Obama kloppen

17. August 2014 um 14:20 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Satire/Humor, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Von einem Franzosen muss sich Obama Anstand beibringen lassen: „Wenn Leute sterben, musst du den Urlaub abbrechen“, schimpfte der Außenminister Fabius über Obama, der wieder einmal Ferien macht statt Politik. Fabius war im Irak. Obama fuhr nach Martha’s Vineyards (Golf spielen).

„Obama hat so eine Art Kriege zu beginnen, wenn er im Urlaub ist“, schreibt Daniel Greenfield auf seinem Blog Sultan Knish am 14.08.14. Und dann zählt er auf: Gaddafis Libyen, … und jetzt die Bombardierung der ISIS-Mörderbanden. Und fährt fort: „In Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien machte Obama aktiv den Eindruck, dass er sich von jedem Krieg distanzieren wollte, während er das Leben von Amerikanern riskierte. Direkt vor eine Krise Washington zu verlassen (um in Urlaub zu fahren) ist eine seiner Arten jegliche Verbindung zu diesem Krieg zu umgehen. Zur Siegesfeier wird er auftauchen und tanzen, aber wenn es schlecht läuft streitet er seinen Anteil am Krieg ab… Wenn ISIS besiegt wird, dann wird Obama vergnügt aus dem Urlaub zurückkommen, um die Lorbeeren dafür einzustreichen. Seine immerwährender Wahlkampf wird Erinnerungstassen und -T-Shirts verkaufen. Wird ISIS nicht besiegt, wird sich herausstellen, dass Bush sich ins Weiße Haus geschlichen und die Luftangriffe auf ISIS befohlen hat, während Obama in Martha’s Vineyards Golf spielte.

Kommentare zu den Golf- und Urlaubskriegen

Obama_Golf+Feuer

Obama_golf-politiker

Obama_make-bush-look-better

Noch ein Prinzip der Politik Obamas:

„Nichts ist mein Fehler, verstanden!?“

Außenpolitisches:

Nein, er wird sich nicht in einen weiteren Krieg hineinziehen lassen – schon gar nicht vom „Islamischen Staat“…

Anmerkung eines Amerikaners

14. August 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, USA | 3 Kommentare
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gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

nicht-haengen-lassen.helfen

Im Original stand noch darunter: „Ich bin Amerikaner, ich stehe auf Israels Seite.“
Das darf jeder für sich und seine Staatsbürgerschaft drunter schreiben. In meinem Fall:

Ich bin Deutscher und stehe auf Israels Seite!

Obama kloppen

10. August 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Karika-Tour, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Obama und Israel:

Wer stand mal Sderot und sagte das hier?

Ich glaube nicht, dass irgendein Land es hinnehmbar fände, wenn Raketen auf die Köpfe seiner Bürger fallen.
Die oberste Aufgabe eines jeden Staates ist es seine Bürger zu beschützen. Und so darf ich Sie versichern, dass, wenn jemand Raketen auf mein Haus schicken würde, in dem meine Töchter nachts schlafen, ich alles in meiner Macht stehenden tun werde, um das zu stoppen. Und ich würde erwarten, dass die Israelis dasselbe tun.
Was Verhandlungen mit der Hamas angeht, so ist es schwer mit einer Gruppe zu verhandeln, die kein Repräsentant eines Nationalstaates ist, unser Existenzrecht nicht anerkennt, ständig Terror als Waffe genutzt hat und zutiefst von anderen Ländern beeinflusst ist. Ich denke, dass die Hamasführung sich irgendwann entscheiden muss, ob sie eine ernsthafte politische Partei ist, die die Sehnsüchte des palästinensischen Volks repräsentieren will. Und als Folge bereit ist Israel Existenzrecht anzuerkennen und der Gewalt als Mittel zum Erreichen ihrer Ziele aufgibt. Oder ob sie weiter als Terrororganisation agieren will. Bis zu diesem Punkt, glaube ich, ist es für Israel schwierig mit einem Land zu verhandeln – oder mit einer Gruppe – die Israels Recht als Land zu existieren nicht anerkennt.

Das sagte der Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei auf einer Pressekonferenz, berichtet von der New York Times am 23. Juli 2008. Verträgt sich nicht wirklich mit der Forderung nach einem bedingungslosen Waffenstillstand, der den Status quo einfach so belässt, oder?

Ausgerechnet Ha’aretz hat eine der besten Karikaturen zu Obamas Benehmen gegenüber Israel im aktuellen Krieg:

Obama.Stopthatatonce-HaaretzHör sofort damit auf!

Man kann es auch so ausdrücken:

Obama.RoterAlarm

Und was ist mit dem israelischen Selbstverteidigungsrecht? Das wird von Obama ja besonders hervorgehoben…

Obama+Kerry+IsraelsRecht

Derweil will Kerry „Frieden“ schaffen. So etwa?

Kerry-Frieden

Und der Superpräsi selbst? Der Irre macht mehr oder weniger die Siedlungen für den Raketenterror der Hamas verantwortlich! Und gerade wegen der hohen Zustimmungswerte für Netanyahu in Israel müsse der Premierminister unter Druck gesetzt werden, weil er sonst keine schwierigen Kompromisse einginge.

Es gibt sie noch – Leute die sich wehren:

Prioritäten:

Was NICHT dazu gehört: Schutz oder Verteidigung von Christen, egal wo, aber besonders im Nahen Osten!

ISISvernichtetChristenLetzte Woche wurde von ISIS der letzte Christ aus Mossul vertrieben.
Nach 2.000 Jahren gibt es dort keine Christen mehr.
In Nigeria tötete Boko Haram letztes Jahr 1.783 Christen
und hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres
1.631 Christen getötet.
Wo ist der Präsident?
Wo ist John Kerry?
„Es scheint keine zivilisierten Menschen zu geben
und böse Menschen scheinen zu dominieren!“
(Newt Gingrich)

Außenpolitisches:

Der Supermann hatte ja immer gerne Rat für Israel bereit. Auch zu den Tunneln der Terroristen. Jaakov Kirschen hat das so kommentiert:

DryBones2014-07-29

Islam kann und darf kein Thema und schon gar keine Ursache für etwas Schlechtes sein. Und so sucht Obama die Gründe für das Aufkommen des Islamischen Staats (IS, früher ISIS) im Irak und Syrien dem „Gefühl der Entfremdung der Öffentlichkeit unter den Regierungen“. Kommentar von Gateway Pundit: „Es ist einfach bizarr, dass er die Verbindung zwischen dem radikalen Islam und ISIS nicht begreift. Konservative in Amerika fühlen sich von Obamas Politik auch „entfremdet“, aber sie schlachten nicht die Bevölkerung ab.“

Und was ist mit Putin? Hm….

Putins Gewichte: mehr Aggression
Obama: Das ist doch gar nichts. Schau mal hier.
Obamas Luftballons: mehr Sanktionen

Aussagen über Obama:

Die einzige Möglichkeit, wie Putin durch Obama in Gefahr geraten kann, besteht darin, dass Putin die Tür zu einer Spendenveranstaltung blockiert, zu der Obama zu spät kommt.
(Quelle: twitter)

„Obama und Kerry hätten nach dem D-Day um einen Waffenstillstand ersucht.“ (Israel Matzav, 30.07.2014)

Mark Steyn über seinen Präsidenten:

Obama.MarkSteyn_he-can't

Obamas intelligente Entourage:
Joe Bidens Geografiekenntnisse sind so unschlagbar wir die seines Chefs: „Es gibt keinen Grund, dass die Nation [Staat] Afrika in die Reihe der wohlhabendsten Nationen [Staaten] der Welt eintreten kann oder sollte“, ließ er wissen. Dass Afrika kein Staat ist, sondern ein Kontinent mehreren Dutzend Staaten, weiß der Vize-Supermann offenbar nicht.

Geld für den Gazastreifen?

9. August 2014 um 10:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, EU-Europa, Europa, Europa+Nahost, USA | 1 Kommentar
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Der Krieg war noch nicht einmal ansatzweise in einem Waffenstillstand, da übeschlugen sich schon die USA und EUropa mit Ankündigungen, was der Gazastreifen an Geldern bekommen soll. Kommentar: (gefunden auf Facebook und eingedeutscht:)

MillionenDollarGaza

An die Studenten von Justice in Palestine – Brief einer wütenden schwarzen Frau

6. August 2014 um 11:00 | Veröffentlicht in USA | Hinterlasse einen Kommentar
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„Ihr habt nicht das Recht den Kampf meines Volks für eure schäbigen Zwecke anzuführen

Chloe Valdary, The Tablet, 28. Juli 2014

Die Studentenorganisation Students for Justice in Palestine (SJP – Studenten für Gerechtigkeit in Palästina) ist an vielen Universitäten bedeutend; sie predigt das Mantra „Palästina befreien“. Sie maskiert sich als Bürgerrechtsgruppe, obwohl sie es nicht ist. Stattdessen bin ich als Afroamerikanerin äußerst beleidigt, dass das Erbe meines Volkes für solch abstoßende Propaganda gestohlen wird. Es ist höchste Zeit die Agenda der SJP bloßzustellen und einige der Täuschungen aufzudecken, mit denen sie hausieren gehen.

  • Wenn du das Erbe der frühen islamischen Kolonialisten verkünden willst, die den Nahen Osten vergewaltigten und brandschatzten, die in der Region lebenden einheimischen Völker unterwarfen und ihnen ein Leben der Verfolgung und Erniedrigung aufdrängten – dann kannst du den Titel des „Freiheitskämpfers“ nicht beanspruchen.
  • Wenn du die rassistische Doktrin der arabischen Überlegenheit unterstützt und dir wünschst (als Folge dieser Doktrin) den jüdischen Staat zu vernichten, dann kannst du nicht behaupten, dass du die Vorurteile, mit denen du hausieren gehst, Formen legitimen „Widerstands“ sind.
  • Wenn deine Helden Kleriker sind, die in Gaza sitzen und den Genozid an einem Volk anzetteln; die ihre Kinder in der Hoffnung auf Dächer stellen, dass sie in Stücke gesprengt werden; die ihre Gangmitglieder mit Lob überhäufen, wenn sie erfolgreich jüdische Schuljungen ermorden und Ort bombardieren, an denen sich Juden versammeln – dann darfst du nicht behaupten, dass du so eine Art harmonischer Vertreter menschlicher Tugenden bist. Das bist du nicht.
  • Wenn zu deinen Aktivitäten gehört, dass du klagend über die inkompetente Leistung der Hamas-Raketenschützen und die in deren Folge immer noch lebenden Juden trauerst – deren Kinder nicht von ihren Raketen ermordet wurden; deren Gliedmaße ihnen nicht abgerissen wurden; und deren Ausweidung nicht verwirklicht wurde – dann kannst du nicht in Anspruch nehmen für Gerechtigkeit zu stehen. Du gibt vor untadelig zu sein. Das bist du kategorisch nicht.
  • Wenn zu deiner Vorstellung einer gerechten Sache das Zielen auf und die Einschüchterung von jüdischen Studenten an der Uni gehört, sich ihre Geschichte des Exils und der Wiederkehr anzueignen und sie in ein Porträt deiner selbst umzumodeln, dann kannst du nicht behaupten du würdest das im Namen der Bürgerrechte und der freien Meinungsäußerung tun.
  • Du kannst nicht Regime verteidigen, die ihr eigenes Volk ermorden, foltern und verfolgen, sie gezielt verarmt halten und Milliarden Dollar widerrechtlich aneignen, die dem Volk gehörten – und behaupten, du seist „pro-arabisch“. Das bist du nicht.
  • Du kannst kein System verteidigen, in dem Juden vom Erwerb von Land, vom Reisen in bestimmten Gebieten ausgeschlossen werden und so leben müssen, nur weil sie Juden sind – und behaupten, dass du Gleichheit für alle unterstützt. Du kannst dieses System nicht ermächtigen, indem du einen Boykott jüdischer Firmen, Geschäfte und Objekte forcieren – und dann behaupten, du seist „gegen Apartheid“ Das ist übel.
  • Du kannst nicht die kalkulierten und vorsätzlichen Bombenanschläge, Prügel und Lynchmorde jüdischer Männer, Frauen und Kinder rechtfertigen, indem du so verabscheuungswürdige Vorfälle als edle „Aufstände“ der Unterdrückten bezeichnest – das ist Rassismus. Das ist übel.
  • Du kannst nicht vorgeben als wären du und Rosa Parks in den 1960-ern dicke Kumpel gewesen. Rosa Parks war eine echte Freiheitskämpferin. Rosa Parks war

Coretta Scott King war Zionistin.

A. Phillip Randolph war Zionist.

Bayard Rustin war Zionist.

Count Basie war Zionist.

Dr. Martin Luther King Sr. war Zionist.

Tatsächlich unterschrieben sie und viele andere Männer und Frauen 1975 eine Brief, in dem es hieß: „Wir verurteilen die antijüdische schwarze Liste. Wir haben zu lange und zu schwer gekämpft, um Diskriminierung aus unserem Land mit den Wurzeln auszureißen, als dass wir jetzt herumsitzen, wenn Interessen des Auslands Fanatismus nach Amerika importieren. Nachdem wir derart unter solchen Vorurteilen gelitten hatten, betrachten wir die Bemühungen arabischer Staaten, die wirtschaftliche Macht ihres neu gewonnenen Ölreichtums dazu zu benutzen Geschäfte und Firmen zu boykottieren, die mit Israel Handel treiben oder jüdische Eigner, Geschäftsführer oder Manager haben und antijüdische Vorbedingungen für Investitionen in diesem Land durchzusetzen, als zutiefst abstoßend.“

Schau, mein Volk ist immer zionistisch gewesen, weil mein Volk immer für die Freiheit der Unterdrückten einstand. Du kannst dir als mit absoluter Gewissheit nicht die Geschichte meines Volks kulturell aneignen. Du hast nicht das Recht den Kampf meines Volks für deine schäbigen Zwecke ins Feld zu führen und du kannst nicht in unserem Namen Opferstatus vortäuschen. Du hast nicht das Recht den guten Namen meines Volks zu verleumden und deine Sache mit der von Dr. King in Verbindung zu bringen. Unsere zwei Sachen stehen einander diametral gegenüber.

Deine Sache ist die Antithese von Freiheit. Sie hat Hunderttausende Leben sowohl der Araber als auch der Juden gekostet. Sie hat diese Völker entzweit und hat Feindseligkeit zwischen ihnen geschürt. Sie hat zu seelischen Qualen, Folter, Tod und Vernichtung geführt.

Du hast natürlich das Vorrecht weiterhin Plattitüden für deine Sache zu benutzen. Du hast absolut das Recht Worte wie „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Freiheitskämpfer“ zu skandieren.

Du kannst diese Worte benutzen, solange du magst. Aber ich glaube nicht, dass du weißt, was sie bedeuten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.08.2014)

3. August 2014 um 21:50 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa, Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | 2 Kommentare
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Sonntag, 03.08.2014: Zahlen:
Samstag wurden 84 Raketen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 153 Terrorziele im Gazastreifen.
Bis Sonnenuntergang schossen die Terroristen 70 Raketen und Mörsergranaten auf Israel.
– Derzeit befinden sich 115 verletzte IDF-Soldaten in israelischen Krankenhäusern.
– Während der gesamten Operation wurden mehr als 1.800 Araber, 64 israelische Soldaten und 3 Zivilisten getötet.
– Heute (Sonntag) schossen die Terroristen 119 Raketen auf Israel (das sind 119 versuchte Morde an israelischen Zivilisten).

Kleine Anmerkung zu gestern: Die Terroristen schossen 11 Mörsergranaten aus der direkten Umgebung einer UNO-Schulein Zeitun im Gazastreifen.

Der britische Außenminister Philip Hammond bezeichnet die Lage im Gazastreifen als intolerabel. Sie werde zu mehr antisemitischen Angriffen auf britische Juden führen.

Die Hamas schwor am Samstag den Kampf gegen Israel fortzusetzen, bis sie ihre Ziel erreicht hat. (Anmerkung: In ihrer Charta hat sie ihre Ziele beschrieben – Vernichtung Israels und die Ermordung seiner Juden.)

Die Stadtverwaltung von Jerusalem veranstaltet einen Straßenverkauf von Waren von Einwohnern und Geschäftsleuten aus dem Süden.

Ban Ki-moon nannte die Schüsse auf eine Schule in Rafah „moralisch empörend und kriminell“. (Hat er über Raketen und Mörser auf israelische Zivilisten noch nicht so formuliert.)
Empört äußerten sich auch die USA, Großbritannien. (Die EU auch.)
Die IDF gab an, sie habe 3 Terroristen des PIJ in der Nähe der Schule beschossen.

Liebesgrüße der Fatah: Wir werden „Tel Aviv in einen Feuerball verwandeln“.

Offene Lüge der Hamas: „Wir haben niemals Raketen auf Zivilisten geschossen.“

Waffenstillstands-Heckmeck:
Der chinesische Außenminister forderte von Israel eine Ende der Offensive und die Aufhebung der Abriegelung des Gazastreifens.
Eine Delegation von Hamas und dem Palästinensischen Islamischen Jihad kam in Kairo an, um über eine Waffenstillstand zu sprechen.
EU: Waffenstillstand sofort. Außerdem muss Israel „proportional“ agieren. (Was immer das heißen soll.)

Montag, 04.08.2014:

Zahlen:
Am Sonntag schossen die Terroristen 119 Raketen und Mörsergranaten nach Israel. 8 Raketen wurden abgefangen. Die IDF traf 100 Terrorziele und zerstörte 2 Tunnel.
– bis 17 Uhr wurden von den Terroristen 31 Raketen auf Israel geschossen.
Montag schossen die Terroriten 86 Raketen nach Israel.

Die Hamas nannte den Terroranschlag in Jerusalem eine „willkommene lokale Initiative“.

Fatah-Terroristen prahlen damit, dass sie am Sonntag in Neve Tzuf eingedrungen sind. Die Bewohner des Hauses hatten sich gewehrt und die Angreifer vertrieben; die Terroristen behaupten dagegen, sie hätten „3 zionistische Siedler“ getötet und seien sicher zurückgekehrt.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Khaled Meschaal bekräftigte noch einmal: Es gibt keinen Waffenstillstand, solange die Forderungen der Hamas nicht erfüllt werden.
Großbritannien forderte von Israel einen bedingungslosen, sofortigen Waffenstillstand.
– Der Palästinensische Islamischer Jihad behauptet, innerhalb der kommenden Stunden werde vermutlich ein Waffenstillstand verkündet.
– Der spanische Außenminister: Die EU kann und muss sich mehr anstrengen, um einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu erreichen.
– Ein Mitglied der PA-Delegation in Kairo: Es besteht die Möglichkeit, dass bald eine vorläufige Waffenruhe ausgerufen wird, die als Einleitung zu Verhandlungen für eine dauerhafte Lösung dient. Es sei auch möglich, dass eine israelische Delegation nach Kairo komme.
PA-Quellen sagen, Ägypten versprach, dass es weiter darauf hin arbeitet die Blockade des Gazastreifens zu beenden.
Ägypten legte Israel am Montag die Forderungen der Palästinenser für eine Waffenruhe vor (Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen, Ende der Blockade, Entlassung von Häftlingen, Beginn eines Wiederaufbauprozesses).
Netanyahu forderte, dass die Wiederherstellung des Gazastreifens an dessen Entmilitarisierung gebunden wird.
– Der französische Außenminister fordert, dass die Welt im Nahen Osten eine Lösung erzwingt. Darüber hinaus wählte Mr. Fabius heftige Sprache gegen Israel („Gemetzel“, „Massaker“ usw.)
Al-Arabiya berichtete, Israel habe gesagt Israel, es sei zum Abzug aus dem Gazastreifen bereit, wenn es einen Waffenstillstand gibt.
Die PA lässt wissen, dass Ägypten am Dienstagmorgen (8 Uhr) einen Waffenstillstand verkünden wird. Es bestehe die hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine 72-stündige Waffenruhe ausgerufen werde.
Das Weiße Haus: Wir drängen auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen.
Die Hamas behauptet, sie würde einer dreitägigen Waffenruhe zustimmen; gleichzeitig forderte sie die Araber in Judäa und Samaria auf zu 3 Tagen Krawallen auf.
– Die Hamas bestätigte das Vorliegen eines Waffenstillstandsvorschlags; die Gruppe habe aber noch nicht darüber entschieden.
– Der ägyptische Außenminister hofft, dass der Waffenstillstand ein dauerhafter wird und die Stabilität wiederherstellt.
Regierungsquellen in Jerusalem sagte, man sei der Waffenruhe gegenüber positiv eingestellt. Etwas später wurde die Zustimmung Israels bekanntgegeben. Er soll um 8 Uhr Dienstagmorgen beginnen.
Die PA sagt, die (von Israel geforderte) Entmilitarisierung werde erst kommen, wenn die Besatzung endet. (Der Gazastreifen ist seit 2005 nicht mehr besetzt!)

Dienstag, 05.08.2014: Zahlen:
97 israelische Soldaten (Arutz-7: 109) werden stationär in Krankenhäusern behandelt.
– Während der Operation „Fels in der Brandung“ wurden 3.356 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen; die IDF traf 4.762 Ziele.
Die IDF gibt an, dass sie 900 Kombattanten getötet und 32 Tunnel zerstört hat.

Der Anführer beim Mord an den drei israelischen Teenagern wurde festgenommen; er hatte versucht mit falschen Papieren nach Jordanien zu fliehen. Im Verhör gab er zu, dass er der Kopf der Tat war und Geld dafür von der Hamas bekommen hatte.

Ein Hamassprecher wurde Samstagabend am Schifa-Krankenhaus von Einwohnern der Stadt geprügelt. Er musste von „Sicherheitskräften“ in Sicherheit gebracht werden, die die wütenden Araber verhafteten.

Ein indisches Fernsehteam beobachtete den Aufbau von Raketen zum Abschuss nach Israel in einem dicht besiedelten Gebiet, samt Abschuss kurz vor Beginn des Waffenstillstands.

Haniyeh: „Der Feind hat seine Ziele nicht erreicht. Was er militärisch nicht erreicht hat, wird er auch über die Verhandlungen nicht erreichen.“ Tolle Aussichten!

Ein französischer Reporter „entdeckte“ Raketenwerfer der Hamas – einen direkt neben einem Wohnhaus, einen weiteren neben einem UNO-Gebäude.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Ein hochrangiger Hamas-Vertreter ließ wissen, dass heute Abend indirekte Verhandlungen mit Israel beginnen sollen.
US-UNO-Botschafterin Susan Rice: Es ist wichtig, dass der 72-stündige Waffenstillstand genutzt wird, um mit der Lösung der Krise zu beginnen. Beide Seiten müssen dem verpflichtet bleiben und die Gelegenheit nutzen, um Verhandlungen zu beginnen.
– Warme (nutzlose) Worte der EU zum Waffenstillstand: „begrüßen“, „alle Seiten müssen…“, blablabla.
Ägyptische Unterhändler sagten den Delegierten der Hamas, der Bau eines Flughafens und eines Seehafens stehe nicht zur Debatte.

Mittwoch, 06.08.2014:

Zahlen:
Israel gibt an, dass die IDF zwischen 750 und 1.000 „Militante“ getötet und 4.762 Terrorziele zerstört hat. Die Terroristen haben 3.356 Raketen Richtung Israel geschossen und besitzen vermutlich noch ca. 3.000. 32 Tunnel wurden zerstört.

Den Tag über gab es mehrere Fehlalarme des Raketenwarnsystems.

Die IDF veröffentlichte weiteres Videomaterial, das Kriegsverbrechen der Hamas zeigt (Raketen aus Wohngebieten geschossen).

Ein Fatahvertreter drohte auf einer „Demonstration“ palästinensischen Geschäftsleuten: Sie haben zwei Wochen Zeit alle israelischen Waren aus ihren Geschäften zu entfernen, sonst würden diese „zerschlagen“. Außerdem drohte er Israelis, sie würden es nicht überleben in Palästinensergebiete zu fahren.

Die Issedin-al-Qassam-Brigaden der Hamas schworen, dass sie die Raketenschüsse am Freitagmorgen um 8 Uhr wieder aufnehmen werden; dann läuft der derzeitige Waffenstillstand offiziell aus.

Immer mehr Journalisten offenbaren (vor Ort oder nach Verlassen des Gazstreifens), wie die Hamas aus zivilen Gebieten heraus ihre Raketen verschoss.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Ägypten schlug angesichts von Fortschritten bei den aktuellen Gesprächen vor den Waffenstillstand von 72 auf 120 Stunden zu verlängern.
Jordanien ließ eine revidierte Version der bereits vorgeschlagenen UNO-Resolution zirkulieren, mit der aufgerufen wird „alle Gewalt und Feindseligkeiten gegen Zivilisten einzustellen“.
Die USA „erwarten“, dass sie an den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Israel und der PA teilnehmen werden.
– Zu Beginn der Gespräche in Kairo schwor die Hamas, es werde niemals eine Entwaffnung mit ihr geben und jeder, der das versucht, werde getötet.
– Die IDF hat 30.000 Reservisten aus dem Dienst nach Hause entlassen. 55.000 bleiben am Gazastreifen.
– Während Israel in Kairo wissen ließ, dass es einer Verlängerung der Waffenruhe zustimmen würde, lehnte die Hamas das ab.

Donnerstag, 07.08.2014:

Zahlen:
Während der Operation Schützende Schneide wurden von den Terroristen 3.360 Raketen geschossen; 2.303 schlugen in Israel ein, 475 im Gazastreifen. 584 Raketen wurden von der Eisernen Kuppel abgefangen. 260 Raketen wurden aus Schulen geschossen, 50 aus Krankenhäusern, 127 von Friedhöfen aus, 160 von Moscheen.
– 32 Tunnel wurden zerstört, 4.762 Terrorziele, 191 Waffeneinrichtungen und 977 Kommandozentralen getroffen. Mehr als 750 Terroristen wurden getötet.
– Der Gazakrieg vom Juli/August hat Israels Wirtschaft $1,44 Milliarden gekostet.
– Der Krieg brachte gut 700 zusätzliche Reporter nach Israel und in den Gazastreifen.
– Die (antiisraelische) Reporterin Jodi Rudoren von der New York Times hat vom Gesundheitsministerium der Hamas Opferzahlen bekommen. Diese bestätigten die israelischen Angaben zu den Toten im Gazastreifen. Von „wahllosem Schießen auf Zivilisten“ kann damit nicht mehr die Rede sein (was die Hetzer aber nicht davon abhalten wird…).

Friedensgrüße der Fatah-Friedenspartner: „Vertreibt die Besatzer von allem dem reinen Land zwischen Fluss und Meer.“

Ein Hamasnik, der ungenannt bleiben wollte, bestätigte, dass die Terrorgruppe während des Krieges mehrere Dutzend der Kollaboration Verdächtigte tötete; sie sollen den „Widerstand“ behindert oder Israel mit Informationen versorgt haben. (Kriegsverbrechen – wo ist die Empörung?)

Aus den Ruinen von Schuja’iya wurde die Leiche des hochrangigen Hamas-Mitglieds Eyman Taha geborgen. Palästinensische Quellen berichten, dass er nicht durch israelisches Feuer umkam, sondern hingerichtet wurde, weil ihm Spionage für Ägypten vorgeworfen wurde.

Der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Gaza berichtet, dass das Grundstück seiner Kirche, auf dem Hunderte Palästinenser Zuflucht gesucht hatten, von der Hamas genutzt wurde, um Raketen nach Israel zu schießen.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Hamas: Wir werden Israels Forderungen nach Entwaffnung nicht einmal zuhören.
Ein deutscher Diplomat sagte, Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollten dabei helfen den Übergang Rafah zu öffnen.
– Ismail Haniyeh betonte erneut, dass die Waffenruhe nicht verlängert wird.
Ägypten: Israel hat der Freilassung von Häftlingen zugestimmt, besteht aber auf der Demilitarisierung.
Hamas-Sprecher Mushir al-Masri sagte auf einer Kundgebung: „Der Krieg ist nicht vorbei.“
Ägypten: Der PA-Vertreter droht mit Rückzug aus den Gesprächen, sollte die Hamas keine „Flexibilität“ zeigen.
Avigdor Lieberman drängt die EU, sie solle Inspektoren an die Grenze zwischen Gaza und Ägypten schicken. („Keine Soldaten oder Polizisten, sondern Inspektoren.“)

Die Israelis warten im Moment eher ab, was kommt:

Freitag, 08.08.2014:

Zahlen:
Seit dem Morgen flog die Luftwaffe Angriffe auf 47 Terrorziele (19:45 Uhr).
Stand 20 Uhr: Seit 8 Uhr morgens schossen die Terroristen 57 Raketen auf Israel. Mindestens 2 Raketen fielen noch im Gazastreifen. Die IDF beschoss 51 Terrorziele, außerdem 3 Terroristen direkt.

Tawfiq Tirawi, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah (Friedenspartner!), rief dazu auf die Juden ins Meer zu treiben

Hamas und Al-Jazira sagen, die Terror-Tunnel seien noch intakt.

Ban Ki-moon ist enttäuscht, dass die beiden Seiten sich nicht auf eine Verlängerung der Waffenruhe einigen konnten. Er verurteilte das erneute Raketenfeuer auf Israel.

Ein Sprecher des Palästinensischen Islamischen Jihad droht: „Israel wird die Folgen zu tragen haben, wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden.“

Waffenstillstands-Heckmeck:
Hamas und PIJ kündigten an die Waffenruhe nicht zu verlängern, weil Israel ihre Forderungen nicht erfüllt hat.
Am frühen Morgen hieß es von arabischen Offiziellen noch, die Ruhe werde ohne Vereinbarung fortgesetzt, obwohl Israel und die Hamas keine Einigung erzielten.
– Kairo verlangte eine Verlängerung der Waffenruhe um 72 Stunden auch ohne Vereinbarung.
– Die israelische Delegation hat nach der Erneuerung des Raketenterrors die Gespräche in Kairo verlassen und ist abgereist.
Die USA drängen „die Seiten“ darauf eine Waffenruhe zu vereinbaren.

Samstag, 09.08.2014:

Zahlen:
11 Uhr: Seit 7 Uhr schlugen 10 Raketen in Israel ein.
Stand 20:30 Uhr: 50 israelische Luftangriffe, 5 arabische Tote (davon 2 Terroristen auf einem Motorrad, gezielt angegriffen), 23 Raketen schlugen in Israel ein.

Chris Gunness von der UNRWA: Die Blockade des Gazastreifens muss enden, damit der Wiederaufbau beginnen kann und eine politische Lösung des Konflikts muss her. (Der macht die Rechnung ohne die Terroristen – oder spielt dasselbe üble Spiel wie die Terroristen.)

Ägyptische Quellen sagen, Israel habe die Freilassung von 25 Häftlingen im Tausch für die Leichen(teile) zweier Soldaten angeboten.

Hamas droht mit einem Abnutzungskrieg und bezeichnet Israel als unversöhnlich.

Waffenstillstand:
– Das US-Außenministerium gibt sich voller Hoffnung, dass „die Seiten“ in den kommenden Stunden einen Waffenstillstand erzielen (Meldung von Mitternacht)
Hamas-Sprecher Fawzi Barhoum warnte, es werde „keine Zugeständnisse an Israel“ geben. Die „Unnachgiebigkeit des Aggressors“ wird diesem nichts bringen.
Eine französische Quelle berichtete, die palästinensische Delegation in Kairo habe zugestimmt die Frage eines Seehafens im Gazastreifen zu vertagen und die Kontrolle des Übergangs Rafah der PA zu übergeben. (Fragt sich, ob Hamas/PIJ da wirklich mitgerechnet werden können.)
– Sonntag soll eine israelische Delegation in Kairo eintreffen. Verhandlungen soll es aber nur geben, wenn das Raketenfeuer aufhört.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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