Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.04.-04.05.2013)
4. Mai 2013 um 22:00 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Antisemitismus, Arabische Liga, Friedensbereitschaft, Friedenshetzer, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Hamas, Hamastan, Hisbollah, Iran, Israel, Khaled Meschaal, Mahmud Abbas, Tzipi Livni, UNIFIL, Waffenstillstand
Sonntag, 28.04.2013:
Auf eine Synagoge und eine Schule in Bat Yam wurden Nazi-Sprüche gesprüht.
Ein hochrangiger General der iranischen Revolutionsgarden gab an, dass die Grenzen des Iran jetzt bis ans Mittelmeer reichen. Und die Hisbollah wird Israel in einem Krieg „auslöschen“.
Dienstag, 29.04.2013:
Heckmeck:
- Die Arabische Liga begrüßte Montag einen Nahost-Friedensplan, der kleine Landtausch-Verschiebungen an den „Grenzen“ von 1967 erlauben würde. Tzipi Livni ist total begeistert.
Mittwoch, 30.04.2013:
Die Jugendlichen des Gazastreifens haben ein neues Pflichtfach in der Schule: Ausbildung an der Waffe (Kalaschnikows, weitere). Das wird durch freiwillige Lager in der schulfreien Zeit ergänzt, in denen die Jungs auch den Umgang mit Sprengstoff lernen. Nächstes Jahr sollen auch die Mädchen diesen Bildungsgang bekommen, das steht aber noch nicht ganz fest. (Hm – hat sich irgendetwas tatsächlich geändert bei dem 1964 erfundenen Volk?)
Herr Abbas will Israels Friedensbereitschaft daran festmachen, dass es alle Terroristen entlässt, die massenhaft israelische Zivilisten ermordeten. „Palästinenser, die Juden töten, dürfen nicht dafür bestraft werden.“ Seine Botschaft auf einer „Konferenz für Freiheit und Würde“ in Ramallah. (Dass der solchen Müll von sich gibt, kennen wir; schlimmer ist, dass westliche Führungspolitiker dabei sind und gut heißen – so Isabelle Durant, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, die im Namen von Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD, dem Berlusconi einmal vorhielt, er würde einen guten Kapo abgeben) eine Rede hielt, mit der dieser Israel fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen vorwarf, weil es Palästinenser inhaftiert, die Juden ermorden oder das versuchen. Merke: Nach Meinung des Präsidiums des EU-Parlaments ist Judenmord (so lange er nicht im Dritten Reich stattfand) ein Menschenrecht!
Ach ja: Jimmy Carter schickte auch eine Grußbotschaft; darin betonte er, die Freilassung der mörderischen Terroristen sei eine notwendige Bedingung für Frieden. Jawoll, Judenmord muss sich endlich wieder lohnen!
Die UNIFIL berichtet, dass die Hisbollah strategische Positionen entlang der Grenze zu Israel besetzt hat. Der Daily Star aus Beirut berichtet, dass das libanesische Militär nach wiederholten „Zusammenstößen“ mit den Terroristen ihre Grenzposten der Hisbollah überlassen hat. Diese hat Straßensperren und Beobachtungsposten an der Grenze eingerichtet.
Nach dem angeblichen Aufweichen des „Friedensplan“ der Arabischen Liga sind die Terroristen der „Israel sofort vernichten“-Fraktion sauer. Schon Verhandlungen sind für die Hamas kriminell und ein Verrat an den Arabern. Der Vorschlag zu einvernehmlichem Landtausch sei eine „arabische Balfour-Erklärung“. Die Arabische Liga habe übrigens keinerlei Recht Land an Israel abzutreten. Das ganze Land (also einschließlich ganz Israel) gehöre ihnen.
Die Abschreckung aus der Operation Amut Anan scheint nachzulassen. Kam im Februar noch nur eine Rakete nach Israel, waren es im März schon 4 (wobei der Shin Bet sagt, dass insgesamt 14 geschossen wurden), im April waren es jetzt schon 11 plus Mörsergranaten.

Donnerstag, 02.05.2013:
Überraschung? 40% der PalAraber unterstützen immer noch Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten. Friedenspartner!
Der Vater des Mörders von Evyatar Borovsky lässt wissen: Was er tat ist für alle Palästinenser Pflicht. Wo bleibt der Widerspruch der „Palästinenser“ für den Frieden? (Gibt es die?)
Heckmeck:
- Khaled Meschaal lehnt einen Landtausch mit Israel ab. Jedes Zugeständnis an Israel würde der palästinensischen Sache schaden. Darüber hinaus ist er sicher, dass innerhalb von vier Jahren alle Terroristen von Israel freigelassen sein werden.
Freitag, 03.05.2013:
Polizei und Grenzpolizei nahmen in einem Hotel in Eilat 250 illegal im Land befindlicher „Palästinenser“ fest; diese waren dem Hotel als Mitarbeiter einer israelischen Firma präsentiert worden, gehören aber einer Firma in Ramallah an.
Heckmeck:
- China bietet sich als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Netanyahu und Abbas an.
- John Kerry war ganz außer sich, auch Tzipi Livni hüpfte begeistert herum: Die Arabische Liga (na ja, sieben ihrer Vertreter) deuteten an, dass es „kleineren Landtausch“ zwischen den Terroristen und Israel geben könne – auf gegenseitigem Einverständnis, selbstverständlich. Was dann eventuell auch zu etwas mehr führen könnte. Nicht „wird“. Die Begeisterung bekam sofort eine kalte Dusche (aber das wollen sie ja alle nicht wissen), als Saeb Erekat, Chef-Verhandlungslügner von Mahmud Abbas, gab zu wissen, dass die „Palästinenser“ nicht einmal daran denken an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sollte Israel dem von ihnen bestimmten Ergebnis nicht schon vorab zustimmen.
Samstag, 04.05.2013:
Es gibt zwar mehr, die das nicht finden, aber mit 40% Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten stehen die „Palästinenser“ einsam an der Spitze der Muslime, die das völlig in Ordnung finden.
Aus Israel wird offiziell bestätigt, dass die Luftwaffe eine Ladung Raketen beschossen hat, die auf dem Weg über Syrien an die Hisbollah im Libanon gehen sollte. (In US-Medien hatte es Spekulationen über einen israelischen Luftangriff in Syrien gegeben.)
Heckmeck:
- Mal ein wenig Verstand von Tzipi Livni: Die Grenzen eines Palästinenserstaates müssen über Verhandlungen festgelegt werden, nicht durch Vorab-Vorschriften der Araber.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.04.2013)
27. April 2013 um 21:45 | Veröffentlicht in Araber, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | 3 KommentareSchlagwörter: Ägypten, Friedensbereitschaft, Friedenshetzer, Friedfertigkeit, Gazastreifen, Hamas, Hassprediger, Jordanien, Mahmud Abbas, Mahmud Ahmadinedschad, Mohammed Morsi, Terroristen, Waffenstillstand
Sonntag, 21.04.2013:
Mohammed Morsi von Ägypten stellt wegen Gerüchten klar: Er wird weder Israel besuchen noch die Beziehungen wärmer gestalten.
Die Terroristen und ihre Versteher und Unterstützer planen einen neuen „Marsch auf Jerusalem“. Diesmal soll er am 7. Juni stattfinden; das ist nach dem gregorianischen Kalender der Tag, an dem Israel die Stadt befreite.
Montag, 22.04.2013:
Die Salafistengruppen im Gazastreifen haben Tacheles geredet: Was auch immer Hamas und Fatah oder Ägypten tun, sie werden weiter Juden morden.
Wieder ehrt Abbas Terror – er ließ von einem Vertrauten die Mutter eines Doppelmörders besuchen und preisen.
Dienstag, 23.04.2013:
Ein jordanischer Parlamentsabgeordneter wurde aus seiner Partei geworfen, weil er Shimon Peres die Hand schüttelte.
Mittwoch, 24.04.2013:
Die Knesset debattiert über die US-Forderungen nach Zugeständnissen an die Terroristen. Die Abgeordnete Orit Struk forderte die Debatte, weil sie „gegen solche Gesten ist“, denn diese bringt das Leben von IDF-Soldaten in Gefahr und macht aus dem israelischen Justizsystem eine Farce, wenn Mörder ihre Strafen nicht absitzen müssen.
Donnerstag, 25.04.2013:
Die PA wird weiterhin die Terroristen in israelischen Gefängnissen mit einem Gehalt versorgen – „egal, was es kostet“.
Hamas-Fernsehen: Die Enkel einer verstorbenen Terroristen-Mutti singen ihr zu Ehren davon, wie gerne sie Juden morden gehen wollen.
Samstag, 27.04.2013:
Was auch sonst? Die USA fordern von Israel „Zurückhaltung“ nach dem Drohnen-Vorfall.
Yussuf al-Qaradawi, bekannt für seine Judenhetze und die Befürwortung von Selbstmord-Bombenanschlägen gegen Zivilisten, wird im Mai den Gazastreifen besuchen.
Mahmud Abbas behauptet, er sei an „Friedensverhandlungen“ interessiert, aber erst müsse Israel seinen Verpflichtungen nachkommen; die – mal abgesehen davon, dass die PA ihren Verpflichtungen nicht ansatzweise nachkommt – ausschließlich aus arabischen Vorbedingungen bestehen, die nichts mit Verpflichtungen aus Abkommen zu tun haben!
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.04.2013)
20. April 2013 um 22:15 | Veröffentlicht in EU-Europa, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Ägypten, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Hamas, israelische Araber, John Kerry, Libanon, Terroristen, Waffenstillstand
Sonntag, 14.04.2013:
Aus dem Libanon gibt es wieder Gemecker, weil Israel mit Kampfflugzeugen in den Luftraum des Landes eindringt (und Aufklärungsflüge durchführt).
Dienstag, 16.04.2013:
Süß, wie die Hamas-Mädchen im Fernsehen Judenmord befürworten.
Der israelisch-arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalke beschwert sich: Feiern zum israelischen Unabhängigkeitstag sind den Palästinensern gegenüber unsensibel; das ist, als würde man auf palästinensischem Blut tanzen. Und die israelische Regierung ist für das fortgesetzte Blutvergießen verantwortlich. Sagt also einer, der keine Probleme damit hat, nicht nur „wie“ auf israelischem Blut zu tanzen bzw. tanzen zu lassen, sondern israelisches Blut als Anlass zum Tanzen nimmt!
Mittwoch, 17.04.2013:
Wieder einer: Amir Barakat wurde im Tausch gegen Gilad Shalit freigelassen. Vor einem Monat nahmen Sicherheitskräfte wieder fest, weil er einen Terroranschlag ausführen wollte.
Heckmeck:
- John Kerry reitet auch die „die Gelegenheit geht bald vorbei“-Welle: Die Zeit für eine Zweistaatenlösung laufe aus, ließ er den außenpolitischen Ausschuss des Kongresses wissen.
Donnerstag, 18.04.2013:
Die ägyptische Armee hat ihre Untersuchung abgeschlossen: Es gab keine Raketenschüsse von ägyptischem Territorium. Ägypten werde „niemals Quelle der Bedrohung benachbarter Staaten“ sein.
Wunderbar friedfertig: Al-Aqsa TV im Gazastreifen verbreitet weiter treu die Botschaften seiner Herren: Aufrufe zum Judenmord.
Freitag, 19.04.2013:
„Beseitigt Israel aus der Existenz“ – wieder sind 3 Videos aus dem Hamas-Fernsehen zu sehen, die Claudia Roth trotzdem nicht in ihrer Gewissheit erschüttern werden, dass es bei der Hamas Gemäßigte gibt, mit denen man reden kann.
Heckmeck:
- Ein Trupp ehemaliger EU-Diplomaten/-Vertreter hat einen Brief an Baroness Ashton geschrieben. Darin wird eine härtere Gangart gegenüber Israel gefordert. Im Grunde fordern sie, dass das internationale Recht abgeschafft und zugunsten antiisraelischer Hetze geändert bzw. ersetzt wird.
Samstag, 20.04.2013:
Die Einwohner von Esh Kodesh in Samaria haben bei der Polizei eine Prämie von $1000 für die Ergreifung von terroristischen Aufhetzern ausgesetzt; die Prämie klagt an, dass die Sicherheitskräfte nach Meinung der Bürger zu wenig zur Abschreckung gegen Steinwurf-Angriffe unternehmen.
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.04.2013)
13. April 2013 um 22:30 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Fatah, Friedensbereitschaft, Friedfertigkeit, Hamas, UNDOF, Waffenstillstand
Sonntag, 07.04.2013:
Heckmeck:
- Die Fatah ruft das „Nahost-Quartett“ auf seine Rolle als Friedensvermittler wieder aufzunehmen. Soll heißen: Die USA, UNO, EU und Russland sollen stärkeren Druck auf Israel ausüben, den unverschämten Forderungen der nichts zum Frieden beitragenden Terroristen nachzugeben.
- Der Forderung der Terroristen, Israel solle vorab Zugeständnisse machen, wird von Israel abgelehnt. Jegliche Gesten vorab würden die israelische Position schwächen. (Recht so!)
Dienstag, 09.04.2013:
Eine Woche nur, aber in Judäa und Samaria gab es Angriffe mit Steinen auf Sicherheitskräfte, weitere Anschläge mit Bomben, Raketen, Molotowcocktails usw. und eine große Zahl Verletzter.
Donnerstag, 11.04.2013:
Klare Worte der Hamas: Sie wird nicht Selbstmord begehen, indem sie Israel anerkennt. Wieso wäre das Selbstmord? Weil sie ihren ganzen raîson d’être aufgeben würde – Israel zu vernichten.
Statistik: Seit dem letzten Unabhängigkeitstag (2012) wurden 10 Menschen in Israel durch arabischen Terror ermordet. Seit 1950 wurden innerhalb Israels 2.493 Personen durch Terrorakte getötet, seit Beginn des Oslo-Krieges im Jahr 2000 sind es 974.
Freitag, 12.04.2013:
Seit dem letzten Gefallenen-Gedenktag (Yom Hazirakon) haben 92 Angehörige der Armee oder anderer Sicherheitsdienste ihr Leben verloren, 43 davon erlagen als ehemalige Soldaten ihren im Dienst erlittenen Verletzungen oder Behinderungen.
Die österreichischen Soldaten auf dem Golan überlegen auf täglicher Basis, ob sie ihren Aufgaben in der UNDOF weiter nachgehen oder den Golan aufgrund der syrischen Kämpfe verlassen.
Die Hamas legt nahe, dass Israel Jihadisten in den Siani schickte, um ägyptische Polizisten zu ermorden. Sie selbst habe nichts mit dem entsprechenden Massaker im August 2012 zu tun.
Samstag, 13.04.2013:
Ein Jude schändet die Patriarchenhöhle – sagen die Propagandalügner von der Al-Aqsa-Stiftung. Und dass während des Besuchs von Minister Bennet dem arabischen Gouverneur von Hebron den Zugang verwehrte, ist „eine harsche Verletzung der freien Religionsausübung“ – sagen die, die Juden ihre Religionsausübung grundsätzlich untersagen wollen!
Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).
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