Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.07.-01.08.2015)

Sonntag, 26.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete verurteilten den Besuch von Minister Uri Ariel auf dem Tempelberg; dieser heize die gesamte Region auf. Mit seiner Provokation (das einfache Betreten des Plateaus ist Provokation!) wolle er den Status quo verändern.

Die jordanische Regierung hat die Gewalt auf dem Tempelberg verurteilt – d.h. den Polizeieinsatz, nicht die Mordversuche und Waffenlagerung der Araber, sondern die friedlichen jüdischen Besucher, die den Tempelberg „stürmten“ und „die Heiligkeit der Al-Aqsa beschädigten“. (Wer schädigt die Heiligkeit? Ich würde sagen die, die den Ort so aussehen lassen!)

Die PA lässt wieder verkünden: Israel „verjudet“ Jerusalem, schafft falsche Geschichte und zerstört arabisch-muslimisch-palästinensische Geschichte. Die Palästinenser waren „Jahrhunderte vor den jüdischen Religion“ in Jerusalem, Israelis „stehlen Geschichte und Geografie“; die „Judaisierungs-Krake frisst die palästinensisch historischen Stätten“.

Heckmeck:
– Nach Informationen der Times of Israel sollen Israel und die PA in Amman Gespräche zwischen niedrigrangigen Vertretern führen.

Montag, 27.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Scheik Raed Saleh von den israelisch-arabischen Salafisten fordert von den Muslimen in Jerusalem und Umgebung, dass sie den Tempelberg gewaltsam „erobern“.

Die PA droht mal wieder: Wenn Israel weiterhin auf dem Tempelberg eskaliert, wird das schlimme Konsequenzen haben. (Man beachte: Wenn arabische Terroristen Juden angreifen, ist das Eskalation durch Israel!)

Ein muslimischer „Geistlicher“ lehrte arabische Kinder auf dem Tempelberg-Plateau Juden zu hassen und Märtyrertum und Terror zu betreiben – und die israelische (!) Polizei steht daneben und lässt ihn gewähren. Es brauchten einen arabischen Passanten, der dem Typen die Meinung geigte!

Pure Hetze: Die PA fährt aktuelle wieder eine Kampagne, dass es die jüdischen Tempel nie gab und die „Palästinenser“ schon Jahrhunderte vor den Juden in Jerusalem waren.

Auch der arabische MK Masud Ganaim behauptete im Interview mit dem Armee-Radio, dass es nie jüdische Tempel in Jerusalem gab. Außerdem seien nicht die Steine werfenden Araber, sondern die Juden das Problem.

Ein Hamas-Hetzer kündigte an, dass die Araber sich die „Angriffe“ der Juden auf die Al-Aqsa-Moschee nicht weiter gefallen lassen würden, man werde sie nicht weiter beschädigen lassen. (Auf den Fotos zu den Vorfällen von gestern sind keine Schäden an der Moschee zu erkennen, nur Schutt, den die Steinewerfer hinterließen.)

Deutsche Schulbücher und antiisraelische linke Eliten

Evelyn Gordon, 12. Juli 2015

Der Meinungsforscher Frank Luntz löste diese Woche mit einer Umfrage kurzzeitig Schockwellen aus, die die unterirdische Sicht auf Israel zeigt, die Meinungsführer der Demokraten haben. Unter anderem wird Israel von 47 Prozent für rassistisch gehalten, nur 32 Prozent stimmen dem nicht zu; und satte 76 Prozent sagen, Israel habe zu viel Einfluss auf die US-Außenpolitik. In Wahrheit sollte das für alle, die diese antiisraelischen Meinungen kennen, inzwischen nicht mehr neu sein, da ihr küssender Cousin, der Antisemitismus, vorrangig die Domäne der linken Eliten ist. Ich habe schon über eine deutsche Studie geschrieben, die zeigt, dass die gebildeten Eliten, weniger die rechtsextremen Ränder, der Quell des Antisemitismus in diesem Land sind; erst letzten Monat stellte eine weitere Studie fest, dass das auch für antiisraelische Einstellungen gilt. Und der Grund dafür geht über die offensichtliche Tatsache hinaus, dass Antisemitismus und Antiisraelismus zusammenhängen.

Der Hintergrund der neuen deutschen Studie ist eine Reihe von Umfragen, die schockierende Grade an antiisraelischen Stimmungen bei gewöhnlichen Deutschen zeigt: 35 Prozent zum Beispiel „setzen israelische Politik gegenüber den Palästinensern mit der Nazipolitik gegenüber den Juden gleich“. Angesichts der viel gepriesenen „besonderen Beziehung“ zwischen Deutschland und Israel werfen solche Befunde offensichtliche Fragen dazu auf, wie so viele Deutsche solche verzerrten Ansichten entwickelten.

Also entschied sich eine Gruppe deutscher und israelische Forscher deutsche Schulbücher zu analysieren, um zu sehen, was genau deutsche Schulen ihre Schüler lehren. Sie untersuchten 1.200 Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie und Sozialwissenschaften aus fünf Bundesländern und kamen zu dem Schluss, dass diese Bücher Israel fast ausschließlich als militaristische, kriegslüsterne Gesellschaft darstellen.

Israels robuste Demokratie, Respekt für Menschenrechte und weitere Errungenschaften kommen in diesen Büchern nicht vor. Die Illustrationen bestehen aus „tendenziösen und einseitigen fotografischen Darstellungen“ israelischer Soldaten, die Palästinenser bedrohen oder Gewalt gegen sie verüben.

„Besatzung und Siedlungen“ werden als Haupthindernis für den Frieden dargestellt; die Tatsache, dass sowohl Israelis als auch Palästinenser Ansprüche auf das Land haben, bleibt unerwähnt und palästinensischer Terror bekommt einen Freifahrtschein oder – wie der Bericht es ausdrückt – die meisten Autoren finden es „schwer, unmissverständlich palästinensische Gewalt gegen israelische Zivilisten als Terrorakte zu bezeichnen“.

Kurz gesagt: Es ist keine Überraschung, dass so viele Deutsche so negativ über Israel denken, denn das ist genau das, was sie in der Schule gelehrt werden. Stimmt, die Schulbücher vergleichen Israel nicht direkt mit den Nazis, aber der Vergleich benötigt für die Absolventen dieser Schulen keinen großen logischen Sprung  immerhin ist für einen Deutschen Nazideutschland das paradigmatische Beispiel einer militaristischen, kriegslüsternen Gesellschaft. Sagt man als Schülern erst einmal, dass Israel eine militaristische, kriegslüsterne Gesellschaft ist, kommt die Nazi-Analogie von ganz alleine.

Wer aber schreibt die Schulbücher, die diesen Schülern eine solch verzerrte Sicht auf Israel geben? Hinweis: Es sind nicht die Neonazi-Skinheads. Es sind die linken Eliten.

Das bringt uns zu der Frage, warum linke Eliten das einzige Land des Nahen Ostens derart hassen, in dem, wie Julie Burchill einmal schrieb, zu leben jeder von ihnen „ertragen könnte“. Die Antwort kann man im Kommentar „eines hochrangigen europäischen Diplomaten“ aus dem letzten Monat zu einem scheinbar nicht damit im Zusammenhang stehenden Thema finden: der anstehenden britischen Volksabstimmung über den Verbleib in der Europäischen Union: „Der Nationalstaat ist ein sehr altes Konept und vielleicht haben die Briten nicht voll erkannt, dass es ein wenig veraltet sein könnte“, erklärte der Diplomat. Und das, so habe ich bereits festgestellt, ist des Pudels Kern: Im Dogma der modernen linken Eliten ist der Nationalstaat passé.

Die Tatsache, dass der größte Teil der Welt immer noch aus Nationalstaaten besteht, stellt dieses Dogma nicht in Frage; immerhin kann man von umnachteten Regimen nicht erwarten, dass sie diese Ebene der Aufklärung bereits erreicht haben. Israel jedoch ist eine starke Kampfansage für das Dogma: Es ist ein modernes, westliches, demokratisches, die Menschenrechte respektierendes Land, das sich trotzdem stolz zum Nationalstaat des jüdischen Volkes proklamiert.

Und es gibt nur eine Art, wie linke Eliten die kognitive Dissonanz dieses Falls lösen, ohne ihr geschätztes Dogma zu opfern: indem sie Israel opfern. Oder mit anderen Worten: Indem sie es als rassistisches, kriegslüsternes, geistig umnachtetes Land beschreiben, das sich nicht von all den unaufgeklärten Nationalstaaten unterscheidet.

Wie die Europäische Wirklichkeit sich für Juden verändert hat

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld interviewt Cnaan Lipshiz (direkt vom Autor)

Während ich in den letzen Jahren als Journalist über Europa berichtete, habe ich fast überall im westlichen Teil des Kontinents einen Rückfall in alten Antisemitismus und Antiisraelismus erlebt. In solch einem kurzen Interview kann ich nur ein paar wenige Beispiele bringen, die das illustrieren.

Im Oktober 2012 schrieb ich über die Synagoge in Marseille, der zweitgrößten Stadt Frankreichs: „In einer Zeit, in der jüdische Einrichtungen überall in Frankreich aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen militärischen Festungen ähneln, ist das Betreten der großen Synagoge, jüdischem Hauptzentrum dieser pittoresken Stadt an der Mittelmeerküste, so einfach wie das Öffnen einer Haustür.“

In Marseille ist das nicht länger so. Juden befestigen ihre Einrichtungen fast überall in Westeuropa und eine zunehmende Zahl von ihnen verbirgt ihre Identität. Im Januar 2015 wurden die jüdischen Schulen von Marseille, der Heimat der zweitgrößten jüdischen Gemeinde Frankreichs, unter dauerhaften Polizeischutz durch mit Maschinengewehren bewaffnete Beamte gestellt.

Cnaan Liphshiz ist seit 2012 der Europakorrespondent der Jewish Telegraph Agency. Vorher arbeitete er für Ha’aretz, Ma’ariv und die Jerusalem Post.

Eine jüdische Reaktion in Paris ist eher selten, bedeutet aber innerhalb des allgemeinem europäischen Kontextes wenig. 2013 verfolgten einige Mitglieder der Jewish Defense League (JDL) die Araber, die sie verdächtigten am Tag davor einen Anschlag verübt zu haben. Die JDL wurde auch aktiv, als während Israels Operation Fels in der Brandung im Sommer 2014 eine Synagoge in Paris angegriffen wurde. Sie befinden sich auf Kollisionskurs mit der jüdischen Gemeinde, die immer dagegen war das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen.

Im Pariser Vorort Sarcelles stand ich im Sommer 2014 mit Juden, die ihre Schul vor einem pogromartigen Pöbel beschützten, in einer Wolke Tränengas. Ein arabischer Mob von 200 Personen, bewaffnet mit Stangen und Steinen, versuchte die Synagoge anzugreifen. Sie setzten Mülleimer in Brand und brüllten: „Schlachtet die Juden!“ Eine Einheit der Polizei unterband ihre Attacke. Die etwa einhundert JDL-Unterstützer vor Ort, bewaffnet mit Baseballschlägern und Knüppeln, sangen die französische Nationalhymne Marseillaise, um die Polizei zu ehren. Die Araber waren nicht in der Lage an die Synagoge heranzukommen, die leicht beschädigt wurde. Im Verlauf des Sommers wurden neun französische Synagogen angegriffen.

Um diese Zeit berichtete ich aus Paris, dass ich während einer illegalen Demonstration hörte, wie ein junger schwarzer Mann mit Pariser Akzent einem Dutzend seiner Freunde laut verkündete: „Ok, Jungs. Lasst uns ein paar Juden jagen gehen.“ Einer seiner Freunde antwortete: „Lasst uns ihre Köpfe brechen“, worauf der Mann erwiderte: „Fangt sie schnell, tötet sie langsam.“

Einer der wenigen anderen Orte, an denen ich einige Mitglieder von Jüdischen Verteidigungskräfte fand, wenn auch unter anderen Umständen, war die ukrainische Hauptstadt Kiew. Eine kleine Gruppe Juden übte Selbstverteidigung für den Fall eines Häuserkampfs. Alle hatten eine Art Uniform mit ukrainischem oder israelischem Armee-Hintergrunde, aber ihr Können war eingerostet.

Mein eigenes Umfeld hat sich ebenfalls gewandelt. Meine Frau und ich lebten innerhalb einer kleinen, jüdischen Enklave in Schilderswijk, einem Viertel von Den Haag, das von einer Pforte beschützt ist. Das ist eines der problematischsten Viertel in den Niederlanden. Es gibt hohe Arbeitslosigkeit und im Sommer 2014 marschierte dort eine Reihe Muslime zur Unterstützung des Islamischen Staates. Die Probleme gehen weit über die Tatsache hinaus, dass meine Frau nicht einen Rock tragend in die Öffentlichkeit gehen konnte.

Liphshiz zitiert aus einem Interview, das er damals einer niederländischen Nachrichten gab. Ich sagte während des Interviews, dass ich, obwohl es peinlich ist das so zu sagen, mich in einigen Vierteln von Jerusalem, einschließlich denen mit palästinensischen Einwohnern, wohler fühle als in den Niederlanden. In Israel gibt es viel Akzeptanz für die Empfindlichkeiten von Minderheiten. In Europa werden Minderheiten diese Empfindlichkeiten oft übel genommen.

Er fügt an, dass er in Den Haag in einen Laden ging, um mein Telefon reparieren zu lassen. Als der türkische Inhaber hörte, dass ich Israeli war, sagte er: „Warten Sie einen Moment, ich werden meine Waffe holen.“ Er lachte etwas, um anzudeuten, dass er das nicht ernst meinte. Ich fragte ihn, was er gegen Israelis habe oder gegen Juden. Der Ladenbesitzer antwortete, er hasse Juden „einfach“. Im Sommer 2015, während des Ramadan, gab es viel Krawall, nachdem ein Mann aus Aruba von der niederländischen Polizei bei seiner Verhaftung erwürgt wurde. Der unglückliche Vorfall hatte nichts mit Juden zu tun, dennoch brüllten viele Demonstranten antisemitische Parolen.

Liphshiz schließt: Wenn ich in der Vergangenheit meinen Freunden gegenüber erwähnte, wo ich wohne, fügte ich immer hinzu, dass wir nie irgendwelche Probleme mit unseren Nachbarn hatten. Ich äußerte auch, dass ich nicht verberge Jude zu sein. Heutzutage stimmt das nicht mehr. Wir sind umgezogen, zum Teil wegen der rapiden Radikalisierung, die wir erlebten.

Schaschlik

Einer Delegation des Europaparlaments samt dem EU-Botschafter in Israel wurde am Dienstag der Zutritt zur Knesset verweigert; sie wollten sich mit arabischen Abgeordneten treffen. Die Europäer mussten ihr Treffen außerhalb der Knesset abhalten. Der Knessetpräsident hatte die Anwesenheit eines politischen Beraters des Parlaments gefordert.

Die EU fordert wieder: 1. soll Israel die illegalen Bauten von Arabern in Susiya stehen lassen, statt sie – wie vom obersten Gerichtshof angeordnet – abzureißen. Der Abriss würde die Friedenschancen behindern. Die EU rief speziell auf „erzwungene Umzüge“ nicht vorzunehmen. Susiya ist ein Tel in Area C (unter voller militärischer und ziviler Kontrolle Israels), in dem ein antiker jüdischer Ort liegt, der archäologisch freigelegt werden soll. Das wollten die PalAraber verhindern, indem sie dort in aller Eile eine illegale Siedlung errichteten. 2. soll Israel nicht nur die Einschränkungen für die Araber in der „Westbank“ lockern, sondern die Übergänge in den Gazastreifen „komplett öffnen“.

Die stellvertretende UNO-Kommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri, ist von ihrem Posten zurückgetreten, offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Ihre Abteilung wurde allerdings in letzter Zeit von Skandalen erschüttert. Im Juni gab die UNO zu, dass Friedensschützer ausgerechnet die Menschen, die sie schützen sollten, sexuell missbrauchten, darunter Kinder bis hinunter ins Alter von 9 Jahren. AP berichtet, dass Pansieri nicht auf erste Berichte über den Missbrauch reagierte, als sie sie erhielt.

Der italienische Premierminister Renzi sprach vor der Knesset. Darin lehnte er die BDS-Bewegung ab: Wer immer Israel boykottieren will, schadet seiner eigenen Zukunft. Frieden aufzubauen ist keine nur physische Verteidigung, sondern auch eine kulturelle Herausforderung.

UNO-Hetzte gegen Israel: ECOSOC (Wirtschafts- und Sozialrat) stellte allein Israel als Verletzer wirtschaftlicher und sozialer Rechte weltweit heraus und als Schlimmster Übeltäter kategorisiert. Die Resolution wurde mit 42 gegen 2 Stimmen angenommen (2 Enthaltungen, 8 nicht anwesend). Deutschland stimmte für die Resolution (so viel zur „Staatsraison“!). Hamas wurde genau 0 mal (Null!) erwähnt. Syrien 13 Male – aber ausschließlich um Israel zu verurteilen, nicht weil dort Übertretungen begangen wurden. Assads Botschafter hatte zudem den Nerv Israel wegen „Terrorangriffen auf syrische Bürger“ anzugreifen!

Zur Bekämpfung der IS-Terroristen hat Israel Jordanien 16 aus dem aktiven Dienst genommene Kobra-Kampfhubschrauber überlassen. Die USA brachten sie wieder in kampffähigen Zustand.

Die Türkei hat Pläne offengelegt, dass entlang der Grenze zu Syrien für $1,5 Milliarden eine 900km lange Mauer gebaut werden soll, um ISIS-Bedrohungen abzuwehren.

Außerdem bombardiert sie – nicht nur ISIS, sondern vor allem Kurden.

Erdowahn-bombt

Die UNRWA ist mal wieder in „einer nie da gewesenen finanziellen Krise“ und braucht dringend $100 Millionen für die palästinensischen Flüchtlinge – und „Flüchtlinge“. Der Sonderkoordinator für den Friedensprozess drängte außerdem die Spender, der PA dringend $500 Millionen zu geben, die diese braucht um ihr Haushaltsdefizit zu decken.

Der Atom-Deal mit dem Iran:
John Kerry hat am Freitag gewarnt: Sollte der Kongress den Deal nicht annehmen, wird vermutlich Israel dafür verantwortlich gemacht werden und stärker isoliert werden. Mit anderen Worten, Kerry will die Abgeordneten erpressen: Wenn ihr nicht für den Deal stimmt, dann wird Israel dafür büßen und ihr wollt doch eigentlich die Israelis vor den Folgen schützen. So etwas ist dann wohl versuchte Erpressung.

Der ganz alltägliche Antisemitismus (die Informationen sind in der Regel alle in The New Antisemite zu finden):

Deutschland:
– Der jüdische Friedhof von Laatzen wurde mit Nazi-Graffitis besprüht.
Österreich:
Auf dem „Campus der Religionen“ im neuen Wiener Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern wurde ein Fahnenmast mit einer symbolischen jüdischen Flagge umgestürzt, die Flagge mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Schweiz:
In Zürich stellten sich Neonazis einem Juden in den Weg, machte den Hitlergruß und spuckten ihm ins Gesicht.
Großbritannien:
Bournemouth: Auf einem Festival hatte eine pro-israelische Gruppe einen Stand. Diesen mussten sie abbauen, weil die Organisatoren sie informierten, dass es nicht genügen Sicherheitspersonal gab, um sie vor den Angriffe „pro-palästinensischer“ Gruppen und Aktivisten zu schützen.
Frankreich:
Der Rabbiner von Menton wurde Sonntagmorgen von einem Italienisch sprechenden Mann in den Rücken geboxt und beschimpft.
Belgien:
– Eine Online-Zeitung ließ die antisemitischen Kommentare von Fußball-„Fans“ unmoderiert stehen, die sich dazu äußerten, dass ein Fußballverein Sanktionen wegen antisemitischer Entgleisungen gegen die Spieler und Fans eines israelischen Fußballclubs erwarten muss. Die Zeitung hatte es übrigens unterlassen diese Entgleisungen zu berichten, sondern nur das Verfahren „berichtet“.
Schweden:
Coop-Supermarkt in Malmö, auf eine Wand geschmiert: Nur für Schweden. Juden und Zigeunern ist der Zutritt verboten. Free Palestine, Allah sei mit dir. Und dazu ein Hakenkreuz.

Antisemitismus_Coop-MalmöItalien:
– Die Flaggen der Expo mitten in Mailand sind Ziel von Farbanschlägen – nein, es ist
Russland:
Ein Distriktrichter wurde seines Amtes enthoben, weil er auf Facebook antisemitische Äußerungen (und begeistert Worte über eine brennende Moschee) gepostet hatte. Weil er sich dafür entschuldigte, wurde er nicht strafrechtlich belangt.
Eine Schönheitskönigin verlor ihren Titel, weil sie in sozialen Medien judenfeindliche und (auch gegenüber anderen) rassistische Äußerungen von sich gab. Zudem zeigte ein Foto sie mit Hitlergruß vor einem rassistischen Graffiti.
Israel:
– In einer Synagoge in Jerusalem wurden der Vorhang eines Thora-Schreins in Brand gesetzt und Wände mit Hakenkreuzen beschmiert.

Israel für die Welt:
– Die IATA (die Internationale Lufttransport-Vereinigung, der so ziemlich alle Fluggesellschaften angehören) hat ein Abkommen mit der Universität Tel Aviv getroffen, mit dem ein gemeinsames Zentrum für Innovation in der Luftfahrt gegründet wird, das Technologien zum Schutz von Reservierungssystemen im Internet bietet.
Israel Goes Nuclear (in der medizinischen Forschung)

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Ein Hamas-Grande bezeichnete Mahmud Abbas als „Feind des palästinensischen Volks“.

BDS-Bewegung:
– Meinungsfreiheit? In Dorset wurde von BDS-„Aktivisten“ ein Pro-Israel-Stand „bearbeitet“ – sie warfen Flyer auf den Boden, sie versuchten den Stand zu verunstalten und bedrohten den Betreiber mit Gewalt. Dieser musste abbauen und flüchten. Was sind BDS-ler? Diktatoren der übelsten Sorte, die keine Hemmungen haben ihre „Meinung“ mit Gewalt durchzusetzen. Ihre Meinungsfreiheit geht nur so weit, wie ihre eigene Meinung reicht.

BDS-Fail:
Mariah Carey war vor kurzem privat in Israel und kündigte jetzt an, dass sie am 18. August in Rishon LeZion ein Konzert geben wird.

Jihad:
– Die Rebellen im Jemen haben mit ihrem Artilleriebeschuss der Hauptstadt fast 100 Menschen getötet.
Eine Autobombe in einem schiitischen Distrikt von Bagdad tötete mindestens 20 Menschen.
Zwei Selbstmord-Bomber töteten mindestens 13 Menschen in Kamerun.
Nigeria: Mindestens vier Bomben an zwei Bushaltestellen in Gombe reißen mindestens 40 Menschen in den Tod.

Ägypten/Sinai:
Vier Soldaten wurden durch eine Bombe am Straßenrand getötet.
Im Sinai wurde ein Polizist von einem Heckenschützen erschossen.
– Durch eine Bombe am Straßenrand wurden 18 ägyptische Soldaten verletzt.
– Eine Rakete unbekannter Herkunft fiel auf das Haus einer Beduinin in Rafah; sie wurde getötet, 2 weitere Personen verletzt.

ISIS:
– Ein perfektes Französisch sprechender Jihadist schwor vor laufender Kamera die Straßen von Paris würden vom IS mit Leichen gefüllt werden (bevor er einen gefangenen syrischen Soldaten von hinten in den Kopf schoss und einen Steilabhang hinunterfallen ließ).
IS-Terroristen sprengten in zwei Dörfern an der türkischen Grenze (die von Kurden kontrolliert werden) zwei mit Sprengstoff beladene LKW.

Christenverfolgung:
Muslim Persecution of Christians, May 2015

In Alexandria (Ägypten) wurde eine Kirche mit Molotowcocktails beworfen und beschädigt. Die Kirche gilt als die wichtigste koptische Kirche in der Region; der Anschlag löste bei den Christen Panik aus.

Obama Watch:

An dem Tag, als in Chattanooga vier Marines von einem Muslim ermordet wurden (ein Navy-Angehöriger starb später auch noch), abends nach der Tat, lobte Obama den Antrag, den Id-Tag zu einem amerikanischen nationalen Feiertag zu machen. Die Flaggen am Weißen Haus wurden nicht auf Halbmast gesetzt (anders als beim Tod von Whitney Houston). Prioritäten halt…

So weit ist es inzwischen: Bewaffnete Freiwillige bewachen/schützen jetzt die Rekrutierungszentren des amerikanischen Militärs, weil Obama angewiesen hat, dass die Soldaten keine Waffen tragen dürfen. (Die oberste Armeeführung warnte allerdings die Rekrutierungsoffiziere, dass bewaffnete Zivilisten als „Sicherheitsrisiko“ zu betrachten sind; sie sollten diese Leute meiden und den örtlichen Behörden melden.

Wieder gelogen: Obama behauptete, dem Iran seien Entwicklung und Bau ballistischer Raketen nach dem Abkommen untersagt. Die Iraner haben nicht nur mehr als lauthals verkündet, dass die Raketen von dem Atomdeal nicht betroffen sind, sondern dass sie auch weiter daran arbeiten und sie bauen werden.

Obamanomics: Heute leben in den USA mehr Kinder in Armut als während der Rezession von 2008. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Job ist auf dem niedrigsten Stand seit 40 Jahren.

Neu-US-Bürger brauchen bei ihrer Vereidigung nicht mehr zu schwören ihr Land zu verteidigen, findet Obama.

Guantanamo muss geschlossen, die Terroristen freigelassen werden? Diese Woche wurden in Belgien zwei weitere Ex-Guantameros verhaftet; sie brachen in ein Haus ein, um Geld für den Jihad zu bekommen, die Festnahme erfolgte als Antiterror-Einsatz der Polizei!

Team Obama:
– John Kerry völlig verblödet? Er behauptete, der Iran könne die durch die Aufhebung der Sanktionen frei werdenden Gelder ($140 Milliarden) gar nicht für Terror nutzen, wie ein UNO-Resolution das verhindert!

So sieht es am drittheiligsten Ort der Muslime aus

Heute war Tischa B’Av. Erwartungsgemäß gab es viele Juden, die an der Kotel beten wollten. Ebenfalls erwartungsgemäß gab es von Seiten “arabischer Jugendlicher” nicht nur Vorbereitungen für Krawall. Die Polizei musste eingreifen. An und in der Al-Aqsa-Moschee, die den Muslimen so heilig ist, sah es so aus – toll, wie die Araber mit ihrem Heiligtum umgehen (Fotos bei Israellycool):

Eingang zur Moschee

Im Innern der Moschee

Wie fing das heute an?

Yisrael Medad, My Right Word, 26. Juli 2015

Es gab heute, am Fastentag des neunten Av, auf dem Tempelberg muslimische Gewalt.

Wie fing das an?

WAFAs Nachrichtenseite:

Der Zutritt von Siedlern provozierte Moscheebesucher, die sich versammelten, um den Ort zu verteidigen, was Zusammenstöße mit der Polizei ankurbelte, die den Siedlern Schutz bot.

Von Arutz-7s Internetseite:

Die Jerusalemer Polizei erhielt Informationen von arabischen Jugendlichen, die sich am Samstagabend in der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg einschlossen. Die jungen Terroristen sammelten Steine, Holzbretter und Feuerwerkskörper, sie machten im Innern der Moschee sogar Molotowcocktails, im Versuch eine Angriff auf die Polizeikräfte zu führen und jüdische Besuche auf dem Tempelberg am Tischa B’Av zu stören.

Bei YNet:

Gewalt auf dem Tempelberg am Tischa B’Av:

Polizeieinheiten auf ihrem Weg in die Al-Aqsa-Moschee, wo mit Steinen und Feuerwerkskörpern ausgestattete arabische Jugendliche sich über Nacht verbarrikadierten; Polizisten verletzt; Krawall aufgelöst.

Die Distriktpolizei von Jerusalem erhielt Informationen, dass einige Jugendliche sich über Nacht in der Moschee verbarrikadiert und Steine, Bretter und Molotowcocktails gesammelt hatten, mit denen sie mit der Polizei streiten und die Besuche von Juden auf dem Tempelberg stören wollten, die zu Tischa B’Av zum Beten kamen. Tisch B’Av ist ein jährlicher Gedenktag zur Erinnerung an die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels in Jerusalem.

Die Jugendlichen, von denen einige maskiert waren, bauten Barrikaden, um zu verhindern, dass die Tür in die Moschee geschlossen wird; dazu nutzten sie Schuhregale, Eisenstangen und Seile.

Als eine Einheit Polizisten sich der Moschee näherte, warfen die Jugendlichen Steine und schossen mit Feuerwerkskörpern. Von Kommandeur Moshe Edri geführte Polizisten und Grenzpolizisten betraten den Komplex, als die Randalierer in die Moschee entkamen und Dutzende Steine und Betonblöcke warfen.

Die Polizei begann die Barrikaden am Eingang zur Moschee zu beseitigen, wobei einige von den Steinen und Feuerwerkskörpern verletzt wurden. Sie schafften es sich den Weg hinein zu bahnen und schlossen die Moschee.

Und Sie glauben arabischen Quellen?

UPDATE (27.07.2015):
Freundlicherweise stellen die Terroristen gerne selbst Videobeweismaterial zur Verfügung. Dieses hier zeigt, was VOR der Ankunft der Polizei an der Al-Aqsa-Moschee los war: