Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.06.2013)

15. Juni 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 09.06.2013:

Wie sehen „palästinensische“ Klassenzimmer aus? So zum Beispiel (Facebook): An der Wand über der Tafel die Vorbilder, denen die Schüler nacheifern sollen – Selbsmord-Bomber.

Die UNO: „Israel droht syrische Panzer an der Grenze anzugreifen“ – nett formuliert, nicht wahr? Dass Israel sagt, es werde diese Panzerverbände nur angreifen, wenn sie auf Israel schießen – geschenkt. Dass diese Panzer illegal und nur unter massiver Verletzung des Waffenstillstandsabkommens von 1974 dort stationiert wurden, erfährt man auch nur aus pro-israelischen Quellen.

Aus der Fünften Kolonne: Ein arabischer Knessetabgeordneter droht arabisch-israelischen jungen Frauen, die Nationalen Dienst ableisten (eine Art Zivildienst), sie würden geächtet, sondern sie würden auch schlechte Chance auf einen Ehemann haben, weil die israelisch-arabischen Männer sie nicht wollten. Dasselbe gelte auch umgekehrt.

Jibril Rajoub hat’s übertrieben. Wegen seiner Ausfälle und Hetze gegen Israel wurde ihm das Betreten des israelischen Staatsgebiets untersagt. Der Terrorfürst sollte auf einer Veranstaltung der Meretz-Partei heute in Tel Aviv eine Schlüsselrede halten.

Montag, 10.06.2013:

Das PA-Fernsehen strahlte wieder einmal mehrfach ein Lied aus, mit dem israelische Städte wie Tiberias, Akko, Ramle, Haifa, Beit Shean usw. als „palästinensisch“ deklariert wurden.

Gaza-„Premier“ Ismail Haniyeh am Sonntag: Israel hat keine Zukunft auf palästinensischem Land – also im Nahen Osten. Denn er bezog sich auf das „ganze Palästina“.

Jibril Rajoub wird von der Meretz-Partei ja als Friedenspartner beworben. Die kennen anscheinend das hier nicht (oder halten es für Friedensschwüre): „Das ganze Palästina, vom Fluss bis zum Meer, ist besetzt.“ Das verkündete er in einem Interview nur drei Tage, nachdem die Meretz-Chefin das Verteidigungsministerium heftig angriff, weil es dem Terrorfürsten die Einreise nach Israel nicht gestattete.

Seit Beginn des Jahres 2013 ist in „Ost“-Jerusalem keine Wohnung mehr neu vermarktet worden – es gibt einen de-facto-Baustopp. In den „Siedlungen“ in Judäa und Samaria wurden allerdings etwa dreimal so viele Häuser angefangen wie im selben Zeitraum des letzten Jahres.

Ah, so „ernst“ ist es dem Terrorfürsten mit dem Frieden: Netanyahu bot Abbas vor einem Jahr an 50 Terroristen freizulassen, die seit vor 1993 in Haft sitzen, nur wenn der zu einem Treffen der beiden kommt. Abbas lehnte ab. Es müssten schon alle 107 dieser Terroristen freigelassen werden. Wie üblich: Wann immer ihm ein Angebot gemacht wird, schraubt er die Forderungen höher.

Heckmeck:
- Jetzt kommt Kerry doch noch nicht diese Woche in den Nahen Osten. Er will Mahmud Abbas Zeit geben; der soll sich entscheiden, ob er die Vorbedingungen für Gespräche mit Israel nicht doch fallen lässt.
- Benjamin Netanyahu legte fest, dass jede zukünftige Vereinbarung mit den PA-Arabern entweder von der Knesset ratifiziert oder durch eine Volksabstimmung angenommen werden muss.

Dienstag, 11.06.2013:

Während des letzten Jahres wurden 5 Selbstmord-Bombenanschläge und 30 Entführungen vereitelt.

Heckmeck:
- Saeb Erekat greift ein – das Ergebnis muss vorher schon feststehen: Eine Zweistaatenlösung nicht innerhalb der „Grenzen von 1967“ ist bedeutungslos.
- Hanan Ashrawi tönt auch wieder: Gegenüber einem schwedischen Minister gab sie zu Protokoll, dass „unzweifelhaft das Ende der Zweistaatenlösung und der palästinensischen Institution und Bau der Nation“ erlebt werden. Sie betonte die Wichtigkeit des gewaltfreien Widerstands und der fortgesetzten palästinensisch-europäischen Koordination und Kooperation vor den von den USA vermittelten Friedensgespräche. Das ist klar – die EUropäer verlangen von den Terroristen so gut wie nichts, machen lieber Israel für alles Mögliche verantwortlich, die Amerikanern (selbst die Obamanisten) verlangen von den Terroristen, dass auch sie einlenken. Schmiert man den Friedenshetzern Honig ums Maul.

Mittwoch, 12.06.2013:

Heckmeck:
- Die USA wünschen von der EU, dass sie den Amerikanern die alleinige Verantwortung für die Vermittlung von Frieden zwischen Israel und den Terroristen überlässt. Kerry erwartet israelische Zugeständnisse und keine Vorbedingungen der Terroristen. (Traumtänzer)

Donnerstag, 13.06.2013:

Die Hamas feierte vorgestern auf ihrer Internetseite den zehnten Jahrestag eines „erfolgreichen“ Anschlags auf einen Linienbus. Bei diesem Anschlag gaben sie nicht vor militärische Ziele zu haben, sondern ganz gezielt Zivilisten ermordeten.

Heckmeck:
- Benjamin Netanyahu sprach beim Staatsbesuch in Polen die Friedenbemühungen an: Es ist an der Zeit, dass die PA an den Verhandlungstisch kommt, statt über Verhandlungen zu verhandeln.
- Ophir Akunis wird da deutlicher: Die PA ist in keiner Weise annähernd bereit für einen eigenen Staat, nicht einmal für eine erweiterte Autonomie. Systematisch werden alle Verhandlungsvorschläge abgelehnt, indem inakzeptable Vorbedingungen gestellt werden.
- Die Lügenbarone behaupteten in Gestalt von Religionsminister Mahmud Al-Habash daraufhin gegenüber israelischen Journalisten, die einzige Vorbedingung sei, dass die Verhandlungen auf der Grundlage der „Grenzen von 1967“ stattfinden würden. Würden die Gespräche diesmal scheitern, würde es keine Gespräche mehr geben. Im Übrigen seien die von Israel geplanten Veränderungen auf dem Tempelberg inakzeptabel (welche Veränderungen, bitte?).
- Dazu lassen sie Nabil Sha’at referieren, sie würden alles tun, um einen weiteren gewaltsamen Aufstand („Intifada“) zu verhindern. Man würde an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn die Bautätigkeit in Judäa und Samaria (und Jerusalem) komplett eingestellt und alle Gefangenen freigelassen werden würden. (Ah, das sind ja keine Vorbedingungen!)

Freitag, 14.06.2013:

Der Palästinensische Islamische Jihad veranstaltet auch dieses Jahr wieder Sommerlager für Schüler. Was man dort lernt? Na, das Wichtigste, das man sich als ambitionierte Araberjunge vorstellen kann: Israelische Soldaten entführen und scharf schießen.

Der „Friedenspartner“ PA ehrt mal wieder Terroristen, diesmal drei an der Zahl, die zusammen 166-mal Lebenslänglich bekommen haben.

Die USA konzentrieren sich mal wieder auf ein Detail, statt auf das Kernproblem: Der Bau von 1.000 Wohneinheiten in Itamar und Bruchin sei „nicht hilfreich“. UNO-Generalsekretär Ban stimmt natürlich ganz schnell mit ein.

Wieder einmal gab es eine Landwirtschaftskonferenz in Tel Aviv, an der (diesmal 70) Landwirte aus dem Gazastreifen teilnahmen.

Samstag, 15.06.2013:

John Kerry glaubt weiter, es gebe eine Möglichkeit für Frieden (die EU auch). Realistisch? Omar Barghouti gibt die Merkel (Stichwort „alternativlos“): „Die einzige Alternative ist Gewalt.“ Gewalt als einzige Lösung des Nahost-Konflikts also. Barghouti ist der Chef der BDS-Bewegung, die Israel-Boykott fordert. Er hat in Tel Aviv studiert und seinen Abschluss gemacht. Er will nicht woanders leben… (Letzten Endes fordert er noch mehr Vorbedingungen als Mahmud Abbas – und das will schon was heißen. Aber der kann ansonsten friedensreden, was er will, denn die Drecksarbeit zur Verhinderung von Frieden machen andere zur Genüge.)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Analyse der Entschuldigung

24. März 2013 um 17:46 | Veröffentlicht in Islamstaaten, Israel, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 23. März 2013

Von Zvi:

Erdoğan ist ein widerwärtiger Antisemit und sich bei ihm zu entschuldigen, weil Soldaten ihr Leben gegen gewalttätige Randalierer verteidigten, die sich als „Aktivisten“ ausgeben, macht mich wütend.

Doch ich denke, dass Netanyahu dies nicht ohne Grund getan haben wird oder nur, weil er mit Obamas Besuch zufrieden war.

Das Folgende ist Spekulation:

Ich stelle fest, dass die „Aussöhnung“ sehr spät während des Besuchs stattfand, aber dass sie alles andere als spontan war. Der diplomatische Vorstoß begann vor zwei Wochen, angeblich ausgelöst durch einen Brief, den 89 Senatoren nach dessen antisemitischer Tirade an Erdoğan schickten:

Am 12. März schrieben 89 Mitglieder des US-Kongresses einen Brief an Erdoğan und forderten ihn auf seine Worte zum Zionismus zurückzunehmen, was er nicht tat; er sagte, er stehe zu dem, was er sagte, aber er sei missverstanden worden.

Es scheint, dass der Brief einen Schritt der USA auslöste, da das Weiße Haus seine zwei wichtigsten Verbündeten in der Region wieder zusammenarbeiten sehen wollte, wie sie es bis zum „einminütigen Vorfall“ 2009 in Davos taten.

Zusätzliche Schritte wurden im Hintergrund unternommen.

Der Außenminister der Türkei sagte:

„Ich sprach im Verlauf der letzten Woche sechsmal mit Kerry. Wir sprachen über die Verhandlungen zu den Texten [der Entschuldigung]“, sagte er. Davutoğlu hob hervor, dass die Türkei während der letzten Woche nur mit US-Vertretern in Kontakt stand, die die Endvereinbarung vermittelten, bevor US-Präsident Barack Obama Israel besuchte. „Wir vereinbarten, dass [Israels Premierminister Benjamin] Netanyahu den türkischen Premierminister im Beisein von Präsident Obama anrufen würde. Jedes Wort der Vereinbarung ist einstudiert worden. Wir arbeiteten daran bis in den Morgen und mittags bekamen wir ein klareres Bild.“

Erdoğan scheint die Genehmigung der Hamas und der Fatah eingeholt zu haben, bevor er den Anruf annahm – was Bände spricht. Die Türken könnten durchaus fragen, wer letztlich der Lenker der türkischen Außenpolitik ist. Doch ich werde damit nicht vom Thema abkommen. Hürriyet schreibt:

Davutoğlu sagte auch, dass Premierminister Recep Tayyip Erdoğan sowohl den Hamas-Premierminister im Gazastreifen als auch den Führer der palästinensischen Autonomie anrief, um beider Genehmigung zu erhalten, bevor er Israels formelle Entschuldigung für den Angriff auf die Mavi Marmara annahm. Er erklärte, dass die Gespräche nur Augenblicke vor Netanyahus Anruf stattfanden. Er fügte an, das Erdoğan auch Ägyptens Präsident Mohammed Morsi und den libanesischen Premierminister Najib Mikati anrief. „Das Dreiparteientreffen begann hinterher. Netanyahu begann, gab dann das Telefon an Obama weiter. [Andere Quellensagen, es war genau umgekehrt - Zvi] Ich zählte die Minuten nicht, aber das Telefonat dauerte zwischen 20 und 30 Minuten“, sagte Davutoğlu.

Die „Aussöhnung“ war offenbar ein wichtiges Ziel des Besuchs, doch das ist nicht wirklich anerkannt worden. Den größten Teil des Besuchs über schwatzte die Presse von den Palästinensern und alle ignorierten praktisch die Beziehungen zur Türkei. Selbst hinterher scheint Obama das israelisch-türkische Treffen herunterzuspielen, obwohl er darüber klar erfreut ist.

Was mich über Syrien und den Iran nachdenken lässt.

In Jordanien sagte Obama, nachdem er Israel verließ: „Ich mache mir große Sorgen darüber, dass Syrien eine Enklave für Extremismus wird, weil Extremisten in Chaos aufblühen, die gedeihen in gescheiterten Staaten, sie gedeihen in einem Machtvakuum.“

Die Lage ist Syrien ist dabei kritisch zu werden. Israel, Jordanien und die Türkei sind die Nachbarn Syriens. Das Regime setzt Chemiewaffen ein, vielleicht auch einige der Rebellengruppen. Sagte Obama Netanyahu, dass eine neue Phase eingetreten ist und dass der einzige Weg die Verbreitung von Chemiewaffen bei der al-Nusra (die eng mit der Al-Qaida im Irak verbunden ist) und im gesamten gescheiterten syrischen Staat und der Region zu verhindern darin besteht, dass Israel sehr eng mit der Türkei zusammenarbeitet, auf höchster Ebene? Ich weiß es nicht.

Netanyahu ist immer Pragmatiker gewesen. Er ist nie der entschlossenste Führungspolitiker gewesen, aber er gibt sich große Mühe israelisches Leben zu retten. Ich kann mir leicht vorstellen, wie er dem kleineren von zwei Übeln zustimmt – eine Formel, die eine Entschuldigung für jegliche gemachte Fehler einschließt, solange die Soldaten vor Rache-Schikanen durch den türkischen Staat geschützt werden – wenn damit etwas erreicht wird, das weit wichtiger ist. Ich kann mir leicht vorstellen, dass er mit wirklich soliden US-Garantien bereit gewesen sein wird seine Kämpfe auszusuchen und den Kampf mit Erdoğan beiseite stellt, um tausende israelische Leben zu retten.

In Jordanien deutete Obama auch an, dass er den Kongress auffordern möchte mehr Haushaltsunterstützung für das Königreich zur Verfügung zu stellen, das derzeit 460.000 syrische Flüchtlinge beherbergt. Das steht in Übereinstimmung mit einer starken Sorge in Washington zum in Syrien tobenden Bürgerkrieg, besonders wenn man erwartet, dass die Lage weit schlimmer werden wird, bevor sie sich verbessert.

Nach dem Treffen mit den Jordaniern wird John Kerry nach Israel zurückkehren. Doch er wird nicht nach Ramallah zurückkehren. Die Gespräche des Präsidenten mit König Abdallah betrifft Syrien mindestens so sehr, wie es die Palästinenser betrifft, wahrscheinlich noch mehr.

Gleichzeitig reicht die Türkei den Kurden die Hand und Abdallah Öcalan hat geantwortet.

In der Region verschieben sich die Dinge, einige davon unter dem Radar; und ich denke, dass der Zusammenbruch Syriens sehr im Zentrum liegt.

Und dann gibt es noch den Iran.

Das kommende Verhalten der Türkei wird uns eine Menge über die strategische Bedeutung dieser „Aussöhnung“ sagen. Wenn Erdoğan nachweislich seine Angriffe auf Israel einstellt und aktiv Zusammenarbeit fördert, dann wird mir das sagen, dass die Türkei die Aussöhnung als strategisch wichtig betrachtet. Wenn nicht, dann betrachtet Erdoğans Regime dies alles als „politischen Fußball“, allen Spekulationen zum Trotz.

Bülent Yildirim von der IHH behauptet, dass die Gerichtsverfahren gegen die israelischen Soldaten beim ICC weiter gehen werden; doch das ist offensichtlich falsch.

Manchmal, wenn das Risiko eines Brandes hoch ist, muss man Feuerschneisen schaffen, die verhindern, dass einen Flächenbrand außer Kontrolle gerät. Obama und Netanyahu wissen das beide. Erdoğan könnte in dieselbe Richtung denken.

Eine israelische Entschuldigung an die Türkei

24. März 2013 um 9:30 | Veröffentlicht in Israel | 9 Kommentare
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Daniel Pipes, Nationale Review Online, 22. März 2013

Am 27. Februar sagte Recep Tayyip Erdoğan auf einer Konferenz in Wien: „So wie der Zionismus, der Antisemitismus und der Faschismus, muss auch die Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschheit angesehen werden.“ Dass er die jüdische Nationalbewegung, die den Staat Israel aufbaute, ein „Verbrechen gegen die Menschheit“ nannte, löste weit verbreitete Kritik aus, darunter auch durch US-Außenminister John Kerry.

Am 19. März verkündete Recep Tayyip Erdoğan: „Ich stehe zu meinen Äußerungen von Wien.“ Gleichwohl lieferte Benjamin Netanyahu am 22. März die lange erwartete Entschuldigung wegen des Mavi Marmara-Vorfalls an die Türkei. Seine Erklärung macht klar, „dass die tragischen Ergebnisse bezüglich der Mavi Marmara nicht beabsichtigt waren und dass Israel Bedauern wegen der Verwundungen und des Verlustes von Leben zum Ausdruck bringt. Angesichts der israelischen Untersuchung des Vorfalls, die mehrere operationelle Fehler aufzeigte, entschuldigte sich Premierminister Netanyahu beim türkischen Volk für alle Fehler, die zum Verlust von Leben geführt haben könnten und stimmte einer lückenlosen Vereinbarung zu Entschädigungen zu.“

Ich sehe das so: Erdoğans Regierung hat die Kunst der Provokation beherrscht und wird dafür belohnt. Die Israelis hätten sich nicht entschuldigen dürfen, sondern hätten von Ankara eine Entschuldigung für dessen Unterstützung einer mit Terroristen verbundenen Gruppe fordern sollen, die diese aggressive Tat beging.

Können wir jetzt, wo es vollbracht ist, eine Veränderung der türkischen Politik gegenüber Israel erwarten, ein Ende ihrer aggressiven Äußerungen und der Unterstützung der Feinde Israels? Das würde mich überraschen. Ich erwarte stattdessen, dass die AKP-Regierung diese Entschuldigung einsackt und als Baustein für ihr neoottomanisches Reich nutzt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.12.2012)

15. Dezember 2012 um 23:26 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 09.12.2012:

Die Terroristen: Israel drohte mit Bruch des Waffenstillstands, weil Khaled Meschaal den Gazastreifen besuchte.

Berichte, dass die PA-Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen die Hamas in Judäa und Samaria einstellte, sorgen dafür, dass die IDF sich auf eine „neue Ära der Gewalt“ vorbereitet.

Khaled Meschaal am Sonntag im Gazastreifen: palästinensische Einheit muss auf bewaffnetem Widerstand gegründet sein. Übersetzung: Judenmord ist Pflicht, wenn man von der Hamas nicht als Feind angesehen werden will.
Weiterhin behauptete der Terrorchef, die Terroristen hätten bei ihren Raketenangriffen auf Tel Aviv das Haus von Verteidigungsminister Barak zerstört; beim nächsten Aufflammen von Feindseligkeiten würde Netanyahus Haus zerstört.

Netanyahu reagierte auf Meschaal: Einmal mehr sehen wir das wahre Gesicht unseres Feindes. Sie haben nicht die Absicht Kompromisse mit uns einzugehen. Sie wollen unser Land vernichten. Das wir ihnen natürlich nicht gelingen. Interessant ist, dass Abu Mazen das nicht verurteilte – nicht die Äußerungen Israel vernichten zu wollen, genauso wie er davor das Raketenfeuer auf Israel nicht verurteilte. (Stattdessen will strebt Abbas die Wiedervereinigung mit der Hamas an.)

Heckmeck:
- Jetzt muss eine Verfassung her, sagt Abbas. Ein Entwurf ist im Entwurfsstadium. Außerdem muss das Finanzabkommen mit Israel ergänzt werden, weil die PA pleite ist.

Montag, 10.12.2012:

Heckmeck:
- Die Außenminister der EU trafen sich und verurteilten Israels Baupläne für „E1“; das ist gefährlich, gefährdet die Aussichten auf einen verhandelten Frieden. Vertragsbrüche der Terroristen und Verweigerung von Gesprächen halten die Herrschaften nicht für ein solches Problem!

Dienstag, 11.12.2012:

Kein Staat, aber Dank UNO trotzdem so tun als ob: Die PA stellt „offizielle“ Straßenschilder auf, auf denen auf Arabisch, Englisch und Hebräisch gewarnt wird, man befände sich „auf illegal besetztem Gebiet, dem Staat Palästina“. Hallo? „Der Staat Palästina“ existiert nicht! Aber sch… drauf, wenden die EUropäer sagen, sie sind ja dafür, dass die Terroristen möglichst viele Möglichkeiten bekommen Israel zu vernichten:

Mittwoch, 12.12.2012:

Die Fatah feiert demnächst ihr 48-jähriges Bestehen. Dazu gibt es ein Logo. Das natürlich „ganz Paästina“ zeigt, auf dem es Israel nicht mehr gibt.

Heckmeck:
- Israel und die PA sollen nach Angaben der Londoner Zeitung Al-Hayyat in Jordanien wieder Friedensverhandlungen aufnehmen. Das soll eine Quelle aus dem Umfeld von König Abdallah weitergegeben haben. Vertreter beider Seiten sollen sich im Februar in Amman treffen.
- Damit die „Hardliner auf beiden Seiten des Konflikts“ die Lage nicht ausnutzen, müssen die Friedensgespräche rasch wieder in Gang kommen, befindet Frankreichs Außenminister Fabius  ganz offiziell. Und er stellt kategorisch fest: Es ist zwingend erforderlich, dass Frankreich, Großbritannien und die USA direkter an den Gesprächen beteiligt werden. Natürlich… irgendwie muss man diese verd… Juden ja einnorden, damit sie sich und ihren Staat endlich aufgeben!

Donnerstag, 13.12.2012:

Die israelische Regierung wird 450 Millionen Schekel an Steuereinnahmen der PA dafür nutzen deren Schulden bei der Israel Electric Company zu bezahlen (diese betragen derzeit 700 Millionen NIS).

Die Grenzpolizistin, die gestern in Hebron einen jungen Araber erschoss, der einen ihrer Untergebenen mit einer Schusswaffe (die sich später als nicht echt herausstellte) bedrohte, wird jetzt auf Facebook als „Mörderin“ „gesucht“. In arabischen Medien und sozialen Medien wird sie mit Mord bedroht.

Rund 10.000 Hamas-Anhänger versammelten sich im von der Fatah kontrollierten Nablus (Schechem) zu einer Demonstration zum 25-jährigen Bestehen der Terrorbande.

Freitag, 14.12.2012:

Der Gouverneur von Hebron beschuldigte Israel die Araber in eine dritte Intifada treiben zu wollen. Hm, die haben also keine andere Wahl als sich aufhetzen zu lassen, Juden morden und Israel vernichten zu wollen?

Samstag, 15.12.2012:

Mal wieder eine „neue“ Terrortruppe: Die „Brigaden der nationalen Einheit“ fordern eine dritte Intifada.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.11.2012)

24. November 2012 um 23:28 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 18.11.2012:

Die Hamas ist verantwortlich für den Tod eines kleinen Jungen – die Explosion, die ihn tötete, erfolgte zu einer Zeit, in es der keine israelischen Angriffe gab, dafür zeigen die Spuren der Umgebung Spuren einer kleineren Waffe, die explodierte, z.B. einer Qassam. Die Nachbarn berichten, dass die Hamasniks in aller Eile alle Überreste des Geschosses/Sprengsatzes beseitigten. Der Junge wurde dem ägyptischen Premierminister hingehalten, der sich medieneffektiv über ihn beugte und küsste. Alle Welt „weiß“ jetzt, dass Israel getötet haben soll.

Es geht los: Nach den großen Worten der Unterstützung kommen jetzt die, dass Israel sich doch nicht konsequent wehren soll. Obama „drängt“ Netanyahu die Bodenoffensive auf keinen Fall zu machen. Aber er behauptet, er stütze Israels Recht auf Selbstverteidigung voll und ganz. (So lange es seiner Vorstellung entspricht, wie Israel vorgeht, nicht wahr?)
Auch David Cameron von Little Britain drängt Netanyahu „alles zu tun, um eine Bodenoffensive zu vermeiden“. (Inzwischen gibt es Stimmen in Israel, die waren, Netanyahu würde „einknicken“.) Sein Außenminister Hague drohte Israel, der Preis einer Bodenoffensive werde der Verlust der Unterstützung Israels sein. Ein solches Handeln (die Offensive) würde den Konflikt in die Länge ziehen. (Noch mehr? Och, ist doch erst rund 70 Jahre alt!)

Warum wohl fangen die Terroristen mit ihren Raketen morgens um halb acht an? Nun, da machen sich die Schulkinder auf den Weg, die Läden machen bald auf und viele Leute sind auf dem Weg zur Arbeit. NICHT das Militär, Zivilisten. Noch Fragen?

Pal-arabische Quellen sagen, am heutigen Sonntag würden die Gespräche um einen Waffenstillstand in Kairo fortgesetzt.
Gleichzeitig jammert der PA-Botschafter bei der UNO, diese solle Israel stoppen.

Die Hamas warnt ihre Bürger, sie dürfe keine „Gerüchte verbreiten“, die würden Israel helfen. Alle Informationen, die sie brauchen, erhalten sie durch die Hamas-Medien.

Am Sonntag (Meldung von 15:23 Uhr) wurden 11 „Hamas-Aktivisten“ getötet, darunter ein hochrangiger Terror-Kommandeur, der Top-Kommandeur für Panzerbekämpfung und ein hochrangiger „Verteidigungs“-Befehlshaber. Haniyeh versteckt sich im Untergrund.

Die Sunday Times behauptet, dass israelische Spezialeinheiten bereits im Gazastreifen aktiv seien und die unterirdischen Raketenstellungen und -lager auskundschaften. Außerdem spekuliert sie über Befürchtungen, die Hamas könne ihre Fajr-Raketen mit chemischen Sprengköpfen ausrüsten.

Von den 824 auf Israel geschossenen Raketen sind wohl rund 100 noch innerhalb des Gazastreifens selbst eingeschlagen.

Mahmud Abbas versucht etwas vom „Ruhm“ abzubekommen und überschätzt sich mal wieder gewaltig: Die Angriffe auf den Gazastreifen finden nur wegen seines Antrags bei der UNO statt. Klar doch, die Terrorraketen haben gar nichts damit zu tun.

Friedensbemühungen a la PalAraber: Zwei Musiker haben einen Hit aufgenommen: „Bombardiert, bombardiert Tel Aviv, bombardiert es. Werft es in Schrecken und Terror. Was ihr baut, werden wir vernichten.“ Der Hit verbreitet sich in die arabischen Länder.

Ein türkischer Forscher bezeichnet die Raketenangriffe der Hamas als „dumm und sinnlos“. Leider begreift er nicht, wie die Terroristen denken und appelliert daran, dass keine Zivilisten beschossen werden sollen. Was anderes soll Terror dann? Wenn das Ziel darin besteht die Juden auszurotten oder zumindest mit Hilfe des Propagandakriegs zu besiegen?

Netanyahu zum französischen Außenminister: „Zuerst muss das Feuer eingestellt werden, dann können wir über alles andere reden.“ Der meinte den Israelis erzählen zu müssen, dass sie die Feindseligkeiten sofort einstellen sollen: „Krieg muss vermieden werden.“ Welcher Krieg? Der, der seit Wochen von der Hamas betrieben wird? Fängt der Krieg für Monsieur Fabius erst an, wenn Israel schießt? Und warum musste Shimon Peres dem Franzosen erst erklären, dass der Hamasstreifen gar nicht mehr besetzt ist?

Die Vermittlungsversuche der Ägypter sind gescheitert.

500 bekloppte Ägypter sind „aus Solidarität“ in den Gazastreifen marschiert.

Videos:
- präziser Bombenangriff auf Raketen im Hof einer Moschee.
- Eine Rakete aus dem Gazastreifen schlug in Aschdod ein. (16.11.12)
- Yitzhak Rabin damals: „Es wird keine (Katjuscha-) Raketen aus dem Gazastreifen geben.“ Hm… da sagen die Bilder etwas anderes. Die „Angst vor dem Frieden“ hatten, haben leider Recht behalten.
- Angriff auf die Kommunikationsanlagen der Hamas auf dem Gebäude des Al-Quds- Fernsehens. Die IDF betont, dass ausschließlich die Kommunikationsanlagen beschossen wurden.
- Wie die Medien mit Israel umgehen.

Montag, 19.11.2012:

Die Terrormullahs streiten ab der Hamas Fajr-5-Raketen geschickt zu haben – während der Islamische Jihad mit ihnen prahlt! Nicht nur diese Raketen, sagte ein PIJ-Terrorfürst: „Ich möchte feststellen, dass alle unsere Waffen aus dem Iran kommen.“

Och nee: Wer lehnte am Sonntag einen Waffenstillstand ab? Die Terroristen!
Sie stellen Bedingungen für eine Waffenstillstand: Beendigung der Blockade.
Khaled Meschaal: Netanyahu bettelte um Waffenruhe, nicht wir. (Netanyahu: Quatsch)
Khaled Meschaal: Waffenstillstand? Nur zu unseren Bedingungen.

Die Hamas bekam am Morgen von Israel 36 Stunden geltendes ein Ultimatum: Hört auf zuschießen oder wir verstärken die Angriffe.

Der Teheran-Adolf faselt von „Verantwortung“: der Verantwortung das (!) Massaker an den unschuldigen Menschen im Gazastreifen zu verhindern. Bei mehr als 1000 Angriffen sind ernom wenige Menschen gestorben, die meisten von ihnen waren Terroristen und wurde gezielt ausgeschaltet. Massaker an Unschuldigen? Das ist das, was die Terroristen in Israel versuchen!

200 arabische Studenten demonstrierten vor der Universität Haifa gegen eine Entscheidung der Uni öffentliche Aktivitäten innerhalb des Campus zu verbieten. Das Verbot ist eine Folge von Demonstrationen für und gegen die Operation Amud Anan.

Erdowahn: Israel begeht im Gazastreifen „Terrorakte“, „Massaker an Kindern“.

Khaled Meschaal in Kairo: „Das ist ein harter, aber großer Moment in der Geschichte unseres Widerstands.“

Sicherheitskräfte im Libanon fanden 2 Grad-Raketen, die auf Israel ausgerichtet waren.

Die IDF untersucht einen Luftangriff von Sonntag, bei dem 11 Mitglieder einer Familie getötet wurden, als man versuchte den Terrorkommandeur Yihya Abayo zu eliminieren. Erste Erkenntnisse: Der Terrorfürst sollte dort sein, von den Zivilisten wusste die IDF nichts.

Finanzminister Yuval Steinitz berichtete, dass israelische Experten in den letzten 5 Tagen 44 Millionen Cyberattacken abwehrten.

Aufgrund der Bilder von Toten gewinnt die Hamas international an Mitgefühl – dabei sind eine ganze Reihe von Toten von ihr selbst produziert (zu kurz geflogene Raketen; menschliche Schutzschilde).

Der bisherige Schaden für die israelische Wirtschaft durch den Krieg wird auf 25 Millionen Euro geschätzt; dazu kommen die massiven Kosten für den militärischen Einsatz (Angriffe sowie das Raketenabwehrsystem).

Zusätzlich zu den bisher schon üblichen rund 1.400 als Journalisten akkreditierten Medienleuten kamen bis Sonntagabend weitere 500 nach Israel. (Fallschirm-Journalismus zur Verbreitung der von vorneherein feststehenden Meinung.)

Die Chinesen fallen ein: Israel soll „maximale Zurückhaltung“ üben. Ausgerechnet die Massenmörder von Beijng!
Qatar und Italien drängen auf einen sofortigen Waffenstillstand. (Bitte wendet euch an die Terroristen, die sträuben sich.)
Und die EU darf natürlich auch nicht fehlen – in Brüssel tagten die Außenminister der EU (sans Westerwave) und forderte eine „sofortige“ Einstellung der Feindseligkeiten, was „im Interesse aller“ sei. Sie betonten Israel Recht auf Selbstverteidigung, hängten aber sofort auch an, dass „verhältnismäßig gehandelt und der Schutz der Zivilbevölkerung sichergestellt sein müssen“. Was die IDF ja bekanntlich überhaupt nicht tut, sonst hätte es in 1000 Angriffen bestimmt überhaupt keine toten Terroristen gegeben.

Die Russen stänkern: Die USA verhindern eine gemeinsame Erklärung des UNO-Sicherheitsrats. Die Erklärung stammt von den Arabern.

Hassan Nasrallah drängt die arabischen Staaten Waffen in den Gazastreifen zu schicken.

Meine ganz private Meinung (und nicht nur meine):

Medien- und andere Idioten:
- MSNBC-Moderatorin Mara Schiavocampo findet, das  hier sei ein Argument: Raketen „richten selten Schaden an“. Die ist richtig lustig. Mal abgesehen von den Schäden, die diese harmlosen Feuerwerkskörper gerade anrichten: Es ist nicht die Absicht der Terroristen, dass die Raketen „selten Schaden anrichten“!
- In Kanada heizen linke Drecksäcke ihre Gesinnungsgenossen gegen Israel auf – mit dem Foto eines verletzten ISRAELISCHEN Kindes!
- Qualitätsjournalismus und die Realität.

Videos:
- Reporter im Gazastreifen berichten aus eigenem Erleben: Raketen werden aus dicht besiedeltem Gebiet im Gazastreifen nach Israel geschossen. Eine Reporterin: „Man sollte glauben, dass sie [gemeint sind die Terroristen] alles tun würden, um zivile Opfer zu vermeiden.“ Tun sie nicht, sie wollen zivile Opfer auf der arabischen Seite.
- Das dritte IDF-Video zur Widerlegung von Hamas-Lügen.
- Wie Israelis unter Feuer leben (engl.)
- Wo kommen all die Sekundärexplosionen her? Und was bedeuten sie für die arabischen Zivilisten im Gazastreifen?

Dienstag, 20.11.2012:

Abdallah Frangi, Propagandalügner im Deutschland-Ableger der PA, lügt mal eben rechnerisch was vor: Die Zahl der Toten Palästinenser in der aktuellen Auseinandersetzung liege 100-mal höher als die der Israelis. Das behaupten nicht mal die Terroristen im Gazastreifen – Frangi „verrechnet“ sich mal eben um 200 und schraubt die Zahl auf das Dreifache der von den Terroristen angegebenen Zahl.

Ban Ki-moon forderte einen „sofortigen Waffenstillstand“ und bewertete eine israelische Bodenoffensive als „gefährliche Eskalation, die vermieden werden muss“.

Erdowahn macht weiter: Israel begeht „ethnische Säuberungen an den Palästinensern im Gazastreifen“.

Den ganzen Tag über streuten die die Araber (und Ägypten) Gerüchte, dass es eine Waffenstillstandsvereinbarung gebe. Zuerst sollte die Waffenruhe um 21 Uhr in Kraft treten, dann um Mitternacht. Quellen in Jerusalem sagten hingegen, dass Israel „keiner Version eines Waffenstillstandshandels zugestimmt“ hat. Aus Ägypten heißt es jetzt plötzlich, dass man auf Antwort aus Jerusalem warte.
Ein Hamas-Sprecher sagte gegenüber Al-Jazira, dass sie „bis zum letzten Moment mit Gewalt auf die zionistische Besatzung antworten“ werde.
Gegen 22 Uhr gibt ein Hamas-Sprecher bekannt, dass es heute Abend keinen Waffenstillstand geben wird.

Derweil erzählte eine junge Palästinenserin, dass Israel „immer auf Zivilisten schießt“, fast alle Araber im Gazastreifen die Terroristen unterstützen, dass das („ganze“) „besetzte Palästina“ nur durch Gewalt „befreit“ werden kann, Verhandlungen absurd sind, die Terroristen keine menschlichen Schutzschilde benutzen (das ist eine israelische Erfindung, um Zivilisten töten zu können) und die Terroristen „keinesfalls einen so absurden Waffenstillstand wie die letzten akzeptieren werden“, sondern nur, wenn die Belagerung und die gezielten Tötungen der „politischen und zivilen Führer“ enden. Den Raketenterror will sie nicht als Terrorverstanden wissen, sondern als vom internationalen Recht garantiertes Recht.

Westerwelle begreift es nicht – will er es nicht begreifen? „Es geht darum den Waffenschmuggel zu verhindern und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für Gaza zu schaffen.“ Den Menschen im Gazastreifen sei jeder wirtschaftliche Erfolg gegönnt – aber zu glauben, dass es sich um ein Problem von Armut und Wirtschaft handelt, ist waghalsig bis verblödet.
Auch Außenminister William Hague findet, „offener Zugang nach Gaza hinein und daraus heraus“ müsse sein. Irgendwie ist immer Israel der Gearschte, der dafür sorgen muss, dass die Hamas wieder freier agieren kann.

Irre Medien:
- Shirley Williams von der BBC: Gaza ist „voller Leute, die sehen, wie ihr Land langsam von mehr und mehr israelischen Siedlungen aufgegessen wird“. Anlässlich der Operation Amud Anan – mehr als 5 Jahre NACH dem Abzug Israels und nachdem die Terroristen alles platt gemacht haben, was die Juden zurückließen, um den Arabern eine Zukunft zu ermöglichen.

Videos:
- IDF beschießt Raketenabschussstelle.
- Bombe auf Munitionslager im Gazastreifen (inmitten eines Wohngebiets).
- Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit, dass er den Übergang Kerem Shalom beschießt – den Übergang, über den die meisten Waren und Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangen.

Mittwoch, 21.11.2012:

Ein Vertreter Israels meinte, der gestern so häufig angekündigte Waffenstillstand sei durch Missverständnisse verhindert worden.
Gegen 9 Uhr sagte ein PIJ-Terrorfürst, es werde innerhalb der nächsten Stunden einen Waffenstillstand geben.
Gegen 11 Uhr sagte ein Hamas-Sprecher, die Einzelheiten eines Waffenstillstands würden jetzt finalisiert.
- Hamas und PIJ sagten einer arabischen Zeitung, dass sie ein israelisches Angebot für eine 90-tägige Waffenruhe abgelehnt hatten (in der Israel die Forderungen der Palästinenser prüfen würde).
- Gegen 17:30 Uhr wurde über einen einseitigen israelischen Waffenstillstand spekuliert; wenn Israel das Feuer einstellt, würde Druck auf die Terroristen ausgeübt, das Feuer ebenfalls einzustellen.
- 18:15 Uhr: Am Abend soll ein Waffenstillstand eintreten, sagten Quellen aus Regierungskreisen.
- 19:07 Uhr: Ein hochrangiger israelischer Offizieller gab an, dass Hillary Clinton Israel und die Hamas auffordern wird einen Waffenstillstand einzugehen; Israel soll auf Clintons Aufforderung eingehen, die Terroristen werden wohl noch einige Zeit weiter schießen.
- 19:10 Uhr: Die Terroristen sagen gegenüber Al-Jazira und Al-Arabia, dass Ägypten innerhalb der nächsten 2 Stunden einen Waffenstillstand ausrufen wird.
- 19:29 Uhr: Der ägyptische Außenminister Mohamed Amr verkündete, dass um 21 Uhr Ortszeit ein Waffenstillstand in Kraft treten wird.
- 20:12 Uhr: Die Hamas prahlt, die erste Klausel der Waffenstillstandsvereinbarung beendet gezielte Tötungen.
- 20:56 Uhr: Auf einer Pressekonferenz sagte Netanyahu: „Wir haben uns entschieden dem Waffenstillstand eine Chance zu geben.“
- 21:25 Uhr: IDF-Sprecher Yoav Mordechai bestätigte den Waffenstillstand ab 21 Uhr: „Die IDF stellte das Feuer auf den Strip ein und wird es nur wieder eröffnen, wenn unsere Streitkräfte gefährdet werden.“
- Im Gazastreifen wird der „Sieg“ über Israel gefeiert.
- Ban Ki-moon: „Es könnte Herausforderungen bei der Umsetzung des Waffenstillstands geben.“ Und forderte „maximale Zurückhaltung von beiden Seiten“.
- AOL verkündet „Waffenstillstand im besetzten Gazastreifen“. (Lügende Arschlöcher.)
- Die Westerwave ist erleichtert, hofft auf einen dauerhaften Waffenstillstand. (Wie viele Raketen flogen nochmal seit Beginn des „Waffenstillstands“?
- Offizielle Erklärung der EU: Am Wichtigsten ist jetzt, dass die Vereinbarung respektiert und jede zukünftige Gewalt verhindert wird. (Wie viele Raketen waren das nochmal seit 21 Uhr Ortszeit?)

Nach dem Bombenanschlag in Tel Aviv brachen bei den Barbaren im Gazastreifen Freudenfeiern aus.
Und dann auch das hier: Nach dem Terroranschlag in Tel Aviv lässt die Hamas ihr Fernsehen verkünden: „So Allah will, werden wir bald schwarze Leichensäcke sehen.“ Derweil lässt die Hamas zur Feier des heldenhaften Massenmordversuchs Süßigkeiten verteilen.

Unwichtige Aussagen, mit denen nichts erreicht wird und die keine Folgen haben werden:
- Die USA und Frankreich verurteilen den Terroranschlag in Jerusalem.
- Ban Ki-moon „geschockt“ vom Anschlag in Tel Aviv. (Und er machte den Hague: Der Anschlag unterstreiche die Notwendigkeit eines Waffenstillstands.)
- William Hague „geschockt“, Gewalt zeige Notwendigkeit eines Waffenstillstands. (Schwachkopf; das zeigt höchstens, dass Israel die Zeit gegeben werden muss die Terroristen zu besiegen.)

Zum ersten Mal sagt einer was zum Erdowahnsinn: Die USA bezeichnen „die extrem harsche Rhetorik“ der Türkei gegen Israel als „nicht hilfreich“.

Mal was Neues: Der französische Außenminister macht den Iran für den Gaza-Konflikt verantwortlich.

Ägyptische Behörden konfiszierten eine Waffenladung aus Libyen, die für den Gazastreifen bestimmt war; dazu gehörten mehr als 100 Grad-Raketen.

Donnerstag, 22.11.2012:

Umfrage bei den PA-Arabern: Unterstützen Sie den langfristigen Waffenstillstand mit Israel im Gazastreifen? Ja: 36%, Nein: 64%.

Alleine schon die Aussage der Terroristen, sie hätten gewonnen und der „Widerstand“ hätte triumphiert, wäre für mich Anlass, sie weiter militärisch zu bekämpfen.

Die Hamas hat den 22. November zum Feiertag ausgerufen – gefeiert wird der „Triumph“ der Terroristen in der Militäraktion „Wolkensäule“.
Bei den „Feiern“ ihres „Sieges“ haben die Araber natürlich auch wie bescheuert ihre Gewehre benutzt. Mal sehen, wie es den Juden in die Schuhe geschoben wird, dass die Feiernden bei der Knallerei einen der Ihren erschossen (und eine Reihe mehr verletzt).

Schlechter Witz der Woche ist eine Überschrift des Focus (inzwischen geändert, selbst in der URL): „Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst“. Merke: Gebrochen wird sie nur und ausschließlich von Israel, wenn die Terroristen schießen, ist das kein Bruch der Waffenruhe!

Der Führer und Top-Kleriker der ägyptischen Muslimbruderschaft hat die Friedensbemühungen mit Israel verurteilt und drängt auf heiligen Krieg zur Befreiung der Palästinensergebiete.

Freitag findet in vielen Schulen des Südens wieder Unterricht statt; das gilt nicht für den Kreis Eshkol und die Stadt Ofakim.

Eine IDF-Einheit erhielt zweimal den Einmarsch-Befehl, wurde aber beide Male zurückgepfiffen.
Frustrierte Soldaten spielten Buchstaben und formten mit ihren Körpern „Bibi ist ein Loser“, weil der Premier die angedrohte Offensive doch nicht durchführte, die nur konsequent gewesen wäre. Das Foto dazu geht auf twitter heftig rund.

Der IDF-Sprecher stellte klar(er): Israel wird auf jede Gefahr nicht nur für Soldaten, sondern auch für die Zivilisten im Süden reagieren.

Khaled Meschaals Wunsch nach Frieden: „Wie kann ich Israel akzeptieren? Die haben mein Land besetzt.“ Ach ja: Seine Truppe schießt nicht auf Zivilisten. Haben wir ja gesehen.

Fünfte Kolonne: MK Ibrahim Sarsour fordert, dass die Araber Israel besiegen.

Wegen Sicherheitsbedenken werden am Freitag nur Muslime über 40 Jahre und mit israelischen Personalausweis auf den Tempelberg gelassen (muslimische Frauen unterliegen keiner Beschränkung).

Heckmeck:
- Frankreich deutet an, dass es den UNO-Antrag der Terroristen befürworten wird.

Freitag, 23.11.2012:

Amud Anan-Nachwirungen:
- Palästinensischer Islamischer Jihad (Schoßhund der Hamas): Der Gaza-Waffenstillstand ist nicht das Ende des Kampfes.
- Rund 100 Personen demonstrierten Donnerstagabend in Beer Sheva gegen den Waffenstillstand; sie skandierten „Bibi ist ein Feigling“ und forderten den Sturz der Hamas-Regierung im Gazastreifen.
- Hillary Clinton fuhr nach Ramallah. Auf dem Weg bekam sie eine Lehrstunde von Frauen aus Beit El: Sie solle gefälligst aufhören Israel und die Hamas gleichzusetzen – die Hamas schießt auf Zivilisten, die IDF nicht.
- Zu erwarten, aber das sehen die Araber ja überall so: Die Terror-Mullahs definieren den Waffenstillstand als Schwäche Israels.
- Mahmud al-Zahar (Hamas): „Ab jetzt wird Israel es sich tausenmal überlegen, ob es den Gazastreifen angreifen wird.“
- Hassan Nasrallah: „Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist ein natürlicher Sieg des palästinensischen Widerstands.“
- Rund die Hälfte der Israelis glaubt, Israel hätte die Operation gegen den Gazastreifen fortsetzen sollen. Eine andere Umfrage stellte fest, 70% der Israelis finden es falsch, dass die Operation gegen die Hamas abgebrochen wurde.
- Die Terroristen protzen, sie hätten noch für Wochen Raketen gehabt und dem Waffenstillstand nur zugestimmt, um weiteren Schaden im Gazastreifen zu verhindern.

Khaled Meschaal sagte gegenüber türkischen Medien, der gerade erfolgte Konflikt „ebnet den Weg für einen palästinensischen Unabhängigkeitskrieg“. Mit anderen Worten: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg, eine andere Option als mörderische Vernichtung des jüdischen Staates, kommt für die Hamas gar nicht in Frage.

Samstag, 24.11.2012:

Die Hamas ganz klar: Die Vereinbarung nicht mehr zu schießen schließt keine Vereinbarung ein, den Waffenschmuggel einzustellen.
Ein Hamas-Scheik: Der Gaza-Waffenstillstand ist „der erste Nagel im Sarg Israels“.

Ahmadinejad: “Zionists have reached the dead point and have no other alternative but officially recognizing and bowing to the absolute right of the Palestinian nation”

Nach Aussagen aus dem Gazastreifen hat Israel die Restriktionen gelockert – die Fischer dürfen jetzt weiter auf das Meer hinaus und die Leute näher an den Grenzzaun heran.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.01.-04.02.2012)

4. Februar 2012 um 22:24 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Montag, 30.01.2012:

Benjamin Netanyahu ist bereit „nach Ramallah zu gehen“, um sich mit Mahmud Abbas zu treffen. Arabischen Journalisten gegenüber erklärte er im Internet-Chat, dass die palästinensische Seite die Gespräche blockiert.

Dienstag, 31.01.2012:

Die Scheidungsrate im Gazastreifen steigt. 2011 betrug sie 17%. Schuld ist – Israel, wer sonst?

Seit die IDF 32 illegale Holzkohle-Produktionsstätten im Raum Jenin zerstörten, hat sich die Luftqualität dort enorm verbessert.

Mittwoch, 01.02.2012:

Senilitätsalarm hoch drei: Shimon Peres behauptet wieder, die PA-Führer wollten Frieden. (Hm, er sagt nicht, welchen Frieden, aber selbst das liegt weit außerhalb des Radars dieses Mannes.)

Währenddessen demonstrieren im Gazastreifen Kinder gegen Fatan und Hamas – d.h. dagegen, dass die beiden Terrorgruppen immer noch nicht versöhnt sind.

Heckmeck:
- Ban Ki-moon fordert von Israel mal wieder den Siedlungsbau einzustellen. Siedlungen seien „nicht hilfreich“. Und eine Geste des guten Willens sei angebracht. Außerdem sollte Israel konkrete Vorschläge zu Grenzen und Sicherheit vorlegen. Hm, haben sie ja neulich in Amman gar nichts abgeliefert, nicht wahr? Und was fordert das Superhirn von den Arabern?
- Ach ja: Als er bei Netanyahu war, beklagte er den Raketenterror aus dem Gazastreifen, der müsse aufhören. Aber Israel müsse auch mit dem Siedlungsbau aufhören und „beide Seiten“ müssen „Vertrauen bildende Maßnahmen“ ausführen. (Kann es sein, dass der Typ bei den Terroristen nicht so „ausgewogen“ redet?)
- Benjamin Netanyahu erklärte im Gespräch mit US-Außenministerin Clinton, dass er an direkten Gesprächen mit der PA interessiert ist.

Donnerstag, 02.02.2011:

Die Raketen, die gestern in Israel einschlugen, trafen ein Gebiet, das nicht vom Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel abgedeckt wird.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh ist ein Moderater – er wird kleine Pausen einlegen lassen: „Die Hamas-Bewegung wird Intifada nach Intifada führen.

Die IDF sagte am Donnerstag, dass das Taoz Crossings-Bataillon des Zentralkommandos an den Übergängen nach Judäa und Samaria 6.851 PA-Araber festsetzte. 5.376 wollten illegal nach Israel eindringen; 1.334 weitere hatten keine gültigen Ausreisepapier der PA.Das Militär sagt, nach 141 der Festgenommenen wurde gefahndet; 153 Waffen wurden beschlagnahmt.

„Einwirken auf beide Seiten“ a la Westerwelle: 11 Millionen Euro für die Terroristen (verbunden mit einem „ey, die Gespräche müssen fortgesetzt werden“) – und die Israelis müssen „auch mit einem Paket“ einen Beitrag dazu leisten, „dass diese Gespräche fortgesetzt werden“. Westerwelle (wie auch Herr Ban) sahen keinen Anlass den arabischen Beitrag dazu, die Gespräche in Gang zu bringen, zu verurteilen: 6 Raketen auf das südliche Israel am selben Tag.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas auf einer Pressekonferenz mit Ban Ki-moon: Ich bin bereit die Verhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen, aber nur, wenn Israel ein ermutigendes Angebot macht. (Wie das Angebot aussehen soll, hat er immer wieder beschrieben: Festlegung des staatlichen Selbsmords.)
- Ban Ki-moon gab mal wieder von sich, dass die Zeit für eine Lösung des arabisch-palästinensisch-israelischen Konflikts laufe aus. (Begründet hat er das nicht.)
- Gestern forderte der Generalsekretär, Israel müsse Vertrauen bildende Maßnahmen gegenüber den Palästinensern bieten. Da lässt sich die Westerwave nicht lumpen: “[U]nseren israelischen Freunden wollen wir deutlich sagen, dass sie etwas dafür tun müssen, die Palästinenser am Verhandlungstisch zu halten.” Gegen das offizielle Propagandaprogramm der Terroristen, den Mufti von Jerusalem mit seinem Aufruf zum Judenmord, dem Fernsehprogramm dazu, den medial verbreiteten Schwüren von Kindern ihr Leben dem Judenmord zu widmen – haben beide Herren anscheinend absolut NICHTS!

Freitag, 03.02.2012:

Qassam-Fehlschüsse im Januar: Nach Angaben von GANSO’s beiden halbmonatlichem Berichten explodierten 4 Raketen vorzeitig aus dem mittleren Bereich des Gazastreifens; eine explodierte vorzeitig im Bereich des Gazastreifens; 3 Qassams explodierten entweder am Boden oder schlugen noch im nördlichen Gazastreifen ein; eine von Khan Yunis aus verschossene Qassam flog zu kurz. Das sind 9 Raketen des Gazastreifens, die im Januar im Gazastreifen einschlugen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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