Die größte Einzelbedrohung des Friedens im Nahen Osten

1. März 2013 um 15:31 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost | 1 Kommentar
Schlagwörter: ,

Meryl Yourish, 28. Februar 2013

Eine Gruppe EU-Diplomaten hat die größte einzelne Bedrohung des Friedens im Nahen Osten ermittelt.

Es ist nicht der Krieg in Syrien.

Es ist nicht die Gesetzlosigkeit in Libyen.

Es sind nicht die Islamisten in Ägypten.

Es ist nicht die Tatsache, dass die PA sich seit Jahren weigert mit Netanyahu zu sprechen.

Es sind nicht die derzeitigen Krawalle von Palästinensern in der gesamten Westbank.

Es sind nicht die Zehntausende Raketen im Südlibanon.

Es sind die nicht fortgesetzten Komplotte der Hisbollah Juden und Israelis überall in der Welt zu ermorden.

Langjährige Leser dieses Blogs wissen genau, was die EU-Diplomaten für die größte Bedrohung des Friedens im Nahen Osten halten:

Siedlungen.

Insbesondere Siedlungen in der östlichen Hälfte von Jerusalem.

Einmal mehr erheben diese fiesen Siedlungen ihre hässlichen Schädel. Zählung der durch Siedlungen ermordeten Palästinenser: Null. Zählung der von palästinensische Terror- und Raketenanschlägen getöteten Israelis: in die Tausende.

In der Tat, diese Siedlungen sind eine absolute Bedrohung. Nicht die Raketen, die es regnet oder die Israel bedrohen. Nicht die Einkreisungspläne des Iran.

Siedlungen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.12.2012)

29. Dezember 2012 um 23:22 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Sonntag, 23.12.2012:

Ein Hamas-Offizieller verkündete auf der Al-Qassam-Website (wen wundert das?), „Fakten und Geschichte würden beweisen, dass die „Klagemauer“ nicht jüdisch ist. Wunderbar, das war bestimmt einer aus den „moderaten Elementen der Hamas“ von Frau Roth…

Montag, 24.12.2012:

Eine internationale Parlamentariergruppe besucht den Gazastreifen, die „Westbank“ und Israel. Knessetpräsident Reuven Rivlin kritisierte die Abgeordneten wegen ihres Besuchs im Gazastreifen, weil das die international als Terrorgruppe gebrandmarkte Hamas aufwertet. In der Knesset werden die Parlamentarier nicht empfangen werden; Einzeltreffen mit israelischen Abgeordneten werden untersagt. Die internationalen Abgeordneten – zu denen z.B. auch der offene Israelhasser (-„kritiker“) Lord Frank Judd gehört – behaupten, sie müssten sich mit Parlamentariern aus beiden Regionen der PA treffen und es gäbe keine formellen Treffen mit der Hamas. (Das stellt die Terroristen natürlich ins Abseits, vor allem wenn Hamas-Abgeordnete an den Treffen teilnehmen, nicht wahr?)

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, feierte in seiner Vorweihnachtspredigt die „Geburt Palästinas“.

Dienstag, 25.12.2012:

Aus dem Streichelzoo von Anatot in der Region Binyamin („Westbank“) werden immer wieder Ziegen gestohlen; Freitag waren es 11, Montag 6. Dazu müssen die Diebe den Zaun der Gemeinde zerstören.

Mahmud Abbas bei der Christmette in Bethlehem  (was hat der da verloren???): Israel und die Palästinenser müssen sich an das internationale Recht halten (Israel tut das, warum er nicht?) und dafür müsse Israel mit der Bautätigkeit in Jerusalem aufhören. (Israel bietet seit Jahren Gespräche ohne Vorbedingungen an, die von Abbas abgelehnt werden.)

Mittwoch, 26.12.2012:

Bildungskonferenz im Gazastreifen, Ismail Haniyeh: „Israel ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss.“ Die Lehrer des Gazastreifens forderte er auf, „eine Generation aufzuziehen, die kämpfen und die Palästinenser von der Besatzung befreien wird“.

Ein anderer Hamas-Offizieller forderte die Araber zu bewaffnetem Widerstand auf: der Bau des Dritten Tempels solle (mit Terror) verhindert werden. Hm, die Baupläne sehen Wohnungen vor – und keine davon auf dem Tempelberg…)

Marwan Barghouti konnte wieder einmal aus dem Gefängnis getönt: Er wird einmal Palästinenserpräsident und das „Rückkehrrecht“ ist heilig.

Donnerstag, 27.12.2012:

Als Reaktion auf die UNO-Entscheidung vom November hat Israel den VIP-Status für eine ganze Reihe PA-arabischer Wichtigtuer zurückgezogen. Das heißt, dass z.B. Nabil Sha’ath demnächst in der Schlange anstellen muss, wenn er nach Israel will.

Der britische Minister für den Nahen Osten, Alistair Burt, bewies, dass er keine Ahnung von den Genfer Konventionen hat und giftete gegen Israel. Dafür pries er den Terrorfürsten Mahmud Abbas für dessen „gemäßigte Reaktion auf israelische Provokationen“.

Samstag, 29.12.2012:

Nabil al-Arabi, Chef der Arabischen Liga, war in Ramallah, um mit Mahmud Abbas zu konferieren. Er befand, die Gleichung in den Verhandlungen mit Israel müsse geändert werden. „Wir können nicht dieselben Schritte immer wieder tun, die wir seit 20 Jahren tun. Diese Schritte verschwenden Zeit und führen zur weiteren Expansion Israels.“ Welche Expansion, müsste er noch sagen, aber heißt es bei uns nicht immer, die Zeit sei gegen Israel?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2012“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Sind jüdische Siedlungen auf arabischem Land gebaut?

10. Oktober 2012 um 13:04 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, NGOs | 5 Kommentare
Schlagwörter: , , ,

Rachel Neuwirth und John Landau, FrontPageMag.com, 28. September 2012

Stimmt es wirklich, so oft wie die europäische und amerikanische Presse es seit Jahren berichtet, dass jüdische „Siedler“ in der „Westbank“ (korrekter heißt es Judäa und Samaria) auf Land leben, das sie palästinensischen Arabern gestohlen haben?

Das ist in der Tat völlig unmöglich. Jedes Mal, wenn die israelische Regierung vorläufige Genehmigungen zum Bau jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria vorgeschlagen oder vergeben hat, kündigte sie ihre Absichten in arabischen Zeitungen an und forderte jeden Araber mit Ansprüchen auf das Land auf, sich zu melden. Nur wenn solche Ansprüche mindestens sechs Monate lang nicht gestellt wurden oder wenn, nachdem solche Ansprüche gestellt wurden, das israelische Gerichtssystem einer akribischen und umfassenden Überprüfung der Fakten, bei denen die Gerichte sich ein Bein ausrissen um allen arabischen Anspruchstellern gegenüber fair zu sein, dagegen entschied, genehmigte die israelische Regierung tatsächlich den Bau jüdischer Gemeinden in diesem umstrittenen Gebiet. Israelische Gerichte haben der israelischen Regierung seit 1980 verboten, jegliches Land in arabischem Eigentum für jüdische Besiedlung zu konfiszieren. Und die israelische Regierung hat keine neuen Siedlungen genehmigt, seit 1993 der israelisch-palästinensische „Friedensprozess“ begann.

Nicht einmal die so genannten „nicht genehmigten“ oder „illegalen“ jüdischen Siedlungen, diejenigen, die die israelische Regierung nicht voll und ausdrücklich genehmigte, sind auf Land in arabischem Eigentum gebaut. Sowohl die genehmigten wie die nicht genehmigten jüdischen Gemeinden wurden allesamt auf dem gebaut, was vollkommen unbesetztes, unkultiviertes und unbewohntes „Ödland“ war. Kein arabisches Haus wurde zerstört, keine arabischen Einwohner wurden vertrieben und kein arabisches Ackerland wurde bei der Schaffung jeder dieser jüdischen Gemeinden beschlagnahmt – egal, ob ihr Bau von der israelischen Regierung genehmigt wurde oder nicht. Und nach dem Landbesitz-Recht von Judäa und Samaria – das auf die Zeit zurückgeht, als diese Gebiete unter türkischer Herrschaft standen – gehört fast alles unbewohnte und völlig unentwickelte „Ödland“ dem Staat, keinem privaten Eigentümer. Solches Land konnte zwar legal vom Staat gekauft werden, doch es gab fast keine Instanz, über die Araber tatsächlich solches „Ödland“ kauften, denn sie hätten dafür Steuern zahlen müssen, während sie aber in der absehbaren Zukunft keinen Nutzen daraus hätten ziehen können. All das wenige solche Land, das gekauft wurde, wurden von jüdischen Philanthropen gekauft, die Land für die zukünftige Besiedlung durch jüdische Flüchtlinge oder Einwanderer der Zukunft zur Verfügung zu stellen hofften.

Warum haben dann die Darstellungen, dass alle jüdische „Siedlungen“ „illegal“ und – was schlimmer ist – auf Land in arabischem Eigentum gebaut worden sind, derart festen Halt in den Glaubenssystemen der Regierungen und Nachrichtenmedien der Welt gefunden? Ein wichtiger Grund sind die Aktivitäten in Israel ansässiger „Menschenrechts“-NGOs („Nichtregierungs-Organisationen“) wie Peace Now, B’Tselelm, Yesh Din, Yesh Gvul und viele andere gewesen. Diese soi-disant-Menschenrechtsorganisationen, die sich der Beendigung der israelischen „Besatzung“ allen Landes außerhalb der Waffenstillstandslinien vom 3. Juni 1967 und der Erzwingung des Vertreibung der 600.000 Israelis, die außerhalb dieser Waffenstillstandslinien leben (die niemals legale Grenzen waren) gewidmet haben, veröffentlichten eine Reihe „Berichte“, die behaupteten, dass bis zu 30 Prozent des Landes, auf dem israelisch-jüdische „Siedlungen“ in der „Westbank“ gebaut wurden, auf dem existieren, was diese Gruppen als „arabisches Land in Privateigentum“ beschreiben (oder sind es 38%? Oder 32%? Oder 24%? Oder 16%? Jeder „Bericht“ gibt einen anderen Prozentsatz an und manchmal gibt es sogar zwei widersprüchliche Zahlen innerhalb eines einzigen „Berichts“). Diese Zahlen, so wie viele andere Behauptungen durch die soi-disant-Menschenrechtsgruppen, werden dann sofort als Tatsachen veröffentlicht – zuerst von der israelischen Zeitung Ha’aretz, die – obwohl sie in Israel veröffentlicht wird – tatsächlich ein Sprachrohr der palästinensischen Autonomie und deren Netzwerk angeschlossener Organisationen ist – und dann von der New York Times, der Los Angeles Times, der Washington Post, der Washington Times, NPR, der BBC und tausend anderen Zeitungen und elektronischen Mediendiensten in der gesamten westlichen Welt.

Wenn man aber tatsächlich eingehend die langatmigen Berichte auf den Internetseiten dieser „Menschenrechts“-Gruppen liest, die vorgeben den angeblichen „Landraub“ durch Siedler zu dokumentieren, findet man keine glaubwürdigen Beweise für diese behaupteten Prozentsätze, trotz vieler Fußnoten und langen Statistik-Tabellen, Diagrammen usw. Entweder diese „Berichte“ a) versagen darin überhaupt Originalquellen für all die Statistiken anzuführen oder b) sie behaupten, sie würden von tausenden israelischer Regierungsdokumente gestützt, die diese Gruppen im Rahmen von Israels Gesetz zur Freiheit der Information erhielten – aber ohne auch nur ein einziges konkretes Dokument zu zitieren, das ihre Behauptungen zu jüdischen Siedlungen in „arabischem Privateigentum befindlichem Land“ stützt.

Ein von Peace Now ausgegebener Bericht mit dem Titel „Rechtsbruch in der Westbank“, der erstmals im November 2006 veröffentlicht wurde, ist ein Paradebeispiel. Es handelt sich um den, der behauptet, „fast 40 Prozent“ (später wird das im Kleingedruckten auf „38,76%“ herunter gerechnet) der Siedlungen auf „arabischem Land in Privatbesitz“ gebaut sind. Der Bericht ist auch mit Grafiken und Schaubildern angefüllt, von denen viele mit Nebensächlichkeiten angefüllt sind wie der genauen Zahl der Quadratkilometer jeder Siedlung, Karten der Siedlungen und der gesamten „Westbank“, die die Lage der Siedlungen zeigen, sogar Fotos (von denen einige ironischerweise die Schönheit dieser Gemeinden zeigen), die den Eindruck der Echtheit und Genauigkeit des Berichts geben. Doch wo immer Behauptungen über die Menge an Arabern gehörendem Land in den Siedlungen gemacht werden, wird keine dokumentierende Quelle angegeben. Trotz all der Grafiken, Schaubilder, Tabellen und Landkarten in den 21 Seiten des Berichts wird uns niemals gesagt, wie genau Peace Now zu seinen Schlussfolgerungen über das Ausmaß des Landes in jüdischen Siedlungen kommt, das Arabern gehört.

Nachdem der Bericht 2006 in Israel einige Kritik und Fragen auslöste, gab Peace Now ein Jahr später einen zweiten Bericht aus, der das Thema vom Jahr davor „klärte“ und „korrigierte“. Peace Now behauptete, dieser Bericht gründe auf mehr als 3.500 Dokumenten, die man seit der Veröffentlichung des ursprünglichen Berichts von der israelischen Regierung erhalten hatte. Das warf natürlich die Frage auf, wie Peace Now den ersten Bericht, mit all diesen Statistiken und anderen detaillierten Daten, ohne diese Dokumente, zusammengestellt hatte. Wie auch immer, der Peace Now-Bericht von 2007 gibt zu, dass der frühere Bericht mit der Behauptung falsch gelegen hatte, dass 83,4% der „Siedlung“ Ma’ale Adumim (eigentlich ein Vorort von Jerusalem, der weniger als 8 Kilometer außerhalb der Stadtgrenzen liegt) im Eigentum von Arabern war und schraubte diese Behauptung auf 0,5 Prozent herunter – eine Abnahme von 99,95 Prozent der Menge an Gemeindeland, von der Peace Now behauptete, es sei „Privateigentum“ von Arabern. Der gesamte Prozentsatz an Land in jüdischen „Siedlungen“, das angeblich in „Privatbesitz“ von Arabern war, wurde im Bericht von 2007 von 38% auf 32% bereinigt. Gleichzeitig hielt der Bericht Peace Nows frühere Behauptung zu arabischem Landbesitz in den anderen jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria aufrecht und erhöhte sogar die Menge an Land von dem man behauptete er gehöre in einigen dieser Gemeinden Arabern. Doch selbst der „neu“ überarbeitete Bericht, obwohl behauptet wird, er basiere auf israelischen Regierungsdokumenten, verfehlt auch nur eines dieser Dokumente zur Unterstützung dieser Behauptungen zu zitieren oder auch nur ein bestimmtes Dokument, das erklärt, dass irgendwelches Land überhaupt in den jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria Arabern gehört und illegal von Juden besetzt ist.

Die von Peace Now aufgestellten Behauptungen wurden durch eine erfolgreiche Verleumdungsklage ausgehöhlt, die von der jüdischen Gemeinde Revava gegen die Organisation angestrengt wurde; Peace Now behauptete, diese sei zu 71,15 Prozent in arabischem Eigentum. Die Gemeinde war vor Gericht imstande zu beweisen, dass 100% ihres Grundes Juden und nichts davon Arabern gehört. Peace Now war gezwungen der Siedlung 20.000 Schekel (rund €4.000) Entschädigung zu zahlen und eine Entschuldigung zu veröffentlichen.

Doch obwohl für beide Beichte bewiesen wurde, dass sie ernste Unrichtigkeiten enthalten und obwohl Peace Now zugab, dass ihr Bericht von 2006 zumindest eine wichtig Unrichtigkeit enthielt, werden beide Berichte immer noch auf den Internetseiten der Organisation geführt. Es wurden nicht einmal die falschen Vorwürfe gegen Ma’ale Adumim und Revava aus den beiden Berichten entfernt, die weiterhin sowohl auf ihren Internetseiten in Israel wie den USA veröffentlicht sind.

Die Medien und Regierungen der Welt haben die falschen Anschuldigungen gegen Israel von Peace Now, B’Tselem und ähnlichen Gruppen mit Sitz in Israel akzeptiert, weil sie von plausiblem, wissenschaftlich klingendem Sprachgebrauch, von detaillierten (obwohl völlig undokumentierten) Statistiken unterstützt werden, weil die Autoren Israelis und Juden sind und die meisten Menschen sich nicht vorstellen können, dass jemand derart selbstzerstörerisch und illoyal sein kann, dass er über sei eigenes Land lügt; und natürlich, weil die Behauptungen der „Menschenrechts“-NGOs die antiisraelischen Vorurteile und Vorlieben der meisten Regierungen und Nachrichtenmedien der Welt bestätigen. Die Behauptungen der israelischen „Menschenrechts“-Gruppen, wie die ähnlicher palästinensischer und israelisch-arabischer Gruppen, sind trotzdem Lügen. Es ist höchste Zeit, dass ehrliche und verantwortungsvolle Journalisten und Wissenschaftler – israelische wie nicht israelische, jüdische wie nicht jüdische – sie als den Betrug und die Lügen offen legen, die sie sind.

Dokumentation

Israelische Politik zur Gründung von Siedlungen auf nicht entwickeltem Staatsland:

Siehe: David Bar-Illan: Eye On the Media. Gefen Books, 1993, verfügbar Amazon; David M. Phillips: “The Illegal-Settlements Myth,” Commentary Magazine, 1. Dezember 2009; CAMERA: “Backgrounder: Jewish Settlements and the Media”, von Ricki Hollander, 5. Oktober 2001, http://www.camera.org/index.asp?x_context=7&x_issue=10&x_article=259; CAMERA-Bericht vom 7. July 1995: “Media Mangles Land Issues”; CAMERA-Bericht vom 5. April 2011; Israelisches Außenminsiterium: “Israeli Settlements and International Law,” 20, Mai 2001.

Tatsächliche Landbesitz-Gesetze, die in Judäa und Samaria (der “Westbank”) gelten:

Siehe: “Mawat Land,” Zionism and Israel—Encyclopedic Dictionary, sowie “The Land Question in Palestine”; Nadia Forni: “Land tenure policies in the Near East”; Moshe Dann; “Blood Libel; The Myth of ”private Palestinian land,” Jerusalem Post, 28. December 2011, neu abgedruckt; “Palestine Papers: Jews legally own land in the territories,” 9. Februar 2011; “Maayana Misken: “Jews to Reclaim Land in Jordan?”; Green-lined: “PA: Jews Owned Land in Judea and Samaria,” 10. Februar 2011.

Peace Now-Berichte und internationale Medienberichterstattung über sie:

Siehe: Peace Now: “Breaking the Law in the West Bank — One Violation Leads to Another: Israeli Settlement Building on Private Palestinian Property”; “G U I L T Y! Construction of Settlements upon Private Land – Official Data”; und: http://peacenow.org/entries/archive3189#more, alle zu Peace Nows israelischer Internetseite; Steven Erlanger: “West Bank Sites on Private Land, Data Shows”, New York Times, 13 März 2007; Nadav Shragai and Agencies: “Peace Now: 32% of Land Held for Settlements is Private Palestinian Land”, Haaretz.com, 13. März 2007.

Kritische Analyse der Fehler in den Berichten von Peace Now:

CAMERA: “Update: Peace Now Map Based Only on Palestinian Claims”, 2. Deczember 2006; Alex Safian, CAMERA: “Peace Now’s Blunder: Erred on Ma’ale Adumim Land by 15,900 Per Cent”, 16. März 2007; “Subject: Civil Administration Response to the ‘Peace Now’ Report“; Moshe Dann: “Peace Now Flakes Out”; Maayana Miskin: “Peace Now to Pay and Apologize for Maligning Town”, 11. Dezember 2008; CAMERA, Alex Safian: “Israeli Court : Peace Now Lied, Must Pay Now”, 23. Dezember 2008.

Sind Siedlungen das Haupthindernis für Frieden?

12. Juli 2012 um 16:07 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , ,

Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 12. April 2012

Die palästinensische Autonomiebehörde verlangt, dass der UNO-Sicherheitsrat Israel für Bautätigkeit in den Siedlungen und Vierteln in Ost-Jerusalem verurteilt. In einem Brief an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte die PA, dass israelische Siedlungen „illegal“ und für den Friedensprozess „zerstörerisch“ seien.

Der Brief wurde Ban Ki-moon vor einem Treffen der Vertreter des Quartetts – die USA, EU, UNO und Russland – in New York zugeschickt, bei dem Wege zur Wiederbelebung des festgefahrenen Friedensprozesses diskutiert werden sollten. Die PA drängte in ihrem Brief das Quartett auch, Druck auf Israel auszuüben, damit es seine Aktivitäten in den Siedlungen stoppt oder sich der Lage gegenüber sieht, dass es für die „Entgleisung“ des Friedensprozesses voll verantwortlich gemacht wird.

Die zwei vergangenen Jahrzehnte hindurch hat die PA mit Israel verhandelt, während die Bautätigkeit in den Siedlungen weiter ging. Die Bautätigkeit hat Yassir Arafat nicht gestört, der weiter Friedensgespräche mit Israel abhielt, während Bagger in der Westbank und Ostjerusalem arbeiteten. Arafat verlangte nie die volle Einstellung der Siedlungsaktivitäten als Vorbedingung dafür, dass er die Friedensgespräche mit Israel fortsetzte.

Abbas und seine Unterhändler saßen mit Israel am Verhandlungstisch, selbst nachdem sie gedroht hatten der Friedensprozess würde enden, wenn Israel das neue Viertel Har Homa in Ostjerusalem baut.

Es stimmt, die PA unter Arafat äußerte manchmal Opposition zu Israels Politik des Siedlungsbaus. Aber das veranlasste sie nicht die Friedensgespräche zu boykottieren. Arafats Nachfolger, Mahmud Abbas, schien während der ersten Jahre im Amt ebenfalls kein Problem mit den Siedlungen zu haben.

Abbas sprach weiter mit Vertretern der israelischen Regierung von Premierminister Ehud Olmert, während Siedlungen ausgebaut und neue Wohneinheiten in Ostjerusalem gebaut wurden. Abbas kann nicht sagen, dass ihm die Bautätigkeiten nicht bewusst waren, insbesondere angesichts der Tatsache, dass er von seinem Büro und seinem Haus in Ramallah aus die neuen Häuser der nahe gelegenen Siedlungen sehen konnte.

Die Frage der Siedlungen wurde erst ein „großes Hindernis für den Frieden“, als US-Präsident Barack Obama eines Tages verlangte, dass Israel alle Siedlungsaktivitäten einstellen sollte. Obamas Forderung blamierte die PA, deren Führer sich beeilten, sich die Forderung zu eigen zu machen.

Die PA ging sogar einen Schritt weiter, indem sie verkündete, sie würde nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, so lange Israel die Siedlungsaktivitäten nicht einstellt. Doch dann verzichtete Präsident Obama eines Morgens die Forderung, womit Abbas alleine auf einem hohen Baum saß. Jetzt sucht Abbas nach einem ehrenvollen Weg von diesem Baum herunterzuklettern. Er hofft, dass die US-Administration oder das Quartett ihm die benötigte Leiter liefern.

Die wahre Frage, die dieser Tage aufgebracht werden muss, ist aber, ob Siedlungen ein großes Hindernis für den Frieden sind.

Abbas weiß, dass die Zukunft aller Siedlungen nur über direkte Verhandlungen mit Israel bestimmt werden wird. Er weiß auch, dass einige der Siedlungen auch nach Unterzeichnung eines endgültigen und umfassenden Friedensvertrags zwischen Israel und den Palästinensern verbleiben werden.

2005 zerstörte Israel mehr als 20 Siedlungen und vertrieb 8.000 jüdische Siedler aus dem Gazastreifen. Die Aktion hinterließ bei der überwiegenden Mehrheit der Palästinenser keinen Eindruck, besonders nicht bei denen, die mit der Hamas und radikalen Gruppen im Gazastreifen verbunden sind. Die Hamas und ihre Verbündeten misinterpretierten die Abkoppelung vom Gazastreifen als Zeichen der Schwäche, nicht als Geste des guten Willens seitens Israels.

Selbst wenn Israel morgen 90% der Siedlungen in der Westbank abbauen würde: Wer sagt, dass die Palästinenser dann auf die Straßen gehen und die israelische Nationalhymne singen werden?

Siedlungen mögen ein Problem sein, aber sie sind mit Sicherheit nicht das Haupthindernis für den Friedensprozess.

Derweil gibt es viele andere große Hinernisse für Frieden. Dazu gehören der Aufstieg der Islamisten an die Macht in der arabischen Welt, der fortgesetzte Kampf zwischen Fatah und Hamas und die Realität, dass der Gazastreifen in ein Zentrum des globalen Jihad und eine Fassade für die extremistischen Herrscher des Iran verwandelt wurde.

Das große Hindernis für den Frieden ist die zunehmende Radikalisierung der arabischen und islamischen Massen und die fortgesetzte Dämonisierung der Juden. Was viele Araber und Muslime angeht, ist Israel eine einzige große Siedlung, die beseitigt werden muss.

Ein weiteres wichtiges Friedenshindernis findet sich in der Ironie, dass Abbas kein Mandat seines Volks zu haben scheint Israel gegenüber irgendwelche Zugeständnisse zu machen. Ein Präsident, der nicht einmal seine Privatresidenz im Gazastreifen besuchen kann, wird niemals in der Lage sein an welcher Front auch immer etwas durchzusetzen.

Die wahre Apartheid ist palästinensisch

22. Juni 2012 um 15:50 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
Schlagwörter: , ,

Emily Amrousi, Israel HaYom, 20. Juni 2012

Ein recht bekannter Radiomoderator sagte mir vor kurzem, als Siedlerin sei ich schon okay und meine Argumente könnten auch überzeugend sein. Das Problem, sagte er, sei die „Besatzung“. Der Gedanke, dass die Leute vielleicht endlich aufhören könnten „die Siedler“ für das Problem verantwortlich zu machen, fühlte sich wie ein frischer Luftzug an, reiner Sauerstoff. Doch dann fuhr der Moderator fort: Die Menschen in der ganzen Welt sehen unsere Apartheid-Straßen in Judäa und Samaria und das schade Israels Image immens. Er forderte mich auf darüber nachzudenken, was ich denken würde, wäre ich Palästinenserin und jemand sagte mir ich dürfe auf gewissen Schnellstraßen nicht fahren. Der eben erwähnte frische Sauerstoff verwandelte sich rasch in nicht zu atmendes Kohlendioxyd.

Man kann nicht einmal anfangen dieser Behauptung entgegenzutreten, ohne mit der dezidierten Wahrheit zu beginnen, dass es hier keine Apartheid-Schnellstraßen gibt. Dieser Radiomann setzte einfach das erfundene Narrativ fort. Es gibt nirgendwo in Judäa und Samaria Schnellstraßen, deren Benutzung den Palästinensern verboten ist, die aber Juden nutzen dürfen. Das schließt alle Umgehungsstraßen und alle Siedlungsschnellstraßen ein. Es schließt ebenso die Straße innerhalb der Gemeinde ein, in der ich lebe (nach Aufforderung eines Urteils des Obersten Gerichtshofs erst aus dem letzten Jahr), auf denen ein Palästinenser fahren kann, um von Kindergarten seiner Kinder zum Supermarkt zu fahren, genauso wie ich darauf fahre, um von meinem Haus zu den Nachbarn zu kommen. Entlang der Transsamara-Schnellstraße gibt es Schilder, die alle Fahrer zur Vorsicht vor Radfahrern am Straßenrand mahnen; sowohl palästinensisch als auch israelisch zugelassene Autos fahren mit derselben hohen Geschwindigkeit. Wenn es so etwas wie eine „Apartheid-Schnellstraße“ gibt, dann bezieht sich das auf Schnellstraßen, die nur für Juden gesperrt sind.

Vor etwa drei Jahren hörte der Oberste Gerichtshof innerhalb von nur einer Woche zwei Petitionen an, in denen es um Schnellstraßen ging. Eine der Petitionen wurde von Palästinensern eingereicht, die die Erlaubnis beantragten die Straße 443 zu benutzen. Die andere Petition wurde von jüdischen Siedlern eingereicht, die die Schnellstraße von Talmon (einer Siedlung bei Ramallah) nach Jerusalem benutzen wollten. Beide Petitionen beriefen sich auf das Prinzip der Reisefreiheit. Bitte jetzt noch nicht vom Stuhl fallen. Der Gerichtshof legte fest, dass die Sicherheitsbehörden den Palästinensern die Benutzung der Schnellstraße 443 gestatten müssen, selbst wenn das Israelis auf dieser Straße gefährden könnte. Doch gleichzeitig verbot es dem Verteidigungsestablishment Siedlern die Nutzung der kurzen Schnellstraße von Talmon nach Jerusalem zu gestatten. Jetzt bitte am Stuhl festhalten: Die zweite Entscheidung gründete auf der Sorge des Gerichtshofs um die Sicherheit der Siedler.

Warum bringe ich diese Fälle gerade jetzt auf? Vor einer Woche gab die Zivilverwaltung in Judäa und Samaria – die trotz ihres Namens die volle militärische Kontrolle über jeden Aspekt des Lebens der 360.000 Siedler kontrolliert – palästinensisches Land, das davor zum Bau einer Alternativstraße konfisziert worden war – einer, die die Juden nach Ansicht des Gerichtshofs nicht „gefährden“ würde. Sie hätte auch endlich tausenden Israelis aus dem Bereich Talmon erlaubt die wichtigste Stadt in ihrem Distrikt, Jerusalem, leichter zu erreichen.

Hier sind die Fakten: 20.000 andere Israelis und ich leben in absolut legalen Siedlungen in der westlichen Region Binyamin, die mit Genehmigung der zuständigen Behörden gegründet wurde. Jerusalem liegt direkt auf der anderen Seite des Berges, rund 15 Kilometer Luftlinie; wir können am Nachthimmel klar die Lichter der Stadt sehen. Bis in die späten 1990-er Jahre hinein konnten die Einwohner der Gegend auf einer Schnellstraße fahren, über die man die Stadt in rund 20 Minuten erreichte. Doch dann schlug der Terror auf den Straßen zu und einige Siedler zahlten die Fahrt mit ihrem Leben. Die kurze Schnellstraße nach Jerusalem wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt und stattdessen wurden die Autos über eine neue, 60 Kilometer lange, gewundene Straße umgeleitet, die zuerst nach Westen führt, dann wieder östlich und schließlich nach Süden; die Fahrer mussten drei IDF-Checkpoints passieren, bevor sie Jerusalem erreichten.

Der Staat begriff irgendwann, dass er eine akzeptable Route für die Einwohner der Region Binyamin schaffen muss, also wurde 1998 entschieden eine neue Schnellstraße vom Bereich Talmon nach Jerusalem zu bauen. Sie mögen vielleicht fragen: Warum die Palästinenser bestrafen und ihr Land konfiszieren, um eine neue und bequeme Straße für die Siedler bauen? Zuerst einmal ist der palästinensische Terror der absolut einzige Grund, dass diese Menschen die bestehende Schnellstraße nicht nutzen können. Zweitens waren die Siedler bereit die bestehende Schnellstraße zu benutzen aber der Gerichtshof verbot ihnen das. Drittens war die neue Straße für jeden Führerscheininhaber geplant, egal, welche Farbe das Nummernschild hat, ob israelisch oder palästinensisch.

Doch das ist immer noch nichts geworden und jetzt sieht es so aus, als werde es nie passieren. Als Antwort auf eine von Yesh Din vorgelegte Petition (eine NGO, die für Menschenrechte eintritt) kündigte die Zivilverwaltung an, sie habe die Pläne zum Bau einer alternativen Straße gestrichen. Hier sind also die Optionen: Wenn man Jude ist, muss die lange Route gewählt werden, die geografisch völlig unlogisch ist. Ist man Araber, dann kann die effiziente, kurze Straße genommen werden, die seit dem Beginn der ersten Intifada im Dezember 1987 für jüdischen Verkehr geschlossen ist. Wer Gerechtigkeit will und Kind einer jüdischen Mutter ist, sollte diese nicht beim israelischen Obersten Gerichtshof suchen. Das ist im Wesentlichen die Geschichte der Apartheid in Judäa und Samaria.

Siedlungsbaustopp – ein Friedenshindernis

1. Februar 2012 um 15:51 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Yoram Ettinger, Israel HaYom, Nov. 4, 2011

Die Rede von PA-Präsident Mahmud Abbas am 23. September vor der UNO und das Bildungssystem der PA bestätigten einmal mehr die Tatsache, dass jüdische Siedlungen innerhalb des Israel von vor 1967 – und nicht in Judäa und Samaria – die Wurzel des palästinensisch-israelischen Konflikts sind.

In seiner UNO-Rede hob Abbas die „63 Jahre alte Besatzung“ seit 1948 heraus. Diese Botschaft wird durch das palästinensische Schul- und Bildungssystem bekräftigt. Er verkündete die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO), die drei Jahre vor dem Krieg von 1967 und vor der Gründung gegenwärtiger jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria gegründet wurde, als seine höchste Herrschaftsautorität. Abbas leugnete, dass jüdische Geschichte irgendwelche Wurzeln zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer hat.

Damit ist die oberste Ursache des palästinensisch-israelischen Konflikts nicht die Siedlungen in Judäa und Samaria, sondern die Existenz des jüdischen Staates.

Die jüdische Siedlungsbautätigkeit in Judäa und Samaria einzufrieren lenkt die Aufmerksamkeit von dieser Kernfrage des Konflikts ab. Darüber hinaus stellt das ein Friedenshindernis dar, indem es Unterwerfung unter Druck widerspiegelt, womit zu weiterem Druck angeregt wird, zur Radikalisierung arabischer Forderungen, Intensivierung des arabischen Terrorismus und einer Aushöhlung der israelischen Haltung der Abschreckung, während der einzig mögliche Frieden ein von Abschreckung getriebener Frieden ist.

Das Gebiet Israels von vor 1967 war der Fokus der systematischen Kampagne arabischen Terrorismus während der 1920-er, 1930-er, 1940-er und 1950-er Jahre, wie auch der konventionellen arabischen Kriege gegen Israel von 1948, 1956 und 1967.

Premierminister Ehud Barak bot im Oktober 2000 an alle jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria abzugeben. Abbas und Arafat antworteten mit einer nie da gewesenen Welle an Selbstmord-Bombenanschlägen in Städten innerhalb Israels von 1967, die von Abbas‘ Schulbüchern als „Siedlungen“ definiert werden.

Wenn 350.000 Juden, die unter 1,6 Millionen Arabern in Judäa und Samaria leben, ein Friedenshindernis bilden, sind dann die 1,5 Millionen Araber, die unter sechs Millionen Juden im Israels in den Grenzen von vor 1967 leben, ein unüberwindbares Friedenshindernis?

Wenn jüdische Bautätigkeit in Judäa und Samaria eingestellt werden sollte, um dem Ausgang der Verhandlungen nicht vorzugreifen, dann sollte arabische Bautätigkeit in Judäa und Samaria ebenfalls gestoppt werden, außer man wünscht dem Ausgang der Verhandlungen vorzugreifen.

Wenn die Beseitigung jüdischer Gemeinden den Frieden voran bringt, warum sollte die Beseitigung arabischer Gemeinden den Frieden untergraben?

Die Beseitigung arabischer Gemeinden wäre unmoralisch; Gleiches gilt für die Beseitigung jüdischer Gemeinden.

Es sollte keine Opposition zu arabischer Anwesenheit in den Grenzen Israels von vor 1967 toleriert werden; genauso sollte aber auch Opposition zu jüdischer Präsenz in Judäa und Samaria nicht toleriert werden.

Illegale jüdische Häuser in Judäa und Samaria werden von Israel niedergerissen; genauso sollte es mit den 1.100 illegalen arabischen Häusern, die jährlich in Jerusalem gebaut werden und den Tausenden illegaler arabischer Häuser in Judäa und Samaria gemacht werden.

Die jordanischen Besatzung Judäas und Samarias 1950 bis 1967 wurde nur von Großbritannien und Pakistan anerkannt. Der allerletzte international anerkannte Souverän über Judäa und Samaria war das britische Mandat von 1922, das Judäa und Samaria als Teil der jüdischen Heimat verteidigte. Artikel 6 dieses Mandats erkannte das Recht der Juden an in Judäa und Samaria zu siedeln. Richter Stephen Schwebel, ehemaliger Vorsitzender des Internationalen Gerichtshofs, entschied, dass Israels Präsenz in Judäa und Samaria in Selbstverteidigung wurzelte und damit keine „Besatzung“ darstellte.

Eugene Rostow, ehemaliger Dekan der Yale Law School, ehemaliger Staatssekretär im Außenministerium [der USA] und Co-Autor der Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats macht geltend, dass diese Resolution die Juden dazu berechtigte in Judäa und Samaria zu siedeln. Die Oslo-Vereinbarungen verboten den Bau jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria nicht. Darüber hinaus sind Siedlungen auf Staatsland gebaut, nicht auf privatem Land.

Friedliche Koexistenz und die Entschlossenheit jüdische oder arabische Gemeinden zu beseitigen, bilden ein Oxymoron. Die Konzepte des „dauerhaften Friedens“ und „judenreiner Gebiete“ widersprechen einander. Der Lackmustest für die palästinensisch-arabischen Absichten ist die Anerkennung oder Zurückweisung der Anwesenheit jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria.

Jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria sind nicht die Wurzel des palästinensisch-israelischen Konflikts. Sie sind die Wurzeln 4000 Jahre alter jüdischer religiöse und nationale Ansprüche. Sie bilden die Kernpunkt der nationalen Sicherheit Israels und ihr Land liefert 40 Prozent der Wasserversorgung Israels. Die Bergrücken und Wasser führenden Schichten von Judäa und Samaria sind für Jerusalem und Tel Aviv so wichtig wie die Golanhöhen für Nordisrael. Immerhin schützen und verteidigen sie das kleine Stück Israel in den Grenzen von vor 1967, das zwischen 15 und 25 km breit ist und dennoch 80% der Verkehrs-, der Unternehmens-, Wirtschafts-, Gesundheits- Wissenschafts- und Bewässerungsinfrastruktur beherbergt.

Die jüdische Bautätigkeit in Judäa und Samaria einzufrieren wird nicht den Frieden, sondern das Appeasement stärken und damit die Sache des Friedens untergraben sowie den Krieg fördern.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool von Borja Fernandez.
Einträge und Kommentare feeds.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 317 Followern an