Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.03.2014)

22. März 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.03.2014:

Der Palästinensische Islamisch Jihad, also die Gruppe, die die meisten der weit über 100 Raketen der letzten Woche nach Israel schoss, behauptet, sie sei immer noch dem Waffenstillstand von 2012 verpflichtet, würde aber Israel bekämpfen, wenn das notwendig würde („wenn uns ein Krieg aufgezwungen wird“).

Khaled Meschaal kündigte an, dass es keine Lösung für das palästinensische Problem gebe, außer der Erneuerung des Geistes des Jihad und der Selbstopferung für Allah. Und das werde „bald passieren“.

Heckmeck:
- Eine Umfrage stellte fest, dass fast 71% der Israelis eine Volksabstimmung vor Unterzeichnung eines Friedensabkommens befürworten.
- Es wird gemunkelt, dass Mahmud Abbas die Verlängerung der „Friedens“-Gespräche anbieten wird – vorausgesetzt, Israel friert alle Bautätigkeit in Judäa und Samaria ein und lässt weitere Terroristen frei, darunter Marwan Barghouti und Ahmed Sa’adat – zwei der schlimmsten Mörder überhaupt.

Montag, 17.03.2014:

Der jordanische König besuchte die Familie des „Märtyrers“, der letzten Montag israelische Soldaten angegriffen hatte und beim Versuch einen von ihnen zu erwürgen erschossen wurde.

Shimon Peres wirft sein politisches Gewicht hinter Mahmud Abbas, den „guten Partner“. (Es wird Zeit, dass dieser senile Idiot endlich von der politischen Bühne abtritt!)

Jordanien schimpft, Isarel würde die Lage auf dem Tempelberg eskalieren. Grund: Ein (rechter) israelischer Minister bekam die Erlaubnis das Plateau zu betreten. Das werde zu mehr Gewalt führen, hieß es aus Amman.

Heckmeck:
- Tzipi Livni auf einmal ganz anders: Sie unterstützt die Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischem Staat durch die Araber. Dann folgen aber wieder seltsame Äußerungen…
- Nabil Sha’ath meint, weil „mehr 20% der Bevölkerung“ Israels „Palästinenser“ seien, sie eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat unmöglich.
- Abbas fordert von den USA und Israel zu zeigen, dass es ihnen mit dem Frieden ernst ist – indem sie die nächste Gruppe Terrormörder freilassen. Wann wird von Abbas endlich gefordert, dass er zeigt, dass es ihm ernst ist? (Ach ja, der braucht das nicht, der bekommt das von den Vollhonks im Weißen Haus und in der Jerusalemer Präsidentenresidenz als Persilschein attestiert!)
- Netanyahu/Israel bekommt einfach vor den Kopf geknallt, dass gefälligst „schmerzhafte Zugeständnisse“ den Terroristen gegenüber gemacht werden sollen. Bei Abbas sieht das dann so aus: „Der Minister [Kerry] dankte Präsident Abbas für seine standhafte Führung und Partnerschaft während der letzten Monate und ermutigte ihn die schweren Entscheidungen zu treffen, die in den vor uns liegenden Wochen nötig sein werden.“ Yep, Bauchpinselei und nicht sonderlich konkrete Aufforderungen.

Dienstag, 18.03.2014:

Die Hamas lässt wissen: Dass Ägypten die Grenze zum Gazastreifen dicht macht, ist „ein Verbrechen gegen die Menschheit“. Sie tun es halt nie unter dem Maximum, weil sie – die „Palästinenser“ – der Nabel nicht nur der arabischen oder muslimischen, sonder der gesamten Welt sind.

Eine mysteriöse Explosion letzte Woche im Gazastreifen, bei der eine Araberin umkam und mehrere weitere Personen verletzt wurden, war eine Rakete der Terroristen, die es nicht nach Israel schaffte.

Heckmeck:
- Saeb Erekat: Israel muss sich entscheiden – „Siedlungen“ oder Frieden. Als wenn die Terroristen Frieden geben würden, wenn Israel einfach so die Siedlungen räumen würde. (Mal abgesehen davon, dass er seine „Argumente“ mit Lügen untermauert…)
- Wer’s glaubt… „Eine hochrangige Quelle“ sagt, wenn die Gespräche mit den Terroristen in einer Sackgasse enden, dann würde die Freilassung des restlichen Teils der Terroristen noch einmal überdacht. Das nennen die Terroristen natürlich „Erpressung“ – damit kennen sie sich aus, sie betreiben das ja selbst ständig. Nur ihre Opfer, die dürfen das natürlich auf keinen Fall. Und Abbas legte gleich in Washington los, es werde keinen Frieden geben, wenn die 26 Terroristen nicht freikommen.
- Derweil sinniert Nabil Sha’ath darüber, ob die „Palästinenser“ vielleicht, eventuell, nachdem alle anderen Fragen gelöst sind, darüber nachzudenken anfangen könnten, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt werden könnte. Also dann, wenn sie keinerlei Grund mehr haben würden, sich darüber Gedanken zu machen…

Mittwoch, 19.03.2014:

Musste wohl so kommen: Syrien beschwert sich (bei der UNO), dass Israel das Entflechtungsabkommen (auf dem Golan) verletzt habe, als es gestern Terrorziele in Syrien beschoss, nachdem Syrer einen Sprengsatz zündeten, um israelische Soldaten zu töten. Syrien behauptet auch, Israels Angriff gefährde die Stabilität der Region (- also sind Angriffe auf Israel nicht destabilisierend und die Lage in Syrien schon mal gar nicht…). Assads Armee warnt übrigens Israel, es solle nicht „verzweifelt versuchen die Lage zu eskalieren“.

Die PA droht wieder damit, dass sie ihre Anerkennung bei der UNO verfolgen wird, wenn Israel nicht mehr Terroristen freilässt.

Nach der Eskalation auf dem Golan durch Syrien wird Israel seine Posten dort verstärken.

Heckmeck:
- Nabil Sha’ath bestreitet, dass er angeboten habe den jüdischen Staat eventuell möglicherweise anzuerkennen. (Radio Kol Yisrael hatte das „Angebot“ in einem Interview aufgezeichnet.) Sha’ath sagte PA-Medien, eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat schade den „Flüchtlingen“.

Donnerstag, 20.03.2014:

Nach seiner Rückkehr aus den USA gelobte Mahmud Abbas, er werde „nicht kapitulieren“; wenn Israel nicht klein beigebe, dann werde er eben die internationale Anerkennung der „Palästinenser“ anstreben.

Und wieder wird die Massenmörderin Dalal Mughrabi von der PA in den höchsten Tönen gelobt und als nachahmenswertes Vorbild präsentiert. Der Frieden steht vor der Tür!

Heckmeck:
- Die EU (in Form von 4 MdEPs) drängt Israel weitere Terroristen freizulassen. Das sei zentral für den Friedensprozess. Die Bekloppten sollten das umgekehrt sehen: Wenn die Abbas-Truppe nicht verhandelt, dann gibt es absolut keinen Grund mehr die Terroristen freizulassen.

Freitag, 21.03.2014:

Das PA-Fernsehen und die Fatah-Facebook-Seite haben sich in einer Kampagne vereint, die Kinder lehrt „bevor sie Lesen und Schreiben lernen“, dass ganz Israel „Palästina“ ist. Ach ja: Der Palästinenserstaat ist natürlich judenrein!

Heckmeck:
- Die Terroristen behaupten schon wieder, der Stillstand bei den „Verhandlungen“ sei vom israelischen Siedlungsbau verursacht.

Samstag, 22.03.2014:

Das Assad-Regime hat während der letzten Woche während der Eskalation an der israelischen Grenze Mittelstrecken-Raketen an die Hamas geliefert.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas soll nach Angaben von PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh Obama und Kerry gesagt haben, dass er das Recht auf einen Palästinenserstaat nicht aufgeben werde, egal, wie sehr sie ihn unter Druck setzen. (Wer hat – gerade von denen – je behauptet, er solle den Pallistaat aufgeben????)
- Ein israelischer Fernsehsender berichtet von „3 Nein“ des PA-Chefs gegenüber den Amerikanern: Nein zu einer Anerkennung des „jüdischen Israel“, zur Aufgabe des „Rückkehrrechts“ und zur Verpflichtung den Konflikt zu beenden. (Der Friede steht vor der Tür!)
- Dafür forderte Abu Rudeineh die USA auf gegen die „israelische Eskalation“ (Festnahmeversuch in Jenin) zu intervenieren, bevor „alles zusammenbricht“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.03.2014)

8. März 2014 um 22:35 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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only-NosDie palästinensische Antwort auf Israels Friedensangebote.
Israel braucht für Frieden einen Partner.

Sonntag, 02.03.2014:

Kreuzworträtsel in der offiziellen PA-Zeitung: Haifa ist ein „Hafen im besetzten Palästina“.

Auf dem Tempelberg versuchten Muslime wieder Juden zu vertrieben bzw. zu verhindern, dass Juden das Plateau betraten. Die Polizei ließ später zwei Gruppen (je 25 Personen) nacheinander auf das Plateau; die Juden wurden von Arabern mit Beleidigungen empfangen. Ein Jude, der die Araber zur Rede stellen wollte, wurde festgenommen, weil er die Lage „anheizte“. Eine dritte Gruppe wurde nicht mehr hinauf gelassen.

Die Israel Electric Company hat der PA ein Ultimatum gestellt: Entweder diese begleicht ihre Stromrechnungen oder sie wird vom Netz abgeschaltet.

Saeb Erekat beschuldigte Israel, es unterstütze die Hamas und ihre Herrschaft im Gazastreifen; später ließ er von einem Sprecher erklären, er hätte nur gesagt Israel würde am meisten davon profitieren, dass die Hamas im Gazastreifen herrscht.

Friedensvertragspartner Jordanien: Eine Zeitung informierte die Leser, dass „Juden die Feinde Allahs und der Religion des Islam“ sind. Juden seien „Ratten, die Jerusalem schänden und das Fundament der Al-Aqsa-Moschee zerstören“. Außerdem seien „Juden wie der Teufel“. Eine andere informierte ihre Leser, dass die Juden alle Banken und das Geld der Welt kontrollieren, so wie sie das Gold Ägyptens stehlen wollen, wie sie es während des Exodus gemacht hatten.

Montag, 03.03.2014:

Der Verdacht von gestern, dass der Mordversuch in Petach Tikva ein Terroranschlag war, hat sich bestätigt. Der Täter wollte „Rache“ an Israel nehmen.

Die Hamas ließ wissen, dass nichts die Anerkennung „des jüdischen Charakters Israels“ rechtfertigen könne. Die PA könne Unterstützung aller palästinensischer und arabischer Parteien finden, wenn sie „eine reale und ehrliche Haltung gegen die Besatzung und deren Pläne einnimmt und zur Option des Widerstands zurückkehrt“. (Sind das deren „gemäßigte Elemente“?)

Die PA-Leute sind sich sicher, dass Obama diese Woche Netanyahu richtig unter Druck setzen wird, um ein Rahmenabkommen mit den Terroristen zu erzielen. (Abu Mazen angeblich auch, aber das dürfte wohl nur eine Schutzbehauptung sein, um sich dem Kerry-Plan zu widersetzen.)

Heckmeck:
- Vor dem Eintreffen Netanyahus in Washington musste der Superpräsi mal wieder warnen: Die Zeit für einen Friedensschluss mit den PalArabern laufe aus, ließ er den Israelis schonmal vorab wissen. Nur dem Terrorchef sagt der Narziss das nicht – der meine es ja schließlich ernst mit dem Frieden. (Wie blind, dumm, bescheuert, böswillig kann man eigentlich sein?)
- Bei seiner Tirade schwadronierte Obama von „aggressivem Siedlungsbau“, der den Friedensvertrag behindere und sagte, die USA könnten Israel nicht verteidigen, wenn die Gespräche scheiterten. a) Behindern tun die Terroristen, die Israel vernichten wollen, statt Frieden zu schließen; b) Die USA brauchen Israel nicht zu verteidigen – Obama sollte sich einfach raus halten, dann würde er schon mehr tun, als all sein kontraproduktives Geschwätz, das Israel schadet.

Dienstag, 04.03.2014:

Ein Repräsentant von Mahmud Abbas legte wieder los: Er nannte einen Mörder von Frauen und Kindern einen „mutigen, heldenhaften Kämpfer“. Dazu schickte Abbas einen Kranz zur Ehre eines Selbstmordbombers, der 8 Menschen tötete. Ein weiterer offizieller PA-Vertreter sprach auf der Beerdigung eines Selbstmord-Bombers: „Wir sind entschlossen unsere Märtyrer zu ehren.“

John Kerry nimmt den Mund mal wieder reichlich voll: Die USA werden nicht erlauben, dass die Westbank ein zweiter Gazastreifen wird, behauptet er. Er behauptet ja auch, die USA würden dem Iran nicht erlauben Atomwaffen zu bekommen. Die Mullahs lachen sich schlapp und bauen weiter…

Benjamin Netanyahu sprach vor der Organisation AIPAC; dort forderte er Mahmud Abbas auf den jüdischen Staat endlich ohne Umschweife anzuerkennen. Die Terroristen bezeichnen das als einseitige Beendung des Friedensprozesses.

Heckmeck:
- Der frühere Chefunterhändler Nabil Sha’ath ließ wissen, dass es besser sei weiter zu reden, als kein Abkommen zu haben. Sollte Kerrys Versuche fehlschlagen, sei das nicht das Ende der Welt. Aber damit die Verhandlungen fortgesetzt werden können, müsse Israel Bedingungen erfüllen: Terroristen freilassen und jegliche Bautätigkeit einstellen.

Mittwoch, 05.03.2024:

Heckmeck:
- Amr Mussa, ehemals Generalsekretär der Arabischen Liga und heute Vorsitzender des Verfassungsrats in Ägypten, fordert: „Ost“-Jerusalem muss eine internationale Stadt oder die Hauptstadt von Palästina werden.

Donnerstag, 06.03.2014:

Heckmeck:
- Nach Angaben einer PA-Zeitung haben Netanyahu und Abbas Kerrys Rahmenplan bekommen. Aus Ramallah gab es umgehend ein Dementi.
- Ein Berater von Mahmud Abbas sagte, die Verlängerung der Gespräche mit Israel sei unwahrscheinlich. Die „Kluft bei den Verhandlungen“ wachse und die PA könne Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen.

Freitag, 07.03.2014:

Es gibt Berichte über intensivierte Patrouillen der UNIFIL und der libanesischen Armee an der Grenze zu Israel; Hubschrauber sollen über Gebieten westlich von Kiryat Schmona fliegen. Die IDF hat einen Aufklärungsballon aufsteigen lassen. Die Libanesen berichten im Gegenzug über starke Luftwaffentätigkeit der Israelis.

Die PA feiert Ahmed Sa’adat. Der PFLP-Terrorist hatte – unter anderem – 2001 den damaligen israelischen Tourismusminister Rehavam Ze’evi feige ermordet. Die PA pries seinen „Heldenmut“.

PA-Chef Mahmud Abbas betont wieder, dass Israel nicht als jüdischer Staat anerkannt werden wird. Er habe „US-Druck früher schon widerstanden (bei der Anerkennung durch die UNO) und kann das wieder tun“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Jordanische Zeitung empört, dass Araber die Juden nicht genug hassen

8. März 2014 um 12:14 | Veröffentlicht in Araber | 5 Kommentare
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Elder of Ziyon, 22. Januar 2014

Ein Artikel in Jordaniens Assawsana ist wegen berichteter geheimer Verbindungen zwischen Israel und einigen arabischen Ländern empört.

Es beginnt mit „Ich wäre in den kommenden Tagen nicht überrascht Israelis zu sehen, die arabischen Turban und Gewand tragen, ohne Angst oder Scham in Palästen der Ölscheichs sitzen, als gehöre ihnen das Land statt als Eindringlinge in heiliges islamisches und arabisches Land, die unsere Familie vertrieben und töteten und immer noch Unheil anrichten, indem sie den Gazastreifen bombardieren und Menschen in der Westbank verhaften und ihre Gefängnisse mit Häftlingen füllen.

Wie können die arabischen Länder mit einem Besatzer islamischen Landes verkehren, während sie gleichzeitig behaupten die Rechte des palästinensischen Volks auf Rückkehr und Leben in Freiheit zu unterstützen? Diese Länder kooperieren einfach mit Repräsentanten Israels, dem Aggressor, gegen die Palästinenser als Opfer und unterstützen den Akteur. Wie kann der Verstand einen solchen Widerspruch azeptieren?????

Fakten bestätigen diesen Widerspruch selbst bei den Ländern, die keinen Vertrag mit Israel haben … Vor mehreren Monaten machte der israelische Verteidigungsminister einen Besuch in Dubai für die Militärindustrie; der zionistische Minister mit einer hochrangigen Delegation nahm an der Ausstellung teil, die mit der Zeit zusammenfällt, in der sein zionistisches Militär die Söhne der Westbank unter direktem Befehl desselben Ministers tötete. Das trug zur Schaffung des Eindrucks im Westen und der Welt bei, dass der den Palästinensern zugefügte Tod und Zerstörung ohne Verurteilung durch die arabischen Gastgeber stattfinden.

Die Anwesenheit israelischer Sicherheitsfirmen, die ihre Dienste in den meisten Ländern des Arabischen Golfs anbieten und einen entwicklungsfähigen Markt in diesen Ländern vorfinden, ist eine nicht länger verborgene Tatsache. Eine Ankündigung einiger israelischer Zeitungen stellte gerade fest, dass einer der international angewandten Indikatoren zur Kennzeichnung der Stärke und Dauerhaftigkeit der Beziehungen zwischen Staaten das Bestehen von Sicherheitskoordination zwischen ihnen ist und das ist genau das, was wir in einigen arabischen Ländern gesehen haben: Beziehungen zur israelischen Sicherheit.

Dann kam das Dubai Filmfestival, wo der israelische Film darüber, dass die Menschen Palästinas nicht zur Rückkehr in ihr Land und ihre Städte und Dörfer gezeigt wurde. Solch vergiftetes kulturelles Material zu zeigen bedeutet den Marsch des Kampfes und des Widerstands seit mehr als sechzig Jahren zu sprengen, der Märtyrer aus allen arabischen und islamischen Nationalitäten im Kampf fallen ließ. Wie könnte ein Araber diesen Film in einem arabischen Land sehen und behaupten er unterstütze die Sache der Palästinenser?????

Diese Beziehungen gipfelten neulich in einem offiziellen Besuch von Silvan Shalom, dem israelischen Minister in der Leitung einer Wirtschaftsdelegation israelischer Geschäftsleute bei der offiziellen Einladung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, um an einer Wirtschaftskonferenz in Abu Dhabi teilzunehmen. Das Zionisten die Gelegenheit nutzen ihre Investitionen zu vermarkten und Gelegenheiten zur Zunahme der Stärke ihrer Wirtschaft wahrnehmen, ist nur natürlich; im Gegenzug stärkt das ihren Zugriff auf Staatsterritorium. Wirtschaftsvereinbarungen mit arabischen Ländern zu verbinden nicht weniger gefährlich für die arabische Sicherheit als die Gefahr durch nicht traditionelle Waffen.

… Israelische Politiker treiben sich in den Golfstaaten herum und erkunden ihre Ziele ohne die Notwendigkeit ihre Beziehungen per Botschaften und Konsulaten zu verkünden, wie es bei internationalen Beziehungen üblich ist; sie betrachten es als politisch dumm ihre Anwesenheit in diesen Ländern zu erklären und ihre Beziehungen in der Öffentlichkeit offenzulegen, so dass sie hinter der Bühne umsetzen können, was sie wollen.

Israels Politik in der nächsten Phase besteht in Ausübung von Hegemonie, um seine Politik auf die Araber auszuweiten und die derzeitige Fragmentierung und Schwäche durch die Kämpfe untereinander und die Konkurrenz um die Macht, die in den arabischen Ländern derzeit stattfinden; zweifelsohne hatte Israel die größte Rolle bei der Schaffung und Übernahme und Unterstützung dieser internen Kämpfe, um es ihnen zu ermöglichen den Traum von Großisrael und die Realisierung ihres Verses „Dein Land, o Israel, vom Euphrat bis zum Nil“.

Doch jüdisch-zionistische Ambitionen in dieser Phase hat dafür gesorgt, dass sich das Motto in „Dein Land, o Israel, vom Atlantik bis zum Golf“ verändert hat.

Die Verschwörungstheorie, dass Israel hinter dem Arabischen Frühling und den inneren Kämpfen steckt, ist in arabischen Medien im Verlauf der letzten Jahre akzeptierte Tatsache geworden. Die Vorstellung, dass Israel die Auflösung arabischer Staaten in kleinere Teile plant, ist schon eine Weile verkündet worden, aber in letzter Zeit wird sie jede Menge verkündet.

Es ist bemerkenswert, dass die Vorstellung eines Friedens zwischen Israel und arabischen Staaten ist für viele Araber furchtbar abscheulich, während Juden davon träumen. Man sollte glauben, dass die Staaten des Westes dieses kleine Muster nach 65 Jahren erkannt haben könnten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.02.2014)

8. Februar 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Israel, Jerusalem, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 02.02.2014:

Liebesgrüße aus Teheran: „Wir werden den Zionisten keine Luft zum Atmen lassen.“

Ein Araber hat bei YouTube ein Video eingestellt, das Araber zeigt, wie sie Soldaten mit Steinen bewerfen und sich ihnen bedrohlich nähern. Die Soldaten halten sich zurück, bis ihr Kommandeur offensichtlich zu große Gefahr für Leib und Leben seiner Truppe wahrnimmt und Schießbefehl gibt. Es ist nicht klar, ob sie scharf oder mit Gummingeschossen schießen und ob sie in die Luft schießen oder auf die Araber. Klar ist aber: Aggressiv sind die Araber (und anscheinend mächtig stolz drauf).^

Da hat er wohl recht: Netanyahu sagte, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Israel wird die Haltung der PalAraber nur verhärten. Klar, die sehen ihre Position dadurch gestärkt, weil die Israels geschwächt wird – und das lässt sie vom Sieg träumen.

Der jordanische Außenminister tönte im Parlament in Amman, dass sein Staat keine Verletzung des „palästinensischen“ „Rückkehrrechts“ hinnehmen wird. Herr Kerry, hören Sie?

Heckmeck:
- Da Yassir Abed Rabbo den Kerry-Plan als „israelisch“ abgelehnt hat, droht Jibril Rajub mit der Wiederaufnahme des Terrors.

Montag, 03.02.2014:

Mahmud Abbas hat sich für eine NATO-Präsenz im Jordantal ausgesprochen. Klar, das wollen die Terroristen immer, westliche Truppen sind ein prima Schutzschild für die eigenen Aktivitäten. Und die Erfahrung lehrt, dass die Araber damit gut fahren – die Terroristen werden geschützt, Israel wird angegriffen (verbal wie physisch) und die angeblichen Friedensbedingungen ad absurdum geführt.

Die PalAraber behaupten wieder, Siedler hätten Olivensetzlinge zerstört – gleich 1.700 davon. (Times of Israel hat keine kritische Haltung zu solchen Vorwürfen – bei denen kommt nicht vor, dass – wie des Öfteren schon gezeigt und bewiesenAraber den Vandalismus vortäuschen oder selbst veranstalteten. Die Meldung kann stimmen, muss aber nicht.)

Die Irren von der PA haben wieder zugeschlagen. Sie behaupten, weil Kerry Abbas warnte, er werde dasselbe Schicksal haben wie Abbas (was dessen Fehlschläge bei der Verwirklichung der Eigenstaatlichkeit meinen dürfte), „interpretieren“ die Terroristen das so: Das beweise, dass Israel von den USA grünes Licht für die Ermordung Arafats bekam und diesen dann umgebracht habe – und jetzt droht Kerry damit, auch Abbas umbringen zu lassen. Deshalb wollen sie Kerry sogar vom Internationalen Gerichtshof verklagt wissen.
Das Sahnehäubchen kommt noch: „Wenn das stimmt, dann ebnet Kerrys Drohung den Weg dafür ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, weil er das Leben eines gewählten palästinensischen Präsidenten bedroht hat.“ Der Mann ist nicht „Präsident“, sondern Vorsitzender der PA. Und er ist nicht gewählt, seine Amtszeit endete 2009!

Heckmeck:
- Recht hat er: Netanyahu sagte, es sei absurd von Abbas, selbst Anerkennung (eines Palästinenserstaates) zu verlangen, aber keine Anerkennung (Israels) geben zu wollen.
- Der EU-Botschafter in Israel droht wieder: Wenn die Friedensgespräche zusammenbrechen, wird der jüdische Staat isoliert werden und private Unternehmen werden den Druck auf den jüdischen Staat anführen. Ein Scheitern der „Friedens“-Gespräche wird also vorab nur den Israelis in die Schuhe geschoben. Super, EU! Voll unparteiisch!

Dienstag, 04.02.2014:

Saeb Erekat lässt wieder wissen, dass es bislang keine Fortschritte bei den Verhandlungen mit Israel gibt.

Das PA-Fernsehen strahlte Interviews mit Schülerinnen einer nach einer Terroristin benannten Schule aus. Die Schülerinnen glühen danach, der Namenspatronin ihrer Schule nachzueifern.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat gedroht „jede Vereinbarung zu zerstören, die die zionistische Besatzung legitimiert“.

37% der von den Terroristen im Januar auf Israel geschossenen Raketen schlugen noch vor Überquerung des Grenzzauns ein – also im Gazastreifen – oder explodierten schon beim Start.

Mittwoch, 05.02.2014:

Minister Yuval Steinitz lehnte im Namen der israelischen Regierung eine Kommission aus Israelis, Amerikanern und PalArabern ab, die die „fortgesetzte Hetze der PA“ besprechen sollte. Steinitz: „Wenn es ihnen ernst damit ist, dann sollten sie einfach damit aufhören.“

Der „Friedenspartner“: Saeb Erekat nannte das „israelische Regime“ „rassistisch“ und forderte, es müsse bestraft werden. Anlass war anscheinend eine hitzige Auseinandersetzung mit Tzipi Livni und dass sie darauf bestand, dass die Araber Israel anerkennen müssen. (Und dann folgte wieder die ganze verlogene Litanei, dass Israel die „Palästinenser“ vertrieben habe, blablabla…)

4 Araber aus „Ost“-Jerusalem wurden angeklagt, weil sie planten einen Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft zu verüben; dazu wollten sie sich als hareidische Juden verkleiden und bei der Feier mit Schusswaffen möglichst viele Opfer verursachen.

Die „Friedenspartner“: Die Fatah weist auf ihrer Facebook-Seite Eltern an ihre Kinder für den Terror zu erziehen.

Wegen der starken Zunahme von gewalttätigen Vorfällen dürfen israelische Minister die Straße 443 entlang den PA-Gebieten nicht mehr benutzen – zu gefährlich.

Donnerstag, 06.02.2014:

Bilanz Januar 2014: Es gab 468 Vorfälle, in denen mit Steinen geworfen wurde, 121 Angriffe mit Brandsätzen; 2 Angriffe mit Schusswaffen; 14 Israelis wurden in Judäa und Samaria verletzt, 30 Messer wurden konfisziert, 5 Sprengsätze wurden beschlagnahmt, ebenso 19 Schusswaffen.

Wegen arabischer Drohungen mit Krawallen sperrte die Polizei erneut den Tempelberg für Juden.

Friedensgrüße aus Teheran: „Nur Krieg kann Palästina befreien.“

Baroness Ashton weist Israel an, die Baupläne für Jerusalem zu streichen, weil diese „ein binationales Jerusalem gefährden“.

Freitag, 07.02.2014:

Fünfte Kolonne: In einer von ihnen angestrengten Ausschuss-Sitzung tönten arabische Abgeordnete – unterstützt von einer Meretz-Abgeordneten – davon, dass Galiläa nicht jüdisch sei, von Israel judaisiert werde und „jüdische Siedlungen“ in der Absicht das Land zu rauben gebaut würden.

Etwas Statistik: Etwa 1% des Terrors wird von der PA gestoppt/verhindert – 99% durch israelische Sicherheitskräfte. (Die PA will Frieden!)

Der Friedenspartner: Tzipi Livni hatte Mahmud Abbas darauf aufmerksam gemacht, dass er Konsequenzen tragen müsse, wenn er die Friedensgespräche scheitern lasse. Was macht der darauf? Seine Medien und Sprachrohre kreischen daraufhin jetzt: Tzipi Livni ermordete einen iranischen Atomwissenschaftler mit Gift. Ihre Drohungen gegen Mahmud Abbas müssen ernst genommen werden. Ihre Äußerungen müssen als offizielle Drohungen betrachtet werden und machen sie zu einer Partei, mit der nicht verhandelt werden kann.

Moderatere Mullahs: Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani nutzte die Feier zur Einsetzung der neuen tunesischen Verfassung, um Israel als „Krebsgeschwür in der Region“ zu bezeichnen.

Jordanische Parlamentarier zitieren religiöse Quellen zum „Beweis“, dass den „Palästinensern“ das ganze Land Israel gehört, eine Aussöhnung mit den „hinterlistigen Juden“ unmöglich ist.

Heckmeck:
- William Hague, britischer Außenminister, warnt: Wenn es keinen Friedensschluss gibt, würde das zu „furchtbaren Konsequenzen“ für beide Seiten führen. Es werde beträchtlichen internationalen Druck auf Israel geben. Das passt wieder – warum keinen auf die Terroristen?????

Samstag, 08.02.2014:

Heckmeck:
- Vollhonk: Ehud Olmert forderte Netanyahu auf das Vertrauen mit Mahmud Abbas wieder aufzubauen. Die Bedingungen des Premierminister seien „riesig weit davon entfernt“ eine Grundlage für Frieden darzustellen. Solche Kritik kommt Olmert bezüglich der PalAraber nicht über die Lippen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.01.2014)

25. Januar 2014 um 23:00 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 19.01.2014:

Die Zahl der Terroranschläge in Judäa und Samaria hat sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

Ach nee: Die Jordanier haben Israel gesagt, dass sie kein „Palästina“ an ihrer Westgrenze wollen – die Israelis sollten das Jordantal nur ja nicht verlassen.

Mahmud Abbas hat in einer Rede gleich viermal Jihad-Mörder als Helden bezeichnet. Friedenspartner!

Heckmeck:
- Benjamin Netanyahu schoss gegen die UNESCO und die EU zurück: „Was Friedensgespräche untergräbt ist, dass manche Staaten automatisch israelische Botschafter wegen Trivialitäten zitieren, während ernste Verstöße der PA ohne Reaktion bleiben.“

Montag, 20.01.2014:

Aufgrund der aktuellen Beschusslage stationierte die IDF eine Batterie der „Eisernen Kuppel“ bei Aschdod.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas widerspricht John Kerry: Es gibt keine Fortschritte (bei den „Friedensgesprächen“) und das ist alles Israels Schuld. Und überhaupt seien die Siedler Invasoren und es gab Palätsinenser 1500 Jahre bevor Israel gegründet wurde. „Wir fordern, was uns von der internationalen Gemeinschaft 1967 gegeben wurde“, giftet er. Nun, 1967 war von „Palästinensern“ keine Rede und gegeben wurde niemandem etwas.
- Senilitäts-Chef Shimon Peres drängt darauf, dass Israel den Kerry-Plan annimmt und warnt, sonst gäbe es schlimme Folgen. Das gab er beim Besuch des rumänischen Präsidenten von sich. (Der alte Mann hat anscheinend nicht mitbekommen, dass die PA-Leute den Plan schonmal vorab abgelehnt haben und dass er für Israel einfach nur unrealistisch schlecht ist.)
- Obama glaubt, die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den „Friedenspartnern“ liegt bei weniger als 50%.

Dienstag, 21.01.2014:

Heckmeck:
- Der kanadische Premierminister Harper hörte von Mahmud Abbas erneut, dass ein Staat Palästina komplett judenrein zu sein hat.
- Vertreter Israels und der Terroristen sollen sich nächste Woche wieder mit Kerry treffen. (Der weiß vermutlich gar nicht mehr richtig, wie sein Ministerium von innen aussieht…)

Mittwoch, 22.01.2014:

Der PA-Religionsminister forderte Jihad in Jerusalem: Den Arabern muss die Botschaft vermittelt werden, dass „Widerstand“ und Jihad gegen Jerusalem und die Juden gerichtet werden müssen.

Der senile Dummschwätzer im Präsidentenamt mischt sich wieder in die „Friedensverhandlungen“ ein: Eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat sei nicht notwendig und dass Netanyahu darauf bestehe sei gefährlich und werde wahrscheinlich die Friedensgespräche fehlschlagen lassen.

Der Shin Bet und die Polizei haben in Jerusalem eine aus Gaza gesteuerte Terrorzelle festgesetzt; die drei Verhafteten hatten einen mörderischen Anschlag auf einen Bus vor.

Der Frieden steht vor der Tür: Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite droht die Fatah von Mahmud Abbas mit Bomben auf Tel Aviv gedroht.

Heckmeck:
- Der rumänische Präsident hat (natürlich) auch Abbas besucht. Dabei stellte Letzterer klar, das es keine „Verlängerung“ der „Verhandlungen“ mit Israel über die vorgegebenen neun Monate hinaus geben wird.
- Die EU droht Israel und den PalArabern mit Konsequenzen, wenn die Friedensgespräche scheitern sollten. (Irgendwie schaffe ich es nicht zu glauben, dass die Terroristen wirklich negative Auswirkungen zu spüren bekommen werden, denn…)
- Der EU-Botschafter gibt zu wissen, dass natürlich Israel die Verantwortung zu tragen hat, wenn der „Friedensprozess“ an den „Siedlungen“ scheitert. (Womit die Terroristen dann schon ihre Steilvorlage haben!)

Donnerstag, 23.01.2014:

Da nicht nur das Raketenfeuer aus dem Gazastreifen in den letzten Tagen stark zugenommen hat, befürchten Sicherkeitskreise, dass die Terroristen die Gewalt eskalieren wollen.

Die PA freut sich auf das Scheitern der „Verhandlungen“ mit Israel. Dann können sie nämlich „Fehler korrigieren“, die sie vorher gemacht haben: Israel vor internationale Gericht zerren, direkt bei der UNO vorstellig werden (worauf sie wegen der „Verhandlungen“ verzichtet hatten) und den Konflikt insgesamt internationalisieren, damit die UNO eine Lösung aufzwingt, die besser ist als alles, was in Verhandlungen erreicht werden könnte. (Klar, denn die UNO ist durch und durch antisemitisch aufgestellt.) Mit anderen Worten: Die derzeitigen Verhandlungen wurden nie ernsthaft geführt.

Die Hamas hat die Strategie gewechselt: Ihre Tunnel gräbt sie weiter, aber ihre Raketenabschussrampen und Beobachtungskameras befinden sich jetzt in der Nähe von Wasserspeichern und an Minaretten – damit Israel, wenn es sie beschießt, entweder nicht treffen mag oder wegen „Kriegsverbrechen“ angeklagt werden kann (Stichwort „zivile Ziele).

Heckmeck:
- Mahmud Abbas fordert, dass die Russen stärker in die „Verhandlungen“ mit Israel eingebunden werden.

Freitag, 24.01.2014:

Die Jugend des Gazastreifens wird per im Fernsehen ausgestrahlter Abschlussfeier eines Hamas-Jugendlagers das Lob auf den Terror gegen die Juden gefeiert. Dabei verkündete Hamas-„Innenminister“ Fathi Hammad: „Diese Generation, so Allah will, wird Israel besiegen.“

Heckmeck:
- Kerry wieder: Er nimmt einmal mehr vorweg, was eigentlich ausgehandelt werden soll – „Frieden verlangt den vollen Abzug der IDF aus den Palästinensergebieten“. Alles klar? Die Terroristen dürfen endgültig freie Hand bekommen. Nur glaubt der Trottel nicht, dass die Terroristen terrorisieren wollen.

Samstag, 25.01.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht mit einer Eskalation gegen Israel über Selbstmord-Bombenanschläge und mit Waffen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

US-Botschafter in Jordanien tanzt Dabke, empört Islamisten

18. Januar 2014 um 17:09 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Islamstaaten, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 14. Januar 2014

Aus Al-Arabiya:

Jordaniens Islamisten kritisierten am Montag den US-Botschafter in Amman, weil er an einem Dabke-Volkstanz zur Einweihung eines Projekts teilnahm. Sie beschrieben das als „schockierendes Verhalten“.

Nach der Eröffnung eines von den USA finanzierten $140 Millionen-Projekts im nördlichen Gouvernement Irbid am letzten Donnerstag schloss sich Stuart E. Jones Offiziellen und Frauen an, die einen jordanischen Dabke tanzten.

„Das war ein für Jordanier schockierendes Verhalten, die sehr wohl wissen, dass Amerika und das zionistische Gebilde [Israel] zwei Seiten ein und derselben Medaille sind“, sagte die Oppositionspartei Islamische Aktionsfront, der politische Arm der Muslimbruderschaft des Königreichs in einer Erklärung.

Wir verurteilen solches Tun in unseren Dörfern und verlangen, dass die Regierung sicherstellt, dass Diplomaten sich an ihre Regeln halten.“

Der Dabke ist ein traditioneller Tanz in arabischen Ländern wie dem Libanon, Jordanien, dem Irak, Syrien, der Türkei sowie in Israel und den Palästinensergebieten zu Hochzeiten, auf Partys und zu ähnlichen Gelegenheiten getanzt wird.

Es gibt viele Versionen, aber allgemein bilden die Tänzer eine dem Publikum zugewandte Linie, halten sich an den Händen, heben leicht ihren linken Fuß und stampfen zu traditioneller Musik.

Die US-Botschaft hat sagte, das fünfjährige Projekt in Irbid strebe nach „Unterstützung der Rechtsstaatlichkeit, Bürgerengagement und -beteiligung und Zivilgesellschaft im gesamten Königreich“.

Jordanien, das seit 1994 einen Friedensvertrag mit Israel hat, ist einer der Schlüsselverbündeten Washingtons in der Region und ein wichtiger Nutznießer von Militär und Wirtschaftshilfe der USA.

Es sieht so aus, als tanze Jones nicht wirklich alleine. Man kann annehmen, dass er zusammen mit anderen Diplomaten tanzte. Warum beschwerten sich die Islamisten dann also nicht über die anderen Tänzer? Warum ist ein einen arabischen Tanz tanzender Amerikaner so „schockierend“?

Die Antwort ist: Sie wollen nur den Amerikaner kritisieren, komme, was da wolle. Hätte er es abgelehnt zu tanzen, hätten sie wohl gesagt, er handle, als seien arabische Tänze unter seiner Würde.

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