Warum glaubt Europa, die Hisbollah sei nur zum Teil terroristisch?

13. Juni 2013 um 14:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Nahost, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Bloomberg, 30. Mai 2013

Die Europäische Union ist drauf und dran den militärischen Arm der libanesischen Hisbollah auf ihrer Liste der verbotenen Terrorgruppen zu setzen. Warum nicht die ganze Organisation?

Fangen wir damit an, dass es gute Nachrichten sein werden, wenn Großbritannien die anderen 26 EU-Staaten überzeugen kann, wenigstens einen Teil der Hisbollah als Terrortruppe aufzuführen. Europa hat das viel zu lange gelassen – selbst nachdem die bulgarische Regierung die Hisbollah mit einem Bombenanschlag auf einen Bus in Verbindung brachte, bei dem letzten Juli fünf israelische Touristen und ihr Fahrer getötet wurden. Die Kennzeichnung würde es der Gruppe viel schwerer machen ihre Operationen in ganz Europa und über dessen Banken zu finanzieren; oder es auch europäischen Führungspersönlichkeiten klar erschweren offen mit der Gruppe zu reden.

Eine EU-Arbeitsgruppe soll sich nächste Woche treffen, um die Listung zu diskutieren – und wird der breiteren Organisation eine Empfehlung geben. Frankreich und Deutschland haben sich beide hinter den Vorschlag Großbritanniens für eine teilweise Listung gestellt, wodurch das wahrscheinlich durchgebracht wird. Bisher sind allerdings die Niederlande die einzige europäische Regierung, die die komplette Hisbollah als Terrororganisation führt – etwas, das Israel seit 1989 tut, die USA seit 1997.

Obwohl es absurd scheint einen Unterschied zwischen dem „schlechten“ und „nicht ganz so schlechten“ Teil derselben Organisation zu machen, könnte es genau das Richtige sein. „Wir reden niemals mit Terroristen“ ist ein populärer Spruch von Regierungen, doch auch ein dummer. Großbritanniens Verhandlungen mit Sinn Fein, dem politischen Flügel der Irish Republican Army, half eine Friedensvereinbarung möglich zu machen.

Doch solch selektive Unterscheidungen funktionieren nur unter ganz bestimmten Umständen. Man braucht einen guten Grund, um die Fiktion aufrecht zu erhalten, dass die politischen Führer einer Bewegung keine Verbindung zu ihren terroristischen Operationen haben (nicht einmal die Hisbollah behauptet, sie seien zu trennen), denn es sind Kosten mit dem Versuch verbunden den Unterschied zu treffen. Solange ein Teil der Organisation legal Rekrutierungen vornehmen und Geld sammeln kann, kann sie ihre militärischen Operationen unterstützen – und die Hisbollah hat ein umfangreiches Finanznetzwerk in Europa.

Die meisten europäischen Führungspolitiker glauben, es sei die Kosten wert, im Fall der Hisbollah die Unterscheidung zwischen politisch und militärisch zu treffen. Bis letztes Jahr hatte die Gruppe seit den 1990-er Jahren keinen Terroranschlag in Europa ausgeführt. Sie war außerdem ein wichtiger Teil der gewählten Regierung des Libanon, da sie in der empfindlichen religiösen Balance des Landes die Schiiten repräsentiert. Britische Offizielle sagen, sie zögern die Hisbollah als Bewegung zu verurteilen, weil das den Libanon destabilisieren würde. Frankreich nahm dieselbe Haltung ein.

Dieses Argument sieht heute unhaltbar aus. Der Bombenanschlag in Bulgarien, gefolgt von der Verhaftung und Verurteilung eines Hisbollah-Agenten, der einen gleichartigen Anschlag auf Zypern plante, hat die Bedrohung offen gelegt, die das globale Netzwerk der Gruppe in Europa immer noch darstellt. Derweil ist der Nutzen der Offenhaltung der Kommunikationswege verschwunden. Großbritannien z.B. brach 2010 alle Kontakte zur Hisbollah ab. Die Hisbollah half im März dabei den Zusammenbruch der libanesischen Regierung herbeizuführen und inzwischen kämpft die Gruppe an der Seite der syrischen Regierungsgruppen im Bürgerkrieg auf der anderen Seite der Grenze.

Teilweise als Resultat des Handelns der Hisbollah in Syrien hat dieser Konflikt begonnen ernsthaft in den Libanon zu schwappen; er spielt die Sunniten gegen die Alawiten und Schiiten aus. Europa sollte die Scharade beenden, die gesamte Organisation als die Terrororganisation, die sie ist, auf die Liste setzen und die Finanzierungs- und Rekrutierungsoperationen der Hisbollah in Europa stilllegen.

Wäre das ein arabsiches Kind, ginge dies in Blitzgeschwindigkeit um die Welt

2. März 2013 um 12:31 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt, Terrorismus | 6 Kommentare

Israel Matzav, 28. Februar 2013

Das Bild selbst stammt vom 21. November 2012, doch die Botschaft bleibt relevant.

Es handelt sich um ein jüdisches Baby, das heute von Arabern gesteinigt wurde. Wäre es auf der anderen Seite, hätten es alle Medien der Welt eingestellt. Mit Facebook haben wir heute die Macht es in alle Welt zu verbreiten.

Nein, ich erwarte nicht wirklich, dass die Welt sich kümmert. Das liegt hinter mir. Aber hier ist ein wichtiger Kommentar aus der letzten Stunde:

Mudar Zahran Als Palästinenser und Persönlichkeit aus der Politik könnte nur erfolglos ergründen, warum wir Menschen Kinder in unsere faulen Kämpfe ziehen … Ich habe Mitgefühl mit diesem Baby und bete, dass, wer auch immer ein Kind verletzt, von der Bildfläche verschwindet.

Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung.

Chamberlains gegenwärtiges Europa

12. Oktober 2012 um 14:42 | Veröffentlicht in Europa+Nahost, Geschichte, Terrorismus | 1 Kommentar
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Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Neville Chamberlain, viel verachteter britischer Premierminister vor dem Zweiten Weltkrieg, hätte sich nicht vorstellen können, dass seine fehlgeschlagene Appeasement-Politik nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt werden würde. Er selbst ist zwar nicht rehabilitiert worden, doch das Wesen seiner Politik ist von westeuropäischen Regierungen bereits seit Jahrzehnten weithin praktiziert worden.

Ein Beispiel dafür, wie Deutschland dieser Politik folgte, ereignete sich nach der Ermordung von elf israelischen Athleten und eines deutschen Polizisten bei den Münchener Olympischen Sommerspielen 1972 durch palästinensische Terroristen. Jüngst von den israelischen Staatsarchiven zur Veröffentlichung freigegebene Dokumente offenbaren, dass die Deutschen bei ihren Versuchen der Bekämpfung von Terroristen kläglich versagten.1

Das deutsche Magazin Der Spiegel deckte auf, dass die deutsche Regierung ein paar Monate nach den Morden den Kontakt zu den Terroristen des Schwarzen September suchte, um eine Vereinbarung mit ihnen zu erreichen. Nach der Entführung eines deutschen Flugzeugs wurden drei festgenommene Terroristen freigelassen. Die Deutschen unternahmen nichts, um die Terroristen erneut festzusetzen und zur Rechenschaft zu ziehen.2

Symbolisch gesprochen war diese deutsche Appeasement-Haltung gegenüber palästinensischen Mördern nach München 1972 ein – wenn auch weitaus kleineres – Gegenstück zu München 1938, als die tschechische Demokratie von den Briten und Franzosen an Hitler ausgehändigt wurde. Diesmal war es das demokratische Deutschland, das vor den Kriminellen kapitulierte.

Das deutsche Appeasement gegenüber Terroristen nach den Münchener Olympischen Spielen ist kein Einzelfall. Bat Ye’or schreibt, dass in den 1970-ern Frankreich, England, Italien und Österreich informelle Abkommen mit der PLO trafen, um ihre Länder vor Terrorismus zu schützen.3 2008 schrieb der frühere italienische Präsident Francesco Cossiga, dass eine Vereinbarung des „tu mir nichts, dann tu ich dir auch nichts“ zwischen der italienischen Regierung und der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) sowie der PLO existierte.4 Der christdemokratische Premierminister Aldo Moro, der diese Vereinbarung genehmigte, wurde später von italienischen Terroristen ermordet.

Ein Land ging über das Appeasement hinaus und identifizierte sich mit den Mördern. 1988 überstimmte der sozialistische griechische Justizminister V. Rotis ein griechisches Gerichtsurteil und befreite den Palästinenser Abdel Osama Al-Zomar, der an Italien ausgeliefert werden sollten, um dort vor Gericht gestellt zu werden. Er hatte vor einer Synagoge in Rom ein jüdisches Kind ermordet und 34 Menschen verletzt. Rotis nannte Al-Zomar einen „Widerstandskämpfer“ und erlaubte ihm die Ausreise nach Libyen.5

Die derzeitige europäische Weigerung die Hisbollah eine Terrorgruppe zu nennen ist nur ein weiteres Beispiel für Appeasement. Appeasement erklärt auch die nicht vorhandene Bereitschaft der europäischen Regierungen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und den Ayatollah Khamenei vor ein internationales Gericht zu stellen, wozu sie unter der UNO-Völkermordkonvention verpflichtet wären. Lauwarme europäische Unterstützung von Sanktionen gegen den Iran ist ein weiteres Beispiel für die Mentalität des Appeasement.

Ein Großteil davon passt in die Beschreibung Martin Gilberts und Richard Gotts in ihrem Buch The Appeasers, in dem sie schildern, wie die Appeaser sich vor dem Krieg verhielten: „Das Wesen ihres Handwerks waren Schwäche, Unentschlossenheit und Verunsicherung.“6 Außerdem sind die Seiten darüber, wie die Regierung Chamberlain ihre öffentlichen Äußerungen und die Polen gegebenen Garantien aushöhlte, lesenswert.

Auch in christlichen Gremien gibt es viel Appeasement. Viele liberale protestantische Kreise sind oft weit mehr geneigt Israel zu rügen als die Aufmerksamkeit auf Verbrechen gegen Christen in muslimischen Ländern zu lenken. Der Vatikan schweigt oft zu Angriffen auf Katholiken in muslimischen Ländern.

In Deutschland gibt es zudem noch weitere Aspekte des Appeasements. In Rostock weigerte sich die Universität vor kurzem einen proisraelischen Vortrag zuzulassen, der von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gesponsert wurde; man hatte Angst vor Gewalt von [Israel-] Gegnern. Die Entscheidung wurde nach Gesprächen mit dem Verfassungsschutz getroffen. Die Veranstaltung fand an einem anderen Ort ohne Probleme statt.7

Der Fall Rostock illustriert, wie Israels Feinde ihre Ziele wegen Angst vor ihrer Gewalt erreichen, ohne auf diese zurückgreifen zu müssen. Diese Haltung ermutigt nicht nur zu mehr Gewalt wie die jüngsten Angriffe auf Juden in Berlin. Sie ermutigt die Extremisten auch öffentlich „Tötet die Juden“ zu brüllen, da es kaum Risiko gibt, dass sie verhaftet werden. Das alles sind Anzeichen dafür, dass aggressive Mitglieder der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland und ihre Verbündeten es geschafft haben bei den deutschen Behörden Angst zu schüren. Die einzige Möglichkeit das zu bekämpfen besteht darin, diese Behörden nach jedem Vorfall zu rügen und zu beschämen.

Eine solche Beschämung gab es im Januar 2009 in Duisburg. Dort entfernte die Polizei zwei israelische Flaggen aus einer Wohnung, nachdem Teilnehmer einer von der türkischen Extremistengruppe Mili Görüs organisierten antiisraelischen Demonstration angefangen hatten, sie mit Gegenständen zu bewerfen. Diese skandalöse Einstellung wurde heftig kritisiert und die Polizei musste sich später entschuldigen.8

Wir leben in anderen Zeiten als Chamberlain. Eine große Herausforderung ist heute, wie man mit der vielgesichtigen Aggression und Einschüchterung umgehen soll, die aus der Welt des Islam kommt. Wie es so oft geschieht, sind die Erfahrungen der Juden ein guter Indikator für das, was in Europa geschieht. Die Morde des Mohammed Merah in Frankreich und die jüngsten Angriffe auf erkennbare Juden in Deutschland und Österreich sind einige der Indikatoren, die zeigen wer unverhältnismäßig für das Appeasement gegenüber gewalttätigen Muslime bezahlt.

Hitlers demokratische europäische Gegner zahlten heftig dafür, dass sie ihm gegenüber Appeasement betrieben. Die Juden waren gezwungen noch weit mehr zu zahlen. Dasselbe geschieht heute mit Juden und Israel. Doch letzten Endes werden auch die westlichen Demokratien enorm für ihr Appeasement der muslimischen Totalitären und Terroristen zu zahlen haben.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

1 Herb Keinon: After 40 years, state releases Munich papers. Jerusalem Post, 29. August 2012.
2 Felix Bohr/Gunther Latsch/Klaus Wiegrefe: Germany’s Secrect Contacts to Palestinian Terrorists. Spiegel online, 28. August 2012.
3 Bat Ye’or: New Evidence on Eurabia. New English Review, 5. September 2012.
4 Menahem Gantz: Italy allowed Palestinian terror groups to roam free. YNet, 17. August 2008.
5 Dnaiel Perdurant: Anti-Semitism in Contemporary Greek Society. Analysis of Current Trends in Anti-Semitism, Nr. 7 (Jerusalem (Hebräische Universtität) 1995, S. 10.
6 Martin Gilbert/Richard Gott: The Appeasers. London (Phoenix Press) 2000, S. 265.
7 Benjamin Weinthal: German intelligence agency bars pro-Israel event. Jerusalem Post, 6. September 2012.
8 Yassin Musharbash: Police Remove Israeli Flag during Islamist Protest March. Spiegel online, 13. Januar 2009.

Die EU – der politische Arm der Hisbollah in Brüssel

15. August 2012 um 14:18 | Veröffentlicht in EU-Europa, Terrorismus | 1 Kommentar
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Daniel Schwammenthal, Die Achse des Guten, 3. August 2012

Als im vergangenen Monat in Bulgarien Terroristen zuschlugen und fünf israelische Touristen sowie einen bulgarischen Busfahrer töteten, beschuldigte Jerusalem sofort die Hisbollah und ihre iranischen Zahlmeister das Verbrechen begangen zu haben. Wie immer leugneten Teheran und die Hisbollah es. Doch egal, wer diese Gräueltat auf Territorium der Europäischen Union beging, die fortgesetzte Weigerung der EU die Hisbollah auf ihre Terrorliste zu setzen, ist schlicht unentschuldbar.

Die Gruppe nicht als Terrororganisation auszuweisen, gibt den Pionieren der islamistischen Selbstmord-Bombenanschlägen die Gelegenheit auf dem gesamten Kontinent Gelder sich zu organisieren, Leute zu rekrutieren und Geld zu sammeln. Es gibt nach Angaben von Berlins Inlands-Geheimdienstes allein in Deutschland rund 950 Hisbollah-Mitglieder und -unterstützer. Die Hisbollah hat außerdem Agenten aus Europa nach Israel, um dort Terroranschläge zu verüben.

Die Gruppe auf die Terrorliste der EU zu setzen würde den Behörden erlauben Hisbollah-Vermögen einzufrieren und grenzübergreifende Kooperation bei der Bekämpfung ihrer Verbrechen verbessern. Gelder für Hisbollah-Terroristen innerhalb des Territoriums der EU zu sammeln oder zur Verfügung zu stellen, würde eine Straftat werden. Polizei und Justiz würden mehr Macht haben mit ihren Kollegen in anderen Mitgliedsstaaten zusammenzuarbeiten, beispielsweise bei der Teilung von Beweisen oder Informationen zu Bewegungen und Aktivitäten der Hisbollah-Agenten. Strafverfolgungsbehörden hätten mehr Möglichkeiten Hisbollah-Aktivitäten in der EU zu untersuchen und zu beschränken, so die Zerschlagung der Rekrutierung neuer Mitglieder.

Als der israelische Außenminister Avigdor Lieberman letzte Woche Europa drängte endlich das Richtige zu tun, hatte die Außenministerin von Zypern, das derzeit die rotierende EU-Präsidentschaft inne hat, die wenig beneidenswerte Aufgabe die unverständliche Haltung der EU zu verkünden: „Sollte es konkrete Beweise dafür geben, dass die Hisbollah Terrorakte verübt, wird die EU die Aufnahme der Organisation in die Liste überlegen“, sagte Erato Kozakou-Marcoullis während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel.

Kann es wirklich einen vertretbaren Zweifel unter den EU-Offiziellen zur wahren Natur der Hisbollah geben? Damals, 1983, wurden 58 französische Friedensschützer zusammen mit 241 US-Marines bei einem Selbstmord-Bombenanschlag in Beirut der Hisbollah abgeschlachtet; dem folgte nach Angaben von US-Beamten ein Bombenanschlag auf die US-Botschaft in der libanesischen Hauptstadt. Argentinien beschuldigte die Gruppe beim Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires 85 Menschen getötet zu haben, was die globale Reichweite der Gruppe unterstreicht.

Die Hisbollah unterstützt außerdem Organisationen, die bereits auf der Terrorliste der EU stehen, so die Hamas. Zusätzlich haben Überläufer des syrischen Regimes offen gelegt, dass sich Tausende Hisbollah-Männer (und solche aus dem Iran) als „Militärberater“ für Präsident Bashar Assad in Syrien befinden, die sich damit beschäftigen Protestierende zu töten. Sie versorgten den Iran mit denselben mörderischen Diensten, als der 2009 die „Grüne Revolution“ niederschlug. Und seit Jahrzehnten hat die Hisbollah Hundertausende israelischer Zivilisten terrorisiert, indem sie Raketen wahllos auf Männer, Frauen und Kinder regnen ließen, die dadurch zuhauf ermordet wurden.

Das ist der Grund, dass die USA, Kanada und Australien, wie auch die Niederlande und Großbritannien – zwei EU-„Rebellen“ – die Hisbollah bereits auf ihre Terrorlisten gesetzt haben. Gleichermaßen hat das EU-Parlament 2005 mit 475 zu acht Stimmen eine Resolution verabschiedet, die erklärt, „dass es klare Beweise für terroristische Aktivitäten der Hisbollah gibt. Der EU-Rat sollte alle notwendigen Schritte unternehmen, sie einschränken.“

Dass die EU das immer noch nicht gemacht hat, muss an fehlendem politischem Willen liegen, nicht an fehlenden Beweisen. Die Hisbollah ist „eine Organisation, die aus einer politischen partei und einem sozialen Netzwerk sowie aus einem bewaffneten Arm besteht“, sagte Frau Kozakou-Maroullis letzte Woche in Wiedergabe der offiziellen EU-Politik. „Die Hisbollah ist in der Politik des Libanon aktiv, einschließlich Parlament und Regierung; sie spielt eine besondere Rolle bezüglich des Status quo im Libanon.“

Werfen wir einen schnellen Blick auf diese „besondere Rolle“. Letztes Jahr untersuchte das UNO-Tribunal die Ermordung des ehemaligen libanesischen Premierministers Rafik Hariri im Jahr 2005; dazu wurden Haftbefehle für vier Hisbollah-Mitglieder ausgestellt, weil die den Bombenanschlag per LKW ausführten, mit dem Hariri und weiter 22 Personen getötet wurden. 2008 übernahm die Hisbollah Westbeirut in einem – wie die damalige Regierung es ausdrückte – einem „blutigen Coup“. Bei den anschließenden Kämpfen wurden rund 100 Menschen – viele von ihnen Zivilisten – getötet.

Ist das wirklich der „Status quo“, den die EU weiterhin rechtsgültig machen will? Von Teheran geschaffen und finanziert, dient die Hisbollah den Interessen der beiden repressivsten Regime, die in der Region noch übrig geblieben sind: dem Iran und Syrien. Wie lässt sich das mit der „Neuen Strategie für ein sich verändernde europäische Nachbarschaft“ der EU in Einklang bringen, die den Arabern verspricht, dass ihr „Kampf für Demokratie, Würde, Wohlstand und Sicherheit vor Verfolgung von Europa unterstützt wird“?

Die künstliche Unterscheidung zwischen dem, wie die EU es so grazil formuliert, „bewaffneten Arm“ der Hisbollah und dem „politischen“ oder „sozialen“ Aktivitäten der Organisation ist bedeutungslos. Die Hisbollah ist bis ins Mark eine Terrorgruppe. Selbst wenn sie vorgibt das politische Spiel zu spielen, agiert sie nicht wie eine demokratische Partei, sondern wie die Terrorbande, die sie ist; sie schüchtert Wähler ein und ermordet und foltert Rivalen, um die Interessen von Teheran und Damaskus voranzubringen.

Wenn sie die Hisbollah auf ihrer Terrorliste setzt, könnte die EU damit gleichzeitig einen Schlag gegen den internationalen Terrorismus und für arabische Demokratie führen. Es würde nicht nur die Spendensammlungen untergraben, sondern auch ihren Anspruch auf Seriosität. Die fortgesetzte Beschäftigung mit der Hisbollah erkennt der Gruppe nicht verdiente internationale Anerkennung zu, die ihr hilft ihren Terror als „Widerstand“ zu verkaufen und ihren Einsatz für Teheran als legitime libanesische Politik. Wenn sie die Hisbollah an den Pranger stellt, würde die EU helfen sie zu isolieren, ihre Attraktivität zu mindern, Zuhause wie im Ausland.

Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah selbst sagte vor ein paar Jahren, dass ein solcher Zug die Organisation „vernichten“ würde, das „unsere Geldquellen austrocknen und die Quellen der moralischen, politischen und materiellen Unterstützung zerstört würden“. Europa hat die Macht und die moralische Verpflichtung diese Zerstörung endlich ermöglichen.

Terrorismus gegen jüdische Gemeinden und Israelis im Ausland

13. August 2012 um 14:10 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Terrorismus | 1 Kommentar
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Manfred Gerstenfeld interviewt Michael Whine (direkt vom Autor)

Im März ermordete Mohammed Merah vor einer jüdischen Schule in Toulouse einen jüdischen Lehrer und drei Kinder. Im Juli 2012 wurden fünf israelische Touristen und ein Bulgare am Flughafen Burgas in Bulgarien von einem Selbstmordbomber getötet. Diese Angriffe und geplante andere, die verhindert wurden, haben einmal mehr die Aufmerksamkeit auf Terrorismus gegen jüdische Diaspora-Gemeinden und israelische Ziele im Ausland fokussiert.

Dieser Terrorismus ist die gewalttätigste Erscheinungsform des zeitgenössischen Antisemitismus. Er ist Beleg dafür, dass das Leben eines jeden Juden oder Israeli im Ausland bedroht ist. Die schädigenden Auswirkungen, die ein erfolgreicher Terroranschlag mit vielen Opfern auf jüdisches Gemeindeleben haben würde, sind riesig. Das ist der Grund, dass jüdische Gemeinden in Europa weit mehr Anstrengungen und Geld in die Sicherheit ihrer Gemeindegebäude investieren als ähnliche Organisationen.

Michael Whine

Michael Whine

Michael Whine ist Direktor für Regierungs- und internationale Angelegenheiten beim Community Security Trust, der Verteidigungsorganisation des britischen Judentums. Er hat ausgiebig über Terrorismus und andere Themen Texte veröffentlicht.

Viele Terrorgruppen sind zutiefst antisemitisch. Es gibt quer durch die unterschiedlichen extremistischen Ideologien die allgemeine Überzeugung, dass Juden, der Zionismus oder Israel die Schaffung einer neuen, besseren Welt verhindern. Dennoch sind derzeit für viele Terroristen nicht Juden das Hauptziel, sondern die Vereinigten Staaten und andere Länder mit Streitkräften in Afghanistan. Das Ausmaß, in dem Terroristen Juden als Hauptziel betrachten, mag teilweise davon abhängen, welche Rolle traditionelle antisemitische Stereotype in ihrer Weltsicht spielen.

Unter den Quellen des Terrorismus gegen Juden und Israelis außerhalb Israels ist die salafistisch-jihadistische die gefährlichste. Es gibt viele Hinweise, dass sie sich auf dem Vormarsch befindet. Davor waren die Haupttäter antijüdischen Terrorismus säkulare palästinensische Terroristen gewesen. Andere waren gewalttätige Extremisten vielfältiger Hintergründe, z.B. Neonazis, Marxisten-Leninisten, Anarchisten, arabische Nationalisten, khomeinistische Revolutionäre und radikale sunnitische Islamisten. Von den einundfünfzig dokumentierten Anschlägen und verhinderten Komplotten in der Zeit von 2002 bis 2010 wurden neununddreißig von Al-Qaida, ihren angeschlossenen Gruppen, Lashkar-e-Toiba und anderen ausgeführt, die von der globalen Jihad-Bewegung motiviert sind. Historisch hat es Verbindungen zwischen verschiedenen Terrorbewegungen gegeben, obwohl es korrekter ist jede als unabhängig zu betrachten.

Der tödlichste Terroranschlag war die LKW-Bombe am Hauptsitz der Asosación Mutual Israelita Argentina (AMIA) in Buenos Aires im Juli 1994. Fünfundachtzig Menschen wurden getötet. Wir wissen inzwischen, dass der Anschlag von Führern der iranischen Regierung angeordnet wurde. Während der 1980-er und 1990-er Jahre verübten der Iran und die Hisbollah wiederholt Terroranschläge gegen jüdische oder israelische Ziele außerhalb Israels. Dazu gehörten: der Bombenanschlag auf jüdische Gemeinde-Institutionen in Paris im September 1986 durch libanesische Schiiten unter der Kontrolle der Hisbollah; ein fehl geschlagener Anschlag mit einer Autobombe gegen ein jüdisches Gemeindegebäude in Bukarest 1992, von dem später festgestellt wurde, dass er von der Hisbollah hätte ausgeführt werden sollen; und der 1993 fehl geschlagene Hinterhalt auf den türkischen jüdischen Leiter Jak V. Kamhi durch eine mit dem Iran verbundene Gruppe.

Ayman al-Zawahiri, inzwischen Führer der Al-Qaida, gab mehrere Aufrufe aus, zusätzlich zu Israelis auch Juden anzugreifen. In seinem Buch Knights under the Prophet’s Banner (Ritter unter dem Banner des Propheten) aus dem Jahr 2001 schrieb er: „Die Amerikaner und die Juden aufzuspüren ist nicht unmöglich. Sie mit einer einzelnen Kugel, einem Stich oder einem Gerät zu töten, das aus einem beliebten Mix aus Sprengstoffen erstellt wird, oder sie mit einer Eisenstange zu schlagen, ist nicht unmöglich. Ihre Immobilien mit Molotowcocktails niederzubrennen ist nicht schwer. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln könnte eine kleine Gruppe sich für die Amerikaner und die Juden als Schrecken einflößender Horror erweisen.

2008 begrüßte al-Zawahiri „jede Operation gegen jüdische Interessen“ und versprach „so gut wie möglich danach zu streben den Juden innerhalb und außerhalt Israels Schläge zu versetzen“. Kurz darauf veröffentlichte er ein Video, in dem er auf die Frage antwortete, warum Al-Qaida Angriffe auf Israel vermied: „Weiß die Person, die das fragte, nicht, dass Al-Qaida gegen die Juden in Djerba in Tunesien zugeschlagen hat und gegen israelische Touristen in ihrem Hotel in Mombasa? Wir versprechen unseren muslimischen Brüdern, dass wir unser Bestes tun werden, gegen die Juden zuzuschlagen, sowohl innerhalb wie außerhalb Israels. Und mit der Hilfe Allahs werden wir Erfolg haben.“

Es gibt viele weitere radikal-muslimische Religionsführer, die zum Mord aufrufen. Zum Beispiel erklärte der Oberste Führer der Muslimbruderschaft in Jordanien, Scheik Himam Sa’id, in einer Rede an Palästinenser in Hebron: „Ihr führt jetzt einen Krieg gegen die Juden. Ihr kennt euch gut damit aus. Wir sahen, wie ihr an einem Tag im Jahr 1929 die Juden in Hebron abschlachtetet. Schlachtet sie heute im Land Hebron ab. Tötet sie in Palästina.“

Britische, amerikanische, israelische und andere Sicherheitsdienste haben manchmal veröffentlicht, wenn sie ein terroristisches Komplott gegen jüdische und israelische Ziele verhinderten. Jüdische Gemeinden erhalten weiterhin diskrete Warnungen, um die Sicherheit an ihren Gemeindegebäuden zu verstärken. Ihre Sicherheitslage wird sich in den kommenden Jahren allerdings kaum verbessern, obwohl es inzwischen mehr Anerkennung der Bedrohungen gibt, denen sie sich ausgesetzt sehen.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

Wie Europa die Vernichtung Israels finanziert

3. August 2012 um 13:42 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, die Welt+Nahost, EU-Europa, Europa+Nahost, NGOs, Terrorismus | 1 Kommentar
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Giulio Meotti, FrontPageMag.com, 27. Juli 2012

Die USA sind Heimat vieler christlicher Unterstützer Israels; die christlichen Gruppen hingegen, näher an der globalen öffentlichen Meinung, Bürokratie, Medien und Rechtsforen stehen, sind allesamt brachial antiisraelisch und anti-jüdisch. Im Juli stimmte z.B. die Church of England für die Unterstützung der Boykottbewegung gegen Israel.

Ein Sonderbericht der israelischen Watchdog-Organisation NGO-Monitor offenbarte den riesigen Geldfluss, der von europäischen Regierungen für kirchliche Bemühungen zur Vernichtung Israels zur Verfügung gestellt werden. Diese Entwicklung ebnet den Weg für ein neues Blutbad an Juden über das Mittel des Ausschlusses der Juden Israels aus der Familie der Nationen.

Die niederländische Regierung zum Beispiel gewährt Organisationen wie der Kerk in Aktie und der Interchurch Organization for Development Cooperation Millionen von Euros; sie unterstützen einen „generellen Boykott“ israelischer Produkte gemäß der Politik der Protestantischen Kirche der Niederlande. Die Interchurch Organization erhielt darüber hinaus Geld von der Europäischen Union (€5,3 Millionen).

Schwedens größte humanitäre NGO, Diakonia, wurde von fünf schwedischen Kirchen gegründet (der Allianzmission, der Baptistischen Union, InterAct, der Methodistischen Kirche und der Missionsbund-Kirche). Diakonia finanzierte Programme „zum Gedenken der Nakba“, dem palästinensischen Begriff für „Katastrophe“, der die Gründung Israels 1948 bezeichnet.

Christian Aid aus Großbritannien und FinnChruchAid aus Finnland erhielten Millionen von der EU, um die schlimmsten antiisraelischen Blutlügen zu propagieren, darunter Verhungern lassen, Folger, Enteignung und Belagerung. Der Ökumenische Rat der Kirchen, der bei der Mobilisierung von Kirchen zum Boykott Israels eine Schlüsselrolle spielt, erhält jährlich Millionen vom europäischen Steuerzahler.

Europäische Steuern werden auf verschiedene Weise genutzt, um Antisemitismus zu fördern, der eine Intensität erfährt, die seit Nazideutschland nicht zu sehen war.

Brüssel steckt auch islamischen Terroristen Geld in die Taschen.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat berichtet, dass die EU (41,4 Millionen Euro), Frankreich (14 Millionen Euro), Irland (5 Millionen Euro), Norwegen (53 Millionen Dollar) und die Weltbank (40 Millionen Dollar) allesamt Gelde ins palästinensische Budget gesteckt haben, die genutzt wurden, um den Familien der „Märtyrer“ (soll heißen: Selbstmordbomber) und der 5.500 in israelischen Gefängnissen einsitzenden palästinensischen Häftlinge zu unterstützen.

Europa finanziert Israels Vernichtung auch dadurch, dass Millionen Euros an säkulare und linke NGOs geschleust werden. Nur einige davon: Addameer ($207.000 aus Schweden), Al-Haq ($426.000 aus Holland, $88.000 vom schuldengeschüttelten Irland und $156.000 aus Norwegen), Al-Mezan ($105.000 aus Schweden), Applied Research Institute ($374.000 von der Europäischen Union und $98.000 aus Schweden), Coalition for Women for Peace ($247.000 von der Europäischen Union) und Troicare ($2.000.000 aus Brüssel und $640.000 aus Großbritannien).

Es gibt eine vierte Art, wie Europa palästinensischen Terrorismus und Antisemitismus finanziert: Bücher, Schulbücher, Dokumentationen, Fernsehsender. Dies ist eine Art „Software“ für den Heiligen Krieg gegen die Juden.

Nach Angaben eines Berichts des Intitute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education hetzen die von der EU finanzierten palästinensischen Schulbücher gegen Israel: „Palästina“ wird so gezeigt, dass es den gesamten jüdischen Staat umfasst; die heiligsten Stätten des Judentums (wie den Tempelberg und das Rahelgrab) sind ausradiert worden; die Juden werden dämonisierte und es wird arabisches „Märtyrertum“ gepriesen. In diesen Texten werden Juden als „durchtrieben“, „Heuschrecken“ und „wilde Tiere“ beschrieben.

Dank arabischer Satellitenfernseh-Sender können Hisbollhas Al-Manar und das Al-Aqsa TV der Hamas ihren Hass in europäische Wohnzimmer ausstrahlen und muslimische Einwanderer auf dem gesamten Kontinent radikalisieren. Brüssel hat nie versucht dieses europäische Jihad-Fernsehen zu stoppen, bei dem selbst das Massaker an vier Juden in Südfrankreich durch einen französischen Muslim ignoriert wird.

Die Europäische Union finanziert eine Fernsehsendung namens „Die Stars“, die ihren Zuschauern erzählte, dass die Größe „Palästinas“ 27.000 Quadratkilometer beträgt – ein Gebiet, dass ganz Israel einschließlich Tel Aviv,Jaffa, Hadera, Haifa, Petah Tikva einschließt. Die Sendung beschreib Nazareth als eine „palästinensische Stadt“. Die Flagge der Europäischen Union wird stolz die ganze Sendung über während der ersten Staffel von „Die Stars“ hinter dem Moderator zur Schau gestellt.

Eine der neuesten Ausgaben von Zayzafuna, dem PA-Magazin für Kinder, beinhaltete einen von einem Mädchen eingereichten Aufsatz, in dem Adolf Hitler bewundert wird, weil er Juden tötete. Die von Palestinian Media Watch aufgedeckte Story zeigt ein Mädchen, das im Traum Hitler fragt: „Bis du derjenige, der die Juden tötete?“ Hitler antwortet: „Ja. Ich tötete sie, damit ihr alle wisst, dass ihr eine Nation seid, die überall in der Welt Zerstörung verbreitet.“ Zayzafuna wird von der UNESCO mit Sitz in Paris und der Stiftung MDG Achievement finanziert, einer weiteren UNO-Stiftung, die ihr Geld von der spanischen Regierung bekommt.

Vor siebzig Jahren mussten die Europäer die Juden zusammentreiben und sie zum nächsten Bahnhof bringen. Heute müssen sie bloß ein Schulbuch oder eine Fernsehsendung finanzieren und aus 3.299km (die Entfernung von Brüssel nach Jerusalem) einen Scheck ausstellen. Das ist eine sauberere und bequemere antijüdische Politik, die jeder rationalen Teufelsaustreibung standhält.

Wir werden eines Tages nicht überrascht sein, wenn die neuen Europäer unter dem europäischen Banner versuchen werden, die Nachkommen des Holocausts aus dem Land Israel zu werfen. Diese zweite Schoah wird „Frieden und Liebe für Palästina“ heißen.

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