Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.03.2013)
31. März 2013 um 0:05 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 1 KommentarSchlagwörter: Ägypten, Friedensbemühungen, Friedensbereitschaft, Hamas, Ismail Haniyeh, israelische Araber, Judäa+Samaria, Mahmud Abbas, Saeb Erekat, Siedler, Waffenstillstand
Sonntag, 24.03.2013:
Saeb Erekat: Israels Bautätigkeit in der „Westbank“ zuzustimmen würde bedeuten zwei Verbrechen zu begehen – Illegals zu legalisieren und ein politisches Diktat der Israelis zu akzeptieren. Und deshalb lehnen die Fatah-Granden einen teilweisen Siedlungsbaustopp ab.
Montag, 25.03.2013:
Ismail Haniyeh „predigte“ in der Al-Alami-Moschee im Gazastreifen und sagte, die Befreiung „Palästinas“ stehe jetzt unmittelbar bevor. Man befinde sich in einer neuen Phase des Konflikts.
Traditionell wird „Chametz“ vor Pessah gesammelt und verbrannt. Die „Siedler“ von Ofra lassen das – sie verteilen das Brot (das in Supermärkten der Siedlungen Eli, Shilo und Ofra weggeworfen worden wäre) in der Umgebung an bedürftige Araber. Das dritte Jahr in Folge. Zwischen 500 und 700 Laibe.
Heckmeck:
- John Kerry, neuer US-Außenminister lässt wissen, dass die Bühne jetzt bereitet ist für neue Friedensgespräche. Die Terroristen lassen wissen, dass die USA dafür einen „Aktionsplan“ vorbereitet haben.
Dienstag, 26.03.2013:
Auf einem Treffen der Arabischen Liga in Qatar beschuldigte „der Friedenspartner“ Mahmud Abbas einmal mehr Israel Jerusalem zu „judaisieren“, es wolle die „palästinensischen“ Einwohner vertreiben und die islamischen und christlichen heiligen Stätten „angreifen“. (Komisch, dass es erst seit 1967 für alle Religionen möglich ist ungehinderten Zugang zu ihren heiligen Stätten zu haben.)
Ach ja: Er betonte seinen arabischen Brüdern gegenüber, dass Siedlungsbaustopp und die Freilassung „palästinensischer“ Häftlinge keine „palästinensischen“ Vorbedingungen für Verhandlungen seien, sondern Verpflichtungen Israels in Übereinstimmung mit unterschriebenen Vereinbarungen und der Road Map. Problem: Das steht in keiner der Vereinbarung und in der Road Map müssen die Terroristen ein paar Dinge erfüllen, bis es an Siedlungen und Häftlinge geht.
Mittwoch, 27.03.2013:
Der Knessetabgeordnete Mosche Feiglin (Likud) wollte den Tempelberg besuchen. Die Polizei verbot ihm das. Ein muslimischer Mob versammelte sich, um gegen ihn zu protestieren. Der Besuch, so die Polizei, hätte „die öffentliche Gesundheit und sein Leben gefährdet“. Die regelmäßigen Besuche Feiglins auf dem Tempelberg-Plateau werden von den Terroristen ständig als „Schändung der heiligen Stätte“ bezeichnet.
Terrorchef Mahmud Abbas droht schon wieder Israel vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu zerren, weil Juden in Judäa und Samaria bauen.
Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon sagte bei eine Zeremonie auf den Ruinen der 2005 geräumten „Siedlung“ Homesch in Samaria: „Wir verließen den Gazastreifen und bekamen ‚Hamastan‘. Wir können es uns nicht leisten solche Fehler in Judäa und Samaria zu wiederholen.“
Die Hamas „warnte die Besatzungsführer“ vor Folgen der „Schändung der Al-Aqsa Moschee“ und ihres Geländes und forderte die „Palästinenser“ auf sich den „Verbrechen der Besatzung“ zu widersetzen.
Donnerstag, 28.03.2013:
Mahmud al-Zahar von der Hamas beschuldigt Israel die Waffenstillstandsvereinbarung von der Operation Wolkensäule gebrochen zu haben – weil Israel nach den Raketenschüssen von letzter Woche Donnerstag die Fischerei-Gebiete für die Gaza-Fischer verkleinerte. Raketen auf Israel sind keiner Ursache für Maßnahmen und schon gar kein Bruch des Waffenstillstands, nicht wahr?
Freitag, 29.03.2013:
Offizielle in Ägypten sagen, sie hätten in den letzten Tagen 10 Anschläge im Sinai verhindert. Außerdem seien 230 Tunnel zum Gazastreifen zerstört worden.
Mehrere Hundert israelische Araber nahmen an einer „Prozession“ in Taybe zum „Tag des Landes“ teil, der erst am Samstag stattfindet und dessen Hauptveranstaltung dann in Sakhnin stattfindet. Zu den Teilnehmern von heute gehörten auch zwei arabische Knesset-Abgeordnete.
Samstag, 30.03.2013:
Frieden! Mahmud Abbas bezeichnet „Siedlungen“ als „Minen, die die gesamte Region bedrohen“.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Hamas drängt PalAraber in Gaza Ferien zu machen
16. März 2013 um 10:06 | Veröffentlicht in Palästinenser, Propaganda | 2 KommentareSchlagwörter: Freiluftgefängnis, Gazastreifen, Hamas, Ismail Haniyeh, Propagandakrieg
Aus Ma’an:
Hamas-Premierminister Ismail Haniyeh drängte am Montag die Palästinenser ihre Sommerferien im Gazastreifen zu verbringen.
„Ich rufe unser Volk in der Westbank, Jerusalem und den Gebieten von 1948 auf den Gazastreifen zu besuchen und während des Sommers fröhliche Tage mit ihren Verwandten und Brüdern am Strand zu verbringen“, sagte Haniyeh Ma’ahn während er beim Joggen am Strand von Gaza Stadt eine Pause einlegte.
„Gaza ist sicher und stabil und es ist ein Treffpunkt für die nationale Einheit“, sagte Haniyeh.
„Aus tiefstem Herzen sagte ich, dass es keine Notwendigkeit für touristische Normalisierung mit der israelischen Besatzung gibt. Es ist nicht nötig, dass unser Volk an die israelischen Stände im besetzten Palästina geht. Hiermit sage ich ihnen: Kommt nach Gaza, das über ihre Anwesenheit glücklich sein wird.“
Hier ein paar Fotos von Hanieyhs Jogginglauf entlang der Straße neben dem Strand:


Sieht das nicht entspannt aus? Sie, nur mit Ihren Leibwächtern, während sich alle anderen unsichtbar machen.
Keine nervtötenden Frauen während Ihres Strandlaufs.
Das sind traumhafte Ferien!
Übrigens: Es ist nicht das erste Mal, dass der Gazastreifen versucht Feriengäste anzulocken. Dieses Video, das offenbar ironisch sein sollte, wurde 2011 gemacht:
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.01.2013)
26. Januar 2013 um 23:25 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Ägypten, Blockade Gazastreifen, Fatachstan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Hamas, Hamastan, Hassan Nasrallah, Ismail Haniyeh, Jordanien, Mahmud Abbas, Waffenstillstand
Sonntag, 20.01.2013:
Das arabische „Protestlager“ bei Jerusalem soll erweitert werden.
Das Israel-Museum hat für den 12. Februar eine Ausstellung über das architektonische Erbe von Herodes dem Großen angekündigt. Dabei werden restaurierte Bauteile aus dem Mausoleum des Königs ausgestellt. Die PA schäumt, weil das nicht mit ihr abgesprochen wurde. Dabei hatten sie sich nie bei der Antikenbehörde gemeldet. Außerdem werden die Artefakte wieder an ihren Ursprungsort bei Bethlehem zurückgebracht, der sich in Area C unter kompletter Kontrolle Israels befindet. (Ulrich Sahm)
Montag, 21.01.2013:
Ach, diese „Belagerung“: Wo gibt es eine solche, bei der politische Führer aus dem Ausland einfach einreisen und die Herrscher besuchen können? Jetzt hat der tunesische Präsident angekündigt zu Besuch kommen zu wollen. Im Oktober war der Emir von Qatar da, im November – während der Operation Wolkensäule – ein Haufen Außenminister und der ägyptische Premierminister.
Demonstration von PA-Arabern bei Ramallah zugunsten von Häftlingen in Israel – die PA-Polizei wird mit Steinhageln und Schutt beworfen, Reifen werden verbrannt. Erst Warnschüsse, dann wird in die Menge gefeuert – 15 verletzte Polizisten, 3 verletzte „Demonstranten“, mehrere Festnahmen. (Und die Medien schweigen. Warum wohl?)
Auf einmal will Mahmud Abbas doch 150.000 „Palästinenser“ aus Syrien in die „Westbank“ lassen. (Er tut natürlich so, als wäre Israel auf einmal anderer Meinung als vorher, dabei ist er es, der seine Haltung geändert hat.) Das Büro von Premierminister Netanyahu ließ verlauten, dass Abbas‘ Erklärung „falsch und unbegründet“ sei. (Jetzt muss noch geklärt werden, was daran falsch und unbegründet ist, aber dazu werden wir wohl andere Medien als YNet finden konsultieren müssen. Arutz-7 schreibt später: Israel diskutiert mit Abbas über die Möglichkeit, es ist noch keine Entscheidung gefallen.)
Hamas-Kommandeur Zaher Jabarin gab dem Hamas-Fernsehen (Al-Quds TV) im Dezember ein Interview, in dem er betonte, dass seine Organisation alles tut, Tag und Nacht daran arbeitet, die palästinensischen Kinder dazu zu erziehen, dass sie Selbstmordbomber werden. Dazu noch ein paar andere Nettigkeiten, die der IDF-Blog mit Hilfe eines Videos des Hamas-Fernsehens dokumentiert.
Kinderfernsehen im PA-TV: Terrorismus ist ideales „Märtyrer“-Handeln, Terroristen werden als Helden gefeiert – und jetzt gibt es eine neue Kampagne: Junge Zuschauer werden dazu ermutigt sich darauf vorzubereiten Flugzeuge zu entführen. Und das wird komplett von der EU, der Weltbank und jeder Menge europäischer Regierungen finanziert.
Dienstag, 22.01.2013:
Ein ägyptischer Fußballschiedsrichter (in Verbands-Funktion) ließ wissen: Israel ist ein Krebsgeschwür, der aus dem arabischen und muslimischen Körper herausgeschnitten werden muss. Anlass für die freundliche Ansage ist die Ausrichtung der U21-Europameisterschaft in Israel dieses Jahr. Die UEFA und die FIFA sollen so terrorisiert werden, dass sie zu viel Angst bekommen, als dass sie Israel je wieder ein internationales Turnier ausrichten lassen werden.
Terrorfürst Ismail Haniyeh bewertet die israelischen Wahlen schon am Mittag: Das wird eine extremistische Regierung geben, die Araber müssen sich zusammentun und gemeinsam gegen diese Extremisten kämpfen.
Benjamin Netanyahu besuchte die „Klagemauer“. Ein offizieller Hamas-Vertreter wertete das als „Provokation“ (der Muslime) und „Verunreinigung ihrer heiligen Stätten“.
Heckmeck:
- Da hat mal wieder einer die wahren Ansichten verraten: Der PA-Repräsentant in London sagte auf einer Solidaritätsveranstaltung für die „Palästinenser“, dass es keine Zweistaatenlösung für den Konflikt mit Israel gibt, nur eine Einstaatenlösung (über die die Juden dann untergebuttert werden).
Mittwoch, 23.01.2013:
Die Terrorfürsten stellen schon wieder Forderungen: Die nächste israelische Regierung muss den PA-Staat anerkennen. „Muss“. Natürlich. Die Terroristen schreiben Israel vor, was es zu tun hat.
Donnerstag, 24.01.2013:
„Wir führen einen diplomatischen Krieg gegen Israel“ – sagte Abbas. Ah, das ist natürlich lustiger als ernst gemeinte Friedensgespräche. Und den terroristischen Krieg verschweigt er lieber. Ach ja: Die UNO hat „uns zum Staat gemacht“, womit alles, was Israel seit 1967 unternahm, illegal wird. Klar doch. Die Nazis haben auch Juden für „Verbrechen“ verurteilt, die diese begingen, bevor sie von den Nazis zu solchen gemacht wurden….
Heckmeck:
- Jordanien stimmt in den Fatah-Chor ein und fordert: Die neue israelische Regierung muss die Zweistaatenlösung durchsetzen.
Freitag, 25.01.2013:
Die Hamas will Kinder hinunter bis zwölf Jahren darauf vorbereiten einen Palästinenserstaat „vom Fluss bis zum Meer“ zu schaffen. Dazu wird es eine Militärakademie geben, an der Siebt- bis Neuntklässler einen Bachelor of Arts in militärischen Angelegenheiten machen. (In anderen Ländern wird dann davon geredet, dass die Herrscher Kindersoldaten benutzen.)
Die PA will nicht verhandeln, sie will diktieren. Wieder ein Beleg: Wenn Israel in E-1 baut, dann wollen die Terroristen Israel beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag verklagen.
Hassan Nasrallah zeigt wieder, dass „Nuancen“ für die Terroristen völlig uninteressant sind: Die Linke in Israel sei nicht anders als die Rechte, ließ er wissen. Und: Das israelische Wahlergebnis sein eine Aufforderung zu „palästinensischem“ „Widerstand“.
Heckmeck:
- John Kerry, demnächst US-Außenminister, ist auf dem Weg in den Nahen Osten, um Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.01.2013)
12. Januar 2013 um 22:38 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Fatahstan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Hamas, Ismail Haniyeh, Jordanien, Mahmud Abbas, Waffenstillstand
Sonntag, 06.01.2013:
Die dritte Intifada hat längst begonnen, sagt der Kommandeur der Etzion-Brigade. Die IDF erwartet mehr Zusammenstöße wie letzte Woche in Jenin (bei einem Festnahmeversuch gab es Gefechte mit einem riesigen Mob). Abbas habe erkannt, dass es im Zuge des Arabischen Frühlings kein Überleben gibt, wenn er mit Israel verhandelt. Dieser Weg ist zu Ende. Die Frage ist jetzt, was der Ersatz dafür ist.
Freitag feierte Mahmud Abbas den 48. Jahrestag des ersten Terroranschlags der Fatah gegen Israel. Dabei pries er dem Mufti des Mufti Hadsch Amin al-Husseini als seinen Helden – den antisemitischen Massenmord-Anordner und Nazi-Verbündeten. Alle „Palästinenser“ sollten dem Mfti nacheifern (also Juden morden, aber auch Araber, die gegen das Judenmorden sind). Shimon Peres hat sich bisher nicht zu solchen Worten seines „Friedenspartners“ geäußert.
Montag, 07.01.2013:
Der Shabak hat die Terrordaten für Dezember veröffentlicht.
Eine Umfrage ergab: Fast 51% der PalAraber unterstützen „militärische Operationen gegen israelische Ziele“ als „angemessene Reaktion“ unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen.
Einer Delegation aus Marokko gegenüber meinte Ismail Haniyeh Folgendes sagen zu müssen: Es muss sich ein Komitee treffen, das Pläne ausarbeitet, wie mit dem israelischen Versuch, „die heilige Stadt zu teilen“ umgegangen werden muss. Den Friedenshetzern hier bei uns wird wohl nicht auffallen, was er damit sagt: 1) Die Hamas will die Stadt nicht geteilt sehen, sondern alleine haben, die Juden müssen raus. 2) Die Juden, nicht die Friedenshetzer oder die Fatah (angeblich) wollen ein geteiltes Jerusalem. Was Schwachsinn ist (außer bei gewissen israelischen Vollpfosten wie Gush Shalom usw.). Haniyeh fordert strategische arabische Pläne für die Befreiung von „Palästina“ und „Al-Quds“ – was die Vernichtung Israels bedeutet, kein friedliches Nebeneinander.
Dienstag, 08.01.2013:
Umm Osama, die Ehefrau eines Hamas-„Parlamentariers“, wurde im Hamas-Fernsehen interviewt: „Keiner von uns will im Bett sterben“, sagte sie. „Wir beten, dass Allah uns das Paradies gewährt.“ Hm, sie kann also nicht sicher sein, so sehr sie auch ihrem Götzen dient? Interessant. Und dann erklärt sie die Rolle der „Palästinenserinnen“: Kinder zur Führung des Jihad zu ermutigen (sie macht klar, dass das kein innerer Kampf ist, sondern aktives Töten Ungläubiger). „Die Mutter flößt ihren Kindern die Liebe zum Jihad und dem Märtyrertum ein“, doziert sie. Und gegen wen wird der Jihad geführt? Gegen die Juden, die kein Recht an „Palästina“ haben (außer denen, die schon vor dem Ersten Weltkrieg dort wohnten). Alles klar – der „pragmatische Teil der Hamas“, den Frau Roth so gerne sucht.
Ein PA-Bürgermeister verkündete: Die israelische Armee versucht bewusst Kinder und junge Leute umzubringen, indem sie nach Übungen Sprengstoff in Form von Stiften und Spielzeug hinterlassen, die von den Arabern aufgenommen werden sollen. Mal wieder – solche Lügen streuen die Terroristen schon lange, PMW hat sie bis mindestens 2001 zurückverfolgt. (Wieder mal ein Fall von „Ich beschuldige die Juden eines Handelns, das ich mit ihnen tun würde.“)
Donnerstag, 10.01.2013:
Jerusalem „versinkt“ im Schnee – und die PalAraber feiern das auch. Wie? Natürlich mit Friedenssehnsucht, Friedfertigkeit und dem Streben nach einem guten Miteinander, sollte man meinen. Wenn man Friedenshetzer ist. Die Realität sieht anders aus: Eine Schneemann-Rakete „M-75“ auf dem Tempelberg, ein Schnee-Panzer auf einem Sattelschlepper und ein Kindlein hat auch eine Rakete geformt!
Freitag, 11.01.2013:
Jordanien hat halt (k)ein Herz für die „Palästinenser“: „Wenn wir Palästinenser aus Syrien reinlassen würden, würde Israel versuchen uns noch mehr zu schicken.“ Also sollen sie lieber in Syrien krepieren. Die Menschlichkeit siegt…
Die Terroristen im Gazastreifen behaupten (auf twitter) wieder – das hatten sie vor drei Jahren schon einmal gemacht – der Strip sei von Israel überschwemmt worden, weil dieses die Tore eines „Gaza-Tal-Damms“ geöffnet hätten. Eine Meldung dazu ist allerdings nirgendwo zu finden.
Samstag, 12.01.2013:
Der Oberste Gerichtshof hat die Räumung des illegalen arabischen Außenpostens in der Zone E-1 gestoppt. Premier Netanyahu legte dagegen Einspruch ein und ließ alle Zugangsstraßen sperren, um Krawalle und Proteste dort zu verhindern.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.12.2012)
29. Dezember 2012 um 23:22 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Großbritannien, Hamas, Ismail Haniyeh, katholische Kirche, Mahmud Abbas, Siedlungen, Waffestillstand
Sonntag, 23.12.2012:
Ein Hamas-Offizieller verkündete auf der Al-Qassam-Website (wen wundert das?), „Fakten und Geschichte würden beweisen, dass die „Klagemauer“ nicht jüdisch ist. Wunderbar, das war bestimmt einer aus den „moderaten Elementen der Hamas“ von Frau Roth…
Montag, 24.12.2012:
Eine internationale Parlamentariergruppe besucht den Gazastreifen, die „Westbank“ und Israel. Knessetpräsident Reuven Rivlin kritisierte die Abgeordneten wegen ihres Besuchs im Gazastreifen, weil das die international als Terrorgruppe gebrandmarkte Hamas aufwertet. In der Knesset werden die Parlamentarier nicht empfangen werden; Einzeltreffen mit israelischen Abgeordneten werden untersagt. Die internationalen Abgeordneten – zu denen z.B. auch der offene Israelhasser (-„kritiker“) Lord Frank Judd gehört – behaupten, sie müssten sich mit Parlamentariern aus beiden Regionen der PA treffen und es gäbe keine formellen Treffen mit der Hamas. (Das stellt die Terroristen natürlich ins Abseits, vor allem wenn Hamas-Abgeordnete an den Treffen teilnehmen, nicht wahr?)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, feierte in seiner Vorweihnachtspredigt die „Geburt Palästinas“.
Dienstag, 25.12.2012:
Aus dem Streichelzoo von Anatot in der Region Binyamin („Westbank“) werden immer wieder Ziegen gestohlen; Freitag waren es 11, Montag 6. Dazu müssen die Diebe den Zaun der Gemeinde zerstören.
Mahmud Abbas bei der Christmette in Bethlehem (was hat der da verloren???): Israel und die Palästinenser müssen sich an das internationale Recht halten (Israel tut das, warum er nicht?) und dafür müsse Israel mit der Bautätigkeit in Jerusalem aufhören. (Israel bietet seit Jahren Gespräche ohne Vorbedingungen an, die von Abbas abgelehnt werden.)
Mittwoch, 26.12.2012:
Bildungskonferenz im Gazastreifen, Ismail Haniyeh: „Israel ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss.“ Die Lehrer des Gazastreifens forderte er auf, „eine Generation aufzuziehen, die kämpfen und die Palästinenser von der Besatzung befreien wird“.
Ein anderer Hamas-Offizieller forderte die Araber zu bewaffnetem Widerstand auf: der Bau des Dritten Tempels solle (mit Terror) verhindert werden. Hm, die Baupläne sehen Wohnungen vor – und keine davon auf dem Tempelberg…)
Marwan Barghouti konnte wieder einmal aus dem Gefängnis getönt: Er wird einmal Palästinenserpräsident und das „Rückkehrrecht“ ist heilig.
Donnerstag, 27.12.2012:
Als Reaktion auf die UNO-Entscheidung vom November hat Israel den VIP-Status für eine ganze Reihe PA-arabischer Wichtigtuer zurückgezogen. Das heißt, dass z.B. Nabil Sha’ath demnächst in der Schlange anstellen muss, wenn er nach Israel will.
Der britische Minister für den Nahen Osten, Alistair Burt, bewies, dass er keine Ahnung von den Genfer Konventionen hat und giftete gegen Israel. Dafür pries er den Terrorfürsten Mahmud Abbas für dessen „gemäßigte Reaktion auf israelische Provokationen“.
Samstag, 29.12.2012:
Nabil al-Arabi, Chef der Arabischen Liga, war in Ramallah, um mit Mahmud Abbas zu konferieren. Er befand, die Gleichung in den Verhandlungen mit Israel müsse geändert werden. „Wir können nicht dieselben Schritte immer wieder tun, die wir seit 20 Jahren tun. Diese Schritte verschwenden Zeit und führen zur weiteren Expansion Israels.“ Welche Expansion, müsste er noch sagen, aber heißt es bei uns nicht immer, die Zeit sei gegen Israel?
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.11.2012)
17. November 2012 um 23:58 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, UNO, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Ägypten, BBC, Desmond Tutu, Erdogan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Großbritannien, Hamas, Hassan Nasrallah, Ismail Haniyeh, israelische Araber, Jordanien, Kanada, Khaled Meschaal, Mahmud Abbas, Navi Pillay, Palästinensischer Islamischer Jihad, Raketenterror, Russland, Shimon Peres, tagesschau, Türkei, Terrorgruppen, UN-Sicherheitsrat, UNO-Generalsekretär, Waffenstillstand
Sonntag, 11.11.2012:
Ägypten will einen „Waffenstillstand“ vermittelt haben. Danach sollen die Terroristen sagen, sie würden das Feuer einstellen, wenn Israel die Luftschläge im Gazastreifen einstellt.
Der überaus „friedfertige“ Scheik Rahed Saleh (islamistischer Hetzer aus Israel) auf einer Konferenz in Tunesien: Die „Aggression der israelischen Besatzung geht dem Ende zu“, was „zur Verkürzung des Lebens [Israels] führen“ wird.
Ach nee? Die PA-Medien, -Moscheen und -Schulen sagen aber etwas ganz anderes: Mahmud Abbas behauptet, mit dem Antrag bei der UNO solle Israel nicht delegitimiert werden.
Montag, 12.11.2012:
Der Rote Davidstern berichtet, dass bei den mehr als 100 Raketenangriffen auf Israel 47 Personen verletzt wurden.
Die Schweinepriester von der Hamas haben ein „Militär-Kommuniqué“ ausgegeben: „Als Antwort auf israelisches Massaker … schossen Palästinenserfraktionen auf israelische Militärziele rund um Gaza.“ NICHT EIN EINZIGES DER RAKETENZIELE WAR MILITÄRISCH!
Der ägyptische Botschafter in Ramallah forderte Israel auf die Angriffe auf den Gazastreifen einzustellen. (Was ist mit den Terroristen?) Baroness Ashton brachte natürlich auch nichts raus, das ansatzweise als Kritik an den Terroristen gewertet werden könnte – die üblichen Aufrufe „an beide Seiten“ müssen reichen.
Der ägyptische „Botschafter“ in Ramallah ließ wissen, dass der vermittelte „Waffenstillstand“ offiziell ja gar nicht bestand, also konnte er auch nicht gebrochen werden.
Eine Delegation israelischer Araber stattete der Umgebung des Gazastreifens einen Solidaritätsbesuch ab, um zu zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der israelischen Araber auf der Seite der beschossenen Einwohner steht.
Die Hamas zieht einen Waffenstillstand mit Israel gar nicht erst in Betracht.
Aber die Terroristen machen Israel für die Eskalation verantwortlich. Klar, die haben ja auch zuerst zurückgeschossen.
Dienstag, 13.11.2012:
Liebesgrüße von Nasrallah, der sich nicht aus seinem Versteck traut: Die fehlende Antwort Israels auf die Terroristen-Drohne im Oktober zeigt die Stärke der libanesischen „Miliz“. Die Zionisten würden abgeschreckt und sich nicht trauen gegen sie vorzugehen. Ansonsten kritisierte er die Arabische Liga, weil die nichts gegen Israels „tägliche Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen“ tue.
Eine ägyptische Delegation ist zu Besuch im Gazastreifen. Ismail Haniyeh nutzte die Gelegenheit, um Ägypten aufzufordern, „den Kampf um Jerusalem“ aufzunehmen.
Mittwoch, 14.11.2012:
Die Terroristen kloppen sich, wer am Samstag den IDF-Jeep beschossen hat. Die PRC veröffentlichten ein Video und reklamierten den feigen Mordversuch für sich. Die PFLP widerspricht und bezeichnet das Video als Fälschung, die ihr den „Ruhm“ stehlen will.
Natürlich: Die ägyptische Muslimbruderschaft verurteilt die „zionistischen Besatzer“, weil sie sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen verteidigen. (Und das war vor dem Abschuss von Terrorfürst Ahmed Jabari). Israel ist für die Eskalation verantwortlich, wer auch sonst – die Terroristen nie!
Die Jihadisten sehen das natürlich auch nicht anders: Nachdem sie mehr als 100 Raketen auf Israel schossen, heißt es jetzt, Israel (!) habe den Krieg erklärt (und damit den Frieden gebrochen).
Hamas-Terrorfürst Abdallah Barghouti wurde in Israel zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Er findet das weiterhin völlig in Ordnung und heldenhaft, dass er für 67 tote Zivilisten gesorgt hat.
Mahmud Abbas kriegt Saures aus Israel: Wenn er das mit dem UNO-Antrag tatsächlich macht, sollte er sich nicht wundern, wenn die Oslo-Vereinbarungen annulliert und er gestürzt wird.
In Jericho soll eine arabisch-israelische NGO-Konferenz stattfinden. Eine Araber-Organisation hetzt dagegen und fordert Boykott. Unter den Teilnehmern seien solche, die weder das „Rückkehrrecht“ anerkennen noch das Ende des „israelischen Apartheid-Regimes“ befürworten, was „den Zielen des nationalen Kampfes der Palästinenser entgegen steht“.
Shimon Peres, der Falke? Er forderte jetzt bei einem Besuch in Sderot, dass die Überweisungen an nach Gaza eingestellt werden.
Ägyptens Präsident hat wegen des Vorgehens gegen die Terroristen den israelischen Botschafter einbestellt und den ägyptischen Botschafter aus Israel abgezogen. Daraufhin verließ der israelische Botschafter samt Personal Ägypten.
Die IDF hat ein Luftbild von Zeitoun veröffentlicht, in dem die Abschussorte für Fajr-Raketen gekennzeichnet sind; außerdem ein Video, wie Terroristen diese Raketen abladen und verstecken
Der oberste Terrorchef im Gazastreifen jammert und fleht die arabischen „Bruder“-Staaten auf Israels Angriff auf den Terrorstreifen zu beenden. Er nannte das militärische Vorgehen Israels einen „barbarischen Feldzug“. So ist das halt mit den terroristischen Aggressoren: Sie fangen an zu jammern, wenn sie Gegenwind bekommen, weil die bösen Juden sich ja nicht wehren dürfen.
Die Araber haben es nicht eilig: Die Arabische Liga will sich am Samstag zum Thema Gaza-Krieg treffen.
Donnerstag, 15.11.2012:
Die Luftwaffe warf über dem Gazastreifen Flugblätter ab, in denen die Einwohner aufgefordert wurden sich von Terroristen und ihren Waffen fernzuhalten.
Bei der Untersuchung von Raketen-Überresten wurde festgestellt, dass einige der Grad-Raketen mit Phosphor geladen waren. (Wo bleibt der Aufschrei der „Menschenrechtler“?)
Der Erez-Übergang wird für Journalisten offen gehalten.
Der UNO-Sicherheitsrat hatte in der eine Dringlichkeitssitzung (auf Antrag von Ägypten). Wieder ein typischer Fall von „Israel hat sich zuerst gewehrt, jetzt muss etwas unternommen werden.“
Herr Ban erwartet von Israel „gemäßigt“ vorzugehen, um keine „neue Spirale des Blutvergießens zu provozieren, die zusätzliche zivile Opfer verursachen und gefährliche Überlaufeffekte in der Region verursachen würde“. Wann sagt er so etwas einmal der Hamas?????
Herr Ban sprach mit Ägyptens Präsident Morsi und brachte starke Unterstützung für dessen Regierung aus, die versuche die Ruhe in der Region wieder herzustellen. Zwei Probleme: Warum ließ Ban aus, dass Raketen auch von Ägypten aus nach Israel geschossen wurden? Warum lobt er einen Typen, der einseitig Partei gegen Israel ergreift und hetzt, er versuche die Ruhe wieder herzustellen – damit bekommt er keine Ruhe, sondern ermutigt die Terroristen und stößt Israel vor den Kopf.
Die Muslimbruderschaft hat in Ägypten für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen – wegen der Angriffe der Israelis, die der Terroristen sind ja in Ordnung.
Die USA wurden von Ägypten aufgefordert, „Israels Operation im Gazastreifen“ zu beenden. Die Lage könnte außer Kontrolle eskalieren. Dass die Raketen aufhören sollen, forderte Morsi nicht.
Die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats endete ohne Ergebnis. Der UNSC-Präsident sagte, es habe keinen Versuch gegeben eine Entscheidung zu erzielen. Die Araber nannten die Sitzung „sinnlos“.
Den Gefallen sollte man ihm tun: Khaled Meschaal tönte, man könne ihn ruhig auch töten, „aber wir werden es trotzdem nach Jerusalem schaffen. Israel und alle dunklen Mächte der Welt werden es nicht schaffen das palästinensische Volk zu eliminieren.“ Da hat er was falsch verstanden, der Lügenbolzen. Israel will nur die eliminiert sehen, die den Terror verüben und es gibt genügend Araber zwischen Mittelmeer und Jordan, die das nicht tun.
Die Fünfte Kolonne: An der Universität Haifa standen arabisch-israelische Studenten eine Minute still, um den gestern getöteten Terrorfürsten der Hamas zu ehren. (Elder of Ziyon hat Bilder von der üblen Veranstaltung.) Eine andere Gruppe Studenten hielten dagegen: Sie sangen die Hatikva und hatten ein passendes Transparent:
Die Hamas behauptet, dass am Freitag der ägyptische Premierminister den Gazastreifen besuchen wird.
Herr Putin wieder, beim Telefonat mit Netanyahu: Die Israelis und die Palästinenser müssten weitere Eskalation vermeiden.
Noch ein Hinweis für Frau Nahles, Herrn Gabriel und all die anderen Vollpfosten, die glauben eine Statusänderung der PA bei der UNO eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche fördert: Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, ließ wissen: a) In dem Moment, wo die Vollversammlung die Aufwertung beschließt, sind die Olso-Verträge ungültig. b) Der erste Schritt nach der Aufwertung wird sein Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen. Wie soll das Frieden bringen?
Das israelische Außenministerium kritisierte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte ohne sie beim Namen zu nennen): Frau Pillay betäubendes Schweigen angesichts des Raketenhagels auf Israel kümmert sich einen Dreck um die Menschenrechte der Israelis. Jegliche Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsrat in jeder Form und bezüglich jeder Person von dort wird eingestellt; „sollte jemand anrufen, werden wir einfach nicht abnehmen“, hieß es.
Solidarität mit Israel:
- Kanada
- USA (wobei die Frage im Raum steht, welchen Preis Israel dafür zu zahlen hat)
- na ja, fast solidarisch: GB-Außenminister Hague (eher als Israelfeind bekannt) stellte fest, dass die Hamas hauptverantwortlich die die aktuelle Krise ist.
- Ausgerechnet die BILD ist als anscheinend einziges Blatt in Deutschland, das nicht nur Wahlkampf hinter den israelischen Aktionen gegen die Terroristen sehen will.
Hetze – Araber und andere:
- Der Golf-Kooperationsrat (die arabischen Anliegerstaaten des Persischen/Arabischen Golfs) verurteilten „die jüngsten israelischen brutalen Angriffe auf Gaza“.
- Ausgerechnet: Assad verurteilt „barbarische israelische Verbrechen am ‚palästinensischen Volk‘ in Gaza“.
- Malaysia stellt sich heftig auf die Seite der Terroristen.
- Auch klar: Der Großmufti der Al-Azhar in Kairo verurteilt das „zionistische Gebilde“ dafür, dass es sich verteidigt.
- Der Iran verurteilt Israels Angriff auf den Gazastreifen.
- Die Türkei, Ägypten, Jordanien und Russland im Chor: Israel darf sich nicht wehren.
Hetze – unsere Medien:
- tagessschau.de: Die Hamas antwortet auf die Luftangriffe. Vorher war nichts.
- Wer RTLs Nachtjournal gesehen hat, muss glauben, Israel habe aus heiterem Himmel und ohne jeden Grund den Gazastreifen angegriffen. Von den Hunderten von Raketen der letzten Zeit, von den über 100 der letzten Tage erfuhr man – NICHTS!
- Lila beschreibt, wie die Leser verarscht werden: Das Bild des Starts einer israelischen Rakete, die einfliegende Raketen abfangen soll, wird so beschrieben, dass der Leser glauben muss, es handle sich um einen Raketenangriff auf arabische Zivilisten!
- unser Lokalradio (10 Uhr-Nachrichten): Die UNO forderte beide Seiten zur Zurückhaltung auf. „Danach sieht es aber nicht aus, im Gegenteil: Israel denkt darüber nach Bodentruppen in den Gazastreifen zu schicken.“ Natürlich, der weiterhin fortgesetzte Terror sieht nicht nach dem „Gegenteil“ aus.
- Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus. (ORF)
- Großbritannien: Israel ist schuld. Und 120 Raketen auf Zivilisten in drei Tagen sind keine (!) Eskalation.
- unser Lokalradio (11 Uhr): Die Spirale der Gewalt dreht sich wieder im Nahen Osten. Nach dem Mord an… (die Raketen der letzten Tage haben nicht dran gedreht!)
- ORF („Völkischer Beobachter-TV“): „Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus“
- Huch, um 11.30 Uhr bringt unser Lokalradio, dass die israelischen Luftangriffe erst nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen kamen!
- Auch bei der taz schießen die Terroristen zurück, nicht die Israelis. (Aber da konnte man nun beim besten Willen wirklich nichts anderes erwarten.)
- unser Lokalradio (Nachrichten 13 Uhr): Auslöser der derzeitigen Welle der Gewalt war der gezielte Mord am palästinensisch…
- Britische und französische Zeitungen haben Schlagzeilen mit den getöteten Israelis – der SPIEGEL konzentriert sich natürlich nur darauf, dass Israel „die Palästinenser bombardiert“.
- SkyNews macht aus der reinen Verteidigungswaffe „Iron Dome“ eine Offensivwaffe der Israelis!
- Sidney Gennies, Tagesspiegel: „Dieser Krieg ist Teil des israelischen Wahlkampfs“. Klar, hat nichts mit dem Terror zu tun.
- Die 22 Uhr-Nachrichten bei n-tv machen mit dem Angriff auf Tel Aviv auf – und dann wird davon geschwätzt, dass Israel den Gazastreifen angreift, die Bilder zeigen aber, wie Terror-Raketen von dort verschossen werden!
Freitag, 16.11.2012:
Unser Lokalradio (Nachrichten 10 Uhr): „Waffenruhe im Gazastreifen angeblich schon gebrochen.“ „Angeblich“? Dann im „Bericht“: Anscheinend ist die Pause nicht zustande gekommen, im Gazastreifen werden Explosionen berichtet. Ah, AUS dem Gazastreifen heraus kam nichts, nicht wahr? Und Israel hatte die Feuerpause ja auch überhaupt nicht davon abhängig gemacht, dass die Terroristen mit dem Schießen aufhören! (Meldung der IDF: In den letzten 2 Stunden wurden mehr als 50 Raketen auf Israel geschossen.)
Nachrichten um 11:30 Uhr im Lokalradio: „Trotz Waffenstillstand geht die Bombardierung des Gazastreifens weiter.“
Lokalradio-Nachrichten 13:00 Uhr: „Selbst während des Besuchs des ägyptischen Premierministers Kandil flog die Luftwaffe Angriffe auf Gaza.“ Und die Terroristen haben zurückgeschossen. Also ist wieder Israel der Schuldige.
ZDF, 15 Uhr: Beide Seiten hatten angekündigt, dass sie während des Besuchs (von Kandil) eine Waffenruhe einhalten würden – und sie gebrochen. Natürlich: beide. Das nennt man dann wohl verlogene Äquidistanz.
Besuch im Gazastreifen – der ägyptische Premierminister stärkt den Terroristen den Rücken: „Ägypten … steht Schulter an Schulter mit dem palästinensischen Volk.“ Was für eine Lüge. Stünden sie Schulter an Schulter mit dem „palästinensischen Volk“, dann würden sie ihnen helfen auf die Beine zu kommen. Aber die Revolutions-Muslimbrüder stehen nur Schulter an Schulter mit den terroristischen Mordbanden.
Der Premier versprach „diese Aggression zu stoppen“ – ich hätte da einen Tipp, wie das ganz einfach geht: Er sollte dafür sorgen, dass die Hamas das Feuer einstellt, dann ist wieder Ruhe.
Auch Präsident Morsi schwört, Kairo werde Gaza nicht allein lassen. Israelische Experten haben da ihre Zweifel; sie reden von Lippenbekenntnissen, nachdem sie den Premier quasseln hörten.
David Cameron (GB) telefonierte mit Netanyahu und drängte ihn, die zivilen Verluste bei den Arabern so gering wie möglich zu halten. JA, WAS TUT ISRAEL DENN SONST? Und warum telefoniert er nicht mit demselben Thema mit Haniyeh?
Das Arschloch Gaga-Hugo Chavez: Israels „Aggression“ ist „barbarisch“ und erfolge nur wegen des UNO-Antrags der PA. Klar, dass das Charakterschwein sich auf die Seite von Völkermördern stellt. Und auch klar, dass Israel die Hamas für den Schwachinn der Fatah büßen lassen will. Völlig logisch.
Die Terror-Mullahs fordern von den USA und Europa, dass sie die „barbarischen Angriffe“ Israels auf die armen, antisemitischen Mordbanden im Gazastreifen beenden.
Auch Baroness Ashton ist wieder besorgt. Wegen der Gewalt auf beiden Seiten. Sie drängt Israel darauf zu achten, dass seine Reaktion auf die Hamas „verhältnismäßig“ ist.
Wenn Zivilisten in der Nähe waren, brach die Luftwaffe ihre Angriffe ab.
Natürlich muss auch Erwahn loslegen: Israel geht gegen die Araber vor, weil in zwei Monaten Knesset-Wahlen sind, befindet der türkische Premier.
Obama und Erdogan telefonierten. Sie sind sich einig: Die eskalierende Gewalt gefährdet die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten und die Gewaltspirale gefährdet dies Aussichten auf einen dauerhaften Frieden in der Region. Klar. Also bitte: Sagt den Terroristen, sie sollen aufhören, dann hört Israel auch auf. Ist doch immer so.
Ein Hamas-Verantwortlicher macht den Arabern weis, die Hamas würde aus diesem Krieg gestärkt hervor gehen.
Die Hacker von Anonymous eskalieren den Cyber-Krieg gegen Israel. Sie versprachen mehr als 40 Internetseiten der Regierung und des Militärs vom Netz zu holen.
Das Heimatfront-Kommando rechnet mit 7 Wochen Krieg.
Samstag, 17.11.2012:
Die Hamas verweigert 22 Ausländern die Ausreise aus dem Gazastreifen, u.a. 9 italienischen Journalisten, 6 Japanern, einem Kanadier, einem Südkoreaner, einem Franzosen; zusätzlich lassen sie 2 Mitgliedern des Türkischen Roten Halbmonds die Ausreise. Menschenrechte? Wo sind die Menschenrechtler?
Ägyptische Sicherheitskräfte fingen Schmuggler mit 35 libyschen Raketen ab, die in den Gazastreifen geliefert werden sollten.
Anscheinend kommen die Proteste gegen Israel in Ägypten nicht wirklich in Gang; die Teilnahme an den Demonstrationen war für die Muslimbruderschaft enttäuschend gering.
Die BBC ergreift Partei – natürlich die der Terroristen: Sie fordert twitter auf, die IDF nicht mehr twittern zu lassen! (Heißt das, dass die PR-Anstrengungen der IDF erfolgreich sind?)
Desmond Tutu muss mal wieder die Israelis mit den Terroristen gleichsetzen: „Einmal mehr greifen die Fanatiker auf beiden Seiten einander an und geben vor mit der Genehmigung Gottes zu handeln.“ Ich wüsste nicht, wann Netanyahu, seiner Regierung oder die IDF sich auf Gott berufen hätte. Aber das passt in Tutus Hetzerhin nicht hinein.
Russland und Jordanien bezeichneten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen als „unverhältnismäßig“. Wer wundert sich?
Ein hochrangiger Terrorfürst des Palästinensischen Islamischen Jihad bezeichnet die Androhung einer Bodenoffensive als „psychologische Kriegsführung“: „Die IDF versucht die Kämpfe zu beenden, um die Schäden an der Heimatfront zu minimieren.“ Klar doch.
Die Terror-Mullahs fordern die Welt auf, gegen Israel „zurückzuschlagen“. Hm. Zurück?
Auch nicht anders zu erwarten: Die arabischen Außenminister machen Israel allein verantwortlich für die Feindseligkeiten im/am Gazastreifen. Sie fordern außerdem internationalen Schutz für die Palästinenser. (Da sollten sie mal dafür sorgen, dass es keine menschlichen Schutzschilde gibt. Das wäre der beste Schutz.)
Erdowahn: Israel stürzt die ganze Region in eine Blutbad. Hm, die Juden sind also auch dran schuld, dass die Türkei die Kurden bombardiert?
Dann warf er noch ein, Israel führe einen Tanz um seine drei Toten auf. Mit anderen Worten: Die sollen sich nicht so haben, 3 Tote sind nichts.
Tzipi Livni gibt mal wieder den Falken. Gegen die Hamas müsse heftig vorgegangen werden.
Die Arabische Liga fordert, Israels Führungspolitiker wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Alle Vereinbarungen mit Israel müssen aufgekündigt werden.
Regierung Merkel (im Gespräch mit Netanyahu): Es muss möglichst schnell ein Waffenstillstand erreicht werden.
n-tv, Nachrichten 21 Uhr: „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Scheinbar unaufhaltsam steuern Israel und die Hamas auf einen Krieg zu.“ Die haben auch immer noch nicht begriffen, was das heißt, denn sie nutzen das, um die „Spirale der Gewalt“ zu definieren; auch nicht, dass der Krieg längst läuft, angefangen von den Terroristen. „Seit Beginn er Operation Wolkensäule feuerten die Militanten mehr als 700 Raketen nach Israel. Die Antwort ist härter.“ Wir lernen: Israel rächt sich unverhältnismäßig. Danke, ihr Drecksäcke!
MK Taleb es-Sana hetzt: „Die Achse des Bösen Netanyahu-Barak-Lieberman ist blutrünstig. Sie genießen es, wenn Palästinenser zerfetzt werden, im Wissen, dass das ihren Status vor den Wahlen verbessert.“
Morsi behauptet es würde ein Waffenstillstand unterzeichnet werden. Israel bestreitet das.
Die Hamas sagt, sie habe „Selbstmord-Einheiten“ bereit stehen, die sich den israelischen Bodentruppen entgegenstellen werden.
Die IDF hat ein Video des Angriffs auf das Haus eines Hamas-Kommandeurs ins Internet gestellt. Es zeigt, dass das Haus auch Munitionslager war.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
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