Eine Erzählung unserer Zeit: Des Kaisers neue Kleider, angepasst an die Ära Obama

14. Oktober 2009 at 10:40 | In Geistesgrößen, Satire/Humor | 5 Comments
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Barry Rubin, 10. Oktober 2009

Des Kaisers neue Kleider

Angepasst von Barry Rubin von Hans Christian Andersens Geschichte „Keiserens nye Klæder“

Vor vielen Jahren gab es einen Mann, der Kaiser sein wollte, denn nach den eigentümlichen Bräuchen des Landes, von dem ich spreche, wurde der Kaiser gewählt. Zum Glück für ihn – und zum Unglück für viele andere – traf der Mann eine Reihe politischer Berater, die ihn ihm den idealen Mandanten sahen. Zusammen würden sie die Höhen der Macht erklimmen.

Um Kaiser zu werden, erklärten sie, brauchte man ein gutes Image, musste ausgezeichnet reden können und gut aussehen.  Aber in diesen Tagen vor Fernsehen, Radio, den Internet usw. hing viel vom Image des Mannes von seiner Kleidung ab.

Es war ein glücklicher Zufall, dass der Mann äußerst versessen auf Kleider war. Er hatte kein Interesse an der Aufstellung seiner Soldaten, dem Prestige seines Landes oder dem Wohlergehen seiner Bürger, außer um mit seiner eigenen Großartigkeit anzugeben.

Die beiden politischen Berater dachten sich eine brillante Strategie aus. Sie ließen verkünden, dass sie Weber seien und sagten, sie könnten die wunderbarsten der vorstellbaren Stoffe weben. Nicht nur dessen Farben und Muster seien ungewöhnlich fein, sondern die Kleider, die aus diesem Stoff gemacht wurden, hatten die wundervolle Eigenschaft für jeden unsichtbar zu werden, der dumm ist, modisch zurückgeblieben oder über eine Art Engstirnigkeit verfügte.

Auch würden diejenigen, die ungewöhnlich dumm waren – Menschen aus kleinen Städten z.B., die besondere Liebhaberei für Schusswaffen und Gebete hatten, sowie auch die Unterstützer des vorherigen Königs – nicht in der Lage sein die Kleider zu sehen.

Sie bauten zwei Webstühle auf und gaben vor zu weben, obwohl auf den Webstühlen nichts befand. Die feinste Seide und die reinsten alten Garne wurden ihnen geliefert, aber dann an Gruppen weiter gegeben, die sie unterstützten, während sie bis spät in die Nacht an den leeren Webstühlen arbeiteten.

„Ich würde gerne wissen, wie dies Weber mit dem Stoff voran kommen“ dachten die Journalisten, aber sie fühlten sich etwas unbehaglich, als sie sich erinnerten, dass diejenigen, die Trottel, inkompetent oder, noch schlimmer, unzeitgemäß waren, nicht in der Lage sein würden den Stoff zu sehen. Trotzdem nahmen sie alle eifrig die Einladung an die neuen Kleider während des Wahlkampfes zu sehen. Also drängten sie in den Raum, in dem der Kandidat stand und die Kleider trug, was hieß, dass er nichts trug, denn es gab solche Kleider nicht.

„Himmel hilf“, dachten die Reporter. „Ich kann überhaupt nichts sehen.“ Doch sie sagten das nicht.

Die politischen Berater baten sie näherzutreten, um das exzellente Muster, die wunderschönen Farben zu begutachten. Sie zeigten auf den Kandidaten und die Reporter starrten so fest sie nur konnten. Sie konnten nichts sehen, weil es nichts zu sehen gab. „Der Himmel sei mit mir“, dachten sie. „Kann es wirklich sein, dass ich ein Trottel bin? Ich hätte das nie vermutet und niemand darf das wissen. Bin ich nicht fit genug, um der Elite anzugehören? Es kommt keinesfalls in Frage, dass ich jemanden merken lasse, dass ich den Stoff nicht sehe.“

„Zögern Sie nicht uns zu sagen, was Sie davon halten“, sagte einer der Berater.

„Oh, der Stoff ist wunderschön! Er ist hinreißend!“ Die Journalisten schwärmten und brachen in Applaus aus. Einige fühlten es kalt den Rücken herunterlaufen. „Solche Muster, welche Farben! Ich werde den Lesern und Zuschauern mit Sicherheit erzählen, wie entzückt ich bin.“

„Wir freuen uns das zu hören“, sagten die Berater. Sie fuhren damit fort alle Farben zu benennen und das aufwändige Muster zu erklären. Die Berater beschrieben, dass dies die Farben des Wandels seien und dies der Stoff der Hoffnung. Die Journalisten notierten ausführlich, so dass sie sicher sein konnten die Öffentlich darüber zu informieren, welch ein großer Mann der Kandidat sei und wie sehr er ihnen einen Gefallen tat, ihnen anzubieten ihr Kaiser zu sein. Und das taten sie auch.

Um die Sache noch aufregender zu machen, las der Kandidat, indem er die Worte, die die Berater ihm aufgeschrieben hatten, von einem schlauen kleinen Mechanismus ab, den sie gebaut hatten und der es ihm erlaubte in einen Spiegel zu sehen und die Worte zu sehen, die aufgeschrieben worden waren. Die Journalisten waren von der großen Macht seiner Rede, von seinen Schlagworten und seiner Ideen mit Ehrfurcht erfüllt, auch wenn sie sich später nicht wirklich erfolgreich an das erinnern konnten, was er sagte oder erklären konnten, was genau die brauchbaren Ideen waren, die geäußert wurden.

Bald sprach jedermann im Königreich über den Kandidaten, seine glanzvollen Kleider, seine brillante Redeweise und wie er all ihre Probleme lösen würde.

Der Kandidat nahm dann an einer riesigen Kundgebung seiner im Rausch befindlichen Unterstützer teil. „Großartig“, sagte die Menge. Immerhin sagte jeder: „Bin ich derart dumm? Soll ich meine Kollegen und Nachbarn wissen lassen, dass ich die Schönheit des Designs nicht sehe, die Großartigkeit der Rede, die Größe der Ideen?“ Und sie applaudierten heftig.

Als der Kandidat durch die Straßen paradierte, verbreiteten sich die Worte „Großartig! Exzellent! Unübertroffen!“ sich von Mund zu Mund und jeder tat sein Bestes, um sehr zufrieden auszusehen.

Auch bei Hintergrundgesprächen, die sie Großspendern führten, deuteten die Berater auf jedes einzelne Teil. Sie hoben ihre Arme, als würden sie etwas halten. Sie sagten: „Das hier sind die Hosen, hier ist der Mantel und das ist der Hut“, benannten sie jedes Kleidungsstück. „Sie sind so leicht wie Spinnweben. Man könnte glatt glauben, er habe nichts an, aber das ist es, was sie so auszeichnet.“

„Genau“, stimmten all die großen Männer des Königreichs zu, obwohl sie nichts sehen konnten, denn es gab nichts zu sehen.

Und so wurde der Kaiser gewählt und alle waren zufrieden. Die Kleider und die Spezialmaschine, die sie gebaut hatten, leisteten ihm gute Dienste. Er tat eigentlich nichts, aber jeder fand seine Pracht so fantastisch, dass niemand mehr verlangte.

Dann tourte er durch andere Länder und auch die bejubelten ihn und bewunderten seine Kleider. Denn er stimmte in allem, was sie sagten, mit ihnen überein und sagte ihnen, dass die schon immer recht hatten und alle früheren Kaiser, für die er sich entschuldigte, waren im Unrecht.

Stimmt, es gab da eine Parade, wo nicht alles so gut lief. Zuerst war alles wie immer. Der König zog seine besondere Kleidung an. Er drehte sich für einen letzten Blick in den Spiegel. „Sie passen bemerkenswert gut, nicht wahr?“ Die Adligen gaben nicht zu, dass sie nichts sahen, das gelobt werden konnte.

Und so ging der Kaiser zur Parade. Jedermann auf den Straßen und in den Fenstern sagte: „Oh, wie herrlich sind des Kaisers neue Kleider! Sitzen sie nicht perfekt?“ Niemand wollte zugeben, dass er nichts sehen konnte, denn das würde beweisen, dass er entweder als Beamter nicht geeignet für seine Position oder als Mitglied der Elite ungeeignet oder, wenn er dem gemeinen Volk angehörte, ein Trottel war. Kein Anzug, den der Kaiser früher getragen hatte und kein Kaiser hatte jemals solch völligen Erfolg.

„Aber er hat gar nichts an“, sagte ein kleines Kind.

„Hat man je etwas so Dummes gehört?“, sagte sein Vater. Und eine Person flüsterte der anderen zu, was das Kind gesagt hatte: „Er hat gar nichts an. Ein Kind sagte, er hat gar nichts an.“

„Aber er hat gar nichts an“, sagte das Kind!

„Das Kind ist nichts anderes als ein Kleiderfeind!“, murmelte ein wütender Mann. „Lasst es uns lynchen!“, sagte ein anderer.

Der Kaiser erschauderte, denn er wusste, sie hatten recht. Aber er war auch sicher, dass die Adligen und Beamten und Journalisten und andere ihn unterstützen würden. Die Menschen jubelten – wenn auch ein paar weniger als zuvor – und der Kaiser ging stolzer als jemals zuvor weiter, während seine Adligen die lange Schleppe hoch hielten, die gar nicht da war.

Schließlich kam der große Tag. Das Komitee der Adligen trat zusammen und übergab ihm seine höchste Ehre. Den Nobelpreis der Haute Couture. Es stimmt, gaben sie untereinander zu, er hatte keine Kleider an. Aber eines Tages könnte er welche tragen.

Zwei Staaten für zwei Völker – der Konsens-Plan der Linken

12. August 2009 at 13:46 | In Friedensinitiativen, Nahost-Konflikt, Satire/Humor | 6 Comments

Ein Plan „Zwei Staaten für zwei Völker“, den die israelische Linke unterstützt

Steven Plaut, Zionist Conspiracy, 10. August 2009

Ich verstehe, dass es kaum zu glauben ist, aber es gibt da ein neues Friedensprogramm, das auf Grundlage des Prinzips „Zwei Staaten für zwei Völker“ vorgeschlagen wurde; und diesmal hat er beinahe einhellige Unterstützung der Parteien der israelischen Linken erhalten. Zu denen, die den Durchbruch feierten und den Plan begrüßten, befinden sich „Peace Now“, B’Tselem, Physicians for Human Rights, Meretz, Yesh Gvul und verschiedene andere Friedensorganisationen. Wegen der massiven Unterstützung für den Vorschlag haben einige europäische Regierungen sich entschlossen großzügig Geld für alle Gruppen zur Verfügung zu stellen, die unterschreiben, dass sie den Vorschlag gut heißen.

Der neue „Zwei Staaten für zwei Völker“-Vorschlag ist sehr einfach. Der Gazastreifen, die Westbank und große Teile Israels innerhalb der Grünen Linie (das heißt innerhalb der israelischen Grenzen von vor 1967) werden zu einem neuen palästinensischen Staat werden. Gleichzeitig wird den Juden erlaubt ihren eigenen jüdischen Staat in Mini-Israel zu behalten.

Für diejenigen, die Mini-Israel nicht kennen: Es handelt sich um eine Mini-Stadt, ähnlich dem Madoradam in Holland und anderen Mini-Städten in europäischen Ländern. Sie befindet sich in einem schönen Park nahe Latrun im Ayalon-Tal mit einfachem Zugang zu und von dem bald umzubenennenden Flughafen Yassir Arafat in Lod; es handelt sich um eine überaus spannende Touristenattraktion. Eröffnet 2002 bietet es mehr als 350 wunderschöne, von Hand gefertigte genaue Modelle historischer religiöser, archäologischer und moderner Stätten. Mini-Israel zeigt Ihnen eine Art Einführung nach Israel, alles an einem magischen Ort. Alles ist maßstabsgetreu, 4cm bilden einen vollen Meter des palästinensischen Territoriums vor der Befreiung. Die Stätten in Mini-Israel bilden unterschiedliche Traditionen und die ethnischen Gruppen ab, die mit dem Land verbunden werden, darunter unterschiedliche muslimisch-kulturelle, jüdische und christliche Gruppen, die im Land leben, aber auch Drusen, Beduinen und andere.

„Die Idee ist einfach überragend“, erklärt Yossi Beilin. „Immerhin umfasst Mini-Israel alle Aspekte Israels und all seine Kulturen und Traditionen. Es gibt religiöse und säkulare Themen, Kunst, Musik, Archäologie, Antiquitäten und so.“

„Wir haben seit Jahrzehnten darauf bestanden, dass Land in der modernen Welt keine wirkliche Bedeutung hat“, fügt Shulamit Aloni hinzu. „Mit diesem Friedensplan beweisen wir, dass Israels alle Aspekte ihres Erbes ohne die Besetzung von Land bewahren können, das eigentlich anderen gehört.“

Mini-Israel hat alles, was Juden brauchen, um ihren eigenen Staat zu betreiben. Lebensmittel und Versorgungsgüter sind in den Souvenir-Shops verfügbar. Das Gelände verfügt über 30.000 Figuren, 500 Tiere, Pflanzen und 15.000 echte Bäume, 4.700 Autos, 100 Motorräder, 14 Züge, 3 Hubschrauber, 32 Flugzeuge, 175 Schiffe und 230 Lastwagen. Alle Bäume sind echte Bonsais, gepflegt und gepflanzt von der Baumschule Agronoy. Der Park hat in etwa die Form eines Davidsterns, wobei jedes der sechs Dreiecke eine Region oder Stadt repräsentiert: Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Galiläa, den Negev, die Mitte. „Das muss natürlich geändert werden“, insistiert Zahava Galon von Meretz. „Immerhin wäre das unsensibel den arabischen Bürgern von Mini-Israel gegenüber, wenn sie in einem Park leben müssten, der die Form eines Davidsterns hat.“

Das diesem Plan zugrunde liegende Prinzip zur Erzielung von Frieden basiert auf egalitärer Gegenseitigkeit. alle Juden werden aus dem Gebiet ausgewiesen, das zu Palästina wird, während allen interessierten Arabern erlaubt wird, ihr Rückkehrrecht nach Mini-Israel auszuüben. Von Mini-Israel wird erwartet, dass es ein Staat für all seine Bürger ist; daher wird dort die Hatikva nicht gesungen und es werden keine jüdischen Abzeichen und Symbole geben.

Dem Vorschlag wurde mit enthusiastischer Unterstützung der meisten Teile der israelischen Linken begegnet. Progressive Gruppen von Juden in anderen Ländern wie J Street und das Religious Action Center der Bewegung der Reformsynagogen bekannten begeistert ihre Unterstützung. Sie drängten Präsident Obama und die Außenministerin diese Version des „Zwei Staaten für zwei Völker“-Plans zu übernehmen und zu offiziell unterstützter amerikanischer Politik zu machen.

Die einzig hörbare Opposition gegen den Vorschlag kommt von einigen Gruppen, die glauben, dass der Plan immer noch nicht weit genug geht. „Der Vorschlag löst die fundamentale Ungerechtigkeit nicht, dass Mini-Israel ein Apartheid-Regime ist, in dem den Arabern die Gleichberechtigung verweigert wird“, behauptet steif und fest Uri Avnery. Einige Kommentare in Ha’aretz stimmen ihm zu. Auf Initiative der Fakultät für Politikwissenschaften der Ben Gurion-Universität und der Universität Tel Aviv haben 637 Professoren und Unterrichtende an israelischen Universitäten eine Erklärung unterschrieben, mit der sie fordern, dass Mini-Israel boykottiert wird, weil nicht alle Schilder in Arabisch beschriftet sind; sie forderten außerdem die EU und die USA auf in dem Konflikt zu intervenieren und Truppen nach Mini-Israel zu schicken, um zu verhindern, dass Juden dort von Arabern Eintritt für ihre Tickets fordern.

Update (März 2013):

Direkt nach der Umsetzung des Planes „Zwei Staaten für zwei Völker“ war die Universität York die erste von 27 Universitäten in Nordamerika, die wissenschaftliche Konferenzen zu Ungerechtigkeiten und Diskriminierung in Mini-Israel abhielt. Die Regierung von Mini-Israel hatte eine Sicherheitsmauer errichtet, um Besucher draußen zu halten, die keine Eintrittskarten gekauft hatten. „Reißt diese Apartheid-Mauer ein“, brüllten die Mitglieder der „Anarchisten gegen die Mauer“ und der International Solidarity Movement. Taayoush, HADASH und Gush Shalom demonstrierten auf dem Rabin-Platz, natürlich dem kleinen in Mini-Israel, nicht dem großen im befreiten Palästina. Unter Transparenten mit den Sprüchen „Wir haben jetzt einen Friedenspartner“ und „Es ist nicht vorbei, bis wir verhandeln“ protestierten sie gegen Gerede in der Mini-Knesset von Mini-Israel über Vergeltung gegen Palästina wegen der Mörser und Raketen, die aus dem nahe gelegenen befreiten Latrun nach Mini-Israel abgefeuert wurden.

Der Ayatollah des befreiten Palästina antwortete auf eine Dringlichkeits-Anfrage von Einwohnern Mini-Israels, dass ihnen freies Geleit zum Arafat-Flughafen in Lod gewährt werden möge, um nach Übersee zu fliegen. „Nutzt euren eigenen Flughafen in Mini-Israel“, kam die interesselose Antwort. „Aber fliegt nicht durch unseren Luftraum.“

Taliban-Bekämpfung

17. Juni 2009 at 16:01 | In Satire/Humor, die Welt+Islam | Leave a Comment
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Da habe ich per E-Mail mal einen interessanten Vorschlag geschickt bekommen:

Wir alle wissen, dass es eine Todsünde für einen Taliban-Mann ist, eine nackte Frau zu sehen – er muss dann Selbstmord begehen…ausgenommen es ist seine eigene Frau.

Deswegen werden alle Frauen aufgefordert, am kommenden Samstag um 14.00 Uhr auf die Straße zu gehen, total nackt. Damit helfen sie der Regierung, unidentifizierte und unerwünschte Terroristen (sogen. Schläfer) zu identifizieren.

Alle Männer werden gebeten, vor ihrem Haus in einem Liegestuhl Platz zu nehmen und die nackten Frauen anzusehen, auch du! Damit beweist du, dass du nicht Mitglied der Taliban bist. Selbstverständlich machen die Männer das nur, um ihre Frauen im Kampf gegen den Terror zu unterstützen!

Weil Taliban auch keinen Alkohol akzeptieren, sollte ein kaltes Bier in deiner Hand die deutliche und gesunde Anti-Terror-Haltung zeigen.

Es ist Deine verdammte patriotische Pflicht, diese Mail weiterzuleiten!!!

Manchmal hilft nur noch Humor

9. Mai 2009 at 21:18 | In Karika-Tour, Satire/Humor, UNO | Leave a Comment
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Inzwischen bei allem, was mit Israel und seinen westlichen „Freunden“ zu tun hat. Wenn man sich ansieht, wie vom Westen und der UNO auf pal-arabischen Terror reagiert wird und das mit den Reaktionen auf israelische Verteidigung vergleicht, dann steht man eigentlich ratlos da. Yaakov Kirschen fasst es mal wieder passend zusammen:

Es geht aber auch dort mächtig weiter, wo ignoriert wird, was die konsequenten Jünger des Propheten mit der grünen Fahne veranstalten:

Über dieses Morden wird sich äußerst wenig aufgeregt. Egal, gegen wen es sich richtet. Dabei richtet es sich gegen mehr als bei jedem anderen Mordsverein:

Moderaten Taliban – ein Naturführer

9. April 2009 at 8:40 | In Satire/Humor, USA | Leave a Comment
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David Rothkopf, 3. März 2009

Nachdem er offenbar seine Suche nach einem ehrlichen Mann in Washington aufgegeben hat, hat Präsident Obama jetzt seine neuen Übungen des Weißen Hauses in Sinnlosigkeit darauf dahin dirigiert sich auf die Suche nach moderaten Taliban zu machen. Man kann sich die ausgegebenen Anweisungen an die CIA-Agenten und Spezialkräfte nur vorstellen, die mit dieser Aufgabe betraut wurden:

Der Mann, nach dem Sie suchen, wird eine oder mehrere der folgenden Ansichten zur Schau stellen:

1) Er strebt nur die teilweise Vernichtung der USA an.

2) Er vertritt die Steinigung untreuer Frauen bis zum Tod mit nur kleinen Steinen und Kieseln.

3) Er glaubt Terroristen werden im Himmel mit nur 25 Jungfrauen belohnt.

4) Er bietet bin Laden nur während strengem Wetter Zuflucht.

5) Versucht weiterhin die Israelis bis zum letzten Mann ins Meer zu treiben, verspricht aber, sich hinterher nicht daran zu weiden.

Dieser Gentleman wird vermutlich einen etwas kürzeren Bart haben als typisch ist, gelegentlich lächeln, etwas Englisch sprechen und wurde zuletzt mit der Zahnfee im Süßwarenparadies gesehen.

Tzipi Livni kocht (keinen) Kaffee

31. Januar 2009 at 13:01 | In Israel, Satire/Humor | 2 Comments
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Als Politiker/in hat man viele, viele Termine, die nicht direkt mit dem bekleideten Posten zu tun haben. Und so sollte Außenministerin Tzipi Livni sich zu Geschlechterfragen äußern, als sie vor Studenten (und wohl auch oder sogar nur –innen) des Tel Aviv-Jaffa Academic College sprach. Dabei fiel ein Satz, der inzwischen so etwas wie Berühmtheit erfährt:

Im Konferenzraum mache ich keinen Kaffee, sondern treffe Entscheidungen

Was soll man sagen? Es ist eine Steilvorlage für Leute, die gerne eine andere Politik als die von Livni sehen wollen. Die Behauptung „Livni macht doch Kaffee“ ist allerdings nicht sonderlich stichhaltig, weil das Beweisvideo aus einer „Homestory“ stammt. Doch es gibt genug Gelegenheiten Livni mit ihrem Kaffee-Satz durch den Kakao zu ziehen. So hatte Aussie Dave noch am selben Tag ein Foto eingestellt und untertitelt:

Der Typ rechts: „Das ist großartiger Kaffee, Tzipi. Gut gemacht!“

Wenn sich die Episode zum Running Gag entwickelt, dann sicher nicht zuletzt auch, weil sie weiter aufgegriffen wird. In einem Forum schlug ein Mitglied vor, Livni solle den Spruch mit dem Kaffee zu ihrem Wahlkampf-Slogan machen. Und Aussie Dave legte mit einem weiteren Foto nach:

„Ich habe euch bereits gesagt, dass ich keinen Kaffee mache!“

Es ist zu erwarten, dass da noch mehr nachkommt. Ich hätte richtig Spaß dran.

Post für Mahmud A. aus T.

24. November 2008 at 21:48 | In Satire/Humor | Leave a Comment
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MEMRI hat einen satirischen Artikel (vom 11. November 2008) auf der Website iranischer Reformer gefunden, mit dem der Herausgeber der Internetseite, Manouchehr Honarmand, auf den Brief antwortete, den der iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad an den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama, indem er eine imaginären Antwort von Obama an Ahmadinedschad abfasste. MEMRI bringt einen Auszug. (Ich finde allerdings, dass diese Antwort eher zu Präsident Bush passen würde als zu Obama. Denn der hat weder den Humor noch den Mut auf diese Weise mit Politik und sich selbst umzugehen.)

Sehr geehrter Herr Ahmadinedschad,

Ich habe von ihrem Brief an mich erfahren, als mein Stabschef Emanuel Rahm mich informierte, dass wir der US-Post drei Dollar Nachzahlungsgebühr überweisen mussten. Beim nächsten Mal kleben Sie bitte genügend Briefmarken auf Briefe an mich. Ich hatte deswegen ziemliche Probleme mit meiner Frau Michelle. Sie fragte, warum wir Nachporto wegen Post von jemandem zahlen mussten, der uns „den großen Satan“ nennt und mit Typen wie Hugo Chavez kollaboriert. Sie wissen, hier in den Staaten haben die Frauen das letzte Wort. Es ist nicht so wie in Ihrem Land, wo man sie dazu bringen kann die Klappe zu halten, indem man ihnen einen kräften Schlag auf den Kopf gibt.

Lieber Mahmud, ich hasse es Ihnen zu das zu sagen, aber Ihr Brief hat uns doch einigen Ärger verschafft. Die Übersetzer des Weißen Hauses konnten oder wollten ihn nicht übersetzen; sie sagte, das wäre ein Job für die Abteilung für religiöse Propaganda. Schließlich mussten wir die Hilfe unserer Freunde in Israel anfordern, die das Persische besser kennen als wir und sogar stille Handelsbeziehungen mit euch Typen unterhalten.

In Ihrem Brief gratulieren Sie mir, dass ich bei der Wahl die Mehrheit der Stimmen „genommen“ habe; das fand ich etwas verwirrend. Sie sollten wissen, dass Präsidentschaftskandidaten in den USA die Stimmen nicht „nehmen“, sondern sie von der Öffentlichkeit erhalten. Die Leute gehen hier in der Wahlnacht nicht ins Bett und wachen dann am nächsten Morgen auf, um festzustellen, wer das Präsidentenamt an sich gerissen hat… Mir wurde gesagt, dass bei einer Ihrer Wahlen ein Kandidat ein nachmittägliches Nickerchen hielt, nur um festzustellen, dass er [während er schlief] von der Wahl ausgeschlossen wurde und jemand anderes die Wahl gewann. Stimmt die Geschichte?

Mahmud, Schatz, in einem weiteren Teil Ihres Briefes forderten Sie mein Land auf eine Politik zu verfolgen, die auf „Gerechtigkeit, Respekt für die Rechte menschlicher Wesen und Nationen, Freundschaft und Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer“ gründet. Ehrlich gesagt überraschte mich das, denn wenn Sie auf Hinrichtungen anspielen, dann richtet ihr Typen mindestens so viele Menschen hin wie wir. Nur, dass in diesem Land ein Kapitalverbrechen 17 Jahre lang debattiert wird, während in Ihrem Land 17 Jahre das Alter einiger der Hingerichteten ist… Was die Einmischung in die Angelegenheiten anderer angeht, da ist etwas dran. Wir Amerikaner investieren beträchtliche Summen in Afghanistan, um den Kindern dort zu ermöglichen zur Schule zu gehen. Wir investieren auch heftig, um Russland davon abzuhalten Georgien seinen Willen aufzuzwingen; usw. Aber ihr Jungs mischt euch auch in die Dinge anderer ein – nur, dass ihr statt Kinder zur Schule zu schicken, ihnen Sprengstoffgürtel um die Taille schnallt. Vor ein paar Tagen berichteten die Medien, das ein drei Monate altes Baby einer iranischen Selbstmord-Einheit beigetreten ist.

Lieber Mahmud, ich habe nicht die Geduld Unsinn zu lesen und darauf zu antworten. Wenn Sie also das nächste Mal das Gefühl haben mit mir reden zu wollen, dann rufen Sie bitte an – aber bitte nicht per R-Gespräch.“

Kain war nur Sündenbock

11. November 2008 at 22:11 | In Satire/Humor | Leave a Comment
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Steven Plaut, Back to Sanity, 10. November 2008


Offensichtlich manipulierte Szene aus dem Überwachungsvideo der Genesis!

Wir haben unglaubliche neue Nachrichten.

Eine Gruppe Leute, die behaupten investigative Reporter aus Florida in Ohio und Jerusalem zu sein, haben angekündigt, dass sie entdeckten, dass Kain ein Sündenbock war und Abel gar nicht ermordete.

Sie bestehen darauf, dass zahlreiche Beweise sind zusammengetragen worden, um zu dieser Schlussfolgerung zu kommen. Und die Widersprüche über die Entwicklungen am Tag der Ermordung im offiziellen Bericht der Genesis müssen heißen, dass Kain unschuldig war und von einer ruchlosen Verschwörung als Sündenbock aufgebaut wurde.

Erstens, sagen sie mit Nachdruck, stach Kain gar nicht mit einem richtigen Messer auf Abel ein, sondern benutzten ein Gummimesser aus einem Spielzeugladen, das er in Chinatown aufgabelte. Das erklärt, warum es Berichte gab, dass ein Passant an der Straße gebrüllt haben soll „Gummimesser! Gummimesser!“

Zweitens scheint auf den Überwachungsvideos in der Nähe des Ausgangs des Garten Eden Kains Arm unnatürlich lang zu sein, was nahe legt, dass eine Art Verschwörung im Spiel war.

Drittens beweist die Tatsache, dass Kain bei der Befragung den Mord an Abel zugab, dass er reingelegt wurde und Opfer einer Verschwörung war. Die Tatsache, dass Kain sich später weiter schuldig bekannte und dass alle anderen in seiner Familie zustimmten, dass er schuldig war, zeigt, wie weit die wirkliche Verschwörung reichte! Sehen Sie, Abel mag – selbst nach seiner Wahl – Zweifel bezüglich seiner Politik gehabt haben, was die Opfer anging und eine unheilvolle Verschwörung wollte verhindern, dass Abel den Menüplan änderte. So war Kain ein geeigneter Sündenbock.

Es gibt so viele Widersprüche im offiziellen Bericht über den Mord an Abel, beharren die Ermittler und Befürworter der Alternativtheorie zur Ermordung Abels, die die Genauigkeit des Berichts in der Genesis infrage stellt.

Warum hat niemand 110 angerufen oder wenigstes 112, um medizinische Notfallhilfe zu holen? Warum hatte die Palme in der Nähe von Kain auf dem Überwachungsvideo Wedel, die sich seltsam und auf unerklärte Weise bewegten? Und wie viele Wunden hatte Abel überhaupt? Erste Berichte sagten, es seien 12 Stichwunden; im offiziellen Bericht der Untersuchungskommission wurde später erklärt, es habe nur 11 gegeben! Aber was ist mit dem unerklärten weiteren Loch in Abels Hemd, das geschickt als von einer brennenden Zigarette verursacht getarnt wurde? Und warum versuchte Eva an Abel eine Herz-Lungen-Massage durchzuführen? Was genau hat Eva WIRKLICH gemacht, als der Mord statt fand? Und wie kommt es, dass uns nicht alle Computer-Tomografien von Abels Leiche gezeigt wurden?

Inzwischen gibt es immer mehr Forderungen nach Wiedereröffnung der Untersuchungen auf Internetseiten rund um die Welt, die sonst die Anschläge auf die USA vom 11. September, Entführungen durch UFOs und den von die Zionisten erfundenen Holocaust-Ente untersuchen. Einige selbst ernannte „Journalisten“ verlangen, dass Abels vollständige medizinische Akte sofort veröffentlicht wird. Sie behaupten auch, dass die Überwachungsvideos beim Ausgang des Gartens Eden manipuliert worden sind, um es so aussehen zu lassen, dass Kain der Mörder ist. Ein populärer Sänger hat sich gerade dafür ausgesprochen, dass Kain aus dem Gefängnis entlassen wird, damit der wahre Mörder identifiziert werden kann. Die Verschwörungs-Theoretiker behaupten, dass jeder, der ihre Argumente zu Kains Unschuld ablehnt, ein bezahlter Agent der Mächte des Dunklen und des Rats für Außenbeziehungen sein muss.

Wir werden Sie über alle neuen Entwicklungen in dieser wichtigen frischen Story auf dem Laufenden halten.

Au-bama

5. September 2008 at 16:27 | In Satire/Humor, USA | 2 Comments
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Es gibt Politiker, die werden von Kabarettisten (“Comedians” heißt das heute oft) “geliebt”. Das ist keine wirkliche Liebe, sondern diese Leute eignen sich einfach ganz herrlich als Objekt zum Witze reißen. Als 1982/83 die von Helmut Schmidt geführte Koalition von der CDU-FDP-Regierung abgelöst wurde, meinte mein Vater, dass die Kabarettisten jetzt wieder mehr tun könnten, weil eine konservative Regierung an die Macht kam; da gäbe es viel mehr, über das man Witze machen kann als bei den Linken.

Nun, das spricht für sich. Über „Birne“ Helmut Kohl wurde gelästert ohne Ende. Für ihn wurden die ganzen alten Kamellen wieder aufgewärmt, die man Bundespräsident Lübke schon angehängt hatte. Einen Kohl-Witz kann heute noch so ziemlich jeder erzählen. Aber einen über Helmut Schmidt oder Willi Brandt?

Ähnlich im Ausland. George W. Bush ist eine Parade-Zielscheibe dafür durch den Kakao gezogen zu werden – mal völlig unabhängig davon, wie viel oder wenig dabei berechtigt und was an den Haaren herbeigezogen ist. (In Deutschland allerdings reicht es schon zu sagen „George Bush hat gesagt“, damit das erlauchte Publikum in Lachen ausbricht.)

Über Linke werden öffentlich aber so gut wie keine Witze gemacht. Das scheint unanständig und moralisch verwerflich zu sein. Oder haben die einfach keinen echten Humor? Vielleicht liegt es auch daran, dass diese Witze zu nahe an der Realität sind. Schwächen und Peinlichkeiten liefern viele von ihnen jedenfalls genug. Barack Obama ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Der hat schon so viel Unsinn von sich gegeben, dass George W. Bush daneben als Genie aussieht. Er hat nicht nur seinen Großvater Auschwitz befreien lassen (der war weder Russe noch jemals in der Roten Armee); seine Tochter muss ihn am Nominierungs-Parteitag fragen, wo er ist, damit er seinen Fehler vom Anfang der Einblendung ausbügeln kann (er war in Kansas City und grüßte aus St. Louis!). Der Mann hat immer wieder gezeigt, dass er ohne Teleprompter oder vorgefertigten Redetext nicht geradeaus reden, Fakten sauber aufreihen und Allgemeinwissen benutzen kann. Gibt es ein besseres Opfer für Witze? Seltsamerweise muss man mit der Lupe nach solchen suchen. Aber ein paar Leute machen sich die Mühe den Kakao zu brauen, der zum Durchziehen von The One geeignet ist. Einer davon ist Radiotalker Rush Limbaugh; der hat sich einen Obama-Lapsus vorgenommen, der mit Geographie zu tun hat – nämlich seine Aussage, dass er seinen Wahlkampf in allen 57 Staaten führen würde (für alle eventuell vorhandenen weniger Versierten: Die USA haben 50 Bundesstaaten.):

Ihr seid euch vielleicht bewusst, dass Barack Obama neulich die Orientierung verlor und sagte, er würde für seinen Wahlkampf in alle 57 Staaten gehen?
Habt ihr gehört? Und alle kreideten es dem hier zu: „Nun, er ist müde.“

Wisst ihr, das ist ein Dan Qayle-Moment. Ich meine, Dan Quayle läuft da herum und Buchstabiert „Kartoffel“ falsch und wir hören immer noch Witze darüber.
Barack Obmaa sagt, er will losziehen und in 57 Staaten Wahlkampf machen – er war nur müde, wisst ihr, der Wahlkampf dauert schon so lange, er war an so vielen Orten, er glaubt wahrscheinlich, dass es 57 Staaten gibt.
Nun, ich habe hier den Ausdruck einer Internetseite namens International Humanist and Ethical Union. Und der zweite Absatz eines Artikels auf dieser Site beginnt so:
“Jedes Jahr von 1999 bis 2005, legte die Islamische Konferenz, die die 57 islamischen Staaten repräsentiert, der UN-Kommission, die als für Menschenrechte kämpfend benannt ist, eine Resolution vor.“
Obama sagt, er würde Wahlkampf in 57 Staaten machen und es stellt sich heraus, dass es 57 islamische Staaten gibt. Es gibt 57 islamische Staaten.
Hat Obama also nur die Orientierung verloren oder war das eher ein viel sagender Ausrutscher?

Dieses Geografie-Problem lässt sich noch weiter ausschlachten. Von einem Freund wurde mir der folgende Text zugeschickt (Übertragung ins Deutsche folgt unten):

Headline News….OBAMA TO MEET WITH RUSSIANS

In a remarkable announcement today by the Democratic National Committee, Barack Obama is going to demonstrate his foreign policy prowess by flying to the warzone of the conflict between Russia and Georgia. Obama has directed that a team of his key advisers accompany him into dangerous territory, in hope of brokering a peace settlement between the two sides.

His aircraft is expected to touch down in Atlanta at 0430Z, and it will be accompanied by seven other aircraft containing reporters from CBS, NBC, ABC, CNN, and Pravda. In a brief interview before boarding his airplane, Obama said that he will set up operations in Atlanta and will invite Colonel General Anatoly Nagovitsyn of the Russian General Staff to meet him there for talks.

Obama went on to say that, in a spirit of inclusiveness, he would agree that Russia could have part of Georgia — Savannah, Brunswick, and perhaps as far inland as Macon and Valdosta — however, with his chin firmly set, Obama strongly declared that he would never give up Georgia west of I-75.

Um das ins Deutsche zu bringen, muss man wissen, dass Georgien im Kaukasus und der US-Bundesstaat Georgia im Englischen beide „Georgia“ heißen:

Headline News … OBAMA TRIFFT RUSSEN

Mit einer bemerkenswerten Ankündigung des Demokratischen Nominierungs-Parteitags von heute wird Barack Obama sein überragendes außenpolitisches Können demonstrieren, indem er in das Kriegsgebiet des Konflikts zwischen Russland und Georgia fliegt. Obama hat angewiesen, dass ein Team seiner Schlüsselberater ihn in das gefährliche Territorium begleitet; er hofft eine Friedensregelung zwischen den beiden Seiten zu vermitteln.

Es wird erwartet, dass sein Flugzeug wird um 4.30 Uhr Zulu-Zeit landet; es wird von sieben weiteren Flugzeugen begleitet, die Reporter von CBS, NBC, ABC, CNN und Prawda mitbringen. In einem kurzen Interview sagte Obama, bevor er in sein Flugzeug stieg, dass er in Atlanta Quartier nehmen wird und Generaloberst Anatoli Nagowitsin vom russischen Generalstab einladen wird, ihn dort zu Gesprächen zu treffen.

Obama fuhr im Geist des Einschlusses aller fort, dass er zustimmen würde, Russland einen Teil von Georgia zu überlassen – Savannah, Brunswick und Land vielleicht so weit ins Inland wie Macon und Valdosta. Aber mit dem Kinn fest vorgeschoben erklärte Obama energisch, dass er niemals etwas von Georgia westlich der Autobahn Interstate 75 aufgeben würde.

George W. Bush sagte auf dem Parteitag vor der letzten Präsidentschaftswahl in etwa: „Mir wurde ja schon verschiedentlich gesagt, dass meine Aussprache nicht die beste ist. Aber seit Arnold Schwarzenegger angefangen hat mich zu verbessern, mache ich mir wirklich Sorgen.“

Man kann Obama nur wünschen, dass er lernt mit solchen Dingen auch so umzugehen – und erst recht seinen Parteigängern und Wahlhelfern.

Überlebender des Palästinensischen Holocaust von 1948:

4. März 2008 at 21:12 | In Satire/Humor | 1 Comment
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Ich werde niemals das furchtbare Bild tausender Juden vergessen, wie sie um ihr Leben kämpfen – und damit Erfolg haben

Israeli Satire Laboratory, 21. Mai 2007

Um den palästinensischen Holocausttag zu begehen, wird ISL eine Reihe Interviews mit den Überlebenden einer der tragischsten Episoden der Geschichte führen – dem Versagen der palästinensischen Araber die Überbleibsel des jüdischen Volkes auszulöschen, die in ihre angestammte Heimat zurückkehrten, um dort ein überlebensfähiges Land für ihr Volk zu gründen. Heute interviewen wir Salah Abu-Hitler aus dem pittoresken Dörfen Beit-Shimush auf einem Hügel bei Jerusalem.

ISL: Wie geht es Ihnen heute?

Abu-Hitler: Mir geht es gut. Das Leben geht weiter, wissen sie, auch ohne Juden zu töten.

ISL: Es schmerzt immer noch? Fühlen Sie den Schmerz immer noch?

Abu-Hitler: Natürlich. Er geht nie weg und ich glaube nicht, dass er das je tun wird. Manchmal wache ich nachts durch Albträume auf – ich träume, dass ich durch Jerusalem gehe und um mich herum sind überall Juden – reden, essen, kaufen ein – und ich bin hilflos! Ich habe ein Maschinengewehr, aber aus irgendeinem Grund funktioniert es nicht – ich drücke ab und nichts passiert, keine Juden fallen in Blutpfützen, niemand schreit, keine Sirenen sind zu hören, die Juden schwärmen weiter um mich herum, ihre Lebendigkeit verhöhnt mich, beschämt mich, foltert mich – und dann wache ich auf und schreie vor Schreck.

ISL: Mein Gott. Das klingt furchtbar. Träumen Sie oft von der Vergangenheit?

Abu-Hitler: Fast jede Nacht. Unsere Psychologen haben sogar einen Namen dafür. Sie nennen es „Der Traum, dass ein Jude davon kommt“. Fast jeder von uns Überlebenden träumt davon. Es ist Teil des Traumas, das wir für alle Zeit tragen werden.

ISL: Ich habe erfahren, dass Sie Teil einer Selbsthilfegruppe Überlebender sind.

Abu-Hitler: Ja, sie wurde vor gerade mal sieben Jahren gegründet. Seit Jahrzehnten waren viele von uns so beschämt, dass wir uns unwohl fühlten über das zu reden, was uns zugestoßen war. Das ist ein bekanntes Phänomen – als Opfer machen wir uns selbst Vorwürfe und sind voller Schuld und Scham. Aber mit der Zeit wurde das Bedürfnis alles mitzuteilen überwältigend. Heute treffen wir uns regelmäßig.

ISL: Das ist doch großartig. Hilft es? Worüber sprechen Sie?

Abu-Hitler: Natürlich hilft es. Einfach zu wissen, dass da andere Leute wie du selbst sind, die dasselbe Träume erlitten, dieselbe Frustration, nicht in der Lage zu sein genügend Juden zu töten – es ist ein großer Trost nicht allein zu sein.

ISL: Sie reden also nur über die alten Zeiten?

Abu-Hitler: Nun, wir reden darüber, was passiert ist. Wir waren alle Teil derselbe Tragödie, aber jeder hat seine eigene, einzigartige Geschichte.

ISL: Können Sie uns Ihre Geschichte erzählen?

Abu-Hitler: Ja. Es ist einfach die ganz gewöhnliche Geschichte – Ich habe hier in Frieden in unserem Dorf bei Jerusalem gelebt, habe mich um meinen Kram gekümmert und auf einmal fangen Juden an herzukommen. Sie kauften Ödland und kultivierten es und vor unseren Augen hatten sie Erfolg, wo wir vorher nicht einmal daran dachten es zu versuchen! Unseren Frust können Sie sich vorstellen.

ISL: Natürlich.

Abu-Hitler: Sie kamen und bauten Straßen und Fabriken und Häuser – es war furchtbar. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll, den Schmerz und die Erniedrigung zu beschreiben. Sie schafften Arbeit, die besser bezahlt wurde als jemals zuvor; sie brachten uns elektrischen Strom und moderne Maschinen und Medizin – kurz gesagt, sie ruinierten alles, was wir nie hatten. Das Grauen ist einfach zu grausam, als dass man es beschreiben könnte.

ISL: Das kann ich mir vorstellen. Wenn es zu schmerzhaft ist, dann sagen Sie das bitte, dann hören wir auf.

Abu-Hitler: Nein, ich kann nicht aufhören – diese tragische Geschichte, die entschiedene Modernisierung unseres Volkes muss immer und immer wieder erzählt werden – wir dürfen das niemals, niemals vergessen.

ISL: Natürlich.

Abu-Hitler: Wir taten alles, was wir konnten, um die Verbesserungen unserer Gesellschaft zu verhindern. Wir griffen ihre Konvois und ihre Siedlungen an, töteten und verstümmelten und vergewaltigten und ruinierten so viel wir nur konnten – aber es nutzte nichts. Für jeden Juden, den wir töteten, schien immer ein neuer da zu sein, der eine noch bessere Waffe hatte und seinen Platz einnahm. Wir wussten, dass das nicht stimmte – immerhin waren wir ihnen zehn zu eins überlegen. Aber es schien auf jeden Fall so zu sein.

ISL: Es klingt, als hätten Sie alles unmenschlich mögliche getan.

Abu-Hitler: Ich weiß, ich weiß. Aber dennoch – bis heute werde ich das Gefühl nicht los, dass wir mehr hätten tun können, um diese Nakba, diese Katastrophe abzuwenden – vielleicht hätten wir einfach mehr Juden töten müssen, mehr Felder abbrennen, mehr Dörfer plündern müssen – ich weiß nicht. Wenn man in diesem Maß versagt, wenn so viele Juden ungetötet, unbelästigt, unverstümmelt davon kommen, dann kann man nicht aufhören, sich dafür die Verantwortung zu geben. Andererseits – der Tag hat nur 24 Stunden und selbst die hingebungsvollsten Mörder müssen einmal ausruhen.

ISL: Sie haben unter den Umständen Ihr Bestes gegeben.

Abu-Hitler: Danke für Ihr Verständnis. Das haben wir gemacht. Das haben wir wirklich gemacht. Es ist erstaunlich, wie viele junge Leute uns Überlebenden kein Mitgefühl entgegen bringen.

ISL: Sie haben das Gefühl, dass die Überlebenden vernachlässigt werden?

Abu-Hitler: Absolut. Es ist offensichtlich, dass niemand zugeben will, was uns zustieß. Die Leute wollen nicht über die Tragödie, den Schmerz, den Verlust reden. Viele Überlebende leben in Armut, überleben nur mit den lumpigen Schecks der israelischen Wohlfahrt.

ISL: Es reicht nie aus, nicht wahr?
Abu-Hitler: Nie – sie foltern uns immer noch, selbst mit den kleinen Dingen! Wir haben versucht, das öffentliche Interesse auf unsere Notlage aufmerksam zu machen, aber niemand will uns zuhören. Die Jungen von heute interessieren sich nur dafür Selbstmordbomber zu werden und ein paar Dutzend Juden zu töten, aus ihren eigenen, selbstsüchtigen Gründen. Niemand kümmert sich mehr um unsere Gesellschaft – sie fressen sich gegenseitig auf.

ISL: Denken Sie, dieser Generation fehlt die Weisheit Ihrer Generation?

Abu-Hitler: Ja. Sie müssen viel von uns lernen. Viele Lektionen von uns lernen, Fehler, die sie vermeiden müssen. Ich fürchte, dass sich die Geschichte, wenn sie nicht aus der Vergangenheit lernen, wiederholen wird und wie wir werden sie eine furchtbare Tragödie erleiden und werden es nicht schaffen den jüdischen Staat zu vernichten.

ISL: Als Schlussfolgerung, wenn Sie der jüngeren Generation eine Lektion mitgeben können, die Sie aus ihrer Erfahrung im palästinensischen Holocaust von 1948 gelernt haben, welche wäre das?

Abu-Hitler: Wenn ich etwas aus dem Holocaust gelernt habe, dann ist es dies: gewöhnliche, traditionelle Gewalt wird nichts erreichen. Was wir brauchen ist außergewöhnliche, kranke, teuflische Gewalt. Wir brauchen unerbittliche, nicht endende, nicht zu stillende Brutalität. Das ist der einzige Weg sicherzustellen, dass all die Juden getötet werden. Und vielleicht dann, anchdem wir das Blut des letzten Juden in Palästina getrunken haben, werden wir Überlebenden endlich in der Lage sein ruhig zu schlafen.

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