Zitate

30. August 2014 um 10:00 | Veröffentlicht in Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Wer die Hamas für eine Befreiungsbewegung hält, hat nicht verstanden, was Freiheit ist. Sich selbst als links oder fortschrittlich oder gegen Unterdrückung zu positionieren und dabei mit einer Gruppe gemein zu machen, die ohne zu zögern jeden töten wird, der das Wort Gleichberechtigung auch nur flüstert, gehört zu dem absurdesten, pessimistischsten und unverständlichsten Irrsinn, den der Antisemitismus je hervorgebracht hat.
Anetta Kahane, Berliner Zeitung, 03.08.14

Die Logik der Hamas ist bestechend: Je schlechter es den Menschen im Gazastreifen geht, um so mehr unterstützen sie die Terrororganisationen. Und umso eindrücklicher die Bilder vom Elend im Gazastreifen sind, desto schärfer verurteilen die westlichen Staaten Israel.
Beer7, 05.08.14

Die UNRWA ist kein menschlicher Schutzschild der Hamas. Die UNRWA ist Hamas.
Daniel Greenfield, Sultan Knish, 05.08.14

Es ist besser ein von der Welt gehasstes Israel zu haben, als ein von ihr geliebtes Auschwitz.
Paula E. Stern (hat es selbst irgendwo anders gefunden), Facebook, 06.08.14

Was aber klar scheint: Es ist ein weiterer, bitterer Rückschlag für einen Politiker, der sich vorgenommen hatte, die Welt zu versöhnen, wenn nicht zu erlösen – und je länger seine Amtszeit dauert, desto mehr Krieg, Unruhen und Demütigungen erntet. Der Hass auf Amerika, unter dem so viele Obama-Wähler gelitten haben, nimmt nicht ab, sondern zu. Ob in der Ukraine, in Gaza, ob im Irak oder in Libyen: Selten war die Welt so zerrissen von Kriegen und Kämpfen, selten so geplagt von geisteskranken Terroristenführern oder unberechenbaren Diktatoren, und selten wirkte die einzige Macht, die früher dafür stand, etwas Ordnung in den Wahnsinn zu bringen, so geschwächt und ratlos da. Amerika und sein Jahrhundert, so mutet es an, ist am Ende. Vielleicht ist aber auch nur Obama am Ende.
Markus Somm, Die Achse des Guten, 09.08.14

Und was die Solidarität angeht, die Graumann einfordert, so könnte man diesen Gedanken auch anders formulieren. Statt sich langsam von Israel abzusetzen und zu verlangen, dass auf den Demos “zwischen dem Judentum und dem Staat Israel” differenziert werde, könnte der Zentralrat einen Airbus chartern und eine Soli-Reise nach Israel unternehmen.
Das würde den Juden in Deutschland mehr Respekt und Sicherheit verschaffen als alle Anstrengungen, nicht aufzufallen, sich nicht als Juden erkennbar zu machen. In Aschkelon, Sderot und Beerscheba sind grade einige Zimmer frei.

Henryk M. Broder, DIE WELT, 07.08.14

Finden Sie es nicht seltsam, dass die einzigen politischen Demonstrationen, auf denen es von politisch Linken als OK angesehen wird, mit ein Hakenkreuz zu winken, zufällig Proteste gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt sind?
Dave Rich, übersetzt von Ortner online, 09.08.14; u.a. weiter:
Wenn Sie schon dabei sind, warum fragen Sie nicht die Hisbollah-Unterstützer aus welchem Grund sie auf einer Demo, die zu Frieden aufruft, eine Fahne mit dem Bild eines AK47-Sturmgewehrs schwenken. Frieden durch den Lauf eines Gewehrs? Selbst China glaubt nicht mehr an Maoismus.

Niemand kommt auf die Idee, sich einen „bewaffneten Arm“ der CDU, SPD, der Grünen oder gar der FDP vorzustellen, der sich ein Raketenarsenal anlegt und damit einen Privatkrieg gegen die Schweiz, die Tschechei oder Frankreich anzettelt. Als Nahostkorrespondent ist man aber angehalten, diese für Europa inakzeptablen Zustände zu „verstehen“ und mit Sympathie darzustellen, weil es sich um „legitimen Widerstand“ handelt. Ebenso wird erwartet, die israelische Reaktion auf absurde Situationen als Verstösse gegen ein nicht – existentes Völkerrecht zu kritisieren.
Ulrich Sahm, audiatur-online, 12.08.14

Gemessen an Frank-Walter war Sisyphos eine Erfolgsgeschichte.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 11.08.14 über die „Anstrengungen“ unseres deutschen Außenministers für Frieden in der Ukraine. Dann geht es weiter:
Dann hab ich auch noch den letzten Blog von Steinhöfel gelesen, der daran erinnert, dass die deutsche Politik fest entschlossen ist, jeden Völkermord zu verhindern, vorausgesetzt, dass er mindestens 20 Jahre zurückliegt. Früher war der Tod ein Meister aus Deutschland, heute ist Deutschland ein disziplinierter Zuschauer beim Morden.
Interessant und treffend auch diese Einschätzung:
Nun bin ich durchaus der Meinung, dass man Israel kritisieren und die Frage stellen darf, ob es auf die selbstgebastelten Kleinraketen der Hamas angemessen und verhältnismäßig reagiert. Man könnte meinen, statt drei Kriege in sechs Jahren zu führen, hätte Israel gleich beim ersten Mal ordentlich aufräumen und die Hamas dahin schicken sollen, wo sie hingehört: Auf einen Ehrenplatz in der Hölle, direkt neben der Leibstandarte Adolf Hitler.

Ein Flughafen und Seehafen im Gazastreifen ohne Demilitarisierung wird ein Duty Free-Laden für Raketen sein.
Yuval Steinitz, zitiert von Barry Shaw, Facebook, 17.08.14.

Alle Experten sind Experten für das, was war. Es gibt keine Experten für das, was sein wird. Will man Experte für die Zukunft werden, so muss man Erfahrung durch Vision ersetzen.
David Ben-Gurion, zitiert auf Facebook (Keren HaYesod)

Ich frage mich, ob von den verbleibenden Nachrichtenteams in Gaza jemand die Verwandten der toten Frau interviewen und die verstümmelten Opfer im Krankenhaus zeigen wird, zusammen mit trauriger Musik und tränenreichen Eltern, die gegen die herzlosen Menschen wüten, die so etwas machen.
Elder of Ziyon, 26.08.14 über die „Feierlichkeiten“ der Terroristen zum Waffenstillstand, durch deren Schüsse eine 20-jährige Frau getötet und mindestens 20 Personen verletzt wurden.

Wer würde sich noch von einem Arzt behandeln lassen, der Krebs statt eines Schnupfens diagnostiziert, nur um sich an teuren Medikamenten zu bereichern? Gleiches gilt für Nahostexperten”, die mit unverantwortlichen Behauptungen über den “jüdischen Staat”  Pogrome und Anschläge Juden und Synagogen in Europa schüren. Persönliche Betroffenheit ersetzt und ist kein Faktenwissen.
Ulrich W. Sahm, Audiatur online, 26.08.14 über das Expertentum der „Nahost-Experten“, die einen offenen (Hetz-) Brief an Kanzlerin Merkel verfasst hatten.

Einmal mehr sahen wir unsere Nachbarn feiern und womöglich denke ich, das uns das zum Lachen brachte. Natürlich behaupteten sie, ganz Gaza sei platt gemacht, ein Völkermord begangen worden… und doch feiern sie ein paar kurze Tage und Wochen später ihren Sieg? Seltsame Leute sind das… in der Tat seltsame Leute.
Paula R. Stern, Facebook, 28.08.14

Zitate

2. August 2014 um 6:43 | Veröffentlicht in Zitate | 1 Kommentar

Ein Antisemit ist, wer Juden etwas übelnimmt, was er Nichtjuden nicht übelnimmt.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 02.08.14

Die Strategie (wenn es denn eine gibt) der deutschen Polizei wirft auch einige Fragen auf. Wenn auf diesen Gaza-Demos verfassungsfeindliche und somit laut Gesetz verbotene Sprechchöre und Transparente ungestraft präsentiert werden dürfen…..was erklärt man dann den Nazis bei deren nächsten Demos?
Etwa: “Juden raus” dürfen nur Araber und Türken brüllen…oder Hakenkreuze sind nur in deutschen Händen verboten?

Facebook-Nutzer, 19.07.2014 zu den seltsamen Aktionen bzw. Nichtstun der Polizei bei antiisraelischen Hass-Demonstrationen wie in Essen.

Wenn man die Todesopfer zählt, dann muss man auch die versuchten Tötungen anführen.
FoxNews-Moderatorin im Interview mit Brooke Goldstein vom „Lawfare“-Projekt. Gemeint war, dass man beim Zählen der Toten nicht darauf verzichten darf anzuführen, wie viele Versuche der Terroristen es gab Juden/Israelis zu töten. Worauf Goldstein anführte, dass sogar der PA-Vertreter in der UNO und Ägypten die Hamas wegen ihrer Raketen-Mordversuche (und der Ablehnung eines Waffenstillstands) verurteilte, weil dadurch weiter Palästinenser sterben:
„Nur die westlichen Medien und die Vereinten Nationen haben nicht den moralische Mut die Hamas zu verurteilen.“

Es gibt einige im Westen, die uns sagen sie unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung … solange wir es nicht ausüben.
Benjamin Netanyahu, zitiert von Times of Israel, 22.07.14

Wenn du zu einer Synagoge gehst statt zu einem Konsulat, um gegen Israel zu protestieren, dann bist du ein Antisemit.
Bethany S. Mandel, dokumentiert in The Tower, 21.07.14 über angeblich pro-palästinensischen Demonstrationen am vorigen Wochenende.

Als Delta (Airlines) seinen Flug von New York nach Tel Aviv gestern umleitete, schickten sie die Juden, die nach Israel wollten, nach Paris. Ein Freund formulierte es so: Das ist, als ob man uns 1938 nach Deutschland schicken wollte.
Caroline Glick, 23.07.14 auf Facebook. (Frankreich erlebt gerade die schlimmsten antisemitischen Ausfälle und Krawalle der Gegenwart.)

Ich bin auch mit Stefan Reinecke von der taz einer Meinung, dass es in einem freien Land möglich sein muss, “straflos das Existenzrecht Israels infrage zu stellen”, so wie es möglich sein muss, die taz als einen Haufen grenzdebiler Sackhüpfer und Stefan Reinecke als das zu bezeichnen, was er ist: einen Trottel, der nicht mitbekommen hat, dass die Infragestellung des Existenzrechts Israels kein Straftatbestand, sondern ein beliebter Zeitvertrieb unter den Abonennten des kleinen Stürmers aus der Kochstraße ist.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 24.07.14

“Politiker, Verbände und Kirchenvertreter”, wird gemeldet, “warnten” angesichts angekündigter antisemitischer Aufmärsche “vor antisemitischen Parolen, wie sie zuletzt auf Kundgebungen gegen die israelische Militäroffensive zu hören waren.” Warum warnen sie nicht vor eben diesen “Demonstrationen”?
tw24, 25.07.14

Wer Abschussrampen, Raketenlager oder Raketenproduktionsstätten in dicht besiedelten zivilen Territorien errichtet, verliert das Recht, sich über Ziviltote zu empören, und ist für diese Toten verantwortlich.
Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der kurdischen Gemeinde Deutschland, 24./25.07.14 (Vielleicht ist das ja der Grund, dass sich die Friedenshetzer und Antisemiten so ins Zeug legen? Weil die Hamas das Maul halten muss?)

Die Bekenntnisse aus Berlin und die Auflagen der Polizei sind zweifellos gut gemeint und noch besser gegen das schlechte Gewissen geeignet. Gleichzeitig verfügen sie über die Schlagkraft einer Feuerwehr, die bei einem Hausbrand nur das Feuer im Dachgeschoss löscht und das brennende Gebäude anschließend sich selbst überlässt.
Jennifer Nathalie Pyka, 26.07.14 über die Verbote antisemitischer Parolen auf Demonstrationen.

Viele Anti-Israel-Demonstranten leugnen den Holocaust, haben auf ihren Plakaten das Hakenkreuz in den Davidstern hineingemalt und bedauern, dass Hitler sein Werk der Endlösung vor siebzig Jahren nicht vollendet hat, denn dann gebe es ja heute bekanntlich keine Probleme in Nahost. Man würde gerne wissen, wie Holocaustleugnung und Hitlers nicht zu Ende gebrachte Judenvernichtung zusammenpassen, aber logisch und rational geht es auf diesen Versammlungen auch nicht zu.
Oliver Jeges, Die Achse des Guten, 20.07.14 über typisches Verhalten und typische Phänomene auf „pro-palästinensischen“ Demonstrationen in Europa.

Für die ist das auch kein Problem — sondern Normalzustand.
Facebook-Userin auf die Überschrift von evangelisch.de „Islamrat: Kein Antisemitismus-Problem bei Muslimen in Deutschland“.

Bei dem Vorgehen der gegenwärtigen US-Regierung stellt sich regelmäßig die Frage: Sind sie wirklich so blöd und merken nicht, dass sie das Gegenteil von dem bewirken, was sie nach eigener Aussage erreichen wollen? Oder sind ihre eigenen Aussagen auch nur gezielte Irreführung für’s Publikum und sie beabsichtigen genau das, was sie vorantreiben.
Beer7, 28.07.14 (zum aktuellen US-Waffenstillstandsvorschlag von Außenminister Kerry). Sie fährt fort:
Ich neige inzwischen eher zur zweiten Option.

Stellen wir uns einen Moment lang eine militärische Konfrontation zwischen den USA und Mexiko vor – die Gott verhüten möge – bei der das Venezuela des (verstorbenen) Hugo Chavez und Kuba gebeten würden zu vermitteln. Glaubt irgendjemand wirklich, dass Washington bereit sein würde, solch feindselige Vermittler zu akzeptieren, mit denen es nicht einmal spricht? Wir können davon ausgehen, dass Washington die Idee aus dem Fenster werfen würde – und das auch nicht sonderlich freundlich.
Boaz Bismuth, Israel HaYom, 27.07.14 über den US-Waffenstillstandsvorschlag.

Mit diesen Sätzen soll Fest den Islam beleidigt haben, was schon insofern seltsam anmutet, als es “den Islam”, wie uns die Sprecher der Islamverbände in der Bundesrepublik immer wieder versichern, gar nicht gibt. Warum soll sich dann jemand für die Beleidigung von etwas entschuldigen, das es nicht gibt?
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 28.07.14 über die Reaktionen auf eine Kolumne von Nicolaus Fest in BILD am Sonntag; und weiter:
Aber nehmen wir mal an, es gäbe “den Islam” doch. Dann wird sein Bild in den letzten Jahren und Jahrzehnten maßgeblich bestimmt durch Terrorakte, Ehrenmorde, Blutbäder unter rivalisierenden Strömungen, Brutalitäten gegenüber Minderheiten in den eigenen Ländern, Steinigen von Ehebrechern, Aufhängen von Homosexuellen, Pogromen an Christen, Fatwas gegen Ketzer, Boko Haram, ISIS und die ständige Neigung zum Beleidigtsein. Schon möglich, dass das nicht der wahre Islam ist, aber dann soll doch bitte der wahre Islam sich mal zu Wort melden und etwas gegen diejenigen unternehmen, die ihn ständig falsch interpretieren.

Was ist seltener als ein toter Hamas-Bewaffneter? – Ein lebender Hamas-Bewaffneter.
This Ongoing War, 28.07.14 über die bildliche „Berichterstattung“ aus dem aktuellen Gazakrieg.

Wenn die Gewalt enden soll, darf die Hamas nicht den nächsten Krieg vorbereiten können.
Daniel-Dylan Böhmer, WELT debatte, 29.07.14

Wenn die Hamas-Führer tatsächlich den Tod so suchten, wie es es behaupten, dann würden sie ihre Kämpfer auf de Schlachtfeld führen, statt sich in tiefen Bunkern zu verschanzen, umgeben von einem menschlichen Schutzschild aus palästinensische Zivilisten.
Dr. Reuven Berko, Israel HaYom, 31.07.14

Amerika darf Terrorverdächtige Tausende Meilen weit weg in die Luft jagen, die eines Tages Amerikaner bedrohen könnten. Israel darf bekannte Terroristen nicht in die Luft Jahren, die gerade dabei sind Israelis zu töten. Wer kann das Unerklärbare erklären?
Victor Davis Hanson, National Review, 29.07.14 über die Obama-Administration und ihre Verhalten gegenüber Israel.

Genau das ist das Problem mit Pazifismus. Er ist eine feige Ideologie, die keine Verantwortung übernimmt, die Schwachen und Verfolgten dieser Welt im Stich lässt und sich dabei trotzdem als moralisch überlegen begreift.
Gideon Böss, 01.08.14

Zitate

18. Juli 2014 um 9:06 | Veröffentlicht in Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Der Gazastreifen ist der einzige Landstrich der Erde, wo verhungernde Menschen unter Übergewicht leiden und ein Völkermord die Zahl der Menschen stark steigen lässt.
meiner einer, 18.07.14

Israels Makel besteht eben darin, dass es eine starke Armee besitzt, die in einer großen Operation nach drei verschleppten Jugendlichen suchen kann. Wäre Israel schwach, denn flöge ihm die Sympathie der selbstgefälligen Linken in Deutschland nur so zu. Dann wären die Israelis auch auf dem besten Weg, endlich zu Deutschlands beliebtester Bevölkerungsgruppe zu stoßen: den toten Juden. Im Betonsäulenaufstellen, Stolpersteinverlegen und Celanrezitieren lässt sich dieses Land nun mal von keinem anderen übertreffen.
Alexander Wendt, Die Achse des Guten, 24.06.14

Wobei sich der moderne Antisemitismus vom klassischen vor allem dadurch unterscheidet, dass er die Judenfrage – mitsamt ihrer potenziellen Lösung – aus Europa in den Nahen Osten verlegt hat. Ansonsten recycelt er sein Repertoire: Die Juden sind nicht nur am Judenhass schuld, den es ohne sie nicht gäbe, sie instrumentalisieren ihn auch schamlos für ihre Zwecke. Alles wie gehabt.
Henryk M. Broder, DIE WELT, 01.07.14 in der Analyse dessen, was die deutsch Qualitätsjournaille zu Israel zu sagen/schreiben hat.

Dass ganz Israel um das Leben dreier Jugendlichen bangte, hat der fromme Gottesmann wohl nicht mitbekommen, obwohl sogar mir auf meiner Wiese am Nordseedeich das nicht verborgen blieb, und ganz offensichtlich hat die fürchterliche Nachricht, dass die drei Entführten ermordet worden waren, keinerlei Sorgen hinsichtlich der berühmten „Gewaltspirale“ ausgelöst, die sich ja ohnehin immer nur zu drehen beginnt, wenn sich Israel seiner Feinde erwehrt.
Rika, 08.07.14 über den Propst von Jerusalem, der einfach ein Ignorant ist.

Da gab es ein Klassentreffen mit unbeirrten Friedensprozesslern, die andere Meinungen nicht tolerieren können, und von der Realität – Krieg – eingeholt wurden.
Beer7, 09.07.14 über die „Friedenskonferenz“ der Ha’aretz.

Warum, fragte die BBC in dem angeblich nicht politischen Interview, dass sie mit mir am Freitag führen wollten, starben im Gazastreien 100 und in Israel niemand? Antwort: WIR bauten Bunker für unser Volk, SIE bauten Bunker für ihre Führer.
Paula R. Stern, Facebook, 12.07.14

Gaza führt Krieg gegen offenes Gelände in Israel … unglücklicherweise stehen manchmal unserer Städte im Weg.
Ein Sohn von Paula Stern.

Zitate

22. Juni 2014 um 9:57 | Veröffentlicht in Zitate | 1 Kommentar

Dich dachte, ich nehme mir einen Moment Zeit und kläre den Fatah-Hamas-Konflikt, der gerade offenbar gelöst wurde (zumindest bis zum nächsten Mal, wenn eine Gruppe „Aktivisten“ beginnt ihre Rivalen von Dächern zu werden, wie sie das schon gemacht haben). Also: Die Hamas ist eine religiös-radikale Gruppe und dafür die Juden zu töten und Israel zu vernichten. Die Fatah andererseits ist eine pragmatisch säkulare Gruppe, die es vorzieht Israel zu vernichten und dann die Juden zu töten. Man sieht also, warum sie so lange gebraucht haben, um ihre Differenzen zu schlichten.
Nissan Ratzlav-Katz, Facebook, 28.04.14

Nie wieder. Für Juden bedeutet das die Ablehnung genozidalen Eiferern einen weitere Anlauf gegen sie zu gestatten. Für Obama bedeutet es die Ablehnung jemals wieder einem israelischen Führungspolitiker zuhören zu müssen, der ihm erklärt, warum sein Land keinen territorialen Selbstmord begehen kann, um eine Bande genozidaler Eiferer zu beschwichtigen.
Daniel Greenfield, Sultan Knish, 28.04.14

Wenn ich an die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern denke, dann gibt es ein vorhersagbares Muster seitens der Palästinenser: fordern, hinauszögern, desertieren.
Ron Prosor, israelischer UNO-Botschafter, 29.04.14 vor dem UNO-Sicherheitsrat.

Abbas‘ Worte mögen für Westler herzerwärmend sein, aber sie müssen im Kopf behalten, dass er kein Hamas-Sprecher ist. Vor allem muss die Welt aufpassen, was die Hamas selbst sagt.
Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 05.05.14 – traurig, dass er „die Welt“ daran erinnern muss!

Warum verurteilt und dämonisiert der Westen Israel so eifrig? Wenn der Westen sich ein Land wie den Iran ansehen würde, müsste der Westen wirklich etwas unternehmen, um zu beweisen, dass er die Menschenrechte verteidigt!
Facebook-User, 12.05.14

Sogar in Nord-Korea wird häufiger “gewählt” als in Ramallah.
tw24, 13.05.14 über die Äußerung der EU-Außenminister und -darsteller, dass Mahmud Abbas als einziger ein Mandat zur Verhandlung im Namen aller Palästinenser habe.

Vielleicht wird Papst Franziskus die Gelegenheit haben Mohammed Hussein zu erklären, wie er den Islam missversteht und wie „der authentische Islam und das korrekte Lesen des Koran gegen jede Anwendung von Gewalt sind“.
Robert Spencer, Jihad Watch, 20.05.14 über die Meldung, dass der Papst bei seinem Besuch im Nahen Osten den Mufti besuchen wird, der predigt, dass die Juden die Feinde Allahs und dazu bestimmt sind von den Muslimen vernichtet zu werden.

Während die Juden unbestritten den umfangreichsten Völkermord der Menschheitsgeschichte erlitten haben, mussten die Palästinenser die „Einzigartigkeit“ ihrer Katastrophe erst „erfinden“.
Ulrich Sahm, Audiatur-online, 20.05.14

Es spielt keine Rolle, dass Leute sagen, die meisten Muslime seien Moderate. Nur 7% der Deutschen waren während des Zweiten Weltkriegs Mitglieder der Nazi-Partei, aber schaut euch an, was dort geschah… auch damals nahm niemand ihre Aussagen zur Weltherrschaft und gesellschaftlichen Veränderungen ernst. Heute müssen wir wachsam bleiben und die Wahrheit aussprechen, die wir sehen.
Stop Islamisation of Europe, Facebook, 23.05.14

Palästina ist immer ein geografisches, nie ein nationales Konzept gewesen, wie das Fehlen eines ausgeprägten, geschlossenen Nationalcharakters seiner arabischen Einwohner belegt.
Yoram Ettinger, Israel HaYom, 23.05.14

Der Antisemit kommt ohne den Juden nicht aus. Hat er keinen, erfindet er sich einen. Oder er konvertiert, wird selber Jude, schreibt Texte über jüdische Identität und regt sich darüber auf, dass die Juden nichts aus ihrer Geschichte gelernt hätten.
Henryk M. Broder (gefunden auf Facebook)

Wenn unsere Freunde in der Welt uns auffordern Selbstmord zu begehen – selbst wenn sie es in guter Absicht tun – dann sagen wir ihnen: NEIN.
Naftali Bennet, Wirtschaftsminister (Poster auf Facebook)

Er kämpfte in einer brutalen Schlacht, sah, wie viele seiner Kameraden getötet oder verwundet wurden und war zwei Tage später wieder auf der Arbeit. Wo sonst geschieht das, außer in Israel?
Joseph Schick, der einen Film über die Schlacht um Jerusalem 1967 drehen wird, über einen Freund und dessen Einsatz in Jenin 2002, mit der er die Natur des Krieges mit den Arabern beschreibt.

Wie nennt man eine Abfolge von antijüdischer Hetze, unfassbar heimtückischen Terroranschlägen in großem Stil und darauf folgenden Antiterrormaßnahmen, einseitigen israelischen Zugeständnissen, die von Gesten des bösen Willens beantwortet werden, Märtyrerglorifizierung und fruchtlosen Gesprächen?
Richtig: “Friedensprozess”.

Claudio Casula, Spirit of Entebbe, 09.06.14

Leider hat Al Qaida das Script nicht bekommen, oder nicht gelesen oder nimmt es in aehnlicher Weise ernst wie Putin den “Reset” Knopf.
Beer7, 11.06.14 zu Obamas mehrfacher Ausasge, Al-Qaida sei praktisch besiegt.

Abkürzungen für „politische Unfähigkeit im Nahen Osten“: UNO, EU, USA.
Ilya Meyer, Times of Israel, 12.0614

Keine Frage, die deutsche Friedensbewegung hat aus der Geschichte “gelernt”. Vor allem eines: dass man keinen Krieg anfangen sollte, den die anderen gewinnen könnten.
Henryk M. Broder, WELT debatte, 16.06.14

Nach Nigeria, China, Pakistan, Iran, Syrien, Hamas, ISIS etc. pp. und die Entführung drei jüdischer Knaben nun Kenya: will mir da noch jemand ernsthaft erklären, dass alles hat mit dem Islam nix zu tun? Und wie üblich vermisse ich die mahnenden Worte der Empörung von den großen europäischen Moscheen.
Facebook-User zu Berichten über Jihad-Aktionen in Kenia, 18.06.14

Die palästinensisch-arabische Gesellschaft hat ihre Kinder derart einer Gehirnwäsche unterzogen, dass sie die Entführung anderer Kinder feiern. Das spricht Bänder über diese Gesellschaft.
Ilya Myer, The Times of Israel, 18.06.14

Viele deutsche Medien sorgen sich weniger über die Entführung dreier israelische Jugendlicher, als über die Ankündigung Israels, diese aus den Händen der Terroristen befreien zu wollen.
Ruhrbarone, 18.06.14

Die Zahl der als gewaltbereit eingestuften Rechtsextremen blieb 2013 mit rund 9600 im Vergleich zum Vorjahr zwar konstant. Die Zahl der Linksextremen war mit 27.700 sogar leicht rückläufig (2012: 29.400). Da ich ja nun etwas rechnen kann ersehe ich daraus, dass die Zahl der Linksextremen 3 Mal höher ist. Haben Sie jemals von einem Kampf gegen LINKS gehört?
Hans Friedrich, Facebook, 19.06.14 über die Forderung der SPD die Mittel für den „Kampf gegen Rechts“ von 30,5 auf 50 Millionen Euro aufzustocken.

Wenn die Einheitsregierung nur überleben kann, indem man ihr gestattet Terrorismus gegen Israel ohne Reaktion oder Konsequenzen auszuüben, dann ist das weniger eine Regierung, sondern vielmehr eine sadistische Terroristenbande.
Seth Mandel, Commentary Magazine, zitiert von Caroline Glick, Jerusalem Post, 17.06.14; Glick dazu:
Mandel untertreibt das Problem.

Der amerikanische Schönheitsfehler

13. Mai 2014 um 16:07 | Veröffentlicht in Karika-Tour, USA, Zitate | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

DryBones, 9. Mai 2014

Eines der Lieblingszitate von Jaakov Kirschen:

Man kann darauf bauen, dass die Amerikaner immer das Richtige tun … nachdem sie alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Winston Churchill

Zitate

27. April 2014 um 10:32 | Veröffentlicht in Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Ich verstehe ja, dass die Araber uns auslöschen wollen, aber erwarten sie wirklich, dass wir ihnen dabei helfen?
Golda Meir, zitiert auf Facebook.

Was ist die Israel Apartheid Week? Es ist die Woche, in der Campus-Antisemiten und Hitlerjugend in der westlichen Welt das einzige Land des Nahen Ostens verdammen, das KEIN Apartheid-Regime ist.
Steven Plaut, Zionist Conspiracy, 01.03.14

Ein Gedanke: Dieser Tage gibt es weit mehr Amerikaner, die Israel unterstützen, als solche, die Obama unterstützen.
Mit Ausnahme nichtorthodoxer Juden natürlich…

Steven Plaut, Zionist Conspiracy, 03.03.14

Die Geschichte des Islam ist ein Mordrätsel. Sie ist kein Mordrätsel mit der Frage, wer es war, sondern wann das enden wird.
Daniel Greenfield, Sultan Knish, 20.03.14

So redet einer, der nichts zu sagen hat und seine eigene Ratlosigkeit in einem Wortschwall zu ertränken versucht.
Henryk M. Broder, DIE WELT debatte, 21.03.14 über Frank-Walter Steinmeier und sein Geschwafel in Sachen Russland/Krim-Krise.

Ich hatte einmal einen kurzen Twitter-Austausch mit einer israelischen Linken, die sagte, meine Meinungen seien wertlos verglichen mit ihren, weil sie in Israel lebt und ich nicht. Ich antwortete etwas in der Richtung von „Ich respektiere das. Daher sind Sie auch dagegen, dass linke Organisationen aus dem Ausland versuchen Israel unter Druck zu setzen, nicht wahr?“ Sie hat nie geantwortet.
Elder of Ziyon, 24.03.14 über seine Erfahrungen mit linken Friedenshetzern.

Araber beschuldigen Israel zu lügen … weil sie selbst ständig lügen. Araber beschuldigen Israel Massaker zu begehen … weil das die Art ist, wie sie sich selbst immer verhielten. Araber beschuldigen Israel Land zu stehlen, denn sie würden keinen Zentimeter Erde außerhalb Arabiens besitzen, wenn sie es nicht anderen Jahrhunderte hindurch gewaltsam weggenommen hätten. Araber beschuldigen Israel Kinder zu töten, weil ihre eigenen ihnen egal sind, sie es sogar manchmal vorziehen sie im Himmel zu sehen, umgeben von 72 Jungfrauen. Araber beschuldigen Israel seine Propheten verraten zu haben, weil sie selbst einem sogenannten Propheten folgen, der ein Monster, ein Pädophiler, ein Terrorist und ein Massenmörder war.
Derweil versucht Israel mit ihnen Frieden zu schließen, denn handelt Israel nun mal.

Pierre Rehov, Facebook, 25.03.14

…eine Waffenruhe kann es eigentlich nur zwischen verfeindeten Konfliktparteien geben – und nicht zwischen Terroristen und Demokraten. Gleiches gilt im Übrigen für Kompromisse. Die werden in dieser unseligen Konstellation stets Israel abverlangt. Pflichtschuldigst hat Palästinenser-Präsident Abbas auch den Raketenbeschuss verurteilt und ein Ende der „militärischen Eskalation“ gefordert. Ändern tut sich dadurch aber nichts – an den Hamas-Abschussbasen in Gaza sitzen die Koalitionspartner seiner Fatah. Deren Ziel ist und bleibt die Vernichtung Israels und seiner Bewohner. So bleibt eine gewaltfreie Lösung auf lange Sicht aussichtslos. Die hat in 65 Jahren Geschichte des jüdischen Staates sowieso immer nur „Land gegen Frieden“ geheißen – das Land ist weg, der Frieden in weiter Ferne. (…)
Daniel Killy, Weserkurier, 13.03.14 (zitiert auf Facebook)

Wenn der Verkäufer mit der Ware wegläuft, muss man ihn nicht – mit dem Geld in der Hand – verfolgen und darum betteln, dass er seine Ware verkauft.
Naftali Bennett, 06.04.14 über das Verhalten der PA in den Verhandlungen.

Israel ist nicht zuletzt deshalb der Stachel im Fleisch vieler Muslime. Der jüdische Staat führt ihnen schonungslos vor Augen, was mit Fleiß, Bildung und Offenheit möglich ist. Er zeigt, dass Menschen trotz Unterdrückung in hohem Maße erfolgreich sein können.
Hamid Abdel-Samad, Jüdische Allgemeine, 03.04.13

Wenn der „Friedens“-Unterhändler der PA sagt, die Hamas-Barbaren seien keine Terroristen, was sagt das über den „Frieden“?
This Ongoing War, 08.04.14, Überschrift zu einem Eintrag zu Saeb Erekats Behauptung die Hamas sei keine Terrororganisation.

Diejenigen, die behaupten Israel verletze Menschenrechte, müssen willentlich die exponentiell schlimmeren und weit ernsteren Verletzungen übersehen, die unter anderem vom Iran, Palästina, Saudi-Arabien und Ägypten begangen werden. Jedes Mitglied der LGBT-Bewegung, das mit De-Investition auf Israel zielt, hat traurigerweise vergessen, dass Homosexuelle im Iran von den höchsten Kränen gehenkt werden, um sicherzustellen, dass jeder die Folgen davon sehen kann, dass man auf der falschen Seite des Radikalismus steht. Jeder Mensch mit liberaler Gesinnung, der nahelegt, dass im Nahen Osten Israel das Problem ist, hat willentlich vergessen, dass von all den Ländern in der Region nur eines freie Äußerung von Ideen und politischen wie religiösem Glauben gestattet.
Ein Land zu boykottieren ist ein Akt des Krieges. Von daher ist die BDS-Bewegung ein Krieg gegen Israel, ein Krieg gegen eine freie, demokratische und pluralistische Gesellschaft. Von der BDS-Bewegung als etwas anderes als Antisemitismus zu denken, ist eine Lüge und eine Beleidigung der Intelligenz eines jeden Studenten* und Wissenschaftlers. Die BDS-Bewegung ist im Kern nur die jüngste Manifestation des uralten Hasses und der Verfolgung des jüdischen Volks und des jüdischen Staats.

Vladimir Davidiuk, Turningpoint USA, 14.04.14

* Der Autor schreibt über den Beschluss eines US-Universitätsverbandes Israel zu boykottieren.

Ihre Hässlichkeit schlägt wieder zu.
Israel Matzav, 19.04.14 über Catherine Ashton und deren Prioritäten und Kritik zum Nahost-Konflikt.

Abbas war nur in der Lage einerseits die Genfer Konventionen zu unterzeichnen und andererseits den Einheits-Deal mit den terroristischen Kriegsverbrechern, weil er völlig überzeugt ist, dass weder die USA noch die Europäische Union ihn dafür zur Verantwortung ziehen werden. Er ist sich komplett sicher, dass weder die Amerikaner noch die Europäer es mit ihrer vorgeblichen Verpflichtung das internationale Recht hochzuhalten ernst meint.
Caroline Glick, 25.04.14

Eines der Bedenken Israels bei den Friedensverhandlungen war es, dass NACH einem eventuellen Abkommen, die Hamas oder ähnliche Organisationen die Kontrolle auch über Judäa und Samaria übernehmen könnten.
Abbas hat mit seinem Bündnis mit der Hamas dafür gesorgt, dass diese Bedenken bereits VOR einem eventuellen Abkommen wahr wurden…

Ulrich J. Becker, Facebook, 26.04.13

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder einen kostenlosen Blog – auf WordPress.com!. | The Pool Theme.
Entries und Kommentare feeds.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 509 Followern an

%d Bloggern gefällt das: