Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.10.2014)

19. Oktober 2014 um 21:23 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 19.10.2014:

Aktuelle Verleumdungen durch die PA-Medien:
– Israel vergiftet palästinensische Wasserbrunnen
– Juden benutzen das Blut palästinensischer Kinder zum Backen von Matzen
– „Die Protokolle der Weisen von Zion“ sind ein authentisches Buch.

Und warum sollte man das bezweifeln? Die Hamas gibt an, dass sie schon wieder kräftig dabei ist ihre Tunnel nach Israel zu buddeln.

Montag, 20.10.2014:

Die PA lehrt ihre Kinder und Jugend via Fernsehen: Haifa, Jaffa, Akko. Das ist unser besetztes Land, das Land von 1948, das Israel 1948 besetzte… So Allah will werden es eines Tages zu uns zurückkehren und nicht unter Herrschaft der Besatzung sein.

Hamas prahlt weiter, dass sie schon dabei ist ihre Tunnel wieder zu bauen. Die Welt ignoriert es…

Heckmeck:
– Ein offizieller Hamas-Vertreter in Ägypten sagt, dass die indirekten Gespräche mit Israel in einer Woche beginnen werden.

Dienstag, 21.10.2014:

Friedenspartner Jordanien: König Abdallah erklärte „zionistische Extremisten“ auf eine Stufe mit dem „Islamischen Staat“. Denn: „Alle fünf Minuten wollen die Israelis unsere Kinder in Gaza und Jerusalem töten.“ Daneben fordert er Israel dringend auf, dass vorgeschlagene Gesetz nicht zu erlassen, das Juden das Beten auf dem Tempelberg erlauben würde.

Mahmud Abbas verschärfte die Gesetze gegen den Verkauf von Land an Juden.

Wegen der „stillen Intifada“ wird die Polizei in Jerusalem eine Sondereinheit zur Bekämpfung der Gewalt aufstellen.

Mittwoch, 22.10.2014:

Saeb Erekat drohte schon wieder, die PA würde die Sicherheitskooperation mit Israel einstellen.

Vor etwa zwei Monaten verübte ein Araber einen tödlichen Anschlag mit einem Bagger auf Israelis aus. Er fuhr absichtlich einen Bus um und versuchte weiteren Schaden anzurichten. Ein Polizist in Zivil und außer Dienst erschoss ihn, als er ihn anders nicht stoppen konnte. Die Familie des Terroristen hat jetzt Klage eingereicht; sie behauptet, der Anschlag sei ein Unfall gewesen und verlangt NIS2,5 Millionen Entschädigung.

Die Charakterschweine von der Hamas begrüßen den Tod des jüdischen Babys nach dem Anschlag des terroristischen Autofahrers auf Fußgänger. Das sei nur „die natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung und des Einmarsches der Juden in unser Land“.

Donnerstag, 23.10.2014:

Der Terrorist, der gestern das Baby totfuhr, machte in den sozialen Medien aus seinem Judenhass keinen Hehl; ebenso wenig aus seiner Lust Terror zu verüben.

Ein führender Mitarbeiter von Mahmud Abbas pries den Mord an dem Baby gestern und lobte den Mörder als Helden. Die Hamas findet den Mord sowieso völlig in Ordnung – eine „natürliche Reaktion auf Israels Politik“.
WAFA (die offizielle „Nachrichten“-Agentur der PA) gab übrigens an, dass der Terroranschlag ein Unfall gewesen sei – während ein Unfall in der „Westbank“, bei dem ein arabisches Mädchen zu Tode kam, ein gezielter Mord gewesen sein soll.

Es gibt ein Überwachungsvideo vom Mordanschlag an der Straßenbahn-Haltestelle. Ein weiteres Video gibt es von der Kreuzung; es zeigt, wie der Terrorist mit seinem Auto auf den Haltestellen-Bahnsteig „einbiegt“.

Die PA will auf jeden Fall und unter allen Umständen ihre Pläne bei der UNO vorantreiben, egal, wie viel Druck die USA machen.

Wegen der angespannten Sicherheitslage ist der Zugang zum Tempelberg morgen für muslimische Männer auf 40 Jahre aufwärts beschränkt.

Freitag, 24.10.2014:

Hanin Zoabi hat es wohl endgültig übertrieben. Die Königin der boshaften Hetze gegen Israel wollen 85% der Israelis nicht mehr im Land sehen. In der Knesset wird von der Partei Yisrael Beteynu ein Gesetzesentwurf vorbereitet, mit dem Zoabi die israelische Staatsbürgerschaft entzogen werden soll.

Zum sechsten Mal in jüngster Zeit hat die Hamas eine Rakete getestet und sie dazu ins Mittelmeer geschossen.

Abbas hat ein Problem

19. Oktober 2014 um 14:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: ,

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Abbas-Problem

Der wahre palästinensische Traum

17. Oktober 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | 3 Kommentare
Schlagwörter: , , , , ,

Dr. Einat Wilf, Israel HaYom, 1. Oktober 2014

Die Schlacht der Reden zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und PA-Präsident Mahmud Abbas vor der UNO war ein Zeichen, dass die Schlacht um internationale Anerkennung der Legitimität der zionistischen Idee weiter geht. Der heftige Kampf, die öffentliche Meinung gegen Israel und den Zionismus zu wenden, ist nicht neu, aber in den letzten Jahren – nachdem Gewalt fehlgeschlagen ist – hat die palästinensische Anti-Israel-Aktivität auf ihn konzentriert.

Nur zu viele Menschen weltweit glauben irrtümlicherweise, dass dies ein Krieg der Worte, Bilder und Symbolik sei, weniger eine Bedrohung als der mit Raketen, Tunneln und Terrorismus geführte. Doch obwohl die Methode nicht gewalttätig ist, bleibt der Zweck des Kampfs der gleiche: Er wird geführt, um den Staat Israel und die zionistische Idee im Weltbewusstsein als das totale Böse zu fixieren, ohne die die Welt besser dran wäre. Die gewaltfreie Aktivität Israel zu Satan zu machen legt die Grundlagen für die tatsächliche Gewalt, die folgen wird.

Das war das, was die Rede des PA-Präsidenten erreichen sollte. Zu sagen, Abbas Rede sei voller Lügen gewesen, mildert eigentlich das, was er erreichen wollte. Nachdem Ideen wie „Zionismus ist Rassismus“ und „Zionismus ist Apartheit“ Fuß fassten, haben wir jetzt „Zionismus ist Völkermord“. Die praktische Bedeutung ist, dass wir nicht nur Aufrufe zu Boykotten und zum Sturz des „zionistischen Regimes“ nach dem Beispiel Südafrikas haben werden, sondern nach einem totalen Krieg, um den Israel zu besiegen, denn das ist die einzige Möglichkeit gegen Länder vorzugehen, die Völkermord begehen.

Israel zu beschuldigen Völkermord zu begehen erreicht ein weiteres Ziel, dadurch, dass es ein besonders schändliches Leugnen des Holocaust ist. Wenn Juden Völkermord begehen, dann ist der gegen sie verübte Völkermord entweder gerechtfertigt oder nicht so schlimm. Darüber hinaus teilen Palästinenser die weit verbreitete Ansicht, dass Israel wegen des Holocaust besteht und daher glauben, wenn dieser geleugnet wird oder sich herausstellt, dass Juden selbst Völkermord begehen, sie Israel die Rechtfertigung seines Bestehens verliert.

Es scheint so, als müsste jemand den Palästinensern erklären, dass Israel durch den Wunsch und die Arbeit seiner Gründer und Bauarbeiter gegründet wurde und nicht, weil eine schuldbewusste Welt es ihnen als eine Art Entschädigung gab.

Abbas‘ Rede beinhaltete die Strategie den wahren palästinensischen Traum hinter der Maske zu verstecken, er wolle Frieden. Der Traum eines Großpalästina und den Zionismus in Form der Forderung eines palästinensischen Rückkehrrechts auszudrücken ist der heiligste Teil der palästinensischen Identität, doch die meisten Führer der Welt nehmen ihn nicht ernst und glauben, dass die Palästinenser die Idee eines Großpalästina zugunsten einer Teilung des Landes in einen arabischen und einen jüdischen Staat aufgegeben haben. Bisher gibt es in den Worten und Taten der Palästinenserführer nichts, was das unterstützt und der Welt ist die Mütze über die Augen gezogen worden.

Netanyahus Rede macht klar, dass er das Ausmaß und die Ziele des gegen Israel geführten Kriegs um die öffentliche Meinung voll begreift. Diese Rede war ein entschiedener Schritt im fortgesetzten Kampf um die Legitimität des Zionismus und zeigt ein ernüchterndes Bild der Realität, während sie Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt, di ein tiefgehenden regionalen Veränderungen verwurzelt ist.

In seiner Rede ging Netanyahu zum Basiswissen zurück: Er sagte, dass Israel ein freies Land ist, das an der Seite des Rests der Welt für Freiheit und gegen den militanten Islam kämpft; er erinnerte die Welt daran, dass, auch wenn es einen Konflikt gibt, die Menschen Israels keine Fremden im eigenen Land sind; und er gab einer Bereitschaft Ausdruck ein Arrangement auf Grundlage wahrer gegenseitiger Anerkennung zu erreichen, einschließlich des Rechts – nicht der Macht – des jüdischen Volkes auf einen Staat in seiner Heimat. Selbst wenn uns diese Dinge klar sind, müssen wir sie ständig wiederholen. Was uns offensichtlich erscheint, ist es für den Rest der Welt nicht und muss so immer wieder wiederholt werden.

Der Premierminister stieg in den Ring, um den Staat Israel und das jüdische Volk und unsere fundamentalen Rechte zu vertreten. Die PA-Präsident stieg in den Ring, um diese Rechte zu untergraben. Es handelt sich um eine Schlacht um unser Existenzrecht; selbst wenn sie sich also hinzieht, haben wir also keine Wahl: Wir müssen sie gewinnen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.10.2014)

12. Oktober 2014 um 21:50 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 12.10.2014:

Weil Tausende Juden anlässlich des Laubhüttenfestes zu Gebeten zur Westmauer strömen, schloss die Polizei den Tempelberg für (alle) Besucher und sperrte Straßen um die Altstadt von Jerusalem für Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind die verstärkt von den Arabern betriebenen gewalttätigen Zusammenstöße der letzten Tage, die mehr Gewalt befürchten lassen.

Wegen der Terror-Steinwürfe auf die Straßenbahn von Jerusalem können derzeit nur 14 der 23 Züge eingesetzt werden. Der Rest ist beschädigt.

Fatah-Führer versicherten ihrem Volk, dass der Krieg gegen Israel nicht zu Ende ist. Die Teilnahme am „Friedensprozess“ bedeutet nur, dass die Gewalt vorläufig eingestellt wurde.

Der russische stellvertretende Außenminister versprach den PA-Granden ihren Resolutionsentwurf für einen Zeitplan des israelischen Abzugs aus Judäa und Samaria im UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Geber-Konferenz in Kairo:
Mahmud Abbas sprach am Beginn der Geberkonferenz in Kairo und forderte die Staatengemeinschaft auf $4 Milliarden für den Gazastreifen zu spenden. In den letzten drei Operationen Israels gegen den Gazastreifen seien 80.000 Gebäude zerstört worden; die Aggression gegen den Strip sei nicht zu tolerieren. John Kerry hat schonmal $212 Millionen zugesagt. Bedingungslos, während Ägypten den Wiederaufbau von „dauerhafter Ruhe“ abhängig machen will.
– Abbas konnte natürlich nicht anders: Diese Konferenz sei wegen der gescheiterten Gespräche nötig geworden und diese seien an Israels Sturheit und fortgesetzten Besetzung palästinensicher Gebiete einschließlich Jerusalems gescheitert… blablabla.
– Vor Beginn der Kairo-Konferenz gab die Hamas nochmal die Marschrichtung für die Zukunft bekannt: „Wir werden euch nicht im Land lassen“, hieß es in Richtung der Juden. Auch werden sie ihre Waffen nicht aufgeben, schließlich seien sie näher daran die Israelis und ihre Führer zu besiegen als jemals zuvor.
Qatar will 1 Milliarde Dollar geben. Ban Ki-moon will Dienstag in den Gazastreifen reisen, um „von der Bevölkerung selbst direkt“ zu erfahren, was gebraucht wird (als wenn er da von der Hamas nicht nur Hamasniks bzw. Leute vorgesetzt bekäme, die nicht offen zu reden wagen…)
– Nach Angaben des norwegischen Außenministers wurden von internationalen Geberstaaten $5,4 Milliarden für den Gazastreifen zugesagt, von denen die Hälfte in den Wiederaufbau gehen sollen, die andere Hälfte in nicht weiter benannte Hilfen für Palästinenser. Der Minister verlas eine Abschlusserklärung der Konferenz. Die VAE und Kuwait wollen je $200 Millionen geben.
– Die Hamas jubelt: Sie hat einen (PR-) Sieg im Krieg gegen Israel errungen.

Montag, 13.10.2014:

Ban Ki-moon kritisierte „Provokationen“ auf dem Tempelberg – aber nicht die der Araber, sondern er drosch auf die israelische Polizei ein! Er „beklagte“ (beschimpfte Israel) auch den Siedlungsbau – einen Tag, nachdem der israelische Minister für Wohnungsbau zugegeben hatte, dass es einen stillschweigenden Baustopp in den „Siedlungen“ gibt.
Daneben warf er Netanyahu vor, der Status quo könne nicht beibehalten werden. Der Premier müsse Führung zeigen und harte Entscheidungen treffen – nämlich die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wieder aufnehmen und einen „Palästinenserstaat gründen, einschließlich des vollständigen Abzugs aus den besetzten Gebieten“. (Harter Entscheidungen verlangte er von Abbas aber z.B. nicht!)

Netanyahu musste Ban grundlegende Logik beibringen: Israel hat jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens verlassen, also kann die Besatzung nicht der Grund für den Krieg im Juli/August gewesen sein.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar hatte die Stirn zu behaupten, der Tempelberg sei für Juden nicht heilig. Deshalb sollte ihnen das Betreten des Bergs verboten werden. Sie hätten dort nichts zu suchen.

Dienstag, 14.10.2014:

Mahmud Abbas droht wieder, die Kontakte zu Israel zu kappen, sollte sein jüngster einseitiger Schritt bei der UNO keine Folgen nach seinem Geschmack haben. Dann würde er Netanyahu sagen, er solle in der „Westbank“ übernehmen, die PA aber nicht auflösen und alles einseitigen Schritte bei der UNO vorantreiben, bei dem vor allem der Sicherheitsrat eine Deadline für den israelischen Abzug setzen soll.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wurden einem Einwohner von Itamar von arabischen Dieben Ziegen aus seiner Herde gestohlen. Obwohl die Diebe von Überwachungskameras beobachtet wurden, unternahm die Polizei nach Angaben des Bestohlenen wieder nichts.

Ban Ki-moon findet die Zerstörung im Gazastreifen „unbeschreiblich“. Weit schlimmer als das, was er 2009 sah. Fragt sich nur, ob er nicht mal in Syrien oder anderen Gebieten Vergleichsbesuche machen sollte, um zu sehen, was Assad oder ISIS so machen. Oder die Russen in Tschetschenien gemacht haben. Oder Boko Haram in Nigeria. Oder…
Dem UNO-Generalsekretär wurde eine Tour in einem Terrortunnel gegeben. Er war „geschockt“ – und forderte umgehend „Friedensgespräche“, damit man in Harmonie miteinander leben könne – während die Hamas den Tunnelbau schon wieder gestartet hat.

Ein Hamas-Grande erwartet den baldigen Austausch von Terroristen gegen die Leichen zweier israelischer Soldaten. Es gebe „gute Omen, dass die Besatzung nachgibt, ob sie das nun mögen oder nicht, wie sie es früher auch gemacht haben“.

Mittwoch, 15.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Donnerstag, 16.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Die PA lässt wissen, dass sie „bis Ende des Monats“ dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zur Forderung des Abzugs Israels aus Judäa und Samaria vorlegen wird.

Der Chef der Arabischen Liga will noch diesen Monat eine „Solidaritätsmission“ in den Gazastreifen führen.

Freitag, 17.10.2014:

John Kerry: Es ist unbedingt erforderlich, dass die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden. Schließlich ist kein Frieden eine „Erniedrigung“ und treibt die Rekrutierung für den Islamischen Staat an. Gibt ja auch sonst keine Gründe!

Khaled Meschaal: Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu übernehmen und die Araber dürfen das nicht zulassen.

Nach Meinung von Mahmud Abbas sollte Juden der Zugang zum Tempelberg verboten werden. Ihnen sollte „mit allen Mitteln“ der Zugang verwehrt werden, sie hätten kein Recht ihn zu betreten und zu schänden. (Merke: schon die Anwesenheit eines Juden „schändet“ den angeblich Muslimen heiligen Ort.)

Heckmeck:
Abbas verspricht: Der Waffenstillstand bleibt dieses und nächstes Jahr. Na, wenn’s nicht länger sein soll…

Samstag, 18.10.2014:

Die PA verhaftete 2 (arabische) Journalisten, die eine antiisraelische Demonstration in Nablus beobachteten.

Der mit der Verteidigung der maritimen Grenzen beauftragte Offizier warnt, dass die Ausdehnung der Fischereizone vor dem Gazastreifen für Israel gefährlich ist. Sie stellt eine Gefahr für Israels Gasförderung dar, für Schiffe, die in Aschdod anlegen (wollen). Er nannte den Strand des Gazastreifens „einen einzigen großen Tunnel“.

Die PA drängt beim UNO-Sicherheitsrat darauf, den November 2016 als Termin festzulegen, bis zu dem Israel aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Mahmud Abbas geifert weiter: Die PalAraber sollten den Tempelberg Jerusalems gegen besuchende Juden bewachen; diese Besucher bezeichnete er als „Viehherde“.

Memo für die Schweden

8. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa+Nahost, Friedensinitiativen, Geschichte, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , ,

Dr. Reuven Berko, Israel HaYom, 6. Oktober 2014

Es gibt Leute, die argumentieren, PA-Präsident Mahmud Abbas stelle eine „unersetzliche, einmalige Gelegenheit“ dar. Sie behaupten, wenn Israel ein Friedensabkommen mit dem „rais“ (Präsidenten) unterzeichne, würde das die Palästinenser für alle Zeiten verpflichten. Aber jeder, der die Situation in Judäa und Samaria beobachtet, kann sehen, dass die Unterstützung für die Hamas, Abbas‘ Rivalen, in die Höhe schnellt und das die vorherrschenden Gefühle die Vernichtung Israels befürworten.

Damit Frieden geschlossen werden kann, müssen beide Seiten nach ihm verlangen. Würde ein Friedensabkommen mit Abbas unterzeichnet, würden nicht einmal seine Söhne es einhalten. Sie sagen, dass die Forderung des Rückkehrrechts für palästinensische Flüchtlinge nach UNO-Resolution 194 immer noch gültig ist.

Abbas erklärte, Safed aufzugeben (wo er geboren wurde) sei ein persönliches Opfer. Nach ihm war das die individuelle Entscheidung eines einzelnen Palästinensers und kein Präsident hat die Befugnis in dieser Sache eine Entscheidung zu treffen. Wenn der Rais in Sachen „Rückkehr“ keine Entscheidung im Namen seines Volkes treffen kann, welchen Wert hat dann die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit ihm, während der Kern der Palästinenserfrage ungelöst bleibt?

Abbas‘ wahre Haltung zur Frage der „Rückkehr“ wurde in seiner jüngsten Rede vor der UNO deutlich, in der er das „Rückkehrrecht“ forderte, wie er Resolution 194 interpretiert – in ein Land, das er einen „Apartheidstaat“ nannte. Wenn es in der Tat „Apartheid“ ist, warum mehr Palästinenser in den Kreis des von Israel zugefügten „furchtbaren Leidens“ bringen?

Der Rais lehnt die Anerkennung Israels als jüdischer Staat wegen seiner Verpflichtung gegenüber den „vernachlässigten“ israelische Araber und seines Plans, den „Apartheidstaat“ zu vernichten und mit Palästinensern gemäß der UNO-Resolution 194 zu fluten, ab. Halten Sie im Hinterkopf, dass das Wort „Apartheid“ schon früher benutzt wurde, als Israel seinen Sicherheitszaun baute, um palästinensische Terroristen von jüdischen Opfern zu trennen. Jemand steckte einen Stock ins Rad.

In seiner Rede betonte Abbas, dass die Palästinenser – die es ablehnen sich entsprechend der Sicherheitsinteressen Israels zu verhalten, auf „Widerstand“ (d.h. Terrorismus) als dem „Erbe der Fedayin“ (die PLO-Terroristen, die nach Oslo halbwegs gezähmt waren) und entsprechend dem internationalen Recht bestehen. Nach ihrer Sicht erlaubt das Recht „Widerstand gegen Besatzung“ mit allen Mitteln. Wenn aber die „Besatzung“ es wagt „dem Widerstand Widerstand zuleisten“, dann ist das nach Maßgabe des Rais Völkermord.

Abbas fordert jetzt, dass den Palästinensern die Kontrolle über Grenzübergänge gegeben wird, sowohl an Land als auch auf See. Da Schweden den palästinensischen Opportunismus unterstützt, wird es schwedischen UNO-Beobachtern erlaubt werden über den Flughaften Ben Gurion zu fliehen, bevor der in die Luft gejagt wird.

In seiner Rede vor der UNO beschuldigte Abbas Israel dem Konflikt eine religiöse Dimension zu geben. Wirklich? Hamas, sein Regierungspartner, ist der einzige, der mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt als eine Frage der Religion umgeht, indem er palästinensisches Land als „Waqf-Land“ definiert, der in muslimische Hände zurückgegeben werden muss, während Juden getötet und ihr Staat aufgelöst wird.

Abbas ist Partner in einer Regierung, die Völkermord an Juden plant und ihn versucht auszuführen. Er ist derzeit Teil einer Einheitsregierung mit der Hamas, die sich der Tötung jedes einzelnen Juden gemäß Kapitel 7 ihrer Charta verpflichtet ist und seit Jahren daran gearbeitet hat dieser Verpflichtung auf mörderische Weise nachzukommen. Selbst heute, nachdem die Hamas besiegt wurde, lehnt es Abbas ab Hand an die Entmilitarisierung des Gazastreifens zu legen, trotz der Verpflichtung in den Oslo-Vereinbarungen.

Als Abbas den Westen aufforderte ihm zu helfen Israel zu boykottiere und die Chance zu nutzen einen Palästinenserstaat ohne Friedensverhandlungen zu ergreifen, zitierte er den palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch: „Wir Palästinenser leiden unter einer unheilbaren Krankheit namens ‚Hoffnung‘.“

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass diese „Hoffnung“ eine Hoffnung auf Völkermord an Juden und die Auslöschung Israels ist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.10.2014)

5. Oktober 2014 um 21:17 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 05.10.2014:

„Prima“ Aussichten: Die Hamas würde Wahlen in den Palästinensergebieten gewinnen, Haniyeh Abbas (mir 55% – 38%) schlagen. Und sie prahlt: Wenn sie nur einen kleinen Teil dessen, was sie im Gazastreifen haben, in die Westbank schaffen könnten, würden sie Israel mit einer Geschwindigkeit vernichten, die sich niemand vorstellen kann.

Seit dem Ende des letzten Gazakriegs hat die israelische Marine mehrere Versuche verhindert Waffen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Montag, 06.10.2014:

Es ist Oktober und die Olivenernte hat begonnen. Für Israelis in Judäa und Samaria bedeutet das, dass die Araber auch die Verleumdungskampagne wieder aufnehmen, Juden würden arabische Olivenbäume fällen. Sonntagabend ging es los.

Die Mutter eines der drei Entführer und Mörder der israelischen Jugendlichen im Juli pries ihren Sohn im PA-Fernsehen als Helden. Der Interviewer des offiziellen PA-Senders tat sein Übriges, um die feigen Mörder als Helden zu feiern.

UNIFIL reagiert auf das kurze Feuergefecht von gestern an der libanesischen Grenze (libanesische Soldaten versuchten einen Terroranschlag auf IDF-Soldaten in Israel). Der Vorfall wurde verurteilt und es soll eine Untersuchung geben. Beide Seiten werden aufgerufen sich zurückzuhalten. Hisbollahs Lügensender Al-Manar behauptet natürlich, die Israelis seien in den Libanon eingedrungen – was dazu führt, dass UNIFIL nicht die Aggressoren verurteilt, sondern „den Vorfall“.

Dienstag, 07.10.2014:

Hanan Aschrawi: Juden den Tempelberg besuchen zu lassen ist „eine Kriegserklärung gegen den Islam“. Behauptet eine „christliche“ Araberin.

Mittwoch, 08.10.2014:

Mit einem Tag Verspätung hat UNIFIL reagiert und den Sprengstoffanschlag auf israelische Soldaten auf israelischem Staatsgebiet durch die Hisbollah gestern verurteilt. Sogar Ban Ki-moon raffte sich zu einer Verurteilung auf. Der Vorfall soll untersucht werden.

Mahmud Abbas lügt wieder gedruckt: Israels Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee seien der Grund für die Zusammenstöße auf dem Tempelberg, von Israel gewollt herbeigeführt, seien verstärkt und intensiviert worden.

Der jordanische Friedenspartner stellte die terroristischen Aktivitäten der Araber auf dem Tempelberg so dar: „Die Besatzungsstreitkräfte … verhinderten, dass religiöse Offizielle den Bereich betraten und räumten ihn von Muslimen, während sie gleichzeitig ermöglichten, dass jüdische Extremisten ihn stürmen und unter dem Schutz der Sicherheitskräfte beteten.“

Donnerstag, 09.10.2014:

Die Hamas kündigte an, dass unabhängig von den (indirekten) Gesprächen mit Israel in Kairo ein Kanal eröffnet werden soll, um die Freigabe der Leichen zweier israelischer Soldaten aus dem jüngsten Gazakrieg zu verhandeln. Israel soll dafür hunderte Terroristen freilassen.

Die Geste Israels, 500 Gazaner auf den Tempelberg zu lassen, reicht entweder nicht oder wird von den Arabern als Zeichen genommen mehr zu fordern: Hamas drohte mit weiteren Angriffen auf dem Tempelberg. Die Sicherheitskräfte hatten wegen der anhaltenden Gewalt für Freitag den Zugang für Muslime auf Frauen sowie auf Männer über 50 Jahre begrenzt.

Nach dem Anschlag auf Soldaten am Har Dov schoss Israel mit Artillerie in den Libanon. Die Hisbollah und die libanesische Armee behaupten, die IDF habe 23 Streubomben geschossen; ein libanesisches Medienorgan schrieb, das sei auch von UNIFIL bestätigt worden. UNIFIL hat keinerlei Anzeichen dafür gefunden und weiß nichts von einer solchen Bestätigung.

Freitag, 10.10.2014:

Weil eine weitere Steigerung der Gewalt auf dem Tempelberg befürchtet werden musste, beschränkten die Sicherheitskräfte den Zugang zum Tempelberg auf Männer ab einem Alter von 50 Jahren aufwärts.

Ab Sonntag übernimmt die PA die Aufsicht über das in den Gazastreifen gelieferte Material. Sie soll sicherstellen, dass nichts für Terrorzwecke abgezweigt wird. (Wer’s glaubt… Die Hamas baut schon wieder Tunnel mit internationalen Hilfsgeldern.)

Ein hochrangiger PA-Vertreter sagte, ab Sonntag würden Baumaterialien in den Gazastreifen geliefert werden, die für den Wiederaufbau genutzt werden sollen.

Samstag, 11.10.2014:

Der stellvertretende Außenminister des Iran drohte, wenn die USA oder deren Verbündete versuchen würden Assad zu stürzen, dann wird Israel angegriffen.

Heckmeck:
– Unbeeindruckt vom Scheitern der letzten Gesprächsrunden und dem Hamas-Gazakrieg will John Kerry in Kairo versuchen den „Friedensprozess“ wieder zu starten, wenn sich die Geber zu ihrer Konferenz für den Gazastreifen treffen.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | The Pool Theme.
Entries und Kommentare feeds.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 518 Followern an

%d Bloggern gefällt das: