Ritualmordlüge – in der muslimischen Welt wohlauf
29. März 2013 um 16:00 | Veröffentlicht in Araber, Islam+Islamismus, Islamstaaten, Muslime | 1 KommentarSchlagwörter: Antisemitismus, arabischer Antisemitismus, muslimischer Antisemitismus
Unglücklicherweise ist die „Matzen-Ritualmordlüge“ gesund und munter, sagt Prof. Moshe Sharon von der Hebräischen Universität
David Lev, IsraelNationalNews.com, March 25, 2013
In der heutigen Zeit mag es halluzinogen sein, doch unglücklicherweise ist die „Matzen-Ritualmordlüge“ wohlauf. In einer Diskussion mit Arutz Sheva sagte Professor Moshe Sharon von der Hebräischen Universität, dass es immer noch viele Fälle falscher Beschuldigungen von Juden gibt, die angeblich das Blut von Nichtjuden benutzen, um Matzen zu backen, doch dass diese Anschuldigungen heute in der muslimischen Welt erhoben werden, nicht in der christlichen, in der die Mordlüge 1144 mit der fingierten Geschichte des William in Norwich (England) ins Leben gerufen wurde.
Die Beschuldigung, Juden würden das Blut von Christen oder muslimisches Blut nutzen, ist in der islamischen Literatur recht geläufig. Von der Hisbollah, der Hamas oder anderen Terrorgruppen gedrucktes Material, zusammen mit Büchern, die in der gesamten arabischen Welt verkauft werden, behandeln angebliche Fälle jüdischer Nutzung von Blut zum Backen von Matzen, sagte Sharon. „Historische“ Ermittlungen von Fällen der Nutzung von Blut durch Juden sind alltägliches Futter für akademische Dissertationen; zum Beispiel schrieb der syrische Kriegsminister Mustafa Talas seine Dissertation über den Ritualmordvorwurf von Damaskus des Jahres 1840.
Auch israelische Araber sind von diesen Überzeugungen beeinflusst, sagte Sharon. Er diskutierte den Fall eines seiner Studenten an der Hebräischen Universität, der ihn einmal fragte, wo Juden das christliche Blut finden, das sie für das Backen der Matzen brauchen. „Das zeigt, dass die Tradition des Ritualmordvorwurfs immer noch tief verwurzelt ist“, sagte er. Ein Bestseller in Kuwait beinhaltet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Prozess der Herstellung von Blut zum Backen von Matzen, einschließlich der schrecklichen, fingierten Beschreibung eines besonderen Fasses mit scharfen Stacheln, in das das christliche Kind geschnallt und wie das Fass über den Boden gerollt wird, so dass die Stacheln es stechen und sein Blut laufen lassen, das in einem besonderen Gefäß im Fass gesammelt wird.
Fragt man, wie die arabische Öffentlichkeit so naiv sein kann, solch mythische Geschichten zu glauben, sagte Sharon, die Tatsache, dass solche Geschichten in Büchern abgedruckt werden, mache sie in den Augen vieler einfachen wie auch gebildeten Araber amtlich. „Der Hass gegen Juden ist derart stark, dass alles, was sie schlecht aussehen lässt, in der muslimischen Welt rasch angenommen wird“, fügte er hinzu.
Einer der Gründe, dass die Araber damit davonkommen, ist der, dass Israel es ihnen erlaubt, sagte Sharon. „Wären wir ein Land, das für das Thema Ehre sensibel wäre, wie es die muslimischen Staaten sind, würden wir eine Entschuldigung für solche Propaganda“ als Voraussetzung für jegliche Verhandlungen fordern. „Wenn die Palästinenser davon reden, dass die IDF arabische Kinder tötet, dann ist das das Thema des Ritualmordvorwurfs, das sie im Sinn haben und das ist das Bild, das sie Europa vermitteln wollen“, fügte er an. „Die Tatsache, dass es keine Pogrome wegen Ritualmord-Vorwürfen in der muslimischen Welt gegeben hat, ist der militärischen Stärke Israels geschuldet. Würde Israel nicht als eindrucksvolle macht im Nahen Osten angesehen, würden sich solche Pogrome wie Buschfeuer ausbreiten“, sagte er.
Die Ironie der lügnerischen Ritualmord-Vorwürfe besteht darin, dass die Thora Juden ausdrücklich den Konsum von Blut in jeglicher Form verbieten, wohingegen heidnische Religionen es als Teil ihrer Rituale machten.
Muslimischer Antisemitismus in Frankreich
3. Dezember 2012 um 16:03 | Veröffentlicht in EU-Europa | 1 KommentarSchlagwörter: Antisemitismus, Frankreich, Juden in Europa, Linke, Manfred Gerstenfeld, muslimischer Antisemitismus
Manfred Gerstenfeld interviewt Richard Prasquier (direkt vom Autor)
Seit Beginn dieses Jahrhunderts ist der muslimische Antisemitismus die extremste Form des Judenhasses in Frankreich geworden. Die Ermordung eines jüdischen Lehrers und dreier Kinder an der Otzar HaTorah-Schule in Toulouse im März 2012 unterstrich dies. Der Mörder, Mohamed Merah, behauptete aus Solidarität mit den Palästinensern zu handeln. Aus seinem Hass gegen Frankreich heraus tötete er außerdem drei französische Soldaten.
Merahs älterer Bruder Abdelghani sagte mir, seine Mutter erfüllte alle ihre Kinder mit stark antisemitischer Gesinnung. Er wiederholte diese Behauptung in einem Buch, das er veröffentlichte. Seine Schwester erklärte im französischen Fernsehen, wie stolz sie auf ihren Bruder Mohamed ist. Als der vorige Präsident Nicolas Sarkozy eine Schweigeminute für die Opfer in den Schulen vorschlug, waren muslimische Schüler in einigen Schulen nicht bereit dem nachzukommen.
Seit 2007 ist Dr. Richard Prasquier Vorsitzender der CRIF, der Dachgesellschaft der französischen jüdischen Organisationen. Er ist von Beruf Kardiologe.
Wir sagten den Führern repräsentativer muslimischer Gremien, dass sie die Merah-Morde verurteilen sollten. Sie verurteilten sie zwar, aber hauptsächlich um zu beweisen, dass auch Muslime die Opfer von Mohamed Merah sind, weil seine Taten Islamophie schüren. Die meisten offiziellen Muslim-Organisationen sind schwach und genießen in der muslimischen Gemeinschaft geringe Unterstützung. Die Radikalen haben erfolgreich viele der muslimischen Moderaten zum Schweigen gebracht. Wir sehen auch, dass unter den französischen Muslimen der Einfluss aus arabischen Ländern zunimmt. Das gilt besonders für Qatar, das auch im französischen Sport Einfluss hat. Es gibt allerdings auch gute Nachrichten. Achtzehn französische Imame reisten gerade nach Israel. Ihre Bereitschaft zu diesem Besuch war mutig, da viele von ihnen starker Kritik durch andere Muslime unterworfen sind.
Die Merah-Morde hatten in Frankreich unterschiedliche Auswirkungen. Einige Medien beginnen zu begreifen, dass radikale Muslime die republikanischen Ideale gefährden, die das Wesen der französischen Werte verkörpern. In einem Op-Ed in Le Monde erklärte ich, dass der radikale Islam gemeinsame Züge mit dem Nationalsozialismus hat.
Der Antisemitismus in Frankreich ist traditionell als aus der extremen Rechten kommend identifiziert worden. Das stimmt zwar, nimmt aber ab. Es gibt zudem beträchtlichen Antisemitismus bei den Linken. Das drückt sich in erster Linie als Antizionismus aus. Man mag gegen die Idee des Zionismus sein, doch wenn Menschen unter den Ideologien den Zionismus herausstellen, dann werden sie damit zu Antisemiten.
Linker Antisemitismus hat uralte Wurzeln. Im 19. Jahrhundert gab es starken Antisemitismus bei den Vorläufern des Sozialismus. Heute vergleichen linke Antisemiten fälschlich die israelische Haltung gegenüber den Palästinensern zu der Frankreichs in seinen früheren Kolonien. Sie betrachten die Palästinenser als Opfer eines nicht existenten israelischen „Kolonialismus“ und projizieren ihre eigenen Schuldgefühle auf die Israelis.
Die Lage ist sogar noch schlimmer, da die meisten französischen Medien antiisraelisch sind. CRIF lud vor kurzem eine Gruppe von 66 Journalisten in Ausbildung nach Israel ein. Sie kamen aus der prestigeträchtigsten Journalistenschule des Landes in Lille. Wir wissen aus internen Umfragen, dass sie bei den letzten Präsidentschaftswahlen überwiegend gegen Nicolas Sarkozy stimmten und dass eine beträchtliche Zahl von ihnen eher linksextreme Kandidaten unterstützten.
Der französische Antisemitismus ist ein komplexes Phänomen. Nicht lange vor den Wahlen war der führende Kandidat der Sozialisten Dominique Strauss-Kahn, der sich öffentlich als jüdisch bezeichnet. Sein Jüdisch sein wurde nur auf rechtsextremen Blogs thematisiert. Doch Sarkozy war überzeugt, dass ein Großteil der Opposition gegen ihn dem Antisemitismus geschuldet war, da er fälschlich als jüdisch wahrgenommen wurde, weil sein Großvater mütterlicherseits jüdischer Herkunft war.
Bevor er Präsident wurde, hatte Hollande nicht viele Beziehungen zu jüdischen Organisationen. Er wurde allerdings immer als stark gegen Antisemitismus eingestellt angesehen. Seit seiner Wahl hat Hollande Wert darauf gelegt starke Unterstützung für das französische Judentum zu zeigen. Er brachte das im Juli in Paris bei einer jährlichen Gedenkfeier für deportierte Juden zum Ausdruck und machte es erneut im September bei der Einweihung eines Gedenkzentrums in Drancy. Die meisten verhafteten französischen Juden wurden von diesem Transitlager aus in den Tod deportiert. Hollande begleitete außerdem Benjamin Netanyahu nach Toulouse und erklärte, dass der israelische Premierminister Recht hatte Interesse am französischen Antisemitismus zu zeigen.
Der sozialistische Innenminister Manuel Valls hatte sich ebenfalls eindringlich gegen Antisemitismus ausgesprochen. Viele jetzt an der Macht befindliche Sozialisten haben Sympathie für Israel. In der jungen Generation ist das allerdings weit weniger der Fall.
Prasquier schließt: Einerseits hat das französische Judentum Sorge um die eigene Zukunft. Es findet einige jüdische Emigration statt, von der nur eine Minderheit das Land Richtung Israel verlässt. Andererseits bleiben wir nach internationalen Standards eine große jüdische Gemeinschaft. Es gibt Hoffnungszeichen, da mehr Franzosen die aus radikalmuslimischen Kreisen kommenden Gefahren erkennen. Juden sollten keine ungesunden Allianzen mit der populistischen extremen Rechten eingehen, die versucht auf Grundlage der gemeinsamen Angst vor dem Islamismus auf sie einzugehen. Es muss betont werden, dass sie wegen der Gefahren handeln, die die radikalen Muslime für das republikanische Wesen Frankreichs darstellen. Sie sollten nicht betonen, dass ihr Hauptmotiv die Gefahren sind, die radikale Muslime besonders für Juden darstellen.
Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.11.-01.12.2012)
1. Dezember 2012 um 23:15 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, UNO | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Ägypten, Ban Ki-m, Frankreich, Gazastreifen, Großbritannien, Hamas, Hassan Nasrallah, Hillary Clinton, Iran, israelische Araber, Judäa+Samaria, Mahmud Abbas, muslimischer Antisemitismus
Sonntag, 25.11.2012:
Die Hamas hat (vorläufig) Polizisten am Grenzzaun stationiert, damit Durchbruchversuche wie gestern nicht weiter vorkommen.
Es sieht so aus, dass der Iran die Versorgung der Hamas mit neuen Raketen verstärkt betreibt. Ein Frachter soll bereits unterwegs sein. Zusätzlich sollen Langstreckenraketen im Sudan stationiert werden. Die Beladung des Frachters wurde per Satellit beobachtet. Israel soll angekündigt haben dieses Schiff anzugreifen.
Mahmud Abbas tönte mal wieder, die Anerkennung durch die UNO sei die letzte Chance für Frieden zwischen der arabischen Welt und Israel. Das ist interessant – zum einen behauptet er also für die arabische Welt als Ganzes zu sprechen; zum anderen widerspricht er damit dem, was er letzte Woche erst getönt hatte: Dass diese Anerkennung endlich die Möglichkeit gibt, Israel endgültig den Garaus machen zu können. Wir dürfen erwarten, dass die Westen „die letzte Chance“ nachgeplappert wird.
Hassan Nasrallah kündigt Raketenterror gegen ganz Israel an, „von Kiryat Shmona bis Eilat“.
Mahmud Al-Zahar von der Hamas legte gegenüber eine saudischen Zeitung dar, wie Israel „besiegt“ wurde, die Hamas unterschätzte und beim nächsten Mal mit mehr rechnen muss.
Montag, 26.11.2012:
Einen Tag nach Beginn des Waffenstillstands sendete die Hamas die absolute Friedensbotschaft in einem Musikvideo: „Zerstört den Thron Zions, das Haus des absolut Bösen. Hisst das Banner des Sieges, sei wie das Feuer eines Vulkans. Wiederholt im Namen unseres Jihad: Tod Israel! Mit Blut und Feuer widersteht bis zur Freiheit. Besiegt die Soldaten der Aggression des Feindes der Menschheit.“ (Und denen soll Israel nachgeben????)
Das israelische Botschaftspersonal ist zurück in Kairo.
Antiisraelische bis antisemitische Graffiti tauchen überall in Hebron auf. Sie werden anscheinend von internationalen Anarchisten vor allem auf jüdische Häuser geschmiert.
Aktuell die beliebtesten Namen von neu geborenen Jungen im Gazastreifen: Fajr und Ahmed Jabari.
Dienstag, 27.11.2012:
Anscheinend hat ein Beduine im Negev während der Operation Amud Anan der Hamas Koordinaten von Raketeneinschlägen übermittelt, damit die Terroristen ihre Raketen genauer schießen können. Dazu drang er in militärisches Sperrgebiet ein.
Die neuen Regeln am Gaza-Zaun bringen die Gemeinden in Grenznähe sowie die Soldaten in Gefahr. Da die Soldaten erst gegen die Araber vorgehen dürfen, wenn diese sich auf israelisches Territorium begeben (nicht einmal Warnschüsse sind erlaubt), können diese ohne Vorwarnung und auf gefährliche Weise die Grenze übertreten oder aus nächster Nähe Mordversuche unternehmen.
Hamas (grundsätzlich): Juden töten ist eine Form der Anbetung, die die Muslime näher zu Allah bringt.
Seltsame Wende: Plötzlich heißt es aus Israel, der Antrag der PA bei der UNO werde nicht mit der Aufkündigung aller Oslo-Abkommen beantwortet werden, sondern durch andere „Strafmaßnahmen“. Die Gründe dafür bleiben im Dunkeln.
Heckmeck:
- Frankreich sagt, es wird die PalAraber bei ihrem UNO-Antrag unterstützen.
- Die Briten sagen, sie haben sich noch nicht entschieden.
Mittwoch, 28.11.2012:
Die PA gibt sich wieder „friedlich“ – Arafats Kadaver ist noch gar nicht untersucht, aber schon wird gesagt, was der erste Schritt des „Staates“ sein wird, wenn die UNO ihn anerkennt: Israel wird wegen der Ermordung Arafats verklagt. Aber die wollen Frieden und Israel nicht, nicht wahr? Klar doch, denn: „Wir werden nach unserer Anerkennung nichtnotwendigerweise den schnellsten Weg zum Internationalen Kriminalgerichtshof in Den Haag nehmen“, sagte der UNO-Botschafter der PA.
Die Antwort aus Israel: Was die können, können wir auch: Verklagt die PA Israel, dann wird Israel die Hamas und weitere arabische Terrorfürsten verklagen.
Nabil Sha’ath („moderater“ Ex-Unterhändler der PLO) ist auch für Frieden. Deshalb sang er gerade ein Loblied auf Terrorfürst Ahmed Jabari und den bewaffneten Widerstand – auf einer Hamas-Demonstration in Gaza.
Heckmeck:
- Während die Briten sich offenbar doch auf die Seite der Terroristen stellen werden, wollen die Australier ihnen den Erfolg über eine Enthaltung ermöglichen.
- Die Briten wollen ihre Zustimmung davon abhängig machen, dass die PA „zusichert“, sich dann wieder an den Verhandlungstisch zu begeben und Israel nicht vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof verklagen wird. (Auf solche Zusicherungen kann man sich ja ganz toll verlassen!) Sollten die Terroristen das nicht zusichern, wollen die Briten sich enthalten (was auf dasselbe wie eine Zustimmung hinausläuft).
- Dänemark will den Antrag der Terroristen unterstützen.
- Spanien will den Antrag der Terroristen unterstützen.
- Auch die Schweiz und Norwegen werden die Terroristen unterstützen.
- Deutschland wird den Antrag der Terroristen NICHT unterstützen.
- Ist sowieso klar: Die Russen sind für die Terroristen.
- Die USA bestätigten noch einmal, dass sie gegen den Antrag der PA stimmen werden.
- Finnland unterstützt den Antrag der Terroristen.
Donnerstag, 29.11.2012:
Heckmeck:
- Jetzt wissen wir, was Deutschlands „Antrag der PA nicht unterstützen“ bedeutet: Enthaltung. Also nichts dagegen unternehmen. Also doch Unterstützung der Terroristen! (ZDF heute, 14 Uhr)
- Island stimmt bei der UNO für die Terroristen.
- Das war eigentlich auch nicht anders zu erwarten: Der korrupte Ehud Olmert spricht sich für eine Unterstützung des PA-Antrags bei der UNO aus. Er ist und bleibt ein charakterloser Opportunist und Egozentriker, der das ausschließlich tut, um Netanyahu usw. ans Bein zu pinkeln.
- Baroness Ashton geht natürlich schon weiter und schwatzt von der Anerkennung des Staates Palästina und ihrer Hoffnung, dass dieser UNO-Mitglied wird.
- Italien unterstützt die Terroristen.
- Lettland, Litauen und Estland werden sich enthalten.
- Ban Ki-moon forderte Israel und die PA auf „wieder neues Leben“ in den Friedensprozess zu pusten, der sich auf der Intensivstation befinde. Hm, ich wüsste da was…
- 250 Durchgeknallte (Linke und „Friedens“-Gruppen) demonstrierten in Tel Aviv für den PA-Antrag bei der UNO.
- Die Tschechische Republik wird gegen den Terroristen-Antrag stimmen.
Das hier ist Ahmed Jabaris (von Israel am 17.11. getöteter Terrorfürst, was angeblich die Eskalation war, die den jüngsten Raketenhagel von Hamas et.al. auslöste) jüngster Sohn – sieht nicht wie ein Spielzeuggewehr aus:
Freitag, 30.11.2012:
„Arbeitsunfall“ – ein Hamas-Terrorkommandant starb bei einer Explosion in einer „militärischen Einrichtung“, angeblich durch israelische Munition, die von der letzten Auseinandersetzung übrig geblieben sein sollte. Acht weitere wurden verletzt. Angeblich israelische nicht explodierte Munition in einem Militärlager der Terroristen? Wo es zweifellos überhaupt keine Hamas-Munition gibt, nicht wahr?
Ein Staatssekretär und Großscheik in Ägypten hat zum „Jihad zur Befreiung Jerusalems“ aufgerufen.
Heckmeck:
- Der Vatikan begrüßt das Abstimmungsergebnis der UNO-Vollversammlung zur Erteilung des Beobachterstatus als Staat für die PA.
- Abbas vor der UNO: Israel betreibt ethnische Säuberungen, betriebt Barbarismus im Gazastreifen usw. – nur die Terroristen sind an Frieden interessiert (deshalb verweigern sie sich ja auch seit Jahren jeglichen Verhandlungen).
- Monsieur Hollande forderte unmittelbar nach der Ermächtigungsabstimmung in New York die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern – „sofort und ohne Bedingungen“. „Direkte Verhandlungen sind der einzige Weg eine dauerhafte Lösung zu finden…“ (Warum dann die Ermächtigung der Terroristen? Der Leute, die sich allen direkten Verhandlungen verweigern?)
- Kanada hat seine Botschafter aus Israel, der PA und bei der UNO zu Konsultationen abberufen; die Beziehungen zur PA sollen überdacht werden.
Samstag, 01.12.2012:
Die Hamas beschwert sich bei den Ägyptern wegen israelischer Verletzungen des Waffenstillstands: dass es Verletzte Araber gab, als diese versuchten den Grenzzaun einzureißen; dass arabische Fischer festgenommen wurden, als sie über die Fischereizone hinaus schipperten. Man erkennt, dass die Herrschaften jetzt feststellen lassen wollen, dass sie absolut freie Hand haben und Regeln für sie nicht mehr gelten.
Umfrage: 51% der Israelis halten Frieden mit den Palästinensern für unwahrscheinlich.
Heckmeck:
- Wieder was neues Altbekanntes: Mahmud Abbas erklärt sich zur Wiederaufnahme der Gespräche mit Israel bereit – unter der Voraussetzung (hätte mich auch gewundert, wenn nicht!), dass diese ausschließlich auf der Grundlage von UNO-Resolutionen stattfinden, die die „Siedlungen“ als illegal brandmarken. (Ach ja: Sein Berater Nimr Hammad schiebt hinterher, dass die PA-Leute überlegen Israel vor den ICC zu zerren.)
- Was Frau Clinton alles nicht davon abhält die Baugenehmigungen weiter zu verdammen und an daran arbeiten zu wollen die beiden Seiten an den Verhandlungstisch zu holen. Dazu ist die heuchlerische Aussage, Israel sei den „Palästinensern“ gegenüber nicht empathisch, besonders hilfreich. Hat sie etwas in dieser Richtung mal über die Terroristen gesagt?
- Großbritannien und Frankreich sind auch ganz heiß darauf, dass Israel die Entscheidung zu den Baugenehmigungen rückgängig macht.
- Über Hanan Ashrawi droht die PLO dann doch wieder: Wir gehen zum Internationalen Kriminalgerichtshof und verklagen die Juden da.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Ägyptischer Kleriker: Juden benutzen Fußball, um Muslime abzulenken
24. Februar 2012 um 16:47 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Nicht kategorisiert | 1 KommentarSchlagwörter: Antisemitismus, Ägypten, Hassprediger, muslimischer Antisemitismus
MEMRI hat ein Video aus Ägypten, in dem ein Mahmud al-Masri am 7. Februar 2012 im Al-Nas TV u.a. Folgendes von sich gibt:
In den Protokollen der Weisen von Zion, die geschrieben wurden, um das islamische Volk zu korrumpieren, findet sich Korruption durch Ablenkung der Muslime über Fußball. Sie benutzen Fußball, um die Aufmerksamkeit der islamischen Völker abzulenken.
Ich wusste doch, dass Ismail Haniyeh ein Zionist ist!

Jenseits des Humors ist aber die Tatsache interessant, dass einige Muslime so ums ich selbst kreisen, dass sogar eine hundert Jahre alte antisemitische Fälschung als Angriff auf den Islam angesehen wird.
h/t + Foto: Elder of Ziyon
Die Liste der zionistischen Verschwörungen des letzten Monats
24. Januar 2011 um 8:02 | Veröffentlicht in Araber, Muslime | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: islamischer Antisemitismus, muslimischer Antisemitismus, Verschwörungstheoretiker, zionistische Weltverschwörung
Elder of Ziyon, 22. Januar 2011
Diese Liste der in den Medien erwähnten zionistischen Verschwörungen innerhalb des letzten Monats ist wahrscheinlich nicht vollständig…
Das [UNO-]Sondertribunal zum Libanon
… und der Hariri-Mord [Libanon]
Spionierende Geier in Saudi-Arabien
Harry Potter
Unabhängigkeits-Referendum für den Südsudan
… und die Benutzung des Nil zur Erpressung von Staaten, dass sie nach ihrer Pfeife tanzen
Israelische Ärzte, die auf den Malediven Augenkrankheiten behandeln
Das Gesetz gegen den Hijab in Aserbaidschan
9/11
Purim
Wikileaks
Das Bombenattentat auf eine koptische Kirche in Alexandria
Das geplante islamische Zentrum in Manhattan [„Ground Zero-Moschee“]
Alles, was im Irak geschieht
Der angebliche Tod eines ehemaligen iranischen Generals in einem israelischen Gefängnis
Kontrolle der Politik Großbritanniens
Heftige, abgestimmte Angriffe gegen Goldstone
Der Film „V“
Der Holocaust
Die Tea Party-Bewegung
Dass Menschen in Ägypten sich selbst in Brand setzen
Die Entfernung der Hamas-Seite auf Facebook
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