Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.03.2015)

Sonntag, 01.03.2015:

Die PA und die Fatah singen ein neues Lied: Von „Israel ist schlimmer als die Nazis“ sind sie auf „Israel ist schlimmer als der Islamische Staat“ gewechselt.

Montag, 02.03.2015:

Die PA will laut PLO im April Anzeigen/Klagen gegen Israel vor den ICC bringen.

In seiner Rede bei der AIPAC-Konferenz in den USA sagte Netanyahu, dass Jerusalem niemals geteilt werden wird.

Ein hochrangiger Militärkommandeur der Hamas prahlte am Montag damit, dass seine Terrorgruppe ihr Raketenarsenal für den nächsten Konflikt mit Israel ausbaut.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit (und die BBC hat die Bilder), dass er an der Grenze des Gazastreifens zu Israel Tunnel wieder gebaut und versteckter Abschussrampen eingerichtet hat.

Dienstag, 03.03.2014:

Ein Magistratsgericht stellte fest, dass Juden erlaubt sein muss auf dem Tempelberg zu beten.

Die Polizei öffnete die Straßen zu den Orten Itamar und Alon Moreh in Samaria für die Nutzung durch PalAraber. Diese Öffnung war schon früher vorgesehen, aber durch die Entführung und Ermordung der drei jüdischen Jugendlichen im Sommer auf Eis gelegt worden. Der Rat der Einwohner von Samariah ist wütend.

Die PA hat angekündigt, ab sofort Geldstrafen für Häftlinge in israelischen Gefängnissen (die als Schadensersatzzahlungen an Terroropfer geleistet werden sollen) zu ignorieren, statt zu bezahlen (wie es vertraglich festgelegt ist). Begründung: „Opfer sollten nicht für die Verteidigung ihrer Rechte zahlen müssen.“

Stärkung des Jihad: Der tödliche Mythos einer „Grundursache“

Phyllis Chesler, The New York Post, 26. Februar 2015

Berichte, dass “Jihadi John”, der Erzähler mit dem britischen Akzent in den ISIS-Snuff-Videos, Mohammed Emwazi ist – ein gebildeter junger Mann mit Mittelklasse-Hintergrund – sollte dem Vorwand den letzten Sargnagel verpassen, dass Armut und mangelnde Bildung und Chancen islamistischen Hass schüren.

Diese unangebrachte Vorstellung scheint Politik der Obama-Administration zu sein. Marie Harf, stellvertretende Sprecherin des US-Außenministeriums, sagte vor kurzem:

„Wir können diesen Krieg nicht gewinnen, indem wir [Jihadisten] töten. Wir müssen die Grundursachen angreifen, die Menschen dazu bringen sich diesen Gruppen anzuschließen, ob das nun mangelnde Chancen auf Arbeit sind… Wir können mit Ländern rund um die Welt zusammenarbeiten, um ihre Staatsführung zu verbessern helfen. Wir können ihnen helfen ihre Wirtschaften aufzubauen, damit sie Jobchancen für diese Menschen haben können.“

Natürlich sind Nachrichten über „Jihadi John“ nur die jüngsten Beweise des Gegenteils. Diese Terroristen sind oft gut ausgebildet und sogar reich. Osama bin Laden war es allemal.

Viele islamistischen Terroristen sind Ärzte: Major Nidal Hassan (der Schütze von Ft. Hood) und Al-Qaidas aktueller Führer Ayman al-Zawahiri.

„Lady Al-Qaida“ Aafia Siddiqui (die Terroristin, für die ISIS James Foley, dann Steven Setloff eintauschen wollte) war eine Wissenschaftlerin.

Mohammed Atta, der Anführer der 9/11-Truppe, war Ingenieur und Sohn einer soliden Mittelklasse-Familie. Ein weiterer Ingenieur: Umar Farouk Abdulmutallab, der Unterhosen-Bomber, ist der Sohn eines reichen nigerianischen Geschäftsmanns.

William A. Wulf, ehemaliger Präsident der National Academy of Engineering, stellte fest: „In den Reihen der gefangenen und geständigen Terroristen sind Ingenieure und Ingenierstudenten erheblich überrepräsentiert.“

Dr. Marc Sageman, ein ehemaliger CIA-Beamter mit Doktortitel der New York University sowie seinem Abschluss in Medizin ist Autor der bahnbrechenden Studie „Understanding Terror Networks“ (Terrornetzwerke verstehen) aus dem Jahr 2003. Diese stellte fest: „Zwei Drittel der Mitglieder von Al-Qaida hatten eine Universitäts-Ausbildung“, und: „Die riesige Mehrheit der Terroristen kam aus solidem Mittelklasse-Hintergrund; ihre Führung stammt aus der oberen Mittelklasse. Sie kamen aus fürsorglichen, intakten Familien.“

Für die islamistischen Schrecken Armut verantwortlich zu machen verschleiert das wahre Problem nur: Jihadisten sind von einer Ideologie getrieben – einer Ideologie, die sich nach einem mythischen Kalifat sehnt, das von der strengsten Version des Scharia-Rechts bestimmt wird.

2002 stellten Alan Kreuger und Jitka Maleckova in einem Arbeitspapier für das National Bureau of Economic Research fest: „Armut und niedrige Bildung verursachen Terrorismus nicht.“ In der Tat ist „jede Verbindung zwischen Armut, Bileung und Terrorismus indirekt, kompliziert und vermutlich ziemlich schwach… Statt Terrorismus las direkte Reaktion auf schwache Marktchancen und Ignoranz zu betrachten, schlagen wir vor, dass er genauer als Reaktion auf politische Umstände und lange bestehende Gefühle (eingebildet oder real) der Demütigung und Frustration betrachtet werden sollte, die wenig mit der Wirtschaft zu tun haben.“

Was uns zu der Art bringt, wie Präsident Obama und andere Teil des Problems sind.

Die linken westlichen Eliten, die den Glauben stärkten, dass Muslime und Araber verfolgt worden sind, dass Profile erstellt wurden, dass sie ausspioniert wurden, dass sie diskriminiert wurden usw. verstärken das Ressentiment an der Wurzel des radikalen Jihad.

Das ist nur die neue Version eines lange bestehenden Problems der Linken.

In „The Tears of the White Man: Compassion as Contempt” (Die Tränen des Weißen Mannes: Mitgefühl als Geringschätzung) und „The Tyranny of Guilt: An Essay on Western Masochism” (deutscher Titel: Der Schuldkomplex: Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa) merkt Pascal Bruckner an, dass westliche Linke ihre Romane mit dem totalitären Kommunismus in einen gefährlichen Flirt mit den Kämpfen der Dritten Welt verwandelten. Wahnvorstellungen von Solidarität und Mitgefühl mit „den Verdammten der Erde“, vermerkt er, stärken antiwestlichen, antisemitischen und antikolonialen Hass.

Finanziell sicher gestellte Linke betreiben „pseudorevolutionäres Posieren“ und „politische Schauspielerei“, die Frauen, Ungläubige, Dissidenten und Apostaten opfert. Westliche Eliten sehen sich selbst als Antirassisten, die eine bessere Welt herbeiführen. Was für ein Jammer, dass sie das nie zu Ende denken: Nieder mit dem Bösen Reich des Westens – hoch mit dem … sogar noch böseren Islamistischen Reich?

Vor den Wahlen (13): Auf dem Weg in die Fernseh-Wahlkampfwerbung

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der Wahlkampf wird am 3. März in seine nächste Phase treten; dann beginnen die landesweiten Fernseh-Wahlspots. In der Zwischenzeit scheinen sich die israelischen Medien auf Netanyahus geplante Rede vor dem US-Kongress und die amerikanische Debatte zu einer möglichen Vereinbarung mit dem Iran bezüglich dessen atomaren Fähigkeiten zu konzentrieren. Die Schlüsselfrage von größter Wichtigkeit ist jedoch, was eine solche Vereinbarung zwischen dem Westen und dem Iran beinhaltet.

Der Kern der möglichen Vereinbarung mit dem Iran wurde von Henry Kissinger gut formuliert, der vor kurzem vor dem Streitkräfte-Ausschuss des US-Senats erschien. Kissinger erklärte:

„Die Atomgespräche mit dem Iran begannen als internationale Anstrengung, gestützt durch sechs UNO-Resolutionen, dem Iran die Fähigkeit zur Entwicklung einer atomaren militärischen Option vorzuenthalten. Sie sind inzwischen im Wesentlichen bilaterale Verhandlungen über das Ausmaß dieser Fähigkeit per einer Vereinbarung, die einem angenommenen Durchbruch ein hypothetisches Limit von einem Jahr setzt. Die Auswirkungen dieser Herangehensweise wird darin bestehen von der Verhinderung der Verbreitung zu ihrem Management überzugehen.“1

Was Kissinger ziemlich diplomatisch sagte: Die Obama-Administration wird wohl kaum liefern, was von ihr erwartet wird. Man könnte hinzufügen, dass Obamas zwei Amtszeiten als Präsident einen Niedergang des internationalen Status Amerikas gebracht haben. Das US-Militär zog aus dem Irak ab, nur um zurückzukehren und den Irak sowie Syrien zu bombardieren. Die Spannungen mit Russland haben enorm zugenommen. Obama braucht dringend etwas, das als außenpolitischer Erfolg beschrieben werden kann, selbst wenn sich das in der Zukunft als ein größeres Desaster erweisen könnte, als alles, was er bisher getan hat.

Angesichts der enormen Tragweite der Probleme ist der Rest tatsächlich weit weniger wichtig. Dazu gehören die Spannungen zwischen den Republikanern und dem Weißen Haus wegen Netanyahus anstehender Ansprache und wie die Einladung initiiert wurde. Obama betrachtet Netanyahu als großes Hindernis bei dem Erreichen seines mit Fehlern behafteten Iran-Deals und deshalb hat die US-Administration versucht Netanyahu fälschlich die Schuld zuzuschieben und ihn zum Sündenbock für die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und Israel zu machen. Die Nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice sagte, Netanyahus Rede sei „zerstörerisch für das Gewebe der Beziehung der USA zu Israel.“2

Es ist alles andere als sicher, dass irgendetwas davon viel Einfluss auf die israelischen Wahlen hat. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die linke Opposition gegen den Likud sagt nicht wirklich klar, was sie bezüglich des Iran anders machen würde als Netanyahu. Herzog sagte, ein nuklearer Iran sei für Israel sehr gefährlich, lehnte es aber ab ihn als existenzielle Bedrohung zu bezeichnen.3 Darüber hinaus ist Obama in Israel zunehmend unbeliebt. Eine Umfrage der Times of Israel stellte fest, dass 72% der Israelis kein Vertrauen in Obamas Fähigkeit haben den Iran vom Erwerb der Atombombe abzuhalten; im Januar waren es noch 64%. Nur 33% der Befragten sehen Obama positiv, während 59% eine ungünstige Sicht auf ihn haben.

Dieselbe Umfrage deutet an, dass für die Israelis die wichtigste politische Frage die Wirtschaftslage ist (48%), gefolgt von den israelisch-palästinensischen Beziehungen (19%) und der Bildung (14%). Die Bedrohung durch den Iran war nur für 10% der Befragten von Vorrang.4 Wie diese Zahlen sich am Wahltag in Wählergunst übertragen, muss abgewartet werden.

Der staatliche Rechnungsprüfer Joseph Shapira veröffentlichte einen Bericht zu Israels Wohnungskrise. Einer der Schlüsselbefunde war der starke Anstieg der Baukosten: 2008 hätte es noch durchschnittlich 103 Monatsgehälter gebraucht, um ein Haus zu kaufen; 2013 stieg das auf 137 Monatsgehälter an. Der Anteil eines Monatsgehalts, das man für Miete benötigt, stieg im selben Zeitraum von 29% auf 38%. Wer für diese Krise die Verantwortung trägt, wird wahrscheinlich ein wesentliches Thema beim anstehenden Fernseh-Wahlkampf sein.5 In einer Meinungsumfrage der Jerusalem Post machten 41% Netanyahu verantwortlich, 20% Lapid, 16% die Israel Lands Authority und 6 % den ehemaligen Premierminister Ehud Olmert.6

Nachdem der Bericht des staatlichen Rechnungsprüfers zum Thema der Ausgaben der Residenz des Premierminister veröffentlicht wurde, ordnete Generalstaatsanwalt Yahuda Weinstein eine strafrechtliche Untersuchung des Themas an. Er sagte jedoch dazu, dass es sich nicht um ein wichtiges Thema handelt und der größte Teil der Ermittlungen und die öffentlichen Bekanntgaben zu seinen Schlüssen nach den Wahlen erfolgen werde. Weinstein fügte hinzu, dass Premierminister Netanyahu derzeit von strafrechtlichen Ermittlungen ausgenommen ist.7

Auf dem Kanal 2 gab es eine Fernsehdebatte der Führungskräfte von acht Parteien. Der Likud, die Zionistische Union und das Vereinte Torah-Judentum fehlten. Während der Debatte griff Lieberman Ayman Oudeh, den Anführer der gemeinsamen Arabischen Liste, an und machte geltend, dieser habe israelische Araber bedroht, die sich freiwillig für den nationalen Dienst* hatten melden wollen. Lieberman sagte ihm: „Ihr nennt euch Palästinenser und nicht israelisch“, und fügte an, dass Oudeh ins Palästinenserparlament gehen sollte.8

Repräsentanten verschiedener Parteien gaben – ob nun in der Debatte oder an anderer Stelle – politische Erklärungen ab, von denen keine irgendwie größere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen schien.

Auf einer vom Israel Women’s Network und mehreren anderen Frauenorganisationen organisierten Konferenz präsentierten Abgeordnete ihre Parteiprogramme. Kulanus Moshe Kahlon sagte, oberste Priorität seiner Partei sei es, die bestehenden Gesetze durchzusetzen, die Gleichberechtigung anordnen. Tzipi Livni von der Zionistischen Union erklärte, sie sei Feministin. Geheimdienstminister Yuval Steinitz vom Likud sagte, eine Frau könne Verteidigungsministerin werden, wenn sie das Gebiet begreift. MK Ayelet Shaked von Bayit Yehudi sagte, Gesetze, die nur religiöse Hochzeiten erlauben, aber keine zivilen, seien nicht diskriminierend.9

Der Bayit Yehudi-Vorsitzende, Minister Naftali Bennett, sagte, er werde aus jeder Regierung austreten, die Territorium an die Palästinenser abtritt. Er hatte zuvor auf seiner Facebook-Seite geschrieben, dass er sein Äußerstes tun wird, um zu verhindern, dass irgendeine Gemeinde in Judäa und Samaria abgebaut wird.10

Die Anführer der Zionistischen Union, Herzog und Livni, waren im Norden Israels. Dutzende israelische Araber demonstrierten gegen sie und riefen: „Ihr habt Blut an euren Händen!“ Sie schwenkten Palästinenserflaggen. Die Polizei nahm sechs der Protestierenden fest.11

Auf Grundlage der meisten diese Woche durchgeführten Umfragen scheint es so, dass es eine leichte Verschiebung weg vom Likud gab, aber ohne jegliche Zunahme der Zahl der Sitze für die Zionistische Union. Die meisten Umfragen zeigten keine bedeutende Verschiebung zwischen den diversen Blöcken. Dennoch überlegen immer noch 43% der Wähler der Zionistischen Union und 36% des Likud für eine andere Partei zu stimmen. Insgesamt sind weitere 21% der Wähler unentschieden.12

All das oben Angeführte war lediglich eine Einleitung zu den anstehenden Fernseh-Wahlspots. Die Parteien werden sich darauf konzentrieren müssen klare Aussagen zu anzufertigen. Die größeren Parteien werden weit mehr Sendezeit-Anteile bekommen als die kleineren Parteien. Die ständige Wiederholung ihrer Botschaften wird der Öffentlichkeit klar machen, was sie für wesentlich halten.

 

1 Kissinger on Iran. The Wall Street Journal, 9. Februar 2015.
2 Brendan Bordelon: Susan Rice: Netanyahu’s D.C. Speech ‘Destructive of the Fabric’ of U.S.-Israel Relationship. National Review, 25. Februar 2015.
3 Gil Hoffman: Netanyahu slams Herzog for saying Iran not an existential threat. The Jerusalem Post, 23. Februar 2015.
4 Stephan Miller: 3 in 4 Israelis Don’t Trust Obama to Keep Iran from Nukes. The Times of Israel, 11. Februar 2015.
5 Yonah Jeremy Bob: Comptroller skewers national housing policies. The Jerusalem Post, 26. Februar 2015.
6 Gil Hoffman: ‘Post’ poll finds 41% blame Netanyahu for housing crisis. The Jerusalem Post, 27. Februar 2015.
7 Yonah Jeremy Bob: A-G orders criminal probe into PM Residence affairs. The Jerusalem Post, 27. Februar 2015.
8 Lahav Harkow: Israeli party leaders butt heads in televised debate. The Jerusalem Post, 26. Februar 2015.
9 Lahav Harkow: Kahlon calls to enforce equal pay for women. The Jerusalem Post, 26. Februar 2015.
10 Hezki Ezra/Cynthia Blank: Bennett: I Will Overthrow Gov’t That Gives Even an Inch of Land. Israel National News, 26. Februar 2015.
11 Ariel Ben Solomon: Wadi Ara protestors: Herzog, Livni have ‘blood’ on their hands. The Jerusalem Post, 1. März 2015.
12 Yossi Verter: Poll: One-fifth of Israeli voters still undecided, three weeks before elections. Ha’aretz, 25. Februar 2015.

 

* Ein Ersatz für den Militärdienst, ähnlich unserem früheren Zivildienst oder heutigen Bundesfreiwilligendienst.

Israel mit falscher moralischer Äquivalenz dämonisieren

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Rhetorik spielt im Prozess zur Dämonisierung Israels eine wichtige Rolle. Neben der Nutzung von Lügen ist das Streuen falscher Argumente die vorherrschende unter den bedeutenden Dämonisierungstechniken.1 Es ist daher wichtig, dass diejenigen, die Israel öffentlich verteidigen, darauf trainiert sind solche Techniken zu erkennen. Eine markante gegen Israel eingesetzte Technik ist falsche moralische Gleichsetzung. Sie basiert auf der täuschenden Behauptung, dass es keinen Unterschied zwischen zwei enorm ungleichen Handlungen gibt.

Vergleiche bieten sich von Haus aus für Missbrauch an. Beispiele gibt es zuhauf und hier können nur einige der am häufigsten benutzten erwähnt werden. Einige gehen über den Bereich des gesunden Menschenverstandes hinaus. Ein berühmtes ist der Vergleich Israels mit Nazideutschland oder den Nazis. Dieses Beispiel falscher moralischer Äquivalenz ist in ganz Europa weit verbreitet. Fünf Studien in neun europäischen Ländern zeigen, dass rund 40% der Europäer glauben, dass Israel ein Nazistaat ist.2/3/4

Eine Variante dieser Lüge besagt, dass Israel die Palästinenser ausrottet. Auch das ist weit verbreitet, wie Umfragen in Europa feststellten.5/6

Noch eine weitere Version dieses falschen Vergleichs heißt „Zionismus ist Faschismus“. Als er im Februar 2013 vor dem Forum der Fünften Allianz der Zivilisationen in Wien sprach, erklärte der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan: „Genau wie bei Zionismus, Antisemitismus und Faschismus wird es unvermeidlich, dass Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet werden muss.“7 Diese Erklärung wurde von US-Außenminister John Kerry, UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu sofort kritisiert.

Da falsche Vergleiche so leicht zu ziehen sind, wird eine große Auswahl davon gegen Israel angewendet. Die falsche moralische Gleichsetzung von Zionismus und Rassismus war eine von der Sowjetunion entworfene Taktik, um ihre Ablehnung der Verurteilung von Antisemitismus zu rechtfertigen. Diese politische Strategie wurde in den 1960-er Jahren ursprünglich beim Versuch benutzt Israel aus den Vereinten Nationen auszuschließen. Obwohl sie fehlschlug, hatten die Sowjetunion, ihre Satellitenstaaten und ihre arabischen Verbündeten schließlich 1975 Erfolg damit, als die UNO-Resolution 3379 verabschiedet wurde. Sie bestimmte, dass „Zionismus eine Form von Rassismus und Rassendiskriminierung ist“.8

Noch ein weiteres Beispiel regelmäßig genutzter falscher moralischer Gleichsetzung zur Dämonisierung Israels besteht darin Israel als Apartheidstaat zu bezeichnen. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter gehört zu denen, die diese falsche Gleichsetzung in seinem Buch aus dem Jahr 2006 Palestine: Peace Not Apartheid (Palästina: Frieden, nicht Apartheit) vornahmen.

Das Buch Drawing Fire (Das Feuer auf sich lenken) des linken israelischen Journalisten Benjamin Pogrund trägt den Untertitel Investigating the Accusations of Apartheid in Israel (Untersuchung der Apartheidvorwürfe an Israel). Der Autor sagt in einem persönlichen Vermerk im Buch:

Ich wurde wegen Magenkrebs in einem der führenden israelischen Krankenhäuser behandelt, dem Hadassah auf dem Skopusberg in Jerusalem. Der Chirurg (er war der leitende Arzt) war jüdisch, der Anästhesist war Araber. Die Ärzte und Pfleger, die sich um mich kümmerten, waren Juden und Araber. Während der viereinhalb Wochen als Patient sah ich, wie arabische und jüdische Patienten dieselbe hingebungsvolle Behandlung bekamen. Etwa ein Jahr später ging der leitende Chirurg in Rente; er wurde von einem Doktor abgelöst, der Araber ist. Seitdem bin ich in Kliniken und Notaufnahmen gewesen. Dort ist für jeden überall alles gleich. Israel ist wie das Südafrika der Apartheid? Lächerlich.9

Eine weitere gern genutzte, falsche moralische Gleichsetzung ist die Vorstellung, dass Israel im Nahen Osten eine Kolonialmacht darstellt. Der Historiker Richard Landes zeigte die Scheinheiligkeit dieser moralischen Äquivalenz auf. Er schrieb über die harmlose Natur zionistischer Siedlungen im ottomanischen und britischen Palästina, die sich stark von den imperialen Bestrebungen der europäischen Mächte der damaligen Zeit abheben. „Statt als militärische Nullsummen-Sieger zu kommen, kamen die Zionisten als positiv aufgerechnete Nachbarn.“10

Ein weiterer falscher Gebrauch moralischer Äquivalenz ist die Gleichsetzung des Holocaust mit der Naqba. Diese falsche moralische Gleichsetzung ist von vielen übernommen worden. Der Holocaust und die Naqba sind jedoch weit davon entfernt einander zu ähneln. Der Holocaust war ein geplanter Völkermord industrieller Ausrottung. Die palästinensische Naqba war ein direktes Ergebnis davon, dass die Palästinenser die Existenz Israels ablehnten, was zu ihrer schweren militärischen Niederlage führte.

Eine weitere Kategorie moralischer Äquivalenz impliziert, dass der beabsichtigte Mord an unschuldigen Zivilisten dem unabsichtlichen Tod von Zivilisten bei Militäraktionen gleichzusetzen ist. Im März 2012 verglich die Chefin der außenpolitischen Vertretung der Europäischen Union, Catherine Ashton, den Tod unschuldiger Menschen wie in Toulouse (Frankreich) getötete jüdische Kinder durch Serienmörder und brutale Diktatoren wie Syriens Bashar al-Assad mit dem unbeabsichtigten Tod von Zivilisten durch israelische Gegenschläge im Gazastreifen. Justizministerin Tzipi Livni reagierte so: „Es gibt keine Gleichartigkeit zwischen einem Akt des Hasses oder einem Führer, der Mitglieder seiner Nation tötet und einem Land, das Terror bekämpft, selbst wenn Zivilisten zu Schaden kommen.“11

Viele sogenannte humanitäre NGOs benutzen regelmäßig missbrauchend falsche moralische Äquivalenz. Selbst wenn sie kurze Erklärungen über die dem israelischen Soldaten Gilad Shalit auferlegten Menschenrechtsverletzungen schrieben, als er von Hamas-Terroristen entführt und fünf Jahre lang gefangen gehalten wurde, entschieden sich Amnesty International und Human Rights Watch dazu, die Aufmerksam auf die falsche moralische Gleichsetzung vom entführten Shalit auf die von Gerichten verurteilten palästinensischen Terroristen in israelischen Gefängnissen zu lenken.12

Diese falschen moralischen Gleichsetzungen von israelischen Haftstrafen für Terroristen mit Entführungen durch Palästinenser sind weit entfernt davon wahr zu sein. Der amerikanische Rechtsanwalt Alan Dershowitz sagt:

„Jeder einzelne von Israel festgehaltene Gefangene verfügt über gerichtlichen Rechtsschutz und hat auf die eine oder andere Weise seine bzw. ihre Entlassung erreicht. Jeder einzelne von ihnen hat Zugang zu Besuch durch das Rote Kreuz, kann mit der Familie kommunizieren und sein/ihr Aufenthaltsort ist bekannt. Andererseits werden entführte israelische Soldaten von kriminellen Elementen isoliert gehalten, werden regelmäßig gefoltert, oft ermordet (wie erst vor kurzem geschehen) und haben keinen Zugang zum Roten Kreuz oder gerichtlichem Rechtsschutz. Darüber hinaus sind die von Israel festgehaltenen Gefangenen Terroristen – heißt: rechtswidrige Kombattanten. Viele sind Mörder, die in Einklang mit dem Rechtsstaatsprinzip überführt und verurteilt wurden. Die „Frauen“ und „Kinder“ haben sich des Mordes oder versuchten Mordes an unschuldigen Babys und anderen Nichtkombattanten schuldig gemacht. Die entführten Soldaten waren legitime Kombattanten, für die der Kriegsgefangenenstatus gilt.“

Dershowitz erwähnte, dass die Hamas oder die Hisbollah die israelischen Soldaten nicht auf dieselbe Weise behandelt, wie Israel mit seinen Gefangenen umgeht, denn „sie sind Terrororganisationen, die sich nicht innerhalb des Rechtsstaatsprinzips bewegen.“13

Viele weitere falsche moralische Gleichsetzungen können angeführt werden. Wer Israel öffentlich verteidigt und auch seine Diplomaten sind zum größten Teil nicht dafür ausgebildet die missbrauchende moralische Äquivalenz zu erkennen und zu bekämpfen. Der durch diese Dämonisierungstaktik angerichtete Schaden sollte von denen angesprochen und angegangen werden, die in der Öffentlichkeit stehen. Dasselbe gilt für andere falsche Argumente, die regelmäßig genutzt werden, so sentimentale Appelle, zweierlei Maß und die Suche nach Sündenböcken. Das Scheitern der Bekämpfung falscher moralischer Gleichsetzung ist eine der vielen israelischen Unzulänglichkeiten im Krieg der Worte, denen die Regierungsbehörden weit mehr ernste Aufmerksamkeit widmen sollten.14

 

1 Some Informal Argument Fallacies. University of North Carolina,
2 Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.): Deutsche Zustände. Folge 3. Frankfurt am Main (Suhrkamp) 2005, S, 151.
3 In Norway, 38% believe Israel treats Palestinians like how Nazis treated Jews, survey shows. Ha’aretz, 14. Juni 2012.
4 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse. Friedrich-Ebert-Stiftung/Universität Bielefeld, 20. November 2014, S. 5
5 Kritik an Israel nicht deckungsgleich mit antisemitischen Haltungen. GFS Bern, März 2007.
6 Intolerance, Prejudice, and Discrimination: A European Report. FES Projekt gegen Rechts/Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, 2011.
7 Erdogan: Zionism is a crime against humanity. YNet, 28. Februar 2013.
8 3379 (XXX). World conference to combat racism and racial discrimination. United Nations, 10. November 1975.
9 Benjamin Pogrund: Drawing Fire. London (Rowman & Littlefield) 2014, S. 152.
10 Richard Landes: 1948-2008 Part I: The Sad Story of the Nakba. The Augean Stables, 8. Mai 2008.
11 Jerusalem Post (Mitarbeiter): Israel to Ashton: Retract Toulouse-Gaza comparison. The Jerusalem Post, 20. März 2013.
12 Israel-Hamas prisoner swap casts harsh light on detention practices of all sides. Amnesty International, 18. Oktober 2011. S. auch: Gaza: Allow Access to Gilad Shalit. Human Rights Watch, 25. Juni 2010.
13 Alan Dershowitz: The Anti-Israel Double Standard Watch. The Huffington Post, 14. Juli 2006.
14 Manfred Gerstenfeld: Wie man antiisraelische Propaganda effektiv bekämpfen kann. Abseits vom mainstream, 8. Dezember 2014.

Schaschlik

In eigener Sache: Leider hat Word mir aus unerfindlichen Gründen meine „Schaschlik“-Datei verstümmelt und den Text, den ich bis Mittwoch angesammelt hatte, in 85 Seiten „neue Seiten“ voller Zeilen mit ein und demselben Zeichen verwandelt. Die Informationen sind verloren gegangen. Daher bis auf einige wenige nur Informationen ab Donnerstag.

Volltreffer: Ein schwedischer Integrationsexperte – 2005 zum Islam konvertiert – war für eine offizielle Staatseinrichtung für „Islamophbie-Bekämpfung“ zuständig. Jetzt ist er in Syrien beim IS und mordet für seinen Allah.

Jordanien und Israel unterzeichneten einen Vertrag, um Wasser aus dem Roten Meer ins Tote Meer zu pumpen und dieses so zu retten. Gleichzeitig soll damit die Wasserknappheit in der Region bekämpft werden.

Liebesgrüße aus dem Iran: „Sollte Israel unser Land in irgendeiner Weise angreifen, werden wir Tel Aviv und Haifa platt machen.“

Moderner Antisemitismus ist heute links: Der Anführer der Typen, die den jüdischen Friedhof ijn Sarre-Union schändeten, ist ein Antifa.

Ein ägyptisches Gericht hat die Einstufung der Hamas als Terrororganisation bestätigt.

Norwegen deportierte im Oktober 824 Muslime mit Verbindungen zu radikalen Gruppen. Die Folge: Die Zahl der Gewaltverbrechen ging um 30% zurück.

Schweden: Vor 30 Jahren schlug eine Frau (Tochter einer Holocaust-Überlebenden) einen Neonazi mit ihrer Handtasche eins über. Heute möchte ein Künstlerin ihr ein Denkmal setzen. Die Stadt verweigert die Genehmigung für die Statue mit der Begründung, dass das Denkmal Gewalt verherrlichen würde. Als eine Reaktion darauf hängen derzeit immer mal wieder Menschen anderen Statuen Handtaschen um. Und es wird gefragt, warum dann in Schweden immer noch so viele Denkmäler von Männern mit Schwertern in der Hand stehen.

Den Menschen im Gazastreifen geht es so furchtbar…! So furchtbar, dass folgende schreckliche Notfallmaßnahmen enorm zunehmen: Botox-Behandlungen und Schönheitschirurgie!

Ein Konvoi mit humanitärer Hilfe für die Araber im Gazastreifen hatte Monate lang mit Ägypten zu tun und durfte sein Material doch nicht dorthin bringen. Jetzt kommen die Sachen dann doch an – weil sie sie über Israel liefern dürfen.

Der ganz alltägliche Antisemitismus:
Österreich:
Wien: Muslime boykottieren jüdische Geschäfte nicht nur, sie werfen auch gerne mal die Scheiben ein. Türken gehen in die Läden, drohen und fragen die Angestellten, warum sie ihre jüdischen Chefs nicht umbringen.
Frankreich:
– Eine nach einer jüdischen Familie benannte Turnhalle in Issoudun wurde mit Hakenkreuzen beschmiert.
– Inzwischen hat es auf die jüdische Einrichtungen bewachenden Soldaten 371 Anschläge gegeben.
Ein Kandidat des Front National hat die Juden angegriffen, weil sie angeblich Schuld daran sind, dass seine Musikerkarriere nicht klappte.
Ein jüdischer Häftling wurde von anderen angegriffen, weil er die Charlie Hebdo-Morde nicht gut fand.
Großbritannien:
– Fans von West Ham United sangen in einer U-Bahn antisemitische Lieder.
– Ein Stadtverordneter von Preston macht Israel für das Ansteigen des Antisemitismus verantwortlich.
– Vor einer U-Bahn-Station in London stolzierte ein Mann herum, gab den Hitler-Gruß und forderte die Passanten sie sollten „all die Sch…juden töten“.
Hampstead Heath: Hakenkreuz auf einem Schild am Ortseingang aufgesprüht.
Niederlande:
Ein Arzt verweigerte Juden die Behandlung, weil er Fan von Feyenoord Rotterdam ist (er verwies sie an andere Ärzte). Er sagte, er hasst Ajax Amsterdam, das mit Juden in Verbindung gebracht wird; er boykottierte auch alles, was mit Amsterdam zu tun hat.
Italien:
Kulturzentrum Grassina: Hakenkreuze und „Juden sollten am Pfahl verbrannt werden“ auf das Gebäude gesprüht.
Portugal:
– Das Mahnmal für ein Massaker an Juden im Jahr 1506 wurde – zum wiederholten Mal – beschmiert.
Schweden:
– Der Journalist Jan Guilloub schuldigt die Juden zu lügen und den Antisemitismus zu übertrieben darzustellen.
Eine ganze Reihe Schülern in Malmö boykottieren jüdische Lehrende (zum großen Teil wohl auf Anweisung ihrer Eltern).

Israel für die Welt:
In Jerusalem wird ein kleines Mädchen mit einem Herzfehler behandelt; sie stammt aus dem Irak, ihre Mutter ist chaldäische Christin, die vor dem IS fliehen musste.
Israel’s Good News Newsletter to 1st Mar 2015

Die ausgesöhnten Terroristen:
Mahmud Abbas lehnte eine internationale Initiative ab, mit der seine PA die Herrschaft im Gazastreifen wieder zurückerhalten sollte.

ISIS/Islamischer Staat:
Der IS in Libyen stellt jetzt eine Gefahr für die Schifffahrt im Mittelmeer dar.

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Frauenrechte, des wissenschaftlichen Fortschritte:
Raqqa, Syrien („Hauptstadt“ des IS): Die Terroristen stürzen mal wieder einen Homosexuellen von hohen Gebäuden in den Tod. Danach wurde er noch gesteinigt.

Solche Muslime gibt es viel zu wenige:
In Dänemark und in Schweden gab es Demonstrationen von Muslimen gegen Antisemitismus.

Islam, islamisches Herrenmenschentum im und Drohungen gegen den Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
– Der norwegische Staatssender NRK über einen Mullah, der die Morde von Paris und Kopenhagen gut heißt: Der „repräsentiert nicht den ganzen Islam“…
– Ein islamischer Hassprediger, der sagt Juden und Christen müssten getötet werden und die Taliban repräsentierten den Islam, wurde zu einer Konferenz in Hilversum (NL) eingeladen – und darf einreisen.
– Finnland: Die Ausstellung „Ich bin Charlie“ in Helsinki wurde zum dritten Mal geschlossen; die Veranstalter suchen nach einem neue Ort. Die Ausstellung war nur 15 Minuten lang geöffnet, bis sie aus von den Hausbesitzern angeführten Sicherheitsbedenken wieder schloss.
Großbritannien: Ein wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Führerschein verurteilter Mann musste nicht ins Gefängnis – das Gericht erfuhr, dass er den Islam „wiederentdeckte“.

Christenverfolgung:
Kamerun: Boko Haram schlachten 100 Menschen ab, stecken Kirchen in Brand.
Ägypten: Im Sinai wurde ein weiterer Kopte von Jihadisten aus einem fahrenden Fahrzeug heraus erschossen.

Obama Watch:

Eine kuwaitische Zeitung berichtet, dass Obama drohte, wenn Israel die iranischen Atomanlagen angreift, würden die USA die Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe abschießen. (Die US-Regierung bestreitet das vehement. Elder of Ziyon berichtet, dass diese kuwaitische Zeitung ein notorisches Lügenblatt ist, dem man nicht glauben kann; er belegt das u.a. mit seinen Recherchen schon aus dem Jahr 2012.)

Team Obama:
– Am Mittwoch sagte John Kerry vor dem Kongress: „Unsere Bürger, unsere Welt … lebt in einer Periode von weniger Bedrohung als normal – weniger Tote, weniger gewalttätige Tote heute als im Verlauf des letzten Jahrhunderts.“ Donnerstag sagte der Director of National Intelligence dem Kongress: „2014 wird als das tödlichste Jahr des globalen Terrorismus der 45 Jahre sein, in denen diese Daten erhoben wurden. Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass das Team Obama wirklich nicht weiß, in welcher Welt wir leben.
Sicherheitsberaterin Susan Rice: Netanyahu muss begreifen, dass die USA ihren besten Freund im Nahen Osten unterstützen muss, der derzeit der Iran ist. Das ist wie bei einer Dreiecksbeziehung: Die Ehefrau sollte nicht wütend auf ihren Ehemann sein, weil der sich auf die andere Frau konzentriert; immerhin ist die Frau der Grund, dass es die andere Frau gibt.