Mauer-Bauer (04)

17. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook: Nicht Jerusalem/Israel, sondern Belfast, Nordirland!

Mauer-Belfast

Der Ökumenische Rat der Hass-Kirchen

17. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen | 1 Kommentar
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Matan Ascher (direkt vom Autor; eine für das amerikanische Publikum gedachte englische Version findet sich bei Times of Israel blogs)

„Während wir den Tag der palästinensischen Gefangenen begehen, wollen wir unserer Solidarität mit mehr als 5.000 palästinensischen Häftlingen zum Ausdruck bringen, die in israelischen Gefängnissen schmachten.“ So begann im April 2014 der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) seine Äußerung, nachdem Israel die Freilassung von palästinensischen Terroristen abgebrochen hatte.

Viele von uns tendieren dazu zu glauben, dass der globale Antisemitismus eine grundlegende Sache ist, die zur DNA der Feinde Israels gehört. In vielen Fällen ist stimmt das, aber es ist auch wichtig zu verstehen, dass dieser Hass durch mehrere Organisationen für ziemlich lange Zeit verbreitet wurde. Während Israel sich Boykott und Terror entgegen stellt, gibt es kaum jemanden in der Welt, der die Aktionen von dem verfolgt, was möglicherweise als größte anti-israelische religiöse Propaganda-Motor der Welt genannt werden kann – dem ÖRK oder Weltkirchenrat. Wir sprechen von einer Dachorganisation 349 protestantischer, orthodoxer und evangelischer Kirchen in 150 Ländern (zum Beispiel die Evangelische Kirche in Deutschland und die Altkatholische Kirche Österreichs); vom ORK werden insgesamt fast 600 Millionen Christen auf der ganzen Welt repräsentiert. Die Organisation war im Jahr 1948 aus der ökumenischen Bewegung heraus gegründet worden und ist seitdem obsessiv auf den israelisch-palästinensischen Konflikt konzentriert.

Dies spiegelt sich auch in der fast völligen Missachtung für die Ermordung von Christen durch Muslime im Nahen Osten. So wird der ÖRK die Hamas nicht als Terrororganisation bezeichnen; erst im Hinblick auf die Intensivierung des islamischen Staats (früher bekannt als ISIS), hat man dort begonnen sich mit dem Thema des radikalen Islam auseinanderzusetzen.

Während der Militäroperation „Protective Edge“, hat der Rat Israel häufig hart verurteilt und Hamas nur selten erwähnt. ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit sagte: „Wir verurteilen die unterschiedslosen Angriffe des israelischen Militärs auf die Zivilbevölkerung in Gaza, wie wir das absurde und unmoralische Abfeuern von Raketen durch Militante aus dem Gazastreifen auf bewohnte Gebieten in Israel verurteilen.“ Wer sind denn diese Militanten? Doch der vielleicht nervigste Teil ist die Aussage: „Wir müssen die Situation im Gazastreifen angesichts der Besetzung der palästinensischen Gebiete untersuchen.“ Was hat das nun überhaupt mit den Raketen der Hamas zu tun?

Der ÖRK ist zudem eine der wichtigsten Organisationen, die an der BDS-Kampagne gegen Israel beteiligt sind. Im Jahr 2005 hat die Vollversammlung die Entscheidung der Presbyterianischen Kirche der USA (PCUSA) sich von Israel zu trennen unterstützt und sagte, diese Aktion sei „lobenswert“. Während „Protective Edge“ wurde diese Entscheidung bestätigt.

Der Rat arbeitet auf mehreren Ebenen: Die primäre ist die Bereitstellung von Meldungen und Aussagen, die durch ihre Kirchen wieder an mehr als eine halbe Milliarde Gläubigen geht. Seltamerweise wiederholt der ÖRK angesichts eines brennenden Nahen Ostens oft die Behauptung, dass „die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete das Hauptproblem ist, das Instabilität und Unruhe in der Region verursacht“. Eine weitere originelle Methode ist die Verurteilung der christlichen Unterstützer Israels, wenn gesagt wird, dass diese Unterstützer „das Wort Gottes verfälschen“.

In den letzten Jahren hat der ÖRK eine einzigartige Kombination aus Organisationen geschaffen, die in Israel operieren. Eine davon ist das PIEF – das Ökumenische Forum Palästina Israel. Gegründet 2007, setzt sich das PIEF aus palästinensischen christlichen Kirchenführern zusammen, die den religiösen und spirituellen Hintergrund zum Angriff auf Israel liefern. Ihre bekannteste Aktivität ist das im Jahr 2009 veröffentlichte Kairos-Dokument. Darin hieß es unter anderem, dass die Palästinenser auf das Recht auf Rückkehr warten (der die Zerstörung des jüdischen Staates bedeutet) und dass Israel den legitimen palästinensischen Widerstand nutzt, um ihn als Terrorismus zu bezeichnen. Das von der BDS-Bewegung unterstützte Dokument wurde in viele Sprachen übersetzt und in ÖRK-Kirchen auf der ganzen Welt verteilt.

Der ÖRK hat auch versucht, aus dem Inneren des Kongresses heraus gegen Israel zu agieren, indem angesehene Kirchenführer des ÖRK-Gremiums für die Vereinigten Staaten, des 45 Millionen Gläubige vertretenden NCC, im Jahr 2012 einen Brief geschickt bekamen, in dem die Mitglieder des Kongresses forderten die militärische Hilfe für Israel zu reduzieren.

Wie können wir mit ihren Aktivitäten umzugehen? Zuerst sollten wir sie eingestehen und genau beobachten. Wir müssen die örtlichen Kirchen für die Aktionen des Rates zur Verantwortung ziehen. Obwohl der Rat behauptet nicht antisemitisch zu sein, können wir eindeutig sagen, dass seine Worte Beweise für Hass auf Juden liefern. Abschließend denke ich, dass es für diejenigen, die Israel in der Auseinandersetzung mit dem globalen Terrorismus unterstützen, sehr wichtig ist sich zu bemühen und Israel im Umgang mit Einrichtungen wie dem ÖRK (die versuchen Israel schwach zu machen) zu helfen.

Matan Emmanuel Ascher ist Israeli und studiert Jura und Politikwissenschaft an der Bar-Ilan-Universität. Er ist Praktikant am Jerusalem Zentrum für Public Affairs (JCPA) und Leiter des Yuvalim-Projekts der Zionistischen Weltorganisation (WZO) an der BIU.
https://www.facebook.com/matan.asher
auf Twitter: @matanasher

Mauer-Bauer (03)

16. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | 3 Kommentare
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Wall_MoroccoDie Barriere zwischen Israel und Westbank?
Nein!
Marokko baut still eine Mauer,
mit eisernen Spitzen, die es und die
spanische Enklave Melilla trennt.
Wo ist die Empörung?

Warum ein Palästinenserstaat nicht die Antwort ist

16. September 2014 um 14:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 7. September 2014

Immer wieder mal habe ich das Gefühl, ich müsse eine Variante dieses Eintrags schreiben, um den Amerikanern wieder einmal zu erklären, warum ein Palästinenserstaat eine schlechte Idee ist.

In Israel ist das keine große Sache, trotz des Eindrucks, den man erhalten dürfte, wenn man die englische Internetseite von Ha’aretz liest. Die meisten Israelis begreifen, dass ein friedlicher Palästinenserstaat nicht im Angebot steht und dass ein Abzug aus Judäa und Samaria einen Sicherheits-Alptraum schaffen würde. Doch eine große Zahl Amerikaner glaubt immer noch, dass die moderate Antwort auf den israelisch-arabischen Konflikt eine „Zweistaaten-Lösung“ ist.

Sie glauben das, weil sie es von linken jüdischen Leitern hören und wie sie es vom Präsidenten hören, den sie im Großen und Ganzen respektieren. Und sie hören es von der israelischen Linken, die in den Medien eine Stimme hat, die zu ihrer Anzahl in keinem Verhältnis steht.

Überhaupt sind Amerikaner nicht hier in Israel, um selbst zu sehen, also sind sie auf „Experten“ angewiesen. Und wer ist ein größerer Experte als der Leiter der Union des Reformjudentums oder der Präsident der USA? Diejenigen, die gegen die Zweistaaten-Lösung sind, werden als „Extremisten“ oder Schlimmeres bezeichnet und niemand will ein Extremist sein.

Hier sind also die Gründe gegen die Schaffung eines Palästinenserstaats. Schauen Sie, ob ich ein Extremist bin.

Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit

Angesichts der Instabilität im heutigen Nahen Osten gibt es, auch wenn ein friedlicher Palästinenserstaat geschaffen werden sollte, eine große Chance, dass er von denen dominiert würde, die Israel vernichtet sehen wollen. Der Gazastreifen, der der „moderaten“ PA übergeben wurde, nur damit er von der Hamas übernommen und als Basis für Raketenschüsse und Terroranschläge gegen Israel genutzt wurde, ist ein Paradebeispiel.

Judäa und Samarai sind von weiter größerer strategischer Bedeutung als der Gazastreifen. Eine topografische Karte zeigt, dass der Teil Israels, in dem der größte Teil seiner Bevölkerung lebt, in der flachen Ebene am Mittelmeer liegt. Das Terrain steigt im Osten abrupt an, was es Terroristen ermöglichen würde Raketen und Mörser in bevölkerte Gebiete sowie auf Israels internationalen Flughafen – seine Lebensader in die Welt draußen – zu schießen. Während des jüngsten Gaza-Kriegs flogen Israelis aus den Kibbutzim im Umfeld des Gazastreifens, weil es keine technologische Lösung gegen aus so kurzer Distanz geschossene Mörser gibt – die gegen weiter fliegende Raketen effektive Eiserne Kuppel kann sie nicht aufhalten. Wir sahen außerdem das Potenzial schweren Schadens für Israels Wirtschaft, als die FAA [die US-Luftfahrtbehörde - heplev] die US-Airlines anwies nicht zum Ben Gurion-Flughafen zu fliegen (andere folgten dem Beispiel).

Dann gibt es die Bedeutung des Jordantals, präziser gesagt: der Abhang von den zentralen Höhen hinunter zum Jordan. Dieser ist eine natürlich Barriere gegen Invasion aus dem Osten. Würde er nicht von der IDF kontrolliert und verteidigt, gäbe es nichts, was Panzer aus so großer Entfernung wie dem Iran davon abhalten nach Jerusalem zu fahren oder das Land in zwei Hälften zu schneiden. Kann sich Israel in den Tagen des Islamischen Staats das Risiko leisten sich für eine Invasion zu öffnen?

Es gibt keinen Partner, der Frieden liefern kann.

Mahmud Abbas (Abu Mazen), der „moderateste“ Palästinenserführer, den es gibt, hat niemals eine Ende des Konflikts für Rückgabe von Land zugestimmt oder den verbleibenden Teil Israels als dem jüdischen Volk gehörig anerkannt (er glaubt, ein solches Volk gibt es nicht). Er besteht auf einem Rückkehrrecht für Palästinenser nach Israel. Als Ehud Olmert ihm fast ganz Judäa und Samaria plus Ostjerusalem und die Kontrolle der heiligen Stätten anbot, antwortete er nicht.

Doch selbst wenn er zustimmen würde: Er ist 80 Jahre alt und die anderen Mitglieder des Zentralkomitees der Fatah (Fatah dominiert die PLO, die die PA kontrolliert) treten für einen härteren Kurs ein er. Jedenfalls existiert die PA durch Gelder, die sie von den USA und den Europäern bekommt und wird von der IDF und dem Schabak (Israels Inlandsgeheimdienst) in den Gebieten vor der Übernahme durch die Hamas geschützt. Die PA ist bei den arabischen Einwohnern der Gebiete höchst unbeliebt und würde von der Hamas bei freien Wahlen vernichtend geschlagen. Was wäre also ein von Mahmud Abbas unterschriebenes Papier wert?

Den Palästinensern darf nicht erlaubt werden einen souveränen Staat zu haben.

Selbst wenn es eine Vereinbarung gäbe, müssten den Palästinensern gewisse Aspekte der Souveränität verweigert werden. Könnte Israel einem militarisierten Staat 3km von seinen Bevölkerungszentren entfernt zustimmen? Könnte Israel einer palästinensischen Luftwaffe, palästinensischen Panzern zu stimmen? Würde „Palästina“ erlaubt sein Verträge wie einem Vertrag für gegenseitige Militärhilfe mit dem Iran abzuschließen? Wenn man bedenkt, dass sie seit 1948 mit Israel im Krieg liegen: Könnte wir es uns leisten ihnen mehr als einen eingeschränkten Staat zu geben?

Fakt ist, dass wir ihnen eine Art Autonomie geben könnten und würden. Sie würden ihre Wirtschaft und die Beziehungen unter ihren Bürgern kontrollieren; Israel würde für die Sicherheit verantwortlich sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit einem solchen Arrangement glücklich wären.

Den Palästinenser darf nicht gestattet werden Millionen „Flüchtlinge“ einzuschleppen.

Dank der außergewöhnlichen Regeln, die die UNO erstellte, wurde der palästinensische Flüchtlingsstatus vererbbar gemacht (anders als der aller anderen Flüchtlingsbevölkerungen der Geschichte). Es gab außerdem sehr lose Kriterien, die angewandt wurden, um zu bestimmen, wer ursprünglich ein Flüchtling war. Im Ergebnis schoss die Zahl der 500.000 bis 650.000 Araber, die 1948 flohen, in eine Flüchtlingsbevölkerung von fast 5 Millionen in die Höhe – und es gibt angeblich eine „palästinensische Diaspora“ von 11 Millionen. Sie alle (oder auch nur ein kleiner Teil dieser Zahl) könnte von einem „Palästina“ keineswegs absorbiert werden, das von internationaler Hilfe abhängig ist und nur wenige natürliche Ressourcen hat, ohne dass eine Instabilität geschaffen würde, die Israel und Jordanien gefährdet.

Es gibt eine Lösung.

Doch sie liegt nicht darin einen weiteren arabischen Staat zu schaffen, für ein „Volk“, das zum größten Teil von Arabern abstammt, die Anfang des 19. Jahrhunderts in die Region zog und das in den meisten Bereichen ihren Verwandten in Syrien und Ägypten gleicht. Der erste Teil der Lösung besteht darin die UNRWA abzuschaffen – der UNO-Agentur, die für die Förderung des Wachstums der Flüchtlingsbevölkerung und die Verhinderung ihrer Eingliederung in ihre Gastgeberländer verantwortlich ist; und das wäre der nächste Schritt. Palästinensische Flüchtlingslager gibt es im Libanon, in Jordanien, dem Gazastreifen und Judäa/Samaria. Es gab eine große Zahl an Lagern in Syrien, doch die meisten sind inzwischen nach Jordanien geflohen. Die ehedem der UNRWA bereitgestellten Gelder sollten genutzt werden, um ihre Integration an den Orten zu ermöglichen, wo sie leben (ja, selbst im Gazastreifen). Das wird erfordern, dass diskriminierende Gesetze, die verhindern, dass die Palästinenser im Libanon arbeiten oder studieren, aufgehoben werden. Und es wird wahrscheinlich den Sturz der Hamas im Gazastreifen nötig machen.

Als nächstes sollte begriffen werden, dass Araber in Judäa und Samaria eine Art Autonomie gewährt werden kann, dass aber die Sicherheitskontrolle insgesamt für die Gebiete bei Israel verbleiben wird. Israels Ostgrenze wird der Jordan sein. Die palästinensischen Araber, die die israelische Staatsbürgerschaft haben wollen und die nicht den Terrorgruppen angehören, sollten in der Lage sein sie zu erwerben.

Natürlich würde die Palästinenserführung, die sich ihrer Vision der Ablösung Israels durch einen arabischen Staat verpflichtet hat, niemals diesem Plan oder irgendetwas Ähnlichem zustimmen. Doch es gibt weder einen Grund für Israel Plänen zuzustimmen, die nichts anderes sind als Rezepte für seine Zerstückelung.

Amerikaner stellen manchmal eine Frage: „Wenn die Gründung eines Palästinenserstaats mit Israels Sicherheit inkompatibel ist, warum sagt unsere Administration, dass sie beidem verpflichtet sei?“

Das ist eine gute Frage, aber sie sollte der Administration gestellt werden, nicht mir!

Selektive Wahrnehmung

15. September 2014 um 20:00 | Veröffentlicht in Geistesgrößen | 1 Kommentar
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Auf Facebook tummelt sich so allerhand an Geistesgrößen – bei den Falschen wie auch bei den Richtigen. Und dann kommt manchmal was raus, bei dem man merkt, dass sich Leute derart verrannt haben, dass sie vermutlich gar nicht mehr aus ihrer Verrennung raus WOLLEN. Dieser Eintrag von gestern hat in einer Gruppe auf Facebook eine sehr seltsame Diskussion eine sehr seltsame „Diskussion“ ausgelöst, von der mir jemand Screenshots schickte:

FB-PosterDiskussion01FB-PosterDiskussion02FB-PosterDiskussion03FB-PosterDiskussion04FB-PosterDiskussion05Heute ging es weiter:

FB-PosterDiskussion06

Die Freunde der Hamas

15. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 29. August 2014

EoZ2014-08-29

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