Gaza-Widerstand

29. Juli 2014 um 17:00 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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DryBones, 15. Juli 2014

Die Eiserne Kuppel überwinden

27. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden bei Arutz-7 und eingedeutscht:

IronDomeSolution

Moralische Klarheit in Gaza

23. Juli 2014 um 13:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Charles Krauthammer, The Washington Post, 17. Juli 2014

Israel akzeptiert einen von Ägypten vorgeschlagenen Waffenstillstand; die Hamas schießt weiter. Die Hamas zielt mit ihren Raketen bewusst auf Zivilisten; Israel versucht penibel sie zu vermeiden, ruft sogar Zivilisten in der Gegend vorher an und wirft Warnladungen ab, das sogenannte „Anklopfen auf dem Dach“.

„Der Unterschied zwischen uns sieht so aus“, erklärt der israelische Premierminister: „Wir nutzen die Raketenabwehr, um unsere Zivilisten zu schützen und sie nutzen ihre Zivilisten, um ihre Raketen zu schützen.“

Selten bietet die internationale Politik einen Moment solcher Klarheit. Bislang hören wir üblicherweise, wie diese Kämpfe in Gaza als moralisch äquivalenter „Kreislauf der Gewalt“ beschrieben werden. Das ist absurd. Welches Interesse sollte Israel möglicherweise an grenzübergreifenden Kämpfen haben? Jeder weiß, dass die Hamas diesen Mini-Krieg lostrat. Und jeder kennt den erklärten Raison d’être der Hamas: Die Ausmerzung Israels und seiner Juden.

Hamas-Apologeten schrieben den Blutdurst der israelischen Besatzung und Blockade zu. Besatzung? Erinnert sich niemand an irgendetwas? Es ist weniger als 10 Jahre her, dass weltweit im Fernsehen zu sehen war, wie die israelische Armee die starrköpfigen Siedler von Synagogendächern im Gazastreifen holte, als Israel seine Siedlungen auflöste, die Einwohner vertrieb, sein Militär abzog und jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens an die Palästinenser übergab. Es blieb nicht ein einziger Soldat, nicht ein einziger Siedler, nicht einen einziger Israeli im Gazastreifen zurück.

Und es gab keine Blockade. Im Gegenteil: Israel wollte, dass dieser neue Palästinenserstaat erfolgreich ist. Um der Wirtschaft des Gazastreifens zu helfen, gab Israel den Palästinenser seine 3.000 Gewächshäuser, die Obst und Blumen für den Export produzierten. Es öffnete die Grenzübergänge und ermutigte den Handeln.

Die komplette Idee war, ein Modell für zwei Staaten zu schaffen, die friedlich und produktiv Seite an Seite leben. Niemand scheint sich daran zu erinnern, dass Israel gleichzeitig mit dem Abzug aus dem Gazastreifen auch vier kleinere Siedlungen in der nördlichen Westbank auflöste, als klares Signal des Wunsches Israels auch die Westbank zu verlassen und damit eine einvernehmliche Zweistaatenlösung zu erreichen.

Das ist nicht uralte Geschichte. Das war vor neun Jahren.

Und wie reagierten die Gaza-Palästinenser darauf, dass die Israelis ihnen zugestand, was vorher kein Herrscher ihnen gegeben hatte, weder die Ägypter noch die Briten oder die Türken – ein unabhängiges Territorium? Zuerst zerstörten sie die Gewächshäuser. Dann wählten sie die Hamas. Dann verbrachten sie, statt einen Staat mit seinen dazugehörigen politischen und wirtschaftlichen Institutionen aufzubauen, den größten Teil eines Jahrzehnts damit, den Gazastreifen in eine massive Militärbasis zu verwandeln, die in Terrorwaffen schwimmt, um einen endlosen Krieg gegen Israel zu führen.

Wo sind die Straßen und Schienen, die Industrie und Infrastruktur des neuen Palästinenserstaats? Nirgendwo. Stattdessen bauten sie Kilometer um Kilometer Tunnel im Untergrund, um ihre Waffen und – wenn es hart auf hart kommt – ihre Militärführer zu verstecken. Sie gaben Millionen dafür aus Raketen, Abschussrampen, Mörser, kleine Waffen und sogar Drohnen zu importieren und herzustellen. Sie brachten sie gezielt in Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und Privathäusern unter, um ihre eigenen Zivilisten besser exponieren. (Erst Donnerstag verkündete die UNO, dass sie in einer Schule im Gazastreifen 20 Raketen fand.) Und von wo sie sie ihre Raketen auf Jerusalem und Tel Aviv schießen.

Warum? Die Raketen können nicht einmal ernste Schäden anrichten, weil sie fast immer von Israels Raketenabwehrsysten abgefangen werden. Selbst der Westbank-Führer Mahmud Abbas hat gefragt: „Was wollt ihr damit erreichen, dass ihr Raketen schießt?“

Das macht keinen Sinn. Außer man begreift, wie das Editorial der Post am Dienstag erklärte, dass ganze Sinn darin besteht Israel zu Gegenfeuer zu veranlassen. Das schafft tote Palästinenser für das internationale Fernsehen. Was der Grund ist, dass die Hamas perverserweise ihre eigenen Leute drängt sich nicht in Sicherheit zu bringen, wenn Israel Flugblätter abwirft, die vor einem bevorstehenden Angriff warnen.

Einen Krieg bewusst so zu führen, dass das eigene Volk telegen getötet werden kann, ist in der Tat moralischer und taktischer Irrsinn. Aber es beruht auf einer sehr rationalen Voraussetzung: Angesichts des orwellianischen Zustands des Umgangs der Welt mit Israel (s. den grotesken Menschenrechtsrat der UNO), angeheizt von einem Mix aus klassischem Antisemitismus, beinahe totaler historischer Ignoranz und reflexhafter Sympathie für den vordergründigen Außenseiter der Dritten Welt fördern diese Eruptionen mit palästinensischen Opfern in der Hauptrolle letztlich die Unterstützung der Legitimität Israels und seines Rechts auf Selbstverteidigung.

In einer Welt solch kafkaesker ethischer Umkehrungen beginnt die Verdorbenheit der Hama Sinn zu machen. Diese Welt ist eine, in der das Massaker von München ein Film ist und Klinghoffers Ermordung eine Oper – beide den Mördern gegenüber zutiefst verständnisvoll. Diese Welt ist eine, in der die UNO die schlimmsten Menschenrechtsverbrecher der Welt ignoriert, während sie Israel unaufhörlich verurteilt, einen Staat, gegen den seit 66 Jahren Krieg geführt wird und der trotzdem alles Erdenkliche tut, um genau den unschuldigen Zivilisten keinen Schaden zuzufügen, die seine Feinde als Schutzschilde benutzen.

Es spricht für die Israelis, dass sie in all diesem Wahnsinn ihre moralischen Bedenken nicht verloren haben. Oder die Nerven. Die außerhalb der Region haben daher die Minimalverpflichtung den Wahnsinn bloßzustellen und die Wahrheit zu sagen. Das ist selten so blind machend klar gewesen.

Hamas-Kinderspiel

21. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon

Hamas-versteckt-Raketen

Hamas redet über den Konflikt – hier so, da so…

20. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 18. Juli 2014

Hamas+Medien

Angriff auf Israel mit der Großen Lüge: Völkermord

17. Juli 2014 um 13:14 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Jonah Goldberg, Los Angeles Times, 15. Julil 2015

„Der Unterschied zwischen uns sieht so aus“, erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu auf Fox Nes Sunday: „Wir nutzen Raketen zum Schutz unserer Zivilisten, während sie ihre Zivilisten nutzen, um ihre Raketen zu schützen.“

Das ist ein klassisches Thema. Es ist auch objektiv wahr und diese Wahrheit ist für Israels Kritiker sehr frustrierend.

Man muss lediglich in den Dreck auf Twitter eintauchen und die Timelines für Hashtags wie #GazaUnderAttack und #GenocideInGaza lesen: „Sie töten die Frauen und Kinder, um sicherzustellen, dass es in Palästina keine neue Generation gibt.“ „Ein Holocaust kann NIEMALS einen anderen rechtfertigen.“

Und da reden wir noch nicht von dem weltweit trendigen Hashag #HitlerWasRight (Hitler hatte recht).

Natürlich findet sich das nicht nur auf Twitter. Mahmud Abbas, der Chef der nichtsnutzigen Palästinensischen Autonomiebehörde, verurteilte Israel neulich, weil es im Gazastreifen „Völkermord“ begehe. Seit Jahrzehnten haben politische Karikaturisten und karikaturhafte Politiker von sich gegeben Israel trage jetzt die SS-Uniform.

Auch das ist ein grundlegendes Thema – und ein sehr altes. Allerdings ist es einfach nur gelogen.

Wären die Israelis an Völkermord interessiert oder wären sie es je gewesen, dann wären sie darin äußerst inkompetent. Wie die Verleumdungen laufen, ist es schon fast lustig, wie die alte, paranoide Einbildung, dass George W. Bush gleichzeitig ein Depp und ein kriminelles Superhirn sei.

Einerseits soll das israelische Militär skrupellos kompetent und entschlossen sein die Palästinenser auszulöschen. Andererseits hat die palästinensische Bevölkerung seit 1970 um 100% zugenommen. Die Bevölkerung des Gazastreifens hat sich seit 1990 fast verdreifacht. Die Palästinenser selbst erwarten, dass die Bevölkerung sich in den nächsten 20 Jahren verdoppelt. „Völkermord“ ist ein vollgepackter Begriff, doch sollten nach jeder noch so entfernt vernünftigen Definition die Zahlen nicht in die andere Richtung gehen?

Es ist nur eine Ahnung, aber wenn die Israelis so viele Palästinenser wie möglich auslöschen wollten, ganz zu schweigen von Völkermord, würden sie vermutlich den Menschen im Gazastreifen keine Warnungen (über Telefon und Flugblätter) zukommen lassen, damit sie sich in Sicherheit bringen. Sie würden auch keine Hunderte LKW-Ladungen an Lebensmitteln und medizinischen Gütern in den Gazastreifen lassen, währen Hunderte Raketen diesen verlassen.

Und wenn die Hamas in erster Linie mit dem Schutz des Lebens der Palästinenser beschäftigt wäre, unabhängig vom Völkermord, dann würden sie nicht die Gazaner beschwören in ihren Häusern zu bleiben – um als menschliche Schutzschilde zu dienen und die Opferzahlen als Propagandamittel zur Verstärkung des internationalen Drucks auf Israel zu inflationieren.

Eine perverse Beschwerde, die oft subtil in den Mainstreammedien nachgeplappert wird, besteht darin, es sei irgendwie unfair, dass – bisher – keine Israelis durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen sterben. Die Israelis haben das Verteidiungssystem „Eiserne Kuppel“, das auf Zivilisten gerichtete Raketen abfängt. Sie haben auch Bunker; die Palästinenser haben das nicht. Sie haben diese Dinge, wie Netanyahu sagte, weil Israelis daran interessiert sind ihre Bürger zu schützen.

Jonathan Tobin vom Commentary Magazine stellt fest, dass niemand fragt, warum die Palästinenser keine Bunker haben. Sie Annahme ist, dass die Gazaner nicht die Mittel haben sie zu bauen. Das stimmt nicht, denn sie haben Bunker – sie behalten sie nur den Hamasführern und –Kämpfern vor. Fakt ist, dass die Hamas Tausende Tunnel unter dem Gazastreifen gebaut hat, weitgehend damit sie mehr Raketen darin schmuggeln und lagern kann, um sie auf Israel schießen zu können. Bessere wäre es, diese Tunnel würden als Schutzräume für Zivilisten genutzt, doch das würde bedeuten sie nicht für das übergeordnete „Wohl“ sterben zu lassen.

Natürlich ist nicht so schlimm wie die Nazis zu sei eine sehr niedrig liegende Latte. Und die Tatsache, dass Israel sie si einfach überquert, wie ein Stabhochspringer, der über einen Ziegelstein springt, ist nicht dasselbe wie zu sagen, Israel sei fehlerlos. Doch Israels Unzulänglichkeiten entstammen weitgehend der Tatsache, dass es versucht mit „Friedenspartnern“ zurechtzukommen, die offen desinteressiert an dauerhaftem Frieden sind. Dieses Problem zu lösen ist schwierig. So schwierig, dass mancher Juden lieber „Nazi!“ zuruft.

Es ist ein moralischer Skandal, dass es überhaupt nötig ist diese unangenehme Wahrheit aufbringen zu müssen. Es ist aber notwendig, weil selbst von denen, die niemals sagen würden „Hitler hatte recht“ nichtsdestotrotz eine Menge eine ander Lektion der Nazis verinnerlicht haben. Es war Joseph Goebbels, der (sinngemäß) sagte: „Eine Lüge muss nur groß genug sein und immer wieder wiederholt werden, dann werden die Leute sie irgendwann glauben.“*

—–

Anmerkung heplev:
entsprechende Zitate werden sowohl Goebbels als auch Hitler zugeschrieben:
– Je größer die Lüge desto mehr laufen hinterher. (Josef Goebbels)
– Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr. (Adolf Hitler)
– Die Menschen werden jede Lüge glauben, vorausgesetzt sie ist groß genug. (Adolf Hitler)
– Die meisten Menschen werden leichter Opfer einer großen Lüge als einer kleinen. (Adolf Hitler: Mein Kampf)

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