Auf Arabisch geben die Muslime offen zu, dass der Koran antisemitisch ist

28. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 21. Oktober 2014

Im August gab ich die Highlights eines Artikels einer Zeitung aus Dubai mit der Überschrift „Die Qualitäten der Juden im Koran“ weiter.

Zusammengefasst waren dies hier die Eigenschaften der Juden, wie sie nach Angaben der Muslime selbst im Koran beschrieben werden und dieser Artikel sie wiedergab:

  1. Juden stehlen Geld.
  2. Juden nutzen Zinswucher, um sich zu bereichern und Nichtjuden in die Armut zu treiben.
  3. Juden interessiert menschliches Leben nicht.
  4. Juden sind Feiglinge, sie verstecken sich hinter befestigten Mauern.
  5. Juden brechen alle Vereinbarungen und Verträge.
  6. Juden verdrehen die Worte heiliger Bücher.
  7. Juden sind Mörder von Propheten und anderen guten Menschen.
  8. Juden wollen das Licht Allahs löschen.
  9. Juden bringen Korruption in die Länder, in denen sie sich befinden.

Jetzt ist in Felestin ein völlig neuer Artikel mit dem identischen Titel veröffentlicht worden. Die Liste ist auch anders, obwohl es Überlappungen gibt. Hier also die palästinensisch-arabische Liste der Eigenschaften der Juden:

  1. Juden kennen die Wahrheit, aber sie verbergen sie unter sich und geben anderen schlechten Rat, damit sie davon profitieren können.
  2. Juden sind geizig.
  3. Juden erlangen ungerechtfertigt anderer Leute Geld, dazu setzen sie Wucher und Betrug und Täuschung ein.
  4. Juden sind Feiglinge; sie verstecken sich hinter befestigten Städten und bauen Mauern und leben in Gettos.
  5. Juden bestehen darauf Sünden zu begehen.
  6. Juden begehen Dinge, die verboten sind.
  7. Juden sind dumm.

Beide Artikel stützen diese Listen mit konkreten Zitaten von Koranversen.

Das kommt nicht von Anti-Islam-Seiten. Das ist nicht irgendwelche auf Englisch geschriebene Apologetik, um vorzugeben, dass der Koran nicht antisemitisch ist. Es handelt sich um zwei unabhängige Artikel, geschrieben im Abstand von zwei Monaten und 3000 km Entfernung von zwei unterschiedlichen muslimischen Gelehrten für unterschiedliches muslimisches Publikum; sie sollten faktisch beschreiben, wie der Koran über Juden denkt – und wie Muslime über Juden denken sollen.

Das Thema des muslimischen Antisemitismus wird in den westlichen Mainstream-Medien heruntergespielt und unter den Teppich gekehrt oder er wird dem Hass aus Israel zugeschrieben. Doch diese beiden Artikel belegen, dass Judenhass in die Quelltexte des Islam eingebacken ist; und Muslime sind dazu untereinander recht offen.

Der Westen muss aufhören vorzugeben, dass Muslime irgendwie nur antizionistisch sind. Muslime werden gelehrt Juden zu verleumden und zu hassen. Antisemitismus ist unter Muslimen nicht anormal; er wird als religiöse Pflicht angesehen!

Kabarettist, den ich nicht zitieren soll,* über den Islam und Religion

25. Oktober 2014 um 10:00 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Islam+Islamismus, Muslime, Satire/Humor | Hinterlasse einen Kommentar
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Ein Osnabrücker Islamist hat besagten Kabarettisten als Hassprediger angezeigt. Dieser mache keine Witze über den Islam, sondern betreibe unter dem Deckmantel der Satire Hetze. Besonders erbost den Islamisten, dass der 53-jährige “den Eindruck erwecke, dass es zwischen Islam und Gewalt eine direkte Verbindung gebe”. Und überhaupt seien die Koran-Zitate aus dem Zusammenhang gerissen (DAS Standard-Verdummungs-“Argument” schlechthin, das immer und überall angeführt wird).

Wer nicht wissen sollte, wie mein Kabarettist über den Islam denkt, kann sich das auf YouTube ansehen, z.B. hier:

* s. http://heplev.wordpress.com/2014/09/03/dieter-nuhr-kritisiert-den-islam-aber-zitieren-sollte-man-ihn-nicht/

Der Islam existiert nur durch Mord

24. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Araber, Islam+Islamismus, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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Qaradawi_Islam-existiert-durch-Mord

Den Jihadismus immer noch nicht begriffen

22. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Medien + Islam, Muslime | 1 Kommentar
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Bruce Thornton, FrontPageMag, 14. Oktober 2014

Präsident Obamas Behauptung von neulich, der Islamische Staat habe nichts mit dem Islam zu tun, ist nicht neu. Seit 9/11 haben wir von beiden Seiten des politischen Spektrums zu hören bekommen, dass jihadistischer Terror materielle Ursachen und von sozialen, politischen oder wirtschaftliche Fehlfunktionen bedingte psychologische Beschaffenheit habe. Dieses Argument ist alt und war nach 9/11 üblich. Typisch für solches Denken war Bill Clintons Behauptung, diese „Kräfte der Reaktion [Al-Qaida] zehre von Desillusionierung, Armut und Verzweiflung“. Unerklärt bleibt die Tatsache, dass Milliarden anderen Menschen überall auf der Welt noch verarmter und hoffnungsloser sind, aber keine multikontinentalen Netzwerkgruppen geschaffen haben, die sich dem Zufügen von brutaler Gewalt und Verstümmelung an denen verschrieben haben, die ihren Glauben nicht teilen oder ihre Visionen von Weltherrschaft behindern.

Solch materialistische Analysen ignorieren den historischen und theologischen Kontext modern islamischer Gewalt oder versuchen ihn zu positiv zu erklären. Das Ergebnis ist, das wir im zweiten Jahrzehnt unseres Krieges gegen den Jihad das Problem immer noch falsch diagnostizieren und uns handlungsunfähig machen, indem wir zu Werbung für Demokratie oder wirtschaftliche Entwicklung Zuflucht suchen, obwohl diese Lösungen nichts mit der Wurzel des Problems zu tun haben – der theologisch sanktionierten Gewalt, Intoleranz und totalitärem Universalismus, der den traditionellen Islam definiert.

Ein aktuelles Beispiel dieses Versagens der Vorstellungskraft erschien im Wall Street Journal in einem Aufsatz des peruanischen Ökonomen Hernando de Soto. De Soto ist einer der eloquentesten Helden der freien Marktwirtschaft und von Wohlstand, Freiheit und Chancen, die von ihr geschaffen werden können Lateinamerikas. Mit Verweis auf den Erfolg einiger lateinamerikanischer Länder beim Loslösen von dirigistischen oder sozialistischen Wirtschaftsordnungen behauptet de Soto, dass auch in der muslimischen Welt „wirtschaftliche Hoffnung die einzige Möglichkeit ist den Kampf um die Wähler zu gewinnen, aus dem sich die Terrorgruppen nähren“.

Um diese Behauptung zu untermauer, benutzt de Soto eine Analogie zwischen islamischen Jihadisten und der radikal marxistisch-leninistischen Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“, die in den 1990-er Jahren Peru heimsuchte. Genauso, wie wirtschaftliche und rechtliche Reformen Chancen und weiter verbreiteten Wohlstand schufen und damit die Unterstützung für den Leuchtenden Pfad austrockneten, argumentiert de Soto, könnte ähnliche Aufmerksamkeit auch im Nahen Osten Unternehmertum und Gesetze ermutigen, die für Geschäfte günstig sind und damit die zahlreichen jihadistischen Gruppen neutralisieren. Diese Analogie ignoriert jedoch die entscheidenden Unterschiede zwischen einer glaubensbasiert Bewegung und einer wie dem auf einer säkularen, materialistischen Ideologie wie dem Kommunismus gegründeten.

Der Islam und der Kommunismus weisen Ähnlichkeiten auf, wie zahlreiche Autoren seit fast einem Jahrhundert feststellten. Bertrand Russell schrieb 1920: „Der Bolschewismus kombiniert die Charakteristika der Französischen Revolution mit denen des Aufstiegs des Islam… Marx hat gelehrt, dass der Kommunismus unwiderruflich dafür vorherbestimmt ist zustande zu kommen; das schafft einen Geisteszustand, der dem der frühen Nachfoger Mahommets (Mohammeds) nicht unähnlich ist.“ Der französische Soziologe Jules Monnerot schrieb 1949: „Sowjetrussland ist nur das geografische Zentrum, aus dem der kommunistische Einfluss ausstrahlt; er ist ein ‚Islam‘ auf dem Marsch und betrachtet seinen Grenzen zu jeder Zeit als rein provisorisch und vorläufig. Wie der siegreiche Islam macht der Kommunismus keine Unterschiede zwischen Politik und Religion, aber diesmal trifft der Anspruch sowohl universaler Staat als auch universale Wahrheit zu sein nicht nur innerhalb einer Zivilisation oder Welt zu, die mit anderen, unterschiedlichen Zivilisationen, anderen Welten koexistiert, sondern auf den gesamten Erdball.“

Diese Vergleiche, zeigt Ibn Warraq in seiner Übersicht, sind insoweit geeignet, als sie die universalistischen Ambitionen und die totalitäre Natur des Kommunismus und des Islam als Ideologien verdeutlichen. Doch die wichtigen Unterschiede zwischen den beiden Glaubenssystemen, wie sie genau genommen in der Praxis erscheinen, machen die Analogie weniger brauchbar, wenn es darum geht den Islam zu reformieren und den Jihadismus zu neutralisieren. Wir können dieses Problem in einem jüngeren und einflussriechen Beispiel des Vergleichs der Sowjetunion mit dem Islam erkennen, Natan Sharanskys „The Case for Democracy“ von 2004, das George W. Bushs fehlgeschlagenem Ziel im Irak demokratische Freiheit zu schaffen inspirierte. Sharansky argumentiert, dass genau so, wie die Sowjetunion wegen des angeborenen Wunsches nach Freiheit zusammenbrach, auch in der muslimischen Welt demokratische Regierungen zu schaffen, die politische Freiheit und Menschenrechte respektieren, die Jihadführer ihrer Rekruten berauben würde.

Diese Analogie ignoriert jedoch einen tief gehenden Unterschied zwischen Kommunismus und Islam. Der Sowjetkommunismus war eine materielle, atheistische Ideologie, die einem tief religiösen Volk gewaltsam aufgezwungen wurde. Er versuchte die religiösen Bedürfnisse der Russen zu unterdrücken und zum Ausgleich materiellen Wohlstand zu bieten. Er versagte bei beidem. Beachten Sie, dass heute ein autokratischer Wladimir Putin bei den Russen weit verbreitete Unterstützung genießt, zum Teil, weil er die religiösen Empfindlichkeiten und den Stolz des russischen Volks anerkennt und ihren Glauben vertritt, das religiöse Frömmigkeit im Herzen seiner nationalen Identität liegt und es vom gottlosen, säkularen Westen trennt. Und diese Unterstützung bleibt trotz der offenkundigen Störungen und der Korruption in der russischen Wirtschaft stark.

Putins Autokratie ähnelt den noch autokratischeren Regierungen des muslimischen Nahen Ostens. Dort achten solche Regime sorgfältig darauf die religiösen Sensibilitäten ihrer Völker zu respektieren und zufriedenzustellen; am offensichtlichsten findet das in Saudi-Arabien statt, wo die Unterstützung von und Toleranz für Wahhabismus und Jihadismus im Ausland geholfen haben das Haus Saud an der Macht zu halten. Auch im Iran, wo die Mullahkratie sich beträchtlicher Unterstützung bei den Massen frommer Schiiten in den Dörfern und Städten jenseits außerhalb der Reichweite westlicher Kameras in Teheran erfreut; oder in der Türkei, wo Tayyip Erdoğan ein Jahrhundert kemalistischer Säkularisierung und Demokratisierung durch die Wiederbelebung des traditionellen Standesdünkels als einzigem Paradigma sozialer und politischer Ordnung rückgängig zu machen.

In all diesen Beispielen bleiben autokratische Führer, bei all ihrer Tyrannei und Unfreiheit immer noch solidarisch mit ihrem Volk, was sich auf religiöse Frömmigkeit und Harmonie zwischen Herrscher und Beherrschten gründet, die es im Sowjetkommunismus nicht gab. Dafür teilen sie die Feindseligkeit und oft Hass auf den Westen und besonders die Vereinigten Staaten, die für die frommen Muslime ein gottloses Sodom des Materialismus und der Sittenlosigkeit sind, das von wurzellosem Individualismus und unverantwortlichen Freibriefen getarnt als Wohlstand und demokratischer Freiheit genährt wird. Selbst wenn also dem Wunsch nach politischer Freiheit und materiellem Wohlstand von autokratischen Regimen des Nahen Ostens nicht nachgekommen wird, die religiösen Bedürfnisse werden bedient.

Es ist diese tiefgehende islamische Spiritualität, die de Soto und andere Säkularisten ignorieren. Wenn die von de Soto und anderen favorisierte wirtschaftliche Entwicklung die Ungläubigkeit, sexuellen Freibriefe und Gottlosigkeit angerichtet haben, die die Muslime tagtäglich im Satellitenfernsehen und im Internet sehen können, warum sollten sie eine solche Welt auf Kosten ihrer unsterblichen Seelen gewinnen? Dass dieses Bild der USA, inzwischen fast ein Jahrhundert alt, zu einem gewissen Grad eine einseitige Karikatur ist, spielt keine Rolle. Es ist das, was Muslime sehen, was sie in Freitagspredigten in ihren Moscheen hören und was den Jahrhunderte alten kosmischen Konflikt zwischen den Glaubenstreuen und den Ungläubigen schärft, zwischen dem Haus des Islam und dem Haus des Krieges.

Wirtschaftliche Entwicklung ist nicht die Antwort auf islamischen Terror. Der Iran und die Türkei sind keine verarmten Nationen, doch sie unterstützen aktiv jihadistischen Terror. Ebenso Qatar, das sagenhaft reich ist. Wie die Autokraten teilen die Jihadisten fundamentale Überzeugungen mit Millionen Muslimen weltweit. Letztere möchten sich nicht in die Luft jagen oder persönlich Jihad führen oder sie mögen glauben, dass solche Gewalt taktisch falsch ist, aber das beseitigt nicht die spirituelle Solidarität, den Wunsch unter dem Gesetz der Scharia zu leben und Träume weltweiter islamischer Dominanz, die auf traditionellen islamischen Überzeugungen und Praxis gründet – eine Solidarität, die eine atheistische, säkulare Ideologie wie der Kommunismus niemals bei den Volksmassen genoss, ob nun in Russland oder Peru. Bis wir den Jihadismus als spirituelles statt als materielles Phänomen betrachten, werden wir weiter Taktiken und Politik betreiben, die zum Scheitern verurteilt sind.

Nazi-Propaganda (01)

15. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Araber, Islam+Islamismus, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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Nazi-Propaganda-heute

Der Feind meines Feindes ist mein Feind

14. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Islamstaaten, Muslime, Palästinenser, USA | 1 Kommentar
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Yoram Ettinger, Israel HaYom, 3. Oktober 2014

Die Vorstellung, dass der Feind meines Feindes mein potenzieller Verbündeter ist, liegt der westlichen Politik des Jahres 2014 gegenüber dem Iran zugrunde – dieser ist ein Feind des Islamischen Staats. Sie lag der US-Politik gegenüber Iraks Saddam Hussein – dem Feind des Iran – bis zu seiner Besetzung Kuwaits am 2. August 1990 zugrunde.

Die unverantwortliche Politik 1990 dem Irak gegenüber löste einen konventionellen Konflikt aus, der den US-Steuerzahler $1,25 Billionen kostete, 4.500 militärische Tote der USA, ein Anschwellen islamischen Terrorismus gegen die USA und einen dramatische Destabilisierung des Persischen Golfs. Die fehlgeleitete Charakterisierung des Iran könnte einen atomaren Konflikt schaffen – mit Mega-Billionen Dollar Kosten für den US-Steuerzahler, einem nie da gewesenen Level an Todesopfern, einer Sturmflug an globalem islamischem Terrorismus gegen die USA und tektonischen Eruptionen des Irrsinns über den gesamten Globus.

1989/90, gegen Ende des Irak-Iran-Krieges, stellte die US-Administration Iraks Saddam Hussein – den Feind des Feindes der USA, des Iran – als potenziellen Verbündeten dar, was Bagdads strategische Möglichkeiten über ein geheimdienstliches Informationsaustausch-Abkommen, Lieferung sensibler Dual-Use-Systeme und der Verlängerung von $5 Milliarden Darlehens-Garantieren verbesserte. Statt Saddams regionale Manövrierfähigkeit und inhärenten, gewalttätigen, megalomanischen Expansionismus zu beschränken, entschied sich die US-Administration Saddams im Kern imperialistische, schurkische, radikale Anti-USA-Ideologie zu ignorieren, die den Irak-Iran-Krieg auslöste.

Der große historische, ideologische, komplexe Kontext wurde von einer eng gefassten und simplizistisch gestalteten Tagespolitik übernommen. Die Leichtfertigkeit des „der Feind meines Feinds ist mein potenzieller Verbündeter“ wurde durch intensiven diplomatischen Verkehr zwischen den USA und dem Irak unterstrichen. Ein Beispiel ist Saddams Treffen mit Botschafterin April Glaspie am 25. Juli 1990, das Saddam überzeugte, er könne ungestraft in Kuwait einmarschieren.

Damit führte eine abwegige US-Politik zur Plünderung Kuwaits durch den Irak und folglich zum ersten Golfkrieg (1991), zum Zweiten Golfkrieg (2003-2010) mit seinen verheerenden Kosten und möglicherwiese zu einem dritten Golfkrieg.

Der Sieg des Wunschdenkens über die Realität war auch die Grundlage für Israels Politik von 1993 gegenüber der PLO – dem Feind der Hamas – von der gutgläubig erwartet wurde, dass sie sich auf Israels Seite im Krieg gegen den palästinensischen Terrorismus schlagen würde, als Gegenleistung für die beispiellosen territorialen Zugeständnisse Israels im Oslo-Prozess. Stattdessen ist Israel seit 1993 Opfer einer nie da gewesenen Welle antiisraelischen PLO/Hamas-Terrorismus gewesen, verstärkt durch tagtägliche Hass-Bildung und Hetze in Mahmud Abbas‘ Schulen, Moscheen und Medien, sowie ein starker Anstieg des Terrorismus von 2000 bis 2003, die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006, die Kriege 2012 und 2014 gegen den palästinensischen Terrorismus im Gazastreifen.

Die Annahme „der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Freund“ unterschätzt die folgenden endemischen, einzigartigen Charakterzüge des Iran der Ayatollahs und Mullahs: die zwanghafte, den Kern bildende, islamische, herrenmenschliche, megalomane, gegen Nichtgläubige gerichtete, antiamerikanische Ideologie; die Wahrnehmung der USA als „großer Satan“ und Haupthindernis für einen imperialen islamischen Iran; die innigen militärischen Verbindungen mit Amerikas Feinden und Gegnern; die Förderung globalen antiamerikanisch-jihadistischen Terrorismus, einschließlich dem im Irak und Afghanistan; eine 30-jährige Erfolgsbilanz der Nichteinhaltung und Täuschung in ihren Verhandlungen mit dem Westen; die Schlüsselrolle des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani bei der Täuschung des Westens; die klare und gegenwärtige Gefahr, die ein atomarer Iran für das Überleben von Saudi-Arabien und anderen proamerikanischen, Öl produzierenden arabischen Regime und der globalen und inneren Sicherheit, nationalen Sicherheit und Wirtschaft; der Einfluss der iranischen Besatzung der schiitischen Teile des Irak auf die Stabilität am Golf; die ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen durch Irans tyrannisches, skrupelloses Minderheitsregime, das während des irakisch-iranischen Kriegs 500.000 Kinder in Minenfelder schickte, um diese zu räumen; und die Ineffektivität von Sanktionen sowie jeglicher diplomatischer Option, wenn sie auf Schurkenregime angewandt werden, die auf Dominanz aus sind und friedliche Koexistenz ablehnen.

Die Weltsicht des „Der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Verbündeter“ ist von denselben außenpolitischen Establishments genährt worden, die den Nahen Osten systematisch falsch verstanden haben: sie haben den Aufstieg des Islamischen Staats falsch beurteilt; den Willen der arabischen Verbündeten zu kämpfen und die Möglichkeiten des irakischen Militärs überschätzt; die Entwicklungen in Syrien unterschätzt; den arabischen Tsunami als „Arabischen Frühling“ willkommen geheißen, der ein Übergang zur Demokratie sei; die Palästinenserfrage zur Kernfrage der Turbulenzen im Nahen Osten und Kronjuwel der Gestaltung der Politik zu Arabien gekrönt; den Sturz des proamerikanischen Präsidenten von Ägypten, Hosni Mubarak, unterstützt; dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sissi die kalte Schulter gezeigt; die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006 in Gang gebracht; Yassir Arafat und Mahmud Abbas 1988 legitimiert und sie 1993 als Friedensbotschafter begrüßt; die palästinensisch-iranische Hass-Erziehung als effektivste Fertigungslinie des Terrorismus und authentischste Reflexion der jeweiligen Führung unterschätzt; Saddam Hussein 1990 hofiert; Israel dafür bestraft, dass es 1981 den Atomreaktor des Irak zerstörte, was den USA 1991 einen Atomkrieg ersparte; den proamerikanischen Schah des Iran im Stich gelassen und den Aufstieg des antiamerikanischen Ayatollah Ruhollah Khomeini willkommen geheißen; 1977 anfangs gegen die direkten Friedensverhandlungen von Premierminister Begin mit Ägypten opponiert; usw.

Die mangelhafte Bedrohungsbewertung eines atomaren Iran hat Teherans Ayatollahs und Mullahs zu den Top-Nutznießern der Konfrontation mit dem Islamischen Staat gekrönt und sie mit dem belohnt, was sie am meisten wollten: zusätzlicher Zeit, die sie brauchen, um atomare Fähigkeiten zu gewinnen.

Realitätschecks und gesunder Menschenverstand deuten darauf hin, dass die USA keinen potenziellen Verbündeten in der Schlacht zwischen dem Iran und dem Islamischen Staat haben. Beide sind eingeschworene Feinde (offen für taktische, provisorische Verhandlungen und Waffenstillstände), die auf islamische Überlegenheit, Terrorismus und „Tod Amerika“ erpicht sind.

Das Wesen der Ayatollahs und Mullahs einerseits und die Annahme, dass sie potenzielle Verbündete der USA sind andererseits stellen ein selbstzerstörendes Oxymoron dar, das einen vernichtenden nuklearen Preis mit sich bringen könnte.

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