Der Friedenspartner-Partner (05)

7. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Friedenspartner-Partner05

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.06.2014)

28. Juni 2014 um 22:00 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 22.06.2014:

Die Entführung:
- Mahmud Abbas tönt weiter, es gebe keine Beweise dafür, dass die Hamas hinter der Entführung steckt. Niemand wisse, wer dafür verantwortlich ist.
- Der PA-„Außenminister“ betonte wieder, dass die Entführung wahrscheinlich nur eine israelische List ist, um negative Aufmerksamkeit oder nur von einer kriminellen Tat abzulenken.Die PA jammert bei der UNO, Israel würde die „eine gefangen gehaltene Bevölkerung terrorisieren“, weil nach den entführten Jungen gesucht wird. Der Westen solle dafür sorgen, dass das aufhört.
- UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon telefonierte mit Benjamin Netanyahu. Dabei brachte er seine „Sorge“ wegen der vielen Festnahmen von Terroristen zum Ausdruck. Er forderte „von allen Seiten Zurückhaltung und Respekt für die Menschenrechte und das internationale Recht“. (Wenn er das so vehement doch den Terroristen sagen würde…)

Seit Freitag schossen die Terroristen insgesamt 8 Raketen Richtung Israel. Die Luftwaffe flog Angriffe gegen 4 Terrororte.

Die Hamas droht weiter mit „Selbstverteidigung“ gegen die Suche nach den entführten Jungen. Israel werde leiden, heißt es.

Shimon Peres verkündet, dass Mahmud Abbas „der beste Partner ist, den wir je hatten“. Sagt eigentlich alles über beide aus – über Peres, der Abbas damit lobt und über Abbas, der eben kein Partner ist und wenn die „Palästinenser“ nichts besseres zu bieten haben, dann ist das traurig, zeigt aber, dass es derzeit absolut sinnlos ist mit ihnen zu reden.

Montag, 23.06.2014:

Die Entführung:
- Khaled Meschaal stritt ab, dass die Hamas Informationen über den Verbleib der drei Jugendlichen hat. Aber er pries die Aktion der Entführung von drei „Siedler-Soldaten“.

Mittwoch, 25.06.2014:

Ein syrischer Minister befand, sein Land befinde sich jetzt – wegen israelischer Luftangriffe nach syrischem Mord an einem arabischen Jungen auf dem Golan – „in einer offenen Konfrontation“ mit Israel. Die Regierung seines Landes haben entschieden auf die „israelische Aggression“ zu antworten; Art und Zeitpunkt sie in die Hände des Militärs gegeben worden. (Die syrische Opposition ist ebenfalls „unzufrieden“ mit Israel – das sei bei weitem nicht genug, was die Luftwaffe da gemacht hat.)

Umfrage unter den PalArabern: weniger als 30% sind für eine Zweistaaten-Lösung; Ziel eines Fünfjahres-Plans soll die „Zurückgewinnung des gesamten historischen Palästina vom Fluss zum Meer“ sein.

Nach der UNO rief auch der weithin als Israelfreund gehandelte Quartett-Beauftragte Tony Blair Israel zur „Zurückhaltung“ auf. Er sei „zutiefst beunruhigt von den Ereignissen in Israel und den palästinensischen Gebieten, den getöteten palästinensischen Zivilisten und den vielen Verhaftungen“.

Der Hamas-Grande Mahmud Al-Zahar prahlte, seine Truppe könne Raketen auf jede Stadt in Israel schießen.

Der Hamas-Chef im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, hat die Dritte Intifada für begonnen erklärt.

Donnerstag, 26.06.2014:

Vorbeugend schwört die Hamas schonmal Rache, sollte Israel eine „Offensive“ gegen den Gazastreifen starten.

Friedensbotschaft der Fatah: „Haltet an und überlegt, Söhne Zions, dass (euer) Tod nahe ist. Alles, was ihr von uns bekommen werdet, ist Tod.“

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete erklären den Tempelberg zur ausschließlich für Muslime bestimmte Zone. Sie rechtfertigen die Entführung der 3 Jugendlichen und attackieren die IDF wegen „Verbrechen gegen die Menschheit“. Außerdem priesen sie die Freipressung von Terroristen.

Bei den massiven Feuern, die sehr plötzlich innerhalb von zwei Tagen in und um Jerusalem aufflammten, besteht der Verdacht einer Welle von Brandstiftungen.

Die Entführung:
- Die IDF hat die Namen zweier Hamas-Mitglieder zur Veröffentlichung freigegeben; diese sollend die drei Jugendlichen entführt haben.

Heckmeck:
- Putin an Abbas: Ich würde gerne sehen, dass der Friedensprozess wiederbelebt wird.
- Was soll man von diesem Mann noch halten? Shimon Peres ist in Washington und spricht vor dem Kongress: „Friedenspartner“ Mahmud Abbas wird von ihm mächtig gelobt, die Araber sind keine Feinde Israels. Realitätsverlust ist da wohl noch eine milde Bewertung.
- Eine bisher unbekannte Gruppe, die sich „Hisbollah-Brigaden“ (YNet: Hisbollah-Regimenter) nennt, will die 3 Jugendlichen als Rache für den angeblich von Israel 2008 ermordeten Ismail Mughniyeh entführt haben. Das wäre dann die dritte Gruppe, die die Jugendlichen entführt zu haben beansprucht.

Freitag, 27.06.2014:

Die Hamas hat Raketenschützen verhaftet, die Israel beschossen – nicht, weil die Raketen falsch wären, sondern weil sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt geschossen wurden und von einer Gruppe, die sich von der Hamas abgespalten hat, weil diese nicht radikal genug seien.

Der EU-Botschafter in Israel warnte (erneut), „Europa“ verliere wegen des Siedlungsbaus die Geduld mit Israel.

Israelische Kinderärzte retteten 5 palästinensischen Herzpatienten das Leben. „Kinder sollten nicht Teil des Konflikts sein“, heißt es dazu.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas behauptet gegenüber Israel: Wenn ihr Terroristen freilasst, nehmen wir die Gespräche wieder auf. (Die Gespräche darüber, wie Israel sich dem Selbstmord hingeben kann…)

Samstag, 28.06.2014:

So sind sie, die Friedenspartner auf der anderen Seite der Grenze: Der jordanische Politik-Analyst Bassam Badaren klärt zu den entführten israelischen Jugendlichen auf, dass es in Israel keine Kinder gibt, sondern nur Soldaten.

Arabische Medien zeigen ein Video, das die Eliminierung der zwei Terroristen am Freitag zeigen soll. Es beweist zumindest, dass die Luftwaffe sehr präzise und ohne Kollateralschäden gearbeitet hat.

Der stellvertretende Hamas-Führer Mussa Abu-Marzouk offenbarte, dass trotz der „Einheits“-Regierung die Hamas weiter im Gazastreifen fest im Sattel sitzt und den Raketenterroristen freie Hand lässt. Er erklärte außerdem, dass der von Ägypten vermittelte Waffenstillstand mit Israel von 2012 eine strategische Leistung war und zum Ausbau der (militärischen) Stärke genutzt wurde.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Der Friedenspartner-Partner (2)

17. Juni 2014 um 15:58 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Meshaal_degradeIsraelBevor Israel stirbt, muss es gedemütigt und erniedrigt werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.03.2014)

22. März 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.03.2014:

Der Palästinensische Islamisch Jihad, also die Gruppe, die die meisten der weit über 100 Raketen der letzten Woche nach Israel schoss, behauptet, sie sei immer noch dem Waffenstillstand von 2012 verpflichtet, würde aber Israel bekämpfen, wenn das notwendig würde („wenn uns ein Krieg aufgezwungen wird“).

Khaled Meschaal kündigte an, dass es keine Lösung für das palästinensische Problem gebe, außer der Erneuerung des Geistes des Jihad und der Selbstopferung für Allah. Und das werde „bald passieren“.

Heckmeck:
- Eine Umfrage stellte fest, dass fast 71% der Israelis eine Volksabstimmung vor Unterzeichnung eines Friedensabkommens befürworten.
- Es wird gemunkelt, dass Mahmud Abbas die Verlängerung der „Friedens“-Gespräche anbieten wird – vorausgesetzt, Israel friert alle Bautätigkeit in Judäa und Samaria ein und lässt weitere Terroristen frei, darunter Marwan Barghouti und Ahmed Sa’adat – zwei der schlimmsten Mörder überhaupt.

Montag, 17.03.2014:

Der jordanische König besuchte die Familie des „Märtyrers“, der letzten Montag israelische Soldaten angegriffen hatte und beim Versuch einen von ihnen zu erwürgen erschossen wurde.

Shimon Peres wirft sein politisches Gewicht hinter Mahmud Abbas, den „guten Partner“. (Es wird Zeit, dass dieser senile Idiot endlich von der politischen Bühne abtritt!)

Jordanien schimpft, Isarel würde die Lage auf dem Tempelberg eskalieren. Grund: Ein (rechter) israelischer Minister bekam die Erlaubnis das Plateau zu betreten. Das werde zu mehr Gewalt führen, hieß es aus Amman.

Heckmeck:
- Tzipi Livni auf einmal ganz anders: Sie unterstützt die Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischem Staat durch die Araber. Dann folgen aber wieder seltsame Äußerungen…
- Nabil Sha’ath meint, weil „mehr 20% der Bevölkerung“ Israels „Palästinenser“ seien, sie eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat unmöglich.
- Abbas fordert von den USA und Israel zu zeigen, dass es ihnen mit dem Frieden ernst ist – indem sie die nächste Gruppe Terrormörder freilassen. Wann wird von Abbas endlich gefordert, dass er zeigt, dass es ihm ernst ist? (Ach ja, der braucht das nicht, der bekommt das von den Vollhonks im Weißen Haus und in der Jerusalemer Präsidentenresidenz als Persilschein attestiert!)
- Netanyahu/Israel bekommt einfach vor den Kopf geknallt, dass gefälligst „schmerzhafte Zugeständnisse“ den Terroristen gegenüber gemacht werden sollen. Bei Abbas sieht das dann so aus: „Der Minister [Kerry] dankte Präsident Abbas für seine standhafte Führung und Partnerschaft während der letzten Monate und ermutigte ihn die schweren Entscheidungen zu treffen, die in den vor uns liegenden Wochen nötig sein werden.“ Yep, Bauchpinselei und nicht sonderlich konkrete Aufforderungen.

Dienstag, 18.03.2014:

Die Hamas lässt wissen: Dass Ägypten die Grenze zum Gazastreifen dicht macht, ist „ein Verbrechen gegen die Menschheit“. Sie tun es halt nie unter dem Maximum, weil sie – die „Palästinenser“ – der Nabel nicht nur der arabischen oder muslimischen, sonder der gesamten Welt sind.

Eine mysteriöse Explosion letzte Woche im Gazastreifen, bei der eine Araberin umkam und mehrere weitere Personen verletzt wurden, war eine Rakete der Terroristen, die es nicht nach Israel schaffte.

Heckmeck:
- Saeb Erekat: Israel muss sich entscheiden – „Siedlungen“ oder Frieden. Als wenn die Terroristen Frieden geben würden, wenn Israel einfach so die Siedlungen räumen würde. (Mal abgesehen davon, dass er seine „Argumente“ mit Lügen untermauert…)
- Wer’s glaubt… „Eine hochrangige Quelle“ sagt, wenn die Gespräche mit den Terroristen in einer Sackgasse enden, dann würde die Freilassung des restlichen Teils der Terroristen noch einmal überdacht. Das nennen die Terroristen natürlich „Erpressung“ – damit kennen sie sich aus, sie betreiben das ja selbst ständig. Nur ihre Opfer, die dürfen das natürlich auf keinen Fall. Und Abbas legte gleich in Washington los, es werde keinen Frieden geben, wenn die 26 Terroristen nicht freikommen.
- Derweil sinniert Nabil Sha’ath darüber, ob die „Palästinenser“ vielleicht, eventuell, nachdem alle anderen Fragen gelöst sind, darüber nachzudenken anfangen könnten, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt werden könnte. Also dann, wenn sie keinerlei Grund mehr haben würden, sich darüber Gedanken zu machen…

Mittwoch, 19.03.2014:

Musste wohl so kommen: Syrien beschwert sich (bei der UNO), dass Israel das Entflechtungsabkommen (auf dem Golan) verletzt habe, als es gestern Terrorziele in Syrien beschoss, nachdem Syrer einen Sprengsatz zündeten, um israelische Soldaten zu töten. Syrien behauptet auch, Israels Angriff gefährde die Stabilität der Region (- also sind Angriffe auf Israel nicht destabilisierend und die Lage in Syrien schon mal gar nicht…). Assads Armee warnt übrigens Israel, es solle nicht „verzweifelt versuchen die Lage zu eskalieren“.

Die PA droht wieder damit, dass sie ihre Anerkennung bei der UNO verfolgen wird, wenn Israel nicht mehr Terroristen freilässt.

Nach der Eskalation auf dem Golan durch Syrien wird Israel seine Posten dort verstärken.

Heckmeck:
- Nabil Sha’ath bestreitet, dass er angeboten habe den jüdischen Staat eventuell möglicherweise anzuerkennen. (Radio Kol Yisrael hatte das „Angebot“ in einem Interview aufgezeichnet.) Sha’ath sagte PA-Medien, eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat schade den „Flüchtlingen“.

Donnerstag, 20.03.2014:

Nach seiner Rückkehr aus den USA gelobte Mahmud Abbas, er werde „nicht kapitulieren“; wenn Israel nicht klein beigebe, dann werde er eben die internationale Anerkennung der „Palästinenser“ anstreben.

Und wieder wird die Massenmörderin Dalal Mughrabi von der PA in den höchsten Tönen gelobt und als nachahmenswertes Vorbild präsentiert. Der Frieden steht vor der Tür!

Heckmeck:
- Die EU (in Form von 4 MdEPs) drängt Israel weitere Terroristen freizulassen. Das sei zentral für den Friedensprozess. Die Bekloppten sollten das umgekehrt sehen: Wenn die Abbas-Truppe nicht verhandelt, dann gibt es absolut keinen Grund mehr die Terroristen freizulassen.

Freitag, 21.03.2014:

Das PA-Fernsehen und die Fatah-Facebook-Seite haben sich in einer Kampagne vereint, die Kinder lehrt „bevor sie Lesen und Schreiben lernen“, dass ganz Israel „Palästina“ ist. Ach ja: Der Palästinenserstaat ist natürlich judenrein!

Heckmeck:
- Die Terroristen behaupten schon wieder, der Stillstand bei den „Verhandlungen“ sei vom israelischen Siedlungsbau verursacht.

Samstag, 22.03.2014:

Das Assad-Regime hat während der letzten Woche während der Eskalation an der israelischen Grenze Mittelstrecken-Raketen an die Hamas geliefert.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas soll nach Angaben von PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh Obama und Kerry gesagt haben, dass er das Recht auf einen Palästinenserstaat nicht aufgeben werde, egal, wie sehr sie ihn unter Druck setzen. (Wer hat – gerade von denen – je behauptet, er solle den Pallistaat aufgeben????)
- Ein israelischer Fernsehsender berichtet von „3 Nein“ des PA-Chefs gegenüber den Amerikanern: Nein zu einer Anerkennung des „jüdischen Israel“, zur Aufgabe des „Rückkehrrechts“ und zur Verpflichtung den Konflikt zu beenden. (Der Friede steht vor der Tür!)
- Dafür forderte Abu Rudeineh die USA auf gegen die „israelische Eskalation“ (Festnahmeversuch in Jenin) zu intervenieren, bevor „alles zusammenbricht“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.10.2013)

12. Oktober 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 06.10.2013:

Friedenspartner: Die Fatah pries auf einer ihrer Facebook-Seiten den Terroristen, der am Samstag ein neunjähriges Mädchen in den Hals schoss.

Klar doch: Religiöse „jüdische Siedler“ sollen ausgerechnet am Sabbat arabische Olivenbäume umgeschlagen haben. Wieso gibt es davon keine Bilder?

Montag, 07.10.2013:

Jibril Rajoub, offizieller Vertreter der Fatah, „verurteilte“ den Anschlag auf das neunjährige Mädchen am Samstag in Psagot: „Ich verurteile alles, was Schaden verursacht… Ich verurteile die dafür Verantwortlichen. Und die dafür Verantwortlichen sind die Regierung Israels und der Premierminister Israels.“
Die Hamas gibt sich auch ganz friedlich: „Eine jüdische Siedlerin wurde am Samstag in einem möglichen Scharfschützen-Angriff in der Siedlung Psagot ernst verletzt… behauptet die israelische Polizei.“ (Nach dem Motto: a) Kinder sind Siedler, b) „behauptet“ – wer weiß, was davon stimmt.

Der ägyptische Dichter, dessen „Gedicht“ mit der Zeile „unser Feind, Zion, ist Satan mit einem Schwanz“ während der letzten Wochen immer wieder in den PA-Medien rezitiert wurden (vor allem von kleinen Mädchen), bekam vom PA-„Kulturminister“ und dem Gouverneur von Ramallah eine Auszeichnung überreicht.

Heckmeck:
- Premierminister Netanyahu sagte Sonntagabend, damit die derzeitigen Gespräche mit der PA erfolgreich sein können, ist es notwendig, dass „wir von der Palästinenserführung hören, dass es das jüdische Volk und sein Recht auf sein Land anerkennt, den Staat Israel“.
- Derweil forderte die Hamas die PA auf die Gespräche mit Israel zu beenden; sie solle sich besser auf die Aussöhnung zwischen den Terrorgruppen konzentrieren.

Dienstag, 08.10.2013:

Bei einem Empfang für israelische Knesset-Abgeordnete behauptete Abbas, die Mehrheit seiner Leute würde eine Zweistaaten-Lösung unterstützen. Er ging aber offenbar nicht das Risiko ein „palästinensische“ Journalisten dabei haben zu wollen – die fehlten, sie hätten ja auch das Gegenteil bekundet (jegliche „Normalisierung“ mit Israel wird vom palästinensischen Journalistenbund abgelehnt).

Die PA präsentierte erneut zwei Selbstmord-Bomberinnen als bewundernswerte Vorbilder, denen nachgeeifert werden soll, diesmal auf den offiziellen Facebook-Seiten der Fatah.

Mittwoch, 09.10.2013:

Bei einem Treffen der Inter-Parlamentarischen Union in Genf diese Woche wollten die „Palästinenser“ eine „Dringlichkeits“-Erklärung mit einbringen, mit der alle Parlamente aufgefordert worden wären Israel zu boykottieren und den Siedlungsbau zu verurteilen. Zwei israelische Parlamentarier konnten das mühsam verhindern. Der eine davon machte klar, dass solche Erklärungen seitens der „Palästinenser“ Friedensbemühungen und -verhandlungen schädigen. (Wer sich so verhält, wie die PA-Vertreter – wie will der FÜR Frieden sein?)

Die Hamas prahlt mit ihren Fähigkeiten in einem Musikvideo: Sie haben versteckte Raketen-Abschussrampen, schießen damit auf Israel und verschwinden direkt wieder im Versteck.

Yassir Abed Rabbo vom „Friedenspartner“ Fatah betonte erneut, dass die Palästinenserführung es ablehnt, das „historische Palästina“ als „Heimat des jüdischen Volks“ anzuerkennen. Außerdem sei Netanyahu „Rassist und Israels Extremist Nr. 1“.

Khaled Meschaal tönte auf „Staatsbesuch“ in der Türkei, dass eine echte Militärstreitmacht aufgebaut werden müsse, um Jerusalem zu „befreien“. Die Gespräche zwischen der PA und Israel würden die heilige Stadt gefährden.

Donnerstag, 10.10.2013:

Letzte Woche tönte der Mann „Juden sind Prophetenmörder“. Diese Woche krawallt derselbe arabische Knesset-Abgeordnete: Die Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) seien keine Juden, sondern Muslime (Abraham) bzw. „hanif“ (vor-koranische Personen, die Götzenglauben zugunsten von Monotheismus aufgaben), die sich Allah „unterwarfen“. Das beweise der Koran „ohne jeden Zweifel“. Natürlich.

Freitag, 11.10.2013:

Hamas-Führungskraft Husam Badran forderte die Eskalation des „Widerstands“ in der „Westbank“.

Bauminister Ariel stellte infolge des Mordes vom Morgen im Jordantal lapidar (aber zurecht und anklagend) fest: „Friedensgespräche führen nur zu mehr Terror.“

Heckmeck:
- Saeb Erekat: Bautätigkeit jenseits der Waffenstillstandslinien zerstört den Friedensprozess, beendet die Friedensgespräche.
- Mahmud Abbas betont wieder: Keine Kompromisse zu den „Grenzen“ von 1967 und kein Frieden ohne Jerusalem als Hauptstadt des Palästinenserstaates. (Sonst? Na, was wohl, braucht er gar nicht zu sagen: Terror!)

Samstag, 12.10.2013:

Mahmud Abbas verkündete, dass die Gehälter für die Regierungsangestellten im nächsten Monat nicht gezahlt werden können. Schuld ist – wer hätte es gedacht? – „die israelische Besatzung“. „Israel beutet unsere Ressourcen und unser Land aus, was direkt zu einer Zunahme des Defizits führt, mit dem wir klar kommen müssen“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.05.2013)

11. Mai 2013 um 21:29 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.05.2013:

Der letzte israelische Luftangriff auf Hisbollah-Waffennachschub wird von Syrien als „Kriegserklärung“ bezeichnet. Was soll das heißen, wenn das Land sich noch nie in etwas anderem als einem Kriegszustand mit Israel befunden hat? Außerdem soll der Angriff beweisen, dass Israel mit den Rebellen unter einer Decke stecke.
Auch die Arabische Liga wird auf einmal in Sachen Syrien aktiv: Die UNO soll die „israelische Aggression“ stoppen. Und Ägypten legt noch nach: Der israelische Angriff bedroht die Sicherheit und Stabilität in der Region. (Die Aufrüstung der Hisbollah nicht????)

Schaut mal, wer noch „den Angriff“ Israels verurteilt: die „Rebellen“! Das würde die Aufmerksamkeit von Massakern der Regierungstruppen ablenken.

Syrien soll wegen des Angriffs jetzt Raketen auf Israel ausgerichtet haben. (Ist das neu?)

Die israelischen Botschaften sind weltweit in Alarmbereitschaft gegangen, weil Racheakte der Hisbollah befürchtet werden.

Ein Jugendlicher (Israeli) verteilte an der Tapuach-Kreuzung Flugblätter – dort, wo letzte Woche ein fünffacher Vater ermordet wurde. Er wurde verhaftet. Hm…

Heckmeck:
- Khaled Meschaal hat schonmal angekündigt, dass die neuesten Friedensversuche der USA fehlschlagen werden.

Montag, 06.05.2013:

Der Iran droht Israel wegen Syrien: Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben und Tel Aviv eine vernichtende Antwort erhalten.

Wegen der Spannungen – vor allem in Sachen Syrien – wird Israel ein Großmanöver im Norden des Landes deutlich kleiner ausfallen lassen.

Die PalAraber haben es vorgemacht, die Hisbollah und der Libanon haben es nachgemacht, jetzt machen die Syrer es natürlich auch: Sie behaupten, Israel haben Uran-Munition eingesetzt. Macht die Lüge nicht wahrer, aber die Israelhasser haben wieder Propagandamunition.

Dienstag, 07.05.2013:

Eine Bilanz der Terroristen: Vom 23. bis 30. April: 119 Fälle von Angriffen mit Steinen, 18 Vorfälle mit Brandbomben, neben reichlich Verletzten auch ein ermordeter Israeli.

Ein Aktivist des Likud wurde von der Polizei wegen seines T-Shirts befragt, auf dem „Feiglin“ stand (ein Knessteabgeordneter, dem verboten wird den Tempelberg zu betreten). Die Polizei forderte den Mann auf das T-Shirt auf links gedreht zu tragen „um Provokationen zu vermeiden“. Er fragt im Gegenzug: „Wie können sie dann diese muslimischen Antiisrael-Banner tolerieren, die überall auf dem Tempelberg zu sehen sind?“ Als wenn das keine Provokation ist. Aber anscheinend dürfen nur die Juden nicht provozieren.

Es heißt, Netanyahu habe den Wohnungsbauminister angewiesen bis Juni alle Bauprojekte in Judäa und Samaria einzufrieren.

Heckmeck:
- Abbas ist im Land. Netanyahu ist auf Staatsbesuch. Da wollen die Chinesen jetzt auch mal die Friedensengel geben. Und so haben sie Abbas einen „Friedensplan“ gezeigt: „Grenzen von 1967“ (mit „Jerusalem“ als Palästinenser-Hauptstadt), Israels Existenzrecht und Verhandlungen sind Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern. Ende der Siedlungsaktivitäten, der Gewalt gegen (arabische) Zivilisten, der Blockade des Gazastreifens; auf eine „Lösung“ für die arabischen Gefangenen wird gedrängt – alles „notwendige Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“. Mit anderen Worten: Die Israelis haben Vorleistungen zu bringen, das Ergebnis wird vorweggenommen und die Terroristen bekommen ihren Willen.

Mittwoch, 08.05.2013:

Hochrangiger PA-Vertreter: Wir ehren den heldenhaften Kämpfer,… der den Siedler tötete. Segen den Brüsten, die ihn nährten.“ [Über den Mörder von Evyatar Borovsky an einer Bushaltestelle.]
Jibril Rajoub: „Ich schwöre, hätten wir eine Atombombe, wir hätten sie heute Morgen eingesetzt.“

Jibril Rajoub findet übrigens weitere klare Worte: „Israel ist der Hauptfeind der Araber und Muslime, Widerstand in allen Formen weiterhin die Strategie“ seiner Organisation – der Fatah. Friedenspartner eben.

Friedensvertragspartner: Das Parlament von Jordanien verlangte in einer Abstimmung die Vertreibung des israelischen Botschafters aus Amman und die sofortige Abberufung des jordanischen Botschafters in Israel. Als Begründung wird „Israels Handeln an den heiligen Stätten des Islam und des Christentums in Jerusalem“ angeführt. Es passt den Herrschaften also nicht, dass Israel diese heiligen Stätten schützt und allen zugänglich macht?

Die Hamas feiert den 10. Jahrestag eines Selbstmord-Bombenanschlags in Rishon LeZion, bei dem 16 Menschen ermordet und 55 verletzt wurden (10 davon schwebten in Lebensgefahr). Frau Roth sollte sich bitte mal umsehen, wo die „moderaten Elemente“ der Hamas sind, die das nicht gut finden.

Donnerstag, 09.05.2013:

Der ägyptische Hassprediger Yusuf al-Qaradawi ist im Gazastreifen und hetzt: Israel hat kein Recht zu existieren. Es gab nie einen jüdischen Staat auf diesem Land.

Jordanische Sicherheitskräfte mussten „Demonstranten“ davon abhalten gewaltsam in die israelische Botschaft in Amman einzudringen.

Für Beit El wurde der Neubau von 296 Wohneinheiten genehmigt. Die PA geifert, das würde den Friedensprozess vernichten. (Welchen Friedensprozess?)

Hassan Nasrallah schwört, dass sein Terrortruppe „den besetzten syrischen Golan befreien“ wird.

Heckmeck:
- Der chinesische Premierminister hat Netanyahu aufgefordert die Hindernisse für den Wiederbeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern beiseite zu räumen. (Es ist nicht bekannt, dass Mahmud Abbas ähnlich angegangen wurde.)

Samstag, 11.05.2013:

Oh ja, es gibt nichts Wichtigeres: Baroness Ashton ist schwer besorgt, dass Israel Wohnungen baut. Sich zur Ermordung von Evyatar Borovsky und der Erhebung seines Mörders zum Helden durch Mahmud Abbas hat sie bisher unterlassen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten veranstaltete eine Anti-Israel-Demonstration: „Das Volk will die Vernichtung Israels“.

Umfrage bei den „Palästinensern“: 45% glauben, Terror sei der beste Weg zum eigenen Staat. Das sind dreimal so viele, wie glauben, dass Verhandlungen am besten zum eigenen Staat führen. 22% sind für eine Kombination aus Terror und Verhandlungen. Das macht zwei Drittel der Araber in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zu Terror-Befürwortern. Aber der Frieden steht vor der Tür, sobald Israel den Forderungen der Terroristen nachgibt!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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