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15. April 2014 um 16:02 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.04.2014)

12. April 2014 um 21:39 | Veröffentlicht in Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 06.04.2014:

Abbas Zaki von der PA behauptet, US-Sonderbotschafter Martin Indyk sei ein Zionist, der die Interessen Israels schützt. Die USA betrachteten die Lage „durch die Augen des Likud“. Sobald sie ihren Willen nicht voll und ganz bekommen oder sich jemand von ihnen nicht mehr zu 100% verarschen lässt, zeigen die Terroristen ihren vollen Antisemitismus.

Wenn die PA tatsächlich den UNO-Organisationen beitritt, wird die israelische NGO Shurat HaDin sie mit einer Klagewelle überziehen. Für die Klagen gegen PA-Offizielle wegen Brüchen internationalen Rechts, Menschenrechten usw. werden die entsprechenden Papiere vorbereitet. Sollte die PA wirklich dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten, will die NGO diesen sofort für die entsprechenden Klagen nutzen.

Saeb Erekat: „Ich verkünde jedem im Namen des Präsidenten Mahmud Abbas und des Exekutivrats, dass die Hamas eine Palästinenserbewegung ist. Sie war keine Terrororganisation und wird keine sein.“ (Wie verschafft man sich selbst Absolution? In dem man die Schlimmeren für harmlos erklärt. Dann wird die Fatah also zur Friedensbewegung…)

Benjamin Netanyahu schießt zurück: Wenn die Palästinenser einseitig handeln, dann werden wir das auch tun. Sie müssen begreifen, dass sie einen eigenen Staat nur über Verhandlungen mit Israel erreichen können. (Das setzt natürlich voraus, dass die Terroristen einen Palästinenserstaat wollen – was bezweifelt werden darf; ihnen geht es nur darum Israel zu vernichten.)

Montag, 07.04.2014:

Der stellvertretende Chef der Islamischen Bewegung in Israel behauptet Israel würde Jerusalem Stück für Stück verjuden. Israel sei „Land, das seit 1948 besetzt ist“.

Heckmeck:
- Wohnungsbauminister Ariel von der Partei „Jüdische Heimat“ kündigte an, seine Partei werde die Koalition verlassen, sollten die Verhandlungen mit der PA wieder aufgenommen werden, ohne dass diese die Beitrittsanträge bei der UNO widerruft.
- Ein PA-Vertreter macht – natürlich – Israel für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich – die Israelis hätten beim letzten Treffen nur gedroht.
- Sowohl Israel als auch die Terroristen haben die USA gebeten ein weiteres Treffen (am heutigen Montag) zu organisieren, um den Zusammenbruch der Gespräche zu verhindern.

Dienstag, 08.04.2014:

Die pal-arabische Journalistin Manal Seif hat einen Preis für ihre Arbeit erhalten – die Auszeichnung palästinensische weibliche Medienpersönlichkeit 2014. Ihre Leistung: Terroristen verherrlichen und Israel verunglimpfen.

War auch zu erwarten: John Kerry macht Israel für die Krise in den „Verhandlungen“ verantwortlich. Zwar hätten beide Seiten negative Schritte unternommen, sagte er im US-Senat, aber Israel habe die vierte Tranche verurteilter Terroristen nicht freigelassen und angekündigt, dass es keinen Baustopp verhängt. (Was die Terroristen machten, spielt für den Mann natürlich keine Rolle.)
Und natürlich behauptet ein Sprecher des US-Außenamtes, die Amerikaner und auch John Kerry würden keine Schuldzuweisungen betreiben!

Und sie werden alles dafür tun, dass es so weit kommt: Ein offizieller Vertreter der PA hat angekündigt, dass ein zweiter Schub Anträge für die UNO zur Unterschrift bereit liegt, sollten die „Friedensgespräche“ diesen Monat scheitern.
Die aktuell eingereichten Anträge wollen die Terroristen jedenfalls auf keinen Fall zurückziehen.

Heckmeck:
- Nach einem weiteren Gespräch verbreiten die Amerikaner weiter Zweckoptimismus: Die Lücken seien weiter vorhanden, hieß es, aber beide Seiten seien entschlossen sie zu verkleinern. (Wer‘s glaubt…)

Mittwoch, 09.04.2014:

Netanyahu macht Ernst: Er hat Israels Regierungsbehörden angewiesen keine Treffen mit Mitglieder der PA wahrzunehmen, außerdem sind zivile und finanzielle Kooperation mit der PA verboten. Die Anweisungen gelten nicht für das Verteidigungsministerium und Gespräche im Rahmen der Friedensverhandlungen.
Dazu ließ Netanyahu einen Sprecher seines Amtes sagen, dass man von John Kerrys Anschuldigungen tief enttäuscht ist; Israel habe z.B. nie einem Baustopp zu gestimmt (den Kerry als einen der „nicht hilfreichen“ Schritte nannte, die die „Verhandlungen“ platzen ließen).

Der März war im Norden Israels der gewalttätigste seit dem Krieg 2006; es gab Schussangriffe, versuchte Bombenanschläge und Raketen entlang der Grenzen zum Libanon und Syrien.

Dass die Arabische Liga Israel alleinverantwortlich für die Probleme der „Friedensgespräche“ macht, versteht sich von selbst…

Donnerstag, 10.04.2014:

Ein hochrangiges Fatah-Mitglied warnte, die israelischen Sanktionen würden zur Auflösung der PA führen. Sie werde einfach zusammenbrechen. Dafür und für die Folgen seien ausschließlich Israel und die USA verantwortlich.
Die Hamas sagte zum selben Thema, dass die Fatah jetzt gefälligst „den Widerstand von der Leine lassen“ sollte.
Abbas allerdings scheint anderer Meinung zu sein; er ließ wissen, die Gespräche könnten über den 29. April hinaus fortgesetzt werden.

Jibril Rajoub von den „Friedenspartnern“ der Fatah verkündete im PA-Fernsehen, Hitler hätte bezüglich Unterdrückung und Vernichtungslagern von Israel lernen können.

Heckmeck:
- Einen Tag nach seiner einseitigen Schuldzuweisung an Israel rudert Kerry zurück. Beim Besuch von Avigdor Liebermanin Washington DC sagte der Amerikaner, Israel sei „nicht allein verantwortlich“ für den Kollaps der Friedensgespräche. Er habe im Kongress schlicht die „Ablauf der Ereignisse beschrieben“. („Nicht allein verantwortlich“ – das heißt aber noch nicht, dass Israel nicht hauptverantwortlich ist!)
- Aus den USA kommt wieder mal, dass die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern verringert worden sei.

Freitag, 11.04.2014:

Hamas-Kundgebung in Gaza: In ein paar Jahren wird der Widerstand Israel vernichten.

Saeb Erekat bezeichnet die Einbehaltung von Steuern der PA als „Diebstahl“. (Ich würde sagen, wer seine Strom-, Wasser- und sonstigen Rechnungen nicht bezahlt, begeht Diebstahl.)

Gegen den Bürgermeister einer israelisch-arabischen Stadt im Norden Israel wurde Anzeige erstattet, nachdem in seinem Ort Bilder der Terroristen gesehen wurden, die 1984 einen israelischen Soldaten ermordeten. Die Fotos trugen Sprüche wie „Heute ihr, morgen alle Häftlinge“ und „Ihr kamt als Helden zurück“.

Die PA hat offiziell die Genfer Konventionen unterschrieben, wurde aus der Schweiz bestätigt. (Da wollen wir doch mal sehen, wann sie endlich wegen des Terrors zur Verantwortung gezogen wird.)

Die UNO hat die Anträge der PA akzeptiert. Der PA-„Botschafter“ bei der UNO sagte, „Palästina“ werde am 2. Mai als Staat Mitglied von 13 von 15 Konventionen werden (und sei bereit mehr Anträge zu stellen). Erstaunlich, dass ein Nichtstaat wie ein Staat behandelt wird…

Heckmeck:
- Die PA bestreitet, dass es Fortschritte bei den Gesprächen mit Israel gegeben hat. Wieder eine Ohrfeige für Kerry.
- Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte, er sei zuversichtlich, dass die Israelis und Palästinenser die Friedensbemühungen zu verlängern.

Samstag, 12.04.2014:

Das US-Außenministerium macht Israel wieder Vorschriften: Die Steuern der PA einzubehalten sei „unglücklich“, der wirtschaftliche Austausch zwischen Israel und der PA ist notwendig und nötig für das Wohlergehen der palästinensischen Wirtschaft. (PA-Verhalten wird mal wieder links liegen gelassen.)

Heckmeck:
- Nachdem John Kerry erst Israel praktisch allein für den Stillstand in den Verhandlungen verantwortlich machte, dann ein wenig Ansatz von Zurückrudern zeigte, als er den Staat nicht mehr als „allein verantwortlich“ bezeichnete, kommt jetzt die Antwort aus Israel: Für die Krise ist Kerry verantwortlich. Schließlich hat er Abbas gegenüber falsche Versprechungen gemacht hat, die mit Israel nicht abgemacht waren und weil er Monate verstreichen ließ, in denen Diskrepanzen zur Häftlingsfreilassung hätten ausgeräumt werden können.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.03.2014)

15. März 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 09.03.2014:

Auf dem aufgebrachten Schmuggelschiff fanden die Israelis 40 Raketen (Typ M-302, Reichweite 160km), 180 Mörsergranaten und rund 400.000 Kugeln Kaliber 7,62mm.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas stellte wieder klar: keine „Siedlungsblöcke“, kein jüdischer Staat. Und die „Rückkehr“ von mehr als 5 Millionen „Palästinensern“ nach Israel. Frieden! (Friedhofsfrieden durch Vernichtung Israels und seiner Juden.)
- Nabil Al-Araby, Generalsekretär der Arabischen Liga, forderte alle arabischen Staaten auf sich der Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischem Staat zu widersetzen. Die Forderung sei ein Versuch die diplomatischen Verhandlungen zwischen den beiden Seiten zu untergraben.
- Premierminister Netanyahu sagte erstmals selbst, dass er eine Zwangsräumung der „Siedlungen“ in der „Westbank“ ausschließt. Was mit Israelis in Gemeinden geschieht, die jenseits der zu ziehenden Grenzen zwischen Israel und „Palästina“ liegen, müsse abgewartet und verhandelt werden.
- Die PA-Zeitung Al-Quds behauptet eine US-Außenamtssprecherin habe gesagt, die israelische Forderung nach Anerkennung als jüdischer Staat sei nicht entscheidend für die Friedensgespräche; die Berichte der Sprecher des Außenministeriums zeigen allerdings keinerlei derartige Äußerung.

Montag, 10.03.2014:

Die Hamas enthüllte in Gaza eine Raketen-Statue und kündigte an in einer nächsten kriegerischen Auseinandersetzung auch den israelischen Norden zu beschießen.

Dienstag, 11.03.2014:

Der Revolutionsrat der Fatah begrüßte (enthusiastisch) die Weigerung von Mahmud Abbas Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Bei einer Explosion bei Beit Hanun im nördlichen Gazastreifen wurden mehrere Menschen getötet; der Grund für die Explosion ist unklar, Quellen sagen aber, es handelte sich nicht um einen IDF-Angriff.

Mittwoch, 12.03.2014:

Seit Beginn des Jahres 2014 schossen Terroristen 70 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel. Seit 2001 waren es mehr als 12.800 Raketen! Im Schnitt ist im Verlauf des letzten Jahrzehnts alle 7 Stunden eine Rakete in Israel eingeschlagen.

Al-Arabiya behauptet, dass heute mindestens 130 Raketen auf Israel geschossen wurden.

Ein Video aus dem Gazastreifen zeigt, dass die heutigen Raketen aus zivilen Gegenden geschossen wurden.

Blödsinn: David Cameron ist in Israel zu Besuch und gab als erstes schonmal von sich, dass die Erzielung eines Friedenshandels mit den Palästinensern für die Welt „aboslut lebensnotwendig“ sei.

Die EU droht wieder: Israel soll die Blockade des Gazastreifens lockern oder „ernste Konsequenzen“ zu spüren bekommen. Israel sei hauptverantwortlich für die humanitäre Lage im Gazastreifen. (Also auch für die von Ägypten zerstörten Schmuggeltunnel, das wird ausdrücklich erwähnt!)

Nach dem massiven Raketenterror von heute sagte Netanyahu, dass es im Gazastreifen „eine Menge Lärm“ geben wird, sollte es keine Ruhe für den Süden Israels geben; die Hamas verspricht „Widerstand“ (also Terror).

Die Hamas ließ der Agence France Presse gegenüber wissen, dass Israel im nächsten Krieg mit fortschrittlichen Raketen „zugedeckt“ würde.

Heckmeck:
- John Kerry gibt zu, dass das Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern enorm ist; dennoch ist er zuversichtlich, dass „irgendeine Vereinbarung“ erreicht werden kann.
- Mahmud Abbas: Im Fall einer Einigung mit Israel wird es eine Volksabstimmung geben – aber nicht unter den PalArabern vor Ort, sondern weltweit. Außerdem bekräftigte er wieder mal sein Nein zu einem jüdischen Staat.

Donnerstag, 13.03.2014:

Von Mahmud Abbas kommt natürlich, dass Israel die „Situation im Süden eskaliert hat“ – die Terrorraketen ignoriert er geflissentlich. Später – gegenüber David Cameron – „verurteilte“ er dann „alle militärische Eskalation, einschließlich Raketen“.
Von der Hamas kommt natürlich derselbe Müll – „alle Gaza-Fraktionen“ hätten einer Waffenruhe zugestimmt, die „das zionistische Gebilde“ aber verletzt habe. (Der übliche Schwachsinn: Wir schießen, dann sagen wir „Waffenruhe“ – und wenn Israel die nicht einhält, dann ist das die Eskalation.)
Die Terroristen vom Palästinensischen Islamischen Jihad behaupteten auch, Ägypten habe eine Waffenruhe vermittelt, die um 14 Uhr Ortszeit in Kraft treten sollte. Israel bestreitet dies: „Ruhe wird mit Ruhe beantwortet.“ (Nach Beginn der „Waffenruhe“ gab es direkt wieder 2 Raketen…) Zudem geben sie Fotos einer Explosion in New York als Werk ihrer Raketen aus.

Der Palästinensische Islamische Jihad forderte Israel auf „aus unserem Land zu verschwinden“ – womit ganz Israel gemeint ist.

Ein offizieller Vertreter der PA nannte Israelis im offiziellen PA-Fernsehen „ein hochentwickeltes Instrument des Bösen ohne Glauben, ohne Prinzipien“. „Allah wird sie sammeln, damit wir sie töten können.“

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Raketenangriffe auf Israel, forderte dieses aber besonders zu „Zurückhaltung“ auf (dann forderte er diese „von beiden Seiten“).

Ein Politik-Professor in Gaza verkündete, dass „beide Seiten Botschaften schicken, dass sie keine unbeschränkte Konfrontation suchen“. Die Hamas wolle lediglich Aufmerksamkeit. Beweis: Die Raketen schlugen größtenteils in offenem Gelände ein und die israelischen Gegenschläge trafen Terrorlager, nachdem diese geräumt wurden.

David Cameron, selbsterklärter Freund Israels: Eine Vereinbarung zwischen Israel und den Palästinensern ist möglich; die humanitäre Lage im Gazastreifen ist eine Katastrophe; israelische Führungspolitiker sollten „unpopuläre Maßnahmen“ treffen.

Die IDF stationierte zwei Batterien Eiserne Kuppel bei Beer Sheva und Aschdod; außerdem wurden Luftwaffen-Reservisten einberufen.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden (Fatah, Abbas‘ Truppe!) beansprucht in einer Veröffentlichung 4 der gestrigen Raketen für sich. Dabei bezeichnen sie Zionisten/Juden als „Söhne von Affen und Schweinen“.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas „wartet immer noch“ auf eine Ausgabe des Kerry-Rahmenplans.
- Die Raketen im Süden werden die „Friedensgespräche“ wohl nicht scheitern lassen.

Freitag, 14.03.2014:

Heckmeck:
- Mahmud Abbas lässt wissen, dass er bisher noch keine Anfrage zur Verlängerung der Gespräche mit Israel bekommen hat. Auf einmal behauptet er aber, dass er das nicht ablehnt, sondern eine Anfrage gründlich überdenken würde.
- John Kerry findet auf einmal, es sei ein Fehler, dass Israel die Anerkennung als jüdischer Staat durch die Palästinenser verlangt. (Im Januar gab er das noch als Pflichtpunkt an.)

Samstag, 15.03.2014:

Terroristen aus dem Sinai gaben bekannt, dass ein Terrorist starb, der für einen Anschlag auf Israelis mit 8 Toten in Eilat im Jahr 2011 verantwortlich war; er wurde mit seinem Auto in einen Unfall verwickelt wurde, bei dem der von ihm transportierte Sprengstoff explodierte.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.03.2014)

8. März 2014 um 22:35 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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only-NosDie palästinensische Antwort auf Israels Friedensangebote.
Israel braucht für Frieden einen Partner.

Sonntag, 02.03.2014:

Kreuzworträtsel in der offiziellen PA-Zeitung: Haifa ist ein „Hafen im besetzten Palästina“.

Auf dem Tempelberg versuchten Muslime wieder Juden zu vertrieben bzw. zu verhindern, dass Juden das Plateau betraten. Die Polizei ließ später zwei Gruppen (je 25 Personen) nacheinander auf das Plateau; die Juden wurden von Arabern mit Beleidigungen empfangen. Ein Jude, der die Araber zur Rede stellen wollte, wurde festgenommen, weil er die Lage „anheizte“. Eine dritte Gruppe wurde nicht mehr hinauf gelassen.

Die Israel Electric Company hat der PA ein Ultimatum gestellt: Entweder diese begleicht ihre Stromrechnungen oder sie wird vom Netz abgeschaltet.

Saeb Erekat beschuldigte Israel, es unterstütze die Hamas und ihre Herrschaft im Gazastreifen; später ließ er von einem Sprecher erklären, er hätte nur gesagt Israel würde am meisten davon profitieren, dass die Hamas im Gazastreifen herrscht.

Friedensvertragspartner Jordanien: Eine Zeitung informierte die Leser, dass „Juden die Feinde Allahs und der Religion des Islam“ sind. Juden seien „Ratten, die Jerusalem schänden und das Fundament der Al-Aqsa-Moschee zerstören“. Außerdem seien „Juden wie der Teufel“. Eine andere informierte ihre Leser, dass die Juden alle Banken und das Geld der Welt kontrollieren, so wie sie das Gold Ägyptens stehlen wollen, wie sie es während des Exodus gemacht hatten.

Montag, 03.03.2014:

Der Verdacht von gestern, dass der Mordversuch in Petach Tikva ein Terroranschlag war, hat sich bestätigt. Der Täter wollte „Rache“ an Israel nehmen.

Die Hamas ließ wissen, dass nichts die Anerkennung „des jüdischen Charakters Israels“ rechtfertigen könne. Die PA könne Unterstützung aller palästinensischer und arabischer Parteien finden, wenn sie „eine reale und ehrliche Haltung gegen die Besatzung und deren Pläne einnimmt und zur Option des Widerstands zurückkehrt“. (Sind das deren „gemäßigte Elemente“?)

Die PA-Leute sind sich sicher, dass Obama diese Woche Netanyahu richtig unter Druck setzen wird, um ein Rahmenabkommen mit den Terroristen zu erzielen. (Abu Mazen angeblich auch, aber das dürfte wohl nur eine Schutzbehauptung sein, um sich dem Kerry-Plan zu widersetzen.)

Heckmeck:
- Vor dem Eintreffen Netanyahus in Washington musste der Superpräsi mal wieder warnen: Die Zeit für einen Friedensschluss mit den PalArabern laufe aus, ließ er den Israelis schonmal vorab wissen. Nur dem Terrorchef sagt der Narziss das nicht – der meine es ja schließlich ernst mit dem Frieden. (Wie blind, dumm, bescheuert, böswillig kann man eigentlich sein?)
- Bei seiner Tirade schwadronierte Obama von „aggressivem Siedlungsbau“, der den Friedensvertrag behindere und sagte, die USA könnten Israel nicht verteidigen, wenn die Gespräche scheiterten. a) Behindern tun die Terroristen, die Israel vernichten wollen, statt Frieden zu schließen; b) Die USA brauchen Israel nicht zu verteidigen – Obama sollte sich einfach raus halten, dann würde er schon mehr tun, als all sein kontraproduktives Geschwätz, das Israel schadet.

Dienstag, 04.03.2014:

Ein Repräsentant von Mahmud Abbas legte wieder los: Er nannte einen Mörder von Frauen und Kindern einen „mutigen, heldenhaften Kämpfer“. Dazu schickte Abbas einen Kranz zur Ehre eines Selbstmordbombers, der 8 Menschen tötete. Ein weiterer offizieller PA-Vertreter sprach auf der Beerdigung eines Selbstmord-Bombers: „Wir sind entschlossen unsere Märtyrer zu ehren.“

John Kerry nimmt den Mund mal wieder reichlich voll: Die USA werden nicht erlauben, dass die Westbank ein zweiter Gazastreifen wird, behauptet er. Er behauptet ja auch, die USA würden dem Iran nicht erlauben Atomwaffen zu bekommen. Die Mullahs lachen sich schlapp und bauen weiter…

Benjamin Netanyahu sprach vor der Organisation AIPAC; dort forderte er Mahmud Abbas auf den jüdischen Staat endlich ohne Umschweife anzuerkennen. Die Terroristen bezeichnen das als einseitige Beendung des Friedensprozesses.

Heckmeck:
- Der frühere Chefunterhändler Nabil Sha’ath ließ wissen, dass es besser sei weiter zu reden, als kein Abkommen zu haben. Sollte Kerrys Versuche fehlschlagen, sei das nicht das Ende der Welt. Aber damit die Verhandlungen fortgesetzt werden können, müsse Israel Bedingungen erfüllen: Terroristen freilassen und jegliche Bautätigkeit einstellen.

Mittwoch, 05.03.2024:

Heckmeck:
- Amr Mussa, ehemals Generalsekretär der Arabischen Liga und heute Vorsitzender des Verfassungsrats in Ägypten, fordert: „Ost“-Jerusalem muss eine internationale Stadt oder die Hauptstadt von Palästina werden.

Donnerstag, 06.03.2014:

Heckmeck:
- Nach Angaben einer PA-Zeitung haben Netanyahu und Abbas Kerrys Rahmenplan bekommen. Aus Ramallah gab es umgehend ein Dementi.
- Ein Berater von Mahmud Abbas sagte, die Verlängerung der Gespräche mit Israel sei unwahrscheinlich. Die „Kluft bei den Verhandlungen“ wachse und die PA könne Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen.

Freitag, 07.03.2014:

Es gibt Berichte über intensivierte Patrouillen der UNIFIL und der libanesischen Armee an der Grenze zu Israel; Hubschrauber sollen über Gebieten westlich von Kiryat Schmona fliegen. Die IDF hat einen Aufklärungsballon aufsteigen lassen. Die Libanesen berichten im Gegenzug über starke Luftwaffentätigkeit der Israelis.

Die PA feiert Ahmed Sa’adat. Der PFLP-Terrorist hatte – unter anderem – 2001 den damaligen israelischen Tourismusminister Rehavam Ze’evi feige ermordet. Die PA pries seinen „Heldenmut“.

PA-Chef Mahmud Abbas betont wieder, dass Israel nicht als jüdischer Staat anerkannt werden wird. Er habe „US-Druck früher schon widerstanden (bei der Anerkennung durch die UNO) und kann das wieder tun“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.02.2014)

8. Februar 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Israel, Jerusalem, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 02.02.2014:

Liebesgrüße aus Teheran: „Wir werden den Zionisten keine Luft zum Atmen lassen.“

Ein Araber hat bei YouTube ein Video eingestellt, das Araber zeigt, wie sie Soldaten mit Steinen bewerfen und sich ihnen bedrohlich nähern. Die Soldaten halten sich zurück, bis ihr Kommandeur offensichtlich zu große Gefahr für Leib und Leben seiner Truppe wahrnimmt und Schießbefehl gibt. Es ist nicht klar, ob sie scharf oder mit Gummingeschossen schießen und ob sie in die Luft schießen oder auf die Araber. Klar ist aber: Aggressiv sind die Araber (und anscheinend mächtig stolz drauf).^

Da hat er wohl recht: Netanyahu sagte, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Israel wird die Haltung der PalAraber nur verhärten. Klar, die sehen ihre Position dadurch gestärkt, weil die Israels geschwächt wird – und das lässt sie vom Sieg träumen.

Der jordanische Außenminister tönte im Parlament in Amman, dass sein Staat keine Verletzung des „palästinensischen“ „Rückkehrrechts“ hinnehmen wird. Herr Kerry, hören Sie?

Heckmeck:
- Da Yassir Abed Rabbo den Kerry-Plan als „israelisch“ abgelehnt hat, droht Jibril Rajub mit der Wiederaufnahme des Terrors.

Montag, 03.02.2014:

Mahmud Abbas hat sich für eine NATO-Präsenz im Jordantal ausgesprochen. Klar, das wollen die Terroristen immer, westliche Truppen sind ein prima Schutzschild für die eigenen Aktivitäten. Und die Erfahrung lehrt, dass die Araber damit gut fahren – die Terroristen werden geschützt, Israel wird angegriffen (verbal wie physisch) und die angeblichen Friedensbedingungen ad absurdum geführt.

Die PalAraber behaupten wieder, Siedler hätten Olivensetzlinge zerstört – gleich 1.700 davon. (Times of Israel hat keine kritische Haltung zu solchen Vorwürfen – bei denen kommt nicht vor, dass – wie des Öfteren schon gezeigt und bewiesenAraber den Vandalismus vortäuschen oder selbst veranstalteten. Die Meldung kann stimmen, muss aber nicht.)

Die Irren von der PA haben wieder zugeschlagen. Sie behaupten, weil Kerry Abbas warnte, er werde dasselbe Schicksal haben wie Abbas (was dessen Fehlschläge bei der Verwirklichung der Eigenstaatlichkeit meinen dürfte), „interpretieren“ die Terroristen das so: Das beweise, dass Israel von den USA grünes Licht für die Ermordung Arafats bekam und diesen dann umgebracht habe – und jetzt droht Kerry damit, auch Abbas umbringen zu lassen. Deshalb wollen sie Kerry sogar vom Internationalen Gerichtshof verklagt wissen.
Das Sahnehäubchen kommt noch: „Wenn das stimmt, dann ebnet Kerrys Drohung den Weg dafür ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, weil er das Leben eines gewählten palästinensischen Präsidenten bedroht hat.“ Der Mann ist nicht „Präsident“, sondern Vorsitzender der PA. Und er ist nicht gewählt, seine Amtszeit endete 2009!

Heckmeck:
- Recht hat er: Netanyahu sagte, es sei absurd von Abbas, selbst Anerkennung (eines Palästinenserstaates) zu verlangen, aber keine Anerkennung (Israels) geben zu wollen.
- Der EU-Botschafter in Israel droht wieder: Wenn die Friedensgespräche zusammenbrechen, wird der jüdische Staat isoliert werden und private Unternehmen werden den Druck auf den jüdischen Staat anführen. Ein Scheitern der „Friedens“-Gespräche wird also vorab nur den Israelis in die Schuhe geschoben. Super, EU! Voll unparteiisch!

Dienstag, 04.02.2014:

Saeb Erekat lässt wieder wissen, dass es bislang keine Fortschritte bei den Verhandlungen mit Israel gibt.

Das PA-Fernsehen strahlte Interviews mit Schülerinnen einer nach einer Terroristin benannten Schule aus. Die Schülerinnen glühen danach, der Namenspatronin ihrer Schule nachzueifern.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat gedroht „jede Vereinbarung zu zerstören, die die zionistische Besatzung legitimiert“.

37% der von den Terroristen im Januar auf Israel geschossenen Raketen schlugen noch vor Überquerung des Grenzzauns ein – also im Gazastreifen – oder explodierten schon beim Start.

Mittwoch, 05.02.2014:

Minister Yuval Steinitz lehnte im Namen der israelischen Regierung eine Kommission aus Israelis, Amerikanern und PalArabern ab, die die „fortgesetzte Hetze der PA“ besprechen sollte. Steinitz: „Wenn es ihnen ernst damit ist, dann sollten sie einfach damit aufhören.“

Der „Friedenspartner“: Saeb Erekat nannte das „israelische Regime“ „rassistisch“ und forderte, es müsse bestraft werden. Anlass war anscheinend eine hitzige Auseinandersetzung mit Tzipi Livni und dass sie darauf bestand, dass die Araber Israel anerkennen müssen. (Und dann folgte wieder die ganze verlogene Litanei, dass Israel die „Palästinenser“ vertrieben habe, blablabla…)

4 Araber aus „Ost“-Jerusalem wurden angeklagt, weil sie planten einen Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft zu verüben; dazu wollten sie sich als hareidische Juden verkleiden und bei der Feier mit Schusswaffen möglichst viele Opfer verursachen.

Die „Friedenspartner“: Die Fatah weist auf ihrer Facebook-Seite Eltern an ihre Kinder für den Terror zu erziehen.

Wegen der starken Zunahme von gewalttätigen Vorfällen dürfen israelische Minister die Straße 443 entlang den PA-Gebieten nicht mehr benutzen – zu gefährlich.

Donnerstag, 06.02.2014:

Bilanz Januar 2014: Es gab 468 Vorfälle, in denen mit Steinen geworfen wurde, 121 Angriffe mit Brandsätzen; 2 Angriffe mit Schusswaffen; 14 Israelis wurden in Judäa und Samaria verletzt, 30 Messer wurden konfisziert, 5 Sprengsätze wurden beschlagnahmt, ebenso 19 Schusswaffen.

Wegen arabischer Drohungen mit Krawallen sperrte die Polizei erneut den Tempelberg für Juden.

Friedensgrüße aus Teheran: „Nur Krieg kann Palästina befreien.“

Baroness Ashton weist Israel an, die Baupläne für Jerusalem zu streichen, weil diese „ein binationales Jerusalem gefährden“.

Freitag, 07.02.2014:

Fünfte Kolonne: In einer von ihnen angestrengten Ausschuss-Sitzung tönten arabische Abgeordnete – unterstützt von einer Meretz-Abgeordneten – davon, dass Galiläa nicht jüdisch sei, von Israel judaisiert werde und „jüdische Siedlungen“ in der Absicht das Land zu rauben gebaut würden.

Etwas Statistik: Etwa 1% des Terrors wird von der PA gestoppt/verhindert – 99% durch israelische Sicherheitskräfte. (Die PA will Frieden!)

Der Friedenspartner: Tzipi Livni hatte Mahmud Abbas darauf aufmerksam gemacht, dass er Konsequenzen tragen müsse, wenn er die Friedensgespräche scheitern lasse. Was macht der darauf? Seine Medien und Sprachrohre kreischen daraufhin jetzt: Tzipi Livni ermordete einen iranischen Atomwissenschaftler mit Gift. Ihre Drohungen gegen Mahmud Abbas müssen ernst genommen werden. Ihre Äußerungen müssen als offizielle Drohungen betrachtet werden und machen sie zu einer Partei, mit der nicht verhandelt werden kann.

Moderatere Mullahs: Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani nutzte die Feier zur Einsetzung der neuen tunesischen Verfassung, um Israel als „Krebsgeschwür in der Region“ zu bezeichnen.

Jordanische Parlamentarier zitieren religiöse Quellen zum „Beweis“, dass den „Palästinensern“ das ganze Land Israel gehört, eine Aussöhnung mit den „hinterlistigen Juden“ unmöglich ist.

Heckmeck:
- William Hague, britischer Außenminister, warnt: Wenn es keinen Friedensschluss gibt, würde das zu „furchtbaren Konsequenzen“ für beide Seiten führen. Es werde beträchtlichen internationalen Druck auf Israel geben. Das passt wieder – warum keinen auf die Terroristen?????

Samstag, 08.02.2014:

Heckmeck:
- Vollhonk: Ehud Olmert forderte Netanyahu auf das Vertrauen mit Mahmud Abbas wieder aufzubauen. Die Bedingungen des Premierminister seien „riesig weit davon entfernt“ eine Grundlage für Frieden darzustellen. Solche Kritik kommt Olmert bezüglich der PalAraber nicht über die Lippen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.01.-01.02.2014)

1. Februar 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 26.01.2014:

Ein offizieller Vertreter der Fatah kündigt an: Die Verhandlungen werden fehlschlagen, es wird keinen Palästinenserstaat in der „Westbank“ und dem Gazastreifen geben. Also muss der Widerstand jetzt „mit allen Aspekten“ fortgesetzt werden. Heißt: Er fordert die PalAraber zum Judenmord auf. Dabei betonte er, dass seine Gruppe den „bewaffneten Widerstand“ nie fallen gelassen hat und dass der Rahmenplan von John Kerry „von den Palästinensern abgelehnt“ wird.

Letzteres scheint sich zu bestätigen: In der gesamten „Westbank“ gab es am Samstag Demonstrationen „linker Palästinenser“ gegen die Verhandlungen mit Israel und gegen den Kerry-Plan.

Saeb Erekat ließ wieder wissen, dass ein Palästinenserstaat komplett judenrein zu sein hat.

Montag, 27.01.2014:

„Anerkennung“ für Netanyahu – die offizielle PA-Zeitung schrieb über den israelischen Premier, er „imitiert Hitlers Rassismus“, den er „genetisch aus den Tagen der Nazis und von der arischen Rasse“ erwarb. Der Mann hat also Nazi-Gene. Mal was Neues?

Abbas-Sprecher Nabil Abu Rudeineh schießt ausgerechnet auf Tzipi Livni, die ja nun diejenige aus der Regierung ist, die den PalArabern am stärksten entgegenzukommen bereit ist. Sie sei „nicht geeignet“ als Unterhändlerin. Weil sie gesagt hat, dass Mahmud Abbas zu unbeweglich ist und dafür zahlen wird, wenn sich das nicht ändert. Damit habe sie (unter anderem) die Vertraulichkeit der Gespräche verletzt. Das ausgerechnet von einem, dessen Truppe ständig Inhalte der Gespräche hat durchsickern lassen!

Die libanesische Al-Manar behauptet ein IDF-Soldat sei an der Grenze zum Libanon verletzt worden. Die IDF bestreitet das.

Nach Angaben libanesischer Medien sollen sechs israelische Flugzeuge bei Latakia in Syrien eine Flugabwehrstellung angegriffen haben. Die IDF bestreitet das.

2013 wurden 6 Israelis durch arabischen Terror getötet (2012 waren es 10). 3 der Opfer waren Zivilisten, der Rest IDF-Soldaten. 5 wurden von Terroristen in Judäa und Samaria ermordet, 1 durch Terror aus dem Gazastreifen.

Presseorgane der arabischen Terroristen stellen die Welt auf den Kopf: Die Beweise für die Waffenlager und Waffen in Wohngebäuden, Schulen und Moscheen seien gar keine Beweise und von den Israelis erfunden, um die Absicht zu rechtfertigen Moscheen, Wohngebiete und Zivilisten zu bombardieren. Klar, Israel macht ja alles muslimische platt, nicht wahr? Warum stehen dann noch Moscheen in Israel?

Dienstag, 28.01.2014:

Mahmud Abbas droht wieder: „Ost-Jerusalem“ ist die Hauptstadt von Palästina und die Israelis haben jetzt drei Jahre um aus Judäa und Samaria abzuziehen, sonst…

Benjamin Netanyahu lässt derweil wissen, dass die PA für Frieden die Hetze einstellen muss. Eigentlich selbstverständlich, aber die wollen ja nicht…

Yassir Abed Rabbo ist einer von zwei PalArabern, die autorisiert sind über die Verhandlungen mit Israel etwas zu sagen. Und er nennt diese Verhandlungen „sinnlos“. Niemand könne die Vorschläge Kerry akzeptieren. Israel wolle jedes Element palästinensischer Souveränität auslöschen. Und deshalb müsse man zum „Widerstand“ zurückkehren – also wieder terroristischen Judenmord begehen.

Donnerstag, 30.01.2014:

Die Fatah ehrt zwei Terroristen: Ein Terrorist, der 11 Menschen tötete und Dutzende verletzte, ist ein „Held“, der „erfolgreich die Sicherheitsbarrieren der Zionisten durchbrach und ihre Festungen überwinden. Ein weiterer Terrorist, der einen Menschen umbrachte und 100 verletzte, ist „die Sonne Palästinas und ihr scheinender Strahl“.

Freitag, 31.01.2014:

Die Hamas lässt wissen: Der so genannte Holocaust ist eine erfundene Geschichte.

Bilanz bisher: 2014 wurden aus dem Gazastreifen 28 Flugkörper auf Israel geschossen; 14 davon schlugen in Israel ein, 5 wurden von der Eisernen Kuppel abgefangen. Außerdem wurden 3 Sprengsätze am Grenzzaun platziert und gezündet.

Heckmeck:
- John Kerry will nach Angaben von Vermittler Martin Indyk bis Ende 2014 einen Frieden. In einem Palästinenserstaat werden 80% der „Siedler“ in ihren Häusern lassen. Die Grenzen orientieren sich an den Waffenstillstandslinien von 1949 und beinhalten Landtausche. Es soll Entschädigungen für aus arabischen Ländern geflüchtete/vertriebene Juden geben, die Araber werden Israel als jüdischen Staat anerkennen, Israel den Palästinenserstaat und beide Seiten werden den Ende des Konflikts verkünden. Die Araber bekommen ihre Hauptstadt in „Ost“-Jerusalem. Das arabische „Rückkehrrecht“ gibt es nicht. Netanyahu sagte, dieser Rahmenplan sei keine Vereinbarung, sondern ein Pfad für Fortschritte.
- Siedlervertreter glauben Indyk nicht.
- Am Rande der Sicherheitskonferenz in München werden sich die Quartettler Baroness Ashton, Ban Ki-moon, der russische Außenminister Lawrow und Tony Blair mit John Kerry zu einem Gespräch darüber treffen, wie man Kerry bei der Förderung des Friedens helfen kann.
- Yassir Abed Rabbo: Die Ideen Kellys können von den „Palästinensern“ nicht akzeptiert werden. Sie sind „allgemein und vage“, wo sie nicht die „Rechte“ der „Palästinenser“ negieren („Rückkehr“ usw.) – und sie seien „israelische Ideen“. Tawfik Tirawi wirft Kerry vor, er habe nur Abu Dis und al-Ram als Araber-Hauptstadt angeboten, nicht Israel.

Samstag, 01.02.2014:

Friedenspartner Fatah: Auf der Facebookseite der Organisation wurde der Sprecher des israelischen Premierministers ein „wütender Zwerg“ genannt; außerdem werde man den „Kampf bis zur Befreiung unseres Landes von den Zionisten fortsetzen“. Das war die Reaktion auf eine Aussage, dass die Fatah keinen Frieden will; diese wurde mit dem Titelfoto der Facebookseite der Fatah belegt. Und natürlich durch die „Kampf bis zur Befreiung“-Aussage auf eben dieser Seite.

John Kerry drohte Israel mal wieder mit Boykotten und der Delegitimierung des jüdischen Staates, sollten die Verhandlungen mit den Terroristen scheitern. Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon gab eine passende Antwort: „Wir respektieren Außenminister Kerry, aber wir werden keine Gespräche mit einer Schusswaffe an unserem Kopf führen. Freunde stellen keine Ultimaten zur Sicherheit des Staates Israel.“

Die Hamas hat ihre „Raketenschieß-Verhinderungstruppen“ von der Grenze des Gazastreifens abgezogen. Das könnte eine Freigabe des Raketenterrors gegen Israel bedeuten.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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