Einen asymmetrischen Krieg gewinnen

7. Mai 2008 at 22:34 | In Nahost-Konflikt, Terrorismus, Weltpolitik | No Comments
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Melanie Phillips, diary, 11. April 2008

Das Glaubenssystem, dass asymmetrische Kriegsführung, bei der konventionelle Armeen gezwungen werden scheinbar schwächere Terroristen zu bekämpfen, die sich nicht an Regeln halten, nur durch politische statt militärische Mittel gewonnen werden kann und Staaten daher mit Terroristen reden müssen, erzielt derzeit im Westen enorme politische Unterstützung und ist zu einem großen Teil verantwortlich für den Defätismus und das Appeasement, die derzeit die Eliten im Griff haben. Um so erfrischender ist es daher, diese feine Analyse von Generalmajor Yaakov Amidror vom Jerusalem Center for Public Affairs, der diesen Rat der Verzweiflung richtungweisend widerlegt. Ein asymmetrischer Krieg gegen terroristische Aufständische ist sicherlich zu gewinnen, sagt er, vorausgesetzt, dass man gewissen Prinzipien folgt. Unglücklicherweise sind wir derzeit weit davon entfernt, auch in Israel, aber das ist eine andere Frage. Amidror legt sechs Grundbedingungen für den Sieg fest; deren erste ist:

Eine politische Entscheidung den Terrorismus zu besiegen, ausgesprochen ausdrücklich und deutlich an die Sicherheitskräfte und die Bereitschaft die politischen Kosten einer Offensive zu tragen.

Sieg muss allerdings umgedacht werden als „ausreichender Sieg“, der von uns verlangt unsere Vorstellung von Kapitulationszeremonien, Paraden und „Mission erfüllt“-Erklärungen zu überdenken. Statt dessen beinhaltet „ausreichender Sieg“ ein allmähliches Aufhören der Gewalt zu einem Level, mit dem die Menschen leben können:

Der Terror an sich wird nicht vollständig vernichtet, sondern auf einem minimalen Level eingegrenzt, mit ständiger Investition von Energie, um seinen Ausbruch zu verhindern…

Amidror weist mit Spott (und zahlreichen Beispielen) die Annahme von der Hand, dass der Terrorismus niemals durch militärische Mittel besiegt werden kann, sondern nur durch die Veränderung der Haltung der anderen Seite (die treibende Vorstellung von „Friedensprozessen“). Im Gegenteil, sagt er, er kann nur durch militärische Mittel besiegt werden:

Erfolg auf dem Schlachtfeld führte zur Vernichtung der Fähigkeiten des kommunistischen Terrors in Griechenland, ohne dass irgendjemand davon Kenntnis nahm. Dasselbe trifft auf die derzeitige Lage in der Westbank zu. Die derzeitige Ruhe wurde nicht erreicht, weil jemand seine Wahrnehmung von der anderen Seite änderte, sondern weil die IDF und die israelische Sicherheitsbehörde die Handlungsfähigkeit der Terrororganisationen fast völlig beseitigte.

„Ausreichender Sieg kann jedoch nicht erzielt werden – wie Israel unter enormen Kosten im Libanon feststellen musste – wenn die Ziele unklar, widersprüchlich oder einfach falsch sind. Im Libanon, sagt Amidror, war das Ziel zwischen 1985 und 2000 – herbeigeträumt vom Kommandeur vor Ort in Abwesenheit jeglicher Führung von oben (!) – die Erzielung von Ruhe im Norden Israels; das war falsch, weil das Ziel statt dessen darin hätte bestehen müssen die Hisbollah zu zerschlagen.

Am umstrittensten ist seine Feststellung über Verhältnismäßigkeit:

…allgemein gesagt, kann ein kleines Land wie Israel mit Terrorismus und Guerilla-Organisationen nur dann klar kommen, wenn seine Antwort nicht proportional ist und sie auf eine Weise Art ausgeführt wird, die darauf abzielt die andere Seite zu überzeugen, dass auch sie etwas zu verlieren hat. Eine verhältnismäßige Antwort wird Israel in einen Abnutzungskrieg zu ziehen, dessen Regeln von den Terroristen bestimmt wird – und den es verlieren wird.

Am wichtigsten von allen ist jedoch, dass ein asymmetrischer Krieg nur gewonnen werden kann, wenn die Menschen wirklich glauben, dass er gewonnen werden kann:

… die Studie warnt, dass, wenn die USA, Israel oder ihre westlichen Verbündeten fälschlich schlussfolgern, dass sie keine wirkliche militärische Option gegen die terroristischen Aufständischen haben – aus Angst, das diese Konflikte unvermeidbar in einen nicht gewinnbaren Sumpf münden – der Krieg gegen den Terror verloren ist, bevor er voll geführt wird.

In Großbritannien und Europa ist das mit Sicherheit der Fall; und die USA wackeln.

Die Olympiafackel unterwegs

12. April 2008 at 16:38 | In Weltpolitik | No Comments
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Die Präsentation der Olympiafackel rund um die Welt hat sich zu einer Farce entwickelt. In Europa waren tibetische Studenten und Aktivisten so erfolgreich, dass die Fackel in Paris mehrfach gelöscht wurde. In San Francisco wurde die Fackel gleich von Anfang an versteckt – fast niemand bekam sie zu Gesicht und an den wenigen Stellen, an denen der Öffentlichkeit dann doch nicht ausgewichen werden konnte, gab’s für die Polizei auch direkt viel zu tun, um Tibeter von der Fackel fern zu halten.

Dass dieser Fackellauf eine riesige Propagandashow für die Volksrepublik China hatte sein sollen, muss eigentlich jedem klar sein. Dass die Spiele „unpolitisch“ sein sollten bzw. nicht mit Politik zu tun haben dürfen, ist ein Blödsinn, der mit jeder Olympiade widerlegt wird – besonders aber mit denen, die in Diktaturen stattfanden und –finden. Die chinesische Regierung reitet ein sehr hohes Ross. Sie will sich nicht weniger positiv darstellen, als der Schnurrbartträger es 1936 in Berlin wollte. Dafür missbraucht sie die Friedensrhetorik nicht weniger als die Sowjetunion 1980. Im Gegensatz zu den Völkern der UdSSR glauben die Chinesen allerdings der Lügenpropaganda ihrer Herrscher (nicht viel anders war es 1989 nach dem Massaker am Tien-an-Men-Platz).

Olympiafackel-SpießrutenlaufEs gibt Tibeter, die den Propaganda-Lügnern die notwendigen Bilder liefern und nicht so friedlich sind, wie sich der Dalai Lama gibt. Die Staaten bzw. Städte, durch die die Fackel getragen wird, haben die Pflicht, sie zu schützen. Sie können sich nicht dem Vorwurf aussetzen sie würden nicht alles für einen friedlichen Ablauf tun. Gleichzeitig versuchen sie den Spagat, sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, sie würden beim Tibet-Problem auf der Seite Chinas stehen und trotzdem die größte Diktatur der Welt aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu verprellen. Der nicht für einen Staat stehende UNO-Generalsekretär ist eigentlich ein gutes Beispiel für die Winkelzüge: Er sagt die Teilnahme an der Eröffnungsfeier in Peking ab, schiebt aber Termingründe vor – als wäre dieser Termin nicht schon lange in seinem Kalender zu finden gewesen. Da kommt auf einmal etwas dazwischen?

Und so bleibt es an den Tibetern und ihren Freunden im Westen die Chinesen vorzuführen – die Welt über „Kultur und den Charakter des Gastgeberlandes zu informieren“. Den lügenden Diktatur-Chefs passt das nicht. Verhindern können sie es nicht. Aber sie werden alles dafür tun das „Gesicht zu wahren“; die Frage ist, wie viel die führenden Politiker des Westens dazu beitragen, dass die Menschenfeinde darin erfolgreich sind.

Flamme der Schande

8. April 2008 at 20:48 | In Weltpolitik | No Comments
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Als richtige Diktatur muss die Volksrepublik China unbedingt neue Superlative setzen, um die Welt in Staunen zu versetzen ob der Leistungsfähigkeit des voll überlegenen Systems. Der „Fackellauf“ mit dem olympischen Feuer ist eine tolle Gelegenheit dazu – so weit um die Welt ist das Teil noch nie getragen worden. Bisher war es in erster Linie der nicht ganz direkte Weg von Griechenland ins Ausrichterland. Dieses Jahr werden Umwege genommen, die jeder Logik widersprechen und dem Geist Olympias mindestens so Hohn sprechen wie 1936 – oder wie die Friedenstauben in Moskau 1980.

Olympia-SorgeAnders als 1936 oder 1980 gibt es allerdings richtig Zoff. Noch nie musste ein Olympia-Fackel derart geschützt werden wie dieses Jahr gegen die Tibeter. Es waren zwar keine Wasserpistolen-Terroristen hinter irgendwelchen Büschen zu verzeichnen, aber am Montag in Paris verlöschte das Teil – gleich viermal. Das erste Mal löschten es die Organisatoren selbst, weil zu viele Demonstranten vorhanden waren; dann wurde sie ausgemacht, weil mit Wasser gesprüht wurde; dann waren wieder Demonstranten im Weg (sie hatten eine Brücke besetzt); und schließlich drohten vor dem Louvre Leute mit einem Feuerlöscher. Die Fackel wird jetzt besser geschützt als der Papst im Papamobil.

In London gab es Sonntag schon reichlich Zoff. Tibetische Demonstranten und ihre Sympathisanten machten den Fackel- zum Spießrutenlauf. Die britischen Sicherheitskräfte hatten alle Hände voll zu tun, der Fackel den Weg freizuräumen. Um die Fackel selbst kümmerten sich anscheinend andere – was bei uns nicht weiter vermerkt wurde. Auch bei den Briten scheinen es nicht allzu viele gemerkt zu haben; allerdings hat die Daily Mail recht heftige Reaktionen auf eine Gruppe Chinesen, über deren Aktivitäten auch Melanie Phillips sich aufregt:

Von mehreren Seiten wurde inzwischen aufgezeigt, dass der schockierendste Aspekt dieser Farce des Vorankommens der olympischen Fackel durch London und Paris die Anwesenheit und das Verhalten eines Trupps chinesischer Schläger in blauen Trainingsanzügen war, die eine bedrohliche Phalanx zwischen der Fackel und der nebenhertrottenden britischen Polizei bildeten. Lord Coe nannge sie „Schläger“ und Konnie Huq, die die Fackel trug, lieferte einige lebhafte und alarmierende Details:

Huq, eine von 80 Fackelträgern, sagte: „Die Männer in Blau verblüfften alle. Niemand schien zu wissen, wer sie offiziell waren oder welche Funktion sie hatten. Sie waren sehr roboterhaft, sehr konzentriert und ich bemerkte, dass sie Zusammenstöße mit unserer Polizei und den olympischen Autoritäten vor unserem Teil des Laufs, was etwas verwirrend war. Sie schnauzten mich an, Sachen wie ‚Lauf! Stop!’ und ich dachte Sachen wie: ‚Meine Güte, wer sind diese Leute?’ Sie drückten meine Hand weiter nach oben, als ich die Fackel hielt. Also waren sie… interessant.“

Die große Frage ist: Wer waren sie und wer hat ihnen eine solche Rolle für den Umzug zuerkannt? Die Times berichtet:

Die Metropolitan Police bestätigte gestern Abend, dass die Teilnehmer keine exekutive Gewalt in Großbritannien hatten, was bedeutet, dass sie keine Befugnis haben die Ordnung aufrecht zu erhalten. Das Außen- und Commonwealth-Ministerium und die chinesische Botschaft lehnten es ab die Rolle und Verantwortung der 14-köpfigen Gruppe zu kommentieren. Pro-tibetische Demonstranten behaupten, dass die Leute hoch ausgebildete chinesische Sicherheitsbeamte waren.

Andernorts sagt der Rat von Greater London, dass die Sicherheit auf den Straßen vom britischen Olympischen Komitee (BOC) organisiert wurde, währen das BOC sagt, dass die GLA (Verwaltung von Greater London) sie organisierte.

Fakt ist, dass dies eine perfekt legale Demonstration der Art war, die Großbritanniens offene Gesellschaft charakterisiert. Die Frage bleibt: Wer hat den staatlichen chinesischen Schlägern die Befugnis gegeben, eine Rolle bei der Kontrolle der Demonstration auf Londons Straßen gegeben?

Chinesisch-olympische Ängste

27. März 2008 at 11:36 | In Weltpolitik | 2 Comments
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Seit kurzem wissen wir ja, dass Tibet „Chinas Gazastreifen“ ist. Yaakov Kirschen hat die Vergleichbarkeit dieser beiden Gazastreifen auf den Punkt gebracht:

DryBones, 26.03.2008Während Israel sich tagtäglich mörderischen Angriffen ausgesetzt sieht, dürfte die größte Sorge der Chinesen wegen ihres „Gazastreifens“ aber wohl nicht einmal eine Wasserpistole sein, sondern vielleicht eher, dass ein Tibeter versucht sich an der olympischen Fackel selbst zu entzünden. Einer der Kommentare bei DryBones vermutet, dass ein Wasserpistolenangriff vermutlich ein neues Lidice nach sich ziehen würde, wobei die chinesischen Goebbels-Clone vermutlich erst noch darüber nachdenken müssten, ob sie das zur Abschreckung öffentlich oder zur Wahrung des guten Images der Welt gegenüber heimlich veranstalten sollten.

Ein weiterer Besucher kommentierte, dass zumindest er und seine Familie die Olympischen Spiele boykottieren wird. Jeder anständige Mensch könnte es genauso machen. Während die offiziellen Vertreter aller möglichen offiziellen Organisationen sich in ihren Argumentationen zerfleischen, weshalb ein Boykott nichts bringt, die falschen bestraft und überhaupt nicht in Frage kommen kann, können einfache Bürger hingehen und Olympia konsum- wie medientechnisch ignorieren. Die einzige Aufmerksamkeit, die den Völkermord-Spielen gewidmet werden sollte, wären die Sponsoren und Werbenden – damit man ihnen vom eigenen Boykott berichtet und vielleicht für die Dauer der Spiele auf deren Produkte verzichtet.

Gaga-Hugo immer bekloppter

3. März 2008 at 22:34 | In Weltpolitik | 1 Comment
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Der Terroristen-Liebhaber auf dem Thron im Präsidentenamt in Venezuela hat mal wieder Grund zum Giften: Die kolumbianische Armee hat es tatsächlich gewagt Terrorchefs der FARC zu töten! Das geht nun wirklich nicht! Massenmörder muss man hofieren und an die Macht bringen. Wozu sind sie sonst Revolutionäre? Hier eine Meldung:

Präsident Hugh Chavez befahl Sonntag tausende Soldaten an die Grenze zu Kolumbien, nachdem das kolumbianische Militär einen der obersten Rebellenführer tötete. [Merke: Bei AP gibt es keine Terroristen...]

Chavez sagte seinem Verteidigungsminister: „Verlegen Sie mir sofort 10 Bataillone an die Grenze mit Kolumbien.“ Er befahl außerdem, dass die venezolanische Botschaft in Kolumbien geschlossen und alles Botschaftspersonal abgezogen wird.

Die Ankündigungen durch Venezuelas linken Führer brachte die Beziehungen der beiden Staaten an den gespanntesten Punkt seiner neunjährigen Präsidentschaft; Chavez warnte, Kolumbien können in Südamerika einen Krieg entzünden.

Chavez nannte den kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe „einen Kriminellen“ und brandmarkte seine Regierung als „terroristischen Staat“; er verglich ihn wegen seiner von den USA unterstützten Angriffe auf die Militanten mit Israel.

Auch hier wieder: AP ist nicht bereit Massenmörder als Terroristen zu bezeichnen.

Spannender ist allerdings die Verunglimpfung Kolumbiens durch den Gangsterkönigpräsidenten: Wer sich gegen Massenmord wehrt, ist ein Verbrecher; wer Terroristen jagt ein Kriegsverbrecher. Wer sie gar umbringt, ist ein Jude und Kriegshetzer, der ein Pulverfass zur Explosion bringen will. Vor allem, wenn die USA auf der Seite der Terroropfer stehen.

Was ist für Kolumbien anders als bei Israel? Die US-Regierung fordert keine Einstellung der Bekämpfung der Terroristen. Die UNO verunglimpft es nicht als „überzogen“, die EU auch nicht. NGOs sind nicht vor Ort, um für die Terroristen Propaganda zu machen. Und die Medien sind auch nicht in Massen anwesend, um das kolumbianische Militär niederzumachen.

Hoffen wir, dass Chavez auch in der Öffentlichkeit bei uns der Störenfried bleibt, der er bisher weitgehend noch ist. Und dass die Kolumbianer sich seinem Kriegsgeheul nicht beugen werden.

04.03.08: Heute Morgen wird das Bild schon etwas differenzierter: Ecuador beschwert sich bei der UNO, dass seine Grenze verletzt wurde und will Schutztruppen. Die haben offensichtlich mehr Grund zum Meckern als Gaga-Hugo. Allerdings fragt man sich, warum es seine Grenzen nicht selbst schützt - bevor ein von Terroristen heimgesuchtes Land über die Grenze kommen und den Mördern ihren sicheren Hafen nehmen muss. Wenn Ecuador nicht seit Jahren nichts gegen die Terroristen unternehmen würde, die von seinem Gebiet aus agieren, hätte es dieses Problem jetzt nicht.
Abgesehen davon: Die Kolumbianer sind sofort wieder abgezogen; die Grenzverletzung bleibt eine Grenzverletzung, aber das Theater, das von Ecuador und Venezuela jetzt veranstaltet wird, ist heuchlerisch. Wer hier Krieg heraufbeschwört sind die, die sich so lauthals beschweren. Mal wieder.
Nachtrag (05.03.08): Die FARC hat auch in Ecuador einen Unterstützerstaat, wie jetzt auf einmal auch berichtet wird. Die Kolumbianer haben Material sichergestellt, das beweist, dass Hugho Chavez’ Venezuela wie auch Ecuador die Terroristen massiv unterstützen. Womit sich die Frage stellt, ob das nicht bereits ein Krieg ist, an dem sich Ecuador und Venezuela gegen Kolumbien beteiligen.
Wenn sich dann noch so Kleinigkeiten wie Uran-Ankäufe und Anleitungen zur Herstellung von “schmutzigen Bomben” unter den Dokumenten befinden, dann wissen wir, um welche Freunde der beiden netten Nachbarstaaten es sich dort handelt - und dass Leute wie Chavez die Gangster sind, als die Konservative ihn darstellen und Linke nicht wahr haben wollen.
Ach ja, Frankreich hat auch Kontakte zu den Terroristen gepflegt. Außenminister Kouchner jammert: “Es ist eine schlechte Nachricht, wenn der Mann, mit dem man redet, mit dem wir Kontakte hatten, getötet worden ist… Sehen Sie wie mies die Welt ist?” Herrlich: Der beklagt, dass der Terrorist tot ist! Nicht, was die Terroristen machen, was die Terror-Helfer machen. Na ja, Kolumbien wird vielleicht doch das Israel Südamerikas, im für die Kolumbianer negativsten Sinn des Vergleichs.

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