Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.08.2014)

17. August 2014 um 21:24 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 17.08.2014:

Die Hamas forderte zur Ausweitung der Terroranschläge in Jerusalem, Judäa und Samaria auf. Damit solle der Krieg des Gazastreifens gegen Israel unterstützt werden.
Weitere Drohung: Der nächste Krieg wird nicht im Gazastreifen stattfinden, sondern in Aschkelon.

Als Geste des Guten Willens hat Israel schon vor einer Waffenstillstandsregelung die Fischerei in einer Dreimeilenzone vor der Küste von Gaza wieder gestattet, die nach Beginn der Kämpfe am 8. Juli untersagt worden war.

24 illegal im Land befindliche PA-Araber wurden verletzt, als sie in ihrem Fahrzeug einem Streifenwagen entkommen wollten und der Fahrer die Kontrolle darüber verlor. Der Fahrer selbst entkam, die Verletzten wurden in eine Krankenhaus gebracht.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Die Hamas will auf dem Bau eines Flughafens und eines Seehafens bestehen.
Für Netanyahu ist die Operation „Fels in der Brandung“ noch nicht vorbei, weil noch keine Regelung gefunden ist, die zu Ruhe führt. Eine klare Antwort auf Israels Sicherheitsbedürfnis ist Grundvoraussetzung für eine Verständigung.
– Die (indirekten) Gespräche in Kairo werden heute Abend wieder aufgenommen.

Montag, 18.08.2014:

Vor dem (anstehenden) Ende der Waffenruhe bereitete sich die IDF auf eine eventuelle Wiederaufnahme der Kämpfe vor.

Die IDF riss die Häuser zweier der Entführer und Mörder der drei israelischen Teenager ab; das Haus des dritten wurde versiegelt.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Die Gespräche in Kairo wurden heute wieder aufgenommen. Nach Aussage eines Hamas-Führers wurden sie bei Null wieder aufgenommen. Dieser behauptete vorab nicht nur, dass Netanyahu den ägyptischen Vorschlag abgelehnt, sondern auch 10 Ergänzungen vorgelegt habe. Als überhaupt kein Hindernis gilt nach ihm dagegen, dass die Terrorgruppen selbst „Ergänzungen“ einreichten. Außerdem habe Netanyahu den Krieg begonnen und ihn verloren. Eine dritte Verlängerung der Waffenruhe werde es nicht geben. (Eine arabische Zeitung berichtet allerdings, die Hamas werde nicht wieder schießen.)
Ägypten und Norwegen versammeln mögliche internationale Spender für den Wiederaufbau des Gazastreifens in Kairo. Die Gelder sollen an Abbas überwiesen werden.
– PA/Hamas-Ergänzungen/Veränderungen am ägyptischen Vorschlag: Bei der Einstellung der Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel wird die Einstellung des Baus von Terrortunneln nicht mehr genannt; zwischen Gaza und „Westbank“ soll unkontrollierter Handel möglich sein; von Israel wird indirekt gefordert die Gehälter der Hamas-Terroristen zu bezahlen, die im öffentlichen Dienst arbeiten; die Pufferzone soll nicht nur abgeschafft, sondern die Grenze auch nicht mehr von PA-Truppen gesichert werden; die freie Zone vor der Küste soll auf 12 Seemeilen ausgedehnt werden; die Einfuhr von Baumaterial in den Gazastreifen soll ohne jede Aufsicht erfolgen (was den Transfer wie die Verwendung angeht); Israel soll alle nach der Entführung der der jüdischen Teenager eingeführten Regelungen in Judäa und Samaria zurücknehmen und alle seitdem Inhaftierten sowie die 4. Gruppe der Häftlinge entlassen, die wegen des Abbruchs der Friedensgespräche nicht frei gelassen wurden. Zudem sollen die Leichen zweier Soldaten erst an Israel zurückgegeben werden, wenn Terror-Häftlinge freigelassen werden.
Eine Seltenheit: Während die EU fordert die Terrorgruppen zu entwaffnen, hat die US-Administration sich zu dieser Forderung immer noch nicht durchringen können, sondern „überlegt“ noch.
Mahmud Abbas flog nach Qatar, um mit Khaled Meschaal und dem Emir von Qatar zu sprechen. (Der Emir von Qatar ist einer der Hauptsponsoren der ISIS und er Hamas.)
– Anders als die Hamas lässt ein PIJ-Vertreter wissen, dass die Waffenruhe wohl fortgesetzt wird, auch wenn es noch keine Einigung gibt.
Ein PA-Unterhändler sagt, er habe die ägyptische Seite in formiert, dass es eine Einigung gibt und man jetzt auf die Entscheidung der israelischen Regierung warte. Es sei ein Rahmen gefunden worden, bei dem die Klärung einiger Fragen auf später verschoben wurde.

Dienstag, 19.08.2014:

Mehrere tausend Menschen fliehen aus dem östlichen Gaza-Stadt aus Angst vor israelischen Angriffen.

In mehreren israelischen Orten wurden die öffentlichen Luftschutzbunker geöffnet und die Notfallmaßnahmen eingeleitet, u.a.: Rishon LeZion, Aschkelon, Kiryat Gat, Rehovot, Ramat Gan, Giv‘atayim; das Heimatfront-Kommando befahl am Abend die Öffnung aller Schutzräume.

Im israelischen Kabinett bestand absoluter Konsens für eine heftige Antwort auf den Raketenterror.

In der offiziellen Zeitung der PA behauptete ein regelmäßiger Kolumnist, Israel habe die Entführung und Ermordung der drei Jugendlichen erfunden, um den Gazastreifen und die „palästinensische Einheit“ angreifen zu können.

Ein ehemaliger israelischer General schlug vor, dass die IDF nicht zurückschießt, sondern dass dem Gazastreifen weder Strom noch Wasser geliefert werden sollte. „Du versorgst niemanden, der auf dich schießt.“

Die Hamas prahlt damit am Abend 5 M75 und Fajr5-Raketen auf Zentralisrael geschossen zu haben.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Am Montagabend bestätigte Israel, dass die Waffenruhe um 24 Stunden verlängert wird.
– Ein israelischer Teilnehmer der Gespräche sagte, die Behauptung der PA zu einem signifikanten Durchbruch sei falsch.
– Ein Vertreter des PIJ sagte, man sei bereit eine Vereinbarung zu unterschreiben, „aber nicht um jeden Preis“.
Angeblich sollen Israel und die USA heimlich eine Lockerung der Gaza-Blockade vereinbart haben. Zudem soll Israel auf die Forderung der Entwaffnung der Terrorgruppen verzichtet haben.
Weil die Terroristen Raketen schießen, gab Netanyahu Anweisung den Gazastreifen anzugreifen und die Unterhändler aus Kairo abzuziehen.
– Die Ägypter sollen nach dem Beginn der Raketenangriffe versucht haben die Gespräche zu retten.
Hamas: Wir wollten eine Vereinbarung, aber es gab keine Fortschritte.
– Ein Regierungsvertreter in Jerusalem sagte, die Gespräche in Kairo brachen infolge des Raketenfeuers zusammen.
– Die israelischen Gesprächsteilnehmer wurden nach Beginn des arabischen Raketenterrors am Nachmittag aus Kairo abgezogen.
– Die PA-Delegation verkündete, dass die Gespräche in Kairo auch ohne den Bruch der Waffenruhe in festgefahren waren.
– Aus dem US-Außenministerium verlautet, dass die Hamas für den Bruch der Waffenruhe verantwortlich ist.
Die Hamas behauptet natürlich Netanyahu sei für den Zusammenbruch der Gespräche in Kairo verantwortlich.
Ein führendes Hamas-Mitglied der Palästinenserdelegation in Kairo ließ am Abend wissen, eine Verlängerung der Waffenruhe sei sinnlos.

Mittwoch, 20.08.2014:

Am Sapir College wurden heute sämtliche Prüfungen abgesagt.

Benjamin Netanyahu erklärte die Hamas-Führer zu Zielen im Kampf im Gazastreifen. Gleichzeitig erklärte er, dass er auf gerne neue Verhandlungen mit der PA aufnehmen würde.

Hamas behauptete wieder, dass Israel die Waffenruhe gebrochen hätte. Es habe ein „verachtenswertes Verbrechen“ begangen.

Hamas-Grande Mohammed Deif wurde nach Angaben der Hamas beim Angriff auf sein Haus weder getötet noch verletzt.

Ankündigung der Hamas an die Fluglinien der Welt: Fliegt ab Donnerstag den Ben Gurion-Flughafen nicht mehr an.

Außdem wurden israelische Fußballfans von der Hamas gewarnt, sie sollten nicht zu den „Toto Cup“-Spielen gehen.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines Arabers in Galiläa wurde ca. 1.000 Schuss Munition und weitere Militärausrüstung gefunden.

An einem Checkpoint in Samaria wurde im Auto eines PA-Arabers ein Messer gefunden.

Die Terroristen feuerten erneut auf den Übergang Kerem Shalom, über den Israel Versorgungsgüter in den Gazastreifen liefert. Heute folgten weitere Raketen.

Der „moderate“ „Friedenspartner“: Mustafa Barghouti von der Fatah behauptete, es habe keine Raketen aus dem Gazastreifen gegeben; Israel habe das erfunden, um Hamas-Führer ermorden zu können.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Es sieht so aus, als habe Qatar Khaled Meschaal gedroht ihn des Landes zu verweisen, sollte die Hamas einen Waffenstillstand akzeptieren.
Ban Ki-moon ist „tief enttäuscht“ vom Zusammenbruch der Waffenruhe.
Ägypten gibt an, dass eine fünfköpfige israelische Delegation für Waffenstillstandsgespräche in Kairo angekommen ist.
Hamas: Die Gespräche sind tot, die Terroristen-Unterhändler sollten Kairo verlassen.
– Die Arabische Liga macht Israel für die neuen Kämpfe verantwortlich.

Bitte eine Bildbeschreibung formulieren

26. Juli 2014 um 7:30 | Veröffentlicht in Israel, Satire/Humor, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Israellycool, 25. Juli 2014

Wenn es je ein Foto gab, das nach einer Bildbeschreibung schrie, dann dieses hier:

Kerry+Bibi

Mein Beitrag:

Bibi: „Zeigt bitte jemand diesem Arschloch den Weg nach draußen?“

Weitere in den Kommentaren bei Israellycool:

Bibi: „Du schon wieder! Irgendwelche neuen, brillanten Vorschläge?“

„Du hast angerufen???“

Bibi: „Verdammt, ich hatte noch nicht mal meinen ersten Kaffee!“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.06.-05.07.2014)

5. Juli 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 29.06.2014:

Terrorbilanz am Vormittag: 50 Raketen wurden allein in den zwei vergangenen Wochen aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen. 12 davon nur an diesem Wochenende.

Die am Freitag von Israel getöteten Terroristen gehörten der ISIS an.

Netanyahu drohte mit einer Ausweitung der Aktionen gegen die Terroristen im Gazastreifen.

Montag, 30.06.2014:

Die Suche ist vorbei. Die drei Jungen wurden gefunden – d.h. ihre Leichen. Einfach auf einem Feld abgeladen, offenbar schon kurz nach der Entführung, halbwegs in einer flachen Mulde verscharrt. Gefesselt.

Die Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Jihad jammert bei Ägypten, es solle helfen die „israelische Aggression“ zu stoppen.
Die Terrorgruppe Hamas wendet sich mit derselben Aufforderung an die Türkei.
(Dabei wäre es so einfach: Hört mit dem Terror auf, dann habt ihr keine Probleme! Aber das wäre dann zu viel verlangt…)

Die Hamas droht wieder: Eine israelische Offensive würde „die Tore der Hölle öffnen“. Ja, für die Terroristen!

Die Volkswiderstandskomitees haben die Verantwortung für Raketen vom Sonntag für sich reklamiert. Und feiert einen feigen Terrormord von 2006.

Dienstag, 01.07.2014:

Die Jammerlappen von der PA jaulen wieder auf: „Kollektivbestrafung!“ Es gibt jedoch keine Verurteilung der Morde an den drei Jugendlichen. Dafür wird der Mord nur in der englischen Meldung der PA-Nachrichtenagentur gemeldet, die arabische Version lässt ihn komplett außen vor.

Abgesehen davon behauptet die Fatah weiter, die Jungs seien „Soldaten“ gewesen.

Der „moderate“ Mustafa Barghouti rechtfertigt den Mord an den drei Jungen.

Der „palästinensische“ „Botschafter“ in Lissabon fordert Terrorismus gegen Israel.

Bisherige Bilanz der Operation „Bruders Hüter“: 1,2 Millionen Schekel Terrorgelder konfisziert, 422 Terroristen festgenommen.

Mittwoch, 02.07.2014:

Der Iran zu den Aktionen wegen der ermordeten Jugendlichen: Empörung wegen der israelischen Invasion gegen friedliche Palästinenser. Allerdings schreibt IRNA auch über die Jungen auch, dass sie entführte und getötet wurden.

Anders die Die PA-Nachrichtenagentur WAFA: der angebliche Mord an israelischen Siedlern, die angeblich verschwunden waren.

Es gibt einzelne Israelis, die – in den sozialen Medien – „Vergeltung“ fordern, darunter auch Soldaten. Diese werden von der IDF verurteilt; Kommandeure sind angewiesen solche Leute herauszugreifen und zu bestrafen.

Die Familie Fraenkel (Verwandte eines der ermordeten Jungen) redet Klartext: Sollte der junge Araber aus Rache oder aus nationalistischen Gründen ermordet worden sein, so ist das nicht besser als der Mord an den drei Juden.

Mahmud Abbas jammert bei Ägypten, es solle (mit anderen Ländern) dafür sorgen, dass Israel nicht militärisch gegen den Gazastreifen vorgeht.

Die USA und Großbritannien nahmen die arabischen Mordversuche bei den Krawallen zum Anlass Israel zu Zurückhaltung aufzurufen. Das US-Außenministerium glaubt den arabischen Gerüchten eines Rachemords.

Donnerstag, 03.07.2014:

Bis auf weiteres wird die Straßenbahn in Jerusalem nur noch bis zum Viertel French Hill fahren; die Strecke von dort bis nach Pisgat Zeev bleibt vorläufig eingestellt. (In diesem Abschnitt hatte es die Krawalle mit Zerstörung der Haltestellen gegeben. Die Schäden an der Bahnstrecke zu reparieren, wird vermutlich einige Wochen bis Monate dauern.)

Die Eltern des ermordeten arabischen Jugendlichen haben widersprüchliche Angaben gemacht. Der Vater sagte u.a., dass ein jüngerer Sohn vor kurzem beinahe von Arabern entführt worden wäre, während die Mutter sagte, dieser Versuch sei von „Siedlern“ unternommen worden; außerdem hatte es am selben Tag von der Familie einen falschen Notruf gegeben. Die Polizei geht immer stärker von einer rein kriminellen Tat aus.

Die IDF hat Verfahren zur Bestrafung von rassistischer Online-Aufhetzung und Rache-Aufrufen durch israelische Soldaten im Zuge der Ermordung der drei israelischen Jugendlichen eingeleitet. Ein Soldat wurde deswegen festgenommen.

Auch der UNO-Sicherheitsrat weiß schon jetzt, dass der Mord an dem arabischen Jugendlichen „offensichtlich“ ein jüdischer Racheakt war und verurteiltes das mit einer Erklärung, die praktisch dieselbe war, wie sie zur Ermordung der drei Israelis ausgegeben wurde.

Die IDF hat ihre Truppen am Gazastreifen sicherheitshalber verstärkt.

Freitag, 04.07.2014:

Der ermordete arabische Junge: Wie sehen die Beweise für eine Täterschaft israelischer Siedler aus? So: Ein Junge wurde in einem Auto entführt. Trugen die Täter Kippa? Nein. Hatten sie Bärte, trugen sie Tzitzit? Nein. Warum Siedler? Sie flohen nach Jerusalem, dann sind sie Siedler.
Fazit: 1. In Jerusalem wohnen keine Araber. 2. Juden in Jerusalem sind „Siedler“.

Nach Tagen Raketenterror und Gegenschlägen hat, berichtet die BBC, die Hamas einer von Ägypten vermittelten Waffenruhe zugestimmt. Allerdings wurden nur wenige Stunden später wieder 2 Mörsergranaten nach Israel geschossen, die in offenem Gelände im Kreis Eschkol einschlugen.

Der US-„Vermittler“ Martin Indyk bezeichnet den „Friedensprozess“ als tot. Er macht „den Siedlungsbau“ dafür verantwortlich. Jahre lang im Geschäft, aber zu blind und dumm, um die Fakten zu sehen…

Die Mutter des ermordeten arabischen Jungen fordert Terror gegen Israel; das sei „palästinensisches Recht“.

Eine (neue?) PA-Gruppe, die sich „Koalition der Intifada-Jugend“ nennt, ruft zu Gewalt gegen in Judäa und Samaria lebende „Siedler“ auf. Die Ankündigung ist mit „Wir werden den Zionisten mit einem Felsen jagen“ und die Jugend wird aufgefordert „das Land zu verbrennen und es zur Hölle unter den Füßen der Eindringlinge zu machen“.

Der ermordete arabische Junge wurde heute beerdigt. Die „Trauernden“ schossen in die Luft und schworen Judenmord. Polizei wurde mit Steinen beworfen und weitere Zusammenstöße provoziert.

Von den Palästinenserführern – auch den „Moderaten“ gibt es Null Aufforderung zu „Zurückhaltung“ an die Araber.

Samstag, 05.07.2014:

Der Palästinensische Islamischer Jihad etikettiert jüdische Zivilisten in Judäa und Samaria als „legitime Ziele“.

Norwegens Außenminister warnt vor einer Eskalation der Lage und sagt, Israel habe die Verantwortung Zurückhaltung zu zeigen. (Ähm: Was tut es denn sonst? Solche „Proteste“ hätten in jedem anderen Land bereits Tote zur Folge. Und warum wird diese Verantwortung nur bei Israel angemahnt, nicht bei den Arabern???)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Bibi und die Presbyterianische Kirche der USA

5. Juli 2014 um 14:30 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen | Hinterlasse einen Kommentar
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Die PCUSA (Presbyteriansiche Kirche der USA) hat neulich beschlossen Investitionen aus Firmen abzuziehen, die Geschäftsbeziehungen zu Israel pflegen (trotzdem behauptet der Oberboss der Kirche, man sei gegen BDS). Benjamin Netanyahu hat einen Vorschlag (gefunden auf Facebook und eingedeutscht):

Bibi+die-Presbyterianer

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.-31.05.2014)

31. Mai 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 25.05.2014:

Benjamin Netanyahu protestierte gegen Material auf der offiziellen Internetseite der PA-Sicherheitskräfte zum palästinensischen „Rückkehrrecht“, insbesondere gegen eine (als antisemitisch einzustufende) Karikatur. Die PA/PLO meckert, das sei Hetze.

Der Papst ist da. Erstmal war er bei Mahmud Abbas und nannte die PA einen „Staat“ und forderte die Zweistaatenlösung und ein Ende des „inakzeptablen“ Konflikts. Der PA-Vorsitzende gab im Gegenzug „Kritik“ von sich: Israel „verjudet Jerusalem“. Dazu verbeugte sich der Papst dann an der Mauer vor einem antiisraelischen Graffiti.

Hurrah, der Frieden ist näher gerückt: Die Hamas verkündet offen, dass sie die Einheit mit der Fatah dazu nutzen wird den Terrorismus in die Westbank zu verschieben.

Montag, 26.05.2014:

Hamas und Fatah lehren Kinder exakt dasselbe: Es gibt kein Israel; Haifa, Jaffa, Akko sind besetzt; usw.

Zwei Terroristen wurden beerdigt, die von israelischen Soldaten getötet wurden. Die Veranstaltung wuchs sich zu einer Demonstration für die Hamas aus, auf der Gewalt und Terror gegen Israel geschworen wurde.

Dienstag, 27.05.2014:

Die PA romantisiert die letzten Stunden Selbstmord-Bombenmörder Raed Barghouti und seine letzen Stunden, bevor er sich 2001 zwischen Juden sprengte.

Wegen des „Verbrechens“ positive Beziehungen zu den benachbarten Arabern zu unterhalten, wurde der Bürgermeister der jüdischen Ortschaft Beit Aryeh in Samaria zum Tod „verurteilt“. Ach ja: Nicht von den Israelis, sondern von arabischen Terrorgruppen – darunter auch der Fatah, die ja der offizielle „Friedenspartner“ Israels ist. (Dem Mann sind übrigens die Drohungen egal, er wird weiter machen.)

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Masud Ganaim appellierte an die PA um Hilfe gegen einen Gesetzesvorschlag, der Israel (endgültig) als Nationalstaat des jüdischen Volks festlegt. Das Gesetz würde nichtjüdische Bürger Israels rechtlos zurücklassen, behauptet der Lügenbaron.

Mittwoch, 28.05.2014, Jerusalem-Tag:

Friedenslob des Terrorismus – ein Abbas-Repräsentant verkündete: „Unsere Märtyrer und Häftlinge werden die Leuchttürme unserer prachtvollen Herrlichkeit bleiben, bis der Traum von Yassir Arafat [und Hamsa-Führer] Ahmed Yassin … mit der Gründung unseres Palästinenserstaates vollendet ist.“

Benjamin Netanyahu versprach aus Anlass des Jerusalem-Tages, die Stadt sei „das Herz der Nation“ und werde für immer vereinigt bleiben. Die PA schäumt.

Freitag, 30.05.2014:

Die PA tönt, die USA hätten die Einheitsregierung der Terroristen anerkannt. Allerdings hat die Times of Israel Material erhalten, das zeigt, dass der von der PA als Beweis vorgelegt Brief gefälscht ist.

Heckmeck:
Mal wieder raus aus die Kartoffeln: John Kerry lässt wissen, dass Israels „wait and see“-Haltung in Sachen Einheitsregierung der Terroristen genau richtig ist. Die USA würden ebenfalls abwarten, was diese Einheitsregierung bringen wird.

Samstag, 31.05.2014:

Die Hamas schwört die Sicherheitskooperation mit Israel in der Westbank zu beenden.

Die Randale auf dem Tempelberg ist anscheinend weitgehend von der Hamas inszeniert, die junge Muslime dafür bezahlt dort Juden zu belästigen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.04.-03.05.2014)

3. Mai 2014 um 21:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Geschichte, Israel, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 27.04.2014:

Die offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida: Israel „imitiert enthusiastisch alles, was die Nazis den Juden getan haben“, Zionismus basiert auf Rassismus, Arroganz, Ghetto-Mentalität und dem „Massada-Komplex“. Dazu wird Jibril Rajoub zitiert. So strebt man Frieden an…

Die PA hat einen Antrag ausgearbeitet Interpol beizutreten.

Saeb Erekat wieder: Die Hamas ist keine Terrortruppe, der wahre Terror ist die „Besatzung“.

Netanyahu ließ wissen, dass Israel die „Einheitsregierung“ der Terroristen nicht anerkennen wird, wenn die Israel nicht als Staat des jüdischen Volks anerkennen.

Der Washington Post gegenüber soll ein Berater von Ismail Haniyeh gesagt haben, die Hamas überlege, ob sie Israel anerkennen werde. Im Moment konzentriere man sich bei den Versöhnungsgesprächen mit der Fatah aber auf innere Angelegenheiten.
Die Hamas kündigte daraufhin an, sie überlegt die Washington Post wegen der Veröffentlichung zu verklagen – Israel werde von ihr niemals anerkannt werden.
Saeb Erekat übrigens verkündete, dass die Hamas natürlich nicht verpflichtet ist Israel anzuerkennen, um der Einheitsregierung beizutreten. Sie habe das Recht Israel nicht anzuerkennen. Israel mische sich in innerpalästinensischen Angelegenheiten ein.

Mahmud Abbas hat den Holocaust mit selten klaren Worten verurteilt. Netanyahu bezeichnet das als „Schadenskontrolle“. (Nicht verwunderlich, wenn Abbas die Worte nur als Anhängsel für Klagen über die Besatzung benutzt, die damit praktisch Israel des Holocaust an den PalArabern beschuldigt…)

Heckmeck:
Die EU in Person von Baroness Ashton drängte Israel und die Terroristen, trotz des Zusammenschlusses der Terrorgruppen wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, damit die Bemühungen der USA nicht verkümmern. (Fruchtloses Gerede fortsetzen? Das passt zur EU, dass das als erstrebenswert angesehen wird…)

Montag, 28.04.2014:

Die PLO lässt wissen, dass sie Israel voll verantwortlich macht für die Sabotage der Bemühungen der USA und anderer, mit denen eine umfassende politische Lösung des Konflikts erreicht werden sollte. Sagt die Truppe, die gleichzeitig wissen lässt, Zugeständnisse seitens der „Palästinenser“ nicht infrage kommen – kein Landtausch, aber Baustopp in Jerusalem und eine „Rückkehr“ der „Flüchtlinge“.

Darüber hinaus hat die PLO einen Plan genehmigt 60 UNO-Organisationen beitreten zu wollen. Und sie fordert die UNO-Vollversammlung auf Firmen zu boykottieren, die „Siedlungen“ helfen und Jerusalem „verjuden“.

John Kerry arschlöchert wieder: Wenn Israel nicht bald Frieden mit den Terroristen schließt, könnte es „ein Apartheid-Staat wie Südafrika werden“. (Im November drohte er Israel mit einer „dritten Intifada“, im Februar mit Boykott, jetzt das mit der Apartheid – wann droht er mal den Terroristen?)

Dienstag, 29.04.2014:

Israel hat begonnen die Sanktionen gegen die PA umzusetzen, die wegen der Verletzung von Abkommen mit Israel und der eingeleiteten Einheitsregierung mit der Hamsa eingeführt wurden. Zum Beispiel fing der Staat an Schulden der PA von den für diese eingesammelten Steuergeldern abzuziehen.

Premierminister Netanyahu hat Verteidigungsminister Ya’alon angewiesen eine Anhörung zu Bauplänen in Judäa und Samaria abzusagen; auf dieser hätte über Bauvorhaben entschieden werden können. Die Bürgermeister jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria werfen dem Premier vor, er führe auf diese Weise einen Baustopp ein, mit dem er vor US-Druck einknickt.

Saeb Ereakt wieder: Israel will Annexion der „Westbank“, um die „Apartheid“ zu konsolidieren. Die internationale Gemeinschaft soll gefälligst Druck auf Israel ausüben, damit es Zugeständnisse macht.

Heckmeck:
Mahmud Abbas wiederholte in einer Ansprache seine Forderungen für „Frieden“: Verlängerung der Gespräche nur, wenn Terroristen freigelassen werden, ein Baustopp in Judäa und Samaria (und Jerusalem) verhängt wird und Festlegung der Staatsgrenzen innerhalb von drei Monaten.

Mittwoch, 30.04.2014:

Der Shin Bet und die IDF nahmen eine Hamas-Terrorzelle fest, die in Jerusalem aktiv werden wollte und dazu bereits Sprengsätze hergestellt hatte. Einer der Terroristen nutzte seine israelische Staatsbürgerschaft, um die Gruppe mit dem Material für die Sprengsätze zu versorgen.

Eine weitere Terrorzelle wurde ausgehoben, die schon Terroranschläge – besonders im Jerusalemer Viertel French Hill – verübt hatte.

Mehr als 1.000 PalAraber versammelten sich in Ramallah zum Begräbnis von 4 Terroristen, deren Leichen Israel der PA übergab, darunter der Sbarro- und ein weiterer Selbstmordbomber. Die Menge schwenkte Hamas-Fahnen und skandierten antiisraelische Sprüche; sie forderten „Rache“ für die Toten und dass Tel Aviv bombardiert wird. (Arutz-7 hat Fotos.)

Heckmeck:
– US-Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte gestern Abend, die USA glauben eine Pause in den Verhandlungen zwischen Israel und den Terroristen sei angebracht. In dieser sollten beiden Seiten sich entscheiden, was sie tun wollen.
Tawfiq Tirawi vom Zentralkomitee der Fatah tönte auf einer Veranstaltung dass „Palästina“ vom Jordan bis zum Meer reicht und komplett befreit werden muss. Die Zweistaaten-Lösung sei tot und es sei Zeit für den „bewaffneten Konflikt“, die „historische Lösung“. (Nach solchen Äußerungen sollte niemand mehr daran zweifeln, dass die Fatah dieselben Ziele hat wie die Hamas und die beiden sich lediglich über den Weg nicht einig sind!)

Donnerstag, 01.05.2014:

Seit 1948 sind 2.495 Israelis bei Terroranschlägen getötet worden. Seit dem Jahr 2000 sind es 996. Durch die Anschläge wurden 2.853 Israelis zu Waisen, 99 von ihnen verloren dabei beide Eltern. 978 Frauen wurden zu Witwen und es leben heute 800 Eltern, die ein Kind durch einen Terroranschlag verloren.

Ein Kind hat im PA-Fernsehen ein Gedicht vorgetragen, das „Krieg“ gegen Israelis fordert, um „die Unterdrückung zu zerschlagen und die Seele der Zionisten zu vernichten“.

Ein PA-Vertreter drohte, wenn Israel die Sanktionen gegen die Terroristen nicht einstellt, dann würde die PA alle Kontakte zu Israel einstellen. Dadurch würde die PA zusammenbrechen und alle Verantwortung für Judäa und Samaria an Israel fallen.

Heckmeck:
– Israel hatte vorgeschlagen, dass die Rechte auf Selbstbestimmung für das jüdische Volk wie für das palästinensische Volk in genau den gleichen Begrifflichkeiten beschrieben werden sollten – die Terroristen lehnten das ab.

Freitag, 02.05.2014:

Die PA trat formell fünf internationalen Verträgen bei: Verbot von Folter und Rassendiskriminierung, Schutz der Rechte von Frauen, Kinder und Behinderten.

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee besuchte in Italien eine islamische Konferenz in Mailand. Dort forderte er die arabischen Armeen – einschließlich derer von Ägypten und Jordanien – auf „Palästina“ zu „befreien“ – Jaffa, Haifa und andere Städte innerhalb der Grünen Linie.

Heckmeck:
Ban Ki-moon forderte von „beiden Seiten“, „einseitige Schritte zu vermeiden“.

Samstag, 03.05.2014:

Am Rahelgrab wurde eine ferngesteuerte Wasserkanone installiert, mit der Mobs „kontrolliert“ (sprich: in die Flucht getrieben) werden können sollen.

Der treueste und beste Freund Israels aller Zeiten (Obama-Amerika) hat (nach Aussage eines Vertreters des US-Außenministeriums) absolute Sympathie für Abbas, macht Netanyahu mies und lässt wissen, dass die „Palästinenser“ einen Staat kriegen werden, ob es Israel nun gefällt oder nicht, ob durch Gewalt oder internationale Organisationen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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