Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.06.2013)
15. Juni 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Benjamin Netanyahu, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Golan, Hamas, Hetze, Ismail Haniyeh, israelische Araber, Jibril Rajoub, John Kerry, Judäa+Samaria, Nabil Sha'ath, Palästinensischer Islamischer Jihad, Saeb Erekat, Siedlungen, Terrorbekämpfung, Waffenstillstand
Sonntag, 09.06.2013:
Wie sehen „palästinensische“ Klassenzimmer aus? So zum Beispiel (Facebook): An der Wand über der Tafel die Vorbilder, denen die Schüler nacheifern sollen – Selbsmord-Bomber.
Die UNO: „Israel droht syrische Panzer an der Grenze anzugreifen“ – nett formuliert, nicht wahr? Dass Israel sagt, es werde diese Panzerverbände nur angreifen, wenn sie auf Israel schießen – geschenkt. Dass diese Panzer illegal und nur unter massiver Verletzung des Waffenstillstandsabkommens von 1974 dort stationiert wurden, erfährt man auch nur aus pro-israelischen Quellen.
Aus der Fünften Kolonne: Ein arabischer Knessetabgeordneter droht arabisch-israelischen jungen Frauen, die Nationalen Dienst ableisten (eine Art Zivildienst), sie würden geächtet, sondern sie würden auch schlechte Chance auf einen Ehemann haben, weil die israelisch-arabischen Männer sie nicht wollten. Dasselbe gelte auch umgekehrt.
Jibril Rajoub hat’s übertrieben. Wegen seiner Ausfälle und Hetze gegen Israel wurde ihm das Betreten des israelischen Staatsgebiets untersagt. Der Terrorfürst sollte auf einer Veranstaltung der Meretz-Partei heute in Tel Aviv eine Schlüsselrede halten.
Montag, 10.06.2013:
Das PA-Fernsehen strahlte wieder einmal mehrfach ein Lied aus, mit dem israelische Städte wie Tiberias, Akko, Ramle, Haifa, Beit Shean usw. als „palästinensisch“ deklariert wurden.
Gaza-„Premier“ Ismail Haniyeh am Sonntag: Israel hat keine Zukunft auf palästinensischem Land – also im Nahen Osten. Denn er bezog sich auf das „ganze Palästina“.
Jibril Rajoub wird von der Meretz-Partei ja als Friedenspartner beworben. Die kennen anscheinend das hier nicht (oder halten es für Friedensschwüre): „Das ganze Palästina, vom Fluss bis zum Meer, ist besetzt.“ Das verkündete er in einem Interview nur drei Tage, nachdem die Meretz-Chefin das Verteidigungsministerium heftig angriff, weil es dem Terrorfürsten die Einreise nach Israel nicht gestattete.
Seit Beginn des Jahres 2013 ist in „Ost“-Jerusalem keine Wohnung mehr neu vermarktet worden – es gibt einen de-facto-Baustopp. In den „Siedlungen“ in Judäa und Samaria wurden allerdings etwa dreimal so viele Häuser angefangen wie im selben Zeitraum des letzten Jahres.
Ah, so „ernst“ ist es dem Terrorfürsten mit dem Frieden: Netanyahu bot Abbas vor einem Jahr an 50 Terroristen freizulassen, die seit vor 1993 in Haft sitzen, nur wenn der zu einem Treffen der beiden kommt. Abbas lehnte ab. Es müssten schon alle 107 dieser Terroristen freigelassen werden. Wie üblich: Wann immer ihm ein Angebot gemacht wird, schraubt er die Forderungen höher.
Heckmeck:
- Jetzt kommt Kerry doch noch nicht diese Woche in den Nahen Osten. Er will Mahmud Abbas Zeit geben; der soll sich entscheiden, ob er die Vorbedingungen für Gespräche mit Israel nicht doch fallen lässt.
- Benjamin Netanyahu legte fest, dass jede zukünftige Vereinbarung mit den PA-Arabern entweder von der Knesset ratifiziert oder durch eine Volksabstimmung angenommen werden muss.
Dienstag, 11.06.2013:
Während des letzten Jahres wurden 5 Selbstmord-Bombenanschläge und 30 Entführungen vereitelt.
Heckmeck:
- Saeb Erekat greift ein – das Ergebnis muss vorher schon feststehen: Eine Zweistaatenlösung nicht innerhalb der „Grenzen von 1967“ ist bedeutungslos.
- Hanan Ashrawi tönt auch wieder: Gegenüber einem schwedischen Minister gab sie zu Protokoll, dass „unzweifelhaft das Ende der Zweistaatenlösung und der palästinensischen Institution und Bau der Nation“ erlebt werden. Sie betonte die Wichtigkeit des gewaltfreien Widerstands und der fortgesetzten palästinensisch-europäischen Koordination und Kooperation vor den von den USA vermittelten Friedensgespräche. Das ist klar – die EUropäer verlangen von den Terroristen so gut wie nichts, machen lieber Israel für alles Mögliche verantwortlich, die Amerikanern (selbst die Obamanisten) verlangen von den Terroristen, dass auch sie einlenken. Schmiert man den Friedenshetzern Honig ums Maul.
Mittwoch, 12.06.2013:
Heckmeck:
- Die USA wünschen von der EU, dass sie den Amerikanern die alleinige Verantwortung für die Vermittlung von Frieden zwischen Israel und den Terroristen überlässt. Kerry erwartet israelische Zugeständnisse und keine Vorbedingungen der Terroristen. (Traumtänzer)
Donnerstag, 13.06.2013:
Die Hamas feierte vorgestern auf ihrer Internetseite den zehnten Jahrestag eines „erfolgreichen“ Anschlags auf einen Linienbus. Bei diesem Anschlag gaben sie nicht vor militärische Ziele zu haben, sondern ganz gezielt Zivilisten ermordeten.
Heckmeck:
- Benjamin Netanyahu sprach beim Staatsbesuch in Polen die Friedenbemühungen an: Es ist an der Zeit, dass die PA an den Verhandlungstisch kommt, statt über Verhandlungen zu verhandeln.
- Ophir Akunis wird da deutlicher: Die PA ist in keiner Weise annähernd bereit für einen eigenen Staat, nicht einmal für eine erweiterte Autonomie. Systematisch werden alle Verhandlungsvorschläge abgelehnt, indem inakzeptable Vorbedingungen gestellt werden.
- Die Lügenbarone behaupteten in Gestalt von Religionsminister Mahmud Al-Habash daraufhin gegenüber israelischen Journalisten, die einzige Vorbedingung sei, dass die Verhandlungen auf der Grundlage der „Grenzen von 1967“ stattfinden würden. Würden die Gespräche diesmal scheitern, würde es keine Gespräche mehr geben. Im Übrigen seien die von Israel geplanten Veränderungen auf dem Tempelberg inakzeptabel (welche Veränderungen, bitte?).
- Dazu lassen sie Nabil Sha’at referieren, sie würden alles tun, um einen weiteren gewaltsamen Aufstand („Intifada“) zu verhindern. Man würde an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn die Bautätigkeit in Judäa und Samaria (und Jerusalem) komplett eingestellt und alle Gefangenen freigelassen werden würden. (Ah, das sind ja keine Vorbedingungen!)
Freitag, 14.06.2013:
Der Palästinensische Islamische Jihad veranstaltet auch dieses Jahr wieder Sommerlager für Schüler. Was man dort lernt? Na, das Wichtigste, das man sich als ambitionierte Araberjunge vorstellen kann: Israelische Soldaten entführen und scharf schießen.
Der „Friedenspartner“ PA ehrt mal wieder Terroristen, diesmal drei an der Zahl, die zusammen 166-mal Lebenslänglich bekommen haben.
Die USA konzentrieren sich mal wieder auf ein Detail, statt auf das Kernproblem: Der Bau von 1.000 Wohneinheiten in Itamar und Bruchin sei „nicht hilfreich“. UNO-Generalsekretär Ban stimmt natürlich ganz schnell mit ein.
Wieder einmal gab es eine Landwirtschaftskonferenz in Tel Aviv, an der (diesmal 70) Landwirte aus dem Gazastreifen teilnahmen.
Samstag, 15.06.2013:
John Kerry glaubt weiter, es gebe eine Möglichkeit für Frieden (die EU auch). Realistisch? Omar Barghouti gibt die Merkel (Stichwort „alternativlos“): „Die einzige Alternative ist Gewalt.“ Gewalt als einzige Lösung des Nahost-Konflikts also. Barghouti ist der Chef der BDS-Bewegung, die Israel-Boykott fordert. Er hat in Tel Aviv studiert und seinen Abschluss gemacht. Er will nicht woanders leben… (Letzten Endes fordert er noch mehr Vorbedingungen als Mahmud Abbas – und das will schon was heißen. Aber der kann ansonsten friedensreden, was er will, denn die Drecksarbeit zur Verhinderung von Frieden machen andere zur Genüge.)
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Die stolze Mutter eines Terroristen
8. Dezember 2012 um 11:48 | Veröffentlicht in Palästinenser | 3 KommentareSchlagwörter: Palästinensischer Islamischer Jihad, Terroristen
Elder of Ziyon, 6. Dezember 2012
Die Internetseite Saraya des Islamischen Jihad enthält einen langatmigen Tribut für einen der von der IDF vor kurzem getöteten Terroristen: Ayman Rafiq Hassan Eslim.
In dem Artikel heißt es, dass der zionistische Feind seinen Kindern den Vater raubte, obwohl er vermerkt, dass er Raketen auf Israel schoss – unmittelbar bevor er von einer Rakete getötet wurde.
Seine Familie posiert vor seinem „Märtyrer“-Poster:

Allerdings ist seine Mutter (in der Mitte) das interessanteste Mitglied seiner Familie.

[Eslims Mutter] sagte: „Ayman war ein unermüdlicher, asketischer Anbeter, las nachts den Koran und weinte und obwohl seine Arbeit schwierig war, erledigte er seine Jihad-Pflicht mit ganzem Herzen und konsequent. Seit seiner Kinder sprach Ayman vom Jihad und vom Widerstand und er wurde vom Denken und der Herangehensweise des Märtyrers Fathi Shikaki [Gründer des Islamischen Jihad) beeinflusst…“
Die Mutter sagte, sie erwartete seinen Tod in jedem Augenblick, obwohl sie ihn ständig ermutigte den Jihad fortzusetzen und seine heilige Pflicht zu tun; sie sagte: „Ich wusste sehr wohl, dass die von Ayman eingeschlagene Straße schwierig ist und entweder mit Sieg oder Märtyrertum endete und trotz der Bitternis der Trennung, doch ich ermutigte ihn und Ahvzh dieses Vorgehen innewohnen zu lasen.“
Sie „wusste, er war alleine, als er Raketen feuerte“ und dass er seine Hemden bügelte und manchmal das Essen für seine Terroristengenossen zubereitete.
Die liebende Mutter erinnerte sich auch stolz daran, dass Ayman betete in der Schlacht getötet zu werden.
Für alle anderen Mütter des Gazastreifens, die denselben Wunsch hegen: Jeder Kollaborateur in eurer Nähe kann sicherstellen, dass diese pervertierten Träume wahr werden.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.11.2012)
17. November 2012 um 23:58 | Veröffentlicht in Araber, Islamstaaten, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, UNO, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arabische Liga, Ägypten, BBC, Desmond Tutu, Erdogan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Großbritannien, Hamas, Hassan Nasrallah, Ismail Haniyeh, israelische Araber, Jordanien, Kanada, Khaled Meschaal, Mahmud Abbas, Navi Pillay, Palästinensischer Islamischer Jihad, Raketenterror, Russland, Shimon Peres, tagesschau, Türkei, Terrorgruppen, UN-Sicherheitsrat, UNO-Generalsekretär, Waffenstillstand
Sonntag, 11.11.2012:
Ägypten will einen „Waffenstillstand“ vermittelt haben. Danach sollen die Terroristen sagen, sie würden das Feuer einstellen, wenn Israel die Luftschläge im Gazastreifen einstellt.
Der überaus „friedfertige“ Scheik Rahed Saleh (islamistischer Hetzer aus Israel) auf einer Konferenz in Tunesien: Die „Aggression der israelischen Besatzung geht dem Ende zu“, was „zur Verkürzung des Lebens [Israels] führen“ wird.
Ach nee? Die PA-Medien, -Moscheen und -Schulen sagen aber etwas ganz anderes: Mahmud Abbas behauptet, mit dem Antrag bei der UNO solle Israel nicht delegitimiert werden.
Montag, 12.11.2012:
Der Rote Davidstern berichtet, dass bei den mehr als 100 Raketenangriffen auf Israel 47 Personen verletzt wurden.
Die Schweinepriester von der Hamas haben ein „Militär-Kommuniqué“ ausgegeben: „Als Antwort auf israelisches Massaker … schossen Palästinenserfraktionen auf israelische Militärziele rund um Gaza.“ NICHT EIN EINZIGES DER RAKETENZIELE WAR MILITÄRISCH!
Der ägyptische Botschafter in Ramallah forderte Israel auf die Angriffe auf den Gazastreifen einzustellen. (Was ist mit den Terroristen?) Baroness Ashton brachte natürlich auch nichts raus, das ansatzweise als Kritik an den Terroristen gewertet werden könnte – die üblichen Aufrufe „an beide Seiten“ müssen reichen.
Der ägyptische „Botschafter“ in Ramallah ließ wissen, dass der vermittelte „Waffenstillstand“ offiziell ja gar nicht bestand, also konnte er auch nicht gebrochen werden.
Eine Delegation israelischer Araber stattete der Umgebung des Gazastreifens einen Solidaritätsbesuch ab, um zu zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der israelischen Araber auf der Seite der beschossenen Einwohner steht.
Die Hamas zieht einen Waffenstillstand mit Israel gar nicht erst in Betracht.
Aber die Terroristen machen Israel für die Eskalation verantwortlich. Klar, die haben ja auch zuerst zurückgeschossen.
Dienstag, 13.11.2012:
Liebesgrüße von Nasrallah, der sich nicht aus seinem Versteck traut: Die fehlende Antwort Israels auf die Terroristen-Drohne im Oktober zeigt die Stärke der libanesischen „Miliz“. Die Zionisten würden abgeschreckt und sich nicht trauen gegen sie vorzugehen. Ansonsten kritisierte er die Arabische Liga, weil die nichts gegen Israels „tägliche Massaker an den Palästinensern im Gazastreifen“ tue.
Eine ägyptische Delegation ist zu Besuch im Gazastreifen. Ismail Haniyeh nutzte die Gelegenheit, um Ägypten aufzufordern, „den Kampf um Jerusalem“ aufzunehmen.
Mittwoch, 14.11.2012:
Die Terroristen kloppen sich, wer am Samstag den IDF-Jeep beschossen hat. Die PRC veröffentlichten ein Video und reklamierten den feigen Mordversuch für sich. Die PFLP widerspricht und bezeichnet das Video als Fälschung, die ihr den „Ruhm“ stehlen will.
Natürlich: Die ägyptische Muslimbruderschaft verurteilt die „zionistischen Besatzer“, weil sie sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen verteidigen. (Und das war vor dem Abschuss von Terrorfürst Ahmed Jabari). Israel ist für die Eskalation verantwortlich, wer auch sonst – die Terroristen nie!
Die Jihadisten sehen das natürlich auch nicht anders: Nachdem sie mehr als 100 Raketen auf Israel schossen, heißt es jetzt, Israel (!) habe den Krieg erklärt (und damit den Frieden gebrochen).
Hamas-Terrorfürst Abdallah Barghouti wurde in Israel zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Er findet das weiterhin völlig in Ordnung und heldenhaft, dass er für 67 tote Zivilisten gesorgt hat.
Mahmud Abbas kriegt Saures aus Israel: Wenn er das mit dem UNO-Antrag tatsächlich macht, sollte er sich nicht wundern, wenn die Oslo-Vereinbarungen annulliert und er gestürzt wird.
In Jericho soll eine arabisch-israelische NGO-Konferenz stattfinden. Eine Araber-Organisation hetzt dagegen und fordert Boykott. Unter den Teilnehmern seien solche, die weder das „Rückkehrrecht“ anerkennen noch das Ende des „israelischen Apartheid-Regimes“ befürworten, was „den Zielen des nationalen Kampfes der Palästinenser entgegen steht“.
Shimon Peres, der Falke? Er forderte jetzt bei einem Besuch in Sderot, dass die Überweisungen an nach Gaza eingestellt werden.
Ägyptens Präsident hat wegen des Vorgehens gegen die Terroristen den israelischen Botschafter einbestellt und den ägyptischen Botschafter aus Israel abgezogen. Daraufhin verließ der israelische Botschafter samt Personal Ägypten.
Die IDF hat ein Luftbild von Zeitoun veröffentlicht, in dem die Abschussorte für Fajr-Raketen gekennzeichnet sind; außerdem ein Video, wie Terroristen diese Raketen abladen und verstecken
Der oberste Terrorchef im Gazastreifen jammert und fleht die arabischen „Bruder“-Staaten auf Israels Angriff auf den Terrorstreifen zu beenden. Er nannte das militärische Vorgehen Israels einen „barbarischen Feldzug“. So ist das halt mit den terroristischen Aggressoren: Sie fangen an zu jammern, wenn sie Gegenwind bekommen, weil die bösen Juden sich ja nicht wehren dürfen.
Die Araber haben es nicht eilig: Die Arabische Liga will sich am Samstag zum Thema Gaza-Krieg treffen.
Donnerstag, 15.11.2012:
Die Luftwaffe warf über dem Gazastreifen Flugblätter ab, in denen die Einwohner aufgefordert wurden sich von Terroristen und ihren Waffen fernzuhalten.
Bei der Untersuchung von Raketen-Überresten wurde festgestellt, dass einige der Grad-Raketen mit Phosphor geladen waren. (Wo bleibt der Aufschrei der „Menschenrechtler“?)
Der Erez-Übergang wird für Journalisten offen gehalten.
Der UNO-Sicherheitsrat hatte in der eine Dringlichkeitssitzung (auf Antrag von Ägypten). Wieder ein typischer Fall von „Israel hat sich zuerst gewehrt, jetzt muss etwas unternommen werden.“
Herr Ban erwartet von Israel „gemäßigt“ vorzugehen, um keine „neue Spirale des Blutvergießens zu provozieren, die zusätzliche zivile Opfer verursachen und gefährliche Überlaufeffekte in der Region verursachen würde“. Wann sagt er so etwas einmal der Hamas?????
Herr Ban sprach mit Ägyptens Präsident Morsi und brachte starke Unterstützung für dessen Regierung aus, die versuche die Ruhe in der Region wieder herzustellen. Zwei Probleme: Warum ließ Ban aus, dass Raketen auch von Ägypten aus nach Israel geschossen wurden? Warum lobt er einen Typen, der einseitig Partei gegen Israel ergreift und hetzt, er versuche die Ruhe wieder herzustellen – damit bekommt er keine Ruhe, sondern ermutigt die Terroristen und stößt Israel vor den Kopf.
Die Muslimbruderschaft hat in Ägypten für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen – wegen der Angriffe der Israelis, die der Terroristen sind ja in Ordnung.
Die USA wurden von Ägypten aufgefordert, „Israels Operation im Gazastreifen“ zu beenden. Die Lage könnte außer Kontrolle eskalieren. Dass die Raketen aufhören sollen, forderte Morsi nicht.
Die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats endete ohne Ergebnis. Der UNSC-Präsident sagte, es habe keinen Versuch gegeben eine Entscheidung zu erzielen. Die Araber nannten die Sitzung „sinnlos“.
Den Gefallen sollte man ihm tun: Khaled Meschaal tönte, man könne ihn ruhig auch töten, „aber wir werden es trotzdem nach Jerusalem schaffen. Israel und alle dunklen Mächte der Welt werden es nicht schaffen das palästinensische Volk zu eliminieren.“ Da hat er was falsch verstanden, der Lügenbolzen. Israel will nur die eliminiert sehen, die den Terror verüben und es gibt genügend Araber zwischen Mittelmeer und Jordan, die das nicht tun.
Die Fünfte Kolonne: An der Universität Haifa standen arabisch-israelische Studenten eine Minute still, um den gestern getöteten Terrorfürsten der Hamas zu ehren. (Elder of Ziyon hat Bilder von der üblen Veranstaltung.) Eine andere Gruppe Studenten hielten dagegen: Sie sangen die Hatikva und hatten ein passendes Transparent:
Die Hamas behauptet, dass am Freitag der ägyptische Premierminister den Gazastreifen besuchen wird.
Herr Putin wieder, beim Telefonat mit Netanyahu: Die Israelis und die Palästinenser müssten weitere Eskalation vermeiden.
Noch ein Hinweis für Frau Nahles, Herrn Gabriel und all die anderen Vollpfosten, die glauben eine Statusänderung der PA bei der UNO eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche fördert: Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, ließ wissen: a) In dem Moment, wo die Vollversammlung die Aufwertung beschließt, sind die Olso-Verträge ungültig. b) Der erste Schritt nach der Aufwertung wird sein Israel vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen. Wie soll das Frieden bringen?
Das israelische Außenministerium kritisierte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte ohne sie beim Namen zu nennen): Frau Pillay betäubendes Schweigen angesichts des Raketenhagels auf Israel kümmert sich einen Dreck um die Menschenrechte der Israelis. Jegliche Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsrat in jeder Form und bezüglich jeder Person von dort wird eingestellt; „sollte jemand anrufen, werden wir einfach nicht abnehmen“, hieß es.
Solidarität mit Israel:
- Kanada
- USA (wobei die Frage im Raum steht, welchen Preis Israel dafür zu zahlen hat)
- na ja, fast solidarisch: GB-Außenminister Hague (eher als Israelfeind bekannt) stellte fest, dass die Hamas hauptverantwortlich die die aktuelle Krise ist.
- Ausgerechnet die BILD ist als anscheinend einziges Blatt in Deutschland, das nicht nur Wahlkampf hinter den israelischen Aktionen gegen die Terroristen sehen will.
Hetze – Araber und andere:
- Der Golf-Kooperationsrat (die arabischen Anliegerstaaten des Persischen/Arabischen Golfs) verurteilten „die jüngsten israelischen brutalen Angriffe auf Gaza“.
- Ausgerechnet: Assad verurteilt „barbarische israelische Verbrechen am ‚palästinensischen Volk‘ in Gaza“.
- Malaysia stellt sich heftig auf die Seite der Terroristen.
- Auch klar: Der Großmufti der Al-Azhar in Kairo verurteilt das „zionistische Gebilde“ dafür, dass es sich verteidigt.
- Der Iran verurteilt Israels Angriff auf den Gazastreifen.
- Die Türkei, Ägypten, Jordanien und Russland im Chor: Israel darf sich nicht wehren.
Hetze – unsere Medien:
- tagessschau.de: Die Hamas antwortet auf die Luftangriffe. Vorher war nichts.
- Wer RTLs Nachtjournal gesehen hat, muss glauben, Israel habe aus heiterem Himmel und ohne jeden Grund den Gazastreifen angegriffen. Von den Hunderten von Raketen der letzten Zeit, von den über 100 der letzten Tage erfuhr man – NICHTS!
- Lila beschreibt, wie die Leser verarscht werden: Das Bild des Starts einer israelischen Rakete, die einfliegende Raketen abfangen soll, wird so beschrieben, dass der Leser glauben muss, es handle sich um einen Raketenangriff auf arabische Zivilisten!
- unser Lokalradio (10 Uhr-Nachrichten): Die UNO forderte beide Seiten zur Zurückhaltung auf. „Danach sieht es aber nicht aus, im Gegenteil: Israel denkt darüber nach Bodentruppen in den Gazastreifen zu schicken.“ Natürlich, der weiterhin fortgesetzte Terror sieht nicht nach dem „Gegenteil“ aus.
- Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus. (ORF)
- Großbritannien: Israel ist schuld. Und 120 Raketen auf Zivilisten in drei Tagen sind keine (!) Eskalation.
- unser Lokalradio (11 Uhr): Die Spirale der Gewalt dreht sich wieder im Nahen Osten. Nach dem Mord an… (die Raketen der letzten Tage haben nicht dran gedreht!)
- ORF („Völkischer Beobachter-TV“): „Israel tötet Militärchef der Hamas und löst damit Eskalation im Nahen Osten aus“
- Huch, um 11.30 Uhr bringt unser Lokalradio, dass die israelischen Luftangriffe erst nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen kamen!
- Auch bei der taz schießen die Terroristen zurück, nicht die Israelis. (Aber da konnte man nun beim besten Willen wirklich nichts anderes erwarten.)
- unser Lokalradio (Nachrichten 13 Uhr): Auslöser der derzeitigen Welle der Gewalt war der gezielte Mord am palästinensisch…
- Britische und französische Zeitungen haben Schlagzeilen mit den getöteten Israelis – der SPIEGEL konzentriert sich natürlich nur darauf, dass Israel „die Palästinenser bombardiert“.
- SkyNews macht aus der reinen Verteidigungswaffe „Iron Dome“ eine Offensivwaffe der Israelis!
- Sidney Gennies, Tagesspiegel: „Dieser Krieg ist Teil des israelischen Wahlkampfs“. Klar, hat nichts mit dem Terror zu tun.
- Die 22 Uhr-Nachrichten bei n-tv machen mit dem Angriff auf Tel Aviv auf – und dann wird davon geschwätzt, dass Israel den Gazastreifen angreift, die Bilder zeigen aber, wie Terror-Raketen von dort verschossen werden!
Freitag, 16.11.2012:
Unser Lokalradio (Nachrichten 10 Uhr): „Waffenruhe im Gazastreifen angeblich schon gebrochen.“ „Angeblich“? Dann im „Bericht“: Anscheinend ist die Pause nicht zustande gekommen, im Gazastreifen werden Explosionen berichtet. Ah, AUS dem Gazastreifen heraus kam nichts, nicht wahr? Und Israel hatte die Feuerpause ja auch überhaupt nicht davon abhängig gemacht, dass die Terroristen mit dem Schießen aufhören! (Meldung der IDF: In den letzten 2 Stunden wurden mehr als 50 Raketen auf Israel geschossen.)
Nachrichten um 11:30 Uhr im Lokalradio: „Trotz Waffenstillstand geht die Bombardierung des Gazastreifens weiter.“
Lokalradio-Nachrichten 13:00 Uhr: „Selbst während des Besuchs des ägyptischen Premierministers Kandil flog die Luftwaffe Angriffe auf Gaza.“ Und die Terroristen haben zurückgeschossen. Also ist wieder Israel der Schuldige.
ZDF, 15 Uhr: Beide Seiten hatten angekündigt, dass sie während des Besuchs (von Kandil) eine Waffenruhe einhalten würden – und sie gebrochen. Natürlich: beide. Das nennt man dann wohl verlogene Äquidistanz.
Besuch im Gazastreifen – der ägyptische Premierminister stärkt den Terroristen den Rücken: „Ägypten … steht Schulter an Schulter mit dem palästinensischen Volk.“ Was für eine Lüge. Stünden sie Schulter an Schulter mit dem „palästinensischen Volk“, dann würden sie ihnen helfen auf die Beine zu kommen. Aber die Revolutions-Muslimbrüder stehen nur Schulter an Schulter mit den terroristischen Mordbanden.
Der Premier versprach „diese Aggression zu stoppen“ – ich hätte da einen Tipp, wie das ganz einfach geht: Er sollte dafür sorgen, dass die Hamas das Feuer einstellt, dann ist wieder Ruhe.
Auch Präsident Morsi schwört, Kairo werde Gaza nicht allein lassen. Israelische Experten haben da ihre Zweifel; sie reden von Lippenbekenntnissen, nachdem sie den Premier quasseln hörten.
David Cameron (GB) telefonierte mit Netanyahu und drängte ihn, die zivilen Verluste bei den Arabern so gering wie möglich zu halten. JA, WAS TUT ISRAEL DENN SONST? Und warum telefoniert er nicht mit demselben Thema mit Haniyeh?
Das Arschloch Gaga-Hugo Chavez: Israels „Aggression“ ist „barbarisch“ und erfolge nur wegen des UNO-Antrags der PA. Klar, dass das Charakterschwein sich auf die Seite von Völkermördern stellt. Und auch klar, dass Israel die Hamas für den Schwachinn der Fatah büßen lassen will. Völlig logisch.
Die Terror-Mullahs fordern von den USA und Europa, dass sie die „barbarischen Angriffe“ Israels auf die armen, antisemitischen Mordbanden im Gazastreifen beenden.
Auch Baroness Ashton ist wieder besorgt. Wegen der Gewalt auf beiden Seiten. Sie drängt Israel darauf zu achten, dass seine Reaktion auf die Hamas „verhältnismäßig“ ist.
Wenn Zivilisten in der Nähe waren, brach die Luftwaffe ihre Angriffe ab.
Natürlich muss auch Erwahn loslegen: Israel geht gegen die Araber vor, weil in zwei Monaten Knesset-Wahlen sind, befindet der türkische Premier.
Obama und Erdogan telefonierten. Sie sind sich einig: Die eskalierende Gewalt gefährdet die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten und die Gewaltspirale gefährdet dies Aussichten auf einen dauerhaften Frieden in der Region. Klar. Also bitte: Sagt den Terroristen, sie sollen aufhören, dann hört Israel auch auf. Ist doch immer so.
Ein Hamas-Verantwortlicher macht den Arabern weis, die Hamas würde aus diesem Krieg gestärkt hervor gehen.
Die Hacker von Anonymous eskalieren den Cyber-Krieg gegen Israel. Sie versprachen mehr als 40 Internetseiten der Regierung und des Militärs vom Netz zu holen.
Das Heimatfront-Kommando rechnet mit 7 Wochen Krieg.
Samstag, 17.11.2012:
Die Hamas verweigert 22 Ausländern die Ausreise aus dem Gazastreifen, u.a. 9 italienischen Journalisten, 6 Japanern, einem Kanadier, einem Südkoreaner, einem Franzosen; zusätzlich lassen sie 2 Mitgliedern des Türkischen Roten Halbmonds die Ausreise. Menschenrechte? Wo sind die Menschenrechtler?
Ägyptische Sicherheitskräfte fingen Schmuggler mit 35 libyschen Raketen ab, die in den Gazastreifen geliefert werden sollten.
Anscheinend kommen die Proteste gegen Israel in Ägypten nicht wirklich in Gang; die Teilnahme an den Demonstrationen war für die Muslimbruderschaft enttäuschend gering.
Die BBC ergreift Partei – natürlich die der Terroristen: Sie fordert twitter auf, die IDF nicht mehr twittern zu lassen! (Heißt das, dass die PR-Anstrengungen der IDF erfolgreich sind?)
Desmond Tutu muss mal wieder die Israelis mit den Terroristen gleichsetzen: „Einmal mehr greifen die Fanatiker auf beiden Seiten einander an und geben vor mit der Genehmigung Gottes zu handeln.“ Ich wüsste nicht, wann Netanyahu, seiner Regierung oder die IDF sich auf Gott berufen hätte. Aber das passt in Tutus Hetzerhin nicht hinein.
Russland und Jordanien bezeichneten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen als „unverhältnismäßig“. Wer wundert sich?
Ein hochrangiger Terrorfürst des Palästinensischen Islamischen Jihad bezeichnet die Androhung einer Bodenoffensive als „psychologische Kriegsführung“: „Die IDF versucht die Kämpfe zu beenden, um die Schäden an der Heimatfront zu minimieren.“ Klar doch.
Die Terror-Mullahs fordern die Welt auf, gegen Israel „zurückzuschlagen“. Hm. Zurück?
Auch nicht anders zu erwarten: Die arabischen Außenminister machen Israel allein verantwortlich für die Feindseligkeiten im/am Gazastreifen. Sie fordern außerdem internationalen Schutz für die Palästinenser. (Da sollten sie mal dafür sorgen, dass es keine menschlichen Schutzschilde gibt. Das wäre der beste Schutz.)
Erdowahn: Israel stürzt die ganze Region in eine Blutbad. Hm, die Juden sind also auch dran schuld, dass die Türkei die Kurden bombardiert?
Dann warf er noch ein, Israel führe einen Tanz um seine drei Toten auf. Mit anderen Worten: Die sollen sich nicht so haben, 3 Tote sind nichts.
Tzipi Livni gibt mal wieder den Falken. Gegen die Hamas müsse heftig vorgegangen werden.
Die Arabische Liga fordert, Israels Führungspolitiker wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Alle Vereinbarungen mit Israel müssen aufgekündigt werden.
Regierung Merkel (im Gespräch mit Netanyahu): Es muss möglichst schnell ein Waffenstillstand erreicht werden.
n-tv, Nachrichten 21 Uhr: „Auge um Auge, Zahn um Zahn. Scheinbar unaufhaltsam steuern Israel und die Hamas auf einen Krieg zu.“ Die haben auch immer noch nicht begriffen, was das heißt, denn sie nutzen das, um die „Spirale der Gewalt“ zu definieren; auch nicht, dass der Krieg längst läuft, angefangen von den Terroristen. „Seit Beginn er Operation Wolkensäule feuerten die Militanten mehr als 700 Raketen nach Israel. Die Antwort ist härter.“ Wir lernen: Israel rächt sich unverhältnismäßig. Danke, ihr Drecksäcke!
MK Taleb es-Sana hetzt: „Die Achse des Bösen Netanyahu-Barak-Lieberman ist blutrünstig. Sie genießen es, wenn Palästinenser zerfetzt werden, im Wissen, dass das ihren Status vor den Wahlen verbessert.“
Morsi behauptet es würde ein Waffenstillstand unterzeichnet werden. Israel bestreitet das.
Die Hamas sagt, sie habe „Selbstmord-Einheiten“ bereit stehen, die sich den israelischen Bodentruppen entgegenstellen werden.
Die IDF hat ein Video des Angriffs auf das Haus eines Hamas-Kommandeurs ins Internet gestellt. Es zeigt, dass das Haus auch Munitionslager war.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.09.-06.10.2012)
6. Oktober 2012 um 21:38 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Ägypten, Fatahstan, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Hamas, Hisbollah, Iran, Jordanien, Khaled Meschaal, Palästinensischer Islamischer Jihad, Waffenstillstand
Sonntag, 30.09.2012:
Am 5. Oktober soll ein von PA-Arabern und Israelis organisierter „Bethlehem-Spaziergang“ stattfinden; dieser soll für Wandel werben, gemeinsame Grundziele anerkennen und „Samen des Verständnisses und der Akzeptanz“ sähen. Umstritten: Neben Arabern und Internationalen sollen auch israelische Jugendliche teilnehmen sollen – das ist eine „Normalisierung“ mit Israel, schimpfen arabische Jugendvertreter und fordern die Streichung des Vorhabens. Den PA-arabischen Organisatoren wird „Verrat“ vorgeworfen; der Gang sein „eine Beleidigung der palästinensischen Märtyrer, die beim Eindringen der IDF 2002 in Bethlehem getötet wurden“. Bilder beteiligter arabischer Aktivisten wurden auf Facebook gepostet, mit der Aufforderung gegen diese vorzugehen. „Wir werden nicht gestatten, dass Israelis Bethlehem schänden“, sagte einer und fügte an: „Wir werden unser Möglichstes tun, um diesen schändlichen Akt zu verhindern.“
Na toll: „Das Gebiet östlich des Sinai ist besetztes arabisches Palästina“, ließ ein Berater von Präsident Mursi wissen. Das Regime Mubarak gab dem zionistischen Gebilde freie Hand und nannte es sogar „Israel“. Das wird nicht wieder vorkommen. (Und denen will der Superpräsi weiter Geld in den Rachen werfen.)
Einmal mehr hat Khaled Meschaal klar gesagt, was die Hamas will: In der Türkei verkündete er vor der Partei von Recep Tayyip Erdogan, dass seine Bewegung der „Befreiung“ „Palästinas“ und der Gründung eines souveränen Palästinenserstaates verpflichtet sei. Und er betonte, der einzige Weg, das zu erreichen, sei „Widerstand“ (= Terror); alle anderen Versuche Israel zum Einlenken zu bewegen, seien gescheitert. (Äh: Wann haben sie den Terror jemals NICHT weitergeführt? Der Terror und die Verweigerungshaltung der „Palästinenser“ sind die einzigen Gründe, dass es nicht vorwärts geht!)
Montag, 01.10.2012:
Der PA-Fußballer, den der FC Barcelona zum „Classico“ eingeladen hatte, wird nicht anreisen. Als Grund gibt er an, dass Gilad Shalit eingeladen wurde (Ma’an stellt es so dar, dass man glauben könnte, erst sei der Araber eingeladen worden, dann Shalit – es war umgekehrt und neben Shalit wurden DREI Araber eingeladen). Der „Sportler“ sagte, da Shalit dabei ist, wäre das eine Gleichsetzung des zionistischen Henkers mit dem palästinensischen Opfer. Hurra, mit solchen Leuten kann man toll Frieden schließen!
Dienstag, 02.10.2012:
Die Hisbollah hat per Video ihr nächstes Friedensangebot veröffentlicht: die „Befreiung von Galiläa“ über die Eroberung von Schlüsselorten und -Städten wie Touristenzentren, Raffinerien und den Hafen von Haifa usw.
Der Stamm, zu dem der neue jordanische Botschafter gehört, hat diesen ausgeschlossen, verstoßen. Wer einen solchen Posten annimmt, habe alle „roten Linien“ überschritten, hieß es. Er verletze alle Verbote und beleidige die Nation und den Stamm. Hurra, da gibt es einen Friedensvertrag!
Mittwoch, 03.10.2012:
Der Monat September brachte eine Zunahme der Angriffe von Arabern mit Molotowcocktails: 65 gegenüber „nur“ 28 im August. Insgesamt hat die Zahl der Terroranschläge in Jerusalem und der „Westbank“ im September gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt (91 gegenüber 51).
Wegen der gegen sie ausgesprochenen Bedrohungen haben die Organisatoren den „Bethlehem-Spaziergang“ abgesagt.
Alles gaaaanz friedlich oder nur wieder ein Übersetzungsfehler, was Ali Shirazi da von sich gibt: „Um Israel auszulöschen, brauchen wir nur 24 Stunden und einen Vorwand.“
Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt: Wir können gegen jedes Friedensabkommen mit einem Veto belegen.
Die PA holt Lehrer wieder in den Dienst zurück, die der Hamas angehören und „aus Sicherheitsgründen“ entlassen worden waren. (Von der Hamas entlassene Fatah-Lehrer im Gazastreifen werden weiterhin von der PA bezahlt.)
Avigdor Lieberman nannte Mahmud Abbas „das größte Friedenshindernis“. Die PA geifert: Das sei ein Mordaufruf, die UNO muss Abbas vor der „Aggression Israels“, der „ausdrücklichen Aufrufe zu Tötung und Mord“ schützen.
Donnerstag, 04.10.2012:
Der Palästinensische Islamische Jihad feierte in Gaza sein 25-jähriges Bestehen. Die Tausende Teilnehmer an der Feier seien ein „Referendum“ für den „Widerstand“, behauptete der Feigling, der die Terrortruppe führt und sich nur über eine Videowand meldete. In seiner Rede betonte er, dass die bewaffnete „Übernahme“ von „ganz Palästina“ das Ziel bleibt.
Freitag, 05.10.2012:
Der jordanische Informationsminister verurteilte die Polizeiaktion auf dem Tempelberg: Die Sicherheitskräfte hätten „unbewaffnete Betende“ angegriffen und die Politik der Polizei schade den muslimischen und christlichen heiligen Stätten.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
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