Terrorschifferei

3. Oktober 2010 um 21:02 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Außenamtssprecher Palmor erklärte, Israel sei entschlossen die neue Terrorflotte (er sagte wohl „Gaza-Flotte“) zu stoppen.

Die Türken und die PalAraber verlangen wieder/weiter eine Entschuldigung Israels dafür, dass es sich gegen die Murmel-Terrorflotte verteidigte und die Soldaten sich gegen ihre Ermordung wehrten.

Die UNO-Kommission des „Menschenrechts“-Rats beschuldigt Israel Material zum Murmelschiff-Vorfall zurückzuhalten.

Darüber hinaus hat das Tyrannen-Gremium den Lügenbericht der „Untersuchungs“-Kommission mit 30 gegen 1 Stimme bei 15 Enthaltungen angenommen. Angesichts der geäußerten Kritik dürfte die Gegenstimme ausnahmsweise aus Osamerika kommen (hier bestätigt); aus der EU nichts Neues. Die Türkei ist natürlich sehr zufrieden mit der Entscheidung und sehr enttäuscht von den USA.

Terrorschiff Irene:
- Die Marine stellte Kontakt zu dem Schiff her und forderte es auf seine Fahrt nach Gaza nicht fortzusetzen.
- Die Terrorschiffer sagten gegenüber YNet, 10 Marineschiffe hätten sie „umzingelt“, um es von seiner Weiterfahrt nach Gaza abzuhalten. Die Marine drohe mit „Verletzungen“, aber sie würden ihre Fahrt fortsetzen.
- Bei Einfahrt in die Verbotszone übernahm die Marine das Schiff, weil zwei Aufrufe zum Stopp missachtet wurden. Es wurde keine Gewalt angewendet. Das Schiff wird nach Aschdod gebracht.
- In Ashdod protestierten linke Vollidioten gegen die Besatzung (des Gazastreifens!) und die Freiheit der „Palästinenser“ (damit sie freien Weg zu ihren Morden haben).
- Zwei verhaftete israelische Araber aus Um el-Fahm wurden jetzt wegen (aktiver) Hilfe für die Hamas und ihre Terroranschläge angeklagt.
- Am Abend waren 5 Terrorschiffer (gegen Kaution) schon wieder auf freiem Fuß.
- Die Durchsuchung des Schiffs ergab eine Ladung von sage und schreibe 3 Rucksäcken voller Spielzeug. Das hätte auch in den Kofferraum eines Autos gepasst! Israel Matzav hat ein Bild dazu:

Lizas Welt hat noch ein weiteres (und eine hübsche Klarstellung zu den Terrorschiffern):

- Ähnlich sieht es mit dem Schiff und seiner Besatzung aus – wenn man die Berichterstattung vernimmt, muss es ja ziemlich groß gewesen sein; und woher die Leute alle kamen! Letzten Endes war’s einfach nur ein Katamaran-Bötchen mit 9 Leuten!
- Die Hamas war übrigens nicht sonderlich begeistert über das „jüdische“ Terrorbötchen. Weil die jüdischen Aktivisten nicht so ganz und voll für die Vernichtung Israels durch die Terroristen sind – soll heißen: die „Besatzung von 1948“ wird nicht von allen der 9 Besatzungsmitglieder als illegal und rückgängig zu machen angesehen, da haben doch welche davon die Stirn von zwei Staaten für zwei Völker zu sein!

Die IDF bietet auf dem Blog ihrer Sprecher Videomaterial zum Schiff und seiner Übernahme.

Die Untersuchungskommission des UNMenschenrechts-Rats hat jetzt eigentlich offen zugegeben, dass keinerlei Material gesichtet wurde, das die Position Israels darstellt: Der Kommissionsvorsitzende erklärte, er habe den Begriff „Shahid“ nie gehört (bevor UN Watch wegen des Materials zu IHH nachhakte). Wenn er das nie gehört hat, dann weiß er nicht, was in dem von Pro-Israel-Gruppen vorgelegten Material enthalten ist. Ergo haben sie es nicht zur Kenntnis genommen. Entlarvend – die gesamte Argumentation des Lügentrupps für Genf hängt daran, wer im Murmelschiff-Vorfall der Aggressor ist und ob die Israelis friedliche, passive Aktivisten auf dem Schiff antrafen oder einen mordbereiten Mob, gegen dessen Aktivitäten sie sich verteidigen mussten. Wer das vorgelegte Material ignoriert, das für Israel spricht, hat keine Untersuchung vorgenommen, sondern eine Große Lüge produziert.
Und das eindeutig gewollt, wie besagter Vorsitzender offen zugibt: „Das dem Gremium erteilte ursprüngliche Mandat deutete ‚eine gewisse Einseitigkeit‘ an.“ Natürlich wurde alles umgeschrieben, um „absoluter Unparteiligkeit zu entsprechen“. Fragt sich nur: 1. Wann? 2. Warum hatte das keine Wirkung?

Progressive Juden, Bewohner des Gazastreifens und der öffentlich-rechtliche Rundfunk

29. September 2010 um 15:53 | Veröffentlicht in Medien+Nahost, WDR | 10 Kommentare
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Das jüngste Terrorhelfer-Schiffchen ist aufgebracht, nach Aschdod gefahren und entladen worden. Die „Hilfslieferung“ bestand aus drei Rucksäcken mit Spielzeug – und hätten problemlos in den Kofferraum eines Autos gepasst.

Von einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender konnte man im Vorfeld erfahren, dass es sich bei den Terrorschiffern diesmal um „progressive Juden“ handelte. Angesichts der Ladung heißt „progressiv“ demnach – Verarsche. „Dringend benötigte Hilfsgüter“ – da waren ja selbst die bisherigen Terrorschiffer ehrlicher; oder näher dran als diese Truppe von Alibijuden.

Was könnte „progressiv“ sonst geheißen haben? Allgemein übersetzt man das mit „fortschrittlich“. Da sind sie wohl losgelaufen und haben etwas hinter sich gelassen – und zwar so ziemlich alles, wofür Judentum positiv stehen kann. Sie treten dafür ein, dass Terroristen freie Hand bekommen. Sie treten dafür ein, dass Juden von Arabern umgebracht werden sollen. Hervorragend!

Nun stammte das „progressiv“ ja nicht von den Alibijuden auf dem Terrorschiffchen. Ob sie sich selbst auch als progressiv definieren, kann man berechtigterweise vermuten, aber mehr nicht. Die Etikettierung stammt von deutscher Qualitätsjournaille. Dort ist fortschrittlich alles, was Israel schadet; was Terroristen hilft ihr „Handwerk“ auszuüben. Judenmord ist progressiv. Überraschen kann das nicht.

Überrascht war ich allerdings heute, als der WDR2 in seinen Nachrichten am Morgen in den Meldungen zum aufgebrachten „Hilfs“-Schiff ständig betonte, dass sie in den Gazastreifen unterwegs waren, „der hauptsächlich von Palästinensern bewohnt ist“.

Mich würde interessieren, was uns die Redaktion damit sagen wollte. Ein versteckter Hinweis auf Gilad Shalit? Wohl kaum. Was genau ist „hauptsächlich“? Wie viele „Nicht-Palästinenser“ müssen im Gazastreifen leben, damit der WDR das „hauptsächlich“ fallen lässt? Wie viele „Nicht-Palästinenser“ müssen noch raus, damit der WDR „von Palästinensern bewohnt“ meldet? Ist das eine neue „progressive“ Formulierung?

Ich habe dem WDR geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Nachrichten von heute Morgen (29.09.2010) wurde mehrfach erwähnt, das Schiff sei auf dem Weg in den Gazastreifen gewesen, der “hauptsächlich von Palästinensern bewohnt ist”.

Könnten Sie mir bitte erklären, wie das verstanden werden soll? Wann wäre der Gazastreifen nicht mehr “hauptsächlich von Palästinensern bewohnt”? Wie viele Nicht-Palästinenser müssten den Gazastreifen verlassen, damit Sie “hautpsächlich” streichen? Oder wie viele Nicht-Palästinenser müssten noch zuziehen, damit “hauptsächlich” nicht mehr zutrifft?

Mit freundlichem Gruß

Mal sehen, ob was zurückkommt.

Update: Der WDR lässt antworten.

Eine dreiste Lüge der IHH

29. Juni 2010 um 21:55 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Propaganda | 5 Kommentare
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Elder of Ziyon, 29. Juni 2010

Die IHH, die Terroristen unterstützende Gruppe, die hauptsächlich hinter der Gewalt auf der Mavi Marmara steckte, hat ein Hochglanz-PDF-Dokument veröffentlicht, das mit Lügen darüber angefüllt ist, was auf der Flottille passierte. Es hält der geringsten Überprüfung nicht stand, aber die Free Gaza-Bewegung veröffentlicht und verbreitet es freudig, denn Wahrheit ist für diese virtuosen „Menschenrechtler“ offensichtlich keine Tugend.

Ich kann das Teil nicht Wort für Wort auseinandernehmen, weil die IHH die Datei nicht so gespeichert hat, dass der Text kopiert werden kann und Texterkennung ist ziemlich nutzlos.* Aber hier sind einige der Tiefpunkte:

„Das einzige Ziel dieser Schiffe bestand darin, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen und die Belagerung zu brechen.“

Na ja, das sind ZWEI Ziele! Und wie wir von Free Gaza wissen, wird humanitäre Hilfe als Deckmantel für das politische Ziel der Delegitimierung Israels benutzt. Fakt ist, dass die Mavi Marmara keinerlei humanitäre Hilfe an Bord hatte.

Die IHH behauptet, Israel habe ihre Kommunikation mit dem Turksat-Satelliten um 22.30 Uhr blockiert – demselben Zeitpunkt, an dem die israelischen Schiffe ihnen zu folgen begannen. Die Live-Sendungen gingen aber weiter, bis die IDF-Soldaten das Schiff enterten, da die ersten Videos der Schläge und Stiche gegen israelische Soldaten in Echtzeit übertragen wurden.

Die IHH behauptet, an der Operation seien zwei israelische U-Boote beteiligt gewesen. Diese Behauptung habe ich hier zum ersten Mal vernommen und bisher wurden keine Beweise dafür gefunden. Ich bin nicht sicher, was ein U-Boot erreichen würde, außer die IHH impliziert, dass Israel bereit war die Schiffe zu torpedieren.

Die Videos zeigen, dass die IHH-Angreifer ihre Morgengebete einige Zeit vor der Ankunft der IDF beendet hatten und das sie jede Menge Zeit hatten ihre Eisenstangen, Zwillen und abgebrochenen Flaschen vorzubereiten, um die Soldaten anzugreifen. Die IHH sagt außerdem kein Wort darüber, dass die IHH Gegenstände auf die Soldaten warfen, die sich auf dem Schiff befanden, darunter eine Aufschlaggranate. All das ist auf Video festgehalten.

Maschinengewehr-Feuer? Das hören wir nicht auf einem einzigen Video, das vom Schiff geschmuggelt wurde.

Sie schossen, während sie das Seil herabkamen? Das ist unmöglich, außer die Soldaten hätten drei Arme.

Gingen sofort zu Töten über? Warum gab es dann keine Toten auf den anderen Schiffen?

Die Leute verteidigten sich nur mit Dingen, die sie da finden konnten? Äh, nein, sie waren etwas länger darauf vorbereitet (das zeigt besonders das zweite Video dieses Links).

Der IHH-Bericht macht mit weiteren detaillierten Lügen weiter, von denen jede fantastischer ist als die vorherige (zum Beispiel, dass ein IHH-Arzt die verletzten israelischen Soldaten übergab – und dann von ihnen erschossen wurde!), aber diese Lügen können ohne Videobeweis nicht entkräftet werden, nur mit gesundem Menschenverstand. Offensichtlich wird die IHH ihre eigenen Aufrufe, die Soldaten über Bord zu werfen, nicht erwähnen.

Andererseits: Wenn eine „humanitäre“ Organisation keine Bedenken hat sich darauf vorzubereiten Menschen mit Eisenstangen anzugreifen, warum sollte man glauben, sie hätten Probleme damit die Welt in diesbezüglich zu belügen?

(* Die von EoZ – ich hab’s nicht selbst ausprobiert.)

Terrorschiffer-Epidemie

23. Juni 2010 um 21:54 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Montag, 21.06.2010:

- Die iranischen Terrorschiffe sind doch noch nicht ausgelaufen. Der Rote Mullah-Halbmond macht „mangelnde internationale Kooperation“ dafür verantwortlich.
- Der Libanon macht in Person seines Verkehrsministers Zypern für die Aufschiebung des Auslaufens der iranischen Schiffe verantwortlich. „Das Schiff“ wird von Tripolis nach Zypern fahren und Zypern muss dann entscheiden, ob es das Schiff anlegen lässt oder nicht. (Warum das Schiff erst nach Zypern schippern muss, sagt er nicht…)
- Die Türkei hat den 20-jährigen Wasserlieferungs-Vertrag mit Israel aufgekündigt. Als Grund wird die Aktion gegen das Murmelschiff vom 31.5. genannt. Das ist nur eine von mehreren Aktionen der Erdogan-Islamisten – der Botschafter wurde abgezogen und soll nicht zurückkehren und eine geplante Gas-Pipeline aus Russland nach Israel soll auch nicht mehr über die Türkei verlaufen.
- Das Nahost-Quartett hat gesprochen – und den Terrorschiffern praktisch eine Absage erteilt: Waren für den Gazastreifen sollten nicht im Hafen von Gaza angelandet, sondern auf dem Landweg transportiert und inspiziert werden. (Hat da der gesunde Menschenverstand endlich mal wieder die Oberhand gehabt?)

Dienstag, 22.06.2010:

- Ah, deshalb: Libanesische Gesetze verbieten, dass libanesische Schiffe auf direktem Weg vom Libanon in einen israelisch kontrollierten Hafen und damit in den Gazastreifen fahren. Deshalb „müssen“ sie über Zypern schippern. Hm, Israel ist anscheinend immer noch nicht abgezogen…
- Der Iran will jetzt nächste Woche ein Schiff nach Gaza schicken, nachdem die Schifferei erst wieder abgesagt worden war. Es soll „Gaza-Kinderschiff“ genannt werden und 1100t Medikamente (50t) und Lebensmittel transportieren, zu denen ausschließlich Grundnahrungsmittel gehören – also das, was ohnehin problemlos zu bekommen ist und eingeführt wird. Vorausgesetzt, es sind wirklich nur diese. Die dickste Lüge kommt am Ende der Meldung in einem Rückgriff auf die Murmel-Flotte: „Die aus sechs Schiffen bestehende Flotte versuchte Israels dreijährige Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, die bisher Tausende Leben in der palästinensischen Enklave gefordert hat.“ Klar, alle verhungert oder beim Schmuggel getötet…

Mittwoch, 23.06.2010:

- Schwedische Dockarbeiter haben wegen des Anti-Terrorschiff-Einsatzes vom 31. Mai einen einwöchigen Boykott israelischer Schiffe und Fracht begonnen.
- Aus dem Libanon kommt die Nachricht, dass das Land Israel für jeden Angriff gegen Blockadebrecher-Schiffe zur Verantwortung ziehen will. Israel dürfe keine Schiffe einhalten, die aus einem Hafen auslaufen, der ihnen das erlaubt.
- Die Türkei und 12 europäische Staaten verurteilten Israel wegen des Einsatzes gegen das Murmelschiff, bei dem „8 Türken und ein Amerikaner“ ihr Leben verloren. (Der „Amerikaner“ war das nur von seinem Geburtsort her, er hat sein Leben in der Türkei verbracht. Aber das macht sich natürlich besser, wenn „ein Amerikaner“ „von Israel ermordet“ wurde.) Die Truppe verlangt eine „unparteiische“, international glaubwürdige Untersuchung. Außerdem müsse die humanitäre Lage im Gazastreifen verbessert werden. (Damit meinen sie NICHT, dass die Hamas in die Schranken gewiesen werden muss.)
- Sie wollen nur humanitäre Hilfe leisten, wie Yasser Qashlag, Terrorschif-Organisator aus dem Libanon zu verstehen gibt: Ich hoffe, unserer Schiffe werden diesen Abschaum europäischen Mülls aus Israel zurück in deren eigene Länder bringen.

Lese-Tipps:
- Dore Gold: Die Gaza-Blockade: Legal und notwendig

Und wieder eine Karikatur von Yaakov Kirschen zum Thema:

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