Freitagsgebete

31. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Karika-Tour, Muslime, Satire/Humor | Hinterlasse einen Kommentar
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Freitaggebete

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.10.-01.11.2014)

26. Oktober 2014 um 22:38 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 26.10.2014:

Syrien behauptet (mal wieder), Israel würde terroristischen Gruppen in Syrien unbegrenzte Unterstützung geben.

Drohung aus dem Hamas-Politbüro: Wenn der Wiederaufbau von Gaza irgendwie zu langsam geht, dann wird Israel als erstes den Preis dafür zahlen. (Merke: „als erstes“ heißt, dass noch andere terrorisiert werden sollen.) Die Gazaner würden „die Region sprengen“.

Die Hamas hat ihren achten Raketentest seit Ende des letzten Gaza-Kriegs durchgeführt. Es war der dritte Schuss innerhalb der letzten vier Tage.

Eine junge Frau, die durch den Autoanschlag an der Straßenbahn-Haltestelle verletzt wurde, ist gestorben.

Der inoffizielle Baustopp in Judäa und Samaria ist anscheinend aufgehoben worden; es soll Pläne für 12 neue Straßen und 3 Studentenheime geben, außerdem sollen 2000 Wohnungen genehmigt worden sein.

Drohung aus Jordanien: Die Siedlungsaktivitäten der Israelis könnten den seit 20 Jahren bestehenden Friedensvertrag mit dem Königreich „in Gefahr bringen“.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Ägypten hat nach den massiven Anschlägen im Sinai in der letzten Zeit aus Sicherheitsgründen die indirekten Gespräche zwischen Israel und der Hamas „verschoben“ (wohl eher vorläufig abgesagt, einen neuen Termin gibt es nicht, obwohl anscheinend Ende November angestrebt ist). Nach Angaben der Ägypter sind viele Gaza-Militante an der terroristischen Gewalt im Sinai beteiligt.

Montag, 27.10.2014:

Die offizielle PA-Tageszeitung al-Hayat al-Jadidah verkündete, dass der Mord an der Straßenbahn in Jerusalem ein Verkehrsunfall gewesen sei, den Israel dazu benutzte, die Gewalt in Jerusalem zu eskalieren. Also genau umgekehrt, wie es wirklich war.

Die Mutter des Auto-Terroristen vom letzten Mittwoch: „Allah sei gepriesen, er ist ein Märtyrer.“
Die offizielle Internetseite der Fatah bezeichnet den Auto-Terroristen als „heiligen Märtyrer“.

Der Jerusalemer Bürgermeister hat zählen lassen. Vor der Operation „Fels in der Brandung“ gab es in Jerusalem ca. 200 (Terror-)Ereignisse pro Monat. Im Moment beträgt die Anzahl rund 5000!

Die EU droht weiter: Sollte Israel weiter in „Palästina“ (einschl. „Ost“-Jerusalem) bauen, dürften die Wirtschaftsbeziehungen gekappt werden. Die Bautätigkeit stelle Israels Friedenswillen infrage.
Auch das US-Außenministerium schimpft wieder: Jenseits der Grünen Linie zu bauen ist „nicht kompatibel mit Israels erklärten Ziel in einer friedlichen Gesellschaft zu leben“. Aha. Die Forderungen ständig zu erhöhen und Israelis zu ermorden aber wohl?

Dienstag, 28.10.2014:

Der Bürgermeister von Jerusalem besuchte den Tempelberg. Die Araber schäumen; das sei ein „charakteristischer Publicity-Stunt“, nicht mit ihnen koordiniert; er habe die heilige Stätte „gestürmt“. Anders als PA-Premier Rami Hamdallah gab er nicht an, dass irgendwer nichts auf dem Tempelberg zu suchen hat oder ihm der Zugang kategorisch verboten werden müsse.

Innerhalb von 3 Tagen sendete das PA-Fernsehen neunzehnmal Abbas‘impliziten Aufruf zur Gewalt („Verteidigung“ des Tempelbergs, Juden sind Vieh, das nichts dort zu suchen hat). Seltsam, dass es in den letzten Tagen so viel Krawall, Randale und zwei ermordete israelische Zivilisten gab?

Ein neues Computerspiel der PalAraber lehrt die Spieler: bewaffneter Widerstand ist alleine sinnvoll, keine Verhandlungen!

Mahmud Abbas forderte wegen der ständigen Gewalt in Jerusalem eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats – wegen „israelischer Aggression“, die für die Randale verantwortlich sein soll. Hat ja auch überhaupt nichts mit der antijüdischen Hetze der PA zu tun…
J
ordanien will im Auftrag der PA eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats beantragen, weil Israel in Jerusalem bauen will.

Netanyahu geht in die Gegenoffensive: Er forderte, dass die UNO die Hamas zur Terrororganisation erklärt.

Mittwoch, 29.10.2014:

Friedensvertragspartner Jordanien: Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, Israels „Aggression“ sei schlimmer als die von ISIS.

Der Sprecher der PA-Sicherheitskräfte verlor seinen ihm von Israel gegebenen VIP-Status, nachdem er Premierminister Netanyahu als gefährlicher als ISIS-Führer Al-Bagdadi bezeichnete. Der Mann war für seine hetzerischen Äußerungen bekannt und mehrfach gewarnt worden sich zu mäßigen.

Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat begonnen eine Aufklärungseinheit aufzustellen, die u.a. mit Beobachtungsballons die Polizei und weitere Sicherheitsorgane bei der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung unterstützen soll.

Angestiftet von der PA und Jordanien verurteilte die UNESCO die „israelischen Störungen und Unruhen im ‚besetzen Jerusalem‘“.

Mahmud Abbas: „Wir fordern nicht zu einer neuen Intifada auf.“ (Klar, es reicht ja, wenn der „stille“ Terror herrscht und die PalAraber schön regelmäßig Steine und Molotowcocktails werfen. Man muss dem Kind nur den Namen vorenthalten und schon ist alles „friedlich“.)

Die Hamas-Zeitung Filistin bringt wieder mal eine Artikelserie, die beweisen soll, dass das Judentum die religiöse Basis für Gewalt und Terrorismus liefert, weshalb Juden brutal morden und vernichten. Und angeblich würde die muslimische Welt die Gefahr durch die Juden ignorieren. (Wieder ein Fall von Projektion: die behaupten von Juden, diese würden das Verhalten an den Tag legen, das die Islamisten tagtäglich vorleben.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.10.2014)

19. Oktober 2014 um 21:23 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 19.10.2014:

Aktuelle Verleumdungen durch die PA-Medien:
– Israel vergiftet palästinensische Wasserbrunnen
– Juden benutzen das Blut palästinensischer Kinder zum Backen von Matzen
– „Die Protokolle der Weisen von Zion“ sind ein authentisches Buch.

Und warum sollte man das bezweifeln? Die Hamas gibt an, dass sie schon wieder kräftig dabei ist ihre Tunnel nach Israel zu buddeln.

Montag, 20.10.2014:

Die PA lehrt ihre Kinder und Jugend via Fernsehen: Haifa, Jaffa, Akko. Das ist unser besetztes Land, das Land von 1948, das Israel 1948 besetzte… So Allah will werden es eines Tages zu uns zurückkehren und nicht unter Herrschaft der Besatzung sein.

Hamas prahlt weiter, dass sie schon dabei ist ihre Tunnel wieder zu bauen. Die Welt ignoriert es…

Heckmeck:
– Ein offizieller Hamas-Vertreter in Ägypten sagt, dass die indirekten Gespräche mit Israel in einer Woche beginnen werden.

Dienstag, 21.10.2014:

Friedenspartner Jordanien: König Abdallah erklärte „zionistische Extremisten“ auf eine Stufe mit dem „Islamischen Staat“. Denn: „Alle fünf Minuten wollen die Israelis unsere Kinder in Gaza und Jerusalem töten.“ Daneben fordert er Israel dringend auf, dass vorgeschlagene Gesetz nicht zu erlassen, das Juden das Beten auf dem Tempelberg erlauben würde.

Mahmud Abbas verschärfte die Gesetze gegen den Verkauf von Land an Juden.

Wegen der „stillen Intifada“ wird die Polizei in Jerusalem eine Sondereinheit zur Bekämpfung der Gewalt aufstellen.

Mittwoch, 22.10.2014:

Saeb Erekat drohte schon wieder, die PA würde die Sicherheitskooperation mit Israel einstellen.

Vor etwa zwei Monaten verübte ein Araber einen tödlichen Anschlag mit einem Bagger auf Israelis aus. Er fuhr absichtlich einen Bus um und versuchte weiteren Schaden anzurichten. Ein Polizist in Zivil und außer Dienst erschoss ihn, als er ihn anders nicht stoppen konnte. Die Familie des Terroristen hat jetzt Klage eingereicht; sie behauptet, der Anschlag sei ein Unfall gewesen und verlangt NIS2,5 Millionen Entschädigung.

Die Charakterschweine von der Hamas begrüßen den Tod des jüdischen Babys nach dem Anschlag des terroristischen Autofahrers auf Fußgänger. Das sei nur „die natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung und des Einmarsches der Juden in unser Land“.

Donnerstag, 23.10.2014:

Der Terrorist, der gestern das Baby totfuhr, machte in den sozialen Medien aus seinem Judenhass keinen Hehl; ebenso wenig aus seiner Lust Terror zu verüben.

Ein führender Mitarbeiter von Mahmud Abbas pries den Mord an dem Baby gestern und lobte den Mörder als Helden. Die Hamas findet den Mord sowieso völlig in Ordnung – eine „natürliche Reaktion auf Israels Politik“.
WAFA (die offizielle „Nachrichten“-Agentur der PA) gab übrigens an, dass der Terroranschlag ein Unfall gewesen sei – während ein Unfall in der „Westbank“, bei dem ein arabisches Mädchen zu Tode kam, ein gezielter Mord gewesen sein soll.

Es gibt ein Überwachungsvideo vom Mordanschlag an der Straßenbahn-Haltestelle. Ein weiteres Video gibt es von der Kreuzung; es zeigt, wie der Terrorist mit seinem Auto auf den Haltestellen-Bahnsteig „einbiegt“.

Die PA will auf jeden Fall und unter allen Umständen ihre Pläne bei der UNO vorantreiben, egal, wie viel Druck die USA machen.

Wegen der angespannten Sicherheitslage ist der Zugang zum Tempelberg morgen für muslimische Männer auf 40 Jahre aufwärts beschränkt.

Freitag, 24.10.2014:

Hanin Zoabi hat es wohl endgültig übertrieben. Die Königin der boshaften Hetze gegen Israel wollen 85% der Israelis nicht mehr im Land sehen. In der Knesset wird von der Partei Yisrael Beteynu ein Gesetzesentwurf vorbereitet, mit dem Zoabi die israelische Staatsbürgerschaft entzogen werden soll.

Zum sechsten Mal in jüngster Zeit hat die Hamas eine Rakete getestet und sie dazu ins Mittelmeer geschossen.

Samstag, 25.10.2014:

Auf Facebook wird ein arabisches Poster verbreitet, das die PalAraber ermutigt ihre Autos als Terrorwaffe zu nutzen. Innerhalb von 14 Stunden erhielt der Eintrag 7.000 Likes.

Aufforderung-zum-Auto-Jihad

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.10.2014)

12. Oktober 2014 um 21:50 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.10.2014:

Weil Tausende Juden anlässlich des Laubhüttenfestes zu Gebeten zur Westmauer strömen, schloss die Polizei den Tempelberg für (alle) Besucher und sperrte Straßen um die Altstadt von Jerusalem für Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind die verstärkt von den Arabern betriebenen gewalttätigen Zusammenstöße der letzten Tage, die mehr Gewalt befürchten lassen.

Wegen der Terror-Steinwürfe auf die Straßenbahn von Jerusalem können derzeit nur 14 der 23 Züge eingesetzt werden. Der Rest ist beschädigt.

Fatah-Führer versicherten ihrem Volk, dass der Krieg gegen Israel nicht zu Ende ist. Die Teilnahme am „Friedensprozess“ bedeutet nur, dass die Gewalt vorläufig eingestellt wurde.

Der russische stellvertretende Außenminister versprach den PA-Granden ihren Resolutionsentwurf für einen Zeitplan des israelischen Abzugs aus Judäa und Samaria im UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Geber-Konferenz in Kairo:
Mahmud Abbas sprach am Beginn der Geberkonferenz in Kairo und forderte die Staatengemeinschaft auf $4 Milliarden für den Gazastreifen zu spenden. In den letzten drei Operationen Israels gegen den Gazastreifen seien 80.000 Gebäude zerstört worden; die Aggression gegen den Strip sei nicht zu tolerieren. John Kerry hat schonmal $212 Millionen zugesagt. Bedingungslos, während Ägypten den Wiederaufbau von „dauerhafter Ruhe“ abhängig machen will.
– Abbas konnte natürlich nicht anders: Diese Konferenz sei wegen der gescheiterten Gespräche nötig geworden und diese seien an Israels Sturheit und fortgesetzten Besetzung palästinensicher Gebiete einschließlich Jerusalems gescheitert… blablabla.
– Vor Beginn der Kairo-Konferenz gab die Hamas nochmal die Marschrichtung für die Zukunft bekannt: „Wir werden euch nicht im Land lassen“, hieß es in Richtung der Juden. Auch werden sie ihre Waffen nicht aufgeben, schließlich seien sie näher daran die Israelis und ihre Führer zu besiegen als jemals zuvor.
Qatar will 1 Milliarde Dollar geben. Ban Ki-moon will Dienstag in den Gazastreifen reisen, um „von der Bevölkerung selbst direkt“ zu erfahren, was gebraucht wird (als wenn er da von der Hamas nicht nur Hamasniks bzw. Leute vorgesetzt bekäme, die nicht offen zu reden wagen…)
– Nach Angaben des norwegischen Außenministers wurden von internationalen Geberstaaten $5,4 Milliarden für den Gazastreifen zugesagt, von denen die Hälfte in den Wiederaufbau gehen sollen, die andere Hälfte in nicht weiter benannte Hilfen für Palästinenser. Der Minister verlas eine Abschlusserklärung der Konferenz. Die VAE und Kuwait wollen je $200 Millionen geben.
– Die Hamas jubelt: Sie hat einen (PR-) Sieg im Krieg gegen Israel errungen.

Montag, 13.10.2014:

Ban Ki-moon kritisierte „Provokationen“ auf dem Tempelberg – aber nicht die der Araber, sondern er drosch auf die israelische Polizei ein! Er „beklagte“ (beschimpfte Israel) auch den Siedlungsbau – einen Tag, nachdem der israelische Minister für Wohnungsbau zugegeben hatte, dass es einen stillschweigenden Baustopp in den „Siedlungen“ gibt.
Daneben warf er Netanyahu vor, der Status quo könne nicht beibehalten werden. Der Premier müsse Führung zeigen und harte Entscheidungen treffen – nämlich die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wieder aufnehmen und einen „Palästinenserstaat gründen, einschließlich des vollständigen Abzugs aus den besetzten Gebieten“. (Harter Entscheidungen verlangte er von Abbas aber z.B. nicht!)

Netanyahu musste Ban grundlegende Logik beibringen: Israel hat jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens verlassen, also kann die Besatzung nicht der Grund für den Krieg im Juli/August gewesen sein.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar hatte die Stirn zu behaupten, der Tempelberg sei für Juden nicht heilig. Deshalb sollte ihnen das Betreten des Bergs verboten werden. Sie hätten dort nichts zu suchen.

Dienstag, 14.10.2014:

Mahmud Abbas droht wieder, die Kontakte zu Israel zu kappen, sollte sein jüngster einseitiger Schritt bei der UNO keine Folgen nach seinem Geschmack haben. Dann würde er Netanyahu sagen, er solle in der „Westbank“ übernehmen, die PA aber nicht auflösen und alles einseitigen Schritte bei der UNO vorantreiben, bei dem vor allem der Sicherheitsrat eine Deadline für den israelischen Abzug setzen soll.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wurden einem Einwohner von Itamar von arabischen Dieben Ziegen aus seiner Herde gestohlen. Obwohl die Diebe von Überwachungskameras beobachtet wurden, unternahm die Polizei nach Angaben des Bestohlenen wieder nichts.

Ban Ki-moon findet die Zerstörung im Gazastreifen „unbeschreiblich“. Weit schlimmer als das, was er 2009 sah. Fragt sich nur, ob er nicht mal in Syrien oder anderen Gebieten Vergleichsbesuche machen sollte, um zu sehen, was Assad oder ISIS so machen. Oder die Russen in Tschetschenien gemacht haben. Oder Boko Haram in Nigeria. Oder…
Dem UNO-Generalsekretär wurde eine Tour in einem Terrortunnel gegeben. Er war „geschockt“ – und forderte umgehend „Friedensgespräche“, damit man in Harmonie miteinander leben könne – während die Hamas den Tunnelbau schon wieder gestartet hat.

Ein Hamas-Grande erwartet den baldigen Austausch von Terroristen gegen die Leichen zweier israelischer Soldaten. Es gebe „gute Omen, dass die Besatzung nachgibt, ob sie das nun mögen oder nicht, wie sie es früher auch gemacht haben“.

Mittwoch, 15.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Donnerstag, 16.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Die PA lässt wissen, dass sie „bis Ende des Monats“ dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zur Forderung des Abzugs Israels aus Judäa und Samaria vorlegen wird.

Der Chef der Arabischen Liga will noch diesen Monat eine „Solidaritätsmission“ in den Gazastreifen führen.

Freitag, 17.10.2014:

John Kerry: Es ist unbedingt erforderlich, dass die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden. Schließlich ist kein Frieden eine „Erniedrigung“ und treibt die Rekrutierung für den Islamischen Staat an. Gibt ja auch sonst keine Gründe!

Khaled Meschaal: Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu übernehmen und die Araber dürfen das nicht zulassen.

Nach Meinung von Mahmud Abbas sollte Juden der Zugang zum Tempelberg verboten werden. Ihnen sollte „mit allen Mitteln“ der Zugang verwehrt werden, sie hätten kein Recht ihn zu betreten und zu schänden. (Merke: schon die Anwesenheit eines Juden „schändet“ den angeblich Muslimen heiligen Ort.)

Heckmeck:
Abbas verspricht: Der Waffenstillstand bleibt dieses und nächstes Jahr. Na, wenn’s nicht länger sein soll…

Samstag, 18.10.2014:

Die PA verhaftete 2 (arabische) Journalisten, die eine antiisraelische Demonstration in Nablus beobachteten.

Der mit der Verteidigung der maritimen Grenzen beauftragte Offizier warnt, dass die Ausdehnung der Fischereizone vor dem Gazastreifen für Israel gefährlich ist. Sie stellt eine Gefahr für Israels Gasförderung dar, für Schiffe, die in Aschdod anlegen (wollen). Er nannte den Strand des Gazastreifens „einen einzigen großen Tunnel“.

Die PA drängt beim UNO-Sicherheitsrat darauf, den November 2016 als Termin festzulegen, bis zu dem Israel aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Mahmud Abbas geifert weiter: Die PalAraber sollten den Tempelberg Jerusalems gegen besuchende Juden bewachen; diese Besucher bezeichnete er als „Viehherde“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.10.2014)

5. Oktober 2014 um 21:17 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.10.2014:

„Prima“ Aussichten: Die Hamas würde Wahlen in den Palästinensergebieten gewinnen, Haniyeh Abbas (mir 55% – 38%) schlagen. Und sie prahlt: Wenn sie nur einen kleinen Teil dessen, was sie im Gazastreifen haben, in die Westbank schaffen könnten, würden sie Israel mit einer Geschwindigkeit vernichten, die sich niemand vorstellen kann.

Seit dem Ende des letzten Gazakriegs hat die israelische Marine mehrere Versuche verhindert Waffen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Montag, 06.10.2014:

Es ist Oktober und die Olivenernte hat begonnen. Für Israelis in Judäa und Samaria bedeutet das, dass die Araber auch die Verleumdungskampagne wieder aufnehmen, Juden würden arabische Olivenbäume fällen. Sonntagabend ging es los.

Die Mutter eines der drei Entführer und Mörder der israelischen Jugendlichen im Juli pries ihren Sohn im PA-Fernsehen als Helden. Der Interviewer des offiziellen PA-Senders tat sein Übriges, um die feigen Mörder als Helden zu feiern.

UNIFIL reagiert auf das kurze Feuergefecht von gestern an der libanesischen Grenze (libanesische Soldaten versuchten einen Terroranschlag auf IDF-Soldaten in Israel). Der Vorfall wurde verurteilt und es soll eine Untersuchung geben. Beide Seiten werden aufgerufen sich zurückzuhalten. Hisbollahs Lügensender Al-Manar behauptet natürlich, die Israelis seien in den Libanon eingedrungen – was dazu führt, dass UNIFIL nicht die Aggressoren verurteilt, sondern „den Vorfall“.

Dienstag, 07.10.2014:

Hanan Aschrawi: Juden den Tempelberg besuchen zu lassen ist „eine Kriegserklärung gegen den Islam“. Behauptet eine „christliche“ Araberin.

Mittwoch, 08.10.2014:

Mit einem Tag Verspätung hat UNIFIL reagiert und den Sprengstoffanschlag auf israelische Soldaten auf israelischem Staatsgebiet durch die Hisbollah gestern verurteilt. Sogar Ban Ki-moon raffte sich zu einer Verurteilung auf. Der Vorfall soll untersucht werden.

Mahmud Abbas lügt wieder gedruckt: Israels Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee seien der Grund für die Zusammenstöße auf dem Tempelberg, von Israel gewollt herbeigeführt, seien verstärkt und intensiviert worden.

Der jordanische Friedenspartner stellte die terroristischen Aktivitäten der Araber auf dem Tempelberg so dar: „Die Besatzungsstreitkräfte … verhinderten, dass religiöse Offizielle den Bereich betraten und räumten ihn von Muslimen, während sie gleichzeitig ermöglichten, dass jüdische Extremisten ihn stürmen und unter dem Schutz der Sicherheitskräfte beteten.“

Donnerstag, 09.10.2014:

Die Hamas kündigte an, dass unabhängig von den (indirekten) Gesprächen mit Israel in Kairo ein Kanal eröffnet werden soll, um die Freigabe der Leichen zweier israelischer Soldaten aus dem jüngsten Gazakrieg zu verhandeln. Israel soll dafür hunderte Terroristen freilassen.

Die Geste Israels, 500 Gazaner auf den Tempelberg zu lassen, reicht entweder nicht oder wird von den Arabern als Zeichen genommen mehr zu fordern: Hamas drohte mit weiteren Angriffen auf dem Tempelberg. Die Sicherheitskräfte hatten wegen der anhaltenden Gewalt für Freitag den Zugang für Muslime auf Frauen sowie auf Männer über 50 Jahre begrenzt.

Nach dem Anschlag auf Soldaten am Har Dov schoss Israel mit Artillerie in den Libanon. Die Hisbollah und die libanesische Armee behaupten, die IDF habe 23 Streubomben geschossen; ein libanesisches Medienorgan schrieb, das sei auch von UNIFIL bestätigt worden. UNIFIL hat keinerlei Anzeichen dafür gefunden und weiß nichts von einer solchen Bestätigung.

Freitag, 10.10.2014:

Weil eine weitere Steigerung der Gewalt auf dem Tempelberg befürchtet werden musste, beschränkten die Sicherheitskräfte den Zugang zum Tempelberg auf Männer ab einem Alter von 50 Jahren aufwärts.

Ab Sonntag übernimmt die PA die Aufsicht über das in den Gazastreifen gelieferte Material. Sie soll sicherstellen, dass nichts für Terrorzwecke abgezweigt wird. (Wer’s glaubt… Die Hamas baut schon wieder Tunnel mit internationalen Hilfsgeldern.)

Ein hochrangiger PA-Vertreter sagte, ab Sonntag würden Baumaterialien in den Gazastreifen geliefert werden, die für den Wiederaufbau genutzt werden sollen.

Samstag, 11.10.2014:

Der stellvertretende Außenminister des Iran drohte, wenn die USA oder deren Verbündete versuchen würden Assad zu stürzen, dann wird Israel angegriffen.

Heckmeck:
– Unbeeindruckt vom Scheitern der letzten Gesprächsrunden und dem Hamas-Gazakrieg will John Kerry in Kairo versuchen den „Friedensprozess“ wieder zu starten, wenn sich die Geber zu ihrer Konferenz für den Gazastreifen treffen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.09.2014)

21. September 2014 um 21:20 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 21.09.2014:

Die Hisbollah hat jetzt Kampfdrohnen. Mit einer davon wurde eine Gruppe der Al-Nusrah-Islamisten in Syrien angegriffen.

Der PA-„Botschafter“ in Teheran gab ein Interview und forderte: Die Israelis müssen in ihre Herkunftsländer zurückgehen.

Mindestens 15 arabische Medienorgane veröffentlichten einen Bericht, in dem Ahmed Qurei behauptete, friedlich den Tempelberg besuchende Juden würden „religiöse Aggression“ begehen. Sie provozieren durch ihre Anwesenheit regelmäßig die Gefühle muslimischer Betender, indem sie gezielt Wein trinken. Jerusalem müsse vor den Juden gerettet werden.

Mahmud Abbas pries anlässlich ihres Todes eine Terroristin, die in den 1960-er und 1970-er Jahren (bis zu ihrer Verhaftung) aktiv war. Sie war zu 12-mal 99 Jahren Gefängnis verurteilt und 1985 bei einem Gefangenentausch freigelassen worden.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Bei den indirekten Verhandlungen in Kairo wird Israel die Rückgabe der Leichen zweier Soldaten, die Entwaffnung der Hamas und die Demilitarisierung des Gazastreifens fordern.

Montag, 22.09.2014:

Es ist unwahrscheinlich, dass die philippinischen Blauhelme auf den Golan zurückkehren werden, da nicht zu erwarten ist, dass die Sicherheitslage sich dort wieder verbessert.

Die Knesset genehmigte die zweite und dritte Lesung eines Gesetzes, das die Freilassung von Terroristen verbieten würde.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Der einmonatige Waffenstillstand im Gazastreifen endet am Mittwoch. Es wird aber erwartet, dass kein neuer Krieg ausbricht – Gaza kann ihn sich nicht leisten. (Als wäre das je ein Grund gewesen…)
63 Terroristen, die gegen Gilad Shalit freigelassen, inzwischen aber (wegen Rückkehr zu Terroraktivitäten) wieder festgenommen wurden, planen während der Waffenstillstandsgespräche einen Hungerstreik.
Der dänische Außenminister droht vor den Verhandlungen der Terroristen und Israels in Kairo schonmal: Die EU werde ihre Wirtschaftsbeziehungen überdenken, sollte Israel nicht „ein neues Reaktionsmuster“ zeigen – sollte diesmal bei den Gesprächen „nichts passieren“, würden neue Schritte überlegt, darunter auch Veränderungen in den Wirtschaftsbeziehungen. Er forderte Israel zudem auf die Blockade des Gazastreifens aufzuheben und die „illegalen Siedlungen“ zu beenden. (Er sagte auch, die Hamas und andere Terrorgruppen müssten demilitarisiert werden – aber wann hatten solche Forderungen je Folgen oder wurden durchgehalten?)

Dienstag, 23.09.2014:

Die Hamas pries die beiden toten Mörder als „Jäger israelischer Siedler“ und prahlte mit deren aktiven Rolle bei der Entführung der Jugendlichen. Zudem warf sie der PA vor bei der Festsetzung der Mörder (Hamas spricht nur von Entführung) geholfen zu haben.

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden (Fatah) prahlen in einem Video mit ihrer Raketenproduktion, die im Gazastreifen voll im Schwung ist, um für den nächsten Krieg mit Israel vorbereitet zu sein.

Heckmeck:
Abbas an Netanyahu: Beende die Besatzung, mach Frieden. Dafür will er einen neuen Zeitplan für Friedensgespräche vorlegen.
– Die Hamas verließ nach der Nachricht des für die Mörder tödlichen Feuergefechts die Gespräche in Kairo, kam dann aber wieder zurück. Ein Vertreter der Hamas wertete: „Wir betrachten das als Versuch der Israelis die Erzielung eines Waffenstillstandsabkommens zu vermeiden.“

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden (Fatah) prahlen in einem Video mit ihrer Raketenproduktion, die im Gazastreifen voll im Schwung ist, um für den nächsten Krieg mit Israel vorbereitet zu sein.

Mittwoch, 24.09.2014:

Die Abu Rish-Battaillone der Fatah auf ihrer Facebook-Seite am 23. August: „Tod Israel!“ Auf Arabisch und Hebräisch. (Vielleicht hat Zuckerberg das deshalb nicht verstanden und sie dürfen weiter hetzen?)

Waffenstillstands-Heckmeck:

- Ein umfassender Handel zum Gazastreifen bleibt schwer erreichbar, eher durch und durch unwahrscheinlich, aber die Gespräche scheinen wenigsten etwas mehr Ruhe zu bringen.

Freitag, 26.09.2014:

Der Abgeordnete Danny Danon schlägt nicht vor, sondern fordert, dass Israel jeden einseitigen Schritt der PA mit einem eigenen einseitigen Schritt beantwortet. Sollte Mahmud Abbas daher bei der UNO einseitig die Eigenstaatlichkeit beantragen, sollte Israel die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria einseitig annektieren.

Lügenbaron Abbas vor der UNO: Israel untergrub die Chancen für Frieden während der gesamten Monate der Verhandlungen. Und: „Israel hat beständig angestrebt unser Land und unsere Einheit zu zerstückeln.“

Samstag, 27.09.2014:

Nach der Rede von Abbas vor der UNO-Vollversammlung hagelt es Kritik – aus den USA und aus Israel, sonst eher nicht. Das US-Außenministerium bezeichnete Abbas als „provokativ“ und „enttäuschend“; seine Äußerungen würden die Friedensbemühungen untergraben. Israelische Führungspolitiker sagten, seine Rede sei „vollgestopft mit Lügen“.

Die Hamas prahlt: „Wir entscheiden über das Schicksal des [israelischen] Südens, nicht Netanyahu.“ Dass dieser für die Sicherheit der Menschen im Süden sorgen will, sei eine „falsche Zurschaustellung von Macht“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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