Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.06.2013)

15. Juni 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 09.06.2013:

Wie sehen „palästinensische“ Klassenzimmer aus? So zum Beispiel (Facebook): An der Wand über der Tafel die Vorbilder, denen die Schüler nacheifern sollen – Selbsmord-Bomber.

Die UNO: „Israel droht syrische Panzer an der Grenze anzugreifen“ – nett formuliert, nicht wahr? Dass Israel sagt, es werde diese Panzerverbände nur angreifen, wenn sie auf Israel schießen – geschenkt. Dass diese Panzer illegal und nur unter massiver Verletzung des Waffenstillstandsabkommens von 1974 dort stationiert wurden, erfährt man auch nur aus pro-israelischen Quellen.

Aus der Fünften Kolonne: Ein arabischer Knessetabgeordneter droht arabisch-israelischen jungen Frauen, die Nationalen Dienst ableisten (eine Art Zivildienst), sie würden geächtet, sondern sie würden auch schlechte Chance auf einen Ehemann haben, weil die israelisch-arabischen Männer sie nicht wollten. Dasselbe gelte auch umgekehrt.

Jibril Rajoub hat’s übertrieben. Wegen seiner Ausfälle und Hetze gegen Israel wurde ihm das Betreten des israelischen Staatsgebiets untersagt. Der Terrorfürst sollte auf einer Veranstaltung der Meretz-Partei heute in Tel Aviv eine Schlüsselrede halten.

Montag, 10.06.2013:

Das PA-Fernsehen strahlte wieder einmal mehrfach ein Lied aus, mit dem israelische Städte wie Tiberias, Akko, Ramle, Haifa, Beit Shean usw. als „palästinensisch“ deklariert wurden.

Gaza-„Premier“ Ismail Haniyeh am Sonntag: Israel hat keine Zukunft auf palästinensischem Land – also im Nahen Osten. Denn er bezog sich auf das „ganze Palästina“.

Jibril Rajoub wird von der Meretz-Partei ja als Friedenspartner beworben. Die kennen anscheinend das hier nicht (oder halten es für Friedensschwüre): „Das ganze Palästina, vom Fluss bis zum Meer, ist besetzt.“ Das verkündete er in einem Interview nur drei Tage, nachdem die Meretz-Chefin das Verteidigungsministerium heftig angriff, weil es dem Terrorfürsten die Einreise nach Israel nicht gestattete.

Seit Beginn des Jahres 2013 ist in „Ost“-Jerusalem keine Wohnung mehr neu vermarktet worden – es gibt einen de-facto-Baustopp. In den „Siedlungen“ in Judäa und Samaria wurden allerdings etwa dreimal so viele Häuser angefangen wie im selben Zeitraum des letzten Jahres.

Ah, so „ernst“ ist es dem Terrorfürsten mit dem Frieden: Netanyahu bot Abbas vor einem Jahr an 50 Terroristen freizulassen, die seit vor 1993 in Haft sitzen, nur wenn der zu einem Treffen der beiden kommt. Abbas lehnte ab. Es müssten schon alle 107 dieser Terroristen freigelassen werden. Wie üblich: Wann immer ihm ein Angebot gemacht wird, schraubt er die Forderungen höher.

Heckmeck:
- Jetzt kommt Kerry doch noch nicht diese Woche in den Nahen Osten. Er will Mahmud Abbas Zeit geben; der soll sich entscheiden, ob er die Vorbedingungen für Gespräche mit Israel nicht doch fallen lässt.
- Benjamin Netanyahu legte fest, dass jede zukünftige Vereinbarung mit den PA-Arabern entweder von der Knesset ratifiziert oder durch eine Volksabstimmung angenommen werden muss.

Dienstag, 11.06.2013:

Während des letzten Jahres wurden 5 Selbstmord-Bombenanschläge und 30 Entführungen vereitelt.

Heckmeck:
- Saeb Erekat greift ein – das Ergebnis muss vorher schon feststehen: Eine Zweistaatenlösung nicht innerhalb der „Grenzen von 1967“ ist bedeutungslos.
- Hanan Ashrawi tönt auch wieder: Gegenüber einem schwedischen Minister gab sie zu Protokoll, dass „unzweifelhaft das Ende der Zweistaatenlösung und der palästinensischen Institution und Bau der Nation“ erlebt werden. Sie betonte die Wichtigkeit des gewaltfreien Widerstands und der fortgesetzten palästinensisch-europäischen Koordination und Kooperation vor den von den USA vermittelten Friedensgespräche. Das ist klar – die EUropäer verlangen von den Terroristen so gut wie nichts, machen lieber Israel für alles Mögliche verantwortlich, die Amerikanern (selbst die Obamanisten) verlangen von den Terroristen, dass auch sie einlenken. Schmiert man den Friedenshetzern Honig ums Maul.

Mittwoch, 12.06.2013:

Heckmeck:
- Die USA wünschen von der EU, dass sie den Amerikanern die alleinige Verantwortung für die Vermittlung von Frieden zwischen Israel und den Terroristen überlässt. Kerry erwartet israelische Zugeständnisse und keine Vorbedingungen der Terroristen. (Traumtänzer)

Donnerstag, 13.06.2013:

Die Hamas feierte vorgestern auf ihrer Internetseite den zehnten Jahrestag eines „erfolgreichen“ Anschlags auf einen Linienbus. Bei diesem Anschlag gaben sie nicht vor militärische Ziele zu haben, sondern ganz gezielt Zivilisten ermordeten.

Heckmeck:
- Benjamin Netanyahu sprach beim Staatsbesuch in Polen die Friedenbemühungen an: Es ist an der Zeit, dass die PA an den Verhandlungstisch kommt, statt über Verhandlungen zu verhandeln.
- Ophir Akunis wird da deutlicher: Die PA ist in keiner Weise annähernd bereit für einen eigenen Staat, nicht einmal für eine erweiterte Autonomie. Systematisch werden alle Verhandlungsvorschläge abgelehnt, indem inakzeptable Vorbedingungen gestellt werden.
- Die Lügenbarone behaupteten in Gestalt von Religionsminister Mahmud Al-Habash daraufhin gegenüber israelischen Journalisten, die einzige Vorbedingung sei, dass die Verhandlungen auf der Grundlage der „Grenzen von 1967“ stattfinden würden. Würden die Gespräche diesmal scheitern, würde es keine Gespräche mehr geben. Im Übrigen seien die von Israel geplanten Veränderungen auf dem Tempelberg inakzeptabel (welche Veränderungen, bitte?).
- Dazu lassen sie Nabil Sha’at referieren, sie würden alles tun, um einen weiteren gewaltsamen Aufstand („Intifada“) zu verhindern. Man würde an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn die Bautätigkeit in Judäa und Samaria (und Jerusalem) komplett eingestellt und alle Gefangenen freigelassen werden würden. (Ah, das sind ja keine Vorbedingungen!)

Freitag, 14.06.2013:

Der Palästinensische Islamische Jihad veranstaltet auch dieses Jahr wieder Sommerlager für Schüler. Was man dort lernt? Na, das Wichtigste, das man sich als ambitionierte Araberjunge vorstellen kann: Israelische Soldaten entführen und scharf schießen.

Der „Friedenspartner“ PA ehrt mal wieder Terroristen, diesmal drei an der Zahl, die zusammen 166-mal Lebenslänglich bekommen haben.

Die USA konzentrieren sich mal wieder auf ein Detail, statt auf das Kernproblem: Der Bau von 1.000 Wohneinheiten in Itamar und Bruchin sei „nicht hilfreich“. UNO-Generalsekretär Ban stimmt natürlich ganz schnell mit ein.

Wieder einmal gab es eine Landwirtschaftskonferenz in Tel Aviv, an der (diesmal 70) Landwirte aus dem Gazastreifen teilnahmen.

Samstag, 15.06.2013:

John Kerry glaubt weiter, es gebe eine Möglichkeit für Frieden (die EU auch). Realistisch? Omar Barghouti gibt die Merkel (Stichwort „alternativlos“): „Die einzige Alternative ist Gewalt.“ Gewalt als einzige Lösung des Nahost-Konflikts also. Barghouti ist der Chef der BDS-Bewegung, die Israel-Boykott fordert. Er hat in Tel Aviv studiert und seinen Abschluss gemacht. Er will nicht woanders leben… (Letzten Endes fordert er noch mehr Vorbedingungen als Mahmud Abbas – und das will schon was heißen. Aber der kann ansonsten friedensreden, was er will, denn die Drecksarbeit zur Verhinderung von Frieden machen andere zur Genüge.)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.06.2013)

8. Juni 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Israel, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Montag, 03.06.2013:

Der Terrorfürst von Ramallah knallt jetzt richtig durch: In einem Interview behauptete der lupenreine „Friedenspartner“, Israels archäologische Grabungen dienten dazu die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, beschwerte sich darüber, dass „jüdischen Extremisten“ das Betreten des Tempelbergs gestattet wird, was alles Teil eines „bösen und gefährlichen Plans“ sei die Moschee zu vernichten, „um den angeblichen Tempel“ zu bauen. Westliche Medien ignorieren das natürlich wieder weitgehend.

Dienstag, 04.06.2013:

Während des Mai schnellten die Fälle von Brandstiftungen in die Höhe, vor allem im Raum Jerusalem. Zwei Hauptbereiche dafür sind der HaShalom-Wald südöstlich der Stadt und die Armeebasis Ofrit auf dem Ölberg. Die Behörden bezeichnen das als besondere Terroranschläge.

Die Hisbollah lässt wissen, dass sie bereit ist, auf dem Golan gegen Israel zu kämpfen.

Die Verbindung der muslimischen Wissenschaftler (der PalAraber) forderte „die arabische und islamische Nation“ auf alle Namen derer, die die Normalisierung mit Israel befürworten, auf eine Liste der wegen Verrat Gesuchten zu setzen.

Saeb Erekat droht wieder: Sollte Israel nicht kuschen und sich John Kerry (und damit den Terroristen) beugen, dann gibt es wieder eine „Intifada“ (die hat dann wieder alles, nur nichts Spontanes, wie bei den letzten auch).

Heckmeck:
PA-Minister Hussein a-Scheik sagt US-Präsident John Kerry bat Mahmud Abbas, er möge mehr Zeit für die Friedensbemühungen geben. Kerry soll gesagt haben, dass bei einem Fehlschlag die Funktionsrolle der PA ein Ende finden würde und Israel die Verantwortung für die Besatzung tragen müsse.
John Kerry spricht vor dem American Jewish Congress. Mindestens drei Personen twittern live darüber. Einer schreibt Klartext: Kerry sagt dem jüdischen Publikum, dass er drauf scheißt, dass Israel von Territorium abzog und ihm dafür mit Terror gedankt wurde.
Mahmud Abbas lässt wieder wissen, dass Verhandlungen allein in der Verantwortung Israels liegen. Sie können stattfinden, sobald Israel alle Forderungen der Terroristen erfüllt hat.

Mittwoch, 05.06.2013:

Shin Bet-Direktor Rubin sagte dem Sicherheitskabinett, dass Mahmud Abbas nicht glaubt, dass es einen Frieden mit Israel gibt.

Am heutigen Mittwoch beginnt zum vierten Mal das „Jerusalem Festival of Light“ (Jerusalemer Lichterferst, hier ein Promo-Video). Das PA-„Außenministerium“ hat seine ganz besondere Charakterisierung dieses fröhlichen Festes: Es ist nichts weniger als Israels Versuch einen regionalen Krieg anzufangen – „ein ausdrücklicher Aufruf im gesamten Nahen Osten einen religiösen Krieg zu führen“.

Der „militärische Arm“ der Hamas wie auch der hochrangige Terrorfürst Mahmud Al-Zahar lassen wissen, dass sie „Palästina mit Gewehren und Raketen aus dem Iran und von der Hisbollah, nicht mit Geld aus Qatar“ befreien wollen.

Donnerstag, 06.06.2013:

Die IDF veröffentlichte Bilder der im Mai bei acht Vorfällen konfiszierten Waffen von Terroristen (davon hört/liest/sieht man in unserem Medien gar nichts).

Versuche israelische Soldaten zu entführen haben im ersten halben Jahr 2013 stark zugenommen. Die IDF listet 27 Versuche, von denen 9 als in fortgeschrittenem Stadium beschrieben werden und die allesamt den Rückhalt einer Terrororganisation hatten. 2012 gab es insgesamt so viele versuchte Soldaten-Entführungen wie bisher im Jahr 2013.

Das „Window of Opportunity“ für Frieden schließt sich, sagte der US-Außenminister – 2013, 2003, 1991…

Heckmeck:
Die EU als Oberarschloch: Wichtige EU-Mitglieder warnten Israel, wegen der festgefahrenen Friedensverhandlungen und der Genehmigung von Wohneinheiten (in Jerusalem und Yescha) würde zur Unterstützung und Werbung der EU für die Anerkennung der PA-Eigenstaatlichkeit bei der UNO und deren Drohung mit Klagen wegen Kriegsverbrechen in Den Haag führen.

Freitag, 07.06.2013:

Herr Abbas wieder absolut friedensorientiert: Israel will die Al-Aqsa-Moschee zerstören (indem es Juden erlaubt auf dem Tempelberg zu beten!) und einen Tempel dort bauen. Außerdem werde arabischen Muslimen der Zugang zu Tempelberg und das Gebet in den Moscheen verweigert. Jerusalem stehe nicht zur Verhandlung, die Araber würden es nie aufgeben und es werde keinen Palästinenserstaat ohne Jerusalem geben.

Anfang der Woche demonstrierten mehrere Tausend „Palästinenser“ in Ramallah für die Einführung des Kalifats. Frieden!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.05.2013)

25. Mai 2013 um 21:50 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 19.05.2013:

Syrien hat seine fortschrittlichsten Raketen auf Tel Aviv ausgerichtet, für den Fall, dass Israel noch einmal syrisches Territorium angreift. (Man sieht das typische Tyrannen-Terror-Verhalten: Nicht militärische Ziele werden angegriffen, sondern Massenmord an Zivilisten angestrebt.)

Nachrichten von der „Belagerung“: Die Tunnelisten im Gazastreifen meckern – der Preis von Zement fällt ins Bodenlose (auf etwa denselben Preis wie in den USA), weil Israel weit mehr Baumaterial in den Gazastreifen lässt.

Montag, 20.05.2013:

Die Knesset berät, ob das Gelände des Rahelgrabs überdacht werden soll. In den letzten 6 Monaten wurden dort 290 Brandsätze und Sprengsätze auf Juden geworfen.

Einwohner des Gush Etzion entdeckten am Montagmorgen eine Hakenkreuzflagge, die in Beit Omar neben der Moschee flatterte. Sie war an einer Stromleitung befestigt und daher nicht einfach abzunehmen. Ein Einwohner stellte gegenüber der Presse fest: „Die Araber sehen nicht länger die Notwendigkeit ihre mörderischen Absichten zu verbergen. Sie verkünden laut und deutlich, dass sie uns auslöschen wollen.“

Dienstag, 21.05.2013:

Eine Schüler-Karikatur in Gaza: Reinigt die Welt von den Juden.

Wie nennt es die PA, wenn Israel im Negev baut? Na, wie schon: Siedlungsbau. Und dass Netanyahu (mal wieder) die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einfriert, heißt laut PA nicht, dass er damit „palästinensischen“, arabischen und internationalen Forderungen nachgibt, im Gegenteil: Er baut ja Siedlungen im Negev!

Wer sind die Nazis? Die, die die Israelhasser als Nazis bezeichnen oder die, die die Hakenkreuzflagge hissen und die Juden vernichten wollen?

BeitOmar_PA

Mittwoch, 22.05.2013:

Die Hamas hat neue Schulbücher für die Klassen 8 bis 10 veröffentlicht – gelehrt wird „Geschichte“ („die Nakba von 1948 und die Massaker“ – natürlich die erfundenen an den Juden, Ilan Pappe wird’s freuen…), die Geschichte und die Hintergründe prominenter Terroristen und Terrorführer wie Ahmed Yassin und natürlich das „Rückkehrrecht“ sowie das „Projekt zur Befreiung Palästinas“.

Die Zahl der Terroranschläge in Judäa und Samaria hat sich in den letzten sechs Monaten verdoppelt.

Freitag, 24.05.2013:

Während der letzten Woche beschäftigten sich die PalAraber mit 115 Anschlägen auf Juden mit Steinen und/oder Brandbomben.

PA-TV fordert auf, palästinensische Flaggen über allen israelischen Städten und Dörfern zu hissen. Sprich: Israel auszulöschen.

Das ist bestimmt auch eine der „rationalen Stimmen“ der Hisbollah: Wenn Israel einen Krieg eintritt – und der nächste Krieg kommt auf jeden Fall – dann wird es ins Steinzeitalter zurückkehren.

Heckmeck:
- Offizielle PA-Vertreter verkündeten, dass die Bedingungen noch nicht so weit seien, dass Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden könnten. Die Äußerungen kamen nach einem Gespräch mit US-Außenminister Kerry, wonach sie sagten, die USA hätten noch keinen formellen Plan für die Erneuerung der Gespräche.
- Vorschlag von John Kerry: Israel friert die Bautätigkeit „östlich“ der Waffenstillstandslinien von 1949 ein, wenn Israel Gespräche mit der PA haben will.
- Die PA hat in ihrem Fernsehen eigentlich im Verlauf der letzten zwei Wochen immer wieder auf Kerrys Aufforderung geantwortet, beide Seiten müssten Kompromisse für Frieden eingehen: Israel wird nicht anerkannt, Jaffa etc. gehört den Juden nicht, die PA wird einem Waffenstillstand nie zustimmen und niemals Kompromisse eingehen.

Samstag, 25.05.2013:

Ein Vertreter Israels offenbarte, dass Syrien als Vergeltungsschlag wegen des Bombenangriffs bei Damaskus versuchte einen Cyber-Angriff auf das Wasserversorgungssystem von Haifa zu verüben.

Heckmeck:
- Die Hamas bestreitet, dass sie sich mit der PA wegen der Friedensgespräche abspricht. Sie ist voll und ganz dagegen. Angeblich, weil man sich mit Gebietsaustausch nicht an die „Grenzen von 1967“ halten würde.
- Ein hochrangiger PA-Sprecher sagte, dass Mahmud Abbas unter großem internationalen Druck steht an den Verhandlungstisch zurückzukehren, ohne dass Israel seine Vorbedingungen erfüllt.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.05.2013)

18. Mai 2013 um 21:23 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.05.2013:

Umfrage von Pew: 61% der PalAraber sind der Meinung, dass eine friedliche Koexistenz mit Israel nicht möglich ist; 14% glauben das Gegenteil.

Montag, 13.05.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh haben „Wanted“-Bilder erstellt; diese zeigen Araber aus der Umgebung, von denen sie in den letzten zwei Wochen angegriffen wurden (hauptsächlich Steinwürfe) und die sie dabei auf Video aufgenommen haben. Sie werfen der Polizei bzw. IDF vor, trotz dieser an sie weitergegebenen Kenntnisse nichts gegen die Angreifer zu unternehmen.

Der innenpolitische Ausschuss der Knesset berät darüber Juden das Gebet auf dem Tempelberg zu gestatten. Die Araber wüten wegen „Judaisierung Jerusalems“. Die Juden wollten die Al-Aqsa-Moschee teilen wie die Patriarchenhöhle in Hebron (die zugunsten der Muslime geteilt wurde!). Die Terroristen drehen also die Realität auf den Kopf.
Mahmud Abbas verkündete übrigens höchstpersönlich: Juden, die den Tempelberg besuchen, sind „Angriffe gegen die Al-Aqsa“.

Offizielle UNRWA-Vertreter (Westler) posierten mit einer großen Landkarte des „arabischen Palästina“ – auf der es kein Israel gibt. Geschehen bei der Vorstellung eines UNRWA-Projektes im Libanon, das von Deutschland finanziert wird.

Heckmeck:
- Die Fatah sagt, sie sei nicht gegen den Landtausch-Deal aus dem arabischen „Friedens“-Vorschlag. Im Übrigen machen sie jetzt Kerry und die Israelis dafür verantwortlich, wenn es keine neuen Verhandlungen geht. Von ihren Forderungen – Israel muss die Ergebnisse vorab anerkennen, die die Araber diktieren – rücken sie allerdings nicht ab.

Dienstag, 14.05.2013:

Beim Friedensvertragspartner: Ein ägyptischer Prediger fordert Allah auf die Juden auszulöschen. (HRW, Amnesty schweigen.)

Mittwoch, 15.05.2013:

Putin: He Israel, ihr müsst dafür sorgen, dass es keine Eskalation in Syrien gibt. (Auch wenn das heißt, dass die Hisbollah und andere Terroristen Waffen zur Vernichtung Israels in die Finger bekommen – also wie üblich: Hey, ihr Juden, ihr müsst schon zulassen, dass die Antisemiten und Judenmörder die Mittel bekommen, euch zu vernichten!)

Es sieht so aus, als habe der Iran Syriens Assad überzeugt, die Hisbollah von syrischem Territorium aus Israel angreifen zu lassen.

Oh-oh: Ungenannte israelische Offizielle haben der Presse eine nie da gewesene Nachricht an Syrien vermittelt: Gegen Waffenlieferungen an Terroristen wird Israel weiter vorgehen. Und das Regime Assad wird gestürzt, wenn es wegen solcher Angriffe gegen Israel zurückschlägt. Diese Botschaft sei an Damaskus geleitet worden, kurz nachdem auf dem Hermon syrische Granaten einschlugen.

Eine Stellung der UNIFIL im Libanon wurde überrannt, die „Friedensschützer“ gekidnappt, Munition und Ausrüstung gestohlen. Die UNIFIL-Soldaten wurden später freigelassen.

Eine israelische Organisation will über Fußball für Zusammenleben werben. Einige arabische Jugendliche nahmen dabei an einem Fußballturnier in Holon teil. Diese Jugendlichen werden jetzt von der Fatah bedroht – „Normalisierung“ ist verboten. Die Fatahführung verurteilte die Veranstaltung als „seltsam“ und warf den Teilnehmern vor, sie würden ignorieren, dass Israel das Prinzip der Koexistenz nicht akzeptieren würde. (Wie war das noch: Die lügenden Charakterschweine werfen Israel – wahrheitswidrig – immer gerne vor, was sie selbst praktizieren.)

Heckmeck:
- Der Superpräsi versprach am Montag seine Macht zu nutzen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der PA herbeizuführen. Auf beiden Seiten gäbe es ein starkes Verlangen nach Frieden. Die Chance müsse genutzt werden. (Hm, mit zwei Dritteln der PalAraber als Befürworter von Judenmord ist diese Einschätzung wohl etwas daneben. Und mit der permanenten Hetze in der PA ist das wohl noch stärker so.)

Donnerstag, 16.05.2013:

Eine bisher unbekannte Palästinensergruppe beansprucht die Raketenschüsse auf den Golan für sich (damit sind die Mörsergranaten am Hermon gemeint). Israel vertritt die Meinung, dass die Mörser bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Rebellen geschossen wurden.

Freitag, 17.05.2013:

Das soll wohl so richtig provozieren: Die israelisch-arabische Stadt Sakhnin soll vorhaben zwei Straßen nach zwei mörderischen Erzfeinden Israels zu benennen: Yassir Arafat und Gamal Abdel Nasser.

Die Lügenminister des Äußeren von Ägypten, Libyen und Libanon forderten zusammen mit einer PalAraber-Delegation die UNO auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Siedler würden ständig die heiligen Stätten der Muslime und Christen in Jerusalem angreifen.

Der Kommandeur der Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden wurde vom Obersten Revolutionsführer Ali Khamenei nach Syrien geschickt, um den Kampf gegen Israel über Syrien zu managen. Dazu soll er die Hisbollah- und PalAraber-Kräfte beobachten, die Assad gegenüber loyal sind.

Heckmeck:
- Mit Realismus hat das wohl nichts zu tun: Ban Ki-moon unterstützt die US-„Friedenbemühungen“ und ist voller Hoffnung, dass die derzeitigen Anstrengungen bald zur Formulierung einer echten Friedensinitiative führen.
- Da darf die Westerwave natürlich nicht fehlen und sieht auch „ein Fenster der Gelegenheit“ im Friedensprozess. Wenigstens gesteht er Israel das Recht zu sich zu verteidigen.
- Erdoğan in Washington: Hamas ist für Friedensgespräche unerlässlich. Na, dann mal los. Bring sie hin, ErdoWAHN! (Ach ja: Israel muss auf die Linien von 1967 zurück – gleich!)

Samstag, 18.05.2013:

Ach, es könnte ja alles so schön sein: Netanyahu muss zwischen Frieden und Siedlungen wählen, ließ Mahmud Abbas aus Kairo zum Abschluss seiner Ägyptenreise wissen. Israel könne ja schließlich die Siedlungen ganz einfach verlassen, wie es das im Sinai auch getan habe. Abu Mazen sagt nur eins nicht: Bevor Israel aus dem Sinai abzog hatte es einen Friedensvertrag mit Ägypten – ausgehandelt, nicht von Terroristen diktiert!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.05.2013)

11. Mai 2013 um 21:29 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.05.2013:

Der letzte israelische Luftangriff auf Hisbollah-Waffennachschub wird von Syrien als „Kriegserklärung“ bezeichnet. Was soll das heißen, wenn das Land sich noch nie in etwas anderem als einem Kriegszustand mit Israel befunden hat? Außerdem soll der Angriff beweisen, dass Israel mit den Rebellen unter einer Decke stecke.
Auch die Arabische Liga wird auf einmal in Sachen Syrien aktiv: Die UNO soll die „israelische Aggression“ stoppen. Und Ägypten legt noch nach: Der israelische Angriff bedroht die Sicherheit und Stabilität in der Region. (Die Aufrüstung der Hisbollah nicht????)

Schaut mal, wer noch „den Angriff“ Israels verurteilt: die „Rebellen“! Das würde die Aufmerksamkeit von Massakern der Regierungstruppen ablenken.

Syrien soll wegen des Angriffs jetzt Raketen auf Israel ausgerichtet haben. (Ist das neu?)

Die israelischen Botschaften sind weltweit in Alarmbereitschaft gegangen, weil Racheakte der Hisbollah befürchtet werden.

Ein Jugendlicher (Israeli) verteilte an der Tapuach-Kreuzung Flugblätter – dort, wo letzte Woche ein fünffacher Vater ermordet wurde. Er wurde verhaftet. Hm…

Heckmeck:
- Khaled Meschaal hat schonmal angekündigt, dass die neuesten Friedensversuche der USA fehlschlagen werden.

Montag, 06.05.2013:

Der Iran droht Israel wegen Syrien: Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben und Tel Aviv eine vernichtende Antwort erhalten.

Wegen der Spannungen – vor allem in Sachen Syrien – wird Israel ein Großmanöver im Norden des Landes deutlich kleiner ausfallen lassen.

Die PalAraber haben es vorgemacht, die Hisbollah und der Libanon haben es nachgemacht, jetzt machen die Syrer es natürlich auch: Sie behaupten, Israel haben Uran-Munition eingesetzt. Macht die Lüge nicht wahrer, aber die Israelhasser haben wieder Propagandamunition.

Dienstag, 07.05.2013:

Eine Bilanz der Terroristen: Vom 23. bis 30. April: 119 Fälle von Angriffen mit Steinen, 18 Vorfälle mit Brandbomben, neben reichlich Verletzten auch ein ermordeter Israeli.

Ein Aktivist des Likud wurde von der Polizei wegen seines T-Shirts befragt, auf dem „Feiglin“ stand (ein Knessteabgeordneter, dem verboten wird den Tempelberg zu betreten). Die Polizei forderte den Mann auf das T-Shirt auf links gedreht zu tragen „um Provokationen zu vermeiden“. Er fragt im Gegenzug: „Wie können sie dann diese muslimischen Antiisrael-Banner tolerieren, die überall auf dem Tempelberg zu sehen sind?“ Als wenn das keine Provokation ist. Aber anscheinend dürfen nur die Juden nicht provozieren.

Es heißt, Netanyahu habe den Wohnungsbauminister angewiesen bis Juni alle Bauprojekte in Judäa und Samaria einzufrieren.

Heckmeck:
- Abbas ist im Land. Netanyahu ist auf Staatsbesuch. Da wollen die Chinesen jetzt auch mal die Friedensengel geben. Und so haben sie Abbas einen „Friedensplan“ gezeigt: „Grenzen von 1967“ (mit „Jerusalem“ als Palästinenser-Hauptstadt), Israels Existenzrecht und Verhandlungen sind Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern. Ende der Siedlungsaktivitäten, der Gewalt gegen (arabische) Zivilisten, der Blockade des Gazastreifens; auf eine „Lösung“ für die arabischen Gefangenen wird gedrängt – alles „notwendige Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“. Mit anderen Worten: Die Israelis haben Vorleistungen zu bringen, das Ergebnis wird vorweggenommen und die Terroristen bekommen ihren Willen.

Mittwoch, 08.05.2013:

Hochrangiger PA-Vertreter: Wir ehren den heldenhaften Kämpfer,… der den Siedler tötete. Segen den Brüsten, die ihn nährten.“ [Über den Mörder von Evyatar Borovsky an einer Bushaltestelle.]
Jibril Rajoub: „Ich schwöre, hätten wir eine Atombombe, wir hätten sie heute Morgen eingesetzt.“

Jibril Rajoub findet übrigens weitere klare Worte: „Israel ist der Hauptfeind der Araber und Muslime, Widerstand in allen Formen weiterhin die Strategie“ seiner Organisation – der Fatah. Friedenspartner eben.

Friedensvertragspartner: Das Parlament von Jordanien verlangte in einer Abstimmung die Vertreibung des israelischen Botschafters aus Amman und die sofortige Abberufung des jordanischen Botschafters in Israel. Als Begründung wird „Israels Handeln an den heiligen Stätten des Islam und des Christentums in Jerusalem“ angeführt. Es passt den Herrschaften also nicht, dass Israel diese heiligen Stätten schützt und allen zugänglich macht?

Die Hamas feiert den 10. Jahrestag eines Selbstmord-Bombenanschlags in Rishon LeZion, bei dem 16 Menschen ermordet und 55 verletzt wurden (10 davon schwebten in Lebensgefahr). Frau Roth sollte sich bitte mal umsehen, wo die „moderaten Elemente“ der Hamas sind, die das nicht gut finden.

Donnerstag, 09.05.2013:

Der ägyptische Hassprediger Yusuf al-Qaradawi ist im Gazastreifen und hetzt: Israel hat kein Recht zu existieren. Es gab nie einen jüdischen Staat auf diesem Land.

Jordanische Sicherheitskräfte mussten „Demonstranten“ davon abhalten gewaltsam in die israelische Botschaft in Amman einzudringen.

Für Beit El wurde der Neubau von 296 Wohneinheiten genehmigt. Die PA geifert, das würde den Friedensprozess vernichten. (Welchen Friedensprozess?)

Hassan Nasrallah schwört, dass sein Terrortruppe „den besetzten syrischen Golan befreien“ wird.

Heckmeck:
- Der chinesische Premierminister hat Netanyahu aufgefordert die Hindernisse für den Wiederbeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern beiseite zu räumen. (Es ist nicht bekannt, dass Mahmud Abbas ähnlich angegangen wurde.)

Samstag, 11.05.2013:

Oh ja, es gibt nichts Wichtigeres: Baroness Ashton ist schwer besorgt, dass Israel Wohnungen baut. Sich zur Ermordung von Evyatar Borovsky und der Erhebung seines Mörders zum Helden durch Mahmud Abbas hat sie bisher unterlassen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten veranstaltete eine Anti-Israel-Demonstration: „Das Volk will die Vernichtung Israels“.

Umfrage bei den „Palästinensern“: 45% glauben, Terror sei der beste Weg zum eigenen Staat. Das sind dreimal so viele, wie glauben, dass Verhandlungen am besten zum eigenen Staat führen. 22% sind für eine Kombination aus Terror und Verhandlungen. Das macht zwei Drittel der Araber in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zu Terror-Befürwortern. Aber der Frieden steht vor der Tür, sobald Israel den Forderungen der Terroristen nachgibt!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)

4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 28.04.2013:

Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.

Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.

Dienstag, 29.04.2013:

Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.

Mittwoch, 30.04.2013:

Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)

Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin  Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!

Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.

Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.

Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:

Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!

Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)

Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.

Freitag, 03.05.2013:

Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.

Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.

Samstag, 04.05.2013:

Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.

Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)

Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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