Obama kloppen

19. Oktober 2014 um 12:30 | Veröffentlicht in Karika-Tour, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Aua: 9 von 10 Amerikanern, die wahrscheinlich im November wählen werden, sind der Meinung, dass die Regierung weder für persönliche noch für wirtschaftliche Sicherheit zu sorgen in der Lage ist. Sogar bei den Demokraten beträgt die Quote derer, die Vertrauen in die Regierung haben, nur 27%!

Vorhersage – H.L. Mencken (1880-1956) am 26. Juli 1920 in einem Editorial in der Baltimore Sun:

„Während die Demokratie perfektioniert wird, repräsentiert das Amt des Präsidenten immer stärker die innere Seele des Volkes. Eines großen und herrlichen Tages werden die einfachen Leute des Landes den Wunsch ihres Herzens erreichen und das Weiße Haus wird von einem ausgesprochenen Deppen und völlig narzisstischen Idioten bewohnt sein.“

Wahlkampf (für die „Midterm elections“) – Obama ans die Amerikaner: Es geht dem Land besser als vor sechs Jahren, die Leute fühlen das nur nicht. Ah ja…

Definiere: Terrorist. Hier das, was das Obama-Weiße Haus dazu zu sagen hat:

Obama.defining-terrorists

Wie Obama Verantwortung übernimmt:

Die Lage im Irak ist allein Maliki schuld und die US-Geheimdienste haben alles unterschätzt und waren auf dem ganz falschen Dampfer – so die Quintessenz dessen, was Obama über die Lage dort und den IS zu sagen hatte. Selbstkritik? Ach woher!

Was ist mit Ebola? Hm, das hier?

Obama.Ebola-Gefahr

Meine lieben Mitbürger, es gibt keinen Grund zur Panik.
Obamacare gilt auch für Ebola.


Links: Wie der Ebola-Virus aussieht…
Rechts: Wie unsere Antwort aussieht…

Frosch Kermit hat da einen Gedanken:

Mir scheint, wir würden verdammt viele Probleme lösen,
wenn wir Flüge aus Ebola-Ländern zwingen würden
zuerst in Washington DC zu landen.

Tägliche Briefings über das Geschehen in der Welt, insbesondere die Briefings der Geheimdienste, hat Obama ja weitgehend nicht interessiert – er hat sie überwiegend geschwänzt.

Warum? Vielleicht darum:

Obama.dailybriefings

Das hier ist typisch:

(Schild am Stuhl: Bin Spenden sammeln)

Obama und Israel:

Was ist das Schlimme im Nahen Osten? Das hier:

Obama.Gift-in-Nahost

Vergleiche:

Obamas Weißes Haus versucht den IS zu diskreditieren und Leute davon abzuhalten sich ihm anzuschließen. Dazu gibt es sogar einen eigenen Twitter-Feed, ThinkAgainTurnAway. Und der brachte neulich diesen „Knaller“:

#ISIS-Henker jetzt in Syrien in Frankreich als Hasch rauchender Nachtclubbesucher und nicht praktizierender Muslim bekannt.

Nette Idee – aber vielleicht sollten sie sich überlegen, ob so etwas nicht nach hinten losgehen könnte. Oder haben die keine Ahnung, wer da im Weißen Haus residiert?

Aussagen über Obama:

Obama.Traum-Albtraum

Obama.Hund

Obama.apologizes-to-MuslimsVier Amerikaner wurden in Libyen ermordet, von Muslimen…
Obama entschuldigte sich bei den Muslimen.

Noch eine Anmerkung:

Nur um das klarzustellen:
Der Typ, der unsere Krankenversicherung beseitigte,
dann Ebola losließ,
will euch wissen lassen,
wie gefährlich die Politik der Republikaner ist.

Der Feind meines Feindes ist mein Feind

14. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Islamstaaten, Muslime, Palästinenser, USA | 1 Kommentar
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Yoram Ettinger, Israel HaYom, 3. Oktober 2014

Die Vorstellung, dass der Feind meines Feindes mein potenzieller Verbündeter ist, liegt der westlichen Politik des Jahres 2014 gegenüber dem Iran zugrunde – dieser ist ein Feind des Islamischen Staats. Sie lag der US-Politik gegenüber Iraks Saddam Hussein – dem Feind des Iran – bis zu seiner Besetzung Kuwaits am 2. August 1990 zugrunde.

Die unverantwortliche Politik 1990 dem Irak gegenüber löste einen konventionellen Konflikt aus, der den US-Steuerzahler $1,25 Billionen kostete, 4.500 militärische Tote der USA, ein Anschwellen islamischen Terrorismus gegen die USA und einen dramatische Destabilisierung des Persischen Golfs. Die fehlgeleitete Charakterisierung des Iran könnte einen atomaren Konflikt schaffen – mit Mega-Billionen Dollar Kosten für den US-Steuerzahler, einem nie da gewesenen Level an Todesopfern, einer Sturmflug an globalem islamischem Terrorismus gegen die USA und tektonischen Eruptionen des Irrsinns über den gesamten Globus.

1989/90, gegen Ende des Irak-Iran-Krieges, stellte die US-Administration Iraks Saddam Hussein – den Feind des Feindes der USA, des Iran – als potenziellen Verbündeten dar, was Bagdads strategische Möglichkeiten über ein geheimdienstliches Informationsaustausch-Abkommen, Lieferung sensibler Dual-Use-Systeme und der Verlängerung von $5 Milliarden Darlehens-Garantieren verbesserte. Statt Saddams regionale Manövrierfähigkeit und inhärenten, gewalttätigen, megalomanischen Expansionismus zu beschränken, entschied sich die US-Administration Saddams im Kern imperialistische, schurkische, radikale Anti-USA-Ideologie zu ignorieren, die den Irak-Iran-Krieg auslöste.

Der große historische, ideologische, komplexe Kontext wurde von einer eng gefassten und simplizistisch gestalteten Tagespolitik übernommen. Die Leichtfertigkeit des „der Feind meines Feinds ist mein potenzieller Verbündeter“ wurde durch intensiven diplomatischen Verkehr zwischen den USA und dem Irak unterstrichen. Ein Beispiel ist Saddams Treffen mit Botschafterin April Glaspie am 25. Juli 1990, das Saddam überzeugte, er könne ungestraft in Kuwait einmarschieren.

Damit führte eine abwegige US-Politik zur Plünderung Kuwaits durch den Irak und folglich zum ersten Golfkrieg (1991), zum Zweiten Golfkrieg (2003-2010) mit seinen verheerenden Kosten und möglicherwiese zu einem dritten Golfkrieg.

Der Sieg des Wunschdenkens über die Realität war auch die Grundlage für Israels Politik von 1993 gegenüber der PLO – dem Feind der Hamas – von der gutgläubig erwartet wurde, dass sie sich auf Israels Seite im Krieg gegen den palästinensischen Terrorismus schlagen würde, als Gegenleistung für die beispiellosen territorialen Zugeständnisse Israels im Oslo-Prozess. Stattdessen ist Israel seit 1993 Opfer einer nie da gewesenen Welle antiisraelischen PLO/Hamas-Terrorismus gewesen, verstärkt durch tagtägliche Hass-Bildung und Hetze in Mahmud Abbas‘ Schulen, Moscheen und Medien, sowie ein starker Anstieg des Terrorismus von 2000 bis 2003, die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006, die Kriege 2012 und 2014 gegen den palästinensischen Terrorismus im Gazastreifen.

Die Annahme „der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Freund“ unterschätzt die folgenden endemischen, einzigartigen Charakterzüge des Iran der Ayatollahs und Mullahs: die zwanghafte, den Kern bildende, islamische, herrenmenschliche, megalomane, gegen Nichtgläubige gerichtete, antiamerikanische Ideologie; die Wahrnehmung der USA als „großer Satan“ und Haupthindernis für einen imperialen islamischen Iran; die innigen militärischen Verbindungen mit Amerikas Feinden und Gegnern; die Förderung globalen antiamerikanisch-jihadistischen Terrorismus, einschließlich dem im Irak und Afghanistan; eine 30-jährige Erfolgsbilanz der Nichteinhaltung und Täuschung in ihren Verhandlungen mit dem Westen; die Schlüsselrolle des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani bei der Täuschung des Westens; die klare und gegenwärtige Gefahr, die ein atomarer Iran für das Überleben von Saudi-Arabien und anderen proamerikanischen, Öl produzierenden arabischen Regime und der globalen und inneren Sicherheit, nationalen Sicherheit und Wirtschaft; der Einfluss der iranischen Besatzung der schiitischen Teile des Irak auf die Stabilität am Golf; die ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen durch Irans tyrannisches, skrupelloses Minderheitsregime, das während des irakisch-iranischen Kriegs 500.000 Kinder in Minenfelder schickte, um diese zu räumen; und die Ineffektivität von Sanktionen sowie jeglicher diplomatischer Option, wenn sie auf Schurkenregime angewandt werden, die auf Dominanz aus sind und friedliche Koexistenz ablehnen.

Die Weltsicht des „Der Feind meines Feindes ist mein potenzieller Verbündeter“ ist von denselben außenpolitischen Establishments genährt worden, die den Nahen Osten systematisch falsch verstanden haben: sie haben den Aufstieg des Islamischen Staats falsch beurteilt; den Willen der arabischen Verbündeten zu kämpfen und die Möglichkeiten des irakischen Militärs überschätzt; die Entwicklungen in Syrien unterschätzt; den arabischen Tsunami als „Arabischen Frühling“ willkommen geheißen, der ein Übergang zur Demokratie sei; die Palästinenserfrage zur Kernfrage der Turbulenzen im Nahen Osten und Kronjuwel der Gestaltung der Politik zu Arabien gekrönt; den Sturz des proamerikanischen Präsidenten von Ägypten, Hosni Mubarak, unterstützt; dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sissi die kalte Schulter gezeigt; die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas 2006 in Gang gebracht; Yassir Arafat und Mahmud Abbas 1988 legitimiert und sie 1993 als Friedensbotschafter begrüßt; die palästinensisch-iranische Hass-Erziehung als effektivste Fertigungslinie des Terrorismus und authentischste Reflexion der jeweiligen Führung unterschätzt; Saddam Hussein 1990 hofiert; Israel dafür bestraft, dass es 1981 den Atomreaktor des Irak zerstörte, was den USA 1991 einen Atomkrieg ersparte; den proamerikanischen Schah des Iran im Stich gelassen und den Aufstieg des antiamerikanischen Ayatollah Ruhollah Khomeini willkommen geheißen; 1977 anfangs gegen die direkten Friedensverhandlungen von Premierminister Begin mit Ägypten opponiert; usw.

Die mangelhafte Bedrohungsbewertung eines atomaren Iran hat Teherans Ayatollahs und Mullahs zu den Top-Nutznießern der Konfrontation mit dem Islamischen Staat gekrönt und sie mit dem belohnt, was sie am meisten wollten: zusätzlicher Zeit, die sie brauchen, um atomare Fähigkeiten zu gewinnen.

Realitätschecks und gesunder Menschenverstand deuten darauf hin, dass die USA keinen potenziellen Verbündeten in der Schlacht zwischen dem Iran und dem Islamischen Staat haben. Beide sind eingeschworene Feinde (offen für taktische, provisorische Verhandlungen und Waffenstillstände), die auf islamische Überlegenheit, Terrorismus und „Tod Amerika“ erpicht sind.

Das Wesen der Ayatollahs und Mullahs einerseits und die Annahme, dass sie potenzielle Verbündete der USA sind andererseits stellen ein selbstzerstörendes Oxymoron dar, das einen vernichtenden nuklearen Preis mit sich bringen könnte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.10.2014)

12. Oktober 2014 um 21:50 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.10.2014:

Weil Tausende Juden anlässlich des Laubhüttenfestes zu Gebeten zur Westmauer strömen, schloss die Polizei den Tempelberg für (alle) Besucher und sperrte Straßen um die Altstadt von Jerusalem für Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind die verstärkt von den Arabern betriebenen gewalttätigen Zusammenstöße der letzten Tage, die mehr Gewalt befürchten lassen.

Wegen der Terror-Steinwürfe auf die Straßenbahn von Jerusalem können derzeit nur 14 der 23 Züge eingesetzt werden. Der Rest ist beschädigt.

Fatah-Führer versicherten ihrem Volk, dass der Krieg gegen Israel nicht zu Ende ist. Die Teilnahme am „Friedensprozess“ bedeutet nur, dass die Gewalt vorläufig eingestellt wurde.

Der russische stellvertretende Außenminister versprach den PA-Granden ihren Resolutionsentwurf für einen Zeitplan des israelischen Abzugs aus Judäa und Samaria im UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Geber-Konferenz in Kairo:
Mahmud Abbas sprach am Beginn der Geberkonferenz in Kairo und forderte die Staatengemeinschaft auf $4 Milliarden für den Gazastreifen zu spenden. In den letzten drei Operationen Israels gegen den Gazastreifen seien 80.000 Gebäude zerstört worden; die Aggression gegen den Strip sei nicht zu tolerieren. John Kerry hat schonmal $212 Millionen zugesagt. Bedingungslos, während Ägypten den Wiederaufbau von „dauerhafter Ruhe“ abhängig machen will.
– Abbas konnte natürlich nicht anders: Diese Konferenz sei wegen der gescheiterten Gespräche nötig geworden und diese seien an Israels Sturheit und fortgesetzten Besetzung palästinensicher Gebiete einschließlich Jerusalems gescheitert… blablabla.
– Vor Beginn der Kairo-Konferenz gab die Hamas nochmal die Marschrichtung für die Zukunft bekannt: „Wir werden euch nicht im Land lassen“, hieß es in Richtung der Juden. Auch werden sie ihre Waffen nicht aufgeben, schließlich seien sie näher daran die Israelis und ihre Führer zu besiegen als jemals zuvor.
Qatar will 1 Milliarde Dollar geben. Ban Ki-moon will Dienstag in den Gazastreifen reisen, um „von der Bevölkerung selbst direkt“ zu erfahren, was gebraucht wird (als wenn er da von der Hamas nicht nur Hamasniks bzw. Leute vorgesetzt bekäme, die nicht offen zu reden wagen…)
– Nach Angaben des norwegischen Außenministers wurden von internationalen Geberstaaten $5,4 Milliarden für den Gazastreifen zugesagt, von denen die Hälfte in den Wiederaufbau gehen sollen, die andere Hälfte in nicht weiter benannte Hilfen für Palästinenser. Der Minister verlas eine Abschlusserklärung der Konferenz. Die VAE und Kuwait wollen je $200 Millionen geben.
– Die Hamas jubelt: Sie hat einen (PR-) Sieg im Krieg gegen Israel errungen.

Montag, 13.10.2014:

Ban Ki-moon kritisierte „Provokationen“ auf dem Tempelberg – aber nicht die der Araber, sondern er drosch auf die israelische Polizei ein! Er „beklagte“ (beschimpfte Israel) auch den Siedlungsbau – einen Tag, nachdem der israelische Minister für Wohnungsbau zugegeben hatte, dass es einen stillschweigenden Baustopp in den „Siedlungen“ gibt.
Daneben warf er Netanyahu vor, der Status quo könne nicht beibehalten werden. Der Premier müsse Führung zeigen und harte Entscheidungen treffen – nämlich die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wieder aufnehmen und einen „Palästinenserstaat gründen, einschließlich des vollständigen Abzugs aus den besetzten Gebieten“. (Harter Entscheidungen verlangte er von Abbas aber z.B. nicht!)

Netanyahu musste Ban grundlegende Logik beibringen: Israel hat jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens verlassen, also kann die Besatzung nicht der Grund für den Krieg im Juli/August gewesen sein.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar hatte die Stirn zu behaupten, der Tempelberg sei für Juden nicht heilig. Deshalb sollte ihnen das Betreten des Bergs verboten werden. Sie hätten dort nichts zu suchen.

Dienstag, 14.10.2014:

Mahmud Abbas droht wieder, die Kontakte zu Israel zu kappen, sollte sein jüngster einseitiger Schritt bei der UNO keine Folgen nach seinem Geschmack haben. Dann würde er Netanyahu sagen, er solle in der „Westbank“ übernehmen, die PA aber nicht auflösen und alles einseitigen Schritte bei der UNO vorantreiben, bei dem vor allem der Sicherheitsrat eine Deadline für den israelischen Abzug setzen soll.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wurden einem Einwohner von Itamar von arabischen Dieben Ziegen aus seiner Herde gestohlen. Obwohl die Diebe von Überwachungskameras beobachtet wurden, unternahm die Polizei nach Angaben des Bestohlenen wieder nichts.

Ban Ki-moon findet die Zerstörung im Gazastreifen „unbeschreiblich“. Weit schlimmer als das, was er 2009 sah. Fragt sich nur, ob er nicht mal in Syrien oder anderen Gebieten Vergleichsbesuche machen sollte, um zu sehen, was Assad oder ISIS so machen. Oder die Russen in Tschetschenien gemacht haben. Oder Boko Haram in Nigeria. Oder…
Dem UNO-Generalsekretär wurde eine Tour in einem Terrortunnel gegeben. Er war „geschockt“ – und forderte umgehend „Friedensgespräche“, damit man in Harmonie miteinander leben könne – während die Hamas den Tunnelbau schon wieder gestartet hat.

Ein Hamas-Grande erwartet den baldigen Austausch von Terroristen gegen die Leichen zweier israelischer Soldaten. Es gebe „gute Omen, dass die Besatzung nachgibt, ob sie das nun mögen oder nicht, wie sie es früher auch gemacht haben“.

Mittwoch, 15.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Donnerstag, 16.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Die PA lässt wissen, dass sie „bis Ende des Monats“ dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zur Forderung des Abzugs Israels aus Judäa und Samaria vorlegen wird.

Der Chef der Arabischen Liga will noch diesen Monat eine „Solidaritätsmission“ in den Gazastreifen führen.

Freitag, 17.10.2014:

John Kerry: Es ist unbedingt erforderlich, dass die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden. Schließlich ist kein Frieden eine „Erniedrigung“ und treibt die Rekrutierung für den Islamischen Staat an. Gibt ja auch sonst keine Gründe!

Khaled Meschaal: Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu übernehmen und die Araber dürfen das nicht zulassen.

Nach Meinung von Mahmud Abbas sollte Juden der Zugang zum Tempelberg verboten werden. Ihnen sollte „mit allen Mitteln“ der Zugang verwehrt werden, sie hätten kein Recht ihn zu betreten und zu schänden. (Merke: schon die Anwesenheit eines Juden „schändet“ den angeblich Muslimen heiligen Ort.)

Heckmeck:
Abbas verspricht: Der Waffenstillstand bleibt dieses und nächstes Jahr. Na, wenn’s nicht länger sein soll…

Samstag, 18.10.2014:

Die PA verhaftete 2 (arabische) Journalisten, die eine antiisraelische Demonstration in Nablus beobachteten.

Der mit der Verteidigung der maritimen Grenzen beauftragte Offizier warnt, dass die Ausdehnung der Fischereizone vor dem Gazastreifen für Israel gefährlich ist. Sie stellt eine Gefahr für Israels Gasförderung dar, für Schiffe, die in Aschdod anlegen (wollen). Er nannte den Strand des Gazastreifens „einen einzigen großen Tunnel“.

Die PA drängt beim UNO-Sicherheitsrat darauf, den November 2016 als Termin festzulegen, bis zu dem Israel aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Mahmud Abbas geifert weiter: Die PalAraber sollten den Tempelberg Jerusalems gegen besuchende Juden bewachen; diese Besucher bezeichnete er als „Viehherde“.

Obamas Krieg gegen Israel

12. Oktober 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Daniel Greenfield, FrontPageMag, 13. Februar 2014

Hätte die Außenpolitik der Linken dieser Tage ein Motto, dann lautete dieses: „Boykottiert Israel, nicht den Iran.“ Das zweierlei Maß, so verlogen, dass es abstoßen ist, ist auch das Motto von Obamas Außenpolitik, die wohlwollend mit der einen Hand das iranische Atomprogramm segnet, während sie mit der anderen– ebenfalls im Namen des Friedens – Israel Zugeständnisse an die Terroristen abwürgt.

Beide Friedenspläne laufen auf katastrophale Weise nach Plan.

Der Iran hat klar gemacht, dass er nichts abbauen wird und dass er mit der Entwicklung von ballistischen Raketen und Atomtechnologie weitr machen wird. Seine Militärkommandeure drohen damit die USA anzugreifen und prahlen, dass ihre Schiffe jetzt auf Amerikas Ozeanküsten zugreifen können.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat die letzten Reste an Demokratie abgelegt, während ihre Führer das zehnte Jahr einer vierjährigen Amtszeit beginnen und seine gewählte Legislative zugunsten des PLO-Rats ausrangiert wurde. Statt einerr repräsentativen Regierung zu haben, ist die PA auf das zurückgefallen, was sie immer war: die PLO.

Ein Palästinenserstaat ist in das Hirngespinst eines Traums zurückgegangen, weil Wahlen eine weit entfernte Erinnerung geworden sind und die Hamas weiter den Gazastreifen hält, womit der PLO-Mafia die Westbank bleibt, um ihr Monopol auf Zigaretten und weitere Konsumgüter zu behalten, während sie westliche Hilfsgelder an ihre Terrormilizen austeilt.

Je mehr Kerry Israel unter Druck setzt, desto kriegerischer sind die PLO-Führer geworden. Offizielle der Fatah haben Kerry beschuldigt zu drohen Abbas zu vergiften, den derzeitigen Präsidenten auf Lebenszeit der palästinensischen Autonomiebehörde. Die Anschuldigung ist lächerlich, aber die PLO fühlt sich wie der Iran von amerikanischer Schwäche ermutigt. Je softer amerikanische Macht wird, desto härter schlagen seine Feinde zu.

Obama Inc. hat sein Augenmerk jedoch nur auf Israel gerichtet. Seine Offiiellen und sein Medienapparat in New York und Washington haben sich entschieden Israels Premierminister persönlich für jede Kritik an Kerry und Obama haftbar zu machen – nicht nur für die israelischer Juden, sondern auch die von amerikanischen Juden.

Ein offizieller Vertreter von Obama Inc. sagte, Obama und Kerry seien verstört über „jüdischen Aktivismus im Kongress“ und dass die Administration Israel von ihrem Missfallen wegen „Kritik an ihnen durch amerikanische Juden“ informiert habe. Netanyahu für die Kommentare amerikanisch-jüdischer Leiter verantwortlich zu machen, ist einen üble Alinsky-Taktik, mit der Obama Israel als Geisel nimmt, um innenpolitische jüdische Kritik zum Schweigen zu bringen. „Halt’s Maul oder Israel kriegt Zunder.“

Die ständige Überwachung und Unterdrückung israelischer Kritik war derart überzeugend, dass Kerrys Betreuerin, Jen Psaki, eine Comedy-Video verurteilte, das sich über dessen desaströse Diplomatie lustig machte, die von einer politischen israelischen Gruppe veröffentlicht wurde, die Erwartungen diskutierte, dass israelische Führungspolitiker Kritik an Kerry an die Leine legen würde.

Psaki beschrieb Kritik an Kerry als „keinen Angriff auf ihn, sondern einen Angriff auf den Prozess. Und natürlich finden wir diese Art Rhetorik inakzeptabel.“ John Forbes, Kerry ist zur lebenden Verkörperung von Frieden geworden. Der Friedensprozess, ob nun im Iran oder in Israel, ist auf Frieden reduzierbar geworden. Dagegen zu sein bedeutet gegen Frieden zu sein und Krieg zu unterstützen. Und Kerry ist auf den Prozess und daher auf Frieden reduzierbar geworden. Ludwig XIV. hatte nur beansprucht der Staat zu sein. Kerry beansprucht Frieden zu verkörpern.

Derweil gibt Kerry schwach versteckte Drohungen über internationale Boykotte und Intifadas an Israel ab, während der Jerusalem der PLO verspricht.

Das Fehlen von Alternativen ist Thema beider Friedenspläne. Sanktionen gegen den Iran bedeuten Krieg, behauptet Obama. Keinen Deal zu erzielen, der den Iran sein Atomprogramm behalten lässt, bedeutet Krieg. Und so bleibt auf wahrhaft chamberlainische Weise die einzige Alternative zu Krieg jedes Angebot zu akzeptieren, das der Feind macht.

Die Bereitschaft jeglichen Deal zu akzeptieren ist die traditionelle Verhandlungshaltung der Verlierer eines Krieges, doch wenn jede Alternative zu einem Friedenshandel als inakzeptabel betrachtet wird, kommen die Friedensverhandler als Verlierer eines Krieges an den Verhandlungstisch, der nicht ausgefochten wurde, weil sie bereits kapituliert haben, ohne das aber so zu nennen.

Als der Senat versuchte ein wenig parteiübergreifenden Druck auf den Iran auszuüben, begann Chris Hayes von MSCNBC die risiege jüdische Kriegsverschwörung brandmarken und die Linke der bereits linkslastigen Medien kreischte, wir würden von den zionistischen Kriegstreibern in einen Krieg gestürzt. Dieselben Medienorgane, die Israel-Boykotten Gehör verschaffen, skandieren in wütendem Einklang, jeder Boykott des Iran sei ein Kriegsakt.

Jeder gute Progressive in Obama Inc. und seinem Medienkorps weiß, dass der Iran – der Amerikaner als Geiseln nahm und hunderte Amerikaner ermordete – Opfer amerikanischer Außenpolitik ist, während Israel, das für einen niemals kommenden Frieden in nicht zu verteidigendes, zerbröckelte Territorium aufgeteilt werden soll, deren Nutznießer ist. Die terroristischen Friedensprozesse funktionieren nicht, aber das sollten sie auch nie.

Der Friedensprozess mit der palästinensischen Autonomiebehörde hat immer versagt, weil er immer versagen sollte. Frieden war die Große Lüge, nach der Israel immer streben sollte; es kam aber nie nahe genug, um ihn zu erreichen, zerschnitt sich mit den blutigen Messern der Unterhändler in der Hoffnung in Stücke, dass es der Welt seine Moral beweisen könne. Es stirbt dafür, dass man ihm erlaubt zu leben. Der Deal mit dem Iran ist mehr davon.

Vielleicht gibt es in Obamas Blut genug Farbe, dass er wirklich einen Welt ohne Atomwaffen haben will, aber wenn die USA ihre atomaren Fähigkeiten behalten soll, dann hält er es wie Oppenheimer und die übrigen Wissenschaftler, die der UdSSR halfen die Bombe im Namen des Weltfriedens zu bekommen: Für den Weltfrieden will er, dass der Iran die Bombe hat.

Premierminister Netanyahu glaubte, er könnte in der Lage sein den einen Friedensprozess für einen anderen einzutauschen, aber ist nie in der Lage gewesen im Tausch für Zugeständnisse an Terroristen Sanktionen gegen den Iran zu bekommen. Stattdessen hat er das schlimmste Schnäppchen gemacht, indem er seinen selbst verursachten Faustschlag ins Gesicht gegen einen Tritt des Feindes in die Zähne tauschte. Im Namen des Friedens hat es für Israel einmal mehr mit dem Schlimmsten aus beiden Welten geendet.

Obamas doppelter Friedensprozess hat dieselbe Agenda. Beide sollen Israel vernichten. Wenn die PLO den Job nicht ohne unregelmäßigen Terrorismus und Verhandlungen erledigen kann, wird es vielleicht ein nuklearer Iran tun. Das Ziel ist es genug Bedrohungen für Israel zu schaffen, dass es entweder aufhört ein lebensfähiger Staat zu sein oder einfach aufhört zu existieren.

Die Vernichtung Israels entsteht auf natürliche Weise aus der Vernichtung der amerikanischen Macht. Israel muss zu Fall gebracht werden, genauso wie Mubarak zu Fall gebracht wurde, so wie die USA militärisch zu Fall gebracht wurden, damit die Erniedrigungen der muslimischen Welt geheilt werden können. Die Vereinigten Staaten mussten in Afghanistan und dem Irak verlieren, sie mussten ihre Verbündeten im Nahen Osten zerstören, damit die Muslime sich gut fühlen konnten, dass sie endlich die USA besiegt haben.

Gedankenverlorenes Territorium – USA beschweren sich, nicht über Laubhüttenbau-Rausch informiert worden zu sein

12. Oktober 2014 um 12:30 | Veröffentlicht in Israel, Satire/Humor, USA | 1 Kommentar
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Preoccupied Territory, 8. Oktober 2014

Washington, 8. Oktober – Berater von US-Präsident Barack Obama drückten heute ihr Missfallen aus, weil sie nicht über Pläne informiert wurden während in jüdischen Gemeinden in der letzten Woche Zehntausende provisorischer Wohnhütten gebaut wurden, sowohl in Israel als auch in Gebieten, die die Palästinenser beanspruchen.

Die Hütten bestehen hauptsächlich aus Holzplatten oder Metallrahmen, die Segeltuchwände halten und Schilf oder Palmblätter als Dach haben. Satellitenbilder und Augenzeugenberichte machten die Obama-Administration auf die Welle neue Bautätigkeit aufmerksam, die alle innerhalb der Grenzen bestehender jüdischer Gemeinden in diesen umstrittenen Gebieten stattzufinden scheinen. Die Bauten dienen offenbar als zusätzliche Wohnfläche, da die Bewohner dieser Gemeinden beobachtet wurden, wie sie Tische, Stühle, Betten und sogar Teppiche in diese Buden brachten.

Die Administration ging nicht ganz so weit die Regierung Netanyahu wegen der Bautätigkeit aktiv zu rügen, das die Anstrengungen die Kennzeichen einer Graswurzel-Initiative hat und keine offiziell sanktionierter Großbau der Art ist, die die Offiziellen des Weißen Hauses in der Vergangenheit zur Weißglut brachte. Fakt ist, dass im Verlauf der letzten Woche Hunderttausende solcher Gebäude selbst innerhalb der Linien von vor 1967 hastig gebaut wurden, was darauf hinweist, dass die Initiative breite Unterstützung in der Bevölkerung erfährt. Die Berater Obamas übermittelten aber die Sorge es Präsidenten wegen jeder Art der Entwicklung von Land, auf das die Palästinenser Anspruch für ihren Staat erheben.

Ein weiterer Faktor, der zur verhaltenen Reaktion der Administration beitrug, ist, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die israelischen Regierungsbehörden die Gebäude genehmigt haben. Das Hinzufügen dieser Buden – oder in vielen Fällen einfach das Abdecken eines bestehenden, ummauerten Innenhofs oder einer Terrasse mit Schilf- oder Blatt-Dächern – stellt fast mit Gewissheit eine Verletzung von Bebauungsplänen dar, wo immer es auftritt; das Weiße Haus bewertet die Sache so, dass die israelischen Behörden die Einwohner mit fast absoluter Sicherheit darüber informieren werden, dass sie verpflichtet sind die Gebäude wieder abzureißen.

„Wir hatten sogar in den USA ein paar Fälle ähnlicher Natur“, sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses unter der Bedingung nicht genannt zu werden. „Wir hatten Gruppen von Juden, manchmal ganze Gemeinden, die diese provisorischen Bauwerke errichteten, die eindeutig Bebauungspläne, Planungszuweisungen und andere städtischen Genehmigungen verletzten, die für die Errichtung solcher Einheiten notwendig sind. Menschen beschweren sich darüber, die Stadt oder Gemeinde gibt den Eignern ein paar Wochen Zeit sie abzubauen und sie kommen dem nach. Derzeit gehen wir nicht davon aus, dass derselbe Prozess drüben in der Westbank ausgelebt wird, obwohl ich mir vorstelle, dass sie einige Schwierigkeiten haben werden sofort jeden einzelnen Hauseigentümer zu benachrichtigen.“

„Das scheint sich außerdem immer in dieser Zeit des Jahres abzuspielen“, sinnierte der Beamte. „Ich frage mich, ob es eine Möglichkeit gibt, dieses Phänomen vorherzusagen.“

„Nicht islamisch“?

1. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Dennis Prager, townhall.com, 23. September 2014

Präsident Obama erklärte in seiner jüngsten Ansprache an die Nation: “ISIL ist nicht islamisch.”

Aber woher weiß er das? Auf welcher Grundlage erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten eine Gruppe Muslime, die selbst „Islamischer Staat“ nennt, für „nicht islamisch“?

Hat er den Islam und islamische Geschichte studiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass Boko Haram, al-Qaida, Hamas, Hisbollah, die Taliban, Jamaat-e-Islami, Lashkar-e-Taiba (die Gruppe, die in Mumbai 166 Menschen abschlachtete – insbesondere Gäste des Hotel Taj – und einen Rabbiner und seine Frau zu Tode folterte), die verschiedenen palästinensischen Terrorgruppen (die allesamt muslimische gewesen sind, auch wenn es viele christliche Palästinenser gibt) und die muslimischen Terrorgruppen in Somalia, dem Jemen, Libyen und andernorts ebenfalls „nicht islamisch“ sind?

Ist er zu dem Schluss gekommen, dass die Muslimbruderschaft, die Ägyptens offenste Wahl aller Zeiten gewann, „nicht islamisch“ ist?

Und was ist mit Saudi-Arabien? Ist dieses Land auch „nicht islamisch“?

Oh: Und der Iran? Auch „nicht islamisch“?

Sind das nicht eine Menge Muslime, muslimische Gruppen und sogar Staaten – die allesamt den Islam als ihre Religion beanspruchen – um sie als „nicht islamisch“ abzutun?

Fairerweise begann die haltlose Generalisierung darüber, was islamisch ist und was nicht, mit seinem Vorgänger, Präsident George W. Bush, der regelmäßig verkündete: „Der Islam ist eine Religion des Friedens.“ Und es ist gleichermaßen unwahrscheinlich, dass seine Behauptung einem Studium des Islam und der islamischen Geschichte entstammt.

Fakt ist, das ein Studium der islamischen Geschichte keinen unvoreingenommenen Menschen zu der Schlussfolgerung bringen würde, das all diese Muslime und islamischen Gruppen „nicht islamisch“ sind. Weder die islamische Geschichte, die schon seit ihren Anfängen eine riesige Zahl an Menschen vor die Wahl zwischen Islam und Tod stellte, noch der Islam, wie er in seinen größten Werken gespiegelt wird, würde jemanden dazu bringen zu diesem Schluss zu kommen.

„Ungläubige“ zu töten ist seit seiner Gründung Teil des Islam – natürlich nicht aller Aspekte – gewesen. Innerhalb von 10 Jahren nach Mohammeds Tod hatten Muslime die Völker vom Iran bis Ägypten und vom Jemen bis Syrien erobert und gewaltsam bekehrt. Muslime haben seit dieser Zeit eroberten Völkern Tod oder Bekehrung angeboten.

Der Hindukusch, die riesige, 800km lange und 250km breite Bergkette, die sich von Afghanistan nach Pakistan erstreckt, war von Hindus bevölkert, bis die muslimische Invasion um das Jahr 1000 begann. Der persische Name Hindukusch wurde stolz von Muslimen verliehen. Er bedeutet „Hindu-Killer“. Mindestens 60 Millionen Hindus wurden während der tausend Jahre muslimischer Herrschaft von Muslimen getötet. Das ist zwar praktisch nicht bekannt, aber der größte Massenmord der Geschichte nach dem durch Mao.

Die oben genannten Gruppen folgen einigen Weisungen des Koran. Ein paar von vielen Beispielen dafür:

„In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!“ (Sure 8,12)

„Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ (Sure 9,5)

„Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.“ (Sure 9,29)

Es gibt auch eine andere Mahnung im Koran: „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (Sure 2,256)

Also kann ein Muslim den Koran zitieren, wenn er wünsche Nichtmuslimen in Frieden zu leben.

Das Problem ist, dass nach muslimischer theologischer Tradition – von vielen Gelehrten bestätigt – gilt, dass spätere Offenbarungen an Mohammed frühere Offenbarungen ersetzen (eine als „Aufhebung“ bekannte Doktrin). Und die Koranverse, die Muslimen befehlen Nichtgläubige zu bekämpfen und zu töten kamen nach denen, die Muslime mahnen mit Nichtgläubigen in Frieden und ohne religiösen Zwang zu leben.

Das Problem: Die muslimische Geschichte hat – gemäß der Doktrin der Aufhebung – weit öfter die gewalttätigen Mahnungen praktiziert.

Das Problem besteht darin, dass mehr als 600 Jahre nach Mohammed der größte je lebende muslimische Schriftsteller, Ibn Khaldun, erklärte, warum der Islam die überlegene Religion ist; er machte das im höchst angesehenen, jemals geschriebenen muslimischen Werk: „Muqaddimah“ oder „Einführung in die Geschichte“:

„In der muslimischen Gemeinschaft ist der heilige Krieg eine religiöse Pflicht, wegen des Universalismus des muslimischen Auftrags und (die Verpflichtung) jeden zum Islam zu konvertieren, sei es durch Überzeugung oder mit Gewalt.“

Mit anderen Worten: Ibn Khaldun prahlt, dass keine andere Religion gebietet die Welt durch Gewalt zu konvertieren, der Islam das aber wohl tut. War auch Ibn Khaldun „nicht islamisch“? So viel zur anderen Behauptung des Präsidenten, dass „keine Religion das Töten von Unschuldigen billigt“.

Nichts davon rechtfertigt Bigotterie gegen Muslime. Es gibt Hunderte Millionen nicht islamistischer Muslime (ein Islamist ist ein Muslim, der anstrebt anderen die Scharia aufzuzwingen), einschließlich vieler „kultureller“ oder säkularer Muslime. Und einzelne Muslime riskieren tagtäglich ihr Leben, um die für die Abwendung von Terroranschlägen in Amerika und andernorts benötigten Informationen zu liefern.

Es ist nur ein Aufruf zur Klarheit unter den Unwahrheiten, die vom Präsidenten, dem Außenminister und besonders den Universitäten kommen. Völlig zurecht frage Ayaan Hirsi Ali, in Somalia geborene Frau, die weltweite Bemühungen um muslimische Frauen und zur Reform des Islam anführt, in einer Rede an der Yale University diesen Monat: Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist, warum gibt es dann auf der saudischen Flagge ein Schwert?

Wenn der Präsident das Gefühl hat er müsse, um muslimische Verbündete zu gewinnen, Nebel werfen, dann soll er das tun. Aber der Rest von uns muss nicht so tun, als wäre das, was er sagt, wahr.

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