Dinge, die den Palästinensern nicht helfen werden

24. August 2014 um 20:41 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geistesgrößen, Nahost-Konflikt, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden bei Israel Matzav:

keine-Hilfe-PA
Dinge, die Palästina nicht helfen werden: T-Shirts in Hitler mit Palästinenser-Flagge.

Anmerkung heplev:
Aber beruhigend zu sehen, wie diese Typen sich selbst entlarven.
Beunruhigend: Dass bei uns das so wenige zur Kenntnis nehmen und die Opfer dieser Islamo- und Friedens-Nazis zu den Nazis erklären.

Die aus dem Krieg mit der Hamas fehlenden Bilder

7. August 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Medien+Nahost, Propaganda | 3 Kommentare
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In Zusammenarbeit mit dem Medien-Blackout seiner Kämpfer durch die Terrororganisation erzählt die internationale Presse nur die halbe Geschichte

Uriel Heilmann, The Times of Israel, 1. August 2014

JTA – Es gibt keinen Mangel an Bildern aus dem Gaza-Konflikt.

Wir haben den Schutt gesehen, tote palästinensische Kinder, Israelis, die sich während Raketenangriffen zusammenkauern, israelische Militärmanöver, und IDF-Bilder von Hamas-Militanten, die aus Tunneln auftauchen, um israelische Soldaten anzugreifen.

Was wir nicht gesehen haben, sind praktisch überhaupt Bilder von Hamas-Kämpfern innerhalb des Gazastreifens.

Wir wissen, dass sie da sind: Jemand muss diese Raketen nach Israel schießen (mehr als 2.800) und auf die eindringenden Soldaten feuern. Aber bisher waren die einzigen Bilder, die wir zu sehen bekommen (oder von denen wir gehört) haben die Videos der IDF von Hamas-Kämpfer in Krankenhäusern, Krankenwagen, Moscheen und Schulen (und Tunneln), um Angriffe auf israelische Ziele zu beginnen oder Waffen in den Gazastreifen zu befördern.

Warum haben wir keine Journalisten-Fotos von Hamas-Kämpfern innerhalb des Gazastreifens gesehen?

Wie wissen, die Hamas will nicht, dass die Welt die Bilder von palästinensischen Kämpfern sieht, die Raketen schießen oder zivile Zufluchtsorte wie Krankenhäuser als Operationsbasis benutzen. Doch wenn wir in praktisch jedem anderen Krieg Bilder von beiden Seiten – Syiren, Ukraine, Irak – zu sehen bekommen: Warum ist Gaza eine Ausnahme?

Wenn Journalisten bedroht und eingeschüchtert werden, wenn sie versuchen Hamas-Aktivitäten im Gazastreifen zu dokumentieren, sollten ihre Nachrichtenmedien an vorderster Front stehen und das auch sagen. Das tun sie nicht.

Am Dienstag veröffentlichte die New York Times einen Bericht des Fotografen Sergej Ponomarew dazu, wie seine Tage im Gazastreifen so sind. Hier ist das, was Ponomarew sagte:

Es war Kriegsroutine. Man geht früh am Morgen raus, um die in der Nacht zuvor zerstörten Häuser anzusehen. Dann geht man zu Beerdigungen, dann ins Krankenhaus, weil weitere Verletzte ankommen; und am Abend geht man zurück, um weitere zerstörte Häuser anzusehen.

Es war jeden Tag dasselbe, man wechselte nur zwischen Rafah und Khan Junis hin und her.

Gibt es Versuche Hamas-Aktivitäten zu dokumentieren?

Sollten Sie sich fragen, ob die Times einen anderen Fotografen beauftragt hat diesen Aspekt der Story zu berichten – ich frage mich das auch: Die Times hat keine Fotos von Hamas-Kämpfern im Gazastreifen gebracht – Punkt. Sieht man sich die drei jüngsten Slideshows zum Konflikt an, die volle 37 Bilder enthalten, dann findet sich nicht ein einziges eines Hamas-Kämpfers.

In einer Bilderstrecke der Los Angeles Times mit mehr als 75 Fotos des Konflikts gibt es nach Auskunft des Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America auch nicht ein einziges eines Hamas-Kämpfers.

Vielen Zuschauern muss die Erzählung dieses Krieges ziemlich einfach erscheinen: Das mächtige Israel bombardiert wehrlose Palästinenser. Das ist verständlich, wenn es kaum ein Foto von palästinensischen Aggressoren gibt.

In einer Story der Washington Post von William Booth vom 15. Juli wird erwähnt, dass die Hamas das al-Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt als Operationsbasis nutzt – allerdings nur in einem Halbsatz im achten Absatz des Textes:

Der Minister wurde abgewiesen, bevor er das Krankenhaus erreichte, das zum de facto-Hauptquartier der Hamas-Führer geworden ist, die in den Fluren und Büros zu sehen sind.

Wie Tablet feststellt, nennt man das „den Vorspann begraben“.

Ähnlich berichtete eine palästinensische (!) Nachrichtenagentur diese Woche, das die Hamas letzte Woche Dutzende Palästinenser hinrichtete, die verdächtigt wurden mit Israel zu kollaborieren. Die JTA berichtete darüber, aber es wurde in den Mainstream-Medien nicht erwähnt.

Viel Aufhebens wurde um von Israel-Unterstützern um eine Entscheidung von Nick Casey vom Wall Street Journal gemacht einen Tweet darüber zu löschen, wie die Hamas das Schifa-Krankenhaus als Operationsbasis nutzt. Vermutlich löschte Casey den Tweet wegen Drohungen der Hamas entweder gegen seine Person oder gegen seine Möglichkeit weiterhin über den Konflikt zu berichten.

Ein Bericht der Times of Israel von Anfang der Woche das an:

Mehrere derzeit im Gazastreifen arbeitende westliche Journalisten wurden von der Hamas belästigt und bedroht, weil sie Fälle dokumentierten, in denen die Terrorgruppe Zivilisten in die Kriegsführung gegen Israel einbezog, sagten Vertreter Israels und gaben Empörung Ausdruck, dass einige internationalen Medien sich offenbar einschüchtern lassen und solche Vorfälle nicht berichten.

Die Times of Israel konnte mehrere Vorfälle bestätigen, bei denen Journalisten verhört und bedroht wurden. Dazu gehörten Fälle mit Fotografen, die Bilder von Hamas-Kämpfern in kompromittierenden Situationen aufgenommen hatten – Bewaffnete, die Raketen zum Abschuss aus zivilen Gebäuden vorbereiteten und/oder in Zivilkleidung kämpfen – und die dann von Hamas-Männern angesprochen, schikaniert und denen die ihre Ausrüstung abgenommen wurde. Ein weiterer Fall involvierte einen französischen Reporter, der erst von diesem selbst berichtet wurde; diese Schilderung wurde aber dann aus dem Internet entfernt.

Nachdem er den Gazastreifen verlassen hatte, bestätigte der freie italienische Journalist Gabriele Barbati in zwei Twitter-Einträgen, mit denen er die Hamas für den jüngsten Fall ziviler Opfer verantwortlich machte, dass die Hamas Reporter bedroht:

Raus aus #Gaza, weit weg von #Hamas-Rache: fehlgeschossene Rakete tötete Kinder gestern in Schati. Zeugen: Militante eilten und räumten Schutt weg (29. Juli)

Warum lesen wir über diese Einschüchterung nur in jüdischen oder israelischen Medien – oder in Blogs – und nicht in den westlichen Mainstream-Medien?

Rechtsanwalt Sott Johnson nimmt sich Nachrichten-Meiden deswegen auf dem PowerLine-Blog zur Brust:

Hamas-Drohungen erklären nicht die unablässige Ignoranz und Dummheit der Berichterstattung zu den Feindseligkeiten im Gazastreifen, aber doch für einen Teil. Reporter und ihre Medien-Angestellten kooperieren mit der Hamas nicht nur bei der Unterdrückung von Storys, die nicht den Zielen der Hamas dienen, sondern auch beim Versagen über die restriktiven Bedingungen zu berichten, unter denen sie arbeiten.

Das ist keine Kleinigkeit. Die öffentliche Meinung ist in diesem Konflikt ein entscheidendes Element. Sie wird eine Rolle dabei spielen zu bestimmen, wann die Kämpfe enden, wie ein Waffenstillstand aussehen wird und wer die Hauptverantwortung für den Tod von Unschuldigen tragen wird.

Wenn die Medien Bilder von Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzenden Hamas-Kämpfern, sowie der Nutzung von Schulen und Krankenhäusern als Operationsbasen unterdrücken, dann werden die rund um die Welt zusehenden Zuschauer Probleme haben die Israelis als irgendetwas anderes als Aggressoren und die Palästinenser als irgendetwas anderes als Opfer zu betrachten.

Doch das Publikum bekommt nur die Hälfte der Geschichte. Und wo ich herkomme, bezeichnet man die halbe Wahrheit als ganze Lüge.

Pallywood-Lüge für Doofe

2. August 2014 um 12:02 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Eintrag auf twitter (1./2. August 2014):

Nicht explodierte Bombe, auf Deir el-Balah geworfen, offenbart das Ausmaß der von Israel verwendeten Munition.

Nicht explodierte Bombe, auf Deir el-Balah geworfen, offenbart das Ausmaß der von Israel verwendeten Munition.

Der Spanisch sprechende User darüber – von dem das Foto übernommen wurde – behauptete, das Teil sei von einer F-16 abgeworfen worden.

Der zweite Kommentar stellt den Poster richtig:

Netter Versuch. Das kommt von einem Marinegeschütz, ist keine vom Flugzeug geworfene Bombe. Wahrscheinlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Ägypten ist voll von dem Mist.

Alleine die Form zeigt, dass kein Flugzeug diese Granate jemals transportieren würde. Aber es wird genügend Volltrottel geben, die dem Propagandalügner glauben, dass das eine israelische Bombe ist.

Hamas klagt…

23. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon

Hamas-Schutzschilde

Angriff auf Israel mit der Großen Lüge: Völkermord

17. Juli 2014 um 13:14 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Jonah Goldberg, Los Angeles Times, 15. Julil 2015

„Der Unterschied zwischen uns sieht so aus“, erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu auf Fox Nes Sunday: „Wir nutzen Raketen zum Schutz unserer Zivilisten, während sie ihre Zivilisten nutzen, um ihre Raketen zu schützen.“

Das ist ein klassisches Thema. Es ist auch objektiv wahr und diese Wahrheit ist für Israels Kritiker sehr frustrierend.

Man muss lediglich in den Dreck auf Twitter eintauchen und die Timelines für Hashtags wie #GazaUnderAttack und #GenocideInGaza lesen: „Sie töten die Frauen und Kinder, um sicherzustellen, dass es in Palästina keine neue Generation gibt.“ „Ein Holocaust kann NIEMALS einen anderen rechtfertigen.“

Und da reden wir noch nicht von dem weltweit trendigen Hashag #HitlerWasRight (Hitler hatte recht).

Natürlich findet sich das nicht nur auf Twitter. Mahmud Abbas, der Chef der nichtsnutzigen Palästinensischen Autonomiebehörde, verurteilte Israel neulich, weil es im Gazastreifen „Völkermord“ begehe. Seit Jahrzehnten haben politische Karikaturisten und karikaturhafte Politiker von sich gegeben Israel trage jetzt die SS-Uniform.

Auch das ist ein grundlegendes Thema – und ein sehr altes. Allerdings ist es einfach nur gelogen.

Wären die Israelis an Völkermord interessiert oder wären sie es je gewesen, dann wären sie darin äußerst inkompetent. Wie die Verleumdungen laufen, ist es schon fast lustig, wie die alte, paranoide Einbildung, dass George W. Bush gleichzeitig ein Depp und ein kriminelles Superhirn sei.

Einerseits soll das israelische Militär skrupellos kompetent und entschlossen sein die Palästinenser auszulöschen. Andererseits hat die palästinensische Bevölkerung seit 1970 um 100% zugenommen. Die Bevölkerung des Gazastreifens hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Die Palästinenser selbst erwarten, dass die Bevölkerung sich in den nächsten 20 Jahren verdoppelt. „Völkermord“ ist ein vollgepackter Begriff, doch sollten nach jeder noch so entfernt vernünftigen Definition die Zahlen nicht in die andere Richtung gehen?

Es ist nur eine Ahnung, aber wenn die Israelis so viele Palästinenser wie möglich auslöschen wollten, ganz zu schweigen von Völkermord, würden sie vermutlich den Menschen im Gazastreifen keine Warnungen (über Telefon und Flugblätter) zukommen lassen, damit sie sich in Sicherheit bringen. Sie würden auch keine Hunderte LKW-Ladungen an Lebensmitteln und medizinischen Gütern in den Gazastreifen lassen, währen Hunderte Raketen diesen verlassen.

Und wenn die Hamas in erster Linie mit dem Schutz des Lebens der Palästinenser beschäftigt wäre, unabhängig vom Völkermord, dann würden sie nicht die Gazaner beschwören in ihren Häusern zu bleiben – um als menschliche Schutzschilde zu dienen und die Opferzahlen als Propagandamittel zur Verstärkung des internationalen Drucks auf Israel zu inflationieren.

Eine perverse Beschwerde, die oft subtil in den Mainstreammedien nachgeplappert wird, besteht darin, es sei irgendwie unfair, dass – bisher – keine Israelis durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen sterben. Die Israelis haben das Verteidiungssystem „Eiserne Kuppel“, das auf Zivilisten gerichtete Raketen abfängt. Sie haben auch Bunker; die Palästinenser haben das nicht. Sie haben diese Dinge, wie Netanyahu sagte, weil Israelis daran interessiert sind ihre Bürger zu schützen.

Jonathan Tobin vom Commentary Magazine stellt fest, dass niemand fragt, warum die Palästinenser keine Bunker haben. Sie Annahme ist, dass die Gazaner nicht die Mittel haben sie zu bauen. Das stimmt nicht, denn sie haben Bunker – sie behalten sie nur den Hamasführern und –Kämpfern vor. Fakt ist, dass die Hamas Tausende Tunnel unter dem Gazastreifen gebaut hat, weitgehend damit sie mehr Raketen darin schmuggeln und lagern kann, um sie auf Israel schießen zu können. Bessere wäre es, diese Tunnel würden als Schutzräume für Zivilisten genutzt, doch das würde bedeuten sie nicht für das übergeordnete „Wohl“ sterben zu lassen.

Natürlich ist nicht so schlimm wie die Nazis zu sei eine sehr niedrig liegende Latte. Und die Tatsache, dass Israel sie si einfach überquert, wie ein Stabhochspringer, der über einen Ziegelstein springt, ist nicht dasselbe wie zu sagen, Israel sei fehlerlos. Doch Israels Unzulänglichkeiten entstammen weitgehend der Tatsache, dass es versucht mit „Friedenspartnern“ zurechtzukommen, die offen desinteressiert an dauerhaftem Frieden sind. Dieses Problem zu lösen ist schwierig. So schwierig, dass mancher Juden lieber „Nazi!“ zuruft.

Es ist ein moralischer Skandal, dass es überhaupt nötig ist diese unangenehme Wahrheit aufbringen zu müssen. Es ist aber notwendig, weil selbst von denen, die niemals sagen würden „Hitler hatte recht“ nichtsdestotrotz eine Menge eine ander Lektion der Nazis verinnerlicht haben. Es war Joseph Goebbels, der (sinngemäß) sagte: „Eine Lüge muss nur groß genug sein und immer wieder wiederholt werden, dann werden die Leute sie irgendwann glauben.“*

—–

Anmerkung heplev:
entsprechende Zitate werden sowohl Goebbels als auch Hitler zugeschrieben:
– Je größer die Lüge desto mehr laufen hinterher. (Josef Goebbels)
– Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr. (Adolf Hitler)
– Die Menschen werden jede Lüge glauben, vorausgesetzt sie ist groß genug. (Adolf Hitler)
– Die meisten Menschen werden leichter Opfer einer großen Lüge als einer kleinen. (Adolf Hitler: Mein Kampf)

Ein Friedenshetzer unterwegs

16. Juli 2014 um 14:55 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Medien+Nahost, Propaganda | 31 Kommentare
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Jürgen Todenhöfer – von Herbert Wehner immer gerne als „Herr Hodentöter“ angesprochen, der wusste schon damals, warum – ist im Gazastreifen. „Fassungslos“ sitzt er dort fest, samt Sohnemann Frederic. „Die Grenzen sind zu“, schreibt er.

Er sitzt – im wahrsten Sinne des Wortes und beweist es mit einem Foto auf seiner Facebookseite.

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Wieso sitzt er da? Weil das die beste Propaganda ist. Er beschreibt ja noch ganz andere Sachen. Zum Beispiel, dass er sich abends das Feuerwerk ansieht: Wie die Rakete der Hisbollah mit langem Rauschweif in den Himmel steigt; dann das „durch Mark und Bein gehende Zischen einer israelischen Rakete, gefolgt von einer Ohren betäubenden Explosion. Die Erde bebt.“

Man erkennt als kundiger Leser sofort: Das arme Raketchen der Hamas oder des Islamischen Jihad ist völlig harmlos, unscheinbar, kann nichts tun. Die israelische Abwehrrakete dagegen ist bedrohlich, gefährlich, macht Angst. Lässt die Erde erzittern, so böse ist sie.

Und erst die Raketen, mit denen Israel angreift: „Um drei Uhr nachts wird unser Hotel so niedrig von einer israelischen Rakete überflogen, dass das Hotel in seinen Grundfesten wackelt. Wie bei einem schweren Erdbeben… Die Rakete zerstört ein Wohnhaus 200 Meter von uns entfernt. Wir gehen in unsere Zimmer zurück.“

Merkt der geneigte Leser etwas? Zwischen der ganzen Emotionen erzeugenden Schilderung kann man etwas erkennen das die Geistesgröße nicht beabsichtigt hat: Wieso kann der Mann so einfach auf dem Dach stehen und dem Raketenkampf zusehen? Doch wohl nur, weil er eigentlich sicher sein kann, dass die Israelis sein Hotel nicht bombardieren werden – jedenfalls nicht, solange sich dort keine Terroristen stationieren, die auf Israel schießen.

Die Angriffsrakete der Israelis war auch so gut gezielt, dass er keine Sorge haben musste. Sie flog niedrig ein, aber sie traf das beabsichtigte Ziel. „Ein Wohnhaus“, schreibt der mutige Mann. Ohne zu erwähnen, warum Israelis wohl ein Wohnhaus beschießen könnten. Das ergibt sich aus der Böswilligkeit der Juden. Denn dieser Krieg ist eine Schande. Die dreifache Schande führt er ausführlich an: 1. Die ermordeten israelischen Jugendlichen; 2. Der ermordete arabische Junge; 3. „nach wahllosen und brutalen Hausdurchsuchungen und Massenverhaftungen in der Westbank – in der völlig hemmungslosen Bombardierung der 1.8 Mio Ghettobewohner von Gaza. Durch israelische Kampfjets, Raketen, Hubschrauber, Schiffe und Drohnen.“

Klar, nicht? Oder könnte es sein, dass da etwas fehlt? Der einsetzende Raketenterror der Hamas und ihrer Genossen? Ach, das zählt ja nicht, die selbstgebastelten Dinger kann man doch nicht ernst nehmen! Haben wir in der Schilderung oben ja schon gesehen: „weißer Rauchschweif“ und so, im Gegensatz zum fiesen Zischen und drohenden Knallen der israelischen Abwehrrakete (oder der erdbebenden Bombe auf das Wohnhaus „nebenan“).

Doch halt. Herr Todenhöfer attackiert: Er „verurteilt auch ausdrücklich“ die „wirkungslose und dilettantische Schießerei der Hamas und des ‘Islamischen Jihad‘“. Boa ey, jetzt aber! Jetzt kriegen die Terroristen aber – den Zeigefinger gezeigt: „Wirkungslos und dilettantisch“! So geht es aber nicht, bitte! Wie können die es wagen ineffektiv Krieg zu führen? Wenn schon Krieg, dann bitte richtig. Da müssen tote Juden her!“

Die Geistesgröße vergisst geflissentlich: Wenn die Israelis die Eiserne Kuppel“ nicht hätten, das Raketenwarnsystem Teva Adom (Roter Alarm) die Menschen nicht warnen würde und die Bunker und Sicherheitsräume in den Häusern nicht wären, dann könnte er nicht so einen Schwachsinn von „wirkungslos und dilettantisch“ von sich geben! Ist der Mann so verblödet oder so boshaft?

Die „Verurteilung“ hält sich aber auch in Grenzen. Denn sie ist nur ein Feigenblatt gegen Kritik, da Herr Todenhöfer sie nur dafür nutzt weiter gegen Israel zu hetzen. An dieser Stelle mit seiner heroenhaften Schilderung, wie dumme Israelis völlig unnötig wie gehetzt in die Bunker rennen, weil: „Die Geschosse waren wie meist, ohne Schaden anzurichten, im Umland zerschellt.“ Oder: „Ein etwa ein Meter großes Kassam-Geschoss hatte wieder einmal sein Ziel verfehlt. Verbogen lag es auf einer Straßenkreuzung.“ Man kann es nicht ernst nehmen, das Bastelzeugs. Warum sind die blöden Juden solche Angsthasen?

Für seine „Argumentation“, dass die Israelis wahllos schießen und morden, während die „Palästinenser“ zu blöde sind etwas Anständiges anzurichten, müssen natürlich Opferzahlen herhalten: „193 : 0“ steht es für die Juden. Da ist es natürlich „völlig realitätsfremd“, wenn die Israelis behaupten sie würden sich verteidigen. Wer so viele Tote macht, der ist der Aggressor, der überreagiert. Israel steht nicht unter schwerem Beschuss. Sagt der Fachmann im Gazastreifen. Oder: Seit Beginn der 2. Intifada steht es 7.000 : 1110 gegen die Araber. Das ist keine Selbstverteidigung, sagt der Wissende, der sich auf einfache Arithmetik spezialisiert hat. Kontext?

Um Himmels willen, bitte nur solchen, der ins Bild passt! Auf keinen Fall, dass die Hamas die Leute auffordert sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung zu stellen! Oder dass sie aus Wohngebieten schießt, um bei Gegenschläge möglichst viele Menschen zu Opfern zu machen, die der Propaganda dienen. Dass die eine Seite – Israel – alles unternimmt, um die Bevölkerung zu schützen, während die andere – arabische – alles unternimmt, damit es möglichst viele Opfer gibt. Hat Herr Todenhöfer den Schneid zu erzählen, wo es im Gazastreifen Bunker gibt? Wer diese Bunker nutzt (wenn er sich nicht gerade in Luxushotels am Persischen Golf vergnügt)?

Nein, das hat Herrn Todenhöfer nicht zu kümmern. Denn dann müsste er ja tatsächliche Kritik an der Hamas üben, statt seine Feigenblättchen für Attacken gegen Israel zu setzen. Der Mann macht sich – ich unterstelle: bewusst und gewollt, nicht aus Dummheit und Verblödung – zum Propagandainstrument der Terroristen. Ein kleiner Beleg dafür sei gestattet. Ist jemandem in dem Foto oben etwas aufgefallen? Dort, wo der Herr Journalist so schön auf dem Trümmerhaufen sitzt?

Nicht. Dann bitte noch einmal genau hinschauen (Foto von hier):

hodentoeter2

Pallywood, wie es leibt und lebt: Kinderspielsachen, die so offensichtlich dort extra für Fotos platziert wurden, sollen an die Betrachter appellieren, dass Israel ein Kindermörder ist. Fragt sich nur, wie sich in einem solchen Schutthaufen die sauberen Kuscheltiere, Puppen, Bücher und der Kinderwagen oben auf den Trümmern befinden können, wo das Haus doch von oben nach unten zusammenbrach?

Kann Herr Todenhöfer das übersehen haben? Man könnte auch etwas böser fragen, ob er die Sachen selbst aufgestellt/hingelegt hat, um sich dazwischenzusetzen oder ob es jemand anderes gemacht hat.

Außer natürlich, der Mann ist doch so strunzdumm, dass er das nicht gemerkt hat…

UPDATE:

Der prima Mensch, der in Facebook die Aufmerksamkeit auf den Progaganda-Terz von Todenhöfer aufmerksam machte, hat sich des Hetzers mit einem Grafikprogramm angenommen und ihn dahin gesetzt wo er besonders noch hin gehört:

hodentöter3

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