Morgen suchen sie wieder…

19. April 2014 um 14:20 | Veröffentlicht in Schule + Bildung | Hinterlasse einen Kommentar
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An Ostersonntag suchen und esse sie alle wieder bunte Eier und sowas. Ich habe seit einer Woche zum Glück keine Entzugserscheinungen… Im Lehrerzimmer hatten wir nämlich zwei Wochen lang etwas stehen, was ständig genutzt und wieder neu bestückt wurde:

Eierbaum

Eine Schule in München betreibt Propaganda

13. Dezember 2013 um 20:11 | Veröffentlicht in Anmerkungen, Deutschland, Europa+Nahost, Propaganda, Schule + Bildung | 1 Kommentar
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Honestly-Concerned hat einen E-Mail-Austausch mit der Montessori-Schule in München mit Leo Sucharewicz (und eine weitere Mail) veröffentlicht.

Die Schule wird eine Nakba-Ausstellung betreiben. Eine, die genau der antiisraelischen Propaganda der sogenannten Palästinenser entspricht. Kritik wehrt man seitens der Schule vehement ab und beruft sich auf Meinungsfreiheit. Gleichzeitig wirft man Leo Sucharewicz vor, er sei selbst einseitig und versuche Tatsachen zu verdrehen. Beispiele werden nicht angeführt. Dafür beruft man sich nicht auf ein oder zwei „Experten“, sondern gleich auf die ganze Bandbreite der üblichen Verdächtigen, mit besonderer Betonung, dass es sich um Juden, Israelis oder solche mit Verwandtschaft in Israel handelt – und die keine Gelegenheit auslassen Geschichtsfälschung zu unterstützen und gegen Israel in übelster Form zu hetzen: Dr. Reiner Bernstein (ehemaliger Leiter des DIG-Büros in Bonn mit jüdischer Frau etc. – die aktuelle DIG-Leitung zeigt, dass auch solche Leute nicht immun gegen Schwachsinn sind), gefolgt von einer Phalanx aus Uri Avenery, Dr. Norbert Blüm, Prof. Dr. Alfred Grosser, der verstorbene Dr. Stephan Hessel, Abraham Melzer, Prof. Dr. Peter Scholl-Latour, Christian Sterzing, Prof. Dr. Jean Ziegler und  Prof. Dr. Moshe Zuckermann, dazu Felicitas Langer (und ihr Gatte, von dem auch wieder hervorgehoben wird, dass er KZ-Überlebender ist, als ob das vor Lüge und Hetze schütze) – also genau denen, die schon derart oft der Lüge überführt wurden, dass man sich fragen muss, ob es nicht schon Antisemitismus ist, diese Hetzerbande überhaupt anzuführen. Die „israelische Friedensaktivistin Judith Bernstein“, wird ebenfalls angeführt – eine Person, die in Israel einer irren, realitätsfernen bis die Realität leugnenden Truppe angehört. Auch der Verein Flüchtlingskinder Libanon wird zum Kronzeugen befördert – ohne zu begreifen, wer diese Truppe ist. Klar, die haben die Nakba-Ausstellung verantwortlich (mit-) gestaltet, also sind sie die friedliche Seele – einer Schau, die nicht erst aktuell als „tendenziöse Propaganda-Ausstellung“ entlarvt wurde.

Selbst der Schirmherr der (ursprünglich erstellten) Ausstellung gab zu, dass sie „ergänzungsbedürftig“ sei. Allerdings findet er das keinen Fehler und macht sich die Lügen der Araber zu eigen. (Der Wahnsinnige behauptet, wer Israel unterstützt, sei ein Antisemit, nicht diejenigen, die die Juden auslöschen wollen!)

Dem Schulleiter und seiner Geschäftsführerin sollte eines einmal gezeigt werden, das sie selbst höchstpersönlich in ihr Rechtfertigungsschreiben formuliert haben:

Die Tatsache, dass es aktuell noch palästinensische Flüchtlinge gibt (die Ausstellung und unsere Beschäftigung damit beschränkt sich nicht auf ein Ereignis vor 65 Jahren), veranlasst uns, uns auch dieser Thematik anzunehmen.

Wenn dem so ist, dass die weitere Existenz „palästinensischer“ Flüchtlinge der Anlass ist, die Ausstellung zu machen, dann ist es seine Verhöhnung der Ursachen für diese Existenz dieser Flüchtlinge. Wenn die Schule tatsächlich der Ursache nachgehen wollte, weshalb es heute noch „palästinensische“ „Flüchtlinge“ gibt, müssten sie sich mit den arabischen Staaten und deren Rolle bei der Perpetuierung des Flüchtlingsdaseins der geflohenen Mandatsaraber beschäftigten, statt mit Israel. Genauso mit der UNO, die eigens für diese eine Flüchtlingsgruppe eine Organisation – die UNRWA – schuf, die Ihresgleichen nicht hat – für alle anderen Flüchtlinge der Welt gibt es dann die andere Organisation, das UN-Flüchtlingswerk. (Man rate, wer mehr Geld pro Kopf der zu Betreuenden bekommt.)

Wenn die Ursachen dafür sucht, dass es heute immer noch „palästinensische“ „Flüchtlinge“ gibt, sollte sich ansehen, wie die Araber mit ihren „Brüdern und Schwestern“ seit 1948 umgingen. Aber offensichtlich ist man in Kreisen intelligenter Studierter dazu nicht in der Lage. Und das richtet sich nur gegen eine Gruppe – die israelischen (und nicht israelischen?) JUDEN. Dafür gibt es einen Begriff. Den diese Schulleitung mit Vehemenz von sich weisen wird, weil die beiden Personen sich ja ach so sehr für das Holocaustgedenken einsetzen. Wie alle anständigen Antisemiten von heute es tun.

Von Leuten, die Leute bilden, insbesondere Kinder und Jugendliche, sollte man erwarten, dass sie Durchblick haben. Diese beiden haben ihn nicht – im günstigsten Fall.

Sind Lehrer die gemeinsten Eltern?

3. September 2013 um 16:28 | Veröffentlicht in Schule + Bildung | 8 Kommentare
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Gestern Dienstbesprechung zum Schuljahresbeginn. Anfangs wurde natürlich gequasselt – Urlaub usw. Eine Kollegin war mit der Familie an der Nordsee. Sie hat eine geistig behinderte Tochter, die das Wattenmeer und seine Abläufe nicht kannte. Als sie an eine Stelle kamen, wo am Tag davor das Wasser hoch stand, war jetzt nichts und die Tochter war ganz verblüfft. Wo war das Wasser geblieben?

„Tja“, sagten sie ihr erstmal, „ das ist wohl abgehauen, nachdem es dich gestern gesehen hat.“

Wortspiele – für Viertklässer, nicht für Zweitklässler

16. Juli 2013 um 13:17 | Veröffentlicht in Schule + Bildung | 3 Kommentare
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In meiner Klasse ist ein Mädchen, das eine Schwester in der Vierten hat. Diese große Schwester, N., hat ein Faible für Wortspiele und kann selbst auch sehr gut mit Sprache umgehen. Es hat schon viele Lachorgien durch sie gegeben, die sie gewollt und geschickt herbeiführte. Die Kleinere ist da im Nachteil – vieles kann sie einfach noch nicht verstehen. Das ärgert sie.

Letzten Donnerstag sah ich N. auf dem Schulhof und winkte sie heran. „Ich hab‘ was für dich“, meinte ich und sie war ganz Ohr.

Ein Mann und eine Frau. Sagt er: „Kacktusse.“
Sie: „Das heißt aber Kakteen.“
Er: „Ich rede von dir.“

N.: „Was hat er am Anfang gesagt?“
Ich, deutlich: „Kack-Tusse.“
Ein breites Grinsen in ihrem Gesicht, begleitet von „Der ist aber richtig gut!“ – und weg ist sie.

Keine halbe Stunde später stand die kleine Schwester vor mir: „Kannst du mir das mit der Tusse erklären?“

Glück gehabt – aber wer alles?

25. Juni 2013 um 20:27 | Veröffentlicht in Schule + Bildung | 3 Kommentare
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Na ja, erstmal ich. Aber auch die Kolleginnen – dass ich in der Schule aufgetaucht bin, hahaha!

Aufgewacht, wollte mich eigentlich umdrehen. Habe aber auf die Armbanduhr gesehen – es war 45 Minuten nach meiner normalen Weckzeit, aber das Radio war nicht an. Gut, schnell geduscht, dann mal Ursachenforschung betrieben. Radio ohne Anzeige. Stecker gezogen, Lampe angemacht – nee, ging auch nicht an. Weiter durch die Wohnung getapert – nirgendwo Strom. In den Keller marschiert. Kein Strom. Taschenlampe geholt, nachgesehen: alle Sicherungen drin.

Vermieterin rausgeklingelt – per Telefon. Sie hatte Strom. Im Keller gab es doch zwei Räume mit Licht. Vermieterin verspricht: Um 8 Uhr rufe ich meinen Elektriker an.

Ab ins Auto, deutlich später als sonst. An der nächsten Einmündung ist ein Verteilerkasten, daneben einer vom der Stromtruppe. Angesprochen – „Ja, wir arbeiten schon dran.“ Vermieterin angerufen: Du brauchst den Elektriker nicht zu holen, die Stromtruppe hat schon gemerkt, dass es an ihr liegt.

Nach der Schule noch Mini-Konferenz, dann nach Einkaufen und nach Hause. Es ist früher Nachmittag. Immer noch kein Strom, dafür hat die Stromtruppe unsere Straße zugeparkt. Irgendwann nach 5 dann die Information: noch so rund eine halbe Stunde. Inzwischen war der Kühlkost-Laster da, kommt Donnerstag wieder. Gegen 18 Uhr meldet sich der Motor vom Eisschrank. Kühlschrank aufgemacht, hat wieder Licht. Mikrowelle piept, kann wieder eingestellt werden. Nach einer Stunde mal den Eisschrank aufgemacht – alles gut gegangen, trotz gut 12 Stunden ohne Strom keine Veränderung an den locker in einer Dose liegenden Eiswürfeln, dann ist auch nichts anderes angetaut. Puh!

Um 21 Uhr geht das rote Licht am Eisschrank (samt Motor) zum ersten Mal wieder aus.

Maus defekt

21. Juni 2013 um 16:51 | Veröffentlicht in Schule + Bildung | 5 Kommentare
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Unsere Chefin ist ja so was von Technik-affin! Heute lagen in der Pause zwei Computermäuse auf meinem Tisch im Lehrerzimmer. Sie stammten aus dem PC-Raum. Beide hatten einen Aufkleber: „Maus defekt. Batterie?“

Beides sind Mäuse – mit USB-Anschluss.

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