Halle – fehlgeschlagener antisemitischer Massenmord in Deutschlands funktionsgestörter liberaler Demokratie

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die Sicherheitsmaßnahmen der jüdischen Gemeinde verhinderten an Yom Kippur einen versuchten Massenmord in der Synagoge von Halle, einer Großstadt in Sachsen-Anhalt. Die Polizei spielte keine Rolle bei der Verhinderung des Anschlags.[1] Diese Abwesenheit ist ein Indikator für den Zustand des Rechtsstaats in Deutschlands gestörter liberaler Demokratie. Das fasst die breitere Bedeutung des furchtbaren Vorfalls zusammen. Dabei tötete ein rechtsextremer Bewaffneter willkürlich zwei Menschen in der Nähe und verletzte zwei weitere.

Es ist zu früh für eine vollwertige Analyse der Hauptaspekte dieses Ereignisses und der Reaktionen darauf. Dennoch sollte den verschiedenen Facetten des zur Diskussion stehenden Problems zugehört werden, so dass man ihnen in den kommenden Wochen folgen kann. Das wird eine tiefer gehende Bewertung der Tragödie zulassen, die eine viel größer hätte gewesen sein können.

Eine wichtige Frage lautet: Warum haben alle Synagogen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden polizeilichen oder militärischen Schutz – während das in Deutschland anscheinend nur bei manchen, hauptsächlich in Metropolen, der Fall ist? Nach Aktivierung des Notrufs brauchte die Polizei mehr als zehn Minuten, um vor Ort anzukommen. Nach Angaben des Vorsitzenden der Gemeinde, Max Privorotsky, hat die Polizei wiederholt die Sicherheitsbedenken der Gemeinde heruntergespielt.[2] Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Dachorganisation der deutschen Juden, attackierte die Polizei: „Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös.“[3]

Die gesamte Schuld der Polizei zuzuweisen ist für das politische System in Deutschland am bequemsten. Gräbt man aber etwas tiefer, entdeckt man, dass die Polizei viel zu wenig Personal hat. Das ist für Politiker ein Stich in ein Hornissennest. Es liegt in ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass die Polizei die notwendigen Gelder erhält, um ihre Aufgaben angemessen auszuüben und bedrohte Bürger zu schützen. Dingt man weiter ein, dann führt das dazu, dass in ein zweites Hornissennest gestoßen wird: das der störenden Fragen zum problematischen Zustand des Rechts in der deutschen Demokratie in einer Vielzahl von Bereichen.

Diese Anmerkungen sind gerechtfertigt, aber bei den Machthabern nicht willkommen. Daher muss ein Sündenbock für den Vorfall gefunden werden. Das perfekte Alibi für Politiker, die vor Deutschlands strukturellen Problemen die Augen verschließen, liegt darin, die Verantwortung für den Anschlag des Rechtsextremisten der populistischen AfD aufzubürden. Einer derer, die das tun, war Michael Roth, einer der aussichtsreichten Kandidaten für den Posten eines der gemeinsamen Vorsitzenden der sozialistischen SPD. Er sagte: „Im Bundestrag und den Länderparlamenten sitzt der politische Arm des Rechtsterrorismus – die AfD.“[4]

Die Dinge sind aber nicht so einfach. Unter den gewählten Vertretern der AfD gibt es mehrere hoch problematische Extremisten. Die anderen Parteien im Parlament haben einen cordon sanitaire um die AfD gebildet. In gängigen Worten heißt das: Die AfD ist schwarz, also sind wir weiß. Doch ich als Außenseiter, der die deutsche Gesellschaft beobachtet, komme zu dem Schluss, dass man es bezüglich der deutschen politischen Parteien – einschließlich der AfD – mit verschiedenen Grauschattierungen zu tun hat.

So tadelnswert eine Reihe AfD-Vertreter sein mag, die Partei macht zwei stichhaltige Punkte geltend. Da sie nicht an der Macht ist, kann sie nicht für den Verfall des deutschen Rechtsstaats verantwortlich gemacht werden. Die Regierung besteht aus Christdemokraten und der SPD. Sie hat seit 2015 ohne ernsthafte Überprüfungen mehr als eine Million Migranten ins Land gelassen, hauptsächlich Muslime, von denen hunderttausende antisemitische Ansichten hegen.

Man braucht nur einige der aktuellen antisemitischen Anschläge durch Muslime anführen. Ein Syrer mit einem Messer wurde vor einer Berliner Synagoge festgenommen, es gab zwei Anschläge auf Berliner Rabbiner durch Arabisch sprechende Personen. In Bayern wurde eine Israelin von einem Araber verletzt, der einen Stein nach ihr warf.[5]

Nach den Morden von Halle versprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu in einem Telefongespräch mehr Sicherheitsmaßnahmen für die jüdische Gemeinschaft. Bundesinnenminister Horst Seehofer von der CSU versprach vollen Polizeischutz für Synagogen und sagte, die deutsche Regierung untersuche auch, wie man Hassreden in Internet besser bekämpfen kann.[6]

Trotzdem sagte der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maassen (CDU) – der ebenfalls teilweise für den Vorfall verantwortlich gemacht wurde – dass es eine Reihe rechtsextremer Radikaler gibt, die in geschlossenen Gruppen miteinander im Internet kommunizieren, die die Sicherheitskräfte nicht identifizieren können. Diese Extremisten nehmen nicht an Demonstrationen teil – so auch der von Halle – und handeln bei ihren Verbrechen ohne Partner.[7]

Deutsche Top-Politiker sind erfahren, was ihre Reaktionen auf einen wichtigen antisemitischen Vorfall angeht. Das zeigte sich auch in diesem Fall – bei dem zwei Nichtjuden getötet wurden. Merkel nahm an einer Mahnwache an der Neuen Synagoge in Berlin teil. Zu dieser wurde in Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft aufgerufen.[8] Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) besuchte am Tag nach Yom Kippur die Synagoge in Halle. Er legte Blumen davor nieder, bevor er drinnen die Repräsentanten der jüdischen Gemeinde traf. „Heute ist ein Tag der Schmach und Schande“, sagte er.[9]

Doch eine weniger erfahrene Politikerin versagte in ihrer Reaktion auf die Tragödie. Annegret Kramp-Karrenbauer – landläufig AKK abgekürzt – ist die aktuelle Parteichefin der CDU sowie Verteidigungsministerin. Sie bezeichnete den Anschlag von Halle als „Alarmsignal“. Marina Weisband, eine junge jüdische Politikerin (Die Grünen) sagte in einer Telefondebatte: Wenn ein Anschlag auf eine Synagoge ein Alarmsignal ist, was ist dann der Ernstfall?“ Sie Griff AKK an, weil diese viele frühere Alarmsignale nicht mitbekommen hatte.[10]

Der Anschlag von Halle hat einmal mehr das Thema der Zukunft der Juden in Deutschland aufgeworfen. Er hat zudem erneut die Probleme des Rechtsstaats im Land offengelegt. Das doppelte Spiel der deutschen Regierung Israel gegenüber ist in den Medien einmal mehr aufgekommen. Dennoch könnten diese Probleme bald von anderen wichtigen Entwicklungen im Land überschattet oder verdrängt werden.

[1] www.haaretz.com/world-news/.premium-a-neo-nazi-massacre-of-german-jews-on-yom-kippur-was-averted-this-time-1.7964283

[2] ebenda

[3] www.spiegel.de/panorama/justiz/halle-zentralrat-der-juden-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-die-polizei-a-1290784.html

[4] www.welt.de/politik/deutschland/plus201743130/Michael-Roth-Der-politische-Arm-des-Rechtsterrorismus-ist-die-AfD.html

[5] www.jpost.com/Diaspora/Arab-speaking-man-tosses-rock-at-Israelis-head-in-Germany-603646

[6] http://www.timesofisrael.com/after-attack-merkel-vows-better-security-for-jews-in-call-with-netanyahu/

[7] https://www.welt.de/politik/plus201726182/Hans-Georg-Maassen-Politiker-die-lieber-eine-schwarze-Null-haben-als-das-Problem-zu-bekaempfen.html

[8] www.timesofisrael.com/merkel-attends-berlin-synagogue-vigil-for-shooting-victims/

[9] www.timesofisrael.com/german-president-at-scene-of-synagogue-attack-jewish-life-must-be-protected/; www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5605250,00.html

[10] www.welt.de/vermischtes/article201723058/Maybrit-Illner-zu-Halle-Terror-Muessen-uns-angucken-was-die-Polizei-ueberhaupt-in-der-Lage-ist-zu-tun.html

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Schaschlik

Das deutsche Regierungsprogramm „Demokratie leben“ wird im Jahr 2020 um 8 Millionen Euro gekürzt. Damit werden vermutlich eine ganze Reihe Organisationen, die Antisemitismus und anderen ideologischen Extremismus bekämpfen („Exit“ z.B. bietet Neonazi-Aussteigern Hilfe und Schutz an) ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können.

Ein muslimischer Schulleiter aus Tamra sagte, dass der Tempelberg für alle Menschen heilig ist, auch Juden sollte erlaubt werden dort zu beten.

Die Hamas stellt sich voll und ganz hinter die Türken und ihre Invasion gegen die Kurden in Syrien. (Wenn die Terrorbanden sich auf eine Seite schlagen, ist klar, dass das die falsche Seite ist.)

BBC-Propagandalügen: Der Nahost- Redakteur Jeremy Bowen behauptet, es habe in den letzten Jahren gar nicht viele Terroranschläge von Palästinensern auf Israelis gegeben. Nur mal ein paar einfache Zahlen:
– 2015 gab es 2.398 palästinensische Terroranschläge (BBC berichtet 3,2% davon)
– 2016 waren es 1.415 (BBC berichtete 2,8% davon)
– 2017 waren es 1.516 (BBC berichtete weniger als 1% davon)
– 2018 gab es 3006 (BBC berichtete massige 30,2% davon)
– 2019 waren es in den ersten 9 Monaten 1.709 Anschläge (BBC berichtete 23,6% davon)
Gar nicht viel, natürlich… wenn man die BBC-Berichterstattung zugrunde legt.

Die Geschichtsbücher der PA erwähnen so gut wie nie die (Friedens-) Abkommen mit Israel. Israelische Medien griffen das letzte Woche auf. Die PA bezeichnet das als Hetze und Rassismus, dass darauf aufmerksam gemacht wird.

Die Hamas baute einen Kinderspielplatzausgerechnet da, wo sie jede Woche ihre Freitagskrawalle gegen den israelischen Grenzzaun veranstaltet. Ausgerechnet da, wo sie am stärksten Gefahren ausgesetzt sind, weil die Gewalttaten der Araber dort stattfinden.

Das Wahlkomitee der PA „hält noch Gespräche“ und wenn die zu einem Ergebnis kommen, wird Mahmud Abbas einen Termin für Wahlen ansetzen, ließ ein Mitglied des Zentralrats der Fatah wissen. Und der 84-jährige Abbas wird für die Fatah als Präsidentschaftskandidat antreten.

Deutschlands Abstimmungsverhalten in der UNO:
Verurteilungen eines Landes: Iran (1), Israel (15), Myanmar (1), Nordkorea (1), Russland (1), Syrien  (1).
Deutschland brachte keine Resolutionen gegen folgende Staaten ein: China, Kuba, Pakistan, Saudi-Arabien, Türkei, Venezuela, usw.

Das Patriarchengrab – die Machpela – wird anlässlich von besonderen Feiertagen für die jeweilige andere Glaubensgemeinschaft geschlossen. Manchmal dürfen Juden nicht hinein, manchmal Muslime. Sukkot ist so eine Gelegenheit, wo das Patriarchengrab für Muslime gesperrt ist. Die PA tönt, das sei eine Provokation – und ruft Araber auf in großer Zahl zur Machpela zu gehen um gegen die Schließung zu protestieren.

Letzte Woche besuchten einige Israelis das Grab von Arafat. Die PA-Sicherheitskräfte forderten, dass dort kein Hebräisch gesprochen wird.

Eine 10-köpfige Familie aus Even Yahuda berichtet, dass sie in Jordanien aus einem Restaurant geworfen wurde, weil sie Israelis sind.

Der türkische Verteidigungsminister behauptet auf seiner Seite, die Türkei habe nicht vor irgendjemandes Land an sich zu reißen – man wolle nur, was einem (den Türken) zusteht. Und das zeigt er auf einer Karte dazu: ein kräftiger Teil von Bulgarien, Nordgriechenland, die griechischen Inseln der Ägais, ganz Zypern, halb Syrien und den gesamten Nordirak (mit Mossul, Erbil und Kirkuk). – Erinnert mich an einen Kleinschnauzerträger, der vor gut 80 Jahren Ähnliches von sich gab…

Off-topic:
Freud’scher Versprecher, entlarvend: Grünen-Aushängeschild Robert Habeck spricht im Gespräch auf phoenix vom „Netzwerkdurchsuchungsgesetz“.

UNO usw.:
Mauretanien soll in den UNO-Menschenrechtsrat. Ein Land, in dem nach glaubwürdigen Schätzungen 20% der Bevölkerung als Sklaven gehalten werde. Seit 1981 ist Sklaverei in Mauretanien offiziell erlaubt.
– Neben Mauretanien wurden auch der Scharia-Sudan und das von Jihad-Verbrechen gebeutelte Libyen in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten:
Tunesien: Der neue Präsident betrachte Kontakte zu Israel als Hochverrat.
Deutschland:
– Der Antisemitismus-Beauftragte von Baden-Württemberg, Michael Blume, hat einen Tweet gelikt (Screenschot), der Zionisten mit Nazis und Radikalen auf eine Stufe stellt. Und hinterher behauptet, die Leute, die das zur Dokumentation veröffentlicht haben, hätten da ein „digitales Fake“ gemacht!
Großbritannien:
Fraserburg, Schottland, 14. Oktober 2019:

– Die Zahl der Hassverbrechen gegen Juden in England und in Wales haben sich im letzten Jahr verdoppelt.
London: In einem Vorort wurde ein Jude von jungen Männern drangsaliert.
– Die Zahl der antisemitischen Vorfälle hat sich 2018 verdoppelt.
Frankreich:
Paris: Ein Jude, der seine Kippa unter einem Hut „versteckte“ wurde trotzdem von 5 Arabern als Jude erkannt und angegriffen. Sie zerrissen ihm das Hemd und schlugen ihn ins Gesicht, auf die Brust und die Beine. Als er auf dem Boden lag, bedrohte ihn einer noch mit einem Messer.
In Lyon wurde „dreckiger Jude“ auf ein Judaika-Geschäft gesprüht.
Ukraine:
– Ein Foto der antisemitischen Schmiererei in der Nähe des Grabs von Rabbi Nahmen in Breslow:

Bulgarien:
– Der Präsident des Fußballverbandes ist zurückgetreten; er zog damit die Konsequenz aus antisemitischen Vorfälle bei Fußball-Länderspielen, zuletzt dem gegen England, das zweimal unterbrochen wurde, weil bulgarische Fans den Hitlergruß gaben und Affengeräusche dunkelhäutigen englischen Spielern gegenüber machten.
USA:
– Eine israelische Flagge vor der Synagoge von Cape Cod (Massachusetts) wurde mit einem Hakenkreuz und Neonazi-Zahlencodes beschmiert.
– Der Eingang einer Synagoge in Michigan wurde mit antisemitischen Plakaten gepflastert: Ein Bild von Hitler mit Sprüchen wie „Habt ihr mich schon vergessen?“ und dem Aufruf nach einem „Kreuzzug gegen von Semiten geführt Untermenschen“.

Kanada:
– Jüdische Studenten an der Universität York wurden von Arabern bespuckt; die Angreifer: „Juden kontrollieren die Welt“.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Deutschland: Ein muslimischer Migrant zwang seine Freundin gemäß des Koran zu leben; wenn Sie nicht gehorchte, schlug er sie brutal zusammen.
Ägypten: Freunde eines ehemaligen Islam-Lehrers, der zum christlichen Glauben konvertierte, fürchten, dass dieser von seiner Familie ermordet wurde.
Syrien: IS-Bräute erstachen in einem Lager für IS-Terroristenfrauen ein 16-jährige und einen beinamputierten Mann, weil sie ihrer Meinung vom Islam abgefallen waren.
Pakistan: Ein Muslim hackte seiner Frau die Nase ab – weil sie ihm keinen Tee gemacht hatte.
Indien: Ein Muslim schnitt seiner Frau die Zunge ab – weil ihre Zungen beim Küssen zusammengeklebt hätten.
Finnland: Vor Gericht in Helsinki werden derzeit mehrere Fälle von Muslimen verhandelt, die ihre Ehefrauen vergewaltigten und prügelten und ihnen drohten sie zu töten, als sie die Scheidung wollten.
– Sklaverei – in vielen muslimischen Ländern, vor allem in Nordafrika, immer noch Gang und Gäbe.
Saudi-Arabien: Christliche Touristen kommen ins Gefängnis, sollten sie Bibeln offen zeigen.
Indien: Eine muslimische Gruppe sagt, sie ermordete einen Hindu, weil dieser „versuchte den Islam und die Muslime zu verunglimpfen.
Pakistan: Ein Mann wurde zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt; er hatte auf Facebook „verehrte muslimische Personen“ kritisiert.

Jihad:
Brüssel: Die Polizei nahm einen Mann fest, der „Allah“ brüllte, Passanten fragte ob sie Juden sind und dazu ein Messer schwenkte. Der Täter wird nicht als Terrorist angesehen.
London: Eine muslimische Frau ist angeklagt worden, weil sie einen Bombenanschlag auf die St. Paul’s Cathedral plante und vorbereitete.
Paris: Die Polizei verhaftete 5 Muslime, darunter einen Imam, im Zusammenhang mit den Jihad-Mord auf dem Polizeirevier.
Deutschland: In Moscheen wird für Erdoğans Militäroffensive gegen die Kurden gebetet – „Allah , führe unsere ruhmreiche Armee zum Sieg.“
Tunesien: Ein „muslimischer Extremist“ erstach einen französischen Touristen, nachdem er einen Soldaten niedergestochen hatte.
Niederlande: Ein muslimischer Migrant stach auf 2 Touristen ein „um den Propheten Mohammed zu schützen“.
Afghanistan: Muslime zündeten bei den Freitagsgebeten eine Bombe an einer „rivalisierenden“ Moschee – 62 Tote.
Frankreich: Ein Muslim wurde verhaftet, weil er einen Anschlag verüben wollte, der vom 9/11 inspiriert war. Die Reaktion einiger führender Intellektueller: Sie drängen auf Vorgehen gegen „Islamophobie“.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Bologna: Die Unterwerfung unter angenommen mögliche islamische Sensibilitäten geht weiter. Die Erzdiözese hat mit Schweinefleisch gefüllt Tortellini (eine besondere Spezialität der Region) „abgeschafft“. Muslimgruppen verlangen jetzt die Entfernung, wenigstens aber das Verhängen von Kunstwerken, die ihnen nicht gefallen.
Paris: In Frankreich ist die Vollverhüllung des Gesichts z.B. durch einen Gesichtsschleier (wie dem Niqab) verboten. In einem Vorort von Paris stellt ich die Polizei aber auf die Seite einer ein solches Teil tragenden Frau. Die Anzeige gegen die Frau wurde nicht angenommen.
Frankreich: Ein Journalist hatte die Dreistigkeit zu sagen, dass ein Jihadist, der einen Mord verübte, ein Islamkonvertit ist und der Anschlag ein Jihad-Anschlag sein könnte, sieht sich jetzt Sanktionen ausgesetzt.
Finnland: Ein Politiker bekam von einem Gericht jetzt eine Geldstrafe von 4.050 Euro auferlegt, weil er feststellte, dass Jihad-Terroristen „eines gemeinsam haben: Sie dienen Allah.“
Australien: Imame beschweren sich – die Medien hätten nicht berichten sollen (dürfen), dass der Junge, der einen jüdischen Jungen zwang ihm die Schuhe zu küssen, Muslim war.
USA: Eine Lehrerin in Maryland zwang eine (christliche) Schülerin (11. Schuljahr) das islamische Konversionsgebet aufzuschreiben, sonst wäre sie im Fach durchgefallen. Gerichte urteilten, dass das nicht die Rechte der Schülerin verletzte. Der Oberste Gerichtshof lehnte es ab den Fall zu beurteilen. Die Schülerin musste außerdem Powerpoint-Präsentationen ansehen, die den muslimischen Glaube bewarben und als stärker als das Christentum propagierten.
Kanada: Ein Imam predigte über die anstehenden Wahlen: Da dürft ihr nicht wählen. Wer immer da zur Wahl steht, es sind bösartige, dreckige Nichtmuslime. Die sind für Homosexualität, Zionismus, unterstützen die Zionisten gegen die Muslime und den Islam. Jeder einzelne von ihnen. Die werden nie mit euch zufrieden sein, sondern immer gegen euch sein.
Dänemark: Die Hälfte der zweiten Generation der Migranten findet, dass Kritik an Religion verboten werden sollte.
Großbritannien: Verhältnismäßigkeit? Ein Mann wurde vor einiger Zeit wegen des Hinterlassens von Schinken an einer Moschee zu einer 12-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt (die er nicht überlebte). Ein Muslim, der reichlich Schaden an einer Kirche anrichtete wurde vom Gericht verwarnt und muss gemeinnützige Arbeit leisten.
Neuseeland: Das Rugby-Team „Crudsaders“ entfernt das Schwert aus seinem Logo – wegen des Massakers an Muslimen in einer Moschee in Christchurch. Sie überlegen auch ihren Namen zu ändern. Sämtliche Maskottchen werden geändert.
Frankreich: Der stellvertretende Chefredakteur des Figaro wird verurteilt – er hatte es gewagt zu sagen, jeder habe das Recht Religion zu hassen. Geht ja gar nicht, wenn das Muslime hören…
Großbritannien: Schiiten verlangen die Löschung einer BBC-Dokumentation über zeitlich begrenzte Ehen. Diese sei „respektlos“ gegenüber dem schiitischen Islam.

Gegenwehr:
– 2 muslimischen Pariser Polizisten wurden jetzt die Waffen abgenommen – sie werden der „Radikalisierung“ verdächtigt.
– Das US-Bildungsministerium stellt klar: Die Duke University muss in ihrem Programm auch andere Religionen lehren, nicht nur „positive Aspekte des Islam“.
Dänemark wird Kämpfern des Islamischen Staats die Staatsbürgerschaft entziehen – sie werden als „Gefahr für unsere Sicherheit“ betrachtet.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Indonsien: Eine christliche Enklave sieht sich Turbulenzen ausgesetzt, weil der „halal“-Tourismus vorangetrieben wird.

Obama Watch:

Vergleich, von einem Amerikaner aufgestellt: Vermögen vor der Kandidatur für das Präsidentenamt:
– Familie Trump: $4,5 Milliarden
– Obama: $3 Millionen
– Clinton: $480.000
Vermögen heute:
– Familie Trump: $3 Milliarden
– Obama: $40 Millionen
– Clinton: $100 Millionen
Aber Trump ist der, der uns das Geld stiehlt?

Obamanisten:
– Führende Demokratenhexen fordern von Twitter, dass Trumps Account gesperrt wird. So viel zu freier Meinungsäußerung durch Linke…
– „Tolerante“ Linke pflasterten die Werbetafeln am Times Square mit Darstellungen, wie Präsident Trump gekidnappt, gefesselt und physisch missbraucht wird. (Beispiele im Link)
Kamela Harris im CNN-Interview: „Rudi Guiliani hat viele Gesetze gebrochen.“ Moderator: Welche denn? Harris: „Nun, ich, ich, ich weiß es nicht.“
– Eine Professorin für Gender-Studien bei Oprah Winfrey: Trump ist dafür verantwortlich dass schwarze Frauen fettleibig sind. (Eine Studie von 2012 besagt, dass 80% der schwarzen Frauen in den USA übergewichtig oder fettleibig sind.)

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Ein junger Mann mit MAGA-Pulli ging mit seiner Freundin zu einer Veranstaltung; die Trump-Hasser waren natürlich auch da. Die Freundin bekam aus dem Nichts von hinten einen heftigen Schlag ins Gesicht. (Video)

Zitate

Aufgeschnappt:

Da ist es wieder – das entschiedene Sowohl-als-auch, das der Außenminister und mit ihm das gesamte Bundeskabinett an den Tag legen, bekommen sie es mit einem Riesen wie der Volksrepublik China zu tun. Deutsche Politiker nehmen den Mund gern voll, wenn sie aus einem moralischen Größenwahn heraus besonders den westlichen Partnern Lektionen erteilen oder sich mit dem wichtigsten Verbündeten des Landes, den Vereinigten Staaten von Amerika, anlegen. In dem Augenblick aber, in dem sie Farbe bekennen und die Folgen ihrer Reden fürchten müssen, ducken sie sich weg. Viele Worte gibt es für dieses Gebaren: Leisetreterei, Duckmäusertum, Heuchelei. Man mag es nennen, wie man will, es bleibt eine Schande!
Jacques Schuster, DIE WELT, 02.09.19

Und die Verteidigungsministerin spricht von einem „Alarmzeichen“. Ein Zeichen war es vielleicht, dass wenige Tage zuvor, am 4. Oktober in Berlin, ein Syrer die Absperrung einer Synagoge überwindet, „Fuck Israel“ und „Allahu Akbar“ ruft und daraufhin ein Kampfmesser zieht. Er wird festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen. Neben Hausfriedensbruch bestehe kein weiterer Tatverdacht. Solche Zeichen werden verstanden. Als Einladung.
Matthias Döpfner, DIE WELT, 10.10.2019 über die „verbale Entgleisung von AKK“ nach dem Anschlag von Halle, die „symbolisch für eine politische Kultur der Euphemismen“ steht.
Immer weniger wird noch benannt, wie es ist. Es wird verschwiegen oder beschwichtigend verharmlost. Und wenn einige wenige Medien die Fakten doch nennen oder grausame Bilder trotzdem zeigen, dann werden vielfach nicht die Tatsachen beklagt, sondern wird derjenige beschimpft oder gar der Aufwiegelung bezichtigt, der die Realität beschreibt. Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und träumen den Wunschtraum der Political Correctness. Möchten sie nicht, dass diese Ruhe gestört wird?

Das sind keine Alarmzeichen. Das ist Systemversagen der offenen Gesellschaft. Ein Land, in dem der Bundespräsident traditionell Glückwunschbriefe an die Mullahs im Iran verschickt, in dem die Bundesregierung sich weigert, die Terrororganisation Hisbollah zu verbieten, in dem eine parlamentarische 
Entscheidung gegen die BDS (Aktivisten für den Boykott israelischer Produkte) von einem deutschen Leitmedium als Ergebnis finsteren jüdischen Lobbyismus kritisiert wird und in dem ein anderes Leitmedium raunend jüdischen Einfluss auf die Medien kritisiert und dann das Wort Antisemitismus in Anführungszeichen setzt – ein solches Land muss sich nicht wundern, wenn Judenhass langsam wieder gesellschaftsfähig wird und viele Juden sich ernsthaft die Frage stellen, ob Deutschland noch ihre sichere Heimat sein kann.

Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 04.10.19 über Angela Merkel:
Wofür soll ihr der Theodor-Herzl-Preis verliehen werden, mit dem zuletzt die Rothschild-Familie ausgezeichnet wurde?
Dafür, dass ihr Mann bei den UN sich bei
Anti-Israel-Resolutionen der Stimme enthält, das heißt de facto gegen Israel stimmt? Dafür, dass derselbe Apparatschik „den Raketen-Terror der Hamas auf israelische Zivilisten mit dem Abriss von Häusern gleichgesetzt“ hat? Dafür, dass sie nicht nur die deutsche Botschaft nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat, wie es die USA getan haben, sondern auch andere Staaten vor einem solchen Schritt gewarnt haben soll? Für all das bekommt sie den Theodor-Herzl-Preis?
Das ist so, als würde Mario Barth den Heinrich-Heine-Preis bekommen oder Barbara Schöneberger den Greta-Garbo-Preis oder Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe den Rudolf-Diesel-Preis.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 20.10.19
In diesem Land verlieren Menschen ihren Job, wenn sie sich mit #AfD Poltikern zum Lunch treffen.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, #ClaudiaRoth, begrüßt einen Holocaustleugner und Funktionär des iranischen Terrorregimes Iran aufs herzlichste und der mediale, gesellschaftliche und politische Aufschrei bleibt aus.
Wie doppelzüngig kann man sein?

Kürzeres:

Die Iraner arbeiten daran jeden Versuch einer Vereinbarung innerhalb Syriens zu torpedieren, weil sie wissen, dass sie in dem Moment, in dem die Syrer eine politische Lösung erreichen, aus Syrien hinausgezwungen werden und sie wollen diesen Punkt nicht erreichen.
Nasr al-Hariri, innersyrischer Verhandlungsführer; zitiert von Hollie McKay, Fox News, 04.10.19

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen.
Der Satz „Islamisten sind keine Muslime“ ist daher so dämlich wie diese Sätze:
„Nazis waren keine Deutsche.“
„Kreuzritter waren keine Christen.“
„Alkoholiker sind keine Trinker.“
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 06.10.19

Der rhetorische Trick, den die Staatsfunker hier versuchen hieß übrigens »Kein wahrer Schotte« (siehe Wikipedia): Man behauptet, dass alle X die Eigenschaft Y tragen, und wenn einem ein X gezeigt wird, das die Eigenschaft Y nicht trägt, behauptet man ad hoc, das Gezeigte sei eben kein »echtes« X.
Dushan Wegner, 06.10.19 zur Behauptung des MDR: Islamisten sind keine Muslime (früher: Moslems). Islamisten nutzen den Islam nicht aus religiösen Gründen, sondern instrumentalisieren ihn für extremistisch-politische Zwecke. Weiter:
Viele Stunden später rechtfertigte sich der Staatsfunk damit, es sei »verknappt und überspitzt« gewesen, also ungefähr so wie, »Staatsfunker sind feine Leute« eine »verknappte und überspitzte« Variante von »Propagandisten sind Lumpen« wäre – oder »2+2=5« eine »verknappte und überspitzte« Formulierung von »2+2=4«.

Nicht jeder Muslim ist ein Islamist, aber jeder Islamist ist ein Muslim.
Ahmed Mansour, twitter, 06.10.19

Vielleicht hätte die Polizei weniger in der Wohnung als in der Kultur des Täters nachschauen sollen, um Aufschluss über ein Motiv zu erlangen.
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 08.10.19 zum Jihad-Angreifer auf eine Synagoge in Berlin, der gleich wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

So „bekämpft“ Frau Merkel Antismitismus:
1) Weigert sich, die gesamte antisemitische Terrororganisation Hisbollah zu verbieten,
2) Erlaubt ihrem Botschafter bei der UNO Israel mit der Terrorgruppe Hamas gleichzusetzen.
3) Weigert sich, die Terrororganisation PFLP zu verbieten.
4) Weigert ich Irans Regime als antisemitisch zu bezeichnen.

Benjamin Weinthal, twitter, 10.10.19

Gerade werden die Eltern eines der Opfer von Stephan B. bei RTL interviewt?
Habt ihr es jemals erlebt, dass Opfer von islamistischen Terror in Deutschland im Fernsehen interviewt worden?

Anabel Schunke, Twitter, 10.10.19

Was junge Muslime seit Jahren ungestraft tun dürfen, beanspruchen auch junge Neonazis für sich. Dass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schwäche gegenüber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 12.10.19; und weiter:
Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser an einem einzigen Tag um mehrere hunderttausend Menschen verstärkt. Wie rücksichtslos das war, wie gefährlich gerade in Deutschland, hat Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod ausgesprochen: „Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“

Der UNO-Menschenrechtsrat ist der größte Fehlschlag der Vereinten Nationen. Statt die Menschenrechte zu schützen, hat er schon lange die Tyrannen, Diktatoren und starken Männer beschützt, die ihn missbrauchen… Wenn Venezuela [in den Rat] gewählt wird, wird der HRC sich weiter die Menschenrechte verhöhnen.
Nikki Haley, zitiert von Hillel Neuer, twitter, 14.10.19

So lange die #Bundesregierung nicht gewillt ist den Ort der Hauptstadt #Israel’s zu benennen, wie gestern im #Bundestag geschehen, so lange habe ich als #Jude kein Vertrauen mehr in ihren angeblichen Kampf gegen #Antisemitismus.
Shimon Silver, zitiert auf twitter

Nichts bedroht islamische Extremisten im Westen mehr als eine christliche Identität, die sich um Familie, authentische Werte und Prinzipien dreht. Sie lieben, was die Linke propagiert: keine Geschlechter, keine Identität und völliges Durcheinander. Das nutzen sie als Mittel, um die die Kontrolle zu übernehmen und Macht zu gewinnen.
Imam (!) Mohamad Tawhidi, twitter, 19.10.19

Wenn du Israel attackierst, aber das hier ignorierst:
– 450.000 Palästinenser im Libanon unter Apartheid-Gesetzen
– 200.000 Palästinenser aus Kuwait vertrieben
– 110.000 Palästinenser aus Jarmuk „gesäubert“
– dass Jordanien die Westbank eroberte
dann bist du nicht pro-palästinensisch… dann bist du einfach nur antiisraelisch.

Nutzergruppe auf twitter, 16.10.19

off topic:

Spricht man am Rande der Klima-Demos mit Teilnehmern, ist man oft überrascht von der inhaltlichen Ahnungslosigkeit und Naivität. Haltung und Moral sitzen zwar perfekt, sind jedoch bis obenhin gefüllt mit Phrasen, Übertreibungen oder gar absurden Ideen von der völligen Abschaffung des CO2. In gewisser Weise beneide ich die Teilnehmer. Denn während ich den ganzen Tag mit Zweifeln und Bedenken kämpfe, ist ihr Tag angefüllt mit Gewissheiten. Es geht eben nichts über ein klares Feindbild. Nichts von all dem, was Vorredner und Einpeitscher ihnen vorgeben, stellen sie in Frage.
Roger Letsch, unbesorgt.de, 04.10.19; und dann noch:
Drei Tage im Juli über 30°C und der verunsicherte Deutsche glaubt, er werde nie wieder weiße Weihnachten erleben. Doch wenn die zurückweichenden Gletscher in den Alpen Baumstümpfe freigeben, die, noch in der Erde steckend, zu einst hundertjährigen Bäumen gehörten, kann das Abschmelzen der Gletscher dann zwingend menschliche Ursachen haben? Doch statt mit Veränderungen zu leben, träumen wir von einer Art allmächtigen Geo-Engineering, um das Klima auf einen für uns genehmen konstanten Wert einzustellen. Dass wir dies zukünftig wohl nur mittels Holzlöffel und Wünschelrute tun können, weil wir gleichzeitig unsere industriellen Fähigkeiten verteufeln und vernichten, blenden wir aus.

Es ist eine Leistung, binnen 14 Monaten vom Schule schwänzenden Mädchen zur Ikone einer internationalen Jugendbewegung aufzusteigen. Aber ihre Botschaften und Kommunikationsmethoden sind bedenklich für die Demokratie. Die Greta-Bewegung steht für eine Infantilisierung des Verständnisses, was Politik leisten soll – und leisten kann. Sie verbreitet Unwahrheiten. Sie nimmt für sich eine angeblich gesicherte wissenschaftliche Wahrheit in Anspruch, die bei näherem Hinsehen darin besteht, abweichende wissenschaftliche Meinungen zu Häresie zu erklären.
Christoph von Marschall, Tagesspiegel, 07.10.19

Greta, die Klimasekte und die Tagesschau haben am 14. Oktober angestrengt weggesehen, als auf Java der Vulkan Merapi mehr CO2 in die Atmosphäre geschossen hat, als wir in 200 Jahren einsparen könnten. Peinlich, wenn die Welt nun trotzdem nicht untergeht.
BerlinCountdown, twitter, 14.10.19

Sozialismus. Wir lehnen ihn absolut ab, weil er, so gut gemeint er auch sein mag, ausschließlich in eine Richtung führt: zur Aushöhlung und letztlich der Vernichtung des demokratischen Lebensstils.
Margaret Thatcher, zitiert auf twitter, 19.10.19

Bald achtzig Reisen rund um die Welt seit dem Amtsantritt des Genossen 2018 und alles zusammen ein einziger Schuss in den Ofen.
Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 18.10.2019 über Außenminister Heiko Maas. Und zum aktuellen Türkei-Problem:
Dabei brauchte Deutschland gerade jetzt, da Erdogan abermals einen Krieg mit entsetzlichen Folgen anzettelt, einen Außenminister, der als Persönlichkeit ernst genommen werden könnte, keinen Gernegroß, der sich lächerlich macht, wenn er versucht, mit dem Fäustchen auf den Tisch zu hauen.

Vielleicht haben wir einen besseren Präsidenten als ihr.
Donald Trump (twitter-Video) auf die Frage einer Reporterin, was er für die Gründe hält, dass die Arbeitslosenquote in den USA so viel niedriger ist als in Frankreich.

Das venezolanische Unterdrücker-Regime von Nicolas Maduro in den Menschenrechtsrat zu wählen ist so, als würde man einen Pyromanen zum Chef der Feuerwehr machen. Das ist absurd und beleidigend.
Hillel Neuer, zitiert auf twitter, 19.10.19 (über neu gewählten Mitglieder des UNHRC)

Nur in Israel – Sukkot-Bus in Jerusalem

gefunden auf Facebook:

Nur in Israel: Ein arabisch-israelischer Busfahrer dekorierte seinen Bus für alle jüdischen Fahrgäste in Jerusalem für Sukkot. Wunderbar!

Junge Araberinnen genießen ihre Arbeit in israelischen Einkaufszentren und schätzen ihre Unabhängigkeit

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2019

Die israelisch-arabische Zeitung Panet hat einen Artikel dazu, dass viele arabische junge Frauen in Israel Jobs in Einkaufszentren bekommen und was sie darüber denken.

Die meisten interviewten Frauen in der neuen Mall in Hadera sind mit ihren Jobs sehr glücklich. Nur eine erwähnte etwas von Diskriminierung durch Kunden, die eine jüdische Verkäuferin oder Verkäufer haben wollten, der Rest genoss die Freiheit eine Arbeit zu haben, was ihnen hilft unabhängigere junge Frauen zu werden.

Rian Bayadseh (oben) aus Baqa Al-Gharbiya sagte: „Ich nahm an der Eröffnungsfeier der neuen Mall in Hadera teil. Ich legte meinen Lebenslauf bei mehreren Arbeitgebern vor und wurde bei meinem jetzigen Arbeitsplatz eingeladen. Ich möchte mich der Welt öffnen, mich auf mich selbst verlassen und finanziell unabhängig werden. Ja, es gibt Schwierigkeiten und Herausforderungen in meiner Arbeit wie schwierige Arbeitszeiten, Belastungen und mit diesen Situationen umzugehen, die mich für zukünftig Erfahrungen qualifizieren. Es ist für arabische Frauen sehr wichtig finanziell unabhängig zu werden, das stärkt ihr Selbstvertrauen und gibt ihren Einfluss auf die Gesellschaft.

Sarah Masarweh aus Kafr Qara sagte Panet: „Die Motive dafür zu arbeiten sind eher gesellschaftlicher, aber auch materieller Natur. Der Bedarf sich der Welt und Wissen auszusetzen, besonders der jüdischen Gesellschaft, die Stärkung meiner Persönlichkeit und die Stärkung meines Hebräisch. Ich sehe mich als Araberin an meinem Arbeitsplatz Schwierigkeiten und Herausforderungen gegenüber. Das an sich ist sehr schwierig, so wie es schwierig ist Hebräisch zu sprechen. Ich habe auch eine schwierige Zeit mit Kunden gehabt, die eine jüdische Verkäuferin Arabern vorziehen“, sagte Masarweh. Aber das ist nicht so schlimm. Ich glaube an die persönliche Freiheit der Kunden sich ihren Verkäufer auszusuchen.“

Mamdou Weedd, ein junger Araber, sagte: „Ich kam über die sozialen Netzwerke an meine Arbeit, wo cih als Verkäufer anfing und jetzt bin ich Manager bei Rosy. Das ist eine gute Erfahrung, in der ich für mein Leben gelernt habe, neue und schwierige Dinge lernte und mein Hebräisch stärkte.“

Einer der Interviewten, ein Mann namens Momen Medlej, gab zu, dass Arbeit den junge Frauen hilft selbstständiger zu werden, was er nicht mag. „Meiner Meinung nach ist das keine Errungenscahft oder positive Entwicklung, weil das Mädel oder die Frau selbstständig geworden ist und Männern nicht die Gelegenheit gibt ihren Pflichten (als Mann) nachzukommen.“

Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.