Zum Mörder von Ft. Hood und drumherum

10. November 2009 at 22:28 | In Medien + Islam, Terroranschläge, USA | 1 Comment

Schonmal die Visitenkarte von Nidal Hasan gesehen? Da hat er sehr schön deutlich gemacht, wer und was er ist: „Soldat Allahs“.
Einer, der seinen Vermieter zwei Wochen vor der Tat darüber informierte, dass er ausziehen würde; er verzichtete auf die Rückzahlung der Kaution und einer Monatsmiete – der Vermieter solle das Geld jemandem geben, der es brauchen könne. Begleitet war das von Tiefkühlkost, die ein Nachbar bekam und dem Dank an einen Nachbarn für dessen Freundschaft. So viel also zur Spontanität der Tat.

Der Mann war sehr aktiv bei seinen Missionsversuchen. Er hat auch eine PowerPoint-Präsentation (hier als PDF-Dokument gespeichert) zusammengestellt, in der er genau die Verse benutzt, die von westlichen Apologeten gerne als Erfindung von „Islamophoben“ abtun wollen; er erklärt auch die defensive und offensive Erklärung des Begriffs Jihad.

Noch ein kleines Stückchen Wissen, das die Öffentlichkeit nicht erreichen soll: Hasan versuchte Kontakt zu Personen zu bekommen, die mit Al-Qaida in Verbindung stehen; die Geheimdienste wussten davon, aber es ist nicht klar, ob sie die US Army darüber informierten. Die CIA weigert sich, die Geheimdienst-Ausschüsse darüber zu informieren, ob und ja, welche Informationen sie zu Hasans Bemühungen haben.

Und was können wir aus der muslimischen Gemeinde der USA hören? Eine ganze Menge, allerdings gehört dazu auch reichlich solches:
- Anwar al-Awlaki, ehemaliger Imam einer Moschee, die Hasan in Nordvirginia besuchte (genauso wie drei der Attentäter vom 9/11), stellte fest: „Die einzige Art, wie ein Muslim islamisch rechtfertigen, dass er als Soldat in der US Army dienst, besteht in der Absicht den Spuren von Männern wie Nidal zu folgen.“ (Der Mann ist in den USA geboren; heute hält er sich im Jemen auf, von wo aus er Jihadisten online inspiriert. Es könnte interessant sein die ganze Stellungnahme des Modell-Imam zu lesen [in Englisch]. Ebenso, wie er in den USA gewirkt hat.) Die Anhänger al-Awlakis sind genauso beglückt wie der Imam selbst.
- Aus der Islamischen Gemeinde von Greater Killeen in Texas kommt diese Äußerung: Der Mann hat „ehrlich kein Mitleid“ mit den Opfern des Massenmords.
- Aus New York erreicht uns diese Nachricht der revolutionären Muslime: „Ein Offizier und Gentleman wurde verwundet, während er an einem Präventivangriff teilnahm. Genesen Sie bald, Major Nidal. Wir lieben Sie.“

Wie gesagt, es wird „auch“ geäußert – leider aber keine seltenen Einzelfälle. Man kann nur hoffen, dass diese Leute aus der großen Menge der nicht extremen Muslime viel Gegenwind bekommen. Die Erfahrung lehrt allerdings anderes. Aber vielleicht ist das ja ein Weckruf.

Keinen Weckruf gibt es offensichtlich bei der Washington Post. Sie interpretiert den Aufruf Obamas „keine voreiligen Schlüsse“ zu ziehen so: „Vier Stunden später soll er im Soldier Readiness Center bei einem Amoklauf das Feuer eröffnet haben…“
Auch drei Tage später sind sie nicht besser: „Der Armee-Psychiater, von dem man glaubt, er habe in Fort Hood 13 Menschen getötet zu haben…“

- TIME glaubt an ein „Sekundärtrauma“, das den Mann getrieben habe, nachdem schon über „Stress“ spekuliert wurde.

Was die Medien (und das „offizielle“ Amerika, einschließlich der Militärführung) angeht, haben einige klare Worte gefunden:
- Daniel Pipes stellt die Vernebelungs-Versuche den Fakten gegenüber.
- Hugh Fitzgerald nimmt einen Artikel der New York Sunday Times auseinander, in dem er den „Nebel“ durchleuchtet, der dort beispielhaft abgedruckt wurde.
- In einem weiteren Text fasst Fitzgerald alle gesicherten Informationen zusammen, die es (bis zum 9.11.09) über Nidal Hasan gibt.
- CNN ist besonders perfide: Dort verdrehten sie die Aussage eines bei dem Anschlag verwundeten Soldaten, um den Jihad-Charakter der Tat zu entschärfen.
- Zur Spekulation von Post- und „Prä-traumatischer Belastungsstörung“ („Prä-“ scheint eine sehr aktuelle Neu-Erfindung zu sein) hat ein Soldat einiges zu sagen, der im Irak einen Arm verlor. Die Kurzversion: „Bullshit.“

Die sonstigen Reaktionen des offiziellen Amerika?
- Die Regierung macht sich Sorgen wegen „Gegenreaktionen“ gegen Muslime. (Die Regierung und das Militär der Philippinen scheinen islamophob zu sein – sie machen sich solche Sorgen nicht, sondern schwören islamischen Terroristen Vergeltung für ihre Morde.)
- Janet Napolitano, die das Ministerium für Heimatverteidigung leitet, hat auch nicht im Sinn, die Amerikaner zu überzeugen, dass sie von ihr vor muslimischem Terror geschützt werden. Ihre vorrangige Sorge ist der Schutz vor einem drohenden Phantom: der „antimuslimischen Gegenreaktion“.
- Der Generalstaatsanwalt setzt sich über den Bann des FBI hinweg und wird auf einer Veranstaltung der extremistischen Muslim-Organisation CAIR sprechen.

Fort Hood–Neuigkeiten

8. November 2009 at 23:38 | In Terroranschläge, USA | 1 Comment
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Das hier ist eigentlich nicht neu, sondern bekannte Haltung: Die Muslime um Fort Hood machen ihrem Ärger Luft und sind wütend – nicht auf den Massenmörder, sondern auf das Militär, das aus „Bruder Nidal“ einen Mörder gemacht hat.

Während seiner Zeit in Virginia, also auch vor der Zeit der Anschläge 2001, besuchte der Mörder dieselbe Moschee wie die Flugzeug-Terroristen; er pries den dortigen Imam, Anwar al-Awlaki, dem bei einer Konferenz in London noch nicht einmal erlaubt wurde per Videolink teilzunehmen, so extrem geriert er sich. Dass das eine britische Zeitung herausfindet, spricht wiederum für sich. Das US-Militär muss sich fragen lassen, wieso es die extremistischen Aspekte des Mannes nicht kannte.

Kommilitonen von Nidal Hasan berichten inzwischen, wie der sich schon im Studium verhalten hat: In der Fakultät beschwerten sie sich wegen Hasans „antiamerikanischer Propaganda“; weil aber niemand als Diskriminierer gelten wollte, wurde nichts gesagt.
Aus demselben Grund sagte niemand etwas, nachdem Hasan während eines Studienjahres einen Präsentation erstellte, mit der er Selbstmord-Terrorismus rechtfertigte und „antiamerikanische Propaganda“ versprühte.

Die MSM in den USA (Ausnahme: Fox News) unternehmen alles, um Obamas Sinnieren über die Motive Nidal Hasans zu unterstützen – nur nicht in der einzigen Richtung, in die derzeit die Fakten immer stärker deuten.

Welchen Eiertanz zur Vermeidung der Fakten die Medien und die Toleranten machen, hat auch Leon de Winter beschrieben.

Interviews mit den Angehörigen einer Moschee, die der Major lange besuchte, ergaben (Zitat der Moscheebesucher): „Er war ein fundamentalistischer Muslim.“

Statt einen medizinischen Vortrag zu halten, lehrte er den Koran nach seiner extremen Auslegung.

AP behauptet, dass antimuslimische Aktionen unmittelbar bevorstehen – belegen kann Associated (with terrorists) Press das nicht. Die Schlagzeile von AP hätte sagen müssen, dass es haufenweise Moscheen und Muslime gibt, die nach Polizeischutz verlangen, weil sie glauben, es würde Anschläge auf sie geben. (So, wie sie das immer tun und wie es nicht kam – und auch diesmal nicht kommen wird.)

Ganz in diesem Sinne verhalten sich auch viele Behörden: Sie versuchen nicht, mögliche Opfer islamischen Terrors zu beruhigen und ihnen zu versichern, dass alles unternommen wird sie zu schützen – nein, diese Versicherungen werden den Verbands-Muslimen und anderen Schreihälsen vom grünen Halbmond gegenüber getätigt.

Zum Thema bevorstehender antimuslimischer Aktivitäten wegen Fort Hood hat Bernd Zeller absolut treffend geschrieben:
Nach der Schießerei von Fort Hood, in die ein Militärpsychiater involviert war, geht unter allen Militärpsychiatern die Angst vor pauschaler Verurteilung und Racheakten um. Die Befürchtungen sind nicht unbegründet, schon Nidal Malik Hasan wurde von der Polizistin Kimberley Munley niedergeschossen, die dafür in Amerika auch noch als Heldin gefeiert wird.
Deshalb sei hier noch einmal in aller Deutlichkeit klargestellt: Nicht alle Militärpsychiater haben einen an der Klatsche, dieser Fall hat nichts mit Militärpsychiatrie zu tun, und wenn sich doch Militärpsychiater in Abwehrmaßnahmen hineinsteigern, verdienen sie unser Verständnis.

Fort Hood – Quellen zu Ablauf und Hintergründen

6. November 2009 at 22:49 | In Terroranschläge, USA | 3 Comments

Den vorigen Text zu den Morden in Ft. Hood habe ich nur anhand der Erkenntnisse aus dem SPIEGEL-Bericht geschrieben. Inzwischen habe ich mich etwas umgesehen und festgestellt, dass es glaubwürdige Informationen gibt, die nachdenklich machen können, auch wenn sie bisher nicht endgültig aufklären. Aber es gibt eine Tendenz (die von vielen Medien verschwiegen wird).

Col. Terry Lee arbeitete mit dem Mörder-Psychologen Major Nidal Malik Hasan in Fort Hood; er berichtet über Äußerungen des Majors. Das deutet auf ein jihadistisches Motiv.

Sein ehemaliger Imam in Silver Spring (Maryland) bezeichnet Hasan als „strenggläubigen Muslim“. In der Moschee, sagt Imam Khan, habe Hasan nie Extremismus gezeigt, nie irgendwelchen Frust gezeigt, nie irgendeinen Wunsch nach Vergeltung irgendjemand gegenüber gezeigt. (Aber das kennen wir ja auch von anderen Plötzlicher Jihad-Mördern.)
Dumm an diesem Imam ist allerdings, dass er einer wahhabistisch-islamistischen Gruppierung angehört, die bekanntermaßen beträchtliche Kontakte zu Terroristen pflegt.

Unter dem, was anfangs als Gerüchte gegolten haben kann, wird eine Aussage nicht dementiert, nach der der Todesschütze „etwas auf Arabisch“ brüllte, während er schoss. Eine Soldatin will „Allahu Akbar“ verstanden haben.

Am Morgen vor seinen Morden hat Hasan Korane verteilt und wollte seine Möbel verschenken. Außerdem begann er in den vergangenen Wochen „arabische Kleidung“ zu tragen. Die Verteilung der Korane und seine „arabische Kleidung“ ist auf Video dokumentiert.

Hasan beschrieb den „Krieg gegen den Terror“ regelmäßig als „Krieg gegen den Islam“. Er behauptete, die US-Antiterror-Kampagne richte sich gegen Muslime (nicht gegen Terroristen). Und er sagte ausdrücklich, dass er zuerst Muslim und dann Amerikaner sei.

Und was machen die Islam-Verbändler? Sie jammern. Und bilden sich Ungemach ein, das es nicht gibt. Da wird gebetsmühlenartig wiederholt, dass es Anschläge auf Muslime gibt und Moscheen Polizeischutz brauchen – obwohl keinerlei Drohungen vorliegen. Aber, so der Chef einer Moschee in Ft. Myers, Florida: „Jedes Mal, wenn ein Verbrechen angeblich von einem Muslim begangen wurde, leidet die gesamte muslimische Gemeinschaft.“ Das ist statistisch mehr als widerlegt, aber diese Sau muss einfach durchs Dorf getrieben werden. Natürlich darf nicht fehlen, dass bei Christen nicht die Religion als Ursache gesucht wird – wie diskriminierend! (Wenn einer sich als Christ bezeichnet und Morde begeht, dann stürzen sich alle darauf; nur gibt es inzwischen einfach extrem wenige solcher Leute.)

Eine weitere Aussage dürfte CAIR et. al fluchen lassen: Eine Gruppe muslimischer Veteranen hat deutlich erklärt, dass es keine Berichte über Belästigungen muslimischer Soldaten gibt, die wegen ihrer Religion belästigt oder benachteiligt wurden.

Die Karten derer, die in Hasan einen Jihadisten vermuten werden immer besser.

Amoklauf in Fort Hood – „Plötzlicher Jihad-Syndrom“?

6. November 2009 at 15:07 | In Terroranschläge, USA | Leave a Comment

Die Spekulationen schossen gleich massenhaft ins Kraut. SPON berichtet – ohne ein Forum für Diskussionen freizuschalten, seltsam… – und schreibt, dass z.B. Debbie Schlussel in ihrem Blog vermerkte: „Noch so ein loyaler, moderater, amerikanischer Muslim.“

Unsere Medien, das Militär und wohl auch der größte Teil der US-Medien und der Politik sind vorsichtig. Es ist von einem Einzeltäter die Rede, in dem Sinn, dass er auch vom Hintergrund keine Mittäter, Anstifter oder Unterstützer hatte. Dass er keine aktiven Täter im Sinne von weiteren Mordschützen hatte, war rasch klar.

Das Abwiegeln dient vor allem der Beruhigung – es wird befürchtet, dass sich Ressentiments bilden oder verstärkt werden. Man möchte nicht, dass Überreaktionen kommen. Berechtigte Anliegen, die aber auch der Political Correctness in die Hände spielt und zur Unterdrückung anderer berechtigter Sorgen und Anliegen dienen. So sind Muslimverbände sofort mit Klagen dabei, jetzt seien die Muslime gefährdet. Das war bisher so praktisch nicht der Fall, trotzdem dient es natürlich als Vorwand Leuten wie Schlussel vorzuwerfen, sie würden die Stimmung schüren.

Tun sie das wirklich? Oder ist das nicht wieder eine Gelegenheit Kritikern zu verbieten Finger in Wunden zu legen und Probleme aufzuzeigen?

„Natürlich“ ist Schlussels Reaktion einseitig, nicht moderat und konzentriert auf einige ganz spezifische Indikatoren: Muslim, gläubiger Muslim, Palästinenser usw. Aber ist es verwunderlich, dass es Leute gibt, die so denken?

Von der Familie des Mörders kommen Schwüre, man sei schockiert und bestürzt, liebe Amerika usw. Das kennen wir von jihadistischen Mördern nicht nur in den USA. Deren Familien haben immer geschildert, wie nett, harmlos und anständig ihre mörderischen Familienmitglieder gewesen seien und dass die Familien in Amerika Zuhause seien, gegen Gewalt seien, die Tat nicht verstehen. Wenn ein Einzeltäter mordet, dann ist es allerdings unbedeutend, wenn die übrige Familie friedlich ist. Wenn das stimmt, dann bedeutet es nur, dass sie den Täter nicht falsch beeinflusst hat. Anders sieht es mit den Beschreibungen der Täter selbst aus. Entweder haben die Familien – ob nun durch Wegschauen oder die Heimlichkeit des Jihadisten – nicht mitbekommen, was da abging oder sie haben es unterstützt und versuchen sich nun selbst zu schützen.

Im Falle des mordenden Psychologen sieht das etwas anders aus. Wenn das stimmt, was über SPON zu uns dringt (vielleicht ist ja auch das auch nur Gerücht), dann gibt es eine Konflikt-Geschichte zwischen dem Major und dem Militär. Angeblich soll er schon nach dem 11. September versucht haben aus dem Militär entlassen zu werden. Weshalb, das wird (noch?) nicht gesagt. Dann heißt es, er sei mit der Kriegspolitik Obamas nicht einverstanden und „immer aufgewühlter“ gewesen. Außerdem hatte er offenbar entsetzlich Angst vor seiner anstehenden Versetzung in den Irak.

Jetzt kann man in zwei Richtungen denken: Einerseits kann man rein vom psychischen Stress ausgehen, der den Mann durchdrehen und den Amoklauf begehen ließ. Man kann aber auch die Motive hinterfragen, die die Einstellungen des Mannes bedingen – und die bisher nicht bekannt sind. Warum wollte er schon nach den Anschlägen in New York und Washington aus dem Militär raus? Was brachte ihn an Obamas Kriegspolitik auf? Wie sah es damit zur Zeit von George W. Bush aus?

Fragen, die erst beantwortet werden müssen, um die Situation bewerten zu können. Die ausstehenden Fragen lassen viel Raum für begründete Spekulation auf beiden Seiten. Und da haben im Moment diejenigen bessere Karten, die sich über „noch so einen loyalen, moderaten, amerikanischen Muslim“ aufregen oder finden, es liege ein weiterer Fall von – wie Daniel Pipes es nennt – „Plötzlicher Jihad-Syndrom“ vor.

Unsere Toten verraten

12. September 2009 at 15:01 | In Terroranschläge, Terrorismus, USA | 3 Comments
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Der 11. September 2001 ist weiterhin hoch aktuell. Im Fernsehen laufen jedes Jahr wieder Dokumentationen; das Gedenken am Ground Zero wird in den Nachrichten berichtet. Und wenn der Superpräsi sich bequemt zu den Feierlichkeiten am Pentagon aufzutauchen, dann ist das unseren Medien auch noch etwas mehr wert. In den USA ist das Ereignis natürlich ein viel stärker wahrgenommenes als bei uns. Angesichts der Entwicklung im Umgang mit diesem Tag – besonders durch den aktuellen Präsidenten – hat Ralph Peters in der New York Post vom 11. September 2009 allerdings einiges zu sagen, das besonders den Relativierern und den Appeasern nicht schmecken kann. Aber die können ja nicht alles haben – es muss ihnen etwas entgegengehalten werden, damit vielleicht der eine oder andere doch mal wach wird:

Heute vor acht Jahren wurde unser Heimatland von fanatischen Muslimen angegriffen, die von saudi-arabischem Fanatismus inspiriert wurden. Dreitausend amerikanische Bürger und Einwohner starben.

Wir erklärt, dass wir, das Volk, das niemals vergessen würden. Dann vergaßen wir es.

Wir haben nichts gelernt.

Statt gegen den islamistischen Extremismus vorzugehen, haben wir ihm gegenüber Nachsicht geübt.

Statt die Terroristen zu töten, haben wir sie frei gelassen.

Statt die islamistischen Wahnsinnigen schonungslos zu jagen, haben wir versucht sie zu beschwichtigen.

Staat zuzugeben, dass der radikale Islam das Problem ist, haben wir einen Präsidenten gewählt, der Amerika die Schuld gibt; dessen Vorstellung von Freiheit es ist, dass Frauen das Recht haben still hinter einem Schleier zu leiden – und der zu seinen Mentoren und Freunden solche zählt, die unser Land verdammen oder glauben, dass unsere Regierung die Tragödie des 11. September 2001 inszeniert hat.

Statt darauf zu bestehen, dass die Freiheit nicht von terroristischen Bedrohungen verletzt werden darf, zensieren wir Arbeiten, die Massenmörder vor den Kopf stoßen könnten. Radikale Muslime in der ganzen Welt können sich wie Viren verbreitenden Lügen über uns hingeben, aber wir wagen es nicht einmal Karikaturen zu veröffentlichen, die sich über sie lustig machen.

Staat gesetzestreue Amerikaner zu schützen, lehnen wir Profiling ab, um zu vermeiden, dass Terroristen vor den Kopf gestoßen werden. Also konfiszieren wir am Flughafen Omas Schampoo, weil der halbleere Behälter mehr als 100ml Flüssigkeit enthalten könnte.

Statt darauf zu bestehen, dass islamistischer Hass und religiöse Apartheid in unserem Land keinen Platz haben, erlauben wir den Saudis weiterhin Moscheen und Madrassen zu finanzieren, wo der Hass auf Juden und Christen als für den Islam unverzichtbar gepredigt wird.

Staat sich saudischen Hass-Predigern entgegenzustellen, verbeugt sich unser Präsident vor dem saudischen König.

Statt den saudisch finanzierten Wahhabi-Kult als Kern des Problems anzuerkennen, beschuldigt unser Präsident Israel.

Statt zu fragen, warum die Zivilisation des Nahen Ostens so erbärmlich versagt hat, behauptet unser Präsident, dass wir die Versager sind.

Staat jede effektive Maßnahme zu nutzen, um Terroristen Informationen zu entnehmen, droht die derzeitige Administration CIA-Agenten mit Strafverfolgung, um damit für unsere Sicherheit zu sorgen.

Staat stolz und prompt am Ort der Twin Towers neu zu bauen, haben wir uns der hoffnungslosen, nutzlosen Aufgabe verschrieben Afghanistan wieder aufzubauen. (Vielleicht hätten wir eine Moschee am Ground Zero bauen sollen – die Saudis hätten es finanziert.)

Staat eine feste Haltung gegen den islamistischen Faschismus einzunehmen, haben wir einen Verhandlungskult gebastelt – während unsere Feinde Atomwaffen anstreben, Terrorismus sponsern und ihre eigenen Bürger foltern, ins Gefängnis werfen, vergewaltigen und ermorden – und sie lachen uns aus.

Statt darauf zu bestehen, dass der Islam eine Religion der Verantwortung werden muss, blöken unsere politischen Führer beider Parteien weiter, der Islam sei eine Religion des Friedens und ignorieren die seltsame Abwesenheit von baptistischen Selbstmord-Bombern.

Staat von Neueinwanderern zu verlangen sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und sich ihren öffentlichen Werten anzugleichen, ermutigen und subventionieren wir im Namen der Toleranz antiamerikanischen, Frauen hassenden, die Freiheit verweigernden Fanatismus.

Statt unsere Feinde bis ans Ende der Erde zu verfolgen, helfen wir ihnen uns zu verklagen.

Wir haben unsere toten entehrt und unsere Feinde reingewaschen. Eine vernehmlich unheilige Allianz zwischen fanatischen Islamisten im Ausland und einer politisch korrekten „Elite“ in den USA hat 9/11 auf den Status eines Nicht-Ereignisses reduziert, einen Tag, an dem die Politiker sich damit brüsten, wie wenig sie getan habne.

Wir haben den Schock und die patriotische Wut vergessen, die die Amerikaner an diesem strahlenden Septembermorgen vor acht Jahren empfanden. Wir haben unsere Identifikation mit den Mitbürgern vergessen, die aus den dem Untergang geweihten Wolkenkratzern sprangen. Wir haben den Mut der Flugzeugpassagiere vergessen, die nicht vor dem Terror kapitulieren wollten.

Wir haben die Männer und Frauen vergessen, die im Pentagon verbrannten oder erstickten. Wir haben unsere Versprechen vergessen, unsere Schwüre, unser Engagement.

Wir haben vergessen, was wir unseren Toten schulden und was wir unseren Kindern schulden. Wir haben vergessen, wer uns angegriffen hat.

Wir haben die Erinnerung an unsere Toten verraten. Damit haben wir uns selbst und unser Land verraten. Unsere Soldaten kämpfen weiter – wenn ihnen das erlaubt wird – aber unsere Politiker haben kapituliert.

Sind wir bereit die Terroristen gewinnen zu lassen?

Die Verschwörer und die Täter von Mumbai

12. Dezember 2008 at 15:02 | In Karika-Tour, Terroranschläge | Leave a Comment
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Der pakistanische Sicherheitsexperte Zaid Hamid tönte schon kurz nach den Massenmorden von Mumbai, diese seien von „westlichen Zionisten und Hindu-Zionisten“ geplant worden. Diese irre Äußerung veranlasste jetzt Yaakov Kirschen zu der folgenden Karikatur:

Mumbai-Massaker: Sind alle schuld?

3. Dezember 2008 at 21:18 | In Islam+Islamismus, Medien + Islam, Terroranschläge, Terrorismus, die Welt+Islam | 4 Comments
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Phyllis Chesler, FrontPageMag.com, 2. Dezember 2008

Die islamischen Terroristen erzählen uns weiter, dass ihre barbarischen Massaker und Mord-Bombenanschläge im Namen des Islam ausgeführt werden. Muslimische Organisation bestehen weiter darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Und selbst, während ziviles Blut nach Gerechtigkeit schreit oder nach Sicherheit, warnt uns die Intelligenzija, dass weder die Muslime noch der Islam das Problem sind, sondern die amerikanische Außenpolitik und der Zionismus das wirkliche Problem sind. Die westlichen Mainstream-Medien weigern sich die Barbaren beim Wort zu nehmen, um nicht des „Rassismus“ oder der „Islamophobie“ beschuldigt zu werden.

Auf der Titelseite einer der jüngsten Ausgaben der New York Times z.B. beschrieben die Reporter zur Berichterstattung über das Mumbai-Massaker die Terroristen nicht als „islamische Terroristen“. Statt dessen bezeichneten sie sie als „Militante aus Pakistan“, „Militante“, „Bewaffnete“, (fünf- oder sechsmal), „Angreifer“ und „Verdächtige“. Sie zitieren Präsident Bush, der sie als „Killer“ bezeichnete. Sie zitieren den Kopf der indischen National Security Guards, der sie Terroristen nannte. Ein – oder zweimal erwähnen sie Indiens „Verletzbarkeit durch Terrorismus“, aber sie verbinden nicht Islam, Islamismus oder fundamentaler Islam mit dem Terrorismus.

Dieser Missbrauch von Sprache, selbst for einen angeblich noblen Zweck, wird uns nur weiter verwirren und eine kollektive Antwort auf die islamischen Terrorangriffe gegen Zivilisten verlangsamen.

Martha Nussbaum schreibt in der Los Angeles Times, dass auch Hindus Muslime massakrieren und verweist auf das furchtbare Gemetzel an Muslimen in Gujarat. Dorothy Rabinowitz vermerkt im Wall Street Journal, dass Deepak Chopra (!) in einem Fernseh-Interview rasch die US-Außenpolitik für das Mumbai-Massaker verantwortlich machte, nicht islamischen Fundamentalismus und Terrorismus; als das in Frage gestellt wurde, gab er genial zu, dass an dem Massaker in Wirklichkeit „jeder schuld“ sei.

Jeder ist schuld; außer muslimischen fundamentalistischen Terroristen.

Nach Angaben des heutigen Wall Street Journal antworteten die gut vorbereiteten Terroristen, als sie von einigen ihrer Gefangenen gefragt wurden, warum sie das tun: „Erinnert ihr euch an Babri Masjid?“ (Das ist eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die von Indiens erstem muslimischen Mughal-Kaiser gebaut und von hinduistischen Radikalen 1992 zerstört wurde.) Und: „Erinnert ihr euch an Godhra?“ (Das ist eine Stadt in dem indischen Staat Gujarat, wo religiöse Krawalle sich 2002 zu einem antimuslimischen Pogrom entwickelten.)

Gut. Wenn das ein rein hinduistisch-muslimischer Kampf ist – warum richtet man dann Juden hin? Warum fragt man nach amerikanischen und britischen Staatsbürgern? Und warum schickt man junge Männer, die so naiv sind, dass sie tatsächlich erwarten lebend da rauszukommen und den Weg über See für ihren Rückweg auf einer Karte vorbereitet hatten?

Ich schätze den Wunsch zu deeskalieren, was bereits ein heftiger Religionskrieg zwischen Indien und Pakistan und Bangladesh ist, zwischen Hindus und Muslimen. Es ist wahr: Die Mehrheit er muslimischen Bürger Indiens sind keine Terroristen und sollten nicht als solche behandelt werden; die meisten der muslimischen Bürger Pakistans sind ebenfalls keine Terroristen. Ich bin sicher, dass viele sehr charmant sind, leise sprechend und persönlich friedlich. Kein Zweifel, auch sie sind von islamischen, terroristischen, militanten Angreifern und Mördern eingeschüchtert, werden von ihnen als Geiseln gehalten, wirtschaftliche, sozial und psychologisch, die auch in Pakistan Bewaffnete sind.

Das Problem: Wenn die guten Muslime sich dem islamistisch-fundamentalistischen Terrorismus nicht entgegenstellen, gefährden sie nicht nur sich selbst stärker, sondern den Rest von uns auch. Sich ihm entgegenzustellen ist riskant und könnte einschließen … den Islam zu verlassen, bis er friedfertiger wird oder bis alle führenden Mullahs Fatwas gegen islamisch-militante Angreifer ausgeben, die ihre Nachbarschaft und den Rest des Planeten in Furcht versetzen.

Wenn diese grausamen Taten gegen den historischen Islam uns gegen den Koran stehen, warum verurteilen die Mullahs sie dann nicht – und das im Namen des Islam? Lasst sie fordern: Keine weiteren Angriffe gegen Juden und ander Ungläubige, keine weiteren Angriffe gegen Muslime einer anderen Sekte. Wenn die Mullahs in Saudi-Arabien, Pakistan, dem Iran und Afghanistan das nicht tun, sollten wir besser die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und handeln, um uns zu verteidigen und den islamischen Terrorismus viel effektiver auszumerzen.

Das Ziel sind wir

2. Dezember 2008 at 22:20 | In Islam+Islamismus, Medien + Islam, Muslime, Terroranschläge, Terrorismus, die Welt+Islam | Leave a Comment
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Elder of Ziyon, 28. November 2008

Die Welt hat in den letzten Jahren eine Menge von „Islamophobie“ gehört. Seit 9/11 hat die muslimische Gemeinschaft auf jeden islamische Terroranschlag mit Äußerungen reagiert, mit denen der Westen dringend gewarnt wird dieser fürchterlichen Krankheit der Islamophobie nicht zu erliegen, wobei diese Abscheulichkeit oft auf die gleiche Stufe wie die Terroranschläge selbst gestellt wurden.

Es gibt zwar im Westen unzweifelhaft Diskriminierungen von und Angst vor Muslimen, aber sie leben nicht als Ziele für Anschläge. Ein Muslim kann in New York Mississippi, London, Rom oder Moskau die Straße entlang gehen, in voller muslimischer Kleidung, ohne Angst, dass er angegriffen wird, weil er oder sie Muslim ist. Er muss sich keine Sorgen darüber machen, ob er in eine Situation kommt, wo er wegen seines Namens oder seiner Nationalität zur Geisel wird oder jemand ihm den Pass abnimmt oder ihn tötet.

Sie könnten sich Sorge machen, dass sie bestimmte Arbeitsplätze nicht bekommen oder als seltsam angesehen werden. Aber sie müssen keine Angst um ihr Leben haben.

In Mumbai waren die Ziele klar: Amerikaner, Briten, Israelis und Juden. Die Terroristen unternahmen alles, um genau diese Gruppen zu treffen; Monate lang kundschaftete sie Ziele aus, die den Schaden für diese Gruppen maximieren würden und ihr Handeln während der Angriffe beweisen das.

Islamophobie ist ein Witz verglichen mit den realen Ängsten um ihr Leben, die Westler in vielen Ländern weltweit haben. Der einzige Zweck des Terrors besteht darin, genau diese Art von Angst einzuimpfen. Und die Terroristen haben ihre Ziele klar gemacht.

Von „Islamophobie“ zu reden, als sei diese ein reales, drängendes, weltweites Problem, ist nicht nur irreführend – es ist ein gezielter Versuch den islamischen Terror klein zu reden und von ihm abzulenken, der die tatsächliche Plage ist, die ausgemerzt werden muss. Wenn der Terror aufhört, wird die relativ geringe Menge an Diskriminierung gegen den Islam ebenfalls aufhören. Die Leute, die vorgeben, dass „Islamophobie“ ein großes Problem ist, sind Teil des Problems.

Terror in Mumbai

28. November 2008 at 23:57 | In Islam+Islamismus, Karika-Tour, Terroranschläge, Terrorismus | 2 Comments
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In Indien erleben wir gerade etwas, das wir in Israel bzw. bei den pal-arabischen Terroristen schon lange kennen: Um weit gestreuten „Widerstand“ (=Terror) vorzuspielen, wird eine neue „Widerstandsgruppe“ nach der anderen gegründet, die eine Vielfalt vorspiegeln sollen, die gar nicht existiert. Oder es wird eine Gruppe „gegründet“, der ein „einheimischer“ Name verpasst wird, um die Steuerung und Finanzierung aus dem Ausland zu tarnen. Yaakov Kirschen hat’s in seiner Karikatur vom Freitag auch so beschrieben:

Was ist ein Kind?

25. November 2008 at 17:32 | In Araber, Medien+Nahost, NGOs, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, Terrorismus | Leave a Comment
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Elder of Ziyon, 24. November 2008

In einem Artikel der New York Times über die Hisbollah wurde letzte Woche das hier erwähnt:

Offizielle Vertreter der Hisbollah erwähnen oft nebenher die Verbindung zwischen den Pfadfindern und der Guerilla-Truppe. „Nachdem sie 16 werden gehen die Jungen meistens in den Widerstand oder in die militärischen Aktivitäten“, sagte Bilal Naim, der bis letztes Jahr der Direktor der Hisbollah für die Mahdi-Pfadfinder war.

Ich habe gleichartig lässige gemachte Behauptungen im Zusammenhang mit palästinensisch-arabischen Terroristengruppen gesehen – sie rekrutieren und akzeptieren Jungen (und Mädchen) im Teenager-Alter als volle Mitglieder. Die IDF führt an:

· Seit Beginn der Gewalt der Al Aksa-Intifada im Jahr 2000 wurden 29 Selbstmordanschläge von Jugendlichen unter 18 Jahren verübt.

· Seit Mai 2001 wurden 22 Schusswaffen-Anschläge und solche mit Sprengsätzen von Jugendlichen unter 18 Jahren verübt.

· Seit Anfang 2001 waren mehr als 40 Jugendliche unter 18 Jahren waren an Selbstmord-Bombenanschlägen beteiligt, die verhindert wurden (drei davon im Jahr 2004).

Das ist natürlich nichts, was im Jahr 2000 begann. Dieses Titelblatt des LIFE Magazine von 1970 zeigt das deutlich:

Aber die den westlichen Medien übergebenen Statistiken werden ohne Ausnahme jedes palästinensisch-arabische Opfer der Gewalt, das unter 18 Jahre alt ist, als „Kind“ bezeichnen.

Wenn man von der Zahl der palästinensisch-arabischen Kinder-Opfer die Zahl der Kinder-Opfer abzieht, die „junge Erwachsene“ sind, dann geht die Summe enorm zurück. Eine deutlich unverhältnismäßige Zahl getöteter palästinensisch-arabischer Kinder ist 16 bis 17 Jahre alt – 34 der 80 von PCHR im Jahresbericht dieses Jahres aufgeführten, mit weiteren 9, die 15 Jahre alt sind. Es ist wohl kaum ein Muster willkürlicher Gewalt gegen Kinder, wenn die Mehrheit der Opfer über 15 Jahre alt ist.

Was uns zu der Frage bringt: Wenn die arabische Gesellschaft im Krieg Teenager als vollgültige Erwachsene anerkennt, warum sollten Menschenrechtsorganisationen sie als Kinder betrachten?

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