Hamas klagt…

23. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon

Hamas-Schutzschilde

Angriff auf Israel mit der Großen Lüge: Völkermord

17. Juli 2014 um 13:14 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Jonah Goldberg, Los Angeles Times, 15. Julil 2015

„Der Unterschied zwischen uns sieht so aus“, erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu auf Fox Nes Sunday: „Wir nutzen Raketen zum Schutz unserer Zivilisten, während sie ihre Zivilisten nutzen, um ihre Raketen zu schützen.“

Das ist ein klassisches Thema. Es ist auch objektiv wahr und diese Wahrheit ist für Israels Kritiker sehr frustrierend.

Man muss lediglich in den Dreck auf Twitter eintauchen und die Timelines für Hashtags wie #GazaUnderAttack und #GenocideInGaza lesen: „Sie töten die Frauen und Kinder, um sicherzustellen, dass es in Palästina keine neue Generation gibt.“ „Ein Holocaust kann NIEMALS einen anderen rechtfertigen.“

Und da reden wir noch nicht von dem weltweit trendigen Hashag #HitlerWasRight (Hitler hatte recht).

Natürlich findet sich das nicht nur auf Twitter. Mahmud Abbas, der Chef der nichtsnutzigen Palästinensischen Autonomiebehörde, verurteilte Israel neulich, weil es im Gazastreifen „Völkermord“ begehe. Seit Jahrzehnten haben politische Karikaturisten und karikaturhafte Politiker von sich gegeben Israel trage jetzt die SS-Uniform.

Auch das ist ein grundlegendes Thema – und ein sehr altes. Allerdings ist es einfach nur gelogen.

Wären die Israelis an Völkermord interessiert oder wären sie es je gewesen, dann wären sie darin äußerst inkompetent. Wie die Verleumdungen laufen, ist es schon fast lustig, wie die alte, paranoide Einbildung, dass George W. Bush gleichzeitig ein Depp und ein kriminelles Superhirn sei.

Einerseits soll das israelische Militär skrupellos kompetent und entschlossen sein die Palästinenser auszulöschen. Andererseits hat die palästinensische Bevölkerung seit 1970 um 100% zugenommen. Die Bevölkerung des Gazastreifens hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Die Palästinenser selbst erwarten, dass die Bevölkerung sich in den nächsten 20 Jahren verdoppelt. „Völkermord“ ist ein vollgepackter Begriff, doch sollten nach jeder noch so entfernt vernünftigen Definition die Zahlen nicht in die andere Richtung gehen?

Es ist nur eine Ahnung, aber wenn die Israelis so viele Palästinenser wie möglich auslöschen wollten, ganz zu schweigen von Völkermord, würden sie vermutlich den Menschen im Gazastreifen keine Warnungen (über Telefon und Flugblätter) zukommen lassen, damit sie sich in Sicherheit bringen. Sie würden auch keine Hunderte LKW-Ladungen an Lebensmitteln und medizinischen Gütern in den Gazastreifen lassen, währen Hunderte Raketen diesen verlassen.

Und wenn die Hamas in erster Linie mit dem Schutz des Lebens der Palästinenser beschäftigt wäre, unabhängig vom Völkermord, dann würden sie nicht die Gazaner beschwören in ihren Häusern zu bleiben – um als menschliche Schutzschilde zu dienen und die Opferzahlen als Propagandamittel zur Verstärkung des internationalen Drucks auf Israel zu inflationieren.

Eine perverse Beschwerde, die oft subtil in den Mainstreammedien nachgeplappert wird, besteht darin, es sei irgendwie unfair, dass – bisher – keine Israelis durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen sterben. Die Israelis haben das Verteidiungssystem „Eiserne Kuppel“, das auf Zivilisten gerichtete Raketen abfängt. Sie haben auch Bunker; die Palästinenser haben das nicht. Sie haben diese Dinge, wie Netanyahu sagte, weil Israelis daran interessiert sind ihre Bürger zu schützen.

Jonathan Tobin vom Commentary Magazine stellt fest, dass niemand fragt, warum die Palästinenser keine Bunker haben. Sie Annahme ist, dass die Gazaner nicht die Mittel haben sie zu bauen. Das stimmt nicht, denn sie haben Bunker – sie behalten sie nur den Hamasführern und –Kämpfern vor. Fakt ist, dass die Hamas Tausende Tunnel unter dem Gazastreifen gebaut hat, weitgehend damit sie mehr Raketen darin schmuggeln und lagern kann, um sie auf Israel schießen zu können. Bessere wäre es, diese Tunnel würden als Schutzräume für Zivilisten genutzt, doch das würde bedeuten sie nicht für das übergeordnete „Wohl“ sterben zu lassen.

Natürlich ist nicht so schlimm wie die Nazis zu sei eine sehr niedrig liegende Latte. Und die Tatsache, dass Israel sie si einfach überquert, wie ein Stabhochspringer, der über einen Ziegelstein springt, ist nicht dasselbe wie zu sagen, Israel sei fehlerlos. Doch Israels Unzulänglichkeiten entstammen weitgehend der Tatsache, dass es versucht mit „Friedenspartnern“ zurechtzukommen, die offen desinteressiert an dauerhaftem Frieden sind. Dieses Problem zu lösen ist schwierig. So schwierig, dass mancher Juden lieber „Nazi!“ zuruft.

Es ist ein moralischer Skandal, dass es überhaupt nötig ist diese unangenehme Wahrheit aufbringen zu müssen. Es ist aber notwendig, weil selbst von denen, die niemals sagen würden „Hitler hatte recht“ nichtsdestotrotz eine Menge eine ander Lektion der Nazis verinnerlicht haben. Es war Joseph Goebbels, der (sinngemäß) sagte: „Eine Lüge muss nur groß genug sein und immer wieder wiederholt werden, dann werden die Leute sie irgendwann glauben.“*

—–

Anmerkung heplev:
entsprechende Zitate werden sowohl Goebbels als auch Hitler zugeschrieben:
– Je größer die Lüge desto mehr laufen hinterher. (Josef Goebbels)
– Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr. (Adolf Hitler)
– Die Menschen werden jede Lüge glauben, vorausgesetzt sie ist groß genug. (Adolf Hitler)
– Die meisten Menschen werden leichter Opfer einer großen Lüge als einer kleinen. (Adolf Hitler: Mein Kampf)

Ein Friedenshetzer unterwegs

16. Juli 2014 um 14:55 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Medien+Nahost, Propaganda | 25 Kommentare
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Jürgen Todenhöfer – von Herbert Wehner immer gerne als „Herr Hodentöter“ angesprochen, der wusste schon damals, warum – ist im Gazastreifen. „Fassungslos“ sitzt er dort fest, samt Sohnemann Frederic. „Die Grenzen sind zu“, schreibt er.

Er sitzt – im wahrsten Sinne des Wortes und beweist es mit einem Foto auf seiner Facebookseite.

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Wieso sitzt er da? Weil das die beste Propaganda ist. Er beschreibt ja noch ganz andere Sachen. Zum Beispiel, dass er sich abends das Feuerwerk ansieht: Wie die Rakete der Hisbollah mit langem Rauschweif in den Himmel steigt; dann das „durch Mark und Bein gehende Zischen einer israelischen Rakete, gefolgt von einer Ohren betäubenden Explosion. Die Erde bebt.“

Man erkennt als kundiger Leser sofort: Das arme Raketchen der Hamas oder des Islamischen Jihad ist völlig harmlos, unscheinbar, kann nichts tun. Die israelische Abwehrrakete dagegen ist bedrohlich, gefährlich, macht Angst. Lässt die Erde erzittern, so böse ist sie.

Und erst die Raketen, mit denen Israel angreift: „Um drei Uhr nachts wird unser Hotel so niedrig von einer israelischen Rakete überflogen, dass das Hotel in seinen Grundfesten wackelt. Wie bei einem schweren Erdbeben… Die Rakete zerstört ein Wohnhaus 200 Meter von uns entfernt. Wir gehen in unsere Zimmer zurück.“

Merkt der geneigte Leser etwas? Zwischen der ganzen Emotionen erzeugenden Schilderung kann man etwas erkennen das die Geistesgröße nicht beabsichtigt hat: Wieso kann der Mann so einfach auf dem Dach stehen und dem Raketenkampf zusehen? Doch wohl nur, weil er eigentlich sicher sein kann, dass die Israelis sein Hotel nicht bombardieren werden – jedenfalls nicht, solange sich dort keine Terroristen stationieren, die auf Israel schießen.

Die Angriffsrakete der Israelis war auch so gut gezielt, dass er keine Sorge haben musste. Sie flog niedrig ein, aber sie traf das beabsichtigte Ziel. „Ein Wohnhaus“, schreibt der mutige Mann. Ohne zu erwähnen, warum Israelis wohl ein Wohnhaus beschießen könnten. Das ergibt sich aus der Böswilligkeit der Juden. Denn dieser Krieg ist eine Schande. Die dreifache Schande führt er ausführlich an: 1. Die ermordeten israelischen Jugendlichen; 2. Der ermordete arabische Junge; 3. „nach wahllosen und brutalen Hausdurchsuchungen und Massenverhaftungen in der Westbank – in der völlig hemmungslosen Bombardierung der 1.8 Mio Ghettobewohner von Gaza. Durch israelische Kampfjets, Raketen, Hubschrauber, Schiffe und Drohnen.“

Klar, nicht? Oder könnte es sein, dass da etwas fehlt? Der einsetzende Raketenterror der Hamas und ihrer Genossen? Ach, das zählt ja nicht, die selbstgebastelten Dinger kann man doch nicht ernst nehmen! Haben wir in der Schilderung oben ja schon gesehen: „weißer Rauchschweif“ und so, im Gegensatz zum fiesen Zischen und drohenden Knallen der israelischen Abwehrrakete (oder der erdbebenden Bombe auf das Wohnhaus „nebenan“).

Doch halt. Herr Todenhöfer attackiert: Er „verurteilt auch ausdrücklich“ die „wirkungslose und dilettantische Schießerei der Hamas und des ‘Islamischen Jihad‘“. Boa ey, jetzt aber! Jetzt kriegen die Terroristen aber – den Zeigefinger gezeigt: „Wirkungslos und dilettantisch“! So geht es aber nicht, bitte! Wie können die es wagen ineffektiv Krieg zu führen? Wenn schon Krieg, dann bitte richtig. Da müssen tote Juden her!“

Die Geistesgröße vergisst geflissentlich: Wenn die Israelis die Eiserne Kuppel“ nicht hätten, das Raketenwarnsystem Teva Adom (Roter Alarm) die Menschen nicht warnen würde und die Bunker und Sicherheitsräume in den Häusern nicht wären, dann könnte er nicht so einen Schwachsinn von „wirkungslos und dilettantisch“ von sich geben! Ist der Mann so verblödet oder so boshaft?

Die „Verurteilung“ hält sich aber auch in Grenzen. Denn sie ist nur ein Feigenblatt gegen Kritik, da Herr Todenhöfer sie nur dafür nutzt weiter gegen Israel zu hetzen. An dieser Stelle mit seiner heroenhaften Schilderung, wie dumme Israelis völlig unnötig wie gehetzt in die Bunker rennen, weil: „Die Geschosse waren wie meist, ohne Schaden anzurichten, im Umland zerschellt.“ Oder: „Ein etwa ein Meter großes Kassam-Geschoss hatte wieder einmal sein Ziel verfehlt. Verbogen lag es auf einer Straßenkreuzung.“ Man kann es nicht ernst nehmen, das Bastelzeugs. Warum sind die blöden Juden solche Angsthasen?

Für seine „Argumentation“, dass die Israelis wahllos schießen und morden, während die „Palästinenser“ zu blöde sind etwas Anständiges anzurichten, müssen natürlich Opferzahlen herhalten: „193 : 0“ steht es für die Juden. Da ist es natürlich „völlig realitätsfremd“, wenn die Israelis behaupten sie würden sich verteidigen. Wer so viele Tote macht, der ist der Aggressor, der überreagiert. Israel steht nicht unter schwerem Beschuss. Sagt der Fachmann im Gazastreifen. Oder: Seit Beginn der 2. Intifada steht es 7.000 : 1110 gegen die Araber. Das ist keine Selbstverteidigung, sagt der Wissende, der sich auf einfache Arithmetik spezialisiert hat. Kontext?

Um Himmels willen, bitte nur solchen, der ins Bild passt! Auf keinen Fall, dass die Hamas die Leute auffordert sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung zu stellen! Oder dass sie aus Wohngebieten schießt, um bei Gegenschläge möglichst viele Menschen zu Opfern zu machen, die der Propaganda dienen. Dass die eine Seite – Israel – alles unternimmt, um die Bevölkerung zu schützen, während die andere – arabische – alles unternimmt, damit es möglichst viele Opfer gibt. Hat Herr Todenhöfer den Schneid zu erzählen, wo es im Gazastreifen Bunker gibt? Wer diese Bunker nutzt (wenn er sich nicht gerade in Luxushotels am Persischen Golf vergnügt)?

Nein, das hat Herrn Todenhöfer nicht zu kümmern. Denn dann müsste er ja tatsächliche Kritik an der Hamas üben, statt seine Feigenblättchen für Attacken gegen Israel zu setzen. Der Mann macht sich – ich unterstelle: bewusst und gewollt, nicht aus Dummheit und Verblödung – zum Propagandainstrument der Terroristen. Ein kleiner Beleg dafür sei gestattet. Ist jemandem in dem Foto oben etwas aufgefallen? Dort, wo der Herr Journalist so schön auf dem Trümmerhaufen sitzt?

Nicht. Dann bitte noch einmal genau hinschauen (Foto von hier):

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Pallywood, wie es leibt und lebt: Kinderspielsachen, die so offensichtlich dort extra für Fotos platziert wurden, sollen an die Betrachter appellieren, dass Israel ein Kindermörder ist. Fragt sich nur, wie sich in einem solchen Schutthaufen die sauberen Kuscheltiere, Puppen, Bücher und der Kinderwagen oben auf den Trümmern befinden können, wo das Haus doch von oben nach unten zusammenbrach?

Kann Herr Todenhöfer das übersehen haben? Man könnte auch etwas böser fragen, ob er die Sachen selbst aufgestellt/hingelegt hat, um sich dazwischenzusetzen oder ob es jemand anderes gemacht hat.

Außer natürlich, der Mann ist doch so strunzdumm, dass er das nicht gemerkt hat…

UPDATE:

Der prima Mensch, der in Facebook die Aufmerksamkeit auf den Progaganda-Terz von Todenhöfer aufmerksam machte, hat sich des Hetzers mit einem Grafikprogramm angenommen und ihn dahin gesetzt wo er besonders noch hin gehört:

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Kulturell enteignete Palästinenser

7. Juni 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
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Könnte es sich auch um palästinensische Minderwertigkeitskomplexe handeln?

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 6. Juni 2014 (direkt vom Autor)

Erneut beklagen sich Palästinenser wegen israelischem „Diebstahls“ ihres Nationaleigentums. Vor einem Jahr haben die arabischen Medien den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres zum „Kriegsverbrecher“ erklärt, weil er es gewagt hatte, dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama beim Galadinner den Kichererbsenbrei Humus als „israelische Nationalspeise“ vorzusetzen. Jetzt geriet die Webseite Buzzfeed unter Beschuss der palästinensischen „Electronic Intifada“, weil sie unter den 17 leckersten Nachspeisen der Welt „Kanafe“ als „israelisch“ vorgestellt hatte. Kanafe wird aus gebackenen hauchdünnen Nudelstreifen, einem süßen Käse und Sirup hergestellt und mit geriebenen Pistazien überstreut. Das Dessert stamme aus Nablus im Westjordanland, behauptet Ali Abunimah, Betreiber von „Electronic Intifada“, obgleich Jerusalemer Taxifahrer schwören, dass im israelischen Nazareth das beste Kanafe hergestellt werde. Da Kanafe im ganzen ehemaligen osmanischen Reich, von Griechenland über die Türkei, Libanon, Syrien und bis nach Ägypten beliebt und verbreitet ist, fragt sich, ob ausgerechnet die Palästinenser „Urheberrechte“ beanspruchen können.

Ali Abunimah schrieb: „Palästinenser bemerken immer öfter, wie ihre Kultur als „israelisch“ vermarktet wird im Rahmen eine Kampagne des Zionismus, die Palästinenser kulturell und physisch von der Geografie, Geschichte und Zukunft Palästinas auszulöschen. Widerstand gegen diese kulturelle Enteignung zu leisten hat deshalb große Bedeutung für die Palästinenser.”

Bei Buzzfeed ist die beanstandete Seite inzwischen gelöscht worden. Die italienische Eiscreme-Firma Talenti gelato e sorbetto hatte die Veröffentlichung bei Buzzfeed gesponsert und auf Facebook um Verzeihung gebeten: „Wir beabsichtigten, die Leser auf eine fröhliche Tour zu den besten Nachspeisen der Welt mitzunehmen. Wir wollten niemanden beleidigen oder kränken. Wir entschuldigen uns aufrichtig, falls das geschehen sein sollte. Wir haben Buzzfeed gebeten, die Veröffentlichung zu löschen.“

Wie in aller Welt üblich, werden „Nationalspeisen“ ausgetauscht und regional weiterentwickelt, ohne zu nationalistischen Konfrontationen zu führen. So vertreiben Israelis die erste „vegane Pizza“. Nur in Tokio gibt es „pro Kopf Bevölkerung“ mehr Suschi-Bars als in Tel Aviv, wo die „japanische Nationalspeise“ inzwischen mit „orientalischen Zutaten“ neu erfunden wird. Bisher hat Japan deswegen keinen Israeli zum „Kriegsverbrecher“ erklärt, wegen Diebstahls japanischen Kulturguts.

Amnesty-Forscherin gibt zu, dass palästinensisch „Augenzeugen“ oft lügen

12. Mai 2014 um 13:54 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 8. Mai 2014

Donatella Rovera

Donatella Rovera, Feldforscherin bei Amnesty International, schrieb einen interessanten Artikel über die Herausforderungen des Fact Finding in Kriegssituationen. Einer ihrer wichtigsten Punkte ist, dass Augenzeugen oft unzuverlässig sind. Ein Beispiel:

Im Gazastreifen, im Libanon, Libyen, Syrien und an anderen Orten interviewte ich Zivilisten, die beschrieben, was sie glaubten, dass es Artillerie- oder Bombenangriffe seien, die von weit weg sitzenden Regierungsstreitkräften abgeschossen wurden und nahe ihren Häusern einschlugen – während es in Wirklichkeit von Mörsern oder Raketen verursachte laute Knalle und Beben waren, die von Oppositionskämpfern aus ihren nahe gelegenen Positionen geschossen wurden. Für das untrainiert Ohr ist es praktisch unmöglich zwischen einkommendem und abgehendem Feuer zu unterscheiden, und das umso mehr für diejenigen, die sich nahe der Front wiederfinden.

Sie erwähnt einen weiteren Faktor:

Selbst wenn sie das übersehen, müssen Ermittler der Tatsache gegenüber wach sein, dass Desinformation zur Bildung der Wahrnehmung von Ereignissen beitragen können, zur Schilderung der Ereignisse und zum Verhalten von Menschen, die das in gutgläubig übernehmen und internalisieren, darunter Opfer, Zeugen und andere potenzielle Quellen.

Hier verweist Rovera auf Lügen, die sich schnell verbreiten und dann weithin geglaubt werden (einschließlich der von „nicht voreingenommenen“ NGOs), bevor irgendjemand die Chance hat das zu untersuchen. Wie oft haben wir das gesehen?

Sie führt ein charakteristisches Beispiel aus dem Gazastreifen an:

Angst kann Opfer und Zeugen dazu bringen Beweise zurückzuhalten oder bewusst falsche Darstellungen von Vorfällen zu geben. Im Gazastreifen erhielt ich unvollständige oder ungenaue Informationen von Verwandten von versehentlich bei unbeabsichtigten Explosionen oder durch von palästinensischen bewaffneten Gruppen nach Israel geschossenen Raketen, die versagten, getötet wurden sowie von Zivilisten, die von israelischen Angriffen auf nahe gelegene Positionen palästinensischer bewaffneter Gruppen. Wenn man sie mit anderen, separat erhaltenen Beweisen konfrontierte, sagten einige, sie fürchteten Vergeltung durch die bewaffneten Gruppen.

Was bedeutet, dass „Augenzeugen“ oft behaupten werden, dass es keine Terroraktivitäten im Bereich eines Luftangriffs gab und Israel Menschen mutwillig und wahllos ohne Grund tötete.

Das wird dann in Gänze von der UNO und anderen NGOs geglaubt und nachgeplappert. Der Goldstone-Bericht enthält viele solcher Beispiele.

Leider sind in vielen Fällen die NGOs selbst Teil des Problems. Rovera gibt etwas elliptisch zu:

Konfliktsituationen schaffen höchst politisierte und polarisierte Umfelder, die selbst Einzelpersonen und Organisationen mit einer bewiesenen Geschichte glaubwürdiger und objektiver Arbeit beeinflussen. Akteure und interessierte Gruppen unternehmen außergewöhnliche Anstrengungen, um „Beweise“ sowohl für internen wie externen Gebrauch zu manipulieren oder anzufertigen.

Es ist eine Schande, dass Rovera Amnesty International selbst nicht als dessen schuldig einschließt; sie misst fehlende Objektivität fast ausschließlich gefälschten Beweisen zu, die von einer Seite geschaffen wurden, statt dem ideologischen Verlangen Kriegsverbrechen zu finden, wo es keine gibt.

Sie dürften es heftig abstreiten, aber Amnesty und Human Rights Watch besitzen eine systematische Einseitigkeit gegen Israel. Dieser Artikel ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, kratzt aber nur an der Oberfläche dessen, wie NGOs selbst zur Kultur der Lügen beitragen, um ihre Berichte zu publizieren und ihre Finanzierung beizubehalten, ohne grundlegende Faktenprüfung zu verrichten.

Und während Rovera vermerkt, dass einige „Augenzeugen“ aus Angst handeln, geht sie nicht weit genug. Zumindest in den Gebieten werden die Lügen über Israel so oft wiederholt, das die Zeugen westlichen Reportern und Rechercheuren oft erzählen werden, was diese zu hören erwarten statt was geschah. Das geschieht nicht notwendigerweise aus Angst; es ist Teil ihrer Kultur sicherzustellen, dass Israel immer beschuldigt wird, komme, was da wolle. Ihre Medien sind davon durchtränkt. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft Berichte von „Augenzeugen“ sich als völlig erfunden herausstellten und Angst ging nicht in die Gleichung ein. Viele der „Zeugen“ allerdings arbeiten zufällig für den größten Arbeitgeber in der Westbank – die PA, die ständig lügt.

Ganz zu schweigen davon, dass viele antiisraelische Aktivisten wissentlich die unverschämtesten Lügen wiederholen, um ihre eigene Agenda voranzubringen.

Wollen wir hoffen, dass dieser Artikel wenigstens die Diskussion dazu eröffnen, wie ungenau ein großer Teil der Berichterstattung und Recherche zu Israel ist, selbst von NGOs, die vorgeben objektiv zu sein.

PA fabriziert rassistische israelische Schulbücher

10. Mai 2014 um 10:33 | Veröffentlicht in Palästinenser, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 29. April 2014

Das palästinensische Informationsministerium hat eine Reihe an Berichten über angebliche israelische Hetze gegen Araber erstellt.

Ich sah mir den ersten im Januar an und bewies nicht nur, dass sie angeblich bigotte Zitate israelische Führungspolitiker fälschten, sondern dass ihr Bericht an sich ein weit besseres Beispiel für Hetze gegen Israel war als alle ihre Beispiele Beweis für Hetze gegen Araber waren!

Dasselbe Ministerium hat jetzt einen neuen Bericht zum selben Thema veröffentlicht und einer seiner Abschnitte diskutiert angebliche Hetze in israelischen Schulbüchern.

Israelische Lehrpläne für Schulen reden nicht von Frieden mit den Palästinensern; wo Frieden in China, Indien und Europa in den Schulbüchern erwähnt wird, kann man kein einziges Wort zu Frieden zwischen Palästinensern und Israel finden.
Stattdessen brachte Israel Soldaten bei nationalen Ereignissen in Kindergärten, um Geschichten über eine „unmittelbar bevorstehende“ Gefahr zu erzählen, die von Arabern ausgeht, dazu Verherrlichung von Krieg und Holocaust.

Zusätzlich gibt es in den Schulbüchern keine unveränderbaren Grenzen für den Staat Israel, denn die Grenzen Israels erstrecken sich vom Nil bis zu Euphrat, wie sie in dem Buch mit dem Titel „Geographie unseres Landes Israel“, geschrieben von Elishaa Afrat, erwähnt werden.

Im Geografiebuch für das dritte Schuljahr behaupten die Autoren (B. Ahia und M. Hervas): „Den Juden hat jeder Zentimeter von Palästina gehört, selbst in Galiläa, der Westbank, an den Küsten und in der Wüste.“

Im Buch „Nationale Bildung“ für Oberstufen erwähnt der Autor (Shalom Abker): „Israel liegt mitten unter arabischen Ländern, die planen Israel von der Weltkarte zu löschen und wenn sie ihre Drohungen heute nicht ausführen, dann nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil sie es nicht können, also muss dafür sorgen, dass sie dazu weiter nicht in der Lage sind.“

In einer Geschichte für Kinder, die im israelischen Bildungscurriculum gelehrt wird und den Titel „Staub im Auge“ trägt, gibt es einen Juden, der anderen rät: „Araber sind wie Hunde, wenn sie erkennen, dass du Angst vor ihnen hast und nichts tust, dann werden sie dich angreifen, aber wenn du auf sie einschlägst, dann werden sie Angst vor dir hbaen… sie werden weglaufen.“

In einer kürzeren Geschichte mit dem Titel „Der alte Krieger“, die von „Yore Evans“ geschrieben wurde, beginnt die Geschichte mit diesem Dialog:
„Das kleine Mädchen fragte mich: Wer stahl den Mond? Ich sagte: Araber. Sie fragte: Was werden sie mit ihm tun? Ich antwortete: Sie hängen ihn an ihre Wände. Sie wunderte sich: Was ist mit uns? Ich sagte ihr: Wir machen aus dem Mond kleine Lampen, um das Land Israel zu erleuchten… das ganze Land. Seit damals träumt das kleine Mädchen immer noch vom Mond und sie hasst die Araber immer noch, weil sie ihre Träume und auch die ihres Vaters stahlen.“

Dem folgt ein Gedicht voller Hass auf die Palästinenser; es trägt den Titel „Erzählung“. Das Gedicht wird in israelischen Schulbüchern gelehrt:
„Erzählung“
Zaeev ist ein kleines Kind… er lebte auf diesem Land … Als die Invasoren (Palästinenser) die Stadt umstellten … starb Zaeev… wie starb er? … Niemand weiß es… Starb er vor Hunger? … Oder unter Folter? … War es ein herumirrender Stiehl? Oder unter Pferdehufen?… Niemand weiß es. Aber … wollt ihr wie Zaeev sterben?… NEIN … Also richtet eure Gewehre auf die Araber.

Es gibt nur ein Problem: Diese Zitate und die selbst die Schulbücher gibt es nicht!

Ein linksextremer israelischer Autor, der sich den Blognamen Goodwin was Right (Goodwin hatte Recht) gegeben hat, der normalerweise israelische Berichte über Hetze der PA heftig kritisiert (und glaubt, dass es jede Menge echter israelischer Hetze gegen Araber gibt), entschied sich einen Blick in diesen Bericht zu werfen – und stellte fest, dass buchstäblich alles gelogen war. Die Geschichten gibt es nicht und die Bücher selbst gibt es nicht.

Die Information wurde in einer Abhandlung von Hamam Siam fabriziert, einem Studenten an der Islamischen Universität in Gaza. Die palästinensische Autonomiebehörde kopierte einfach in ihrem üblichen Interesse für Wahrheit und Aufrichtigkeit die „Beweise“, die der Student buchstäblich aus der Luft geholt hatte. (Offenbar hatte sein Professor auch keine Problem mit seiner Forschungsarbeit.)

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