Arabische Israelis schließen sich dem neuen Nahen Osten an

MK Mansour Abbas und viele andere, die eine tolerantere Version des Islam befürworten und sich an den Angelegenheiten des Staates beteiligen wollen, erkennen, dass in der Region eine neue Realität entsteht.

Mosche Elad, Israel HaYom, 20. November 2020

Der Knesset-Abgeordnete Mansour Abbas, Parteichef der Ra’am, erlebte vor kurzem etwas, das dem ehemaligen MK und derzeitigem Radiomoderator Yigal Guetta von der Partei Shas vertraut ist. Beide sind ehrliche und faire Leute, die nicht in Frieden mit ihrem jeweiligen Parteiprogramm leben konnten. Wir können annehmen, dass Abbas aus der Islamischen Bewegung in Israel hinausgeworfen werden wird, die keinen Raum für Kompromiss und Flexibilität lässt.

Die von Einzelnen wie Raed Salah Mahajneh, Abd al-Malik Dahamscheh und Scheik Tawfiq Khatib, alles Anhänger der Doktrin der Muslimbruderschaft, gegründete Bewegung ist für ihn nicht länger die richtige. Die Führer der Islamischen Bewegung in Israel betrachten die Welt streng durch das Prisma des „Islam ist die Lösung“. Mit anderen Worten: Sie streben eine islamische Welt ohne politische Grenzen an, in der das islamische Gesetz (die Scharia) eingerichtet und befolgt wird. Gemäß Weltanschauung der Muslimbruderschaft sind Christen, Juden und Anhänger anderer Religionen Ungläubige, die entweder aus dem Land vertrieben oder „wie im goldenen Zeitalter des Islam“ als Untertanen zweiter Klasse leben werden, die ihren muslimischen Herrschern eine jährliche „Kopfsteuer“ (jizya) zahlen müssen.

MK Mansour Abbas, stellvertretender Knesset-Präsident, traf eine schwierige Entscheidung mit der Erklärung, dass die Islamische Bewegung als moderates und vermittelndes Gremium agieren, das die guten Werte im Islam hervorheben kann. Der Islam kann seine Prinzipien des Jihad (heiliger Krieg) und der Schahada (Märtyrertum) wegstecken und Gleichheit, Liebe zu Mitmenschen und Gastfreundschaft betonen. Nach Abbas neigen „90% der arabischen Gesellschaft“ zu Nachsicht und Toleranz.

Er fordert Verständigung zwischen Juden und Arabern und dass die Gemeinsame Arabische Liste Frauen im politischen Leben stärkt. Das ist sicherlich nicht das Programm der Islamischen Bewegung, die Teil der Gemeinsamen Liste ist. Stattdessen sind diese Ideale offensichtlich aus den Freitagspredigten entnommen, die von Imamen in den Vereinigten Staaten gehalten werden, die unter der Aufsicht der FBI stehen.

Sollte sich Avigdor Lieberman jemals mit Abbas zusammensetzen, würde er ihn in ohne Vorbedingungen in seiner Partei Israel Beteinu willkommen heißen. In erster Linie, weil Abbas vor den letzten Wahlen die Gründung eines Quertreiber-Blocks gegen Netanyahu forderte; der Mann ist allen Ernstes der erste „Beweis-Araber“, der nicht versucht zionistische Parteien mit kommunistischen zu verschmelzen. Er schloss sich nicht Israel Beteinu an, sondern ist Mitglied der Gemeinsamen Liste unter Ayman Odeh und Ahmed Tibi – Leute, denen Lieberman regelmäßig vorwirft gegen den Staat zu agieren. Aus diesem Grund ähneln die von Abbas zum Ausdruck gebrachten Ansichten einem scharfen Dolch im Herzen der antiisraelischen Public-Relations-Maschine, die im Verlauf der Jahrzehnte von arabischen Abgeordneten aufgebaut und kultiviert wurde, deren gesamte politische Plattform auf Aufstachelung gründet.

Abbas ist das erste Zeichen eines neuen Frühlings, der sich grundlegend von den Ereignissen des „Arabischen Frühlings“ unterscheidet. Seinen Fußstapfen werden viele weitere arabische Israelis folgen, die verantwortlich an den Angelegenheiten des Staates beteiligt sein wollen. Abbas und viele weitere mit ihm fangen an zu erkennen, dass sich in der Region vor unseren Augen eine neue Realität bildet. Es gibt zwei Gründe für diese Erkenntnis: Erst einmal der diplomatische Durchbruch mit den muslimischen Golfstaaten, der von der israelischen Gesellschaft natürlich und sogar freudig willkommen geheißen wurde – eine Reaktion, die Nachahmung verdient. Abbas wird die Realität der „zwei Staaten für zwei Völker“ verändern wollen, nicht aus Trotz oder Verweigerung, sondern aus Mäßigung und Kompromiss.

Wenn er diesen Weg weiter geht und nicht von seinen Fraktionskollegen aufgehalten wird, wird er wahrscheinlich eines Tages Minister im Kabinett werden. Der zweite Grund ist der Coronavirus, der die arabische Bevölkerung in Kontakt mit ranghohen israelischen Führungspersönlichkeiten, IDF-Generälen, der Polizei und der Heimatverteidigung brachte – diesmal als Verbündete gegen eine Bedrohung für alle. Der gemeinsame Kampf gegen die Pandemie hat beiden Seiten gezeigt, dass Araber keine Schwänze haben und Juden keine Nachkommen von Affen und Schweinen sind, wie die Fanatiker es behaupteten. Ich wäre nicht überrascht, wenn Netanyahu in den paar Wochen Joe Biden in Washington anruft und ihm sagt: „Joe, ich habe Abbas überzeugt … Mansour Abbas. Was mit Mahmud Abbas ist? Selbst die Emiratis haben gesagt, er würde anrufen, wenn sich etwas geändert hat.“

„Der Kampf um Palästina“

Dr. Asaf Romirowsky, BESA Center Perspectives Paper Nr. 1.823, 17. November 2020

Ein palästinensischer Mann und ein Kind im Gazastreifen. Foto via Max Pixel

Zusammenfasstung: „Der Kampf um Palästina“ ist lange eine axiomatische Parole im arabisch-palästinensischen Narrativ gewesen und wird bis heute weiter genutzt, um die Massen zu aufzurütteln – aber so, wie sich der Nahe Osten verändert, dürfte die Redewendung zurückweichen.

In seinem Buch Palestinians and Israel schrieb der verstorbene Yehoshafat Harkabi 1974: Nach dem Sechstage-Krieg

wird der Zusammenprall mit den Palästinensern als Kern des Konflikts dargestellt, weil dies angeblich ein Kampf um nationale Befreiung sei. Araber erklären – besonders Ausländern gegenüber – dass die Feindseligkeit nicht die von arabischen Staaten gegen einen kleinen Staat wie Israel ist, sondern die eines unterdrückten Volks gegen einen starken, kolonialistisch-unterdrückerischen Staat… Der Fokus des Konflikts hat sich verschoben. Er besteht nicht zwischen Staaten, sondern zwischen einer Regierung und einem Volk, was für seine Befreiung kämpft, was per Definition ein gerechter Krieg ist, der Unterstützung verdient.

Im Verlauf der Jahre wurde der Kampf nicht nur gerecht, sondern gottgeweiht.

Das Denken wurde Jahrzehnte lang von einem binären Verständnis des arabisch-israelischen Konflikts bestimmt. Es wird angenommen, dass der Konflikt unlösbar ist, weil er zwischen den Forderungen nach Israels totaler Vernichtung und der Unvermeidbarkeit des arabisch-palästinensischen Exils und politischer Vergessenheit gefangen ist.

Doch das Paradigma könnte sich nach den Abraham-Vereinbarungen und Israels Normalisierung mit den VAE, Bahrain und dem Sudan verschoben haben. Selbst die Saudis haben die Veränderung bemerkt, wie eine aktuelle Äußerung von Prinz Bandar bin Sultan bin Abdulaziz verdeutlicht. Er kritisierte die Palästinenserführer offen mit diesen Worten:

Die Sache der Palästinenser ist eine gerechte Sache, aber die sie vertreten sind Versager und die israelische Sache ist ungerecht, aber die sie vertreten, haben sich als erfolgreich erwiesen. Es gibt etwas, das aufeinander folgenden Palästinenserführungen historisch gemeinsam haben: Sie setzen immer auf die Verliererseite und das hat seinen Preis.

Diese vernichtende Äußerung eines traditionellen Verbündeten der Palästinenser wirft die Frage zum palästinensischen Endspiel und – weit wichtiger – seine Zentralität (und die Ermüdung), was den palästinensischen Kampf angeht, in der arabischen Welt auf.

Historisch war die palästinensische Sache der Kleber, der die arabische Welt in ihrer Feindschaft gegenüber dem zionistischen Gebilde und seiner angenommenen Bedrohlichkeit zusammenhielt. Seine ganze Karriere hindurch bestand das ultimative Ziel des Yassir Arafat darin die Palästinenserfrage zum Aushängeschild der arabischen Welt zu machen, die, so argumentierte er, nicht ruhen sollte, bis die Palästinenser die Gerechtigkeit erhielten, die ihnen gottgewollt zustand.

Arafat war diesbezüglich weitgehend erfolgreich – wenn auch nicht unbedingt zum Nutzen des palästinensischen Volks, das von vielen arabischen Regimen und Islamistengruppen als Mittel benutzt wurde, mit dem sie Unterstützung für ihre eigenen Ziele einholten. Arafat war das Symbol der Sache der Palästinenser auf zwei Beinen, aber seit seinem Tod hat die Palästinenserführung abgemüht die Sache im Mittelpunkt zu halten.

Solange der Kleber in der ganzen arabischen Welt haftete, blieb der Stufenplan der PLO von 1974 intakt:

  • Über den „bewaffneten Kampf“ (d.h. Terrorismus) Aufbau einer „unabhängigen, kämpfenden nationalen Obrigkeit“ über jegliches Territorium, das von israelischer Herrschaft „befreit“ wird (Artikel 2).
  • Fortsetzung des Kampfs gegen Israel unter Nutzung des Territoriums der nationalen Obrigkeit als Basis der Operationen (Artikel 4).
  • Provozierung eines totalen Krieges, in dem Israels arabische Nachbarn es vollständig vernichten („Befreiung allen palästinensischen Territoriums“) (Artikel 8).

Der Plan war so lange durchführbar, wie alle Wege zum Frieden über Ramallah führten. Das erlaubte Israelis davon überzeugt zu sein, dass Frieden kurz bevor stand und erlaubte Arafat und dann Abbas dem palästinensischen Volk den „Kampf für Frieden“ zu verkaufen, im vollen Wissen, dass für sie das Endergebnis eine Einstaatenlösung sein würde. Wie immer gehen Selbsttäuschung und Irreführung Hand in Hand.

Was passiert aber, wenn die Sache der Palästinenser ihren Zugriff auf die arabische Straße verliert?

Der israelische Journalist Ehud Yaari stellte zurecht fest, dass ein „Konzept, das von der Intifada zerstört wurde, das ist, was man auf Arabisch ’Istiqaliyat al-qarar al-Falastini nennt“, was die vollständige und totale Unabhängigkeit palästinensischer Entscheidungsfindung zu Fragen bezüglich Palästina bedeutet. Ein begleitender palästinensischer Spruch war „keine arabische wisayah“, was sich „als keine arabische Gönnerschaft, Schirmherrschaft, Einmischung oder Einmischung“ übersetzen lässt.

Als Arafat in den 1950-er Jahren seine politische Karriere begann, verließ er sich auf diese Schlagworte, mit denen er die arabische Welt wegen des Verrats an den Palästinensern im Jahr 1948 anprangerte. Das wurde zum Kern der Fatah-Bewegung.

Die Grundstrategie der PLO war auf einer Linie mit Abu Iyads Erklärung von 1971, dass sie „kein Recht“ habe eine Regelung auszuhandeln, sondern weiter kämpfen müsse, „selbst wenn sie keinen einzigen Zentimeter befreien kann“, damit die Möglichkeit zu erhalten wird eines Tages ganz Palästina zurückzugewinnen. 1984 dachte er immer noch so: „Unsere Standhaftigkeit und unser Festhalten an unserem Land ist unsere einzige Karte… Wir würden lieber zehn weitere Jahre eingefroren bleiben als uns in Richtung Verrat zu bewegen.“

Abu Iyad glaubte darüber hinaus, dass ein Sieg der PLO den Palästinensern eine Revolution und Umgestaltung bringen würde; er sagte: „Der Kampf selbst verwandelte die Palästinenser von den ‚armen, hilflosen Flüchtlingen‘ in heldenhafte Kombattanten.“

Kurz gesagt: Der Kampf ist das Endspiel – nicht die Ergebnisse des Kampfes.

Carl von Clausewitz fasste bewaffneten Kampf so zusammen:

… Wenn eine Seite die andere nicht vollständig entwaffnen kann, wird der Wunsch nach Frieden auf jeder Seite mit der Wahrscheinlichkeit weiterer Erfolge und der Menge an Mühen zunehmen und abnehmen, die dafür benötigt werden. Wenn solche Anreize auf beiden Seiten gleich stark wären, würden beide ihre politischen Auseinandersetzungen dadurch lösen, dass sie sich auf halber Strecke treffen. Wenn der Anreiz auf einer Seite zunimmt, sollte sie auf der anderen abnehmen. Das Ergebnis wird Frieden sein, solange ihre Gesamtsumme ausreicht – obwohl die Seite, die weniger Drang nach Frieden verspürt, natürlich den besseren Handel bekommen wird.[*]

Clausewitz‘ letzter Punkt ist der Schlüssel. Während jede Seite sich durch Frieden gleichermaßen belohnt fühlen muss, wird es im Fall der Palästinenser so lange ein Nullsummenspiel sein, wie der Kampf attraktiver bleibt als die Alternative.

[*] aus dem Englischen zurückübersetzt.

Die bösen, völkermörderischen Israelis geben Millionen COVID-19-Impfstoff-Einheiten an die Palästinenser

Elder of Ziyon, 21. November 2020

In einem weiteren vernichtenden Schlag gegen die, die hofften Israel würde das Coronavirus nutzen, um endlich den Völkermord an den Palästinensern auszuführen, den sie seit 72 Jahren vorhersagen, bereitet Israel vor Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs an die zu liefern, die sehen wollen, dass Israel verschwindet.

Israel HaYom (hebräische Ausgabe) zitiert einen ranghohen PA-Vertreter: „Zwischen 3 und 4 Millionen Einheiten Impfstoff werden von Israel an die PA in der Westbank übergeben werden und einige werden auch in den Gazastreifen gehen. Israel ist verpflichtet uns zu helfen den Virus einzudämmen.“

Ranghohe Quellen im palästinensischen Gesundheitsministerium sagten Israel Today, die PA sei in Verhandlungen eingeschlossen Impfstoff zu kaufen oder Dosen von Pfizer, Moderna oder jeder anderen Pharma-Firma zu bestellen, mit der Israel eine Liefervereinbarung hat oder haben wird.

Anders als Israel werden die Palästinenser auch Millionen Dosen von der UNO und anderen internationalen Organisationen erhalten.

Es ist unklar, ob Israel die Impfung einiger seiner eigenen Bürger aufschieben wird, um den Palästinensern zu helfen.

Israel ist natürlich voll von den schlimmsten Völkermördern der Welt. Aber man kann erwarten, dass die Palästinenser ein Gerücht in die Welt setzen werden, dass der von Israel gelieferte Impfstoff in Wirklichkeit Gift sein wird.

Die üblichen Verdächtigen gegen Bautätigkeit in Jerusalem

Nichts zeigt die Legitimität der Wohneinheiten in Givat Hamatos besser auf, als die gehässigen Angriffe von Peace Now, der Palästinensischen Autonomiebehörde, der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.

Ruthie Blum, Israel HaYom, 18. November 2020

Eine gute Art eine Politik zu bewerten, besteht in der Untersuchung der Identität ihrer Kritiker. Die Kontroverse um die am Sonntag von der Israelischen Landbehörde für den Bau von 1.257 neuen Wohneinheiten ausgegebenen Ausschreibungen im südöstlichen Jerusalemer Viertel Givat Hamatos ist ein perfektes Paradebeispiel.

Von den üblichen Verdächtigen kam prompt Empörung über den Bauplan, der seit sechs Jahren in Arbeit ist: von der israelischen NGO Peace Now, der palästinensischen Autonomiebehörde, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen. Das ist im Grunde alles, was man wissen muss, bevor man sich eine Meinung zu dem Schritt bildet.

Beginnen wir mit Peace Now. Im September 2014 diente die Organisation als eine Art Siedlungs-Wächter – knurrte und bellte bei jedem Balkon, der an eine Wohnung im Bereich des jüdischen Staates angebaut wurde, den sie als „illegal besetzt“ betrachtete – alarmierte Israel-Basher auf der anderen Seite des Ozeans wegen der Tatsache, dass das Planungs- und Baukomitee des Distrikts den Bau von Häusern in Givat Hamtos genehmigt hatte.

Egal, dass das Viertel, ursprünglich voller Wohnanhänger für die Unterbringung neuer Immigranten aus Äthiopien, sich nicht außerhalb der sogenannten Grünen Linie befindet.

Vergessen Sie, dass der Plan eine Phase für den Bau arabischer Wohnungen auf Privatland vorsieht, das zur nahe gelegenen Palästinenserstadt Beit Safafa gehört.

Übersehen Sie, wie knapp Land für jüdischen Wohnraum in Jerusalem ist – eine Situation, die eine Erhöhung der Mieten und Kaufpreise sowie einen Exodus aus der israelischen Hauptstadt verursacht hat.

Nichts davon hat die Administration des damaligen US-Präsidenten Barack Obama davon abgehalten hat, am Ende des Besuchs des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu am 1. Oktober einen Anfall zu bekommen.

Obwohl der Zweck des Treffens von Netanyahu und Obama (in Anwesenheit des damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden) darin bestanden hatte den Iran und ISIS zu diskutieren, wurde es durch Berichte in den israelischen Medien dank Peace Now über – röchel – für Givat Hamatos vorgesehene Wohnungen in Szene gesetzt.

In einem Briefing mit Reportern bezeichnete US-Außenamtssprecherin Jen Psaki den Plan als „im Widerspruch zu Israels erklärtem Ziel der Aushandlung eines Statusabkommens mit den Palästinensern stehend“ und sagte, das werde „nur Verurteilung durch die internationale Gemeinschaft nach sich ziehen; Israel von seinen engsten Verbündeten distanzieren; die Atmosphäre nicht nur mit den Palästinensern vergiften, sondern auch mit genau den arabischen Regierungen, zu denen Premierminister Netanyahu nach eigener Aussage Beziehungen aufbauen will; und Israels ultimative Hingabe an eine friedliche ausgehandelte Regelung mit den Palästinensern infrage stellen.“

Netanyahu war leicht angesäuert. „Ich glaube [die Administration Obama] sollte sich erst mit den Fakten vertraut machen“, sagte er damals gegenüber NBC News. „Wissen Sie, erst einmal sind das keine Siedlungen. Das sind Viertel von Jerusalem. Wir haben arabische Viertel und wir haben jüdische Viertel.“

Trotzdem legte er den Plan auf Eis. Im Februar dieses Jahres kündigte er an, dass der Plan weiter verfolgt würde. Einmal mehr schlug Peace Now zu.

„Bau in Givat Hamatos ist ein ernster Schlag für die Zweistaatenlösung“, erklärte die NGO. „Das ist der letzte Punkt, der den territorialen Zusammenhang zwischen Bethlehem und Ostjerusalem möglich macht. Eine Übergangsregierung hat kein Mandat einen solch weitreichenden Politikwechsel durchzuführen. Netanyahu und [US-Präsident Donald] Trump behaupten einen fortgeschrittenen ‚Friedensplan‘ zu haben, aber Netanyahus Handeln, einschließlich der Werbung für diese Expansion, sind eindeutiger Beweis dafür, dass er alles tut, um Frieden und eine Lösung des Konflikts zu verhindern.“

Diese Äußerung ist heute angesichts der aktuellen Unterzeichnung der von Trump vermittelten Abraham-Vereinbarungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain und dem Normalisierungsabkommen mit dem Sudan noch lächerlicher als es sowieso schon war. Natürlich hielten diese Abkommen Peace Now nicht davon ab auf die Veröffentlichung der Givat Hamatos-Ausschreibungen damit zu reagieren, dass Netanyahu beschuldigt wird „die letzten Wochen der Administration Trump auszunutzen, um Fakten vor Ort zu schaffen, die äußerst schwierig rückgängig zu machen sein werden, um Frieden zu erzielen“.

Was die Anti-Netanyahu/Anti-Trump-NGO damit wirklich meint, ist jedoch, dass die erwähnten Nahost-Verträge PA-Führer Mahmud Abbas und seine Schergen als – mit den Worten des VAE-Vertreters Dirar Belhoul al-Falasi – „Kleinkrämer“ bloßstellen, denen „die normalen Palästinenser egal sind.“

Trotzdem hält Abbas die Scharade aufrecht, die ihm bei seinen linken westlichen Fürsprechern so gute Dienste geleistet hat. In Reaktion auf die Ausschreibungen für Givat Hamatos bekräftigte sein Sprecher Nabil Abu Rudeineh das veraltete Mantra von illegalen Siedlungen und Teil der Bemühungen Israels „die international unterstützte Zweistaaten-Lösung zu vernichten“.

EU-Außenpolitik-Chef Josep Borrell schaltete sich ebenfalls ein und erklärte: „[Givat Hamatos] ist ein Schlüsselort zwischen Jerusalem und Bethlehem in der besetzten Westbank. Jeder Siedlungsbau wird den Aussichten auf einen lebensfähigen und zusammenhängenden Palästinenserstaat schweren Schaden zufügen.“

Und dann ist da der UNO-Sonderkoordinator Nikolay Mladenow, der sagte: „Wenn [Givat Hamatos] gebaut wird, wird das den Siedlungsring zwischen Jerusalem und Bethlehem in der besetzten Westbank weiter festigen. Es wird die Aussichten auf einen zukünftigen zusammenhängenden Palästinenserstaat und für das Erreichen einer verhandelten Zweistaatenlösung auf Grundlage der Linien von1967 mit Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten beträchtlichen Schaden zufügen. Siedlungsbau ist gemäß dem Völkerrecht illegal und ich fordere die Behörden auf diesen Schritt rückgängig zu machen.“

Wie Netanyahu beim letzten Mal, als er deswegen gerügt wurde, klarstellte, ist Givat Hamatos keine Siedlung; es ist ein jüdisches Viertel in Israels Hauptstadt. Darüber hinaus erkannte die Administration Trump Jerusalem sie nicht nur als solche an – und verlegte die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin – sondern US-Außenminister Mike Pompeo erklärte letzten November, dass Siedlungen nicht „unvereinbar mit dem Völkerrecht“ sind.

Pompeo befindet sich zufällig in Paris, der ersten Station einer zehntägigen Reise zu sieben Staaten in Europa und dem Nahen Osten. Nach Frankreich wird er die Türkei, Georgien und Israel besuchen, bevor er nach Saudi-Arabien, die VAE und Qatar weiterreist.

In Israel wird er Berichten zufolge die Golanhöhen sowie Judäa und Samaria besuchen. Das sollte als Erinnerung an zweierlei dienen: dass die Vereinigten Staaten unter Trump die israelische Souveränität über erstere anerkennt und nur forderte, dass Netanyahu die Ausweitung der Souveränität über letztere verschiebt, um es den Golfstaaten und anderen mehrheitlich muslimischen Staaten leichter macht auf den Friedenszug aufzuspringen.

Natürlich sind offizielle Vertreter der Palästinenser wütend auf ihre arabischen Brüder, weil die die Beziehungen zu Israel normalisieren. Sie sind auch erbost über Pompeos anstehenden Besuch in Samaria.

Am Freitag twitterte PA-Premierminister Schtayyeh: „Wir missbilligen… Pompeos Absicht während seines Besuchs in Israel nächste Woche die illegale Siedlung Psagot zu besuchen, die auf Land gebaut ist, das palästinensischen Eigentümern in der Stadt Al-Bireh gehört. Dieser gefährliche Präzedenzfall legalisiert Siedlungen und ist ein Schlag gegen internationale Legitimität/UNO-Resolutionen.“

Am Montag fügte er hinzu: „Wir rufen die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft auf Pompeos Besuch abzulehnen und ein totales Verbot israelischer Siedlungsprodukte zu verhängen. Die Palästinenserregierung wird jede mögliche juristische Maßnahme gegen jede Firma oder Investor in israelischen Siedlungen ergreifen.“

Jeder, der wegen der Rechtfertigung neuer Wohneinheiten in Givat Hamatos unsicher ist, muss nur den Chor der den Plan verurteilenden Stimmen notieren. In der Tat zeigt nichts besser die Legitimität des Schrittes, als die Tiraden von Peace Now, der PA, der EU und der UNO.

Saudischer Kolumnist sagt in offizieller saudischer Nachrichtenagentur, die al-Aqsa des Koran ist in Wirklichkeit in Saudi-Arabien, nicht in Jerusalem

Elder of Ziyon, 18. November 2020

Der saudische Autor Osama Yamani schrieb einen Paukenschlag-Artikel, der in der offiziellen saudischen Nachrichtenagentur Okaz veröffentlicht wurde; der Artikel stellt in Frage, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa-Moschee sich tatsächlich in Jerusalem befindet.

Während die traditionelle islamische Orthodoxie besagt, dass Mohammeds wundersame Nachreise zur „entferntesten Moschee“ nach Jerusalem führte, wird dieser Ort im Koran nirgendwo genannt. Die heute als Al-Aqsa auf dem Tempelberg bekannte Mosche wurde Jahrzehnte nach Mohammeds Tod gebaut.

Yamani führt eine Reihe Quellen an, sagt sogar, dass es nicht eindeutig ist, dass die erste Qibla (Ausrichtung beim Gebet) für die Muslime in Richtung Jerusalem zeigte.

Dann sagt er, dass die ursprüngliche „entfernteste Moschee“ in Al-Jarana, sich zwischen Mekka und Taif in Saudi-Arabien befand, rund 29km von der Kaaba in Mekka entfernt.

Er versichert zudem, dass der einzige Grund, dass Muslime sagen, die Al-Aqsa befinde sich in Jerusalem, ein politischer ist, kein historischer.

Das sorgt in der muslimischen Welt für ein Wut-Erdbeben, besonders weil es von der offiziellen saudischen Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde, die nichts publizieren würde, was nicht vom Königreich genehmigt ist. Artikel und Fernsehberichte behaupten, die Saudis hätten zionistische Lügen geschluckt. Die Palästinenser sind aufgebracht.

Bemerkenswert ist, dass sich auf saudischen Banknoten sowohl die Moschee in Jerusalem als auch der Felsendom befinden.

Warum sollten die Saudis einen solchen Artikel veröffentlichen? Sie könnten sich mit Israel gegen den Iran verbünden wollen, aber sie sind nicht plötzlich zu Zionisten geworden, die behaupten, dass Jerusalem in erster Linie eine jüdische heilige Stadt ist.

Es ist möglich, dass die Saudis wegen der potenziellen Flut an Golf-Arabern besorgt sind, die nach Israel fliegen, um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu besuchen, im Gefühl, dass das eine Bedrohung für die Tourismus-Industrie nach Mekka ist, die von der Pandemie besonders hat getroffen wurde. Videos und Fotos von VAE-Pilgern, die den Tempelberg besuchen, müssen schmerzen. Für weitere saudische Orte als Originalstätten der Nachreise Mohammeds zu werben ist eine Möglichkeit dem zu begegnen.

Daniel Pipes hat den deutlichsten Artikel auf Englisch geschrieben, der die Vorstellung als falsch entlarvt, dass sich die im Koran erwähnte Al-Aqsa in befindet. Er fügt ihm hier ständig Aktualisierungen mit neuen Informationen hinzu.

Israels Erekat-Patzer

Manfred Gerstenfeld (eine englische Version erschien auf Israel National News)

Den leitenden Palästinenser-Politiker Saeb Erekat zur Behandlung wegen des Coronavirus in einem israelischen Krankenhaus zuzulassen war ein grober Schnitzer der Regierung. Das muss für zukünftige Referenzen analysiert werden. Erekat hatte in der palästinensischen Autonomiebehörde viele Posten. 2015 wurde er Generalsekretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation. Er wurde am 18. Oktober in Jerusalems Hadassah-Krankenhaus aufgenommen. Dort verstarb er aufgrund des Virus am 10. November.

Das Hadassah spielte offenbar bei der Entscheidung Erekat nach Israel zu lassen keine Rolle. Nachdem er starb, sagte die Intensivstation des Krankenhauses ausdrücklich, dass Patienten dort nicht ihrer Politik gemäß behandelt werden.[1]

Erekats hasserfüllte israelfeindliche Geschichte beinhaltet die ständige Unterstützung palästinensischer Zahlungen an terroristische Judenmörder,[2] die Behauptung der Großen Lüge, die IDF habe nach dem Terroranschlag im Park Hotel in Netanya, wo 2002 30 Juden ermordet und 140 verletzt wurden, im Flüchtlingslager Jenin 500 Palästinenser ermordet.[3] Die wahre Zahl der palästinensischen Opfer in Jenin betrug 52, hauptsächlich bewaffnete Männer, wobei 23 israelische Soldaten getötet wurden. Erekat unterstützte[4] Boykotte Israels[5] sowie Vorgehen gegen Israel beim Internationalen Strafgerichtshof.[6]

Wir wissen nicht, was Erekat oder seine Familie motivierte die Behandlung in Israel zu suchen. Die weit wichtigere Frage lautet: Warum ließ Israel ihn herein? Ein in den Medien wird humanitäres Handeln als hervorstechender Grund angegeben. Das ist eine enorm verzerrte Version des Konzepts. Es gab nichts Ethisches daran einen Mann mit einer solch bedeutenden antiisraelischen Bilanz ins Land zu lassen. Das wäre nur der Fall gewesen, hätte Erekat nirgendwo sonst in der Welt behandelt werden können. Der kränkelnde Erekat hätte jedoch in ein Krankenhaus in einem arabischen oder muslimischen Land gebracht werden können.

Wir sollten hier auch daran erinnern, dass Arafat gegen Ende seines Lebens zum Sterben nach Frankreich gebracht worden war. Erekat hätte von Präsident Emanuel Macron nichts in der Art erwarten können wie die Verklärung Arafats durch Präsident Jacques Chirac. Doch selbst ein winziger Anteil dieser Ehre hätte sich lohnen können.

Der israelische Diplomat im Ruhestand Freddy Eytan hat das absurde Niveau beschrieben, mit dem Chirac Arafat würdigte. Zur Zeit seines Todes war bereits durch im ehemaligen palästinensischen Hautquartier in Jerusalem, dem Orient-Haus, gefundene Dokumente bekannt, dass Arafat persönlich das Geld angewiesen hatte, das einzelne Terroristen für bestimmte Judenmorde erhalten sollten.[7]

Eytan schrieb: „Chirac war das erste Staatsoberhaupt, das Arafat Behandlung im Exil anbot, als er sterbenskrank war. Kein arabischer Führer hatte den Mut oder den Wunsch, das öffentlich zu tun. Chirac blieb Arafat gegenüber bis zu dessen Tod loyal. Nach Arafats Tod ging Chirac weit über die protokollarischen Erfordernisse hinaus. Es wäre schwierig, in modernen Zeiten ein weiteres Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes zu finden, das einem Kriegsanführer eines virtuellen Staates derart die Ehre erwies…“ Am 11. November verbeugte sich Jacques Chirac vor Arafats sterblichen Überresten.

Eytan fügt hinzu: „Auf dem Vorfeld der Luftwaffenbasis von Villacoubly wurde Arafats Sarg, von der Palästinenserflagge bedeckt, von acht französischen Soldaten zum Klang von Chopins ‚Totenmarsch‘ getragen. Drei Kompanien der Republikanischen Garden erwiesen ihm die Ehre. Die Militärkapelle spielte die palästinensische Nationalhymne und die ‚Marseillaise‘. Französische und Palästinenser-Flaggen wehten im Wind, als ein Airbus A319 der Luftwaffe Arafats sterbliche Überreste nach Kairo flog. Er wurde von einem weiteren französischen Flugzeug mit dem Außenminister an Bord begleitet. Diese Vorgehenswiese ging über jeden gesunden Menschenverstand hinaus.“[8]

Bezüglich Erekat in Jerusalem gibt es einen zweiten Negativaspekt. Nach seinem Tod erklärten verschiedene israelische Politiker und Persönlichkeiten – hauptsächlich, aber nicht nur aus der Linken – ihr Beileid. Das hätte stärker gedämpft werden können, wäre Erekat nicht in Israel gestorben. Zu diesen Kondolatoren gehörten der aktuelle Avoda-Vorsitzende und Minister Amir Peretz,[9] seine Vorgängerin Shelly Yachimovich,[10] Meretz-Chef Nissan Horowitz[11] und einer seiner Vorgänger, Yossi Beilin.[12] Darüber hinaus der ehemalige israelische Premierminister Ehud Olmert, der wegen Korruption im Gefängnis war,[13] die ehemalige israelische Ministerin Tzipi Livni und sogar Siedlungsminister Tzachi Hanegbi vom Likud.[14] Die meisten dieser Leute betonten fälschlich, dass Erekat ein Mann des Friedens war. Sie vergaßen bewusst zu erwähnen, dass er regelmäßig die Zahlungen an Judenmörder befürwortete.

Das Verhalten dieser Israelis ähnelt stark dem der Juden im Exil, die man als Galut-Juden kennt. Sie verneigen sich regelmäßig vor ihren Feinden. Wie kann ein verantwortlicher Israeli, der für Frieden ist, eine Person loben, die Zahlungen an Judenmörder befürwortet hat? Offenbar kann man das, wenn man ein jüdischer Masochist ist. Solch skandalöse Lobes-Aussagen sind zutiefst unwürdige Äußerungen. Sie bieten einen weitere Blick auf die verzerrten Denkweisen von Führungspersönlichkeiten, die sich hauptsächlich in der israelischen Linken befinden.

Verschiedene Auslandsmedien veröffentlichten Trauertexte über Erekat, ohne seine Befürwortung von Belohnungen für Mord an Juden zu erwähnen. Einige wurden von ihren Korrespondenten in Israel geschrieben und hätten von den israelischen Behörden leicht bloßgestellt werden können.[15] Deren ständige Unachtsamkeit zu diesem Thema ist jedoch bekannt.

Die Geschichte von Erekats Krankheit und Tod sowie die Reaktionen darauf sind eine notwendige Fallstudie für Israels schlecht durchdachtes Verhalten.

[1] www.jpost.com/israel-news/erekats-hadassah-care-must-be-top-priority-for-israel-646363

[2] https://4il.org.il/1813/

[3] https://mfa.gov.il/MFA/MFA-Archive/2002/Pages/Passover%20suicide%20bombing%20at%20Park%20Hotel%20in%20Netanya.aspx

[4] https://honestreporting.com/tag/neil-macdonald/

[5] www.jpost.com/arab-israeli-conflict/plos-erekat-lashes-out-at-europe-for-not-supporting-israel-boycott-464332

[6] www.nytimes.com/2020/11/10/world/middleeast/saeb-erekat-palestinian-negotiator-dead.html

[7] (MG interview with Wildavsky)

[8] http://www.jcpa.org/israel-europe/ier-eytan-05.htm

[9] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/290948

[10] ebenda

[11] www.jpost.com/middle-east/world-mourns-passing-of-chief-palestinian-negotiator-saeb-erekat-648613

[12] ebenda

[13] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/291001

[14] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/290948

[15] https://camera-uk.org/2020/11/11/the-bbc-news-websites-airbrushed-portrait-of-saeb-erekat/?fbclid=IwAR2fVPg3txC0G7lHKYO9gCrmegc8errVkyfJMtUoA8oqDP-X-64zCWsNvWs

Schaschlik

Die PalAraber wissen auch nicht wirklich was sie wollen: Sonst sind die Juden die Strippenzieher und Weltmanipulatoren, jetzt behaupten gleich zwei Artikel in PA-Organen, die Balfour-Erklärung sei eine europäische Verschwörung, bei der die Juden als Schachfiguren dienten. Und die Rache der Europäer für die verlorenen Kreuzzüge. (Mehr im Link bei Mena-Watch.)

Saudi-Arabien ist alarmiert, weil Biden sich Obamas Iran-Deal wieder anschließen will.

Außenminister Heiko Maas warnt wieder vor „einseitigen Schritten im Nahen Osten“. „Fakten zu schaffen wir in dieser schwierigen Lage nicht helfen“, behauptete er. Wie wäre es dann, wenn er dafür sorgt, dass die EU mit der Finanzierung illegaler Bauten in Area C aufhört?

Die PA hat ihre „diplomatischen Repräsentanten“ wieder in die VAE und nach Bahrain zurückgeschickt.

US-Verteidigungsminister Pompeo in Israel: Produkte aus Judäa und Samaria können in den USA als „Made in Israel“ etikettiert werden.

Juden in Hebron stellten auf das Dach des Patriarchengrabs einen Menorah, wie jedes Jahr um diese Zeit (Hanukka steht bevor). Die eigentlich vorhersagbare Reaktion der PA: Das ist ein krasser Angriff, eine ernste Überschreitung, eine Provokation der Muslime, ein Kriegsverbrechen.

Die PA-Führung hat erklärt, die Zusammenarbeit mit Israel wieder aufzunehmen. Dafür werden die Terrorgranden vom „Nahost-Quartett“ hoch gelobt. Eine völlig falsche Aktion.

Die BBC hatte ursprünglich auch negative Berichterstattung über Saeb Erekat – die jetzt eilig gelöscht wurde.

UNO usw.:
– Die Weltgesundheitsorganisation tagte wegen der Corona-Pandemie. Eine Resolution wurde verabschiedet, mit 78 gegen14 Stimmen, bei 32 Enthaltungen – die Israel verurteilt, weil es angeblich die Gesundheitsrechte von Palästinensern und Syrern auf den Golanhöhen verletzt. Für die Resolution stimmten u.a. die Schweiz, Frankreich, Spanien, Belgien, Irland, Polen, Portugal, Japan, Indien, Neuseeland, Luxemburg und Monaco.
– UNO-Generalsekretär Guterres erklärte in einem Bericht an den Sicherheitsrat, dass die Hisbollah die Resolution 1701 verletzt, weil sie sich bewaffnet hat und die libanesische Regierung etwas unternehmen muss, um die Situation zu verbessern.

Soziale Medien:
twitter löschte den Account eines saudischen Bloggers, der ein Musikvideo einstellte, das er mit einem israelischen Sänger produziert hatte.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten:
– Ein ägyptischer islamischer Gelehrter befindet: Juden versuchen die Verbreitung des Islam in Europa aufzuhalten, weil das ihre „satanischen Pläne gefährdet“.
Iran: Eine regimenahe Zeitung verbreitet, die Juden seinen für einen „historischen Holocaust verantwortlich“ – im 6.Jahrhundert im Jemen. Die Täter seien die Vorfahren der Zionisten und hätten nichts mit anderen Juden zu tun. Aber der Holocaust durch die Nazis ist reine Erfindung, heißt es weiter.
Deutschland:
– Auf einem jüdischen Friedhof in Haaren im Emsland wurden Hakenkreuze in Grabsteine geritzt.
– Auf die Synagoge in Essen wurde ein Anschlag verübt; ein unbekannter Täter warf einen Stein auf das Gebäude und beschädigte eine Scheibe.
Britische Inseln:
Jeremy Corbyn ist wieder in die Labour Party aufgenommen worden, nachdem er sich scheinbar für seine Antisemitismus-Verharmlosungen entschuldigt hat.
USA:
– Das FBI gibt bekannt: Die Zahl der antisemitischen Hass-Verbrechen in den USA stieg 2019 um 19%. (auf twitter informierte ein User: 2% der US-Bevölkerung sind Juden; 62% der religiös begründeten Hass-Verbrechen richten sich gegen Juden.)
Detroit: Ein Imam bezeichnete Trump und Biden als „Marionetten der Zionisten“, Muslime seien „Ziele dieser Viren“.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Iran: Der ach so moderate Präsident Rouhani: „Einen Propheten zu beleidigen ist nichts anderes als Ermutigung zu Gewalt und unmoralisch.“
Türkei: Auf US-Außenminister Pompeo wird geschimpft – der soll sich gefälligst nicht um freie Meinungsäußerung kümmern, sondern auf die Bekämpfung von „Islamophobie“ konzentrieren.
Al-Hurra Fernsehen (USA): Ein islamischer Kleriker verkündte, Macron nicht behaupten, der Islam befinde sich einer Krise. Grund: Er ist bloß ein unbeschnittener (d.h. dreckiger/unreiner) Christ.
Philippinen: Ein 48 Jahre alter Muslim heiratete ein 13-jähriges Mädchen.
Pakistan: 5 Muslime vergewaltigten und folterten eine taubstumme junge Christin zwei Monate lang – und die Polizei unternahm nichts, obwohl sie informiert wurde.
Iran: Ein Christ wurde zu 80 Peitschenhieben verurteilt, weil er beim Abendmahl Wein getrunken hatte.
Bangladesch: Ein Muslim droht einen Cricket-Spieler mit Mord und Zerstückelung, weil dieser an einer hinduistischen Zeremonie teilnahm.
Ägpyten: Ein ägyptischer Schauspieler und Musiker sieht sich Anfeindungen ausgesetzt, nachdem er auf einem Bild aus den VAE zu sehen war, wie er einen israelischen Sänger in den Arm nahm. Ein Fernsehsender sagt, der Schauspieler schulde dem Volk eine Erklärung.

Jihad:
Kongo: Muslime ermordeten in einem Nationalpark 29 Menschen, 6 weitere bei einem Jihad-Anschlag in einem Dorf.
USA: In Kalifornien stach ein Muslim auf 4 Personen ein; danach plante er den Koran zu lesen, bis Polizisten kam um dann auf diese zu schießen.
– Die Mutter eines palästinensischen Jihad-Mörders: Jihadisten wurden „mit der Milch des Heldentums gestillt. Ihr seid Helden, seid stolz!“

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen, promuslimische Propaganda von Nichtmuslimen:
Deutschland: Ein muslimischer Migrant gab zu, dass er einen angeblichen Angriff von Rechtsradikalen auf sich erfunden hat. Das Hakenkreuz hatte er sich selbst eingeritzt. Den Linken ist das egal, sie demonstrierten trotzdem…
USA: 15 Senatoren (der US-Demokraten, einschl. Elizabeth Warren und Bernie Sanders) drängen Facebook „muslimfeindliche Hassrede“ zu blockieren.
Großbritannien: Ein weiteres Mal wurde ein Anschlag an einer Moschee „Islamophobie“ zugeschrieben – und in Wirklichkeit von einem Muslim begangen.
USA: Auf ihrer arabischen Internetseite ruft eine islamische Stiftung in New York dazu auf diejenigen zu töten, „die Mohammed beleidigen“.
USA: Die korrupte und kriminelle Abgeordnete Ilham Omar belehrt Christen, sie dürften nicht im US-Militär dienen, wenn sie echte Christen sind.
Frankreich: Muslime schreiben auf die Mauern zweier Schulen „Ihr seid alle tot. Ihr seid alle tot. Samuel Paty. Allahu Akbar“
Frankreich: Ein muslimischer Teenager forderte seine Klassenkameraden auf ihrer Lehrerin Morddrohungen zu schicken: „Ich werde aus ihr einen Samuel Paty machen.“ (Samuel Paty ist der von einem Muslim geköpfte Lehrer.)
Frankreich: Ein Lehrer berichtet, dass ein Drittel seiner Schüler es nicht normal findet, dass der Islam kritisiert wird.
Frankreich: Ein Muslim drang in die Kathedrale von Clermont-Ferrand ein und begann muslimische Gebete zu skandieren.

Gegenwehr:
Ungarn: Ein Terrorbekämpfungsexperte attestiert dem Magyaren-Staat, dass dort die Terrorgefahr nicht gestiegen ist – weil konsequenter Grenzschutz (gegen illegale Muslime) geholfen hat.
Frankreich: Ein französisches Gericht wies den Antrag des Mörders von Mireille Knoll ab, den Vorwurf des Antisemitismus aus der Anklage zu nehmen.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Aserbaidschan: Der Präsident versprach die Kirchen in Nagorny-Karabach zu schützen – „Allah Akbar“-Brüller (Muslime) kehren sich einen Dreck drum.

Obama Watch:

Obamanisten:
– Was die Trump-Hasser uns verschweigen:

Ilhan Omar bezeichnete Trump-Wahlkampfveranstaltungen als (Ku Klux) „Klan-Kundgebungen“.
Coronaregeln gelten für alle gleich? Na ja, bis auf die Gleicheren, die oberen Chargen der US-Demokraten. Die werden immer wieder bei Verstößen (Privilegien?) erwischt, berichtet wird von der Qualitätspresse darüber nicht.
– Joe Biden hielt Hof und ließ sich Wattebausch-Fragen stellen, die ihn gut aussehen ließen. Als eine „Abweichlerin“ ihm eine Frage zum Coronavirus und Schulen stellte, die er als kritisch empfand, schalt er sie und gab keine Antwort.

Wahlbetrug:
In Philadelphia wurden zwei Wochen nach der Wahl 8.000 weitere Stimmzettel „entdeckt“ – 85% davon für Biden.
– Die Generalstaatsanwältin von Michigan droht republikanischen Abgeordneten mit strafrechtlicher Verfolgung, weil sie sich wegen des Wahlbetrugsverdachts mit Trump trafen.

Wer beleidigt, attackiert, gefährdet, mordet wen?
– Linke Demokraten und Antifa-Terroristen fordern die Erstellung von Listen zu Verfolgender Trump-Anhänger – und arbeiten bereits daran. Der Gulag lässt grüßen.
– BLM und Antifa legen schonmal los und machen Trump-Anhänger fertig. Für die hat freie Meinungsäußerung halt körperliche und psychische Folgen zu haben, die müssen „gemaßregelt“ (sprich: verprügelt und terrorisiert) werden.
– In Wauwatosa  (Wisconsin) rammte ein Biden-Anhänger sein Auto in eine Menschenmenge bei einer Kundgebung von Trump-Anhängern.