Jordanischer Autor löst Nahost-Problem, sagt: Tempel ist auf den Salomonen

12. April 2014 um 13:14 | Veröffentlicht in Araber, Geschichte | 3 Kommentare
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Elder of Ziyon, 1. April 2014

Ein Autor für Jordaniens Addastour hat entdeckt, dass Juden schon immer falsch lagen.

Ismail al-Sharif enthüllt der Welt, dass Salomos Tempel niemals in Jerusalem stand. Er wurde die halbe Welt weiter weg gebaut, auf den Salomonen.

Sein Beweis?

Es gibt ein Video von Insulanern, die das „Höre Israel“ sagen, das habe ich gefunden:

Und mancher sagt, Salomons Tempel sei inmitten des Dschungels auf der Insel Malaita gelegen.

Al-Sharif merkt kann, dass das nicht so weit hergeholt ist. Immerhin erzählt uns der Koran, dass König Salomo Dämonen kontrollierte, die ihn im Handumdrehen überall in die Welt hinbringen konnten.

Der Schreiber vermerkt, dass es andere Theorien gibt, wo die Tempel standen – Jemen, Saudi-Arabien; und er behauptet, eine jüdische Enzyklopädie, die sein Vater einst las, sagte, er habe auf dem Berg Zion außerhalb von Jerusalem gestanden, aus Holz gebaut, mit Tuch bedeckt (was danach klingt, dass da jemand den Tempel und die Stiftshütte verwechselt). Wie auch immer, behauptet er, die Vorstellung eines Tempels in Jerusalem ist ein totales Märchen und die Juden haben es erfunden, um die Muslime aus ihrem drittheiligsten Ort zu vertreiben.

Daher würde er auch nichts dagegen haben, wenn Archäologen die Gegend erkunden, oder?

Nun, nicht ganz. Al-Sharifs Vorschlag besteht darin, dass die Arabische Liga dafür zahlt, dass Archäologen Beweise dafür finden, dass der Tempel irgendwo in der Welt außerhalb Jerusalems stand, um ein für allemal zu beweisen, dass die Juden Lügner sind.

Arabische Medien – wo jeden Tag erster April ist.

Für den Fall, dass es Sie interessiert: Ein Journalist besuchte die Salomonen vor ein paar Jahren, um der Story nachzuspüren:

Insbesondere ein Mann namens Frank Diafae, der in einem Dorf namens Fuondo, direkt nördlich der Hauptstadt lebt, betrachtet sich als Hüter dieser archäologischen Stätte, von der er glaubt, sie beherberge Beweise, dass ein Jude dort gewesen sein könnte, wie er sagt vor rund 2.700 Jahren – das ist eine ziemlich komplizierte Theologie, Ethno-Theologie. Allerdings ist er wohl der lautstärkste Verfechter der Idee, dass ein Jude vor langer Zeit auf die Insel kam. Er hat dafür keine sonderlichen archäologischen Dinge, die wir moderne wissenschaftliche Beweise nennen würden, aber er glaubt es sicher. Das Interessante daran: Wenn man über die Insel reist, dann hört man das an anderen Orten widerhallen – ähnliche Mythen oder Dinge, die Leute über Vorfahren sagen. Und es ist leicht verständlich, da Juden eine Art linealer Abstammung und eine mündliche Geschichte haben, die sehr machtvoll ist. Die Vorstellung von Vorfahren ist in vielen Religionen verbreitet. Doch ich hatte einfach das Gefühl, dass sie eine durchaus eine Verbundenheit hatten.

Ich ging mit Frank, der mit zu seinem Tempelort brachte, der definitiv eine archäologische Stätte ist. Es gibt dort, rund vier Stunden Marsch in den Dschungel, aufeinander getürmte Felsen; die Wanderung ist sogar sehr schwer und es gab dort eindeutig einmal eine Siedlung. Wirklich niemand glaubwürdiges hat Zeit damit verbracht sich das anzusehen, aber es war auf jeden Fall verblüffend zu sehen, dass dort etwas war, von dem er überzeugt war, dass es Beweis für eine mythologische Vergangenheit ist.

Apartheid! (16)

8. April 2014 um 15:27 | Veröffentlicht in Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Chef-winner-2014Gewinner des diesjährigen Master Chef Israel* ist…
Nof Atamna-Ismail
israelische Araberin

Apartheid? Nö!

(Gefunden auf Facebook)

* Master Chef Israel ist ein Kochwettbewerb im israelischen Fernsehen und die beliebteste Fernsehsendung Israels. Das Publikum stimmt darüber ab, wer gewinnt.

Christus am Checkpoint-Konferenz: Werbung für Delegitimisierung, nicht für Versöhnung

19. März 2014 um 14:29 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Dan Calic, The American Thinker, 15. März 2014

Vom 10. bis 14. März wurde die dritte „Christ at the Checkpoint“-Konferenz in Bethelehm begangen. 2010 initiiert, ist dies eine Zusammenkunft Hunderter christlicher Leiter aus aller Welt. Viel wurde über die Konferenz diskutiert, was ihre Ausgewogenheit oder sollten wir sagen: deren Fehlen angeht. In der Tat legt schon der Name der Konferenz nahe, dass Jesus, würde er heute leben, Verhören durch israelische Sicherheitskräfte unterzogen würde. Er legt auch nahe, dass Jesus kein Jude, sondern „Palästinenser“ sei. Während sein Status für viele zur Debatte steht, gibt es keinerlei Beweise, die nahe legen, er sei „palästinensisch“. Das ist Teil eines fortgesetzten Versuchs der Organisatoren die Geschichte umzuschreiben.

Ungeachtet hochtrabender Worte wie „Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung“, die zum Teil für die Beschreibung ihrer Ziele benutzt werde, ignoriert die Konferenz Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen Terrorismus und konzentriert sich einzig auf das „leidende palästinensische Volk“.

Eine weitere Bemühung die Geschichte umzuschreiben ist ihre Förderung der „palästinensischen Kirche“ und der „uralten Nation des palästinensischen Volks“. Theologen müssen nur einen Blick in die Bibel werfen, der zu folgen sie behaupten, um zu wissen, dass es keine solche „Kirche“ oder „uralte Nation“ gibt. Die „Palästinenser“ sind Araber, die Yassir Arafat 1967 als solche umbenannte, um ein einzigartiges ethnisches und kulturelles Erbe zu erfinden.

Das Manifest der Konferenz beinhaltet mehrere Punkte, die einer genaueren Untersuchung bedürfen. Zum Beispiel:

5. „Jeder Exklusivanspruch auf das Land der Bibel im Namen Gottes stimmt nicht mit der Lehre der Schrift überein.“ Mit anderen Worten: Es ist inakzeptabel die Bibel für die Bestätigung zu nutzen, wem das Land gegeben wurde. Was nehmen Christen als Grundlage ihrer Lehre? Die Bibel. Doch diese Konferenz sagt, sie kann nicht genutzt werden, wenn sie die Rechtmäßigkeit des Besitzes des Landes bestätigt. Warum? Man muss zu dem Schluss kommen, dass sie wissen, dass die Bibel bestätigt, das Gott das Land den Juden gab. Damit wird die Bibel zu einer unbequemen Wahrheit. Mit einem Wort: Das ist heuchlerisch.

9. „Für palästinensische Christen ist die ‚Besatzung‘ das Kernproblem des Konflikts.“ Diese Äußerung ignoriert die „Kern“-Frage, die aus Zweierlei besteht: Die Weigerung der arabischen Welt Israels Existenzrecht anzuerkennen und die Notwendigkeit, dass Israel sich vor Terror und den Versuchen es zu vernichten schützt. In der Tat wurden so viele Terroranschläge gegen unschuldige israelische Zivilisten lanciert, dass eine Mauer errichtet werden musste, um sich gegen die ständigen Anschläge zu schützen. Seit 1948 sind mehr als 3.900 Zivilisten von arabischen Terroristen getötet worden. Doch statt diese Realität anzuerkennen, ziehen es die Organisatoren der Konferenz vor die Mauer als [Rassen]- „Trennung“ oder „Apartheidmauer“ zu bezeichnen, ein offensichtlicher Versuch Israel als eifernd und rassistisch zu brandmarken. Eine ehrliche Äußerung würde auf Israels Bedarf an Sicherheit verweisen.

12. „Christen müssen den globalen Zusammenhang des Aufstiegs des extremistischen Islam verstehen.“ Mit anderen Worten: Die christlichen Organisatoren und Teilnehmer sollten einfühlsam dafür sein, warum der fundamentale Islam angeschwollen ist? Das Ziel des fundamentalen Islam ist die Vernichtung der Juden und der Christen. Warum sollte eine Konferenz von „Christen“ Empathie für ein solches Ziel vorschlagen?

Teil des Grundes ist, dass den meisten Menschen, besonders außerhalb der Region, nicht bewusst ist, dass viele der arabischen palästinensischen Christen arabische Muslime als ihre „Brüder“ im Kampf um „bewaffneten Widerstand“ gegen Israel betrachten. Das legt nahe, dass ihre materiellen Ziele wichtiger sind als ihr Glaube, der einer fundamentalen christlichen Lehre widerspricht.

In der Tat ist einer der Organisatoren und Redner der Konferenz, Sami Awad, Gründer des Holy Land Trust, damit zitiert worden, dass er sagte, nicht gewalttätige Demonstrationen seien „kein Ersatz für den bewaffneten Kampf“. Außerdem ignorieren sie bequemerweise die Tatsache, dass Schikanen durch arabische Muslime die Hauptursache des enormen Bevölkerungsrückgangs der arabischen Christen in Bethlehem, Nazareth usw. ist. Sie sollen Sie Glauben machen, dass es Israels Fehler ist, während die bekannte Tatsache so aussieht, dass Muslime im gesamten Nahen Osten und darüber hinaus Christen verfolgen.

Ein weiterer Versuch die Geschichte umzuschreiben, fand auf der Konferenz von 2012 statt. Nur, dass in diesem Fall das Opfer der Neuschreibung der Geschichte die Bibel war. Jack Sara, Präsident des Bethlehem Bible College und Gastgeber der Konferenz, änderte Hesekiel 37 ab. Dabei handelt es sich um eine gut bekannte Stelle der jüdischen Bibel, die sich auf das Haus Israel bezieht. Hier ist das, was Sara sagte (S. 43):

Die Hand des Herrn legte sich auf mich und der Herr brachte mich im Geist hinaus und versetzte mich mitten in die [Westbank - Bethlehem, Jenin und Salvit und Nablus und Ramallah.]**
Sie war voll von Gebeinen… Er fragte mich: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? [Kann das palästinensische Volk leben?]**
Da sagte er zu mir: Sprich als Prophet über diese Gebeine und sag zu ihnen: Ihr ausgetrockneten Gebeine, hört das Wort des Herrn!…

(** Die Worte in den eckigen Klammer wurden von Sara hinzugefügt und stehen nicht in der Bibel.)

Ein Blick auf die Redner der Konferenz ist ebenfalls verräterisch. Die Organisatoren sagten, alle Gesichtspunkte seien eingeschlossen. Doch die Liste der 34 vorgesehenen Redner und ihre Aufzeichnungen bestätigen die eklatante Unausgewogenheit der Konferenz. 32 der Redner sind als Kritiker Israels und Anhänger der Ersetzungstheologie bekannt. Wenn die Organisatoren Ausgewogenheit der Meinungen behaupten wollen, müssen sie auch glauben der Mond sei aus Käse gemacht.

Auch ein vor kurzem veröffentlichter NGO-Bericht bestätigt, dass die Regierungen der USA, Großbritanniens und der Niederland der Konferenz und Sami Awads Holy Land Trust Geldmittel gespendet haben. Dass die US-Regierung antiisraelischen theologischen Bemühungen Gelder spendet, wird den Konflikt nur weiter anheizen statt ihn zu lösen.

Wenn die Organisatoren der Konferenz wirklich Verständnis fördern wollen, könne sie damit beginnen, dass sie ihr einen etwas weniger hetzerischen Namen geben, aufhören ihre Bibel zu verbieten, wenn die ihnen ungelegen kommt und bezüglich Israels Bedürfnis nach Sicherheit ehrlich sind. Vielleicht gibt es dann eine Chance für echte „Frieden, Gerechtigkeit und Aussöhnung“.

„Israels Tun ist tausendmal schlimmer als der Holocaust“ und anderer Judenhass arabischer Medien

16. Januar 2014 um 15:04 | Veröffentlicht in Araber | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 14. Januar 2014

Hier haben wir einige der antisemitischen Artikel in arabischen Medien von heute. Wen ich „heute“ sage, dann meine ich das wörtlich – nicht den vergangenen Monat oder die vergangene Woche, sondern alle innerhalb der letzten 24 Stunden veröffentlicht.

JordanZad hat ein Op-Ed, das behauptet, wie Israel die palästinensischen Araber behandle sei tausendmal schlimmer als jede Judenverfolgung oder alles andere, das sie jemals erlitten. Sehen Sie: Hitler gestattete ein paar Juden zu leben, aber Israels Angriff auf das gesamte palästinensische Volk, das irgendwie seit der Wiedergeburt Israels, mit dem Faktor zwölf gewachsen ist. Der Artikel redet auch davon, dass das Judentum korrupt ist, die Thora eine Fälschung und dass Juden den Holocaust als Rechtfertigung für die Ausübung eigenen Völkermordes benutzen.

Al Muslim gibt zu, dass Syrien mehr Araber getötet hat als Israel, besteht aber weiter darauf, dass „Die Bilanz der Juden schwarz und voller Massaker und Verbrechen gegen die Palästinenser ist, die ganze Geschichte hindurch, indem sie Verbrechen begingen, von der die Welt in Geschichtsidealen nie etwas gehört oder gesehen hat; die Verbrechen der Juden sind eine Geschichte, die mit dem Blut der Palästinenser befleckt ist.“

Al Ankabout hat einen ziemlich langen und allgemeinen Artikel, der beschreibt, wie die Illuminati die Welt kontrollieren, aber natürlich wird der jüdische Winkel daran nicht ignoriert.

Ein Artikel beschuldigt die Muslimbruderschaft sie stehe den Juden nahe und passe für sich die Vorstellung an „Gottes auserwähltes Volk“ zu sein. Der ehemalige Polizeichef von Dubai, Dahi Khalfan, twitterte außerdem, wie eng die Muslimbruderschaft mit den Juden verbunden ist; begründet wird das mit dem diplomatischen Brief Morsis an Shimon Peres letztes Jahr.

Hisbollahs Al-Manar behauptet, dass die Verfassungen aller Länder des Arabischen Frühlings – wie Ägypten, Tunesien und dem Irak, sowie Afghanistan – vom Mossad durch den amerikanisch-jüdischen Rechtsanwalt Noah Feldman geschrieben wurde. (Feldman war Teil eines Teams, das die Verfassung des Irak entwarf; der Rest der Behauptungen scheint erfunden zu sein.) Der Artikel machte viel Wirbel darum, dass Feldman Jude ist und vermerkte, dass er in die Maimonides-Schule in Boston ging, bevor er eine Christin heiratete. Feldman scheint übrigens islamophil zu sein und hat auf der Scharia gründende Gesetze geschrieben die wirklich nicht sonderlich schlimm sind.

Israelhassern Fakten entgegenzuhalten ist wie gegen eine Wand zu reden

14. Januar 2014 um 15:04 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa+Nahost | 2 Kommentare
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Elder of Ziyon, 5. Januar 2014

Hier eine Zusammenfassung der Debatte in der St. John’s Church von gestern Abend über Israels Sicherheitsbarriere, die wirklich alles sagt, was man wissen muss. Sie stammt von „amie“, die in den Kommentaren bei Harry’s Place schrieb:

Alan Johnson von Bicom sprach brillant; er legte den Fall pro Mauer als Sache der Sicherheit überzeugend dar. Seine rhetorischen Mittel waren meisterlich, als er von den Realitäten der tatsächliche Mauer gegenüber der Fantasiewelt der angeblichen Mauer sprach, die Verkalkung der intellektuellen Mauer begünstigte, die die Wirklichkeit der Notwendigkeit der echten Mauer anzuerkennen ablehnte.

Er zitierte berühmt grauenvolle Vorfälle von Bombenanschlägen und Terror.

Er zeigte Grafiken, wie das Terrorlevel sich dramatisch verminderte, nachdem die Mauer stand.

Der führte den misslungenen Bombenanschlag auf einem Bus von letzter Woche an, bei dem Terroristen durch ein Loch in der Mauer bei Bethlehem gekommen waren.

Als er endete, bekam er guten Applaus von der beträchtlichen Gruppe anwesender Israelfreunde.

Jeff Halper, der nächste Redner, öffnete seinen Mund weit und brüllte: Diese Mauer hat NICHTS mit Sicherheit zu tun!

Und ohne, dass er ein einziges Argument angeführt hat, um sein Gebrüll zu belegen oder zu verifizieren, explodierte der Saal in Jubel und Applaus.

Ich sah zwei attraktive junge Frauen hinter mir, deren Gesichter in entzückt strahlendes Lächeln der Erleichterung ausbrachen, wie sie wild applaudierten. Ohne etwas weiteres war alles, in das sie investiert hatten, das in Gefahr panikartiger Beeinträchtigung durch Johnson war, wurde durch diesen einzigen, nicht substantiierten Brüller wiederhergestellt.

… Halper brüllte schlicht empörende Lügen, dass Israel Kinder mit Chemikalien tötet, die ihr Inneres sich auflösen lässt (mal wieder Weißer Phosphor?) und mit Waffen mit rotierenden Blättern, die sie schreddern. Alles zu ungezügeltem Jubel.

Die israelische Linke und der Mythos des „palästinensischen“ Susiya

7. Dezember 2013 um 15:15 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Die israelische Linke schließt sich der PA bei der Propagierung des Mythos einer Jahrzehnte alten palästinensischen Stadt an, sagen jüdische Aktivisten

Maayana Miskin, IsraelNationalNews.com, 1. Dezember 2013

Eine juristische Schlacht um einen historischen Ort in den Hebron-Hügeln geht weiter; dabei schließen sich linksextreme israelische Gruppen der palästinensischen Autonomiebehörde an Israel der „Zwangsvertreibung“ arabischer Dorfbewohner in Susiya zu beschuldigen. Sie haben außerdem die Unterstützung mehrerer internationaler linker Gruppen und Medienorgane gewonnen.

Das Problem: Das „palästinensische Dorf“, das Israel angeblich vertrieb, hat es nie gegeben.

Tzviki Bar-Hai, Leiter des Har Hevron-Regionalrats, erklärte das Thema in einem Interview mit Arutz Sheva. Bar-Hai hat die Entwicklung der archäologischen Stätte in Susiya – das Heimat für die Überbleibsel eines alten jüdischen Dorfes ist – vom ersten Tag an erlebt. Das „palästinensische Susiya“ existierte nicht nur im 19. Jahrhundert nicht, wie es die linksextreme Gruppe B’Tselem behauptet, sondern es existierte nicht einmal in den 1980-er Jahren, berichtete er.

„Ich war 1976 dort und abgesehen von der Synagoge, die dort 1969 gebaut wurde, gab es dort kein lebendes Wesen“, erinnert er sich. „Wir waren in der Lage die archäologischen Grabungen 1983 wieder aufzunehmen, und auch dann gab es dort keine Palästinenser.“ 1986 begannen arabische Bauern die Gegen aufzusuchen, sagte er; doch sie kamen nur zu bestimmten Zeiten im Jahr und blieben nie länger als ein oder zwei Nächte.

Diejenigen, die heute behaupten Einwohner von Susiya zu sein, kommen in Wahrheit aus der nahe gelegenen arabische Stadt Yatta, sagte er. „In den vergangenen Jahren versuchten ein paar wenige arabische Familien aus Yatta sich nahe dem antiken Susiya niederzulassen und argumentieren, das sie aus dem Dorf Susiya vertrieben wurden – das es nie gab. Sie sind alle aus Yatta. Sie werden von linken Aktivisten unterstützt, die an Wochenenden kommen um dabei zu helfen das Narrativ der Vertreibung zu schaffen“, fuhr er fort.

Es gibt moderne arabische Städte in der Gegend, die auf antiken jüdischen Städten gebaut wurden, vermerkt er. Ein Beispiel ist Samoa, das auf den Ruinen des antiken Eschtamoa gebaut wurde. „Aber hier in Susiya gab es sowohl in der Antike als auch in modernen Zeiten nicht einen einzigen Palästinenser. Die Behauptungen des Gegenteils sind schlicht gelogen“, schloss er.

Bar-Hai gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der oberste Gerichtshof die Ausweisung derer entscheiden wird, die auf der historischen Stätte hocken.

Bar-Hais Bericht wird durch Aussagen anderer Aktivisten unterstützt, die festhalten, dass Luftbilder von Susiya zeigen, dass das Land früher unbesiedelt war.

In der Region Hebron lebende Israelis haben linke Besucher Susiyas beschuldigt bewusst die jüdische Siedlung in der Gegend zu sabotieren.

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