Jihadleugnungs-Syndrom?

11. November 2009 at 20:18 | In Terrorismus, USA, die Welt+Islam | 1 Comment

Ein vermutlich sehr böser Gedanke: Da die meisten Medien und ein großer Teil des „offiziellen Amerika“ (sowie mediale Leuchttürme wie Guardian, BBC usw. – die deutschen zähle ich nicht, die plappern ohnehin nur nach, was aus den USA an „Qualität“ kommt) sich darauf konzentrieren, die muslimische Gemeinschaft zu den größten Opfern des Terrorismus zu machen, frage ich mich, ob nicht die Deutschen die größten Opfer der Shoah sind – schließlich haben wir in alle Ewigkeit die Täterschaft am Hals. Nach der Logik der o.g. Institutionen müsste das doch eigentlich logisch sein, oder?

Bei einem Mann, der gestern hingerichtet wurde, wird auch der religiöse Hintergrund seiner Morde geleugnet: Der „Beltway-Sniper“, John Muhammad, der mit einem Jugendlichen zusammen mindestens zehn Menschen erschoss und einige mehr verletzte. Er war erklärter Muslime und führte die Morde im Namen seiner Religion aus.

Ratet mal, wer die Leute in Ft. Hood besucht hat: der Ex-Präsident, George W. Bush. Ohne großes Trara, ohne Presse-Truppen, einfach so. Obama war erst da, als es Fototermine gab und er eine Rede schwingen konnte.

Der Müll der Moschee in Killeen, Texas wurde durchsucht; die Moschee selbst nicht. Der Mörder besuchte sie regelmäßig. Der Präsident der Moschee war natürlich indigniert. Jetzt fragt sich aber noch – nur wer stellt die Frage wirklich? – was dem Mann in der Moschee gepredigt wurde.

Das FBI hatte E-Mails vorliegen, die der Mörder von Ft. Hood an den extremistischen Jihad-Prediger Anwar al-Awlaki schrieb. Und wieso wurde nicht ermittelt? Das war nur „Recherche“ des Mannes!
Das Militär wurde auch nicht informiert. Wäre wohl „Islamophobie“ gewesen…

Ein „wunderbares“ Wort des Superpräsi bei der Gedenkfeier für die Opfer Nidal Hasans: „Es mag schwer sein die verdrehte Logik zu begreifen, die zu dieser Tragödie führten. Aber so viel wissen wir – kein Glaube rechtfertigt diese mörderischen und feigen Taten; kein gerechter und liebender Gott sieht sie mit Gefallen.“ Ja, klar, der Islam hat nichts damit zu tun. Oder sollte der Narziss etwa den Gott des Islam für keinen gerechten und/oder liebenden halten?
Andrew Bostom beweist jedenfalls (zum x-ten Mal), dass der Islam zum Jihad gegen die Nichtmuslime verpflichtet. Womit er aufzeigt, dass Allah kein Gott ist, der dies Tat(en) ablehnt. (Andrew McCarthy führt einen Teil davon weiter aus.)

Doch die Schwüre, dass man nicht wissen könne, was den Mann zu seinen Morden trieb, scheinen nicht echt zu sein – zumindest wird von ABC und Fox News berichtet, dass Obama sagt, er sei durch Stress „geknackt“, dazu aber betont, man wisse nicht, was diesen individuellen Täter habe knacken lassen. Man müsse erst einmal eine ganze Menge Fragen auf die Reihe bekommen. Was Gateway Pundit engeistert fragen lässt, wann es einen weiteren Vorfall gegeben hat, bei dem 13 Soldaten von einem stenggläubigen Muslim, der eine radikale Moschee besuchte, abgeschlachtet wurden, der „Allahu akbar“ brüllte, während er sie erschoss.

Der Bürgermeister von Chicago meint, er kenne die Ursache für die Morde: Die Liebe Amerikas zu Waffen. Ja klar, die Soldaten liefen ja alle wie Rambos rum … (Oh ja: „Man macht keine Gruppe dafür verantwortlich.“) Dieser Irre will mehr Waffenkontrolle auf einer Militärbasis – wären die Soldaten bewaffnet gewesen, hätte es weit weniger Opfer gegeben!

Oberstleutnant a.D. Ralph Peters, Analyst bei FoxNews fühlt sich von der Rede Obamas in Ft. Hood beleidigt: „Die Rede wurde eindeutig von jemandem geschrieben, der nicht gedient hat… Nein, es war nicht schwierig zu begreifen und das ist es auch jetzt nicht. Es war die Tat eines islamischen Terroristen, der 55 Menschen, 54 Menschen niederschoss, weil er glaubte, er tue den Willen Allahs in Übereinstimmung mit dem Koran.“ (Man muss wohl sehr „intellektuell“ sein, um das abzustreiten.)

Yaakov Kirschen hat eine Botschaft für Obama, die Qualitäts-Journaille und die Sicherheitskräfte:

Unsere Toten verraten

12. September 2009 at 15:01 | In Terroranschläge, Terrorismus, USA | 3 Comments
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Der 11. September 2001 ist weiterhin hoch aktuell. Im Fernsehen laufen jedes Jahr wieder Dokumentationen; das Gedenken am Ground Zero wird in den Nachrichten berichtet. Und wenn der Superpräsi sich bequemt zu den Feierlichkeiten am Pentagon aufzutauchen, dann ist das unseren Medien auch noch etwas mehr wert. In den USA ist das Ereignis natürlich ein viel stärker wahrgenommenes als bei uns. Angesichts der Entwicklung im Umgang mit diesem Tag – besonders durch den aktuellen Präsidenten – hat Ralph Peters in der New York Post vom 11. September 2009 allerdings einiges zu sagen, das besonders den Relativierern und den Appeasern nicht schmecken kann. Aber die können ja nicht alles haben – es muss ihnen etwas entgegengehalten werden, damit vielleicht der eine oder andere doch mal wach wird:

Heute vor acht Jahren wurde unser Heimatland von fanatischen Muslimen angegriffen, die von saudi-arabischem Fanatismus inspiriert wurden. Dreitausend amerikanische Bürger und Einwohner starben.

Wir erklärt, dass wir, das Volk, das niemals vergessen würden. Dann vergaßen wir es.

Wir haben nichts gelernt.

Statt gegen den islamistischen Extremismus vorzugehen, haben wir ihm gegenüber Nachsicht geübt.

Statt die Terroristen zu töten, haben wir sie frei gelassen.

Statt die islamistischen Wahnsinnigen schonungslos zu jagen, haben wir versucht sie zu beschwichtigen.

Staat zuzugeben, dass der radikale Islam das Problem ist, haben wir einen Präsidenten gewählt, der Amerika die Schuld gibt; dessen Vorstellung von Freiheit es ist, dass Frauen das Recht haben still hinter einem Schleier zu leiden – und der zu seinen Mentoren und Freunden solche zählt, die unser Land verdammen oder glauben, dass unsere Regierung die Tragödie des 11. September 2001 inszeniert hat.

Statt darauf zu bestehen, dass die Freiheit nicht von terroristischen Bedrohungen verletzt werden darf, zensieren wir Arbeiten, die Massenmörder vor den Kopf stoßen könnten. Radikale Muslime in der ganzen Welt können sich wie Viren verbreitenden Lügen über uns hingeben, aber wir wagen es nicht einmal Karikaturen zu veröffentlichen, die sich über sie lustig machen.

Staat gesetzestreue Amerikaner zu schützen, lehnen wir Profiling ab, um zu vermeiden, dass Terroristen vor den Kopf gestoßen werden. Also konfiszieren wir am Flughafen Omas Schampoo, weil der halbleere Behälter mehr als 100ml Flüssigkeit enthalten könnte.

Statt darauf zu bestehen, dass islamistischer Hass und religiöse Apartheid in unserem Land keinen Platz haben, erlauben wir den Saudis weiterhin Moscheen und Madrassen zu finanzieren, wo der Hass auf Juden und Christen als für den Islam unverzichtbar gepredigt wird.

Staat sich saudischen Hass-Predigern entgegenzustellen, verbeugt sich unser Präsident vor dem saudischen König.

Statt den saudisch finanzierten Wahhabi-Kult als Kern des Problems anzuerkennen, beschuldigt unser Präsident Israel.

Statt zu fragen, warum die Zivilisation des Nahen Ostens so erbärmlich versagt hat, behauptet unser Präsident, dass wir die Versager sind.

Staat jede effektive Maßnahme zu nutzen, um Terroristen Informationen zu entnehmen, droht die derzeitige Administration CIA-Agenten mit Strafverfolgung, um damit für unsere Sicherheit zu sorgen.

Staat stolz und prompt am Ort der Twin Towers neu zu bauen, haben wir uns der hoffnungslosen, nutzlosen Aufgabe verschrieben Afghanistan wieder aufzubauen. (Vielleicht hätten wir eine Moschee am Ground Zero bauen sollen – die Saudis hätten es finanziert.)

Staat eine feste Haltung gegen den islamistischen Faschismus einzunehmen, haben wir einen Verhandlungskult gebastelt – während unsere Feinde Atomwaffen anstreben, Terrorismus sponsern und ihre eigenen Bürger foltern, ins Gefängnis werfen, vergewaltigen und ermorden – und sie lachen uns aus.

Statt darauf zu bestehen, dass der Islam eine Religion der Verantwortung werden muss, blöken unsere politischen Führer beider Parteien weiter, der Islam sei eine Religion des Friedens und ignorieren die seltsame Abwesenheit von baptistischen Selbstmord-Bombern.

Staat von Neueinwanderern zu verlangen sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und sich ihren öffentlichen Werten anzugleichen, ermutigen und subventionieren wir im Namen der Toleranz antiamerikanischen, Frauen hassenden, die Freiheit verweigernden Fanatismus.

Statt unsere Feinde bis ans Ende der Erde zu verfolgen, helfen wir ihnen uns zu verklagen.

Wir haben unsere toten entehrt und unsere Feinde reingewaschen. Eine vernehmlich unheilige Allianz zwischen fanatischen Islamisten im Ausland und einer politisch korrekten „Elite“ in den USA hat 9/11 auf den Status eines Nicht-Ereignisses reduziert, einen Tag, an dem die Politiker sich damit brüsten, wie wenig sie getan habne.

Wir haben den Schock und die patriotische Wut vergessen, die die Amerikaner an diesem strahlenden Septembermorgen vor acht Jahren empfanden. Wir haben unsere Identifikation mit den Mitbürgern vergessen, die aus den dem Untergang geweihten Wolkenkratzern sprangen. Wir haben den Mut der Flugzeugpassagiere vergessen, die nicht vor dem Terror kapitulieren wollten.

Wir haben die Männer und Frauen vergessen, die im Pentagon verbrannten oder erstickten. Wir haben unsere Versprechen vergessen, unsere Schwüre, unser Engagement.

Wir haben vergessen, was wir unseren Toten schulden und was wir unseren Kindern schulden. Wir haben vergessen, wer uns angegriffen hat.

Wir haben die Erinnerung an unsere Toten verraten. Damit haben wir uns selbst und unser Land verraten. Unsere Soldaten kämpfen weiter – wenn ihnen das erlaubt wird – aber unsere Politiker haben kapituliert.

Sind wir bereit die Terroristen gewinnen zu lassen?

Eine militärische Lösung zum Sieg im Krieg in Afghanistan

9. September 2009 at 17:53 | In Terrorismus, USA | 3 Comments
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Amir Taheri, Family Security Matters, 28. August 2009

Was Kabul heutzutage angeht, so feuern diejenigen, die sachkundig klingen wollen, einen Satz auf die Reporter ab: „Dafür gibt es keine militärische Lösung!“ Man hört das von Präsident Hamid Karzai, UNO-„Experten“ und Diplomaten. Doch sie erscheinen festzustecken, wenn sie gefragt werden: Was genau ist dieses „das“, für das es keine militärische Lösung gibt?

Wenn man sie unter Druck setzt, geben sie verschiedene Antworten: Afghanistans Armut, Geschlechter-Ungleichheit, Korruption, der Drogenhandel, ethnische Rivalitäten und Intrigen von rivalisierenden Kräften wie Pakistan und Iran.

Offensichtlich gibt es für keines dieser Probleme eine militärische Lösung. Aber das Hauptproblem, dem sich Afghanistan gegenüber sieht, ist die Bedrohung, die für die Sicherheit seiner Bürger und Infrastruktur durch Aufständische ausgeübt wird, die Terror-Taktiken wie Straßenbomben und Selbstmord-Anschläge nutzen.

Und für dieses Problem gibt es eine militärische Lösung – die militärisch ist sogar die einzige Lösung. Die Aufständischen müssen auf dem Schlachtfeld besiegt werden.

Fakt ist: Obwohl Präsident Obama von einem „notwendigen Krieg“ gesprochen hat, gibt es faktisch wenig Kämpfe in Afghanistan. Die Mehrzahl der Verluste der USA und anderer NATO-Staaten entsteht durch improvisierte Sprengsätze am Straßenrand. Diese töten auch viele Nicht-Kombattanten, meistens afghanische Bauern. Ein paar Verluste der USA/NATO sind Ergebnis von Hinterhalten, die von Aufständischen organisiert werden.

Die afghanische Erfahrung könnte in drei Phasen geteilt werden. In der ersten Phase schafften es die USA mit der Unterstützung durch die afghanische Nordallianz, die Taliban aus Kabul zu spülen, die Kontrolle über das Land zu gewinnen und eine neue Regierung einzusetzen.

In der zweiten Phase, von 2004 bis 2008, konzentrierten sich Amerika und die NATO auf nicht militärische Frage wie der Schaffung eines neuen Verwaltungsapparates, dem Aufbau einer neuen afghanischen Armee und Polizei und der Erfindung einer neuen Justiz.

All das wurde unter der Annahme gemacht, dass die von der UNO gestützte Anwesenheit der NATO eher eine den Frieden erhaltende als eine Frieden erzwingende Maßnahme sei. Der Großteil der NATO-Streitkräfte verhielt sich wie die Heilsarmee als eine Kampfmaschine in einem wirklichen Krieg.

Die US-Kräfte hatten ein paar Kämpfe in den südöstlichen Provinzen auszufechten (oft durch das Abfeuern von Flugkörpern in Pakistan). Britische, kanadische und französische Einheiten hatten ebenfalls ein paar Kämpfe in den ihnen anvertrauten Provinzen – übernahmen aber selten die Initiative, indem sie tatsächlich den Aufständischen hinterher gingen. Ihr Erfolgsmaßstab war die Zahl der Kinder (insbesondere Mädchen), die in Gegenden zur Schule gingen, die von ihnen geschützt wurden, nicht die Zahl der getöteten oder gefangen genommenen Aufständischen.

Die dritte Phase begann 2008, als Präsident George W. Bush sich entschied mehr Truppen zu entsenden, ein Schritt, der von seinem Nachfolger begrüßt wurde. Washington hatte begriffen, dass es ein militärisches Problem gab und dass es dafür einer militärischen Lösung bedarf.

IN der von General David Petraeus entwickelten Strategie haben die US-Streitkräfte (mit den NATO-Verbündeten, die bereit sind zu kämpfen) die Aufgabe als Frieden erzwingend neu definiert. Die Politik des „Leben und leben lassen“, unter der den Aufständischen sichere Zufluchtsorte gestattet wurden, wird beendet.

Diese sicheren Zufluchten – konzentriert in den südlichen Provinzen Kandahar, Helmand, Arzangan und Nimroz sowie ein paar Stellen in der Nähe von Kabul und Kunduz im Norden – sind den NATO-Streitkräften bekannt, wurden aber toleriert, weil den Alliierten die Ressourcen fehlten sie zu zerstören. Die NATO hat etwa 90.000 Soldaten in Afghanistan, einem Land, das so groß ist wie Kalifornien. Von diesen wird mindestens ein Drittel aufgrund der Vorbehalte ihrer Regierungen nicht kämpfen.

General Stan McChrystal, der US-Kommandeur in Afghanistan, könnte ein Problem damit haben die Aufständischen mit nur ungefähr 60.000 Soldaten gegen die Aufständischen vorzugehen. Wenn Obama seinen „notwendigen Krieg“ gewinnen will, müsste er die Zahl der US-Soldaten für einen Kampf erhöhen, der weitere zwei oder drei Jahre dauern könnte. Selbst dann müsste McChrystal Verbündete innerhalb Afghanistans finden, so wie es Petraeus im Irak gelang.

Die Taliban haben nie ganz Afghanistan direkt kontrolliert und es fehlt ihnen die Unterstützung der Bevölkerung, um das Land jemals zu regieren. Sie verbreiten ihre – oft  nominelle – Herrschaft, indem sie die Mudschaheddin bestechen. Ein altes Sprichwort sagt: Du kannst einen Afghanen nicht kaufen, aber du kannst ihn immer anstellen. Mehr als 150.000 bewaffnete ehemalige Mudschaheddin warten am Rande. Die Politik ihnen aus dem Weg zu gehen und ihre Führer als „Warlords“ zu brandmarken, ist unklug.

Dazu haben wir noch die etwa 180.000 Mitglieder der neuen afghanischen Armee und Polizei. Oft bekommen diese Männer ihre Gehälter, verbringen aber ihre Zeit damit Kreuzworträtsel zu lösen oder im besten Fall in Kabul den Verkehr zu lenken. Aber Experten deuten an, dass ein Drittel der Armee zuverlässig und kompetent ist; sie bei den NATO-Streitkräften einzubetten könnte ihnen eine Rolle dabei geben, den Krieg zu den Aufständischen zu tragen.

Die andere Seite? Die Drogenschmuggel-Ringe haben 15.000 bewaffnete Männer, die oft mit den Taliban kooperieren; deren Stärke könnte bei 20.000 Mann liegen. Kleinere Gruppen Aufständischer wie die Hisb Islami (islamische Partei) von Gulbuddin Hekmatyar könnten weitere 5.000 bewaffnete Männer unter ihrem Kommando haben. Aber Hekmatyar arbeitete Jahre lang für die CIA und kürzlich deutlich, dass er für Angebote offen ist.

In der Hierarchie der Operationen sind die Taliban das oberste Ziel. Das könnte bedeuten, dass man taktische Allianzen sogar mit einigen unappetitlichen bewaffneten Gruppen eingeht und andere kauft.

Afghanistan hat ein militärisches Problem, das eine militärische Lösung benötigt. Die US-Strategen beginnen das zu begreifen. Dieser Krieg kann und muss gewonnen werden. Es gibt keine Notwendigkeit für Panik und den Ruf nach einer „Exit-Strategie“, bevor es ernsthafte Kämpfe gegeben hat.

Die Vorstellung, dass Hisbollah einen nicht terroristischen „politischen Arm“ hat, mit dem man reden kann, ist absurd

19. Juli 2009 at 14:58 | In Araber, Nahost-Konflikt, Terrorismus | 1 Comment
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Barry Rubin, 18. Juli 2009

Nawaf Mussawi war bis vor kurzem Führer des „politischen Arms“ der Hisbollah. Er ist jetzt Mitglied des Stadtrats von Tyrus. Denken Sie bitte daran, dass Großbritannien, Russland und andere Staaten hochrangige Vertreter zu Treffen mit diesem politischen Arm schickten, aufgrund der Vorstellung, dass dieser nicht in den Terrorismus verwickelt, sondern eine Art legitimer parlamentarischer Organisation sei.

Aber hören Sie sich an, was Mussawi in einem Profil über sich in al-Nahar zu sagen hat (übersetzt von Tony Badran). Nach seiner Kandidatur für das Parlament und seine politische Arbeit im Allgemeinen zu sagen hatte, antwortete Mussawi:

„Grundsätzlich besteht unsere Rolle in der Partei in Jihad-Arbeit. Ohne sie gibt es keinen Wert oder eine Rolle für den Libanon. Hätte ich die Möglichkeit zurückzukehren, hätte ich den Weg des militärischen Jihad gewählt, denn die Position eines wahren Kriegers (mujahid) ist wichtiger als die eines Abgedordneten.“

Und was denkt er über den Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, der immer für den bewaffneten Kampf gegen Israel und oft gegen den Westen eintritt, eng mit Teheran verbunden ist und immer wieder andeutete, dass sein Ziel eine Islamische Republik im Libanon ist?

„Nasrallah ist mein Führer und mein spiritueller Leiter [wali amr]. Wenn er aufsteht [stehe ich auf] oder sich setzt [setze ich mich].“

Der Artikel fügt an: „Er gibt zu, dass ihm Tränen in die Augen stiegen, als Sayyed Hassan Nasrallah für sein erste Rede nach dem Beginn des [Krieges von 2006 mit Israel] ins Fernsehen ging. ‚Denn an diesem Tag erinnerte ich mich an das Bild des Imam Hussein, Friede sei mit ihm, in Kerbela.‘“

Mit anderen Worten: Er setzt in religiöser Inbrunst Nasrallh mit der heiligsten spezifisch schiitischen Person in heiliger Schlacht gleich.

Das sagt der Führer des politischen Arms der Hisbollah.

Es sind auch andere derartige Äußerungen gemacht worden, einige sogar in Englisch. Zum Beispiel von Naim Qassem, dem zweiten in der Kommandohierarchie:

„Alle politische, soziale und Jihad-Arbeit ist an die Entscheidungen dieser Führung gebunden. Dieselbe Führung, die die parlamentarische und Regierungsarbeit bestimmt, führt auch die Jihad-Aktionen im Kampf gegen Israel.“

Oder dieser Hisbollah-Kämpfer im Interview mit der BBC:

Aber Mahmud, der Kämpfer, sagt, das Vereinigte Königreich macht sich mit dieser Unterscheidung zum Narren. Wir haben zwei Arme, aber wir gehören zu einem Körper. Es gibt so etwas wie den militärischen oder den politischen Arm der Hisbollah nicht. Wir sind alle Teil eines einzigen Widerstands“, sagte er.

„Die Hisbollah wird erst dann eine rein politische Partei werden, wenn Israel aufhört zu existieren“, sagte er.

Auf welcher Basis können also westliche Analysten, Diplomaten oder Beamte behaupten, es gäbe eine Lücke zwischen einem terroristischen militärischen Arm und einem friedfertigen, parlamentarischen „politischen“ Arm, der es wert ist, sich mit ihm zu beschäftigen und der moderater werden könnte?

Die westlichen Medien sollten sich von den Public Relations-Tricks der Hisbollah nicht an der Nase herumführen lassen; und das gilt besonders für die britische Regierung.

Wenn die Terroristen den Islam falsch interpretieren…

28. Mai 2009 at 19:10 | In Islam+Islamismus, Terrorismus, die Welt+Islam | 5 Comments
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David Steinberg, Pajamas Media, 25. Mai 2009

Der Liberalismus hält sich mit einem Urteil zurück, bis eine Antwort gefunden ist, die hieb- und stichfeste Sicherheit durch Logik und Vernunft bietet; dies ist nicht weniger als die felsenfeste Grundlage der Ersten Welt.

Natürlich nimmt das Bezug auf den klassischen Liberalismus, der inzwischen fälschlich „Konservatismus“ genannt wird. Die als Linke bekannte Halbphilosophie übernahm den höchst wertvollen Begriff der Freiheit und hörte dann vor „hält sich mit dem Urteil zurück“ mit dem Lesen auf. Dieser anti-intellektuelle Verrat der größten Idee der Menschheit hat wieder einmal eine unergründlich gefährliche Anomalie zur Folge: eine existenzielle Bedrohung steht in voller Blüte, Freiheit und Leben stehen auf dem Spiel, doch diejenigen, die wir heute Liberale nennen [im amerikanischen Sprachgebrauch bedeutet das „Linke“ - d.Übersetzer] lehnen es ab sich des Urteils über die „nicht Liberalen“ zu enthalten. Sie haben Zugang zu genügend Logik und Verstand für eine bombenfeste Schlussfolgerung, jedoch lehnen sie es ab zu einer Beurteilung zu kommen.

Die Forbes-Untersuchung der gefährlichsten Länder der Welt von 2009 ist veröffentlicht und die Liste besteht fast ausschließlich aus islamisch dominierten Ländern. Eine zweite Liste, die der aktiven Konflikte der Welt, ist praktisch eine Prüfliste der derzeitigen islamischen Aggression (und beschreibt einen damit in komplettem Zusammenhang stehenden Punkt – die wenigen nicht islamischen Konflikte haben kommunistische/sozialistische oder andere totalitäre Konfliktparteien). Somalia, Afghanistan, der Irak, der Kongo, Pakistan, Westbank/Gazastreifen, Sri Lanka, Jemen, der Sudan, Simbabwe, dieElfenbeinküste, Haiti, Algerien, Nigeria, Georgien – das sind die Top 15 bei Forbes.

Die derzeitigen Konflikte der Welt sind: eine islamische Revolte in Pakistan, Afghanistan und dem Irak; islamische Abschlachtungen im Sudan; ein islamischer Bürgerkrieg in Somalia; ein islamistischer Bürgerkrieg in Sri Lanka; eine islamische Invasion im Tschad (begangen von den sudanesischen Schlächtern); ein islamischer Aufstand in Thailand; ein islamistischer Aufstand quer über Nordafrika hinweg (den Maghreb); eine islamische Separatisten-Bewegung in Kaschmir; ein islamistischer Aufstand auf den Philippinen; und eine fortgesetzte islamische Kriegslüsternheit gegen Israel, in die der Gazastreifen, die Westbank, der Libanon, Syrien und der Iran verwickelt sind.

Daneben wird die Erde von ein paar Konflikten gequält, in die islamische, kommunistische und andere totalitäre Bewegungen verwickelt sind, von denen die meisten zu der lange köchelnden Sorte gehören und in erster Linie ständige Menschenrechtsverletzungen beinhalten, nicht aber offenen Krieg.

Und das ist es. Das sind alle Kämpfe.

Menschenrechte? Frauenrechte? Islamische Staaten – einschließlich der angeblich moderaten wie Jordanien – belegen die gesamte Liste der schlimmsten Verletzer, dazu noch ein paar kommunistische/totalitäre Regime.

Rationalismus, Fairness, das Ende von Stammes-Ängsten, das Aufkommen von Tyrannei und die plumpe Linie von dort zu intellektuellen Leistungen – alles wurzelt in der Erfindung und militärischen Verteidigung der Liberalen. Mit Vorlage dieser Belege wird vom klassischen Liberalen verlangt sich mit seiner Beurteilung zurückzuhalten, bis eine Antwort durch hieb- und stichfeste Logik und Vernunft gefunden ist. Es ist nicht zu leugnen, dass es dieses Verhalten ist, das die klassischen Liberalen unter uns – bewunderungswürdig – seit 9/11 gemacht haben.

Zuerst hielten wir uns mit dem Urteil zur Religion der Angreifer zurück. Präsident Bush stand auf dem Schutt und versprach: „Die Leute, die diese Gebäude nieder machten, werden bald von uns hören.“ Aber er erklärte auch, wieder und wieder, dass wir uns nicht in einem Krieg mit dem Islam befinden, sondern nur mit einer pervertierten Form der großen Religion. Das war eine subjektive, anti-intellektuelle Schlussfolgerung. Sie war nicht auf Vernunft gegründet und die richtige Antwort bezüglich der Haltung des Liberalismus zum Islam hätte sein sollen: „Wir sind noch zu keiner Antwort gekommen.“

Die Linke nahm eine ähnliche Haltung ein, wenn auch nur anfangs – sie hielten sich mit dem Urteil zur Religion der Angreifer zurück, entschieden sich dann aber, die westliche Politik gegenüber islamischen Ländern für die Motivation der Terroristen verantwortlich zu machen. „Subjektiv“ fängt nicht einmal an eine Beschreibung dafür zu sein. Im Wesentlichen war das das Ende er Prüfung durch die Linke – was, verblüffenderweise, genau das, ist, was die Linke verlangt.

Technisch predigt die Linke, dass das aufgeklärteste menschliche Verhalten das ist, mit dem eine Beurteilung zurückgehalten wird, um eine gründliche Selbstprüfung durchzuführen. Aber dieser Selbstprüfungs-Prozess – die Perfektionierung Amerikas und es Westens vor einer Beurteilung einer anderen Kultur – kann niemals enden. Es wird immer eine schlechte Entscheidung, eine fehl geleitete Entscheidung oder eine fehl geschlagene Politik geben, die von demokratische gewählten Staatsvertretern durchgeführt werden. Einen Donald Rumsfeld, der Saddam die Hand schüttelt.

Unser Land wird von einem Markt der Ideen geführt. Manche werden Unterstützung finden und sich als richtig erweisen und manche werden Unterstützung finden und sich als falsch erweisen. Repräsentanten werden ins Amt gewählt und abgewählt, die Zukunft wird immer unbekannt sein und unserer Staatsführer werden mit unserer Anweisung immer wieder Risiken eingegangen. Beurteilung zugunsten einer gründlichen Selbstprüfung zurückzuhalten wird zum Betrug, zu einer halben Maßnahme. Sie wird zu einer permanent zurückgehaltenen Beurteilung, die nun gar keine Herangehensweise ist. Nur eine wertlose, subjektive, unlogische Regierungs-Philosophie, zu einer immerwährenden Anrufung des „Dieser Satz ist falsch“, bis zu dem Punkt, dass eine definierbare, linke internationale Politik in der Tat nicht existent ist.

Und die nicht linken Liberalen? Die, die noch eine Verbindung zu den Glaubenssätzen der klassischen Liberalen haben, verbrachten das vergangene Jahrzehnt damit die Fragen zu stellen, die von ihnen erwartet werden:

  • Wenden sich Gesellschaften jemals Terrorismus und totalitärem Verhalten nur wegen Unterdrückung von außen zu oder kommen die Bewegungen von innen heraus?
  • Ist der Islam, wie er von den Terroristen und aggressiven islamischen Ländern praktiziert wird, ein neues Phänomen? Oder geht er dem Kontakt mit dem Westen voraus?
  • Ist es möglich, dass eine Religion/Kultur für die Menschheit als Ganzes mehr wert ist als eine andere?
  • Ist es rassistisch zu glauben, dass der Islam inhärent gewalttätig ist?

Nach dem Recherchieren dieser Fragen bestand der nächste Schritt darin den Koran, die Hadithe und die Sira und die akzeptieren Interpretationen derselben durch islamische Gelehrte und Führer zu untersuchen.

  • Ziemlich einfach: Wie sah Mohammeds Leben aus? Wie ist es – objektiv – mit dem anderer prominenter religiöser Personen vergleichbar? Wie interpretierten in der Nachfolge islamische Führer Mohammeds Lehre und – das Wichtigste – wie handelten sie infolge dessen? Wenn der Islam, wie er von den Terroristen interpretiert wird, nicht der wahre Islam ist, wie heißt der Strang des moderaten Islam? Wer sind seine Führer und Jünger? Welche Literatur hat er? Wo wird er gelebt?

Es sind fast acht Jahre nach 9/11, acht Jahre, diese Fragen zu beantworten und ich habe Mühe irgendeine Art von nennenswerter linker Wählergruppe zu finden, die auch nur das Geringste von den Inhalten des Koran wissen.

Die klassischen Liberalen? Wir haben getan, was von uns im Namen der Verteidigung der Freiheit verlangt wird. Fühlen Sie sich frei unsere hieb- und stichfesten Schlussfolgerungen anzugreifen, aber wir versprechen, dass das daneben gehen wird.

Wenn die Terroristen den Islam fehlinterpretieren, dann macht Mohammed das auch.

Die Beweise bezüglich des Islam sind so logisch und vernünftig, wie eine Regierung sie jemals in Bezug auf eine internationale Krise zu bekommen hoffen kann. Während ein islamischer Staatschef die Bombe jagt, haben wir nicht vor, darauf zu warten, dass die unliberalen, unvernünftigen, irrationalen Halbdenker der Linken einfach einmal eine angemessene Frage zu stellen.

Denn das werden sie nie tun.

Die Irren sterben nicht aus, sie vermehren sich

10. April 2009 at 19:51 | In Europa+Islam, Medien + Islam, Terrorismus | 2 Comments
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Der Hollywood Reporter berichtet:

Eine niederländische Fernseh-Jury hat Osama bin Land für nicht schuldig an den Anschlägen des 11. September befunden.

Zum Abschluss der Sendung „Advokat des Teufels“ am Mittwochabend im niederländischen Sender Nederland 2 entschied eine Jury aus zwei Männern und drei Frauen zusammen mit dem Studiopublikum, es gebe keine Beweise, dass bin Laden der führende Kopf hinter den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon im Jahr 2001 war.

Die Niederlande, Heimat von Endemol, dem Erfinder von „Big Brother“, ist bekannt für neues, formatbasiertes Fernsehen. Aber selbst für holländische Standards reizt „Des Teufels Advokat“ der Amsterdamer Produktionsfirma AVRO die Grenzen aus.

In der Sendung steht der Star-Anwalt Gerard Spong für einige der schlimmsten Kriminellen der Welt ein.

In der letzten Ausgabe war Spong in der Lage die Jury zu überzeugen, dass bin Ladens Verbindung zum 11. September ein Produkt „westlicher Propaganda“ war. Die Jury entschied auch, dass es keine ausreichenden Beweise gab um zu beweisen, dass bin Laden der wirkliche Anführer des Terrornetzwerks Al-Qaida ist. Die Jury entschied allerdings, bin Laden sei ein „Terrorist, der den Islam missbraucht hat“.

Abgesehen davon, dass dieses Beispiel gegen ein Rechtssystem mit Jury spricht: Was muss eigentlich noch passieren, bis solche Trottel begreifen, was die Terroristen längst selbst prahlend eingestanden haben?

Was ist übrigens hiermit:

Al-Jazira strahlte vorher nie gesehenes Material aus, auf dem Osama bin Laden mit den Flugzeugentführern des 9/11 zu sehen ist – im September 2006, fünf Jahre nach den Anschlägen.
Al-Qaida veröffentlichte ein Video mit Osama bin Laden mit den 9/11-Entführern UND dem Al-Qaida-Führer im Irak.

Aber Osama bin Laden ist unschuldig? 9/11 ein Produkt „westlicher Propaganda“? Wie blöde muss man sein, um das immer noch zu glauben?

Offenbar haben die „Ankläger“ in dieser „Gerichtsshow“ ihre Hausaufgaben nicht gemacht – oder sind der Meinung gewesen, dass dieses „Urteil“ herauskommen sollte, weil sie die Variante der „Verteidigung“ für richtig hielten. Oder die Jury hat alles für Mumpitz befunden, was die „Anklage“ vorlegte. Kann ja auch sein.

Auf jeden Fall passt dieses Ergebnis voll in die irre Sicht der Welt, wie sie immer mehr vorzuherrschen scheint.

Dalai Lama: Gewaltlosigkeit kann Terrorismus nicht stoppen

18. Februar 2009 at 14:41 | In Geistesgrößen, Terrorismus | 1 Comment
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Dass ausgerechnet der Held all derer, die Bush verteufeln und jegliche bewaffnete Bekämpfung des Terrors als unzulässige Gewalt ablehnen, hier eine ganz andere Meinung hat, ist allerdings nur zum Teil richtig. Es ist überaus fraglich, ob Terror nur präventiv verhindert werden kann. Wenn die Terroristen bereits aktiv sind, muss man ihnen auch direkt entgegentreten.

Press Trust of India, 17. Januar 2009 (Neu-Delhi)

Der Dalai Lama, zeit seines Lebens ein Verfechter der Gewaltlosigkeit, erklärte am Samstag in aller Freundlichkeit, dass der Terrorismus nicht durch die Anwendung des Prinzips des Ahimsa gestoppt werden kann, weil die Seelen der Terroristen verschlossen sind.

„Es ist schwer den Terrorismus über Gewaltlosigkeit in Angriff zu nehmen“, sagte der tibetische spirituelle Führer, als er die Gedenk-Ansprache für Madhavrao Scindia in Delhi hielt. Er nannte den Terrorismus die schlimmste Art von Gewalt; er werde nicht von eine paar wenigen verrückten Leuten ausgeführt, sondern von solchen, die sehr brillant und gebildet sind.

„Sie (die Terroristen) sind sehr brillant und gebildet … aber in ihnen wird ein starkes, krankes Gefühl ausgebrütet. Ihre Seelen sind verschlossen“, sagte der Dalai Lama. Er sagte, der einzige Weg den Terrorismus zu stoppen, führt über Prävention. Der Kopf der tibetischen Exil-Regierung verblüffte die Zuhörerschaft, als er sagte: „Ich liebe Präsident George W. Bush.“

Er fuhr damit fort, dass er hinzufügte, wie er und er US-Präsident sich gleich bei ihrem ersten Treffen blendend verstanden, anders als bei Politikern, die eine Weile brauchen, bis sie enge Bande entwickeln.

„Ich sagte ihm: ‚Ich liebe Sie, aber ich bin gegen einiges an Ihrer Politik’“, sagte der spirituelle Führer zu kräftigem Applaus der Zuhörer, unter denen sich Rahul und Priyanka Gandhi, Wahlkommissar Navin Chawla und einige Minister, Diplomaten und Künstler gehörten.

Der Dalai Lama sagte, im Grummeln nach den Anschlägen vom 11. September 2001 habe er Bush aufgefordert Milliarden Dollar in Bildung und die Förderung der Gewaltlosigkeit zu stecken statt in Krieg.

Nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit

25. Januar 2009 at 9:09 | In Europa+Nahost, Nahost-Konflikt, Terrorismus, die Welt+Nahost | 2 Comments

Kommentar von „Kai“ auf dem Blog von Yaakov Lozowick:

Es liegt ein anti-arabischer Rassismus darin, die arabischen Völker und ihre Politiker grundsätzlich wegen Unzurechnungsfähigkeit aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

Wenn die HizbAllah unter Duldung der libanesischen Regierung das hochgerüstete Nachbarland Israel angreift = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn die HizbAllah ihre Raketenwerfer in dicht besiedelten Wohngebieten aufstellt = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn die Palästinenser ihre Kinder mit Sprengstoffgürteln um den Leib in den Tod schicken = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn die korrupte PLO die palästinensischen Autonomiegebiete jahrelang skrupellos ausplündert = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn nach der Räumung besetzter Gebiete durch Israel die Araber nicht etwa die Chance zum Aufbau einer menschenwürdigen Infrastruktur nutzen, sondern ihre materiellen Ressourcen dem beschleunigten Ausbau von Raketenstellungen widmen = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn in Gaza rivalisierende politische Banden Chaos und Anarchie verbreiten = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn arabische Despoten in ihren Ländern Zehntausende Menschen einsperren und umbringen = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn libanesische Falangisten im Flüchtlingslager Sabra und Shatila palästinensische Zivilisten massakrieren = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn arabische Demonstranten europäische Botschaften in Brand setzen = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Wenn in arabischen Schulbüchern die Vernichtung Israels als größte Tugend und der Märtyrertod als höchste Ehre gepriesen werden = nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wann endlich gesteht man auch den Arabern zu, rational zu denken und zu handeln? Wann werden sie für ihre Zukunft selbst verantwortlich sein?

(Hervorhebung von mir)

Die miese Tour der muslimischen Apologeten des Terrors

4. Dezember 2008 at 22:49 | In Islam+Islamismus, Muslime, Terrorismus | 2 Comments
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Ein Artikel eines Bloggers aus London namens Muhammad al-Arabi, der auch in der auf dem Google News-Index stehenden Internetseite Redress abgedruckt wurde, zeigt, wie „moderat“ Terrorunterstützer simultan sagen können wie furchtbar die Anschläge von Mumbai sind und gleichzeitig die Opfer dafür verantwortlich machen.

Aber warum Indien? Die Antwort ist aus meiner Sicht sehr einfach. Seit den frühen 1980-ern sind die Beziehungen zwischen Indien und dem rassistischen zionistischen Gebilde, das als „Israel“ bekannt ist, immer enger geworden, wobei die Verteidigungs- und Geheimdienst-Zusammenarbeit ganz oben auf der bilateralen Agenda stehen. Gleichzeitig hat Indien im Verlauf desselben Zeitraums seine Außenpolitik von Russland und der Dritten Welt weg und hin zu den USA und ihren britischen Lakaien hin wegfokussiert.

Für unzufriedene indische Muslime – oder Kaschmiris oder Pakistanis, falls es tatsächlich eine pakistanische Verbindung geben sollte – ist Indien das südasiatische Symbol der kritischen Masse des Bösen, das von den USA und Großbritannien in Palästina, dem Irak und Afghanistan angesammelt wurde.

Das macht mich wirklich traurig. Denn erstens sind können die Ziele in Mumbai – unschuldige Zivilisten – nicht für die Kurzsichtigkeit und Dummheit der indischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder, im Fall der ausländischen Touristen, für die Politik der Marionetten Israels in Washington und London.

Es macht mich auch traurig, weil, wenn ich an Indien denke, ich an Gandhi denken möchte, an Nehru und die Blockfreien-Bewegung der 1960-er und 1970-er, nicht an Rassismus, Zionismus, Imperialismus und pure Gier.

Unglücklicherweise scheint es so, dass ein Ergebnis der Verbrechen in Mumbai so aussieht, dass Indien weiter in die Arme der Teufel getrieben wird. Doch, wie das Sprichwort sagt, „wenn du mit dem Teufel tanzt, wirst du verbrannt werden“.

Traurigerweise, das haben wir in Mumbai gesehen, sind die, die den Preis für die unbesonnene Politik bezahlen, die Unschuldigen.

Hier sehen wir das Ausmaß der muslimischen „Moderatheit“. Während sie vorgeben über das Sterben Unschuldiger zu weinen, ist es in ihrer verdrehten und krank machenden Weltsicht in keienr Weise der Fehler der Terroristen – es liegt insgesamt daran, dass der Opferstaat Dinge getan hat, die die Terroristen abscheulich finden.

Wir haben in der Vergangenheit schon zahllose Male gesehen, was wirklich gemeint ist: Muslimischer Terrorismus ist ein natürliches Phänomen, eines, das auf keinen Fall bekämpft werden kann, weil es so unvermeidlich ist wie dass die Nacht dem Tag folgt. Wie können Muslime dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagen – sie werden von Verbrechen wie Indiens Außenpolitik dazu getrieben! Sie haben keine Wahl! Sie haben keinen freien Willen! Sie sind wie Tiere, die instinktiv handeln und nicht unabhängig denken können!

Da also die muslimischen Apologeten ihre Mitmuslime als untermenschlich definiert haben, die vollkommen unfähig dazu sind wie normale Menschen zu denken, geht die Verantwortung dafür sie unter Kontrolle zu halten auf die erwachsene Welt über. Dieser moralische Zwerg sagt, dass, da Indien weiß, dass muslimische Tiere Indien angreifen werden, weil es seine außenpolitischen Interessen verfolgt, Indien von den extremistischen muslimischen Horden (nein, nicht von dem intellektuellen Kolumnisten, sondern von seinen unglücklichen animalischen Glaubensbrüdern, die „Extremisten“ genannt werden) in Geiselhaft gehalten werden sollte und Indien müsse tun, was die Tiere verlangen.

Da sie über keine unabhängige Denkfähigkeit verfügen, tragen sie keine Verantwortung. Aber der Westen kann sie nicht wie Tiere behandeln, denn das würde sie erniedrigen. Nein, sie sind nicht denkende Tiere, die mit Respekt behandelt werden müssen – sonst würden sie dich töten!

Es ist der pure Zufall, dass die nicht denkenden Tiere dasselbe wollen, das ihre „moderaten“ muslimischen Brüder auch wollen und dass daher diese „Intellektuellen“ wollen, dass der Westen auf diese Tiere auf eine Art und Weise reagiert, die ihre eigenen politischen Interessen voran bringt.

Was verblüfft: Dieser Subtext, das, was sie wirklich meinen, dass islamische Extremisten auf natürliche Weise handeln, wenn sie tollwütig Menschen angreifen, im gesamten Westen so endemisch ist, dass dies schockierend erscheint, wenn man sich die von ihren liberalen und „moderaten“ muslimischen Freunden abgegebenen Rechtfertigungen einmal richtig ansieht.

Mumbai-Massaker: Sind alle schuld?

3. Dezember 2008 at 21:18 | In Islam+Islamismus, Medien + Islam, Terroranschläge, Terrorismus, die Welt+Islam | 4 Comments
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Phyllis Chesler, FrontPageMag.com, 2. Dezember 2008

Die islamischen Terroristen erzählen uns weiter, dass ihre barbarischen Massaker und Mord-Bombenanschläge im Namen des Islam ausgeführt werden. Muslimische Organisation bestehen weiter darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Und selbst, während ziviles Blut nach Gerechtigkeit schreit oder nach Sicherheit, warnt uns die Intelligenzija, dass weder die Muslime noch der Islam das Problem sind, sondern die amerikanische Außenpolitik und der Zionismus das wirkliche Problem sind. Die westlichen Mainstream-Medien weigern sich die Barbaren beim Wort zu nehmen, um nicht des „Rassismus“ oder der „Islamophobie“ beschuldigt zu werden.

Auf der Titelseite einer der jüngsten Ausgaben der New York Times z.B. beschrieben die Reporter zur Berichterstattung über das Mumbai-Massaker die Terroristen nicht als „islamische Terroristen“. Statt dessen bezeichneten sie sie als „Militante aus Pakistan“, „Militante“, „Bewaffnete“, (fünf- oder sechsmal), „Angreifer“ und „Verdächtige“. Sie zitieren Präsident Bush, der sie als „Killer“ bezeichnete. Sie zitieren den Kopf der indischen National Security Guards, der sie Terroristen nannte. Ein – oder zweimal erwähnen sie Indiens „Verletzbarkeit durch Terrorismus“, aber sie verbinden nicht Islam, Islamismus oder fundamentaler Islam mit dem Terrorismus.

Dieser Missbrauch von Sprache, selbst for einen angeblich noblen Zweck, wird uns nur weiter verwirren und eine kollektive Antwort auf die islamischen Terrorangriffe gegen Zivilisten verlangsamen.

Martha Nussbaum schreibt in der Los Angeles Times, dass auch Hindus Muslime massakrieren und verweist auf das furchtbare Gemetzel an Muslimen in Gujarat. Dorothy Rabinowitz vermerkt im Wall Street Journal, dass Deepak Chopra (!) in einem Fernseh-Interview rasch die US-Außenpolitik für das Mumbai-Massaker verantwortlich machte, nicht islamischen Fundamentalismus und Terrorismus; als das in Frage gestellt wurde, gab er genial zu, dass an dem Massaker in Wirklichkeit „jeder schuld“ sei.

Jeder ist schuld; außer muslimischen fundamentalistischen Terroristen.

Nach Angaben des heutigen Wall Street Journal antworteten die gut vorbereiteten Terroristen, als sie von einigen ihrer Gefangenen gefragt wurden, warum sie das tun: „Erinnert ihr euch an Babri Masjid?“ (Das ist eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die von Indiens erstem muslimischen Mughal-Kaiser gebaut und von hinduistischen Radikalen 1992 zerstört wurde.) Und: „Erinnert ihr euch an Godhra?“ (Das ist eine Stadt in dem indischen Staat Gujarat, wo religiöse Krawalle sich 2002 zu einem antimuslimischen Pogrom entwickelten.)

Gut. Wenn das ein rein hinduistisch-muslimischer Kampf ist – warum richtet man dann Juden hin? Warum fragt man nach amerikanischen und britischen Staatsbürgern? Und warum schickt man junge Männer, die so naiv sind, dass sie tatsächlich erwarten lebend da rauszukommen und den Weg über See für ihren Rückweg auf einer Karte vorbereitet hatten?

Ich schätze den Wunsch zu deeskalieren, was bereits ein heftiger Religionskrieg zwischen Indien und Pakistan und Bangladesh ist, zwischen Hindus und Muslimen. Es ist wahr: Die Mehrheit er muslimischen Bürger Indiens sind keine Terroristen und sollten nicht als solche behandelt werden; die meisten der muslimischen Bürger Pakistans sind ebenfalls keine Terroristen. Ich bin sicher, dass viele sehr charmant sind, leise sprechend und persönlich friedlich. Kein Zweifel, auch sie sind von islamischen, terroristischen, militanten Angreifern und Mördern eingeschüchtert, werden von ihnen als Geiseln gehalten, wirtschaftliche, sozial und psychologisch, die auch in Pakistan Bewaffnete sind.

Das Problem: Wenn die guten Muslime sich dem islamistisch-fundamentalistischen Terrorismus nicht entgegenstellen, gefährden sie nicht nur sich selbst stärker, sondern den Rest von uns auch. Sich ihm entgegenzustellen ist riskant und könnte einschließen … den Islam zu verlassen, bis er friedfertiger wird oder bis alle führenden Mullahs Fatwas gegen islamisch-militante Angreifer ausgeben, die ihre Nachbarschaft und den Rest des Planeten in Furcht versetzen.

Wenn diese grausamen Taten gegen den historischen Islam uns gegen den Koran stehen, warum verurteilen die Mullahs sie dann nicht – und das im Namen des Islam? Lasst sie fordern: Keine weiteren Angriffe gegen Juden und ander Ungläubige, keine weiteren Angriffe gegen Muslime einer anderen Sekte. Wenn die Mullahs in Saudi-Arabien, Pakistan, dem Iran und Afghanistan das nicht tun, sollten wir besser die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und handeln, um uns zu verteidigen und den islamischen Terrorismus viel effektiver auszumerzen.

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