Ein neuer christlicher Antisemitismus

Die Aufgabe der Theologie erforderte eine Bewertung nicht nur der Bibel, sonder der Realität um uns herum.

Pesach Wolicki, Jerusalem Post, 28. November 2019

Eine indonesische Christin trägt ein Kreuz, während sie am Karfreitag, 6. April 2012 die Via Dolorosa in Jerusalems Altstadt entlang geht. Christliche Gläubige gehen die Route nach, die Jesus zu seiner Kreuzigung entlang der Via Dolorosa in die Grabeskirche ging. (Foto: Darren Whiteside/Reuters)

„Lasst sie in das Land und nach Jerusalem gehen, den Tempel bauen, das Priestertum, das Fürstentum und Moses mit seinem Gesetz errichten, so dass sie wieder Juden werden und das Land besitzen können. Wenn das geschieht, sollten sie uns bald auf ihren Fersen haben und auch Juden werden.“ – Martin Luther (aus Heiko Obermans Wurzeln des Antisemitismus. Christenangst und Judenplage im Zeitalter von Humanismus und Reformation [aus dem Englischen zurück übersetzt – heplev])

Lässt man die sarkastische Natur dieses Zitats Luthers beiseite, wirft es die Frage auf, die für das komplizierte Unternehmen zunehmend relevant ist, das man als jüdisch-christliche Beziehungen kennt. Nämlich: Wie würde Luthers Theologie zu den Juden ausgesehen haben, hätte der aktuelle Staat Israel in seiner Zeit existiert, wohlhabend und bevölkert von Millionen Juden, die von den vier Enden der Erde gesammelt wurden. Ich lege nicht nahe, dass Luther sein Versprechen erfüllt hätte zum Judentum überzutreten. Aber hätte er diese Äußerung auf diese Weise gemacht? Gewiss nicht.

Luther und vor ihm Augustinus betrachteten den Zustand des jüdischen Volks – zerstreut, machtlos und in einem scheinbar ewigen Exil – und zogen ihre theologischen Schlüsse auf Grundlage dessen, was sie sahen und wie sie die Bibel verstanden. Sie und viele andere christliche Theologen vor und nach ihnen lehrten, dass die Kirche Israel als zukünftigen Empfänger der Bundesverheißungen der Bibel ersetzt hat.

Vor ein paar Monaten wurde ich von einer presbyterianischen Pastorin aus den Vereinigten Staaten eingeladen in ihrer Kirche zu sprechen, nachdem sie mich bei einem Besuch in Israel getroffen hatte. Als angesehenes Mitglied der Presbyterianischen Kirche der USA (PCUSA) erbat sie die Erlaubnis des General Presbyter (Kirchenvorstehers) ihres Staates für die Veranstaltung. Die Antwort des GP war lauwarm. Wenig überraschend war er wegen ihrer Anfrage nicht glücklich.

Die PCUSA hegt seit mehreren Jahrzehnten eine obsessive Feindseligkeit gegenüber Israel. Zum Beispiel verabschiedete die Synode 2018 Resolutionen, die Israel als „Kolonialprojekt“ und „Apartheidstaat“ bezeichnete. Einfach „PCUSA and Israel“ googeln wird leichten Zugang zu diesen und anderen ähnlichen Standpunkten liefern.

Was mich überrumpelte war eine bestimmte Äußerung in seiner E-Mail an die Pastorin: „Ich glaube nicht, dass das die Nation Israel des Alten Testaments und die heutige Nation Israel äquivalent sind. Meiner Einschätzung nach sollten sie das auch nicht sein.“

Was war der Zweck dieser Behauptung? War das als historische oder als theologische Äußerung gedacht? Meinte er beteuern zu müssen, dass das jüdische Volk von heute nicht die Nachkommen des biblischen Volks Israel ist? Das mag zwar für die meisten modernen Menschen wahr klingen, die sich nicht als genetische Nachkommen einer bestimmten Nation von vor 3.000 Jahren betrachten, aber es ist eine Behauptung, die ein historisches Problem darstellt, von dem ich nicht sicher bin, dass dieser General Presbyter darüber nachgedacht hat.

Die Geschichte der jüdischen Kontinuität ist festgehalten. Trotz ein paar relativ kurzen Lücken in den schriftlichen Aufzeichnungen gibt es kontinuierliche Aufzeichnungen von Gemeindeleben aus jedem Land und fast jeder Generation von Juden, die mindestens 1.500 Jahre zurückreichen.

Lassen Sie es uns so ausdrücken: Ich bezweifle, dass er behauptete die Juden von heute seien keine Nachfahren der Juden des, sagen wir, 16. Jahrhunderts oder des 12. Jahrhunderts. Diese Behauptung macht nun gar keinen Sinn. Die genealogischen Aufzeichnungen sind durchaus bekannt. Behauptete er, die Juden des 10. Jahrhunderts hätten keine Verbindung zu den Juden des 5. Jahrhunderts am Ende der talmudischen Ära? Unglaubwürdig, gelinde gesagt. Und die Juden der Zeit des zweiten Tempels sind leicht mit denen des babylonischen Exils in der Zeit von Esra und Sacharja zu verbinden.

Ist seine Behauptung theologisch statt historisch? Wenn dem so ist, gibt es weitere Fragen in Hülle und Fülle. Vielleicht ist das Judentum mit Aufkommen des Christentums jetzt irrelevant und daher gibt es keine Juden. Wenn dem so ist, warum behauptete das weder Luther im 16. noch Augustinus im 5. Jahrhundert? Sie und andere christliche Theologen waren in ihrer Antipathie für das jüdische Volk unverfroren. Warum behaupteten sie nicht Ähnliches?

Ich glaube, dass die Antwort in dem Punkt liegt, mit dem ich begann: Die Aufgabe der Theologie erforderte eine Bewertung nicht nur der Bibel, sondern der Wirklichkeit um uns herum. Luther hatte keinen Grund die jüdische Abstammungslinie der Juden um ihn herum zu bestreiten. Für Luther war die Vorstellung, dass die Nachfahren der Nation Israel aus Fleisch und Blut eines Tages in das Land Israel zurückkehren würden, so abwegig, dass er sarkastisch geloben konnte zum Judentum überzutreten, sollte das jemals eintreten. Es war leicht zu sagen, dass die Juden nicht länger irgendeine besondere Bundesbeziehung zum Gott der Bibel hätten. Die Wirklichkeit der misslichen Lage der Juden in seiner Zeit reichte aus, um seine Theologie zu stützen.

Unser Freund, der General Presbyter, hat diesen Luxus nicht. Wenn er die historische Tatsache anerkennt, dass das jüdische Volk heute die Nachfahren des antiken Israel ist, beginnen die theologischen Dominosteine zu fallen. Wenn die Juden das biblische Israel sind, dann ist die Nation Israel tatsächlich ins Land Israel zurückgekehrt. Wenn sie in das Land zurückgekehrt sind, nachdem sie „bis ans Ende des Himmels versprengt“ wurden (5. Mose 30,4), es „in Besitz genommen“ und „glücklicher und zahlreicher als ihre Väter“ (5. Mose 30,5) werden, was heißt das dann über den modernen Staat Israel? Was bedeutet das zu Jahrhunderten christlicher Ersetzungstheologie, die behauptet, dass die Juden keine Bundesverbindung mehr zu Gott haben?

Statt bescheiden mit den Folgen dieses theologischen Umbruchs umzugehen, wie es viele andere Christen, auch der katholischen Kirche, es getan haben, entscheidet sich dieser General Presbyter eine neue Lösung für sein Rätsel zu erfinden.

Nach Angaben von Dr. Tricia Miller, einer christlichen Akademikerin, die christliche Einstellungen zu Israel beobachtet, zirkuliert diese neue Behauptung, dass die heutigen Juden nicht wirkliche Juden sind, erst seit etwa 20 Jahren in den großen protestantischen Kreisen. Es ist nicht schwer die offensichtlich politischen Motive für diese neue Idee zu identifizieren.

Die Ersetzungstheologie der Vergangenheit wurde von der Realität der schlimmen Lage der Juden im scheinbar endlosen Exil gestützt. So antijüdisch sie auch war, sie war eine vertretbare Interpretation der Realitäten der Geschichte, wie sie damals zu sein schienen.

Da diese Theologie jetzt durch die aktuellen Ereignisse unhaltbar geworden ist, haben die antisemitischen Theologen der PCUSA und Ihresgleichen einen neuen Ansatz übernommen. Statt ihre Theologie auf Grundlage der neuen Realitäten anzupassen, die Gott in die Welt unserer Zeit gebracht hat, entschieden sie sich für das Gegenteil. Sie beschlossen die Realität neu zu interpretieren, damit sie zu ihrer antijüdischen theologischen Haltung passt. Statt zu argumentieren, dass die Kirche Israel ersetzt hat, argumentieren sie, dass es überhaupt kein Israel gibt.

Es ist an der Zeit dieser neue Herangehensweise der Haupt-Israelhasser als das zu bezeichnen was sie ist: Die Leugnung jüdischer Identität und jüdischer Geschichte ist der neue theologische Antisemitismus.

Saeid Mollaei

Dry Bones, 5. Dezember 2019

Die iranische Behörden hielten ihn vom Kampf gegen einen israelischen Judoka ab.
Dann, als Flüchtling vor der iranischen Diktatur, wurde Mollaei die mongolische Staatsbürgerschaft verliehen
und könnte im Januar nach Israel kommen, um am Grand Prix-Wettbewerb anzutreten.

Türkei: Wiederaufleben der glorreichen/blutrünsigen Tage des Jihad

Raymond Ibrahim, 29. November 2019 (FrontPage Magazine)

Die wenig kommentierten, aber andauernden Misshandlungen historischer Kirchen durch die Türkei spiegelt vermehrt das zunehmende Gefühl des islamischen Überlegenheitsanspruchs dieser Nation.

Bevor die Türken dort einmarschierten, war Anatolien (die heutige Türkei) eine uralt-christliche Region; ein großer Teil der Paulusbriefe wurde an ihre Kirchen geschickt oder handelten von ihnen, darunter die sieben Gemeinden der Apokalypse. Mit der Eroberung, Kolonisierung und folgenden Türkifizierung Anatoliens durch die Türken – der Grund, dass es heute einfach „Türkei“ heißt – wurden zehntausende Kirchen systematisch geschändet und in Sieges-Moscheen umgewidmet.

Unter Mustafa Kemal Atatürks (gest. 1938) Säkularisierungsprogramm wurden aus einigen dieser historischen und bedeutenden, in Moscheen verwandelten Kirchen neutrale Museen gemacht. Heute werden sie allerdings wieder angegriffen, wieder in islamische Sieges-Moscheen umgewandelt.

Erst vor kurzem, am 5. November, kündigte die Regierung an, dass eine 1500 Jahre alte Kirche, gewidmet dem Heiligen Retter, wieder in eine Moschee umgewidmet werden soll, obwohl sie seit 1945 ein Museum gewesen ist. Das bedeutet: Obwohl sie „eines der großartigsten Beispiele byzantinischer Kunst ist und immer noch Mosaike und Fresken erhalten sind“, werden diese alle im Säuberungsprozess zerstört werden, der sie zu einer Moschee macht.

Die Heilige Retter ist kaum die erste Kirche/Museum, die in den letzten Jahren in eine Moschee umgewandelt wurde. Das andauernde Phänomen ist keine sonderlich verschleierte Drohung für die ultimative und stark erwartete Umwidmung – die der Hagia Sophia, der größten Basilika des östlichen Christentums; sie steht in Konstantinopel (dem modernen Istanbul). Obwohl auch sie seit Mitte der 1930-er Jahre ein Museum gewesen ist, obwohl sie für die östlich-orthodoxen Christen einen besonderen Ort darstellt und obwohl es allein in Istanbul mehr als 3.000 aktive Moscheen gibt,  sagten mehr als 97 Prozent der 2013 befragten Türken, sie wollten, dass die Hagia Sophia in eine Moschee verwandelt wird.

Warum so viele Türken nach dieser Umwandlung schreien – sie wollen ihr islamisches Überlegenheitsgefühl gegenüber dem Christentum (und demzufolge über den Westen, so läuft ihr Denken) zu beweisen – ist in allen Bereichen der Gesellschaft offenkundig, von ganz oben bis ganz unten. Betrachten Sie Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der früher dieses Jahr deutlich machte, dass auch er sehen will, dass aus der Hagia Sophia eine Moschee gemacht wird. Nach dem Bericht, dass „der Präsident der Türkei in der Hagia Sophia ein islamisches Gebet rezitierte, ein historisches Istanbuler Wahrzeichen, das zum Symbol von Interreligiosität und diplomatischer Spannungen geworden ist“, fügte AP hinzu, dass Erdoğan sein Gebet den „Seelen all derer widmete, die uns diese Arbeit als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer [Sultan Mehmet II.].“

Salih Turhan, Leiter der Anatolischen Jugendvereinigung, die jedes Jahr rund um die Hagia Sophia demonstriert, erklärte zudem: „Als die Enkel von Mehmet dem Eroberer ist es unser legitimes Recht, dass wir die Wiedereröffnung der Hagia Sophia anstreben.“

Mit anderen Worten: Der Wunsch aus der Hagia Sophia in eine aktive Moschee zu machen, ergibt sich nicht aus Frömmigkeit oder einem Mangel an Moscheen, sondern im Ruhm – heißt die Blutrünstigkeit – der Tage des Jihad und Ehre derer, die ihn ausüben, zu schwelgen.

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Im Folgenden besuchen wir exakt das, was Mehmet II., der Eroberer, in der Hagia Sophia machte und ihr antat, dass so viele modernen Türken ihn ehren, einschließlich ihres Präsidenten, wozu auch gehört, dass sie die Umwandlung des Gebäudes in eine Moschee fordern. (Alle Zitate des folgenden Berichts stammen aus Primärquellen, zumeist von Augenzeugen und sind in Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert.)

Nachdem Konstantinopel Jahrhunderte lange Jihad-Vorstöße abgewehrt hatte, brandschatzte Mehmet – d.h. Mohammed (Mehmet ist die türkische Aussprache des arabischen Namens des Propheten) – Konstantinopel am 29. Mai 1453. Einmal in die Stadt eingedrungen „gaben die türkischen Soldaten kein Pardon“, schrieb ein Augenzeuge:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, wollten sie plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Art und in jeglichem Zustand… Es gab Jungfrauen, die wachten aus unruhigem Schlaf auf, um diese Banditen mit blutigen Händen und Gesichter voller erbärmlicher Raserei über sich zu sehen … [Die Türken] zogen sie weg, rissen sie fort, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie auf den Kreuzungen und unterzogen sie den furchtbarsten Gewalttaten… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden gnadenlos fremden und schrecklichen Vereinigungen übergeben und tausend andere Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten, bot sich hier eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven – sobald ihre Türen aufgebrochen waren. „Ein Türke sah nach der scheinbar reichsten Gefangenen, ein anderer zog ein hübsches Gesicht bei den Nonnen vor… Jeder räuberische Türke war gierig darauf seine Gefangene zu einem sicheren Ort zu bringen und kehrte dann für einen zweiten oder dritten Preis zurück… Dann konnte man lange Schlangen sehen, die die Kirche und ihre Heiligtümer verließen, getrieben wie Vieh oder Schafherden.“

Manchmal bekämpften die Sklavenhalter sich wegen „irgendeines gut gebauten Mädchens“ gegenseitig bis zum Tod, obwohl diese es „vorzogen sich in Brunnen zu werfen und zu ertrinken statt in die Hände der Türken zu fallen“.

Nachdem sie Besitz von einer der größten und ältesten Basiliken – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre als – ergriffen hatten, betrieben die Invasoren „alle möglichen Widerwärtigkeiten darin, machten aus ihr ein öffentliches Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter „die Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sich auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, mit einem Kreuz unter ihrem Kopf, dann wurde sie vergewaltigt“.

Dann „paradierten sie das Hauptkreuz [der Hagia Sophia] in einer höhnischen Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln dazu, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm einen türkischen Hut auf … seinen Kopf und brüllten höhnisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Viele andere Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder Wänden von Kirchen angebracht waren, wurden heruntergerissen und darauf herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heilige Ikonen wurden ihres Goldes beraubt, „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihre Gold- und Silberbilder genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ohne Ausnahme den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden auf die Lenden von Hunden platziert; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.“

„Überall gab es Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mehmet schließlich seinen Einzug in der Stadt hielt. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreie auf den Straßen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die Schreie von Frauen, begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein, „bewunderte den Anblick“ der Großkirche. Nachdem sie sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert hatten – der Sultan selbst stieß ihren Altar um und trampelte darauf herum – befahl Mehmet einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete ertönen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, der Vorläufer des Antichristen, auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete zu sprechen“, womit er „aus der Großkirche in einen Heidenschrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

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Das ist also das, worauf die Muslime der Türkei und ihr Präsident stolz sind: die gewalttätige Eroberung uralten christlichen Territoriums und die von Gräueln beladene Umwandlung ihrer größten Kathedrale in eine Moschee; das ist das, was sie begierig ehren, indem sie aus der Hagia Sophia wieder eine Moschee machen. Täuschen Sie sich nicht: Auch wenn der Durchschnittswestler bezüglich der erwähnten Geschichte keine Ahnung hat, wird sie doch jedem Türken wird sie in seiner Jugend gelehrt.

Mehmet offen zu vergöttern und zu versuchen zu tun, was er tat – aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen, um die „Seelen all derer zu ehren, die uns dieses Werk als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer“, wie Erdoğan proklamierte – ist gleichbedeutend damit, dass Türken sagen: „Wir sind stolz auf unsere Vorfahren [und versuchen es ihnen gleichzutun], die Menschen abschlachteten, versklavten und vergewaltigten und ihnen ihr Land stahlen, nur weil sie christliche Ungläubige waren.“

Nachbemerkung: Einen umfassenden Bericht von der Belagerung und folgenden Plünderung von Konstantinopel finden Sie in Kapitel 7 des Buchs Sword and Scimitar dieses Autors.

Das vierte „Nein“ der Khartoum-Resolution: Nein zur Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge

First One Through, 21. November 2019

Nach der für die Araber erniedrigenden Niederlage im Krieg vom Juni 1967 mit Israel versammelten sich die Führer von acht arabischen Ländern in Khartoum im Sudan, um ihre Einheit miteinander und die Sache gegen Israel zu proklamieren, das gerade den Sinai von Ägypten, die Westbank von Jordanien und die Golanhöhen von Syrien erobert hatte. Sie veröffentlichten die Resolution von Khartoum, die unter anderem die berühmten „drei Nein“ zu Israel verkündete:

3. Die arabischen Staatsoberhäupter sind überein gekommen ihre politischen Bemühungen auf der internationalen und diplomatischen Ebene vereinen, um die Auswirkungen der Aggression zu eliminieren und den Rückzug der aggressiven israelischen Streitkräfte aus arabischem Land sicherzustellen, die seit der Aggression vom 5. Juni besetzt sind. Das iwrd innerhalb des Rahmens der Hauptprinzipien erfolgen, an denen die arabischen Staaten festhalten, nämlich: Nein zum Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels, Nein zu Verhandlungen mit Israel und das Bestehen auf den Rechten des palästinensischen Volks in seinem eigenen Land.

Die Komödie klassischer Clowns könnte den Zuhörern späterer Generationen entgehen, aber die arabischen Staatsoberhäupter machten das Thema, dass die Palästinenser ihr „eigenes Land“ haben, zur neuen Priorität, nach 18 Jahren Besetzung der Westbank und des Gazastreifens von 1949 bis 1967, in denen sie keinerlei Anstrengungen machten einen unabhängigen Palästinenserstaat zu schaffen.

Zudem verhinderte das Nein zu Frieden/Anerkennung/Verhandlungen mit Israel nicht nur für alle arabischen Akteure jeden Weg zu Frieden mit Israel, es schlug die Tür für palästinensische Flüchtlinge zu, irgendeine Chance auf Rückkehr in ihre Häuser in Israel zu erhalten.

Wie in Punkt 11 der Resolution 194 der UNO-Vollversammlung von 1948 erklärt: „Flüchtlingen, die wünschen in ihre Häuser zurückkehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben, sollte erlaubt werden das zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu tun und denen, die sich entscheiden nicht zurückzukehren, sollte für den Verlust oder Schaden an ihrem Grundbesitz Entschädigung gezahlt werden.“ Die Resolution von Khartoum 1967 machte klar, dass es keinen Frieden mit Israel und folglich keine Rückkehr von Flüchtlingen geben würde.

Das war für die arabische Welt weder neu noch neuartig.

Im Oktober 1950, nicht lange nach dem Ende des israelischen Unabhängigkeitskriegs, suchten die Vereinten Nationen nach einer Methode mit den heimatlosen Arabern umzugehen, die Israel verlassen hatten. Die UNO-Aussöhnungskommission für Palästina hielt die Meinung von Israels erstem Premierminister David Ben Gurion zum Status der arabischen Flüchtlinge fest:

Herrn Ben Gurions Sicht dieses Textes [Resolution 194] machte die Möglichkeit einer Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Häuser sozusagen abhängig von der Etablierung von Frieden: Solange die arabischen Staaten es ablehnten Frieden mit Israel zu schließen, war es offenkundig, dass Israel sich nicht voll auf die Erklärung verlassen konnte, die arabische Flüchtlinge bezüglich ihrer Absichten machen könnten in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben. Herr Ben Gurion schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Repatriierung einer begrenzten Anzahl arabischer Flüchtlinge akzeptiert wird, aber er machte klar, dass die Regierung Israels als echte Lösung für den großen Teil der Flüchtlingsfrage in der Ansiedlung der Flüchtlinge in arabischen Staaten betrachtet. Andererseits erkannte Herr Ben Gurion den humanitären Aspekt des Problems voll an und erklärte bei mehreren Gelegenheiten, dass die Regierung Israels, wenn die Zeit kommt, bereit sein würde sich an den Anstrengungen zu beteiligen, die für ihre Lösung notwendig sind und dass es in einem ernsten Geist der Kooperation tun würde. Herr Ben-Gurion sagte der Kommission jedoch, dass die Regierung Israels die Flüchtlingsfrage als eine derer betrachtete, die während der allgemeinen Verhandlungen um die Errichtung des Friedens in Palästina untersucht werden sollte.

Die arabischen Staaten lehnten die Existenz des jüdischen Staates bei seiner Gründung 1948 ab und gruben sich nach dem Verlust von Territorium tiefer ein, das 1967 in IHREM Besitz war (nicht in dem lokaler Palästinenser). Während Ägypten und Jordanien 1979 und 1994 Friedensverträge mit Israel unterzeichneten, hat der Rest der arabischen Welt das immer noch nicht getan. Dreißig arabische und muslimische Staaten lehnen es immer noch ab grundsätzlich die Existenz Israels anzuerkennen.

Während also die Zahl der palästinensischen „Flüchtlinge“ 1967 bei rund einer Million lag, ist diese Zahl bis 2019 auf über 5 Millionen in die Höhe geschossen. So viele Araber nach Israel zu bringen würde die demografische Zusammensetzung und den Charakter Israels komplett verändern, ein Punkt, den die Vereinten Nationen verabscheuen, wenn es um in der Westbank lebende Juden geht, wie in der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats von 2016 erklärt wird: „Unter Verurteilung aller Maßnahmen, die auf die Veränderung der demografische Zusammensetzung, den Charakter und den Status der seit 1967 besetzen palästinensischen Gebiete, einschließlich Ostjerusalems abzielen.“ Wenn der gewünschte arabische Staat mit 5% jüdischer Bevölkerung nicht klarkommen kann, wie kann irgendjemand auch nur ansatzweise darüber nachdenken, dass der jüdische Staat, der bereits 20% arabische Bevölkerung hat, weitere 5 Millionen Araber aufnimmt?

Arabische Frauen betreten den Platz vor der Westmauer in Jerusalem, Israel. (Foto: First.One.Through)

1967 erklärte die arabische Welt die drei Nein zu Israel und besiegelte damit praktisch auch das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge, dass sie niemals wieder in ihre Häuser in Israel ziehen würden.

Vier Belege, dass Siedlungen nicht der Grund sind, dass wir keinen Frieden haben

Dr. Einat Wilf auf twitter:

1) Vor 1967 kontrollierten Jordanien und Ägypten die Westbank und den Gazastreifen, es gab keine Siedlungen und trotzdem lehnte die arabische Welt Israel ab, während Palästinenser die „Befreiung Palästinas“ mit Gewalt forderten.

2) Zwei Premierminister, Ehud Barak (2000) und Ehud Olmert (2008) legten Friedensvorschläge vor, die ein souveränes arabisches Palästina in praktisch der gesamten Westbank und dem Gazastreifen (mit Landtausch) ohne jegliche Siedlungen geschaffen hätten. Arafat und Abu Mazen lehnten trotzdem ab.

3) Israel hat wiederholt seine effektive und skrupellose Fähigkeit demonstriert Siedlungen für Frieden (Sinai) oder viel weniger (Gazastreifen, nördliche Westbank) zu räumen. Die Paläsinenser müssen bislang noch immer wenigestens einen einzigen „Flüchtling“ aus den UNRWA-Namenslisten entfernen, selbst die, die bereits im Gazastreifen und der Westbank leben.

4) Trotz der Kontrolle über die Westbank seit mehr als 50 Jahren leben fast 80% der Siedler auf 4% des Territoriums der Westbank, fast direkt an die Waffenstillstandlinie von 1949 (Grüne Line) angrenzend, was die Zweistaatenlösung offen und möglich hält (lesen Sie Shaul Arieli für mehr dazu).

Der Grund, dass wir keinen Frieden haben, lautet, dass die arabischen Palästinenser immer noch, wie sie es immer schon machten, dem jüdischen Volk als Volk gleiches Recht auf nationale Selbstbestimmugn in allen Teilen seines historischen Heimatlandes verweigern, eine Ablehnung, die in der fortgesetzten palästinensischen Forderung nach „Rückkehr“ spiegelt.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 08.12.2019

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 8. Dezember 2019!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
hier zu Zachys hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Stadtmodernisierung in Süd-Tel Aviv
– Bakterien sollen CO2 verzehren
– Weiterer Durchbruch in der Bauchspeicheldrüsenkrebsforschung
– IDF rettet ungewöhnlichen syrischen Flüchtling
– Neue israelische Briefmarken zeigen Tora-Schriftrolle im All
– UN nimmt israelische Resolution an

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WISSENSCHAFT UND TECHNIK

Sichere Landung
Triebwerksausfälle zählen zu den häufigsten Fehlfunktionen im Flugbetrieb. Nun haben Technion-Studenten ein sicheres Landeleitsystem für Flugzeuge mit Triebwerksausfall entwickelt. Das System (bestehend aus Algorithmen, Schnittstellen für die Pilotenanzeige, Sensoren usw.) wurde bereits erfolgreich bei einem realen Flug in Israel getestet.
Xinhuanet

Bakterien sollen CO2 verzehren
Weizmann-Forscher haben gentechnisch veränderte Bakterien entwickelt, die von Kohlendioxid statt von Zucker leben sollen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg verursachten die Forscher evolutionäre Veränderungen bei E.-coli-Bakterien, damit sie von CO2 leben können. Eventuell könnten die Bakterien zur Reduktion des CO2-Gehalts in der Atmosphäre eingesetzt werden.
Times of Israel
EurekAlert!

Seht Israels beste Erfindungen
Letzte Woche berichtete unser Newsletter über neun israelische Innovationen, die in Time Magazines Liste der 100 besten Erfindungen aufgeführt wurden. Hier eine kurze Videozusammenstellung mit allen neun!
YouTube

Olympia-Medaillengewinner treffen den Präsidenten
Bei den diesjährigen Physik-, Chemie-, Mathematik- und Informatik-Olympiaden konnten viele Israelis Medaillen erringen. Sie wurden von Präsident Reuven Rivlin und Bildungsminister Rabbi Rafi Peretz bei einer Zeremonie im Präsidentenhaus Jerusalem persönlich beglückwünscht.
Baltimore Jewish Life

Revolution in der Pathologie
Das Startup Augmentiqs hat Soft- und Hardware entwickelt, um herkömmliche Mikroskope in intelligent vernetzte Instrumente zu verwandeln. Die innovativen Systemerweiterungen nutzen Augmented Reality (AR), digitale Überlagerungen und Computerkonnektivität, um eine völlig neue Hightech-Umgebung zu erzeugen.
Times of Israel
YouTube
Augmentiqs

Ein Schritt nach dem anderen
Das Startup Selfit hat ein auf Robotern und Augmented Reality basierendes System entwickelt, um die Rehabilitation bei vielen körperlichen und neurologischen Erkrankungen zu erleichtern. Das System unterstützt auch die Physiotherapie und verlangsamt die Abnahme kognitiver Funktionen bei einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen einschließlich des Alterns.
Selfit

IBM ist Partner von Bildanalyse-Startup
Die Firma DiA vermarktet ihre KI-Ultraschallanalysesysteme durch die US-Riesen GE Medical und Terason. Jetzt wird IBM Watsons neuer „Imaging AI“-Marktplatz die Software von DiA anbieten, die Mediziner bei der automatischen Analyse von Herzaufnahmen unterstützt.
NoCamels

Jerusalem ist intelligente Verkehrsstadt
Beim „Smart City Expo“-Wettbewerb in Barcelona gab es 450 Bewerber für den Titel „intelligenteste Verkehrsstadt“ — und Jerusalem war einer von 28 Finalisten. Außerdem belegte die Stadt den zweiten Platz beim Mobility Award für seine Integration des Straßenbahnsystems in das KI-Ampelsystem von Axilion.
Arutz Sheva

Schutz von New Yorker Notfallsicherheitsnetzwerken
Die New Yorker Polizei (NYPD) und die New Yorker Feuerwehr (FDNY) werden Sicherheitssoftware von Indeni zum Schutz ihrer Computernetzwerke einsetzen. Zu Indenis Kunden gehören Mastercard, Bloomberg, Boston Scientific und bald auch die NASA.
Jerusalem Post

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WIRTSCHAFT UND MÄRKTE

Stadtmodernisierung in Süd-Tel Aviv
Die Planungs- und Baukommission Tel Aviv-Jaffa hat kürzlich einen Stadtentwicklungsplan für die verfallenen Gegenden im Süden von Tel Aviv genehmigt. Es wird viele neue Wohnungen, Büros und öffentlichen Flächen geben.
Israel Between the Lines

Optimistische Einschätzung von Moody’s
Die Ratingagentur Moody’s hat das israelische Staatsschuldenrating A1 mit positivem Ausblick bestätigt. Der Bericht geht noch weiter und erklärt: „Das Wirtschaftswachstum Israels war in den letzten zehn Jahren größer als das der meisten anderen fortschrittlichen Industrieländer.“
Globes

Währungsreserven auf neuem Rekordniveau
Die Bank of Israel hat ihre Devisenreserven im vergangenen Monat um eine weitere Milliarde Dollar erhöht. Der Wert lag Ende November bei über 122 Milliarden Dollar — ein neuerlicher Rekord.
Bank of Israel

Hunderte nehmen an GoForIsrael-Konferenz teil
Über 700 Teilnehmer aus aller Welt (darunter auch 100 aus China) nahmen an der diesjährigen GoforIsrael-Konferenz in Tel Aviv teil. Der Wirtschaftsgipfel brachte Investoren, Wirtschaftsführer und Unternehmer in Israel zusammen, um Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.
NoCamels
GoForIsrael

Olympus Corp eröffnet israelisches Innovationsbüro
Das japanische Life-Science-Unternehmen Olympus Corp wird ein Innovationsbüro in Tel Aviv eröffnen. Olympus sucht nach israelischen Technologien und Startups im Bereich digitale Gesundheit und Medizintechnik, insbesondere auf dem Gebiet der Prostata-Stenttechnologien. Über 70 japanische Unternehmen haben bereits Niederlassungen in Israel.
CalcalisTech

Lumenis für 1,2 Milliarden Dollar aufgekauft
Der Medizinprodukte-Pionier Lumenis wird von Baring Private Equity Asia für rund 1,2 Milliarden US-Dollar übernommen. Vorbehaltlich des üblichen behördlichen Genehmigungsverfahrens wird es sich um eine der 15 größten Akquisitionen in der Geschichte Israels handeln.
Israel21c

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MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN

Weiterer Durchbruch in der Bauchspeicheldrüsenkrebsforschung
Israelische Ärzte und Wissenschaftler haben die Selbstzerstörung von Bauchspeicheldrüsenkrebszellen bei Mäusen induziert. Das kleine Molekül PJ34, das normalerweise zur Behandlung von Schlaganfallpatienten eingesetzt wird, reduzierte die Krebszellen pro Monat um bis zu 90 Prozent. Es gab keine Nebenwirkungen. Normale Zellen blieben unbeeinflusst.
Times of Israel
Jerusalem Post

Präsentation von digitaler Gesundheitstechnologie
Über tausend Teilnehmer kamen zur zweiten jährlichen Digital.Health.Now-Konferenz nach Tel Aviv. Im Mittelpunkt stand die Präsentation fortschrittlicher Innovationen in den Bereichen Telemedizin, digitale Gesundheitsversorgung und technologiegestütztes Wohlbefinden.
NoCamels

Israelischer Arzt leitet kanadische AIDS-Klinik
Anlässlich des Welt-AIDS-Tages schrieb Robert Sarner den verlinkten Artikel über die in Israel geborene Dr. Neora Pick. Sie ist Direktorin der einzigen multidisziplinären Klinik Kanadas für Frauen und Kinder mit HIV.
Times of Israel

Intensive medizinische Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel
21 US-Gesetzgeber haben beantragt, dass die USA ein FDA-Büro in Israel einrichten, um die Zusammenarbeit in lebensrettender Forschung zu erleichtern. In ihrem Antrag argumentieren sie, dass Israels erstklassige medizinische Forschungsprogramme das globale Gesundheitssystem positiv beeinflusst haben.
Times of Israel

Teva kooperiert mit Universitäten für neue Krebsmedikamente
Teva und die Universität Tel Aviv haben eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung in den Bereichen Krebs- und Hirnstudien unterzeichnet. Ebenso ist Teva eine Partnerschaft mit dem Weizmann-Institut eingegangen, um die nächste Generation innovativer Antikörper für Krebsbehandlungen zu identifizieren.
Teva Pharm

Wie Blinde Smartphones nutzen
Das verlinkte Video zeigt, wie Blinde die Technologie des Startups RightHear nutzen, um auf Smartphone-Funktionen zuzugreifen. Außerdem unterstützt RightHear die erste offiziell blindenfreundliche Straße Israels und möglicherweise der ganzen Welt.
YouTube
Israel Between the Lines

Beruhige dich
Die fortschrittliche Technologie von Calmigo bietet sofortige medikamentenfreie Linderung bei Not, Angst und Stress, indem die Atemmuster reguliert und die Sinne stimuliert werden.
Calmigo
YouTube

Verletzungen reduzieren
Das von IDF-Veteranen gegründete Zone7 nutzt künstliche Intelligenz, um Verletzungen von Sportlern vorherzusehen und vorzubeugen. Die Firma wirbt mit einer 80%igen Reduzierung von Verletzungszeiten und bietet Interventionsstrategien für Trainer und Sportwissenschaftler. Zone7 arbeitet mit dem Medizintechnikunternehmen Garmin Health zusammen.
PR Newswire
Zone7

Ein Tag im Leben
Letzte Woche hatten 50 Mitglieder unserer Synagoge das Privileg, zu einer Führung durch das United-Hatzalah-Hauptquartier in Jerusalem eingeladen zu werden. Die freiwilligen Sanitäter von United Hatzalah eilen innerhalb von drei Minuten zum Unfallort und retten Leben in Israel.
United Hatzalah 1
United Hatzalah 2

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ISRAEL UND DIE WELT

UN nimmt israelische Resolution an
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen nahm eine von Israel eingebrachte Resolution über Agrartechnologien zur Beseitigung von Armut und Hunger weltweit an. Die Resolution zielt auf die Bereiche Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche ab. 147 Länder stimmten dafür, die Arabische Liga enthielt sich der Stimme.
Arutz Sheva

Die UN wird zugänglicher
Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen spendete die israelische Mission UNOG-Generaldirektorin Tatiana Valovaya drei Kinderrollstühle der israelischen Organisation „Wheelchairs of Hope“.
Arutz Sheva

Patriarchengrab soll behindertenfreundlicher werden
Das Patriarchengrab in Hebron soll für behinderte Besucher besser zugänglich gemacht werden. Im Link findet ihr detailliertere Pläne und künstlerische Darstellungen des neuen Aufzugs und der Brücke, die den Aufzug mit dem Haupteingang verbindet.
Arutz Sheva

Haredi-Teenager machen Notfallsanitäter-Training
In Israel dienen viele ultraorthodoxe Männer und Frauen als Notfallsanitäter. Hier ein Artikel über 15 Jeschiwaschüler, die den MDA-Kurs in Yavniel (unteres Galiläa) absolviert haben, um Notfallsanitäter für die Region Yarden zu werden.
Arutz Sheva

Bolivien erneuert die Beziehungen zu Israel
Nach den jüngsten Wahlen in Bolivien kündigte die Außenministerin der Übergangsregierung des Landes, Karen Longaric, an, dass Bolivien die Beziehungen zu Israel nach einer Pause von mehr als einem Jahrzehnt wieder aufnehmen werde.
Jerusalem Post

Indische Wasserversorgung
Hier ein ausgezeichneter Bericht über die Rolle Israels bei der Unterstützung von Indiens Ziel, allen Bürgern Wasser zur Verfügung zu stellen. Der Bericht umfasst die etwa 32 israelisch geführten Wasserprojekte in 13 indischen Bundesstaaten, Wassermanagementschulungen in 28 Kompetenzzentren und sieben Küstenentsalzungsanlagen mit israelischer Entsalzungstechnologie.
Hindustan Times

Äthiopier treffen die Ärzte, die ihr Leben gerettet haben
In Addis Abeba gab es eine Begegnung zwischen mehr als 100 Äthiopiern und 30 Chirurgen, Krankenschwestern und Technikern der israelischen Organisation Save A Child’s Heart. Jahrzehnte zuvor hatten SACH-Mediziner lebensrettende Herzoperationen an ihnen durchgeführt, als die Patienten noch kleine Kinder waren. Und auch bei diesem aktuellen Besuch retteten sie weitere 31 Kinder.
United with Israel

Albanien-Rettungsmission
Das verlinkte Video beleuchtet die Arbeit des IDF-Teams, das auf Albaniens Bitte um Hilfe nach dem verheerenden Erdbeben reagierte. Es hebt auch die früheren Reaktionen Israels auf Hilfsanfragen nach Naturkatastrophen in aller Welt hervor.
Facebook-Video
Israelisches Außenministerium

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KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT

Vorhang auf!
„Center Stage“, Grant und Daniella Crankshaws neues Theater in Ra’anana, ist nun eröffnet und führt künstlerisch hochwertige englische Theaterproduktionen auf. Ungeachtet aller Widerstände hat das englische Theater nun ein festes israelisches Zuhause.
ESRAmagazine
Center Stage Israel 1
Center Stage Israel 2

Neue israelische Briefmarken zeigen Tora-Schriftrolle im All
Ein neuer limitierter Satz israelischer Briefmarken zeigt die erste Tora, die ins All geschossen wurde — und auch Jeffrey Hoffman, den Astronauten, der die Tora 1985 zum ersten Mal ins All mitnahm. Er war der erste jüdisch-amerikanische Mann, der ins All ging.
Jerusalem Post
Space.com
Arutz Sheva

Acht Restaurants in „50 Best Discovery“-Liste
50 Best hat acht israelische Restaurants in seine Liste der fünfzig besten Restaurants aufgenommen. Es sind vier Restaurants und drei Bars in Tel Aviv sowie ein Jerusalemer Restaurant.
NoCamels

Tel Aviv unter den Top-10-Lebensmitteldestinationen der BBC
Das Good Food Magazine der BBC setzte Tel Aviv bei den Top-10-Lebensmitteldestinationen auf den siebten Platz. Besonders hervorgehoben wurden Tel Avivs „raffinierte vegane Cafés“ und die Straßenküche wie Hummus, Falafel und Shakshuka.
NoCamels

Maccabi Tel Aviv gewinnt erneut
Der israelische Basketballmeister Maccabi Tel Aviv besiegte Baskonia (83-113) in Spanien und holte damit seinen sechsten Sieg in Folge. Damit rückt Maccabi Tel Aviv in der Euro-Rangliste auf den vierten Platz vor.
TalkBasket.net

Zwei iranische Judokas treten in Israel an
Zwei iranische Judokas haben dem Iran den Rücken gekehrt, nachdem sie zum Boykott israelischer Athleten missbraucht werden sollten. Saeid Mollaei, der Weltmeister von 2018, sowie Mohammad Rashnonezhad haben sich für den Grand Prix von Tel Aviv als Mitglieder der mongolischen Mannschaft bzw. der IJF-Flüchtlingsmannschaft angemeldet.
United with Israel

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DER JÜDISCHE STAAT

Eine Heimstatt für Esel
Im April hatten wir über ein Tierheim in Moshav Olesh berichtet, das sich um einen dreibeinigen Esel kümmert. Heute verlinkten wir eine Website für ein israelisches Schutzgebiet, das sich um verstoßene und missbrauchte Esel kümmert. Die dortige mobile Klinik behandelt auch Hunderte von Arbeitseseln in den Palästinensergebieten.
Safe Haven for Donkeys

IDF rettet ungewöhnlichen syrischen Flüchtling
In einer gemeinsamen Operation befreiten die IDF und die israelische Natur- und Parkbehörde einen Dachs, eines der seltensten Raubtiere Israels, aus dem Metallgrenzzaun zwischen Israel und Syrien auf den Golanhöhen. Er hatte aus Syrien nach Israel zu gelangen versucht und wurde in der Nähe einer Wasserquelle auf israelischer Seite freigelassen.
Ynetnews

Israeli dankt Hund, der sein Leben gerettet hat
Als Daniel gefeuert wurde, versuchte er sich in einem unbedachten Moment das Leben zu nehmen. Zwei Tage lang war er vermisst — dann wurde er von Eishela von der Israel Dog Unit bewusstlos aufgefunden. Daniel erholte sich und konnte sich nun bei Eishela und ihrem Betreuer bedanken.
Arutz Sheva

Das ultimative zionistische Festival
Aus dem ganzen Land reisten Tausende äthiopisch-israelischer Juden zur Haas-Promenade mit Blick auf die Altstadt von Jerusalem, um das Sigd-Fest zu feiern. Sigd hat seine Wurzeln im biblischen Buch Nehemia und festigt die Bindung der Gemeinschaft zu Thora, Jerusalem und der jüdischen Einheit.
Jerusalem Post
United with Israel
Jewish News Syndicate

Notfallsanitäter retten eine Familie mit Falafel
Nachdem United-Hatzalah-Sanitäter Tal bei einem Unfall schwer verletzt wurde, arbeiteten seine Kollegen einschließlich Geschäftsführer Eli Beer in Schichten in Tals Falafel-Shop. Ihr Einsatz hielt Tals Geschäft am Laufen und sicherte damit das tägliche Brot seiner Familie, während sich Tal erholte.
Israel21c

Vier neue archäologische Entdeckungen
Das verlinkte Video zeigt die Ausgrabung eines biblischen Siegels aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem; eine 5.000 Jahre alte kanaanitische Stadt bei Ein Azur, Harish; eine byzantinische Kirche aus dem 6. Jahrhundert in Bet Shemesh und ein 1.400 Jahre alter Hammer mitsamt Nägeln bei Usha in Kiryat Atta.
YouTube

Mosaike in antiker Golan-Synagoge freigelegt
In einer antiken Synagoge in Majdulia in den Golanhöhen wurden bunte Mosaikfragmente aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. freigelegt. Sie beschreiben die Verwandlung der Synagogen von Studienorten zu Gebetszentren nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels.
United with Israel

Es ist nie zu spät für die Aliyah
Michael Okunieff kämpfte gegen die Nazis und rettete 75 jüdische Kinder aus Polen. Jetzt im Alter von 96 Jahren hat er sich seinen Traum erfüllt, seine Aliyah aus Chicago zu machen — mit ein wenig Unterstützung des Ministeriums für Aliya und Integration sowie der Organisation Nefesh B’Nefesh.
Ynetnews
YouTube

Ägypter entdeckt die Wahrheit über Israel
Bitte lest den verlinkten Artikel über den Ägypter Hussein Aboubakr, der nach Informationen über Israel suchte und erkannte, dass vieles von dem, was ihm sein ganzes Leben gesagt worden war, eine Lüge war. Jetzt lebt er in den USA und setzt sich dort für Israel ein. Wenn es nur mehr Leute wie ihn gäbe!
Israel Hayom

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

Die darbenden Menschen im KZ/Freiluftgefängnis Gaza

Imshin auf twitter (und YouTube):

Das Restaurant Logmah in Gaza veranstaltete letzten Monat einen Ess-Wettbewerb für Burger und scharfe Hühnchen am Pool: