Überlebender des Palästinensischen Holocaust von 1948:

4. März 2008 at 21:12 | In Satire | 1 Comment
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Ich werde niemals das furchtbare Bild tausender Juden vergessen, wie sie um ihr Leben kämpfen – und damit Erfolg haben

Israeli Satire Laboratory, 21. Mai 2007

Um den palästinensischen Holocausttag zu begehen, wird ISL eine Reihe Interviews mit den Überlebenden einer der tragischsten Episoden der Geschichte führen – dem Versagen der palästinensischen Araber die Überbleibsel des jüdischen Volkes auszulöschen, die in ihre angestammte Heimat zurückkehrten, um dort ein überlebensfähiges Land für ihr Volk zu gründen. Heute interviewen wir Salah Abu-Hitler aus dem pittoresken Dörfen Beit-Shimush auf einem Hügel bei Jerusalem.

ISL: Wie geht es Ihnen heute?

Abu-Hitler: Mir geht es gut. Das Leben geht weiter, wissen sie, auch ohne Juden zu töten.

ISL: Es schmerzt immer noch? Fühlen Sie den Schmerz immer noch?

Abu-Hitler: Natürlich. Er geht nie weg und ich glaube nicht, dass er das je tun wird. Manchmal wache ich nachts durch Albträume auf – ich träume, dass ich durch Jerusalem gehe und um mich herum sind überall Juden – reden, essen, kaufen ein – und ich bin hilflos! Ich habe ein Maschinengewehr, aber aus irgendeinem Grund funktioniert es nicht – ich drücke ab und nichts passiert, keine Juden fallen in Blutpfützen, niemand schreit, keine Sirenen sind zu hören, die Juden schwärmen weiter um mich herum, ihre Lebendigkeit verhöhnt mich, beschämt mich, foltert mich – und dann wache ich auf und schreie vor Schreck.

ISL: Mein Gott. Das klingt furchtbar. Träumen Sie oft von der Vergangenheit?

Abu-Hitler: Fast jede Nacht. Unsere Psychologen haben sogar einen Namen dafür. Sie nennen es „Der Traum, dass ein Jude davon kommt“. Fast jeder von uns Überlebenden träumt davon. Es ist Teil des Traumas, das wir für alle Zeit tragen werden.

ISL: Ich habe erfahren, dass Sie Teil einer Selbsthilfegruppe Überlebender sind.

Abu-Hitler: Ja, sie wurde vor gerade mal sieben Jahren gegründet. Seit Jahrzehnten waren viele von uns so beschämt, dass wir uns unwohl fühlten über das zu reden, was uns zugestoßen war. Das ist ein bekanntes Phänomen – als Opfer machen wir uns selbst Vorwürfe und sind voller Schuld und Scham. Aber mit der Zeit wurde das Bedürfnis alles mitzuteilen überwältigend. Heute treffen wir uns regelmäßig.

ISL: Das ist doch großartig. Hilft es? Worüber sprechen Sie?

Abu-Hitler: Natürlich hilft es. Einfach zu wissen, dass da andere Leute wie du selbst sind, die dasselbe Träume erlitten, dieselbe Frustration, nicht in der Lage zu sein genügend Juden zu töten – es ist ein großer Trost nicht allein zu sein.

ISL: Sie reden also nur über die alten Zeiten?

Abu-Hitler: Nun, wir reden darüber, was passiert ist. Wir waren alle Teil derselbe Tragödie, aber jeder hat seine eigene, einzigartige Geschichte.

ISL: Können Sie uns Ihre Geschichte erzählen?

Abu-Hitler: Ja. Es ist einfach die ganz gewöhnliche Geschichte – Ich habe hier in Frieden in unserem Dorf bei Jerusalem gelebt, habe mich um meinen Kram gekümmert und auf einmal fangen Juden an herzukommen. Sie kauften Ödland und kultivierten es und vor unseren Augen hatten sie Erfolg, wo wir vorher nicht einmal daran dachten es zu versuchen! Unseren Frust können Sie sich vorstellen.

ISL: Natürlich.

Abu-Hitler: Sie kamen und bauten Straßen und Fabriken und Häuser – es war furchtbar. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll, den Schmerz und die Erniedrigung zu beschreiben. Sie schafften Arbeit, die besser bezahlt wurde als jemals zuvor; sie brachten uns elektrischen Strom und moderne Maschinen und Medizin – kurz gesagt, sie ruinierten alles, was wir nie hatten. Das Grauen ist einfach zu grausam, als dass man es beschreiben könnte.

ISL: Das kann ich mir vorstellen. Wenn es zu schmerzhaft ist, dann sagen Sie das bitte, dann hören wir auf.

Abu-Hitler: Nein, ich kann nicht aufhören – diese tragische Geschichte, die entschiedene Modernisierung unseres Volkes muss immer und immer wieder erzählt werden – wir dürfen das niemals, niemals vergessen.

ISL: Natürlich.

Abu-Hitler: Wir taten alles, was wir konnten, um die Verbesserungen unserer Gesellschaft zu verhindern. Wir griffen ihre Konvois und ihre Siedlungen an, töteten und verstümmelten und vergewaltigten und ruinierten so viel wir nur konnten – aber es nutzte nichts. Für jeden Juden, den wir töteten, schien immer ein neuer da zu sein, der eine noch bessere Waffe hatte und seinen Platz einnahm. Wir wussten, dass das nicht stimmte – immerhin waren wir ihnen zehn zu eins überlegen. Aber es schien auf jeden Fall so zu sein.

ISL: Es klingt, als hätten Sie alles unmenschlich mögliche getan.

Abu-Hitler: Ich weiß, ich weiß. Aber dennoch – bis heute werde ich das Gefühl nicht los, dass wir mehr hätten tun können, um diese Nakba, diese Katastrophe abzuwenden – vielleicht hätten wir einfach mehr Juden töten müssen, mehr Felder abbrennen, mehr Dörfer plündern müssen – ich weiß nicht. Wenn man in diesem Maß versagt, wenn so viele Juden ungetötet, unbelästigt, unverstümmelt davon kommen, dann kann man nicht aufhören, sich dafür die Verantwortung zu geben. Andererseits – der Tag hat nur 24 Stunden und selbst die hingebungsvollsten Mörder müssen einmal ausruhen.

ISL: Sie haben unter den Umständen Ihr Bestes gegeben.

Abu-Hitler: Danke für Ihr Verständnis. Das haben wir gemacht. Das haben wir wirklich gemacht. Es ist erstaunlich, wie viele junge Leute uns Überlebenden kein Mitgefühl entgegen bringen.

ISL: Sie haben das Gefühl, dass die Überlebenden vernachlässigt werden?

Abu-Hitler: Absolut. Es ist offensichtlich, dass niemand zugeben will, was uns zustieß. Die Leute wollen nicht über die Tragödie, den Schmerz, den Verlust reden. Viele Überlebende leben in Armut, überleben nur mit den lumpigen Schecks der israelischen Wohlfahrt.

ISL: Es reicht nie aus, nicht wahr?
Abu-Hitler: Nie – sie foltern uns immer noch, selbst mit den kleinen Dingen! Wir haben versucht, das öffentliche Interesse auf unsere Notlage aufmerksam zu machen, aber niemand will uns zuhören. Die Jungen von heute interessieren sich nur dafür Selbstmordbomber zu werden und ein paar Dutzend Juden zu töten, aus ihren eigenen, selbstsüchtigen Gründen. Niemand kümmert sich mehr um unsere Gesellschaft – sie fressen sich gegenseitig auf.

ISL: Denken Sie, dieser Generation fehlt die Weisheit Ihrer Generation?

Abu-Hitler: Ja. Sie müssen viel von uns lernen. Viele Lektionen von uns lernen, Fehler, die sie vermeiden müssen. Ich fürchte, dass sich die Geschichte, wenn sie nicht aus der Vergangenheit lernen, wiederholen wird und wie wir werden sie eine furchtbare Tragödie erleiden und werden es nicht schaffen den jüdischen Staat zu vernichten.

ISL: Als Schlussfolgerung, wenn Sie der jüngeren Generation eine Lektion mitgeben können, die Sie aus ihrer Erfahrung im palästinensischen Holocaust von 1948 gelernt haben, welche wäre das?

Abu-Hitler: Wenn ich etwas aus dem Holocaust gelernt habe, dann ist es dies: gewöhnliche, traditionelle Gewalt wird nichts erreichen. Was wir brauchen ist außergewöhnliche, kranke, teuflische Gewalt. Wir brauchen unerbittliche, nicht endende, nicht zu stillende Brutalität. Das ist der einzige Weg sicherzustellen, dass all die Juden getötet werden. Und vielleicht dann, anchdem wir das Blut des letzten Juden in Palästina getrunken haben, werden wir Überlebenden endlich in der Lage sein ruhig zu schlafen.

Israelische Regierung schlägt nach Sderot-Angriff mit harten Zugeständnissen auf Palästinenser ein

27. Februar 2008 at 20:28 | In Satire | No Comments
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Israeli Satire Laboratory, 10. Februar 2008

Jerusalem – In einer Dringlichkeitssitzung nach den tragischen Verletzungen zweier Kinder aus Sderot, versprach Olmert der Nation Vergeltung: „Wir werden alle Terroristen bekommen, wo immer sie sind“, gelobte Olmert. „Und wenn wir sie finden, werden wir mit ihnen reden, wir werden ihnen alles zugestehen, was wir haben und wir werden hoffen, das wir in der Lage sein werden mit ihnen Frieden zu schließen.“
Olmert machte deutlich, dass Israel zu verteidigen keine Option ist: „Ich wurde aufgrund einer Plattform geheuchelten Friedens gewählt, mit realer Vernachlässigung des Wohlergehens Israels“, sagte Olmert. „Wie würde es denn aussehen, wenn ich nun meine Wahlkampfversprechen nicht einhalte? Wer würde mir je wieder trauen?“

Olmert betonte jedoch, dass von der Notlage der Bürger von Sderot und anderen Gemeinden am Gazastreifen ehrlich berührt ist, die jetzt aufgrund der Ergebnisse der Abkoppelung leiden, die von Olmert unterstützt und organisiert wurde. „Ich möchte nicht, dass die Leute den falschen Eindruck bekommen, ich sei herzlos und unsensibel – im Gegenteil, ich sorge mich sehr darüber, was in diesem Land geschieht. Das ist der Grund, dass ich unbedingt Urlaub machen muss – ich kann diese furchtbare Wirklichkeit nicht länger ertragen“, sagte Olmert, der morgen einen Urlaub in Berlin beginnt. Olmert riet den Einwohnern von Sderot dasselbe zu tun: „Es gibt nichts Besseres als einen guten Urlaub auf Kosten der Steuerzahler, um den Kopf frei zu bekommen und zu all dem Ärger Zuhause Abstand zu gewinnen. In den Jahrzehnten im öffentlichen Dienst hat dieses Mittel mich nie im Stich gelassen.“

Trotz dieses soliden Rats hat der praktisch veranlagte Verteidigungsminister Ehud Barak einen anderen Ansatz und besuchte mutig Sderot, um mit eigenen Augen den Schaden zu bewerten, der der Stadt und der Moral ihrer Einwohner entstanden ist. Unglücklicherweise waren seine Begleiter nicht in der Lage die kleine Wüstenstadt zu orten und landeten statt dessen im Kibbutz Ein-Gedi. Als er am Abend dort ankam, platzte in das wöchentliche Kibbutz-Treffen, beschlagnahmte das Mikrofon und belehrte die verdutzten Kibbutzmitglieder, ermahnte sie wegen ihrer Beschwerden über ihre Lebensbedingungen, obwohl doch ihre Lage in Wirklichkeit besser sei als an den meisten anderen Orten Israels. „Ich wünschte, das ganze Land hätte es so gut wie ihr“, sagte der Verteidigungsminister, der außerdem den israelischen Medien Vorhaltungen machte „die alles übertreiben und gewöhnlich alles falsch darstellen“.

Einige Leute, die versuchten die Rede zu unterbrechen und Barak zu informieren, dass er sich nicht in Sderot befand, wurden fälschlich als Siedler angesehen und von den Sicherheitskräften des Ministers schnell aus dem Raum geschafft. Sie werden wegen aufrührerischer Aktivitäten, Rebellion und versuchtem Mord vor Gericht gestellt werden.

Inzwischen griffen IDF-Truppen in Vergeltung für den Angriff auf Sderot ein großes Loch im Boden bei Beit Hanun im Gazastreifen an, das schwer verwundet wurde. Berichte der Palästinenser bestätigten später, dass das Loch getötet wurde. Tausende Palästinenser waren zu sehen, wie sie das Loch betrauerten und Rache schworen. Der Bruder des Lochs, ein nahe gelegene flache Furche, wurde bei dem Angriff ebenfalls verletzt. Der Verteidigungsminister gab eine Stellungnahme aus, in der er die Operation pries und warnte, dass es immer noch Hunderte gefährlicher Löcher im Gazastreifen gebe: „Wir werden jedes terroristische Loch finden und zerstören“, versprach Barak, obwohl er zugab, dass die Herkunft der gewalttätigen Löcher ein Rätsel bleibt.


Mal im Ernst – das sollte uns eine Lehre sein: Eine Regierung, die Siedler nicht verteidigt, verteidigt auch keinen anderen Juden, egal, wie seine politische Meinung oder religiösen Ansichten sind. Wir haben das im Libanonkrieg gesehen und wir sehen es jeden Tag im Süden.

Beilin-Friedensmärtyrer drohen gegen Versöhnung in Hebron

26. Februar 2008 at 22:47 | In Satire | No Comments
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Hintergrund: Vor kurzem trafen sich in Hebron zwei arabische Clanführer und einige jüdische Führer, um sich zu vertragen. Das hat natürlich auf pal-arabischer Seite zu bösem Blut geführt. Aber nicht nur dort ist das Treffen umstritten.

Israeli Satire Laboratory, 12. Februar 2008

ISL – Hebron
Spannungen kamen gestern Hebron in der Westbank auf, nachdem ein erfolgreiches Treffen zwischen jüdischen und arabischen Einwohnern der Stadt stattgefunden hatte. Führende Araber der Stadt, die Scheiks Abu Khader Jabri und Hadsch Abu Ahram Abu Sneina, trafen sich mit örtlichen Siedlern in dem Versuch ihre Streitigkeiten zu lösen und nach Jahren gewalttätigen, blutigen Friedens zu einer normalen Lebensführung zurückzukehren. „Wir haben vom Frieden die Nase voll“, sagte Scheik Jabri. „Alles, was wir wollen, ist zu dem ruhigen und guten Leben zurückzukehren, dessen wir uns alle erfreuten, bevor vor fünfzehn Jahren dieser verfluchte Friede ausbrach.“

Scheik abu-Sniena fügte hinzu, dass, so weit es seine Leute betrifft, sie die jüdischen Einwohner der Stadt willkommen heißen: „Diese heilige Stadt gehört beiden Völkern“, sagte der Scheik. Das herzliche Treffen endete mit dem gegenseitigen Gefühl der Zufriedenheit und des Optimismus. „Es gibt keinen Grund, dass Araber und Juden nicht zusammen leben können, so lange wir zueinander stehen und die Radikalen beider Seiten im Zaum halten“, sagte Katzover, der Vorsitzende des Regionalrats.

Unglücklicherweise sieht sich die neue, lokale Friedensinitiative einer entschlossenen Opposition gegenüber. Unmittelbar nach dem Treffen verstreuten die Beilin-_Brigadne der Friedensmärtyrer in der Stadt Flugblätter, auf denen schreckliche Konsequenzen für alle Beteiligten angekündigt werden. David „Abu-Noah“ Kaufman, Sprecher der radikalen Organisation, sagte, dass wirklicher Frieden von Staatsführern und lizenzierten Terrorgruppen gemacht wird, die sich in exotischen Anlagen in fremden Ländern treffen, nicht durch örtliche Bürger, die sich treffen, um ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen.

„Diese Art von Treffen müssen aufhören, denn sie werden den Einwohnern nur die Illusion von Frieden bringen; sie werden zwangsläufig furchtbar enttäuscht werden“, sagte der Sprecher.

In einer humanitären Bemühung die Bürger Hebrons so weit wie möglich vor einer vernichtenden Blamage zu beschützen, haben linke Organisationen bereits versprochen so viel Chaos und Zerstörung wie möglich in der Stadt anzurichten. „Bei den anstehenden Friedens-Krawallen werden einige Häuser und Geschäfte abgebrannt werden und vermutlich einige unschuldige Zivilisten verletzt oder getötet werden, aber dient ihrem eigenen Besten“, sagte Kaufman, der versprach, dass Hunderte Friedensaktivisten aus der ganzen Welt dem Aufruf folgen werden Hebron, „die Stadt ihrer Väter“, vor der Aussicht auf unautorisierten, illegitimen Frieden zu retten. „Was immer geschieht, die Medien werden die Siedler verantwortlich machen, daher brauchen wir uns keine Sorgen wegen eines PR-Desaster für uns zu machen“, so Kaufman.

„Wahrer Frieden kann nicht erreicht werden, so lange Juden in der Stadt verbleiben“, fügte Kaufman hinzu, der die arabischen Führer verurteilte, dass sie eine jüdische Präsenz in Hebron anerkennen und damit die grundlegendsten Konzepte für wirklichen Frieden falsch verstehen. „Nach zwanzig Jahren haben sie es immer noch nicht verstanden. Ist es wirklich ein Wunder, dass wir so hart arbeiten müssen, um diese armen, ignoranten Araber vor sich selbst zu retten?“, fragte der Sprecher.

Die Beilin Friedensmärtyrer-Brigaden sind eine militaristische Gruppe von Friedensaktivisten, die eng mit der israelischen politischen Partei namens „Meretz“ verbunden ist. Sie sind nach dem ersten Friedensmärtyrer, Yossi Beilin, benannt, der drei lange Wochen allein in einer Blockhütte tief im norwegischen Wald verbrachte, zusammen mit dem verstorbenen PLO-Führer Yassir Arafat; sie versuchten die historischen Oslo-Vereinbarungen auszuformulieren. Beilin selbst jedoch streitet weiterhin jegliche Verbindung mit der Gruppe ab.

Die Mitglieder schwören einen Treueid auf die Oslo-Vereinbarungen und die Beilin-Doktrin, die fortgesetzt hochrangige und letztlich zwecklose Treffen von linken, sich selbst hassenden israelisch-aschkenasischen Juden und reichen, korrupten, verwestlichten Palästinensern fordern, die gemeinsam versuchen so viel Zeit wie möglich außerhalb des Landes zu verbringen, vorzugsweise an irgendwelchen netten Orten in Europa.

Können fliegende Schweine Sderot retten?

25. Februar 2008 at 18:12 | In Satire | No Comments
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Israeli Satire Laboratory, 13. Februar 2008

ISL – Sderot
In einem letzten Versuch die Wüstenstadt Sderot zu retten, haben sich die belagerten Einwohner entschieden, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen: „Es ist offensichtlich, dass die israelische Regierung und nicht helfen kann oder will; also sind wir auf uns selbst gestellt“, schlussfolgerte Bürgermeister Eli Moyal.

Die Stadt, die sich der überwältigenden Unterstützung der Israelis und Juden auf der ganzen Welt – außer der israelischen Regierung – erfreuen können, untersucht nun kosteneffektive Möglichkeiten der Bekämpfung des täglichen Terrors aus dem Gazastreifen.

Eine Idee, die in den Treffen der Stadt aufkam, ist die, riesige Katapulte zu bauen, die Schweine in den Gazastreifen schleudern sollen. Die Tiere werden von den Muslimen als unrein angesehen und könnten sie davor abschrecken die Angriffe weiterzuführen. „Wenn ihnen für jede von ihnen abgeschossene Rakete ein Schwein auf den Kopf fällt, werden sie sich das vielleicht zweimal überlegen“, sagte der Bürgermeister.

Eine weitere Idee war eine arabische Bande Diebe und Mörder anzuheuern, um die im Gazastreifen residierenden palästinensischen Terroristen zu bekämpfen. „Niemand kümmert es, wenn Araber einander umbringen. Das wäre also eine ideale Lösung für unser Problem“, sagte Moyal. „Das Problem ist aber, dass während ungefähr des letzten Jahrzehnts die israelische Regierung den Markt für gewalttätige, blutrünstige Araber leer gefegt, sie bewaffnet, ausgebildet und ihnen exorbitante Summen Geld gezahlt hat, damit sie Israel vor gewalttätigen, blutrünstigen Arabern schützen.“ Moyal sagte, dass der neue Stadt-Staat Sderot sich die Gelder nicht leisten kann, die solche Banden erhalten: „Wenn die erfahrendste und verlässlichste Bande auf diesem Gebiet, die Fatah, Milliarden Dollar für ihre Dienste verlangen kann, dann wird selbst die unzuverlässigste, asozialste, armseligste arabische Bande inkompetenter Mörder eine hübsche Summe verlangen und erhalten.“

Zur Zeit könnt eine günstigere und machbarste Alternative die sein, ein Bataillon des US Marinekorps anzuheuern, um den Job zu erledigen. „Wenn man bedenkt, wie schnell die Amerikaner die irakische Armee auflösten, dann wäre vermutlich eine kleine Einheit von Marines ausreichend, in nicht mehr als einer Woche die kleine Terroristen-Operation im Gazastreifen zu zerschlagen“, sagte der städtische Sicherheitsexperte. Die Kosten ein solches Bataillon eine Woche lang zu bezahlen sind unerschwinglich, würden aber immer noch geringer sein als die, die für den Schutz von Sderot anzustellenden arabischen Kriminellen.

Der Bürgermeister von Sderot sagte, dass die Stadt eine weltweiter Spendenkampagne beginnen will – ein Versuch die 250 Millionen Dollar Anzahlung aufzubringen, die für die Inanspruchnahme des Marinekorps-Bataillons erforderlich sind. „Wenn das jüdischen Menschen eins sind und ihre Herzen und Taschen öffnen, werden die Juden in Sderot endlich eine Verteidigungsstreitmacht haben“, sagte der Bürgermeister. „Nach Tausenden Jahren in der Diaspora wird es wie ein wahr gewordener Traum sein, selbst wenn es nur eine Woche dauern wird. Das Jahrhunderte alte Bild des schikanierten, wehrlosen Juden wird durch einen stolzen, mutigen amerikanischen Marine ersetzt.“

Zwischenzeitlich reagierte in Jerusalem Premierminister Olmert mit Zustimmung zur Kampagne von Sderot: „Ich persönlich trage ihnen nichts nach. Ich frage mich nur, warum sie das erst jetzt tun. Ist es nicht endlich an der Zeit, dass sie aufhören zu jammern und ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen?“, fragte der Premierminister. „Ich bin froh, dass sie endlich begriffen haben, dass Israel sie nicht auf ewig bemuttern kann. Die Regierung hat neben der Verteidigung der Bürger gegen Armeen des Auslands noch eine Menge anderer Dinge zu tun. Ich meine, manchmal müssen die Leute einfach Dinge selbst erledigen, so wie sich vor existenziellen Bedrohungen zu schützen.“

Olmert gab auch zu, dass der anscheinende Lossagung Sderots eine Erlösung ist: „Die Stadt wurde zu einer ernsten Peinlichkeit für mich und meine Regierung, daher bin ich richtig froh, dass der Albtraum Sderot vorbei ist. Und ich wünsche ihnen ernsthaft Erfolg in ihrem Kampf ums Überleben. Und um allen zu zeigen, dass es zwischen der israelischen Regierung und Sderot keine unguten Gefühle gibt, bin ich persönlich bereit aus meinem persönlichen Regierungsbudget der edlen und gerechten Sache der Verteidigung der Stadt eintausend Schekel zu geben.“

Seufz.Angesichts dieser netten Regierung: Wer braucht da noch Feinde?


Informative Links auf das Leben in Sderot:

-          Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus

-          eine Karikatur von Steve Greenberg auf Christians standing with Israel
(Text der Ansage: Schalom, Sie sprechen mit der israelischen Regierung… Ihr Anruf ist uns sehr wichtig… für Hebräisch drücken Sie bitte die 1, für Englisch drücken Sie bitte die 2… Unsere Büros sind zur Zeit nicht besetzt, aber Sie können eine Nachricht hinterlassen…)

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