Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.05.2013)

11. Mai 2013 um 21:29 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 05.05.2013:

Der letzte israelische Luftangriff auf Hisbollah-Waffennachschub wird von Syrien als „Kriegserklärung“ bezeichnet. Was soll das heißen, wenn das Land sich noch nie in etwas anderem als einem Kriegszustand mit Israel befunden hat? Außerdem soll der Angriff beweisen, dass Israel mit den Rebellen unter einer Decke stecke.
Auch die Arabische Liga wird auf einmal in Sachen Syrien aktiv: Die UNO soll die „israelische Aggression“ stoppen. Und Ägypten legt noch nach: Der israelische Angriff bedroht die Sicherheit und Stabilität in der Region. (Die Aufrüstung der Hisbollah nicht????)

Schaut mal, wer noch „den Angriff“ Israels verurteilt: die „Rebellen“! Das würde die Aufmerksamkeit von Massakern der Regierungstruppen ablenken.

Syrien soll wegen des Angriffs jetzt Raketen auf Israel ausgerichtet haben. (Ist das neu?)

Die israelischen Botschaften sind weltweit in Alarmbereitschaft gegangen, weil Racheakte der Hisbollah befürchtet werden.

Ein Jugendlicher (Israeli) verteilte an der Tapuach-Kreuzung Flugblätter – dort, wo letzte Woche ein fünffacher Vater ermordet wurde. Er wurde verhaftet. Hm…

Heckmeck:
- Khaled Meschaal hat schonmal angekündigt, dass die neuesten Friedensversuche der USA fehlschlagen werden.

Montag, 06.05.2013:

Der Iran droht Israel wegen Syrien: Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben und Tel Aviv eine vernichtende Antwort erhalten.

Wegen der Spannungen – vor allem in Sachen Syrien – wird Israel ein Großmanöver im Norden des Landes deutlich kleiner ausfallen lassen.

Die PalAraber haben es vorgemacht, die Hisbollah und der Libanon haben es nachgemacht, jetzt machen die Syrer es natürlich auch: Sie behaupten, Israel haben Uran-Munition eingesetzt. Macht die Lüge nicht wahrer, aber die Israelhasser haben wieder Propagandamunition.

Dienstag, 07.05.2013:

Eine Bilanz der Terroristen: Vom 23. bis 30. April: 119 Fälle von Angriffen mit Steinen, 18 Vorfälle mit Brandbomben, neben reichlich Verletzten auch ein ermordeter Israeli.

Ein Aktivist des Likud wurde von der Polizei wegen seines T-Shirts befragt, auf dem „Feiglin“ stand (ein Knessteabgeordneter, dem verboten wird den Tempelberg zu betreten). Die Polizei forderte den Mann auf das T-Shirt auf links gedreht zu tragen „um Provokationen zu vermeiden“. Er fragt im Gegenzug: „Wie können sie dann diese muslimischen Antiisrael-Banner tolerieren, die überall auf dem Tempelberg zu sehen sind?“ Als wenn das keine Provokation ist. Aber anscheinend dürfen nur die Juden nicht provozieren.

Es heißt, Netanyahu habe den Wohnungsbauminister angewiesen bis Juni alle Bauprojekte in Judäa und Samaria einzufrieren.

Heckmeck:
- Abbas ist im Land. Netanyahu ist auf Staatsbesuch. Da wollen die Chinesen jetzt auch mal die Friedensengel geben. Und so haben sie Abbas einen „Friedensplan“ gezeigt: „Grenzen von 1967“ (mit „Jerusalem“ als Palästinenser-Hauptstadt), Israels Existenzrecht und Verhandlungen sind Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern. Ende der Siedlungsaktivitäten, der Gewalt gegen (arabische) Zivilisten, der Blockade des Gazastreifens; auf eine „Lösung“ für die arabischen Gefangenen wird gedrängt – alles „notwendige Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“. Mit anderen Worten: Die Israelis haben Vorleistungen zu bringen, das Ergebnis wird vorweggenommen und die Terroristen bekommen ihren Willen.

Mittwoch, 08.05.2013:

Hochrangiger PA-Vertreter: Wir ehren den heldenhaften Kämpfer,… der den Siedler tötete. Segen den Brüsten, die ihn nährten.“ [Über den Mörder von Evyatar Borovsky an einer Bushaltestelle.]
Jibril Rajoub: „Ich schwöre, hätten wir eine Atombombe, wir hätten sie heute Morgen eingesetzt.“

Jibril Rajoub findet übrigens weitere klare Worte: „Israel ist der Hauptfeind der Araber und Muslime, Widerstand in allen Formen weiterhin die Strategie“ seiner Organisation – der Fatah. Friedenspartner eben.

Friedensvertragspartner: Das Parlament von Jordanien verlangte in einer Abstimmung die Vertreibung des israelischen Botschafters aus Amman und die sofortige Abberufung des jordanischen Botschafters in Israel. Als Begründung wird „Israels Handeln an den heiligen Stätten des Islam und des Christentums in Jerusalem“ angeführt. Es passt den Herrschaften also nicht, dass Israel diese heiligen Stätten schützt und allen zugänglich macht?

Die Hamas feiert den 10. Jahrestag eines Selbstmord-Bombenanschlags in Rishon LeZion, bei dem 16 Menschen ermordet und 55 verletzt wurden (10 davon schwebten in Lebensgefahr). Frau Roth sollte sich bitte mal umsehen, wo die „moderaten Elemente“ der Hamas sind, die das nicht gut finden.

Donnerstag, 09.05.2013:

Der ägyptische Hassprediger Yusuf al-Qaradawi ist im Gazastreifen und hetzt: Israel hat kein Recht zu existieren. Es gab nie einen jüdischen Staat auf diesem Land.

Jordanische Sicherheitskräfte mussten „Demonstranten“ davon abhalten gewaltsam in die israelische Botschaft in Amman einzudringen.

Für Beit El wurde der Neubau von 296 Wohneinheiten genehmigt. Die PA geifert, das würde den Friedensprozess vernichten. (Welchen Friedensprozess?)

Hassan Nasrallah schwört, dass sein Terrortruppe „den besetzten syrischen Golan befreien“ wird.

Heckmeck:
- Der chinesische Premierminister hat Netanyahu aufgefordert die Hindernisse für den Wiederbeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern beiseite zu räumen. (Es ist nicht bekannt, dass Mahmud Abbas ähnlich angegangen wurde.)

Samstag, 11.05.2013:

Oh ja, es gibt nichts Wichtigeres: Baroness Ashton ist schwer besorgt, dass Israel Wohnungen baut. Sich zur Ermordung von Evyatar Borovsky und der Erhebung seines Mörders zum Helden durch Mahmud Abbas hat sie bisher unterlassen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten veranstaltete eine Anti-Israel-Demonstration: „Das Volk will die Vernichtung Israels“.

Umfrage bei den „Palästinensern“: 45% glauben, Terror sei der beste Weg zum eigenen Staat. Das sind dreimal so viele, wie glauben, dass Verhandlungen am besten zum eigenen Staat führen. 22% sind für eine Kombination aus Terror und Verhandlungen. Das macht zwei Drittel der Araber in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zu Terror-Befürwortern. Aber der Frieden steht vor der Tür, sobald Israel den Forderungen der Terroristen nachgibt!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)

27. April 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 3 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 21.04.2013:

Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.

Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.

Montag, 22.04.2013:

Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.

Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.

Dienstag, 23.04.2013:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.

Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.

Donnerstag, 25.04.2013:

Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.

Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.

Samstag, 27.04.2013:

Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.

Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.

Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Wessen heilige Stätten werden angegriffen?

10. April 2013 um 14:41 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
Schlagwörter: , ,

Leo Rennert, The American Thinker, 1. April 2013

Wenn man Mahmud Abbas zuhört, dann wird die Al-Aqsa-Moschee – die drittheiligste Stätte des Islam – von Israel systematisch angegriffen. Und nicht nur die Al-Aqsa, die auf dem Tempelberg steht, sondern alle christlichen und muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem. So schlug der Palästinenserführer letzte Woche auf dem Gipfel der Arabischen Liga Alarm. Im Gegenzug versprachen die arabischen Führer einen Fonds von $1 Milliarde zum Schutz des „arabischen Ostjerusalem“.

Abbas ließ dem am Sonntag bei einer Fahrt nach Amman weiteres folgen; dort unterschrieben er und König Abdallah eine Vereinbarung zum Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem. Wieder wurde die Al-Aqsa als oberstes Ziel israelischer Angriffe hingestellt. Und als Zugabe erklärten die beiden Führer die Schützer aller muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem zu werden.

Das war nicht nur ein erdichtetes Machwerk, da die Al-Aqsa und alle anderen religiösen Stätten in Jerusalem offen bleiben und unter vollem israelischem Schutz stehen. Auffallend fehlt aber bei all diesen angeblich bedrohten Zielen die jüdischen heiligen Stätten in Israels Hauptstadt, wo Tempelberg und Westmauer die heiligsten Orte des Judentums sind. Irgendwie entging es der Aufmerksamkeit von Abbas und König Abdallah – sollten sie es mit dem Schutz aller heiligen Stäten in Jerusalem ernst meinen – dass die tatsächlich gefährdeten Heiligtümer in Jerusalem und der angrenzenden Westbank die jüdischen sind.

Als wollen sie diese Tatsache unterstreichen, während Abbas und König Abdallah sich in Amman zusammensetzten, um nicht existenten Bedrohungen christlicher und muslimischer Heiligtümer zu begegnen, schleuderten palästinensische Jugendliche Steine auf israelische Besucher auf dem Tempelberg. Das Steine-Trommelfeuer verfehlte sein Ziel, den Juden den Zugang zur heiligsten Stätte des Judentums zu verwehren. Dafür sorgte die israelische Polizei.

Ein unerschrockener Journalist sollte aber König Abdallah und Abbas darüber aufklären, wer tatsächlich heiligen Boden respektiert – und wer nicht.

Als der Großvater des Monarchen auf dem Haschemitenthron saß, riss Jordanien die Kontrolle über Ostjerusalem an sich, einschließlich des Tempelbergs und der Westmauer. Unter jordanischer Herrschaft wurden jede Menge Synagogen in der Altstadt Jerusalems verwüstet und zerstört. Ein ziemlicher Kontrast zu den diesjährigen Karfreitags-Ritualen, bei denen christliche Pilger aus Nah und Fern friedlich die Via Dolorosa entlang zur Grabeskirche zogen, wo Jesus gekreuzigt worden sein soll. Seit Israel 1967 Ostjerusalem eroberte, ist dies während aller Osterfeiertage üblich gewesen.

In scharfem Gegensatz geht die völlige Missachtung jüdischer religiöser Empfindungen durch Araber und ihre Führer bis heute weiter. Unter der Herrschaft von Abbas und der PA in der Westbank sind das Rahelgrab bei Bethlehem und das Josephsgrag in Nablus regelmäßige Ziele palästinensischer Vandalen geworfen.

Aber irgendwie scheint das Abbas nicht im Geringsten zu kümmern.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31.03.-06.04.2013)

6. April 2013 um 21:40 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 31.03.2013:

Mahmud Abbas und König Abdallah von Jordanien haben ein Abkommen „zur Verteidigung Jerusalems und der heiligen Stätten“ abgeschlossen. Was auch die „historische Rolle Jordaniens beim Schutz der heiligen Stätten“ und die „Souveränität der Palästinenser über das palästinensische Territorium einschließlich Ostjerusalems, der Hauptstadt des Staates Palästina“ stärken soll. Friedensverhandlungen, die das klären? Vergiss es! Nicht mit den Arabern!
Ein sehr richtiger Gedanke als Ergänzung (von tw24): Da die beiden Herrschaften nur von islamischen und christlichen heiligen Stätten sprechen und jüdische in ihrem Abkommen nicht einmal vorkommen: Was Abdullah II. und Abu Mazen wollen, ist tatsächlich ein judenreinesJerusalem, denn jüdischen heiligen Stätten sprechen sie mit ihrem Abkommen Daseinsberechtigung und Schutzwürdigkeit ab. Sie kommen schlicht nicht vor in diesem Dokument, das daher ein Angriff auf die jüdische Demokratie ist. (Wenn nicht auf den Staat Israel überhaupt.)

Montag, 01.04.2013:

Ein jordanischer Sänger sollte eigentlich mit einem Auftritt an einem Koexistenz-Konzert in Jaffa teilnehmen. Weil er von „Palästinensern“ in Jordanien massiv bedroht wurde, sagte er den Auftritt ab. Lektion: Wer für Frieden mit Israel ist, wird von den Arabern ermordet.

Dienstag, 02.04.2013:

Eine der Raketen, die während des Besuchs Obamas aus dem Gazastreifen verschossen wurden, war „verschollen“. Keiner wusste, wo sie gelandet war. Heute wurde sie gefunden: Sie war in einen Kindergarten in Sderot eingeschlagen, hatte das Dach durchschlagen und war dann teilweise explodiert. Wäre der Kindergarten nicht wegen des Pessah-Festes schon vor den Feiertagen geschlossen worden, es wäre kaum vorstellbar, was geschehen wäre!

Das Gesetz der Hamas zu geschlechtergetrennten Schulen verbietet außerdem auch „Normalisierung mit der zionistischen Besatzung“. Die „moderaten Elemente der Hamas am Werk…

Mittwoch, 03.04.2013:

Über die Passah-Tage wurden insgesamt 9 Antikenräuber festgenommen, 4 an einer Grabungsstelle in Megiddo, 5 in Niedergaliläa.

Der Generalsekretär des PA-Präsidenten verkündete im Namen von Mahmud Abbas, dass Bautätigkeit in E-1 den Friedensprozess beenden würde. (Welcher Friedensprozess?) „Ein islamisches Jerusalem als unsere Hauptstadt ist eine Bedingung für Frieden.“ (Wer will also Krieg?)

Friedenserziehung mit dem PA-Fernsehen: Ein Kind sagt ein Gedicht auf – Juden sind Allahs Feinde, die Söhne von Schweinen, mordeten Kinder, schnitten ihnen Gliedmaßen ab, vergewaltigten Frauen auf Plätzen und schändeten Allahs Buch; und es fordert zum Kampf auf. Für die kleine Rezitatorin wurde Applaus gefordert.

Donnerstag, 04.04.2013:

Wer ist für die Eskalation in Judäa und Samaria verantwortlich? Der oberste Anheizer, Mahmud Abbas, weiß es natürlich ganz genau: die Juden! Weil ein krebskranker Araber starb und weil zwei arabische Möchtergern-Mörder infolge ihrer Mordversuche von Soldaten der IDF erschossen wurden. Das wird sich auch negativ auf die amerikanischen Bemühungen zur Wiederbelebung der „Friedensverhandlungen“ auswirken, lässt Abbas wissen. War klar, dass der jede Gelegenheit nutzt, auch das wieder zu unterlaufen.

Die Araber im Gazastreifen haben wieder etwas gefunden, über das sie sich empören können. Deshalb wird die UNO (UNRWA) ihre Lebensmittelverteilungszentren schließen, nachdem eines von diesen von randalierenden Arabern gestürmt wurde.

Die UNIFIL erfüllt ihren Auftrag nicht (z.B. die Waffenlieferungen an die Hisbollah zu verfolgen), was Netanyahus nationalen Sicherheitsberater zu der Bemerkung veranlasste, die „Friedensschützer“ seien wie ein Schirm, der bei Regen geschlossen wird.

Freitag, 05.04.2013:

Salam Fayyad verurteilte, dass „israelische Soldaten scharf auf friedliche Demonstranten schossen“; dabei waren zwei PalAraber getötet worden. Man muss also davon ausgehen, dass der Terroristen-Premier Angriffe mit Molotowcocktails als „friedliches Demonstrieren“ ansieht.

Abu Mazen, der „moderate Friedenspartner“, beschuldigt Israel, es würde eine dritte Intifada anstreben (seine Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden sagen, sie stünden Gewehr bei Fuß und warten nur auf Befehle). Ach ja, noch einmal: die Jungs mit den Molotowcocktails – das ist „friedliches Demonstrieren“ und wenn Soldaten sich gegen die Mordversuche wehren, dann ist das eine Eskalation. Wenn Abu Mazen Frieden wollte, dann würde er nicht den Krebstod eines Terroristen benutzen, um seine Leute aufzuwiegeln.

Juden verboten: Journalisten und „Aktivisten“ der PA haben gefordert, dass israelische Reportern der Zutritt zu den von der PA verwalteten Gebieten verboten wird. Jüngster Vorfall: Yoram Cohan von Kanal 1 wurde gezwungen eine Pressekonferenz in Ramallah zu verlassen, nachdem arabische Journalisten sich über seine Anwesenheit beschwerten.

Samstag, 06.04.2013:

Terrorchef Abu Mazen schraubt wieder: Jetzt soll Netanyahu eine Landkarte mit dem Grenzverlauf eines zukünftigen Palästinenserstaates vorlegen, damit es überhaupt Verhandlungen geben kann.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.03.2013)

9. März 2013 um 23:18 | Veröffentlicht in Islamstaaten, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , ,

Sonntag, 03.03.2013:

Assad: Wir werden gegen Israel zurückschlagen. Ja, auch da steht der Frieden unmittelbar bevor, wenn nur die bösen Juden endlich wollten, nicht wahr?

Montag, 04.03.2013:

Die Lügenbolzen von der Al-Aqsa-Stiftung behaupten, am Sonntag habe eine israelische Soldatin Frauen, die den Koran studierten, vertreiben wollen und dabei einen Koran durch die Gegend getreten. Die angeblichen Beweisfotos und -videos können das nicht ansatzweise belegen.

Der Shin Bet berichtet, dass die Zahl der Terroranschläge im Februar signifikant angestiegen ist.

Mittwoch, 06.03.2013:

Fast untergegangen: Schon am 23. Februar wurde im Gazastreifen eine Rakete gestartet, die aber noch am Abschussort explodierte. Das erklärt vielleicht, wieso Israel nach den beiden Raketen vom 26. Februar den Übergang Kerem Shalom für sechs Tage schloss – es war nicht der erste Angriff(sversuch) der Terroristen nach der Operatoin Amud Anan und die IDF wollte eine stärkere Botschaft nach Gaza schicken, dass der Rückfall auf den Status quo gelegentlicher Raketen inakzeptabel ist.

Auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan sind offensichtlich Al-Qaida-Kämpfer aktiv und studieren die Patrouille der IDF. Außerdem sind sie schwer bewaffnet. Nur eine Frage der Zeit, bis sie anfangen auf Israel zu schießen? (Und nach Aussage von John Kerry bekommen die syrischen Rebellen – also auch die Al-Qaida – von den USA Waffen.)

Die Bürger Israels erhalten wieder Reisewarnungen. Der Sinai, die Türkei und Tunesien sind besonders gefährliche Regionen, wo Hisbollah und Iran verstärkt versuchen wollen Israelis zu entführen oder zu töten.

Donnerstag, 07.03.2013:

Ja, der Frieden ist in greifbarer Nähe: Ägypten hat die Hamas nie aufgefordert ihren „bewaffneten Kampf“ gegen Israel aufzugeben, ließen die Terroristen wissen.

Freitag, 08.03.2013:

Die IDF übt für den nächsten Krieg mit der Hisbollah.

Samstag, 09.03.2013:

Liebesgrüße aus dem Iran: „Der Countdown zum Angriff auf Israel hat begonnen – mit der Hoffnung es komplett vom Planeten auszumerzen.“

Heckmeck:
- König Abdallah von Jordanien hat große Hoffnung, dass Obamas Besuch in Israel den Friedensprozess wieder in Gang bringt. Hm, dazu müsste er den Terroristen klar machen, dass sie nichts zu erwarten haben, wenn sie nicht endlich auch mal was für den Frieden tun statt sich zu verweigern und zu morden, oder?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.01.-02.02.2013)

2. Februar 2013 um 23:27 | Veröffentlicht in Jerusalem, Israel, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 27.01.2013:

Warnung aus Israel: Sollten die syrischen Rebellen oder die Hisbollah in den Besitz chemischer Waffen kommen, wird Israel das als casus belli betrachten und darauf reagieren. (Heißt wohl: Präventivangriffe durchführen.)

Montag, 28.01.2013:

Heckmeck:
- Der jordanische König  verkündete auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos, die Hamas würde moderater werden: Sie ist offener als je zuvor für einen Dialog mit Israel. Die Hamas dementierte schneller, als man hingucken konnte: „Die einzige Beziehung mit diesem Feind ist der Widerstand.“ (Was Frau Roth und andere wohl nicht abhalten wird, weitere Zeichen zu sehen, dass mit der Hamas zu reden ist oder es „pragmatische Teile“ in ihr gibt, mit denen geredet werden muss.)

Mittwoch, 30.01.2013:

Alle jüdischen Bauanträge für das Jerusalemer Viertel Shimon HaTzaddik werden derzeit abgelehnt.

Nach Berichten aus dem Libanon sollen israelische Kampfflugzeuge im Grenzgebiet zwischen Syrien und dem Zedernstaat unter Verletzung des libanesischen Luftraums mehrere Ziele beschossen haben, darunter einen Konvoi, der sich schon auf libanesischem Gebiet befand und Waffen mitführte. (Der Libanon selbst streitet einen solchen Angriff ab. Die syrischen Medien berichten nichts von einem israelischen Luftangriff.)
Ein Experte sagt, dass Israel keinen Konvoi mit Chemiewaffen beschossen habe, das hätte zu viele Umweltschäden verursacht (???) und wäre nicht unentdeckt geblieben.
Syrien bestätigt am Abend, jemand habe eine „wissenschaftliche Forschungseinrichtung“ nahe Damaskus angegriffen, aber weder, dass es Israel war noch dass ein Konvoi beschossen wurde – das bestritten sie in Damaskus ausdrücklich. (Ulrich Sahm)

Heckmeck:
- Die Arabische Liga  will den USA bald einen Friedensvorschlag vorlegen, heißt es. Er soll „neue Ideen“ zur Lösung des israelisch-arabischen Konflikts enthalten, darunter Vorschläge für einen israelischen Abzug aus der „Westbank“, die Gründung eines Palästinenserstaats und Sicherheitsgarantien für beide Seiten. (Was ist daran neu?)

Donnerstag, 31.01.2013:

Hamas redet gegenüber Ma’an Tacheles: Eine Zweistaatenlösung wird niemals akzeptiert, Gerüchte, die Hamas wäre dazu bereit, entbehren jeder Grundlage. Die Hamas wird ihre Haltung nicht ändern.

Die PA hat gerade einen totalen Boykott aller israelischen Waren  verkündet. Wer noch geglaubt hatte, dass der Boykott sich gegen „Siedler-Produkte“ richtete, sollte wenigstens nach dieser Ankündigung der Wahrheit ins Auge sehen. (Aber Boykotteure sind ja eh dafür, alles Israelische zu boykottieren.)

Freitag, 01.02.2013:

Die Fatah ehrt auf ihrer Internetseite Wafa Idris als eine der ehrenwertesten „Märtyrer-Anstreberin“, die die „israelischen Sicherheitsüberlegungen auf den Kopf stellte“ und immer noch die Juden in Angst versetzt – ein leuchtendes Vorbild für die Jugend der „Palästinenser“. Hurra, der Frieden ist greifbar!

Auch aus Syrien nur Friedensbotschaften: Der Armeechef ließ wissen, dass der Krieg gegen Israel nie enden wird.

Solche Töne kommen immer dann, wenn Israel sich wehrt, nie, wenn Israel angegriffen wird: Ban Ki-moon gab „tiefer Sorge“ Ausdruck, weil Israel in Syrien einen Luftangriff geflogen haben soll. Er forderte, dass „alle Seiten“ sich strikt an das internationale Recht halten, besonders bezüglich der territorialen Integrität und Souveränität aller Länder in der Region.

Heckmeck:
- Die Fatah nimmt einen verlogenen Bericht für den UNO-Menschenrechtsrat zum Anlass, Friedensverhandlungen mit Israel weiter abzulehnen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool von Borja Fernandez.
Einträge und Kommentare feeds.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 315 Followern an