Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.12.2012)

22. Dezember 2012 um 23:34 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.12.2012:

87,7% der palästinensischen Araber unterstützen Terror nach Hamas-Art. In der „moderaten“ „Westbank“ sind es 86,4%.

Scheik Taysir Tamimi aus der PA (er würde gerne „Präsident“ werden) hatte eine Grundsatzbotschaft für die „Palästinenser“: „Wo Hitler versagte, müssen wir erfolgreich sein.“ Sagte er über die Juden.

Salam Fayyad forderte eine „Wirtschafts-Intifada“ – Boykott israelischer Produkte und Waren. Das hat noch nie geklappt.

Montag, 17.12.2012:

Jordanischer Muslimführer: First we take over Damascus, then Tel Aviv. Na, wenn’s sonst nichts ist…

Es gab eine große Explosion im Libanon in der Nähe der Grenze zu Israel. Die Hisbollah hat das Gelände abgeriegelt. Die Explosion soll in einem Hisbollah-Waffendepot stattgefunden haben. Die Libanesen behaupten, die Ursache sei ein israelischer Luftangriff gewesen.

Dienstag, 18.12.2012:

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal bereiten eine Resolution zur Verurteilung Israels wegen der Baupläne in E-1 und Jerusalem zur Vorlage beim UNO-Sicherheitsrat vor.

Mittwoch, 19.12.2012:

Die übliche UNO-Einseitigkeit: Gleich 9 Resolutionen wurden von der UNO-Vollversammlung am 18. Dezember verabschiedet. ALLE richteten sich gegen Israel, beschäftigten sich mit angeblichen Rechten der „Palästinenser“ und dem Golan. Zum Assad-Massaker an den Arabern im Flüchtlingslager in Damaskus hatten die hochehrenwerten Vertreter der Weltgemeinschaft nichts zu sagen.

Mustafa Barghouti vom PA-„Parlament“ schäumt: Die israelischen Baupläne innerhalb jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria seien eine Kriegserklärung, giftet er und fordert „Volkswiderstand“ (also Terror). Der „moderate“ Araber vergisst offenbar, dass der Bruch sämtlicher Verträge mit Israel durch die PA – nicht zuletzt der Antrag bei der UNO – schon längst eine Kriegserklärung in der umgekehrten Richtung darstellt. Mal ganz abgesehen von der arabischen Hetze gegen den jüdischen Staat.

Jeffrey Feltman, Generalsekretär des UNO-Komitees für politische Angelegenheiten, drängte Israel vor dem Sicherheitsrat sich den internationalen Aufrufen zur Einstellung der Projekte zu fügen.

Donnerstag, 20.12.2012:

Die EU fährt die Agitation gegen israelische Baupläne hoch: Ashton schimpft und im Sicherheitsrat sind sie alle – bis auf die USA – für eine hässliche Resolution, wie sie wieder und wieder verkünden.

Tzipi Livni lässt wieder ein Giftwolke steigen: „Der Staat Israel wird von einer Doktrin der Angst beherrscht… Ein Palästinenserstaat wird die Existenz Israels sicherstellen.“ Klar doch, wenn die Terrorführer ihren Willen bekommen, wird Israel sicher sein!

Die Terrorfürsten machen auch mobil: Wenn Netanyahu wiedergewählt wird, wollen Abu Mazen & Co. Kriegsverbrechen in Den Haag anklagen (lassen) und die Sicherheitskooperation in Judäa und Samaria beenden.

Freitag, 21.12.2012:

Mal was Erfreuliches: Es ist einen Monat her, dass es eine Rakete oder eine Mörsergranate aus dem Gazastreifen gegeben hat.

Jetzt ist laut Mahmud Abbas schon die Wahl Netanyahus ein Kriegsverbrechen: Sollte der Premier wiedergewählt werden, will die PA Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof verklagen.

Eine ganze Reihe „christliche“-„palästinensischer“ Organisationen aus dem PA-Bereich nutzen die (Vor-)Weihnachtszeit um auf Israel einzudreschen. Die Feiertagspropaganda reichte von Halbwahrheiten bis zu „krudem Antisemitismus“. Zu den Hasspredigern gehören ein Vertreter der Presbyterianischen Kirche der USA, Organisationen wie Sabeel, Christian Aid, Ireland Palestinian Solidarity Campaign u.a. Das Thema „von Bethlehem ausgehender Terrorismus (gegen Juden und Christen) wurde natürlich von niemandem behandelt.

Heckmeck:
- Großbritannien und Frankreich mit der Brechstange: Jetzt sollen Verhandlungen wieder in Gang gebracht werden.

Samstag, 22.12.2012:

Abbas droht wieder mal mit der Auflösung der PA als Reaktion auf Israels Handeln (Baupläne zu beschließen).

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.06.2012)

9. Juni 2012 um 21:52 | Veröffentlicht in Jerusalem, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 03.06.2012:

Heckmeck:
- Mahmud Abbas hat den „Friedensprozess“ wohl endgültig zum Scheiter verdammt, als er jetzt (wieder einmal) einen Ausbruch hatte: „Wir werden etwas, das jüdischer Staat genannt wird, niemals anerkennen. Warum wurde dieses Thema nicht aufgebracht, als Israel mit Jordanien und Ägypten verhandelte?“ Die letzte Frage kann leicht beantwortet werden: Weder Jordanien noch Ägypten haben etwas in ihren Verfassungen stehen, was dem nahe kommt, das in Artikel 20 der PLO-Charta oder in Artikel 11 der Hamas-Charta steht.

Dienstag, 05.06.2012:

Touristen aus Israel besuchten Kerak in Jordanien (mit eine Kreuzfahrerburg und anderen historischen Stätten). Die Einwohner der Umgebung bewarfen die Israelis (Juden) mit Steinen und vertrieben sie. Die Jordanier „akzeptieren in ihrem Heimatland keine Juden“ und wollen verhindern, dass wieder Juden in ihre Stadt kommen.

Beim Weltwirtschaftsforum für den Nahen Osten in Istanbul hetzte Mahmud Abbas wieder gegen Israel. Er redete von Frieden, dem „Ende der israelischen Besatzung unseres Landes“ usw. Natürlich auch eine „umfassende Lösung des arabisch-israelischen Konflikts“ – alles natürlich, ohne Israel auch nur ansatzweise etwas entgegenzukommen oder Kompromiss zu suchen, der für eine Friedensregelung nötig ist. Natürlich behauptet er wieder wahrheitswidrig, die „Palästinenser“ hätten alle Pflichten erfüllt und stellt Behauptungen zu den bisherigen Regelungen auf, die vorne und hinten nicht stimmen

Der ägyptische Zensor hat die Herstellung eines Films gestoppt, der angeblich für die Normalisierung mit Israel wirbt.

Hanin Zuabi, berüchtigte arabische Knesset-Abgeordnete, macht weiter klar, wo sie steht: „Ich werde an weiteren Flottillen teilnehmen.“ Ob sie dann vielleicht auch selbst mal zu Stahlrohr und/oder Schusswaffe greifen oder doch nur wieder im Frauendeck schmachten wird, sagt sie aber nicht.

Heckmeck:
- Herr Abbas wieder: Er rief Israel auf „den Aussichten auf Frieden nicht den Rücken zu kehren“. Denn: Die Chance könnte nicht mehr lange bestehen. Klar doch…
- Ach ja, er sagte noch: „Netanyahus Einheitsregierung könnte Frieden schließen, wenn sie wollte.“ Klar doch. Will sie ja. Aber mit wem? Den ewigen Verweigerern in Ramallah oder den Holocaustern in Gaza?

Mittwoch, 06.06.2012:

Auf dem Ölberg benutzen Araber jüdische Friedhöfe, um dort Müll abzuladen und zu verbrennen.

Heckmeck:
- Die Hamas lässt wieder wissen, dass sie „nicht einen Zentimeter des historischen Palästina aufgeben wird, egal, wie lange es dauert“.

Donnerstag, 07.06.2012:

Heckmeck:
- Für das US-Außenministerium waren schon immer die Juden das Problem. Und so ist auch klar, dass jetzt wieder die Behauptung lanciert wird, der Siedlungsbau untergrabe den Friedensprozess. (Mahmud Abbas natürlich nie.)
- Die PA-Führung hat vor kurzem erst wieder einen israelischen Vorschlag zur Erneuerung der bilateralen Verhandlungen zurückgewiesen, die unter jordanischer Schirmherrschaft vorgeschlagen wurden.

Freitag, 08.06.2012:

Die Europäer haben wieder Beschäftigung: Die geplanten 851 neuen Wohneinheiten im „besetzten Palästina“ sorgen dafür, dass die Briten (Außenminister Hague) sich wieder aufregen. Der PA-Heini bei der UNO plärrt schon wieder, die Bautätigkeiten untergrüben die Bemühungen „die Gespräche“ wieder aufzunehmen. Als wenn die PalAraber nicht schon Jahre lang dafür sorgen würden, dass es „die Gespräche“ nicht gibt.

Mal wieder eine Variante: Abbas sagt, er würde Verhandlungen zustimmen, wenn Netanyahu die Terroristen aus israelischen Gefängnissen frei lässt und die PA Waffen geliefert bekommt.

Samstag, 09.06.2012:

Mahmud Abbas droht wieder: Sollten die (von ihm ständig verweigerten) Gespräche mit Israel nicht wieder aufgenommen werden, dann will er bei der UNO-Vollversammlung für den palästinensischen Staat Nichtmitgliedsstatus beantragen. (Bisher hat die PLO Beoachterstatus.)

War auch wieder zu erwarten: Nachdem UK-Außenminister Hague meckerte, musste sich jetzt auch Baroness Ashton über die israelischen Baugenehmigungen aufregen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Lady Ashton und ihr bizarres La-la-Land

24. Mai 2012 um 16:30 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost | 3 Kommentare
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Die „Hohe Repräsentantin der Europäischen Union für Äußere Angelegenheiten und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission“, Lady Catherine Ashton, ließ wissen:

Die Hohe Repräsentantin ist sehr besorgt wegen der Verurteilung von Bassem Tamimi durch ein israelisches Militärgericht am 20. Mai 2012 wegen Teilnahme an illegalen Demonstrationen und der Anstiftung von Protestierend, dass sie mit Steinen werfen.

Die EU betrachtet Bassem Tamimi als „Verteidiger der Menschenrechte“, der sich gewaltlosen Protesten gegen die Expansion israelischer Besiedlung von Land verschrieben hat, das seinem Westbank-Dorf Nabi Saleh gehört. Die EU nahm an allen Gerichtsanhörungen seines Falls teil und hat Sorge wegen des Gebrauchs von Beweismaterial aufgrund einer Aussage eines Minderjährigen, der unter Verletzung seiner Rechte verhört wurde.

Die EU glaubt, dass jeder sein legitimes Recht ausüben können sollte, gewaltlos zu demonstrieren.“

Baroness Ashton findet also, dass Steine zu werfen „gewaltlos“ ist. Ist das in Großbritannien so?

Lady Ashton leugnet nicht, dass Bassem Tibi Demonstranten anstiftete mit Steinen zu werfen. Mit ihr stellt sich die EU nicht dagegen, dass Demonstranten versuchen mit Steinen Menschen umzubringen. Das scheint vielleicht nicht die erste Gelegenheit, wo gewisse Gewalt, je nachdem von wem sie ausgeübt wird, zu Gewaltlosigkeit statt zu Mordversuchen erklärt wird.

Aber was soll das Beschweren – nachdem der Steinewerfer und Schläger Joschka Fischer deutscher Außenminister und seine Vergangenheit reingewaschen werden konnte, gilt wohl eh alles als friedlich, was nicht über sein Tun hinaus geht, das einen krankenhausreif und nicht ganz unlebensgefährlich verletzten Polizisten einschließt. Wenn das keine strafrechtlichen Konsequenzen hat UND zudem dann auch noch verharmlosend heruntergespielt wird, dann ist ein „palästinensischer“ Aufheizer natürlich ein Held statt ein Hetzer und Anstifter zu Mord. Insbesondere, wenn eine Linksextreme wie Lady Ashton sich über Recht und Gesetz empört.

Und was ist mit dem Vorwurf, das Urteil gründe „auf einer Aussage eines Minderjährigen, der unter Verletzung seiner Rechte verhört wurde? Entweder weiß die Dame nicht, wovon sie redet oder sie lügt bewusst, denn die Militärrichterin ließ schwerwiegendere Vorwürfe fallen, weil sie die Aussage dieses 14-jährigen Zeugen gar nicht erst einbezog („sie war voller Widersprüchlichkeiten“), ebenso auch die eines jungen Erwachsenen, weil dessen Aussage falsch dargestellt wurde, wie die Washington Post schrieb.

Mit anderen Worten: Es gab genügend unabhängige Zeugenaussagen, die von Ashton behaupteten wurden nicht gebraucht, im Gegenteil, es gab eine Minderung der Anklagepunkte!

Der Minderjährige, dessen Aussage nicht genutzt wurde, war übrigens ein Neffe des Angeklagten, der beim Steine werfen festgenommen wurde – kann also der „Friedfertige“ seine eigenen Familie nicht beeinflussen sich gewaltlos zu verhalten? Oder ist es nicht eher doch so, dass die EU, vertreten durch die Baroness, Mordversuche mit Steinen als „gewaltlos“ einstuft?

Wer in Wahrheit antisemitische Angriffe in Toulouse und weltweit verübt

22. März 2012 um 18:44 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, EU-Europa, Europa+Nahost, Medien+Nahost | 1 Kommentar
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Barry Rubin, Rubin Reports, PJMedia, 21. März 2012

Was für ein tragischer, bösartiger Witz. Dein vorbeifahrender Schütze in der schönen, fast magischen Stadt Toulouse in Frankreich ermordet drei jüdische Kinder und einen Lehrer vor ihrer Schule. Mehrere VIPs geben Erklärungen darüber ab, wie furchtbar diese Tat ist, wie entsetzlich.

Und doch wird genau in diesem Augenblick die nächste Rund der Morde, die nächsten ehrenrührigen und aufhetzenden antisemitischen Lügen von achtbaren Leuten und Institutionen verbrochen. Es gibt kein wirkliches Insichgehen, keine echten Bemühungen es besser zu machen, keine ernsthaften Untersuchungen darüber, wie die antiisraelische und antijüdische Hysterie den Weg für Mord und potenziellen Völkermord ebnet.

Die Straßenschläger, Fanatiker und mental verbogenen mögen den Abzug drücken, aber die Angesehenen, die Mächtigen und die Geehrten liefern die Munition.

Hier sind drei Beispiele dafür, wie solche Taten in nominell demokratischen Ländern – nicht dem Iran, nicht Syrien, nicht Pakistan, wo solche Dinge noch heftiger – sondern an angeblich rationalen Orten.

1. Der türkische Redakteur

Lernen Sie Mahir Zeynalov kennen, einen Redakteur von Today’s Zaman, einer türkisch-islamischen Zeitung, die angeblich moderat ist. Lernen Sie die moderne Kunst des Tweetens kennen. Hier ist Zeynalovs Antwort auf die Morde:


(Bewaffnete greifen jüdische Schule in Frankreich an, Vandalen attackieren jüdischen Friedhof in Polen, Juden verbrennen Moscheen und den Koran in Tunesien. Was stimmt hier nicht?)

Es gibt zwei Möglichkeiten diesen Tweet zu verstehen. Die abscheulichere ist: Wie kann es falsch sein, wenn Bewaffnete jüdische Kinder ermorden oder Vandalen einen jüdischen Friedhof in Polen attackieren, wenn Juden in Tunesien Moscheen und Korane verbrennen? Eine Tat gleicht die andere aus.

Die andere Interpretation: Was ist das für eine Welt, in der es so viel Hass gibt?! Bewaffnete ermorden jüdische Kinder, Vandalen greifen jüdische Friedhöfe an und Juden entweihen Moscheen und muslimische heilige Bücher!

Doch die zweite Interpretation ist beinahe genauso hetzerisch wie die erste. Wir wissen aus viel Erfahrung – aktuell einschließlich der afghanischen – dass jeder, der einen Koran verbrennt oder ihm irgendetwas anderes tut, massive Krawalle und blutig Getötete. Und was das Abbrennen einer Moschee angeht: Eine solche Tat könnte durchaus im Massaker eines jeden in Tunesien lebenden Juden enden.

Die tunesischen Juden sind heute ein paar tausend verängstigte Leute, die in die andere Richtung rennen, wenn sie einen Koran vor sich sehen, damit sie nicht beschuldigt werden ihn seltsam angesehen zu haben. Was Zeyanlov getan hat, nennt man einen „Blutschuld-Vorwurf“, eine Lüge, die zur Ermordung von Juden führen könnte.

Sollte jetzt ein Muslim jemand Zeyanlovs Tweet ernst nehmen, würde er sich gerechtfertigt sehen Juden zu ermorden, sagen wir: Kinder, die vor ihrer Schule stehen.

2. Der niederländische Karikaturist

De Volkskrant ist eine der führenden Zeitungen der Niederlande, auf die die intellektuelle Elite schwört. Hier sehen Sie eine Karikatur, die dort gerade gebracht wurde. Sie zeigt Geert Wilders, den Chef der konservativen Partei, die dem Islam gegenüber sehr kritisch eingestellt ist, wie er von einer versteckten Hand haufenweise Geld erhält, die klar Juden oder Israel zeigen soll. Ja, diese Karikatur wurde mit einer hebräisch geschriebenen Sprechblase erstellt, die hilfreich ins Niederländische übersetzt wurde – Wilders sagt „Vielen Dank.“

Wir haben hier also das Stereotyp, dass jüdisches Geld hinter den Kulissen konspiriert, in diesem Fall gegen den Islam und gegen die Niederlande. Und natürlich ist das so gemacht, dass auch Wilders diskreditiert wird. Wie bei dem Tweet des türkischen Redakteurs oben gründet es auf einer Fälschung. Es gibt kaum jüdische Unterstützung für die Partei von Wilders, die übrigens eine legitime politische Kraft ist; und es hat nie den geringsten Beweis – nicht einmal ein Gerücht – gegeben, dass Juden oder Israel in finanzieren.

Die Niederlande sind ein Land, in dem zwei politische Führungspersonen ermordet wurden und Wilders muss rund um die Uhr vor politischem Mord geschützt werden.

Welche Botschaft haben wir hier? Dass Juden und Israel – wie in dem türkischen Tweet – versuchen, den Islam zu vernichten und verachtenswerte Verschwörer sind, die unschuldige Leute angreifen. Ist es daher nicht gerecht Juden und Israelis in Selbstverteidigung zu ermorden?

3. Europa Außenministerin

Beweisstück Nummer 3 ist Catherine Ashton, deren Karriere ursprünglich auf der Leitung des Komitee für Atomwaffenabrüstung aufbaute, das eine einseitige westliche Entwaffnung angesichts sowjetischer Tyrannei befürwortete. Sie ist jetzt die Außenministerin der EU. In Reaktion auf die Schüsse von Toulouse gab sie hier eine Äußerung ab, die mehr Zeit darauf verwendet das Leiden der Kinder im Gazastreifen zu rezitieren, als von Antisemitismus und der Dämonisierung von Juden und Israel zu reden.

Außen vor ist die Tatsache, dass Gaza von einer Organisation namens Hamas regiert wird, die offen antisemitisch ist, offen Völkermord predigt, regelmäßig Terroranschläge gegen Israelis und Juden ausführte und dann diejenigen glorifiziert, die diese Morde verübten. Denken Sie daran, dass der einzige Grund, dass die Hamas den Gazastreifen beherrscht, der ist, dass Israel als Geste, die Frieden fördern sollte, freiwillig aus dem Gebiet abzog, etwas, das Ashton und ein Großteil der westlichen Medien- und Regierungseliten in der Regel nicht erwähnen.

Wenn die Hamas einen Krieg mit Israel aufrecht erhält, Raketen, Flugkörper und Mörsergranaten schießt, verteidigt Israel sich. Die Hamas platziert auch bewusst militärisches Arsenal und Waffen in Wohngebieten. Dadurch werden Zivilisten und sogar Kinder in den Kämpfen versehentlich von Israel getötet. Das ist genau dasselbe, was in anderen Kriegen geschieht, einschließlich denen, die derzeit von EU-Ländern geführt werden.

Doch Ashton verteidigt weder Israel noch sein Recht sich zu verteidigen. Wenn Israel so furchtbar ist, dass es kleine Kinder im Gazastreifen grundlos leiden lässt, sollten dann die Israelis und die sie unterstützenden Juden nicht gemieden, belästigt, angegriffen und ermordet werden?

Diese drei Beispiele sind nur eine kleine Auswahl dessen, was aus dem Nahen Osten und anderen strömt. Ich könnte mit Dutzenden weiteren fortsetzen und Sie vielleicht auch. Von der größten Zeitung Schwedens, die behauptet Israel morde Palästinenser, um ihre Organe zu ernten, bis zu den Geschichten eines Harvard-Professors über jüdisch-zionistische Verschwörungen zur Kontrolle der US-Außenpolitik, bis zu Dutzenden von „akademischen“ Konferenzen an westlichen Universitäten, die Israel auf Kosten der Semesterbeiträge der Studenten dämonisieren.

Wir brauchen nicht mehr Heuchelei oder Unschuldsbekundungen – oder teure Konferenzen, auf denen lange Reden über das Böse des Antisemitismus von denen gehalten werden, die nichts tun, außer Freiflüge und hübsche Hotelzimmer zu bekommen – sondern eine echte Verhaltensänderung  der Massenmedien, die Lügen ausgießen, den Akademikern, die verleumden und verdrehen, und den Regierungen, die sich nicht einmal an die Seite eines Landes und Volkes stellen können, das von Terrorismus und einmal mehr vom ältesten Hass der Welt heimgesucht wird.

Und das wird nicht passieren, nicht wahr? Denn die Lügner und Hasser werden ihr eigenes Verhalten nicht zugeben, während diejenigen, die sie überwachen sollen, nicht handeln werden. Hass und Lügen zu Israel und das jüdische Volk sind politisch zu nützlich und zu sehr mit der Version der linken Ideologie verwoben, ganz zu schweigen von Islamismus und der dominanten Interpretation des Islam, die derzeit in der Welt so mächtig ist.

Es wäre übertrieben zu sagen, dass Juden in Europa nicht länger sicher leben könnten. Doch es ist stimmig, wenn man sagt, dass es für Juden unsicherer wird, dort zu leben und gewiss für diejenigen, die jüdische Mainstream-Ansichten zum Ausdruck bringen und ihre Religion offen leben wollen. Derweil  wagen es die EU und verschiedene Regierungen nicht zuzugeben, dass der Hauptgrund für antisemitische Aktivitäten der radikale Islam und die Hauptinspiration populären Antisemitismus trendige linke Ideen sind, die heute einen Großteil des Kontinents dominieren und sich in Nordamerika verbreiten.

Daher werden jüdische Kinder von einem Terroristen mitten in Frankreich vorsätzlich ermordet. Zur Reaktion sehen Sie sich die formellen Erklärungen und die Krokodiltränen an. Doch genau zur selben Zeit, als die Kugeln in die Körper der Kinder eindrangen, als die Opfer zu Boden fielen, als die Sirenen der Krankenwagen tönten, gehen die Hetzte und die Lügen und die Verleumdungen weiter und legen die Basis für mehr Hass und mehr Morde.

Der Tag, an dem Europa starb

22. März 2012 um 16:27 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Yigal Walt, YNetNews.com, 21. März 2012

Op-ed: Europas enorm fehlerhafte Moral, sterbende Seele, wird im Gaza-Toulouse-Vergleich offenkundig

Montag, der 19. März wird als dunkler Tag für Europa in Erinnerung bleiben. An diesem Tag überschritt es den „Point of No Return“ (den Punkt, an dem keine Umkehr mehr möglich ist), da lange Jahre politischer Korrektheit und Anbiederung bei der arabischen Welt die endgültige Beerdigung des liberalen Diskurses des Kontinents veranlasste; dieser Diskurs ist eine verdrehte, bedeutungslose Absurdität geworden.

Die Ereignisse des Tages kamen nicht aus dem Nichts. Immerhin ist dies dasselbe Europa, in dem eine deutscher Oppositionsführer mit „israelische Apartheit“ um sich wirft, wo Beamte die Verstärkung arabischer Kontrolle in Jerusalem fordern und Siedler auf schwarze Listen setzen und wo Europas Außenpolitik-Chefin Sorge um einen im  Hungerstreik befindlichen Mann des Islamischen Jihad zum Ausdruck bringt, aber dieselbe Notlage eines saudischen Menschenrechtsaktivisten ignoriert.

Und doch wurden Montag alle Rekorde gebrochen; die schlüpfrige schiefe Ebene verwandelte sich in der Tat in eine tiefe, dunkle Grube. Die Zeit ist gekommen, dem Europa Lebewohl zu sagen, das wir einst kannten.

Im Herzen Europas, in Genf, sprach der Hamas-Mann Ismail al-Ashqar vor den Mitgliedern er UN-Menschenrechtskommission. Schon die Erwähnung der Hamas im Zusammenhang mit Menschenrechten ist völlig aberwitzig: Immerhin ist das die Gruppe, die im Gazastreifen gewaltsam die Macht an sich riss, indem sie Feinde von Hochhausdächern stürzte und seitdem immer vor allem mit Waffenschmuggel, der Aufzwingung eines „islamischen Moralkodex“ und dem gelegentlichen Schießen von Raketen auf israelische Kindergärten beschäftigt ist.

Die Tatsache, dass ein Mitglieder einer solchen Gruppe eingeladen wurde, um in Genf zu sprechen, und darüber hinaus, dass europäische Hauptstädte kein Geschrei wegen einer solch schrecklichen Verzerrung des Menschenrechtsdiskurses erhob, belegt ungeniert den moralischen Abgrund, in den die Europäer gefallen sind; ein dunkler Ort, an dem Geschmeichel einer mörderischen Terrororganisation gegenüber jede Verpflichtung für Moral und Wahrheit zerschlägt.

Lob der Hamas für Ashton

Doch während man immer noch dabei ist den ersten Schock zu überwinden, traf ein noch schmerzlicherer Schlag, als vier Unschuldige, darunter drei Kinder, kaltblütig vor einer jüdischen Schule in Frankreich ermordet wurden. Einer der entsetzlichsten Momente an diesem traurigen Tag folgte, als ihre Majestät Catherine Ashton, die außenpolitische Chefin der EU, das Massaker verurteilte, um gleichzeitig im Gazastreifen sterbende Kinder anzuführen.

Eine solch erbärmliche Gleichsetzung spiegelt ein unglaublich verzerrtes Wertesystem wider, verbunden mit totaler Blindheit  angesichts globaler und nahöstlicher Realität. Ein Mitglied der jüdischen Gemeinde drückte das gut aus, als er YNet sagte: „Wo zog sie diesen Vergleich? Wie kann man die abscheuliche Ermordung eines Mannes, der den Tod eines achtjährigen Kindes überprüfen ging, mit im Gazastreifen getöteten Kindern vergleichen? Wie ordinär hätten wir reagiert?

Es ist kein Wunder, dass die Hamas sich beeilte Ashton für ihre Äußerungen zu preisen; damit warfen sie ein Schlaglicht auf Europas moralische Konfusion. Gleichzeitig mag ein Zitat der Hamas als Ehrenzeichen im zeitgenössischen Europa dienen.

Die peinliche „Klarstellung“ der Europäischen Union, die Ashtons Äußerung nicht abstritt, aber schlicht behauptete, sie habe Toulouse nicht mit Gaza vergleichen wollen, spielt keine Rolle. Wenn schon, dann demonstrierte sie Europas Rückgratlosigkeit und Tendenz Positionen zu verschieben und unterschiedliche Gruppen zu beschwichtigen, ohne einem glaubwürdigen, bleibenden moralischen Kompass zu folgen.

Alles, was jetzt verbleibt, ist dem Abstieg des „alten Kontinents“ in einen neuen, düsteren Horizont zuzusehen. Einerseits wird erwartet, dass die die Trends zur Islamisiserung ansteigen, während andererseits radikal-nationale Parteien an Stärke gewinnen werden. Das Europa des späten 20. Jahrhunderts, das schwor das Banner der Toleranz und des  Liberalismus hochzuhalten, wird sich langsam in eine chaotische, wütende Region verwandeln, in der verschiedene Gruppen einander bekämpfen, während andere echte moralische Werte meiden.

Jedenfalls muss Frau Ashton sich nicht für die Klarstellung ihrer Äußerungen  entschuldigen. Immerhin spiegeln ihre Worte genau die Stimmung ihres verfallenen, sterbenden Kontinents.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.10.-05.11.11)

5. November 2011 um 23:02 | Veröffentlicht in Araber, EU-Europa, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 30.10.2011:

Den genauen Ablauf des Terrors gegen Israels Zivilbevölkerung und der israelischen Gegenschläge gegen die Terroristen von Samstagmittag bis Sonntagmorgen ist hier zu finden.

Ein saudischer Prinz hat das Kopfgeld für die Entführung israelischer Soldaten „aufgestockt“: $900.000 soll derjenige von ihm bekommen, der einen israelischen Soldaten entführt. Man könnte jetzt daran gehen zu fragen, was diesem saudischen Barbaren das Leben eines „Palästinensers“ oder überhaupt eines Arabers wert ist. Sicherlich nicht ansatzweise so viel.

Robert Serry, UNO-Sonderkoordinator für den Nahen Osten, ließ wissen, dass die „jüngsten Eskalationen sehr besorgniserregend sind“. Dass es dazu nicht kommt, wenn die Terroristen nicht terrorisieren, fällt ihm nicht auf, Israel muss immer „kritisiert“ werden.

Auch Lady Ashton bedauert – und „verurteilt aus ganzem Herzen die keine Unterschiede machenden Angriffe auf Zivilisten von beiden Seiten der Grenze“ und fordert „beide Seiten, dass sie die am Sonntagmorgen vereinbarte Waffenruhe respektieren“. Die dumme Kuh hat nicht begriffen, dass Israel keine Zivilisten beschießt; und von Israel zu fordern eine „Waffenruhe“ einzuhalten, die von den Terroristen gar nicht akzeptiert wurde, ist eine Frechheit, für die man ihr gewaltig den Hintern versohlen sollte.

Die ägyptische Regierung wollte die Hamas und die übrigen Terroristen dazu bringen einen Waffenstillstand auszurufen. Die Terroristen lehnen das ab. Der PIJ deutete allerdings an, dass man eventuell eine inoffizielle Waffenruhe einhalten würde, wenn Israel keine Vergeltungsschläge mehr durchführt (mit anderen Worten: Sie wollen den letzten Schuss haben, damit sie prahlen können Israel sei vor ihnen eingeknickt).

Mahmud Abbas hat gegenüber israelischem Fernsehen zugegeben, dass die Araber 1947/48 einen Fehler machten, als sie die Teilungsresolution ablehnten. Aber nur, um sich zu beschweren, die Israelis würden sie immer noch für diesen Fehler bestrafen, seit inzwischen 64 Jahren. Netter Versuch, Heuchler: Wer hat denn die 64 Jahre lang versucht alles zu unternehmen, um die Juden ins Meer zu treiben? Wer hat denn versucht 64 Jahre lang die Juden für ihren Sieg und ihr Überleben zu bestrafen? Wer Israel keine Chance lässt als sich mit allen Mitteln zu verteidigen oder unterzugehen, der sollte nicht so heuchlerisch Beschwerden in die Welt setzen, Israel würde ihn „immer noch bestrafen“!

Noch eine Nettigkeit dieses „Friedenspartners“: Die Hamas spendierte den entlassenen Terroristen $2.000 pro Nase. Abbas fand, das ist zu wenig – und stockte um $5.000 pro Person auf. So macht Frieden schließen richtig Spaß!

Montag, 31.10.2011:

Verdammt gute Quote: Seit die Terrorgruppen in Gaza sich entschieden, dass sie sich nicht weiter zurückhalten sollten, sieht Israels Bilanz so aus: 10 tote Terroristen, keine toten Zivilisten. 9 der Terroristen waren vom Islamischen Jihad, einer von der DFLP.
[Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA brachte viele Artikel zu den israelischen Luftschlägen, aber nichts zur Raketenregen aus Gaza, der auf zivile Bereiche in Israel zielte; einzige Ausnahme ist einer über den getöteten israelischen Zivilisten.]

Der PIJ geifert: Wenn die Eskalation im Gazastreifen weiter geht, dann werden sei nicht zögern. Man habe viele und große Optionen, heißt es. Und natürlich: Eskalieren tun immer nur die verdammten Juden, die die Boshaftigkeit haben sich nicht einfach von den armen Muslimen abschlachten zu lassen…

Mahmud Abbas ganz stolz: „Ich werde niemals einen jüdischen Staat anerkennen… Die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit war etwas Gutes.“

Der Generalsekretär der UNO verurteilt die Raketen auf Israel – fordert aber Israel zu „maximaler Zurückhaltung“ auf (warum nicht die „Palästinenser“?). Frankreich verurteilt die Raketen auf Israel und fürchtet „Eskalation“ – sprich: dass Israel die Täter verfolgt. Der Raketenregen ist keine Eskalation, nicht wahr?

Ägyptische Offizielle behaupten, sie hätten Israel von einer zweiten Operation Gegossenes Blei abgehalten. Der Prahlhans lobte die „palästinensischen“ Terrorgruppen dafür, dass sie sich „von Israels provokativen Taten nicht haben ins Schwanken bringen lassen“.

Dienstag, 01.11.11:

Soldaten, die im arabischen Awarta (Heimatort der Mörder der Familie Fogel) das Grab von Eleazar haCohen (Sohn von Aaron, dem Bruder Moses) aufräumten und wieder instand setzten, wurden von Arabern angegriffen, als sie das Dorf wieder verließen. Die Terror-Araber warfen Brandsätze; sie antworteten mit harmlosen Mitteln zur Auflösung von Krawallen auf diese tödlichen Bedrohung.

Was haben die PalAraber neulich gegiftet, als Avigdor Lieberman meinte, jeder sei besser als PA-Chef als Mahmud Abbas. Sie dichteten ihm dabei sogar an einen Mordaufruf getätigt zu haben. (So ist das halt, wenn man von sich auf andere schließt.) Einstecken können sie also gar nichts, so harmlos das auch sein mag. Aber beim Austeilen sind sie ganz groß: Saeb Erekat bezeichnete Lieberman jetzt als „Mafia-Gangster“. (Grund: Lieberman plauderte aus, dass Abbas die Israelis während „Gegossenes Blei“ aufforderte die Hamas auszulöschen.) Lieberman reagierte cool und ließ seinen Sprecher sagen: „Wir wussten immer, dass Erekat kein Diplomat ist. Jetzt haben wir den wissenschaftlichen Beweis dafür.“ (Was ist übrigens heftiger: Jemandem zu bescheinigen, dass er seinen Job nicht tut und abtreten sollte oder jemanden als Mafia-Gangster zu bezeichnen?)

Polizei und Shin Bet schlossen 3 pal-arabische Einrichtungen in Jerusalem, die mit der Hamas verbunden sind.

Saeb Erekat mit dem Klassiker: Die Raketenangriffe „schaden den palästinensischen Interessen“ – nicht, dass er sie als falsch oder terroristisch verurteilen würde, nein. Judenmord ist grundsätzlich in Ordnung, nur muss er gezielter eingesetzt werden und zu den passenden Zeiten!

Mittwoch, 02.11.2011:

Mahmud Abbas muss immer einen draufsetzen: Die Hamas zahlt den Terroristen $2000 – Abbas setzt $5000 drauf. Die Hamas nennt die Terroristen und Mörder „Kulturhelden“ – Abbas bezeichnet sie als „Heilige“. Friedenspartner?

Kein Wunder, wenn ihnen das Jahrzehnte eingebläut wird: In einer Umfrage wurde festgestellt, dass 89,5% der „Palästinenser“ es ablehnen ihr „Rückkehrrecht“ zugunsten (finanzieller) Entschädigung aufzugeben.

Ein prominenter Hamasnik tönte im Iran wieder einmal, „das gesamte palästinensische Land“ gehöre nur den“Palästinensern“.

Die Zahl der Terrorakte gegen Israel ist im Oktober gegenüber dem Vormonat stark gestiegen (von 68 auf 80); in Judäa und Samaria ging sie ebenso zurück (von 39 auf 28) wie in Jerusalem (von 17 auf 6).

Donnerstag, 03.11.2011:

Das PA-Fernsehen ließ den Planer des Passah-Massakers in Netanyah hoch leben, der in einem israelischen Gefängnis seine Strafe absitzt. Der Mann sein ein Vorbild, hieß es.

Jibril Rajoub sprach im Namen von Mahmud Abbas und der Fatah: Er pries die Terroristen, die Gilad Shalit entführten und gefangen hielten.

Heckmeck:
- UNO-Generalsekretär Ban auf einmal ganz fürs Gegenteil: Auf einmal sagt er den PalArabern, dass ihr Anerkennungsantrag keine gute Idee ist. (Aber natürlich geht das nicht, ohne Israel Vorwürfe wegen Wohnungsbau zu machen.)

Freitag, 04.11.2011:

Die IDF hat ihre Gründe für die Blockade ins Internet gestellt. Außerdem ist dort auch nachzulesen, wieso die Blockade nach internationalem Recht legal und gerechtfertigt ist.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit, dass er mindestens 8.000 Kämpfer für einen offenen Krieg mit Israel bereit stehen hat. Und die Terroristen erwarten nicht, dass eine Waffenruhe mit Israel lange andauern wird.

Heckmeck:
- Großbritannien, Frankreich und Kolumbien werden sich bei der Abstimmung über den PA-Antrag auf Vollmitgliedschaft in der UNO enthalten. Es heißt, dass damit eine Mehrheit für den Antrag nicht mehr gegeben ist. (Die USA müssten als gar nicht erst ihr Veto einlegen.)
- Fatah-„Außenminister“ Riyad Malki behauptet, Mahmud Abbas habe Anweisung gegeben, dass keine weiteren Aufnahmeanträge bei UNO-Organisationen gestellt werden, sondern man sich auf die Vollmitgliedschaft in der UNO-Vollversammlung konzentrieren solle.

Samstag, 05.11.2011:

6 der 27 Passagiere der beiden Terrorschiffchen von Freitag wurden Samstagmorgen freigelassen, Besatzungsmitglieder des griechischen Schiffs und ein Ägypter (der nach Ägypten abgeschoben wurde).
Am Nachmittag wurden das Prozedere zur Abschiebung der Terrorschiffer eingeleitet.

Ein führender Vertreter Ägyptens hat den Terroristen im Gazastreifen gesagt, sie sollten sich ruhig verhalten, andernfalls werde Israel einmarschieren.

Mahmud Abbas tönte, dass die Terroristen „nicht weniger akzeptieren werden, als wir verdienen: die volle Mitgliedschaft als Staat“. Wer so etwas sagt, der meint auch: „Und wenn nicht, dann…“ Also müssen wir davon ausgehen, dass diese Aussage eine Drohung des „Friedenspartners“ ist.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2011“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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