Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.05.2013)

18. Mai 2013 um 21:23 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 12.05.2013:

Umfrage von Pew: 61% der PalAraber sind der Meinung, dass eine friedliche Koexistenz mit Israel nicht möglich ist; 14% glauben das Gegenteil.

Montag, 13.05.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh haben „Wanted“-Bilder erstellt; diese zeigen Araber aus der Umgebung, von denen sie in den letzten zwei Wochen angegriffen wurden (hauptsächlich Steinwürfe) und die sie dabei auf Video aufgenommen haben. Sie werfen der Polizei bzw. IDF vor, trotz dieser an sie weitergegebenen Kenntnisse nichts gegen die Angreifer zu unternehmen.

Der innenpolitische Ausschuss der Knesset berät darüber Juden das Gebet auf dem Tempelberg zu gestatten. Die Araber wüten wegen „Judaisierung Jerusalems“. Die Juden wollten die Al-Aqsa-Moschee teilen wie die Patriarchenhöhle in Hebron (die zugunsten der Muslime geteilt wurde!). Die Terroristen drehen also die Realität auf den Kopf.
Mahmud Abbas verkündete übrigens höchstpersönlich: Juden, die den Tempelberg besuchen, sind „Angriffe gegen die Al-Aqsa“.

Offizielle UNRWA-Vertreter (Westler) posierten mit einer großen Landkarte des „arabischen Palästina“ – auf der es kein Israel gibt. Geschehen bei der Vorstellung eines UNRWA-Projektes im Libanon, das von Deutschland finanziert wird.

Heckmeck:
- Die Fatah sagt, sie sei nicht gegen den Landtausch-Deal aus dem arabischen „Friedens“-Vorschlag. Im Übrigen machen sie jetzt Kerry und die Israelis dafür verantwortlich, wenn es keine neuen Verhandlungen geht. Von ihren Forderungen – Israel muss die Ergebnisse vorab anerkennen, die die Araber diktieren – rücken sie allerdings nicht ab.

Dienstag, 14.05.2013:

Beim Friedensvertragspartner: Ein ägyptischer Prediger fordert Allah auf die Juden auszulöschen. (HRW, Amnesty schweigen.)

Mittwoch, 15.05.2013:

Putin: He Israel, ihr müsst dafür sorgen, dass es keine Eskalation in Syrien gibt. (Auch wenn das heißt, dass die Hisbollah und andere Terroristen Waffen zur Vernichtung Israels in die Finger bekommen – also wie üblich: Hey, ihr Juden, ihr müsst schon zulassen, dass die Antisemiten und Judenmörder die Mittel bekommen, euch zu vernichten!)

Es sieht so aus, als habe der Iran Syriens Assad überzeugt, die Hisbollah von syrischem Territorium aus Israel angreifen zu lassen.

Oh-oh: Ungenannte israelische Offizielle haben der Presse eine nie da gewesene Nachricht an Syrien vermittelt: Gegen Waffenlieferungen an Terroristen wird Israel weiter vorgehen. Und das Regime Assad wird gestürzt, wenn es wegen solcher Angriffe gegen Israel zurückschlägt. Diese Botschaft sei an Damaskus geleitet worden, kurz nachdem auf dem Hermon syrische Granaten einschlugen.

Eine Stellung der UNIFIL im Libanon wurde überrannt, die „Friedensschützer“ gekidnappt, Munition und Ausrüstung gestohlen. Die UNIFIL-Soldaten wurden später freigelassen.

Eine israelische Organisation will über Fußball für Zusammenleben werben. Einige arabische Jugendliche nahmen dabei an einem Fußballturnier in Holon teil. Diese Jugendlichen werden jetzt von der Fatah bedroht – „Normalisierung“ ist verboten. Die Fatahführung verurteilte die Veranstaltung als „seltsam“ und warf den Teilnehmern vor, sie würden ignorieren, dass Israel das Prinzip der Koexistenz nicht akzeptieren würde. (Wie war das noch: Die lügenden Charakterschweine werfen Israel – wahrheitswidrig – immer gerne vor, was sie selbst praktizieren.)

Heckmeck:
- Der Superpräsi versprach am Montag seine Macht zu nutzen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der PA herbeizuführen. Auf beiden Seiten gäbe es ein starkes Verlangen nach Frieden. Die Chance müsse genutzt werden. (Hm, mit zwei Dritteln der PalAraber als Befürworter von Judenmord ist diese Einschätzung wohl etwas daneben. Und mit der permanenten Hetze in der PA ist das wohl noch stärker so.)

Donnerstag, 16.05.2013:

Eine bisher unbekannte Palästinensergruppe beansprucht die Raketenschüsse auf den Golan für sich (damit sind die Mörsergranaten am Hermon gemeint). Israel vertritt die Meinung, dass die Mörser bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Rebellen geschossen wurden.

Freitag, 17.05.2013:

Das soll wohl so richtig provozieren: Die israelisch-arabische Stadt Sakhnin soll vorhaben zwei Straßen nach zwei mörderischen Erzfeinden Israels zu benennen: Yassir Arafat und Gamal Abdel Nasser.

Die Lügenminister des Äußeren von Ägypten, Libyen und Libanon forderten zusammen mit einer PalAraber-Delegation die UNO auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Siedler würden ständig die heiligen Stätten der Muslime und Christen in Jerusalem angreifen.

Der Kommandeur der Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden wurde vom Obersten Revolutionsführer Ali Khamenei nach Syrien geschickt, um den Kampf gegen Israel über Syrien zu managen. Dazu soll er die Hisbollah- und PalAraber-Kräfte beobachten, die Assad gegenüber loyal sind.

Heckmeck:
- Mit Realismus hat das wohl nichts zu tun: Ban Ki-moon unterstützt die US-„Friedenbemühungen“ und ist voller Hoffnung, dass die derzeitigen Anstrengungen bald zur Formulierung einer echten Friedensinitiative führen.
- Da darf die Westerwave natürlich nicht fehlen und sieht auch „ein Fenster der Gelegenheit“ im Friedensprozess. Wenigstens gesteht er Israel das Recht zu sich zu verteidigen.
- Erdoğan in Washington: Hamas ist für Friedensgespräche unerlässlich. Na, dann mal los. Bring sie hin, ErdoWAHN! (Ach ja: Israel muss auf die Linien von 1967 zurück – gleich!)

Samstag, 18.05.2013:

Ach, es könnte ja alles so schön sein: Netanyahu muss zwischen Frieden und Siedlungen wählen, ließ Mahmud Abbas aus Kairo zum Abschluss seiner Ägyptenreise wissen. Israel könne ja schließlich die Siedlungen ganz einfach verlassen, wie es das im Sinai auch getan habe. Abu Mazen sagt nur eins nicht: Bevor Israel aus dem Sinai abzog hatte es einen Friedensvertrag mit Ägypten – ausgehandelt, nicht von Terroristen diktiert!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.05.2013)

11. Mai 2013 um 21:29 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 05.05.2013:

Der letzte israelische Luftangriff auf Hisbollah-Waffennachschub wird von Syrien als „Kriegserklärung“ bezeichnet. Was soll das heißen, wenn das Land sich noch nie in etwas anderem als einem Kriegszustand mit Israel befunden hat? Außerdem soll der Angriff beweisen, dass Israel mit den Rebellen unter einer Decke stecke.
Auch die Arabische Liga wird auf einmal in Sachen Syrien aktiv: Die UNO soll die „israelische Aggression“ stoppen. Und Ägypten legt noch nach: Der israelische Angriff bedroht die Sicherheit und Stabilität in der Region. (Die Aufrüstung der Hisbollah nicht????)

Schaut mal, wer noch „den Angriff“ Israels verurteilt: die „Rebellen“! Das würde die Aufmerksamkeit von Massakern der Regierungstruppen ablenken.

Syrien soll wegen des Angriffs jetzt Raketen auf Israel ausgerichtet haben. (Ist das neu?)

Die israelischen Botschaften sind weltweit in Alarmbereitschaft gegangen, weil Racheakte der Hisbollah befürchtet werden.

Ein Jugendlicher (Israeli) verteilte an der Tapuach-Kreuzung Flugblätter – dort, wo letzte Woche ein fünffacher Vater ermordet wurde. Er wurde verhaftet. Hm…

Heckmeck:
- Khaled Meschaal hat schonmal angekündigt, dass die neuesten Friedensversuche der USA fehlschlagen werden.

Montag, 06.05.2013:

Der Iran droht Israel wegen Syrien: Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben und Tel Aviv eine vernichtende Antwort erhalten.

Wegen der Spannungen – vor allem in Sachen Syrien – wird Israel ein Großmanöver im Norden des Landes deutlich kleiner ausfallen lassen.

Die PalAraber haben es vorgemacht, die Hisbollah und der Libanon haben es nachgemacht, jetzt machen die Syrer es natürlich auch: Sie behaupten, Israel haben Uran-Munition eingesetzt. Macht die Lüge nicht wahrer, aber die Israelhasser haben wieder Propagandamunition.

Dienstag, 07.05.2013:

Eine Bilanz der Terroristen: Vom 23. bis 30. April: 119 Fälle von Angriffen mit Steinen, 18 Vorfälle mit Brandbomben, neben reichlich Verletzten auch ein ermordeter Israeli.

Ein Aktivist des Likud wurde von der Polizei wegen seines T-Shirts befragt, auf dem „Feiglin“ stand (ein Knessteabgeordneter, dem verboten wird den Tempelberg zu betreten). Die Polizei forderte den Mann auf das T-Shirt auf links gedreht zu tragen „um Provokationen zu vermeiden“. Er fragt im Gegenzug: „Wie können sie dann diese muslimischen Antiisrael-Banner tolerieren, die überall auf dem Tempelberg zu sehen sind?“ Als wenn das keine Provokation ist. Aber anscheinend dürfen nur die Juden nicht provozieren.

Es heißt, Netanyahu habe den Wohnungsbauminister angewiesen bis Juni alle Bauprojekte in Judäa und Samaria einzufrieren.

Heckmeck:
- Abbas ist im Land. Netanyahu ist auf Staatsbesuch. Da wollen die Chinesen jetzt auch mal die Friedensengel geben. Und so haben sie Abbas einen „Friedensplan“ gezeigt: „Grenzen von 1967“ (mit „Jerusalem“ als Palästinenser-Hauptstadt), Israels Existenzrecht und Verhandlungen sind Grundlage für einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern. Ende der Siedlungsaktivitäten, der Gewalt gegen (arabische) Zivilisten, der Blockade des Gazastreifens; auf eine „Lösung“ für die arabischen Gefangenen wird gedrängt – alles „notwendige Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“. Mit anderen Worten: Die Israelis haben Vorleistungen zu bringen, das Ergebnis wird vorweggenommen und die Terroristen bekommen ihren Willen.

Mittwoch, 08.05.2013:

Hochrangiger PA-Vertreter: Wir ehren den heldenhaften Kämpfer,… der den Siedler tötete. Segen den Brüsten, die ihn nährten.“ [Über den Mörder von Evyatar Borovsky an einer Bushaltestelle.]
Jibril Rajoub: „Ich schwöre, hätten wir eine Atombombe, wir hätten sie heute Morgen eingesetzt.“

Jibril Rajoub findet übrigens weitere klare Worte: „Israel ist der Hauptfeind der Araber und Muslime, Widerstand in allen Formen weiterhin die Strategie“ seiner Organisation – der Fatah. Friedenspartner eben.

Friedensvertragspartner: Das Parlament von Jordanien verlangte in einer Abstimmung die Vertreibung des israelischen Botschafters aus Amman und die sofortige Abberufung des jordanischen Botschafters in Israel. Als Begründung wird „Israels Handeln an den heiligen Stätten des Islam und des Christentums in Jerusalem“ angeführt. Es passt den Herrschaften also nicht, dass Israel diese heiligen Stätten schützt und allen zugänglich macht?

Die Hamas feiert den 10. Jahrestag eines Selbstmord-Bombenanschlags in Rishon LeZion, bei dem 16 Menschen ermordet und 55 verletzt wurden (10 davon schwebten in Lebensgefahr). Frau Roth sollte sich bitte mal umsehen, wo die „moderaten Elemente“ der Hamas sind, die das nicht gut finden.

Donnerstag, 09.05.2013:

Der ägyptische Hassprediger Yusuf al-Qaradawi ist im Gazastreifen und hetzt: Israel hat kein Recht zu existieren. Es gab nie einen jüdischen Staat auf diesem Land.

Jordanische Sicherheitskräfte mussten „Demonstranten“ davon abhalten gewaltsam in die israelische Botschaft in Amman einzudringen.

Für Beit El wurde der Neubau von 296 Wohneinheiten genehmigt. Die PA geifert, das würde den Friedensprozess vernichten. (Welchen Friedensprozess?)

Hassan Nasrallah schwört, dass sein Terrortruppe „den besetzten syrischen Golan befreien“ wird.

Heckmeck:
- Der chinesische Premierminister hat Netanyahu aufgefordert die Hindernisse für den Wiederbeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern beiseite zu räumen. (Es ist nicht bekannt, dass Mahmud Abbas ähnlich angegangen wurde.)

Samstag, 11.05.2013:

Oh ja, es gibt nichts Wichtigeres: Baroness Ashton ist schwer besorgt, dass Israel Wohnungen baut. Sich zur Ermordung von Evyatar Borovsky und der Erhebung seines Mörders zum Helden durch Mahmud Abbas hat sie bisher unterlassen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten veranstaltete eine Anti-Israel-Demonstration: „Das Volk will die Vernichtung Israels“.

Umfrage bei den „Palästinensern“: 45% glauben, Terror sei der beste Weg zum eigenen Staat. Das sind dreimal so viele, wie glauben, dass Verhandlungen am besten zum eigenen Staat führen. 22% sind für eine Kombination aus Terror und Verhandlungen. Das macht zwei Drittel der Araber in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zu Terror-Befürwortern. Aber der Frieden steht vor der Tür, sobald Israel den Forderungen der Terroristen nachgibt!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)

4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 28.04.2013:

Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.

Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.

Dienstag, 29.04.2013:

Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.

Mittwoch, 30.04.2013:

Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)

Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin  Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!

Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.

Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.

Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:

Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!

Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)

Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.

Freitag, 03.05.2013:

Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.

Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.

Samstag, 04.05.2013:

Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.

Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)

Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)

27. April 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 3 Kommentare
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Sonntag, 21.04.2013:

Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.

Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.

Montag, 22.04.2013:

Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.

Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.

Dienstag, 23.04.2013:

Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.

Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.

Donnerstag, 25.04.2013:

Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.

Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.

Samstag, 27.04.2013:

Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.

Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.

Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.04.2013)

20. April 2013 um 22:15 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 14.04.2013:

Aus dem Libanon gibt es wieder Gemecker, weil Israel mit Kampfflugzeugen in den Luftraum des Landes eindringt (und Aufklärungsflüge durchführt).

Dienstag, 16.04.2013:

Süß, wie die Hamas-Mädchen im Fernsehen Judenmord befürworten.

Der israelisch-arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalke beschwert sich: Feiern zum israelischen Unabhängigkeitstag sind den Palästinensern gegenüber unsensibel; das ist, als würde man auf palästinensischem Blut tanzen. Und die israelische Regierung ist für das fortgesetzte Blutvergießen verantwortlich. Sagt also einer, der keine Probleme damit hat, nicht nur „wie“ auf israelischem Blut zu tanzen bzw. tanzen zu lassen, sondern israelisches Blut als Anlass zum Tanzen nimmt!

Mittwoch, 17.04.2013:

Wieder einer: Amir Barakat wurde im Tausch gegen Gilad Shalit freigelassen. Vor einem Monat nahmen Sicherheitskräfte wieder fest, weil er einen Terroranschlag ausführen wollte.

Heckmeck:
- John Kerry reitet auch die „die Gelegenheit geht bald vorbei“-Welle: Die Zeit für eine Zweistaatenlösung laufe aus, ließ er den außenpolitischen Ausschuss des Kongresses wissen.

Donnerstag, 18.04.2013:

Die ägyptische Armee hat ihre Untersuchung abgeschlossen: Es gab keine Raketenschüsse von ägyptischem Territorium. Ägypten werde „niemals Quelle der Bedrohung benachbarter Staaten“ sein.

Wunderbar friedfertig: Al-Aqsa TV im Gazastreifen verbreitet weiter treu die Botschaften seiner Herren: Aufrufe zum Judenmord.

Freitag, 19.04.2013:

„Beseitigt Israel aus der Existenz“ – wieder sind 3 Videos aus dem Hamas-Fernsehen zu sehen, die Claudia Roth trotzdem nicht in ihrer Gewissheit erschüttern werden, dass es bei der Hamas Gemäßigte gibt, mit denen man reden kann.

Heckmeck:
- Ein Trupp ehemaliger EU-Diplomaten/-Vertreter hat einen Brief an Baroness Ashton geschrieben. Darin wird eine härtere Gangart gegenüber Israel gefordert. Im Grunde fordern sie, dass das internationale Recht abgeschafft und zugunsten antiisraelischer Hetze geändert bzw. ersetzt wird.

Samstag, 20.04.2013:

Die Einwohner von Esh Kodesh in Samaria haben bei der Polizei eine Prämie von $1000 für die Ergreifung von terroristischen Aufhetzern ausgesetzt; die Prämie klagt an, dass die Sicherheitskräfte nach Meinung der Bürger zu wenig zur Abschreckung gegen Steinwurf-Angriffe unternehmen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.04.2013)

13. April 2013 um 22:30 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 07.04.2013:

Heckmeck:
- Die Fatah ruft das „Nahost-Quartett“ auf seine Rolle als Friedensvermittler wieder aufzunehmen. Soll heißen: Die USA, UNO, EU und Russland sollen stärkeren Druck auf Israel ausüben, den unverschämten Forderungen der nichts zum Frieden beitragenden Terroristen nachzugeben.
- Der Forderung der Terroristen, Israel solle vorab Zugeständnisse machen, wird von Israel abgelehnt. Jegliche Gesten vorab würden die israelische Position schwächen. (Recht so!)

Dienstag, 09.04.2013:

Eine Woche nur, aber in Judäa und Samaria gab es Angriffe mit Steinen auf Sicherheitskräfte, weitere Anschläge mit Bomben, Raketen, Molotowcocktails usw. und eine große Zahl Verletzter.

Donnerstag, 11.04.2013:

Klare Worte der Hamas: Sie wird nicht Selbstmord begehen, indem sie Israel anerkennt. Wieso wäre das Selbstmord? Weil sie ihren ganzen raîson d’être aufgeben würde – Israel zu vernichten.

Statistik: Seit dem letzten Unabhängigkeitstag (2012) wurden 10 Menschen in Israel durch arabischen Terror ermordet. Seit 1950 wurden innerhalb Israels 2.493 Personen durch Terrorakte getötet, seit Beginn des Oslo-Krieges im Jahr 2000 sind es 974.

Freitag, 12.04.2013:

Seit dem letzten Gefallenen-Gedenktag (Yom Hazirakon) haben 92 Angehörige der Armee oder anderer Sicherheitsdienste ihr Leben verloren, 43 davon erlagen als ehemalige Soldaten ihren im Dienst erlittenen Verletzungen oder Behinderungen.

Die österreichischen Soldaten auf dem Golan überlegen auf täglicher Basis, ob sie ihren Aufgaben in der UNDOF weiter nachgehen oder den Golan aufgrund der syrischen Kämpfe verlassen.

Die Hamas legt nahe, dass Israel Jihadisten in den Siani schickte, um ägyptische Polizisten zu ermorden. Sie selbst habe nichts mit dem entsprechenden Massaker im August 2012 zu tun.

Samstag, 13.04.2013:

Ein Jude schändet die Patriarchenhöhle – sagen die Propagandalügner von der Al-Aqsa-Stiftung. Und dass während des Besuchs von Minister Bennet dem arabischen Gouverneur von Hebron den Zugang verwehrte, ist „eine harsche Verletzung der freien Religionsausübung“ – sagen die, die Juden ihre Religionsausübung grundsätzlich untersagen wollen!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

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