Foto des Tages: Anstand kann man einfach nicht vortäuschen

1. Mai 2013 um 14:46 | Veröffentlicht in USA | 6 Kommentare
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Gateway Pundit, 29. April 2013

Präsident a.D. George W. Bush lud eine Freundin, diese verletzte Kriegerin, ein, damit sie bei der Einweihung seiner Bibliothek letzte Woche den „Pledge of Allegiance“ sprach.

George W. Bush und First Lieutenant Melissa Stockwell, US Army a.D. und der zusehende Barack Obama

Sie ist genau die Heldin, die mit W. nach dem Warrior 100K Ride 2012 tanzte.

Anstand kann einfach nicht vorgetäuscht werden. Es gibt ein Video von Bush als Präsident mit den Truppen, das diese Liebe ebenfalls zeigt.

Der Gesichtsausdruck von Barack Obama sagt alles. Er wird nie diese Verbindung zu unseren Soldaten haben. Das steckt einfach nicht in ihm.

Tanz mit einer verwundeten Kriegerin

11. Oktober 2012 um 12:34 | Veröffentlicht in USA | Hinterlasse einen Kommentar
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von einer Freundin aus den USA:

Klasse schafft es nicht in die Nachrichten!

Grün-weißes Hemd, schwarzes T-Shirt, graue Hose und Turnschuhe. Muss irgendein Opa sein!

Wer weiß schon, dass er jedes Jahr an mehreren Wochenenden einige verwundete Krieger auf seiner Ranch beherbergt?


Tanz mit einer verwundeten Kriegerin

Dieser Mann hat Klasse!

Ich garantiere euch: Wir werden NIEMALS so etwas mit unserem derzeitigen Ober-„Kommandierenden“ sehen.

Ich möchte anfügen: Beim Anschlag in Fort Hood waren die Bushs am nächsten Tag da, um den Betroffenen beizustehen – Obama tauchte nicht auf. Und das zieht sich durch, auch bei Naturkatastrophen usw. Bush, der Verteufelte, über den Pink sang, ob er nachts schlafen könne (und ihm damit vorwarf, dass er es kann), kümmert sich; sie warf ihm vor, dass ihn nicht kümmere, was er anrichtet. Die grüne Empörungsbeauftragte Roth findet das „das beste Lied, das je gegen Bush geschrieben wurde“. Sie hat genauso wenig begriffen, was Anteilnahme ist. Und den Narziss aus Chicago, jetzt an der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington DC, interessiert es nicht, wie es einfachen Leuten geht – und Soldaten oder Unternehmern schon gar nicht.

Wenn die Qualitätsjournaille über die USA „informiert“

15. September 2011 um 15:09 | Veröffentlicht in Deutschland, Europa-USA, USA, WDR | 17 Kommentare
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WDR2, heute Morgen zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr: Aus den USA kommt die Nachricht einer Nachwahl in New York, bei der ein Republikaner gewonnen hatte. Es wurde nicht gesagt, dass das eine Wahl zum Repräsentantenhaus war (und nicht zum Senat); es wurde auch nicht gesagt, warum diese Wahl sein musste (der bisherige Vertreter, ein Demokrat, hatte übers Internet Nacktfotos von sich selbst an weibliche Fans verschickt). Aber es wurde festgestellt, dass das ein sehr besonderes Ergebnis war: Seit rund 100 Jahren hatten in diesem Bezirk nur Demokraten die Wahlen gewonnen, Republikaner waren von Haus aus ohne Chance. Aber jetzt ist das auf einmal anders.

Was das bedeutet, kann kaum extrem genug beschrieben werden. Es ist mehr als ein Erdrutsch, mehr als eine Revolution. Das ist ungefähr so, als hätte Bayern zur Zeit von Franz-Joseph Strauß von einem Tag auf den anderen die CSU marginalisiert und der SPD eine Zweidrittel-Mehrheit beschert (von der Färbung her umgekehrt). Oder so, als hätte Wowereit in Berlin immer alle Schwulen auf seiner Seite gehabt und von denen würde auf einmal keiner mehr den Wowi wählen.

Dieser Katastrophe der Demokraten versucht also jetzt der Korrespondent des WDR (bzw. der ARD) zu erklären. Von der Moderatorin wurde er gut vorbereitet; die sprach vom tollen Obama und den klugen und weisen Reden, die der Superpräsi immer hält. Wieso – so die ungläubige Problemformulierung (wenn auch mit anderen Worten) – bekommt der jetzt eine solche Klatsche?

Der Korrespondent weiß es: Die Amerikaner trauen ihm nicht mehr zu, dass er die Wirtschaft wieder auf die Reihe bekommt.

Exkurs: Wir „wissen“ ja alle, dass das nicht Obamas Schuld, sondern nur sein Problem ist, denn er hat ja die Schulden von Bush geerbt – so erst am Wochenende von der Qualitätsjournaille wieder durch den Äther gejagt. Dass Obama in zweieinhalb Jahren Regierung mehr Schulden gemacht hat als seine drei Vorgänger zusammen – geschenkt. Das ist immer noch und ausschließlich Bush schuld. Andere Szenarien gelten nicht, erst recht nicht, wenn man den Jüngern des Obamessias vorhält, dass die Republikaner diese Schulden ihres Idols nicht mitmachen wollten und dass der ein finanzpolitischer Irrläufer ist.

Sie trauen es ihrem Präsidenten nicht mehr zu. Und warum? Ganz einfach, es gibt von links immer nur einen Grund, dass „Rechte“ gewählt werden: Rassismus. Die Karte spielt Obama mit seiner Truppe immer wieder und unsere Qualitätsjournaille hat gelernt sie auch zu nutzen. Der Herr Korrespondent weiß: Dass der Republikaner in New York diesen Sieg davon trug, liegt daran, dass die Amerikaner halt Rassisten sind. Niemand sagt es offen, aber einen schwarzen Präsidenten wollen sie eben nicht. Sie wollen einen weißen Präsidenten. Deshalb steht Obama so schlecht da.

Das ist die leider außerordentlich typische Welterklärung von links. Schuld sind immer die anderen, selbst hat man keine tatsächlichen Fehler gemacht; vielleicht in der Selbstdarstellung, vielleicht in der Vermittlung der eigenen Heilmittel. Aber dass die eigene Politik an sich fehlerhaft sein könnte, liegt für diese Koryphäen außerhalb des Möglichen. Dass die Wähler in New York einfach von der unmöglichen Politik des ersten „schwarzen“ Präsidenten die Schnauze voll haben könnten, kann nicht sein, seine Schlappen müssen bösartige Gründe haben, die bei der anderen Partei oder eben beim unmöglichen Wahlvolk liegen.

Was der Herr Korrespondent dabei offensichtlich nicht mitbekam: Wenn er „den Amerikanern“ solch üblen Rassismus unterstellt, dann sagt er damit aber, dass die Wähler der Demokraten die Rassisten sind, denn schließlich waren sie es, die dem Kandidaten der Demokratischen Partei die Niederlage bereiteten, indem sie sich dem der Republikaner zuwandten. Ausgerechnet die Minderheiten, die Arbeiterklasse und die Unterschichtleute, die in Queens und Brooklyn wohnen, immer stramme Demokraten, sind jetzt plötzlich zu Rassisten geworden, weil sie den Schwarzen nicht im Amt haben wollen? Als hätte es – neben den Sex-Skandalen der Demokraten – nicht genügend andere Themen gegeben, bei denen die Demokraten versagen und die Leute die Versager abstrafen. Nein, es kann nur einen Grund geben.

Die von unseren Medien vermittelte Monokausalität der Vorgänge in den USA ist schon heftig. Aber das geschieht halt, wenn diese Herrschaften Qualitätsjournalisten sich nur da informieren, wo sie zu hören bekommen, was sie hören wollen. Wer sich nur mit der New York Times, der Washington Post und ähnlichen Zeitungen abgibt, die politischen „Analysen“ von CNN übernimmt und sich ansonsten von Parteigängern der US-Demokraten sein Wissen vermitteln lässt, weil z.B. Fox News ja ein böses, rechtsradikales Dingen ist, das eigentlich verboten gehört, der hat ein Problem – er befindet sich mindestens so weit weg vom Volk wie die entsprechenden Medien und Politiker.

Wir kennen das aus Israel. Von dort „berichten“ unsere Elite-Journalisten ebenfalls weitgehend auf Grundlage dessen, was sie aus Medien und von Gruppen bzw. Personen erfahren, die zwar als Elite gelten, aber einfach nur am – linksextremen – Rand herumdümpeln, ohne irgendeine Repräsentativität beanspruchen zu können. Meist gelten sie in der Darstellung unserer Medien trotzdem als repräsentativ für Israel (besser: „das wahre Israel“) und wenn das dann doch zu unglaubwürdig wird, als „Gewissen“ Israels. Mit der Wirklichkeit hat das weniger zu tun als Batman mit tatsächlicher Verbrechensbekämpfung.

Was ist mit der „grünen“ Politik des Supermanns? Er versenkte nur 19 Milliarden Dollar in die Industrie mit den grünen Arbeitsplätzen; diese schaffte sage und schreibe 3.545 neue Jobs – das ist eine Subvention von mehr als $5 Millionen pro Arbeitsplatz und dann kommen Dinger bei raus wie die Pleite von Vorzeigefirmen. Ist es Rassismus, das für eine verfehlte Politik zu halten? Wie viele Vorzeigeprojekte des Superpräsi inzwischen in die Hose gegangen sind, weil die mit Unmengen Steuergelder versorgten Firmen insolvent sind oder ihr Produktion und Dienstleistungen ins Ausland auslagerten, kann ich inzwischen nicht mehr zählen. Ebenso zahlreich sind die Gelegenheiten, bei denen Obama Patrioten vor den Kopf stieß (die soll es ja auch bei denen geben, die ihn 2008 wählten). Wie stark sich viele vom erstarken der Gewerkschaftsmafia abgestoßen fühlen und unter dieser leiden, ist auch noch nicht eruiert. Was der Mann im Weißen Haus sich sicherheitspolitisch an Unsinn leistet, spricht Bände.

Es gibt derart viele Gründe, Obama als Präsidenten nicht haben zu wollen, dass seine Hautfarbe nun wirklich absolut keine Rolle spielt. Die Republikaner haben ihn immer mit seinen politischen Fehlleistungen angeschossen; sie haben eine Dummheit nach der anderen genutzt, die dieselben Medien, die bei Bush böswillig mit dessen Versprechern umgingen, verschweigen, angefangen von seiner Behauptung, er habe in 57 (Bundes-)Staaten Wahlkampf gemacht über Fehlleistungen in Sachen Fakten der Geschichte bis hin zu anmaßenden Vergleichen mit Vorgängern (z.B. Ronald Reagan). Was Obama an Falschem und Strunzdummem von sich gegeben hat, waren keine Versprecher, sondern schlichte Blödheit des Präsidenten und seiner Mitarbeiter.

All das weiß der deutsche Michel nicht, weil die Qualitätsmedien – insbesondere auch Zwangsgebührensender – es ihm vorenthalten. Weil in Deutschland Kritik an Obama gleich immer das ist, was die Obamanisten in den USA draus machen wollen: Rassismus. Dabei zeigt sich schon in der Körperhaltung dieses Mannes viel von dem, was ihm anzukreiden ist: grenzenlose Arroganz und Hochmut, fehlende Empathie und fehlendes Verständnis für den Normalbürger. Zwei Bilder aus den Feierlichkeiten zum Gedenken an die 9/11-Anschläge zeigen die Welten auf, die schon rein menschlich zwischen Obama und seinem verteufelten direkten Vorgänger liegen:

Das erste zeigt die beiden während eines Gebets bei einer Gedenkveranstaltung:

Bush neigt den Kopf, Obama nimmt seine typische Pose ein: Die Nase oben, keinerlei Demut oder Respekt in der gesamten Haltung. Dieser Typ beugt sich nur vor Tyrannen wie dem König von Saudi-Arabien – und dann als Bückling so tief, dass er denen die Schuhe lecken kann.

Das zweite bei der Begegnung mit Familienangehörigen von 9/11-Opfern:

Kann sich jemand vorstellen, dass Obama einen Menschen einfach so in den Arm nimmt?

Unsere Medien würden es schaffen Bush seine Volksnähe noch anzukreiden und Obamas aufgesetzter Schein-Anteilnahme Echtheit zu attestieren. Also überall das Gegenteil aus dem zu machen, was es ist, so wie sie seine Reden als „klug“ bezeichnen. Das sind sie nicht; er kann die Leute mitreißen, aber inhaltlich sind sie Schrott. Um ein ganz übles Beispiel anzuführen: Goebbels hatte die Leute im Berliner Sportpalast im Februar 1943 auch mitgerissen. Inhaltlich war diese Rede grausig und nicht akzeptabel.

Bush vs Schröder

13. November 2010 um 15:11 | Veröffentlicht in Deutschland, Geschichte, USA | 1 Kommentar
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Benjamin Weinthal, Weekly Standard, 12. November 2010

Beobachter der US-deutschen Beziehungen waren vermutlich von der Enthüllung des ehemaligen Präsident Bush in seinen Memoiren „Decision Points“ nicht überrascht, dass der ehemalige deutsche Kanzler Gerhard Schröder die US-Regierung bei seiner Zusicherung, Amerika beim Sturz des Saddam-Regimes im Irak zu unterstützen, täuschte.

Nach Angaben von Bush sagte Schröder ihm im Januar 2003: „Was für Afghanistan stimmt, stimmt für den Irak. Nationen, die Terror sponsern, müssen die Folgen tragen. Wenn Sie es schnell und entschieden tun, dann bin ich an Ihrer Seite.“

Bush fügt hinzu: „Nachdem dieses Vertrauen einmal verletzt war, war es schwierig wieder eine konstruktive Beziehung mit Schröder zu haben.“ Schröder verletzte das Vertrauen dadurch, dass er letztlich sein Wort zur Unterstützung des Kriegs im Irak brach.

Der deutsche Kanzler sagte als Antwort, dass Präsident Buch in seinem Memoiren „nicht die Wahrheit sagt“. „Wie wissen heute alle, dass die Gründer der Bush-Administration für den Krieg im Irak auf Lügen gründete“, fügte der derzeitige Gazprom-Ölmanager Schröder hinzu, der darauf besteht, dass Putin während seiner Amtszeit als russischer Präsident „ein lupenreiner Demokrat“ war. Er hat außerdem alles unternommen, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad politisch und sozial ehrbar zu machen, indem er ihn 2009 besuchte, um die Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Iran und Deutschland und Russland und dem Iran auszuweiten.

Das erklärt, warum der verstorbene demokratische Kongressabgeordnete Tom Lantos Schörder „ein politische Prostituierte“ nannte.

Der Antiamerikanismus von Schröders Sozialdemokraten wurde von seinem ehemaligen Sprecher Uwe-Karsten Heye eingefangen, der Bushs Memoiren kommentierte: „Wir haben bemerkt, dass die intellektuelle Höhe des damaligen Präsidenten der wichtigsten Nation außerordentlich niederschwellig war. Aus diesem Grund war es schwierig sich mit ihm zu verständigen. Er hatte keine Ahnung von dem, was weltweit in Bewegung war. Er war so fixiert Texaner zu sein.“ Heye war von 2006 bis 2010 Chefredakteur des sozialdemokratischen Zeitung Vorwärts.

Schröder war wohl der antiamerikanischste deutsche Kanzler nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein sozialdemokratischer Wahlkampf im Sommer 2002 kreiste um eine Welle massiver Anti-US-Hysterie in den ehemaligen ostdeutsch-stalinistischen Bundesländern. Er nutzte krude den weit verbreiteten Radikalpazifismus der Bevölkerung in der jetzt nicht mehr bestehenden Deutschen Demokratischen Republik (und Westdeutschland), um Stimmen für seinen Wahlsieg zu sammeln.

Entsprechend schrieb Malte Lehming, der Kommentar-Redakteur des Berliner Tagesspiegel, über Schröders rote Allianz mit der Partei der Grünen im Wall Street Journal: „Doch dann retteten sie sich mit donnernder Anti-Irakkriegs-Propaganda du spielten mit stark antiamerikanischen Ressentiments.“

Der Unterschied zum alten Präsidenten

10. Mai 2009 um 14:04 | Veröffentlicht in USA | 2 Kommentare
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Am 6. Juni jährt sich die Landung in der Normandie zum 65. Mal – ein Anlass, den ein US-Präsident nicht verpassen sollte. Dort liegen 9.387 gefallen US-Soldaten, die meisten vom D-Day. Und so wird Präsident Obama an den Feierlichkeiten teilnehmen, so wie es George W. Bush 2004 zum 60. Jahrestag tat.

Nein, wird er nicht. Ja, er wird dort sein. Aber die Öffentlichkeit will er ausschließen – aus dem gesamten Areal des Soldatenfriedhofs und der Umgebung. Das wird der Tourismus-Industrie in der Normandie einen gewaltigen Schlag versetzen, denn solche Ereignisse (der Jahrestag, nicht der Präsidenten-Besuch) lassen Massen dorthin strömen. Insbesondere Reiseführer werden Däumchen drehen müssen. (Vielleicht kriegen die Franzosen ihre sechs bis sieben Sinne auf die Reihe und lehnen die Forderung ab.)

So viel zur Volksverbundenheit dieses „Volkspräsidenten“ – typisch arrogantes Eliteverhalten eines Linken. (Neulich „demonstrierte“ er „Volksnähe“, indem er in eine Burgerbude ging und dort für seinen Burger Dijon Senf haben wollte…)

Der geschmähte George Bush war da anders. 2004 gab es strikte Sicherheitsvorkehrungen, als Präsident Bush und andere Staatslenker an den Feierlichkeiten teilnahmen, aber sie waren trotzdem für alle offen. Eine Besucherin berichtet, dass sie an einem Dixi-Klo anstand. Sie schaute nach links und staunte, wer da friedlich ebenfalls in einer Reine vor einem solchen Teil wartete: Präsident Bush. Natürlich war der Secret Service auch da, aber er wartete wie alle anderen auch.

Würde ein Barack Hussein Obama das überhaupt in Erwägung ziehen? Ich wette: Nein!

Persilschein für die Hamas

5. Mai 2008 um 20:40 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Medien+Nahost, Palästinenser, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Caroline Glick, Jerusalem Post, 1. Mai 2008

Eine weitere ganz gewöhnliche Woche ist im südlichen Israel vergangen. Beschossen von Raketen aus Hamastan im Gazastreifen, haben die Einwohner von Sderot, Aschkelon und den nahe gelegenen Städten zugesehen, wie ihre nationalen Führer über Stellvertreter Verhandlungen mit der Hamas führten, um hunderte Terroristen aus israelischen Gefängnissen frei zu lassen und die Waffen-Versorgungslinien der Hamas zu konsolidieren, indem israelische Antiterror-Operationen während einer „Waffenruhe“ eingestellt werden. Zwischen ihren Trips zum örtlichen Bunker sahen sie zu, wie israelische Lastwagen am Morgen Treibstoff und andere Versorgungsgüter an die Hamas lieferten und sie sahen zu, wie die Hamas am Nachmittag den Treibstoff und die Versorgungsgüter in Depots an der Grenze einlagerte. Am Abend sahen sie dann in den Nachrichten Berichte, die die Behauptung der Hamas nachplapperten, dass Israel den Krankenhäusern im Gazastreifen Treibstoff und Zivilisten im Gazastreifen die Grundnahrungsmittel vorenthält.

Mittwochabend versuchten sie in Sderot den Holocaust-Gedenktag zu begehen, wurden aber von einfliegenden Raketen unterbrochen. Die Hamas ihrerseits beging den Holocaust mit einer Dokumentarreihe, in der behauptet wurde, der Völkermord am europäischen Judentum sei ein satanisches jüdisches Komplott, um die jüdische Bevölkerung ihrer Behinderten zu entledigen und die Weltmedien zu manipulieren.

Die Hamas bestimmte die Schlagzeilen dieser Woche mit dem Vorwurf, Israel sei verantwortlich für den Tod einer palästinensischen Frau und vier ihrer Kinder durch eine Explosion in Beit Hanun im Gazastreifen, als die IDF Hamas-Terroristen aus der Luft beschoss. Die IDF unternahm zwei Untersuchungen, die zeigten, dass die Frau und ihre Kinder durch etwas anderes getötet wurden: eine Nachfolge-Explosion, die von den Bomben verursacht wurde, die die Hamas-Terroristen – einer davon war ihr Ehemann – zu dem Zeitpunkt mit sich führten, als die IDF sie beschoss.

Die Vorwürfe der Hamas, dass die IDF vier Kinder und ihre Mutter tötete, wurde von den internationalen wie den israelischen Meiden als Tatsache berichtet. Diese „Tatsache“ wurde erst in Frage gestellt, als die IDF ihre Untersuchungen begann. Weder die örtlichen noch die internationalen Medien fanden, dass die Tatsache, dass die Quelle ihrer Berichte die Hamas war, ein Grund wäre die Richtigkeit ihrer ersten Berichte in Frage zu stellen.

Wenn ihre Sprecher nicht damit beschäftigt sind die Juden der Planung von Völkermord und die Israelis der Ermordung von Müttern und Kindern zu beschuldigen, widmet die Hamas ihre Bemühungen der Beschuldigung, Israel töte kranke Palästinenser, indem es ihnen verwehrt nach Israel zu kommen, um dort kostenlose medizinische Versorgung zu erhalten. Da keine gute Tat der Juden von der UNO unbestraft bleibt, strafte die Weltgesundheits-Organisation (WHO) Israel im letzten Monat ab, weil es mehr als 7.000 Palästinensern aus dem Gazastreifen im Jahr 2007 kostenlose medizinische Versorgung gewährte. Indem sie die Hamas-Propaganda nachplapperte, beschuldigte die WHO Israel, es habe zwischen Oktober 2007 und März 2008 den Tod von 33 kranken Palästinensern verursacht. Sie starben, so die WHO, wegen der herzlosen Weigerung des jüdischen Staates sie in seine Krankenhäuser aufzunehmen.

Der WHO-Bericht enthielt keine Erwähnung der Tatsache, dass die Hamas jetzt die Krankenhäuser und Kliniken im Gazastreifen kontrolliert. Nicht erwähnt wurde die Tatsache, dass Israel keine Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung von nicht seinen eigenen Bürgern aus Feindgebiet trägt; oder die Tatsache, dass es keinen Ort auf der Welt gibt, wo solche Versorgung geleistet wird – außer in Israel. Nicht erwähnt wurde, dass die Hamas aus Propagandagründen Güter für die Krankenhäuser abfängt und hortet. Ägypten wurde keine Verantwortung zugewiesen – das ist das zweite Land, das an den Gazastreifen grenzt und das keinerlei palästinensische Patienten ins Land lässt. Der Bericht stellt an keiner Stelle die Glaubwürdigkeit seiner Quellen aus dem Gazastreifen in Frage.

Andrea Levin, Geschäftsführerin des Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA) stellte diese Woche in der Jerusalem Post fest, dass es nur der schnellen und detaillierten Antwort israelischer Offizieller bei der Zurückweisung der Vorwürfe der Hamas zu verdanken ist, dass Israel nicht weithin dafür verurteilt wurde kranke Menschen zu ermorden.

Der interessanteste Aspekt dieser Medienberichte besteht darin, dass die Nachrichtenagenturen, die die wilden Vorwürfe der Hamas berichten, zum größten Teil nicht einmal Korrespondenten im Gazastreifen haben. Die Angewohnheit der Hamas westliche Journalisten zu kidnappen – selbst wenn sie pro-Hamas sind – veranlasste die meisten westlichen Medienorgane ihre Korrespondenten vor mehr als einem Jahr aus dem Gazastreifen abzuziehen. Die israelischen Medien hatten keine Korrespondenten mehr vor Ort, seit Israel sich im September 2005 aus dem Streifen zurückzog.

Doch dieselben Medienorgane, die erkannten, dass die Hamas zu radikal ist, als dass man ihnen trauen könnte, sie würden das Leben der Reporter respektieren, lehnen es ab die Wahrheitsliebe der Geschichten der Hamas in Frage zu stellen und sind mehr als bereit diese Stories deutlich über den Punkt professioneller Peinlichkeit hinaus als glaubwürdige Fakten zu betrachten. In der Tat hat kein Medienorgan – weder israelisch noch aus dem Ausland – je gefragt, ob es Sinn macht, die Hamas-Propaganda überhaupt zu bringen. Sie haben sich auf jeden Fall nicht die Mühe gemacht ihr Publikum darüber zu informieren, dass die Quelle ihrer Geschichten eine völkermörderische Terrorgruppe ist, die derzeit einen Raketenfeldzug gegen israelische Zivilisten führt – deren Ziel es ist diese zu terrorisieren und zu töten, nur weil sie Juden sind.

Aber den Medien kann vielleicht vergeben werden, dass sie sich weigern zuzugeben, dass ihre Berichte aus dem Gazastreifen allgemein nicht mehr sind als terroristische Propaganda, denn sie sind bei weitem nicht allein in ihrer Ablehnung der Anerkennung der Bedeutung des Regimes der Hamas. Von Jimmy Carter über die Bush-Administration bis hin zur Regierung Olmert-Livni-Barak lautet der Tagesbefehl: Leugnung.

Carter verteidigt seine Haltung sich mit Hamas-Führern in Syrien und Judäa zu treffen mit der Feststellung, dass die jihadistische, völkermörderische, vom Iran gesponserte Terrorgruppe die palästinensischen Wahlen gewonnen hat. Da die Mehrheit der Palästinenser für die Hamas stimmte und sie immer noch unterstützt, ist die jihadistische, völkermörderische, vom Iran gesponserte Terrorgruppe legitim, argumentiert Carter. Ohne sie kann sicher keine Friedensvereinbarung getroffen werden.

Aber dann klärte die Hamas, kurz nachdem sich ihre Führer mit Carter getroffen haben, dass jeder Handel, den man mit Israel erzielen würde, lediglich eine Taktik im fortgesetzten Krieg zur Vernichtung Israel ist. Also mag es zwar wahr sein, dass ohne die Hamas kein palästinensisch-israelischer Frieden möglich ist, aber es ist absolut wahr, dass mit der Hamas kein palästinensisch-israelischer Friedensschluss möglich ist.

Weit davon entfernt die Notwendigkeit von Verhandlungen mit der Hamas zu demonstrieren, zeigt deren Popularität die Vergeblichkeit einer palästinensischen Gesellschaft eine friedliche Koexistenz abzuschmeicheln, die sich der Vernichtung ihres Nachbarn verschrieben hat. doch so, wie die Medien und Carter es ablehnen die Bedeutung des Terrorregimes der Hamas zu erkennen, lehnt es die Bush-Administration ab die Bedeutung ihres auf breiter öffentlicher Basis stehenden Unterstützung bei den Palästinensern zu erkennen.

In ihren Äußerungen am Dienstag vor dem American Jewish Committee gab Außenministerin Condoleezza Rice zu, dass die palästinensische Gesellschaft heute überwiegend Israels Auslöschung durch Terrorismus unterstützt, als sie sagte: „Zunehmend sind Palästinenser, die von einer Zweistaaten-Lösung sprechen, in meinem Alter. Und ich bin nicht sonderlich alt; aber ich bin älter als die meisten der palästinensischen Bevölkerung.“

Aber dann, nachdem sie zugab, dass die meisten Palästinenser die friedliche Koexistenz mit Israel nicht unterstützen, vertrat sie die Auffassung, dass Israel ihnen mehr Land geben muss, mehr Waffen und mehr Geld, weil, wie sie es sieht, es jetzt and er Zeit für einen palästinensischen Staat ist und die Führer „harte Entscheidungen treffen müssen, mit Vertrauen zum Wohl des Friedens und zum Wohl ihres Volkes“.

Weiter erklärte Rice, dass diese Beschwichtigung erfolgen muss, während man es dem Hamas-Regime im Gazastreifen ermöglicht im Amt zu bleiben. Sie formulierte es so: „Die einzig verantwortliche Politik besteht darin die Hamas zu isolieren und sich gegen ihre Bedrohungen zu verteidigen, bis die Hamas die Wahl trifft den Frieden zu unterstützen.“

Aus der Perspektive von Rice darf nicht nur die Hamas nicht besiegt werden, sondern es wäre unverantwortlich zu versuchen sie zu besiegen. Die einzig „verantwortliche“ Politik wäre für Israel der Hamas zu erlauben weiterhin Waffen anzuhäufen und ihre Armee aufzubauen, während man versucht eine Waffenruhe mit ihr zu erreichen. Und dann muss Israel, was Rice betrifft, seine Antiterror-Operationen in Judäa und Samaria einschränken, dortige israelische Gemeinden und die in den Jerusalemer Stadtteilen aus der Zeit nach 1967 austrocknen und von den USA ausgebildeten und bewaffneten Fatah-Milizen (die ebenfalls den Terror unterstützen) erlauben zu tausenden in palästinensischen Städten und Gemeinden stationiert zu werden. Dies, so glaubt sie, ist der beste Weg die Hamas dazu zu bringen, sich in eine friedfertige politische Partei zu verwandeln, die mit den Juden in Frieden leben will.

Was Israel angeht, so stimmt die Regierung Olmert-Livni-Barak eindeutig mit Rice überein, denn sie folgt deren Politik.

Am Mittwoch lehnte es Premierminister Ehud Olmert ab bei einem Treffen des Sicherheitskabinetts die Beteiligung seiner Regierung an Waffenstillstands-Verhandlungen mit der Hamas zu kommentieren. Als er vom Minister für innere Sicherheit Avi Dichter über seine offensichtliche Entscheidung der Hamas mit ihrer vom Iran ausgebildeten und bewaffneten Terrorarmee zu erlauben im Gazastreifen das Kommando zu behalten, sagte Olmert einfach, dass es in angemessen sei solche Dinge zu diskutieren.

Am Donnerstag berichtete die Jerusalem Post, dass die Regierung wegen des vorgeschlagenen Waffenstillstandsabkommens mit der Hamas begeistert ist und seltsamerweise behauptet, dass dies den Weg für eine zweite, damit nicht zusammenhängende Vereinbarung bereiten könnte, bei der Israel die Geisel Gilad Shalit aus der Gefangenschaft bei der Hamas auslösen kann, indem man hunderter Terroristen frei lässt.

Außerdem behauptet die Regierung triumphierend, dass die Hamas zugestimmt habe, dass Fatah-Streitkräftean der internationalen Grenze zu Ägypten stationiert werden. Aber da sowohl die Hamas wie auch die Fatah sich eines fast ungehinderten Zuflusses an Waffen durch diese Grenze erfreuten, als die Fatah dafür verantwortlich war, ist es alles andere als klar, warum das eine positive Entwicklung sein sollte.

Die einfachen Wahrheiten, die die Medien, Jimmy Carter, die Bush-Administration und die Regierung Olmert-Livni-Barak alles nicht bereit sind zuzugeben, sind die, dass die Hamas eine völkermörderische Terrorgruppe ist, die sich der Vernichtung Israels verschworen hat und dass sie den Willen der Mehrheit der Palästinenser repräsentiert, die sie 2006 ins Amt wählten und sie heute weiter unterstützen.

Diese einfache Wirklichkeit demonstriert, dass es für Israel und die internationale Gemeinschaft nur eine verantwortliche Politik gibt, die es zu unterstützen gilt, wenn sie wirklich an Frieden zwischen Israel und den Palästinensern interessiert sind. Diese Politik besteht darin, dass Israel die Terrorarmee der Hamas im Gazastreifen platt macht und ihre Regierung stürzt. Nur wenn sie gezwungen werden einen echten Preis für ihrer Unterstützung von Terror und Jihad zu zahlen – statt sie mit weiteren Übergaben von Land durch Israel zu belohnen – werden die Palästinenser gezwungen werden diese Unterstützung zu überdenken. Nur wenn sie begreifen, dass Terror sie ins Nichts führt – statt überall hin, wohin sie wollen – werden die Palästinenser gezwungen sein Israel als unabänderliche Realität zu akzeptieren, mit der sie in Frieden leben müssen.

Dichters Verurteilung der Pro-Hamas-Politik seiner Regierung am Mittwoch war nicht das erste Mal, dass der Einwohner von Aschkelon und ehemalige Kopf des Shin Bet darlegte, dass die Politik der Regierung Olmert-Livni-Barak für das Land gefährlich ist. Dichter könnte zusammen mit dem Verkehrsminister und ehemaligen Verteidigungsminister Schaul Mofaz – der die Regierungspolitik gleichermaßen als gefährlich kritisiert hat – die jetzige Situation beenden, wenn die beiden den Mut hätten entsprechend ihrer Überzeugungen zu handeln. Würden sie sich mit acht ihrer Kolelgen aus der Kadima-Fraktion der Knesset zusammentun und die Regierung verlassen, würden sie Neuwahlen herbeiführen.

Bisher aber haben sie es abgelehnt zu handeln. Bis sie es tun, ermöglichen es Dichter, Mofaz und ihre Kollegen Olmert, Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak weiterhin das Leben von Hunderttausenden von Israelis mit ihrem Getöse und Appeasement der Hamas zu gefährden. Bis sie es tun sind sie genauso wie die Medien, Carter, die Bush-Administration und ihre Regierungskollegen schuldig, der Hamas einen Persilschein auszustellen und sie zu schützen – zum Schaden ihres eigenen Landes und des Friedens.

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