Kerry im Wunderland

20. Mai 2013 um 12:36 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 1 Kommentar
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Sid Demling, Guerilla Israel, 18. Mai 2013

Man muss sich fragen ob John Kerry über irgendeinen Helfer verfügt, der Arabisch in Englisch übersetzt. Nur einen; das würde schon reichen. Wäre das der Fall, dann sollte man denken, dass eine Übersetzung der Nachrichten des Tages aus dem Arabischen ins Englische Amerikas Außenminister davon überzeugen könnte seinen wahnhaften Versuch die Friedensgespräche zwischen den Israelis und den Palästinensern wieder in Gang zu bekommen abzuwracken.

Doch weil er offenbar lange Flüge genießt, wird Kerry nächste Woche wieder nach Jerusalem jetten, für weitere Plaudereien zur „Förderung“ des – man muss diesen viel missbrauchten Ausdruck lieben – Friedens-Prozesses.

Wann immer zwei Worte auffällig fehl am Platz waren wie ein Piano im Mittelmeer, dann sind es diese beiden Worte Friedens-Prozess. Ein kurzer Blick auf Ereignisse, die diese Woche bereits stattgefunden haben, werden meinen Punkt unterstreichen

Frieden

Welcher Frieden? Araber bekämpfen Araber. Araber töten Araber. Syrien kann nicht mehr gerettet werden. Die Hisbollah versucht verzweifelt sich für einen weiteren Angriff auf Israel wiederzubewaffnen und Mahmud Abbas lässt Kerry weiterhin wie einen Vollidioten aussehen, wann immer der Araber den Mund aufmacht.

Seine Feindseligkeit gegen Israel hat der Palästinenserpräsident weiter verschärft, als er neulich eine Rede hielt, in der er behauptete, die Palästinenser würden keinen Friedensvorschlag akzeptieren als den, der auf der UNO-Resolution 194 gründet. Würde ein solcher Vorschlag akzeptiert, würde er Israel automatisch dem Untergang weihen.

Die Tirade des Arabers kommt direkt nachdem Kerry Tzipi Livni ausdrücklich sagte, dass es nicht nur direkte arabisch-israelische Verhandlungen geben muss, sondern es auch keine Vorbedingungen für diese Gespräche geben darf. Kaum waren die Worte keine Vorbedingungen ausgesprochen, da begann Abbas seine Vorbindungen aufzulisten, zu denen das fiktive „Rückkehrrecht“ gehört, das vor langem schon von Israel kurzerhand abgelehnt wurde. „Die Araber haben ihre Vorbedingungen nicht nur nicht zurückgenommen“, schreibt Zalman Shoval in Israel Hayom, „sie haben sie ausdrücklich wiederholt.“

Ist Kerry – oder vielleicht jemand in seinem Ministerium, der Arabisch lesen kann – nicht informiert worden, dass Abbas Inc. diese Vorbedingungen aufgelistet hat? Glaubt irgendein logisch Denkender, dass Israel dem Folgenden zustimmen würde?

* ANERKENNUNG DER GRENZEN VON 1967: Das zu akzeptieren würde Israels Fähigkeit einen massiven arabischen Angriff zu kontern auf das Negative der Wurzel aus 50 reduzieren.

* ALLE BAUTÄTIGKEIT EINSTELLEN: Das setzt voraus, dass das bizarre Argument, Wohnungen zu finden, in denen Juden friedlich leben können, ein Hindernis für den Frieden ist.

* ALLE PALÄSTINENSISCHEN HÄFTLINGE FREILASSEN: Es gibt einen Grund dafür, dass die inhaftierten Araber im Gefängnis sind; entweder haben sie israelische Juden getötet oder wollten das tun. Welcher Idiot würde solchen potenziellen Mörder erlauben frei herumzulaufen?

Shoval: „Die Palästinenser haben im Vorhinein sichergestellt, dass Verhandlungen auf Basis der israelischen und US-Position, es könne keine Vorbedingungen geben, nicht möglich sein werden.“

Darüber hinaus zieht Abbas weiter in Richtung Krieg. Einmal mehr versuchte er die Aussöhnung mit den terroristischen Hamas-Führern. Und er hat die Angriffe auf IDF-Kräfte während des Nakba-Tages unterstützt.

Außerdem waren diese feindlichen Demonstrationen weder in ihrer Art, noch in ihrer Ausprägung oder Form isolierte Vorfälle. Sie fanden in Jerusalem statt, nahe Hebron und – einmal mehr – schossen palästinensische Militante Raketen auf das südliche Israel. Dazu wird tagtäglich in jeder möglichen Weise Judenhass in jeder Stufe in jeder arabischen Schule gelehrt, ob nun in der Westbank oder dem Gazastreifen. Und diese militanten Islamleute wagen es von Frieden zu reden!

Jammerschade, dass Kerry nicht etwas von der arabischen Hass-Literatur in die Finger bekommen kann. Übersetzungen, die etwa eine Stunde zu lesen wären, würden ihn sicher überzeugen seinen Trip nach Israel nächste Woche zu streichen. Das heißt, außer er kommt den langen Weg von Washington, weil er Jets genießt.

Sollte das nicht der Grund sein, dann verschwendet der unverbesserlich optimistische Außenminister seine Zeit – und auch die von Benjamin Netanyahu!

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.05.2013)

18. Mai 2013 um 21:23 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.05.2013:

Umfrage von Pew: 61% der PalAraber sind der Meinung, dass eine friedliche Koexistenz mit Israel nicht möglich ist; 14% glauben das Gegenteil.

Montag, 13.05.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh haben „Wanted“-Bilder erstellt; diese zeigen Araber aus der Umgebung, von denen sie in den letzten zwei Wochen angegriffen wurden (hauptsächlich Steinwürfe) und die sie dabei auf Video aufgenommen haben. Sie werfen der Polizei bzw. IDF vor, trotz dieser an sie weitergegebenen Kenntnisse nichts gegen die Angreifer zu unternehmen.

Der innenpolitische Ausschuss der Knesset berät darüber Juden das Gebet auf dem Tempelberg zu gestatten. Die Araber wüten wegen „Judaisierung Jerusalems“. Die Juden wollten die Al-Aqsa-Moschee teilen wie die Patriarchenhöhle in Hebron (die zugunsten der Muslime geteilt wurde!). Die Terroristen drehen also die Realität auf den Kopf.
Mahmud Abbas verkündete übrigens höchstpersönlich: Juden, die den Tempelberg besuchen, sind „Angriffe gegen die Al-Aqsa“.

Offizielle UNRWA-Vertreter (Westler) posierten mit einer großen Landkarte des „arabischen Palästina“ – auf der es kein Israel gibt. Geschehen bei der Vorstellung eines UNRWA-Projektes im Libanon, das von Deutschland finanziert wird.

Heckmeck:
- Die Fatah sagt, sie sei nicht gegen den Landtausch-Deal aus dem arabischen „Friedens“-Vorschlag. Im Übrigen machen sie jetzt Kerry und die Israelis dafür verantwortlich, wenn es keine neuen Verhandlungen geht. Von ihren Forderungen – Israel muss die Ergebnisse vorab anerkennen, die die Araber diktieren – rücken sie allerdings nicht ab.

Dienstag, 14.05.2013:

Beim Friedensvertragspartner: Ein ägyptischer Prediger fordert Allah auf die Juden auszulöschen. (HRW, Amnesty schweigen.)

Mittwoch, 15.05.2013:

Putin: He Israel, ihr müsst dafür sorgen, dass es keine Eskalation in Syrien gibt. (Auch wenn das heißt, dass die Hisbollah und andere Terroristen Waffen zur Vernichtung Israels in die Finger bekommen – also wie üblich: Hey, ihr Juden, ihr müsst schon zulassen, dass die Antisemiten und Judenmörder die Mittel bekommen, euch zu vernichten!)

Es sieht so aus, als habe der Iran Syriens Assad überzeugt, die Hisbollah von syrischem Territorium aus Israel angreifen zu lassen.

Oh-oh: Ungenannte israelische Offizielle haben der Presse eine nie da gewesene Nachricht an Syrien vermittelt: Gegen Waffenlieferungen an Terroristen wird Israel weiter vorgehen. Und das Regime Assad wird gestürzt, wenn es wegen solcher Angriffe gegen Israel zurückschlägt. Diese Botschaft sei an Damaskus geleitet worden, kurz nachdem auf dem Hermon syrische Granaten einschlugen.

Eine Stellung der UNIFIL im Libanon wurde überrannt, die „Friedensschützer“ gekidnappt, Munition und Ausrüstung gestohlen. Die UNIFIL-Soldaten wurden später freigelassen.

Eine israelische Organisation will über Fußball für Zusammenleben werben. Einige arabische Jugendliche nahmen dabei an einem Fußballturnier in Holon teil. Diese Jugendlichen werden jetzt von der Fatah bedroht – „Normalisierung“ ist verboten. Die Fatahführung verurteilte die Veranstaltung als „seltsam“ und warf den Teilnehmern vor, sie würden ignorieren, dass Israel das Prinzip der Koexistenz nicht akzeptieren würde. (Wie war das noch: Die lügenden Charakterschweine werfen Israel – wahrheitswidrig – immer gerne vor, was sie selbst praktizieren.)

Heckmeck:
- Der Superpräsi versprach am Montag seine Macht zu nutzen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der PA herbeizuführen. Auf beiden Seiten gäbe es ein starkes Verlangen nach Frieden. Die Chance müsse genutzt werden. (Hm, mit zwei Dritteln der PalAraber als Befürworter von Judenmord ist diese Einschätzung wohl etwas daneben. Und mit der permanenten Hetze in der PA ist das wohl noch stärker so.)

Donnerstag, 16.05.2013:

Eine bisher unbekannte Palästinensergruppe beansprucht die Raketenschüsse auf den Golan für sich (damit sind die Mörsergranaten am Hermon gemeint). Israel vertritt die Meinung, dass die Mörser bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Rebellen geschossen wurden.

Freitag, 17.05.2013:

Das soll wohl so richtig provozieren: Die israelisch-arabische Stadt Sakhnin soll vorhaben zwei Straßen nach zwei mörderischen Erzfeinden Israels zu benennen: Yassir Arafat und Gamal Abdel Nasser.

Die Lügenminister des Äußeren von Ägypten, Libyen und Libanon forderten zusammen mit einer PalAraber-Delegation die UNO auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Siedler würden ständig die heiligen Stätten der Muslime und Christen in Jerusalem angreifen.

Der Kommandeur der Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden wurde vom Obersten Revolutionsführer Ali Khamenei nach Syrien geschickt, um den Kampf gegen Israel über Syrien zu managen. Dazu soll er die Hisbollah- und PalAraber-Kräfte beobachten, die Assad gegenüber loyal sind.

Heckmeck:
- Mit Realismus hat das wohl nichts zu tun: Ban Ki-moon unterstützt die US-„Friedenbemühungen“ und ist voller Hoffnung, dass die derzeitigen Anstrengungen bald zur Formulierung einer echten Friedensinitiative führen.
- Da darf die Westerwave natürlich nicht fehlen und sieht auch „ein Fenster der Gelegenheit“ im Friedensprozess. Wenigstens gesteht er Israel das Recht zu sich zu verteidigen.
- Erdoğan in Washington: Hamas ist für Friedensgespräche unerlässlich. Na, dann mal los. Bring sie hin, ErdoWAHN! (Ach ja: Israel muss auf die Linien von 1967 zurück – gleich!)

Samstag, 18.05.2013:

Ach, es könnte ja alles so schön sein: Netanyahu muss zwischen Frieden und Siedlungen wählen, ließ Mahmud Abbas aus Kairo zum Abschluss seiner Ägyptenreise wissen. Israel könne ja schließlich die Siedlungen ganz einfach verlassen, wie es das im Sinai auch getan habe. Abu Mazen sagt nur eins nicht: Bevor Israel aus dem Sinai abzog hatte es einen Friedensvertrag mit Ägypten – ausgehandelt, nicht von Terroristen diktiert!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)

4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 28.04.2013:

Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.

Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.

Dienstag, 29.04.2013:

Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.

Mittwoch, 30.04.2013:

Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)

Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin  Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!

Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.

Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.

Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:

Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!

Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)

Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.

Freitag, 03.05.2013:

Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.

Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.

Samstag, 04.05.2013:

Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.

Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)

Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)

27. April 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 3 Kommentare
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Sonntag, 21.04.2013:

Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.

Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.

Montag, 22.04.2013:

Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.

Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.

Dienstag, 23.04.2013:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.

Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.

Donnerstag, 25.04.2013:

Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.

Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.

Samstag, 27.04.2013:

Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.

Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.

Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Wessen heilige Stätten werden angegriffen?

10. April 2013 um 14:41 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Leo Rennert, The American Thinker, 1. April 2013

Wenn man Mahmud Abbas zuhört, dann wird die Al-Aqsa-Moschee – die drittheiligste Stätte des Islam – von Israel systematisch angegriffen. Und nicht nur die Al-Aqsa, die auf dem Tempelberg steht, sondern alle christlichen und muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem. So schlug der Palästinenserführer letzte Woche auf dem Gipfel der Arabischen Liga Alarm. Im Gegenzug versprachen die arabischen Führer einen Fonds von $1 Milliarde zum Schutz des „arabischen Ostjerusalem“.

Abbas ließ dem am Sonntag bei einer Fahrt nach Amman weiteres folgen; dort unterschrieben er und König Abdallah eine Vereinbarung zum Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem. Wieder wurde die Al-Aqsa als oberstes Ziel israelischer Angriffe hingestellt. Und als Zugabe erklärten die beiden Führer die Schützer aller muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem zu werden.

Das war nicht nur ein erdichtetes Machwerk, da die Al-Aqsa und alle anderen religiösen Stätten in Jerusalem offen bleiben und unter vollem israelischem Schutz stehen. Auffallend fehlt aber bei all diesen angeblich bedrohten Zielen die jüdischen heiligen Stätten in Israels Hauptstadt, wo Tempelberg und Westmauer die heiligsten Orte des Judentums sind. Irgendwie entging es der Aufmerksamkeit von Abbas und König Abdallah – sollten sie es mit dem Schutz aller heiligen Stäten in Jerusalem ernst meinen – dass die tatsächlich gefährdeten Heiligtümer in Jerusalem und der angrenzenden Westbank die jüdischen sind.

Als wollen sie diese Tatsache unterstreichen, während Abbas und König Abdallah sich in Amman zusammensetzten, um nicht existenten Bedrohungen christlicher und muslimischer Heiligtümer zu begegnen, schleuderten palästinensische Jugendliche Steine auf israelische Besucher auf dem Tempelberg. Das Steine-Trommelfeuer verfehlte sein Ziel, den Juden den Zugang zur heiligsten Stätte des Judentums zu verwehren. Dafür sorgte die israelische Polizei.

Ein unerschrockener Journalist sollte aber König Abdallah und Abbas darüber aufklären, wer tatsächlich heiligen Boden respektiert – und wer nicht.

Als der Großvater des Monarchen auf dem Haschemitenthron saß, riss Jordanien die Kontrolle über Ostjerusalem an sich, einschließlich des Tempelbergs und der Westmauer. Unter jordanischer Herrschaft wurden jede Menge Synagogen in der Altstadt Jerusalems verwüstet und zerstört. Ein ziemlicher Kontrast zu den diesjährigen Karfreitags-Ritualen, bei denen christliche Pilger aus Nah und Fern friedlich die Via Dolorosa entlang zur Grabeskirche zogen, wo Jesus gekreuzigt worden sein soll. Seit Israel 1967 Ostjerusalem eroberte, ist dies während aller Osterfeiertage üblich gewesen.

In scharfem Gegensatz geht die völlige Missachtung jüdischer religiöser Empfindungen durch Araber und ihre Führer bis heute weiter. Unter der Herrschaft von Abbas und der PA in der Westbank sind das Rahelgrab bei Bethlehem und das Josephsgrag in Nablus regelmäßige Ziele palästinensischer Vandalen geworfen.

Aber irgendwie scheint das Abbas nicht im Geringsten zu kümmern.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31.03.-06.04.2013)

6. April 2013 um 21:40 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 31.03.2013:

Mahmud Abbas und König Abdallah von Jordanien haben ein Abkommen „zur Verteidigung Jerusalems und der heiligen Stätten“ abgeschlossen. Was auch die „historische Rolle Jordaniens beim Schutz der heiligen Stätten“ und die „Souveränität der Palästinenser über das palästinensische Territorium einschließlich Ostjerusalems, der Hauptstadt des Staates Palästina“ stärken soll. Friedensverhandlungen, die das klären? Vergiss es! Nicht mit den Arabern!
Ein sehr richtiger Gedanke als Ergänzung (von tw24): Da die beiden Herrschaften nur von islamischen und christlichen heiligen Stätten sprechen und jüdische in ihrem Abkommen nicht einmal vorkommen: Was Abdullah II. und Abu Mazen wollen, ist tatsächlich ein judenreinesJerusalem, denn jüdischen heiligen Stätten sprechen sie mit ihrem Abkommen Daseinsberechtigung und Schutzwürdigkeit ab. Sie kommen schlicht nicht vor in diesem Dokument, das daher ein Angriff auf die jüdische Demokratie ist. (Wenn nicht auf den Staat Israel überhaupt.)

Montag, 01.04.2013:

Ein jordanischer Sänger sollte eigentlich mit einem Auftritt an einem Koexistenz-Konzert in Jaffa teilnehmen. Weil er von „Palästinensern“ in Jordanien massiv bedroht wurde, sagte er den Auftritt ab. Lektion: Wer für Frieden mit Israel ist, wird von den Arabern ermordet.

Dienstag, 02.04.2013:

Eine der Raketen, die während des Besuchs Obamas aus dem Gazastreifen verschossen wurden, war „verschollen“. Keiner wusste, wo sie gelandet war. Heute wurde sie gefunden: Sie war in einen Kindergarten in Sderot eingeschlagen, hatte das Dach durchschlagen und war dann teilweise explodiert. Wäre der Kindergarten nicht wegen des Pessah-Festes schon vor den Feiertagen geschlossen worden, es wäre kaum vorstellbar, was geschehen wäre!

Das Gesetz der Hamas zu geschlechtergetrennten Schulen verbietet außerdem auch „Normalisierung mit der zionistischen Besatzung“. Die „moderaten Elemente der Hamas am Werk…

Mittwoch, 03.04.2013:

Über die Passah-Tage wurden insgesamt 9 Antikenräuber festgenommen, 4 an einer Grabungsstelle in Megiddo, 5 in Niedergaliläa.

Der Generalsekretär des PA-Präsidenten verkündete im Namen von Mahmud Abbas, dass Bautätigkeit in E-1 den Friedensprozess beenden würde. (Welcher Friedensprozess?) „Ein islamisches Jerusalem als unsere Hauptstadt ist eine Bedingung für Frieden.“ (Wer will also Krieg?)

Friedenserziehung mit dem PA-Fernsehen: Ein Kind sagt ein Gedicht auf – Juden sind Allahs Feinde, die Söhne von Schweinen, mordeten Kinder, schnitten ihnen Gliedmaßen ab, vergewaltigten Frauen auf Plätzen und schändeten Allahs Buch; und es fordert zum Kampf auf. Für die kleine Rezitatorin wurde Applaus gefordert.

Donnerstag, 04.04.2013:

Wer ist für die Eskalation in Judäa und Samaria verantwortlich? Der oberste Anheizer, Mahmud Abbas, weiß es natürlich ganz genau: die Juden! Weil ein krebskranker Araber starb und weil zwei arabische Möchtergern-Mörder infolge ihrer Mordversuche von Soldaten der IDF erschossen wurden. Das wird sich auch negativ auf die amerikanischen Bemühungen zur Wiederbelebung der „Friedensverhandlungen“ auswirken, lässt Abbas wissen. War klar, dass der jede Gelegenheit nutzt, auch das wieder zu unterlaufen.

Die Araber im Gazastreifen haben wieder etwas gefunden, über das sie sich empören können. Deshalb wird die UNO (UNRWA) ihre Lebensmittelverteilungszentren schließen, nachdem eines von diesen von randalierenden Arabern gestürmt wurde.

Die UNIFIL erfüllt ihren Auftrag nicht (z.B. die Waffenlieferungen an die Hisbollah zu verfolgen), was Netanyahus nationalen Sicherheitsberater zu der Bemerkung veranlasste, die „Friedensschützer“ seien wie ein Schirm, der bei Regen geschlossen wird.

Freitag, 05.04.2013:

Salam Fayyad verurteilte, dass „israelische Soldaten scharf auf friedliche Demonstranten schossen“; dabei waren zwei PalAraber getötet worden. Man muss also davon ausgehen, dass der Terroristen-Premier Angriffe mit Molotowcocktails als „friedliches Demonstrieren“ ansieht.

Abu Mazen, der „moderate Friedenspartner“, beschuldigt Israel, es würde eine dritte Intifada anstreben (seine Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden sagen, sie stünden Gewehr bei Fuß und warten nur auf Befehle). Ach ja, noch einmal: die Jungs mit den Molotowcocktails – das ist „friedliches Demonstrieren“ und wenn Soldaten sich gegen die Mordversuche wehren, dann ist das eine Eskalation. Wenn Abu Mazen Frieden wollte, dann würde er nicht den Krebstod eines Terroristen benutzen, um seine Leute aufzuwiegeln.

Juden verboten: Journalisten und „Aktivisten“ der PA haben gefordert, dass israelische Reportern der Zutritt zu den von der PA verwalteten Gebieten verboten wird. Jüngster Vorfall: Yoram Cohan von Kanal 1 wurde gezwungen eine Pressekonferenz in Ramallah zu verlassen, nachdem arabische Journalisten sich über seine Anwesenheit beschwerten.

Samstag, 06.04.2013:

Terrorchef Abu Mazen schraubt wieder: Jetzt soll Netanyahu eine Landkarte mit dem Grenzverlauf eines zukünftigen Palästinenserstaates vorlegen, damit es überhaupt Verhandlungen geben kann.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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