US-Botschafter in Jordanien tanzt Dabke, empört Islamisten

18. Januar 2014 um 17:09 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 14. Januar 2014

Aus Al-Arabiya:

Jordaniens Islamisten kritisierten am Montag den US-Botschafter in Amman, weil er an einem Dabke-Volkstanz zur Einweihung eines Projekts teilnahm. Sie beschrieben das als „schockierendes Verhalten“.

Nach der Eröffnung eines von den USA finanzierten $140 Millionen-Projekts im nördlichen Gouvernement Irbid am letzten Donnerstag schloss sich Stuart E. Jones Offiziellen und Frauen an, die einen jordanischen Dabke tanzten.

„Das war ein für Jordanier schockierendes Verhalten, die sehr wohl wissen, dass Amerika und das zionistische Gebilde [Israel] zwei Seiten ein und derselben Medaille sind“, sagte die Oppositionspartei Islamische Aktionsfront, der politische Arm der Muslimbruderschaft des Königreichs in einer Erklärung.

Wir verurteilen solches Tun in unseren Dörfern und verlangen, dass die Regierung sicherstellt, dass Diplomaten sich an ihre Regeln halten.“

Der Dabke ist ein traditioneller Tanz in arabischen Ländern wie dem Libanon, Jordanien, dem Irak, Syrien, der Türkei sowie in Israel und den Palästinensergebieten zu Hochzeiten, auf Partys und zu ähnlichen Gelegenheiten getanzt wird.

Es gibt viele Versionen, aber allgemein bilden die Tänzer eine dem Publikum zugewandte Linie, halten sich an den Händen, heben leicht ihren linken Fuß und stampfen zu traditioneller Musik.

Die US-Botschaft hat sagte, das fünfjährige Projekt in Irbid strebe nach „Unterstützung der Rechtsstaatlichkeit, Bürgerengagement und -beteiligung und Zivilgesellschaft im gesamten Königreich“.

Jordanien, das seit 1994 einen Friedensvertrag mit Israel hat, ist einer der Schlüsselverbündeten Washingtons in der Region und ein wichtiger Nutznießer von Militär und Wirtschaftshilfe der USA.

Es sieht so aus, als tanze Jones nicht wirklich alleine. Man kann annehmen, dass er zusammen mit anderen Diplomaten tanzte. Warum beschwerten sich die Islamisten dann also nicht über die anderen Tänzer? Warum ist ein einen arabischen Tanz tanzender Amerikaner so „schockierend“?

Die Antwort ist: Sie wollen nur den Amerikaner kritisieren, komme, was da wolle. Hätte er es abgelehnt zu tanzen, hätten sie wohl gesagt, er handle, als seien arabische Tänze unter seiner Würde.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.12.2013)

8. Dezember 2013 um 17:42 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 01.12.2013:

An den gewalttätigen Krawallen im Negev am Samstag hatte Ahmed Tibi (israelisch-arabischer MK) nicht unerheblichen Anteil; in einem von ihm selbst auf seiner Facebookseite eingestellten Video ist zu sehen, wie er die Festnahme eines jungen Gewalttäters zu verhindern versucht. Die Meute brüllt Rassismus-Vorwürfe. Ca. 1000 Muslime bewarfen Polizisten mit Steinen.

Mahmud Abbas ließ seiner Begeisterung ihren Lauf und sprach glühend vom „Erbe des Haddsch Amin al-Husseini“, den er auch als seinen „Helden“ bezeichnete. Wer sich für einen der glühendsten Anhänger Hitlers und Massenmord-Befürworter derart begeistern kann – ist das ein Friedenspartner? Abbas sagte, der Mufti sei ein Mann, dem alle PA-Araber nacheifern sollten. Heißt: Bringt die Juden um, vernichtet sie. Friede! (Auch wenn das aus dem Juni stammt.)

Abbas droht wieder: Wenn nicht alle Baupläne in „Siedlungen“ gestrichen werden, gibt es keine weiteren Verhandlungen.

Die Hamas hat schon 250.000 Unterschriften von PA-Arabern gesammelt, die einen Aufruf unterzeichneten, dass es keinen Friedenskompromiss mit Israel geben darf, auf voller arabischer Souveränität in der Westbank und Jerusalem und der „Rückkehr“ sämtlicher „Flüchtlinge“ nach Israel fordert.

Zum ersten Mal seit 1987 feierte die Hamas den Jahrestag ihrer Gründung nicht – sie hat nicht genug Geld für Festlichkeiten.

Die zweijährige Avigail Ben-Tzion, die Donnerstag durch einen Steinwurf schwer verletzt wurde, konnte heute das Krankenhaus verlassen.

Die PA lässt über einen offiziellen Vertreter verkünden: Juden machen die heiligste Stätte des Judentums (den Tempelberg) unrein.

Heckmeck:
- Saeb Erekat besteht darauf, dass die „Palästinenser“ ihre Recht über Gewalt erreichen werden. Er hat wenig Hoffnung auf erfolgreiche Gespräche mit Israel.

Montag, 02.12.2013:

Die israelische Marine befindet sich in höchster Alarmbereitschaft, weil Dutzende arabischer und europäischer Aktivisten in Gaza Schiffe besteigen wollen, um eine „umgekehrte Flottille“ – aus Gaza hinaus die Blockade brechen – zu versuchen.

Dienstag, 03.12.2013:

Brigadegeneral Tamir Yadai, Kommandeur der Division für Judäa und Samaria, gab zu, dass der Terror in seinem Kommandobereich steigt und mehr tödliche Gefahr birgt. Der Kommandeur für Samaria sagte, die Zahl der Opfer sei um 120% gestiegen.

Die Polizei von Jerusalem verstärkt die Patrouillen in einigen Stadtvierteln, vor allem in French Hill; Grund sind die wiederholten versuchten Terroranschläge im Norden der Stadt.

Die Fünfte Kolonne namens „Islamische Bewegung in Israel“ verkündet: Alles Land im Negev gehört dem Islam.

Mittwoch, 04.12.2013:

Palestinian Media Watch übersetzte ein Interview mit einem der für die „Friedens“-Gespräche freigelassenen Terroristen. Der Mörder prahlte damit, dass er (und seine übrigen Kumpane) „nichts bereuen“. Auch andere Mörder sind stolz auf ihre Taten.

Heckmeck:
- Die EU droht sowohl Israel als auch der PA: Wenn die Verhandlungen scheitern, dann gibt es kein Geld mehr für die PA und die Produkte aus den „Siedlungen“ werden gekennzeichnet. Wer die Ursache für das Scheitern sein wird, spielt offensichtlich dabei keine Rolle.
- Der EU-Gesandte für den Nahen Osten Andreas Rinke sagte in Brüssel gegenüber Medien, zwischen Israel und der PA habe es signifikante Fortschritte gegeben.
- Das steht in krassem Gegensatz zu Aussagen hochrangiger Mitglieder von Likud und HaBayit HaJehudi, dass die Gespräche vor dem Scheitern stehen.
- Der PA-Chefunterhändler drängt die Amerikaner die Verhandlungen zu retten – ist also wohl nichts mit Fortschritten.
- Ein ehemaliger PA-Unterhändler ist sich sicher, dass ein Friedensabkommen „unmöglich“ ist.
- Die Terroristen sagen, der Iran-Deal von Genf sei ein Modell für ihren Konflikt mit Israel. Klar, wenn der Verbrecher alles weiter tun kann und die Welt einknickt, dann ist das so. Und wenn’s nicht klappt, dann ist die Welt schuld, nicht die Terrorbande, denn: „Genf zeigt, dass die Welt, wenn sie etwas will, das auch erreichen kann.“

Donnerstag, 05.12.2013:

Heckmeck:
- John Kerry bekommt von Abbas offensichtlich die Israel-Behandlung – nach Angaben eines PA-Offiziellen hat Ab Mazen alles und jedes Angebot in Sachen Sicherheit im Jordantal abgelehnt, das von den Amerikanern kam. Kerrys Vorschläge waren bei den Israelis ohnehin umstritten, wie MK Moti Yogev sagte: „Wir haben erlebt, was uns solche Sicherheitsarrangements bringen und wie die Amerikaner sich von ihren Positionen auch in Sachen Iran zurückzogen.“ (Nur Livni kam wieder an und protzte mit „Friedensplänen“ und Entgegenkommen.)
- Es heißt, dass Jordanien die Israelis darin unterstützt die Amerikaner davon zu überzeugen, dass Israels Haltung zu Sicherheit (und damit zur Anwesenheit israelischer Truppen im Jordantal) zu akzeptieren.

Freitag, 06.12.2013:

Der Monat November brachte 167 Terroranschläge gegen israelische Ziele. Im Oktober waren es 136. Zwei Messerangriffe (einer tödlich) fanden innerhalb der „Grünen Linie“ („Kernisrael“) statt. Die stärkste Zunahme an Anschlägen gab es in Jerusalem (von 32 auf 53, also um 66 Prozent); 47 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails. 107 Anschläge fanden in Judäa und Samaria statt (Oktober: 99) Aus dem Gazastreifen wurden 5 Mörsergranaten geschossen (im Oktober waren es 3 Raketen und 3 Mörsergranaten).

Von Farmen in Judäa und Samaria wurden diese Woche 60 Schafe gestohlen. Zwei weitere Versuche wurden von aufmerksamen „Siedlern“ verhindert.

Heckmeck:
- Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar erklärte am Mittwoch, dass Saeb Erekat (mit seinen Verhandlungen mit Israel) illegal handle und nicht den „nationalen Konsens“ vertrete. Vereinbarungen, die als Ergebnis dieser Verhandlungen unterzeichnet würden, werden für die „Palästinenser“ nicht bindend sein.
- Saeb Erekat streitet ab, dass die PA einen Vorschlag von Kerry für das Jordantal abgelehnt hat. Er habe gar nichts vorgelegt. (Ich würde sagen, der lügt wieder, das kann er am besten.)
- Trotz des Verhaltens der Verhandler der Terroristen (und ihren Abbruch-Drohungen) behauptet Kerry weiter, die Gespräche kämen voran und man sei einem Frieden näher als jemals zuvor in den letzten Jahren.
- Aber nach seinem Sicherheitsplan will der Außenpolitische Hampelmann der USA „Vorschläge für alle Kernfragen“ unterbreiten (Jerusalem, Grenzen, Flüchtlinge). Die werden wohl genauso erfolgreich sein wie der für die „Sicherheit“.

Samstag, 7. Dezember 2013:

Heckmeck:
- Außenminister Liberman glaubt, dass eine Friedensvereinbarung mit den PalArabern nicht innerhalb der angesetzten neun Monate kommen wird. Allerdings sagte er auch, es sei wichtig, dass der Dialog weitergeführt wird.
- John Kerry konzentriert sich nach eigenen Angaben derzeit auf die Sicherheit Israels. „Frieden wird Israel stärker machen“, sagt er.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.12.2012)

22. Dezember 2012 um 23:34 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.12.2012:

87,7% der palästinensischen Araber unterstützen Terror nach Hamas-Art. In der „moderaten“ „Westbank“ sind es 86,4%.

Scheik Taysir Tamimi aus der PA (er würde gerne „Präsident“ werden) hatte eine Grundsatzbotschaft für die „Palästinenser“: „Wo Hitler versagte, müssen wir erfolgreich sein.“ Sagte er über die Juden.

Salam Fayyad forderte eine „Wirtschafts-Intifada“ – Boykott israelischer Produkte und Waren. Das hat noch nie geklappt.

Montag, 17.12.2012:

Jordanischer Muslimführer: First we take over Damascus, then Tel Aviv. Na, wenn’s sonst nichts ist…

Es gab eine große Explosion im Libanon in der Nähe der Grenze zu Israel. Die Hisbollah hat das Gelände abgeriegelt. Die Explosion soll in einem Hisbollah-Waffendepot stattgefunden haben. Die Libanesen behaupten, die Ursache sei ein israelischer Luftangriff gewesen.

Dienstag, 18.12.2012:

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal bereiten eine Resolution zur Verurteilung Israels wegen der Baupläne in E-1 und Jerusalem zur Vorlage beim UNO-Sicherheitsrat vor.

Mittwoch, 19.12.2012:

Die übliche UNO-Einseitigkeit: Gleich 9 Resolutionen wurden von der UNO-Vollversammlung am 18. Dezember verabschiedet. ALLE richteten sich gegen Israel, beschäftigten sich mit angeblichen Rechten der „Palästinenser“ und dem Golan. Zum Assad-Massaker an den Arabern im Flüchtlingslager in Damaskus hatten die hochehrenwerten Vertreter der Weltgemeinschaft nichts zu sagen.

Mustafa Barghouti vom PA-„Parlament“ schäumt: Die israelischen Baupläne innerhalb jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria seien eine Kriegserklärung, giftet er und fordert „Volkswiderstand“ (also Terror). Der „moderate“ Araber vergisst offenbar, dass der Bruch sämtlicher Verträge mit Israel durch die PA – nicht zuletzt der Antrag bei der UNO – schon längst eine Kriegserklärung in der umgekehrten Richtung darstellt. Mal ganz abgesehen von der arabischen Hetze gegen den jüdischen Staat.

Jeffrey Feltman, Generalsekretär des UNO-Komitees für politische Angelegenheiten, drängte Israel vor dem Sicherheitsrat sich den internationalen Aufrufen zur Einstellung der Projekte zu fügen.

Donnerstag, 20.12.2012:

Die EU fährt die Agitation gegen israelische Baupläne hoch: Ashton schimpft und im Sicherheitsrat sind sie alle – bis auf die USA – für eine hässliche Resolution, wie sie wieder und wieder verkünden.

Tzipi Livni lässt wieder ein Giftwolke steigen: „Der Staat Israel wird von einer Doktrin der Angst beherrscht… Ein Palästinenserstaat wird die Existenz Israels sicherstellen.“ Klar doch, wenn die Terrorführer ihren Willen bekommen, wird Israel sicher sein!

Die Terrorfürsten machen auch mobil: Wenn Netanyahu wiedergewählt wird, wollen Abu Mazen & Co. Kriegsverbrechen in Den Haag anklagen (lassen) und die Sicherheitskooperation in Judäa und Samaria beenden.

Freitag, 21.12.2012:

Mal was Erfreuliches: Es ist einen Monat her, dass es eine Rakete oder eine Mörsergranate aus dem Gazastreifen gegeben hat.

Jetzt ist laut Mahmud Abbas schon die Wahl Netanyahus ein Kriegsverbrechen: Sollte der Premier wiedergewählt werden, will die PA Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof verklagen.

Eine ganze Reihe „christliche“-„palästinensischer“ Organisationen aus dem PA-Bereich nutzen die (Vor-)Weihnachtszeit um auf Israel einzudreschen. Die Feiertagspropaganda reichte von Halbwahrheiten bis zu „krudem Antisemitismus“. Zu den Hasspredigern gehören ein Vertreter der Presbyterianischen Kirche der USA, Organisationen wie Sabeel, Christian Aid, Ireland Palestinian Solidarity Campaign u.a. Das Thema „von Bethlehem ausgehender Terrorismus (gegen Juden und Christen) wurde natürlich von niemandem behandelt.

Heckmeck:
- Großbritannien und Frankreich mit der Brechstange: Jetzt sollen Verhandlungen wieder in Gang gebracht werden.

Samstag, 22.12.2012:

Abbas droht wieder mal mit der Auflösung der PA als Reaktion auf Israels Handeln (Baupläne zu beschließen).

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-09.12.2012)

8. Dezember 2012 um 23:06 | Veröffentlicht in Deutschland, EU-Europa, Europa, Israel, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 02.12.2012:

Als Reaktion auf die Aufwertung der PA bei der UNO wird Israel 450 Millionen Schekel an Steuereinnahmen nicht auszahlen, die es eingesammelt hat. „Die Provokation ist eine palästinensische, das Bemühen die Gründung eines Palästinenserstaats voranzutreiben, ohne Israel anzuerkennen und ohne angemessen Sicherheitsarrangements.“ Die Summe soll diesen Monat nicht überwiesen, sondern dazu verwendet werden Schulden der PA zu bezahlen.

Das Kabinett erhielt einen Bericht zur Hetze der PA. Die Hauptbotschaft der PA ist, dass ganz Israel „Palästina“ ist und den Arabern gehört; die zweite wichtige Botschaft ist, dass Israel eines Tages „Palästina“ wird; die dritte, dass Juden und besonders die in Siedlungen eine Bedrohung sind und Terror gegen sie legitim ist.

Mahmud Abbas: „Die Leistung bei der UNO ist unseren Märtyrern und heldenhaften Gefangenen gewidmet.“ Also Terroristen, die feige Zivilisten morden/mordeten. „Jerusalem ist die Hauptstadt Palästinas.“ Nicht „Ost-Jerusalem“, nein „Jerusalem“ – als Ganzes! „Der nächste wichtige Schritt ist das Erreichen der innerpalästinensischen Aussöhnung.“ Mit den Terroristen der Hamas, des PIJ usw. Alles wieder auf einen Nennen bringen: Judenmord ohne Ende.

Die PA lässt zum Welt-Aids-Tag wissen: Über „politische Erpressung“ durch Israel werden Araber, die in Israel arbeiten AIDS ausgesetzt. Was „politische Erpressung“ sein soll, wurde nicht gesagt.

Montag, 03.12.2012:

Heckmeck:
- Nach Frankreich und Großbritannien bestellte auch Schweden den israelischen Botschafter ein, um sich über die 3000 Baugenehmigungen auszulassen.
- Die Russen schimpfen ebenfalls.
- Deutschland drängt auf Rücknahme der Baugenehmigungen.
- Auch Spanien bestellte den israelischen Botschafter ein.
- Saeb Erekat ist beglückt angesichts der massiven Kritik.
- Das US-Außenministerium schimpft auch.

Dienstag, 04.12.2012:

Nabil Shaath droht Israel vor den Internationalen Kriminalgerichtshof zu zerren. „Viele Länder“ hätten die Palästinenser gedrängt das zu tun.

Die Hamas feierte „25 Jahre Widerstand“. Dazu ließ sie eine Torte anfertigen, die natürlich oben drauf „Palästina“ zeigte – das „ganze Palästina“, ohne Israel, dafür aber mit einer Rakete großer Reichweite, von der sie prahlen, dass sie sie selbst herstellen. Dabei prahlten sie, dass europäische Länder die Bereitschaft zeigen die Hamas von der Terrorliste zu nehmen, sollte sie zu indirekten Verhandlungen mit Israel bereit sein.

Heckmeck:
- Australien hat auch den israelischen Botschafter einbestellt, um über die Baugenehmigungen zu schimpfen.
- Der israelische Botschafter in Brasilia wurde einbestellt, damit die Regierung über die Baugenehmigungen schimpfen kann.
- Die Terroristen schimpfen, die Zweistaaten-Lösung wäre vom Tisch, wenn die Siedlungen ausgebaut werden. Hm, ist sie das nicht schon lange – seit die PLO 1974 ihren Stufenplan beschloss und konsequent danach handelte? Seit „Oslo“ als Sprungbrett für mehr benutzt wurde? Seit Abbas jegliche Verhandlungen verweigert? Und spätestens, seit auch Oslo mit dem UNO-Antrag der PA endgültig gekippt worden ist? Von den „Palästinensern“ gekippt wurde!

Mittwoch, 05.12.2012:

Wie angekündigt: Der angebliche „Staat“ „Palästina“ legt direkt los – Abbas hat einen Brief an den UNO-Generalsekretär geschickt: Israel ist ein Schurkenstaat, gegen den muss wegen seiner „Kriegsverbrechen“ ermittelt werden und die Terroristen (nennt er natürlich nicht so) müssen Vorrang vor allem anderen haben (Syrien, Sudan, …)

Ein PLO-Führer im Libanon: Die UNO-Abstimmung ist ein Schritt für die Araber, um den Negev, Jerusalem, Haifa, Jaffa, Akko, Nazareth und Safed wiederzugewinnen – sprich: Israel auszuradieren.

Die Hamas spielt den Gastgeber für Laila Kader, eine berüchtigte Terroristin, die um 1970 an mehreren Flugzeugentführungen beteiligt war und seitdem immer gerne zum Judenmord aufgerufen hatte.

Heckmeck:
- Jetzt hat auch die EU den israelischen Botschafter zu „Kritik“ einbestellt.
- Und Italien zog nach.

Donnerstag, 06.12.2012:

Bei den „Siegesfeiern“ zum erfolgreichen UNO-Antrag gab Abbas in Ramallah die nächste Parole aus: „Eines Tages wird ein junger Palästinenser die palästinensische Flagge über Jerusalem hissen, der ewigen Hauptstadt des palästinensischen Staates.“ Nicht „Ost-Jerusalem“ oder sonst irgendeine Einschränkung – „Jerusalem“, ganz Jerusalem.

Scheik Hafez Salameh aus Ägypten ist zu Besuch in Gaza. Haniyeh: „Wir werden keinen Zentimeter von Palästina aufgeben.“ Und Palästina wird durch „Widerstand“ und Standhaftigkeit befreit werden. Der Scheik: Die nächste Schlacht wird um Jerusalem und alle 1948 besetzten Gebiete geführt werden. Er verurteilte alle, die eine Zweistaatenlösung befürworten.

„Der Geruch von Stolz und Würde“ heißt M75 – nach der weitreichendsten Rakete, die die Terroristen aus dem Gazastreifen verschossen haben. Stolz und Würde – stinken nach Judenmord.

Heckmeck:
- Südafrika hat auch noch den israelischen Botschafter einbestellt um zu schimpfen.

Freitag, 07.12.2012:

Kahled Meschaal ist im Gazastreifen. Die friedfertige Botschaft: „Heute Gaza. Morgen Ramallah. Und dann Jerusalem.“ (Hm, war nicht mal was? „Heute gehört und Deutschland…“?)

Samstag, 08.12.2012:

Khaled Meschaal im Gazastreifen  verspricht die Vernichtung Israels: „Palästina gehört uns, vom Fluss bis zum Meer und vom Süden bis zum Norden. Es wird keine Zugeständnisse geben, nicht einen einzigen Zentimeter des Landes.“

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Islamistische Einigkeit

1. November 2012 um 15:03 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Islam+Islamismus, Islamstaaten | Hinterlasse einen Kommentar
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Daniel Pipes, National Review Online, 30. Oktober 2012

Englischer Originaltext: Islamism’s Unity
Übersetzung: H. Eiteneier

Die schwarze Salafistenflagge weht am 14. September über der US-Botschaft in Tunis.

Ein Angriff auf die US-Botschaft in Tunis am 14. September hinterließ 4 Tote, 49 Verletzte, mehrere geplünderte und ausgebrannte Gebäude und die gehisste schwarze Salafistenflagge auf dem Botschaftsgelände. In Reaktion darauf verurteilte die “moderate” Islamistenpartei Tunesiens, die Ennahda, offen den Vorfall; Innenminister Ali Larayadh gab zu, dass die Regierung “es versäumt hatte die Botschaft zu schützen und wir sollten uns bei den Amerikanern entschuldigen”. Der Führer der Ennahda, Rachid Ghannouchi, verurteilte die Salafisten heftiger als “Gefahr” für Freiheit und Sicherheit in Tunesien und forderten ihre Bekämpfung mit allen rechtlichen Mitteln.

Diese Äußerungen versicherten die Amerikaner, dass langbärtige und Burka tragende Verrückte sie töten wollen, moderat klingende Islamisten mit Schlips und Hijabs aber zivilisierte, gesetzestreue Verbündete sind. Das wiederum passt in eine bis 1992 zurückreichende Politik der Bekämpfung gewalttätiger bei Kooperation mit nicht gewalttätigen Islamisten. So exekutierten amerikanische Truppen Osama bin Laden, während amerikanische Präsidenten Islamisten halfen in der Türkei und Ägypten an die Macht zu gelangen.

Ali Larayadh, tunesischer Innenminister und Schlips tragender, “moderater” Islamist.

Viele weitere Unterschiede kennzeichnen verschiedene Stränge des Islamismus: Yussuf al-Qaradawi drängt auf Missionierung, um Nichtmuslime zu gewinnen, die Boko Haram aus Nigeria zieht es vor sie zu töten. Die Organisation Hizb ut-Tahrir zielt darauf, alle Muslime unter die Herrschaft eines universalen Kalifast zu bringen, Die Fethullahisten der Türkei streben an, eine nationale Form des Islam aufzubauen. Ägyptens islamistischer Präsident trägt regelmäßig Krawatte, sein iranischer Amtskollege tut das nie. Der frühere Cat Stevens sing a capella Naschids,* während die somalische Shabab jedwede Musik im Radio verbietet. Frauen dürfen in Saudi-Arabien kein Auto fahren, aber im Iran steuern sie Taxis.

Grob gesagt teilen sich Islamisten in drei Typen auf: (1) Salafisten, die das Zeitalter des Salaf verehren (die ersten drei Generationen der Muslime) und danach streben es wiederzubeleben, indem sie arabische Kleidung tragen, antike Gebräuche zu eigen machen und eine mittelalterliche Mentalität übernehmen, die zu religionsbasierter Gewalt führt. (2) Muslimbrüder und ähnliche Typen, die eine islamische Version der Moderne anstreben; abhängig von den Umständen können sie gewalttätig handeln oder es lassen. (3) Gesetzestreue Islamisten, die innerhalb des Systems arbeiten und sich an politischen, medialen, rechtlichen und Bildungsaktivitäten beteiligen; per Definition betätigen sie sich nicht gewalttätig.

Ennahda-Führer Rachid Ghannouchi, auf Video erwischt.

Die Unterschiede sind echt. Doch sie sind auch zweitrangig, da alle Islamisten in dieselbe Richtung ziehen – hin zur vollen und strenge Anwendung des islamischen Rechts (der Scharia); sie arbeiten oft auf dieses Ziel hin zusammen, manchmal verdeckt. Zum Beispiel verbindet ein kürzlich durchgesickertes Video aus Tunesien die Ennahda mit der Gewalt in der Botschaft. Ursprünglich wurde es im April 2012 ausgestrahlt, tauchte aber am 9. Oktober wieder auf. Darin bespricht Gannouchi mit jungen Salafisten Taktiken, wie man die gemeinsamen Ziele erreichen kann und prahlt: “Wir haben uns mit … den Salafisten getroffen, darunter Scheik Abou Iyadh.”

Echt? Abou Iyadh, wirklicher Name Seifallah Ben Hassine, ist der Kopf der Ansar al-Sharia, alias Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel. Die tunesische Polizei führte eine Schleppnetzfahndung durch, um ihn zu seiner Roller zu befragen, die zum Anschlag vom 14. September führte. Mit der Aufdeckung dieses Treffens untergräbt das Video die Verurteilung des Anschlags vom 14. September durch die Ennahda.

Seifallah Ben Hassine, alias Abou Iyadh, der Führer der Ansar al-Scharia.

Das Video zeigt, dass Ghannouchi die Ennahda und die Salafisten als Verbündete bei den Anstrengungen zur Erlangung der Vorherrschaft in Tunesien und der Einführung der Sharia betrachtet. Er bietet seinen salafistischen Zuhörern strategischen Rat: “Ich sage euch jungen Salafisten, seid geduldig … Warum hetzen? Last euch Zeit, um zu festigen, was ihr gewonnen habt”, indem ihr “Fernsehsender, Radiosender, Schulen und Universitäten” schafft. Er mahnt sie “das Land mit Vereinen zu füllen, überall Koranschulen zu gründen und religiöse Prediger einzuladen”.

Bezeichnenderweise erklärt Ghannouchi: “Die Regierung ist jetzt in den Händen von Islamisten, die Moscheen gehören uns und wir sind die wichtigste Organisation des Landes geworden.” Man beachte die Bezugnahme auf “uns” und “wir”, die weiter bestätigen, dass er die Ennahda und die Salafisten als eine gemeinsame Kraft bildend ansieht.

Dass Ghannouchi der Al-Qaida die Hand reicht, passt in ein größeres Muster. Die türkische Regierung arbeitet nicht nur mit der IHH zusammen, einer mit der Al-Qaida verbundenen Organisation, sondern sie könnte bald wegen der laxen Terrorfinanzierungsgesetze Nordkorea und dem Iran auf die Schwarze Liste folgen. Das Council on American-Islamic Relations erscheint legitim, doch es ist eine von Hamas-Unterstützern gegründete, Terroristen unterstützende Fassadenorganisation. “Moderate” britische Islamisten benutzten Terror-Vorfälle, um ihre Schlagkraft zu verbessern.

Das tunesische Video bringt nur eine weitere, sorgfältig erarbeitete Aufgabelung moderater und extremistischer Islamisten zum Einsturz. Alle Islamisten sind eins. Ein moderater Islamist ist von der Vorstellung her genauso merkwürdig wie ein moderater Nazi. Jedes Mitglied dieser barbarischen Bewegung ist ein potenzieller totalitärer Gangster. Westliche Regierungen sollten die Arbeit weder mit dem einen noch mit dem an deren akzeptieren.

“Ein moderater Islamist ist genauso merkwürdig wie ein moderater Nazi.”

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.06.2012)

16. Juni 2012 um 21:57 | Veröffentlicht in NGOs, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 10.06.2012:

Die PLO und ihre Verbündeten wollen die Geburtskirche in Bethlehem von der UNESCO unter besonderen Schutz stellen lassen, weil sie gefährdet sei. Schuld ist natürlich Israel. Jetzt wird es spannend: Das The International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) in Paris hat einen umfassende Untersuchung mit einem Bericht abgeschlossen, die das Gegenteil sagt – die Kirche ist nicht gefährdet, die behaupteten Probleme und Mängel bestehen (so) nicht und die Israelis sind schon mal gar nicht für irgendwelche Schäden verantwortlich; insbesondere das angeblich so kaputte Dach ist erst wurde von der israelischen Militärverwaltung repariert und braucht keine erneute Reparatur. (Mal sehen, wie die UNESCO es wieder schaffen wird das zu ignorieren.)

Heckmeck:
- Das „Angebot“ von Mahmud Abbas im Tausch für die Freilassung sämtlicher Terroristen und Waffenlieferungen an die PA Verhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen, galt nur für „eingeschränkte“ Gespräche. Aber selbst das ist anscheinend noch zu viel, Abbas bekommt Feuer von anderen, er gehe falsch vor (und Verhandlungen seien sowieso sinnlos).

Montag, 11.06.2012:

Saeb Erekat ließ wissen, dass die PA weiterhin Unterstützung für eine einseitige Anerkennung zumindest als nichtstaatliches Mitglied der UNO zu bekommen. Experten formulieren das so: PA zieht symbolischen UNO-Antrag Verhandlungen mit Israel vor.

Dienstag, 12.06.2012:

Ein weiterer Miles-of-Smiles-Konvoi kam mit 10t medizinischen Gütern und 110 „Menschenrechtsaktivisten“ im Gazastreifen an, angeführt vom Chef der jordanischen Muslimbruderschaft. Dieser bezeichnete den Konvoi als „neue Seite mi Jihad gegen die Besatzung“. (Welche Besatzung? Im Gazastreifen gibt es nicht einen einzigen Juden mehr.)

Der zionistische Angriffszoo ist wieder aktiv, einmal mehr mit abgerichteten Wildschweinen, die von Siedlern gezüchtet und so abgerichtet sind, dass sie ausschließlich arabische Ernten und Haine heimsuchen.

Die pal-arabische NGO Burj Luq-Luq Social Center Society – finanziert durch UNICEF, die UNESCO, das französische Konsulat und andere internationale Spender, führte in Ostjerusalem ein Puppenspiel für Kinder auf, das gegen das Rauchen warb. Die Puppe sagte den Kindern: „Jerusalem braucht keine Männer, die Zigaretten halten. Es braucht Männer, die Maschinengewehre halten.“

Donnerstag, 14.06.2012:

Ein PA-Vertreter versucht die UEFA zu überreden  die U21-Europameisterschaft 2013 nicht in Israel stattfinden zu lassen. Israel halte PA-Fußballer in Verletzung der FIFA-Regeln fest. Einer dieser Fußballer wurde von Israel als „illegaler Kombattant“ festgenommen, die PA gibt weitere Sportler an, die „illegal“ festgehalten würden. (Die Typen hätten sich halt nicht terroristisch betätigen sollen, dann säßen sie jetzt nicht im Knast.)

Freitag, 15.06.2012:

Die Hamas ruft ihre Mitglieder auf Kriegsverbrechen zu begehen. Es geht diesmal um die 27 „Parlamentarier“ der Hamas, die in israelischen Gefängnissen sitzen. „Unsere einzige Lösung ist die Gefangennahme zionistischer Soldaten …“ Diese müssten sie gewaltsam aus Israel entführen, um sie auszutauschen. Das ist ein Kriegsverbrechen, sagt sogar B‘Tselem. Aber dass die Hamas-Terroristen für die Aufforderung Kriegsverbrechen zu begehen von den üblichen „Menschenrechts“-Organisationen verurteilt wird, darauf dürfen wir wohl vergeblich warten.

Heckmeck:
- Shaul Mofaz von der Kadima will sich profilieren. Er rief Mahmud Abbas zu Gesprächen mit Israel auf, ohne Vorbedingungen, ohne Briefe usw.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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