BDS droht damit Haifas Big Mac-Skulptur zu erlegen

„Ich habe mich der BDS-Bewegung angeschlossen, die das einfache Prinzip unterstützt, dass den Palästinensern dieselben Rechte zustehen wie dem Rest der Menschheit.“

Sheri Oz, The Jerusalem Post, 13. Januar 2019

Die Skulptur eines gekreuzigten Ronald McDonald, die am Freitag gewalttätige Protesten in Haifa auslöste, sollte überhaupt nie im Haifa Museum of Art ausgestellt werden, sagte ihr Künstler Jani Leinonen.

Der finnische Künstler sagte der Jerusalem Post am Sonntag, dass die Nachricht von Protesten seitens der christlichen Gemeinschaft in Haifa „für mich eine beunruhigende Überraschung kam, insbesondere weil meine Arbeit sich gegen meinen Wunsch in der Ausstellung befindet“.

„Ich schloss mich der Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS) an, die das einfache Prinzip vertritt, dass den Palästinensern dieselben Rechte zustehen wie dem Rest dem Menschheit“, sagte Leinonen. „Israel nutzt offen die Kultur als Propagandamittel, um sein Besatzungsregime, Kolonialisierung durch Si edler und Apartheid über das palästinensische Volk zu übertünchen. Daher wünsche ich nicht Teil dieser Ausstellung zu sein und forderte das Museum auf mein Kunstwerk aus der Ausstellung zu nehmen.“

Leinonen erhielt nach eigenen Angaben eine Antwort von Shamir, die ihn glauben ließ, sein Werk sei entfernt worden. Dann las er Samstagmorgen von den gewalttätigen Demonstrationen.

„Ich schickte sofort eine weitere Aufforderung an den Kurator, dass das Werk aus der Ausstellung entfernt werden soll, wie es von vorneherein hätte geschehen sollen“, sagte Leinonen. „Ich habe vom Museum noch keine Antwort erhalten. Ich bestehe darauf, dass meine Arbeit sofort aus der Ausstellung genommen wird.“

Eine Sprecherin des Haifa Museum of Art sagte jedoch, dass die McJesus-Skulptur (unter diesem Namen ist sie bekannt) von einer Galerie in Finnland für eine bestimmte Zeit ausgeliehen wurde. Die Skulptur hat sich seit August 2018 in dem Museum befunden und seitdem „hat das Museum von der Galerie nie eine Aufforderung bekommen sie zu entfernen.“

Die Sprecherin war sich nicht sicher, ob Shamir eine solche Aufforderung direkt vom Künstler erhalten hat.

„Die Regelmäßigkeit solcher Ereignisse in Verbindung mit BDS-Aktivisten, die versuchen Kunstausstellungen in Israel zu verhindern, hat in den letzten Jahren oft zugenommen und das Museum muss viele Fälle dieser Art handhaben“, sagte die Sprecherin. „Das Haifa Museum of Art arbeitet mit Hingabe gegen Versuche wie diese, damit Israelis, die Kunst schätzen, weiterhin Zugang zu ihr haben.“

Am Freitag wurde berichtet, dass Proteste gegen die Skulptur ausbrachen, weil die arabisch-christliche Gemeinschaft das Gefühl hatte, die Skulptur sei respektlos gegenüber der Religion.

Ein arabisch-christlicher Demonstrant sagte gegenüber Walla! News, die Regierung reagiere nicht angemessen auf die Beschwerden der arabisch-christlichen Gemeinde, Grund dafür sei ihr Minderheitsstatus in Israel.

„Wenn sie ein Skulptur von Hitler mit einer Thora-Rolle aufstellten, würden sie sofort reagieren“, sagte er.

Die Proteste wurden gewalttätige und das Polizeipräsidium von Haifa schickte Beamte seiner Sondereinheit hin, um das Museum zu bewachen.

Ein paar Hundert Protestierende versuchten während der Demonstration mit Gewalt ins Haifa Museum of Art einzudringen, hieß es seitens der Polizei von Haifa. Drei Beamte wurden leicht verletzt, als sie mit Steinen beworfen wurden.

Nissim Tal, Generaldirektor des Museums, sagte gegenüber der Jerusalem Post, am Eröffnungsabend im August waren mehr als 1.000 Menschen anwesend und es gab nicht ausreichen Platz für alle. Seitdem sind mehr als 30.000 Besucher gekommen, um die neun Ausstellungsstücke zu sehen, die eine umfassende Ausstellung über die Kommerzialisierung der modernen Gesellschaft zeigt.

Nach den Protesten stimmte Tal zu am Eingang ein Schild aufzustellen, das die Besucher warnt, manche könnten den Inhalt beleidigend finden.

Eine Quelle in der Stadtverwaltung von Haifa sagte, sie glaube, die Proteste seien von einem „rechten Extremisten in Protest gegen die Wahl von Einat Kalisch-Rotem ausgelöst worden, die Yona Yahaf im Bürgermeisteramt von Haifa ablöst“.

Sie sagte, da das Museum ein wichtiges Element des kulturellen Lebens in Haifa sei, „ist es ein weiches Ziel, leichte Beute für die, die gegen Kalisch-Rotem sind“.

Die Äußerungen der Quelle aus der Stadtverwaltung konnten nicht bestätigt werden.

(Das Thema ist noch nicht abgeschlossen.)

Kommentare:

(1) Es spricht Bände, dass ein BDS-Anhänger sich gegen die Ausstellung seines Werks in Haifa wendet. Er agiert damit nicht zugunsten der PalAraber, boykottiert nicht die Siedlungen, sondern Israel als Ganzes. Es beweist sich damit einmal mehr, dass die Behauptung von BDS-Vertretern nur  „gegen die Besatzung“ zu sein/zu agieren eine gelogene Nebelwand ist.

(2) Es ist auch nicht verwunderlich, dass es sich bei dem religionsfeindlichen „Künstler“ um jemanden handelt, der die BDS-Antisemiten unterstützt. Leute, die den christlichen Glauben verunglimpfen, haben oft auch keinerlei Respekt vor Fakten in Sachen Nahost-Konflikt/Israel oder stellen sie gewollt auf den Kopf.

(3) Abgesehen von der Gewalttätigkeit der Demonstranten: Ich würde mich ihrem Protest anschließen, wäre ich vor Ort. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass der christliche Glaube weiter mit „Kunstwerken“ diffamiert und herabgewürdigt wird, wenn das nicht mit allen Religionen gemacht wird. Insbesondere Kritik an einer bestimmten Religion mit grüner Flagge wird von Künstlern überhaupt nicht geübt, weil sie vor der von deren Vertretern angedrohten und ausgeübten Gewalt kuschen. Wer so „mutig“ ist, Christen aufs Blut zu reizen und zu beleidigen, weil er weiß, dass diese sich nicht mit Gewalt wehren, ist ein Feigling und ein Heuchler, wenn er das nicht mit anderen Religionen auch tut. (Allerdings muss man sich schon fragen, ob Proteste etwas bringen, wenn sie im Vergleich mit „Protesten“ gegen islamkritische Werke bzw. Äußerungen/Schriften so völlig wirkungslos bleiben. Müssen Christen tatsächlich erst gewalttätig werden, wenn es um ihre Sensibilitäten geht, damit darauf Rücksicht genommen wird?)

(4) Die Behauptung, die Regierung müsse einschreiten und tue nichts, finde ich hingegen unangebracht, weil die Regierung nicht in die Ausstellungspolitik des Museums einzugreifen hat. Der Protest hat sich gegen das Museum und seine Betreiber zu richten, die Ausstellungsinhalte haben nichts mit dem Minderheitsstatus der (arabischen) Christen zu tun.

 

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Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 13.01.2019

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 13. Januar 2019!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
und hier der Link zu Zachys hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Lebensmittelsicherheit für Entwicklungsländer
– SodaStream eröffnet Fabrik in Gaza
– Europa finanziert israelische Mikrosatelliten
– Entfernung beschädigter Zellen verlangsamt das Altern
– Erhöhung der Überlebensrate bei Herz-Lungen-Wiederbelebung
– Tel Aviv bekommt Londoner Wolkenkratzer
– Einzigartiges Mineral auf dem Berg Carmel gefunden

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WISSENSCHAFT UND TECHNIK

Europa finanziert israelische Mikrosatelliten
Der Europäische Forschungsrat hat Israel 14 Millionen Euro (die maximal mögliche Summe) für den Bau von 10 Schuhkartonsatelliten zur Analyse kleiner Wolken und ihrer Rolle beim Klima zur Verfügung gestellt. Die Mission heißt CloudCT und ist inspiriert von der medizinischen Computertomographie, mit der das Innere eines Patienten erfasst wird. So liefert das System detaillierte Bilder der äußeren und inneren 3D-Strukturen und -Eigenschaften der Wolken.
https://wis-wander.weizmann.ac.il/chemistry/ct-clouds-fleet-micro-satellites-will-see-smallest-clouds
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752340,00.html
(Videolink)

Bewässerung Afrikas
Die südafrikanische AECI-Tochter Nulandis hat mit dem israelischen Unternehmen SupPlant eine Vereinbarung über die Vermarktung von SupPlants Technologie in Südafrika und 14 weiteren afrikanischen Ländern unterzeichnet. Das sensorbasierte System von SupPlant bewässert Pflanzen, optimiert den Wasserverbrauch und informiert die Landwirte über den Zustand von Pflanzen, Boden, Luft usw.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752846,00.html

Nutzen Sie Eve zur Einrichtung Ihrer neuen Hardware
Die Firma TechSee nutzt einen künstlich intelligenten Smartphone-Dienst namens „Eve“ im Zusammenspiel mit der Kamera Ihres Smartphones, um Ihnen Technikprobleme lösen zu helfen. Vor kurzem hat die Firma eine Finanzierungsrunde in Höhe von 16 Mio. Dollar abgeschlossen, um ihr Geschäft zu erweitern und den Verkauf zu starten. Tolles Video.
https://techcrunch.com/2018/12/11/techsee-nabs-16m-for-its-customer-support-solution-built-on-computer-vision-and-ar/
(Videolink)

Israel will Quanten-Supermacht werden
Die israelische Regierung investiert 100 Millionen Schekel in einen Forschungsfonds, der sich auf Quantencomputer konzentriert. Diese werden Probleme lösen können, die derzeitige Technologien nicht zu lösen vermögen.
https://www.jpost.com/Israel-News/Israel-joins-the-race-to-become-a-quantum-superpower-574510

Koexistenz in der Physik
Israelischen und dänischen Wissenschaftlern ist es gelungen, magnetische Kräfte zwischen zwei nichtmagnetischen Materialien zu erzeugen. Dies weist großes technologisches Potenzial für die Entwicklung elektronischer Geräte auf, die eine Koexistenz von Magnet und Leitfähigkeit erfordern. Ein ganz neuer wissenschaftlicher Bereich namens Spintronics ist entstanden.
https://www.jewishpress.com/news/on-campus/bar-ilan-discovery-paves-the-way-for-novel-electronic-devices/2018/12/19/
https://www.nature.com/articles/s41567-018-0363-x

Bessere Bilder aus dem Weltraum
Bereits im Februar 2017 hatten wir berichtet, dass Wissenschaftler der Ben-Gurion-Universität hochauflösende Kameras für die weltraumgestützte Bildgebung entwickeln. Nun stellten sie die „Synthetic Marginal Aperture with Revolving Telescopes (SMART)“ vor und zeigten, dass mehrere Nanosatelliten von Milchkartongröße, die in einer sphärischen (ringförmigen) Konfiguration angeordnet sind, unisono arbeiten können, um Bilder zu sammeln, die aus Teilbildern jeder Linse kombiniert werden.
http://in.bgu.ac.il/en/pages/news/new_imaging.aspx
https://www.osapublishing.org/optica/abstract.cfm?URI=optica-5-12-1607

Bilder von der Sonne
Im November hatten wir über den Bildsensor der Firma TowerJazz an Bord der Parker-Solarsonde der NASA berichtet. Nun hat die NASA die ersten Bilder der Sonnenkorona erhalten, die von der Sonde aufgenommen wurden — noch nie ist eine Sonde der Sonne derart nah gekommen.
https://www.timesofisrael.com/nasa-captures-first-image-from-suns-atmosphere-with-help-of-israeli-technology/
http://parkersolarprobe.jhuapl.edu/News-Center/Show-Article.php?articleID=115

27 der besten israelischen Produkte bei der CES
22 israelische Unternehmen sind im Israel-Pavillon der CES Las Vegas vertreten. Aber es gibt noch viel mehr israelische Produkte zu sehen. Der Israel21c-Artikel beschreibt 27 von ihnen.
https://itrade.gov.il/hongkong/2018/10/05/israeli-pavilion-ces-2019/
https://www.israelatces.com/
https://www.israel21c.org/from-flying-cars-to-robots-that-fold-laundry-the-israeli-techs-causing-a-stir-at-ces/

Leben retten auf der Straße
Mit der Firma NoTraffic können Autos mit intelligenten Sensoren optimal über Ampeln fahren. Und das Video zeigt, dass das System einen noch viel wichtigeren Vorteil hat — die Vermeidung von Unfällen mit anderen Autos und mit Fußgängern.
(Videolink)

Auto und Fahrer arbeiten im Team
Selbstfahrende Fahrzeuge können heute 99% der Verkehrssituationen bewältigen, aber in komplizierten Fällen muss ein Mensch die Entscheidung treffen. Für diese Fälle bietet die Plattform der Firma Ottopia einen menschlichen Teleoperator, der das Fahrzeug aus der Ferne führt, wobei jedoch die Sicherheitsfunktionen des Fahrzeugs immer noch die Kontrolle behalten.
https://www.timesofisrael.com/ottopia-closes-3-million-to-bring-remote-assistance-to-autonomous-vehicles/
(Videolink)

Ein weiteres israelisches Anti-Drohnensystem
Die Firma Convexum hat ein Produkt entwickelt, das Drohnen übernimmt, die in Stadtgebieten umherfliegen, und sie sicher in einem vorher festgelegten Gebiet landen lässt.
http://www.israelhayom.com/2018/12/23/israeli-anti-drone-technology-comes-to-forefront-as-gatwick-chaos-ends/
https://convexum.com/
(Videolink)

Mehr über das fliegende Auto
Der fliegende Prototyp der Firma New Future Transportation (NFT) will Staus entgegenwirken und ist mit 50.000 Dollar recht erschwinglich. Das Flugauto wird vertikal starten und landen, ist vollelektrisch mit einer Fahrt-Reichweite von 160 Kilometer und einer Flug-Reichweite von 480 Kilometer.
https://www.timesofisrael.com/husband-and-wife-duo-sets-sights-on-flying-cars-over-san-francisco-next-year/

Gesunde Garnelen zur Ernährung der Welt
ViAqua entwickelt eine partikelbasierte Methode zur oralen Verabreichung antiviraler Medikamente für Garnelen — ein Weltmarkt mit einem Volumen von rund 18 Milliarden US-Dollar. Die Firma hat gerade eine Investition von Singapurs VisVires New Protein Master Fund erhalten.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752021,00.html
https://www.viaqua-t.com/
(Videolink)

Pflanzen können hören
Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben festgestellt, dass die Nachtkerzenblume (Oenothera drummondii)hören kann, wenn sich Bienen oder Schwärmer nähern, und sie daraufhin zusätzlichen und süßeren Nektar produziert. Die Forscher replizierten die entsprechenden Geräusche auf synthetische Weise und erhielten die gleiche Reaktion.
https://www.timesofisrael.com/israeli-scientists-say-they-found-flower-that-can-hear-approaching-bees/

Die nächste AR-Generation
Die Firma Fieldbit bietet hochmoderne Augmented Reality (AR) für intelligente Brillen. Seit kurzem gibt es Fieldbit 5.0, das es Support-Technikern ermöglicht, Endbenutzer ohne teure Vor-Ort-Besuche durch Problemlösungen zu führen.
https://www.fieldbit.net/news/fieldbit-releases-next-generation-of-augmented-reality-for-technical-services/
(Videolink)

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WIRTSCHAFT UND MÄRKTE

Mittel für 15 gemeinsame israelisch-amerikanische Projekte
Die BIRD-Stiftung gab bekannt, dass sie 6 Millionen Dollar in sieben gemeinsame Clean-Energy-Projekte zwischen israelischen und amerikanischen Unternehmen investieren wird, dazu weitere 7,3 Millionen Dollar in acht gemeinsame Innovationsprojekte.
https://www.israel21c.org/6-million-flows-to-joint-israel-us-clean-energy-projects/
https://www.jpost.com/Israel-News/Joint-US-Israel-innovation-projects-receive-73m-funding-boost-576673

Tel Aviv bekommt Londoner Wolkenkratzer
Aufgrund der Rezession wurde der Bau des 288 Meter hohen Londoner Pinnacle Tower im Jahr 2008 gestoppt. Jetzt soll das gleiche Design für den 350 Meter hohen Spiralturm im Azrieli Center in Tel Aviv verwendet werden. Dieser soll bis 2025 fertiggestellt werden und wird das zweithöchste Gebäude Israels sein.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752516,00.html

Weniger frühe Firmenverkäufe und weniger Firmenpleiten
Israelische Hightech-Firmenverkäufe gingen 2018 inmitten einer Reifung des lokalen Technologie-Ökosystems um 33% zurück, so ein PwC-Bericht. Zudem gehen jedes Jahr immer weniger israelische Startups pleite; noch 2014 verzeichnete das IVC Research Center 710 Firmenpleiten, 2017 waren es nur noch 352.
https://www.timesofisrael.com/israeli-tech-exits-decline-as-ecosystem-matures-global-uncertainty-weighs/
https://en.globes.co.il/en/article-startup-closures-diminish-as-years-go-by-1001266207

Uni startet studentengeführten Wagniskapitalfonds
Die Ben-Gurion-Universität hat Cactus Capital gegründet, einen von Studenten geführten Wagniskapitalfonds. Dieser soll als akademisch-pädagogisches Instrument zur Förderung innovativer Ideen in den Bereichen Hightech, Biotechnologie und Soziales fungieren. Der 1-Millionen-Dollar-Fonds wird jedes Jahr in Dutzende von Schülergruppen investieren.
https://aabgu.org/bgu-launches-cactus-capital/# https://medium.com/cactus-capital/day-one-858634075edb

Intelligentes Transportwesen für Michigan
Israels Innovationsbehörde und die Firma PlanetM aus Michigan werden die Erprobung von Selbstfahr-Technologien in Michigan mitfinanzieren. Israelische Unternehmen erhalten Unterstützung bei der Durchführung von Verkehrstests und der Erprobung der an Pilotstandorten in Michigan entwickelten Technologien.
https://innovationisrael.org.il/en/opencall/israel-michigan-autonomous-technologies-collaboration-program-imatc-1st-call-proposal
https://planetm.michiganbusiness.org/what-is-planet-m/about/

Via kehrt zu den Wurzeln zurück
Vias israelische Gründer hatten ihre Geschäftsidee in einem israelischen Minibustaxi bekommen. Inzwischen gibt es ihren Fahrgemeinschaftsdienst in 11 Ländern, und sie sind zuversichtlich, dass sie auf Israels Straßen erfolgreich sein werden. Die Fahrgäste wünschen eine Fahrt, und die Algorithmen von Via berechnen die beste Route für jeden Wagen.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752558,00.html

Amazon kauft israelisches Datenrettungs-Startup
Amazon Web Services (AWS) hat das israelische Cloud-Computing-Startup CloudEndure für rund 200 bis 250 Millionen Dollar übernommen. Amazon erklärte: „Diese Übernahme erweitert unsere Möglichkeiten, innovative und flexible Migrations-, Backup- und Datenrettungs-Lösungen anzubieten.“
https://www.jpost.com/Israel-News/Confirmed-Amazon-acquires-Israeli-start-up-CloudEndure-576955

Verint kauft israelisches Noteinsatz-Startup
Vor kurzem wurde die Firma NowForce vom US-amerikanischen Cybersicherheitsunternehmen Verint Systems übernommen. NowForce bietet eine lebensrettende mobile App für die Notfallhilfe.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752992,00.html

EU-Zuschuss für Sicherheit der israelischen Cloud
Die Europäische Kommission hat Minereye einen Zuschuss von 2,2 Mio. Euro gewährt, um „EU-Unternehmen innovative und effektive Lösungen für eine sichere und konforme Cloud-Akzeptanz zu bieten, die derzeit auf dem Markt fehlt“.
https://minereye.com/press/minereye-awarded-eu-grant/
(Videolink)

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MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN

Entfernung beschädigter Zellen verlangsamt das Altern
Wissenschaftler des Weizmann-Instituts haben herausgefunden, dass alternde (geschädigte) Zellen Entzündungen fördern, die bei altersbedingten Krankheiten häufig vorkommen. Das Fehlen des LMNA-Gens (das alternde Zellen abtötet) führt zu vorzeitigem Altern. Die Zerstörung dieser Zellen (z. B. durch Stärkung der Immunität) verlangsamt das Altern.
https://wis-wander.weizmann.ac.il/life-sciences/immune-system%E2%80%99s-fountain-youth
https://www.nature.com/articles/s41467-018-07825-3

Erhöhung der Überlebensrate bei Herz-Lungen-Wiederbelebung
In einer britischen Datenerhebung bei 8.000 Herzinfarkt-Wiederbelebungen kam heraus, dass nur 2,8% der Patienten 30 Tage später noch am Leben waren, da die Durchblutung der Arterien und des Gehirns gestört war. Das HemaShock-Gerät von Oneg Hakarmel holt zusätzliches Blut aus Gliedmaßen, um wichtige Organe zu erhalten.
https://www.jpost.com/Israel-News/Israeli-medical-device-aims-to-boost-CPR-survival-rates-576503
https://www.hemashock.com/hemashock-physiology/
(Videolink)

US-Zulassung für fokussierten Ultraschall bei Parkinson
Vor kurzem hat die Firma Insightec die US-Zulassung für ihre „Exablate Neuro“-Behandlung erhalten, die bei amerikanischen Parkinson-Patienten eingesetzt werden soll.
https://www.insightec.com/news-events/press-releases/2018/insightec-announces-fda-approval-of-exablate-neuro-for-the-treatment-of-tremor-dominant-parkinsons-disease-1

US-Zulassung für 3D-Herzbildgebungssystem
Die Firma CathWorks bietet FFRangio, eine künstlich intelligente Echtzeit-3D-Bildgebung des Koronarbaums, die Chirurgen bei der Durchführung von Herzkatheteruntersuchungen unterstützt. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat diesem einzigartigen Visualisierungssystem vor kurzem die Zulassung erteilt — eine europäische CE-Zertifizierung hat bereits bestanden.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3752938,00.html

Halten Sie Ihre Zuckerzufuhr im Blick
Sweetch hilft Prädiabetikern, einen gesunden Lebensstil aufrechtzuerhalten. Dieser Artikel beschreibt, wie individuell Sweetch arbeitet — die App kann sogar das Wetter erkennen und an kalten winterlichen Tagen Indoor-Aktivitäten vorschlagen. Suchen Sie nach der App „Get.Up“ auf iOS oder Android.
https://download.cnet.com/news/ai-powered-sweetch-wellness-app-helps-keep-users-healthy-over-the-holidays/

Lungenfunktionstest von zu Hause aus
Asthma- und COPD-Kranke werden sich freuen zu hören, dass die Firma NE Field Diagnostics einen einfachen Lungenfunktionstest für zu Hause hat. Atmen Sie normal in das A-Spire-Gerät, und eine Smartphone-App überprüft die Ergebnisse und spart so eine Vielzahl unnötiger Krankenhausbesuche.
(Videolink)
http://nefield.com/

Eine App, die bei der Kommunikation hilft
Als Ayelet Avraham miterlebte, welche Probleme eine gehörlose Person beim Kauf eines Mobiltelefons hatte, entwickelte sie zusammen mit einem anderen Studenten am Holon Institute of Technology eine neue App namens DAS (Deaf Access Solution). DAS verwendet die Spracherkennung von Google, um Sprache in Text zu übersetzen und an das Telefon der jeweiligen Person in der Nähe zu senden.
https://www.algemeiner.com/2019/01/03/new-israeli-smartphone-app-may-revolutionize-communication-for-deaf-people/

Minimalinvasive Nähte gegen Fettleibigkeit
Ein Magenbypass oder eine Sleeve-Gastrektomie sind zwei radikale Verfahren zur Reduzierung des Magenvolumens und zur Eindämmung von Fettleibigkeit. Aber jetzt entwickelt die Firma Nitinotes ein gastrointestinales automatisiertes Nahtsystem namens Endozip, das mit minimaler Anästhesie über den Mund eingeführt wird und nur 30 Minuten für sein Werk benötigt.
https://www.timesofisrael.com/amid-rampant-obesity-israeli-startup-seeks-to-stitch-up-stomach-bulge/
(Videolink)

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ISRAEL UND DIE WELT

Lebensmittelsicherheit für Entwicklungsländer
Die nichtstaatliche Organisation Fair Planet stellt den ärmsten Bauern Afrikas Saatgut bester Qualität zur Verfügung. Sie hat 50.000 Landwirten in Äthiopien geholfen, die Erträge zu verfünffachen, ihr Einkommen zu verdoppeln und 250.000 Afrikanern Lebensmittelsicherheit zu geben. Nun dehnt sie ihr Projekt auch auf Tansania aus.
https://www.fairplanetseeds.org/blog
(Videolink)

SodaStream eröffnet Fabrik in Gaza
Daniel Birnbaum, Geschäftsführer von SodaStream, kündigte auf der Jerusalemer Globes-Geschäftskonferenz Pläne für die Eröffnung einer Produktionsstätte in Gaza an. „Wir wollen, dass die Menschen in Gaza Arbeitsplätze haben, echte Arbeitsplätze, denn wo es Wohlstand gibt, kann es Frieden geben“, sagte Birnbaum. „Bei SodaStream produzieren wir jeden Tag Frieden, und so ganz nebenbei produzieren wir auch Soda. Es ist fantastisch. Wir wollen das noch verstärken. Wir wollen, dass mehr Unternehmen das tun.“
https://www.jpost.com/Israel-News/Sodastream-will-open-factory-in-Gaza-says-CEO-at-Globes-Conference-574925

Kostenlose Zahnbehandlung bis 18
Das israelische Kabinett hat einen Vorschlag des stellvertretenden Gesundheitsministers Yaakov Litzman gebilligt, die Reform der Zahnmedizin bis zum Alter von 18 Jahren auszudehnen. Bisher wurden kostenlose Zahnbehandlungen nur für 8- bis 16jährige durchgeführt. Die Entscheidung tritt sofort in Kraft.
http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/443347

Unterstützung von Beduinenfrauen im Negev
Die arabisch-jüdische Non-Profit-Organisation AJEEC-NISPED arbeitet mit den Beduinen aus Hura im Negev zusammen. Eines der Projekte ist das Gastronomieunternehmen von Al Sanabel. 20 Beduinenfrauen präparieren 8.000 Schulmahlzeiten und werden damit zu stolzen Geldverdienerinnen für ihre Familien.
https://blogs.timesofisrael.com/a-start-up-nonprofit-in-a-start-up-nation/

Ein Jahr medizinische Hilfe für palästinensische Araber
Das Projekt Rozana sammelt Mittel, um israelischen Krankenhäusern bei der Behandlung kranker palästinensisch-arabischer Kinder zu helfen. Hier Rozanas jüngster Bericht über ihre Arbeit mit israelischem Medizin-Knowhow zum Nutzen der palästinensisch-arabischen Gemeinschaft.
https://israel.projectrozana.org/newsletter-1118/

Arabisch-muslimische Kandidatin auf der Liste der Likud-Partei
Israels rechte Likud-Partei präsentierte Dima Tayeh als ihre erste muslimisch-arabische Kandidatin für die Knessetwahlen am 9. April. Dies erinnert uns eindringlich daran, dass Israel eine vielfältige, integrative und demokratische Gesellschaft ist.
(Videolink)
https://unitedwithisrael.org/watch-muslim-arab-israeli-woman-runs-for-knesset-seat-in-netanyahus-party/

Ausbildung von Ersthelfern in Indien und Sri Lanka
Das American Jewish Committee (AJC) und United Hatzalah haben sich zusammengeschlossen, um an zahlreichen Standorten in Indien und Sri Lanka Ersthelfer für Massenunfälle und Katastrophenschutz auszubilden.
https://israelrescue.org/blog/israeli-expertise-used-to-train-india-and-sri-lanka-first-responders/
(Videolink)

Partner für die Zukunft
Dieses Video wurde anlässlich des Israel-Griechenland-Zypern-Gipfels vom Dezember in Beersheba produziert. Im Mittelpunkt stehen ein Seminar für Innovatoren, die Unterwasser-Gaspipeline, ein Tel-Aviv-Forum für 200 Geschäftsleute, gemeinsame Feuerlöschübungen und die Unterzeichnung einer Vereinbarung über Cybersicherheit.
(Videolink)

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KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT

Die besten Orte, die man besuchen kann
Es ist sehr selten, auf CNN oder in der New York Times etwas Schönes über Israel zu sehen. Aber die NYT hat Eilat gerade als sechstbesten Ort für 2019 bezeichnet. Und CNN wählte Jaffa als eines von 19 „Must Visit“-Reisezielen für 2019.
https://www.i24news.tv/en/news/israel/israel/192894-190110-eilat-named-nyt-s-sixth-top-place-to-visit-in-2019
http://nocamels.com/2019/01/cnn-travel-jaffa-19-places-2019/

Stille über mir
Koolulam und der Regionalrat von Eschkol luden 3.500 Menschen ein, an den Grenzen zum Gazastreifen und im Süden Israels das Lied der Liebe zu singen. Mit „Me’alay Dmama“ („Stille über mir“) von Ahuva Ozeri und Shai Tsabari in dreistimmiger Gesangsharmonie erhellten die Musik und die Taschenlampen den Nachthimmel. Wenn du Tausenden von Menschen zuhörst, die dieses Lied mit so viel Herz singen, wirst du Gänsehaut bekommen. Es ist wirklich wunderschön. Die Präsentation, die Stimmen — alles.
(Videolink)
https://israelunwired.com/people-israel-light-southern-israel/

Eines der unvergesslichsten Reiseziele
Conde Nast Traveler nannte Israel eines ihrer neun denkwürdigsten Reiseziele. Beth Lusko, Verkaufsleiterin von Condé Nast Traveler, erinnert sich, dass ihre „Kinder all die Wunder bestaunten, die Israel zu bieten hat, alt und neu, magisch und demütig machend“.
https://www.algemeiner.com/2018/12/20/conde-nast-traveler-names-israel-one-of-its-most-incredible-travel-experiences/
https://www.cntraveler.com/story/the-reinvention-of-jerusalem

Versteckte Schätze von Haifa
Die bestgehüteten Geheimnisse in dieser schönen nördlichen Mittelmeerstadt sind faszinierend, voller Kultur und machen viel Spaß. Dazu gehören das Israel Railway Museum, die Vortman Winery, das Pnina BaCarmel Spa und Tel Shikmona.
(Videolink)

Berühmte Sopranistin heiratet in Kleid von israelischem Designer
Die Sopranistin Laura Wright heiratete Harry Rowland in einem atemberaubenden Spitzenkleid des israelischen Designers Alon Livné. Livnés Designs werden von Lady Gaga, Naomi Campbell, Kim Kardashian und Beyonce getragen. Das Hello!-Magazin berichtete exklusiv über die Veranstaltung.
https://jewishnews.timesofisrael.com/bride-and-joy-soprano-laura-wright-selects-dress-by-israeli-designer-alon-livne/

Tickets für Manchester City
Der israelische Ticketanbieter SportsEvents365 hat mit dem englischen Premier-League-Fußballmeister Manchester City eine Vereinbarung über die Lieferung von Tickets für die nächsten 2,5 Saisons unterzeichnet. SportsEvents365 ist in 50 Ländern tätig.
https://jewishbusinessnews.com/2019/01/08/sports-events-365-premier-league-champions/

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DER JÜDISCHE STAAT

Einzigartiges Mineral auf dem Berg Carmel gefunden
Die International Mineralogical Association (IMA) hat ein neues Mineral anerkannt, das in einem der Steine des israelischen Edelsteinsuchers Shefa Yamim gefunden wurde. Das Mineral namens Karmeltazit wurde auf dem Berg Carmel im Inneren eines Karmel-Saphirs gefunden.
https://jewishnews.timesofisrael.com/israeli-gem-mining-company-discovers-new-and-rare-carmel-sapphire-stone/

Ein tolles Jahr für den JNF
Im Jahr 2018 erwarb der Jewish National Fund Häuser für 5.000 Israelis; er unterstützte 50.000 Israelis mit Behinderungen; er gab 1.200 Schüler aus der Dritten Welt eine landwirtschaftliche Ausbildung; er bot mehr als 27.000 Israelis medizinische Versorgung; er gab 14.000 US-Grundschülern Informationen über Israel.
https://jnf.blob.core.windows.net/images/docs/default-source/pdfs/2018_year-in-review.pdf?sfvrsn=c8dedec_2

Es regnet
Die Niederschläge im Dezember in Israel waren doppelt so hoch wie der sonstige Monatsdurchschnitt und die höchsten in den letzten 30 Jahren. Vergangene Woche stieg der Pegel des Kinneret (See Genezareth) in nur 48 Stunden um 15 cm. Der Regen war auch dafür verantwortlich, dass in Beit She’an zwei 1700 Jahre alte römische Statuen im Boden freigelegt wurden.
https://en.globes.co.il/en/article-heavy-december-rainfall-boosts-israels-water-reserves-1001267455
https://en.globes.co.il/en/article-kinneret-rises-15cm-in-past-48-hours-1001268279
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5440294,00.html

Tu Bishvat (Neujahr der Bäume) kommt
Tu Bishvat fällt dieses Jahr auf den 20./21. Januar, aber Israel feiert den ganzen Monat. Zu den Aktivitäten gehören das Pflücken von Obst, Winterwanderungen in Nationalparks, das Pflanzen von Bäumen, das Anemonenfestival Darom Adom und der Besuch von Weingütern.
http://loveloveisrael.com/2019/01/10/tu-bishvat-is-coming-how-to-celebrate-the-new-year-for-trees/

Chabad betreut IDF in Hebron
Die Chabad-Organisation ist bekannt für die Betreuung von Juden weltweit, ist aber auch in Israel tätig. Rabbi Cohen und die Studenten von Chabad Hebron besuchen jeden lokalen IDF-Außenposten, -Kontrollpunkt und -Stützpunkt vor Sabbat und jüdischen Feiertagen, um die Soldaten emotional, spirituell und materiell zu unterstützen.
https://www.jns.org/in-terrorists-line-of-fire-daily-idf-troops-turn-to-chabad-of-hebron/

Sudan, dann Israel, dann Judentum
Als Michael Derek Tanju im Jahr 2008 bei der Einreise nach Israel von ägyptischen Soldaten beschossen wurde, wurde er von IDF-Soldaten gerettet. Er war damals 14 Jahre alt. Als Flüchtling aus dem Sudan bekam er von seinen Gastfamilien sehr viel Unterstützung, was seine Konversion zum Judentum und seine Ansiedlung im Staat Israel betraf.
https://blogs.timesofisrael.com/in-both-public-and-private-life-this-is-a-country-of-miracles-and-magic/

Krebsopfer bekommt Seelenzeit an der Kotel
Als ein 10-jähriger Krebskranker im Endstadium darum bat, an die Kotel (Westwand) gebracht zu werden, hieß es, das sei unmöglich. Das Auto musste ihn bis unmittelbar an die Wand bringen; sein Immunsystem konnte keine Menschenmassen tolerieren; Polizei und Sanitäter mussten organisiert werden. Aber die NGO Ezer Mizion hat es ermöglicht!
http://www.ezermizion.org/blog/a-soul-comes-home/

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

Extrem antisemitische Vorfälle an Berliner Schulen

Manfred Gerstenfeld und Eva Odrischinsky (BESA Center, 9. Januar 2019 – direkt vom Autor)

Es gibt viele Anzeichen, dass der Antisemitismus in Deutschland in den sozialen Medien, in der Öffentlichkeit, innerhalb des politischen Systems und in der Gesellschaft als ganzer in den letzten Jahren zugenommen hat. Juden versuchen oft Orte zu meiden, an denen Antisemitismus am schlimmsten ist oder sie treffen könnte. Schulkindern ist das jedoch oft nicht möglich. Diese sind besonders gefährdet, weil sie zu ihrer Schule gehen müssen. In den letzten Jahren sind eine Reihe extrem antisemitischer Vorfälle an deutschen Schulen veröffentlicht worden. Geht man einigen genauer nach, die in Berlin stattgefunden haben, kann man Anzeichen dafür finden, wie ernst diese Probleme geworden sind.

Im April 2017 wurde ein jüdischer Schüler von Mitschülern arabischer und türkischer Herkunft in einer öffentlichen Schule in Berliner-Friedenau drangsaliert. Um seine Identität zu schützen, wurde sein Vorname geändert und er wurde in den Medien als Oskar Michalski bekannt. Er wurde nicht nur beleidigt, sondern ein älterer Schüler schoss mit einer realistisch aussehenden Schusswaffe auf ihn.[1] Er würgte Oskar auch fast bis zur Bewusstlosigkeit. Die Schülerschaft an seiner Schule besteht zu rund 80% aus Muslimen, zumeist türkischer und einige arabischer Herkunft. Friedenau gilt als Berliner Stadtteil, in dem die von Zuwanderern verursachten Probleme als nicht besonders ernst anzusehen sind. Allerdings wurde in demselben Stadtteil 2012 Rabbi Daniel Alter von vier arabisch aussehenden Jugendlichen vor den Augen seiner siebenjährigen Tochter zusammengeschlagen.[2]

Der Schulleiter der Schule, der in der Klasse des Opfers Mathematik unterrichtete, sagte, er habe von den Problemen nichts gemerkt. Die Verwaltung der Schule und der Sozialarbeiter ignorierten die Probleme selbst dann noch, als sie von den Eltern des Opfers informiert wurden.[3] Seine Eltern gaben Oskar dann auf eine andere Schule.[4] Der deutsch-französische Fernsehsender Arte strahlte eine Dokumentation über die Geschichte Oskars aus.[5]

Einen Teil der Medienaufmerksamkeit erhielt dieser Fall vielleicht wegen der Tatsache, dass der Vater des Opfers, Wenzel Michalski, der Leiter der deutschen Sektion von Human Rights Watch ist.[6] Wenig bis keine Aufmerksamkeit wurde der Tatsache geschenkt, dass Oskars britische Mutter Gemma die Tochter eines Mitglieds des Oberhauses, Baron Wasserman[7] und Enkelin des verstorbenen Hugh Gaitskell, eines Leiters der britischen Labour Party und seiner jüdischen Ehefrau Baroness Gaitskell ist.

Ein weiterer Fall von Antisemitismus an einer Berliner Schule kam im Dezember 2017 ans Licht. In diesem Monat – viele Jahre zu spät – begannen allerlei deutsche Politiker über muslimischen Antisemitismus zu reden; Grund war die öffentliche Verbrennung einer selbstgemachten israelischen Flagge in der deutschen Hauptstadt durch Muslime. Einem 18-jährigen jüdischen Oberstufenschüler an der Ernst-Reuter-Schule im Stadtteil Gesundbrunnen wurde von einer Mitschülerin in einer Diskussion über den Nahen Osten gesagt, dass „Hitler gut war, er hat Juden ermordet“. Mitschüler fügten hinzu: „Ihr seid alle Kindermörder“ und „Ihr solltet alle geköpft werden“. Von diesem Punkt an blieb der Junge aus Sicherheitsgründen während der Pause im Schulgebäude.[8][9]

Im März 2018 wurde eine jüdische Zweitklässlerin der Paul-Simmel-Grundschule in Berlins Stadtteil Tempelhof-Schöneberg wegen ihrer jüdischen Identität gemobbt. Ihr Vater sagte, dass seine Tochter von muslimischen Schülern beleidigt und mit dem Tode bedroht wurde, weil „ sie nicht an Allah glaubt“. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sagte daraufhin: „Wenn ein Kind antisemitisch bedroht wird, ist das beschämend und unerträglich.“[10]

Ebenfalls 2018 zog der deutsch-jüdische Student Liam Rückert aus Berlin zurück nach Israel, weil er in seiner öffentlichen Schule an der Jungfernheide in Berlin-Spandau ungezügelten Judenhass erlebte. Die Schule ist als problematisch bekannt. Zweiundsechzig Prozent ihrer Schüler haben Migrations-Hintergrund. Rückert sagte, er habe erkannt, dass er seine jüdische Identität verbergen musste, als während einer Diskussion über den Nahost-Konflikt ein Schüler arabischer Herkunft sagte, wenn ein Jude in der Klasse wäre, würde er ihn töten. Rückert sagte auch, dass er einen schwulen arabischen Freund namens Hussein hatte. Sie teilten sich ihre geheimen Identitäten mit. Als Rückerts jüdische Identität bekannt wurde, wurde er ständig mit Worten wie „Scheißjude“ und „Scheißisraeli“ beleidigt. Die Schule lehnte seinen Antrag die Klasse zu wechseln ab. Seine Mutter, die israelischer Herkunft ist, sagte: „Wir erhielten von der Schulleitung keinerlei Unterstützung.“[11]

Im Juni 2018 wurde bekannt, dass an der hoch angesehenen John F. Kennedy-Schule im Stadtteil Zehlendorf ein jüdischer Schüler mehrere Monate lang von verschiedenen Schülern gemobbt wurde. Die Schüler dieser Schule kommen hauptsächlich aus Familien der deutschen Elite und von Auslands-Diplomaten. Ein Klassenkamerad blies ihm Zigarettenrauch ins Gesicht und sagte ihm, er „solle an seine vergasten Vorfahren denken“. Bei anderen Gelegenheiten erhielt er von Klassenkameraden Zettel mit aufgemaltem Hakenkreuz. Ein Großteil der Klasse hatte das Mobbing toleriert oder mitgemacht. Es hatte auch antisemitische Vorfälle gegeben, die sich gegen eine jüdische Schülerin richteten.[12] Die Schulleitung sagte, sie hätte das Problem mehrere Monate lang nicht bemerkt, handelte aber, sobald sie bekannt wurden. Zu Beginn des neuen Schuljahrs plant die Leitung ein Sonderprogramm zu Diskriminierung einzuführen.[13]

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey sagte: „Viele Schulen wollen Antisemitismus, Radikalisierung und Rassismus sowie öffentlichen Hass nicht anzeigen, weil sie Stigmatisierung fürchten.“ Im letzten Sommer entschied sich die Regierung 170 „Anti-Mobbing-Profis“ in ausgewählte Schulen mit Problemen zu schicken.[14]

Giffeys Einschätzung wird durch die Frankfurter Soziologin Julia Bernstein bestätigt, deren bahnbrechende Studie zu Antisemitismus in deutschen Schulen aus der Perspektive der Opfer im Dezember 2018 veröffentlicht wurde. Auf Grundlage von 227 Interviews kam Bernstein zu dem Schluss, dass Lehrer oft dabei versagen die antisemitische Natur des zunehmend alltäglichen Schimpfworts „Jude“ zu erkennen und Schulleitungen bestreiten, dass es Antisemitismus gibt, aus Angst dem Ruf der Schule zu schaden. Aus Bernsteins Sicht geben die häufige Verwendung von Hitlergruß, Hakenkreuzen und „Holocaust-Witzen“ Zeugnis für die rapide Beseitigung von Tabus und dem Absenken von Hemmungen.[15]

Vladislava Zdesenko, eine von neun jüdischen Berliner Rechtsanwälten, die sich zusammengeschlossen haben, um den Opfern antisemitischer Mobbens und ihren Familien zu helfen, sagt, die aktuelle Lage darf so nicht weiter bestehen. Jüdische Opfer müssen die Schulen wechseln, weil ihre Angreifer an Ort und Stelle bleiben und nicht bestraft werden. Sie stellt zudem fest, dass „die Fälle, auf die die Öffentlichkeit aufmerksam wird, nur die Spitze des Eisbergs sind“.[16]

Die deutschen Behörden wachen gegenüber dem Problem langsam auf und beginnen teilweise es anzugehen. Berlin hat ein Online-Informationsportal für Lehrer geschaffen, um ihnen zu helfen Antisemitismus zu thematisieren; und mit Beginn des Schuljahres 2019 sind die Bildungsinstitutionen in Berlin aufgefordert Fälle von Antisemitismus der Polizei oder den Schulbehörden zu melden.[17][18]

Letzten Sommer entschied sich die Bundesregierung 170 Anti-Mobbing-Profis in ausgewählte Problemschulen zu schicken. Die Regierung erkennt an, dass in vielen Fällen die mutmaßlichen Täter Kinder muslimischer Zuwanderer sind, insbesondere in Berlin, das die größten muslimischen und jüdischen Gemeinschaften hat.[19]

Die Schlussfolgerung lautet: Trotz einiger lobenswerter Bemühungen in jüngster Zeit das Problem zu bekämpfen, wird es lange dauern, bis die meisten deutschen Schulen effektiv und angemessen mit antisemitischen und rassistischen Vorfällen umgehen und Schüler gegen Diskriminierung bilden. Sollten es trotzdem Vorfälle geben, sollten die Täter schwer bestraft werden. Alle solchen Vorfälle müssen den Behörden und Schulleitungen gemeldet werden und diejenigen, die dem nicht nachkommen, sollten zurechtgewiesen oder ausgewechselt werden. Das klingt wie eine beinahe utopische Vision davon, wie die deutsche Wirklichkeit sich entwickeln wird.

[1] http://www.zeit.de/2018/06/antisemitismus-deutschland-juden-berichte/seite-2

[2] http://www.tagesspiegel.de/berlin/juedisches-forum-zum-fall-in-friedenau-antisemitismus-ist-wieder-hoffaehig/19601946.html

[3] http://www.dw.com/en/wenzel-michalski-he-was-taunted-as-a-jew/av-41438745

[4] http://www.tagesspiegel.de/berlin/antisemitismus-an-berliner-schulen-sein-vergehen-er-ist-jude/21156700.html

[5] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-arte-reportage-weil-du-jude-bist-15263065.html

[6] http://www.youtube.com/watch?v=Mkj-69siHk4

[7] https://nationalpost.com/opinion/barbara-kay-germany-was-determined-to-expunge-dangerous-anti-semitism-now-its-back

[8] http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/gesundbrunnen-antisemitismus-vorfall-an-ernst-reuter-schule-maedchen-lobt-hitler

[9] http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/antisemitismus-an-schulen-wir-reden-hier-nicht-von-einzelfaellen/22641808.html

[10] http://www.welt.de/politik/deutschland/article174887458/Aussenminister-in-Israel-Maas-verurteilt-Antisemitismus-an-deutschen-Schulen.html

[9] http://www.welt.de/politik/deutschland/plus175050760/Antisemitismus-Wie-ein-juedischer-Schueler-in-Berlin-verfolgt-wird.html

[12] http://www.berliner-zeitung.de/berlin/antisemitismus-juedischer-neuntklaessler-von-mitschuelern-ueber-monate-gemobbt-30687768

[13] http://www.dw.com/en/jewish-student-in-berlin-bullied-for-months-with-anti-semitic-attacks-at-renowned-high-school/a-44430805

[14] https://www.pnp.de/nachrichten/politik/2900702_Franziska-Giffey-SPD-Wir-schicken-Anti-Mobbing-Profis.html

[15] http://www.zeit.de/2018/51/antisemitismus-schulen-soziologin-julia-bernstein

[16] http://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/mit-voller-haerte-des-gesetzes/

[17] http://www.berliner-zeitung.de/politik/infoportal-fuer-lehrer-eroeffnet-antisemitismus-soll-an-schulen-zum-thema-werden-30037368

[18] http://www.thelocal.de/20181016/berlin-schools-to-be-required-to-report-anti-semitic-incidents

[19] http://www.thetimes.co.uk/article/task-force-fights-rise-in-bullying-of-jewish-pupils-in-germany-05ph22mhs

Schaschlik

Amnesty International legt wieder los. Nach durchgesickerten Informationen will die Gruppe dieses Jahr schon früh „intensive“ Kampagnen gegen Israel fahren. Dabei sollen historische Verbindungen der Juden nicht nur zu Jerusalem geleugnet und diskriminierende Boykotte gegen das Land angestachelt werden.

Seit Jahresbeginn hatte die PA verstärkt dafür geworben in der UNO eine Aufwertung vom Beobachterstaat zum Mitgliedstaat aufgewertet zu werden. Der israelische UNO-Botschafter Danon leitete mit Hilfe befreundeter Staaten eine Gegenkampagne, die dazu führte, dass die PA ihren Antrag nicht stellte.

Die EU und Großbritannien bauen den Palästinensern eine illegale Straße mitten durch ein Übungsgelände der IDF in den Hebron-Bergen. Die Straße soll Mitte Februar fertig sein.

Von den PalAraber kommt mal wieder was Altes Neues: Einer der Unterhändler von den Oslo-Verhandlungen „bestätigte“ jetzt, dass Yassir Arafat ermordet wurde, weil er glaubte, der Tempel Salomos habe im Jemen gestanden, nicht in Jerusalem.

Die Hamas behauptet 45 „Kollaborateure“ festzuhalten, die infolge der fehlgeschlagenen israelischen Geheimoperation im November festgenommen wurden.

  1. 9. Januar 2019: Mahmud Abbas feiert 14 Jahre im Amt – einmal wurde er gewählt, für 4 Jahre…

Jetzt wird uns aus Teheran erklärt, wie Christen sich erhalten müssen – Ayatollah Ahmed Khatami in einer Freitagspredigt: Christen sollten Jesus ehren und „Tod Amerika“ skandieren. Klar, Jesus predigte Gewalt und Vernichtung, nicht wahr?

Eine israelische Araberin, 25 Jahre jung, hat sich um einen Likud-Kandidatenplatz für die nächsten Parlamentswahlen beworben. Die Folge: Ihre gesamte Familie hat sich öffentlich von ihr losgesagt und abgewandt, „bis sie ihre Aussagen und Meinungen zurücknimmt und zu ihrer Religion und ihrem Volk zurückkehrt, zu dem sie gehört“.

Der Libanon will sich bei der UNO über Israel beschweren. Die Mauer, die Israel an der Grenze baut, werde auf libanesischem Territorium errichtet. Israel baut die Mauer in Kooperation mit UNO-Friedensschützern auf seiner Seite der Grenze.

Syrien beklagt sich bei der UNO wegen Israels Angriffen – Israel wolle den Bürgerkrieg im Land verlängern.

Das der Hamas gehörende Al-Aqsa-Radio kann von einem Hisbollah-Funkturm an der libanesischen Grenze jetzt in ganz Israel bis nach Tel Aviv gehört werden.

Der türkische Botschafter bei der OSZE: Der Öffentlichkeit muss gesagt werden, dass Islamophobie ein Verbrechen ist.

Der Iran startet wieder mit der Urananreicherung, sagte der dortige Atomchef. Ist natürlich eine Maßnahme, zu der die Mullahs gezwungen sind und der Westen ist schuld…

Die UNRWA hat wegen der fehlenden Spendengelder 27.000 PalAraber von der Liste der Lebensmittelempfänger gestrichen; 110.000 Gaza-Araber werden 20% weniger erhalten.

König Abdallah von Jordanien und Ägyptens Präsident Sisi trafen sich in Amman. Sie ließen wissen, dass die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern von höchste Wichtigkeit ist. Und ein Palästinenserstaat sollte in den „Grenzen von 1967“ gegründet werden. Außerdem müsse Israel seine Aggressionen gegen die al-Aqsa einstellen. (Welche Aggressionen das sein sollen, blieb unerwähnt.)

Die ausgesöhnten Terroristen:
Mahmud Abbas will „harte Maßnahmen“ gegen die Hamas im Gazastreifen ergreifen.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):

PalAraber:
– Die PA behauptet mal wieder, Israel verfolge eine Politik der Verbreitung von Drogen um die palästinensische Jugend zu schädigen.
Irland:
– Unbekannte schmierten ein Hakenkreuz auf die älteste aktive Synagoge Irlands in Dublin.
Italien:
Fans von Lazio Rom skandierten Sprüche gegen den AS Rom, die judenfeindliche Inhalte transportierten. Ein Sprecher des Vereins meinte, er sei Teil der 98% im Stadion, die die Sprüche einer „kleinen Minderheit“ gar nicht gehört habe.
Norwegen:
– Ein muslimischer Rapper, der „F*ck Jews“ brüllte – ist keiner Hassrede schuldig und stachelte nicht zu Rassismus auf, entschied die norwegische Polizei. Er habe das im Rahmen seiner künstlerischen Freiheit gesagt, hieß es.
USA:
Kalifornien: Ein Einwohner von Berkeley brachte eine Bombenattrappe mit judenfeindliche Parolen sowie einem Hakenkreuz darauf in die Polizeiwache der Universität. Trotz rassistischer Beleidigungen gegen Juden und obwohl er zu der Aufschrift passende judenfeindliche Äußerungen brüllte, wird ihm kein Hassverbrechen vorgeworfen.
Minnesota: Zum zweiten Mal innerhalb von 2 Monaten wurde eine Menorah der Synagoge von Battle Creek verunstaltet.
New York: Im Stadtteil Crown Heights wurde ein 19-jähriger Jude von einer Gruppe Schwarzer gewalttätig angegriffen, die ihn ins so Gesicht boxten, dass er zu Boden fiel.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Großbritannien: Eine Muslima legte den Hijab ab und trägt ihn „nur noch, wenn ich gerade will“. Seitdem wird sie beschimpft und bedroht. Von Muslimen. In einem YouTube-Video liest sie die entsprechenden „Grüße“ vor – und das dauert gut eine Dreiviertelstunde.
Österreich: Ein Muslim erstach seine Frau vor den Augen seiner Kinder, weil die ohne ohne Burka aus dem Haus ging.
Ägypten: Die Al-Azhar-Universität hat eine Studentin exmatrikuliert, weil sie einen Kommilitonen umarmte.

Jihad:
Großbritannien: Ein Muslim brach einem ehemaligen Soldaten (ebenfalls Muslim) den Kiefer – eine Dreifach-Fraktur. Der Grund: Der Muslim ging davon aus, dass der Soldat (im Dienst) Muslime getötet hat.

Sport-Jihad:
Malaysia wird israelischen paralympischen Schwimmern die Einreise ins Land zu Welt-Wettkämpfen im Juli verweigern. Dort finden Qualifikationen zu den Paralympics in Tokio 2020 statt. Premier Mahathir giftete, sollte das Internationale Paralympische Komitee dem Land deshalb den Wettbewerb entziehen, solle das tun. Das IPK äußerte sich „enttäuscht“ wegen Mahathirs Kommentar, will aber „eine Lösung finden“. (Die kann doch nur daraus bestehen, den Wettkampf zu verlegen!)
PA-Gebiete: 2 Fußballspieler, die normalerweise in der „National“-Mannschaft der PA spielten, durften nicht mit zum Asien-Cup, weil sie für israelische Vereine spielen.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
Kanada: Eine Synagoge in Toronto hat sich aus der Gastgeberschaft einer Konferenz zu Bedrohungen der Freiheit zurückgezogen, bei der es um „die radikale Linke, radikale Islamisten und radikale Rechte“ gehen sollte. Es wurden Islamophobie-Vorwürfe erhoben.
– Ein Künstler hat Bonbon-Skulpturen geschaffen, die die G20-Mitglieder darstellen; eines davon ist Saudi-Arabien. Und so steht eine Skulptur, die stolz verkündet, dass Allah größer ist als alle anderen Götter und das arabische Königreich feiert, aus dem 15 der 19 Attentäter des 9/11 kamen, am Ground Zero!
Niederlande: Ein Rapper starb und Niederländer gedachten, u.a. – wie dort üblich – mit Blumen an einem Baum. Da kamen 2 Marokkanerinnen daher und suchten sich die schönsten raus. Als sie merkten, dass ein Zeuge sie filmte, warf die eine die Blumen wieder hin. Seitdem das Video veröffentlicht wurde, erhalten die beiden, die es einstellten, Morddrohungen.
USA: Ein Golden Globe-Gewinner (Schriftsteller) schrieb 2015 in einem Tweet (an Donald Trump), dass er erlebte, wie Muslime jubelten, als die Türme des World Trade Center 2001 zusammenbrachen. Jetzt entschuldigte er sich für diesen „islamophoben Tweet“!

Gegenwehr:
Schweiz: Die Polizei in Schaffhausen verteidigt ihr Bußgeld gegen einen Mann, der in der Öffentlichkeit „Allahu Akbar“ brüllte. Das wurde als Gefährdung der Öffentlichkeit angesehen, weil Menschen dadurch geängstigt sein können. Schließlich benutzen (islamische) Terroristen das als Kampfruf bei ihren Anschlägen.

BDS fail:
– Der britische Komiker John Cleese plant auf seiner Welttour einen Auftritt in Tel Aviv.