Warum lächelt dieser Mann?

13. April 2014 um 16:26 | Veröffentlicht in EU-Europa, Europa+Nahost, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Gefunden auf Facebook:

UNHRC-lets-Assad-smileDer UNO-Menschenrechtsrat ist
„tief besorgt wegen des Leidens der Syrer … auf dem Golan“.
Resolution 25/31, 28. März
pic.twitter.com/6CGBIIZgNN

Der Text der UNO verurteilt Israel wegen „systematischer Menschenrechtsverletzungen.“
Nur die USA stimmten mit Nein.
Die EU enthielt sich.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29.03.2014)

29. März 2014 um 22:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 23.03.2014:

Mehrere Zehntausend Gaza-Araber versammelten sich in Gaza, um des toten Hamas-Gründers Ahmed Yassin zu gedenken, den Israel 2004 eliminierte. (Yassin beaufsichtigte 425 Terroranschläge, bei denen 377 Israelis ermordet und 2.076 verletzt wurden.)

Hamas-Führer Ismail Haniyeh droht Israel, es würde einen hohen Preis für weitere „Aggressionen“ (sprich: Verteidigung gegen Terror) zahlen.

Die Außenminister der Arabischen Liga trafen sich in Kuwait; sie forderten die arabischen Staaten auf den Palästinensern $100 Millionen monatliche Finanzhilfen zur Verfügung zu stellen und lehnten die Anerkennung Israels als jüdischer Staat ab.

Das Gaza NGO Safety Office (GANSO) versucht die auf Israel geschossenen Raketen zu zählen, ist aber anscheinend nicht so ganz erfolgreich. Dennoch sind die Zahlen interessant. In den zwei Wochen vom 6. bis 19. März sollen es 61 Raketen und 14 Mörsergranaten sein. Von den 61 Raketen fielen 23 noch im Gazastreifen oder explodierten auf der Abschussrampe. Das ist eine Fehlerquote von 38%. Dabei starben mindestens 6 Personen (4 davon Terroristen, 1 ein zweijähriges Kind).

Montag, 24.03.2014:

Der Hamas-Innenminister gab zu, dass die Terrorbande die anderen Terrorbanden im Gazastreifen in ihrem terroristischen Tun unterstützt.

Umfragen in Israel zeigen, dass die Israelis nicht für einen Abzug aus Judäa und Samaria sind. Abbas‘ können sie nicht als Friedenspartner sehen.

Die PA finanziert weiter Terroristen und ermutigt zu Terrorismus. Rami Hamdallah wies $74 Millionen aus dem PA-Haushalt den Familien von „Märtyrern“ zu. (Die PA ist praktisch pleite, aber dafür haben sie Geld!)

Ein Abbas-Handlanger behauptete mal wieder Israel behandle seine arabischen Staatsbürger als „Bürger dritter Klasse“; so werde es keinen Frieden geben.

Ein Hamas-„Parlamentarier“: Wir müssen Juden massakrieren und den Rest dazu bringen die Jizya zu zahlen.

Heckmeck:
- Der EU-Botschafter hat vorgeschlagen, dass die EU Palästinenser bezahlt, die das „Rückkehrrecht“ der „Flüchtlinge“ „aufgeben“. Bei einem Friedenshandel würde die EU so „Palästina“ „stabilisieren“ und verhindern, dass es als „failed state“ Israel mit Raketen beschießt. (Die EU hat immer noch nicht begriffen, worum es im Nahost-Konflikt geht und wer die „Palästinenser“ sind…)
- Eine Umfrage stellte fest, dass 65% der „Palästinenser“ bereit sind die „Friedensgespräche“ fortzusetzen, sollten weitere Terroristen über die vereinbarten 104 hinaus freigelassen werden.
- Obamas Regierung befürchtet einen Zusammenbruch der „Friedensgespräche“. So weit richtig. Die Schlussfolgerung ist falsch: Israel soll unter Druck gesetzt werden wieder neue Zugeständnisse z.B. in Form der Freilassung weiterer Terroristen zu machen, statt die PA unter Druck zu setzen endlich ihren Friedenswillen zu beweisen.

Dienstag, 25.03.2014:

Hamas-Premier Haniyeh forderte bei einer Demonstration in Gaza Israels Vernichtung und „Trefft, trefft Tel Aviv!“.

Mahmud Abbas hat keinen Bock Israel anzuerkennen; stattdessen tönt er, Israel wolle den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden aufteilen, wie derzeit die Patriarchenhöhle in Hebron geteilt wird.

Navi Pillay, UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, legte wieder los: Die Raketen der Hamas seien zwar zu verurteilen, aber Israels Reaktion darauf sowieso übertrieben und die Blockade des Gazastreifens muss aufgehoben werden. Außerdem ist der Siedlungsbau die schlimmste Menschenrechtsverletzung überhaupt, er beraubt die Palästinenser aller grundlegenden sozialen, kulturellen, bürgerlichen und politischen Rechte. Und die Gewalttätigkeit der Siedler geht nun schonmal gar nicht.

Eine aktuelle Umfrage unter den „Palästinensern“ zeigt, dass sie zu mehr als drei Vierteln glauben Mahmud Abbas blufft, was die Zurückweisung des Kerry-Rahmenplans angeht, sich aber wünschen, dass er ihn tatsächlich ablehnt.

Heckmeck:
- Hamas-Scheik Hassan Yussef (aus der „Westbank“) sagt, die Hamas würde eine Vereinbarung mit Israel unterstützen, sollte sie in einem Volksentscheid bestätigt werden. (Er macht das im vollen Bewusstsein, dass die „Palästinenser“ einem Vertrag nie zustimmen werden, nie aushandeln werden, den Israel akzeptieren kann und der nicht darauf ausgerichtet ist Israel zu vernichten – was ja Abbas auch so hält. Bei uns werden sie aber wieder zu blöde sein, das auch nur für möglich zu halten.)
- Mahmud Abbas trifft Mittwoch mal wieder auf John Kerry. Dem wird er – hat er betont – erneut sagen, dass ein „jüdischer Staat“ schlichtweg nicht zur Debatte steht.

Mittwoch, 26.03.2014:

Heuchelei pur: Die USA fordern von Israel, dass es verurteilte terroristische Mörder freilässt. Allerdings keine, die Amerikaner ermordeten, sondern nur solche, die Israelis abschlachteten!

Heckmeck:
- Der PA-„Außenminister“ Al-Maliki ließ auf dem Gipfel der Arabischen Liga wissen, dass ein Abkommen zwischen Israel und den Terroristen nicht bindend sein würde. Frieden!

Donnerstag, 27.03.2014:

Ein hochrangiger Fatah-Vertreter forderte in einer im Fernsehen übertragenen Rede die „Wiederaufnahme“ des Terrors gegen Israelis.

Freitag, 28.03.2014:

Arbeitsunfall? Ein 20-jähriger Jihadist der Hamas starb im Gazastreifen beim Reinigen seiner Waffe.

Zwei offizielle PA-Vertreter gaben ein religiöses Gutachten ab: Juden ist es verboten am Kotel (Westmauer, „Klagemauer“) zu beten, weil diese integraler Bestandteil des Al-Aqsa-Geländes ist und daher alleine den Muslimen gehört.

Der vierte Trupp erzterroristischer arabischer Mörder wird von Israel (jedenfalls vorerst) nicht freigelassen, weil Abbas die Friedensgespräche scheitern lässt und einer Verlängerung nicht zustimmt. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem Saeb Erekat zugab, dass die PA nur mit den Gesprächen weiter macht, um diese Terroristen freizubekommen.
Die Terror-PA schäumt – das zeige, dass Israel es mit Frieden nicht ernst meint, sich an Abmachungen nicht hält und dafür zahlen wird.

Heckmeck:
- Trotz der lauten und drohenden Äußerungen der Terror-PA lassen Kerry und sein Außenministerium wissen, dass die Gespräche überhaupt noch nicht gescheitert seien.
- Leicht anders Robert Serry von der UNO: Wenn es keine Lösung gibt (sprich: Israel die Mörder doch noch freilässt), brechen die Verhandlungen zusammen.
- 76% der PA-Araber glauben, dass die Gespräche mit Israel über den 29. April hinaus fortgesetzt werden. Dabei sind 55% der Befragten gegen eine Fortsetzung, 42% dafür.
- Mahmud Abbas sagte der Arabischen Liga noch einmal, dass er es ablehnt über eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat überhaupt nur zu diskutieren. Israel erfinde ständig neue Bedingungen, um den Frieden zu torpedieren. (Da schließt er wieder von sich auf andere…)

Samstag, 29.03.2014:

Hassan Nasrallah prahlte wieder mit den Waffen der Terrororganisation und ihren militärischen Fähigkeiten. Aber sie wollen angeblich keinen Krieg mit Israel.

Heckmeck:
- 73,9% der PalAraber befinden, dass die Freilassung der vierten. Gruppe der mörderischen Terroristen zentrale Frage für jeglichen zukünftigen Fortschritt bei den Verhandlungen ist.
- PalArabische Quellen behaupten Israel habe angeboten 400 weitere Häftlinge freizulassen, um den Stillstand bei den Gesprächen zu überwinden.
- Das widerspricht einem Bericht der Al-Hayat (London), Kerry habe Abbas gesagt, Netanyahu hätte behauptet seine Regierung würde auseinanderfallen, sollte die vierte Runde der Freilassung stattfinden, da zu dieser Gruppe 14 israelische Araber gehören.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Zum Glück gibt es ja keine antiisraelische Einseitgkeit in der UNO…

22. März 2014 um 10:47 | Veröffentlicht in UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Israel Matzav, 21. März 2014

Der UNO-Menschenrechtsrats diesen Monat in Aktion:

- Massaker in der Ukraine: nichts

- Massaker in Venezuela: nichts

- Hamas-Raketen: nichts

- Israel: 1 Sonderdebatte, 4 Resolutionen und 4 Berichte

Zum Glück gibt es keine aniisraelische Einseitigkeit in der UNO!

Israel tötet die wenigsten Unschuldigen, bekommt aber den meisten Ärger

15. Januar 2014 um 14:39 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, UNO | 1 Kommentar
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Ben-Dror Yemeni, i24 news, 9. Januar 2014

Professor Richard Falk ist ein UNO-Topbeamter. Vor kurzem erklärte er, Israel veranstalte Gemetzel an den Palästinenser und hege, was er „völkermörderische Absichten“ nennt. Wenn wir die Beziehung zwischen der Lügenindustrie und dem Diskurs zu Menschenrechten verstehen wollen, könnten wir Schlimmeres tun als den Fall dieses schlechten Menschen, vielleicht eines Juden, zu untersuchen, der eine Verkörperung dieser Verbindung ist.

Lassen Sie uns den Völkermord-Vorwurfe beurteilen. 2013 wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation B‘Tselem 36 Palästinenser getötet. Mindestens 30 davon waren entweder an Zusammenstößen mit IDF-Soldaten beteiligt oder waren Mitglieder von Terrororganisationen. Nur einige wenige Unschuldige wurden getötet. Der Tod jedes einzelnen davon muss zutiefst bedauert werden. Doch man sollte hinzufügen, dass es keinen anderen Konflikt in der Welt gibt, wo die Todesrate unter Zivilisten so niedrig liegt wie im israelische-palästinensischen Konflikt. In anderen Konflikten wird geschätzt, dass 60 bis 90 Prozent der Todesfälle Unschuldige sind. Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind sie eine Minderheit.

Fakt ist: Die jährliche Totenzählung im israelisch-palästinensischen Konflikt fällt niedriger aus als die tägliche Terror-Blutzoll im Irak, Somalia, Syrien, dem Jemen oder anderen Ländern, in denen 1.153 Menschen als Ergebnis von Terroranschlägen starben. Dabei sind die täglichen Toten des vom syrischen Regime begangenen Massakers noch nicht mitgezählt.

Die meisten der Opfer sind Muslime, die von radikalen Muslimen getötet werden. Allein in Pakistan wurden im Verlauf des letzten Jahres 5.366 Menschen durch Terroranschläge getötet. Fast 3.000 davon waren Zivilisten. Im Irak wurden allein 2013 8.868 bei Terroranschlägen getötet, darunter 7.818 Zivilisten. Der von den Koalitionskräften geführte Krieg gegen den Terror forderte zwischen 227 und 300.000 Leben im Irak und Afghanistan, die meisten davon Unschuldige.

Selbst wenn die Zahl der Todesfälle bei israelischen Operationen zehn- bis zwanzigmal höher wäre, würde dies immer noch keinen Völkermord darstellen. Eine breite historische Untersuchung stützt diese Ansicht. Seit 1967 sind weniger als 10.000 Palästinenser getötet worden. Die meisten davon waren Terroristen. Das kann man vieles nennen, aber es ist kein Völkermord.

Doch in all den anderen Konflikten gibt es keinen Professor Falk, der im Hintergrund schwebt und Blutschuld-Lügen verbreitet, keinen UN-Menschenrechtsrat, der zahllose Resolutionen verabschiedet, keine Rechtsorganisationen, die am laufenden Band feindselige und einseitige Veröffentlichungen produzieren und keine Millionen-Subventionen aus Europa, um NGOs zu finanzieren, deren Ziel es ist Lügengeschichten von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu spinnen.

Als einziges wird Israel herausgegriffen, das weniger Menschen tötet als jede andere an einem Konflikt beteiligte Partei, sowohl in absoluten wie auch in relativen Zahlen. Und es muss mit Organisationen wie dem Islamischen Jihad und der Hamas klarkommen, die unverfroren erklären, dass ihr Ziel die Vernichtung Israels und die Auslöschung der Juden sowie die Tötung von Christen und Kommunisten „bis zum letzten“ ist.

Aber Gruppen, die Lügen verbreiten – manchmal werden sie auch Menschenrechtsorganisationen genannt – werden weiter Lügen verbreiten. Und solange jemand wie Richard Falk ein hochrangiger Berater des Menschenrechtsrats ist und solange Menschenrechtsorganisationen mit diesem Gremium und seinem antisemitischen Berater zusammenarbeiten, sind sie am Verbrechen mitschuldig.

Um richtig verstanden zu werden: Menschenrechte und Menschenrechtsorganisationen sind eine unverzichtbare und wichtige Komponente einer jeden demokratischen Gesellschaft. Aber diejenigen, die obsessiv bei Verschwörungen gegen nur einen einzigen Staat mitwirken, verdienen es Rassisten genannt zu werden – nicht Menschenrechtsverfechter.

Sondersitzungen des UNO-Menschenrechtsrats

30. Dezember 2013 um 12:47 | Veröffentlicht in UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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UN Watch, 22. Dezember 2013

Seit seiner Gründung im Juni 2006 bis heute hat der UNO-Menschenrechtsrat (HRC) 19 Sondersitzungen abgehalten. Vierzig Prozent davon fanden zu Israel statt. Sie werden unten untersucht (gesichtet/in Augenschein genommen/beleuchtet).

Zusätzlich hat der HRC dreimal mitten in regulären Sitzungsperioden eine „Dringlichkeitsdebatte“ einberufen: eine gegen Israel wegen des Flottillen-Vorfalls im Juni 2010, für den der Rat den gesamten Dringlichkeitsdebatten-Mechanismus schuf und in dem eine Faktenfindungs-Mission geschaffen wurde, die einen einseitigen Bericht produzierte, dessen Schlüsse später von der Palmer-Kommission des UNO-Generalsekretärs entkräftet wurde; und zwei zu Syrien, im Februar 2012 und Mai 2013. Kein anderes Land ist einer Dringlichkeitsdebatte unterzogen worden.

15 Sondersitzungen, die Länder kritisierten

  • 6 zu Israel. Initiiert von arabischen Staaten, bar jeder Verurteilung des Hamas-Terrorismus oder anderer palästinensischer Verstöße.
  • 4 zu Syriens Massaker an über 100.000 aus dem eigenen Volk. Zu einigen der Abschluss-Resolutionen gehörten Formulierungen, die die Unterstützer Syriens entworfen hatten. S. auch hier.
  • 1 zum Regime Gaddafi.
  • 1 zur Elfenbeinküste.
  • 1 zur Demokratischen Republik Kongo.
  • 1 zu Myanmar.
  • 1 zum Sudan (die auch Lob enthielt).

4 Sondersitzungen, die es unterließen bestimmte Länder zu kritisieren

  • 1 pries Sri Lanka, nachdem dort 40.000 Zivilisten getötet wurden.
  • 1 zu Haitis Erdbeben, darin enthalten keine Kritik an einer Regierung zu Menschenrechtsmissbrauch.
  • 2 Sitzungen zu Lebensmittel- und Finanzkrisen, die beide mit vorwurfsvollem Finger auf den Westen zeigten.

Vollständige Liste aller 19 Sondersitzungen

19. Sondersitzung (1. Juni 2012): Syrien kritisiert wegen „der sich verschlimmernden Menschenrechtslage in der Syrisch-arabischen Republik und den jüngsten Tötungen in El-Huleh“.

18. Sondersitzung (2 Dezember 2011): Syrien kritisiert wegen „der Menschenrechtslage in der Syrisch-arabischen Republik“.

17. Sondersitzung (22. August 2011): Syrien kritisiert wegen „der Menschenrechtslage in der Syrisch-arabischen Republik“.

16. Sondersitzung (29. April 2011): Syrien kritisiert wegen „der Menschenrechtslage in der Syrisch-arabischen Republik“.

15. Sondersitzung (25. Februar 2011): Aufruf zu Aussetzung der Mitgliedschaft des Regimes Gaddafi in Rat wegen der „Lage der Menschenrechte in der Libysch-arabischen Jamahiriya“.

14. Sondersitzung (23. Dezember 2010): „Die Lage der Menschenrechte in der Elfenbeinküste seit den Wahlen vom 28. November 2010.“

13. Sondersitzung (27. Januar 2010): Eine nicht verurteilende Sitzung zu „Unterstützung des Wiederaufbaus in Haiti: ein Menschenrechtsansatz.“

12. Sondersitzung (Oktober 2009): Israel verurteilt wegen angeblicher Verstößen (die Hamas wurde aber nicht verurteilt) und verabschiedete einen Bericht der UNHRC-Factfinding-Mission zum Gaza-Konflikt („Goldstone-Bericht“).

11. Sondersitzung (Mai 2009): Pries die Regierung von Sri Lanka (ignorierte, dass 20.000 Zivilisten getötet wurden).

10. Sondersitzung (Februar 2009): Finanzkrise (beschuldigte den Westen).

9. Sondersitzung (Januar 2009): Verurteilte Israel wegen des Gaza-Kriegs (Hamas-Terror ignoriert).

8. Sondersitzung (November 2008): Demokratische Republik Kongo (der Ermittler wurde nicht wieder eingesetzt, den der Rat ein Jahr zuvor abschaffte).

7. Sondersitzung (Mai 2008): Lebensmittelkrise (beschuldigte den Westen).

6. Sondersitzung (Januar 2008): Verurteilte Israel für Aktionen im Gazastreifen (ignorierte Hamas-Terror).

5. Sondersitzung (Oktober 2007): Myanmar.

4. Sondersitzung (Dezember 2006): Darfur (Sudan für seine „Kooperation“ gepriesen).

3. Sondersitzung (November 2006): Verurteilte Israel wegen einer fehlgeleiteten Artilleriegranate in Beit Hanun (ignorierte Hamas-Terror).

2. Sondersitzung (August 2006): Verurteilte Israel wegen des Libanon-Kriegs (ignorierte Hisbollah-Terror).

1. Sondersitzung (Juli 2006): Verurteilte Israel für die Reaktion auf die Entführung von Gilad Shalit (ignorierte Hamas-Terror).

Die Wurzel des zweierlei Maßes der UNO ist Antisemitismus

31. Oktober 2013 um 22:36 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa, Israel, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Anne Bayefsky, Fox News, 30. Oktober 2013

Diese Woche knickte Israel vor europäischem und amerikanischem Druck ein, um sich weiter der ungeheuerlichen Diskriminierung bei den Vereinten Nationen zu unterwerfen. Der Schritt war eine Reaktion auf einen gewundenen Appell an Israel die Fiktion aufrecht eines der Gleichheit verpflichteten UNO-Menschenrechtssystems zu erhalten.

Am 29. Oktober 2013 beendete Israel 18 Monate Nichtteilnahme an UNO-Menschenrechtsmechanismen, die seiner Dämonisierung und Niederwerfung gewidmet sind. Die Kapitulation brachte Siegesrunden bei der UNO, dem US-Außenministerium und Eiferern in Außenministerien in ganz Europa. Angeführt wurde die Kampagne den jüdischen Staat in die Knie zu zwingen von niemand anderem als Deutschland. Die diplomatische Erpressung erreichte ihren Höhepunkt mit einem Brief vom 25. Oktober 2013, den der deutsche Außenminister Guido Westerwelle an Premierminister Benjamin Netanyahu schickte.

Der formelle Ablauf der Inquisition des höchsten UNO-Menschenrechtsgremiums am Dienstag wurde „Universal Periodic Review“ (universelle regelmäßig Prüfung) oder „UPR“ genannt. Der periodische UPR-Prozess wird zu jedem Staat alle vier Jahre in Anwendung gebracht. Daher das Gespose als „universal“.

Die regelmäßigen Sitzungen des Rats finden dreimal im Jahr statt und einzig Israel ist jedes einzelne Mal extra auf der Tagesordnung. Fakt ist: Die israelischen Menschenrechtslage wurde vom Rat vor gerade mal fünf Wochen betrachtet, am 23. September 2013.

Die negativen Auswirkungen des angeblichen Versäumnisses Israels sich „derselben“ Praxis wie jeder andere Staat zu unterwerfen, könnte daher leicht gekontert werden. Jedenfalls, wenn Deutschland (mit der Unterstützung der Obama-Administration) es nicht vorgezogen hätte die künstliche internationale Reaktion als Mittel der Einschüchterung zu nutzen.

Deutschlands vorgebliche Sorge um Israels Teilnehmer-Interesse ist besonders scheinheilig angesichts seiner empörenden Entscheidung Israel von der Mitgliedschaft im UNO-Sicherheitsrat auszuschließen. Die Kandidaten für die Wahl für einen der turnusmäßig wechselnden Sitze im Sicherheitsrat werden viele Jahre im Voraus verkündet – Israel meldete seine Kandidatur für das Jahr 2019 vor Jahren an. Deutschlands vor kurzem erfolgte Ankündigung, es würde direkt gegen Israel um die wenigen freien Sitze für westliche Regierungen konkurrieren, vernichtet praktisch Israels Chance gewählt zu werden – was in der Geschichte der UNO einmalig gewesen wäre.

Gleichermaßen hindert Deutschlands Selbstgerechtigkeit es nicht daran an Treffen der UNO in Genf teilzunehmen, von denen Repräsentanten des jüdischen Staates ausdrücklich ausgeschlossen sind. Bei jeder Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats teilen sich 192 Länder in fünf Regionalgruppen auf, die sich außerhalb des Lichts der Öffentlichkeit treffen, um Informationen auszutauschen, zu verhandeln und Jobs sowie Ressourcen zuzuteilen. 192 von 193 UNO-Mitgliedern, weil Israel ausgeschlossen ist. Selbst Nicht-UNO-Mitgliedern wie der palästinensischen Autonomie wurde die Teilnahme an Regionalgruppentreffen gestattet.

Die Regionalgruppe, zu der Israel natürlicherweise gehört, ist die geografisch grundverschiedene der „Westeuropäer und anderer Gruppen“ (WEOG). Aber die WEOG – zu der Deutschland und die Vereinigten Staaten gehören – lehnt Israels Aufnahme als Gleicher ab.

Auch Deutschlands Bereitschaft, den Vorturner für die bei der UNO häuslich niedergelassene antiisraelische Kampagne zu geben, ist ebenfalls beunruhigend, weil die Wurzel des zweierlei Maßes der UNO klar Antisemitismus ist.

Es gibt keine menschenrechtliche Erklärung für das Verhalten des Menschenrechtsrats gegenüber Israel. Er verurteilt Israel alleine in mehr als einem Drittel all seiner länderspezifischen Resolutionen und hat nicht ein einziges Mal jemanden wie China, Russland oder Saudi-Arabien verurteilt.

Er hat einen dauerhaften Tagesordnungspunkt zu Israel und einen für alle anderen 192 Länder. Er produziert am Fließband eine „Antirassismus“-Konferenz nach der anderen, die Israel als den einzigen rassistischen Staat der Welt behandelt.

Er ernennt sechs Jahre nacheinander Richard Flak als seinen „Experten“ zu Israel. Der Mann postete einmal auf seiner Internetseite die Karikatur eines blutverschmierten Hundes, der menschliche Knochen frisst, die Justitia anpinkelt und eine mit einem jüdischen Stern geschmückte Kippa trägt.

Jetzt könnten westliche Regierungen es vor und nach dem 29. Oktober ablehnen ein Gremium zu legitimieren, das dieses gegen Israel gerichtete ständige Sperrfeuer der Ungleichheit unterstützt. Sie hätten zumindest den Ausschluss Israels aus der WEOG beenden können. Stattdessen forderten sie, dass Israel den „Universalitäts“-Schwindel einen Tag lang legitimiert.

Wie sich herausstellte, stellten sich die Länder an, um die „Verjudung“ (die widerliche Anwesenheit von Juden auf Land, auf das Araber Anspruch erheben) zu verurteilen, wilde Anschuldigungen über Folter und systematische Grausamkeit an Kindern zu erheben und die alte Lüge des „Zionismus ist Rassismus“ eines jüdischen Staates mit einer rassistischen Verfassung zu wiederholen.

Die Ironie besteht darin, dass die brutalsten Regime der Welt die stärksten Verfechter der UPR sind. Das System ist ein Triumph des moralischen Relativismus, in dem Despoten und Demokraten behandelt werden, als seien sie ernsthaft gleichwertig.

Während der aktuellen absurden UPR zu Kanada monierte China Gewalt gegen Frauen, Nordkorea Folter und fehlende freie Meinungsäußerung, der Iran Diskriminierung, Russland willkürliche Verhaftungen und der Sudan Rassengewalt.

Erst vor einer Woche gehörten zur saudischen UPR zwei vollkommen in Schwarz verhüllte Frauen, bei denen nur Schlitze für die Augen blieben. Eine sagte: „Ich möchte unterstreichen, dass das System in Saudi-Arabien keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen macht.“ Die andere verteidigte das Gesetz, das gestattet, dass Mädchen bei Erreichen der Pubertät verheiratet werden.

Hätte Israel auf echter Gleichberechtigung bestanden, hätte es den wirklichen Opfern von Menschenrechtsverletzungen einen Gefallen getan. Ohne amerikanische Unterstützung erlag Israels Premierminister dem Mob.

Wann werden wir lernen, dass Demütigung nicht ohne Folgen bleibt?

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