Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.03.2014)

22. März 2014 um 22:30 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 16.03.2014:

Der Palästinensische Islamisch Jihad, also die Gruppe, die die meisten der weit über 100 Raketen der letzten Woche nach Israel schoss, behauptet, sie sei immer noch dem Waffenstillstand von 2012 verpflichtet, würde aber Israel bekämpfen, wenn das notwendig würde („wenn uns ein Krieg aufgezwungen wird“).

Khaled Meschaal kündigte an, dass es keine Lösung für das palästinensische Problem gebe, außer der Erneuerung des Geistes des Jihad und der Selbstopferung für Allah. Und das werde „bald passieren“.

Heckmeck:
- Eine Umfrage stellte fest, dass fast 71% der Israelis eine Volksabstimmung vor Unterzeichnung eines Friedensabkommens befürworten.
- Es wird gemunkelt, dass Mahmud Abbas die Verlängerung der „Friedens“-Gespräche anbieten wird – vorausgesetzt, Israel friert alle Bautätigkeit in Judäa und Samaria ein und lässt weitere Terroristen frei, darunter Marwan Barghouti und Ahmed Sa’adat – zwei der schlimmsten Mörder überhaupt.

Montag, 17.03.2014:

Der jordanische König besuchte die Familie des „Märtyrers“, der letzten Montag israelische Soldaten angegriffen hatte und beim Versuch einen von ihnen zu erwürgen erschossen wurde.

Shimon Peres wirft sein politisches Gewicht hinter Mahmud Abbas, den „guten Partner“. (Es wird Zeit, dass dieser senile Idiot endlich von der politischen Bühne abtritt!)

Jordanien schimpft, Isarel würde die Lage auf dem Tempelberg eskalieren. Grund: Ein (rechter) israelischer Minister bekam die Erlaubnis das Plateau zu betreten. Das werde zu mehr Gewalt führen, hieß es aus Amman.

Heckmeck:
- Tzipi Livni auf einmal ganz anders: Sie unterstützt die Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischem Staat durch die Araber. Dann folgen aber wieder seltsame Äußerungen…
- Nabil Sha’ath meint, weil „mehr 20% der Bevölkerung“ Israels „Palästinenser“ seien, sie eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat unmöglich.
- Abbas fordert von den USA und Israel zu zeigen, dass es ihnen mit dem Frieden ernst ist – indem sie die nächste Gruppe Terrormörder freilassen. Wann wird von Abbas endlich gefordert, dass er zeigt, dass es ihm ernst ist? (Ach ja, der braucht das nicht, der bekommt das von den Vollhonks im Weißen Haus und in der Jerusalemer Präsidentenresidenz als Persilschein attestiert!)
- Netanyahu/Israel bekommt einfach vor den Kopf geknallt, dass gefälligst „schmerzhafte Zugeständnisse“ den Terroristen gegenüber gemacht werden sollen. Bei Abbas sieht das dann so aus: „Der Minister [Kerry] dankte Präsident Abbas für seine standhafte Führung und Partnerschaft während der letzten Monate und ermutigte ihn die schweren Entscheidungen zu treffen, die in den vor uns liegenden Wochen nötig sein werden.“ Yep, Bauchpinselei und nicht sonderlich konkrete Aufforderungen.

Dienstag, 18.03.2014:

Die Hamas lässt wissen: Dass Ägypten die Grenze zum Gazastreifen dicht macht, ist „ein Verbrechen gegen die Menschheit“. Sie tun es halt nie unter dem Maximum, weil sie – die „Palästinenser“ – der Nabel nicht nur der arabischen oder muslimischen, sonder der gesamten Welt sind.

Eine mysteriöse Explosion letzte Woche im Gazastreifen, bei der eine Araberin umkam und mehrere weitere Personen verletzt wurden, war eine Rakete der Terroristen, die es nicht nach Israel schaffte.

Heckmeck:
- Saeb Erekat: Israel muss sich entscheiden – „Siedlungen“ oder Frieden. Als wenn die Terroristen Frieden geben würden, wenn Israel einfach so die Siedlungen räumen würde. (Mal abgesehen davon, dass er seine „Argumente“ mit Lügen untermauert…)
- Wer’s glaubt… „Eine hochrangige Quelle“ sagt, wenn die Gespräche mit den Terroristen in einer Sackgasse enden, dann würde die Freilassung des restlichen Teils der Terroristen noch einmal überdacht. Das nennen die Terroristen natürlich „Erpressung“ – damit kennen sie sich aus, sie betreiben das ja selbst ständig. Nur ihre Opfer, die dürfen das natürlich auf keinen Fall. Und Abbas legte gleich in Washington los, es werde keinen Frieden geben, wenn die 26 Terroristen nicht freikommen.
- Derweil sinniert Nabil Sha’ath darüber, ob die „Palästinenser“ vielleicht, eventuell, nachdem alle anderen Fragen gelöst sind, darüber nachzudenken anfangen könnten, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt werden könnte. Also dann, wenn sie keinerlei Grund mehr haben würden, sich darüber Gedanken zu machen…

Mittwoch, 19.03.2014:

Musste wohl so kommen: Syrien beschwert sich (bei der UNO), dass Israel das Entflechtungsabkommen (auf dem Golan) verletzt habe, als es gestern Terrorziele in Syrien beschoss, nachdem Syrer einen Sprengsatz zündeten, um israelische Soldaten zu töten. Syrien behauptet auch, Israels Angriff gefährde die Stabilität der Region (- also sind Angriffe auf Israel nicht destabilisierend und die Lage in Syrien schon mal gar nicht…). Assads Armee warnt übrigens Israel, es solle nicht „verzweifelt versuchen die Lage zu eskalieren“.

Die PA droht wieder damit, dass sie ihre Anerkennung bei der UNO verfolgen wird, wenn Israel nicht mehr Terroristen freilässt.

Nach der Eskalation auf dem Golan durch Syrien wird Israel seine Posten dort verstärken.

Heckmeck:
- Nabil Sha’ath bestreitet, dass er angeboten habe den jüdischen Staat eventuell möglicherweise anzuerkennen. (Radio Kol Yisrael hatte das „Angebot“ in einem Interview aufgezeichnet.) Sha’ath sagte PA-Medien, eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat schade den „Flüchtlingen“.

Donnerstag, 20.03.2014:

Nach seiner Rückkehr aus den USA gelobte Mahmud Abbas, er werde „nicht kapitulieren“; wenn Israel nicht klein beigebe, dann werde er eben die internationale Anerkennung der „Palästinenser“ anstreben.

Und wieder wird die Massenmörderin Dalal Mughrabi von der PA in den höchsten Tönen gelobt und als nachahmenswertes Vorbild präsentiert. Der Frieden steht vor der Tür!

Heckmeck:
- Die EU (in Form von 4 MdEPs) drängt Israel weitere Terroristen freizulassen. Das sei zentral für den Friedensprozess. Die Bekloppten sollten das umgekehrt sehen: Wenn die Abbas-Truppe nicht verhandelt, dann gibt es absolut keinen Grund mehr die Terroristen freizulassen.

Freitag, 21.03.2014:

Das PA-Fernsehen und die Fatah-Facebook-Seite haben sich in einer Kampagne vereint, die Kinder lehrt „bevor sie Lesen und Schreiben lernen“, dass ganz Israel „Palästina“ ist. Ach ja: Der Palästinenserstaat ist natürlich judenrein!

Heckmeck:
- Die Terroristen behaupten schon wieder, der Stillstand bei den „Verhandlungen“ sei vom israelischen Siedlungsbau verursacht.

Samstag, 22.03.2014:

Das Assad-Regime hat während der letzten Woche während der Eskalation an der israelischen Grenze Mittelstrecken-Raketen an die Hamas geliefert.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas soll nach Angaben von PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh Obama und Kerry gesagt haben, dass er das Recht auf einen Palästinenserstaat nicht aufgeben werde, egal, wie sehr sie ihn unter Druck setzen. (Wer hat – gerade von denen – je behauptet, er solle den Pallistaat aufgeben????)
- Ein israelischer Fernsehsender berichtet von „3 Nein“ des PA-Chefs gegenüber den Amerikanern: Nein zu einer Anerkennung des „jüdischen Israel“, zur Aufgabe des „Rückkehrrechts“ und zur Verpflichtung den Konflikt zu beenden. (Der Friede steht vor der Tür!)
- Dafür forderte Abu Rudeineh die USA auf gegen die „israelische Eskalation“ (Festnahmeversuch in Jenin) zu intervenieren, bevor „alles zusammenbricht“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.01.2014)

25. Januar 2014 um 23:00 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 19.01.2014:

Die Zahl der Terroranschläge in Judäa und Samaria hat sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

Ach nee: Die Jordanier haben Israel gesagt, dass sie kein „Palästina“ an ihrer Westgrenze wollen – die Israelis sollten das Jordantal nur ja nicht verlassen.

Mahmud Abbas hat in einer Rede gleich viermal Jihad-Mörder als Helden bezeichnet. Friedenspartner!

Heckmeck:
- Benjamin Netanyahu schoss gegen die UNESCO und die EU zurück: „Was Friedensgespräche untergräbt ist, dass manche Staaten automatisch israelische Botschafter wegen Trivialitäten zitieren, während ernste Verstöße der PA ohne Reaktion bleiben.“

Montag, 20.01.2014:

Aufgrund der aktuellen Beschusslage stationierte die IDF eine Batterie der „Eisernen Kuppel“ bei Aschdod.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas widerspricht John Kerry: Es gibt keine Fortschritte (bei den „Friedensgesprächen“) und das ist alles Israels Schuld. Und überhaupt seien die Siedler Invasoren und es gab Palätsinenser 1500 Jahre bevor Israel gegründet wurde. „Wir fordern, was uns von der internationalen Gemeinschaft 1967 gegeben wurde“, giftet er. Nun, 1967 war von „Palästinensern“ keine Rede und gegeben wurde niemandem etwas.
- Senilitäts-Chef Shimon Peres drängt darauf, dass Israel den Kerry-Plan annimmt und warnt, sonst gäbe es schlimme Folgen. Das gab er beim Besuch des rumänischen Präsidenten von sich. (Der alte Mann hat anscheinend nicht mitbekommen, dass die PA-Leute den Plan schonmal vorab abgelehnt haben und dass er für Israel einfach nur unrealistisch schlecht ist.)
- Obama glaubt, die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den „Friedenspartnern“ liegt bei weniger als 50%.

Dienstag, 21.01.2014:

Heckmeck:
- Der kanadische Premierminister Harper hörte von Mahmud Abbas erneut, dass ein Staat Palästina komplett judenrein zu sein hat.
- Vertreter Israels und der Terroristen sollen sich nächste Woche wieder mit Kerry treffen. (Der weiß vermutlich gar nicht mehr richtig, wie sein Ministerium von innen aussieht…)

Mittwoch, 22.01.2014:

Der PA-Religionsminister forderte Jihad in Jerusalem: Den Arabern muss die Botschaft vermittelt werden, dass „Widerstand“ und Jihad gegen Jerusalem und die Juden gerichtet werden müssen.

Der senile Dummschwätzer im Präsidentenamt mischt sich wieder in die „Friedensverhandlungen“ ein: Eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat sei nicht notwendig und dass Netanyahu darauf bestehe sei gefährlich und werde wahrscheinlich die Friedensgespräche fehlschlagen lassen.

Der Shin Bet und die Polizei haben in Jerusalem eine aus Gaza gesteuerte Terrorzelle festgesetzt; die drei Verhafteten hatten einen mörderischen Anschlag auf einen Bus vor.

Der Frieden steht vor der Tür: Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite droht die Fatah von Mahmud Abbas mit Bomben auf Tel Aviv gedroht.

Heckmeck:
- Der rumänische Präsident hat (natürlich) auch Abbas besucht. Dabei stellte Letzterer klar, das es keine „Verlängerung“ der „Verhandlungen“ mit Israel über die vorgegebenen neun Monate hinaus geben wird.
- Die EU droht Israel und den PalArabern mit Konsequenzen, wenn die Friedensgespräche scheitern sollten. (Irgendwie schaffe ich es nicht zu glauben, dass die Terroristen wirklich negative Auswirkungen zu spüren bekommen werden, denn…)
- Der EU-Botschafter gibt zu wissen, dass natürlich Israel die Verantwortung zu tragen hat, wenn der „Friedensprozess“ an den „Siedlungen“ scheitert. (Womit die Terroristen dann schon ihre Steilvorlage haben!)

Donnerstag, 23.01.2014:

Da nicht nur das Raketenfeuer aus dem Gazastreifen in den letzten Tagen stark zugenommen hat, befürchten Sicherkeitskreise, dass die Terroristen die Gewalt eskalieren wollen.

Die PA freut sich auf das Scheitern der „Verhandlungen“ mit Israel. Dann können sie nämlich „Fehler korrigieren“, die sie vorher gemacht haben: Israel vor internationale Gericht zerren, direkt bei der UNO vorstellig werden (worauf sie wegen der „Verhandlungen“ verzichtet hatten) und den Konflikt insgesamt internationalisieren, damit die UNO eine Lösung aufzwingt, die besser ist als alles, was in Verhandlungen erreicht werden könnte. (Klar, denn die UNO ist durch und durch antisemitisch aufgestellt.) Mit anderen Worten: Die derzeitigen Verhandlungen wurden nie ernsthaft geführt.

Die Hamas hat die Strategie gewechselt: Ihre Tunnel gräbt sie weiter, aber ihre Raketenabschussrampen und Beobachtungskameras befinden sich jetzt in der Nähe von Wasserspeichern und an Minaretten – damit Israel, wenn es sie beschießt, entweder nicht treffen mag oder wegen „Kriegsverbrechen“ angeklagt werden kann (Stichwort „zivile Ziele).

Heckmeck:
- Mahmud Abbas fordert, dass die Russen stärker in die „Verhandlungen“ mit Israel eingebunden werden.

Freitag, 24.01.2014:

Die Jugend des Gazastreifens wird per im Fernsehen ausgestrahlter Abschlussfeier eines Hamas-Jugendlagers das Lob auf den Terror gegen die Juden gefeiert. Dabei verkündete Hamas-„Innenminister“ Fathi Hammad: „Diese Generation, so Allah will, wird Israel besiegen.“

Heckmeck:
- Kerry wieder: Er nimmt einmal mehr vorweg, was eigentlich ausgehandelt werden soll – „Frieden verlangt den vollen Abzug der IDF aus den Palästinensergebieten“. Alles klar? Die Terroristen dürfen endgültig freie Hand bekommen. Nur glaubt der Trottel nicht, dass die Terroristen terrorisieren wollen.

Samstag, 25.01.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht mit einer Eskalation gegen Israel über Selbstmord-Bombenanschläge und mit Waffen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.09.2013)

28. September 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 22.09.2013:

Die EU meckert, Israel habe Hilfsgüter konfisziert. Die IDF hatte einen LKW beschlagnahmt, mit dem Baumaterial an ein abgerissenes, illegales Haus transportiert wurde; zu den Begleitpersonen gehörten auch EU-Diplomaten. Eine Französin beschwerte sich besonders heftig, man habe sie misshandelt. Inzwischen zeigt Videomaterial, dass sie es war, die aggressiv wurde; u.a. schlug sie auf einen Soldaten ein.
Was die Reaktion der EU auf den Vorfall angeht: Israel schießt (mehr als berechtigt) zurück und verlangt eine Erklärung von der EU, warum die Gemeinschaft ignoriert, dass EU-Diplomaten offen das Recht missachten und unnötige Provokationen begehen, alles unter der Behauptung humanitäre Hilfe leisten zu wollen; „die europäischen Diplomaten und ihre Regierungen schulden (Israel) eine Erklärung für die eklatante Verletzung des diplomatischen Verhaltenskodex“.

Ahmed Tibi (Knessetmitglied) tönt: Er verglich die Juden mit den Kreuzrittern und fordert, sie vom Tempelberg fernzuhalten. „Die Al-Aqsa ist nur für Muslime.“

Heckmeck:
- Avigdor Lieberman wertete die Entführung und Ermordung des Soldaten Tomer Hazan durch einen arabischen Kollegen als Beweis dafür, dass die PA unter Mahmud Abbas kein Interesse an Frieden mit Israel hat.

Montag, 23.09.2013:

Frieden: Fast zwei Drittel der PA-Bevölkerung ist der Meinung, dass eine Zweistaatenlösung nicht mehr praktikabel ist. Grund: Die ständige Ausdehnung der israelischen Siedlungen. Nur mal zur Information: Die „Siedlungen“ haben seit Jahren keine Ausdehnung erlebt. Es wurde ausschließlich innerhalb der Orte gebaut!

Frieden: Die PA lehnt eine Verurteilung der Morde an den beiden Soldaten ab.

Friedenspartner: Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah des Mahmud Abbas wollen für die Entführung und Ermordung von Tomer Hazan am Freitag verantwortlich sein.

Dienstag, 24.09.2013:

Friedenserziehung in der PA:
- Mädchen im PA-Fernsehen: „Ich wurde gelehrt, dass unser Feind der Satan ist, Zion mit einem Schwanz.“
- Junge Frau im PA-Fernsehen: „Satan, Zion mit einem Schwanz.“
- Zwei kleine Mädchen im PA-Fernsehen: „Oh Söhne Zions, ihr übelsten aller Kreaturen, barbarische Affen, elende Schweine.“ usw.

Die Polizei hat den Tempelberg bis auf Weiteres für jüdische Besucher gesperrt.

Mittwoch, 25.09.2013:

Eine arabische Jugendgruppe aus den PA-Gebieten fordert eine neue Welle „bewaffneten Widerstands“/Intifada (sprich: Terror) gegen Israel. Die Truppe schimpft sich „Koalition der Intifada-Jugend in Palästina“ und erklärte, die Intifada hätte das „palästinensische Volk“ in der Vergangenheit geeint und würde das wieder tun. Konfrontation soll überall gesuchte werden, in der „Westbank“, dem Gazastreifen, Jerusalem (wird so nicht genannt) und „dem Land, das seit 1948 besetzt ist“. (Was ist das für ein „Volk“, das nur durch Terror gegen Juden seine Einheit finden kann?)

Donnerstag, 26.09.2013:

Heckmeck:
- John Kerry ließ wissen, dass Israelis und PA-Araber übereingekommen seien die Friedensgespräche zu intensivieren, wobei die USA sich stärker beteiligen werden.
- Mahmud Abbas ließ die UNO wissen, die PA spreche mit Israel mit Entschiedenheit und dem Wunsch nach Frieden. Aber nicht mit einem „Start bei Null“.
- Außerdem lehnte der Chef-Heuchler weitere Interim-Abkommen ab; es dürfe keine „ewigen“ Interim-Abkommen geben. Der Sinn des Friedens sei die Ungerechtigkeit zu korrigieren, die den Palästinensern durch Katastrophe von 1948 zugefügt wurde.

Freitag, 27.09.2013:

Ein Sprecher der Issedin-al-Qassam-Brigaden (Hamas) beschwor die PalAraber eine dritte „Intifada“ zu beginnen. Der PIJ tat dasselbe. Nur wenige Stunden später waren 6 Israelis durch Steine verletzt.

Samstag, 28.09.2013:

Party im Gazastreifen – es wird aus Anlass des Jahrestages des Beginns der „zweiten Intifada“ Judenmord gefeiert und gefordert.

Die Polizei hat ein Video ins Internet gestellt, das zeigt, wie die Muslime ihre Moschee selbst entweihen, indem sie von dort aus massiv mit Steinen werfen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Fotos von der Demonstration des Islamischen Jihad „zum Schutz Jerusalems“

14. September 2013 um 10:00 | Veröffentlicht in Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 13. September 2013

Heute veranstaltete der Palästinensische Islamische Jihad eine Demonstration dagegen, dass Israel Juden gestattet irgendetwas mit Jerusalem zu tun zu haben.

Sie sieht nicht allzu groß aus, verglichen mit früheren Demonstrationen, obwohl der Veranstaltungsort nicht so groß war.

Der hebräische Schriftzug lautet: „Wir werden unser Leben für die Al-Aqsa opfern.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.09.2013)

7. September 2013 um 21:30 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 01.09.2013:

Fatah-„Premierminister“ Rami Hamdallah „schätzt“, dass Ende September weitere Häftlinge von Israel freigelassen werden. Er jammerte, die internationale Gemeinschaft solle der Palästinenserführung bei den Verhandlungen helfen.

Montag, 02.09.2013:

Die Hamas lässt wissen, dass die „israelischen Besatzungstruppen“ ihr Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel in „zentralem, 1948 besetztem palästinensischen Land“ (bei Tel Aviv) stationierte. Die „israelischen Besatzungstruppen sagten, wie hätten weitere Batterien in nördlichen Teilen des besetzten Palästina stationiert“ (d.h. im nördlichen Galiläa). Möge Frau Roth weiter nach „moderaten Elementen“ bei den Terroristen suchen, sie wird sie nicht finden…

Mahmud Abbas hat auf Druck der „Normalisierungsgegner“ in den eigenen Reihen einen Rosh Hashana-Empfang für den Knesset-Ausschuss für die Beendigung des arabisch-israelischen Konflikts abgesagt. Es wurde außerdem beanstandet, dass er überhaupt Israelis eingeladen hatte.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas: Die USA versprachen den vollen Rückzug (Israels auf die Auschwitz-Grenzen) als Grundlage für die Gespräche. Und: Die PA hat – anders als Israel sagt – NICHT zugestimmt, dass Israel die großen Siedlungsblöcke behält. Und: Er verlangt die Freilassung von 250 Häftlingen als Vorbedingung für die Weiterführung der Gespräche.
- Die Terroristen haben sich beschwert, die USA würden an den Gesprächen mit Israel nicht teilnehmen. Das US-Außenministerium behauptet jetzt aber, ein US-Gesandter habe „an einem Treffen teilgenommen“; allerdings wollte der Sprecher des Ministeriums nicht sagen wann und ob es irgendwelche Fortschritte gab.

Dienstag, 03.09.2013:

Die Zahl der arabischen Terroranschläge gegen Israelis ist im August gegenüber dem Juli von 82 auf 99 gestiegen (in Judäa und Samaria von 60 auf 68).

Raed Saleh, israelischer Islamistenführer, wurde wegen Hetze verhaftet. Er hatte letzte Woche zu Gewalt gegen Juden aufgerufen. Er wurde von einem Gericht verurteilt Jerusalem sechs Monate lang nicht zu betreten.

Der Islamische Jihad im Gazastreifen fordert dazu auf israelische Soldaten zu entführen.

Eine Umfrage ergab: 78% der Israelis glauben, dass die „Palästinenser“ ein Friedensabkommen nicht als Ende des Konflikts betrachten.

Heckmeck:
- Heute sollten sich die Verhandlungsgruppen Israels und der PA-Araber zu ihrer sechsten Sitzung treffen, erstmals in Israel.

Mittwoch, 04.09.2013:

Heckmeck:
- Yassir Abed Rabbo stellt fest, dass die Friedensgespräche mit Israel bisher nichts gebracht haben; er fordert, dass die Amerikaner sich mehr einmischen.
- Ein Vertreter der Terroristen von Ramallah sagte, Israel habe bei den Verhandlungen vorgeschlagen, dass ein Palästinenserstaat in provisorischen Grenzen gegründet werden sollte; Israel würde Siedlungen sowie Militärbasen evakuieren und in intakt lassen.

Donnerstag, 05.09.2013:

Bericht aus Ägypten: Die Armee hat inzwischen 95% der Tunnel unter der Grenze zum Gazastreifen zerstört.

Heckmeck:
- Eine libanesische Zeitung berichtet, an den Friedensgesprächen hätten auch hochrangige israelische Militärs teilgenommen. Die Terroristen sollen gesagt haben, sie würden an Grenzübergängen nur NATO-Sicherheitskräfte akzeptieren und auch das nur für maximal 10 Jahre.

Freitag, 06.09.2013:

Heckmeck:
- Neulich war es noch diesen Monat, jetzt sagen die Terroristen, die nächste Gruppe ihrer Häftlinge würde am 29. Oktober freigelassen werden.

Samstag, 07.09.2013:

Heckmeck:
- Ein US-Offizieller ließ Freitag wissen, dass der Tumult in Syrien und Ägypten Israelis und Palästinenser Richtung Frieden schubst. (Klar doch…)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.07.-03.08.2013)

3. August 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 28.07.2013:

Umfrage: 84% der Israelis sind GEGEN die Freilassung von mörderischen Terroristen und die Rückkehr zu den Linien von 1967 (warum schreibt Israel HaYom „Grenzen“???). Massive 9,4% sind dafür. Aber 71,3% sind immer noch für eine Zweistaaten-Lösung. Hoffentlich hört Netanyahu!

Syrische Rebellen und eine libanesische Nachrichten-Website behaupten Aktivitäten der israelischen Luftwaffe im Bereich Baalbek und über Quneitra. Ein für die Hisbollah bestimmter Waffen-Konvoi soll Samstag bombardiert worden sein.

PA-Medienhetze:
- Im Fernsehen wurde wieder mal ein Lied gespielt, das Israel als „Schlangenkopf“ bezeichnete und angegriffen werden muss. „Mit dem Gewehr werden wir unser neues Leben aufzwingen.“ Frieden!

Heckmeck:
- Der PA-Minister für Häftlingsangelegenheiten hat die anstehende Freilassung von 104 Terroristen als „große Leistung“ (der PA) bewertet – und als Schritt hin zur Freilassung ALLER Terroristen. War klar, dass das wieder nicht reichte, oder?
- Und die PA legt die Latte gleich noch etwas höher (was auch sonst?): Kerry habe versprochen, dass Israel auch die israelisch-arabischen Häftlinge freilässt. Nur dann werde man an den Verhandlungstisch kommen.

Montag, 29.07.2013:

Die 5. Kolonne in Aktion: Einige arabische Schulen in Israel lehnen Schüler ab, die sich zum israelischen Zivildienst (Alternative für den Militärdienst) melden.

Wieder mal preist die PA – diesmal auf Facebook – die Terroristin Dalal Mughrabi, als „Herrin der Welt“. Mughrabi führte den „erfolgreichsten“ Terroranschlag der Geschichte Israels durch, bei dem 37 Personen (12 davon Kinder) ermordet wurden.

Die freizulassenden Terroristen fangen schon mal an Frieden zu schaffen: Nasser Abu Srour, der 1993 einen Shin Bet-Mitarbeiter ermordete kündigte schonmal an weiter zu „kämpfen“. Ansonsten ist viel von den den nächsten „Intifadas“ (nicht eine!) die Rede.

Heckmeck:
- Der Religionsminister der PA rechtfertigt die Verhandlungen mit Israel – das wird „uns helfen Israel später zu erobern“.
- Nach Angaben hochrangiger Quellen gibt es keine Vereinbarung zwischen Israel und der PA zur Freilassung von Terroristen.
- John Kerry gab Plattitüden von sich: Frieden ist möglich, wird aber nicht über Nacht erzielt.
- Kerry hat jetzt tatsächlich Martin Indyk zum Leiter der Gespräche ernannt.
- Und Obama drängt auf „Ehrlichkeit“ bei den Verhandlungen.
- Die Gespräche sollen über einen Zeitraum von 9 Monaten laufen, heißt es aus Washington. Das US-Außenministerium bezeichnet sie als den Beginn der Endstatus-Verhandlungen.
- Dr. Mohammed Shtayyeh ist eine der wichtigsten Personen der PLO bei den Gesprächen mit Israel in Washington. Auf seiner Facebook-Seite offenbart er, was er wirklich will: Israels Vernichtung. Obwohl er dieselben Ziele vertritt wie die Hamas, wird er als moderater Friedensmacher hofiert.
- Schock: In der „Westbank“ gibt es gewalttätige Proteste gegen die Friedensgespräche mit Israel.

Dienstag, 30.07.2013:

Heckmeck:
- Während das US-Außenministerium schon von jetzt beginnenden Endstatus-Verhandlungen tönt, bremst die PLO: „Die palästinensisch-israelischen Gespräche, von denen erwartet wird, dass sie am Dienstag in Washington beginnen, sollen den Boden für ernsthaftere Verhandlungen bereiten, sagte Yassir Abed Rabbo, der Sekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation und Verhandlungssprecher am Montag.“ Bevor die Verhandlungen beginnen, müssten einige verfahrenstechnische und politische Fragen geklärt werden. Wenn diese Fragen nicht gelöst sind, sollten sie für beide Seiten bindend werden, bevor die eigentlichen Verhandlungen wiederaufgenommen werden. Diese würden „Zuhause“ stattfinden.
- Zu Beginn der Gespräche erstmal eine Klarstellung vom obersten Terrorchef höchstpersönlich: Palästina muss judenrein sein und die „Palästinenser“ haben schon alle nötigen Zusagen gemacht, es gibt also nichts zu verhandeln.
- Zuerst wird man sich auf Grenzen und Sicherheit konzentrieren, ließ Abbas aus Kairo wissen, die Fragen eines permanenten Status werden erst danach folgen.
- Außerdem mokierte er sich, dass Israels Minister Bennett die arabischen Terroristen als Terroristen bezeichnet hat. Einige Vertreter Israels seien Terroristen, besonders träfe die Definition „Terrorist“ auf solche zu, die die vor den Oslo-Vereinbarungen inhaftierten diffamierten.
- Ramadan Saleh vom PIJ fordert, dass sie PA-Führung den Amerikanern und Israelis nicht in die Falle geht, die die „Friedensgespräche“ für die Palästinenser darstellen.
- Das Nahost-Quartett meldet sich: Israelis und Palästinenser mögen bitte beide alles unterlassen, was die Gespräche untergraben würde. (Da kommen sie wohl schon zu spät, zumindest was die „Palästinenser“ angeht!)

Mittwoch, 31.08.2013:

Die PA forderte die Europäische Union auf die Bewegungsfreiheit israelischer Diplomaten einzuschränken, weil Israel Vertreter Europas nicht mehr einfach so in die PA-Gebiete einreisen lässt.

Heckmeck:
- Sowohl die Hamas als auch der PIJ beschuldigen die PA-Unterhändler, mit den Verhandlungen würden die Chancen auf einen zukünftigen eigenen Staat untergraben. (Die Logik erschließt sich wohl nur den Irren von der Terrortruppe.)
- Die israelische Chefunterhändlerin Tzipi Livni spielt die Neunmonatsfrist für die Verhandlungen herunter. In einem Monat werde man sehen, in welche Richtung die Gespräche laufen und wenn sie nichts bringen, dann werden sie nicht fortgesetzt. Na, mal sehen…

Donnerstag, 01.08.2013:

Der arabische MK Jamal Zahalka sagte in einer parlamentarischen Debatte, dass Juden „Feinde des Friedens“ seien.

Der pal-arabische Vertreter im ECOSOC der UNO sprach vor der Abstimmung über eine antiisraelische Resolution. Er warf Israel „Rassismus und Kolonisierung“ vor; Besatzung sei „die übelste Form des Rassismus“ und „der Staat Israel ist ein Terrorstaat, Siedler sind Terror, Militär ist Terror“.
Syrien äußerte sich übrigens auch: Israel „stiehlt historische Artefakte auf dem Golan“ und „zwingt Schülern Hebräisch auf“.

Freitag, 02.08.2013:

Hassan Nasrallah äfft seinen Oberboss in Teheran nach, diesmal hiermit: „Israel ist eine Lebensgefahr nicht nur für Palästina, sondern für die ganze Welt… Es bedroht Jordanien, Syrien, den Libanon und Ägypten und hofft auf deren Verschwinden.“ Äh, kennt man das nicht aus der Psychologie? Projektion? Von sich auf andere schließen? Anderen unterstellen, was man selbst tut?

Yaakov Kirschens Kommentar zur Häftlingsentlassung:

 

Samstag, 03.08.2013:

Heckmeck:
- Tzipi Livni kündigte an, dass die nächste Verhandlungsrunde mit den Palästinensern in der zweiten Augustwoche in Israel stattfinden wird; bis dahin wird eine erste Gruppe Terroristen freigelassen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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