Ein Beispiel für die Vorhersagbarkeit palästinensischer Propaganda

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Frage: Sie sind palästinensischer Propagandist und haben bereits Frauen für Ihre Propaganda ausgenutzt.

Ebenso Verkrüppelte.

Was kommt als nächstes?

Antwort: Natürlich verkrüppelte Frauen!

Sagen wir es mal ganz unverblümt: Sie müssen ein gutgläubiger Idiot sein, wenn Sie darauf hereinfallen.

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Wie evangelikale Feindseligkeit gegenüber Israel geschürt wird

Dexter Van Zile, Jewish Policy Center, Herbst 2018

Eine Pfingstmesse in der Dormitionskirche auf dem Berg Zion in Jerusalem in Israel (Foto: Hanan Isachar)

Im Frühjahr diesen Jahres nahm ich an der Konferenz Christus am Checkpoint (CATC) teil; diese wird alle zwei Jahre vom Bethlehem Bible College organisiert, einem Außenposten des christlichen Antizionismus in Beit Jala. Die Konferenz gibt palästinensischen Christen in der Westbank die Gelegenheit ihren Wert für die korrupten Tyrannen zu demonstrieren, die die palästinensische Gesellschaft kontrollieren (und Christen vor  jihadistischer Gewalt zu schützen), indem sie Israel gegenüber Evangelikalen aus Nordamerika und Europa dämonisieren. Die offerierte Botschaft auf diesen Konferenzen, die seit 2010 in allen geraden Jahren stattgefunden haben, lautet, dass evangelikale Unterstützung für Israel die Fähigkeit der Christen des Nahen Ostens behindert in Frieden zu leben und ihren Glauben in mehrheitlich muslimischen Ländern in der Region zu teilen. Redner versuchen zudem bei westlichen Christen Schuldgefühle hervorzurufen, während sie das Problem des arabischen und muslimischen Herrenmenschentums und Judenhasses  herunterspielen. Mit diesem Narrativ werden Westler dazu ermutigt wegen ihrer Schuld aufgrund westlichem Kolonialismus Buße zu tun, indem sie ein Narrativ akzeptieren, dass Juden und ihre Heimat als Hindernis für alles betrachten, das im muslimischen und arabischen Nahen Osten gut ist.

Ein paar Stunden vor der ersten Sitzung dieser Konferenz eskortierten die Organisatoren etwa 20 Teilnehmer vom Orient Hotel, dem Tagungsort, zum nahe gelegenen „zugemauerten Hotel“, wo diese von Banksy produzierter antizionistischer Propaganda ausgesetzt wurden; Bansky ist ein Scharlatan, der antiisraelische Verächtlichkeit zu einer konsumierbaren Kunstform gemacht hat, die privilegierte junge Westler kaufen können, um ihre Authentizität und Solidarität mit den unterdrückten Völkern der Welt zu demonstrieren.

Die Wände der Piano-Bar des Hotels sind mit Gemälden und Skulpturen bedeckt, die Israels Sicherheitsbarriere als etwas aus einem Horrorfilm darstellen. Ein Gemälde zeigt zum Beispiel ein Dutzend auf Schaukeln sitzender Kinder, die um eine von Israel gebauten Wachturm kreisen. An einer weiteren Wand hängt eine besonders grausame Skulptur des am Kreuz hängenden Jesus Christus, wobei aus dem Querbalken des Kreuzes sensenartige Klingen herausstehen und ein Stück Seil (eine Schlinge?) unter Christi Füßen hängt.

Es gibt an den Wänden der Piano-Bar keine Bilder hakennasiger Juden mit langen, gewundenen Händen, die versuchen weiße Frauen aus Europa zu verführen, aber die könnten hier auch gut sein. Das Zeug an den Wänden ist gruselig, Angst einflößend und provokant genug, um dem Betrachter etwas zu geben, über das er nachzudenken vorgeben kann, während er herumgeht. Die Gesamteffekt der ausgestellten Kunst des Eingemauerten Hotels soll beim Besucher das Gefühl hinterlassen, dass Israel ein sehr, sehr böses Land ist und dass Besucher Teil der Ausgewählten sind, die in der Lage sind zu sehen, wie schlimm das Land ist.

Bei dieser Gruppe scheint das zu wirken. CATC-Teilnehmer, wohlhabende Evangelikale aus den Vereinigten Staaten und Europa, betrachten die Ausstellungsstücke mit bewundernden Augen, als seien sie junge, naive Kinder in einem Spukhaus an Halloween, in dem der nicht zu sehende Jude das Monster ist. Diese Christen lassen ihre Augen die Bilderwelt genießen, nicken anerkennend und stellen den Hotelmitarbeitern lobende Fragen, ohne die Tatsache zu bemerken, dass sie dämonisierender Propaganda ausgesetzt sind, die niedrige Emotionen des Hasses und der Angst gegenüber dem jüdischen Staat animieren soll, dessen Bürger in den letzten Jahrzehnten furchbaren arabischen muslimischen Gewalttaten unterzogen worden sind, die an den Wänden der Piano-Bar natürlich nicht hervorgehoben werden. Das Hotel ist ein kranker Ort und die Authentizität zu Besuch kommenden Evangelikalen, die Authentizität suchen, gehen seiner gotteslästerlichen und dämonisierenden Botschaft voll auf den Leim. Sie mögen das Hotel, das für sie ein cooler Ort zum Abhängen ist. Sie mögen die Atmosphäre.

Während die Teilnehmer entlang der Sicherheitsbarriere zurück zum Konferenzort gingen, an die ein Graffiti-Künstler mit schlechter Handschrift „Fuck Jews“ gesprüht hat, begann ich ein Gespräch mit einer Frau, deren Ehemann Pastor einer Kirch ein den Staaten ist. Sie hatte einige Zeit in der Westbank verbracht, wo ihr Mann Arabisch studierte und in ihrer Zeit dort alles darüber erfahren, wie furchtbar Israel die Palästinenser misshandeln.

Angesichts dessen, was sie lernte, als sie ihren palästinensischen Freunden zuhörte – die ihr allesamt dieselbe Geschichte erzählten – kam sie zu dem Schluss, dass es ihre Aufgabe sei alle ihrer Trump liebenden, Israel unterstützenden Freunde davon zu überzeugen, dass nicht jeder Palästinenser ein Muslim ist, nicht jeder Muslim ein Terrorist, dass es palästinensische Christen gibt und dass diese Christen Brüder im Herrn sind, Juden aber nicht.

Als ich ihr sagte, dass ich Zionist bin, aber Israel nicht aus religiösen Gründen unterstütze, war sie verblüfft und frage, wie jemand Israel unterstützen könne, ohne spirituellen oder religiösen Glauben anzuführen. Ich sagte ihr, dass die Juden ein Volk seien und dass die Geschichte Europas und des Nahen Ostens demonstriert, dass Juden in keiner der beiden Regionen als Minderheit sicher leben können und dass Israel ein legitimer Ausdruck des jüdischen Rechts auf Selbstbestimmung ist.

An diesem Punkt sagte mir meine Gesprächspartnerin, dass die Israelis den Holocaust nutzen, um ihre Misshandlung der Palästinenser zu rechtfertigen. Ich kämpfte damit nicht die Beherrschung zu verlieren, als ich ihr die Geschichte des Friedensangebots berichtete, das Arafat in Camp David ausschlug, ebenso seine Weigerung die Clinton-Parameter zu akzeptieren, die beide den Palästinensern einen Staat gegeben hätten. Als sie erkannte, dass sie nicht so viel über den Konflikt wusste, wie sie glaubte, sagte sie: „Nun, das ist kompliziert.“

Nun, das ist ein Anfang, sagte ich mir.

Der Vorfall war erschreckend, aber lehrreich; er erinnerte mich einmal mehr daran, dass dieselben Techniken verwendet wurden, um Protestanten der Großkirchen im Verlauf der letzten Jahrzehnte gegen Israel aufzubringen, jetzt mit Besorgnis erregender Effektivität auf Evangelikale in Amerika angewandt werden.

Es hat immer eine kleine Anzahl Leute in der evangelikalen Gemeinschaft der USA gegeben, die den jüdischen Staat und seine Einwohner mit Verachtung betrachtet haben, aber im Großen und Ganzen sind Evangelikale seit dem Sechstagekrieg von 1967 aus gutem Grund als zuverlässige Verbündete des jüdischen Staates betrachtet worden. Ab und zu wird ein evangelikaler Leiter etwas Übles über Juden sagen wie Gott würde ihren Gebeten nicht zuhören, aber wenn die Zeit kommt, dass israelische Soldaten sich bewaffnen und gegen ihre Feinde kämpfen, unterstützen die Evangelikalen sie.

Der Grund für diese Unterstützung wurzelt in einer Reihe von Faktoren, von denen keiner sich gegenseitig ausschließt und von denen die meisten sich gegenseitig verstärken. Manche Evangelikale glauben zum Beispiel, dass Israel beim zweiten Kommen Jesu Christi eine Rolle spielen wird. Andere unterstützen Israel, weil sie glauben, dass Gottes Verheißungen ewig anhalten und sie keine Gottheit anbeten wollen, die ihre Meinung zu den Segen, die er über die Menschheit verleiht, ändert. Manche Evangelikale machen sich Sorgen wegen der Bedrohung des Jihad gegenüber den Rechten von Christen und anderen Minderheiten im Nahen Osten; sie glauben, Israel ist ein Vorbild dafür, wie Menschenrechte im Nahen Osten gefördert werden. Auch Gewissensbisse wegen der Rolle, die die Christenheit beim Legen der Basis für den Holocaust in Europa spielte, sind ein Faktor.

Protestanten der großen bzw. liberalen Kirchen, die in der amerikanischen Gesellschaft mit den Evangelikalen um den Hegemonialstatus streiten, unterstützen Israel normalerweise nicht. Fakt ist, ihre Kirchen greifen Israel bei fast jeder Gelegenheit an. Sie machen eine große Show darum die religiösen Empfindlichkeiten der Diaspoa-Juden in den Vereinigten Staaten zu respektieren, flippen aber aus, wann immer ein israelischer Jude ein Gewehr aufnimmt oder eine Mauer zur Verteidigung seines Hauses oder seiner Familie baut. Sie ignorieren muslimischen und arabischen Judenhass, sind aber immer auf der Suche nach rechtem Antisemitismus. Darauf hinzuweisen, dass Israel einen besseren Job beim Schutz der Rechte von Frauen und Schwulen macht als jedes andere Land im Nahen Osten, bringt nicht viel Sympathie seitens der Großkirchen-Protestanten, verärgert manche von ihnen sogar so sehr, dass sie Israel noch mehr hassen; sie rechtfertigen ihre Verachtung mit Vorwürfen des „Pinkwashing“.

Ominöserwiese scheint es so, dass zunehmende Anzahlen evangelikaler Protestanten anfangen sich zum israelisch-arabischen Konflikt das progressive Narrativ der Großkirchen zueigen zu machen. Gemäß diesem Narrativ sind israelischen Bemühungen jüdisches Leben und Besitz zu schützen tadelnswert, während arabische und muslimische Anstrengungen Juden zu töten und terrorisieren das nicht sind. Wenn man bedenkt, dass Evangelikale rund 30 Prozent der Bevölkerung Amerikas ausmachen und dass die meisten von ihnen glauben, dass Gott das Land Israel dem jüdischen Volk gab, stellt ein Rückgang der Unterstützung Israels eine strategische Bedrohung Israels und des jüdischen Volks überall in der Welt dar.

Der Antizionismus ist für manche Evangelikale, insbesondere Millennials eine attraktive Agenda dar, weil sie es ihnen erlaubt ihren Altersgenossen – von denen viele konservative Christen mit Verachtung betrachten – zu demonstrieren, dass sie nicht die rückschrittlichen Höhlenbewohner sind, als die sie die letzen 100 Jahre hingestellt wurden.

Nach dem Scopes Monkey-Verfahren 1925, das bibelgläubige, konservative Christen, die gegen die Lehre der Evolution in Schulen gegen progressive Christen und Säkulariten gegeneinander ausspielte, sind konservative Christen gewesen, was Susan Harding die „widerlichen anderen“ nennt, gegen ihre Widersacher schimpfen, um zu demonstrieren, dass sie auf der Seite der Moderne stehen. Zwei Jahrzehnten nach dem Verfahren lebten konservative Christen, die an die Irrtumslosigkeit der Bibel glaubten, in einem selbst auferlegten Exil in der amerikanischen Gesellschaft; sie hatten wenig mit der breiteren amerikanischen Kultur zu tun.

In den 1980-er Jahren kamen die konservativen Christen unter der Führung von Jerry Falwell tosend aus ihrem Ghetto, bildeten die Christliche Rechte und halfen Ronald Reagan 1980 zum Präsidenten gewählt zu werden. Nicht jeder in der evangelikalen Gemeinschaft möchte mit der Christlichen Rechten in Verbindung gebracht werden, die von progressiven Christen und Säkularisten als Grauen betrachtet werden. Manche Evangelikale, besonders Millennials, haben die Verachtung internalisiert, die von einer zunehmenden Zahl nicht evangelikaler Amerikaner gegen den konservativen Flügel ihrer Gemeinschaft gerichtet wird. Eine Möglichkeit, wie progressive und junge Evangelikale demonstrieren können, dass sie nicht wie die Anhänger von Jerry Falwll sind – der ein entschiedener Unterstützer Israels war – besteht darin in die Westbank zu kommen, im Eingemauerten Hotel abzuhängen und zuzuhören, wie palästinensische Christen Israel für ihr Leiden verantwortlich zu machen, während sie die Ganoven in der palästinensischen Autonomiebehörde loben. Und traurigerweise ist das genau das, was eine Reihe Evangelikaler tun, einschließlich der Frau, die in Bethlehem neben mir herlief.

Als ich mich von meiner Gesprächspartnerin auf unserem Weg ins Orient Hotel trenne, in der die Konferenz Christus am Checkpoint stattfindet, schlage ich vor, dass sie vielleicht Yossi Klein Halevis neuests Buch „Letters to my Palestinian Neighbor“ (Briefe an meinen palästinensischen Nachbarn) zu lesen, um mehr über die israelische Sicht des Konflikts zu erfahren. Das scheint ein schwacher Konter gegen all die hasserfüllte Bildsprache zu sein, die im Eingemauerten Hotel ausgestrahlt wird und gegen das verzerrte Narrativ, dem sie in den nächsten Tagen ausgesetzt sein wird, aber mehr kann ich nicht tun.

Der aktuelle UNO-Menschenrechtsrat…

… hatte bisher schon diese Ikonen der Menschenrechte als Mitglieder:

Jetzt standen u.a. folgende Kandidaten mit ähnlich positiven Bilanzen zur Wahl. Übrigens unter dem Vorsitz von Saudi-Arabien als Chef der Wahlkommission.

Gewählt wurden diese Leuchten:

Wie sagte noch 2006 der Chef von UN Watch, Kenneth Roth (ein ausgewiesener Israel-Hasser) über den neu gegründeten Menschenrechtsrat, der die mehr als versaute Menschenrechtskommission ablöste:

Unter diesem neuen System werden Länder mit schlechter Menschenrechtsbilanz wie Saudi-Arabien niemals wieder einen Sitz im Rat haben.

(Alle Screenshots von Hillel Neuer auf twitter, wo auch die  Menschenrechtsbilanzen der Kandidatenländer nachgelesen werden können.)

Die westlichen Werte komplett zunichte gemacht

Melanie Phillips, 8. Oktober 2018

Der Zirkus um die Bestätigung von Richter Kavanaugh ist nicht nur ein wenig erbauliches Spektakel, das einem die Sprache verschlägt.

Die Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den Kandidaten für den Obersten Gerichtshof Brett Kavanaugh sind unter den eigenen zahlreichen Widersprüchen, den nicht vorhandenen Bestätigungen und unbegründeten Behauptungen zerbröselt.

Haben also all diejenigen, die sofort Kavanaugh als schuldig im Sinne der anklage erklärten, Reue wegen dieses Rufmords zum Ausdruck gebracht? Im Gegenteil: Sie haben lediglich die Torpfosten zu weiteren fadenscheinigen Beschuldigungen verschoben.

Dazu gehören angebliches Saufen als Teenager, Lügen und Pädophilie, dazu die anscheinende höchste Disqualifikation für das hohe juristische Amt, er habe Wut und Verstimmung darüber gezeigt, dass sein bis dahin herausragender Ruf durch solche Verleumdungen für immer getrübt worden ist. Schlimmer noch: In den Augen dieses Fiebermobs steht Kavanaugh selbst stellvertretend für jedes soziale Übel oder Ungerechtigkeit.

Konfrontiert mit bösartigem Rufmord aufgrund nachweislich absurder Vorwürfe ist es also das Opfer, das sich entmenschlicht, dämonisiert und delegitimisiert wiederfindet. Darüber hinaus wird selbst schon die Andeutung, dass er tatsächlich das Opfer ist, als weiterer Skandal behandelt.

Klingt bekannt? Sollte es sein. Denn das ist genau derselbe Umgang, der dem Staat Israel und den ihn unterstützenden Juden zuteil wird.

Israel wird fälschlich Verbrechen wir mörderischer Aggression, Kolonialismus und Besatzung beschuldigt, derer es nicht nur nicht schuldig ist, sondern deren Opfer es in Wirklichkeit ist. Diejenigen, die solche Lügen anprangern, werden selbst als die Grenzen überschreitend verurteilt, weil sie das tun.

In Großbritannien sind die Menschen erschüttert vom Antisemitismus-Skandal in der Labour Party. Sie können einfach nicht verstehen, wie solch monströse Äußerungen über Juden überhaupt derart Fuß finden konnten. In den Vereinigten Staaten greifen sich Menschen angeischts des Kavanaugh-Debakels gleichermaßen an den Kopf und fragen sich laut, wie in aller Welt es in Amerika so weit kommen konnte.

Warum eine solche Überraschung? Antiisraelische Abhandlungen, die in Unwahrheiten, Verzerrungen, Ritualmordlügen und Verschwörungstheorien verwurzelt sind – Jahrhunderte lang die Kennzeichen des klassischen Antisemitismus – ist in „progressiven“ britischen Kreisen seit vielen Jahren eine endemische Krankheit gewesen.

Diese transatlantischen Erschütterungen wegen Kavanaugh oder Israel sind nicht aus dem Nichts gekommen. Sie sind aufs Engste mit weit breiteren sozialen und kulturellen Trends verbunden.

Recht einfach gesagt ist die westliche Zivilisation von ihren Kernprinzipien abgekoppelt worden, die in ihren grundlegenden Texten biblischer Moral verwurzelt waren.

Der Aufstieg des Säkularismus, der der Welt Toleranz und politische Freiheit brachte, setzte sie auch auf eine Bahn, die zu Kommunismus und Faschismus führte. Diese sind im Gegenzug in eine Form kulturellen Totalitarismus mutiert, der auf der Tyrannei des Individuums gründete, der Verfinsterung der objektiven Wahrheit durch subjektive Gefühle und die Zerstörung von Anhängsel einer bestimmten Kultur durch die Doktrin der universellen Werte.

Das hat den Zusammenbruch der Bausteine der westlichen Zivilisation verursacht: die traditionelle Kernfamilie, der Vorstellung von Bildung als Getriebe der Kultur durch Generationen hindurch und die bloße Idee der westlichen Nation.

An ihre Stelle sind Multikulturalismus, die sexuellen und geschlechtlichen Gerangel und die moderne Form der Stammeskriegsführung, die als Identitätspolitik bekannt sind. Sie alle gründen auf Ideologie, dem Drang nach Macht und vor allem Wut – Wut darauf, von Eltern im Stich gelassen zu sein, Wut auf ein unerfüllbares Gefühl Ansprüche zu haben, Wut darauf in einer Welt ohne stimmige Identität auf die Straße gesetzt zu werden.

Wir durchleben heute sowohl einen revolutionären als auch konterrevolutionären Moment. Revolutionär durch Occupy, Antifa, Black Lives Matter, #MeToo. Das sind Bewegungen, die alle darauf abziehen Macht durch Gewalt zu kapern: physische Gewalt oder Schikanen, Einschüchterung, Rufmord und so weiter.

War losgetreten wurde, liegt jenseits der Vernunft: ein pathologischer, unerklärlicher, gewalttätiger Hass. Auf twitter, wütete Carol Christine Fair, eine Politikwissenschaftlerin der Georgetown University, wegen Kavanaugh gegen „anspruchsberechtigte weiße Männer, die die anmaßenden Ansprüche einen Serienvergewaltiger legitimieren. Sie alle verdienen erbärmlich zu sterben, während Feministinnen lachen, während sie ihre letzten Keucher tun. Bonus: Sollen wir ihre Leichen kastrieren und damit die Schweine füttern? Ja.“

Ein republikanischer Senator wurde aus einem Restaurant gehetzt; andere mussten durch die Büros des Kapitols eskortiert werden, um sie vor Protestierenden zu schützen; persönliche Details wie die Wohnadressen von Senatoren und Handynummern wurden online gepostet.

Die Wahrheit wird nicht länger anerkannt, genauso wenig die Unterschiede zwischen Behauptung und Beweis. Im The Forward schrieb Jane Eisner: „Christine Blasey Ford [die Hauptbeschuldigerin Kavanaughs] ist alle Frauen. Das passiert, wenn man uns zu sehr bedrängt.“

Für Eisner, so scheint es, ist eine subjektive, unbestätigte und dubiose Behauptung axiomatisch wahr, wenn sie von einer Frau gegen einen Mann erhoben wird. Eisner weiß schlicht nicht, ob Kavanaughs Übergriff auf Ford stattfand, weiß schlicht nicht, warum diese Frau die Erinnerung 36 Jahre lang für sich behielt, aber sie weiß, dass „so viele von uns [Frauen] danach streben der Machtstruktur zu helfen statt sie zu stürmen“.

All dieser boshafte Unsinn wird mit dem Ansturm unserer progressiven Klasse auf die westlichen Nation als Quelle aller Übel eingetütet.

Von diesem arroganten Establischment abgewiesen hat aber die Wut der einfachen Leute immer mehr zugenommen. Wut darauf, ihrer eigenen Kultur beraubt zu sein. Wut darauf der Fähigkeit beraubt worden zu sein dieser Kultur durch demokratische Selbstregierung Ausdruck zu verleihen. Wut auf die Schikane und Einschüchterung und Diffamierung und Gehässigkeit, die auf sie gerichtet wird, weil sie diese Dinge überhaupt haben wollen.

Die öffentliche Wut übersetzte sich in eine Konterrevolution: das Doppelphänomen der Brexit-Abstimmung in Großbritannien und des Gewinns der Macht durch Trump in Amerika.

Wir befinden uns also jetzt an einem kritischen Wegpunkt. Die alte Weltordnung weicht neuen Allianzen. Israel, Saudi-Arabien und Trump gegen den Iran die Europäische Union und die amerikanische Demokratische Partei. Die britische Öffentlichkeit gegen die Europäische Union und das britische politische und Medien-Establishment. Westeuropa gegen Osteuropäer, die wissen, was es heißt Freiheit zu verlieren und nicht noch einmal sanft in die Dunkelheit marschieren werden.

Heute stehen einige europäische Parteien für ihre Nation und Kultur ein und werden als Rassisten oder Faschisten verleumdet. Manch von ihnen sind tatsächlich autoritär und illiberal.

Aber die vor uns liegende Wahl – und es handelt sich um folgenschere – besteht nicht nur aus zwei Möglichkeiten. Es handelt sich nicht um eine Wahl zwischen liberaler Demokratie und ihrer Antithese. Der Grund dafür lautet, dass die Grenzen zwischen Demokratie und Autoritarismus unscharf geworden sind.

Westliche Gesellschaften, in denen die Unschuldsvermutung oder Freiheit anderer Meinung zu sein ausgehöhlt worden sind, sind nicht länger liberal; sie sind zutiefst illiberal geworden. Gleichzeitig prahlen früher totalitäre Gesellschaften wie Russland mit den äußeren Zeichen der Demokratie, aber die Realität der Wahlalternative ist dort eine Illusion.

Wo jetzt die Linie zwischen politischer Freiheit und Autoritarismus gezogen wird, ist eine der großen Fragen unserer Zeit.

Und unterdessen gibt es Israel, der originale, uralte Nationalstaat, gegründet auf den moralischen, sozialen und rationalen Prinzipien, die sich genau im Fundament der westlichen Zivilisation befinden.

Wen kann es daher überraschen, dass Israel das Ziel von westlich-„progressiver“ Gehässigkeit ist? Doch aus demselben Grund befindet sich Israel im Zentrum des großen Ringens, das heute stattfindet, um die westliche Zivilisation zu retten.

Es ist an der Zeit, dass Israel selbst und das jüdische Volk weltweit, diese jüngste Manifestation des jüdischen Schicksals erkennt und entsprechend handelt.

Die Welt – zweierlei Maß, scheinheilig, verlogen

gefunden auf Facebook:

Logik der Welt:
Die Hamas macht an unseren Grenzen Krawall,
verbrennt unsere Felder, versucht in unser
Land einzudringen, damit sie uns töten können.
Die Welt macht Israel dafür verantwortlich!

Die Hamas schießt mehr als 100 Raketen und Mörser
auf israelische Städte, ein Kindergarten wird getroffen.
Die Welt schweigt!

Noch irgendwelche Fragen?

Foto des Tages. Nur noch einen Zug

Aussie Dave, Israellycool, 3. Oktober 2018

Dieses Foto scheint bei einem aktuellen „Rückkehrmarsch“-Krawall an der Grenze des Gazastreifens mit Israel aufgenommen worden zu sein:

Entweder die Verletzung des „verletzten“ Mannes ist nicht allzu ernst (und vielleicht findet da gerade eine Schauspielerei statt) oder jemand ist so richtig süchtig. Oder beides.

Weiß er nicht, dass Rauchen dich umbringt? Andererseits könnte der Versuch Israels Grenzzaun zu durchbrechen, mit dem ausdrücklichen Ziel israelische Zivilisten abzuschlachten, das auch tun.