Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 22.10.2017:

Die PA strich die Vorführung eines libanesischen Films, nachdem Aktivisten wegen der „Normalisierung“ des Regisseurs mit Israel zum Boykott aufforderten. Der französisch-libanesische Regisseur hatte es gewagt einen Teil seines Films in Israel zu drehen. Der Libanon hatte den Film verboten und den Regisseur zeitweise festgesetzt, sich aber auch entschieden ihn zum Wettbewerb bei den Oscars einzureichen.

Offizielle Vertreter des Verteidigungsministeriums sind der Meinung, dass die gestern auf den Golan geschossenen Raketen mit Absicht geschossen wurden. Es steht ihrer Meinung nach eine beträchtliche Eskalation dort bevor.

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Schaschlik

Nabil Scha’at prahlt, die EU würde ihre Zahlungen an die PA erhöhen.

Die Interparlamentarische Union tagte in St. Petersburg. Dabei wurden Beschlüsse gefasst, die u.a. Israel auffordern den Fatah-Chefterroristen Marwan Barghouti sowie Ahmad Saadat freizulassen; es gab Tadel, weil Israel Hamasführer in Administrativhaft hält. Daraufhin verließ die israelische Delegation das Treffen. Ihr Leiter sagte dem Plenum: „Ich dachte, Sie wollen den Terrorismus bekämpfen und ihm nicht helfen, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.“

Die EU fordert von Israel 30.000 Euro Entschädigung für abgerissene Gebäude, die die EU finanziert hat. Diese Gebäude wurden mit Hilfe der EU illegal in Area C gebaut und damit von Israel zurecht abgerissen.

„Die Europäer“ (sprich: Bundeskanzlerin, Macron usw.) werfen Trump Kriegstreiberei vor, weil er sagt, die Mullahs würden den Iran-Atom-Deal nicht erfüllen. Sie behaupten, Teheran hält sich dran. Dass das Mumpitz ist, hat der Verfassungsschutz der Bundesrepublik Deutschland schon berichtet. Und welches Presseorgan, welches „Qualitätsmedium“ berichtet davon, statt in den Chor der Trump-Basher einzustimmen und die Unwahrheit zu verbreiten? Ausgerechnet die BILD!

Der UNO-Sondergesandte Nikolay Mladenow sagte den Palästinensern, sie sollten die Aussöhnung dazu nutzen die humanitäre Krise im Gazastreifen zu lösen, nicht um den jüdischen Staat zu vernichten. Er verurteilte ausdrücklich die jüngsten Äußerungen der Hamas mit den Aufforderungen zur Vernichtung Israels.

Jordaniens König Abdallah begrüßt die Aussöhnung von Hamas und Fatah. Er glaubt, das würde die Friedensaussichten erhöhen.

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Aus der Hamas wird gesagt, dass in den Aussöhungsgesprächen mit der Fatan in Kairo die Entwaffnung des „Widerstands“ kein Thema war.

UNO usw.:
– Die Weltgesundheitsorganisation hat Zimbabwes mörderischen Diktator Robert Mugabe zum „Botschafter des Guten Willens für Gesundheitsfragen“ ernannt. (Zimbabwes Gesundheitswesen ist so gut wie nicht mehr existent.) Nach heftiger Kritik hat WHO-Chef Ghebreyesus sich entschlossen die Ernennung zu „überdenken“ und zurückzunehmen.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten des sozialistisch geprägten Weltbundes der Jugend in Sotschi: Araber weigern sich mit Israeli auch nur zu reden, verbrennen israelische Flaggen. Die Delegation der israelischen Kommunistischen Partei stellt sich auf die Seite der Antisemiten.

Araber/Islamstaaten:
– Eine saudische Zeitung fragt sich, wieso es so viele jüdische Nobelpreisträger gibt. Ist doch ganz einfach: Ist dann letzten Endes alles ein abgekartetes Spiel. Die Juden werden hochgejubelt. (Die Muslime diskriminert…)
Deutschland:
– Der Linken-Parteichef von Saarlouis nannte den Bundesparteichef seiner Partei einen „falschen hinterlistigen Juden“. Er behauptete später, er habe versehentlich „Jude“ geschrieben und das richtiggestellt; es habe „Judas“ heißen sollen.
Niederlande:
Fans von Feyenoord Rotterdam verbreiteten ein Foto zweier Kinder-Holocaustopfer, um Stimmung gegen Ajax Amsterdam zu machen: „Als 020 [Telefonvorwahl für Amsterdam] nur einen Stern hatte.“
Großbritannien:
– In einem Linienbus in London setzte sich ein Mann „nahöstlichen Aussehens“ hinter einen Rabbiner und begann ihn zu beschimpfen. Vor dem Verlassen des Busses bekam der Rabbiner noch zu hören: „Warum tötet ihr alle Muslime? Du bist ein Mörder!“
Ukraine:
– In Winnitsa wurde ein Denkmal für eines Nationalisten enthüllt, der für die Ermordung tausender Juden während der russischen Revolution verantwortlich gemacht wird – und das in der Nähe einer Synagoge.
USA:
– Viele Einwohner in Montgomery County in Pennsylvania haben in ihren Briefkästen Neonazi-Flugblätter gefunden.

Israel:
– Im Arabischen Viertel der Altstadt von Jerusalem wurde an einer Tür ein Graffiti gefunden, bei dem direkt neben einem Hakenkreuz „Tod den Juden“ und „Hamas“ (auf Arabisch“ geschrieben stand.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
– Eine Muslima postete ein Bild von Olivenöl. Sie wurde kurz darauf der Sünde beschuldigt, weil das Bild das Wort „virgin“ enthielt. Auf der Flasche stand „extra virgin olive oil“. Das würde Männer an Sachen denken lassen, die sie begangen haben könnte.
– Ein besonders aufgeklärter saudischer Kleriker belehrte die Welt mal wieder, dass Frauen die Männer zu Vergewaltigung anstacheln. Es ist einzig und allein in der Verantwortung der Frau, ob sie vergewaltigt wird oder nicht. Und wenn sie sich nicht richtig kleidet, dann hat der Mann das Recht sie zu vergewaltigen: „Eine Frau, die ihr Haus verlässt und Make-up und Parfüm tragt, ist eine Ehebrecherin. Eine gute Frau, die eine Küchenschürze trägt, wir niemals so aussehend ihr Haus verlassen. Macht nicht die Männer verantwortlich.“
– Jetzt hat es auch den ach so moderaten und tollen Islam-erklär-Vorzeigemuslim/Islamisten Tariq Ramadan erwischt: Er leidet wohl auch unter einer Krankheit, die sexuelle Belästigung und Vergewaltigung genannt wird.

Sport-Jihad:
– Die israelischen Judoka, die an einem Grand Slam-Turnier in Abu Dhabi teilnehmen werden, darf auf Anweisung des Veranstalters keine nationalen Kennzeichen wie den Aufdruck „ISR“ auf ihren Anzügen tragen; im Falle eines Sieges wird die israelische Nationalhymne nicht gespielt werden.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
– In der U-Bahn von London wurden zwei Personen durch einen Messerstecher verletzt. Die Polizei sagt, das habe „keine Verbindung zum Terror“ – hüllt sich aber ansonsten in Schweigen. Warum? Welchen Verdacht weckt das?
– Der Internationale Squash-Verband hat ein (äußerst hoch dotiertes) Turnier an Saudi-Arabien vergeben. Dafür schluckte er reichlich Kröten: Die Spielerinnen dürfen nicht die übliche Kleidung tragen, sondern müssen sich islamkonform kleiden. Männer dürfen nicht zusehen und das Turnier wird nicht im Fernsehen oder auf dem Internetsender des Verbandes übertagen. Eine Spielerin schert aus und tut, was der Verband hätte tun müssen: Sie folgt ihren Prinzipien und dem ganz normalen Anstand – und tritt nicht an. Das Preisgeld ist es ihr nicht wert ihre moralischen Standards zu verraten.

gemaasregelt:
twitter macht objektive Zahlen (Fakten) zu „Hassreden“ – das aber nur in Deutschland.

BDS fail:
Alan Parsons wird an einer Podiumsdiskussion einer Anti-BDS-Veranstaltung teilnehmen und verkündete über twitter, dass er stolz darauf ist, das zu tun.

Obama Watch:

Obamanisten:
Sie sind ja sooo schlau und informiert, diese linken US-Studenten, die Trumps Steuerpläne ablehnen. Erzählt man ihnen, das sei der Plan von Bernie Sanders, dann sind sie auf einmal ganz begeistert:

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Eine Studentengruppe der Iowa State University fordert, dass Präsident Trump erschossen werden soll.
– Ein Restaurant in Tucson hat geschlossen. Die Betrieber wurden nach einem patriotischen Facebook-Eintrag von linken Schlägern damit bedroht, dass deswegen ihr Restaurant niedergebrannt und sie selbst umgebracht würden.

Diskriminierung:
Eine Lehrbeauftragte an der University of Pennsylvania ist ganz stolz darauf, dass sie schwarzen Studentinnen den Vorzug gibt, danach anderen Farbigen; danach folgen weiße Frauen, am Ende stehen weiße Männer. Immer. Aus Prinzip.

Kloppe

Wer sind die Rassisten? Wer wird beschuldigt (gefunden auf twitter)?

oben: Robert Byrd, Mitglied des Ku Klux Klan, wurde von
Hillary Clinton als „Mentor“ bezeichnet.
unten: Jeff Sessions, der den KKK in Alabama vor Gericht brachte
und in den Bankrott trieb, von den Demokraten
als „Rassist“ bezeichnet.

Obamanisten:

Die Demokraten wollen ja immer Glauben machen, dass die Republikaner die Frauenschänder sind und sie die Frauen schützen. Hm…

Es gibt auf twitter eine Frauen-Initiative, die sich gegen Missbrauch durch mächtige Männer „wehrt“ (das öffentlich macht): #MeToo. Gehört sie auch rein?

Hillary hat von Frauenschänder Harevey Weinstein für ihren Wahlkampf mächtig Spenden bekommen. Es gibt heftige Forderungen, dass sie die Weinstein-Gelder abgibt. Sie lehnt das ab. Aber vielleicht macht sie es ja doch noch…?

(„Ich spende alles Weinstein-Geld, das ich erhielt,
an eine gemeinnützige Organisation.“)

Obamedien:

Was den Medien wichtig und nachrichtenwürdig ist:

Verbraucherstimmung – steigt
Zahl der neu eingestellten Arbeitskräfte – steigt
Arbeitslosigkeit – fällt
Eilnachricht des CNN-Reporters:
Trump hat gerade auf twitter einen Rechtschreibfehler gemacht!

Kennt ihr noch das Kinderspiel „Wolken gucken“?

Ich sehe ein Pferd.
Ich sehe einen Engel.
Ich sehe Donald Trump, der einen Welpen tritt.
Du musst aufhören CNN zu gucken.

Der Donald:

Kürzlich wurde Trump gefragt, ob Hillary 2020 wieder antreten würde. Seine Twitter-Antwort: „Ich hoffe es doch!“

Was er so (von Obama) „geerbt“ hat und wie der damit umgeht:

Obama: Ich habe einen Füller und werde bis zum letzten Tag im Amt
weiter neue Bestimmungen erlassen.
Trump: Ich habe einen Schredder.

Melania macht es noch besser als ihr Mann: Sie strich die Stellen der Bediensteten der First Lady von Michelle Obamas (mindestens) 16 auf 4, die Kosten für diese Beschäftigten von $1,24 Millionen auf $486.700.

Stoff für’s Hirn

Die Kurden waren vor zwei Jahren noch die Helden des Westens im Widerstand gegen den IS. Heute gelten sie als Gefahr für die Stabilität. Wieso und warum das verlogen ist, schreibt Arye Sharuz Shalicar bei der Achse des Guten.

Die USA und Israel sind aus der UNESCO ausgetreten. Andreas Kunz wundert sich im Tages-Anzeiger, dass dies erst jetzt passierte und dass es nur diese beiden sind.

Ein Paradebeispiel von Antisemitismus eines Menschen, der ein solcher zu sein weit von sich weist.

Die USA und Israel haben sich aus der UNESCO verabschiedet. Warum das richtig ist, beschreibt Lizas Welt.

Die Autorin Elisabeth Badinter prangert an, dass sich die politische Linke in Frankreich mit arabischen Antisemiten solidarisiert. Und sie kritisiert, dass die Medien deren Verbrechen unzureichend aufgreifen.

Die Balfour-Erklärung wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Die PalAraber und ihre Anhänger haben eine verlogen-unsägliche Kampagne gegen Großbritannien gestartet, mit der sie eigentlich auf Israel zeile.

Die Achse des Guten:
– Arye Sharuz Shalicar: Nicht der IS, sondern die IR(an)

Gatestone Institute:
Frankreich: Facebook-Islamisten jagen in Rudeln

Audiatur-Stiftung:
Israelisch-arabisches Paar: Willkommen in der „Laubhütte der Hoffnung“
Wie Uno und EU das Geschäft der BDS-Bewegung betreiben
Den Iran zu stoppen liegt jetzt bei Israel
Wie das neuste Video von Nuseir Yassin die Absurdität der BDS-Kampagne beleuchtet
– Alex Feuerherdt: Austritte aus der Unesco: Warum die USA und Israel richtig handeln
Israel: Sechs fantastische Museen laden ein, Geschichte aus erster Hand zu erleben
Eine Hightech-Mauer gegen die Hamas
„Bist Du plötzlich fromm geworden?“ – Gespräche mit Juden in Tel Aviv
Israelische Araber brechen ihr Schweigen
Wie Palästina sich selbst „besetzt“

Daniel Pipes:
Die NATO vor der Türkei retten

Daniels Blog (Politisches aus der Schweiz):
Hamas-Chef: Wir diskutieren nicht über die Anerkennung Israels, sondern nur über seine Vernichtung
Wenn arabische Führer weise wären: ein Märchen

Über die antijüdischen Christen

Joseph Farah, WorldNetDaily, 9. Mai 2002

Rund um die Welt befindet sich der Antisemitismus im Kommen.

Wir sehen, wie er sein hässliches Gesicht in Europa wieder erhebt. Und wir sehen ihn weitaus deutlicher in der widerlichen Rhetorik und unaussprechlicher, selbstzerstörerischer Gewalt im Nahen Osten.

Meine Theorie zu den Wurzeln des Antisemitismus ist sehr einfach. Er offenbart sich in denen, die gegen den Gott der Bibel rebellieren.

Warum sollten die, die sich mit Gott im Krieg befinden, Juden hassen? Weil diese Juden die Empfänger eines einzigartigen Versprechens Gottes sind. Sie sind das auserwählte Volk – erwählt nicht, weil sie ein überlegenes Volk sind, sondern weil sie ein unterdrücktes Volk waren, dessen wundersame Talente und Langlebigkeit nur dazu dienen können, den Gott zu verherrlichen, der für es verantwortlich ist. Wenn dieses Volk zerstört werden kann – oder auch nur so weit an den Rand zu drängen, dass es in der Welt praktisch unbedeutend wird – dann würde im Effekt Gott selbst geschlagen, entthront, delegitimiert.

Das ist meine Theorie.

Aber was ist mit dem offensichtlichen Anstieg des Antisemitismus der Leute, die sich nicht mit dem Gott der Bibel im Krieg befinden – Menschen, die behaupten, Jünger dieses Gottes zu sein?

Letzte Woche veröffentlichte WorldNetDaily eine beunruhigende Geschichte über abscheulichen Antisemitismus arabischer „christlicher“ Geistlicher.

Einige der Zitierten forderten einen neuen Kreuzzug gegen die Juden. Andere nannten die Juden „satanisch“. Wieder andere zitierten die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“ als Quelle ihres Hasses.

Warum übernehmen zumindest einige arabische Christen – einschließlich Männern in Führungspositionen – antijüdische Rhetorik von den extremsten Islamisten? Ich kann mir ein paar Gründe für dieses rätselhafte Phänomen denken:

  • Christen sind im Nahen Osten selber seit langer Zeit verfolgt worden – und die Bedingungen werden für sie schlechter. Die große Mehrheit der arabischen Christen floh bereits vor .angem aus der Region. Viele derer, die dort blieben, haben versucht, ihren „eigenen Frieden“ mit den dominanten Muslimen zu machen. Manche glauben, sie können sich bei der islamischen Mehrheit lieb Kind machen, indem sie mit ihnen gegen die Juden Stellung beziehen.
  • Israel hat manchmal zum arabisch-christlichen Skepsis gegenüber den Juden beigetragen, indem es sie im Libanon, in Bethlehem, in Nazareth und anderswo im Stich ließ. In dem Versuch, sich seinen islamischen Gegnern anzupassen und sie zu beschwichtigen hat es sich auf den Kopf gestellt und die vergessen – sogar missachtet – mit denen es eine strategische Allianz hätte bilden und eine gemeinsame Sache finden können.
  • Einige dieser sogenannten „Christen“, die mit dem Finger auf die Juden zeigen, weil die an ihren Problemen schuld sein sollen, sind Hochstapler. Sie mögen kulturelle Christen sein. Sie mögen Christen aus Tradition sein. Aber sie sind kaum die geistigen Nachfolger des Jesus von Nazareth – des jüdischen Zimmermanns, des Rabbi aus Galiläa.

Der letzte Grund für den kochenden Antisemitismus einiger „christlicher“ Araber mag hart klingen, richtend, sogar verdammend. Das mag sein, aber meine Worte sind wahr.

Obwohl von uns niemand das Herz eines anderen beurteilen kann, ist uns geboten „sie an ihren Früchten zu erkennen“.

Welche Art von Frucht bringt bösartiger Antisemitismus hervor? Schlechte Frucht. Verfaulte Frucht. Tödliche Frucht.

Ich denke, diese Lehre passt genauso auf diese sogenannten „Christen“ im Westen, die ihre antisemitischen Züge zeigen. Diese Leute befinden tatsächlich auch Rebellion gegen Gott. Sie dienen nicht dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sie dienen einem anderen oder vielen anderen Göttern.

Antisemitismus ist der Definition nach antichristlich. Christen dienen dem Gott der Hebräer. Der Gott der Christen wählte die Juden als Sein Volk aus und schloss einen besonderen Bund mit ihnen. Ihr Retter kam als Jude auf die Erde. Die frühe Kirche bestand zum größten Teil aus Juden.

„Anti-jüdische Christen“ ist daher ein Widerspruch in sich selbst.

Die gute Nachricht für Christen wie Juden ist, dass sie große Mehrheit der Christen – besonders die im Westen – instinktiv und reflexartig Unterstützer Israels und der jüdischen Sehnsucht nach einer Heimat sind, die sicher und gesichert von Angriffen der Hasser ist. Tatsache ist, obwohl das nicht immer so war, dass die Kirche heute der wichtigste Verbündete der Juden in dieser Welt ist. [heplev: Das mag für die Kirchen in Amerika gelten; für unsere offiziellen Volks-Kirchen in Deutschland wie auch in anderen Staaten Europas trifft es nicht zu. Hier müssen wir den Maßstab des wiedergeborenen Christseins anlegen und weniger von den Kirchen reden!]

Es sind immer teuflische Dinge im Namen des Christentums begangen worden. Es hat immer Wölfe im Schafspelz gegen. Es hat immer Hasser gegeben, die sich als rein im Herzen ausgegeben haben.

Aber Gott sitzt noch immer auf dem Thron. Seine Versprechen gelten wirklich für alle Zeit. Er hat einen Plan und die Juden sind Teil davon.

Und das ist es, was die Antisemiten wirklich umtreibt.