Am Freitag wurden zwei Palästinenser getötet. Warum Sie nur von einem hörten.

David Lange, Israellycool, 26. Juli 2021

Am Freitag wurden zwei palästinensische Araber erschossen, aber nur einer schaffte es in die internationalen Nachristen.

Der erste, Mohammed Tamimi – aus dem berüchtigten Clan, der „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und die Sbarro-Terroristin Ahlam Tamimi hervorgebracht hat – wurde angeblich von IDF-Soldaten erschossen. Ich schätze, er war an Steinwürfen und möglichen anderen gewalttätigen „Streichen“ beteiligt, aber was immer es war, die Mainstream-Medien machten sich mächtig über seinen Tod her.

Der zweite, ein namenloser palästinensischer Araber, wurde erschossen, nachdem er es versäumte an einem Checkpoint östlich von Gaza Stadt anzuhalten. Sein Tod wurde von den Mainstream-Medien nicht wie der von Tamimi berichtet. Wer rät warum, wird keinen Preis bekommen:

Militante der Issedin Al-Qassam-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Hamas, schossen auf drei Bürger, die in einem zivilen Fahrzeug nahe des Viertels Tuffah unterwegs waren. Einer der Passagiere wurde getötet, die beiden anderen verletzt.

„Am späten Freitagabend fuhr ein Fahrzeug zu schnell in einen der Checkpoints der Hama Al-Thogour-Streitkräfte im östlichen Grenzland des Viertels Tuffah östlich von Gaza Stadt ein“, sagte der Hamas-Innenminister in einer Erklärung zu dem Vorfall.

Die Sicherheitskräfte verdächtigten das Fahrzeug verdächtiger Aktivitäten und sie signalisierten dem Fahrer anzuhalten, doch dieser weigerte sich und fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit weiter.

Es wurden zwei Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben, aber es hielt nicht an und floh“, stellte die Erklärung heraus, wobei zugegeben wurde, dass einer der Passagiere verletzt worden war.

Es ist nicht so, als seien die Mainstream-Medien abgeneigt über den Tod palästinensischer Araber zu berichten, auf die geschossen wird, weil sie an Checkpoints nicht anhalten. Es ist nur so: Wenn Israel nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, ist es nicht berichtenswert.

Vor 50 Jahren: Palästinensische Terroristen bitten um Asyl in Israel, um nicht von Jordanien getötet zu werden

Elder of Ziyon, 22. Juli 2021

1971 aus Jordanien vertriebene Palästinenser

Hier ist ein vergessenes Detail aus dem jordanischen Krieg gegen die Palästinenser 1970/71.

Aus JTA, 19. Juli 1971:

Schwer bewaffnete palästinensische Terroristen, die vor den Truppen des jordanischen Königs Hussein fliehen, kapitulierten in Massen vor israelischen Streitkräften, wurde heute berichtet. Mindestens 55 Terroristen haben während der letzten 24 Stunden ihre Waffen niedergelegt, weil sie es offenbar vorziehen Gefangene der Israelis zu werden statt sich dem Tod oder Gefangenschaft bei der jordanischen Arabischen Legion zu stellen. Hussein gelobte zwar gestern in Zerqa (Jordanien) die arabischen Kommandoaktivitäten gegen Israel zu unterstützen, hat aber einen neuen Angriff begonnen, der die Fedajin aus dem Norden Jordaniens vertreiben soll. Jordanische Infanterie vertrieb nach Angaben israelischer Quellen Terroristen aus ihren Verstecken in Feldern und Orangenhainen.

Die massenhaften Kapitulationen – gestern, gestern Abend und  heute Morgen – standen auf der Tagesordnung des heutigen Kabinettstreffens, eine extralangen Sitzung, in der Berichte von Verteidigungsminister Mosche Dayan und Generalstabschef Haim Bar Lev gehört wurden. Den Beobachtern hier ist trotzdem klar, dass diese jüngste Entwicklung entlang der jordanischen Grenze den israelischen Behörden Kopfschmerzen und mögliche Verlegenheit bereitet. Die kapitulierenden Terroristen werfen Probleme auf. Sie müssen einquartiert, ernährt und stark bewacht werden, da die meisten in terroristischen und Sabotagetechniken bestens ausgebildet sind. Ihnen den Zutritt zu Israel zu verweigern würde jedoch bedeuten, sie dem fast sicheren Tod durch Husseins Truppen auszuliefern. Reporter aus Amman, die heute hier ankamen, erzählten von Massenhinrichtungen an Guerillas, von denen viele Berichten zufolge mit Gasbomben aus Verstecken gescheucht wurden. Die israelische Regierung will jedes Handeln vermeiden, das ans Einmischung in Jordaniens interne Kämpfe interpretiert werden könnte.

Gestern umzingelte eine israelische Patrouille einen Trupp aus 16 Terroristen, die den Jordan überquerten und befahlen ihnen sich zu ergeben. Die Terroristen legten ihre Waffen nieder, zu denen automatische Gewehre, Handgranaten und ein Maschinengewehr gehörten und wurden bereitwillig Gefangene. Die Tatsche, dass sie keine Lebensmittel oder Sprengstoff mitführten, überzeugte den israelischen Kommandeur, dass sie sich nicht auf einer Sabotagemission befanden, sondern vor Husseins Truppen flohen. Zwei weitere Gruppen ähnlicher Größe ergaben sich israelischen Streitkräften während der Nacht und noch acht legten heute Morgen ihre Waffen nieder.

Am 20. Juli 1971 fügte JTA an:

Siebzehn weitere bewaffnete arabische Terroristen, die aus Jordanien flohen, ergaben sich heute israelischen Streitkräften, was die Zahl derer, die seit Samstag die Waffen niederlegten und um Asyl in Israel bettelten, auf 72 brachte.

Israelische Quellen sagten heute, dass die meisten der Terroristen, die sich ergaben, Mitglieder von El-Fatah waren, der größten der palästinensischen Guerillagruppen und dass einige der Volksfront zur Befreiung Palästinas angehörten, einer extremeren Gruppe, die von Dr. George Habasch geführt wird. Die Quellen sagten, alle würden verhört, um ihren Hintergrund festzustellen. Verteidigungsminister Mosche Dayan fragte gestern mehrere der Gefangenen, warum sie nach Israel flohen und nicht nach Syrien. Die Antwort lautete, dass die syrische Grenze blockiert ist und es ohnehin „in Israel sicherer“ sei. Die Kommandotruppen flehten Dayan Berichten zufolge an bleiben zu dürfen, versprachen „alles zu tun, was uns gesagt wird, sogar der israelischen Armee beizutreten“.

Irgendwie glaube ich nicht, dass das in palästinensischen Schulen auf dem Lehrplan steht.

Israelisches Versagen des Tages: „ethnische Säuberung“ und „Völkermord“

David Lange, Israellycool, 23. Juli 2021

Etwas, wovon Sie wohl nichts in den Mainstream-Medien lesen werden:

Donnerstagabend wurden großflächige Suchen eingeleitet, nachdem im Toten Meer im südlichen Israel zwei Jugendliche vermisst wurden, sagte die Polizei.

Nach acht Stunden Suche mit Drohnen, die mit Wärmekameras ausgerüstet waren, wurden die beiden rund zwei Kilometer vor der Küste gefunden.

Ein Boot evakuierte sie dann zum Ufer, wo sie erste medizinische Behandlung erhielten und dann vom Roten Halbmond abtransportiert wurden.

Die beiden wurden als mittelschwer angeschlagenem aufgeführt, nachdem sie rund acht Stunden im den salzigen Gewässer zugebracht hatten.

Nach Angaben der Nachrichtenseite Ynet waren die beiden aus Ramallah und Bethlehem gekommen.

Die zwei waren offenbar von starkem Wind auf die See getrieben worden. Die Israelischen Verteidigungskräfte, die israelische Polizei und Rettungsorganisationen hatten sich an der Suche beteiligt.

Sarkasmus beiseite: Wenn wir wirklich die völkermörderischen ethnischen Säuberer wären, die wir nach den fälschlichen Behauptungen der Hasser sind, dann hätten wir nicht versucht diese Jungs zu retten, sondern sie ertrinken lassen (was Gott verhüten möge). Stattdessen haben unserer Sicherheitskräfte alles ihnen mögliche unternommen ihnen das Leben zu retten, mit großen Kosten. Weil das das ist, was wir tun und wer wir wirklich sind.

Währenddessen wissen Sie einfach, wie die palästinensische Propagandamaschine das drehen wird:

„Isr*el entführt palästinensische Jugendliche“

Deutschland muss seine Anti-BDS-Politik auch umsetzen

In vielen Bundesministerien und Länderregierungen gibt es Pro-Boykott-Ansichten.

Benjamin Weinthal, JNS.org, 23. Juli 2021

Der Bundestag verabschiedete 2019 einen Beschluss, in dem erklärt wurde, dass die „Argumente und Methoden der BDS-Bewegung antisemitisch“ sind. Die Taktiken der BDS-Kampagne „wecken unweigerlich Assoziierungen mit der Nazi-Parole Kauft nicht bei Juden!“, hieß es dort.

Leider hat es in Deutschland wenig handfesten Fortschritt vor Ort gegeben, seit der Bundestag den Beschluss fasste. Eines der störenderen Beispiele für das Versagen der deutschen Regierung bei der Bekämpfung von BDS ist Kanzlerin Merkels Versäumnis in der Bundesrepublik gegen den Boykott israelischer Passagiere durch Kuwait Airways vorzugehen.

Als Kuwait Airways auf ähnliche Weise Israel 2015 in den USA diskriminierte, drohten die US-Behörden mit juristischen Schritten. Als Ergebnis beendete die Fluggesellschaft alle Flüge von New York nach London statt Tickets an israelische Bürger zu verkaufen.

Für Merkel und ihre Regierung zählt Kommerz mehr als Judenhass, in Deutschland wie im Ausland.

In vielen deutschen Bundesministerien und Länderregierungen gibt es Pro-BDS-Ansichten. 2018 sagten deutsche Diplomaten, Einseitigkeits-Anschuldigungen gegen Kuwait Airways wegen dessen Weigerung Israelis zu bedienen seien übertrieben, berichtete das Düsseldorfer Handelsblatt.

2020 war ich der erste Reporter, der über Andreas Görgen, den Direktor der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, aufdeckte, dass er Unterstützung für den pro-BDS-Akademiker Achille MBembe twitterte. Görgen wollte Mbembe gegen Kritik an seinem energischen Eintreten für Boykott-Sanktionen gegen Israel verteidigen.

Mbembe, der an der Universität Witwatersrand in Johannesburg lehrt, hat gesagt, die „Zeit für eine weltweite Isolation“ Israels sei gekommen; dazu verharmloste er den Holocaust.

Das Simon Wiesenthal Center setzte Görgen auf seine Liste der zehn schlimmsten Ausbrüche von Antisemitismus des Jahres 2020.

Wenn das Außenministerium und das Kanzleramt es mit der Bekämpfung der antisemitischen BDS-Kampagne in Deutschland ernst meinen würden, dann würden sie Kuwait Airways die Landerechte entziehen und Görgen fristlos entlassen.

Auf der regionalen Ebene ist das Bundesland Baden-Württemberg eine Bastion der staatlich geförderten BDS-Aktivitäten. Zu seiner Ehrenrettung muss gesagt werden, dass der Landtag dort BDS ablehnte. Dennoch unterstützten die Parteien, die die Regierung bilden – die Grünen und die Christdemokraten – weiter die Pro-BDS-Bank Baden-Württembergische Bank (BW-Bank).

Spenden an BDS-Organisationen liefern den finanziellen Sauerstoff, der diese Gruppen gesund und munter sein lässt.

Die BW-Bank versorgt die neonazistische NPD und die pro-BDS-Organisation Palästina-Komitee Stuttgart mit Konten. 2009 rief Jürgen Rieger, ein Holocaust-Leugner und bekennender Antisemit, damals stellvertretender Vorsitzender der NPD, die Deutschen auf Israel zu boykottieren.

Leider verbringt der mit der Bekämpfung von Antisemitismus Beauftragte des Landes, Michael Blume, erhebliche Zeit damit in den sozialen Medien Juden, den Zionismus und Israel zu attackieren. Blume likte einen Facebook-Post, der Zionisten mit Nazis gleichsetzte.

Nach neuen Ausbrüchen von Blumes israelfeindlichen Aktivitäten in sozialen Medien im Juli sagte Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center über Blume: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten besteht darin ihn zu bekämpfen und nicht ihn zu verbreiten.“

Arye Sharuz Shalicar, ein in Deutschland geborener israelischer Experte zu Antisemitismus und ehemaliger IDF-Sprecher, kritisierte Blumes krude Aktivitäten in den sozialen Medien ebenfalls.

Schon 2016 sagte der damalige israelische Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan mit Blick auf die BW-Bank: „Wir drängen weiterhin alle Finanzinstitutionen sorgfältig das Potenzial juristischer, Leumunds- und ethischer Konsequenzen dafür zu bedenken, dass sie die Aktivitäten von BDS-Gruppen ermöglichen.“

Berichten zufolge schrieb Blume 2018 eine E-Mail, nachdem ich den Fall der Baden-Württembergische Bank aufbrachte, darin sagte er, er glaube, die Bank solle das Konto des Palästina-Komitees Stuttgart schließen.

„Weil der Landtag von Baden-Württemberg die BDS-Kampagne ablehnte, möchte ich gerne mit der Bank des Staates über seine Geschäftsbeziehungen zu BDS-Organisationen sprechen und sie bitten die Beziehungen zu beenden“, schrieb Blume.

Später bestritt Blume jedoch, dass er die Bank aufgefordert hatte das Konto zu schließen. Blume log zu seinen Aktivitäten, vermutlich um den Staat und seine Teileigentümerschaft an der BW-Bank zu schützen. Die Stadt Stuttgart und die Landesregierung sind zu fast der Hälfte Eigentümer der Bank.

Felix Klein, der Bundesbeauftragte für die Bekämpfung von Antisemitismus, hat die BW-Bank und andere Finanzinstitutionen gedrängt keine Geschäfte mit BDS-Organisationen zu machen.

Das Simon Wiesenthal Center drängte Blume zum Rücktritt. Es ist lange überfällig, dass Baden-Württemberg einen qualifizierten Beauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus einschließlich des vom Land und seiner Hauptstadt Stuttgart geförderten BDS-Antisemitismus ernennt.

Antisemitismus ist in der Machtpolitik und Atmosphäre Baden-Württembergs tief eingegraben. Das Land wählte schon 1966 den früheren Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zum Ministerpräsidenten und er wurde wiedergewählt, behielt den Posten bis 1978 und genoss enorme Beliebtheit als Patriarchengestalt. Filbinger verteidigte später seine Arbeit in der Nazizeit mit dem Verhängungen von Hinrichtungen gegen Deserteure; dazu sagte er: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

Der aktuelle Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt von den Grünen, einer Partei, die 2013 im Bundestag einen BDS-Antrag initiierte, dessen Sprachgebrauch weitgehend eine Gesetzesforderung einer Neonazi-Partei spiegelte, mit dem jüdische Produkte aus den umstrittenen Gebieten Judäa und Samaria zur Etikettierung und Ahndung ausgesondert werden sollten.

Als ich Kretschmann, Blume und den Landesinnenminister Thomas Strobl fragte, ob die BW-Bank ihre BDS-Aktivitäten einstellen sollte, lehnten sie es ab das zu beantworten.

Merkel sollte ihre verbleibenden Monate in der Regierung (im September stehen Bundestagswahlen an und sie kandidiert nicht mehr) nutzen und Kuwait Airways wegen deren antisemitischer BDS-Aktivität bestrafen. Das deutsche Außenministerium sollte schnell alle Bedienstete entlassen, die gegen die Anti-BDS-Politik des Bundestags sind. Das Land Baden-Württemberg muss sein System zur Bekämpfung von Judenhass radikal überarbeiten, denn derzeit betreibt es staatlich geförderten Antisemitismus.

Schaschlik

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
Golda Meir: Eine unabhängige, starke Frau
Der Antisemitismus in der „Black Lives Matter“-Bewegung

UNO usw.:
– Der israelische UNO-Botschafter wird dem UNO-Generalsekretär einen Bericht über UNO-Finanzierung von Gruppen vorlegen, die mit Terrorismus in Verbindung stehen.
– Wenn die UNO eine „Untersuchungkommission“ einsetzt, die etwas ermitteln soll, wo Israel beteiligt ist – dann wird die Leitung dieser Kommission garantiert jemandem übertragen, der/die sich mit israelfeindlichen bis antisemitischen Äußerungen hervorgetan hat. Aktuell wieder gültig für die Untersuchungskommission zum jüngsten Konflikt zwischen Hamas und Israel. Ist aber klar, wenn schon der Auftrag Einseitigkeit gegen Israel festlegt…

Soziale Medien:
twitter hat den Account der „Nation of Islam“ von Louis Farrakhan (Amerikas führender Antisemit) gesperrt.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
NGOs:
Kenneth Roth von HRW hat nach massivem Druck seinen antisemitischen Tweet gelöscht, in dem er die Juden für den Antisemitismus verantwortlich machte.
Österreich:
– Eine linke Gruppe veröffentlichte im Internet eine Karte mit den Adressen jüdischer Institutionen in Wien – die mit einem gelben Judenstern markiert wurden. Diese „Judenkarte“ soll ein Protest gegen die „Islamkarte“ mit österreichischen muslimischen Stätten sein, die im Juni veröffentlicht wurde, und sollte bald auf ganz Österreich erweitert und erst gelöscht werden, wenn die Islamkarte verschwindet. Nach heftiger Kritik wurde sie aber innerhalb weniger Stunden gelöscht.
Polen:
– Bei einer Impfgegner-Demonstration wurde skandiert, dass „die Juden hinter der Pandemie stecken“.
Lateinamerika:
– Bei den Vorwahlen der Linken für die Präsidentschaftskandidaten in Chile wurde der Favorit besiegt; er war berüchtigt, weil ihm Antisemitismus vorgeworfen wurde (der z.B. in einem Schuljahrbuch belegt ist).
USA:
– In Wayne in New Jersey wurden Hakenkreuze auf einen Bürgersteig gesprüht.
– Fenster einer jüdischen Schule in Brooklyn wurden mit einem Hammer eingeschlagen.
– Die Generalsynode der United Church of Christ wirft Israel im Umgang mit den Palästinensern den Gebrauch einer „imperialistischen Theologie“ vor.
– Vor einer Grundschule in Florida hält sich immer wieder ein Mann auf, der Hakenkreuze schwenkt und Eltern samt Kindern belästigt.
– An der Rückseite eines Geschäfts in der Innenstadt von Philadelphia wurde ein Hakenkreuz-Graffiti gefunden.
– Ein Park in einer Kleinstadt in Massachusetts wurde mit Nazi-Graffiti verunstaltet.
Kanada:
– Geschäfte an einer Hauptstraße in Winnipeg wurden mit Hakenkreuzen und weiteren Hassbotschaften beschmiert – am Tage des nationalen Antisemitismus-Gipfels. Auch das Auto eines Juden wurde mit Hakenkreuzen bedacht.
Subsahra-Afrika:
Südafrika: Ein 12-jähriger Schüler wurde von einer Lehrerin aus dem Zoom-Unterricht geworfen, weil er eine Israel-Flagge in seinem Zimmer hängen hatte, die er nicht aus dem Bild zu entfernen bereit war. (Ein anderes Kind hatte eine dänische Flagge, das wurde nicht moniert.)

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Afrika: Ein muslimischer Kleriker fordert die Ermordung eines Mannes, dem Gotteslästerung vorgeworfen wird. „Für uns heißt es, was den Apostel Allahs angeht, so töten wir.“
Afghanistan: Die Taliban verlangen Beute – in den übernommenen Gebieten machen sie Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren zu Sexsklavinnen.
USA: In New Jersey wurde ein Muslim festgenommen, der illegale muslimische Immigranten als Zwangsarbeiter in seiner Halal-Schlachterei beschäftigte.
Uganda: Ein Muslim bekehrte sich zum christlichen Glauben; daraufhin griff ihn sein Bruder mit einer Machete an. Der Bruder hielt ihn für tot und ließ ihn liegen.
Frankreich: Muslime bedrohen Brigitte Bardot; die hatte es gewagt die Tieropfer zum Id al-Adha (Opferfest) zu kritisieren.
Nigeria: Der Senat verabschiedete ein Gesetz, in dem vorgeschlagen wird für „Hassreden“, mit dem „religiöser Hass geschürt wird“ mit 10 Jahren Gefängnis zu bestrafen.

Jihad:
Pakistan: Bei der Explosion eines Busses kamen 13 Chinesen um; anfangs wurde von einem Unglück ausgegangen, jetzt stellte sich heraus, es war ein jihadistischer Selbstmord-Bombenanschlag.
Al-Qaida: In der ersten Ausgabe ihres Magazins seit 2017 ruft Al-Qaida zum Mord an Amerikanern auf.
Demokratische Republik Kongo: Muslime ermordeten bei zwei Jihad-Anschlägen 9 Menschen.
Irak: Der Islamische Jihad ermordet auf einem Markt in Bagdad mindestens 30 Menschen, die dabei waren für das Opferfest einzukaufen.
Österreich: Muslimische „Flüchtlinge“ planten einen Autobomben-Jihadanschlag auf einen Gegner des islamischen Regimes von Tschetschenien.
Deutschland: Muslime steuerten ein Auto in feiernde Homosexuelle in Köln.
Sudan: Muslime verprügelten und bedrohen den Regierungsberater für christliche Angelegenheiten.

Sport-Jihad:
Olympische Spiele: Ein algerischer Judoka zog sich aus dem Turnier zurück, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass einer seiner ersten Gegner ein Israeli ist. Der Internationale Judo-Bund hat dem Jihadisten und seinem Trainer deswegen die Olympia-Akkreditierung entzogen; damit müssen sie sofort abreisen.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen, promuslimische Propaganda von Nichtmuslimen:
Schweden: Ein Imam in Malmö prangerte die schwedische Fahne an und fordert die Muslime auf „den Juden die Köpfe zu zertrümmern“.
Griechenland: In Zentrum von Athen setzt eine „islamische Polizei“ die Scharia durch und terrorisiert die Menschen.
Großbritannien: Der Leiter einer Moschee erklärte Kindern, dass der Jihad verpflichtend ist; dazu führte er Stechbewegungen aus.
Großbritannien: An einem Strand wurde die Ankunft eines Boots mit muslimischen Eindringlingen gefilmt. Sie wurden von einem regelrechten Empfangskomitee begrüßt, das „Allahu Akbar“ brüllte.
Deutschland: Es sieht so aus, als solle Kritik am Islam kriminalisiert werden.

BDS:
– Der US-Eisriese Ben & Jerry’s hat dem israelischen Zweig den Verkauf seiner Waren in Judäa und Samaria untersagt. Die BDS-Bewegung feiert das als ihren „Sieg“ – und fordert mehr: Benn & Jerry’s soll sich ganz aus Israel zurückziehen. Womit die Bewegung einmal mehr ihren Antisemitismus zeigt und die Behauptungen Lügen straft, sie sei nur gegen israelische Waren aus/in den Gebieten. (Der israelische Lizenznehmer ist nicht bereit Juden zu boykottieren; deshalb wird ihm von B&J die Lizenz jetzt entzogen.) Die Muttergesellschaft Unilever behauptet, sie seien weiterhin „Israel verbunden“. Der Bundesstaat Texas hat angekündigt, dass er aufhören wird in Unilever zu investieren. Und die langjährige Designerin, die freiberuflich für Ben & Jerry’s arbeitete, hat das Arbeitsverhältnis gekündigt.

Obamanisten:
– 58 Demokraten-Abgeordnete des Staatsparlaments von Texas sind per Flugzeug aus dem Bundesstaat nach Washington „geflohen“, damit die Republikaner im Lone Star-Staat keine Wahlrechtsreformen beschließen (lassen) können. Die Leute flogen ohne Maske in einem mit ihnen vollgepackten Privatjet. Von diesen (vollständig „geimpften“) Abgeordneten sind inzwischen 5 positiv auf COVID-19 getestet.
– Auch ein Pelosi-Mitarbeiter hat sich bei den „Flüchtlingen“ angesteckt.
– Die „geflüchteten“ Texas-Demokraten flogen ohne Masken nach Washington – aber sie fordern „universale Maskenpflicht“! (nur nicht für sich????)

Obamedien:
MSNBC warnt: „Patriot“ ist ein Wort, das Hassreden anzeigt.

Biden als Präsident:
– Das nennt man entweder Demenz oder Realtitätsverweigerung – oder schlichtweg Lüge: Joe Biden behauptete jetzt doch glatt, Demokraten hätten nie gefordert der Polizei die Gelder zu streichen!

Antiisraelisches Propaganda-„Eigentor“ des Tages

David Lange, Israellycool, 23. Juli 2021

Man muss diese antiisraelische Propaganda-Facebookseite namens „Exposing Israel’s Agenda“ einfach dafür lieben, dass sie das hier gepostet hat:

Jerusalems Märkte sind voller Süßigkeiten zum Opferfest und Ka’ks.

Oh nein, sie haben entlarvt, dass wir … Muslimen erlauben ihre Religion frei und offen in der Altstadt von Jerusalem zu feiern, wo es keine Religionsfreiheit gab, bevor Israel das Gebiet 1967 befreite.

Danke, Exposing Israel’s Agenda, dass ihr unsere Agenda entlarvt.

Seltene Bilder: Als 1927 das Land Israel erbebte

Diese Fotos dokumentieren das mächtige Erdbeben, das 1927 zu hunderten Toten führte.

Gil Weissblei, the Librarians, 29. Dezember 2019

Am 11. Juli 1927 wurden das Mandat Palästina und Transjordanien von einem starken Erdbeben getroffen. Es war die bedeutendste Naturkatastrophe in der Region im letzten Jahrhundert, zudem ein Meilenstein in der seismologischen Forschung – das erste Erdbeben in der Region, das von wissenschaftlichen Instrumenten dokumentiert wurde.

Hunderte Menschen wurden getötet und weitere hunderte verletzt. Es gab schwere Schäden an Immobilien. Nablus, Ramle und Lod waren stark betroffen. Jerusalem, Jericho, Amman und Al-Salt wurden auch, aber weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Allein in Nablus wurden mehr als hundert Menschen getötet. In Jerusalem wurden die Gebäude der Hebräischen Universität auf dem Skopusberg stark beschädigt, darunter das Gray Hill House, das vorläufige Heim des Instituts für Judaistik-Studien.

In diesem tödlichen Sommer gab es Vorbereitungen für den Bau der Jüdischen Nationalen und Universitätsbibliothek Israels auf dem Skopusberg. Zur Zeit des Erdbebens befand sich der Vorgänger der heutigen Nationalbibliothek Israels immer noch in seinem alten Gebäude in Beit Ne’eman (am Ende der Habaschim-Straße – heute Bnei Brit-Straße in Jerusalems Viertel Musara). Nach Angaben eines Berichts wurde das Bibliotheksgebäude gar nicht beschädigt und die Bücher darin waren auch unversehrt. Das Leben in der Bibliothek ging wie gewöhnlich weiter. Diese Tatsache wird dadurch bestätigt, dass sich die Mitarbeiter der Bibliothek beeilten, nur wenige Tage nach der furchtbaren Katastrophe eine kleine Ausstellung zum Thema historischer Erdbeben in der Region zu veranstalten.

Natürlich widmete die Tageszeitung Doar HaYom am Tag nach der Katastrophe ihre Seiten vor allem dem Erdbeben.

„Eine große Erschütterung in Eretz Israel – sie begann um sieben Minuten nach drei – die größter Erschütterung in seiner Geschichte – in allen Städten und Dörfern des Landes zu spüren…“ Der Artikel in Doar HaYom am Tag nach dem Erdbeben. (Anklicken für die ganze Ausgabe)

Die Nationalbibliothek präsentiert: Das Erdbeben von 1837

Am 13. Juli wurde in der Zeitung neben einem Beitrag zu den an verschiedenen öffentlichen Gebäuden in Jerusalem verursachten Schäden eine Ankündigung gebracht, dass die Bibliothek eine Ausstellung zur Geschichte von Erdbeben im Land Israel zusammengestellt hatte.

Der Artikel in Doar HaYom wurde am 13. Juli 1927 veröffentlicht (Anklicken für die ganze Zeitung)

Dieser Artikel gibt uns einen seltenen Blick in das, was in der von den Mitarbeitern der Bibliothek zusammengestellten, improvisierten Ausstellung angeboten wird. Die Ausstellung konzentrierte sich mehrheitlich auf das starke Erdbeben, die dem Beben des Jahres vorausgegangen waren – das war das bekannte Erdbeben von 1837, das hauptsächlich die Städte Safed und Tiberias traf.

Was wurde in der Ausstellung 1927 ausgestellt?

Der Artikel in Doar HaYom erklärte, dass die Ausstellung drei Briefe präsentierte, die nach dem Erdbeben von 1837 aus dem Land Israel geschickt wurden. Geschrieben hatten sie Israel Maschkeklow, Aryeh Yerachmiel und Raphael Yitzchak Alfandari.

Es scheint so, dass die Druckversionen der aus dem Land Israel an Mitglieder und Vertreter der jüdischen Gemeinde Amsterdam geschriebenen Briefe die bei der Ausstellung gezeigten waren. Die Originalbriefe machten damals großen Eindruck auf die Juden von Amsterdam und sie eilten, sie in einem kleinen, dreiseitigen Heft zu veröffentlichen. Das Heft wurde in ganz Europa weithin verbreitet und wurde in der jüdischen Welt recht bekannt. In diesen Briefen wird das Erdbeben in aller Ausführlichkeit beschrieben. Auch eine Liste der Dörfer und Städte, die von der Naturkatastrophe betroffen waren, sowie eine Reihe Toter und Verletzter an jedem Ort.

Einer der Überlebenden beschrieb die Katastrophe von 1837 so:

„Am 24. Tevet, während des Nachmittagsgebets, erhob sich ein großes und schreckliches Beben und jeder, der das Land betrachtete, konnte das Schütteln sehen und hier [Jerusalem] wurden auch einige Häuser und Gärten beschädigt und die ganze Stadt hatte Angst, aber zum Glück wurde niemand verletzt. In Nablus fielen Häuser und alle Geschäfte und sechzig Menschen kamen um und keiner von ihnen war vom Volk Israel, Gott sei Dank, aber im Heiligen Galiläa lagen Safed und Tiberias in Ruinen… Alle Häuser stürzten ein und waren zerstört und alle Synagogen, die sephardische Gemeinde, die Gemeinde der Chassidim und unsere Gemeinde der Pharisäer wurden zerstört und kein Haus, keine Straße, kein Marktplatz war noch zu sehen, selbst die Mauern von Tiberias fielen, ein Feuer brach aus und der See Genezareth flutete die Stadt.

Oh, dass mein Kopf voller Wasser und meine Augen ein Brunnen der Tränen wären, dass ich Tag und Nacht wegen der getöteten Tochter meines Volkes weinen möchte, denn wir haben zweihundert Seelen verloren und ich habe die Liste unserer Reste geschickt, die nackt zurückblieben, außer denen, die mit mir nach Jerusalem gingen und die vorher abgereist waren…“

Der Artikel offenbart auch, dass die Ausstellung eine Erstausgabe des Jerusalem-Drucks des Buchs Seder Avodat HaKodesch, gedruckt nachdem der Verlag Israel Back seine Presse in der Folge des Erdbebens von Safed nach Jerusalem verlegte, ausgestellt wurde. Das Buch handelt von kabbalistischen Themen und wurde ursprünglich von Chaim Yosef David Azulai geschrieben. Die Ausgabe von 1841 war von einer ungewöhnlichen Einleitung des Druckers begleitet. Israel Back war einer der Pioniere des Kunstdrucks im Land Israel und er hielt es für angebracht das Buch mit einer langen Entschuldigung zu beginnen. Er erzählte von dem Elend, das er erlitt, das ihn zwang seine Druckerpresse aus der beim Erdbeben zerstörten Stadt Safed nach Jerusalem zu verlegen.

Vorwort des Verlegers, das das Erdbeben im Buch Seder Avodat HaKodesch beschreibt.

Backs „Entschuldigung“ gibt den Lesern des Buchs fast hundertachtzig Jahre nachdem es geschrieben wurde, einen Bericht aus erster Hand über die durch das Erdbeben verursachte Zerstörung.

„… ein großes Beben, das der HERR dem Land und seinem Volk auferlegte… Und die Türpfosten zitterten von seiner der Stimme, die rief und die heiligen Städte Safed und Tiberias wurden zerstört und einundzwanzig Seelen wurde in einem Augenblick niedergestreckt. O wäre mein Kopf voll Wassers und meine Augen ein Tränenbrunnen, damit ich Tag und Nacht für das Haus Israel weinen könnte… Und es geschah nach dieser Trübsal, dass die Kinder Israels an alle Enden des Landes Israel zerstreut waren…“

Der Artikel in Doar HaYom, der auch in einem anderen Buch in der Ausstellung erwähnt wird – Ahavat Tzion von Rabbi Simcha aus Woloschin – fügt der aufgezeichneten Geschichte des Erdbebens in Safed und Tiberias noch etwas hinzu.

Das Buch enthält einen Bericht über das Erdbeben von 1837, der aus Sicht eines Touristen beschreibt:

„Und die Türpfosten erzitterten von der Stimme des Bebens und zweihundert Höfe wurden verwüstet und in jedem Hof mehrere Häuser, von denen einige bis auf die Grundmauern einstürzten… und rund 120 Seelen umkamen. Und vor dem Beben wurde einem Chassiden des Lands Israel gesagt, dass große Probleme nach Safed kommen würden, aber sie wussten nicht, welche das sein könnten. Sie veranstalteten Gebete und Studien, wie es in unserem Land Brauch ist, aber unsere Sünden waren so, dass das Urteil nicht zerrissen wurde. Und einige weise Gelehrte wurden tot mit ihren Gesichtern in ihren Büchern gefunden und der Chassid war einer davon. Und im Morgenlicht fanden sie ein paar lebende Menschen, aber mehrere Tage später kehrte das Beben zurück und weitere zwanzig wurden getötet.“

Leider haben wir keine Dokumentation der Reaktion der Öffentlichkeit auf die Ausstellung der Bibliothek. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie großes Interesse weckte und es scheint so, dass ihr Erfolg das Management der Bibliothek ermutigte Dokumente des aktuelleren Erdbebens von 1927 zu sammeln.

Am 5. März 1929, rund eineinhalb Jahre nach dem großen Erdbeben vom Juli 1927, erschien in Doar HaYom die folgende Ankündigung:

Die im März 1929 in Doar HaYom veröffentlichte Ankündigung. (Klicken für die ganze Ausgabe)

„Die Nationale und Universitätsbibliothek stellt eine Sammlung wertvoller Fotografien vom Erdbeben 1927 zusammen. Jeder, der historisches Material hat, wird aufgefordert dieses der Bibliothek als Geschenk oder zur Kopie vorzulegen. Es wird empfohlen an alle Fotografien den Namen des Fotografen, den Namen des Ortes, an dem die Fotografie gemacht wurde (Stadt, Dorf, Straße, Gebäude) und das genaue Datum, an dem die Fotografie aufgenommen wurde anzuheften.“

Dieser öffentliche Aufruf war erfolgreich und die Bibliothek erhielt einen Zustrom an sehr interessanten Fotografien, was eine einzigartige Aufzeichnung des vom Erdbeben im Juli 1927 verursachten Schadens schuf.

Was wurde in diesen seltenen Bildern eingefangen?

Die faszinierendste Gruppe Fotografien besteht aus 32 Silberabzügen verschiedener Größe, die offenbar mit derselben 6x9cm-Kamera aufgenommen wurden. Diese Fotos wurden von Mitgliedern der „Delegation“ aufgenommen, die in einigen der Bilder zu sehen sind. Sie fingen die Schäden im gesamten Land Israel ein, ebenso in Transjordanien. Mitglieder dieser Gruppe (Herr Reiser, Herr Neumann und drei Mitglieder der Familie Badian) reisten in ihren Autos und dokumentierten die von dem Erdbeben verursachten Schäden. Die Bildbeschreibungen wurden in Hebräisch und Englisch verfasst.

Die Fotografien wurden 1929 der Nationalbibliothek gespendet. Wer waren die fünf Reisenden, die beschlossen im Auto während des großen Erdbebens durch das Land und seine Umgebung zu fahren? Leider ist über die Namen hinaus keine weitere Dokumentation aufgetaucht, die eine Antwort auf diese interessante Frage gibt.

Erdbebenschaden in Nablus
Erdbebenschaden in Lod
Ein Bild der Fotografen, die nach dem Erdbeben durch das Land tourten
Erdbebenschaden im Dorf Reineh in Nordisrael
Erdbebenschaden im Dorf Reineh in Nordisrael
Eine Straße in Tiberias, die von dem Erdbeben beschädigt wurde.

Ein weiterer Satz Fotografien enthält 18 Silberabzüge verschiedener Größen, darunter Fotografien aus den Städten Jerusalem und Nablus. Die Rückseiten einiger der Fotos sind mit einem Stempel der deutschen Internationale Foto-Agentur sowie maschinenschriftlichen Anmerkungen auf Deutsch markiert. Offenbar wurden diese Fotografien von verschiedenen Fotografen aufgenommen und über dieselbe Nachrichtenagentur an die europäische Presse geschickt.

Drei Schwarzweiß-Fotografien aus der Stadt Nablus wurden von einem ergreifenden Brief von Yeschayahu Blechman begleitet, einem treuen Leser von Doar HaYom:

„… Ich sende Ihnen drei Fotografien, die ein paar Stunden nach dem Beben in Nablus aufgenommen wurden. Die Fotografien wurden vom Manager der Spinney‘s Ltd.-Filiale in Nablus aufgenommen. Das Bild der britischen Polizei im Auto scheint mir mehrere Tage nach dem Erdbeben aufgenommen worden zu sein und in dem Auto können wir Brot sehen, das aus Tel Aviv geschickt wurde…“

Spinney’s war eine Supermarktkette, die Filialen im gesamten Nahen Osten betrieb. Die Kette bot zumeist Produkte aus den britischen Kolonien an. Daher ist die Schlussfolgerung möglich, dass die Ladung Brot, die in Nablus ankam (auf einem offenen LKW ohne jegliche Abdeckung) von einem Repräsentanten der Firma aufgenommen wurde, der die Lieferung aus der Spinney’s-Filiale in Tel Aviv anordnete.

Eine weitere Foto-Sammlung wurde der Bibliothek von einem der Fotografen der American Colony gespendet. Die Fotografen der Colony (hauptsächlich Eric Matson) dokumentierten das Erdbeben in verschiedenen Orten im ganzen Land, darunter Jerusalem. Die komplette Sammlung der American Colony wird in der Library of Congress aufbewahrt, einschließlich Fotografen dieses Ereignisses.