den Demonstrationen im „Kölner Umland“ scheint es einzig in Leichlingen wirklich sinnvoll zugegangen zu sein: Keine gewaltbereiten Autonomen, kein Riesen-Hype – die Geschäftsleute haben einfach früher Schluss gemacht, die Innenstadt war leer, weil außen rum Schilder standen, die darauf aufmerksam machten, dass hier die nicht Gewollten ins Leere laufen sollten.

Samstag (bis mittags):

WDR2, 10 Uhr-Nachrichten – ich staune: Es wird tatsächlich gesagt, dass zu den Gegendemonstranten „gewaltbereite Autonome“ gehören, mit denen die Polizei bereits „Auseinandersetzungen hat“.

Mit Unwahrheiten agiert der WDR allerdings beim Rückblick auf die verhinderte Veranstaltung vom letzten September: Die oft gewalttätigen Aktionen gegen Leute, die zum Veranstaltungsort wollten, heißt es, die Kongressgegner hätten die Veranstaltung erfolgreich mit Sitzblockaden massiv gestört. Offensichtlich für nicht schlecht befunden wird auch, dass es in der Nähe der Pro-Kundgebung eine Gegenveranstaltung von DKP und DGB-Jugend gibt – eine etwas zweifelhafte Sache, dass die so erlaubt wird, wurde doch aus Sicherheitsgründen die „rechte“ Veranstaltung extra nicht am Dom genehmigt. So schafft man weiter Konflikt- und Gewaltpotenzial, das dann liebend gerne wieder den Pro-Parteien in die Schuhe geschoben werden wird. Die Aussage von Ralph Giordano, der von „einem faschistischen Großspektakel“ sprach, könnte sich gegen alles richten, was in Köln vor sich geht – beim WDR scheint sie ausdrücklich nur gegen die Pro-Leute gerichtet zu sein. Vielleich kann jemand herausfinden ob Giordano sich nur gegen den Kongress gewandt hat oder auch gegen die Gegendemonstrationen. Meines Wissens hat sich Giordano im September genauso gegen den Kölner Gegenterror ausgesprochen.

Der Kölner Stadt-Anzeiger (Leverkusener Ausgabe) schreibt einen kurzen Satz zu Gegendemonstranten, die gewaltsam die Polizeikette durchbrechen wollten, dann ausführlich über „Pro“-Ordner, die „vor Handgreiflichkeiten nicht zurückschreckten“, so dass die „Polizei die ‚Ordner‘ zur Ordnung rufen musste“. Von wem die „Handgreiflichkeiten“ ausgingen bzw. provoziert wurden, wird nicht gesagt. Der Leser muss davon ausgehen, dass die „Pro“-Leute die Aggressoren waren – eine andere Variante wird ausgeschlossen. Angesichts des in Leverkusen bekannten linken Aggressions-Potenzials eine Sache, die klargestellt werden müsste. Von der Schlagzeile „Trillerpfeifen, aggressive Sprüche“ wird auch nur das Pfeifen der Gegendemonstranten substanziiert.

Die Rheinische Post (online) schreibt nichts über die Kundgebungen vom Freitag. Die Auflagen bzw. Verbote gegen die „Pro“-Veranstaltung werden ausführlich geschildert. Die Gegenveranstaltung auf dem Heumarkt ebenfalls. Zum ersten Versuch vom September heißt es: Die erste Auflage des „Anti-Islamisierungskongresses“ war im September 2008 von der Polizei abgebrochen worden, weil es am Rande schwere Ausschreitungen mit linksautonomen Gegendemonstranten gegeben hatte. So verschleiert man, was wirklich passierte, da der geneigte Leser den Eindruck bekommen dürfte, die Auseinandersetzungen hätten zwischen den verhassten Teilnehmern und den linksautonomen Gegendemonstranten stattgefunden, während es ausschließlich physische Aggressionen der Linken waren.

Die Irren sterben nicht aus, sie vermehren sich

10. April 2009 at 19:51 | In Europa+Islam, Medien + Islam, Terrorismus | 2 Comments
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Der Hollywood Reporter berichtet:

Eine niederländische Fernseh-Jury hat Osama bin Land für nicht schuldig an den Anschlägen des 11. September befunden.

Zum Abschluss der Sendung „Advokat des Teufels“ am Mittwochabend im niederländischen Sender Nederland 2 entschied eine Jury aus zwei Männern und drei Frauen zusammen mit dem Studiopublikum, es gebe keine Beweise, dass bin Laden der führende Kopf hinter den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon im Jahr 2001 war.

Die Niederlande, Heimat von Endemol, dem Erfinder von „Big Brother“, ist bekannt für neues, formatbasiertes Fernsehen. Aber selbst für holländische Standards reizt „Des Teufels Advokat“ der Amsterdamer Produktionsfirma AVRO die Grenzen aus.

In der Sendung steht der Star-Anwalt Gerard Spong für einige der schlimmsten Kriminellen der Welt ein.

In der letzten Ausgabe war Spong in der Lage die Jury zu überzeugen, dass bin Ladens Verbindung zum 11. September ein Produkt „westlicher Propaganda“ war. Die Jury entschied auch, dass es keine ausreichenden Beweise gab um zu beweisen, dass bin Laden der wirkliche Anführer des Terrornetzwerks Al-Qaida ist. Die Jury entschied allerdings, bin Laden sei ein „Terrorist, der den Islam missbraucht hat“.

Abgesehen davon, dass dieses Beispiel gegen ein Rechtssystem mit Jury spricht: Was muss eigentlich noch passieren, bis solche Trottel begreifen, was die Terroristen längst selbst prahlend eingestanden haben?

Was ist übrigens hiermit:

Al-Jazira strahlte vorher nie gesehenes Material aus, auf dem Osama bin Laden mit den Flugzeugentführern des 9/11 zu sehen ist – im September 2006, fünf Jahre nach den Anschlägen.
Al-Qaida veröffentlichte ein Video mit Osama bin Laden mit den 9/11-Entführern UND dem Al-Qaida-Führer im Irak.

Aber Osama bin Laden ist unschuldig? 9/11 ein Produkt „westlicher Propaganda“? Wie blöde muss man sein, um das immer noch zu glauben?

Offenbar haben die „Ankläger“ in dieser „Gerichtsshow“ ihre Hausaufgaben nicht gemacht – oder sind der Meinung gewesen, dass dieses „Urteil“ herauskommen sollte, weil sie die Variante der „Verteidigung“ für richtig hielten. Oder die Jury hat alles für Mumpitz befunden, was die „Anklage“ vorlegte. Kann ja auch sein.

Auf jeden Fall passt dieses Ergebnis voll in die irre Sicht der Welt, wie sie immer mehr vorzuherrschen scheint.

Europas Krieg gegen die freie Meinungsäußerung

12. Februar 2009 at 23:40 | In EU-Europa, Europa+Islam, Medien + Islam, USA, die Welt+Islam | 3 Comments
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Sören Kern, Brussels Journal, 7. Februar 2009

Das Appellationsgericht in Amsterdam hat einen Strafprozess gegen das niederländische Parlamentsmitglied befohlen, weil er den Islam kritisiert. Die Entscheidung des Gerichts hebt eine frühere Entscheidung der niederländischen Staatsanwaltschaft auf, die entschieden hatte, dass es nicht genug Beweise dafür gibt Geert Wilders, den Führer der konservativen Freiheitspartei, wegen Hassverbrechen anzuklagen, nachdem er seinen knallharten Film produzierte, der sagt, der Islam werbe für Gewalt. In der schriftlichen Entscheidung sagte das Appellationsgericht: „Durch die Angriffe auf die Symbole der muslimischen Religion beleidigte Wilders außerdem muslimische Gläubige.“

Das Urteil wird die muslimischen Einwanderergruppen in Holland zufrieden stellen, die das Appellationsgericht anriefen, um das Justizministerium zu zwingen Wilders wegen der Äußerung seiner Meinung vor Gericht zu stellen. Viele andere sagen aber, das Gerichtsverfahren ist ein alarmierender Angriff auf die freie Meinungsäußerung durch politisch korrekte Aktivisten-Richter, die versuchen Kritik an der wachsenden Macht des Islam in Europa zum Schweigen zu bringen.

Wilders, der sich regelmäßig gegen die Islamisierung der Niederlande ausspricht, sagt: „Das Urteil des Gerichts ist ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung… Die Teilnahme an der öffentlchen Debatte ist zu einer gefährlichen Aktivität geworden. Wenn man seine Meinung sagt, riskiert man eine Anklage… Wer wird für unsere Kultur einstehen, wenn ich zum Schweigen gebracht werde?“

Wilders ist natürlich nur der jüngste Fall in einer Reihe niederländischer Bürger, die mit dem promuslimischen Denken im postchristlichen Holland kollidieren. 2002 wurde der Politiker Pim Fortuyn wegen seiner Ansichten zum Islam und muslimischer Einwanderung ermordet. 2004 wurde der Filmemacher Theo van Gogh erstochen, weil der einen Film produzierte, der den Islam kritisierte. 2006 wurde die ehemalige Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali zur Flucht aus dem Land gezwungen, nachdem sie die Misshandlung von Frauen in islamischen Gesellschaften kritisierte.

Was den Fall Wilders jedoch zu einem anderen macht: Der niederländische Staat selbst gibt jetzt dem Druck muslimischer Einwanderer nach, die jegliche Meinung kriminalisieren wollen, von der gesagt werden könnte, sie beleidige den Islam oder kritisiere die muslimische Einwanderung.

Aber Holland ist nicht das einzige europäische Land, das sich im Krieg mit der Ausübung der freien Meinungsäußerung befindet. In Österreich wurde z.B. die Parlamentarierin Susanne Winter für das „Verbrechen“ verurteilt gesagt zu haben, dass „im heutigen System“ der Prophet Mohammed als „Kinderschänder“ betrachtet werden würde, wobei sie sich auf seine Heirat mit einem sechsjährigen Kind bezog. Sie wurde außerdem wegen „Hetze“ verurteilt, weil sie warnte, Österreich sehe sich eines „islamischen Einwanderungs-Tsunami“ gegenüber.

In Italien wurde die Journalistin und Autorin Oriana Fallaci vor Gericht gezerrt, weil sie schrieb, der Islam „bringt Hass statt Liebe und Sklaverei statt Freiheit“. Sie starb im September 2006, zwei Monate nach dem Beginn ihres Verfahrens. In Frankreich wurde der Romanautor Michel Houellebecq angeklagt, weil er den Islam „die dümmste Religion“ nannte. Er wurde im Oktober 2002 frei gesprochen. In der jüngeren Vergangenheit wurde die Tierrechts-Aktivistin Brigitte Bardot im Juni 2008 von einem Gericht in Paris wegen „Aufhetzung zu Rassenhass“ verurteilt, weil sie forderte, dass Muslime Tiere erst betäuben sollten, bevor sie sie schlachten.

In Großbritannien hat der Racial and Religious Hatred Act von 2006, der das neue Verbrechen der absichtlichen Aufrührung von religiösem Hass gegen Völker aus religiösen Gründen schuf, zu einem Eifer geführt, der ans Absurde grenzt. In Nottingham strich z.B. die Grundschule Greenwood ein Krippenspiel, weil es mit dem muslimischen Fest Id al-Adha kollidierte. In Scarborough entfernte das Yorkshire Coast College die Worte Weihnachten und Ostern aus seinem Kalender, um keine Muslime zu beleidigen. In Schottland entschuldigte sich das Tayside Police Department dafür einen Deutschen Schäferhund-Welpen als Werbefigur für eine Kampagne benutzt zu haben, um ihre neue Nichtnotfall-Nummer bekannt zu machen. Die Postkarten sind für die 3.000 Mitglieder starke muslimische Gemeinde möglicherweise beleidigend, weil die islamische Rechtstradition sagt, dass Hunde unrein sind.

In Glasgow wurde ein christlicher Radiomoderator nach einer Diskussion zwischen einem Muslim und einem Christen gefeuert, in der es darum ging, ob Jesus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist. In Cheshire wurden zwei Schüler der Alsager High School von ihrem Lehrer bestraft, weil sie es ablehnten als Teil ihres Religionsunterrichts zu Allah zu beten. In East London wurden alle gewählten Mitgliedern des Stadtrats von Tower Hamlets angewiesen, sie sollten während des Tages in Stadtratstreffen während des muslimischen Monats Ramadan nicht essen. Es wurden auch Sonderarrangements getroffen, um die Stadtrats-Sitzungen für muslimische Gebete zu unterbrechen. Inzwischen wurden eine Weihnachtsfeier der Mitarbeiter in „Festmahl“ umbenannt.

Die Muslime sind auch nicht die einzigen, die die freie Meinungsäußerung in Europa einzuschränken versuchen. In Großbritannien z.B. sieht sich die Regierung Druck von Homosexuellen-Aktivisten gegenüber, einen Zusatz für freie Meinungsäußerung, der einem kontroversen „Schwulenhass“-Gesetz hinzugefügt wurde, zu kippen. Die Klausel zur freien Meinungsäußerung, die besagt, dass homosexuelle Praktiken zu kritisieren oder Menschen dazu zu drängen, sich vor solchem Verhalten zurückzuhalten, an sich nicht als Verbrechen angesehen; dieser Klausel wurde das neue Vergehen hinzugefügt: „Hetze zu homophobem Hass“. Jetzt will die Regierung aber diesen Schutz entfernen. Das Verbrechen der Hetze zu homophobem Hass schließt jegliche Worte oder jegliches Verhalten ein, die drohend sind oder dazu dienen sollen Hass zu schüren. Es droht eine Höchststrafe von sieben Jahren Gefängnis.

Auf europäischer Ebene diskutieren inzwischen Minister der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Entwurf einer EU-Direktive, der darauf abzielt das Verbot von Diskriminierung und „Belästigung“ in die Vorschriften des Guten und Dienstvollen aufzunehmen. Das neue Recht würde z.B. christliche Adoptions-Agenturen schließen, wenn sie es ablehnen gleichgeschlechtlichen Paaren Kinder zu vermitteln. Die Definition von „Belästigung“ ist derart schwammig, dass selbst moderate Erklärungen des christlichen Glaubens zu sexuellem Verhalten oder anderen Religionen als Verbrechen angesehen werden können.

Europas Krieg gegen die freie Meinungsäußerung ist das Ergebnis einer tief greifenden Identitätskrise, die von der alles einschließenden Aufgabe der traditionellen jüdisch-christlichen Werte im Zusammenspiel mit der Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern verursacht ist. Aber in ihrem Eifer das freie Denken und die freie Meinungsäußerung zu kriminalisieren zerstören die linken Wächter der Orwellschen politischen Korrektheit systematisch die europäische Demokratie.

Nicht nur die politischen Eliten Europas nutzen die Gesetze über Hassverbrechen, um Menschen mit Meinungen zum Schweigen zu bringen, die der offiziellen Staatspolitik nicht entsprechen. Außerdem teilten sie die Europäer in zwei Gruppen (die Mehrheit und die Minderheit), jede mit unterschiedlichen Rechten und Verpflichtungen. Die Minderheit (Muslime, Homosexuelle, Sozialisten) drückt der Mehrheit (Nichtmuslimen, Heterosexuelle, Nichtsozialisten) ihren Willen auf, indem sie aggressiv diejenigen verklagen, die es ablehnen sich einzuordnen.

Den Europäern fehlt etwas wie der amerikanische erste Verfassungszusatz, was bedeutet, dass sie dafür bestraft werden können, die „falsche“ Meinung zu äußern. Doch der europäische Krieg gegen die freie Meinungsäußerung sollte den Amerikanern als Warnung vor den Risiken der Selbstgefälligkeit dienen. Denn die Obama-Administration sagt, sie solle „die Bundes-Hassverbrechen-Gesetzgebung stärken, den Schutz vor Hassverbrechen ausbauen, indem der Matthew Shepherd Act verabschiedet wird und die Verstärkung der Strafrechts-Abteilung des Justizministeriums neu beleben“. Einige Politiker haben darüber hinaus Unterstützung für die Wiedereinsetzung der Fairness Doctrine zum Ausdruck gebracht, womit praktisch die Meinungen von Dutzenden Millionen Amerikaner zensiert würde.

Vor über 200 Jahren warnte Thomas Jefferson vor dem langsamen Abdriften von der Freiheit in die Tyrannei, als er feststellte: „Es gibt Rechte, von denen es nutzlos ist sie der Regierung zu überlassen und von denen man immer wieder feststellte, dass Regierungen Eingriffe in sie vornahmen. Dies sind die Rechte unsere Gedanken zu denken und durch Reden oder Schreiben zu veröffentlichen.“

Werden die Vereinigten Staaten auf den Spuren Europas wandeln?

(crossposted bei EuropeNews)

Kafka hält Einzug in britische Gerichte

21. Dezember 2008 at 10:15 | In Europa+Islam, Medien + Islam | Leave a Comment
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Melanie Phillips, diary, 19. Dezember 2008

Zu guter Letzt ist die Frage des britischen Verleumdungsklagen-Tourismus ans Tageslicht gekommen. Der Labour-Abgeordnete Denis MacShane initiierte eine Debatte im Unterhaus, um die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass Großbritannien, die Wiege der freien Meinungsäußerung und politischen Freiheit, das Epizentrum des Versuchs geworden ist die Diskussion des Terrorismus und anderer schädlicher Aktivitäten nicht mehr zuzulassen, in die gewisse reiche Ausländern verwickelt sind, die Großbritanniens heftige Verleumdungsgesetzgebung ausnutzen, um alle zum Schweigen zu bringen, die versuchen über sie zu schreiben. Bemerkenswerterweise werden amerikanische Legislativen gezwungen Gesetzesentwürfe zu verabschieden, die die britischen Gerichte davon abhalten amerikanische Autoren dafür zu bestrafen, dass sie Bücher und Artikel schreiben, die in den USA frei gelesen werden können, für die Ausländer mit genügend großen Geldbeuteln sie aber vor britischen Gerichten verklagen können.

Dieses Phänomen ist derart bösartig, dass sogar schon die Aufmerksamkeit auf es zu lenken bedeutet eine Verleumdungsklage zu riskieren. Aber was immer im Parlament gesagt wird, kann berichtet werden. So können wir also zum ersten Mal, wie MacShane sagt, erfahren von der

… kafkaesken Lage der Autorin Rachel Ehrenfeld, deren Buch mit dem Titel „Funding Evil“ [Das böse finanzieren] den Geldfluss zu extremistischen Organisationen untersuchte, die eine Ideologie des Hasses predigen, die mit dem Wahhabismus und anderen die Demokratie verbietenden Aspekten fundamentalistischer islamischer Ideologie verbunden sind. Es ist nicht gerade ein Geheimnis, dass ein Großteil des Geldes, das fundamentalistisch-extremistische Organisationen finanziert hat, die Jihad unterstützen, aus Saudi-Arabien gekommen ist. Frau Ehrenfelds Buch, das in Amerika veröffentlicht wurde, nicht in Großbritannien, nannte einen saudischen Milliardär namens Khalid bin Mahfouz. Obwohl das Buch in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde und in keinem britischen Geschäft zu kaufen war, fand er Anwälte, die in Großbritannien klagten. Ein britischer Richter erließ eine Geldstrafe und die Gerichtskosten gegen Frau Ehrenfeld und sagte, ihr Buch solle vernichtet werden, dabei war sie nicht einmal im Gericht anwesend. Kein amerikanisches Gericht würde eine so offenkundige Zensur in Erwägung ziehen.

Diejenigen, die Gelder sammeln, müssen so umfangreich wie möglich überprüft werden; manchmal sammeln sie für angeblich für soziale Zwecke, das Geld landet aber bei der Werbung für fundamentalistische Ideologie, die die Hirne junger Männer und Jungen durcheinander bringen und sie dazu bringt Terroristen zu werden. Es gibt in Saud-Arabien keine freie Meinungsäußerung, also ist es die Pflicht anderer aufzudecken, was geschieht. Mit der Hilfe britischer Verleumdungsklagen-Anwälte hat Herr Mahfouz 33 Klagen gegen jene begonnen, die diesen wichtigen Bereit des öffentlichen Interesses untersuchen. Cambridge University Press sah sich genötigt das von Robert Collins und J. Millard Burr geschriebene Buch „Alms for Jihad“ [Almosen für den Jihad] einstampfen, um einer Verleumdungsklage vor britischen Gerichten zu entgehen, die sich anscheinend zur Zeit auf die Seite derer stellen, die Extremismus finanzieren, statt auf die derer, die versuchen das zu zügeln. Auch der Fall des Nadhmi Auchi fällt dazu ein. Was ist los, wenn die Cambridge University Press – kein seltsamer kleiner, obsessiver Verlag, sondern seit Jahrhunderten eine der Blumen des britischen Verlegertums – ein Buch einstampfen muss, weil britische Gericht die freie Meinungsäußerung nicht weiter aufrecht erhalten?

Ein Tunesier hat die britischen Gerichte genutzt, um den Fernsehsender al-Arabiya aus Dubai zu verklagen, der in Arabisch sendet. Im November sprach ein britischer Richter dem Mann £165,000 zu, ohne dass al-Arabiya im Gericht vertreten war. Mohammed Sawalha griff im Sommer die Feiern zum 60. Jahrestag des Staates Israel an und verwies auf das „jüdische Übel“ in Großbritannien. Das wurde auf der politischen Internetseite Harry’s Place berichtet und sofort drohte Herr Sawalha mit einer Klage. In einer Zeit, in der wir die stärkste Untersuchung brauchen, wer die Ideologie finanziert, die zum Terrorismus führt, finden wir britische Gerichte, Richter und Anwälte vor, die in die entgegengesetzte Richtung arbeiten: um Untersuchungen zu verhindern. Ich bezweifle, dass irgendeiner der fraglichen Anwälte, der Richter oder Gerichtsbediensteten Arabisch lesen kann oder irgendeine wirklich mit der wahhabistischen oder fundamentalistisch islamischen Ideologie bekannt ist und doch handeln sie als Verteidiger derer, die die extremistische Ideologie fördern, nicht diejenigen, die versuchen sie zu entlarven.

… die surreale Natur des Verleumdungsklagen-Tourismus ist im Fall der dänischen Zeitung Ekstra Bladet zu finden, die sich von der Kaupthing-Bnak aus Island verklagt sah, nachdem sie diese kritisierte. Die Zahlungseinstellungen der Kaupthing hatte für Unruhe bei britischen Sparern gesorgt und jedes Mitglied des Parlaments wird in seinem Wahlkreis jemanden haben, der Geld verloren hat und sich große Sorgen macht. Der Kollaps und das falsche Handeln von Kaupthing könnte dafür sorgen, dass Island wieder zu einer landwirtschaftlichen Wirtschaft zurückkehrt. Man sollte daher denken, dass die Offenlegung der Tuns der Bank im größten Interesse der Öffentlichkeit gewesen sein würde, aber nein. Die britische Verleumdungsklagen-Firma Schilling and Lom [inzwischen Schillings genannt] – sie verdiente mit Sicherheit eine Menge Schillinge durch diesen Fall – scheint sich auf die aggressive Werbung für dieses Geschäft zu spezialisieren; gemeinsam mit der berüchtigten Carter-Ruck agierte sie für Kaupthing in London auf der Basis, dass die mit Kaupthing kritisch umgehenden Artikel im Internet verfügbar waren… Es wäre hilfreich, wenn die Law Society das Verhalten von Firmen wie Schilling and Lom und Carter-Ruck untersuchte, denn die aktive Werbung für dieses Geschäft ist ein ernstes Problem.

Der liberaldemokratische Abgeordnete Norman Lamb fügte dann noch hinzu:

Der Fall schließt Nadhmi Auchi ein, den der sehr ehrenwerte Herr [heplev: so reden sich traditionell die Abgeordneten im Unterhaus an] erwähnte. Er ist britischer Staatsbürger – Exil-Iraker – und es wird berichtet, er sei Multimilliardär. Er wurde in 2003 in Frankreich wegen Betrugs in einem Verfahren um die Ölfirma Elf verurteilt. Wichtig ist, dass er weiterhin behauptet er sei bezüglich der Vorwürfe unschuldig – es gab eine Verurteilung, aber er verfolgt Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Ihm wurde 2005 die Einreise in die USA untersagt. Mein Interesse in dieser Sache liegt bei seinen Verbindungen zu Tony Rezco, der wegen Betruges, Geldwäsche und Bestechungsvorwürfen in Illinois verurteilt wurde und derzeit im Gefängnis auf die Verkündung seines Strafmaßes wartet. Wir haben erfahren, dass die Strafmaßverkündung aufgeschoben wurde und es ist angedeutet worden, dass er mit den Bundesanwälten reden sollte, insbesondere über Vorwürfe gegen Gouverneur Blagojevich von Illinois, zu denen ermittelt wird. Es gibt in den USA politisches Interesse, wegen der Verbindungen zwischen Rezko und dem designierten Präsidenten Obama. Ich habe gegenüber Letzterem keinerlei Vorwürfe.

Es hat Berichte gegeben, dass eine mit Herrn Auchi in Verbindung stehende Firma am 23. Mai 2005 einen Kredit über 3,5 Millionen Dollar an Tony Rezko vergab. Dies und andere behauptete Verbindungen sind offenbar von größtem Interesse für die Untersuchung durch Journalisten und andere. Genauer gesagt: Es ist legitim solch eine Sache zu untersuchen, weil Herr Auchi ein prominenter britischer Staatsbürger mit politischen Verbindungen in diesem Land und in Übersee ist. Es ist, wie ich sagte, nicht angemessen, detaillierter darüber zu sprechen, aber es besteht der Vorwurf, dass Herr Auchi und seine Anwälte von Carter-Ruck eifrig bemüht sind die öffentliche Diskussion darüber einzustellen. Natürlich ist es für jeden Bürger absolut legitim eine genaue und rigorose Untersuchung und Berichterstattung zu verlangen. Die Frage ist, ob die Verleumdungsklagen-Gesetzgebung des Vereinten Königreichs den unverhältnismäßigen Effekt haben von legitime Berichterstattung abzuhalten. Viele glauben, dass das so ist.

Am 28. Juni berichtete Private Eye über Auchis Anweisungen an Carter-Ruck. Der Artikel erklärt:

‚Carter-Rucks erstes Ziel war eine Reihe von Enthüllungs-Artikeln’ –

zu Herrn Auchi –

‚die 2003 im Observer abgedruckt wurden, auf die amerikanische Blogger und Journalisten aufmerksam zu werden begannen.’

Später heißt es jedoch in dem Artikel:

‚Inzwischen werden Sie jedoch vergeblich suchen, um die meisten der Berichte des Observer zu finden.’

Diese Berichte wurden vor fünf Jahren geschrieben. In den USA wurde berichtete, dass Carter-Ruck US- und britischen Zeitungen und Internetseiten geschrieben hatte und die Entfernung des Materials verlangte, die sie als für ihren Mandanten verleumderisch empfanden. Viele machen sich Sorgen wegen der Tatsache, dass auf einem Blog oder in einem Zeitungsartikel einen Link zu setzen, der seit mehreren Jahren jedermann im Internet verfügbar war, zur Folge haben könnte, dass mit einem Vorgehen gegen ihn gedroht oder gegen ihn vorgegangen wird. Ist das legitim? Sollte andererseits ein Blogger in der Lage sein, sich auf die journalistische Integrität verlässlicher Nachrichtenquellen zu verlassen, wenn eine Story bereits veröffentlicht worden ist und über mehrere Jahre existiert hat?

Tatsächlich. Die Entwicklung des Verleumdungsklagen-Tourismus ist ein absoluter Skandal geworden. Am unheimlichsten dabei ist, dass – nach der Definition – die Menschen nicht wissen, was ihnen zu wissen nicht erlaubt wird. Und einige dieser Informationen werfen Fragen akutester Wichtigkeit sowohl bezüglich der Integrität unserer Politiker und anderer Personen des öffentlichen Lebens wie auch der Sicherheit dieses Landes auf, wenn es unter der Drohung mit einem Angriff steht. Die Debatte war ein höchst willkommener erster Schritt dahin diesen Skandal überhaupt in den Bereich der Öffentlichkeit zu bringen. Die Abgeordneten sollten ihn nicht dort ruhen lassen.

Was sie sagen ist nicht das, was wir hören

17. Dezember 2008 at 17:49 | In Islamstaaten, Medien + Islam, Medien+Nahost, Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 2 Comments

Barry Rubin, Jerusalem Post, 14. Dezember 2008

Der volle Horror der zeitgenössischen Nahost-Politik und –Diskussion wird von wenigen im Westen verstanden, weit gehend, weil die Leute durch ihre politische Führung, die Intellektuellen und die Medien nicht informiert werden. Gelegentlich kommt die Wahrheit durch, so am 11. September 2001, wird aber bald wieder hinter Nebelwänden vergraben. Immerhin war es so, dass der iranische Präsident nach Angaben einer offiziellen iranischen Übersetzung dazu aufrief Israel von der Landkarte zu wischen – und die New York Times veröffentlicht einen Artikel, in dem analysiert wird, ob das jemals gesagt wurde. [Die Süddeutsche Zeitung macht’s ebenso – mehrfach.]

Ich stelle mir den Austausch so vor: Nahostler (auf Arabisch): „Wir werden euch auslöschen, eure Kinder töten und eure Städte zu Staub zertreten!“ Übersetzer (auf Deutsch): „Er sagt, dass gerechtfertigte Gründe zur Klage wegen der amerikanischen Aggression verletzte Gefühle schafft, die nur durch Änderungen in der westlichen Diplomatie gelöst werden können.“

Diese Gedanken wurden von mindestens vier Beispielen dieser Woche inspiriert:

Erstens schreibt mir ein Arabisch-Muttersprachler: „Ich sehe gerade Himan as-Sa’id, den Führer der jordanischen Muslimbruderschaft, der auf Al-Akas-TV eine Rede hält (er tobt eher herum). Er brüllt davon, wie die islamischen Armeen Palästina in einen Friedhof für die Juden verwandeln.“ Dem folgt die Bedrohung der jordanischen Regierung als Verräter, weil sie Frieden mit Israel schloss, und „die üblichen Klischees“. Aber dann schließt mein Freund: „Wie wir alle wissen, ist das nicht die Art von Sprache, die die jordanische Muslimbruderschaft benutzt, wenn sie Englisch spricht.“ Zum Vergleich fügt er einige Links zu westlichen Zeitungen hinzu, die behaupten, dass die jordanische Muslimbruderschaft wirklich eine moderate Organisation ist, mit der westliche Regierungen in Dialog treten sollten.

Dann gibt es zwei erst kürzlich gegebene Interviews des PA-Botschafters im Libanon, Abbas Zaki, der erklärt, dass die PA die USA als Feind betrachtet. Natürlich haben die Amerikaner seit 14 Jahren Zakis Gehalt gezahlt (durch direkte Hilfe und durch die Überredung ihrer Alliierten Geld zu spenden), einen palästinensischen Staat gestützt und Israel zu vielen Zugeständnissen an die PA gezwungen. Aber nichts davon spielt für Zaki und andere hochrangigen Fatah-Führer eine Rolle. Auf Arabisch sind sie weiter Hardliner und Antiamerikaner.

Anfang November hielt Zaki einen Vortrag, in dem er erklärte, dass Moderatheit nur Schein und das Ziel weiterhin Israels Vernichtung sei. Seine Worte angesichts der Schwäche der arabischen Nation und der Stärke der USA: „Die PLO schreitet in Phasen voran, ohne ihre Strategie zu verändern.“ Bald würde sie in einer Position sein Israels Zusammenbruch herbeizuführen und „sie alle aus Palästina zu jagen“.

Eines der Hauptbeispiele dafür, wie Unsinn ernst Analyse ersetzt, ist die Fantasie der Möglichkeit Syrien vom Iran lösen zu können. Diese Vorstellung wird von Syriens effektivem Propaganda-Netzwerk und jede Menge westlicher Helfer bestärkt. Ein libanesischer Freund schickt mir Säcke an Zitaten syrischer Offizieller, die ewige Loyalität mit dem Iran versprechen. Ich glaube ihnen.

Ein Beispiel: Syriens Botschafter in den USA erklärte im Mai im Al-Jazira-Fernsehen: „Syrien wird sich nicht vom Iran distanzieren, denn unsere Verbindungen mit dem Iran sind … durch geschichtliche, kulturelle, soziale und religiöse Verbindungen und gemeinsame Interessen tief [verbunden].“ Ein Artikel von Rime Allaf, einem Fans dieses Regimes, in der Presseagentur Novosti vom 25. November vermerkt: „Seit drei Jahrzehnten hat die syrisch-iranische Beziehung den anhaltenden westlichen Anstrengungen, die Allianz zu brechen und die Politik beider Regierungen zu verschieben, überlebt.“ Aber nichts wird diese Partnerschaft schwächen, außer das Regime in einem dieser Länder stürzt. Zustimmung.

David Ottoway von der Washington Post schreibt davon, wie sehr Syrien die Allianz mit dem Iran braucht und von ihr profitiert. Er fährt aber fort: „Westliche und arabische Quellen … haben nichtsdestotrotz das Gefühl, dass die syrisch-iranische Freundschaft unnatürlich [und] von kurzer Dauer ist.“ Syriens Regime soll zu säkular sein, um es lange mit Teheran auszuhalten. Er liefert aber auch reichlich Zitate syrischer Offizieller, die – mit detaillierten Argumenten – darauf bestehen, dass das Bündnis auf Dauer bestehen soll.

Oh übrigens: Der Artikel trägt das Datum vom 29. September 1983!

Und schließlich: Wenn man das derzeitige Spektrum der öffentlichen Diskussion in der arabischen Welt verstehen will, dann sollte man eine Fernseh-Diskussion zwischen Kamal al-Hilbawi, dem Direktor des London Center for the Study of Terrorism, und dem politischen Analysten Nabil Yassin zu Gemüte führen. Ersterer wird als radikal betrachtet, Letzterer als moderat.

Hilbawi befürwortet die Tötung israelischer Zivilisten, einschließlich Kindern, weil sie, wie er sagt, alle potenzielle Soldaten sind. Er behauptet: „In Grundschulen stellen sie folgende Mathematik-Aufgabe: ‚In deinem Dorf gibt es 100 Araber. Wenn du 40 tötest, wie viele Araber wären noch da, die du töten kannst?’ Das wird im israelischen Lehrplan gelehrt.“

Yassin antwortet damit, dass er gegen die Ermordung von Zivilisten ist: „Ich verurteilte die israelische Regierung dafür, dass sie Kinder solche Dinge lehrt, aber ich verurteile nicht das Kind, das noch nicht weiß, wie er die Araber nach weiteren 20 Jahren töten wird, wenn es Soldat wird.“

Das las ich unmittelbar nachdem ich meinen beiden Kinder bei ihren Rechenhausaufgaben half und ich vermute, dass ich diese Gleichungen verpasst haben muss. In der Schule meiner Tochter lernen sie gerade Islam und Christentum, erwerben ein faires, sich an Fakten haltendes Bild beider Religionen.

Es gibt jedoch Schulen, die auf diese Weise unterrichten. Was Hilbawi beschrieb, ist eine beinahe präzise Verkündung aus einem syrischen Schulbuch der zweiten Klasse, das zum Beispiel viele Rechenaufgaben zur Tötung von Israelis enthält.

Wie auch immer, ihre Diskussion zeigt uns den erlaubten Spielraum für Diskussionen: Der arabische Radikale lügt, dass Israel eine National völkermörderischer Killer ist; der moderate erwidert, dass es natürlich wahr ist, dass die Kinder nicht dafür verantwortlich sind, dass sie von diesen bösartigen Monstern eine Gehirnwäsche erhalten.

Natürlich ist die beste westliche Strategie im heutigen Nahen Osten die Kooperation mit relativ moderaten Staaten und Gruppen, die gegen die Verbreitung des radikalen Islamismus und den iranisch-syrischen Einfluss sind.

Das erste Problem damit ist, dass viele im Westen weit interessierter daran sind die Extremisten zu hofieren, weil sie dem falschen Glauben anhängen, dass diese sich ändern werden.

Das zweite Problem ist, dass selbst diejenigen, deren objektiven Interessen relativ moderat und parallel zu denen des Westens und Israels sind – sie geben diese Tatsache im privaten Gespräch sogar zu – nicht bereit sind sich zu äußern und dementsprechend zu handeln.

Das dritte Problem besteht darin, dass es wenige Moderate gibt und dass das Spektrum der Debatte von den Extremisten und denen dominiert wird, die aus Gründen der eigenen Sicherheit vorgeben radikal zu sein oder die Militanz für ihre eigenen Vorteile ausnutzen.

Oh übrigens: Das Programm, in dem den arabischen Fernsehzuschauern erzählt wurde, dass israelische Schulbücher die Kinder lehren Araber zu ermorden, wurde nicht auf dem Hisbollah-Sender ausgestrahlt, sondern auf dem arabischen Dienst der BBC. Das ist schon Service: Hetze zum Terrorismus Dank britischer Steuergelder. Politischer Irrsinn kann ansteckend sein.

Der Krieg gegen die Zivilisation

8. Dezember 2008 at 20:44 | In Europa+Islam, Islam+Islamismus, Medien + Islam, die Welt+Islam | 1 Comment
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Melanie Phillips, diary, 30. November 2008

Die Gräuel in Mumbai haben Reporter und Kommentatoren sich mit Erklärungen abquälen lassen. Warum Indien? War es eine lokale Terrorgruppe oder Al-Qaida? Warum wurden Amerikaner und Briten herausgegriffen, wenn sie im Bahnhof auch auf Inder schossen? Warum eine seltsame jüdische Organisation angreifen? Und so weiter. Sie wissen nicht weiter, weil sie es immer noch nicht begreifen. Die Gräuel demonstrierten kristallklar, worum es im islamistischen Krieg geht – und die westlichen Kommentariat begriff es nicht, weil einfach abgelehnt wird anzuerkennen, selbst jetzt noch, was dieser Krieg tatsächlich ist. Er entstammt NICHT bestimmten Gründen zur Klage. Er wurzelt NICHT in „Verzweiflung“ wegen Palästina. Er ist KEINE Reaktion auf den Krieg im Irak. Er ist ein Krieg, der im Namen des Islam gegen Amerika, Großbritannien, Hindus, Juden und all jene geführt wird, die es ablehnen sich der islamischen Eroberung zu unterwerfen. Die Gräuel von Mumbai informieren uns sehr klar über eine Reihe von Dingen:

  • Die Islamisten wollen so viele Amerikaner, Briten, Hindus und Juden wie möglich ermorden. Der Grund ist, dass sie einen totalen Krieg gegen die Zivilisation führen.
  • Sie sonderten Amerikaner, Briten UND Inder im Finanzherz Indiens aus, um die immer wichtiger werdende strategische Allianz zwischen Indien und dem Westen auseinanderzubringen.
  • Sie unternahmen zusätzlich einiges, um ein Zentrum strenggläubiger Juden herauszugreifen. Rabbi Holtzberg und seine Frau Rivka wurden nicht wegen Palästina ermordet, sonder einfach, weil sie Juden waren. Das ist so, weil der Hass auf Juden für den Hass der Islamisten auf den Westen – und auf Israel – fundamental ist.
  • Die Islamisten zeigten einen Grad an Organisation und Koordination, der eher Stoßtrupp-Angriffen einer Armee gleicht als einer terroristischen Tat.
  • Sie haben die Kapazitäten nicht nur Massenmord zu begehen, sondern der Wirtschaft eines Landes tödlichen Schaden zuzufügen.
  • Wenn sie das in Mumbai tun können, können sie es in London oder anderen britischen Städten tun; die Infrastruktur des islamistischen Terrors ist in Großbritannien weit umfassender entwickelt und die Behörden sind angesichts dessen, was sie in ihrer Mitte zu wachsen erlaubt haben, gelähmter als irgendwo anders im Westen.

Und doch kratzt sich der Westen immer noch den Kopf.

Mumbai-Massaker: Sind alle schuld?

3. Dezember 2008 at 21:18 | In Islam+Islamismus, Medien + Islam, Terroranschläge, Terrorismus, die Welt+Islam | 4 Comments
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Phyllis Chesler, FrontPageMag.com, 2. Dezember 2008

Die islamischen Terroristen erzählen uns weiter, dass ihre barbarischen Massaker und Mord-Bombenanschläge im Namen des Islam ausgeführt werden. Muslimische Organisation bestehen weiter darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Und selbst, während ziviles Blut nach Gerechtigkeit schreit oder nach Sicherheit, warnt uns die Intelligenzija, dass weder die Muslime noch der Islam das Problem sind, sondern die amerikanische Außenpolitik und der Zionismus das wirkliche Problem sind. Die westlichen Mainstream-Medien weigern sich die Barbaren beim Wort zu nehmen, um nicht des „Rassismus“ oder der „Islamophobie“ beschuldigt zu werden.

Auf der Titelseite einer der jüngsten Ausgaben der New York Times z.B. beschrieben die Reporter zur Berichterstattung über das Mumbai-Massaker die Terroristen nicht als „islamische Terroristen“. Statt dessen bezeichneten sie sie als „Militante aus Pakistan“, „Militante“, „Bewaffnete“, (fünf- oder sechsmal), „Angreifer“ und „Verdächtige“. Sie zitieren Präsident Bush, der sie als „Killer“ bezeichnete. Sie zitieren den Kopf der indischen National Security Guards, der sie Terroristen nannte. Ein – oder zweimal erwähnen sie Indiens „Verletzbarkeit durch Terrorismus“, aber sie verbinden nicht Islam, Islamismus oder fundamentaler Islam mit dem Terrorismus.

Dieser Missbrauch von Sprache, selbst for einen angeblich noblen Zweck, wird uns nur weiter verwirren und eine kollektive Antwort auf die islamischen Terrorangriffe gegen Zivilisten verlangsamen.

Martha Nussbaum schreibt in der Los Angeles Times, dass auch Hindus Muslime massakrieren und verweist auf das furchtbare Gemetzel an Muslimen in Gujarat. Dorothy Rabinowitz vermerkt im Wall Street Journal, dass Deepak Chopra (!) in einem Fernseh-Interview rasch die US-Außenpolitik für das Mumbai-Massaker verantwortlich machte, nicht islamischen Fundamentalismus und Terrorismus; als das in Frage gestellt wurde, gab er genial zu, dass an dem Massaker in Wirklichkeit „jeder schuld“ sei.

Jeder ist schuld; außer muslimischen fundamentalistischen Terroristen.

Nach Angaben des heutigen Wall Street Journal antworteten die gut vorbereiteten Terroristen, als sie von einigen ihrer Gefangenen gefragt wurden, warum sie das tun: „Erinnert ihr euch an Babri Masjid?“ (Das ist eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die von Indiens erstem muslimischen Mughal-Kaiser gebaut und von hinduistischen Radikalen 1992 zerstört wurde.) Und: „Erinnert ihr euch an Godhra?“ (Das ist eine Stadt in dem indischen Staat Gujarat, wo religiöse Krawalle sich 2002 zu einem antimuslimischen Pogrom entwickelten.)

Gut. Wenn das ein rein hinduistisch-muslimischer Kampf ist – warum richtet man dann Juden hin? Warum fragt man nach amerikanischen und britischen Staatsbürgern? Und warum schickt man junge Männer, die so naiv sind, dass sie tatsächlich erwarten lebend da rauszukommen und den Weg über See für ihren Rückweg auf einer Karte vorbereitet hatten?

Ich schätze den Wunsch zu deeskalieren, was bereits ein heftiger Religionskrieg zwischen Indien und Pakistan und Bangladesh ist, zwischen Hindus und Muslimen. Es ist wahr: Die Mehrheit er muslimischen Bürger Indiens sind keine Terroristen und sollten nicht als solche behandelt werden; die meisten der muslimischen Bürger Pakistans sind ebenfalls keine Terroristen. Ich bin sicher, dass viele sehr charmant sind, leise sprechend und persönlich friedlich. Kein Zweifel, auch sie sind von islamischen, terroristischen, militanten Angreifern und Mördern eingeschüchtert, werden von ihnen als Geiseln gehalten, wirtschaftliche, sozial und psychologisch, die auch in Pakistan Bewaffnete sind.

Das Problem: Wenn die guten Muslime sich dem islamistisch-fundamentalistischen Terrorismus nicht entgegenstellen, gefährden sie nicht nur sich selbst stärker, sondern den Rest von uns auch. Sich ihm entgegenzustellen ist riskant und könnte einschließen … den Islam zu verlassen, bis er friedfertiger wird oder bis alle führenden Mullahs Fatwas gegen islamisch-militante Angreifer ausgeben, die ihre Nachbarschaft und den Rest des Planeten in Furcht versetzen.

Wenn diese grausamen Taten gegen den historischen Islam uns gegen den Koran stehen, warum verurteilen die Mullahs sie dann nicht – und das im Namen des Islam? Lasst sie fordern: Keine weiteren Angriffe gegen Juden und ander Ungläubige, keine weiteren Angriffe gegen Muslime einer anderen Sekte. Wenn die Mullahs in Saudi-Arabien, Pakistan, dem Iran und Afghanistan das nicht tun, sollten wir besser die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und handeln, um uns zu verteidigen und den islamischen Terrorismus viel effektiver auszumerzen.

Das Ziel sind wir

2. Dezember 2008 at 22:20 | In Islam+Islamismus, Medien + Islam, Muslime, Terroranschläge, Terrorismus, die Welt+Islam | Leave a Comment
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Elder of Ziyon, 28. November 2008

Die Welt hat in den letzten Jahren eine Menge von „Islamophobie“ gehört. Seit 9/11 hat die muslimische Gemeinschaft auf jeden islamische Terroranschlag mit Äußerungen reagiert, mit denen der Westen dringend gewarnt wird dieser fürchterlichen Krankheit der Islamophobie nicht zu erliegen, wobei diese Abscheulichkeit oft auf die gleiche Stufe wie die Terroranschläge selbst gestellt wurden.

Es gibt zwar im Westen unzweifelhaft Diskriminierungen von und Angst vor Muslimen, aber sie leben nicht als Ziele für Anschläge. Ein Muslim kann in New York Mississippi, London, Rom oder Moskau die Straße entlang gehen, in voller muslimischer Kleidung, ohne Angst, dass er angegriffen wird, weil er oder sie Muslim ist. Er muss sich keine Sorgen darüber machen, ob er in eine Situation kommt, wo er wegen seines Namens oder seiner Nationalität zur Geisel wird oder jemand ihm den Pass abnimmt oder ihn tötet.

Sie könnten sich Sorge machen, dass sie bestimmte Arbeitsplätze nicht bekommen oder als seltsam angesehen werden. Aber sie müssen keine Angst um ihr Leben haben.

In Mumbai waren die Ziele klar: Amerikaner, Briten, Israelis und Juden. Die Terroristen unternahmen alles, um genau diese Gruppen zu treffen; Monate lang kundschaftete sie Ziele aus, die den Schaden für diese Gruppen maximieren würden und ihr Handeln während der Angriffe beweisen das.

Islamophobie ist ein Witz verglichen mit den realen Ängsten um ihr Leben, die Westler in vielen Ländern weltweit haben. Der einzige Zweck des Terrors besteht darin, genau diese Art von Angst einzuimpfen. Und die Terroristen haben ihre Ziele klar gemacht.

Von „Islamophobie“ zu reden, als sei diese ein reales, drängendes, weltweites Problem, ist nicht nur irreführend – es ist ein gezielter Versuch den islamischen Terror klein zu reden und von ihm abzulenken, der die tatsächliche Plage ist, die ausgemerzt werden muss. Wenn der Terror aufhört, wird die relativ geringe Menge an Diskriminierung gegen den Islam ebenfalls aufhören. Die Leute, die vorgeben, dass „Islamophobie“ ein großes Problem ist, sind Teil des Problems.

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