Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Der gestern zerstörte Terrortunnel war der neunte, den die IDF in den letzten Monaten zerstörte. 4 davon wurden innerhalb des Gazastreifens zerstört, 5 auf israelische Seite:

Die Hamas-Führer hatten gerade erst geschworen auf den Grenzzaun zu marschieren und sich dort gegebenenfalls von Soldaten erschießen zu lassen – und jetzt ist Ismail Haniyeh erstmal schnell Richtung Kairo entfleucht.

Heute war eine Rekordzahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg, insgesamt 2.048 (1.626 am Vormittag, 458 nachmittags).

Zum anstehenden „Nakba“-Tag und den dazu angekündigten massiven Störungen am Gaza-Zaun hat die IDF ihre Vorbereitungen abgeschlossen; dazu wurden die Einsatzkräfte stark aufgestockt. Auch die Feuerbekämpfungskapazitäten wurden massiv verstärkt.
Der Luftraum um den Gazastreifen wurde gesperrt. Kommerzielle Flüge dürfen nicht näher als 6km an den Gazastreifen kommen, Landwirtschaftsflugzeuge nicht näher als 1,5 km.
Die Soldaten sind angewiesen bei Bedrohung ihrer selbst oder anderer zu schießen um zu töten.

Die IDF warnt die Gaza-Araber davor dem Grenzzaun zu nahe zu kommen. Sie sollen sich nicht von der Hamas verheizen lassen.

Die Hamas hat Beobachtungsposten nahe des Grenzzauns im Bereich der Krawallorte abgebaut. Die IDF geht davon aus, dass damit Hindernisse für Randale aus dem Weg geräumt werden sollten.

Die Regierung stellt 445 Millionen Schekel für die Bildungsförderung in „Ost“-Jerusalem zur Verfügung.

Die Hamas behauptet Israel würde um ein Ende der Proteste am Zaun betteln und im Gegenzug Erleichterungen in der Blockade anbieten. Das Angebot sei abgelehnt worden, weil es zu unspezifisch gewesen sei.

Das Verteidigungsministerium wird mehr als 6,5 Millionen Schekel in die Renovierung und Aufwertung der Luftschutzbunker in Kiryat Schmona investieren.

Die Terroristen im Gazastreifen drohten den Juden in Israel, der 13. Mai sei ihre letzte Chance „in eure Herkunftsländer zurückzukehren“. Die IDF könne sie nicht beschützen.

Montag, 14.05.2018:

Eine Umfrage ergab, dass nur etwa die Hälfte der Araber den Umzug der US-Botschaft gefährlich sei.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, in dem dargestellt wurde, wie die Terroristen Häuser in jüdischen Orten wie Beitar Illit, Ariel und anderen mit Panzerfäusten gesprengt werden.

Die UNRWA hatte heute ihre Schulen und Büros geschlossen, damit die Schüler und das Personal beim Angriff auf Israel mitmachen können. (Auch Geschäfte und private Institutionen haben geschlossen.)

Die Hamas drohte den Juden im Umfeld des Gazastreifens in einem Video: Sie sollten ihre Häuser verlassen, bevor es zu spät ist, sonst würden sie ermordet.

MK Ahmed Tibi tönte, dass „Palästina siegen wird“ (unter Bezugnahme auf die Terroraktivitäten am Gaza-Zaun).

Die Hamas bietet nach Angaben der IDF Familien $100 für die Teilnahme an den Krawallen am Zaun.

Hassan Nasrallah meldete sich zu Wort: Er drohte mit Angriffen „im Herzen Israels“, wenn Israel nochmals in Syrien angreift.

Mahmud Abbas bezeichnete die US-Botschaft als „Siedlung“.

Das Israelisch-arabische Beobachtungskomitee zu Gaza wollte sich am Abend treffen, um für morgen und Freitag einen „Tag des Zorns“ auszurufen.

Die Hamas fordert eine „Intifada in Gaza und der Westbank“.

Die PA-Führung will ein Verfahren beim Internationalen Kriminalgerichtshof wegen israelischer „Kriegsverbrechen“ am Gazastreifen.

Dienstag, 15.05.2018:

Nur als kleine Erinnerung: So sieht „friedlicher Protest“ nicht aus; aber das ist einer der harmloseren Teile dessen, was am Gaza-Zaun vor sich geht:

Die PA hat einen Zeichentrickfilm veröffentlicht: USA und Israel werden im Ozean absaufen, weil „Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat die ersten 3 Bilder ihrer getöteten „unschuldigen Zivilisten“ veröffentlicht.

Die Hamas gleich 10:

Ma’an berichet, dass das Koordinationskomitee des „Marschs der Rückkehr“ beschlossen hat die Aktionen weiterzuführen, vornehmlich freitags. Sie sollen auf jeden Fall bis in den Juni gehen.

Die Terroristen behaupten ein 8 Monate altes Kleinkind sei als Folge des israelischen Einsatzes von Tränengas gestorben. Dem widersprach neben der IDF auch ein Arzt aus dem Gazastreifen. Er berichtete der Associated Press, dass das Kind aufgrund einer bestehenden Erkrankung starb. Mit diesem Kind stieg die Zahl der Toten von gestern auf 59.

Die IDF und der Shin Beth haben bis heute 24 den Toten von gestern als aktive Terroristen identiziert.

Mittwoch, 16.05.2018:

Es sieht so aus, als hätten die Ägypter der Hamas derart die Pistole auf die Brust setzen können, dass die Weiterführung der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle erst einmal gestoppt ist. Später bestätigte Hamas-Gazachef Yahya Sinwar, dass die Gruppe einer „Bitte“ Ägyptens nachgekommen sei, „um einen kompletten militärischen Flächenbrand zu vermeiden.“

Eine offizielle Äußerung eines Hamas-Führers im Fernsehen gab die Opferzahl von Montag mit 50 an (nicht 59, wie es bisher hieß; andere Berichte geben an, dass diese 50 nur die getöteten Hamas-Mitglieder sind).

Die Terroristen haben jegliche Medikamente und medizinische Hilfe der IDF und des Roten Davidstern abgelehnt; sie wollen nichts von den „Massaker-Begehern“ bekmmen

Arabische Studenten der Bezalel-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem haben Dutzende  Poster im Gedenken an im Gazastreifen getötete Hamas-Terroristen aufgehängt. Die Organisation Im Tirtzu will morgen mit einer eigenen Aktion dagegen halten.

Das Verteidigungsministerium stellte heute eine Drohne vor, die Beutel mit einer übel riechenden Substanz über Gruppen von Randalierern abwerfen kann. Das Zeug hat den Spitznamen „Schokolade“.

Die IDF hat die Personalstärke der Truppen am Gazastreifen reduziert, weil im Moment keine weiteren großen Störungen mehr erwartet werden.

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, was die Terrorgruppen den Menschen „empfahlen“ (auf Facebook!), die zu den Krawallen am Grenzzaun kommen sollten: Bringt ein Messer, ein Schlachterbeil, eine Handfeuerwaffe mit, entführt israelische Zivilisten, mordet Soldaten und Siedler.

Donnerstag, 17.05.2018:

Hamas-Terrorchef Yahya Sinwar ließ wissen, dass die Hamas nicht daran interessiert ist, dass die Lage sich ein eine militärische Konfrontation verschlimmert. (Klar, die aktuelle Situation ist im Moment die bessere Propaganda:) „Die Hamas zieht den gewaltlosen Widerstand gegen den Raketenbeschuss und den Zaun vor.“

Terrorgruppen planen für Freitag Ausschreitungen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen, direkt nach den Freitagsgebeten. Sie riefen den Freitag zum „Tag der Loyalität mit den Märtyrern“ aus.

Wie heute bekannt gegeben wurde, versuchte am Sonntag ein Araber aus Nablus/Schechem mit einem Messer durch den Übergang Qalandiya zu kommen, um in Jerusalem Juden abzustechen; er wurde festgenommen.

Freitag, 18.05.2018:

Traurig, dass eine solche Meldung berichtet werden muss: Die ersten Freitagsgebete des Ramadan verliefen in Israel und den Gebieten friedlich.

Bilanz: In den anderthalb Monaten der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle haben Araber an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel mehr als 100 Sprengsätze gelegt. In dieser Zeit wurden mit Hilfe von Drohen auch ca. 150 Terrordrachen vom Himmel geholt.

Ismail Haniyeh kündigte an, er werde an die Grenz gehen, um an neuen Protesten teilzunehmen. (Bisher wurde er nicht gesehen…) Außerdem bestritt er, dass es eine Abmachung mit Ägypten gebe die Krawalle am Gazazaun einzustellen.

Nakba-Erziehung im PA-Fernsehen: Kindern wird gelehrt, dass sie Flüchtlinge bleiben sollen. „Es gibt keine Alternative zur Rückkehr nach Jerusalem.“

Samstag, 19.05.2018:

Zwei oder drei bei den Krawallen am Montag verletzte Gaza-Araber erlagen ihren Wunden.

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Kloppe

Autsch: 57% der Amerikaner finden, dass es dem Land unter Donald Trump gut geht – ein Wert, den Obama in 8 Jahren nie erreichte!

Obamanisten:

Trump hat wieder was gesagt. Und das muss man als Demokrat wieder zu seinen Ungunsten drehen:

Trump: Das sind keine Menschen, das sind Tiere.
Demorkraten: Rassist!

Die Effektivität der Demokratischen Wahlkampfmaschine:

Obamas Hinterlassenschaften:

Wie kamen jetzt Ihr Füller und ihr Telefon da rein?

Der Donald:

Hat weiter Spaß an den Obamanisten:

Zum letzten Mal habe ich die Linken so wütend gesehen …
gestern

Vergleichen wir nochmal:

Obama: Bekommt eine Geisel und setzt 5 Terroristen frei.
Trump: Bekommt drei Geiseln frei und fängt 5 Terroristen.

Obama: Lass unsere Leute frei! Kim: Haha, nein!
Trump: Lass unsere Leute frei! Kim: Yes Sir!

Späßchen mit Donald:


Inselbewohner: Ich sitze hier seit Jahren fest. Habe ich was verpasst?
Retter: Kanye West unterstützt Donald Trump … der ist Präsident.
Holt den Arzt!

Stoff für’s Hirn

Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Palästina gegründet? Die Beschreibung einer Antwort.

Tapfer im Nirgendwo hat noch einmal dokumentiert, was Palästinenserführer so über Israel und Juden zu sagen haben.

Der UNO-Sicherheitsrat hat eine Resolution vorgeschlagen, mit der die Untersuchung der Ereignisse am Gaza-Zaun vorgenommen werden soll. Was daran völlig daneben ist, steht bei Israel heute.

Klaus Kelle findet, wer Freunde wie Deutschland und die EU hat, der braucht keine Feinde mehr.

Die Süddeutsche Zeitung hatte wieder zugeschlagen. Wie üblich – in einer antisemitischen Tradition. Was es mit dem aktuellen Fall auf sich hat und vor welchem Hintergrund man das sehen sollte, steht bei Schlamassel Muc.

Chaim ist wütend. Wegen dem, was am Gazastreifen passiert und wie damit umgegangen wird. Das sollte nachdenklich machen.

Es wäre schön, wenn solche Leute die Quelle angeben würden, woher sie das haben. Ich hatte es auf Englisch bei Elder of Ziyon gelesen, weiß leider nicht mehr wo. Lesenswert ist dieser Brief eines israelischen Soldaten von der Gaza-Grenze allemal.

Es gibt eine Online-Petition für ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an unseren Schulen. Weshalb diese Forderung stellen? Imail Tipi hat das ausführlich erklärt.

Die Achse des Guten:
– Unsere Medien und das Ende der Gaza-Proteste: Plopp – Gaza-Unruhen vorbei, Medien sprachlos.
Die Stimme Teherans im deutschen Fernsehen: Natalie Amiri
Das Hamas-Israel-Paradox
Man darf das Deutscher Israel kritisieren. Aber muss man?

Gatestone Institute:
GB: Finanzierung von Lehrbüchern, die Kindern beibringen, sich selbst in die Luft zu jagen
Rauch & Spiegel: Sechs Wochen Gewalt an der Grenze zu Gaza

Audiatur-Stiftung:
– Ulrich Sahm: Keine Hoffnung für Gaza: Wie die Hamas mit Hilfe der UNO das Land ruiniert
Die SDA als Informationsquelle im Nahostkonflikt – ein Faktencheck
Israels Militärschlag in Syrien und das Schweigen der arabischen Welt
Ägypter stoppten die Gaza-Grenzunruhen
Der Ausstieg aus dem Atomdeal – ein richtiger Schritt
– Ulrich Sahm: Terroristen und ihre Opfer – aus der Sicht des Schweizer Fernsehens

mena watch
Europa hält Vogel-Strauss-Politik für geniale Diplomatie
Gaza: Warum eine „unabhängige Untersuchung“ zur Farce wird.
Worum es den Europäern beim Atomdeal eigentlich geht
Jerusalem: Die Europäer sollten ihre heuchlerische Nahostpolitik hinterfragen
„Für israelische Urlauber könnte es ein gefährlicher Sommer werden“
Generalstreik: UNO war aktiv an Ausschreitungen in Gaza beteiligt

politisches.ch – (Daniels Blog)
Deutsche Bankmanager könnten in die Top 10 der Antisemitismusfälle aufgenommen werden
Auf wessen Seite steht Putin im israelisch-iranischen Konflikt?
Israel muss seinen unvollendeten Unabhängigkeitskrieg gewinnen
Die palästinensische selbstgemachte Nakba

Englischspachiges:
– Die israelische Botschafterin in Belgien ließ sich vom Außenministerium in Brüssel nicht einfach abwatschen, sondern schuss zurück.

Off topic:
Wie die ARD aus Bloggern Nazis macht

Videos:
Warum verteidigt Israel seinen Grenzzaum zum Gazastreifen so konsequent? (mit deutschen Untertiteln)
Die Sandkünstlerin Kseniya Simonova aus der Ukraine malte eine Serie für Israel.

IDF wird palästinensisches Abwassersystem in Terrortunnel leiten

The Mideast Beast, 16. Mai 2018

In einer freundschaftlichen Geste des Friedens und der Kooperation wird erwartet, dass Premierminister Netanyahu die Einleitung (Weiterleidung) der gesamten palästinensischen zivilen Abwässer direkt in die von der Hamas fachmännisch erstellten Terrortunnel weiterleitet. Dieser Olivenzweig, ein gigantischer Schritt vorwärts in den israelisch-palästinensischen Beziehungen, soll dieselbe Arbeitsbeziehung nachahmen, die Israel mit Jordanien hat.

Netanyahus Angebot setzte auch eine unterstützende Botschaft in dieser Sache: „Es ist für die Hamas wichtig ein starkes Gefühl des Selbsterhalts zu entwickeln. Was könnte da besser sein, als für eine gut gemachte Arbeit zu werben, als sie mit Tonnen eigener Scheiße zu belohnen?“

Verschiedene arabische Offizielle haben lange mit der Effizienz des Systems geprahlt, wobei sie die Milliarden Dollar internationaler Hilfe anführten, die seit so vielen Jahren für seine Renovierung und Instandhaltung eingesetzt werden.

„Das unwahrscheinliche Versagen des Projekts wird Israel angelastet werden, auch wenn wir es selbst gebaut haben. Das ist ein Risiko, das einzugehen dumm wäre“, sagte ein Repräsentant der Hamas gerade in einem Interview auf Al-Jazira. „Dies ist das fortschrittlichste unterirdische System in der östlichen Hemisphäre.“

In einer weiteren Heldentag israelisch-palästinensischer Technologieinnovation und –Kooperation haben Ingenieure geschätzt, dass übrig gebliebene Tränen der Nakba möglicherweise genug hydroelektrische Energie erzeugen könnten, um den gesamten Gazastreifen bis weit ins nächste Jahr mit Strom zu versorgen, obwohl das offizielle Datum für den neuesten Protest noch unveröffentlicht bleibt. Die Wasserversorgng wird derzeit in der Nähe einer Textilfabrik in unmittelbarer Nähe zu Dimona gespeichert.

Jerusalem-Tag setzt Feiern fort

The Real Jerusalem Streets, 16. Mai 2017

Yom Yeruschalayim, der Jerusalem-Tag, in Yeruschalayim ist in der Regel ein besonderer Tag

Aber der Jerusalem-Tag dieses Jahr war noch besonderer, aus vielen Gründen.

Die Netta-Mania hält an. Dieses Foto wurde von einem El Al-Flugzeug für ihren Flug von der Eurovision zurück nach Israel gepostet, wo sie mit ihrem Lied „Not your toy“ gewann. Beachten Sie, dass aus „mazel tov“ (herzlichen Glückwunsch) „MAZAL TOY“ wrude. Es war eines, dass tausende in Tel Aviv kamen, um sie willkommen zu heißen, aber ich sah ein Video aus Lissabon, wo tausende zusammen mit Netta Barzalai während des Wettbewerbs mitsangen – das war etwas ganz anderes.

Wow, einfach irre.

Und dann war da die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem in Israel. Sie wurde mit Flaggen einer militärischen Ehrengarde und einem Raum voller US-Honoratioren eröffnet.

US-Botschafter David Friedman sagte „Jerusalem in Israel“ und leitete eine live übertragene Feier mit internationaler Medienberichterstattung.

Wir müssen abwarten und sehen, ob US-Bürgern in Jerusalem in Israel geborene Babys das auch in ihre Pässe geschrieben bekommen. „Jerusalem, Jerusalem“ ist das, was bisher drin steht.

Die Feiern, Feste und Veranstaltungen mit Offiziellen für die Eröffnung der Botschaft dauern noch an.

Oh, Jerusalem.

Hier ist ein Blick auf den Ölberg am Yom Yeruschalayim von der Spitze des Davidturms aus.

Der Davidturm, am Yom Yeruschalayim ohne Eintritt geöffnet, ist ein beliebtes Ziel um Feiertage zu begehen. Schauspieler verkleideten sich als historische Personen, darunter Golda Meir.

Ben Gurion und Chaim Weizmann waren in der Nähe des Eingangs, an einem Tag für die Jungen und die nicht so Jungen.

Es kamen hunderte, um Live-Musik zu hören und vom Bürgermeister von Jerusalem begrüßt zu werden. Oh, danke, Bäckerei Berman, für die frischen und kostenlosen Süßigkeiten den ganzen Tag über.

Die Hurva-Synagoge war mit einer israelischen Flagge bedeckt. Nach dem Morgenrgen konnte man in der Ferne das Tote Meer und den Jordan sehen.

Diese Frau bekam den Preis für das beste Themen-Outfit des Tages.

Der Enthusiasmus, der Gesang und Tanz der Flaggen-Parade füllten die Agron-Straße.

Die Gruppe hielt an, um zu singen und das Schofar zu blasen, als sie auf dem Weg zur Kotel waren, der Westmauer.

Watchman Star, Erick Stakelbeck filmte am Jaffa-Tor mit dem Davidturm im Hintergrund.

Das Team war bereit und die Kamera begann zu filmen.

Als eine Gruppe junger Israelis auf das Set und in die Szene tanzte, frage ich, ob das geplant und Teil der Show war. War es nicht.

Doch statt allzu aufgebracht zu sein, machte Stakelbeck mit, lächelte und tanzte ein paar Minuten lang herum.

Einige Straßen waren für die Flaggen-Parade abgesperrt. Dieses Jahr waren die Sammelpunkte und die Route etwas anders.

Ja, es ist laut, manchmal sehr laut. Aber es ist nicht gewalttätig und nicht nur junge Männer mit zu viel Testosteron machen mit.

Familien kamen um mitzugehen und zuzusehen. Alle Altersgruppen waren auf der Straße. Junge israelische Frauen befanden sich auf einer anderen und alternativen Straße.

Anders als in den vergangenen Jahren machte nicht den ganzen Weg mit. Mit einer früheren Startzeit und dem drohenden Wetter, waren die Marschierenden    ausgeschwärmt und die Route durch die Altstadt war nicht so verstopft wie in der Vergangenheit. Busse aus dem ganzen Land kamen den ganzen Nachmittag über an.

Zehntausende beendeten den Marsch an der Kotel, der Westmauer, am Ende des Tages, als die Sonne unterging. Gesang und Tanz füllten den Platz und strömten über.

Mit all dem im Gang waren junge arabische Frauen in der Mamilla Mall einkaufen.

Zwei arabische Frauen saßen im Café Aroma in der Mamilla.

Die gewalttätigen Proteste entlang der südlichen Grenze des Gazastreifens waren erschütternd und für den Nakba-Tag gibt es Berichte neuer Gewalt.

Das Leben mag nicht wie eine Schüssel Kirschen sein. Aber frische Kirschen werden im Schuk, dem Machane Yehuda-Markt aufgetürmt.

In Bereichen, die von 1948 bis 1967 unter jordanischer Besatzung standen, in die Juden nicht gingen, gab es am Yom Yeruschalayim Feiern und Tanz auf diesen Straßen.

Es waren so viele weitere lokale und öffentliche Feiern, dass ich sie nicht alle anführen kann. Der Tag endete mit Preisen, mehr Musik und Feuerwerk nachts am Davidturm.

Die Botschaft von Guatemala wird eröffnet und der Monat Ramadan beginnt.

Es geschieht viel auf den Straßen Jerusalems.

Mal so, mal anders – wie sie es gerade haben wollen

Die Araber (nicht nur) im Gazastreifen machen sich die Nazis, wie sie es gerne hätten. Mal sind sie die Bösen, wenn es ihnen dient, mal (und zwar öfter) sind die Nazis die Vorbilder.
Frage: Sind die Terroristen am Gaza-Zaun gegen die Nazis oder befürworten sie sie?

(gefunden auf Facebook)