Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.05.2013)

18. Mai 2013 um 21:23 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.05.2013:

Umfrage von Pew: 61% der PalAraber sind der Meinung, dass eine friedliche Koexistenz mit Israel nicht möglich ist; 14% glauben das Gegenteil.

Montag, 13.05.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh haben „Wanted“-Bilder erstellt; diese zeigen Araber aus der Umgebung, von denen sie in den letzten zwei Wochen angegriffen wurden (hauptsächlich Steinwürfe) und die sie dabei auf Video aufgenommen haben. Sie werfen der Polizei bzw. IDF vor, trotz dieser an sie weitergegebenen Kenntnisse nichts gegen die Angreifer zu unternehmen.

Der innenpolitische Ausschuss der Knesset berät darüber Juden das Gebet auf dem Tempelberg zu gestatten. Die Araber wüten wegen „Judaisierung Jerusalems“. Die Juden wollten die Al-Aqsa-Moschee teilen wie die Patriarchenhöhle in Hebron (die zugunsten der Muslime geteilt wurde!). Die Terroristen drehen also die Realität auf den Kopf.
Mahmud Abbas verkündete übrigens höchstpersönlich: Juden, die den Tempelberg besuchen, sind „Angriffe gegen die Al-Aqsa“.

Offizielle UNRWA-Vertreter (Westler) posierten mit einer großen Landkarte des „arabischen Palästina“ – auf der es kein Israel gibt. Geschehen bei der Vorstellung eines UNRWA-Projektes im Libanon, das von Deutschland finanziert wird.

Heckmeck:
- Die Fatah sagt, sie sei nicht gegen den Landtausch-Deal aus dem arabischen „Friedens“-Vorschlag. Im Übrigen machen sie jetzt Kerry und die Israelis dafür verantwortlich, wenn es keine neuen Verhandlungen geht. Von ihren Forderungen – Israel muss die Ergebnisse vorab anerkennen, die die Araber diktieren – rücken sie allerdings nicht ab.

Dienstag, 14.05.2013:

Beim Friedensvertragspartner: Ein ägyptischer Prediger fordert Allah auf die Juden auszulöschen. (HRW, Amnesty schweigen.)

Mittwoch, 15.05.2013:

Putin: He Israel, ihr müsst dafür sorgen, dass es keine Eskalation in Syrien gibt. (Auch wenn das heißt, dass die Hisbollah und andere Terroristen Waffen zur Vernichtung Israels in die Finger bekommen – also wie üblich: Hey, ihr Juden, ihr müsst schon zulassen, dass die Antisemiten und Judenmörder die Mittel bekommen, euch zu vernichten!)

Es sieht so aus, als habe der Iran Syriens Assad überzeugt, die Hisbollah von syrischem Territorium aus Israel angreifen zu lassen.

Oh-oh: Ungenannte israelische Offizielle haben der Presse eine nie da gewesene Nachricht an Syrien vermittelt: Gegen Waffenlieferungen an Terroristen wird Israel weiter vorgehen. Und das Regime Assad wird gestürzt, wenn es wegen solcher Angriffe gegen Israel zurückschlägt. Diese Botschaft sei an Damaskus geleitet worden, kurz nachdem auf dem Hermon syrische Granaten einschlugen.

Eine Stellung der UNIFIL im Libanon wurde überrannt, die „Friedensschützer“ gekidnappt, Munition und Ausrüstung gestohlen. Die UNIFIL-Soldaten wurden später freigelassen.

Eine israelische Organisation will über Fußball für Zusammenleben werben. Einige arabische Jugendliche nahmen dabei an einem Fußballturnier in Holon teil. Diese Jugendlichen werden jetzt von der Fatah bedroht – „Normalisierung“ ist verboten. Die Fatahführung verurteilte die Veranstaltung als „seltsam“ und warf den Teilnehmern vor, sie würden ignorieren, dass Israel das Prinzip der Koexistenz nicht akzeptieren würde. (Wie war das noch: Die lügenden Charakterschweine werfen Israel – wahrheitswidrig – immer gerne vor, was sie selbst praktizieren.)

Heckmeck:
- Der Superpräsi versprach am Montag seine Macht zu nutzen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der PA herbeizuführen. Auf beiden Seiten gäbe es ein starkes Verlangen nach Frieden. Die Chance müsse genutzt werden. (Hm, mit zwei Dritteln der PalAraber als Befürworter von Judenmord ist diese Einschätzung wohl etwas daneben. Und mit der permanenten Hetze in der PA ist das wohl noch stärker so.)

Donnerstag, 16.05.2013:

Eine bisher unbekannte Palästinensergruppe beansprucht die Raketenschüsse auf den Golan für sich (damit sind die Mörsergranaten am Hermon gemeint). Israel vertritt die Meinung, dass die Mörser bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Rebellen geschossen wurden.

Freitag, 17.05.2013:

Das soll wohl so richtig provozieren: Die israelisch-arabische Stadt Sakhnin soll vorhaben zwei Straßen nach zwei mörderischen Erzfeinden Israels zu benennen: Yassir Arafat und Gamal Abdel Nasser.

Die Lügenminister des Äußeren von Ägypten, Libyen und Libanon forderten zusammen mit einer PalAraber-Delegation die UNO auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Siedler würden ständig die heiligen Stätten der Muslime und Christen in Jerusalem angreifen.

Der Kommandeur der Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden wurde vom Obersten Revolutionsführer Ali Khamenei nach Syrien geschickt, um den Kampf gegen Israel über Syrien zu managen. Dazu soll er die Hisbollah- und PalAraber-Kräfte beobachten, die Assad gegenüber loyal sind.

Heckmeck:
- Mit Realismus hat das wohl nichts zu tun: Ban Ki-moon unterstützt die US-„Friedenbemühungen“ und ist voller Hoffnung, dass die derzeitigen Anstrengungen bald zur Formulierung einer echten Friedensinitiative führen.
- Da darf die Westerwave natürlich nicht fehlen und sieht auch „ein Fenster der Gelegenheit“ im Friedensprozess. Wenigstens gesteht er Israel das Recht zu sich zu verteidigen.
- Erdoğan in Washington: Hamas ist für Friedensgespräche unerlässlich. Na, dann mal los. Bring sie hin, ErdoWAHN! (Ach ja: Israel muss auf die Linien von 1967 zurück – gleich!)

Samstag, 18.05.2013:

Ach, es könnte ja alles so schön sein: Netanyahu muss zwischen Frieden und Siedlungen wählen, ließ Mahmud Abbas aus Kairo zum Abschluss seiner Ägyptenreise wissen. Israel könne ja schließlich die Siedlungen ganz einfach verlassen, wie es das im Sinai auch getan habe. Abu Mazen sagt nur eins nicht: Bevor Israel aus dem Sinai abzog hatte es einen Friedensvertrag mit Ägypten – ausgehandelt, nicht von Terroristen diktiert!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.05.2013)

11. Mai 2013 um 21:29 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.05.2013:

Der letzte israelische Luftangriff auf Hisbollah-Waffennachschub wird von Syrien als „Kriegserklärung“ bezeichnet. Was soll das heißen, wenn das Land sich noch nie in etwas anderem als einem Kriegszustand mit Israel befunden hat? Außerdem soll der Angriff beweisen, dass Israel mit den Rebellen unter einer Decke stecke.
Auch die Arabische Liga wird auf einmal in Sachen Syrien aktiv: Die UNO soll die „israelische Aggression“ stoppen. Und Ägypten legt noch nach: Der israelische Angriff bedroht die Sicherheit und Stabilität in der Region. (Die Aufrüstung der Hisbollah nicht????)

Schaut mal, wer noch „den Angriff“ Israels verurteilt: die „Rebellen“! Das würde die Aufmerksamkeit von Massakern der Regierungstruppen ablenken.

Syrien soll wegen des Angriffs jetzt Raketen auf Israel ausgerichtet haben. (Ist das neu?)

Die israelischen Botschaften sind weltweit in Alarmbereitschaft gegangen, weil Racheakte der Hisbollah befürchtet werden.

Ein Jugendlicher (Israeli) verteilte an der Tapuach-Kreuzung Flugblätter – dort, wo letzte Woche ein fünffacher Vater ermordet wurde. Er wurde verhaftet. Hm…

Heckmeck:
- Khaled Meschaal hat schonmal angekündigt, dass die neuesten Friedensversuche der USA fehlschlagen werden.

Montag, 06.05.2013:

Der Iran droht Israel wegen Syrien: Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben und Tel Aviv eine vernichtende Antwort erhalten.

Wegen der Spannungen – vor allem in Sachen Syrien – wird Israel ein Großmanöver im Norden des Landes deutlich kleiner ausfallen lassen.

Die PalAraber haben es vorgemacht, die Hisbollah und der Libanon haben es nachgemacht, jetzt machen die Syrer es natürlich auch: Sie behaupten, Israel haben Uran-Munition eingesetzt. Macht die Lüge nicht wahrer, aber die Israelhasser haben wieder Propagandamunition.

Dienstag, 07.05.2013:

Eine Bilanz der Terroristen: Vom 23. bis 30. April: 119 Fälle von Angriffen mit Steinen, 18 Vorfälle mit Brandbomben, neben reichlich Verletzten auch ein ermordeter Israeli.

Ein Aktivist des Likud wurde von der Polizei wegen seines T-Shirts befragt, auf dem „Feiglin“ stand (ein Knessteabgeordneter, dem verboten wird den Tempelberg zu betreten). Die Polizei forderte den Mann auf das T-Shirt auf links gedreht zu tragen „um Provokationen zu vermeiden“. Er fragt im Gegenzug: „Wie können sie dann diese muslimischen Antiisrael-Banner tolerieren, die überall auf dem Tempelberg zu sehen sind?“ Als wenn das keine Provokation ist. Aber anscheinend dürfen nur die Juden nicht provozieren.

Es heißt, Netanyahu habe den Wohnungsbauminister angewiesen bis Juni alle Bauprojekte in Judäa und Samaria einzufrieren.

Heckmeck:
- Abbas ist im Land. Netanyahu ist auf Staatsbesuch. Da wollen die Chinesen jetzt auch mal die Friedensengel geben. Und so haben sie Abbas einen „Friedensplan“ gezeigt: „Grenzen von 1967“ (mit „Jerusalem“ als Palästinenser-Hauptstadt), Israels Existenzrecht und Verhandlungen sind Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern. Ende der Siedlungsaktivitäten, der Gewalt gegen (arabische) Zivilisten, der Blockade des Gazastreifens; auf eine „Lösung“ für die arabischen Gefangenen wird gedrängt – alles „notwendige Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“. Mit anderen Worten: Die Israelis haben Vorleistungen zu bringen, das Ergebnis wird vorweggenommen und die Terroristen bekommen ihren Willen.

Mittwoch, 08.05.2013:

Hochrangiger PA-Vertreter: Wir ehren den heldenhaften Kämpfer,… der den Siedler tötete. Segen den Brüsten, die ihn nährten.“ [Über den Mörder von Evyatar Borovsky an einer Bushaltestelle.]
Jibril Rajoub: „Ich schwöre, hätten wir eine Atombombe, wir hätten sie heute Morgen eingesetzt.“

Jibril Rajoub findet übrigens weitere klare Worte: „Israel ist der Hauptfeind der Araber und Muslime, Widerstand in allen Formen weiterhin die Strategie“ seiner Organisation – der Fatah. Friedenspartner eben.

Friedensvertragspartner: Das Parlament von Jordanien verlangte in einer Abstimmung die Vertreibung des israelischen Botschafters aus Amman und die sofortige Abberufung des jordanischen Botschafters in Israel. Als Begründung wird „Israels Handeln an den heiligen Stätten des Islam und des Christentums in Jerusalem“ angeführt. Es passt den Herrschaften also nicht, dass Israel diese heiligen Stätten schützt und allen zugänglich macht?

Die Hamas feiert den 10. Jahrestag eines Selbstmord-Bombenanschlags in Rishon LeZion, bei dem 16 Menschen ermordet und 55 verletzt wurden (10 davon schwebten in Lebensgefahr). Frau Roth sollte sich bitte mal umsehen, wo die „moderaten Elemente“ der Hamas sind, die das nicht gut finden.

Donnerstag, 09.05.2013:

Der ägyptische Hassprediger Yusuf al-Qaradawi ist im Gazastreifen und hetzt: Israel hat kein Recht zu existieren. Es gab nie einen jüdischen Staat auf diesem Land.

Jordanische Sicherheitskräfte mussten „Demonstranten“ davon abhalten gewaltsam in die israelische Botschaft in Amman einzudringen.

Für Beit El wurde der Neubau von 296 Wohneinheiten genehmigt. Die PA geifert, das würde den Friedensprozess vernichten. (Welchen Friedensprozess?)

Hassan Nasrallah schwört, dass sein Terrortruppe „den besetzten syrischen Golan befreien“ wird.

Heckmeck:
- Der chinesische Premierminister hat Netanyahu aufgefordert die Hindernisse für den Wiederbeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern beiseite zu räumen. (Es ist nicht bekannt, dass Mahmud Abbas ähnlich angegangen wurde.)

Samstag, 11.05.2013:

Oh ja, es gibt nichts Wichtigeres: Baroness Ashton ist schwer besorgt, dass Israel Wohnungen baut. Sich zur Ermordung von Evyatar Borovsky und der Erhebung seines Mörders zum Helden durch Mahmud Abbas hat sie bisher unterlassen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten veranstaltete eine Anti-Israel-Demonstration: „Das Volk will die Vernichtung Israels“.

Umfrage bei den „Palästinensern“: 45% glauben, Terror sei der beste Weg zum eigenen Staat. Das sind dreimal so viele, wie glauben, dass Verhandlungen am besten zum eigenen Staat führen. 22% sind für eine Kombination aus Terror und Verhandlungen. Das macht zwei Drittel der Araber in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zu Terror-Befürwortern. Aber der Frieden steht vor der Tür, sobald Israel den Forderungen der Terroristen nachgibt!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)

4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 28.04.2013:

Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.

Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.

Dienstag, 29.04.2013:

Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.

Mittwoch, 30.04.2013:

Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)

Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin  Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!

Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.

Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.

Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:

Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!

Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)

Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.

Freitag, 03.05.2013:

Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.

Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.

Samstag, 04.05.2013:

Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.

Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)

Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.03.2013)

9. März 2013 um 23:18 | Veröffentlicht in Islamstaaten, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 03.03.2013:

Assad: Wir werden gegen Israel zurückschlagen. Ja, auch da steht der Frieden unmittelbar bevor, wenn nur die bösen Juden endlich wollten, nicht wahr?

Montag, 04.03.2013:

Die Lügenbolzen von der Al-Aqsa-Stiftung behaupten, am Sonntag habe eine israelische Soldatin Frauen, die den Koran studierten, vertreiben wollen und dabei einen Koran durch die Gegend getreten. Die angeblichen Beweisfotos und -videos können das nicht ansatzweise belegen.

Der Shin Bet berichtet, dass die Zahl der Terroranschläge im Februar signifikant angestiegen ist.

Mittwoch, 06.03.2013:

Fast untergegangen: Schon am 23. Februar wurde im Gazastreifen eine Rakete gestartet, die aber noch am Abschussort explodierte. Das erklärt vielleicht, wieso Israel nach den beiden Raketen vom 26. Februar den Übergang Kerem Shalom für sechs Tage schloss – es war nicht der erste Angriff(sversuch) der Terroristen nach der Operatoin Amud Anan und die IDF wollte eine stärkere Botschaft nach Gaza schicken, dass der Rückfall auf den Status quo gelegentlicher Raketen inakzeptabel ist.

Auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan sind offensichtlich Al-Qaida-Kämpfer aktiv und studieren die Patrouille der IDF. Außerdem sind sie schwer bewaffnet. Nur eine Frage der Zeit, bis sie anfangen auf Israel zu schießen? (Und nach Aussage von John Kerry bekommen die syrischen Rebellen – also auch die Al-Qaida – von den USA Waffen.)

Die Bürger Israels erhalten wieder Reisewarnungen. Der Sinai, die Türkei und Tunesien sind besonders gefährliche Regionen, wo Hisbollah und Iran verstärkt versuchen wollen Israelis zu entführen oder zu töten.

Donnerstag, 07.03.2013:

Ja, der Frieden ist in greifbarer Nähe: Ägypten hat die Hamas nie aufgefordert ihren „bewaffneten Kampf“ gegen Israel aufzugeben, ließen die Terroristen wissen.

Freitag, 08.03.2013:

Die IDF übt für den nächsten Krieg mit der Hisbollah.

Samstag, 09.03.2013:

Liebesgrüße aus dem Iran: „Der Countdown zum Angriff auf Israel hat begonnen – mit der Hoffnung es komplett vom Planeten auszumerzen.“

Heckmeck:
- König Abdallah von Jordanien hat große Hoffnung, dass Obamas Besuch in Israel den Friedensprozess wieder in Gang bringt. Hm, dazu müsste er den Terroristen klar machen, dass sie nichts zu erwarten haben, wenn sie nicht endlich auch mal was für den Frieden tun statt sich zu verweigern und zu morden, oder?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.02.2013)

10. Februar 2013 um 11:04 | Veröffentlicht in Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 03.02.2013:

Die PA bemüht sich darum, dass der Chef der Terrororganisation DFLP, seinen Wohnsitz in der „Westbank“ nimmt. Israel soll das genehmigen, fordert die Fatah.

Eine libanesische Internetseite sagt, israelische Kampfjets hätten „Scheinangriffe“ über Bereichen des Südlibanon geflogen.

Während aus Syrien eine Nachricht kommt, dass Assad sich für den israelischen Angriff wohl nicht rächen will, tönt es aus Teheran um so stärker: Die Mullahs wollen Israel wegen des Angriffs von den Syrern ins Koma schlagen lassen. Und dann legt Assad doch noch nach: Sein Militär sei bereit sich „jeder Aggression zu stellen“.

Montag, 04.02.2013:

Libanesische Quellen behaupteten gestern, dass Israel Scheinangriffe im südlichen Libanon geflogen habe. Jetzt wird der Luftwaffe eine Explosion östlich von Tyrus in die Schuhe geschoben, wovon aber offenbar selbst Al-Manar sagt, dass es Quatsch ist: Die Hisbollah lässt wissen, dass es sich um eine Blendgranate gehandelt habe. Später heißt es von den Terroristen, mit der Explosion sei ein israelisches Spionagegerät zerstört worden.

Die Terror-Mullahs wollen Assad helfen, wenn er gegen Israel „zurückschlägt“.

Heckmeck:
Mahmud Abbas befand gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur, der Nahost-Konflikt könne noch dieses Jahr gelöst werden – wenn denn Israel von der Welt unter Druck gesetzt wird und vor den Maximalforderungen der PLO kapituliert.

Dienstag, 05.02.2013:

Letzte Woche strahlte das Fernsehen der PA mehrfach ein Video aus, mit dem mehrere Terroristen für ihre Judenmorde geehrt wurden.

Mittwoch, 06.02.2013:

Moshe Feiglin (Likud) besuchte den Tempelberg. Eine arabische Organisation lässt wissen, sein Besuch sei ein Einbruch in die und eine Schändung der Al-Aqsa-Moschee.

Aus dem Libanon werden weitere „Scheinangriffe“ israelischer Kampfflugzeuge behauptet.

Heckmeck:
Mohamed Morsi: Es wird keinen regionalen Frieden in der Region geben außer mit einem Palästinenserstaat.

Donnerstag, 07.02.2013:

Der moderate Friedenspartner Mahmud Abbas dankte in Kairo auch dem Terror-Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad für dessen Unterstützung.

Freitag, 08.02.2013:

Heckmeck:
Zypern hat den Status der PLO-Mission auf den einer palästinensischen Botschaft aufgewertet.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.01.2013)

19. Januar 2013 um 22:48 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 13.01.2013:

Die Hamas, sagten arabische Berichte, hat Langstrecken-Raketen getestet (mit etwa der Reichweite der Raketen, die sie im November auf Jerusalem schoss), indem sie sie aus Trainingslagern im ehemaligen Gush Katif aufs Meer hinaus schoss.

Saeb Erekat ließ schon wieder wissen, dass Arafat ermordet wurde, das werde die internationale Untersuchung ergeben. Er deutete an, Israel sei dafür verantwortlich.

Wer wundert sich? Auf einer Fatah-Kundgebung wurde von der Bühne herunter Saddam Hussein als „Märtyrer“ gepriesen.

Eine neue Terrortruppe hat sich im „Flüchtlingslager“ Balata in Nablus gegründet: „Die Armee der Freiheitskämpfer“. Die Gruppe betonte, dass sie Mahmud Abbas unterstützt (dessen Sicherheitskräfte mächtig aktiv waren, ihre illegalen Waffen zu konfiszieren) und nur gegen die Feinde von „Präsident Fatah“ vorgehen wolle.

Heckmeck:
- Jordanien wird Gastgeber für Wiederbelegungsversuche der Friedensgespräche sein, sagte König Abdallah. Die Treffen sollen nächsten Monat in Amman stattfinden.

Montag, 14.01.2013:

Arutz-7 hat ein Video des Angriffs von 200 Arabern auf Yitzhar unter Ausnutzung der Schneefälle am Wochenende.

Herr Ban macht sich wieder mal Sorgen  um israelischen Hausbau. Netanyahu solle den Plan für E-1 stornieren, fordert er. (Die Hetze der PA und die Terroranschläge machen ihm offenbar keine Sorgen.)

Dienstag, 15.01.2013:

Der Iran betreibt auf dem Golan zwei SIGINT-Stationen – Anlagen zur elektronischen Spionage gegen Israel. Anscheinend sollten es noch mehr werden; allerdings scheinen die technischen Möglichkeiten der Mullahs nicht allzu gut zu sein.

Wenn ein Jude – in diesem Fall Avigor Lieberman – ein jüdisches Heiligtum besucht – in diesem Fall den zweitheiligsten Ort des Judentums: die Patriarchenhöhle in Bethlehem – dann ist das nicht nur „Einbruch“, sondern auch die „Schändung einer Moschee“. Natürlich ist diese „Ibrahimi-Moschee“ schon 2000 Jahre länger jüdisches Heiligtum als der Islam existiert. Aber macht nichts, da können wir drüber hinwegsehen.

Passt auch ins (bei uns nicht vermittelte) Bild: Die Mehrheit der PalAraber zieht die Vorgehensweise der Hamas der der Fatah vor, wenn es um die „Beendigung der Besatzung“ geht.

Heckmeck:
- Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte EU-Oberboss Herman von Rompuy, es müsse ein neuer Ansatz zum arabisch-israelischen Konflikt genutzt werden. „Das Hauptziel ist nach all den verschwendeten Jahren die Beendigung der israelischen Besatzung.“ Natürlich. Dass die am Ende des Prozesses stehen müsste, darf genauso wenig gesagt werden wie die Verantwortung der Araber und ihrer Terroristen für den nicht vorhandenen Frieden. (Und übrigens sollte der Herr bitte genau sagen, wie er die „Besatzung“ definiert – soll heißen: für welches Gebiet. Dann wird es erst richtig interessant.)

Mittwoch, 16.01.2013:

Hamas besteht darauf, dass bei einem „Einheits“-Abkommen ihr „militärischer Arm“ bestehen bleibt, egal, wie der sonst aussieht. Der Terror gegen Israel muss schließlich weiter gehen.

Der oberste Gerichtshof hat das Verbot aufgehoben, den illegalen arabischen Außenposten in E-1 zu entfernen.

Donnerstag, 17.01.2013:

Aus Ägypten kommt wieder eine Friedensbotschaft: Im Fernsehen gab ein bekannter muslimischer Kleriker bekannt, es sei sein „Lebenstraum“ den Jihad-Krieg gegen Israel zu führen. Muss ein Islamophober sein, er weiß nicht, dass Jihad nur innere Einkehr ist!

Heckmeck:
- Frankreich:  Präsident Hollande ließ verkünden, dass sein Land nach der Wahl in Israel (im März) einen neuen Friedensplan vorantreiben wird, um beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen. Frankreich betrachte 2013 als Jahr des Abschluss des Friedensprozesses.

Samstag, 19.01.2013:

Natürlich geht es nicht unter den extremsten Lügen: Einer der Top-Assistenten des Terrorfürsten Mahmud Abbas erzählte, sein Boss warnt vor Netanyahus Wahlsieg – dann dürfte Israel zu einem „Apartheid-Regime ähnlich dem des früheren Südafrika“ werden.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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