Zurückhaltung üben?

22. Oktober 2014 um 17:54 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Jerusalem, Terroranschläge | Hinterlasse einen Kommentar
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Paula R. Stern, A Soldier‘s Mother, 22. Oktober 2014 (ergänzt durch Informationen aus Arutz-7 und TLV Faces)

Eine sehr übliche Forderung, die von Europäern und Amerikanern kommt, ist die, dass Israel Zurückhaltung üben soll. Wenn alle anderen Staaten schießen würden, wird uns gesagt, wir sollten warten. Wenn andere ihre Feinde platt machen und sich nicht um den Unschuldigen kümmern, hinter dem die sich verstecken, wird Israel gesagt, es solle warten.

Hier ist ein Beispiel für Zurückhaltung. Soldaten in einem befestigten Beobachtungsposten in Jerusalem werden von arabischen Randalierern festgenagelt. Sie werfen Steine, decken den Posten mit Brandbomben ein und greifen sogar das Metall, um es in ihrer Rage zu schütteln.

Nicht eine Kugel wird aus dem Posten gefeuert. Das wurde gestern gefilmt. Und vor nur wenigen Augenblicken fuhr ein Araber sein Auto am Ammunition Hill in Fußgänger – dort warte ich fast jeden Tag auf den Zug, dort nehmen meine Kinder den Bus, um nach Hause zu kommen – fast jeden Tag.

Drei Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein Baby… der Fahrer* versuchte (zu Fuß) zu fliehen, wurde aber von einem Polizisten erschossen. Das ist das, was passiert, wenn man Zurückhaltung zeigt. Das ist das, was passiert, wenn man seinen Feinden zu glauben erlaubt, wir seien schlicht zu schwach um zu antworten, statt dass wir uns entscheiden nicht zu antworten.

Das ist das erste Gesicht der Zurückhaltung. Das zweite Gesicht ist das eines kleinen Kindes, das um sein Leben kämpft. Neun Personen – ein Baby und zwei Personen kritisch, zwei mittelschwer und vier leicht – wurden an der Bushaltstelle verletzt, an der wir warten um nach Hause zu kommen.

UPDATE: Baruch Dayan Emet, das Baby, ist seinen Verletzungen erlegen. Möge Gott sein Blut vergelten.

* Es wurde bestätigt, dass der Fahrer ein Araber aus Schiloah/Silwan ist, Hamas-Mitglied, der bereits wegen Terrorismus im Gefängnis saß.

Israel ist nicht das Problem

4. Oktober 2014 um 16:17 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda, Terroranschläge, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Thomas Wictor, 19. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Haftungsausschluss: Ich bin ein äußerst voreingenommener Beobachter. Ich unterstütze Israel mit ganzer Kraft. Bedeutet das, dass ich allem zustimme, was Israel tut? Nein. Aber ich stimme ohnehin nicht zu 100% zu, was irgendein Land tut – einschließlich meinem eigenen. Trotzdem, objektiv gesehen ist Israel nicht das Problem. Ich werde versuchen, euch meine Punkte darzulegen.

Ich bewundere die Israelis, weil sie wie Rod Taylor sind, einer meiner Lieblingsschauspieler.

Rod_Taylor.2

Er ist eine einzigartige Mischung aus Intelligenz, Einfühlsamkeit und sprachlos machender destruktiver Körperkraft. Niemand kommt ihm gleich, und kein Land kommt Israel gleich.

Also: Alles, was man euch über den israelisch-palästinensischen Konflikt erzählt hat, ist gelogen. Ich sage euch die Wahrheit.

Gaza ist kein Gefängnis. Das ist Gaza City:

Gaza_City

Hier ist das Hotel Arcmed Al Mashtal, ein Fünf-Sterne-Hotel voller Frieden und Überfluss.

Arcmed_Al_Mashtal_Hotel

Die Einwohner Gazas eröffnen Luxusrestaurants.

Sie haben auch Reitclubs.

Laut der Weltbank steigen Lebenserwartung und Bruttovolkseinkommen.

Gaza_West_Bank

Der Handel zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten beträgt 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die israelischen und palästinensischen nationalen Komitees der Internationalen Handelskammer (ICC) unterzeichneten vor kurzem ein Abkommen zur Schaffung des Jerusalem Arbitration Center (JAC), wodurch erwartet wird, dass sich der Handel zwischen Israel und Palästina in den nächsten fünf Jahren verdoppelt.

Was ist dann das Problem? Laut dem palästinensischen Finanzministerium ist das Problem die Angst vor Instabilität.

Die Ungewissheit der finanziellen Zukunftsfähigkeit der [Palästinensischen Autonomiebehörde] und die Ungewissheit der politischen Prognosen führten zu herabgesetztem Konsumverhalten der Verbraucher. Diese Faktoren, im Zusammenspiel mit der Beharrlichkeit israelischer Restriktionen auf die Privatwirtschaft, trugen ihren Teil zur Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums bei.

Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel las ich des öfteren, die israelische Seeblockade von Gaza schade den Einwohnern Gazas wirtschaftlich. Die Israelis begannen ihre Gaza-Blockade im Jahr 2007, nachdem die Terrororganisation Hamas einen Putsch durchführte und palästinensische Mitglieder der Fatah-Partei zu ermorden begann. Wenn ihr einen stabilen Magen habt, dann seht euch an, was sie mit Samih al-Madhoun anstellten, einem hohen Tier der Fatah. Die Palästinenser lieben es, die Köpfe von Leuten plattzudrücken, also seid gewarnt. Israel öffnete seine Grenzen, damit Fatah-Terroristen aus Gaza in die Westbank fliehen konnten.

Sehen wir uns nun Gazas Bruttoinlandsprodukt (GDP) an.

Gaza_GDP

Die Wirtschaft Gazas wuchs wie eine Mutter bis 2011, vier Jahre nach Beginn der Blockade. Die Wirtschaft knickte erst ein, als die Palästinenserbehörde aufgrund ihrer Inkompetenz und Stehlerei internationale Geber zu verlieren begann. Nebenbei bemerkt, die Vereinten Nationen entschieden, dass die israelische Seeblockade Gazas legal ist.

Daher schließt der Ausschuss, dass Israels Seeblockade legal war… Zudem bemerkt der Ausschuss, dass die Untersuchungsmission des Menschenrechtsrats keine Informationen von Israel erhielt und keine Gelegenheit hatte, den israelischen Bericht oder das zusätzliche Material, das dem Ausschuss zugänglich gemacht wurde, zu berücksichtigen.

(Seite 44, Absatz 81, Bericht des Untersuchungsausschusses des Generalsekretärs über den Flotillenvorfall am 31. Mai 2010, auch bekannt als Palmer-Bericht)

Wisst ihr, warum der Menschenrechtsrat keine Informationen von Israel erhielt? Weil Israel nicht mit dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) zusammenarbeiten wird. 2006 ersetzte der UNHRC die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, was es drastischen Menschenrechtsverletzern plötzlich erlaubte, Mitglied zu werden. Der UNHRC unterscheidet sich jedoch kaum von der vorherigen korrupten Einrichtung. Zum Beispiel waren 2009 China, Saudi-Arabien und Kuba Mitglieder.

Seit 2006 waren 45% der UNHRC-Verurteilungen auf Israel gemünzt; im ersten Jahr seines Bestehens verurteilte der UNHRC ausschließlich Israel.

Der Palmer-Bericht kam zum gegenteiligen Schluss wie der UNHRC: Die israelische Seeblockade Gazas ist legal. Warum? Wegen der Hamas, dem wahren Problem bei den israelisch-palästinensischen Beziehungen. Artikel 7 der Hamas-Charta enthält folgende Aussage:

…so strebt die Hamas doch danach, Allahs Versprechen wahrzumachen, ganz gleich, wie lange dies dauern mag. Der Prophet – Allah segne ihn und schenke ihm Heil -, sprach: „Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!“ Nur der Gharkad-Baum wird dies nicht tun, denn er ist ein Baum der Juden.“

Dort steht nicht „Wir kämpfen, bis die Israelis die Besetzung palästinensischer Gebiete beenden“. Dort steht „Wir kämpfen, bis alle Juden tot sind.“

Hamas_fighters

Was genau soll Israel denn mit diesen Typen verhandeln? Wenn jemand sagt: „Ich bringe jeden einzelnen von euch um, weil ihr einer bestimmten Gruppe angehört“, würdet ihr euch dann einreden, dass er nur Spaß macht?

Hamas macht keine Scherze. Seht euch obige Fotos an. Ganz Gaza könnte so aussehen. Aber hier ein Bild von dem, was die Hamas tut:

Hamas_murder

Man kann sehen, dass sie zu Hamas gehören, weil sie die salafistische Fingergeste des „einen Gottes“ und ihrem Willen, für ihn zu töten und zu sterben, machen. Zudem bedeckten sie ganz keusch die Genitalien des Toten. Hamas wird durch Genitalien zutiefst verstört.

2009 verbot die Hamas Mädchen, hinter Männern auf Motorrollern zu fahren, und verbot Frauen das Tanzen… Crazy Water Park, eine der beliebtesten Vergnügungsstätten des Gazastreifens, wurde von der Hamas geschlossen, weil man dort gemischtes Schwimmen erlaubte. Zwei Wochen später wurde der Park von unbekannten Bewaffneten in Brand gesteckt… Das „islamische Beihilfeministerium“ der Regierung stellte Mitglieder des Tugendausschusses ab, um die Bürger vor den „Gefahren“ unanständiger Kleidung, der Partnersuche und des Kartenspielens zu warnen.

Sagt mir ehrlich: Wenn einer glaubt, jemand zu ermorden und seine Leiche durch die Straßen zu schleifen sei moralisch, aber gemischtes Schwimmen und „unanständige Kleidung“ seien unmoralisch, verdient er dann respektvolle Behandlung?

Hamas hat kilometerlange Tunnel in Gaza gegraben. Das sind extrem komplexe Gangsysteme, vermauert mit Zement.

Hamas_tunnel1

Die Terroristen nutzen es für den Schmuggel von Waffen und sonstiger Güter, zur Aufbewahrung von Waffen und zur Infiltration Israels, um entweder israelische Soldaten zu entführen oder Zivilisten zu töten. Man sieht, wenn ein Tunnel voller Waffen war, denn solche Tunnel produzieren eine „zweite Explosion“ nach dem Bombardement. Solche Tunnel waren Waffenlager.

Hier ein Querschnitt eines typischen Tunnels:

Gaza_tunnel

Aktuell führt Israel die Operation Fels in der Brandung durch, ein Luft-, Boden– und Seeangriff auf Gaza, da die Hamas seit 2012 über 2500 Raketen, Geschosse und Mörsergranaten auf Israel geschossen hat und weil am 17. Juli dreizehn Hamas-Terroristen einen Kibbutz infiltrieren und so viele Zivilisten wie möglich ermorden wollten. Normalerweise endet so etwas schlecht für die Hamas-Infiltratoren.

Operation Fels in der Brandung ist ein Versuch, die Tunnel sowie auch die terroristische Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Diesmal wird Israel wahrscheinlich gewinnen. Die Welt ist dschihadmüde. Zudem hat sich Ägypten gegen die Hamas gestellt und flutet deren Tunnel mit ungeklärtem Abwasser, und der schiitische Iran finanziert, bewaffnet und trainiert sie nicht länger, weil sie sich wegen dem syrischen Bürgerkrieg überworfen haben.

Zivilisten werden sterben. Am D-Day (6. Juni 1944) brachten die Alliierten ganze 20.000 französische Zivilisten um. Diese Leute starben bei dem Bemühen, Millionen zu retten. Wäre es moralischer gewesen, den Nazis die Kontrolle über Europa zu überlassen? Das Leben steckt voller hässlicher Realitäten. Eine davon ist, dass die Hamas die Zahl getöteter palästinensischer Zivilisten zu erhöhen versucht. Sie belügen uns auch darüber, ob die Toten überhaupt Terroristen waren.

Jeder Tote oder Märtyrer soll als Zivilist aus Gaza oder Palästina bezeichnet werden, bevor wir über seinen Status im Dschihad oder seinen militärischen Rang sprechen. Vergesst nicht, bei euren Beschreibungen jener, die bei den israelischen Angriffen auf Gaza umkommen, immer von „unschuldiger Zivilist“ oder „unschuldiger Bürger“ zu reden…

Vermeidet, Bilder von Raketen zu zeigen, die von [Gazas] Stadtzentren aus nach Israel geschossen werden. Dies wäre ein Vorwand, um Wohngebiete im Gazastreifen anzugreifen. Veröffentlicht oder teilt keine Fotos oder Videos von Raketenabschussorten oder dem Transport von Widerstandskräften in Gaza.

Welche Art Mensch versteckt sich in bevölkerungsreichen Gebieten, um Raketen auf Zivilisten zu schießen? Die Art Mensch, die Bedürftigen die Hilfe stiehlt.

Die UN-Behörde für palästinensische Flüchtlinge sagte heute, sie habe alle Hilfslieferungen in den Gazastreifen gestoppt, nachdem die Hamas-Regierung Tausende Tonnen Nahrungsmittel und andere Güter beschlagnahmt hätte.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen sagte, es habe die Entscheidung getroffen, nachdem Hamas-Männer schon zum zweiten Mal diese Woche eine Hilfslieferung abgefangen hatten.

Die Behörde teilte mit, zehn LKW-Ladungen Mehl und Reis, die gestern nach Gaza geliefert wurden, seien von Lastwagen fortgeschafft worden, die dem Hamas-geführten Sozialministerium gehören. Früher diese Woche nahm die Hamas-Polizei Tausende Decken und Essenspakete fort, die für bedürftige Bewohner gedacht waren.

Wie alle wahabitischen Diktaturen ist auch die Hamas korrupt. Ihre Führer sind fettleibige Multimillionäre. Es gibt absolut keinen Grund – glaube ich -, gegen den Versuch der Israelis zu sein, diese monströse, teuflische, gewalttätige, fanatische, scheinheilige, völkermordende, rassistische Terrororganisation zu lähmen. Es ist irrelevant, ob ihr gegen den Krieg seid. Manchmal ist Krieg die einzige Antwort.

Die Hamas selbst könnte den endlosen Zyklus von Kriegen beenden. Sie müsste nur eine einzige Sache tun:

Quit_Blowing_Shit_Up

Die stille Intifada in Jerusalem

30. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Terroranschläge, Terrorismus | 1 Kommentar

Michael Freund, Jerusalem Post, 23. September 2014

In den letzten Monaten haben palästinensische Terroristen Jerusalem in ein Schlachtfeld verwandelt, indem sie zunehmend dreiste Angriffe auf Juden verüben. Die Vorfälle haben quantitativ wie in ihrer Heftigkeit zugenommen und gefährden Juden und ihr Eigentum. Dass die Medien die Story weitgehend ignoriert haben, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt und es ist an der Zeit, dass die Regierung konzertiert handeln, um die Unruhe auszumerzen und die Sicherheit in der Hauptstadt unseres Landes wiederherzustellen.

Der jüngste Vorfall in dieser fortgesetzten Saga der Gewalt ereignete sich am Sonntagmorgen [21.09.2014], als ein Bus voller Schulkinder auf dem Weg vom Viertel Ma’aleh HaZeitim am Ölberg auf dem Weg in die Altstadt von drei maskierten Palästinensern angegriffen wurde. Diese angeblichen „Friedenspartner“ warfen Steine auf dem Bus, zertrümmerten so die Windschutzscheibe und versetzten die Kinder in Panik. Eine Frau, die den Vorfall verfolgte, sagte, einige der Kinder brachen in Tränen aus; sie fügte hinzu: „Nur durch ein großes Wunder entkamen sie diesem Vorfall unbeschadet, der durchaus anders hätte enden können. Diese Kinder werden mit Sicherheit noch lange unter Angstzuständen und Albträumen leiden.“

Sollen jüdische Kinder im Herzen Jerusalems so aufwachsen müssen? Jeder einzelne Israeli sollte durch diesen Vorfall empört sein, was die eskalierende Unverschämtheit und Dreistigkeit palästinensischer Terroristen demonstriert, die keine Bedenken haben am hellichten Tag einen Schulbus in der Hauptstadt des Landes anzugreifen.

Fakt ist, dass Juden überall in verschiedenen Vierteln von Jerusalem eine zahlreiche Angriffe ertragen mussten. In Gilo wurden israelische Fahrzeuge abgebrannt, während in Abu Tor Molotowcocktails auf israelische Häuser geworden wurden. Am 27. August wurden drei Mitglieder einer israelischen Familie verletzt, als Steine werfende Palästinenser ihren Van angriffen, nachdem er in einem Verkehrsstau in Wadi Joz anhalten musste. Letzte Woche – am 16. September – wurde ein durch Beit Hanina fahrender Israeli mit einem Steinhagel angegriffen, durch den seine Windschutzscheibe zertrümmert wurde. Er erhielt Schnitt durch die fliegenden Glassplitter und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Und in French Hill versuchten palästinensische Teenager eine Tankstelle mit Brandbomben in Brand zu setzen.

Die Lage ist derart schlecht geworden, dass Citipass – die Firme, die die Jerusalemer Straßenbahn betreibt, letzten Monat ankündigte, dass wegen palästinensischer Angriffe mehr als ein Drittel ihrer Flotte aus 23 Zügen aus dem Dienst genommen werden mussten. Trotz der Tatsache, dass das Straßenbahnsystem allen Einwohnern Jerusalems dient und Araber wie Juden von ihm profitieren, wird berichtet, dass Palästinenser sie in den letzten zwei Monaten mehr als 120 Mal angriffen, hauptsächlich in Schuafat und Beit Hanina; der verursachte Schaden beträgt mindestens eine halbe Million Schekel.

Das ist ganz klar keine sporadische Gewalt.

Nach vom Allgemeinen Sicherheitsdienst zusammengestellten Daten gab es im März 2014 drei in Jerusalem verübte Terroranschläge. Im April sprang die Zahl auf sieben, im Mai und Juni zusammen waren es schon 22. Diese Zahl stieg steil auf 152 Anschläge im Juli und August an, das fast Siebenfache, größtenteils im Zuge der Ermordung von Mohammed Abu Khdeir am 2. Juli durch drei junge Juden im Wald von Jerusalem. Die Lage beruhigte sich im September kaum, wie der jüngste Anstieg an Anschlägen demonstriert.

Diese Situation ist schlicht unerträglich und es kann nicht zugelassen werden, dass es so weiter geht. Wenn die stille Intifada in Jerusalem – „still“ nur, weil die Medien sie größtenteils totgeschwiegen haben – nicht bald niedergeschlagen wird, wird sie einfach weiter außer Kontrolle geraten und mehr Blutvergießen zur Folge haben.

Zu ihren Gunsten muss gesagt werden, dass die Polizei in den letzten Monaten mehr als 600 Palästinenser verhaftete, die an der Gewalt und Unruhe beteiligt waren, doch die Einwohner Jerusalems sind der Gewalt und dem Versagen der Behörden sie zu stoppen zunehmend argwöhnisch gegenüber.

Letzte Woche führte der Jerusalemer Stadtverordnete Arieh King eine Demonstration vor dem Polizeipräsidium an, bei der gegen die Politik der Regierung protestiert und Premierminister Binyamin Netanyahu aufgefordert wurde Sicherheitsminister Yitzhak Aharonovitch zu entlassen. Auf seiner Facebook-Seite schrieb King: „Die Polizei hat 600, 700, 800 Terroristen verhaftet – vielleicht werden es bald 1.000 sein.“

„Es gibt keinen Zweifel“, fügte er an, „dass die von der Polizei betriebene Politik der Verhaftungen nicht funktioniert. Wir haben eine großartige Polizeitruppe, aber es gibt keine Abschreckung.“

Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat hat öffentlich stärkere Maßnahmen gefordert, um die Gewalt aufzuhalten.

Nachdem die israelische Internetseite 0404 letzte Woche ein Tonband von Barkat bei einer Stadtratssitzung veröffentlichte, auf der er vorwiegend um das Image der Stadt besorgt war, postete der Bürgermeister ein Status-Update auf seiner Facebook-Seite, in der er kein Blatt vor den Mund nahm. „Ich möchte entschieden klarstellen: eine starke und kompromisslose Hand sollte gegen all diejenigen eingesetzt werden, die Gewalt welcher Art auch immer anwenden“, sagte Barkat und fügte hinzu: „Wir werden keine Situation akzeptieren, in der man Steine oder Molotowcocktails auf die Straßenbahn, auf jüdische Häuser in Ostjerusalem wirft oder irgendeine andere Art von Gewalt verübt wird.“

Während er für die Polizei Lob bereit hatte, machte er mit der Kritik am Gerichtssystem weiter und sagte: „Es kann nicht sein, dass die Polizei diejenigen verhaftet, die die öffentliche Ordnung verletzen und die Gerichte sie mit einer „Drehtür“ wieder freilässt, damit sie weiterhin Gewalt verüben können. Wir müssen die Strafen verstärken und Abschreckung schaffen“, fügte Barkat hinzu.

Das ist absolut korrekt. Palästinensischem Terror darf nicht gestattet werden in Jerusalem oder sonst irgendwo überhand zu nehmen. Die „stille Intifada“, die den östlichen Teil unserer Hauptstadt durchfegt, muss besiegt werden. Die Polizei muss ihre Präsent im gesamten Gebiet verstärken und rasch handeln, um jeden zu festzunehmen, der Steine wirft, Brandbomben schleudert oder sonstwie Gewalt irgendeiner Art verübt. Und das Gerichtswesen muss eine kräftige Botschaft senden, indem es palästinensische Randalierer und Steinewerfer zu langen Gefängnisstrafen verurteilt, statt ihnen nur auf die Finger zu klopfen.

Darüber hinaus muss die Regierung die jüdische Präsenz im östlichen Jerusalem verstärken, seine Sicherheit aufwerten und weiterhin Häuser für Juden bauen. Das ist die beste Möglichkeit unsere Feinde von jeglichem Gedanken abzubringen, dass sie uns mit Einschüchterung und Angst verjagen könnten.

Doch Zeit ist ein besonders wichtiger Faktor und es muss bald gehandelt werden. Wenn nicht, dann wird die sprießende Intifada in Jerusalem nicht ausklingen, sondern sich als alles andere als still erweisen.

Optimisten

31. August 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Terroranschläge | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Optimisten

Die Religion des Friedens

9. August 2014 um 13:30 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Medien + Islam, Terroranschläge, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Im Focus gab es eine (interaktive) Weltkarte des Terrors. Die Überschrift des zugehörigen Artikels beinhaltete den Satz: „In diesen Ländern morden Islamisten und Separatisten.“

Weshalb die Einzelzeiten zu Südamerika nicht weiter ausgeführt werden, weiß der Geier (in Kolumbien sind Kommunisten am Werk, teilweise unterstützt vom Regime in Venezuela). In der Ukraine gibt es die „Separatisten“. Alle anderen (17) großen Konfliktherde haben eines gemeinsam: Die Terroristen sind Leute, die sich auf den Koran und ihren zugehörigen Propheten berufen und aus religiöser Überzeugung massenmorden. (Thailand ist den Focussierern wohl entgangen, weil es dort zwischen Regierung und Opposition in Bangkok Probleme gibt, die in der westlichen Wahrnehmung alles andere überlagern.)

Weltkarte des Terrors

Wir bekommen sehr anschaulich gezeigt, wie viel Frieden diese Religion schafft…

Raketen, Grenzen und Verhältnismäßigkeit

25. Juli 2014 um 13:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Terroranschläge, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Jerrold L Sobel, The American Thinker, 22. Juli 2014

Im Januar griffen Terroristen einen Zug an, entführten 18 unschuldige Zivilisten und ermordeten sie skrupellos und kaltblütig. Mehrere Wochen darauf verletzten 1500 Terroristen wieder die Grenze und inszenierten einen weiteren brutalen Angriff; sie plünderten eine Stadt und hinterließen weitere 19 Tote auf den Straßen.

Die Regierung, die zahlreiche Angriffe hatte hinnehmen müssen, reagierte schließlich damit, dass sie selbst 6.000 Soldaten über die Grenze schickte, um so viele Terroristen wie möglich zu töten oder gefangen zu nehmen, insbesondere den barbarischen Führer der Gruppe.

So bekannt dieses Szenario klingt – die Vorgänge spielten sich in Wirklichkeit im Januar 1916 ab. Der Führer dessen, was heute Terroraktivität genannt werden würde, war nicht Ismail Haniyeh von der Hamas, sondern Pancho Villa. Die Regierung war die der Vereinigten Staaten von Amerika, das Massaker fand in Columbus (New Mexico) statt. Und das Kontingent der von General John Pershing befehligten 6.000 Soldaten wurde auf Befehl von Präsident Woodrow Wilson nach Mexiko geschickt. In der falschen Annahme, dass die Amerikaner vom mexikanischen Volk willkommen geheißen würden, weil sie ihnen halfen sich von dem korrupten Diktator Venustiano Carranza zu befreien, wurde Wilson zu seinem Schrecken diffamiert und Pershings Truppen wurden unter ständigen Angriffen gezwungen sich in die USA zurückzuziehen, nachdem es ihnen nicht gelang Villa zu fangen.

Doch von einem amerikanischen Sicherheitsstandpunkt aus wurde der Auftrag der Sicherung der Grenze erreicht. Obwohl er lange genug lebte, um 1923 ermordet zu werden, verletzte Villa nie wieder US-Territorium.

Die Meinung Europas war vernichtend: „Zum ersten Man ist dem Vorwand der Schleier entzogen worden, hinter dem sich die Pläne des amerikanischen Imperialismus versteckt hielten.“ Das schrieb des Paris Journal… „Die Eroberung Mexikos durch die USA hat begonnen.“

Die Bodenoffensive Israels im Gazastreifen von dieser Woche ist ebenfalls eine Reaktion auf ständige Übergriffe, Terroranschläge und Raketenfeuer durch einen weit entschlosseneren Feind als es die Mexikaner waren. Wie Wilson wird Premierminister Netanyahu für die Invasion des Gazastreifens hart kritisiert, mit dem der erbarmungslose Terror niedergeschlagen werden soll, dem seine Bürger seit dem Verlassen dieser Enklave vor neun Jahren ausgesetzt sind.

Anders als Wilson sieht sich Netanyahu einem Feind mit Erlösererwartung gegenüber, der sein Land weiterhin unvermindert angreifen wird, wenn er nicht kampfunfähig gemacht wird. Wie sie es mit Wilson machten, werden die Franzosen und andere brüllen und protestieren, die UNO ebenso, aber Netanyahu hat in Erkenntnis der untauglichen Führungen sowohl in Washington als auch Europas die einseitigen Schritte unternommen, die er als notwendig erachtet, um die langfristige Ruhe für seine Bürger zu garantieren.

Wie die politische Landkarte aussehen wird, nachdem die Waffen schweigen, kann noch nicht gesagt werden, aber indem er zwei Waffenruhen akzeptierte, die von der Hamas schnell gebrochen wurden, kaufte Netanyahu auf brillante Weise die politische Deckung, die er brauchte, um die Verfolgung seiner Ziele mit vergleichsweise minimalem Rückschlag aus der Weltgemeinschaft fortzusetzen.

Mit der Zeit wird mancher zurücksehen und die Schuld für diesen jüngsten Konflikt der Entführung und Ermordung der drei jüdischen Teenager zuschreiben. Das wäre nicht korrekt. Zählt man das ständige Raketenfeuer und die Entführungsversuche seit dem Waffenstillstand von 2012 nicht mit, dann hat die Hamas allein 2014 180 Raketen gegen Israel geschickt. Das schließt die Hunderte noch nicht ein, die seit Beginn der intensiven Feindseligkeiten seit Anfang dieses Monats geschossen wurden. Die Ermordung von Eyal Yifrah, Gilad Shaar und Naftali Frenkel waren sicherlich ein Auslöser, aber nicht die Ursache dieses Krieges.

Im Rückblick werden Israels Kritiker der widerwärtigen Nutzung der menschlichen Schutzschilde durch die Hamas zur Sicherung ihrer feigen Führer und ihrer Infrastruktur sicher wenig Aufmerksamkeit schenken, sondern sich stattdessen auf die Aufrufe an die IDF konzentrieren „verhältnismäßig“ zu agieren, obwohl niemand genau definieren kann, was das heißt.

Wie alle Kriege wird auch dieser Opfer bringen. Doch der Aufschrei aus Frankreich und den üblichen Verdächtigen ist ihrer Stimme den täglichen Massentötungen in Syrien und dem Irak gegenüber unverhältnismäßig, ebenso wie gegenüber dem Abschuss des Malaysian Airlines Flug MH17 und dem Tod von 298 Menschen vom Mittwoch. Es scheint zu Israel einfach etwas zu geben, dass die Weltgemeinschaft, wenn es sich verteidigt, in Wut versetzt.

Am Freitag wurde auf Veranlassung Jordaniens und des neuen Terrorhelden Premierminister Recep Erdoğan aus der Türkei der Sicherheitsrat zu einer Sitzung einberufen – nicht um die ungeminderten Raketenangriffe der Hamas zu verurteilen, auch nicht deren verkommene Nutzung menschlicher Schutzschilde, schon gar nicht um den Iran zu tadeln, weil er die Hamas mit Raketen versorgt, die Ziele überall in Israel erreichen können. Er wurde versammelt, um gegen die Grausamkeit der Reaktion Israels zu protestieren, das auf die erbarmungslose Beschießung und die Versuche von Terroristen, sich nach Israel zu graben, um Kibbutzniks zu massakrieren, wie es letzte Woche geschah. Ohne irgendetwas davon zu erwähnen, gab UNO-Staatssekretär Jeffrey Feltman den folgenden Tweet ab: „Die Lösung für Gaza besteht in der Beendigung des Waffenschmuggels, der Öffnung der Grenzen und den Gazastreifen zurück unter die Kontrolle der PA zu bringen.“

Leider verfehlte es Feltman zu erwähnen, wie er den Waffenschmuggel stoppen will, wenn die Grenzen offen sind und dass die PA bereits einmal kurzerhand aus dem Gazastreifen hinausgeworfen wurde.

Präsident Obama seinerseits blieb seiner Gewohnheit des Zitterns und Einschränkens treu; er verteidigte zwar Israel recht auf Selbstverteidigung, redete aber zweideutig davon, dass „die Offensive mit israelischen Bodentruppen ausweiten den Blutzoll erhöhen und jede Hoffnung auf einen Friedensprozess mit den Palästinensern aushöhlen könnte“. Moment mal – das klingt ganz schön bekannt.

Das hier hatte er am 18. November 2012 während eines Besuchs in Thailand zu sagen, mitten in dem Flächenbrand zwischen Hamas und Israel in diesem Jahr: Israel hat „jedes Recht“ sich gegen Raketenangriffe durch Militante im Gazastreifen zu verteidigen, warnte aber auch, dass die Offensive mit Bodentruppen auszuweiten jede Hoffnung auf einen Friedensprozess mit den Palästinensern aushöhlen könnte. Er muss eine Kopie seiner alten Rede behalten haben.

Angesichts des Fehlschlags des Waffenstillstands von 2012 hätte jemand anderes davor zurückschrecken können dieselbe Politik ein zweites Mal zu fordern. Nicht so Obama. Wie seine Gegenüber in Europa legt er nach, strebt denselben Waffenstillstand an, den die Hamas ständig gebrochen hat, was zu diesem intensiveren Konflikt geführt hat. Sein Außenministerium pflichtete bei.

Als sie beide Seiten belehrte, entdeckte Jen Psaki vom Außenministerium eine Gleichwertigkeit zwischen Israel und der Hamas, die es nicht gibt. „Wir drängen weiterhin alle Seiten alles in ihrem Vermögen zu tun, um Zivilisten zu schützen.“ Als wenn es eine moralische Gleichsetzung zwischen Terroristen gäbe, die die barbarische Praxis betreiben Raketen aus privaten Wohnhäusern heraus zu verschießen, Waffen in Krankenhäusern und Moscheen zu lagern und Menschen als menschliche Schutzschilde auf Dächer zu zwingen, mit Israels Warnungen an die Gazaner vor einem Angriff auf eine Stufe stellt.

„Wir drängen weiterhin alle Seiten alles ihnen Mögliche zu tun, um Zivilisten zu schützen“, sagte sie Reportern. „Wir sind untröstlich angesichts der hohen Zahl ziviler Toter im Gazastreifen.“ Das ist natürlich ein unredlicher Schlag ins Gesicht Israels. Ein Reporter würde gut daran tun die Frage zu stellen, ob sie eine andere Armee kennt, die jemals Flugblätter abgeworfen, Telefonanrufe getätigt und medizinische Hilfe geleistet hat, um feindliche Zivilisten zu retten.

Psakie zitierte ein Gespräch zwischen ihrem zunehmend frustrierten Chef John Kerry und Premierminister Netanyahu, um zu mahnen: „Israel kann mehr tun, um zivile Opfer zu vermeiden und es muss seine Anstrengungen verdoppeln“. Was Israel im Nebel des Krieges gegen einen Feind tun könnte, der sich in die Zivilbevölkerung verflochten hat, dazu äußerten sich weder sie, noch Kerry oder Obama.

Dieselbe Botschaft wurde Freitag von der zunehmend irrelevanten EU mit ihren 28 Mitgliedern nachgeplappert. Sie gaben Lippenbekenntnisse zu den Raketenschüssen der Hamas nach Israel ab, forderten dann aber eine Untersuchung der bis Freitag getöteten 307 Zivilisten: „Wir verurteilen die fortgesetzte Schießen von Raketen aus dem Gazastreifen durch die Hamas und weitere militante Gruppen und das wahllose Beschießen von Zivilisten.“ Die Hamas hat seit 2005 nichts anderes getan als wahllos Zivilisten zu beschießen, aber die EU ermittelt gegen Israel.

Sie schloss: „Beide Seiten müssen die Lage deeskalieren und die Gewalt und das Leid ihrer jeweiligen Bevölkerung beenden.“ Als hätte dieses ganze Fiasko nicht abrupt in dem Moment beendet werden können, in dem die Terrorraketen nicht mehr auf Israel fallen.

Wie Präsident Wilson 1916 hat Premierminister Netanyahu die Verpflichtung seine Grenzen zu sichern und dem Volk, das zu beschützen er gewählt wurde, Sicherheit zu bieten. Wenn er das tut, könnte ein der Sturz der Hamas ein Nebenprodukt sein, durch das das Volk von Gaza auch etwas Frieden finden könnte.

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