Waffenstillstand und Friedfertigkeit (20.7.-26.07.)

26. Juli 2009 at 22:28 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Die IDF hat in der Nacht von Sonntag auf Montag in Fatahstan sieben PalAraber zur Befragung festgenommen.

Friedensdemonstranten“ haben am Sonntagabend mit Panzerfäusten und Mörsergranaten eine israelische Patrouille am Grenzzaun zum Gazastreifen nahe Nahal Oz angegriffen. Die Soldaten schossen zurück und haben anscheinend einige der Terroristen verwundet.

Zwei Jugendliche starben in Schmuggeltunneln. Die Ursache ist noch nicht geklärt, eventuell ist ausgelaufenes Benzin explodiert.
Außerdem fanden die ägyptischen Behörden auf ihrer Seite von Rafah auf einem Friedhof ein Waffenversteck – acht Säcke mit ca. 500kg Sprengstoff, Panzergranaten und Munition.

Wer Frieden will, nutzt nicht die Geschichte des Friedenspartners zu Hetze und Leugnung. Anders sieht das wieder mal in Sachen PalAraber aus: Abd Al-Rahman Abbad, Generalsekretär der Organisation der (palästinensischen) Kleriker behauptet, es habe in ganz Europa keine 6 Millionen Juden gegeben, daher müsse der Holocaust als Beispiel jüdischer Übertreibung gesehen werden. Ach ja: Und Juden seien nicht in Ghettos gesteckt worden, sondern hätten diese selbst errichtet, um sich von der übrigen Bevölkerung abzusetzen, weil sie sich für etwas Besseres hielten.

Rafik al-Natsheh in der Vorbereitung der Führungs-Konferenz der Fatah (und das ist ein „Moderater“!): Wir werden Israel nicht anerkennen. Und: Wir werden die Widerstands-Option in all ihren Formen beibehalten und wir werden Israel nicht anerkennen. Wir verlangen nicht nur von jedermann Israel nicht anzuerkennen; wir selbst erkennen Israel nicht an. Von der Regierung der palästinensischen Autonomie ist allerdings verlangt es anzuerkennen, andernfalls wird sie nicht in der Lage sein dem palästinensischen Volk zu dienen. Mit anderen Worten: Die Fatah redet mit gespaltener Zunge. Und wenn die „Regierung“ in Fatahstan Israel anerkennen sollte (was ja noch in den Sternen steht), dann ist das null und nichtig, weil nur die Regierung und sonst niemand das tut. Fortschritt zum Frieden: Alle werden jubeln und das Paradies erkennen, sollte die „Regierung“ Israel „anerkennen“ – und ausblenden, dass alle anderen das nicht tun.

Auch ein Zeichen des ausbrechenden Friedens: PA Minister of Prisoners and Ex-detainees Affairs Issa Qaraqe startet mit seinem Ministerium eine Kampagne Straßen nach palästinensischen Terroristen (ach nein: Widerständlern) in israelischen Gefängnissen zu benennen.

Die IDF hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der „Westbank“ 14 Terrorverdächtige festgenommen.

MEMRI hat eine Fernseh-Diskussion aufgenommen, in der Sultan Abu Al-Einein, Fatahführer im Libanon, klar und deutlich sagte, dass eine „Rückkehr“ der „Flüchtlinge“ nach Israel unrealistisch ist; wenn die Palästinenser darauf bestehen, dann „wird es 500 Jahren noch keine Lösung geben“. Er fordert von der Führung Mut und Ehrlichkeit ein. Die wird er aber wohl nicht bekommen. Im Gegenteil.

Der derzeitige Mufti von Jerusalem verurteilte die Veröffentlichung von Fotos des früheren Muftis im Gespräch mit Hitler; er sagte, es sei „aus dem Zusammenhang veröffentlicht und solle gegen die Palästinenser aufhetzen“. Der Zusammenhang könnte allerdings nicht klarer sein – sein Vorgänger war ein rasender Antisemit, Terrorführer, Nazi-Sympathisant und Kriegsverbrecher; und der derzeitige Mufti verteidigt ihn.
(Zur Erklärung: Außenminister Lieberman will ein recht bekanntes Foto von Hadsch Amin al-Husseini verteilen lassen, um Obama damit wegen seiner Unterstützung radikaler Muslime in Verlegenheit zu bringen.)

Die Liste der pal-arabischen Opfer der zionistischen Aggression über den Jahreswechsel hat sich seit der israelischen Einstellung der Kämpfe auf wundersame Weise um rund 200 erhöht. Wie man so etwas schafft, beschreibt Elder of Ziyon: Man lässt Ma’an „recherchieren“ und Leute als „neue“ Tote identifizieren, die schon seit Monaten auf den „Märtyrerlisten“ von PCHR und/oder dem Gesundheitsministerium in Ramallah stehen.

Auch am Donnerstagabend wurde wieder ein Terrorverdächtiger festgenommen, diesmal in Nablus. Nasser Mahmoud Rashed Abi Kashk steht schon länger auf der Fahndungsliste, weil er sich in den Al Aqsa-Märtyrerbrigaden recht kräftig an Anschlägen mit Toten und Verletzten beteiligt hat.

Die „Abdallah Azzam-Brigaden“ behaupten Raketen aus dem Libanon auf Israel verschossen zu haben.

Zwei tote PalAraber im Gazastreifen infolge einer Explosion – sie waren auf einer „Jihad-Mission“ und Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden (also Terroristen).
Die Abu Ali Mustafa-Brigaden (PFLP-Terroristen) prahlen damit, dass sie für Feuer auf israelische Soldaten östlich von Beit Hanun  verantwortlich sind (die Soldaten befanden sich auf der israelischen Seite der Grenze).

Der Hamas-Chef im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, hat aufgezeigt, wo der Hase lang läuft: Die Hamas habe nichts gegen einen Palästinenserstaat in Westbank und Gazastreifen. (Das wird von unseren Qualitäts-Informanten wieder angeführt werden.) Aber „das bedeutet nicht, dass der Rest des Landes aufgegeben wird“. (DAS werden sie dann geflissentlich auslassen.) Mit anderen Worten: Auch die Hamas wird entlang des PLO-Stufenplans handeln.

Soldaten der IDF haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag nördlich von Ramallah drei gesuchte Palästinenser festgenommen.

Sonntags-Bilanz: Ein 33-jähriger Mann verbrannte in einem Tunnel. Zwei weitere wurden bei einem Tunneleinbruch verletzt, sechs weitere werden vermisst.

Auch sehr friedlich: Der Chef der Islamischen Bewegung in Israel ist bereit die Erinnerung an die „Nakba“ aufzugeben – sobald Israel nicht mehr existiert. Die Fünfte Kolonne ist kräftig am Werk.

Schaschlik

19. Juli 2009 at 21:41 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Da ist die Bombe wohl doch nichts für die ferne Zukunft: Der BND hat eine Bewertung des iranischen Atomprogramms vorgenommen und ist der Meinung, dass die Mullahs innerhalb eines halben Jahres die Atombombe zur Explosion bringen können. Aber bestimmt nur zu gaaaanz friedlichen Zwecken, nicht wahr? (Aber der BND widerspricht sich selbst, denn andere seiner Leute glauben, dass es noch vier bis sieben Jahre dauern wird, bis die Terror-Mullahs atomar bomben können.)

Ein Araber, der sich als israelischer Soldat ausgab, wurde in Jerusalem in der Nähe der Präsidenten-Residenz festgenommen. Neben einer zweiten Uniform wurde bei ihm auch ein gefälschter israelischer Personalausweis gefunden. Bisher ist nicht klar, ob er aus kriminellen oder terroristischen Motiven handelte.

Die PA hat die Aktivitäten des Senders Al-Jazira in der Westbank unterbunden, weil dieser „hetzt und falsche Informationen verbreitet“. Insgesamt arbeite der Sender gegen die PLO und die PA. Al-Jazira gibt sich erstaunt und beschwert sich, die PA solle ihnen Anerkennung zollen, weil man ständig israelische Verbrechen in den Gebieten aufdecke. Ist typisch: Auf die Vorwürfe wird gar nicht eingegangen.

Die Khaleej Times aus Dubai macht auf eine Schieflage aufmerksam: Der Iran geifert zwar wegen des Mordes an einer Ägypterin in einem Gericht als Beweis für antiislamische Haltung in Deutschland und „die Brutalität der deutschen Regierung“ – aber über die Niederschlagung der islamischen Uiguren in China haben die Mullahs nichts zu sagen.

Der US-Nahostbauftragte George Mitchell wird erst Ende Juli wieder nach Israel kommen, statt diese Woche. Er wartet auf Gesten aus der arabischen Welt.

Ach guck: „Breaking the Silence“ ist eine Propagandatruppe, die sich auf die Fahnen geschrieben hat die Politik Israels zu desavouieren.
Daneben bestätigt sich wieder die Unglaubwürdigkeit der Aussagen: Zumindest einer der Soldaten, die da schwadroniert haben, war zur besagten Zeit gar nicht im Einsatz.

Das ist bestimmt enorm wirkungsvoll: In Großbritannien wird die Polizei angewiesen, Muslime nicht wegen Hass-Verbrechen anzuklagen – damit sie nicht militant werden. Auf die Idee, dass diese Hassverbreiter durch solche Maßnahmen angespornt werden könnten, kommen die Bekloppten nicht, die solche Anweisungen geben.

Niedlich: Das britische Außenministerium begründet seinen Boykott der Lieferung von militärischen Ersatzteilen an Israel damit, dass dieses Material für „interne Unterdrückung“ eingesetzt werden könnte. Weil das Ministerium die „besetzten Gebiete“ als israelisch „intern“ betrachtet, wird die Lieferung nicht gestattet. Und als besetzt sehen sie auch den Gazastreifen an, obwohl Israel dort „nicht mehr physisch präsent“ ist. Und begründet damit, dass Israel die Vierte Genfer Konvention verletzt. Das ist nicht einmal mehr ein Kartenhaus, weil die Vierte Genfer Konvention nicht einmal ansatzweise auf die Situation im Gazastreifen anwendbar ist – dort ist keine Bedingung der Konvention erfüllt! Das britische Außenministerium ist eine Lachnummer. Leider eine gefährliche.

Oh, das sitzt aber: UNIFIL sagt, die Munition, die in einem Dorf im Südlibanon explodiert ist, sei eine schwere Verletzung des von der UNO 2006 vermittelten Waffenstillstands. Gibt es irgendwelche Folgen?

Am Donnerstagabend hat es dann doch wieder mal eine Qassam gegeben, die auf Israel abgefeuert wurde. Irgendwelche Leute, die das als Beweis für die Friedfertigkeit der Terroristen werten wollen?
Anfang der Woche hatte die Hamas Mitglieder des Islamischen Jihad festgenommen, die verdächtigt wurden Mörser auf israelische Soldaten gefeuert zu haben. (Merke: Das geht nur mit Genehmigung der Hamas – wenn also etwas passiert, dann haben die ihre Finger im Spiel.)

Anders als die Schlammschleudern für „Breaking the Silence“ haben jetzt eine Reihe von Soldaten öffentlich vor Kameras ihre Aussagen zum Geschehen im Gazastreifen während „Gegossenes Blei“ gemacht. Diese Reservisten sind also bekannt. Sie haben keinen Grund sich anonym zu äußern.

Der britische Hetz-Politiker George Galloway und sein „Viva Palestina“-Trupp haben nach eigenen Angaben zum zweiten Mal die israelische Blockade des Gazastreifens durchbrochen und Material nach Hamastan gebracht. Seltsam allerdings, dass es dazu 10 Tage Warten auf der ägyptischen Seite des Grenzübergangs Rafah brauchte – die Ägypter mussten „überzeugt“ werden, nicht die Israelis!

Reuters hat ähnliche Probleme wie Galloway. Da stehen pal-arabische Kinder an blau gestrichenen Grenzanlagen in Rafah, der Grenze zu Ägypten – und Al-Reuters berichtet, sie würden dort gegen die israelische Blockade protestieren. Wo ginge das besser, als an der geschlossenen ägyptischen Grenze? Hey, egal, wo protestiert wird, es geht immer gegen Israel. So unsinnig der Ort auch sein mag.

Der UN-„Menschenrechts“rat hat es wieder mal geschafft: Im Iran und in China gingen die Tyrannen gewalttätig gegen protestierende Bürger vor; die Lage ist schlecht, Menschenrechte sind nichts wert. Aber das UNO-Gremium, das sich die Aufrechterhaltung der Menschenrechte auf die Fahnen hat schreiben lassen, kümmert sich ausschließlich – um Israel. Noch dazu mit einem Thema, das das ganze Übel dieser Institution offenbart, der Untersuchung allein der vorher schon festgelegten israelischen „Kriegsverbrechen“. Zehntausende tote Zivilisten in Sri Lanka? Die Regierung muss doll gelobt werden. Iran geht gegen Oppositionelle vor? Da darf man sich genauso wenig in die inneren Angelegenheiten einmischen wie in China. Der Jude unter den Staaten muss gefälligst bluten, sonst kämen wir ja irgendwie dahin, dem eigentlichen Auftrag des Gremiums nachzukommen!

Ägypten tolerant und gerecht wie immer: Muslime brennen eine koptische Kirche nieder, verhaftet werden Christen.

Wir haben neue Protokolle der Weisen von Zion: Ariel Sharon hat mit einer US-Delegation und Mahmud Abbas 2003 die Ermordung von Yassir Arafat geplant und das Gespräch ist aufgezeichnet worden. Arafat hat das Protokoll in die Finger gekriegt und seinem Erzkonkurrenten innerhalb der Fatah, Faruk Kaddumi, übergeben. Macht alles Sinn, nicht wahr? Weil Al-Jazira diesen Müll veröffentlicht hat, wurde sein Büro in der „Westbank“ geschlossen – für die PalAraber dürfte das vielleicht der Beweis für die Echtheit des Protokolls sein. Ein ehemaliger Arafat-Vertrauter weiß es aber noch besser als Kaddumi: Bassam Abu Scharif hat auch ein Protokoll, aber darin ist nicht Mahmud Abbas der Verschwörer, sondern Shaul Mofaz; und der Mörder Arafats ist derjenige, der auch Yitzhak Rabin ermordete, Benjamin Netanyahu. Sind Verschwörungsgespinste nicht herrlich?

Hm, sie sind soooo friedlich, die Terroristen: Die Ägypter haben eine Tonne Sprengstoff sichergestellt. Und im Libanon verhindern Einwohner des Dorfes mit Gewalt (14 Blauhelme verletzt), in dem neulich das Haus eines Imams explodierte, die Inspektion durch die UNIFIL. Aber wehe, wir unterstellen ihnen, sie wollten Israel vernichten, dann machen unsere Gutmenschen uns wieder fertig.

Das in dem Haus des Imam explodierte Waffenlager soll der UNIFIL bereits lange bekannt gewesen sein. Ebenso sollen sie Kenntnis von weiteren Waffenlagern der Hisbollah haben – sie aber trotzdem nicht ausheben.

Für das angebliche Objekt der jüngsten Propagandalüge der PalAraber hat Joachim Steinhöfel die beste Vokabel gefunden: Geil-o-Gum, für die Kaugummis, mit denen die Israelis die geile Palli-Jugend angeblich korrumpiert, weil sexuell angestachelt.

Kann man noch ekliger sein? Wenn es stimmt, was ein Basiji berichtet (er hatte selbst die „Ehre“), dann sollte alleine das – völlig unabhängig von Wahlbetrug und sonstiger Unterdrückung – ausreichen, um das Regime von Teheran schnellstmöglich in die Hölle zu schicken: In der Islamischen Republik Iran ist es illegal eine Jungfrau hinzurichten, unabhängig von ihrem Verbrechen, weil eine getötete Jungfrau ins Paradies aufsteigt. Also werden zum Tode verurteilte (unverheiratete) Frauen am Abend vor ihrer Hinrichtung zeitlich begrenzt mit einem Gefängniswärter verheiratet, der dann seinen „ehelichen Pflichten“ nachkommt. Diese Unmenschlichkeit ist nicht neu: Elder of Ziyon hat eine Renzension von 2002 aufgetan, die bereits davon berichtet; und in einem Seminar im Jahr 2008 berichtet auch Susan Bahar (S. 3 von 5) von diesem Vorgehen. Einzig, damit die Exekutierten auf keinen Fall ins Paradies kommen können!

Diskriminierung von „Palästinensern“ in arabischen Staaten ist immer nur zu deren Besten. Auch (und gerade) in Jordanien: Die Palästinenser müssen Israel unter Druck setzen, damit es einen Palästinenserstaat gibt. Das tun die Palästinenser in Jordanien nicht, also müssen sie dazu gebracht werden. Ein absolut selbstloses Verhalten also.

Päuschen

23. Dezember 2008 at 22:31 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Die Weihnachtsfeiertag stehen vor der Tür. Da gibt es Wichtigeres als den Blog.

Pause

29. Juni 2008 at 21:23 | In Nicht kategorisiert | 1 Comment

Urlaub steht an – zwei Wochen in einem der tollsten Länder der Welt!
So lange werden auch keine Kommentare freigeschaltet.

Bis denne…

Eine Woche Pause

20. April 2008 at 21:41 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Die Woche über turne ich mit einem Trupp durch die Eifel. Bis denne!

Rumgespielt

10. April 2008 at 20:38 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Heute habe ich ein wenig am Blog herumgespielt und zwei neue Seiten (ober Navigation) eingestellt, mit denen ich einmal mich selbst ein wenig „feiere“ und zum anderen eine (sehr unvollständige) Liste von Texten angelegt habe, die ich für einfach immer wieder lesenswert halte. Und weil ich noch einen Haufen Zeugs lesen muss, werde ich wohl heute nichts Neues mehr einstellen.

Pause

14. Januar 2008 at 20:28 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Hier ist diese Woche leider Pause.  Am Sonntag dürfte es wieder weiter gehen.

Grüße
heplev

Reparatur

13. Dezember 2007 at 18:28 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment

Die „Qassam-Kalender“ weiter unten in der Sidebar  hatten keine Links. Das ist jetzt behoben!

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