ISIS – Islamisten gegen die Moderne

10. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Karika-Tour, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Die vielen Gesichter des Islamo-Nazismus

1. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Europa+Islam, Islam+Islamismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In den letzten Wochen war verschiedentlich das Auftauchen von Islamo-Nazis in der Öffentlichkeit Europas zu beobachten. Eine Reihe Demonstrationen fanden statt. In Den Haag schwenkten z.B. Demonstrationsteilnehmer Flaggen der ISIS oder der Hamas und brüllten völkermörderische Parolen. Bis vor kurzem waren europäische Islamo-Nazis größtenteils nicht sehr daran interessiert öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Sie mieden jegliches Exponiertsein, das ihre Abreise in den Nahen Osten verhindern könnt, wo sie sich den mörderischen Muslimgruppen anschließen konnten.

Wie der Islamo-Nazismus Zutritt zu Europa fand, war damit markant anders als ihr Eintritt in die Vereinigten Staaten, wo Al-Qaida, eine der älteren Islamo-Nazi-Bewegungen, am 11. September 2001 einige ihrer Mitglieder für die Ermordung tausender amerikanischer Zivilisten opferte.

Heute hat der Islamo-Nazismus eine andere Bedeutung als vor und während des Zweiten Weltkriegs; damals gab es Muslime, die gleichzeitig Nazis waren. Der wichtigste Palästinenserführer, der Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, war bei der Gründung von SS-Einheiten in Bosnien und dem Kosovo entscheidend behilflich. Nach dem Krieg flohen diverse deutsche Nazis nach Ägypten. Einige traten zum Islam über, so der Propagandist Johannes van Leers und der Arzt und psychopathische Mörder Aribert Ferdinand Heim.

Der zeitgenössische Islamo-Nazismus ist anders veranlagt. Er besteht aus mörderischen Muslimen, deren Ideologie sich mit den völkermörderischen Kernelementen des Nationalsozialismus überlappt, ohne einem organisatorischen Nazi-Rahmenwerk zuzugehören. Man kann den derzeitigen Islamo-Nazismus als die Ideologie derjenigen Muslime beschreiben, auf die eine von zwei Eigenschaften zutrifft: Die erste, dass sie Gläubige sind, die die Weltherrschaft des Islam mit allen Mitteln erreichen wollen, einschließlich Gewalt. Mit anderen Worten: Für Islamo-Nazis rechtfertigt das Ziel die Mittel. Die zweite Eigenschaft, die Islamo-Nazismus beschreibt, ist die Werbung für völkermörderische Programme. Dazu gehört z.B. der Massenmord an Juden und anderen, einschließlich Muslimen anderer Denominationen.

Verschiedene Autoren haben im Verlauf der Jahre die Charakteristika des Islamo-Nazismus beschrieben, ohne ihm notwendigerweise diesen Namen zu geben. Vor rund zehn Jahren erklärte Yehuda Bauer, der Direktor Emeritus des International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem: „Sowohl in der nationalsozialistischen wie auch der marxistisch-kommunistischen Ideologie ist die parlamentarische Demokratie des liberalen Westens der Feind. Die Juden waren ein typischer Ausdruck dafür. Der radikale Islam identifiziert denselben Feind. Man muss erkennen, dass nicht nur der Islamismus, sondern auch diese beiden anderen Fundamentalismen im Wesentlichen religiös sind. Alle drei geben sich einer metaphysischen Kraft hin, während sie versuchen einer unangenehmen Wirklichkeit zu entkommen.“

Er fügte hinzu: „Es macht wenig Unterschied, ob man dies den Gott der Natur, dialektischen Marxismus oder den Koran nennt; ihre Schlüsselmerkmale sind die gleichen. Der islamische Radikalismus ist das Verlangen nach einer globalen Utopie, die durch gewalttätige Mittel erreicht werden soll und eine globale Dominanz anstrebt. Dies gilt genauso für den Nationalsozialismus und den Kommunismus.“

Bauer schloss: „Jede universale Utopie ist mörderisch und jede radikale, universale Utopie bringt radikale Mörder hervor. Trotz großer Unterschiede zwischen diesen drei im Verlauf der letzten hundert Jahre aufgekommenen Ideologien haben sie viele Parallelen.“

2013 sagte Luc Ferry, ehemaliger französischer Bildungsminister: „Heute verkörpert der Terrorismus irgendwie das Äquivalent zum Nationalsozialismus. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der radikale Islam heute … genauso grässlich ist wie der Nationalsozialismus in den 1930-er Jahren.“ Er warnte außerdem, dass der radikale Islam nicht nur eine isolierte ‚örtliche Guerilla‘ ist, sondern ein globales Problem und eine Warnung vor einem dritten Weltkrieg.“

Der israelische Antisemitismus-Historiker Robert Wistrich schreibt, dass der Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazi-Deutschland vergleichbar ist. Er erklärt, dass der muslimische Hass auf Israel und die Juden „ein eliminatorischer Antisemitismus genozidaler Dimension“ ist. In Bezug auf gemeinsame Elemente von muslimischem und nationalsozialistischem Antisemitismus listet Wistrich Fanatismus, den Todeskult, den nihilistischen Wunsch nach Zerstörung und die irre Lust auf Weltherrschaft auf.

In einem Artikel verglich Richard Prasquier, damals Präsident des CRIF, der Dachgesellschaft der französischen Juden, den radikalen Islam mit dem Nationalsozialismus. Er führte zwei wichtige Gemeinsamkeiten an. Die erste ist, dass für beide Bewegungen Juden der Hauptfeind sind und der Antisemitismus eine wesentliche Komponente ihrer Ideologie ist. Die andere ist, dass sowohl der Nationalsozialismus als auch der radikale Islam die Juden entmenschlichen. Der amerikanische Historiker Richard Landes postulierte: „Zukünftige Historiker werden vermutlich feststellen, dass der gegenwärtige Antisemitismus in arabischen und muslimischen Gesellschaften ein noch höhere Fieberkurve erreichte als der der Nazis.“

Zeitgenössischer Islamo-Nazismus manifestiert sich sowohl in organisierten Bewegungen als auch durch Einzelpersonen. Nach der islamischen Revolution von 1979 ist der Iran die wichtigste, aber bei weitem nicht die einzige Kraft des Islamo-Nazismus gewesen. Zu den islamo-nazistischen Organisationen gehören Al-Qaida, Al-Nusra in Syrien, ISIS in Syrien und dem Irak, die Hisbollah im Libanon, die Hamas in den Palästinensergebieten sowie der Islamische Jihad. In Afrika bestehen solche Bewegungen selbstverständlich z.B. in der Boko Haram in Nigeria und Al-Shabab in Somalia. Zudem gibt es islamo-nazistische Bewegungen an vielen weiteren Orten innerhalb der muslimischen Welt.

Zusätzlich zu solchen organisierten Bewegungen gibt es viele einzelne Muslime, die die islamo-nazistische Ideologie unterstützen. Die amerikanische Forschungsorganisation Pew hat Meinungsumfragen durchgeführt, die andeuten, dass mindestens 150 Millionen Muslime weltweit mit der Al-Qaida-Ideologie konform gehen. Eine Pew-Studie von 2009 stellte fest, dass mehr als 20 Prozent der Muslime in Indonesien, Jordanien und Ägypten Osama bin Laden vertrauten, dass er „in Weltangelegenheiten das Richtige“ tat. Bei nigerianischen Muslimen waren es mehr als 50 Prozent.

Islamo-Nazis sind nicht die einzigen radikalen Muslime. Es gibt viele weitere muslimische Extremisten, die nicht notwendigerweise Massenmord anstreben. Eine prominente solche Organisation ist in einer Reihe von Ländern die Muslimbruderschaft. Die Türkei und Qatar sind die Hauptunterstützer der Hamas, sowohl politisch als auch finanziell; und Recip Tayyip Erdoğan, der Präsident der Türkei, ist selbst radikaler Muslim.

Den Islamo-Nazismus zu definieren ist also wichtig, weil diese Ideologie viele zugehörige Phänomene mit sich bringt. Es gibt Trittbrettfahrer der islamo-nazistischen Bewegungen im Westen, Muslime wie auch andere. Es gibt außerdem solche – hauptsächlich Muslime – die den Islamo-Nazismus beschönigen; darüber hinaus gibt es eine Vielzahl westlicher politischer Parteien, die indirekt die Interessen der Islamo-Nazis fördern. All diese Faktoren zusammen repräsentieren eine komplexe Realität, die weit unklarer ist als üblicherweise erkannt wird.

Dr. Manfred Gerstenfelds kommendes Buch „The War of a Million Cuts“ analysiert, wie Israel und die Juden delegitimiert werden und wie sie dagegen kämpfen.
Er war von 2000 – 2012 Vorsitzender des Jerusalem Center of Public Affairs.

Islamofaschistische Einigkeit

22. Juli 2014 um 16:55 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, die Welt+Nahost, Karika-Tour | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 21. Juli 2014

Die Welt wird getäuscht und fehlgeleitet, während sowohl Ägypten als auch Israel sich der islamofaschistischen Bedrohung stellen, der wir beide in Gestalt der Hamas ausgesetzt sind.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.04.-03.05.2014)

3. Mai 2014 um 21:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Geschichte, Israel, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 27.04.2014:

Die offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida: Israel „imitiert enthusiastisch alles, was die Nazis den Juden getan haben“, Zionismus basiert auf Rassismus, Arroganz, Ghetto-Mentalität und dem „Massada-Komplex“. Dazu wird Jibril Rajoub zitiert. So strebt man Frieden an…

Die PA hat einen Antrag ausgearbeitet Interpol beizutreten.

Saeb Erekat wieder: Die Hamas ist keine Terrortruppe, der wahre Terror ist die „Besatzung“.

Netanyahu ließ wissen, dass Israel die „Einheitsregierung“ der Terroristen nicht anerkennen wird, wenn die Israel nicht als Staat des jüdischen Volks anerkennen.

Der Washington Post gegenüber soll ein Berater von Ismail Haniyeh gesagt haben, die Hamas überlege, ob sie Israel anerkennen werde. Im Moment konzentriere man sich bei den Versöhnungsgesprächen mit der Fatah aber auf innere Angelegenheiten.
Die Hamas kündigte daraufhin an, sie überlegt die Washington Post wegen der Veröffentlichung zu verklagen – Israel werde von ihr niemals anerkannt werden.
Saeb Erekat übrigens verkündete, dass die Hamas natürlich nicht verpflichtet ist Israel anzuerkennen, um der Einheitsregierung beizutreten. Sie habe das Recht Israel nicht anzuerkennen. Israel mische sich in innerpalästinensischen Angelegenheiten ein.

Mahmud Abbas hat den Holocaust mit selten klaren Worten verurteilt. Netanyahu bezeichnet das als „Schadenskontrolle“. (Nicht verwunderlich, wenn Abbas die Worte nur als Anhängsel für Klagen über die Besatzung benutzt, die damit praktisch Israel des Holocaust an den PalArabern beschuldigt…)

Heckmeck:
Die EU in Person von Baroness Ashton drängte Israel und die Terroristen, trotz des Zusammenschlusses der Terrorgruppen wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, damit die Bemühungen der USA nicht verkümmern. (Fruchtloses Gerede fortsetzen? Das passt zur EU, dass das als erstrebenswert angesehen wird…)

Montag, 28.04.2014:

Die PLO lässt wissen, dass sie Israel voll verantwortlich macht für die Sabotage der Bemühungen der USA und anderer, mit denen eine umfassende politische Lösung des Konflikts erreicht werden sollte. Sagt die Truppe, die gleichzeitig wissen lässt, Zugeständnisse seitens der „Palästinenser“ nicht infrage kommen – kein Landtausch, aber Baustopp in Jerusalem und eine „Rückkehr“ der „Flüchtlinge“.

Darüber hinaus hat die PLO einen Plan genehmigt 60 UNO-Organisationen beitreten zu wollen. Und sie fordert die UNO-Vollversammlung auf Firmen zu boykottieren, die „Siedlungen“ helfen und Jerusalem „verjuden“.

John Kerry arschlöchert wieder: Wenn Israel nicht bald Frieden mit den Terroristen schließt, könnte es „ein Apartheid-Staat wie Südafrika werden“. (Im November drohte er Israel mit einer „dritten Intifada“, im Februar mit Boykott, jetzt das mit der Apartheid – wann droht er mal den Terroristen?)

Dienstag, 29.04.2014:

Israel hat begonnen die Sanktionen gegen die PA umzusetzen, die wegen der Verletzung von Abkommen mit Israel und der eingeleiteten Einheitsregierung mit der Hamsa eingeführt wurden. Zum Beispiel fing der Staat an Schulden der PA von den für diese eingesammelten Steuergeldern abzuziehen.

Premierminister Netanyahu hat Verteidigungsminister Ya’alon angewiesen eine Anhörung zu Bauplänen in Judäa und Samaria abzusagen; auf dieser hätte über Bauvorhaben entschieden werden können. Die Bürgermeister jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria werfen dem Premier vor, er führe auf diese Weise einen Baustopp ein, mit dem er vor US-Druck einknickt.

Saeb Ereakt wieder: Israel will Annexion der „Westbank“, um die „Apartheid“ zu konsolidieren. Die internationale Gemeinschaft soll gefälligst Druck auf Israel ausüben, damit es Zugeständnisse macht.

Heckmeck:
Mahmud Abbas wiederholte in einer Ansprache seine Forderungen für „Frieden“: Verlängerung der Gespräche nur, wenn Terroristen freigelassen werden, ein Baustopp in Judäa und Samaria (und Jerusalem) verhängt wird und Festlegung der Staatsgrenzen innerhalb von drei Monaten.

Mittwoch, 30.04.2014:

Der Shin Bet und die IDF nahmen eine Hamas-Terrorzelle fest, die in Jerusalem aktiv werden wollte und dazu bereits Sprengsätze hergestellt hatte. Einer der Terroristen nutzte seine israelische Staatsbürgerschaft, um die Gruppe mit dem Material für die Sprengsätze zu versorgen.

Eine weitere Terrorzelle wurde ausgehoben, die schon Terroranschläge – besonders im Jerusalemer Viertel French Hill – verübt hatte.

Mehr als 1.000 PalAraber versammelten sich in Ramallah zum Begräbnis von 4 Terroristen, deren Leichen Israel der PA übergab, darunter der Sbarro- und ein weiterer Selbstmordbomber. Die Menge schwenkte Hamas-Fahnen und skandierten antiisraelische Sprüche; sie forderten „Rache“ für die Toten und dass Tel Aviv bombardiert wird. (Arutz-7 hat Fotos.)

Heckmeck:
– US-Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte gestern Abend, die USA glauben eine Pause in den Verhandlungen zwischen Israel und den Terroristen sei angebracht. In dieser sollten beiden Seiten sich entscheiden, was sie tun wollen.
Tawfiq Tirawi vom Zentralkomitee der Fatah tönte auf einer Veranstaltung dass „Palästina“ vom Jordan bis zum Meer reicht und komplett befreit werden muss. Die Zweistaaten-Lösung sei tot und es sei Zeit für den „bewaffneten Konflikt“, die „historische Lösung“. (Nach solchen Äußerungen sollte niemand mehr daran zweifeln, dass die Fatah dieselben Ziele hat wie die Hamas und die beiden sich lediglich über den Weg nicht einig sind!)

Donnerstag, 01.05.2014:

Seit 1948 sind 2.495 Israelis bei Terroranschlägen getötet worden. Seit dem Jahr 2000 sind es 996. Durch die Anschläge wurden 2.853 Israelis zu Waisen, 99 von ihnen verloren dabei beide Eltern. 978 Frauen wurden zu Witwen und es leben heute 800 Eltern, die ein Kind durch einen Terroranschlag verloren.

Ein Kind hat im PA-Fernsehen ein Gedicht vorgetragen, das „Krieg“ gegen Israelis fordert, um „die Unterdrückung zu zerschlagen und die Seele der Zionisten zu vernichten“.

Ein PA-Vertreter drohte, wenn Israel die Sanktionen gegen die Terroristen nicht einstellt, dann würde die PA alle Kontakte zu Israel einstellen. Dadurch würde die PA zusammenbrechen und alle Verantwortung für Judäa und Samaria an Israel fallen.

Heckmeck:
– Israel hatte vorgeschlagen, dass die Rechte auf Selbstbestimmung für das jüdische Volk wie für das palästinensische Volk in genau den gleichen Begrifflichkeiten beschrieben werden sollten – die Terroristen lehnten das ab.

Freitag, 02.05.2014:

Die PA trat formell fünf internationalen Verträgen bei: Verbot von Folter und Rassendiskriminierung, Schutz der Rechte von Frauen, Kinder und Behinderten.

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee besuchte in Italien eine islamische Konferenz in Mailand. Dort forderte er die arabischen Armeen – einschließlich derer von Ägypten und Jordanien – auf „Palästina“ zu „befreien“ – Jaffa, Haifa und andere Städte innerhalb der Grünen Linie.

Heckmeck:
Ban Ki-moon forderte von „beiden Seiten“, „einseitige Schritte zu vermeiden“.

Samstag, 03.05.2014:

Am Rahelgrab wurde eine ferngesteuerte Wasserkanone installiert, mit der Mobs „kontrolliert“ (sprich: in die Flucht getrieben) werden können sollen.

Der treueste und beste Freund Israels aller Zeiten (Obama-Amerika) hat (nach Aussage eines Vertreters des US-Außenministeriums) absolute Sympathie für Abbas, macht Netanyahu mies und lässt wissen, dass die „Palästinenser“ einen Staat kriegen werden, ob es Israel nun gefällt oder nicht, ob durch Gewalt oder internationale Organisationen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

US-Botschafter in Jordanien tanzt Dabke, empört Islamisten

18. Januar 2014 um 17:09 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 14. Januar 2014

Aus Al-Arabiya:

Jordaniens Islamisten kritisierten am Montag den US-Botschafter in Amman, weil er an einem Dabke-Volkstanz zur Einweihung eines Projekts teilnahm. Sie beschrieben das als „schockierendes Verhalten“.

Nach der Eröffnung eines von den USA finanzierten $140 Millionen-Projekts im nördlichen Gouvernement Irbid am letzten Donnerstag schloss sich Stuart E. Jones Offiziellen und Frauen an, die einen jordanischen Dabke tanzten.

„Das war ein für Jordanier schockierendes Verhalten, die sehr wohl wissen, dass Amerika und das zionistische Gebilde [Israel] zwei Seiten ein und derselben Medaille sind“, sagte die Oppositionspartei Islamische Aktionsfront, der politische Arm der Muslimbruderschaft des Königreichs in einer Erklärung.

Wir verurteilen solches Tun in unseren Dörfern und verlangen, dass die Regierung sicherstellt, dass Diplomaten sich an ihre Regeln halten.“

Der Dabke ist ein traditioneller Tanz in arabischen Ländern wie dem Libanon, Jordanien, dem Irak, Syrien, der Türkei sowie in Israel und den Palästinensergebieten zu Hochzeiten, auf Partys und zu ähnlichen Gelegenheiten getanzt wird.

Es gibt viele Versionen, aber allgemein bilden die Tänzer eine dem Publikum zugewandte Linie, halten sich an den Händen, heben leicht ihren linken Fuß und stampfen zu traditioneller Musik.

Die US-Botschaft hat sagte, das fünfjährige Projekt in Irbid strebe nach „Unterstützung der Rechtsstaatlichkeit, Bürgerengagement und -beteiligung und Zivilgesellschaft im gesamten Königreich“.

Jordanien, das seit 1994 einen Friedensvertrag mit Israel hat, ist einer der Schlüsselverbündeten Washingtons in der Region und ein wichtiger Nutznießer von Militär und Wirtschaftshilfe der USA.

Es sieht so aus, als tanze Jones nicht wirklich alleine. Man kann annehmen, dass er zusammen mit anderen Diplomaten tanzte. Warum beschwerten sich die Islamisten dann also nicht über die anderen Tänzer? Warum ist ein einen arabischen Tanz tanzender Amerikaner so „schockierend“?

Die Antwort ist: Sie wollen nur den Amerikaner kritisieren, komme, was da wolle. Hätte er es abgelehnt zu tanzen, hätten sie wohl gesagt, er handle, als seien arabische Tänze unter seiner Würde.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.12.2013)

8. Dezember 2013 um 17:42 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 01.12.2013:

An den gewalttätigen Krawallen im Negev am Samstag hatte Ahmed Tibi (israelisch-arabischer MK) nicht unerheblichen Anteil; in einem von ihm selbst auf seiner Facebookseite eingestellten Video ist zu sehen, wie er die Festnahme eines jungen Gewalttäters zu verhindern versucht. Die Meute brüllt Rassismus-Vorwürfe. Ca. 1000 Muslime bewarfen Polizisten mit Steinen.

Mahmud Abbas ließ seiner Begeisterung ihren Lauf und sprach glühend vom „Erbe des Haddsch Amin al-Husseini“, den er auch als seinen „Helden“ bezeichnete. Wer sich für einen der glühendsten Anhänger Hitlers und Massenmord-Befürworter derart begeistern kann – ist das ein Friedenspartner? Abbas sagte, der Mufti sei ein Mann, dem alle PA-Araber nacheifern sollten. Heißt: Bringt die Juden um, vernichtet sie. Friede! (Auch wenn das aus dem Juni stammt.)

Abbas droht wieder: Wenn nicht alle Baupläne in „Siedlungen“ gestrichen werden, gibt es keine weiteren Verhandlungen.

Die Hamas hat schon 250.000 Unterschriften von PA-Arabern gesammelt, die einen Aufruf unterzeichneten, dass es keinen Friedenskompromiss mit Israel geben darf, auf voller arabischer Souveränität in der Westbank und Jerusalem und der „Rückkehr“ sämtlicher „Flüchtlinge“ nach Israel fordert.

Zum ersten Mal seit 1987 feierte die Hamas den Jahrestag ihrer Gründung nicht – sie hat nicht genug Geld für Festlichkeiten.

Die zweijährige Avigail Ben-Tzion, die Donnerstag durch einen Steinwurf schwer verletzt wurde, konnte heute das Krankenhaus verlassen.

Die PA lässt über einen offiziellen Vertreter verkünden: Juden machen die heiligste Stätte des Judentums (den Tempelberg) unrein.

Heckmeck:
Saeb Erekat besteht darauf, dass die „Palästinenser“ ihre Recht über Gewalt erreichen werden. Er hat wenig Hoffnung auf erfolgreiche Gespräche mit Israel.

Montag, 02.12.2013:

Die israelische Marine befindet sich in höchster Alarmbereitschaft, weil Dutzende arabischer und europäischer Aktivisten in Gaza Schiffe besteigen wollen, um eine „umgekehrte Flottille“ – aus Gaza hinaus die Blockade brechen – zu versuchen.

Dienstag, 03.12.2013:

Brigadegeneral Tamir Yadai, Kommandeur der Division für Judäa und Samaria, gab zu, dass der Terror in seinem Kommandobereich steigt und mehr tödliche Gefahr birgt. Der Kommandeur für Samaria sagte, die Zahl der Opfer sei um 120% gestiegen.

Die Polizei von Jerusalem verstärkt die Patrouillen in einigen Stadtvierteln, vor allem in French Hill; Grund sind die wiederholten versuchten Terroranschläge im Norden der Stadt.

Die Fünfte Kolonne namens „Islamische Bewegung in Israel“ verkündet: Alles Land im Negev gehört dem Islam.

Mittwoch, 04.12.2013:

Palestinian Media Watch übersetzte ein Interview mit einem der für die „Friedens“-Gespräche freigelassenen Terroristen. Der Mörder prahlte damit, dass er (und seine übrigen Kumpane) „nichts bereuen“. Auch andere Mörder sind stolz auf ihre Taten.

Heckmeck:
Die EU droht sowohl Israel als auch der PA: Wenn die Verhandlungen scheitern, dann gibt es kein Geld mehr für die PA und die Produkte aus den „Siedlungen“ werden gekennzeichnet. Wer die Ursache für das Scheitern sein wird, spielt offensichtlich dabei keine Rolle.
– Der EU-Gesandte für den Nahen Osten Andreas Rinke sagte in Brüssel gegenüber Medien, zwischen Israel und der PA habe es signifikante Fortschritte gegeben.
– Das steht in krassem Gegensatz zu Aussagen hochrangiger Mitglieder von Likud und HaBayit HaJehudi, dass die Gespräche vor dem Scheitern stehen.
Der PA-Chefunterhändler drängt die Amerikaner die Verhandlungen zu retten – ist also wohl nichts mit Fortschritten.
Ein ehemaliger PA-Unterhändler ist sich sicher, dass ein Friedensabkommen „unmöglich“ ist.
Die Terroristen sagen, der Iran-Deal von Genf sei ein Modell für ihren Konflikt mit Israel. Klar, wenn der Verbrecher alles weiter tun kann und die Welt einknickt, dann ist das so. Und wenn’s nicht klappt, dann ist die Welt schuld, nicht die Terrorbande, denn: „Genf zeigt, dass die Welt, wenn sie etwas will, das auch erreichen kann.“

Donnerstag, 05.12.2013:

Heckmeck:
John Kerry bekommt von Abbas offensichtlich die Israel-Behandlung – nach Angaben eines PA-Offiziellen hat Ab Mazen alles und jedes Angebot in Sachen Sicherheit im Jordantal abgelehnt, das von den Amerikanern kam. Kerrys Vorschläge waren bei den Israelis ohnehin umstritten, wie MK Moti Yogev sagte: „Wir haben erlebt, was uns solche Sicherheitsarrangements bringen und wie die Amerikaner sich von ihren Positionen auch in Sachen Iran zurückzogen.“ (Nur Livni kam wieder an und protzte mit „Friedensplänen“ und Entgegenkommen.)
– Es heißt, dass Jordanien die Israelis darin unterstützt die Amerikaner davon zu überzeugen, dass Israels Haltung zu Sicherheit (und damit zur Anwesenheit israelischer Truppen im Jordantal) zu akzeptieren.

Freitag, 06.12.2013:

Der Monat November brachte 167 Terroranschläge gegen israelische Ziele. Im Oktober waren es 136. Zwei Messerangriffe (einer tödlich) fanden innerhalb der „Grünen Linie“ („Kernisrael“) statt. Die stärkste Zunahme an Anschlägen gab es in Jerusalem (von 32 auf 53, also um 66 Prozent); 47 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails. 107 Anschläge fanden in Judäa und Samaria statt (Oktober: 99) Aus dem Gazastreifen wurden 5 Mörsergranaten geschossen (im Oktober waren es 3 Raketen und 3 Mörsergranaten).

Von Farmen in Judäa und Samaria wurden diese Woche 60 Schafe gestohlen. Zwei weitere Versuche wurden von aufmerksamen „Siedlern“ verhindert.

Heckmeck:
– Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar erklärte am Mittwoch, dass Saeb Erekat (mit seinen Verhandlungen mit Israel) illegal handle und nicht den „nationalen Konsens“ vertrete. Vereinbarungen, die als Ergebnis dieser Verhandlungen unterzeichnet würden, werden für die „Palästinenser“ nicht bindend sein.
Saeb Erekat streitet ab, dass die PA einen Vorschlag von Kerry für das Jordantal abgelehnt hat. Er habe gar nichts vorgelegt. (Ich würde sagen, der lügt wieder, das kann er am besten.)
– Trotz des Verhaltens der Verhandler der Terroristen (und ihren Abbruch-Drohungen) behauptet Kerry weiter, die Gespräche kämen voran und man sei einem Frieden näher als jemals zuvor in den letzten Jahren.
– Aber nach seinem Sicherheitsplan will der Außenpolitische Hampelmann der USA „Vorschläge für alle Kernfragen“ unterbreiten (Jerusalem, Grenzen, Flüchtlinge). Die werden wohl genauso erfolgreich sein wie der für die „Sicherheit“.

Samstag, 7. Dezember 2013:

Heckmeck:
Außenminister Liberman glaubt, dass eine Friedensvereinbarung mit den PalArabern nicht innerhalb der angesetzten neun Monate kommen wird. Allerdings sagte er auch, es sei wichtig, dass der Dialog weitergeführt wird.
John Kerry konzentriert sich nach eigenen Angaben derzeit auf die Sicherheit Israels. „Frieden wird Israel stärker machen“, sagt er.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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