Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)
4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Antisemitismus, Arabische Liga, Friedensbereitschaft, Friedenshetzer, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Hamas, Hamastan, Hisbollah, Iran, Israel, Khaled Meschaal, Mahmud Abbas, Tzipi Livni, UNIFIL, Waffenstillstand
Sonntag, 28.04.2013:
Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.
Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.
Dienstag, 29.04.2013:
Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.
Mittwoch, 30.04.2013:
Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)
Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!
Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.
Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.
Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:
Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!
Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)
Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.
Freitag, 03.05.2013:
Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.
Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.
Samstag, 04.05.2013:
Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.
Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)
Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.01.-02.02.2013)
2. Februar 2013 um 23:27 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Ban Ki-moon, Fatachstan, Fatah, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Hamas, Jordanien, Libanon, Syrien, UNO-Generalsekretär, Waffenstillstand
Sonntag, 27.01.2013:
Warnung aus Israel: Sollten die syrischen Rebellen oder die Hisbollah in den Besitz chemischer Waffen kommen, wird Israel das als casus belli betrachten und darauf reagieren. (Heißt wohl: Präventivangriffe durchführen.)
Montag, 28.01.2013:
Heckmeck:
- Der jordanische König verkündete auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos, die Hamas würde moderater werden: Sie ist offener als je zuvor für einen Dialog mit Israel. Die Hamas dementierte schneller, als man hingucken konnte: „Die einzige Beziehung mit diesem Feind ist der Widerstand.“ (Was Frau Roth und andere wohl nicht abhalten wird, weitere Zeichen zu sehen, dass mit der Hamas zu reden ist oder es „pragmatische Teile“ in ihr gibt, mit denen geredet werden muss.)
Mittwoch, 30.01.2013:
Alle jüdischen Bauanträge für das Jerusalemer Viertel Shimon HaTzaddik werden derzeit abgelehnt.
Nach Berichten aus dem Libanon sollen israelische Kampfflugzeuge im Grenzgebiet zwischen Syrien und dem Zedernstaat unter Verletzung des libanesischen Luftraums mehrere Ziele beschossen haben, darunter einen Konvoi, der sich schon auf libanesischem Gebiet befand und Waffen mitführte. (Der Libanon selbst streitet einen solchen Angriff ab. Die syrischen Medien berichten nichts von einem israelischen Luftangriff.)
Ein Experte sagt, dass Israel keinen Konvoi mit Chemiewaffen beschossen habe, das hätte zu viele Umweltschäden verursacht (???) und wäre nicht unentdeckt geblieben.
Syrien bestätigt am Abend, jemand habe eine „wissenschaftliche Forschungseinrichtung“ nahe Damaskus angegriffen, aber weder, dass es Israel war noch dass ein Konvoi beschossen wurde – das bestritten sie in Damaskus ausdrücklich. (Ulrich Sahm)
Heckmeck:
- Die Arabische Liga will den USA bald einen Friedensvorschlag vorlegen, heißt es. Er soll „neue Ideen“ zur Lösung des israelisch-arabischen Konflikts enthalten, darunter Vorschläge für einen israelischen Abzug aus der „Westbank“, die Gründung eines Palästinenserstaats und Sicherheitsgarantien für beide Seiten. (Was ist daran neu?)
Donnerstag, 31.01.2013:
Hamas redet gegenüber Ma’an Tacheles: Eine Zweistaatenlösung wird niemals akzeptiert, Gerüchte, die Hamas wäre dazu bereit, entbehren jeder Grundlage. Die Hamas wird ihre Haltung nicht ändern.
Die PA hat gerade einen totalen Boykott aller israelischen Waren verkündet. Wer noch geglaubt hatte, dass der Boykott sich gegen „Siedler-Produkte“ richtete, sollte wenigstens nach dieser Ankündigung der Wahrheit ins Auge sehen. (Aber Boykotteure sind ja eh dafür, alles Israelische zu boykottieren.)
Freitag, 01.02.2013:
Die Fatah ehrt auf ihrer Internetseite Wafa Idris als eine der ehrenwertesten „Märtyrer-Anstreberin“, die die „israelischen Sicherheitsüberlegungen auf den Kopf stellte“ und immer noch die Juden in Angst versetzt – ein leuchtendes Vorbild für die Jugend der „Palästinenser“. Hurra, der Frieden ist greifbar!
Auch aus Syrien nur Friedensbotschaften: Der Armeechef ließ wissen, dass der Krieg gegen Israel nie enden wird.
Solche Töne kommen immer dann, wenn Israel sich wehrt, nie, wenn Israel angegriffen wird: Ban Ki-moon gab „tiefer Sorge“ Ausdruck, weil Israel in Syrien einen Luftangriff geflogen haben soll. Er forderte, dass „alle Seiten“ sich strikt an das internationale Recht halten, besonders bezüglich der territorialen Integrität und Souveränität aller Länder in der Region.
Heckmeck:
- Die Fatah nimmt einen verlogenen Bericht für den UNO-Menschenrechtsrat zum Anlass, Friedensverhandlungen mit Israel weiter abzulehnen.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Arabische Liga bildet „Delegation“, um Arabische Liga zu erinnern die Versprechen an die PA auszuzahlen
19. Januar 2013 um 11:24 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten, Palästinenser | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga
Elder of Ziyon, 14. Januar 2013
Die arabischen Außenminister einigten sich am Sonntag eine Delegation zu bilden, die die Mitgliedsstaaten unter Druck setzen soll ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der PA zu erfüllen, hieß es in einer Erklärung.
Die Delegation wird sich aus PA-Premierminister Salam Fayyad, dem Generalsekretär der Arabischen Liga Nabil al-Arabi, dem irakischen Außenminister und dem libanesischen Außenminister Adnan Mansour zusammensetzen.
Im Dezember einigten sich arabische Staaten darauf der PA ein „finanzielles Sicherheitsnetz“ von $100 Millionen monatlich bereitzustellen, um Präsident Mahmud Abbas‘ Regierung zu helfen mit der Wirtschaftskrise klarzukommen, nachdem die Vereinten Nationen Palästina die de facto-Eigenstaatlichkeit gewährte.
Seit Anfang Dezember hat Israel rund $100 Millionen monatliche Steuereinnahmen zurückgehalten, die es für die PA einsammelt; das ist eine Strafe dafür, dass die UNO die Palästinas als Nichtmitgliedsstaat anerkannte.
Ja, die Arabische Liga schafft ein Komitee, das die Arabische Liga daran erinnern soll ihre eigenen Zahlungszusagen einzuhalten, die historisch weitgehend ignoriert worden sind.
Einmal mehr muss man fragen: Warum sind die Verbündeten der PA so zurückhaltend dabei Geld für ihre heilige Sache hinauszuwerfen? Warum ist ihre Unterstützung oft auf glühende Worte ohne Beistand beschränkt?
Könnte es sein, das die Araber eine schlechte Investition erkennen, wenn sie eine sehen?
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.12.2012)
29. Dezember 2012 um 23:22 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Großbritannien, Hamas, Ismail Haniyeh, katholische Kirche, Mahmud Abbas, Siedlungen, Waffestillstand
Sonntag, 23.12.2012:
Ein Hamas-Offizieller verkündete auf der Al-Qassam-Website (wen wundert das?), „Fakten und Geschichte würden beweisen, dass die „Klagemauer“ nicht jüdisch ist. Wunderbar, das war bestimmt einer aus den „moderaten Elementen der Hamas“ von Frau Roth…
Montag, 24.12.2012:
Eine internationale Parlamentariergruppe besucht den Gazastreifen, die „Westbank“ und Israel. Knessetpräsident Reuven Rivlin kritisierte die Abgeordneten wegen ihres Besuchs im Gazastreifen, weil das die international als Terrorgruppe gebrandmarkte Hamas aufwertet. In der Knesset werden die Parlamentarier nicht empfangen werden; Einzeltreffen mit israelischen Abgeordneten werden untersagt. Die internationalen Abgeordneten – zu denen z.B. auch der offene Israelhasser (-„kritiker“) Lord Frank Judd gehört – behaupten, sie müssten sich mit Parlamentariern aus beiden Regionen der PA treffen und es gäbe keine formellen Treffen mit der Hamas. (Das stellt die Terroristen natürlich ins Abseits, vor allem wenn Hamas-Abgeordnete an den Treffen teilnehmen, nicht wahr?)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, feierte in seiner Vorweihnachtspredigt die „Geburt Palästinas“.
Dienstag, 25.12.2012:
Aus dem Streichelzoo von Anatot in der Region Binyamin („Westbank“) werden immer wieder Ziegen gestohlen; Freitag waren es 11, Montag 6. Dazu müssen die Diebe den Zaun der Gemeinde zerstören.
Mahmud Abbas bei der Christmette in Bethlehem (was hat der da verloren???): Israel und die Palästinenser müssen sich an das internationale Recht halten (Israel tut das, warum er nicht?) und dafür müsse Israel mit der Bautätigkeit in Jerusalem aufhören. (Israel bietet seit Jahren Gespräche ohne Vorbedingungen an, die von Abbas abgelehnt werden.)
Mittwoch, 26.12.2012:
Bildungskonferenz im Gazastreifen, Ismail Haniyeh: „Israel ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss.“ Die Lehrer des Gazastreifens forderte er auf, „eine Generation aufzuziehen, die kämpfen und die Palästinenser von der Besatzung befreien wird“.
Ein anderer Hamas-Offizieller forderte die Araber zu bewaffnetem Widerstand auf: der Bau des Dritten Tempels solle (mit Terror) verhindert werden. Hm, die Baupläne sehen Wohnungen vor – und keine davon auf dem Tempelberg…)
Marwan Barghouti konnte wieder einmal aus dem Gefängnis getönt: Er wird einmal Palästinenserpräsident und das „Rückkehrrecht“ ist heilig.
Donnerstag, 27.12.2012:
Als Reaktion auf die UNO-Entscheidung vom November hat Israel den VIP-Status für eine ganze Reihe PA-arabischer Wichtigtuer zurückgezogen. Das heißt, dass z.B. Nabil Sha’ath demnächst in der Schlange anstellen muss, wenn er nach Israel will.
Der britische Minister für den Nahen Osten, Alistair Burt, bewies, dass er keine Ahnung von den Genfer Konventionen hat und giftete gegen Israel. Dafür pries er den Terrorfürsten Mahmud Abbas für dessen „gemäßigte Reaktion auf israelische Provokationen“.
Samstag, 29.12.2012:
Nabil al-Arabi, Chef der Arabischen Liga, war in Ramallah, um mit Mahmud Abbas zu konferieren. Er befand, die Gleichung in den Verhandlungen mit Israel müsse geändert werden. „Wir können nicht dieselben Schritte immer wieder tun, die wir seit 20 Jahren tun. Diese Schritte verschwenden Zeit und führen zur weiteren Expansion Israels.“ Welche Expansion, müsste er noch sagen, aber heißt es bei uns nicht immer, die Zeit sei gegen Israel?
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.11.2012)
17. November 2012 um 23:58 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, UNO, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Ägypten, BBC, Desmond Tutu, Erdogan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Großbritannien, Hamas, Hassan Nasrallah, Ismail Haniyeh, israelische Araber, Jordanien, Kanada, Khaled Meschaal, Mahmud Abbas, Navi Pillay, Palästinensischer Islamischer Jihad, Raketenterror, Russland, Shimon Peres, tagesschau, Türkei, Terrorgruppen, UN-Sicherheitsrat, UNO-Generalsekretär, Waffenstillstand
Sonntag, 11.11.2012:
Ägypten will einen „Waffenstillstand“ vermittelt haben. Danach sollen die Terroristen sagen, sie würden das Feuer einstellen, wenn Israel die Luftschläge im Gazastreifen einstellt.
Der überaus „friedfertige“ Scheik Rahed Saleh (islamistischer Hetzer aus Israel) auf einer Konferenz in Tunesien: Die „Aggression der israelischen Besatzung geht dem Ende zu“, was „zur Verkürzung des Lebens [Israels] führen“ wird.
Ach nee? Die PA-Medien, -Moscheen und -Schulen sagen aber etwas ganz anderes: Mahmud Abbas behauptet, mit dem Antrag bei der UNO solle Israel nicht delegitimiert werden.
Montag, 12.11.2012:
Der Rote Davidstern berichtet, dass bei den mehr als 100 Raketenangriffen auf Israel 47 Personen verletzt wurden.
Die Schweinepriester von der Hamas haben ein „Militär-Kommuniqué“ ausgegeben: „Als Antwort auf israelisches Massaker … schossen Palästinenserfraktionen auf israelische Militärziele rund um Gaza.“ NICHT EIN EINZIGES DER RAKETENZIELE WAR MILITÄRISCH!
Der ägyptische Botschafter in Ramallah forderte Israel auf die Angriffe auf den Gazastreifen einzustellen. (Was ist mit den Terroristen?) Baroness Ashton brachte natürlich auch nichts raus, das ansatzweise als Kritik an den Terroristen gewertet werden könnte – die üblichen Aufrufe „an beide Seiten“ müssen reichen.
Der ägyptische „Botschafter“ in Ramallah ließ wissen, dass der vermittelte „Waffenstillstand“ offiziell ja gar nicht bestand, also konnte er auch nicht gebrochen werden.
Eine Delegation israelischer Araber stattete der Umgebung des Gazastreifens einen Solidaritätsbesuch ab, um zu zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der israelischen Araber auf der Seite der beschossenen Einwohner steht.
Die Hamas zieht einen Waffenstillstand mit Israel gar nicht erst in Betracht.
Aber die Terroristen machen Israel für die Eskalation verantwortlich. Klar, die haben ja auch zuerst zurückgeschossen.
Dienstag, 13.11.2012:
Liebesgrüße von Nasrallah, der sich nicht aus seinem Versteck traut: Die fehlende Antwort Israels auf die Terroristen-Drohne im Oktober zeigt die Stärke der libanesischen „Miliz“. Die Zionisten würden abgeschreckt und sich nicht trauen gegen sie vorzugehen. Ansonsten kritisierte er die Arabische Liga, weil die nichts gegen Israels „tägliche Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen“ tue.
Eine ägyptische Delegation ist zu Besuch im Gazastreifen. Ismail Haniyeh nutzte die Gelegenheit, um Ägypten aufzufordern, „den Kampf um Jerusalem“ aufzunehmen.
Mittwoch, 14.11.2012:
Die Terroristen kloppen sich, wer am Samstag den IDF-Jeep beschossen hat. Die PRC veröffentlichten ein Video und reklamierten den feigen Mordversuch für sich. Die PFLP widerspricht und bezeichnet das Video als Fälschung, die ihr den „Ruhm“ stehlen will.
Natürlich: Die ägyptische Muslimbruderschaft verurteilt die „zionistischen Besatzer“, weil sie sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen verteidigen. (Und das war vor dem Abschuss von Terrorfürst Ahmed Jabari). Israel ist für die Eskalation verantwortlich, wer auch sonst – die Terroristen nie!
Die Jihadisten sehen das natürlich auch nicht anders: Nachdem sie mehr als 100 Raketen auf Israel schossen, heißt es jetzt, Israel (!) habe den Krieg erklärt (und damit den Frieden gebrochen).
Hamas-Terrorfürst Abdallah Barghouti wurde in Israel zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Er findet das weiterhin völlig in Ordnung und heldenhaft, dass er für 67 tote Zivilisten gesorgt hat.
Mahmud Abbas kriegt Saures aus Israel: Wenn er das mit dem UNO-Antrag tatsächlich macht, sollte er sich nicht wundern, wenn die Oslo-Vereinbarungen annulliert und er gestürzt wird.
In Jericho soll eine arabisch-israelische NGO-Konferenz stattfinden. Eine Araber-Organisation hetzt dagegen und fordert Boykott. Unter den Teilnehmern seien solche, die weder das „Rückkehrrecht“ anerkennen noch das Ende des „israelischen Apartheid-Regimes“ befürworten, was „den Zielen des nationalen Kampfes der Palästinenser entgegen steht“.
Shimon Peres, der Falke? Er forderte jetzt bei einem Besuch in Sderot, dass die Überweisungen an nach Gaza eingestellt werden.
Ägyptens Präsident hat wegen des Vorgehens gegen die Terroristen den israelischen Botschafter einbestellt und den ägyptischen Botschafter aus Israel abgezogen. Daraufhin verließ der israelische Botschafter samt Personal Ägypten.
Die IDF hat ein Luftbild von Zeitoun veröffentlicht, in dem die Abschussorte für Fajr-Raketen gekennzeichnet sind; außerdem ein Video, wie Terroristen diese Raketen abladen und verstecken
Der oberste Terrorchef im Gazastreifen jammert und fleht die arabischen „Bruder“-Staaten auf Israels Angriff auf den Terrorstreifen zu beenden. Er nannte das militärische Vorgehen Israels einen „barbarischen Feldzug“. So ist das halt mit den terroristischen Aggressoren: Sie fangen an zu jammern, wenn sie Gegenwind bekommen, weil die bösen Juden sich ja nicht wehren dürfen.
Die Araber haben es nicht eilig: Die Arabische Liga will sich am Samstag zum Thema Gaza-Krieg treffen.
Donnerstag, 15.11.2012:
Die Luftwaffe warf über dem Gazastreifen Flugblätter ab, in denen die Einwohner aufgefordert wurden sich von Terroristen und ihren Waffen fernzuhalten.
Bei der Untersuchung von Raketen-Überresten wurde festgestellt, dass einige der Grad-Raketen mit Phosphor geladen waren. (Wo bleibt der Aufschrei der „Menschenrechtler“?)
Der Erez-Übergang wird für Journalisten offen gehalten.
Der UNO-Sicherheitsrat hatte in der eine Dringlichkeitssitzung (auf Antrag von Ägypten). Wieder ein typischer Fall von „Israel hat sich zuerst gewehrt, jetzt muss etwas unternommen werden.“
Herr Ban erwartet von Israel „gemäßigt“ vorzugehen, um keine „neue Spirale des Blutvergießens zu provozieren, die zusätzliche zivile Opfer verursachen und gefährliche Überlaufeffekte in der Region verursachen würde“. Wann sagt er so etwas einmal der Hamas?????
Herr Ban sprach mit Ägyptens Präsident Morsi und brachte starke Unterstützung für dessen Regierung aus, die versuche die Ruhe in der Region wieder herzustellen. Zwei Probleme: Warum ließ Ban aus, dass Raketen auch von Ägypten aus nach Israel geschossen wurden? Warum lobt er einen Typen, der einseitig Partei gegen Israel ergreift und hetzt, er versuche die Ruhe wieder herzustellen – damit bekommt er keine Ruhe, sondern ermutigt die Terroristen und stößt Israel vor den Kopf.
Die Muslimbruderschaft hat in Ägypten für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen – wegen der Angriffe der Israelis, die der Terroristen sind ja in Ordnung.
Die USA wurden von Ägypten aufgefordert, „Israels Operation im Gazastreifen“ zu beenden. Die Lage könnte außer Kontrolle eskalieren. Dass die Raketen aufhören sollen, forderte Morsi nicht.
Die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats endete ohne Ergebnis. Der UNSC-Präsident sagte, es habe keinen Versuch gegeben eine Entscheidung zu erzielen. Die Araber nannten die Sitzung „sinnlos“.
Den Gefallen sollte man ihm tun: Khaled Meschaal tönte, man könne ihn ruhig auch töten, „aber wir werden es trotzdem nach Jerusalem schaffen. Israel und alle dunklen Mächte der Welt werden es nicht schaffen das palästinensische Volk zu eliminieren.“ Da hat er was falsch verstanden, der Lügenbolzen. Israel will nur die eliminiert sehen, die den Terror verüben und es gibt genügend Araber zwischen Mittelmeer und Jordan, die das nicht tun.
Die Fünfte Kolonne: An der Universität Haifa standen arabisch-israelische Studenten eine Minute still, um den gestern getöteten Terrorfürsten der Hamas zu ehren. (Elder of Ziyon hat Bilder von der üblen Veranstaltung.) Eine andere Gruppe Studenten hielten dagegen: Sie sangen die Hatikva und hatten ein passendes Transparent:
Die Hamas behauptet, dass am Freitag der ägyptische Premierminister den Gazastreifen besuchen wird.
Herr Putin wieder, beim Telefonat mit Netanyahu: Die Israelis und die Palästinenser müssten weitere Eskalation vermeiden.
Noch ein Hinweis für Frau Nahles, Herrn Gabriel und all die anderen Vollpfosten, die glauben eine Statusänderung der PA bei der UNO eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche fördert: Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, ließ wissen: a) In dem Moment, wo die Vollversammlung die Aufwertung beschließt, sind die Olso-Verträge ungültig. b) Der erste Schritt nach der Aufwertung wird sein Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen. Wie soll das Frieden bringen?
Das israelische Außenministerium kritisierte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte ohne sie beim Namen zu nennen): Frau Pillay betäubendes Schweigen angesichts des Raketenhagels auf Israel kümmert sich einen Dreck um die Menschenrechte der Israelis. Jegliche Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsrat in jeder Form und bezüglich jeder Person von dort wird eingestellt; „sollte jemand anrufen, werden wir einfach nicht abnehmen“, hieß es.
Solidarität mit Israel:
- Kanada
- USA (wobei die Frage im Raum steht, welchen Preis Israel dafür zu zahlen hat)
- na ja, fast solidarisch: GB-Außenminister Hague (eher als Israelfeind bekannt) stellte fest, dass die Hamas hauptverantwortlich die die aktuelle Krise ist.
- Ausgerechnet die BILD ist als anscheinend einziges Blatt in Deutschland, das nicht nur Wahlkampf hinter den israelischen Aktionen gegen die Terroristen sehen will.
Hetze – Araber und andere:
- Der Golf-Kooperationsrat (die arabischen Anliegerstaaten des Persischen/Arabischen Golfs) verurteilten „die jüngsten israelischen brutalen Angriffe auf Gaza“.
- Ausgerechnet: Assad verurteilt „barbarische israelische Verbrechen am ‚palästinensischen Volk‘ in Gaza“.
- Malaysia stellt sich heftig auf die Seite der Terroristen.
- Auch klar: Der Großmufti der Al-Azhar in Kairo verurteilt das „zionistische Gebilde“ dafür, dass es sich verteidigt.
- Der Iran verurteilt Israels Angriff auf den Gazastreifen.
- Die Türkei, Ägypten, Jordanien und Russland im Chor: Israel darf sich nicht wehren.
Hetze – unsere Medien:
- tagessschau.de: Die Hamas antwortet auf die Luftangriffe. Vorher war nichts.
- Wer RTLs Nachtjournal gesehen hat, muss glauben, Israel habe aus heiterem Himmel und ohne jeden Grund den Gazastreifen angegriffen. Von den Hunderten von Raketen der letzten Zeit, von den über 100 der letzten Tage erfuhr man – NICHTS!
- Lila beschreibt, wie die Leser verarscht werden: Das Bild des Starts einer israelischen Rakete, die einfliegende Raketen abfangen soll, wird so beschrieben, dass der Leser glauben muss, es handle sich um einen Raketenangriff auf arabische Zivilisten!
- unser Lokalradio (10 Uhr-Nachrichten): Die UNO forderte beide Seiten zur Zurückhaltung auf. „Danach sieht es aber nicht aus, im Gegenteil: Israel denkt darüber nach Bodentruppen in den Gazastreifen zu schicken.“ Natürlich, der weiterhin fortgesetzte Terror sieht nicht nach dem „Gegenteil“ aus.
- Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus. (ORF)
- Großbritannien: Israel ist schuld. Und 120 Raketen auf Zivilisten in drei Tagen sind keine (!) Eskalation.
- unser Lokalradio (11 Uhr): Die Spirale der Gewalt dreht sich wieder im Nahen Osten. Nach dem Mord an… (die Raketen der letzten Tage haben nicht dran gedreht!)
- ORF („Völkischer Beobachter-TV“): „Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus“
- Huch, um 11.30 Uhr bringt unser Lokalradio, dass die israelischen Luftangriffe erst nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen kamen!
- Auch bei der taz schießen die Terroristen zurück, nicht die Israelis. (Aber da konnte man nun beim besten Willen wirklich nichts anderes erwarten.)
- unser Lokalradio (Nachrichten 13 Uhr): Auslöser der derzeitigen Welle der Gewalt war der gezielte Mord am palästinensisch…
- Britische und französische Zeitungen haben Schlagzeilen mit den getöteten Israelis – der SPIEGEL konzentriert sich natürlich nur darauf, dass Israel „die Palästinenser bombardiert“.
- SkyNews macht aus der reinen Verteidigungswaffe „Iron Dome“ eine Offensivwaffe der Israelis!
- Sidney Gennies, Tagesspiegel: „Dieser Krieg ist Teil des israelischen Wahlkampfs“. Klar, hat nichts mit dem Terror zu tun.
- Die 22 Uhr-Nachrichten bei n-tv machen mit dem Angriff auf Tel Aviv auf – und dann wird davon geschwätzt, dass Israel den Gazastreifen angreift, die Bilder zeigen aber, wie Terror-Raketen von dort verschossen werden!
Freitag, 16.11.2012:
Unser Lokalradio (Nachrichten 10 Uhr): „Waffenruhe im Gazastreifen angeblich schon gebrochen.“ „Angeblich“? Dann im „Bericht“: Anscheinend ist die Pause nicht zustande gekommen, im Gazastreifen werden Explosionen berichtet. Ah, AUS dem Gazastreifen heraus kam nichts, nicht wahr? Und Israel hatte die Feuerpause ja auch überhaupt nicht davon abhängig gemacht, dass die Terroristen mit dem Schießen aufhören! (Meldung der IDF: In den letzten 2 Stunden wurden mehr als 50 Raketen auf Israel geschossen.)
Nachrichten um 11:30 Uhr im Lokalradio: „Trotz Waffenstillstand geht die Bombardierung des Gazastreifens weiter.“
Lokalradio-Nachrichten 13:00 Uhr: „Selbst während des Besuchs des ägyptischen Premierministers Kandil flog die Luftwaffe Angriffe auf Gaza.“ Und die Terroristen haben zurückgeschossen. Also ist wieder Israel der Schuldige.
ZDF, 15 Uhr: Beide Seiten hatten angekündigt, dass sie während des Besuchs (von Kandil) eine Waffenruhe einhalten würden – und sie gebrochen. Natürlich: beide. Das nennt man dann wohl verlogene Äquidistanz.
Besuch im Gazastreifen – der ägyptische Premierminister stärkt den Terroristen den Rücken: „Ägypten … steht Schulter an Schulter mit dem palästinensischen Volk.“ Was für eine Lüge. Stünden sie Schulter an Schulter mit dem „palästinensischen Volk“, dann würden sie ihnen helfen auf die Beine zu kommen. Aber die Revolutions-Muslimbrüder stehen nur Schulter an Schulter mit den terroristischen Mordbanden.
Der Premier versprach „diese Aggression zu stoppen“ – ich hätte da einen Tipp, wie das ganz einfach geht: Er sollte dafür sorgen, dass die Hamas das Feuer einstellt, dann ist wieder Ruhe.
Auch Präsident Morsi schwört, Kairo werde Gaza nicht allein lassen. Israelische Experten haben da ihre Zweifel; sie reden von Lippenbekenntnissen, nachdem sie den Premier quasseln hörten.
David Cameron (GB) telefonierte mit Netanyahu und drängte ihn, die zivilen Verluste bei den Arabern so gering wie möglich zu halten. JA, WAS TUT ISRAEL DENN SONST? Und warum telefoniert er nicht mit demselben Thema mit Haniyeh?
Das Arschloch Gaga-Hugo Chavez: Israels „Aggression“ ist „barbarisch“ und erfolge nur wegen des UNO-Antrags der PA. Klar, dass das Charakterschwein sich auf die Seite von Völkermördern stellt. Und auch klar, dass Israel die Hamas für den Schwachinn der Fatah büßen lassen will. Völlig logisch.
Die Terror-Mullahs fordern von den USA und Europa, dass sie die „barbarischen Angriffe“ Israels auf die armen, antisemitischen Mordbanden im Gazastreifen beenden.
Auch Baroness Ashton ist wieder besorgt. Wegen der Gewalt auf beiden Seiten. Sie drängt Israel darauf zu achten, dass seine Reaktion auf die Hamas „verhältnismäßig“ ist.
Wenn Zivilisten in der Nähe waren, brach die Luftwaffe ihre Angriffe ab.
Natürlich muss auch Erwahn loslegen: Israel geht gegen die Araber vor, weil in zwei Monaten Knesset-Wahlen sind, befindet der türkische Premier.
Obama und Erdogan telefonierten. Sie sind sich einig: Die eskalierende Gewalt gefährdet die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten und die Gewaltspirale gefährdet dies Aussichten auf einen dauerhaften Frieden in der Region. Klar. Also bitte: Sagt den Terroristen, sie sollen aufhören, dann hört Israel auch auf. Ist doch immer so.
Ein Hamas-Verantwortlicher macht den Arabern weis, die Hamas würde aus diesem Krieg gestärkt hervor gehen.
Die Hacker von Anonymous eskalieren den Cyber-Krieg gegen Israel. Sie versprachen mehr als 40 Internetseiten der Regierung und des Militärs vom Netz zu holen.
Das Heimatfront-Kommando rechnet mit 7 Wochen Krieg.
Samstag, 17.11.2012:
Die Hamas verweigert 22 Ausländern die Ausreise aus dem Gazastreifen, u.a. 9 italienischen Journalisten, 6 Japanern, einem Kanadier, einem Südkoreaner, einem Franzosen; zusätzlich lassen sie 2 Mitgliedern des Türkischen Roten Halbmonds die Ausreise. Menschenrechte? Wo sind die Menschenrechtler?
Ägyptische Sicherheitskräfte fingen Schmuggler mit 35 libyschen Raketen ab, die in den Gazastreifen geliefert werden sollten.
Anscheinend kommen die Proteste gegen Israel in Ägypten nicht wirklich in Gang; die Teilnahme an den Demonstrationen war für die Muslimbruderschaft enttäuschend gering.
Die BBC ergreift Partei – natürlich die der Terroristen: Sie fordert twitter auf, die IDF nicht mehr twittern zu lassen! (Heißt das, dass die PR-Anstrengungen der IDF erfolgreich sind?)
Desmond Tutu muss mal wieder die Israelis mit den Terroristen gleichsetzen: „Einmal mehr greifen die Fanatiker auf beiden Seiten einander an und geben vor mit der Genehmigung Gottes zu handeln.“ Ich wüsste nicht, wann Netanyahu, seiner Regierung oder die IDF sich auf Gott berufen hätte. Aber das passt in Tutus Hetzerhin nicht hinein.
Russland und Jordanien bezeichneten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen als „unverhältnismäßig“. Wer wundert sich?
Ein hochrangiger Terrorfürst des Palästinensischen Islamischen Jihad bezeichnet die Androhung einer Bodenoffensive als „psychologische Kriegsführung“: „Die IDF versucht die Kämpfe zu beenden, um die Schäden an der Heimatfront zu minimieren.“ Klar doch.
Die Terror-Mullahs fordern die Welt auf, gegen Israel „zurückzuschlagen“. Hm. Zurück?
Auch nicht anders zu erwarten: Die arabischen Außenminister machen Israel allein verantwortlich für die Feindseligkeiten im/am Gazastreifen. Sie fordern außerdem internationalen Schutz für die Palästinenser. (Da sollten sie mal dafür sorgen, dass es keine menschlichen Schutzschilde gibt. Das wäre der beste Schutz.)
Erdowahn: Israel stürzt die ganze Region in eine Blutbad. Hm, die Juden sind also auch dran schuld, dass die Türkei die Kurden bombardiert?
Dann warf er noch ein, Israel führe einen Tanz um seine drei Toten auf. Mit anderen Worten: Die sollen sich nicht so haben, 3 Tote sind nichts.
Tzipi Livni gibt mal wieder den Falken. Gegen die Hamas müsse heftig vorgegangen werden.
Die Arabische Liga fordert, Israels Führungspolitiker wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Alle Vereinbarungen mit Israel müssen aufgekündigt werden.
Regierung Merkel (im Gespräch mit Netanyahu): Es muss möglichst schnell ein Waffenstillstand erreicht werden.
n-tv, Nachrichten 21 Uhr: „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Scheinbar unaufhaltsam steuern Israel und die Hamas auf einen Krieg zu.“ Die haben auch immer noch nicht begriffen, was das heißt, denn sie nutzen das, um die „Spirale der Gewalt“ zu definieren; auch nicht, dass der Krieg längst läuft, angefangen von den Terroristen. „Seit Beginn er Operation Wolkensäule feuerten die Militanten mehr als 700 Raketen nach Israel. Die Antwort ist härter.“ Wir lernen: Israel rächt sich unverhältnismäßig. Danke, ihr Drecksäcke!
MK Taleb es-Sana hetzt: „Die Achse des Bösen Netanyahu-Barak-Lieberman ist blutrünstig. Sie genießen es, wenn Palästinenser zerfetzt werden, im Wissen, dass das ihren Status vor den Wahlen verbessert.“
Morsi behauptet es würde ein Waffenstillstand unterzeichnet werden. Israel bestreitet das.
Die Hamas sagt, sie habe „Selbstmord-Einheiten“ bereit stehen, die sich den israelischen Bodentruppen entgegenstellen werden.
Die IDF hat ein Video des Angriffs auf das Haus eines Hamas-Kommandeurs ins Internet gestellt. Es zeigt, dass das Haus auch Munitionslager war.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
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