Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.06.-05.07.2014)

5. Juli 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 29.06.2014:

Terrorbilanz am Vormittag: 50 Raketen wurden allein in den zwei vergangenen Wochen aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen. 12 davon nur an diesem Wochenende.

Die am Freitag von Israel getöteten Terroristen gehörten der ISIS an.

Netanyahu drohte mit einer Ausweitung der Aktionen gegen die Terroristen im Gazastreifen.

Montag, 30.06.2014:

Die Suche ist vorbei. Die drei Jungen wurden gefunden – d.h. ihre Leichen. Einfach auf einem Feld abgeladen, offenbar schon kurz nach der Entführung, halbwegs in einer flachen Mulde verscharrt. Gefesselt.

Die Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Jihad jammert bei Ägypten, es solle helfen die „israelische Aggression“ zu stoppen.
Die Terrorgruppe Hamas wendet sich mit derselben Aufforderung an die Türkei.
(Dabei wäre es so einfach: Hört mit dem Terror auf, dann habt ihr keine Probleme! Aber das wäre dann zu viel verlangt…)

Die Hamas droht wieder: Eine israelische Offensive würde „die Tore der Hölle öffnen“. Ja, für die Terroristen!

Die Volkswiderstandskomitees haben die Verantwortung für Raketen vom Sonntag für sich reklamiert. Und feiert einen feigen Terrormord von 2006.

Dienstag, 01.07.2014:

Die Jammerlappen von der PA jaulen wieder auf: „Kollektivbestrafung!“ Es gibt jedoch keine Verurteilung der Morde an den drei Jugendlichen. Dafür wird der Mord nur in der englischen Meldung der PA-Nachrichtenagentur gemeldet, die arabische Version lässt ihn komplett außen vor.

Abgesehen davon behauptet die Fatah weiter, die Jungs seien „Soldaten“ gewesen.

Der „moderate“ Mustafa Barghouti rechtfertigt den Mord an den drei Jungen.

Der „palästinensische“ „Botschafter“ in Lissabon fordert Terrorismus gegen Israel.

Bisherige Bilanz der Operation „Bruders Hüter“: 1,2 Millionen Schekel Terrorgelder konfisziert, 422 Terroristen festgenommen.

Mittwoch, 02.07.2014:

Der Iran zu den Aktionen wegen der ermordeten Jugendlichen: Empörung wegen der israelischen Invasion gegen friedliche Palästinenser. Allerdings schreibt IRNA auch über die Jungen auch, dass sie entführte und getötet wurden.

Anders die Die PA-Nachrichtenagentur WAFA: der angebliche Mord an israelischen Siedlern, die angeblich verschwunden waren.

Es gibt einzelne Israelis, die – in den sozialen Medien – „Vergeltung“ fordern, darunter auch Soldaten. Diese werden von der IDF verurteilt; Kommandeure sind angewiesen solche Leute herauszugreifen und zu bestrafen.

Die Familie Fraenkel (Verwandte eines der ermordeten Jungen) redet Klartext: Sollte der junge Araber aus Rache oder aus nationalistischen Gründen ermordet worden sein, so ist das nicht besser als der Mord an den drei Juden.

Mahmud Abbas jammert bei Ägypten, es solle (mit anderen Ländern) dafür sorgen, dass Israel nicht militärisch gegen den Gazastreifen vorgeht.

Die USA und Großbritannien nahmen die arabischen Mordversuche bei den Krawallen zum Anlass Israel zu Zurückhaltung aufzurufen. Das US-Außenministerium glaubt den arabischen Gerüchten eines Rachemords.

Donnerstag, 03.07.2014:

Bis auf weiteres wird die Straßenbahn in Jerusalem nur noch bis zum Viertel French Hill fahren; die Strecke von dort bis nach Pisgat Zeev bleibt vorläufig eingestellt. (In diesem Abschnitt hatte es die Krawalle mit Zerstörung der Haltestellen gegeben. Die Schäden an der Bahnstrecke zu reparieren, wird vermutlich einige Wochen bis Monate dauern.)

Die Eltern des ermordeten arabischen Jugendlichen haben widersprüchliche Angaben gemacht. Der Vater sagte u.a., dass ein jüngerer Sohn vor kurzem beinahe von Arabern entführt worden wäre, während die Mutter sagte, dieser Versuch sei von „Siedlern“ unternommen worden; außerdem hatte es am selben Tag von der Familie einen falschen Notruf gegeben. Die Polizei geht immer stärker von einer rein kriminellen Tat aus.

Die IDF hat Verfahren zur Bestrafung von rassistischer Online-Aufhetzung und Rache-Aufrufen durch israelische Soldaten im Zuge der Ermordung der drei israelischen Jugendlichen eingeleitet. Ein Soldat wurde deswegen festgenommen.

Auch der UNO-Sicherheitsrat weiß schon jetzt, dass der Mord an dem arabischen Jugendlichen „offensichtlich“ ein jüdischer Racheakt war und verurteiltes das mit einer Erklärung, die praktisch dieselbe war, wie sie zur Ermordung der drei Israelis ausgegeben wurde.

Die IDF hat ihre Truppen am Gazastreifen sicherheitshalber verstärkt.

Freitag, 04.07.2014:

Der ermordete arabische Junge: Wie sehen die Beweise für eine Täterschaft israelischer Siedler aus? So: Ein Junge wurde in einem Auto entführt. Trugen die Täter Kippa? Nein. Hatten sie Bärte, trugen sie Tzitzit? Nein. Warum Siedler? Sie flohen nach Jerusalem, dann sind sie Siedler.
Fazit: 1. In Jerusalem wohnen keine Araber. 2. Juden in Jerusalem sind „Siedler“.

Nach Tagen Raketenterror und Gegenschlägen hat, berichtet die BBC, die Hamas einer von Ägypten vermittelten Waffenruhe zugestimmt. Allerdings wurden nur wenige Stunden später wieder 2 Mörsergranaten nach Israel geschossen, die in offenem Gelände im Kreis Eschkol einschlugen.

Der US-„Vermittler“ Martin Indyk bezeichnet den „Friedensprozess“ als tot. Er macht „den Siedlungsbau“ dafür verantwortlich. Jahre lang im Geschäft, aber zu blind und dumm, um die Fakten zu sehen…

Die Mutter des ermordeten arabischen Jungen fordert Terror gegen Israel; das sei „palästinensisches Recht“.

Eine (neue?) PA-Gruppe, die sich „Koalition der Intifada-Jugend“ nennt, ruft zu Gewalt gegen in Judäa und Samaria lebende „Siedler“ auf. Die Ankündigung ist mit „Wir werden den Zionisten mit einem Felsen jagen“ und die Jugend wird aufgefordert „das Land zu verbrennen und es zur Hölle unter den Füßen der Eindringlinge zu machen“.

Der ermordete arabische Junge wurde heute beerdigt. Die „Trauernden“ schossen in die Luft und schworen Judenmord. Polizei wurde mit Steinen beworfen und weitere Zusammenstöße provoziert.

Von den Palästinenserführern – auch den „Moderaten“ gibt es Null Aufforderung zu „Zurückhaltung“ an die Araber.

Samstag, 05.07.2014:

Der Palästinensische Islamischer Jihad etikettiert jüdische Zivilisten in Judäa und Samaria als „legitime Ziele“.

Norwegens Außenminister warnt vor einer Eskalation der Lage und sagt, Israel habe die Verantwortung Zurückhaltung zu zeigen. (Ähm: Was tut es denn sonst? Solche „Proteste“ hätten in jedem anderen Land bereits Tote zur Folge. Und warum wird diese Verantwortung nur bei Israel angemahnt, nicht bei den Arabern???)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10.05.2014)

10. Mai 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 04.05.2014:

Die Hamas hat einmal mehr bekräftigt, dass sie Israel niemals anerkennen wird; außerdem wird sie keinerlei Bedingungen des „Nahost-Quartetts“ anerkennen, auch nicht unter einer Einheitsregierung.

Ein Top-Berater des obersten iranischen Revolutionsführers verkündete, man habe in Syrien gewonnen und die „Front verläuft jetzt an der Grenze im südlichen Libanon“ (also der Grenze zu Israel). „Unsere strategische Tiefe hat das Mittelmeer erreicht.“ Das Ganze natürlich begleitet von hämischen Bemerkungen über den Westen und die Zionisten, die angeblich Assads Gegner führen.

Umfrage bei den israelischen Arabern: 24% von ihnen feierten den Unabhängigkeitstag. 58% von ihnen würden Budgetkürzungen für Institutionen befürworten, die die „Nakba“ begehen.

Obamas Außenministerium: „Wir brauchen eine dritte Intifada“ um Israel zu Friedensverhandlungen zu zwingen. Nett…

Montag, 05.05.2014:

Selbst auf dem Höhepunkt der „Friedens“-Gespräche im Dezember 2013 gab der offizielle Fatah-Vertreter Tawfiq Tirawi von sich, dass die Palästinenser sich nicht auf Gewaltverzicht verpflichten würden. Letzte Woche ließ Tirawi wissen, dass „die Zweistaatenlösung nicht existiert“. Er forderte Israels Vernichtung: „Palästina ist Gaza… die Westbank… und Haifa, Jaffa, Akko“ – also ganz Israel ist „Palästina“. Schlüssel für den zukünftigen Erfolg der „Palästinenser“ ist Gewalt, Töten: „Kein Zentimeter Jerusalems wird befreit werden, wenn nicht jedes Korn palästinensischen Bodens mit dem Blut seines mutigen Volkes getränkt wurde.“ Verhandlungen würden Jerusalem nicht „zurück“ bringen.

Hamas und Fatah ehren Sbarro-Selbstmord-Mörder: Die Leiche (bzw. Überreste) des Sbarro-Mörders wurde von der PA unter „militärischen Ehren“ bestattet. Er gehörte den Issedin al-Qassam-Brigaden an.

Arabische und jüdische Jugendliche haben im Norden Israels gemeinsam eine Synagoge renoviert. Sie wollten damit ein Zeichen für Koexistenz setzen.

Hamas-Bildungsfernsehen: In der Kindersendung „Pioniere von morgen“ wurde ein Mädchen im Gespräch geführt und lernte, wenn sie Polizistin wird (ihr Berufswunsch), dann werde sie (endlich) die Möglichkeit haben „alle Juden zu erschießen“.

Nach den fehlgeschlagenen Verhandlungen will der US-Gesandte Martin Indyk seinen Posten aufgeben. Doch erst einmal machte er Israel noch zum Hauptverantwortlichen für das Scheitern.

Muslimische Studenten störten die Gedenkveranstaltung eines Studentenwohnheims der Hebräischen Universität am Tag der Gefallenen und der Terroropfer. Sie brüllten „Allahu Akbar“ und spielten laute arabische Musik. Die wütenden Kommentare einiger jüdischer Studenten auf der Facebookseite des Wohnheims beantworteten arabische Studenten mit boshaften Gegenkommentaren.

Dienstag, 06.05.2014:

Am heutigen Unabhängigkeitstag war die Polizei auf dem Tempelberg freundlicher als sonst. Mehrere Zehntausend Juden besuchten das Plateau; sie wurden gewarnt, dort nicht zu beten, machten es aber trotzdem. Nur 3 Tore auf den Tempelberg waren heute für Muslime geöffnet (sonst sind es 7) und auch das nur über 50-jährige.

Araber hielten in Tiberias (wie jedes Jahr seit 1998) einen „Gegenmarsch“ zum Unabhängigkeitstag, der der „Nakba“ gewidmet ist. Die Polizei musste sicherstellen, dass sie nicht mit den jüdischen Feiernden aneinander gerieten.

Gestern überwies Israel nach Angaben aus Ramallah ca. $100 Millionen an die PA; das sind etwa zwei Drittel des PA-Budgets. Israelische Kontakte konnten für Kommentare nicht erreicht werden – die Regierung hatte angekündigt die Überweisungen zu stoppen.

Mittwoch, 07.05.2014:

Das „Geschenk“ der Hamas zum israelischen Unabhängigkeitstag: ein Video, das zum Völkermord an den Israelis auffordert. (Inzwischen ist das Video mit englischen Untertiteln versehen worden.)

Heute kam eine US-Delegation, angeführt von Obamas nationaler Sicherheitsberaterin Susan Rice, nach Israel; sie soll die strategischen Gespräche zwischen Israel und der PA voran bringen. (Hatte es in Washington nicht gerade erst geheißen, eine „Pause“ sei angebracht?)

Die israelische Regierung hat dem Weißen Haus einen Protestbrief in Sachen Verantwortung für das Ende der Gespräche übergeben. Darin wird dokumentiert, wie Mahmud Abbas schon Wochen vor der israelischen Entscheidung das vierte und letzte Los inhaftierter Terroristen nicht freizulassen, plante die Gespräche zu beenden und die „internationale Gemeinschaft“ gegen Israel zu benutzen.

Der Rabbiner der Westmauer beklagt, dass zwar israelische Führungspersönlichkeiten Schändungen muslimischer Stätten (bzw. Schändungen von Stätten aller anderen heiligen Stätten) verurteilen, muslimische Führungspersönlichkeiten sich nicht dazu aufraffen, das umgekehrt auch zu tun.

Eine Umfrage ergab, dass 68% der israelischen Juden die Beendigung der Gespräche mit den Terroristen befürworten. 57,5% sind der Meinung, dass der Hamas-Fatah-Deal für Israel gefährlich ist. 56% finden, dass Barack Obama falsch liegt, wenn er die Schuld bei Israel sucht.

Die Hamas hat im Gazastreifen zwei angebliche Kollaborateure mit Israel hingerichtet.

Donnerstag, 08.05.2014:

Der griechisch-orthodoxe Priester Vater Gabriel Nadaf ist ein pro-israelischer Mann und tritt dafür ein, dass auch Christen in der IDF dienen können. Das hat seinen Oberen offenbar nicht gefallen und sie haben ihn jetzt – ohne Anhörung – von seinem Posten in Nazareth entlassen.

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar an die Juden: Ihr habt keinen Anspruch auf die Kotel oder den Tempelberg. „Egal, wie sehr die Zionisten versuchen die Geschichte zu fälschen, sie werden keinen Erfolg haben. Die Juden haben keinerlei Recht an der Al-Aqsa-Moschee oder der Al-Buraq-Mauer und es gibt hierzu kein Statut, das Grenzen setzt.“

Heckmeck:
Nabil Sha’at von der PLO (und Vertrauter von Mahmud Abbas) behauptet, man sei an der Erneuerung der Gespräche mit Israel interessiert. Dabei gibt er als Vorbedingungen an: Die Palästinenser können ihre Grenzen bestimmen und die „Flüchtlinge“ müssen nach Israel „zurück“.
Auch Abbas lässt seine Bedingungen für eine Rückkehr zu den Gesprächen wissen: Freilassung des vierten Loses der inhaftierten Terroristen und kompletter Baustopp in den Siedlungen innerhalb von drei Monaten. Er selbst habe nicht vor die PA aufzulösen, aber Israel könne das gerne tun.
Saeb Erekat kann sich da nicht lumpen lassen und muss auch seinen Senf dazu geben: Israels „Apartheid“ sei schlimmer als die Südafrikas und Netanyahu habe verhindert, dass Peres ein Friedensabkommen mit den Terroristen arrangieren kann.

Freitag, 09.05.2014:

Martin Indyk drischt weiter auf Israel ein. Er sagt zwar, dass „beide Seiten“ seien bösen Willens schuldig und „nicht ernsthaft“, was den Frieden angeht. Aber: „Israel torpedierte die Gespräche gezielt.“ Mit den Siedlungen. Ansonsten findet er aber, dass der „Friedensprozess“ nicht „tot“ sei. (Warum gibt er dann auf?)

Wundert sich jemand, dass Tzipi Livni Indyk nachplappert, dass die Siedlungsaktivitäten für die Verhandlungen schädlich sind?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Noch was zur Verhältnismäßigkeit

6. April 2014 um 12:40 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam, Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook:

Aus dem Kommentar der einstellenden Nutzerin:

Vom Westen die Freiheit fordern, Uran anreichern zu dürfen (wohlgemerkt für “friedliche” Zwecke wie Atomwaffen). Aber selber jedes noch so kleine “Vergehen gegen den Koran” auf’s Härteste bestrafen!

Iran-insultsEine britische Frau ist im Iran wegen „Beleidigung des Islam“ festgenommen worden…
Ist es nicht an der Zeit, dass wir in Britannien dasselbe mit Muslimen machen, die uns beleidigen?

Iranische Raketen in Syrien

28. Februar 2014 um 11:41 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Medien+Nahost, Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 27. Februar 2014

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.02.2014)

8. Februar 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Israel, Jerusalem, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 02.02.2014:

Liebesgrüße aus Teheran: „Wir werden den Zionisten keine Luft zum Atmen lassen.“

Ein Araber hat bei YouTube ein Video eingestellt, das Araber zeigt, wie sie Soldaten mit Steinen bewerfen und sich ihnen bedrohlich nähern. Die Soldaten halten sich zurück, bis ihr Kommandeur offensichtlich zu große Gefahr für Leib und Leben seiner Truppe wahrnimmt und Schießbefehl gibt. Es ist nicht klar, ob sie scharf oder mit Gummingeschossen schießen und ob sie in die Luft schießen oder auf die Araber. Klar ist aber: Aggressiv sind die Araber (und anscheinend mächtig stolz drauf).^

Da hat er wohl recht: Netanyahu sagte, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Israel wird die Haltung der PalAraber nur verhärten. Klar, die sehen ihre Position dadurch gestärkt, weil die Israels geschwächt wird – und das lässt sie vom Sieg träumen.

Der jordanische Außenminister tönte im Parlament in Amman, dass sein Staat keine Verletzung des „palästinensischen“ „Rückkehrrechts“ hinnehmen wird. Herr Kerry, hören Sie?

Heckmeck:
– Da Yassir Abed Rabbo den Kerry-Plan als „israelisch“ abgelehnt hat, droht Jibril Rajub mit der Wiederaufnahme des Terrors.

Montag, 03.02.2014:

Mahmud Abbas hat sich für eine NATO-Präsenz im Jordantal ausgesprochen. Klar, das wollen die Terroristen immer, westliche Truppen sind ein prima Schutzschild für die eigenen Aktivitäten. Und die Erfahrung lehrt, dass die Araber damit gut fahren – die Terroristen werden geschützt, Israel wird angegriffen (verbal wie physisch) und die angeblichen Friedensbedingungen ad absurdum geführt.

Die PalAraber behaupten wieder, Siedler hätten Olivensetzlinge zerstört – gleich 1.700 davon. (Times of Israel hat keine kritische Haltung zu solchen Vorwürfen – bei denen kommt nicht vor, dass – wie des Öfteren schon gezeigt und bewiesenAraber den Vandalismus vortäuschen oder selbst veranstalteten. Die Meldung kann stimmen, muss aber nicht.)

Die Irren von der PA haben wieder zugeschlagen. Sie behaupten, weil Kerry Abbas warnte, er werde dasselbe Schicksal haben wie Abbas (was dessen Fehlschläge bei der Verwirklichung der Eigenstaatlichkeit meinen dürfte), „interpretieren“ die Terroristen das so: Das beweise, dass Israel von den USA grünes Licht für die Ermordung Arafats bekam und diesen dann umgebracht habe – und jetzt droht Kerry damit, auch Abbas umbringen zu lassen. Deshalb wollen sie Kerry sogar vom Internationalen Gerichtshof verklagt wissen.
Das Sahnehäubchen kommt noch: „Wenn das stimmt, dann ebnet Kerrys Drohung den Weg dafür ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, weil er das Leben eines gewählten palästinensischen Präsidenten bedroht hat.“ Der Mann ist nicht „Präsident“, sondern Vorsitzender der PA. Und er ist nicht gewählt, seine Amtszeit endete 2009!

Heckmeck:
Recht hat er: Netanyahu sagte, es sei absurd von Abbas, selbst Anerkennung (eines Palästinenserstaates) zu verlangen, aber keine Anerkennung (Israels) geben zu wollen.
Der EU-Botschafter in Israel droht wieder: Wenn die Friedensgespräche zusammenbrechen, wird der jüdische Staat isoliert werden und private Unternehmen werden den Druck auf den jüdischen Staat anführen. Ein Scheitern der „Friedens“-Gespräche wird also vorab nur den Israelis in die Schuhe geschoben. Super, EU! Voll unparteiisch!

Dienstag, 04.02.2014:

Saeb Erekat lässt wieder wissen, dass es bislang keine Fortschritte bei den Verhandlungen mit Israel gibt.

Das PA-Fernsehen strahlte Interviews mit Schülerinnen einer nach einer Terroristin benannten Schule aus. Die Schülerinnen glühen danach, der Namenspatronin ihrer Schule nachzueifern.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat gedroht „jede Vereinbarung zu zerstören, die die zionistische Besatzung legitimiert“.

37% der von den Terroristen im Januar auf Israel geschossenen Raketen schlugen noch vor Überquerung des Grenzzauns ein – also im Gazastreifen – oder explodierten schon beim Start.

Mittwoch, 05.02.2014:

Minister Yuval Steinitz lehnte im Namen der israelischen Regierung eine Kommission aus Israelis, Amerikanern und PalArabern ab, die die „fortgesetzte Hetze der PA“ besprechen sollte. Steinitz: „Wenn es ihnen ernst damit ist, dann sollten sie einfach damit aufhören.“

Der „Friedenspartner“: Saeb Erekat nannte das „israelische Regime“ „rassistisch“ und forderte, es müsse bestraft werden. Anlass war anscheinend eine hitzige Auseinandersetzung mit Tzipi Livni und dass sie darauf bestand, dass die Araber Israel anerkennen müssen. (Und dann folgte wieder die ganze verlogene Litanei, dass Israel die „Palästinenser“ vertrieben habe, blablabla…)

4 Araber aus „Ost“-Jerusalem wurden angeklagt, weil sie planten einen Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft zu verüben; dazu wollten sie sich als hareidische Juden verkleiden und bei der Feier mit Schusswaffen möglichst viele Opfer verursachen.

Die „Friedenspartner“: Die Fatah weist auf ihrer Facebook-Seite Eltern an ihre Kinder für den Terror zu erziehen.

Wegen der starken Zunahme von gewalttätigen Vorfällen dürfen israelische Minister die Straße 443 entlang den PA-Gebieten nicht mehr benutzen – zu gefährlich.

Donnerstag, 06.02.2014:

Bilanz Januar 2014: Es gab 468 Vorfälle, in denen mit Steinen geworfen wurde, 121 Angriffe mit Brandsätzen; 2 Angriffe mit Schusswaffen; 14 Israelis wurden in Judäa und Samaria verletzt, 30 Messer wurden konfisziert, 5 Sprengsätze wurden beschlagnahmt, ebenso 19 Schusswaffen.

Wegen arabischer Drohungen mit Krawallen sperrte die Polizei erneut den Tempelberg für Juden.

Friedensgrüße aus Teheran: „Nur Krieg kann Palästina befreien.“

Baroness Ashton weist Israel an, die Baupläne für Jerusalem zu streichen, weil diese „ein binationales Jerusalem gefährden“.

Freitag, 07.02.2014:

Fünfte Kolonne: In einer von ihnen angestrengten Ausschuss-Sitzung tönten arabische Abgeordnete – unterstützt von einer Meretz-Abgeordneten – davon, dass Galiläa nicht jüdisch sei, von Israel judaisiert werde und „jüdische Siedlungen“ in der Absicht das Land zu rauben gebaut würden.

Etwas Statistik: Etwa 1% des Terrors wird von der PA gestoppt/verhindert – 99% durch israelische Sicherheitskräfte. (Die PA will Frieden!)

Der Friedenspartner: Tzipi Livni hatte Mahmud Abbas darauf aufmerksam gemacht, dass er Konsequenzen tragen müsse, wenn er die Friedensgespräche scheitern lasse. Was macht der darauf? Seine Medien und Sprachrohre kreischen daraufhin jetzt: Tzipi Livni ermordete einen iranischen Atomwissenschaftler mit Gift. Ihre Drohungen gegen Mahmud Abbas müssen ernst genommen werden. Ihre Äußerungen müssen als offizielle Drohungen betrachtet werden und machen sie zu einer Partei, mit der nicht verhandelt werden kann.

Moderatere Mullahs: Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani nutzte die Feier zur Einsetzung der neuen tunesischen Verfassung, um Israel als „Krebsgeschwür in der Region“ zu bezeichnen.

Jordanische Parlamentarier zitieren religiöse Quellen zum „Beweis“, dass den „Palästinensern“ das ganze Land Israel gehört, eine Aussöhnung mit den „hinterlistigen Juden“ unmöglich ist.

Heckmeck:
William Hague, britischer Außenminister, warnt: Wenn es keinen Friedensschluss gibt, würde das zu „furchtbaren Konsequenzen“ für beide Seiten führen. Es werde beträchtlichen internationalen Druck auf Israel geben. Das passt wieder – warum keinen auf die Terroristen?????

Samstag, 08.02.2014:

Heckmeck:
Vollhonk: Ehud Olmert forderte Netanyahu auf das Vertrauen mit Mahmud Abbas wieder aufzubauen. Die Bedingungen des Premierminister seien „riesig weit davon entfernt“ eine Grundlage für Frieden darzustellen. Solche Kritik kommt Olmert bezüglich der PalAraber nicht über die Lippen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.01.2013)

11. Januar 2014 um 23:00 | Veröffentlicht in Araber, Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.01.2014:

Heckmeck:
– Geheimdienstminister Steinitz sagte im Radio, dass Israel die US-Vorschläge für das Jordantal ablehnt.
Derweil giftet die PA wieder, Israel haben der Freilassung arabisch-israelischer Terroristen zugestimmt, was die israelische Regierung kategorisch bestreitet.
Tzipi Livni betrachtet die PA-Hetze gegen Israel als Ansporn eine Einigung mit der PA zu erzielen!
Ob der Ketchup-Gatte jetzt begreift, was Sache ist? In Jordanien wurde ihm von einem Parlamentsabgeordneten entgegengehalten, dass man dort das „Komplott gegen die Interessen der Jordanier und der Palästinenser“ nicht akzeptiert. Dieses „Komplott“ sind die Vorschläge des Blindfisches für eine „Friedensregelung“.
Scheint nicht so – er kam aus Amman und Riyadh zurück nach Jerusalem und scheint von dort Unterstützung zu erhalten.

Montag, 06.01.2014:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 9 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
In den südlichen Hebronbergen griffen 10 Araber 4 jüdische Wanderer mit Knüppeln und Metallstangen an; 3 Juden wurden verletzt. (Andere Berichte sagen, die Juden waren Hirten.)
Bei Qalqilya wurde ein israelisches Auto mit einem Molotowcocktail beworfen.
Im Kreis Eshkol wurden Überreste einer Rakete aus dem Gazastreifen gefunden, die am Morgen geschossen wurde.
– 8 Fahrzeuge in Safed wurden mit Hakenkreuzen besprüht.
Bei Ariel wurde ein israelisches Auto mit Brandsätzen beworfen.
Bei Bethlehem warfen Araber einen Molotowcocktail auf einen IDF-Posten.
Am Rahelgrab wurde ein Rohrbombe gezündet, eine Person leicht verletzt.

Es sieht so aus, als würde die Hisbollah Raketen in Einzelteilen aus Syrien in den Libanon schmuggeln, um sie gegen Israel zu stationieren. Dazu gehören auch gelenkte Flugkörper zum Einsatz gegen z.B. Schiffe.

Die PA lässt ihr Fernsehen den Kindern wieder mal einhämmern: Tiberias, Akko, Haifa, Jaffa sind alles palästinensische Städte – ganz Israel ist Palästina.

Heckmeck:
Die PA outet sich wieder und keiner will es mitkriegen: Abbas Zaki sagte in einem Interview mit dem syrischen Fernsehen: Jede Vereinbarung mit Israel ist nur der erste Schritt zur Auslöschung Israels. Jeder von den USA vermittelte Handel sei unzulänglich, weil Israel nur Judäa und Samaria aufgeben müsste. Der angestrebte Staat in den „Grenzen von 1967“ sei zwar Ziel, aber danach ginge es weiter, man müsse in Phase vorgehen (irgendjemand jemals was vom Stufenplan gehört?). Ziel ist und bleibt die Vernichtung des jüdischen Staates.
– Die berechtigte Frage eines israelischen Abgeordneten: Wie kann man mit einer Gruppe Frieden schließen, Hitler verehren? „Wie können die Linken ernsthaft behaupten die Palästinenser seien bereit Frieden zu schließen? Wie können die USA das behaupten? Wenn das Fernsehprogramm sich unwiderstehlich an Kinder richtet und überwiegend das Verschwinden Israels und des jüdischen Volks vermittelt, warum um alles in der Welt sollen wir weiter mit genau dem Gremium verhandeln, das seine eigenen Kinder mit dieser boshaften Propaganda vergiftet?“

Dienstag, 07.12.2013:

Fatah-Terroristen mit Sprengstoffgürtel zeigen den Hitlergruß. Friedenspartner!

Heckmeck:
Diplomatische Quellen in Israel beschuldigen John Kerry Israel erpressen zu wollen. Er stecke hinter der Welle europäischer Boykottdrohungen, die er als Druckmittel verwenden will, sollten die „Friedensgespräche“ scheitern.

Mittwoch, 08.01.2014:

Abbas-Sprecher Nabil Abu Rudeineh beschuldigte Israel heute, es sabotiere die Friedensgespräche durch die Bekanntgabe von Bauplänen für Judäa und Samaria. Und die Feststellungen Netanyahus, dass die PA antijüdische und antiisraelische Hetze betreibt, befand er für „logisch inakzeptabel“. (Natürlich, Fakten sind unlogisch und Hetze ist keine…)

Donnerstag, 09.01.2014:

In der „Westbank“ sollte in einem Hotel ein Treffen israelischer und arabischer Friedensaktivisten stattfinden. 35 Israelis und 50 Araber versammelten sich. Das Treffen wurde aber sehr schnell abgebrochen, weil sich ein Mob versammelte, der die Scheiben einwarf. Die Lage eskalierte so, dass die Israelis von PA-Polizei durch die Hintertür evakuiert werden mussten. Die „Protestler“ wollten auf jeden Fall verhindern, dass „Normalisierung“ mit Israelis stattfindet. Ein Teilnehmer der Israelis äußerte Verständnis für die Randale.

Freitag, 10.01.2014:

Jordanien mischt sich ein: Das Königreich soll nicht nur starke Bedenken (um nicht zu sagen: Widerwillen) gegen eine Kontrolle seiner Grenze zu „Palästina“ durch die PA haben, sondern besteht auch auf einer „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ bestehen – also rund 70% seiner Bevölkerung sollen nach Israel und „Palästina“ abwandern.

Friedensbotschaft: Der Iran lässt (wieder mal) wissen, dass Israel vernichtet werden muss – und dass die Hisbollah die dafür nötigen Raketen schießen wird.

Heckmeck:
Hamas-Politbüromitglied Dr. Mussa Abu Marzuk fordert die PA auf Kerrys Initiative abzulehnen. Sie sollte die Gespräche gar nicht erst wieder aufnehmen. Kerry sei überzeugt, dass es keine Endvereinbarung gebe wird, deshalb ein „Rahmenabkommen“. Das größte Problem sei die Flüchtlingsfrage; außerdem würde Israel als „jüdischer Staat“ anerkannt, was gar nicht geht; und Landtausch ist sowieso nicht akzeptabel.
Aus dem PLO-Exekutivkomitee heißt es, Kerry wolle die Terror-Araber erpressen – er habe impliziert, dass die USA ihre Finanzhilfen an die PA einzustellen und sei außerdem nicht in der Lage die israelische „Expansion“ in der „Westbank“ zu stoppen.

Samstag, 11.01.2014:

Die „Islamische Jihad-Bewegung in Palästina“ wetterte gegen John Kerrys „Friedens“-Plan: der ziele darauf die Rechte der „Palästinenser“ auszulöschen, besonders die in Jerusalem und das „Rückkehrrecht“ der „Flüchtlinge“. Ein Politbüro-Mitglied betonte bei einer Demonstration in Gaza, es gebe Alternativen zu Verhandlungen, die aber echten politischen Willen erforderten.

Hanan Ashrawi giftet: Israel als jüdischen Staat anzuerkennen würde heißen Rassismus zu legalisieren.

Ulrich Sahm schreibt aus Jerusalem, dass Sharon am Montag auf seiner Farm im Negev beerdigt werden soll. Das ist riskant, weil diese in Reichweite der „selbst gebastelten“ Qassam-Raketen liegt und befürchtet wird, dass Terrororganisationen „21 Salutschüsse zu Ehren Sharons“ abgeben werden.

Derweil verteilen die Araber Süßigkeiten und feiern Sharons Tod, als hätten sie ihn umgebracht.
Jibril Rajoub bedauerte, dass Sharon nicht vor den Internationalen Kriminalgerichtshof in Den Haag gestellt wurde, immerhin sei er ein Krimineller und für die Ermordung von Yassir Arafat verantwortlich gewesen.
Human Rights Watch hat auch nichts Positives über Sharon zu sagen.

Der ehemalige Leiter des Shin Bet, Carmi Gillon, kürzte seinen Aufenthalt in Dänemark ab und kehrte vorzeitig nach Israel zurück, nachdem eine Palästinenser-Organisation in Kopenhagen seine Verhaftung beantragte.

Heckmeck:
Mahmud Abbas wieder: Es wird keine Einigung ohne Jerusalem geben.
Und PLO-Sprecher Nabil Abu Rudeineh sagte heute, es werde keine Vereinbarung mit Israel ohne Jerusalem geben. Und zwar genau so, wie die Terroristen Jerusalem wollen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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