Ramadan: Feiertagsunterhaltung für Judenhasser

23. Juli 2013 um 14:43 | Veröffentlicht in Araber, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Muslime | 5 Kommentare
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Petra Marquardt-Bigman, Warped Mirror (Jerusalem Post Blog), 13. Juli 2013

Stellen Sie sich einen Moment lang vor, dass irgendein großer Hollywood-Produzent für die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr mit einer besonderen Geschichte ankäme, die sich der Darstellung der Muslime als verlogene, blutrünstige und völlig bösartige Kreaturen widmet, die völlig zurecht von Christen eines vergangenen Zeitalters bekämpft und getötet werden. Während der Herstellung der Sendung würden die daran beteiligten Leute – wie der Drehbuchautor und die Schauspieler – von den Medien interviewt; sie beschrieben das Projekt mit glühenden Worten und betonten, wie aktuell ihre Geschichtsshow sei, weil die aktuellen Ereignisse bewiesen, dass die Muslime unserer Zeit genauso bösartig seien wie die in der Sendung gezeigten…

Dankenswerterweise ist das ein fast nicht vorstellbares Szenario, doch man muss keine Fantasie haben, um zu wissen, wie jedes auch nur annähernd vergleichbare Projekt in Empfang genommen würde: Vor weniger als einem Jahr, im September 2012, resultierten gewalttätige Reaktionen auf den amateurhaften YouTube-Climp „Die Unschuld der Muslime“ in rund 50 Toten, Hunderten Verletzten und umfangreichen Schäden durch Brandstiftung und Krawalle. Da viele muslimische Randalierer gegen US-Botschaften und -Konsulate vorgingen, sprach sogar Präsident Obama diesen Tumult in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung an und verurteilte das „krude und ekelhafte Video, das Empörung in der gesamten muslimischen Welt entfacht“. Als Echo weit verbreiteter Stimmungen beschrieb ein Blogger beim Guardian den 15-minütigen Clip als „ein engstirniges Stück Gift, das die Entzündung der muslimischen Welt einkalkuliert“ und argumentierte, es biete „eine dunkle Demonstration der Macht des Films“.

Doch was geschähe, wenn es ein „engstirniges Stück Gift“ gäbe, das „einkalkuliert, die muslimische Welt“ gegen die Juden zu „entflammen“? Nun, dazu muss man nicht die Fantasie bemühen: Für den diesjährigen Ramadan, der vor ein paar Tagen begann, wird ein besonderes Programm geboten, das die Bemühungen der frühen Muslime verherrlicht die Arabische Halbinsel „judenrein“ zu machen; angeboten wird es „auf zahlreichen Sendern, darunter Dubai TV, Dream TV (Ägypten), Al-Iraqiyya TV (Irak), dem Algerischen Kanal 3, Atlas TV (Algerien), Qatar TV und UAE TV“.

Wie ein umfassender Bericht von MEMRI dokumentiert, deuten arabische Medien an, dass jeder an der Produktion von „Khaybar“ Beteiligte stolz auf die Sendung ist:

Schauspieler Ahmad Abd Al-Halim sagte: „Ich spiele eine der jüdischen Rolen, die das Verhalten der jüdischen Menschen demonstriert. Alles, woran er denkt, ist Geld anzuhäufen.“ Schauspieler Ahmad Maher sagte: „Die Geschichte hat gezeigt, dass die Juden ein Volk ohne moralische Werte sind, die ihre Vereinbarungen nicht einhalten.“ Nach seinen Angaben schuf Drehbuchautor Yusri Al-Gindi „ein historisches Dokument, das zeigt, dass diese Menschen Unterdrücker sind, die ihre Abkommen nicht einhalten. Die Geschichte zeigt, dass sie ein Volk sind, das Allah widerspricht. Sie sind die Schlächter der Propheten.“

Nach Angaben eines MEMRI-Berichts gab der Drehbuchautor der Sendung, Yusri Al-Gini „regelmäßig Interviews zur Sendung, dem Drehbuch und seiner Bedeutung“. Offenbar hält Al-Gindi sich für einen Juden-Experten und behauptet „Forschung“ betrieben zu haben, was ihn zu der Einsicht führte, dass „seit den Tagen Mose, dem Propheten Allahs, bis heute das zionistische Gebilde seine Methode nicht geändert hat“. Al-Gindi erklärte auch:

„Die Juden sind die Juden. Sie handeln immer noch entsprechend ihrer Natur, trotz der vergangenen Generationen. Sie korrumpieren jede Gesellschaft, in der sie leben und daher kann kein Regime sie durch einen Vertrag oder eine Vereinbarung welcher Art auch immer schützen. Die Krise in der arabischen Welt bietet die besten Beweise dafür und das ist der Grund, dass die Sendung ihre derzeitige Bedeutung erhält.“

Diese armselige Sendung hat wohl in der Tat „derzeitige Bedeutung“ für die „Krise in der arabischen Welt“ – weil eine „Welt“, in der primitiver Fanatismus fröhlich als aufklärende Ferienunterhaltung beworben wird, sich klar in einer tiefen Krise befindet. So vermerkte Walter Russell Mead wiederholt:

„Länder, in denen bösartiger Antisemitismus weit verbreitet ist, wind fast immer rückständig und arm […] wegen der Unfähigkeit die Welt klar zu sehen und Ursache-und-Wirkungs-Beziehungen in komplexen sozialen Umfeldern zu unterscheiden an viel weiteres Versagen im wirtschaftlichen und politischen Leben gebunden ist. Antisemitismus ist nicht nur der Sozialismus der Dummen; er ist die Soziologie der Benebelten. Der Antisemit versagt darin zu begreifen, wie die Welt funktioniert und dieses Versagen verurteilt ihn zu endloser Frustration.“

Herr Al-Gindi ist in der Tat ein gutes Beispiel für völliges Benebeltsein: Er bewirbt eine Produktion, die angeblich den unveränderlich verschlagenen Charakter der Juden beweist, ist aber nicht in der Lage zu erkennen, dass er die Argumente dafür liefert, dass unveränderbarer Judenhass eine stolze arabische und muslimische Tradition ist.

Screenshot des MEMRI-Clips von „Khaybar“

Bisher kommt Kritik an der Sendung hauptsächlich von jüdischen Stimmen, die gegen die Dämonisierung der Juden Einspruch erheben. Nach Angaben eines Berichts in The Algemeiner ist die Sendung von der ADL und dem Simon-Wiesenthal-Zentrum kritisiert worden, während der Blogger Elder of Ziyon nicht nur ausführlich über „Khaybar“ geschrieben hat, sondern auch eine Petition und eine Facebook-Seite organisierte, die die antijüdische Hetze verurteilen.

Inzwischen hat es auch einige Berichte und Kommentare in den Medien gegeben, doch wenige scheinen bereit zu sein den springenden Punkt hervorzuheben, den Rabbi Kenneth L. Cohen in der Huffington Post anspricht:

Antisemitische Fernseh-Miniserien sind in der muslimischen Welt eine Hausindustrie geworfen. […] Juden-als-Bösewicht-Themen finden sich in den lokalen Pendants von „Dallas“, „Hardball“ und „The 700 Club“. Sie erscheinen sogar in Gegenstücken zur Sesamstraße […] Talkshows sind durchtränkt von antisemitischen Tiraden und Verschwörungstheorien. Holocaust-Leugnung ist die Norm, Freitagspredigten, die die Abschlachtung aller Juden überall fordern, sind nicht ungewöhnlich. Die Beschreibung des bösartigen, blutrünstigen Juden, der plant die Welt zu kontrollieren – extremistisches Zeugs, das nur in anrüchigen Rändern der Gesellschaft des Westens existieren – wird Hunderten Millionen Menschen gezeigt. […]

Diese krude und widerliche Hetze trotzt journalistischen und Medienstandards, die andernorts zu finden sind. Sie schadet Juden, untergräbt aber auch das Ansehen der Muslime und dem Image des Islam.

Und das ist in der Tat ein Punkt, der nur allzu selten betont wird: Wenn eine Sendung wie „Khaybar“ als Ramadan-Ferienunterhaltung produziert werden kann, dann ist der Schluss nicht „islamophob“, dass viele Muslime antijüdischen Fanatismus als integralen Teil ihrer Weltsicht betrachten.

Morsi sagt wieder, er sei missverstanden worden. Hier deshalb weitere MB-Texte über Juden

5. Februar 2013 um 15:09 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 31. Januar 2013

Der ägyptische Präsident Mohamed Morsi versucht weiter seine antisemitischen Äußerungen zu „kontextualisieren“:

„Wie ich schon gesagt habe, wurden die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen … Ich bin nicht gegen den jüdischen Glauben, ich bin nicht gegen Juden die ihre Religion ausüben“, sagte Morsi auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin.

„Ich sprach von den Praktiken und dem Verhalten von Gläubigen jeder Religion, die Blut vergießen oder unschuldige Menschen oder Zivilisten angreifen. Das ist ein Verhalten, das ich verurteile.“

„Ich bin Muslim. Ich bin ein Gläubiger und meine Religion verpflichtet mich an alle Propheten zu glauben, alle Religionen zu respektieren und das Recht der Menschen auf ihren eigenen Glauben zu respektieren“, fügte er hinzu.

Ich habe bereits vermerkt, dass die Internetseite der Muslimbruderschaft mit den empörendsten antisemitischen Giftigkeiten angefüllt ist – ohne den Zionismus überhaupt zu erwähnen.

Hier ist ein weiteres Beispiel, aus dem Jahr 2004. Es handelt sich um die Rezension eines Buchs, „Literary Comparison of Jewish People“ (Ein literarischer Vergleich jüdischer Menschen). Der Autor nimmt jüdische Charaktere aus englischer und ägyptischer Literatur und analysiert sie, um zu sehen, welche gemeinsamen Charakteristika sie im Verlauf der Jahrhunderte haben. Dazu gehören jüdische Figuren von Ivanhoe, The Unfortunate Traveller (Der unglückliche Reisende) von Thomas Nashe, Oliver Twist und der ägyptische Roman Ahmed Daoud.

Die Schlussfolgerung?

Dies sind die Eigenschaften und Charakteristika des jüdischen Charakters: instinktive Liebe zu Geld, Heimtücke, Verrat, Heuchelei, Unmoral, Terrorismus, Angst und Feigheit; Eigenschaften, die im jüdischen Charakter eines jeden Landes durchgängig sind, in dem sie lebten. Vielleicht sind diese Eigenschaften der wirkliche Schlüssel dafür zu wissen, wie man mit ihnen umgeht.

Ich bin sicher, das ist aus dem Zusammenhang gerissen und sie redeten in Wirklichkeit über die Zionisten. So wie in diesem Absatz auf der MB-Internetseite:

Als wir das Alte Testament und den Talmud lasen und die sich daraus ergebenden Sichtweisen und Ideen aus Studien wie „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und rabbinischen religiösen Entscheidungen und anderen Nebenflüsse jüdischen Denkens, finden wir persönliche jüdische Muster abartigen Verhaltens gegen die Menschheit, sie diktieren Intoleranz gegenüber Menschen von Nichtjuden und falsche, arrogante Eitelkeit zu Gottes Schöpfungen. Sie schlagen ihnen auch vor, dass diese quellen heiligen intellektuellen Denkens – in ihren Augen – eine von Heuchelei und Täuschung und sogar Verrat und sie vergießen das Blut von Nichtjuden und nehmen ihnen das Geld und behalten sogar persönliche jüdische Feindschaft gegenüber anderen menschlichen Wesen bei, inspiriert von den jüdischen Quellen, die von ihnen als heilig angesehen werden, was die Abartigkeit des jüdischen Charakters verursacht.

Lügt Morsi also? Nicht ganz. Er sagt, er sei nicht gegen Juden, „die ihre Religion ausüben“. Doch aus seiner Perspektive definiert der Islam, was Judentum ist – nicht die Juden! So wie der Islam entscheidet, dass die jüdische Bibel ein der gegenüber dem Original fehlerhafter Text ist und der Talmud nichts mit dem wahren Judentum zu tun hat und dass die Protokolle der Weisen von Zion ein heiliger jüdischer Text sind, so entscheidet der Islam, welche Juden ihre Religion ausüben und welche nicht.

Diejenigen, die das Judentum ordnungsgemäß ausüben – aus muslimischer Sicht – sind diejenigen, die anerkennen, dass der Islam die einzig wahre Religion ist, dem sie glücklich ihre Jizya-Steuer zahlen.

Dr. Manfred Gerstenfeld erklärt Äußerungen, warum islamische Kultur westlicher Kultur unterlegen ist

19. Dezember 2012 um 16:38 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Geschichte | 4 Kommentare
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KGS, Tundra Tabloids, 11. Dezember 2012

Vor kurzem fand in London eine Konferenz zu Antisemitismus statt, organisiert vom Journal for the Study of Anti-Semitism; einige der Teilnehmer störten sich an Äußerungen von Manfred Gerstenfeld zur Hierarchie von Kulturen. Er erklärte, dass die zeitgenössische muslimische Kultur der westlich-demokratischen Kultur nach den Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unterlegen ist. Einige Teilnehmer verließen seinen Vortrag.

An dessen Ende erhielt Dr. Gerstenfeld enthusiastischen Applaus und Dutzende kamen mit Komplimenten zu ihm. Einige merkten an, dass es an der Zeit sei, dass diese Dinge in Großbritannien klar gesagt werden. Einige brachten Bedauern zum Ausdruck, dass es nötig war, dass ein Ausländer das sagte. Später erhielt Dr. Gerstenfeld die Auszeichnung des Journals für sein Lebenswerk. Ich bat ihn, genauer darzulegen, warum es wichtig ist, dass es eine Hierarchisierung der Kulturen gibt. Hier ist seine Antwort:

Die Behauptung, es gäbe keine Hierarchie der Kulturen, ist absurd. Wenn alle Kulturen einer bestimmten Zeit in der Geschichte gleichwertig sind, dann war die Nazi-Kultur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts der demokratischen Kultur der alliierten Staaten gleichwertig. Die Konsequenzen der Akzeptanz dieses Punktes ist z.B. die indirekte Unterstützung von Völkermord. Die Ermordung von sechs Millionen Juden im Holocaust passt in die damalige deutsche Kultur. Und wenn die Nazikultur der der westlichen demokratischen Staaten gleichgestellt wird, dann gab es an dem von ihnen begangenen Völkermord nichts Verwerfliches.

Die Vorstellung, dass die Nazikultur der damaligen demokratischen Kultur gleichwertig gegenüber stand, würde auch die Ermutigung der derzeitigen iranischen Führung fördern. Warum sollte ihre Kultur, die für den Völkermord an den Juden in Israel wirbt, geringwertiger sein als die der westlichen Demokratien oder Israels? Warum sollte die palästinensische Kultur im Gazastreifen oder allgemein der westlich-demokratischen Kultur unterlegen sein? Die Hamas spiegelt palästinensische Kultur. Sie erhielt mehr als die Hälfte aller palästinensischen Stimmen der letzten Wahlen. Die Hamas fordert in ihrer Charta, dass alle Juden ausgelöscht werden sollten. Für diejenigen, die glauben, dass es keine Hierarchie der Kulturen gibt, sollte dies in diesem Umfeld völlig akzeptabel sein. Man sollte daher denen die Masken herunterreißen, die behaupten alle Kulturen seien gleichwertig und sie als diejenigen offenbaren, die Völkermord-Befürworter helfen und ihnen Beihilfe leisten.

Eine weitere Folge der Behauptung der Gleichwertigkeit aller Kulturen besteht darin, dass es in der Welt des Islam keine Notwendigkeit gibt die Gräueltaten des Holocaust zu untersuchen. Das ist etwas, das westlich-demokratische Länder tun sollten. Holocaust-Leugner sollten ihr Lügen in westlichen Demokratien konzentrieren, die diesen Völkermord verabscheuen. Aber warum sollte es Holocaust-Leugner in der muslimischen Welt geben? Als logische Folge des Werbens für „alle Kulturen sind gleichwertig“ kann man in der muslimischen Welt geltend machen, dass es nichts inhärent Falsches am Holocaust gibt; und warum dann leugnen, dass er stattfand?

Man könnte hinzufügen, dass während des Zweiten Weltkriegs die Kultur des besetzten Europas, beherrscht von den Deutschen und ihren vielen Kollaborateuren, der Kultur der damaligen muslimischen Welt unterlegen war. Gräuel und Diskriminierung waren dort weit weniger vorhanden als in der damals in Europa vorherrschenden Kultur.

In London sagte ich, dass einige Kulturen anderen unterlegen sind. Ich zitierte den früheren niederländischen liberalen Parteichef, Verteidigungsminister und EU-Kommissar Frits Bolkestein, der das über Zivilisationen gesagt hatte. In einem Interview, das ich mit ihm führte, sagte er (und das ist im Internet zu finden): „Nimmt man die Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dann ist die derzeitige Zivilisation Europas der islamische Zivilisation überlegen. Alle Zivilisationen gründen darauf, dass Entscheidungen getroffen werden. Ich glaube, dass die Zivilisation Roms der Galliens überlegen war. Ich betrachte auch das unionistische Amerika als dem der Sklaven haltenden Konföderation überlegen, ebenso das demokratische Nachkriegsdeutschland als dem kommunistischen Ostdeutschland überlegen.“1

Bolkestein fügte hinzu: „Warum wollen so viele Muslime, die im Nahen Osten leben, in den Westen übersiedeln? Vielleicht weil sie glauben, sie werden hier glücklicher sein als sie es jetzt sind. Man könnte das so interpretieren, dass sie sagen: ‚Yankee, go home, aber bitte nimm mich mit.‘ Die Blindheit der multikulturalistischen Ideologen ermöglicht ihnen nicht, das zu sehen.“ Bolkestein hatte bereits Anfang der 1990-er Jahre ähnliche Äußerungen getätigt.

Warum muss die Frage der Hierarchie der Kulturen angesprochen werden? Eine von mehreren Antworten ist: Sie ist ein wesentliches Element für das Verständnis des riesigen Problems, das Teile der muslimischen Welt für die gesamte Menschheit verursacht. Bei der Konferenz in London behandelte ich einige davon und die drängende Notwendigkeit den unverhältnismäßig starken Antisemitismus unter der muslimischen Bevölkerung in Europa zu analysieren.

Je mehr das Thema der Hierchisierung der Kultur diskutiert wird, desto schwieriger wird es für diejenigen, die – was selbst schon ein Zeichen von Dekadenz ist – nicht werten wollen, die Unterlegenheit der zeitgenössischen muslimischen Kultur im Vergleich zur westlich-demokratischen Kultur zu leugnen. Gleichzeitig muss aber betont werden, dass in einer unterlegenen Kultur zu leben oder ihr anzugehören, nicht die Menschen minderwertig macht. Das steht im Einklang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in der es heißt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

Die Liste der zionistischen Verschwörungen des letzten Monats

24. Januar 2011 um 8:02 | Veröffentlicht in Araber, Muslime | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 22. Januar 2011

Diese Liste der in den Medien erwähnten zionistischen Verschwörungen innerhalb des letzten Monats ist wahrscheinlich nicht vollständig…

Das [UNO-]Sondertribunal zum Libanon
… und der Hariri-Mord [Libanon]
Spionierende Geier in Saudi-Arabien
Harry Potter
Unabhängigkeits-Referendum für den Südsudan
… und die Benutzung des Nil zur Erpressung von Staaten, dass sie nach ihrer Pfeife tanzen
Israelische Ärzte, die auf den Malediven Augenkrankheiten behandeln
Das Gesetz gegen den Hijab in Aserbaidschan
9/11
Purim
Wikileaks
Das Bombenattentat auf eine koptische Kirche in Alexandria
Das geplante islamische Zentrum in Manhattan [„Ground Zero-Moschee“]
Alles, was im Irak geschieht
Der angebliche Tod eines ehemaligen iranischen Generals in einem israelischen Gefängnis
Kontrolle der Politik Großbritanniens
Heftige, abgestimmte Angriffe gegen Goldstone
Der Film „V“
Der Holocaust
Die Tea Party-Bewegung
Dass Menschen in Ägypten sich selbst in Brand setzen
Die Entfernung der Hamas-Seite auf Facebook

Was ist das? Richtig!

21. Januar 2011 um 15:40 | Veröffentlicht in Araber, Muslime | 2 Kommentare
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MEMRI Blog, 20. Januar 2011

Raef Najm, ehemaliger jordanischer Minister für religiöse Angelegenheiten und stellvertretender Vorsitzender des Komitees für die Sanierung der Al Aqsa-Moschee, hat gesagt, dass Israel einen Vierstufen-Plan zur Judaisierung Jerusalems vorantreibt.

Die Phase, sagte er, sehen so aus: Es wird erklärt, dass Jerusalem die ewige vereinte Hauptstadt Israels sei und für die Araber der Stadt die Möglichkeit besteht Staatsbürger Israels zu werden; dann wird Jerusalem zur jüdischen Hauptstadt Israels erklärt; im dritten Schritt wird Jerusalem zur jüdischen Hauptstadt der Welt erklärt; und schließlich ergreifen die Juden die Macht über die Welt, basiert auf Jerusalem, wie es in den „Protokollen der Weisen von Zion“ dargelegt ist.

Er griff die Schwäche der Araber und Muslime angesichts des „jüdischen Krebsgeschwürs“ an und sagte, dass nur ihre Vereinigung zur „Vertreibung der Juden aus Jerusalem“ führen würde.

Er fügte hinzu, dass Jordanien seit 1967 $600 Millionen in die Renovierung der Al Aqsa-Moschee und der Altstadt von Jerusalem investierte.

Quelle: Al-Raya, Qatar, 14. Januar 2011

Ah, die Juden wollen die Weltherrschaft, natürlich auf dem Rücken und auf Kosten der Araber. Und dass sie das vorhaben, steht hier: die „Protokolle der Weisen von Zion“ – die ja eine genaue Dokumentation ist, über jeden Zweifel erhaben. Wie heißt diese Haltung? Genau: Antisemitismus. Pur.

Ein ganz besonders denkender arabischer Antisemit

5. Januar 2011 um 15:15 | Veröffentlicht in Araber, Palästinenser | 6 Kommentare
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Translating Jihad hat einen Artikel in Al-Watan gefunden, in dem der Professor für Literatur und Denken an der Universität in Gaza ganz wichtig aufzeigt, was Sache ist. Für jeden normal gebildeten Menschen ist klar, dass die Behauptungen des Mannes einfach nur Schwachsinn sind, aber in der arabischen Welt wird der Tinnef geglaubt; den Leuten wird ja eingebläut, dass Israel nur eine Fabrikation des Westens ist, um diesem im Nahen Osten einen Brückenkopf zur Eroberung zu schaffen. Genauso glauben dort sehr viele, dass die gesamte Vorstellung einer jüdischen Geschichte in Israel nur ausgeheckt wurde, um den hinterhältigen Juden, vor denen der Koran warnt, sie gehörten zu den „erbittertsten Gegner der Gläubigen“ (Sure 5,82), eine Rechtfertigung zu geben das Land zu besetzen.

Das arabische Original ist hier. Ausschnitte (von Translating Jihad ins Englische gebracht):

Dr. Muhammad Bakr al-Bouji, Professor für Literatur und Denken an der al-Azhar-Universität in Gaza, beschuldigt Israel des Diebstahls palästinensischen Erbes; das beginnt mit ihrer traditionellen Kleidung und dem sechszackigen Stern und gilt selbst für die in Israel im Umlauf befindliche Schekel-Münze. Das alles registrieren sie bei der UNESCO unter ihrem Namen.

Der Professor … verwandte viel Zeit und Mühe auf Forschung, Studium und viele Stunden Lesen und Nachdenken, bevor er die Ergebnisse seiner Forschung für die Palästinenser und die arabische Nation veröffentlichte; darin verurteilt er Israel und es als eine Nation bloßgestellt, „die das Erbe und die Geschichte [anderer] gestohlen hat, um sich eine Identität und eine Entität zu schaffen – keine eigene Identität und nicht die eigene Geschichte.“ Er sagte das und betonte, dass er über seine Forschungsarbeit versucht das von der UNESCO „bei seinem Diebstahl“ unterstützte Gebilde intellektuell und historisch zu bekämpfen.

Hamza al-Buhaysi von „Elaph“ traf sich mit Dr. al-Bouji in seinem Büro in der al-Azhar-Universität und diskutierte mit ihm:

(al-Buhaysi:) Wann begannen die Israelis palästinensisches Erbe und Literatur zu stehlen?

(al-Bouji:) Unser Gespräch kommt 100 Jahre zu spät, nach dem  jüdischen Vorgehen gegen palästinensisches Erbe. Es gibt aber ein erwachendes Bewusstsein, das nach dem Jahr 1967 begann, als die Palästinenser und Araber bemerkten, dass die Israelis fast ihr gesamtes Erbe gestohlen hatten und dieses bei der internationalen Organisation für menschliches Erbe, UNESCO, im Namen Israels als israelisches Erbe registriert hatten. Die Juden begannen diese Bewegung am Ende des 19. Jahrhunderts, als sie ihre europäischen Professoren und Forscher nach Palästina schickten, um dieses Erbe zu studieren, damit sie es stehlen konnten. Die Mehrzahl dieser von Orientalisten durchgeführten Studien am Ende des 19. Jahrhunderts und dem Beginn des 20. Jahrhunderts unterstützten den Zionismus. Das unvermeidliche Ergebnis dieser Studien war, dass man sagte, die Gebräuche und Traditionen der Menschen in Palästina stamme aus der Thora, denn sie wollten diese Gebräuche und Traditionen mit der jüdischen Existenz in Palästina verbinden.

Besonders schön ist ja die „Erkenntnis“, dass die dummen Araber bis 1967 brauchten, um zu merken, dass sie beklaut wurden. Oder dass sie überhaupt ein Erbe hatten. Das ging natürlich nur, weil 1964 die Palästinenser endlich erfunden worden waren. (Sarkasmus aus)

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