Gehirnwäsche von Kindern des „Friedenspartners“

22. April 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 2 Kommentare
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FruehePalGehirnwaesche

Abbas droht die PA aufzulösen. Mal wieder.

22. April 2014 um 14:05 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 20. April 2014

 

Abbas: Es ist viel einfacher zu drohen als zu regieren.

YNet berichtet:

Das Zeitalter der Zweistaatenlösung könnte bald durch eine Entscheidung erschüttert werden, die ihren Untergang signalisieren dürfte. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas denkt über die die Vorzüge eines Vorschlags zur Auflösung der Palästinensischen Autonomiebehörde nach, berichtete Yedioth Ahronoth Sonntagmorgen.

Palästinensische Quellen bestätigen, dass die Regierung in Ramallah über den noch nie da gewesenen Schritt nachdenkt. Hochrangige Quellen im Zentralkommando der IDF, die sich vor kurzem mit den Leitern der palästinensischen Sicherheitsdienste trafen, bestätigten, dass ihre Gegenüber aus der Westbank ernsthaft die Auflösung und Entwaffnung der PA-Kräfte diskutieren.

Offizielle in der israelischen Verwaltung sind nach Angaben palästinensischer Quellen über die dramatische Drohung informiert worden.

Dramatisch! Nie da gewesen!

Reporter, die die jüngere Geschichte nicht kennen!

Dezember 2012:

Wenn der diplomatische Stillstand nach den israelischen Wahlen weiter geht und die Bautätigkeit in den Siedlungen nicht aufhört, wird Präsident Mahmud Abbas die PA auflösen und die Verantwortung für die Westbank der israelischen Regierung zurückgeben, sagte er Ha’aretz am Donnerstag in einem Interview.

„Wenn es nach den Wahlen keine Fortschritte gibt, werde ich das Telefon nehmen und [Premierminister Benjamin] Netanyahu anrufen“, sagte Abbas. „Ich werde ihm sagen: ‚Mein lieber Freund, Herr Netanyahu, ich lade Sie in die Muqata [den PA-Präsidentensitz in Ramallah]. Setzen Sie sich an meiner statt in den Stuhl hier, nehme Sie die Schlüssel und Sie werden für die palästinensische Autonomiebehörde verantwortlich sein. Ist die neue Regierung in Israel im Amt, wird Netanyahu sich entscheiden müssen – ja oder nein“, sagte Abbas.

Dezember 2010:

PA-Präsident Mahmud Abbas drohte die palästinensische Autonomiebehörde (PA) aufzulösen, wenn Israel nicht aufhört Siedlungen auf besetztem palästinensischen Land zu bauen, sagte er dem palästinensischen Fernsehen, bevor er sich in die Türkei und nach Athen aufmachte.

„Wenn Israel nicht aufhört Siedlungen zu bauen und wenn die Unterstützung der USA für die Verhandlungen zusammenbricht, werde ich anstreben die palästinensische Selbstregierung in den besetzten Gebieten zu beenden“, sagte er.

„Ich kann nicht Präsident einer nicht existenten Behörde sein, solange israelische Besatzung der Westbank weiter geht“, sagte er.

November 2009:

Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, hat gedroht den sich mühenden Friedensprozess zwischen Palästina und Israel zu verlassen. Abbas kündigte an, er würde bei den Wahlen im Januar nicht antreten; das nur ein paar Tage, bevor ein anderer Palästinenservertreter behauptete, sie würden sich treffen, um die Behörde aufzulösen. International verursachte dies große Bestürzung, da es sowohl der fragilen Infrastruktur der begrenzten palästinensischen Souveränität einen Schlag versetzt, als auch die Hoffnungen auf weitere Friedensgespräche mit Israel zerschlägt.

September 2008:

Rafik Husseini, der Top-Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, sagte dem Sunday Telegraph, dass palästinensische Politiker den drastischen Schritt der Auflösung der Behörde gehen könnten, wenn während der derzeitigen Friedensverhandlungen keine dauerhafte Vereinbarung erzielt wird.

Ein solcher Schritt würde das Ende der von den USA gestützten Gespräche bedeuten, die mit viel Trara letzten November in Annapolis begonnen wurde, hieß es in dem Bericht; damit würde das alltägliche Regierungshandeln in israelische Hände zurückgegeben, was fast sicher neue Gewalt in dem Prozess entzünden wird.

Juli 2008:

Abbas gelobt die PA aufzulösen, wenn Israel Hamas-Häftlinge für Shalit freilässt.

Juni 2007:

Am Donnerstag wird Präsident Mahmud Abbas die Regierung der PA auflösen, der Gazastreifen in Kämpfen zwischen den rivalisierenden Parteien der Hamas und der Fatah aufging. Man erwartet, dass er den Notstand ausruft, bestätigten Abbas nahe stehende Quellen gegenüber Fox News.

Aber diesmal meint er es wirklich ernst!

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.04.2014)

19. April 2014 um 21:15 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 13.04.2014:

Die PA hat einen Park nach einem Terroristen benannt – nach Abu Jihad aka Khalil Al-Wazir, einem der Gründer der Fatah, der für viele tote Juden verantwortlich ist.

Heckmeck:
- Saeb Erekat und Tzipi Livni trafen sich heute zu einem „letzten“ Versuch die Gespräche fortzusetzen, hieß es von einem PA-Vertreter; das Treffen sollte ohne Amerikaner stattfinden.

Montag, 14.04.2014:

Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon sagte, der vierte Teil der Freilassung von Terroristen könnte nach Pessah eventuell doch noch stattfinden. In diesem Fall würde er von seinem Ministerposten zurücktreten.

Tzipi Livni giftet wieder: Die „Hardliner“ um Netanyahu würden ihre Bemühungen bei den Verhandlungen untergraben; dabei ist doch so optimistisch, was die „Friedens“-Gespräche angeht, dass die doch noch zurück in die Spur kommen werden.

Dienstag, 15.04.2014:

Ein Trupp linker Knessetabgeordnete will sich Mittwoch mit Mahmud Abbas treffen und Möglichkeiten zukünftiger Verhandlungen vorlegen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Hamas-Premier Ismail Haniyeh pries erneut den Mord von gestern. Dieser habe „den Widerstand wiederbelebt“.
Derweil beschwert sich Mahmud Abbas über die Nachrichtenagentur WAFA, dass bei Hebron ein Dorf abgeriegelt wurde. Natürlich fällt kein Wort dazu, warum das gemacht wurde: Der Mörder von gestern scheint sich dort aufzuhalten.

Heckmeck:
- Ban Ki-moon hat mit Netanyahu und Abbas jeweils einzeln gesprochen und „beide Seiten stark ermutigt die Verhandlungen konstruktiv fortzusetzen“. Die Unterhändler sollen Mittwoch wieder zusammenkommen.

Mittwoch, 16.04.2014:

Den eigenen Leuten gegenüber tönen die PA-Führer, arabische Judenmörder (in israelischen Gefängnissen) seien keine Kriminellen, hätten kein Verbrechen begangen. Der Welt gegenüber lassen sie so eine Art „Verurteilung“ des Mordes von Montagabend wissen – aber nicht ohne auf Israel einzudreschen: Man „erwartet, nach dem Tod eines Palästinensers von der israelischen Seite eine Verurteilung zu hören, aber das wird nicht passieren“, hieß es von den Terrorchefs.

Nach dem Krawall von heute Morgen sagten Polizisten, sie müssten wahrscheinlich den Tempelberg stürmen, weil die Araber dort Steine zum Angriff auf Juden einlagern.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas will die Sicherheitskooperation mit Israel unabhängig davon fortsetzen, ob die Friedensgespräche über den 29. April hinaus fortgesetzt werden oder nicht. Das sagte er bei einem Treffen mit linken Knesset-Abgeordneten.
- Das für heute geplante Treffen der beiderseitigen Unterhändler wurde von Israel infolge des Terrormordes von Montagabend abgesagt, wobei nach Angaben der Regierung nicht der Mord an sich die Ursache für die Absage ist, sondern dass Netanyahu für den Anschlag die Hetze von PA-Führern verantwortlich macht.

Donnerstag, 17.04.2014:

Trotz des Terrors von Montag fuhren heute wieder tausende Israelis nach Hebron zu den dortigen heiligen und Touristenstätten.

Heckmeck:
- Martin Indyk wurde heute wieder in Nahost erwartet; er sollte sich mit den Unterhändlern Israels und der PalAraber treffen. Aus dem US-Außenministerium hieß es, beide Seiten seien an einer Verlängerung der Gespräche interessiert.
- Eine PA-Quelle bezeichnete die Gespräche als „sehr schwierig“.

Freitag, 18.04.2014:

Mahmud Abbas hatte nach Angaben der linken Abgeordneten, die ihn besuchten, den Terroranschlag von Montagabend ja so etwas wie verurteilt. Sein Büro bestreitet das allerdings inzwischen vehement. Abu Rudeineh sagte, Abbas habe nur allgemein von sich gegeben: „Wir sind gegen Gewalt und eine Rückkehr zu Gewalt.“ Den Anschlag von Montag habe er nicht erwähnt.

Mahmud Khalifa von der PA behauptete einmal mehr, Israel als Staat des jüdischen Volks sei eine „Fantasie“ und außerdem versuche Israel Massaker an palästinensischen Arabern zu vertuschen.

Heckmeck:
- Die Unterhändler Israels und der PA sollen sich heute zu getrennten Gesprächen mit dem US-Sondergesandten Martin Indyk getroffen haben. Um 8 Uhr hatte Indyk einen Termin mit Saeb Erekat in Jericho. Das Treffen scheint aber erst mittags stattgefunden zu haben. Für ein Treffen mit der israelischen Seite gibt es keine Bestätigung.

Samstag, 19.04.2014:

Ein PA-Minister hatte letzte Woche anscheinend wirklich den Terrormord am Sederabend bei Hebron so etwas wie verurteilt. Der steht jetzt unter Feuer – sein Rücktritt bzw. seine Entlassung wird verlangt.

Mitleid mit den Palästinensern? Ohne mich

18. April 2014 um 13:43 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geschichte, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Tausende Araber sterben in Syrien und im Südsudan. Wo ist die Empörung zugunsten derer, die wirklich leiden?

Norman Podhoretz, Wall Street Journal, 9. April 2014

Provoziert vom vorhersagbaren Zusammenbruch der lächerlichen, von Außenminister John Kerry erzwungenen Verhandlungen der Palästinenser mit den Israelis möchte ich etwas gestehen: Ich habe kein Mitgefühl – gar keins – für die Palästinenser. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass sie welches verdienen.

Das stellt mich natürlich vor die Dolche, die von der erleuchteten Meinung gezogen werden, die vom bekannten Triumvirat der Universitäten, der Mainstream-Medien und der Unterhaltungsindustrie gezogen werden. Denn jeder in deren Welt ist so sehr damit beschäftigt wegen des angeblich unvergleichlichen Leidens der Palästinenser zu weinen, dass kaum eine Träne für die Drangsal anderer Völker übrig bleibt. Und die universelle Wut wegen der den Palästinensern angetanen vermeintlich monumentalen Ungerechtigkeit ist derart alles verzehrend, dass praktisch keine Entrüstung mehr für eigendeinen anderen Beschwerdeführer infolge ungerechtfertigter Misshandlung verfügbar ist.

Nach meiner aufgeklärten Meinung ist dieses Bild des schlimmen Zustands der Palästinenser nicht weniger als grotesk unverhältnismäßig. Lassen Sie mich die Palästinenser ausklammern, die als israelische Staatsbürger in Israel leben und die dieselben politischen Rechte genießen wie israelische Juden (was weit mehr ist als man zu den Palästinensern sagen kann, die in welchem arabischen Land auch immer leben) und lassen Sie mich auf diejenigen konzentrieren, die unter israelischer Besatzung der Westbank leben.

Nun, um es mit dem bedeutendsten Maß zu beurteilen und dieses auf nur zwei Fälle dessen anzuwenden, was genau jetzt dort vorgeht: In Syrien verhungern Tausende arabischer Geschwister, während nach Angaben des UNO-Vertreters vor Ort im Südsudan 3,7 Millionen Menschen – was etwa einem Drittel der Bevölkerung entspricht – sich dem unmittelbaren Hungertod ausgesetzt sehen.

Und die Palästinenser? Stimmt, wenn sie von der Westbank nach Israel im engeren Sinn reisen wollen, sind sie gezwungen an Checkpoints anzuhalten und werden Durchsuchungen nach Selbstmord-Westen oder anderen Waffen des terroristischen Arsenals unterzogen. Als sie Außenministerin war, beklagte Condoleezza Rice einmal die große Unannehmlichkeit und Demütigung, die durch solche Dinge den armen Palästinensern zugefügt werden. Sie hatte allerdings nichts zu Palästinensern zu sagen, die in der Westbank verhungern – aus dem einfachen Grund, dass solche nicht zu finden waren.

Auch im Gazastreifen verhungerte niemand, als er ebenfalls unter israelischer Besatzung stand. Und trotz der gegenteiligen Propaganda sieht sich auch heute trotz der Blockade von den Israelis zur Verhinderung der Lieferung versteckter Waffen zum Einsatz gegen die Juden eingerichteten Blockade niemand diesem Schicksal ausgesetzt.

Apropos Gaza: Es kann als Fallstudie für das Ausmaß dienen, in dem die Palästinenser die Notlage sich selbst zugefügt haben. So erwarteten einige Gratulanten, als jeder einzelne Israel 2005 aus dem Gazastreifen geholt worden war, dass die jetzt in voller Kontrolle befindlichen Palästinenser sich der Aufgabe widmen würden ihn in ein freies und wohlhabendes Land zu verwandeln. Stattdessen machten sie darauf einen Zufluchtsort für Terrorismus und eine Basis zum Abschuss von Raketen nach Israel.

Derweil ging wenig bis nichts der in den Gazastreifen gekippten Milliarden an Hilfen – einiges davon von reichen amerikanisch-jüdischen Spendern – in die Verbesserung der Lebensbedingungen der Allgemeinbevölkerung. Was die Mehrheit dieser einfachen Palästinenser nicht davon abhält die Hamas zu unterstützen, unter deren Führung dieser Prioritätenfolge treuer gefolgt wurde als unter den leicht weniger militanten Rivalen der Fatah.

Was die den Palästinenser angeblich angetane monumentale Ungerechtigkeit angeht, so besteht diese weitgehend darin Territorium in dem Krieg verloren zu haben, den sie 1967 selbst provozierten, sowie der Ablehnung ihrer Forderung, dass ihnen jeder Zentimeter davon von den israelischen Siegern dieses Krieges zurückgegeben wird. Solche Forderungen sind immer als Revanchismus oder Irredentismus bekannt und allgemein abgelehnt worden, erst vor kurzem wegen der russischen Einnahme der Krim. Doch wenn es um Israel geht, wird alles auf den Kopf gestellt, so dass palästinensischer Irredentismus allgemein unterstützt wird.

Die begleitende und gleichermaßen große Ungerechtigkeit, die die Palästinenser angeblich erlitten, besteht darin, dass ihnen ein eigener Staat verweigert worden ist. Doch das zeichnet sich kaum als einzigartig aus, angesichts von Dutzenden anderen ethnischen Gruppen – von denen die Kurden die bekannteste ist – denen es genauso geht.

Auf jeden Fall ist auch diese „Ungerechtigkeit“ selbst zugefügt, da die Palästinenser in den vergangenen 15 Jahren dreimal Angebote eines Staates auf dem größten Teil des von Israel 1967 eingenommenen Territoriums abgelehnt haben – mit Jerusalem als ihrer Hauptstadt. Sie haben diese Ablehnungen mit einer Ausrede nach der anderen gerechtfertigt, aber wie jeder, der dazu bereit ist, sehen kann, wollen sie in Wahrheit keinen eigenen Staat, der Seite an Seite mit Israel lebt, sondern einen Staat, der Israel komplett ersetzt.

Damit kommen wir zu dem Hauptgrund, wie ich glaube, dass die Palästinenser keinerlei Mitgefühl verdienen, ganz zu schweigen von dem erstaunlichen Maß, in dem sie es erhalten (und nicht zuletzt von vielen meiner Mitjuden). Es ist so, dass sie seit dem Tag der Entstehung Israels 1948 nie aufgehört haben als ihr Ziel zu erklären, den Staat von der Landkarte zu wischen. In allen anderen Zusammenhängen würde dies bei seinem verdienten Namen „Völkermord“ genannt und von allen anständigen Menschen verurteilt werden. Doch es sind – und hier wird wieder alles auf den Kopf gestellt – sind es bei jedem einzelnen Schritt, den Israel unternimmt um sich gegen eine derart schamlose und bösartige Absicht zu wehren, die Israelis, die obsessiv verurteilt werden, von der UNO ebenso wie von den zunehmend schrillen Verbreitern dessen, was sich selbst „Antizionismus“ nennt, aber ebenfalls zunehmend vom Antisemitismus nicht zu unterscheiden ist.

Auch sind es leider nicht nur die Führer der Palästinenser, die diese böse Absicht hegen. Wie von Umfrage nach Umfrage sowie von den Wahlen offenbart wird, die der Hamas den Weg zur Übernahme der Macht im Gazastreifen freimachten, tut das auch eine entscheidende Mehrheit des palästinensischen Volks. Dies ist zweifellos das Resultat nicht nachlassender Indoktrination von oben, doch der Schaden ist angerichtet und das Endergebnis sieht so aus, wie es ist.

In der Tat ist das Beste, was man sowohl über die Palästinenserführer als auch die Geführten sagen kann, dass viele von ihnen sich nicht länger einbilden – wie es der ehemalige Präsident Gamal Abdel Nasser von Ägypten tat – sie hätten die Macht die Juden Israels ins Meer zu treiben. Daher sind sie jetzt bereit das Ziel des Völkermords aufzugeben und sich mit dem bescheideneren Ziel der Politizids zu begnügen – soll heißen, den jüdischen Staat loszuwerden, indem man ihn, durch verschiedenen „friedliche“ Mittel wie das „Rückkehrrecht“, in einen Staat mit palästinensischer Mehrheit umwandelt.

Ich für mein Teil bete täglich, dass der Tag kommen wird, wenn die Palästinenser endlich ihre bösartige Absicht gegenüber Israel aufgeben, das mich von jeglichem Mitgefühl für sie abhält und dass sie ihren inneren Frieden mit der Existenz des jüdischen Staates in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft schließen. Doch bis dieser Tag kommt, wird der „Friedensprozess“ weiter so aussichtslos sein, wie er es so lange schon gewesen ist und als wie er sich gerade einmal mehr erwiesen hat. Noch etwas ändert sich nie: Als John Kerry am Dienstag auf dem Capitol Hill aussagte, waren es die Israelis, die er für dieses jüngste diplomatische Fiasko verantwortlich machte.

Norman Podhoretz war von 1960 bis 1995 Chefredakteur des Magazins Commetary. Sein jüngstes Buch heit „Why Are Jews Liberals?“ (Warum sind Juden Linke?)

Israels schlimmster Feind: Lügen und Märchen

16. April 2014 um 13:49 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Bruce Thornton, FrontPageMag.com, 8. April 2014

Die Washington Post berichtet, dass einige Mitglieder des Führungsstabs von Außenminister John Kerry glauben, es sei an der Zeit Kerrys zu vergeblichen und wahnhaften Versuchen, einen Frieden zwischen den Israelis und den Arabern zu vermitteln und die „Zweistaatenlösung“ zu verwirklichen, „genug“ zu sagen. Das ist eine Offenbarung, von der man glauben sollte, dass der Chefdiplomat der größten Macht der Geschichte sie vor Jahrzehnten erlebt haben sollte. Seit den fehlgeschlagenen Oslo-Vereinbarungen von 1993 ist für alle mit Ausnahme der Scheinheiligen, der ignoranten und der Judenhasser offensichtlich gewesen, dass die Araber keinen „Palästinenserstaat Seite an Seite in Frieden mit Israel lebend“ wollen – etwas, das sie in der Vergangenheit schon oft hätten haben können. Doch im Gegenteil: Wie sie reihenweise in Wort und Tat bewiesen haben, wollen sie Israel vernichtet sehen.

Wie Caroline Glick in ihrem neuen Buch „The Israeli Solution“ dokumentiert, ist die „Zweistaatenlösung“ eine diplomatische Schimäre für den Westen und eine Taktik für revanchistische Araber, die ihre eliminatorischen Ziele mit militärischen Mitteln nicht erreichen können. Doch der „Palästinenserstaat“ ist nur eines von vielen Märchen, Halbwahrheiten und glatten Lügen, von denen westliche Diplomaten und Führungspolitiker benebelt sind und die Sicherheit und mögliche Existenz Israels gefährden.

Zuerst gibt es die Ente, Israel sei ein irgendwie illegitimer Staat, ein neoimperialistischer Außenposten, den Westler schufen, um ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen zu schützen. In diesem beliebten Märchen „stahlen“ einfallende jüdische Kolonisten das Land und reinigten die Region ethnisch von ihren wahren Besitzern, dem uransässigen „palästinensischen Volk“. Dieses Verbrechen wurde nach dem Sechstage-Krieg 1967 wiederholt, als Israel die „Westbank“ einnahm, sie als Kolonialmacht besetzte und ihre Einwohner einem brutalen diskriminierenden Regime unterwarf. Die fortbestehende Macht dieser Lüge ist in dem regelmäßigen Vergleich Israels mit dem Südafrika der Apartheid zu sehen. Und diese falsch historische Analogie treibt im Gegenzug die Bewegung für „Boykott, De-Investition und Sanktionen“ an, die versucht Israel sogar noch mehr zu einem Paria-Staat zu machen, um den Erfolg dieser Taktik beim Auflösen der weißen Herrschaft in Südafrika zu wiederholen.

Jede Dimension dieser Darstellung ist falsch. Der Staat Israel entstand durch denselben legitimen Prozess, der die anderen neuen Staaten in der Region schuf, die Folge der Auflösung des ottomanischen Reichs nach dem Ersten Weltkrieg. Übereinstimmend mit der traditionellen Praxis siegreicher Staaten schufen die Allianzmächte Frankreich und England den Libanon, Syrien, Irak und Jordanien und natürlich Israel, um ihren nationalen Interessen zu konsolidieren und zu schützen. Dieses legitime Recht die Landkarte umzugestalten mag schlecht und kurzsichtig wahrgenommen worden sein – Regionen mit vielen verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen waren schlechte Kandidaten dafür Nationalstaaten zu werden, wie die Geschichte des Irak und des Libanon beweisen, während erstklassige Kandidaten wie die Kurden außen vor gelassen wurden. Doch das Recht das zu tun wurde durch den alliierten Sieg und die Niederlage der Mittelmächte gegeben, die althergebrachten Löhne des Anfangens eines Krieges und ihn zu verlieren. Ebenso wurden in Europa das österreichisch-ungarische Reich aufgelöst wurde und die neuen Staaten Österreich, Ungarn, Jugoslawien und Tschechoslowakei geschaffen. Und der Erzaggressor Deutschland wurde mit beträchtlichem Landverlust bestraft, der rund 10 Millionen Deutsche außerhalb des Vaterlands zurückließ. Israels Anspruch auf sein Land ist so legitim wie der Jordaniens, Syriens und des Libanon auf ihres.

Dann gibt es das Melodrama der „Vertreibung“ der „Palästinenser“, die wegen Israels Aggression dazu verdammt worden sind als staatenlose „Flüchtlinge“ zu leben. Diese Darstellung ignoriert natürlich die Tatsache, dass die meisten Araber freiwillig aus Palästina flohen; die erste Welle, hauptsächlich die arabische Elite, begann im November 1947 mit der UNO-Abstimmung zum Teilungsplan. Zu dieser Zeit war es Beobachtern klar, dass die meisten Araber sich entschieden aus ihrem angeblichen angestammten Heimatland zu fliehen. Im September 1948 schrieb das TIME Magazine, kein Freund Israels: „Es gibt nur wenig Zweifel, dass die potentesten Faktoren [die die arabische Flucht erklären] die Ankündigungen waren, die über Radio vom Hohen Arabischen Rat gemacht wurden, die Araber sollten weggehen.“ Diesen folgen 1948 300.000 weitere, die entweder dem Konflikt entgehen wollten oder vom Hohen Arabischen Rat mit dem Versprechen dazu veranlasst wurden, nach dem Sieg würden sie zurückkehren und feststellen – wie der Generalsekretär der Arabischen Liga, Azza Pasham, im Mai 1948 sagte: „All die Millionen, die die Juden für Land und wirtschaftliche Entwicklung ausgegeben hatten sind leichte Beute, denn es wäre ein Einfaches die Juden ins Mittelmeer zu werden.“ In der Tat bestätigte der Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 die Vorhersage, die 1948 scheiterte. Die Gewächshaus-Industrie des Gazastreifens, die amerikanische jüdische Spender für $14 Millionen kauften und der PA übergaben, um der Wirtschaft in Gaza zu helfen, wurde stattdessen von Plünderern zerstört.

Doch aus einer historischen Perspektive ist es irrelevant, wie die Araber zu Flüchtlingen wurden. Als die Griechen 1922 ihren Krieg gegen die Türken verloren, mit dem sie die Souveränität über Land gewinnen wollten, in dem ihre Vorfahren fast 3000 Jahre lang lebten, wurden 1,5 Millionen Griechen aus der Türkei im Tausch für eine halbe Million Türken aus Europa übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen auch 12 Millionen Deutsche oder wurden aus Osteuropa getrieben, wobei mindestens eine halbe Million starben. In beiden Fällen – ob zu Recht oder nicht – gehörte zur Entlohnung eines begonnenen und verlorenen Kriegs die Vertreibung der Verlierer. Doch nur im Fall der palästinensischen Araber sind diese beständigen Kosten der Aggression umgekehrt worden und diejenigen, die in einem Krieg obsiegten, den sie nicht begannen, werden für das Leiden der Flüchtlinge dämonisiert, die von der Aggression ihrer religiösen und ethnischen Gefährten geschaffen wurden.

Eine weitere historische Anomalie: In keinem anderen Konflikt haben Flüchtlinge es verfehlt sich in den Ländern zu integrieren, in denen sie die ethnische, religiöse und kulturelle Identität teilen. Die meisten der etwa 800.000 Juden zum Beispiel – vertrieben aus Ländern wie Ägypten und dem Irak, in denen ihre Vorfahren Jahrhunderte lang lebten – wurden in Israel willkommen geheißen, das die Rechnung für ihre Versorgung und Integration in die Gesellschaft übernahm. Die arabischen Staaten andererseits hielten ihre Geschwister Araber und Muslime in armseligen Lagern, die sich in armselige Städte entwickelt haben, ihr Lebensunterhalt wird von der United Nations Relief Works Agency bezahlt, der einzigen UNO-Agentur, die sich nur einer einzigen Gruppe Flüchtlinge widmet. Damit hat die internationale Gemeinschaft die revanchistische Politik der arabischen Staaten ermöglicht, wie Alexander Galloway, Leiter der UNRWWA, es 1952 sagte: „Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Staaten das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als offene Wunde halten, einen Affront der Vereinten Nationen und als Waffe gegen Israel. Arabische Führer scheren sich den Teufel darum, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.“

Das bringt uns zum Hauptmythos: dass es ein ausgeprägtes palästinensisches „Volk“ gibt, die ursprünglichen Besitzer des Landes, denen ungerechterweise eine nationale Heimat verweigert wird. Beachten Sie, dass in den oben angeführten Zitatenkein Araber jemals diese Menschen als „Palästinenser“ bezeichnet, sondern als „Araber“, was die meisten von ihnen sind, denn sie teilen Religion, Sprache und Kultur ihrer arabischen Nachbarn in Jordanien, dem Libanon und Syrien. Fakt ist, wie Sha’i ben-Tekoa in seinem Buch Phantom Nation dokumentiert, kam die erste UNO-Resolution, die Bezug auf „Palästinenser“ statt auf „Araber“ nimmt, drei Jahre nach dem Sechstage-Krieg; sie bezeichnete die internationale Anerkennung eines „palästinensischen Volks“ und Nation als weitere arabische Taktik, mit der die Unterstützung des Westens gewonnen werden sollte, indem man eine dem traditionellen Islam fremde Idee ausnutzte. Davor war „palästinensisch“ eine geografische Bezeichnung, die typischerweise eher auf Juden angewandt wurde. Zahlreiche Zitate arabischer Führer offenbaren nicht einen einzige Verweis auf ein palästinensisches Volk, aber zahlreiche identifizieren die Einwohner der geografischen Einheit Palästina als „Araber“.

Zum Beispiel sagte 1937 der Sekretär des Hohen Arabischen Rates, Auni Abdel Hadi: „So etwas wie ein Land Palästina gibt es nicht. ‚Palästina‘ ist ein Land, das die Zionisten erfanden. ‚Palästina‘ ist uns fremd.“Der christlich-arabische George Antonius, Autor des einflussreichen The Arab Awakening (Das Erwachen der Araber), sagte David Ben Gurion: „Es gab keine natürliche Barriere zwischen Palästina und Syrien und es gab keinen Unterschied zwischen ihren Einwohnern.“ Später in seinem Buch definierte er Syrien als den Libanon, Palästina und Jordanien umfassend. In seiner Aussage vor der UNO sagte der Hohe Arabische Rat 1947: „Politisch sind die Araber Palästinas nicht unabhängig in dem Sinne, dass sie eine gesonderte politische Identität bilden.“ Dreißig Jahre später sagte Faruk Kaddumi, damals Leiter der politischen Abteilung der PLO, gegenüber Newsweek: „Es gibt keine Unterschiede zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrer und Libanesen. Wir sind alle Teil einer Nation. Unsere palästinensische Identität unterstreichen wir lediglich aus politischen Gründen… Ja, die Existenz einer separaten palästinensischen Identität dient nur taktischen Zwecken. Die Gründung eines Palästinenserstaates ist ein neues Mittel im fortgesetzten Kampf gegen Israel.“

Solche Beispiele können vielfältig genannt werden, was all das Gerede von einem separaten palästinensischen „Volk“, das seinen eigenen Staat verdient, zu nichts als Propaganda macht, die von einer fingierten Geschichte unterstützt wird, die behauptet, die Araber, die im 7. Jahrhundert als Eroberer und Besatzer oder später als Migrationsarbeiter und Einwanderer nach Palästina kamen, seien die „eingeborenen“ Bewohner, die von biblischen Völkern wie den Kanaanitern oder den geheimnisvollen Jebusitern abstammen – ein Anspruch, der durch keinerlei schriftliche oder archäologische Beweise unterstütz wird. Derweil existieren natürlich jede Menge Beweise, die zeigen, dass die Juden seit 1.300 v.Chr. ständig in der Region lebten. Einmal mehr wird die Logik der Geschichte auf den Kopf gestellt, wobei die Nachfahren der ursprünglichen Einwohner für fremde Invasoren gehalten und die Besatzer als Opfer heilig gesprochen werden.

Eine solche Umkehrung ist Orwells 1984 würdig. Doch diese Lügen und Märchen – und es gibt viele weitere – haben den Konflikt zwischen Israel und den Arabern geformt und definiert und setzen die Parameter diplomatischer Lösungen. Wir sollten aber die biblische Aufforderung zur befreienden Macht der Wahrheit beherzigen. Und die Wahrheit ist: Ein Jahrhundert lang haben mit völkermörderischem Hass angefüllte Fanatiker gewalttätig und bösartig eine liberal-demokratische Nation angegriffen, die sich legitim im angestammten Heimatland ihres Volks eingerichtet hat. Bis unsere diplomatischen und Außenbeziehungen in der Region dieser Wahrheit verschrieben wird, ist die „Zweistaaten-Lösung“ weiter eine gefährliche Farce.

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15. April 2014 um 16:02 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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