Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.07.2014)

12. Juli 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 06.07.2014:

Hamas: Den Raketenbeschuss auf Israel zu stoppen liegt in der Verantwortung der PA, nicht der Hamas.

Mehr als 150 Raketen und Mörser haben Israel innerhalb von weniger als einem Monat getroffen.

Mahmud Abbas bettelte die Hamas an, sie möge den Raketenbeschuss beenden, „um Israel keinen Grund für eine Operation im Gazastreifen zu geben“.

3 Israelis wurden wegen ihrer Internet-Aufrufe zu Gewalt zur Befragung festgenommen.

Ein israelischer Araber log, er sei von „Siedlern“ angegriffen worden; er gab später zu die Lüge erzählt zu haben, um die Lage anzuheizen.

Die Hamas droht wieder: Alle israelischen Städte liegen in Reichweite ihrer Raketen.

Montag, 07.07.2014:

Gesamtzahl der Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen für den letzten Monat: 200, allein 50 davon seit Mitternacht.
Stand 7. Juli, 22:30 Uhr: Mehr als 220 Raketen (und Mörsergranaten) wurden in weniger als einem Monat auf Israel geschossen.

Die Hamas droht mit Rache; 6 ihrer Terroristen wurden bei den Luftangriffen getötet.

Nach wiederholten Versuchen von Arabern das Josefsgrab in Brand zu setzen, hat die PA Sicherheitskräfte dort stationiert, die das verhindern sollen.

3 der Verdächtigen beim Mord an dem arabischen Jungen haben die Tat gestanden.

Die 5. Kolonne: MK Ahmed Tibi besteht darauf, dass die Mörder der drei jüdischen Jugendlichen Terroristen keine Terroristen seien. Die Mörder des arabischen Jungen aber seien sehr wohl Terroristen.

Die IDF zieht am Gazastreifen weiter Truppen zusammen. 1.500 Reservisten wurden einberufen.

Die Hamas lässt über Kanäle wissen, sie sei zu einer Waffenruhe bereit, wenn Israel die arabischen Terroristen freilässt und nicht mehr schießt. (Israel hatte der Hamas 24 Stunden Zeit gegeben mit dem Raketenterror aufzuhören, was aber keine Wirkung hatte.)

Den Tag über gab es mehrere falsche Berichte/Anzeigen wegen Entführungen durch Araber.

Die Regierung hat der IDF grünes Licht für härtere Aktionen gegen die Hamas und den Gazastreifen gegeben; eine Eskalation soll aber möglichst vermieden werden.

Die Polizei hat bisher 220 israelische Araber wegen der Krawalle der letzten fünf Tage festgenommen.

Die Hamas begleitet ihren Raketenterror mit dem Versuch psychologischer Kriegsführung. Sie „warnt“ die „Siedler“ in Beer Sheva: „Haut ab, bevor es zu spät ist.“ (Beer7 bestätigt das aus erster Hand!)

Wegen des anhaltenden Raketenbeschusses haben die Kreise im Süden den Notstand ausgerufen.

Friedensgrüße von der Fatah: Bereitet die Leichensäcke vor, „Wir wollen, dass [euer] Blut zu Flüssen wird“.

Die Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva hat wegen des Raketenbeschusses die für morgen angesetzten Prüfungen verschoben. In Aschkelon wurden die Sommerlager für Dienstag abgesagt, weil sie in Schutzräumen stattfinden, die wegen des Raketenhagels ggf. benötigt werden.

Dienstag, 08.07.2014:

Am Montag schossen die Terroristen 80 Raketen nach Israel. Seit Beginn des Jahres waren es mehr als 450.

Die Obama-Administration sagte, sie unterstütze Israels Recht auf Selbstverteidigung – forderte aber (mal wieder) Zurückhaltung von den Israelis.

Die Hamas sagt, sie habe mit 35 Raketen auf Militärbasen an Israel Vergeltung geübt – „Nitifot (Netivot), Ofokeem (Ofakim), Ashdod (Aschdod) & Asqalan (Aschkelon)“. Hm…
Außerdem schwört sie den Raketenterror fortzusetzen. Israel müsse die Eiserne Kuppel „auf jedes einzelne israelische Haus setzen“. Der Raketenbeschuss werde nicht aufhören, bis Israel die Belagerung beende, sagte der Hamas-Grande Ismail Al-Shakar. Zudem hieß es von der Hamas, man werde Soldaten entführen, sollte die IDF es wagen in den Gazastreifen einzumarschieren. (Als wenn das neu wäre – und nicht sowieso versucht würde.)

Nachdem der Versuch menschliche Schutzschilde zu benutzen im Tod von – so geben sie an – 15 Personen und 80 Verletzten endete (nach einer Angriffswarnung begaben sich haufenweise Araber an den Ort, der beschossen wurde), schwört die Hamas Rache.

Mahmud Abbas fordert ein Ende der „Eskalation“ seitens Israels, wie er die Luftangriffe auf Terrorziele nennt. Den Raketenterror zu verurteilen oder gar sein Ende zu fordern fällt ihm nicht ein.

In einigen Städten in der weiteren Umgebung des Gazastreifens fielen heute wegen des Raketenterrors die Prüfungen aus.
Viele Sommerlager im Süden fanden nicht statt.

Israel hat die Einberufung von 40.000 Reservisten genehmigt. 15.000 Reservisten sind bereits einberufen und sollen die derzeit am Gazastreifen stationierten Soldaten ablösen.

Stand 18 Uhr: Innerhalb von weniger 24 Stunden haben die Terroristen mehr als 130 Raketen auf Israel geschossen. Israel hat im Gegenzug 150 Terrorziele beschossen.

Jüdische 5. Kolonne: Die Parteichefin der Meretz-Partei schimpfte, die Regierung und die IDF seien Kriegstreiber, was Israel „einen hohen Preis abverlangen“ werde. Den Raketenterror erwähnte sie nicht.
Auf der „Friedenskonferenz“ der Ha’aretz wurde Naftali Bennett als „Faschist“ und „Mörder“ bezeichnet. Seine Rede wurde ständig unterbrochen. Hinterher sagte Ha’aretz-Herausgaber Amos Schocken vom Podium aus: „Hier gibt es Leute, die glaubten, man müsse mit Yassir Arafat reden. Es kann nicht sein, dass sie nicht wollen, dass Bennett angehört wird.“ (Da hat er wohl seine linken Meinungsterroristen überschätzt.)

Durch die Raketeneinschläge im Bereich von Aschdod wurden 9 Personen (leicht) verletzt.

Die Arabische Liga und die Organisation der Islamischen Kooperation fordern von den Vereinten Nationen die Operationen der Israelis gegen die Terroristen im Gazastreifen zu stoppen. Dazu wollen sie eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats haben.

Endlich: Der EU-Botschafter in Israel erklärte seine „bedingungslose Solidarität mit den Einwohnern des südlichen Israel“ unter dem Raketenterror. „Wahlloser Raketenbeschuss unschuldiger Zivilisten kann niemals eine legitime Antwort sein“, sagte er. Worauf die Raketen eine Antwort sein sollen, sagte er nicht.
Der britische Außenminister Hague verurteilte das Raketenfeuer rundheraus, konnte sich aber nicht dazu aufraffen die Täter Terroristen zu nennen.
Frankreich ruft „beide Seiten zur Zurückhaltung auf“. Hm… Der Französische Botschafter besuchte Sderot und verkündete, er hoffe darauf, dass beide Seiten einen Kompromiss erzielen würden.

Mittwoch, 09.07.2014:

Tagesbilanz: Heute schlugen 82 Raketen in Israel ein, weitere 29 wurden vom Abwehrsystem vernichtet.

Netanyahu zum Unterschied zwischen Israel und den Opfer spielenden Hätschelkindern des Westens:

Bibi-zum-Unterschied

Die IDF zerstörte seit Beginn der Operation 11 Häuser von Hamas-Kommandeuren, beschoss 550 Terrorziele der Hamas (darunter 31 Tunnel und 60 Raketenwerfer).

Heute wurden 7 Menschen wegen Verletzungen behandelt, die sie sich beim Lauf Schutzbunker zuzogen. Insgesamt musste der Magen David Adom (Roter Davidstern) 58 Menschen behandeln, seit die Operation schützende Schneide begann.

EU-Verurteilung: Mal die Hamas zu verurteilen ohne Israel auch eins überzubraten (und das auch noch mit falschen Angaben) geht bei der EU nicht.

Der stellvertretende Premierminister Danny Danon forderte, dass Israel die Lieferung von Treibstoff und Strom an den Gazastreifen einstellt.

Der Dummbatz im Weißen Haus drängte „beide Seiten“ des eskalierenden Konflikts Zurückhaltung zu üben und nicht im Geist der Rache zu handeln. (Hm, ob das hilft? Wo doch die Terroristen immer und ausschließlich Rache fordern?) „In diesem Moment der Gefahr müssen alle Beteiligten die Unschuldigen schützen, mit Vernunft und Maß agieren, nicht mit Rache und Vergeltung“, ließ er schreiben. Als wenn Israel das nicht versucht – anders als die Terroristen. Dann wieder das Gelaber von „beiden Seiten müssen gewillt sein für den Frieden Risiken in Kauf zu nehmen“. Und die einzige Möglichkeit ist die Gründung eines Palästinenserstaates. Was auch sonst? Sch… drauf, ob die überhaupt einen wollen und wozu…

Abbas wieder: Israel verübt im Gazastreifen „Völkermord“.

Die Hamas behauptet wieder Israel sei der Aggressor und betont, dass jetzt „alle Israelis Ziele sind“.

Und sie riskiert wieder die dicke Lippe schlechthin – Nachricht an die Israelis in Hebräisch: „Wartet, es kommen Selbstmordanschläge in jedem Bus, in jedem Café und auf jeder Straße. Fangt an die Särge zu zählen, die ihr brauchen werdet.“ Da bleibt eigentlich nur eins: Konsequent und ohne Skrupel ausschalten!

Die Fatah will mithalten: „Der Tod wird euch vom Süden bis zum Norden erreichen… die KN-103-Rakete ist auf dem Weg zu euch.“ Sie „wollen zusammen mit der Hamas Israel bekämpfen“. Und deshalb verkünden sie: „Ein Gott, eine Heimat, ein Feind, ein Ziel.“
Ein Abbas-Sprecher bezeichnet die Terror-Rakaten aus dem Gazastreifen als „defensiv eingesetzte Waffen“!

Wegen des Raketenbeschusses auf die Stadt sagte Herzliya eine Veranstaltung für 160 Kinder (aus Sderot) ab. Für so große Menschenmengen ist es zu gefährlich.

Die PA beschwert sich, dass die IDF Ziele nahe des Europa-Krankenhauses in Gaza beschoss. (Vielleicht sollten sie sich bei den Terroristen beschweren, die von dort aus Raketen schießen.)

Donnerstag, 10.07.2014:

Während der letzten 3 Tage sind in Israel insgesamt 384 Raketen eingeschlagen. Außerdem hat das Abwehrsystem weitere 88 Raketen zerstört.

Ein Hamassprecher forderte die Araber mal wieder auf menschliche Schutzschilde zu spielen.

Auf Druck der USA forderte die PA die Hamas auf das Raketenfeuer zu beenden. Vergeblich.

Wer ist hauptsächlich für tote arabische Zivilisten im Gazastreifen verantwortlich? Die Hamas fordert die Bevölkerung auf die Warnungen der IDF zu ignorieren und dort zu bleiben, wo der Beschuss stattfindet.

Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats: Ban Ki-moon sagt, eine Bodenoffensive „samt kompletter Eskalation“ könne nur verhindert werden, wenn die Hamas den Raketenbeschuss stoppt. Alle Beteiligten, auch die bewaffneten palästinensischen Gruppen, müssten das internationale Recht respektieren.

Durch einen israelischen Luftangriff kamen Dienstag 8 Mitglieder der Familie eines Hamas-Kommandeurs um. Sie waren telefonisch gewarnt worden, eine unbewaffnete Rakete „klopfte an“ und dann kam die scharfe. Augenzeugen berichten, dass einige Familienmitglieder das Haus verließen, während andere auf das Dach stiegen. Die IDF versuchte noch die Rakete umzulenken, was aber nicht mehr gelang.

Blödsinn von François Hollande: Er lobte Mahmud Abbas für dessen „Verantwortungssinn“ und seine Bemühungen „die Lage zu entspannen“. Wo bitte hat der Terrorchef das gemacht?

Freitag, 11.07.2014:

Bilanz von Montag bis Freitagmorgen 7 Uhr: 407 Raketen und Mörsergranaten schlugen in Israel ein, weitere 118 wurden von der Eisernen Kuppel vernichtet. Die IDF beschoss 1.100 Terrorziele im Gazastreifen. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurden dort bisher 100 Menschen getötet.
Tagesbilanz gegen 16:30 Uhr: Seit dem frühen Morgen sind 70 Raketen in Israel eingeschlagen.
Gesamtbilanz gegen 22:30 Uhr: Die Terroristen haben seit Montag mehr als 500 Raketen und Mörser nach Israel geschossen.

Die Hamas prahlt und behauptet, sie hoffe, die IDF werde eine Bodenoffensive starten. Sie habe bisher kaum etwas von ihrem Arsenal verbraucht. Sie hätten keine Angst vor den israelischen Drohungen und könnten noch Monate weiter machen.

Außerdem forderte die Hamas die internationalen Fluglinien auf ihre Flüge nach Tel Aviv einzustellen; diese seien zu gefährlich geworden, da der Flughafen beschossen werde.

Der Friedensvertragspartner Ägypten geißelte Israels Verteidigungsmaßnahmen gegen die Terroristen im Gazastreifen als „unterdrückerische Operation der Massenbestrafung“.

Barack Hussein Obama hat Netanyahu angerufen. Er unterstützte Israels Verteidigungsrecht, ist wegen der Eskalation besorgt und bot seine Vermittlungsdienste für einen Waffenstillstand an.

Samstag, 12.07.2014:

Stand 8:30 Uhr: Innerhalb von 4 Tagen haben die Gaza-Terroristen mehr als 689 Raketen geschossen. Das ist durchschnittlich alle zehn Minuten eine. Am gestrigen Freitag waren es 140 Raketen. Seit dem 8 Juli schlugen mindestens 27 Terror-Raketen noch im Gazastreifen ein. Im Gazastreifen wurden seit Beginn der Operation (Nacht von Montag auf Dienstag) 1.160 Terrorziele beschossen, Freitag waren es 235.

Die Hamas forderte die Bevölkerung des Gazastreifens auf keine Bilder vom Verschuss von Raketen auf Israel ins Internet zu stellen. Warum, dürfte klar sein: Sie beweisen, dass die Hamas Kriegsverbrechen begeht, indem sie aus dicht besiedeltem Gebiet heraus schießt und somit die eigenen Bevölkerung gefährdet.

Mahmud Abbas wurde von der Hamas beschimpft. Er sei ein Krimineller, der dem Feind helfe und ein Likud-Mitglied.

Beim Angriff auf ein Haus (der Schwester von Ismail Haniyeh) sollen zwei Neffen des Hamas-Granden getötet worden sein. Die Terroristen machen weder Angaben zum Alter der Toten noch zur Funktion des Hauses. Die Jerusalem Post hat ein Bild eines der Neffen – ein Erwachsener, was aus den Meldungen der Terroristen nicht hervorgeht; „Neffe“ klingt nach Kind und soll es wohl auch.

König Abdallah von Jordanien macht sich Sorgen. Die Angriffe auf den Gazastreifen schaden einer Zweistaaten-Lösung; sie sind eine Eskalation, die das Leiden der Palästinenser verstärkt und die Chancen der Rückkehr zum Verhandlungstisch verringern. (Der Raketenterror nicht?)

Die der Al-Qaida nahe stehende und im Sinai aktive Terrorgruppe Ansar Bait al-Maqdis will mitmischen und gibt bekannt, dass sie in den letzten Tagen 5 107mm-Raketen nach Israel geschossen hat.

Stolze Bilanz der Hamas: „Wir haben seit Beginn der Operation [schützende Schneide] 571 Raketen gegen Israel geschossen. Darin sind die Raketen von Samstag noch nicht eingeschlossen.“

Der britische Außenminister William Hague ließ offiziell wissen, dass ihm der Verlust an Leben im Gazastreifen extrem Sorge bereitet. (Mehr als 120 Tote bei den Terroristen, das geht ja wohl nicht, wenn es in Israel nicht so tödlich zugeht, oder?)
Außerdem will er am Rande der Atomgespräche in Wien mit den Kollegen aus USA, Deutschland und Frankreich die Lage diskutieren. Ein Waffenstillstand wie 2012sei ganz dringend notwendig.

Das Gesundheitsministerium in Gaza gibt bekannt (ca. 17:00 Uhr), dass seit Beginn der israelischen Operation 126 Menschen im Gazastreifen bei den Einsätzen getötet wurden.

Der UNO-Sicherheitsrat forderte eine Einstellung des Feuers und gab seiner großen Sorge um das Wohlergehen und den Schutz der Zivilisten auf beiden Seiten Ausdruck. Beide Seiten sollten das internationale Menschenrecht respektieren und den Waffenstillstand von 2012 wieder herstellen. Israelis und Palästinenser sollen wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren, um einen umfassenden Frieden auf Grundlage der Zweistaaten-Lösung zu erzielen.

Die PA um Mahmud Abbas hat einen UNO-Resolution vorbereitet, mit der auf einen Waffenstillstand am Gazastreifen gedrängt werden soll. Die Resolution erwähnt den Raketenterror nicht einmal.

Demonstrationen gegen Israel wegen der Operation Schützende Schneide fanden in mehreren Städten in Europa statt. In Oslo trafen sich die Israelhasser vor dem Parlament, in Paris vor dem Außenministerium. In London gingen sie auf die Kensington Street und skandierten etwas von einem palästinensischen Holocaust; zudem gab es Transparente, auf denen Netanyahu als „tollwütiger, übler Massenmörder“ und ein „Klon Hitlers“ bezeichnet wurde.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Jordanischer Politik-Analyst Bassam Badareen zu den entführten israelischen Teenagern: Es gibt in Israel keine Kinder, alle sind Soldaten

2. Juli 2014 um 13:13 | Veröffentlicht in Araber, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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MEMRI TV, 22. Juni 2014

Während einer Talkshow im jordanischen Sender Roya TV mit einer Diskussion über die aktuelle Entführung dreier israelischer Jugendlicher sagte der Politik-Analyst Bassam Badareen: „Ich glaube, dass es in Israel keine Kinder gibt… Ich glaube, dass sie prinzipiell Soldaten sind, nicht Kinder.“ Badareen ist ehemaliger Leiter des jordanischen Büros der Londoner Zeitung Al-Quds; er sagte weiter, die israelische Armee und Siedler „sind Experten beim Schmuggel von Waffen und Drogen, der Verbreitung von Prostitution und des Sähens von Korruption unter den Palästinensern“.

Es folgen Auszüge aus der Talkshow, die am 22. Juni 2014 ins Internet gestellt wurde:

Moderator: Manche sagen, die entführten [drei Israelis] seien Kinder. Ihre Identität ist nicht klar. Einige sagen, sie seien Teenager, andere sagen, sie seien Soldaten. Inwieweit ist der Zeitpunkt dieser Operation wichtig?

Bassam Badareen: Ich glaube, dass es in Israel keine Kinder gibt. Ich sage das als Sache des Prinzips. Dieses rassistische, kolonialistische, expansionistische Land…“

Moderator: Sie kennen die Bedeutung des Wortes „Kinder“ nicht…

Bassam Badareen: Würden sie sie kennen, würden sie die Palästinenser nicht so behandeln, wie sie es tun. Sie trainieren ihre Kinder im Umgang mit Waffen ab dem Alter von 7 Jahren. Wir wissen, tatsächlich alle Israelis Soldaten sind.
Um dem die Spitze aufzusetzen, sind [die drei Entführten] Siedler. Ich glaube, dass sie prinzipiell Soldaten sind, keine Kinder.

Wir sehen ständig Bilder von Kindern, insbesondere Siedlern, die Waffen abfeuern. Dutzende verletzte Palästinenser wie auch Märtyrer wurden von [israelische] schießenden Kindern getroffen.

Entsprechend einem Szenario, das von der israelischen Presse und vielen anderen Quellen diskutiert wurde, waren Drogenschmuggel-Banden beteiligt. Es gibt viele weitere Szenarien. In der Gegen, in der sie entführt wurden, grassieren kriminelle Aktivitäten. Die israelische Besatzungsarmee, die Siedlerbanden und die Siedlerjugend sind Experten des Schmuggels von Waffen und Drogen, in der Verbreitung von Prostitution und beim Säen von Korruption unter den Palästinensern, in Jerusalem, in Hebron und andernorts und sie haben palästinensische Komplizen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.06.2014)

28. Juni 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 22.06.2014:

Die Entführung:
Mahmud Abbas tönt weiter, es gebe keine Beweise dafür, dass die Hamas hinter der Entführung steckt. Niemand wisse, wer dafür verantwortlich ist.
Der PA-„Außenminister“ betonte wieder, dass die Entführung wahrscheinlich nur eine israelische List ist, um negative Aufmerksamkeit oder nur von einer kriminellen Tat abzulenken.Die PA jammert bei der UNO, Israel würde die „eine gefangen gehaltene Bevölkerung terrorisieren“, weil nach den entführten Jungen gesucht wird. Der Westen solle dafür sorgen, dass das aufhört.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon telefonierte mit Benjamin Netanyahu. Dabei brachte er seine „Sorge“ wegen der vielen Festnahmen von Terroristen zum Ausdruck. Er forderte „von allen Seiten Zurückhaltung und Respekt für die Menschenrechte und das internationale Recht“. (Wenn er das so vehement doch den Terroristen sagen würde…)

Seit Freitag schossen die Terroristen insgesamt 8 Raketen Richtung Israel. Die Luftwaffe flog Angriffe gegen 4 Terrororte.

Die Hamas droht weiter mit „Selbstverteidigung“ gegen die Suche nach den entführten Jungen. Israel werde leiden, heißt es.

Shimon Peres verkündet, dass Mahmud Abbas „der beste Partner ist, den wir je hatten“. Sagt eigentlich alles über beide aus – über Peres, der Abbas damit lobt und über Abbas, der eben kein Partner ist und wenn die „Palästinenser“ nichts besseres zu bieten haben, dann ist das traurig, zeigt aber, dass es derzeit absolut sinnlos ist mit ihnen zu reden.

Montag, 23.06.2014:

Die Entführung:
Khaled Meschaal stritt ab, dass die Hamas Informationen über den Verbleib der drei Jugendlichen hat. Aber er pries die Aktion der Entführung von drei „Siedler-Soldaten“.

Mittwoch, 25.06.2014:

Ein syrischer Minister befand, sein Land befinde sich jetzt – wegen israelischer Luftangriffe nach syrischem Mord an einem arabischen Jungen auf dem Golan – „in einer offenen Konfrontation“ mit Israel. Die Regierung seines Landes haben entschieden auf die „israelische Aggression“ zu antworten; Art und Zeitpunkt sie in die Hände des Militärs gegeben worden. (Die syrische Opposition ist ebenfalls „unzufrieden“ mit Israel – das sei bei weitem nicht genug, was die Luftwaffe da gemacht hat.)

Umfrage unter den PalArabern: weniger als 30% sind für eine Zweistaaten-Lösung; Ziel eines Fünfjahres-Plans soll die „Zurückgewinnung des gesamten historischen Palästina vom Fluss zum Meer“ sein.

Nach der UNO rief auch der weithin als Israelfreund gehandelte Quartett-Beauftragte Tony Blair Israel zur „Zurückhaltung“ auf. Er sei „zutiefst beunruhigt von den Ereignissen in Israel und den palästinensischen Gebieten, den getöteten palästinensischen Zivilisten und den vielen Verhaftungen“.

Der Hamas-Grande Mahmud Al-Zahar prahlte, seine Truppe könne Raketen auf jede Stadt in Israel schießen.

Der Hamas-Chef im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, hat die Dritte Intifada für begonnen erklärt.

Donnerstag, 26.06.2014:

Vorbeugend schwört die Hamas schonmal Rache, sollte Israel eine „Offensive“ gegen den Gazastreifen starten.

Friedensbotschaft der Fatah: „Haltet an und überlegt, Söhne Zions, dass (euer) Tod nahe ist. Alles, was ihr von uns bekommen werdet, ist Tod.“

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete erklären den Tempelberg zur ausschließlich für Muslime bestimmte Zone. Sie rechtfertigen die Entführung der 3 Jugendlichen und attackieren die IDF wegen „Verbrechen gegen die Menschheit“. Außerdem priesen sie die Freipressung von Terroristen.

Bei den massiven Feuern, die sehr plötzlich innerhalb von zwei Tagen in und um Jerusalem aufflammten, besteht der Verdacht einer Welle von Brandstiftungen.

Die Entführung:
– Die IDF hat die Namen zweier Hamas-Mitglieder zur Veröffentlichung freigegeben; diese sollend die drei Jugendlichen entführt haben.

Heckmeck:
Putin an Abbas: Ich würde gerne sehen, dass der Friedensprozess wiederbelebt wird.
– Was soll man von diesem Mann noch halten? Shimon Peres ist in Washington und spricht vor dem Kongress: „Friedenspartner“ Mahmud Abbas wird von ihm mächtig gelobt, die Araber sind keine Feinde Israels. Realitätsverlust ist da wohl noch eine milde Bewertung.
Eine bisher unbekannte Gruppe, die sich „Hisbollah-Brigaden“ (YNet: Hisbollah-Regimenter) nennt, will die 3 Jugendlichen als Rache für den angeblich von Israel 2008 ermordeten Ismail Mughniyeh entführt haben. Das wäre dann die dritte Gruppe, die die Jugendlichen entführt zu haben beansprucht.

Freitag, 27.06.2014:

Die Hamas hat Raketenschützen verhaftet, die Israel beschossen – nicht, weil die Raketen falsch wären, sondern weil sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt geschossen wurden und von einer Gruppe, die sich von der Hamas abgespalten hat, weil diese nicht radikal genug seien.

Der EU-Botschafter in Israel warnte (erneut), „Europa“ verliere wegen des Siedlungsbaus die Geduld mit Israel.

Israelische Kinderärzte retteten 5 palästinensischen Herzpatienten das Leben. „Kinder sollten nicht Teil des Konflikts sein“, heißt es dazu.

Heckmeck:
Mahmud Abbas behauptet gegenüber Israel: Wenn ihr Terroristen freilasst, nehmen wir die Gespräche wieder auf. (Die Gespräche darüber, wie Israel sich dem Selbstmord hingeben kann…)

Samstag, 28.06.2014:

So sind sie, die Friedenspartner auf der anderen Seite der Grenze: Der jordanische Politik-Analyst Bassam Badaren klärt zu den entführten israelischen Jugendlichen auf, dass es in Israel keine Kinder gibt, sondern nur Soldaten.

Arabische Medien zeigen ein Video, das die Eliminierung der zwei Terroristen am Freitag zeigen soll. Es beweist zumindest, dass die Luftwaffe sehr präzise und ohne Kollateralschäden gearbeitet hat.

Der stellvertretende Hamas-Führer Mussa Abu-Marzouk offenbarte, dass trotz der „Einheits“-Regierung die Hamas weiter im Gazastreifen fest im Sattel sitzt und den Raketenterroristen freie Hand lässt. Er erklärte außerdem, dass der von Ägypten vermittelte Waffenstillstand mit Israel von 2012 eine strategische Leistung war und zum Ausbau der (militärischen) Stärke genutzt wurde.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.03.2014)

22. März 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.03.2014:

Der Palästinensische Islamisch Jihad, also die Gruppe, die die meisten der weit über 100 Raketen der letzten Woche nach Israel schoss, behauptet, sie sei immer noch dem Waffenstillstand von 2012 verpflichtet, würde aber Israel bekämpfen, wenn das notwendig würde („wenn uns ein Krieg aufgezwungen wird“).

Khaled Meschaal kündigte an, dass es keine Lösung für das palästinensische Problem gebe, außer der Erneuerung des Geistes des Jihad und der Selbstopferung für Allah. Und das werde „bald passieren“.

Heckmeck:
– Eine Umfrage stellte fest, dass fast 71% der Israelis eine Volksabstimmung vor Unterzeichnung eines Friedensabkommens befürworten.
Es wird gemunkelt, dass Mahmud Abbas die Verlängerung der „Friedens“-Gespräche anbieten wird – vorausgesetzt, Israel friert alle Bautätigkeit in Judäa und Samaria ein und lässt weitere Terroristen frei, darunter Marwan Barghouti und Ahmed Sa’adat – zwei der schlimmsten Mörder überhaupt.

Montag, 17.03.2014:

Der jordanische König besuchte die Familie des „Märtyrers“, der letzten Montag israelische Soldaten angegriffen hatte und beim Versuch einen von ihnen zu erwürgen erschossen wurde.

Shimon Peres wirft sein politisches Gewicht hinter Mahmud Abbas, den „guten Partner“. (Es wird Zeit, dass dieser senile Idiot endlich von der politischen Bühne abtritt!)

Jordanien schimpft, Isarel würde die Lage auf dem Tempelberg eskalieren. Grund: Ein (rechter) israelischer Minister bekam die Erlaubnis das Plateau zu betreten. Das werde zu mehr Gewalt führen, hieß es aus Amman.

Heckmeck:
Tzipi Livni auf einmal ganz anders: Sie unterstützt die Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischem Staat durch die Araber. Dann folgen aber wieder seltsame Äußerungen…
Nabil Sha’ath meint, weil „mehr 20% der Bevölkerung“ Israels „Palästinenser“ seien, sie eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat unmöglich.
Abbas fordert von den USA und Israel zu zeigen, dass es ihnen mit dem Frieden ernst ist – indem sie die nächste Gruppe Terrormörder freilassen. Wann wird von Abbas endlich gefordert, dass er zeigt, dass es ihm ernst ist? (Ach ja, der braucht das nicht, der bekommt das von den Vollhonks im Weißen Haus und in der Jerusalemer Präsidentenresidenz als Persilschein attestiert!)
– Netanyahu/Israel bekommt einfach vor den Kopf geknallt, dass gefälligst „schmerzhafte Zugeständnisse“ den Terroristen gegenüber gemacht werden sollen. Bei Abbas sieht das dann so aus: „Der Minister [Kerry] dankte Präsident Abbas für seine standhafte Führung und Partnerschaft während der letzten Monate und ermutigte ihn die schweren Entscheidungen zu treffen, die in den vor uns liegenden Wochen nötig sein werden.“ Yep, Bauchpinselei und nicht sonderlich konkrete Aufforderungen.

Dienstag, 18.03.2014:

Die Hamas lässt wissen: Dass Ägypten die Grenze zum Gazastreifen dicht macht, ist „ein Verbrechen gegen die Menschheit“. Sie tun es halt nie unter dem Maximum, weil sie – die „Palästinenser“ – der Nabel nicht nur der arabischen oder muslimischen, sonder der gesamten Welt sind.

Eine mysteriöse Explosion letzte Woche im Gazastreifen, bei der eine Araberin umkam und mehrere weitere Personen verletzt wurden, war eine Rakete der Terroristen, die es nicht nach Israel schaffte.

Heckmeck:
Saeb Erekat: Israel muss sich entscheiden – „Siedlungen“ oder Frieden. Als wenn die Terroristen Frieden geben würden, wenn Israel einfach so die Siedlungen räumen würde. (Mal abgesehen davon, dass er seine „Argumente“ mit Lügen untermauert…)
– Wer’s glaubt… „Eine hochrangige Quelle“ sagt, wenn die Gespräche mit den Terroristen in einer Sackgasse enden, dann würde die Freilassung des restlichen Teils der Terroristen noch einmal überdacht. Das nennen die Terroristen natürlich „Erpressung“ – damit kennen sie sich aus, sie betreiben das ja selbst ständig. Nur ihre Opfer, die dürfen das natürlich auf keinen Fall. Und Abbas legte gleich in Washington los, es werde keinen Frieden geben, wenn die 26 Terroristen nicht freikommen.
Derweil sinniert Nabil Sha’ath darüber, ob die „Palästinenser“ vielleicht, eventuell, nachdem alle anderen Fragen gelöst sind, darüber nachzudenken anfangen könnten, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt werden könnte. Also dann, wenn sie keinerlei Grund mehr haben würden, sich darüber Gedanken zu machen…

Mittwoch, 19.03.2014:

Musste wohl so kommen: Syrien beschwert sich (bei der UNO), dass Israel das Entflechtungsabkommen (auf dem Golan) verletzt habe, als es gestern Terrorziele in Syrien beschoss, nachdem Syrer einen Sprengsatz zündeten, um israelische Soldaten zu töten. Syrien behauptet auch, Israels Angriff gefährde die Stabilität der Region (- also sind Angriffe auf Israel nicht destabilisierend und die Lage in Syrien schon mal gar nicht…). Assads Armee warnt übrigens Israel, es solle nicht „verzweifelt versuchen die Lage zu eskalieren“.

Die PA droht wieder damit, dass sie ihre Anerkennung bei der UNO verfolgen wird, wenn Israel nicht mehr Terroristen freilässt.

Nach der Eskalation auf dem Golan durch Syrien wird Israel seine Posten dort verstärken.

Heckmeck:
Nabil Sha’ath bestreitet, dass er angeboten habe den jüdischen Staat eventuell möglicherweise anzuerkennen. (Radio Kol Yisrael hatte das „Angebot“ in einem Interview aufgezeichnet.) Sha’ath sagte PA-Medien, eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat schade den „Flüchtlingen“.

Donnerstag, 20.03.2014:

Nach seiner Rückkehr aus den USA gelobte Mahmud Abbas, er werde „nicht kapitulieren“; wenn Israel nicht klein beigebe, dann werde er eben die internationale Anerkennung der „Palästinenser“ anstreben.

Und wieder wird die Massenmörderin Dalal Mughrabi von der PA in den höchsten Tönen gelobt und als nachahmenswertes Vorbild präsentiert. Der Frieden steht vor der Tür!

Heckmeck:
– Die EU (in Form von 4 MdEPs) drängt Israel weitere Terroristen freizulassen. Das sei zentral für den Friedensprozess. Die Bekloppten sollten das umgekehrt sehen: Wenn die Abbas-Truppe nicht verhandelt, dann gibt es absolut keinen Grund mehr die Terroristen freizulassen.

Freitag, 21.03.2014:

Das PA-Fernsehen und die Fatah-Facebook-Seite haben sich in einer Kampagne vereint, die Kinder lehrt „bevor sie Lesen und Schreiben lernen“, dass ganz Israel „Palästina“ ist. Ach ja: Der Palästinenserstaat ist natürlich judenrein!

Heckmeck:
Die Terroristen behaupten schon wieder, der Stillstand bei den „Verhandlungen“ sei vom israelischen Siedlungsbau verursacht.

Samstag, 22.03.2014:

Das Assad-Regime hat während der letzten Woche während der Eskalation an der israelischen Grenze Mittelstrecken-Raketen an die Hamas geliefert.

Heckmeck:
Mahmud Abbas soll nach Angaben von PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh Obama und Kerry gesagt haben, dass er das Recht auf einen Palästinenserstaat nicht aufgeben werde, egal, wie sehr sie ihn unter Druck setzen. (Wer hat – gerade von denen – je behauptet, er solle den Pallistaat aufgeben????)
– Ein israelischer Fernsehsender berichtet von „3 Nein“ des PA-Chefs gegenüber den Amerikanern: Nein zu einer Anerkennung des „jüdischen Israel“, zur Aufgabe des „Rückkehrrechts“ und zur Verpflichtung den Konflikt zu beenden. (Der Friede steht vor der Tür!)
Dafür forderte Abu Rudeineh die USA auf gegen die „israelische Eskalation“ (Festnahmeversuch in Jenin) zu intervenieren, bevor „alles zusammenbricht“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.03.2014)

8. März 2014 um 22:35 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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only-NosDie palästinensische Antwort auf Israels Friedensangebote.
Israel braucht für Frieden einen Partner.

Sonntag, 02.03.2014:

Kreuzworträtsel in der offiziellen PA-Zeitung: Haifa ist ein „Hafen im besetzten Palästina“.

Auf dem Tempelberg versuchten Muslime wieder Juden zu vertrieben bzw. zu verhindern, dass Juden das Plateau betraten. Die Polizei ließ später zwei Gruppen (je 25 Personen) nacheinander auf das Plateau; die Juden wurden von Arabern mit Beleidigungen empfangen. Ein Jude, der die Araber zur Rede stellen wollte, wurde festgenommen, weil er die Lage „anheizte“. Eine dritte Gruppe wurde nicht mehr hinauf gelassen.

Die Israel Electric Company hat der PA ein Ultimatum gestellt: Entweder diese begleicht ihre Stromrechnungen oder sie wird vom Netz abgeschaltet.

Saeb Erekat beschuldigte Israel, es unterstütze die Hamas und ihre Herrschaft im Gazastreifen; später ließ er von einem Sprecher erklären, er hätte nur gesagt Israel würde am meisten davon profitieren, dass die Hamas im Gazastreifen herrscht.

Friedensvertragspartner Jordanien: Eine Zeitung informierte die Leser, dass „Juden die Feinde Allahs und der Religion des Islam“ sind. Juden seien „Ratten, die Jerusalem schänden und das Fundament der Al-Aqsa-Moschee zerstören“. Außerdem seien „Juden wie der Teufel“. Eine andere informierte ihre Leser, dass die Juden alle Banken und das Geld der Welt kontrollieren, so wie sie das Gold Ägyptens stehlen wollen, wie sie es während des Exodus gemacht hatten.

Montag, 03.03.2014:

Der Verdacht von gestern, dass der Mordversuch in Petach Tikva ein Terroranschlag war, hat sich bestätigt. Der Täter wollte „Rache“ an Israel nehmen.

Die Hamas ließ wissen, dass nichts die Anerkennung „des jüdischen Charakters Israels“ rechtfertigen könne. Die PA könne Unterstützung aller palästinensischer und arabischer Parteien finden, wenn sie „eine reale und ehrliche Haltung gegen die Besatzung und deren Pläne einnimmt und zur Option des Widerstands zurückkehrt“. (Sind das deren „gemäßigte Elemente“?)

Die PA-Leute sind sich sicher, dass Obama diese Woche Netanyahu richtig unter Druck setzen wird, um ein Rahmenabkommen mit den Terroristen zu erzielen. (Abu Mazen angeblich auch, aber das dürfte wohl nur eine Schutzbehauptung sein, um sich dem Kerry-Plan zu widersetzen.)

Heckmeck:
– Vor dem Eintreffen Netanyahus in Washington musste der Superpräsi mal wieder warnen: Die Zeit für einen Friedensschluss mit den PalArabern laufe aus, ließ er den Israelis schonmal vorab wissen. Nur dem Terrorchef sagt der Narziss das nicht – der meine es ja schließlich ernst mit dem Frieden. (Wie blind, dumm, bescheuert, böswillig kann man eigentlich sein?)
Bei seiner Tirade schwadronierte Obama von „aggressivem Siedlungsbau“, der den Friedensvertrag behindere und sagte, die USA könnten Israel nicht verteidigen, wenn die Gespräche scheiterten. a) Behindern tun die Terroristen, die Israel vernichten wollen, statt Frieden zu schließen; b) Die USA brauchen Israel nicht zu verteidigen – Obama sollte sich einfach raus halten, dann würde er schon mehr tun, als all sein kontraproduktives Geschwätz, das Israel schadet.

Dienstag, 04.03.2014:

Ein Repräsentant von Mahmud Abbas legte wieder los: Er nannte einen Mörder von Frauen und Kindern einen „mutigen, heldenhaften Kämpfer“. Dazu schickte Abbas einen Kranz zur Ehre eines Selbstmordbombers, der 8 Menschen tötete. Ein weiterer offizieller PA-Vertreter sprach auf der Beerdigung eines Selbstmord-Bombers: „Wir sind entschlossen unsere Märtyrer zu ehren.“

John Kerry nimmt den Mund mal wieder reichlich voll: Die USA werden nicht erlauben, dass die Westbank ein zweiter Gazastreifen wird, behauptet er. Er behauptet ja auch, die USA würden dem Iran nicht erlauben Atomwaffen zu bekommen. Die Mullahs lachen sich schlapp und bauen weiter…

Benjamin Netanyahu sprach vor der Organisation AIPAC; dort forderte er Mahmud Abbas auf den jüdischen Staat endlich ohne Umschweife anzuerkennen. Die Terroristen bezeichnen das als einseitige Beendung des Friedensprozesses.

Heckmeck:
Der frühere Chefunterhändler Nabil Sha’ath ließ wissen, dass es besser sei weiter zu reden, als kein Abkommen zu haben. Sollte Kerrys Versuche fehlschlagen, sei das nicht das Ende der Welt. Aber damit die Verhandlungen fortgesetzt werden können, müsse Israel Bedingungen erfüllen: Terroristen freilassen und jegliche Bautätigkeit einstellen.

Mittwoch, 05.03.2024:

Heckmeck:
Amr Mussa, ehemals Generalsekretär der Arabischen Liga und heute Vorsitzender des Verfassungsrats in Ägypten, fordert: „Ost“-Jerusalem muss eine internationale Stadt oder die Hauptstadt von Palästina werden.

Donnerstag, 06.03.2014:

Heckmeck:
Nach Angaben einer PA-Zeitung haben Netanyahu und Abbas Kerrys Rahmenplan bekommen. Aus Ramallah gab es umgehend ein Dementi.
Ein Berater von Mahmud Abbas sagte, die Verlängerung der Gespräche mit Israel sei unwahrscheinlich. Die „Kluft bei den Verhandlungen“ wachse und die PA könne Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen.

Freitag, 07.03.2014:

Es gibt Berichte über intensivierte Patrouillen der UNIFIL und der libanesischen Armee an der Grenze zu Israel; Hubschrauber sollen über Gebieten westlich von Kiryat Schmona fliegen. Die IDF hat einen Aufklärungsballon aufsteigen lassen. Die Libanesen berichten im Gegenzug über starke Luftwaffentätigkeit der Israelis.

Die PA feiert Ahmed Sa’adat. Der PFLP-Terrorist hatte – unter anderem – 2001 den damaligen israelischen Tourismusminister Rehavam Ze’evi feige ermordet. Die PA pries seinen „Heldenmut“.

PA-Chef Mahmud Abbas betont wieder, dass Israel nicht als jüdischer Staat anerkannt werden wird. Er habe „US-Druck früher schon widerstanden (bei der Anerkennung durch die UNO) und kann das wieder tun“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Jordanische Zeitung empört, dass Araber die Juden nicht genug hassen

8. März 2014 um 12:14 | Veröffentlicht in Araber | 5 Kommentare
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Elder of Ziyon, 22. Januar 2014

Ein Artikel in Jordaniens Assawsana ist wegen berichteter geheimer Verbindungen zwischen Israel und einigen arabischen Ländern empört.

Es beginnt mit „Ich wäre in den kommenden Tagen nicht überrascht Israelis zu sehen, die arabischen Turban und Gewand tragen, ohne Angst oder Scham in Palästen der Ölscheichs sitzen, als gehöre ihnen das Land statt als Eindringlinge in heiliges islamisches und arabisches Land, die unsere Familie vertrieben und töteten und immer noch Unheil anrichten, indem sie den Gazastreifen bombardieren und Menschen in der Westbank verhaften und ihre Gefängnisse mit Häftlingen füllen.

Wie können die arabischen Länder mit einem Besatzer islamischen Landes verkehren, während sie gleichzeitig behaupten die Rechte des palästinensischen Volks auf Rückkehr und Leben in Freiheit zu unterstützen? Diese Länder kooperieren einfach mit Repräsentanten Israels, dem Aggressor, gegen die Palästinenser als Opfer und unterstützen den Akteur. Wie kann der Verstand einen solchen Widerspruch azeptieren?????

Fakten bestätigen diesen Widerspruch selbst bei den Ländern, die keinen Vertrag mit Israel haben … Vor mehreren Monaten machte der israelische Verteidigungsminister einen Besuch in Dubai für die Militärindustrie; der zionistische Minister mit einer hochrangigen Delegation nahm an der Ausstellung teil, die mit der Zeit zusammenfällt, in der sein zionistisches Militär die Söhne der Westbank unter direktem Befehl desselben Ministers tötete. Das trug zur Schaffung des Eindrucks im Westen und der Welt bei, dass der den Palästinensern zugefügte Tod und Zerstörung ohne Verurteilung durch die arabischen Gastgeber stattfinden.

Die Anwesenheit israelischer Sicherheitsfirmen, die ihre Dienste in den meisten Ländern des Arabischen Golfs anbieten und einen entwicklungsfähigen Markt in diesen Ländern vorfinden, ist eine nicht länger verborgene Tatsache. Eine Ankündigung einiger israelischer Zeitungen stellte gerade fest, dass einer der international angewandten Indikatoren zur Kennzeichnung der Stärke und Dauerhaftigkeit der Beziehungen zwischen Staaten das Bestehen von Sicherheitskoordination zwischen ihnen ist und das ist genau das, was wir in einigen arabischen Ländern gesehen haben: Beziehungen zur israelischen Sicherheit.

Dann kam das Dubai Filmfestival, wo der israelische Film darüber, dass die Menschen Palästinas nicht zur Rückkehr in ihr Land und ihre Städte und Dörfer gezeigt wurde. Solch vergiftetes kulturelles Material zu zeigen bedeutet den Marsch des Kampfes und des Widerstands seit mehr als sechzig Jahren zu sprengen, der Märtyrer aus allen arabischen und islamischen Nationalitäten im Kampf fallen ließ. Wie könnte ein Araber diesen Film in einem arabischen Land sehen und behaupten er unterstütze die Sache der Palästinenser?????

Diese Beziehungen gipfelten neulich in einem offiziellen Besuch von Silvan Shalom, dem israelischen Minister in der Leitung einer Wirtschaftsdelegation israelischer Geschäftsleute bei der offiziellen Einladung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, um an einer Wirtschaftskonferenz in Abu Dhabi teilzunehmen. Das Zionisten die Gelegenheit nutzen ihre Investitionen zu vermarkten und Gelegenheiten zur Zunahme der Stärke ihrer Wirtschaft wahrnehmen, ist nur natürlich; im Gegenzug stärkt das ihren Zugriff auf Staatsterritorium. Wirtschaftsvereinbarungen mit arabischen Ländern zu verbinden nicht weniger gefährlich für die arabische Sicherheit als die Gefahr durch nicht traditionelle Waffen.

… Israelische Politiker treiben sich in den Golfstaaten herum und erkunden ihre Ziele ohne die Notwendigkeit ihre Beziehungen per Botschaften und Konsulaten zu verkünden, wie es bei internationalen Beziehungen üblich ist; sie betrachten es als politisch dumm ihre Anwesenheit in diesen Ländern zu erklären und ihre Beziehungen in der Öffentlichkeit offenzulegen, so dass sie hinter der Bühne umsetzen können, was sie wollen.

Israels Politik in der nächsten Phase besteht in Ausübung von Hegemonie, um seine Politik auf die Araber auszuweiten und die derzeitige Fragmentierung und Schwäche durch die Kämpfe untereinander und die Konkurrenz um die Macht, die in den arabischen Ländern derzeit stattfinden; zweifelsohne hatte Israel die größte Rolle bei der Schaffung und Übernahme und Unterstützung dieser internen Kämpfe, um es ihnen zu ermöglichen den Traum von Großisrael und die Realisierung ihres Verses „Dein Land, o Israel, vom Euphrat bis zum Nil“.

Doch jüdisch-zionistische Ambitionen in dieser Phase hat dafür gesorgt, dass sich das Motto in „Dein Land, o Israel, vom Atlantik bis zum Golf“ verändert hat.

Die Verschwörungstheorie, dass Israel hinter dem Arabischen Frühling und den inneren Kämpfen steckt, ist in arabischen Medien im Verlauf der letzten Jahre akzeptierte Tatsache geworden. Die Vorstellung, dass Israel die Auflösung arabischer Staaten in kleinere Teile plant, ist schon eine Weile verkündet worden, aber in letzter Zeit wird sie jede Menge verkündet.

Es ist bemerkenswert, dass die Vorstellung eines Friedens zwischen Israel und arabischen Staaten ist für viele Araber furchtbar abscheulich, während Juden davon träumen. Man sollte glauben, dass die Staaten des Westes dieses kleine Muster nach 65 Jahren erkannt haben könnten.

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