Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 10. Dezember 2016)

Sonntag, 04.12.2016:

Am Sonntagmorgen wurde der Alarm in Beitar Illit aufgehoben; die Eindringlinge vom Samstagabend hatten den Ort anscheinend sehr schnell auf demselben Weg wieder verlassen.

Die ägyptische Armee fand in einem der von ihr gefluteten Tunnel vier Leichen von Hamasniks.

Ein Gaza-Araber starb heute in einem „Widerstandstunnel“ der Hamas (Stromschlag), an dem er arbeitete. (Ägypten gibt an im November 7 Tunnel zerstört zu haben.)

Die IDF will die Sicherheitsvorkehrungen an der Straße zwischen dem Araberdorf Husan und Beitar Illit in Samaria beträchtlich verstärken. Dort wurden zuletzt immer häufiger Autofahrer mit Felsbrocken und anderem beworfen.

Auf dem Fatah-Kongress pries Mahmud Abbas wieder einmal Terroristen und nannte sie „Helden“ und „mutige Kämpfer der Revolution“.

Montag, 05.12.2016:

Das PA-Fernsehen ehrte die Fatah während ihres 6 Tage dauernden Parteitags mit der elfmaligen Ausstrahlung eines Liedes, das die Judenmorde der Truppe pries feiert. Darin wird betont, dass die Fatah den Eid geleistet hat Israel zu vernichten.

Der Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Arabischen Liste in der Knesset fordert, dass der Generalstaatsanwalt gegen Benjamin Netanyahu wegen Hetze und Aufstachelung ermittelt. Netanyahu und sein Kabinett hätten während der Brände der letzten Woche Hass gegen die israelischen Araber geschürt. Es gebe keine Brandstifter-Intifada und keine Anschlagswelle.

Mittwoch, 07.12.2016:

Sicherheitskräfte nahmen 3 arabische Teenager fest, die im Verdacht stehen mit Angriffe mit Schusswaffen bei Ofra verübt zu haben.

Die Geschichte der „Siedlungen“ – von einem „Siedler“

Die Antwort eines Siedlers auf David Newmans stark verkürzte Geschichte der jüdischen Siedlungen

Vorbemerkung: The Media Line Ltd. erhielt fast täglich Anfragen zu Hintergrundinformationen zu den israelischen Gemeinden jenseits der „Grünen Grenze“ (in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen) von Nachrichten-Organisationen aus aller Welt. Am 21. Mai veröffentlichte die New York Times einen persönlichen Kommentar von David Newman zu dieser Frage. Während wir aus rechtlichen Gründen nicht in der Lage sind, diesen Artikel selbst zu bringen, stellen wir das ins Internet, was wir für eine wohl formulierte und faktisch richtige Antwort auf diesen Artikel halten und die denen helfen wird, die dazu forschen. Der Autor, Marc Zell, ist ein Anwalt, dessen Tätigkeiten von Jerusalem bis nach Washington reichen. Er lebt in der judäischen Region, die Gush Etzion genannt.
Der Artikel von David Newman steht auf http://www.nytimes.com/2002/05/21/opinion/21NEWM.html

Dies ist die Stegreif-Antwort auf David Newmans Artikel „How the Settler Suburbs Grew“ (Wie die Siedler-Vorstädte wuchsen, New York Times, 21.05.2002) durch einen Siedler. Ich wohne in Alon Shevut im Gush Etzion, einer „Siedlung“, die in Wirklichkeit eine Gemeinde von 5.000 Juden etwa 20 Minuten südlich von Jerusalem ist. Alon Shevut wurde 1970 von einer Gruppe junger Jeshiva-Schüler und ihrer Familien gegründet, die mit der inzwischen als Har Etzion Jeshiva weltberühmten Schule der Rabbis Amital und Liechtenstein verbunden waren. Alon Shevut ist, wie Kfar Etzion, Rosh Tzurim, Midgal oz, Never Daniel und Bat Ayin auf Land gebaut worden, das vom jüdischen Volk gekauft und bezahlt wurde, lange bevor der jüdische Staat 1948 gegründet wurde. Seine ursprünglichen Einwohner, von denen viele Holocaust-Überlebende waren und einige zur linken Pionier-Bewegung Hashomer Ha-tzair gehörten, wurden von palästinensischen Irregulären und der transjordanischen Arabischen Legion in den Monaten angegriffen, die der Gründung des Staates Israel im Mai 1948 voraus gingen.

Kfar Etzion wurde von den arabischen Streitkräften am 14. Mai 1948 erobert, einen Tag, bevor der Staat (Israel) ausgerufen wurde. Der größte Teil der 200 Verteidiger wurde kaltblütig nieder geschossen, nachdem sie sich den Arabern ergeben hatten. Die übrigen Einwohner und Verteidiger der „Siedlungen“ des Gush Etzion wurden in die Gefangenschaft nach Jordanien gebracht und erst 1950 frei gelassen. Nach der Eroberung der „Siedlungen“ des Gush Etzion zerstörten die Araber systematisch jede Spur jüdischen Lebens dort, einschließlich des Ausreißens von Obstbäumen, die von den „Siedlern“ gepflanzt wurden, die die kahlen Hügel wieder urbar gemacht und eine lebensfähige landwirtschaftliche Ökonomie aufgebaut hatten. An ihrer Stelle baute die Jordanische Armee sich eine Basis und verschiedene Außencamps, die 19 Jahre lang eine beherrschende Sicht über die gesamte israelische Küste von Aschkelon bis Hadera hatten. 19 Jahre lang war es Juden nicht erlaubt, einen Fuß auf ihr Land zu setzen. Sie konnten es nur von dem Ort aus in Augenschein nehmen, der als John F. Kennedy-Gedächtniswald in den Außenbezirken Jerusalems bekannt wurde. Auf anderen Teilen des jüdischen Landes des Gush Etzion bauten die Jordanier ein palästinensisches Flüchtlingslager, Daheisha. Bis heute ist dieses Land auf den Namen des Jüdischen Nationalfonds eingetragen. Die Jordanier gingen noch weiter und annektierten die gesamte „Westbank“ (ein Begriff, den das haschemitische Regime erfand um seine neu annektierte Provinz zu beschreiben und die davor seit undenkbaren Zeiten als Judäa und Samaria bekannt war).

Die jordanische Annexion wurde von der gesamten internationalen Gemeinschaft mit Ausnahme von Großbritannien und Pakistan sowie der gesamten arabischen Welt verurteilt und war daher von Anfang an illegal. Auf diesem Gebiet wurde nie ein arabischer Staat gegründet oder ausgerufen, da die arabische Welt den Teilungsplan der UN-Generalversammlung von 1947 (Nr. 181) zurück wies und sich statt dessen entschied in das Mandatsgebiet Palästina einzumarschieren und den entstehenden jüdischen Staat und seine „Siedlungen“ von Galiäa bis in den Negev zu zerstören.

Nachdem Israel 1967 ohne Provokation von jordanischen Truppen in Jerusalem und der übrigen „Westbank“ angegriffen wurde, drangen israelische Truppen in Selbstverteidigung wieder in den Gush Etzion und die anderen Gebieten Judäas und Samarias ein und warfen die jordanischen Streitkräfte hinaus. Drei Monate, nachdem Judäa und Samaria befreit wurden, baten die Kinder der ursprünglichen Einwohner von Kfar Etzion die Regierung Israels, an den Ort ihres Kibbuz in Gush Etzion zurückkehren zu dürfen und erhielten dazu die Erlaubnis. So begann die Rückkehr jüdischen Lebens nach Gush Etzion. Heute gibt es etwa 15 Gemeinden im „Gush“, die von einem Regionalrat verwaltet werden. Zusätzlich gibt es eine recht große Gemeinde namens Efrat, die von Rabbi Schlomo Riskin in den 80-er Jahren gegründet wurde und etwa 10.000 Einwohner hat; bald wird Beitar Illit mit rund 20.000 Einwohnern eine Stadt sein. Im Süden des Gush Etzion liegt die Gemeinde Kiryat Arba mit etwa 10.000 Einwohnern, gegenüber der Stadt Hebron, deren jüdische Gemeinde wieder belebt worden ist, nachdem sie vor 1948 wiederholte Versuche der Araber erlebte, sie zu zerstören.

Um dem ganzen eine historische Perspektive zu geben: Die modernen jüdischen Gemeinden im Gush Etzion sind selbst Nachfolger einer praktisch ununterbrochenen Kette jüdischer „Siedlungen“ in Judäa, die in der Zeit Abrahams begann, 2000 Jahre bevor der erste Araber hier siedelte. 1977 wurde gegenüber dem arabischen Dorf gleichen Namens das jüdische Dorf Tekoa gegründet – es war der Heimatort des Propheten Amos. Hoch über Tekoa liegt die als Herodion bezeichnete antike hasmonäische und herodianische Zitadelle mit ihren großartigen archäologischen Ausgrabungen. Von der Spitze des Herodion aus kann man deutlich den Tempelberg in Jerusalem sehen, das Tote Meer und die Berge von Moab, die heute zu Jordanien gehören. Man kann auch eine große Ebene sehen, die von Dutzenden arabischer Dörfer durchsetzt ist, die alle vor 1967 nicht existierten. Diese arabischen „Siedlungen“ wurden (ohne internationale Proteste) geschaffen, als nomadisierende Beduinen vom wirtschaftlichen Boom angezogen wurden, der durch die Rückkehr jüdischen Lebens nach Gush Etzion entstand. Diese Beduinen entschieden sich, hier zu „siedeln“ und ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie im Baugewerbe und verwandten Geschäften arbeiteten. Knapp östlich des Herodion, oberhalb des Toten Meeres, gibt es einen Ort namens Qumran, wo die ersten der berühmten Rollen vom Toten Meer von einem dieser Beduinen 1947 gefunden wurden. Sie wurden von jüdischen „Siedlern“ vor 2000 Jahren geschrieben. Kurz westlich des Herodion, nur ein paar Meter außerhalb des modernen Tekoa, gibt es eine weitere Höhle, wo der 13-jährige Kobi Mandell und sein Freund letztes Jahr von Nachfahren der gleichen arabischen Beduinen-„Siedler“ brutal ermordet und verstümmelt wurden, die jetzt die Ebene unterhalb des Herodion bevölkern. Und nur um die Ecke von dort war es, wo mein Freund und Mit-Immigrant Aharon Gurov vor ein paar Wochen kaltblütig niedergeschossen wurde.

Wir haben hier im Gush Etzion einen Brauch: Wir steigen jedes Jahr am 9. Av auf den Herodion zu einem Tag des Gedenkens mit Gebeten und Kerzenlicht aus der antiken Synagoge. An genau dieser Stelle und an diesem Tag sahen diese anderen, ehemaligen jüdischen „Siedler“ des Gush Etzion im Jahr 70 n.Chr. mit Schrecken, wie der Zweite Tempel in Flammen aufging und von den römischen Armeen nur ein paar Hügelspitzen entfernt in Jerusalem zu Schutt gelegt wurde.

Weiter westlich im Gush Etzion, ein paar hundert Meter von meinem Zuhause in Alon Shevut, führt eine Straße zu den neuesten Gush Etzion-Gemeinden in Bat Ayin, das auf oder nahe an dem Ort des Kibbuz Ma’asuot Yitzhak aus der Zeit vor 1948 gebaut wurde und nach dem verstorbenen Oberrabbiner Israels und ehemaligen irischen Oberrabbiners Yitzak Herzog (Vater des israelischen Präsidenten Chaim Herzog) benannt wurde. 1990, als die ersten jüdischen Pioniere an diese Stelle zurück kehrten, stand ich nachts Wache, um den neuen „Siedlern“ beim ihrem Anfang zu helfen und ihnen das erste Minyan-Gebet zu ermöglichen. Heute gibt es dort vielleicht 100 Familien, die in Häusern leben, die sie mit ihren eigenen Händen gebaut haben.

Als die Juden von Bat Ayin die Straße bauten, die sie mit Kfar Etzion und dem Rest des Gush verbinden sollte, stießen sie auf einige Steine, die eine größere Bedeutung zu haben schienen. Nach ein paar Tagen der Ausgrabungen durch das regionale Archäologen-Team fand man die Reste einer weiteren jüdischen „Siedlung“, einer aus der Zeit des Zweiten Tempels. In dieser antiken jüdischen Gemeinde fand man eine Mikva (ein rituelles Bad) und auf dessen Boden einen verrosteten Schlüssel – desselben Typs, von dem man wusste, dass er von Juden in einer anderen antiken „Siedlung“ namens Jerusalem benutzt worden war. Es scheint so zu sein, dass einige der Einwohner dieser antiken jüdischen Stadt in Gush Etzion Flüchtlinge vor der Zerstöung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 n.Chr. waren. Einer oder eine brachte dieses Mitbringsel aus der Heimatstadt mit, die heute gerade einmal 20 Minuten mit dem Auto entfernt ist. 1990 brachten die neuesten jüdischen Bewohner dieses Ortes ein weiteres „Mitbringsel“ mit, die Torah-Rolle, die von ihren Vorfahren mit nach Jordanien in die Gefangenschaft genommen worden war, als der Gush 1948 den Araber in die Hände fiel.

Vergeben Sie mir, dass ich so viel von Ihrer Zeit in Anspruch genommen habe, damit Sie diese wenigen Zeilen lesen. Aber ich wollte Ihnen eine Perspektive aufzeigen, die der wohl formulierende und wohl bekannte Links-Aktivist David Newman zu übersehen geruhte. Die Juden des Gush Etzion sind genauso wenig Eindringlinge oder Rechtsverletzer wie ihre „Gegenstücke“ in Judäa, Samaria und Gaza. Sie sind die „Indianer“, die in ihre angestammte Heimat zurück kehrten. Sie sind Teil der langen und unendlichen Kette jüdischer „Siedler“, die seit der Zeit Abrahams bis zum heutigen Tag Teil dieser Landschaft gewesen sind. Eines Tages würde ich Ihnen gerne die Geschichte der Verbindung des Judas Makkabäus mit Alon Shevut und der Schlacht, die König Josaphat im Tal unterhalb von Kfar Etzion (genau unter meinem Fenster) ausfocht, weiter geben. Sogar der Name unseres Volkes, der Juden, stammt vom Stamm, der Region, der Provinz, dem Königreich Juda, dessen Kernland genau diese Hügel des Gush Etzion und Hebrons seit Jahrtausenden umfasst. So geht es weiter und weiter und weiter…

Ich lese daher mit Erstaunen den Artikel von David Newman und hunderte gleiche, wie auch die Erklärungen einiger (aber nicht der Mehrheit) meiner Landsleute, die sich diese kahlen Hügel ansehen und die blühenden jüdischen Dörfer, Gemeinden und Städte im antiken Judäa und Samaria und sie als „Kolonien“ und „Hindernisse“ bezeichnen. Ich frage mich, welche Art von Frieden es geben kann, wenn die Juden nicht in Judäa leben und bauen können. Ist die Welt total verrückt geworden, wenn sie die Nachfahren der Juden des antiken Tekoa und Hebron und der kürzlich entdeckten Stadt aus der Zeit des Zweiten Tempels im Gush Etzion als „Rechtsbrecher“ bezeichnet?

Ich sage der Welt, dass, wenn sie die Legitimität der Bewohnung der Hügel des Gush Etzion und Judäas (und Samarias und Gazas) verleugnet, dann verleugnet sie die Legitimität des gesamten jüdischen Staates. Mehr noch: Sie verweigert uns die Legitimität als Volk auf der von Gott gegebenen Erde. Verstehe dies und du wirst verstehen, warum die Araber von Eretz Israel unermüdlich ihre Kampagne fort führen, die Juden aus der „Westbank“ und Gaza zu vertilgen, Judäa „judenrein“ zu machen. Verstehe dies und du wirst verstehen, warum David Newman und seine ideologischen Seelenverwandten so tragisch falsch liegen.

Marc Zell, ein „Siedler“ aus dem Gush Etzion, Judäa
Mittwoch, 22. Mai 2002

Muslimische „Experten“ behaupten alle Funde des Tempelberg-Siebungsprojekts sind islamisch

Elder of Ziyon, 4. Dezember 2016

Die palästinensische Internetseite Safa hat einen Artikel, der das Tempelberg-Siebungsprojekt, bei dem Tonnen an Schutt, der von der Waqf Ende der 1990-er Jahre ausgegraben wurde, durchsiebt wird, um archäologische Artefakte zu finden.

Zu den Funden gehören bisher Münzen, Schmuck und Kacheln aus der Zeit des zweiten Tempels – und vom zweiten Tempel selbst.

Muslimische „Experten“ behaupten jetzt aber – ohne die Artefakte je angesehen zu haben – dass jedes einzelne gefundene Teil aus der Zeit der Omajjaden oder Osmanen stammt.

Denn natürlich ist jüdische Geschichte ein Mythos. Und der gesamte Zweck des Tempelberg-Siebungsprojekts besteht nach Angabe dieses „Experten“ darin eine gefälschte Geschichte eines jüdischen Tempels und jüdischer Präsenz in der Gegend zu erfinden.

Die psychologische Projektion ist eine klassische. Nicht nur sind es die Araber, die versuchen jüdischen Geschichte auszulöschen, zum Tempelberg-Siebungsprojekt gehören auch Experten, die islamische Artefakte identifizieren!

Vergoldete Glas-Mosaiksteine aus der frühen islamischen Periode, die während späteren Renovierungen aus den Außenwänden des Felsendoms entfernt wurden

Peretz Reuven, der aus Haifa stammt, ist unser Experte für islamische Keramik und Artefakte. Ursprünglich fand er Interesse an er islamischen Periode, als er an der Hebräischen Universität war. Er begann mit arabischer und islamischer Geschichte, fügte etwas Archäologie an und der Rest ist Geschichte. Er hat bie einigen der am weitesten publizierten Forschern studiert, darunter Myriam Rosen-Ayalon, Rachel Milstein und Hava Lazarus-Yafe. Heute arbeitet er bei vielen Ausgrabungen und Forschungsprojekten überall in Jerusalem und Israel.

Peretz arbeitete mit Dr. Eilat Mazar an einem Projekt, das die Mauern des Tempelbergs dokumentierte und zum großen Ophel-Medaillon forschte und veröffentlichte, als er unseren Direktor Zachi Dvira traf. Zachi lud ihn ein sich unserem Projekt anzuschließen und heute forscht Peretz an aller Keramik aus der frühen islamischen Periode, die vom Siebungsprojekt gefunden wird. Er plant außerdem seine Erfahrung in der Erforschung architektonischer Elemente aus der Zeit der Römer, Byzanz und islamischen Perioden, um die architektonischen Elemente zu untersuchen, die durch unsere Siebung gefunden werden.

Die Ansammlung zur frühen islamischen Periode aus dem Siebungsprojekts ist reich an Material. Wir haben eine Menge Tonbehälter, von denen viele verglast und aufwändig bearbeitet sind. Obwohl die meisten vor Orte hergestellt wurden, waren einige aus Persien, Ägypten oder Teilen von Europa importiert worden.

Die Juden geben, wie immer, sehr darauf Acht von ihnen gefundene muslimische Artefakte zu schützen. Muslime achten, wie immer, sehr darauf jegliche Spuren jüdischer Geschichte, die sie finden, zu vernichten.

Zur Geschichte und Rolle der „Siedlungen“ (5): Apartheid auf der „Prärie“

Tzemach News Service – Gastkommentar von David Bedein, TNS-Newsletter vom 22.02.2003

Das Jewish Council for Public Affairs, Dachorganisation der organisierten jüdischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten, hat eine Diskussion zur Frage der israelischen Siedlungspolitik auf ihrer jährlichen Konferenz geplant, die für den 23. Februar in Baltimore angesetzt ist. Die JCPA hat eine Unmenge ausgewählten Materials von Organisationen erhalten, die der amerikanischen Regierung und der jüdischen Gemeinschaft der USA gegenüber die Sage vertreten haben, dass die jüdischen Gemeinden, die Israel jenseits der Waffenstillstandslinien von 1948/1967 gründete, eine Art krimineller Akt gewesen sind und dass diese jüdischen Gemeinden irgendwie das Hindernis für den Frieden bilden.

Es würde die meisten Menschen überraschen, dass die israelisch-jüdischen Gemeinden in Judäa, Samaria und Gaza (Yescha) und auf den Golanhöhen nicht ein einziges arabisches Dorf beseitigt hat, weil Premierminister Menachem Begin das 1977 als Prinzip festlegte. Begin bestand darauf, dass keine jüdische Stadt in den durch Israelis zu besiedelnden Gebiete ein arabisches Dorf vertrieb – anders, als die Politik der israelischen Arbeitspartei, die – als politische Frage – jüdische Gemeinden baute, um die 531 arabischen Dörfer zu ersetzen, die von ihren arabischen Bewohnern während des Krieges von 1948 verlassen wurden. Trotzdem hat die PLO/Peace-Now-Desinformationsmaschine mit Geldern der Europäischen Union, eine Organisation aufgebaut, die als „Settlement Watch“ (Siedlungs-Beobachter) bekannt ist und die Medien mit rasch erstellten Berichten überschwemmt, die die jüdischen Einwohner von Yescha als kriminelle Eindringlinge darstellen, die sich auf arabischem Land breit gemacht haben. Eine ganze Reihe von Menschenrechtsorganisationen, die alle durch den New Israel Fund (NIF) und die EU finanziert werden, überwältigen die Medien mit unterstützenden Informationen, die möglichst schlimme Bilder von jüdischen Bewohnern dieser Gebiete malen wollen. Dazu muss man nur die Berichte von B’Tselem lesen, einer Menschenrechtsorganisation, die vom NIF und der EU finanziert wird und dessen Mitarbeiter arabische Ermittler sind, deren Sympathien bei der PLO liegen; so bekommt man den Eindruck, dass die Juden von Yescha von Mord-Gangstern ausgebildet worden sein müssen.

Was die PLO und Peace Now tun, um ihre Behauptung der „Siedler-Kriminlatiät“ den Medien zu „verkaufen“, ist Touren zu den jüdischen Gemeinden in Yescha für die ahnungslosen Auslandsmedien zu organisieren. Wir haben die Bestätigung von Peace Now-Sprechern, dass sie Reportern tatsächlich erzählen, dass die Siedler in Höhlen leben und in Hinterhalten warten, um vorbei fahrende arabische Fahrzeuge zu beharken. Wir haben von Peace Now-Sprechern ebenfalls bestätigt bekommen, dass sie mit ihren Gästen von den Medien auf den Hügelkuppen stehen, die Gush Etzion übersehen, und ihnen sagen, dass das gesamte Gebiet arabischen Bauern gestohlen wurden, um die Juden als die Personifikation der „Apartheid auf der Prärie“ darzustellen.

Um den Nazi-Propagandisten Josef Goebbels zu zitieren: Eine Lüge, die oft genug wiederholt wird, wird glaubwürdig. Eine Lüge, die den Medien immer wieder ohne Widerlegung verkauft wird, wird Teil des Medien-Evangeliums.

Die Strategie der Dämonisierung der jüdischen Bevölkerung von Yescha wurde Premierminister Yitzhak Rabin durch seinen Public Relations-Experten Yekutiel Federmann auf den Seiten der „Al HaMishmar“, dem politischem Organ der Mapam, im Oktober 1993 vorgeschlagen. Federmans Strategie wurde sorgfältig als Methodik für die Befürwortung des Oslo-Prozesses übernommen. Sie stützt sich darauf, „Land raubende Juden“ in Yescha und dem Golan darzustellen, da die 5 Prozent israelische Bevölkerung dort dem Frieden mit der PLO im Weg steht, die angeblich Israels Friedenspartner wurde und die vermeintlich bereit waren, sich mit der Westbank und Gaza als zukünftiger „palästinensischer Einheit“ zufrieden geben. Juden, die Fragen bezüglich des Oslo-Prozesses aufwarfen, wurden einfach als „Kriegstreiber“ bezeichnet. Die Tatsache, dass in den letzten Jahren die PLO und die Autonomiebehörde weiterhin in allen öffentlichen Statements auf Arabisch und allen arabischen Publikationen alles forderten, ganz Israel, darüber wurde kaum berichtet. Tatsache ist, dass Amnon Rubinstein, Knesset-Miglied und Gründer von Peace Now und der Meretz-Partei, in einem Abschiedskommentar (Ha’aretz, 5. Februar 2002) anmerkte, dass die PLO den gesamten Staat Israel als eine immense illegale Siedlung definiert, in der es der PLO erlaubt ist Juden zu ermorden.

Ich hoffe und bete, dass jüdische Organisationen Fahrten durch Judäa, Samaria, Katif und Jerusalem für Auslands-Journalisten finanzieren, gut recherchierte Berichte weiter geben und feindlicher Propaganda mit Fakten liefernden Presseinformationen, Interviews mit Terroropfern und mehr gegensteuern.

Sollte die JCPA eine Resolution verabschieden, die Israel aufruft, die Juden aus Judäa, Samaria, Gaza und dem Golan zu entfernen, dann könnte der Name der Organisation bald in „Judenrein Council for Public Affairs“ geändert werden.

[David Bedein ist Bürochef der Israel Resource News Agency im Beit Agron International Press Center in Jerusalem.]
Ich kann Herrn Bedein beruhigen; die übertriebene Skepsis zum Ergebnis war nicht angebracht.

Internationale NGOs: der neue Feudalismus

Seit 1960 ist eine neue feudal-koloniale Elite aufgestiegen. Sie war erstmals durch fehlende Bildung in den neuen Staaten notwendig geworden, die in Asien und Afrika geboren wurden.

Seth J. Frantzman, The Jerusalem Post, 27. November 2016

Werden Kinder in Haiti befähigt oder in permanenter Verarmung gehalten?
(Foto: REUTERS)

Vor kurzem ging ein Mann namens Sherzad Mosa in Erbil, der Hauptstadt der Kurdenregion im Irak, in eine Bar und war überrascht zu hören, dass eine Frau sie als „NGO-Bar“ beschrieb. Mosa wunderte sich auf Facebook, dass Hunderttausende Flüchtlinge in der Kurdenregion leben und „Kinder und Frauen“ leiden, während „200 NGOs mehr als 1.600 Ausländer haben, die für sie arbeiten, denen mehr als $10.000 im Monat gezahlt wird und die in den besten Hotels wohnen“. Andere kommentierten in seinem Thread, dass NGO-Mitarbeiter in brandneuen Fahrzeugen umherfahren und nur ein paar Stunden mit den Flüchtlingen verbringen und dann zurück in ihre Hotels fahren.

Was diese Männer gesehen hatten, war nur ein Bruchteil einer neuen Art von Feudalismus, an dem Regierungen, NGOs, internationale Organisationen und in geringerem Maß Medien und Akademiker beteiligt sind.

Den Versuch zu unternehmen das Ausmaß davon zu beziffern, ist wie die Parabel des Elefanten im Raum.

Jeder streift einen Teil des feudalen Imperiums, ist aber nicht in der Lage das Ganze zu sehen.

Als ich in den Palästinensergebieten arbeitete, liefen mir im Verlauf der Jahre diese Art NGO-Mitarbeiter und Mitglieder der UNO und EU-Regierungspersonal über den Weg. Ihre SUV-Flotten füllten die Sraßen und ihre Arbeiter verdienten das Zehnfache der örtlichen Löhne. Wenn sie unter sich waren, witzelten sie über die Arbeit, die sie machten. Ein Deutscher, der an Themen zu palästinensischen Wahlen arbeitete, gab zu, dass das ein Geldsegen ist. Es würde nie Wahlen geben, sagte er: „Aber ich verdiene hier gutes Geld und bekomme etwas für meinen Lebenslauf.“ Ein Mann, den wir trafen und der einen Abschluss in Politikwissenschaften hatte, war irgendwie zu einem „Sicherheitsexperten“ einer internationalen Organisation geworden, erstellte „Einschätzungen“ zu Bedrohungen im Gazastreifen. Organisationen wie die „Temporary International Presence in Hebron“ (TIPH – Vorübergehende Internationalen Präsenz in Hebron) ist nicht vorübergehend; sie besteht seit Jahrzehnten und zahlt Gehälter an Europäer, die ihre Wochenende, wie ihre Fahrzeuge beweisen, damit verbringen sich in Lokalen in Jerusalem oder Tel Aviv zu vergnügen. Die neuen Kolonisten bezeichnen sich selbst als „Internationale“.

Der alte Kolonialismus, der bis zu den 1960-er Jahren größtenteils sein Ende fand, war seinem Wesen nach ausbeuterisch und diktatorisch. Er ersetzte örtliche Eliten durch Eroberung mit Kolonialoffizieren und parasitären Klassen an Europäern, die in Herrenhäusern lebten und einen Lebensstandard genossen, der für die kolonisierten Völker unerreichbar war. Das ist in jeder Beschreibung des Lebens im britischen Raj oder französischen Indochina erkennbar.

Aber seit 1960 ist eine neue feudalartige Kolonialelite aufgekommen. Anfangs war sie durch fehlende Bildung in den neuen Staaten erforderlich, die in Asien und Afrika entstanden. In einer ironischen Wendung wurde genau die Bildung, die die kolonialen Imperien den Einheimischen verweigert hatten, der Daseinsgrund für zumeist Westler, die an Ort in Afrika oder Asien zurückkehrten, um die Lücken zu füllen, Infrastrukturprojekte zu leiten oder Schulen zu bauen und Bildung zu schaffen. Ein Kolonialismus wurde durch einen anderen ersetzt, der von einem scheinbar gutartiger Art war. Nach fast 55 Jahren davon ist es wichtig die Frage zu stellen, was es bedeutet, wenn die örtlichen Eliten aus UNO-Organisationen, NGOs und anderen bestehen, die mit westlichen, zumeist weißen Eliten aus Europa und Nordamerika besetzt sind.

Läge das Interesse bei Bildung, dann sollte man erwarten, dass an Orten wie Afrika ein Prozess der Indigenisierung erwarten, bei den hochrangige Stellen und gut bezahlte Posten nicht von Außenstehenden besetzt sind, sondern von zunehmend ausgebildeten Einheimischen. Doch wir sehen das nicht. An Orten wie Haiti sehen wir Generationen von NGOs, die aus Haiti Kommenden exorbitante Gehälter zahlen, um örtlichen Menschen zu helfen. Faktisch ist das, was passiert ist, die Schaffung eines neuen Kolonialreichs, personell besetzt von derselben Oberklasse an Westlern, die früher die hohen Ränge der Kolonialverwaltungen besetzten.

„Für das Imperium arbeiten“ ist mit „bekomme einen Job bei einer NGO“ ersetzt worden.

Das könnte man „gemeinnützig“ nennen, aber sind große Profite involviert. Der „Dritten Welt“ zu helfen ist nicht die selbstlose Aufgabe, die es zu sein scheint, sondern ein Schlüsselteil eines Systems, das sich dazu entwickelt hat Gehälter von Spendern an die Kollegen zu verschieben. Im Wesentlichen bleibt fast alles für Projekte in der Dritten Welt ausgegebene Geld in der Ersten Welt. Es gibt keinen Transfer von Reichtum in den globalen Süden, sondern es gibt Gehälter, die Europa beginnen und in Europa bleiben.

Eine Fallstudie über internationale NGOs von Bill Morton zu Entwicklungskooperation, in der er internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs) analysierte, stellte fest: „Sie liefern mehr und mehr Hilfe an Entwicklungsländer als je zuvor.“ Sie haben „Erträge, die zusammen 2011 mehr als $11,7 Milliarden ausmachten, 40 Prozent mehr als 2005. NGOs repräsentieren eine führende Präsenz in vielen sich entwickelnden Ländern.“

Sie sind ein „zunehmend einflussreicher Faktor bei politischen Prozessen und in der weltweiten Führung von Hilfe“. 2011 hatten nach Angaben der Studie Organisationen wie Save the Children ein massives Einkommen von $1,4 Milliarden, während World Vision International $2,79 Milliarden erhielt und Ärzte ohne Grenzen (MSF – Medecins Sans Frontieres) $1,24 Milliarden zur Verfügung hatte.

MSF zum Beispiel liefert Informationen zu seinen lokalen Budgets für einzelne Länder.

2012 sagte die Organisation, dass sie in Guatemala 23 Mitarbeiter hatte, von denen 20 vor Ort angestellt wurden und drei Internationale waren. Dieselbe Seite sagt, dss sie 437.000 Euro an die 20 Örtlichen und 159.000 an die 3 Internationalen zahlte.

Ein Bericht im Telegraph stellte fest, dass leitende Angestellte der größten Wohlfahrtsorganisation Großbritanniens mehr Gehalt erhielten als der Premierminister.

„Sechsstellige Gehälter bei Großbritanniens 14 führenden Auslandshilfs-Organisationen sind im Verlauf der letzten drei Jahre um fast 60 Prozent gestiegen“, heißt es in dem Bericht. Man fand heraus, dass diese Leiter von „gemeinnützigen Organisationen“, darunter Save the Children, mehr als $200.000 im Jahr verdienen.

Wenn echte Löhne für Durchschnittsmenschen in einem Großteil der Welt stagnieren (die Löhne in Großbritannien sanken von 2009 bis 2014 nach Angaben von Business Insider um 2%), warum erhalten dann NGOs und ihre internationalen Angestellten – was zumeist Westler bedeutet –  mehr als je zuvor, höhere Gehälter als je zuvor? Das stille Ergebnis ist die Schaffung einer neuen Feudalklasse gewesen. Die Welt der NGOs ist sehr undurchsichtig, oft nicht gebunden an übliche Regeln zu Einstellungsverfahren und Vetternwirtschaft. Diese Organisationen haben wenig treuhänderische Verantwortung und Antidiskriminierungsregeln gelten für sie oft nicht auf dieselbe Weise wie es in der Geschäftswelt der Fall ist.

Die Spender aus dem Ausland haben riesigen Einfluss auf kleine, arme Länder. Es liegt in ihren Interesse Länder von ihrer Hilfe abhängig zu machen, als Krücke und um Grunddienstleistungen an sie auszulagern. Ein Artikel auf TheDiplomat.com zu Kambodscha schloss: „Die Bereitschaft von NGOs für die Regierung in Bereichen zu übernehmen, wo die Politik immer noch schwach ist, schafft die erste Wahl von Kambodschas Besten und Klügsten das Risiko, dass die Fähigkeiten der Regierung selbst kompromittiert wird.“ Je mehr „Kunden“ eine Hilfsorganisation lokal hat, desto mehr kann sie Zuhause Geld einfordern, desto mehr Internationale kann sie einstellen.

Würden wir die Internationalen testen, die hohe Gehälter von NGOs beziehen, würden wir feststellen, dass die meisten aus den wohlhabendsten Klassen des Westens kommen. Sie haben enge Beziehungen zu denselben Regierungsministerien, die sie finanzieren. Sie nutzen Gelder von Steuerzahlern als Vermögenstransfer an die Wohlhabendsten.

Arbeit in „Entwicklungshilfe“ ist hilft Punkte für den Lebenslauf aufzubauen, um an anderen Stellen in Regierungsdiensten zu arbeiten oder umgekehrt. Das Interesse dieser Feudalklasse besteht darin die Größe dieser Budgets immer weiter auszubauen, innerhalb wie außerhalb der Regierung.

Ein globaler Süden ohne die Notwendigkeit sich auf Hilfe und Wohltätigkeit zu verlassen, würde einen gewaltigen finanziellen Verlust für eine große Anzahl betuchter Bürokraten und ihre Kinder darstellen, deren Abschluss an prestigeträchtigen Privatschulen ihnen ein Gleis in die Berufstätigkeit garantiert.

Auf der Ebene der Elite gibt es ein erstaunliches Fehlen an Vielfalt. Die Netzwerke, die die Kolonialzeit dominierten, herrschen heute noch vor; dieselben Namen, dieselben Familien. Soziale Mobilität, die in einigen Berufen eingesickert ist, hat im „öffentlichen“ wie im „gemeinnützigen“ Sektor nicht zugenommen. Wir können die Art sehen, auf die diese Feudalklasse sich über ihre Selbstdefinition im Ausland mit „nur NGO“-Bars, -Hotels und –Clubs abgeschottet hat.

Wie sieht der Unterschied zu alten „nur Europäer“ oder „nur Weiße“-Gesellschaften des 19. Jahrhunderts aus? Wenn man mit der dauerhaften Verarmung von Menschen Geld verdienen kann, dann gibt es keinen Ansporn Grund diese zu lindern. Die übermäßigen Lobreden auf Fidel Castro übers Wochenende, die Bewunderung für seine Verelendung Kubas, so dass Einheimische nur $20 im Monat verdienen können, kommt aus derselben westlichen Clique, die zunehmend von der Armut und Not der Dritten Welt lebt. Nach Angaben der Weltbank wurden 2014 $160 Milliarden für Auslandshilfe ausgegeben (2000 waren es $50 Milliarden) und die Summe stiegt jedes Jahr, ohne Beweise für Nachhaltigkeit oder Wachstum in den Empfängerländern. „Auslandshilfe schient nachteilige Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern zu haben“, war eine der Schlussfolgerungen eines Aufsatzes, der die Wirtschaften von Entwicklungsländern im Zeitraum von 1986 bis 2007 untersuchte („The effect of foreign aid on economic growth in developing countries“ von E.M. Elanayake und Dasha Chatrna).

Haiti ist ein Paradebeispiel. Es gibt 10.000 NGOs, die in Haiti 80% der Regierungsdienste bereitstellen. NPR und ProPublica deckten auf, dass das Rote Kreuz $200.000 für Gehälter für im Ausland Lebende vorhält, während der ranghöchste haitische Ingenieur $42.000 für ein Projekt erhielt. Nathalie Baptiste, die einen Artikel zu dem Thema schrieb, argumentierte, dass „Nichtregierungsorganisationen mit örtlichen haitianischen Gruppen Partnerschaften bilden sollten, was zu wirklich nachhaltiger Entwicklung führen wird“.

Länder hätten versuchen können diesen Prozess der Abhängigkeit von einem neuen Feudalismus zu verlangsamen, indem sie verlangen, dass einheimische Arbeitskräfte nicht nur eine Mehrheit der Beschäftigten stellen müssen, sondern auch gleiche Löhne erhalten. Spenderländer könnten den Prozess des Eingrabens dieser Elite reduzieren, indem sie dieselbe Vielfalt und Fördermaßnahmen in NGOs fordern, die in anderen Bereichen der Gesellschaft gefordert werden.

Das Problem ist: Wenn man sich diese Welt der reichen im Ausland Lebenden und die mit ihnen verbundenen NGOs und Regierungen, ihre raffinierten Public Relations, zunehmenden Budgets, in die Höhe schießende Entlohnung und gefälligen Medien und Akademiker als eine Form des Neofeudalismus betrachtet, kann erkennt man, dass es nicht um „Partnerschaften“ geht. Es geht um Kolonialismus.

Fast 60 Jahre nachdem er endete, ist er wieder da.

Ironischerweise sind die, die in behaupten gegen Imperialismus zu sein und Castro bewundern, die größten Erben seines Vermächtnisses.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 04.12.2016

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Woche bis 4. Dezember 2016!

Hier geht es zu Michaels englischem Original,
hier zu Karens portugiesischer Version!

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Russischer Premierminister besucht israelisches Agrartechnik-Zentrum
Dmitri Medwedew und seine Delegation waren mehr an israelischer Agrartechnik interessiert als an Politik, als der russische Premierminister Israel im November einen Besuch abstattete. Sie besuchten das Volcani Center in Beit Dagan, eine der weltweit modernsten Einrichtungen für Agrarforschung.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/medvedev-netanyahu-rivlin-discuss-bilateral-cooperation-and-agricultural-innovation/2016/11/10/

Israel fördert Solarenergie-Produktion
Israels Versorgungsbehörde gibt ein Entwicklungssoll von über 1.000 Megawatt frische Solarenergie aus. Dies dient der Sicherstellung, dass Israel seine Ziele erreicht, im Jahr 2020 zehn Prozent des Energiebedarfs des Landes mit erneuerbarer Stromenergie abzudecken.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Environment/Israel-to-boost-solar-energy-production-469864

4 Mio. Dollar für gemeinsame US-israelische Projekte im Bereich erneuerbare Energien
Die BIRD-Stiftung kündigte Mittel in Höhe von 4 Mio. Dollar an, die für fünf gemeinsame US-israelische Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz bestimmt sind. Empfänger auf israelischer Seite sind BrightSource, CelDezyner, Solview, Waves Audio und das Technion.
http://www.globes.co.il/en/article-bird-to-invest-4m-in-renewable-energy-projects-1001160818

Wassergipfel in Las Vegas
Beim BusinessH2O Summit in Las Vegas am 12. Dezember nehmen Regierungsbeamte, Geschäftsleute, Akademiker und ein wahres „Who is Who“ israelischer Wasserexperten teil. Sie diskutieren über die besten und erprobtesten Methoden in der Wasserwirtschaft sowie über öffentliche Politik zur Adressierung des wachsenden Wasserbedarfs.
http://www.usisraelbusiness.com/businessh2o/

Das umweltfreundlichste Papier der Welt
Eine der bei der CSR-Konferenz (siehe oben) näher beleuchtete Firma ist Hadera Paper, Hersteller des am stärksten recycelten und umweltfreundlichsten Papiers der Welt. Repaper wird vollständig aus Altpapier hergestellt und ist völlig frei von schädlichen Chemikalien.
http://en.hadera-paper.co.il/index.php/about-en/

AT&Ts israelische TV-App
Der US-Riese AT&T hat DirectTV auf den Markt gebracht — ein neues TV-Projekt, wo die Inhalte von 120 Fernsehkanälen ins Netz gestreamt werden. Die App (in den USA für Apple und Android) wurde von AT&Ts israelischem Forschungs- und Entwicklungszentrum entwickelt, das eingerichtet wurde, als AT&T im Jahr 2007 das israelische Startup Interwise übernahm.
http://nocamels.com/2016/11/tv-app-att-israel/
http://www.globes.co.il/en/article-atts-new-tv-app-was-developed-in-israel-1001163695

Ihr Computer kann Ihnen wirklich helfen
Das israelische Startup Ai Type bietet Computeranwendern persönliche Hilfe auf der Basis von Schlüsselwörtern, die sie eintippen. Wenn ich zum Beispiel jemandem schreibe: „Ich muss meine Kinder heute früher abholen“, dann kann Ai Type mir anbieten, mich mit einem Taxiunternehmen zu verbinden.
http://www.timesofisrael.com/need-help-israeli-keyboard-offers-bots-to-the-rescue/

Israelische App für die Teambildung
Das israelische Startup Strayboots bietet Teambildung für Unternehmen, Gruppenabenteuer und Stadterkundungen. Strayboots hat in mehr als 50 Städten in aller Welt Schnitzeljagden und andere Aktivitäten organisiert und wird von über 1.000 Unternehmen eingesetzt, darunter Microsoft, Google, Amazon und Nike.
http://www.timesofisrael.com/google-amazon-use-israeli-app-for-team-building-fun/
(Videolink)

Israelische Technologie ist ihr Gewicht in Diamanten wert
Die Bestimmung von Farbe und Reinheit eines Diamanten war früher mühsam und ein recht subjektiver manueller Prozess. Nun hat Sarine Technologies eine Maschinenlerntechnik entwickelt, welche die Reinheit und Farbe von Steinen automatisch und objektiv erfasst, weit akkurater als es dem menschlichen Auge möglich wäre.
http://www.timesofisrael.com/israeli-tech-lets-diamonds-true-color-and-clarity-shine-through/

Selbstfahrende Autos brauchen weite Sicht
Das israelische Startup Oryx Vision hat 17 Mio. Dollar geworben, um eine Lösung zur Tiefenerfassung für selbstfahrende Autos zu bauen. Sein „kohärentes Optikradar“ basiert auf einem Langwellen-Infrarotlaser sowie auf Nanoantennen, die Lichtwellen ähnlich wie Radiowellen empfangen. Anders als die Konkurrenz kann Oryx‘ System auch im Nebel sehen.
http://oryxvision.com/news/oryx-vision-raises-17-million-create-ultimate-depth-sensing-solution-autonomous-vehicles/

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Private-Equity-Investitionen in Rekordhöhe
18 Deals im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal 2016 ließ die Private-Equity-Investitionen in israelische Unternehmen in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 3,26 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dies übersteigt die 3,22 Milliarden im Gesamtjahr 2015. Die Zahl für 2016 enthält den Aufkauf von Keter Plastics durch die Firma BC Partners im Juli für 1,4 Milliarden Dollar.
http://www.timesofisrael.com/private-equity-investment-in-israeli-firms-surges-to-record/
http://www.globes.co.il/en/article-private-equity-investment-in-israel-jumps-1001160107

Investitionen in Israels Internet der Dinge
Eine Gruppe namens „Israel IoT Innovations – i3 Equity Partners“ (i3) wurde gebildet, um 20 Mio. Dollar in israelische Startups zu investieren, die Lösungen für das Internet der Dinge entwickeln. Das Konsortium besteht u. a. aus Microsoft, HNA, Tata, GE, Qualcomm, Pitango und der Universität Tel Aviv.
http://www.timesofisrael.com/microsoft-tata-set-up-group-to-invest-in-israeli-iot/

Israeltag an der New Yorker Börse
Die America-Israel Friendship League ehrte beim 10. jährlichen Israeltag der New Yorker Börse vier israelische Geschäftsfrauen: Tzameret Fuerst von Circ MedTech, Karen Haruvi von TEVA, die Modedesignerin Noa Raviv und Liat Mordechay Hertanu von 24me.
http://www.jns.org/news-briefs/2016/11/10/oqx63puhrew20emjku0egcn2u1zmqf#.WEAhfVxM1_k=
http://www.thetower.org/4141-israeli-achievements-honored-at-new-york-stock-exchange/

Conexx-Delegation in Jerusalem
Conexx, eine private Non-Profit-Organisation, hilft US-Firmen bei der Identifikation von Innovations- sowie Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in Israel. Ebenso hilft Conexx Israelis beim Aufbau einer erfolgreichen Präsenz im Südosten der USA. Eine Conexx-Delegation kam nach Jerusalem, um dort einige Vertreter von Israels Startup-Gemeinschaft zu treffen.
http://blogs.timesofisrael.com/shadow-of-trump-towers-over-week/

Es geht wieder um Milliarden Dollar
Letztes Jahr sollte Valtech Cardio von der in den USA ansässigen Firma HeartWare International gekauft werden, und zwar für über 900 Mio. US-Dollar. Zwar fiel der Deal damals ins Wasser, aber jetzt soll Valtech vom US-Medizinriesen Edwards LifeSciences stufenweise für 990 Mio. Dollar gekauft werden.
http://www.globes.co.il/en/article-edwards-lifesciences-buys-israeli-co-valtech-cardio-for-1b-1001163431
http://nocamels.com/2016/11/valtech-cardio-heart-valve-cardioband/
(Videolink)

Frutarom dringt nach Mexiko vor
Die Aromafirma Frutarom hat 75% der Piasa Group gekauft, Mexikos führendem Unternehmen für Geschmackslösungen, und zwar für den Preis von etwa 20,5 Mio. Dollar. Dies ist Frutaroms achter Erwerb in diesem Jahr.
http://ir.frutarom.com/phoenix.zhtml?c=185607&p=irol-newsArticle&ID=2221247

Neue Flüge aus Deutschland
Die Billigfluggesellschaft Germania bringt ab November 2017 neue Direktflüge von Nürnberg nach Tel Aviv, wodurch ihre bereits bestehenden Flüge von Hamburg und Düsseldorf aus ergänzt werden. Flüge aus Nürnberg wird es zweimal die Woche geben, jeden Montag und Donnerstag.
https://www.touristisrael.com/flights-nuremberg-tel-aviv-begin-november-2017-germania/19598/

Warren Buffett löst Käufe israelischer Anleihen in Höhe von 60 Mio. Dollar aus
US-Investor Warren Buffett veranstaltete einen Abend mit 43 amerikanischen Investoren, von denen jeder wenigstens 1 Mio. Dollar israelische Anleihen kaufte. Buffett selbst kaufte für 5 Mio. Dollar und sagte: „Sucht man im Nahen Osten nach Hirn, Energie und Dynamik, dann ist Israel der einzige Ort, an den man gehen muss.“
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/220005

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Mikroroboter säubern Drainageröhren im Gehirn
Microbot entwickelt Miniaturroboter zur Säuberung von Drainageröhren im Körper, z. B. in der Harnröhre oder im Gehirn, was es künftig nicht mehr notwendig macht, dass sie bei einem chirurgischen Eingriff komplett ersetzt werden. Microbot hat mit dem an der Nasdaq gelisteten Unternehmen Stem Cell fusioniert.
http://www.globes.co.il/en/article-microbot-completes-merger-with-stem-cell-1001163847

US-Zulassung für Protontherapie in aufrecht sitzender Haltung
P-Cure hat die amerikanische Zulassung für seine bildgesteuerte Protontherapielösung erhalten, in welcher die Patienten in komfortabler aufrecht sitzender Position behandelt werden. Wer anfangs von diesem klinischen Durchbruch profitiert, sind Patienten mit Krebserkrankungen an Lunge, Brust, Kopf, Nacken und unterem Torso.
http://www.israel21c.org/making-proton-therapy-available-to-more-cancer-patients/
http://www.prweb.com/releases/2016/09/prweb13668102.htm

Huntington-Behandlung erhält US-Zulassung
TEVAs SD-809-Deutetrabenazin-Behandlung für die Huntington-Krankheit hat die Zulassung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde erhalten.
http://www.businesswire.com/news/home/20161020005246/en/Teva-Announces-FDA-Acceptance-Resubmitted-Drug-Application

In London wurde israelische Technik für Behinderte ausgestellt
Beit Issie Shapiro, eine israelische Wohltätigkeitsorganisation für behinderte Menschen, organisierte auf Googles Londoner Campus eine Veranstaltung, bei welcher israelische Firmen ihre Technologie zur Verbesserung der Lebensqualität behinderter Menschen präsentierten. Darunter waren das Sesame-Telefon, Roboter für autistische Kinder und Smartphone-Steuerung von Rollstühlen.
http://jewishnews.timesofisrael.com/israeli-innovation-helping-disabled-showcased-at-google-hq/

Erster Spatenstich für MDAs unterirdisches Blutversorgungszentrum
Am 17. November wurde der erste Spatenstich für Magen David Adoms neues unterirdisches Blutversorgungszentrum in Ramla vorgenommen. Das neue Zentrum ist topmodern und raketensicher.
https://afmda.org/new-110-million-israel-national-blood-center-breaks-ground/

Yad Sarah und United Hatzalah knüpfen engere Bande, um Leben zu retten
Schichtleiter der Nothilfeorganisation United Hatzalah besuchten die medizinische Wohltätigkeitsorganisation Yad Sarah in ihrem Jerusalemer Hauptquartier, um besseren Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten.
http://www.theyeshivaworld.com/news/headlines-breaking-stories/485739/yad-sarah-and-united-hatzalah-increase-cooperation-to-save-lives.html

Die drei höchsten Medizinpreise
Israelische Startups erhielten die höchste Ehrung beim App-Wettbewerb von Medica, der weltweit führenden Medizinmesse. UpRight gewann 2.000 Euro für ihre App zur Optimierung der Positur, Biop Medical belegte den zweiten Platz mit ihrem Gebärmutterhalskrebs-Testgerät. Und TytoCare wurden dritte mit ihrer Telemedizin-Lösung.
http://www.thetower.org/4228oc-israeli-startups-take-home-top-3-prizes-for-health-apps-at-leading-intl-medical-trade-fair/

Englisch-israelische Herz-Kreislauf-Konferenz
Tiberias ist Austragungsort des 6. englisch-israelischen Herz-Kreislauf-Symposiums — eine zweitägige Konferenz verdienter Kardiologen und Herzchirurgen aus Israel und Großbritannien. Einer der Gründer des Symposiums, Dr. Romeo Vecht, war früher Kardiologe des jordanischen Königs.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/anglo-israel-cardiovascular-conference-defies-academic-bds/2016/12/01/

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Behinderte durchqueren die Negev-Wüste
75 Kanadier befanden sich unter den Teilnehmern der 9. Negev-Durchquerung für Behinderte, die von OneFamily und Paratrek organisiert wurde. Dabei waren auch Menschen mit mehrfachen Schussverletzungen und Hirnschäden, Blinde und erstmals auch Rollstuhlfahrer.
http://www.jpost.com/Diaspora/Disabled-hikers-take-on-the-rough-Negev-terrain-471758

Äthiopische Israelis gleichen bildungstechnischen Unterschied aus
In Israel gibt es aktuell 141.200 Bürger äthiopischer Herkunft. Von ihren Hochschulabsolventen nahmen 89% an Immatrikulationstests teil, verglichen mit dem nationalen Durchschnitt von 94%. Die Abbrecherquote lag mit 1,21% etwas unter den 1,4% unter allen jüdischen Studenten.
http://www.globes.co.il/en/article-ethiopian-immigrants-closing-gaps-in-education-1001163583

Stipendien für Sigd
Das israelische Wissenschafts-, Technologie- und Raumfahrtministerium hat kundgegeben, dass es den jüdisch-äthiopischen Feiertag Sigd feiert, indem es Stipendien in Höhe von 1,8 Mio. Schekel an äthiopische Studenten vergibt.
http://www.jpost.com/Israel-News/Education-system-marks-both-Sigd-holiday-and-day-of-expulsion-from-Arab-countries-and-Iran-474120

Fallschirmspringen jenseits der Glasdecke
Zwei Jahrzehnte nachdem Ronit Budette zu Israels erster Lehrerin für Fallschirmspringer wurde, haben sich 20 Frauen in den Instruktorenkurs der IDF-Fallschirmspringerbrigade eingeschrieben. Ronit war inspiriert worden, als sie die historischen Bilder von Fallschirmspringern sah, die 1967 die Klagemauer von Jordanien zurückeroberten.
http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/Parachuting-beyond-the-glass-ceiling-474252

Israelische Firmen sind sozial verantwortungsbewusst
In Israel endete vor kurzem die erste Konferenz über die soziale Verantwortlichkeit von Unternehmen. Der Maala-CSR-Index, der zur Förderung sozialer und umwelttechnischer Innovationen aufgestellt wurde, umfasst 98 israelische Unternehmen mit 310.000 Mitarbeitern und Umsätzen in Höhe von 94 Milliarden US-Dollar — zirka ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts Israels.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/erdan-90-of-israels-waste-water-recycled-4-times-higher-than-anywhere-else/2016/12/01/

Heron beendet in Mali die erste Mission für Deutschland
Deutschland ist derzeit für die UN-Friedensmission in Mali verantwortlich und hat seine erste Mission erfolgreich beendet. Bei dieser Mission wurde eine in Israel gebaute Heron-1-Drohne eingesetzt. Deutschland hat drei Heron-Drohnen der israelischen Aerospace Industries für 100 Mio. Dollar angemietet.
http://www.jpost.com/Israel-News/Israels-Heron-drone-completes-first-successful-mission-in-Mali-471961

Israels neuer Türkeibotschafter
Nach fünf Jahren haben Israel und die Türkei wieder volle diplomatische Beziehungen aufgenommen. Eitan Na’eh traf in Ankara ein und übernahm dort die Rolle von Israels neuem Botschafter.
http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/Israels-new-ambassador-to-Turkey-arrives-in-Ankara-474167

Guatemalas Präsident macht historischen Besuch
Während des Staatsbesuchs des guatemaltekischen Präsidenten Jimmy Morales in Israel unterzeichneten er und der israelische Premierminister Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Sicherheit. In der Hebräischen Universität Jerusalem wurde er für Guatemalas Unterstützung des 1947er UN-Teilungsplans geehrt, der zur Errichtung des israelischen Staats geführt hatte.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/221087

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Israelisch-äthiopisches Kunstfestival erwärmt Jerusalem
Das jährliche Hullegeb-Kunstfestival vom 15. bis 21. Dezember bringt ein wenig Sonnenschein ins frostige Jerusalem. Hullegeb bedeutet „offen für alle/alles“, und das Festival widmet sich Kreationen von Künstlern äthiopischer Herkunft auf den Gebieten Tanz, Musik und Theater.
http://igoogledisrael.com/2016/11/the-annual-hullegeb-israeli-ethiopian-arts-festival-warms-up-a-chilly-jerusalem/

Guns ‚N Roses kommen wieder
2012 waren die Guns ‚N Roses mit Axl Rose zum letzten Mal in Israel. Nächsten Sommer sollen sie zurückkehren und bringen dieses Mal auch den Gitarristen Slash mit.
http://igoogledisrael.com/2016/11/guns-n-roses-including-slash-schedule-a-summer-2017-date-with-tel-aviv/
(Videolink)

Stranglers in Tel Aviv
Die britische Punkrockband „The Stranglers“ brachte am 17. November einige ihrer Klassiker im Tel Aviver Charles-Bronfman-Auditorium, darunter „Golden Brown“ und „No More Heroes“.
(Videolink 1)
(Videolink 2)

Eine weitere israelische Fernsehserie zieht durch die Welt
Die israelische Topserie „Fauda“ wird bald auf Netflix verfügbar sein, das die Rechte an der Serie von der israelischen TV-Firma YES Satellite gekauft hat. „Fauda“ (Arabisch für „Chaos“) geht über ein Team israelischer Undercover-Anti-Terror-Agenten.
http://www.timesofisrael.com/netflix-purchases-rights-to-hit-israeli-drama-fauda/
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=37813

Crossroads — der Janglo-Nachtlauf
Crossroads Jerusalem hat am 8. Dezember einen Nachtlauf organisiert, um seine Programme und Dienste für gefährdete Englisch sprechende Jugendlichen in Israel zu finanzieren. Crossroads unterstützt Obdachlose, Drogenabhängige, Menschen mit sozialen, emotionalen und bildungstechnischen Schwierigkeiten sowie Opfern häuslicher Gewalt.
http://run4crossroads.com/night-run-2/

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Sigd
Tausende Israelis (äthiopische und andere) feierten in Jerusalem den Feiertag Sigd. Dieses traditionelle äthiopisch-jüdische Festival findet am 50. Tag nach Yom Kippur statt und vereint eine Vielzahl jüdischer Gebete und Gebräuche.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/celebration-challenges-as-ethiopian-community-celebrates-sigd-festival/2016/12/02/

Noch eine israelische Busfahrer-Story
Hier noch mehr anekdotenhafte Belege für die jüdischen Werte, die von einigen Angestellten im israelischen Transportwesen an den Tag gelegt werden.
http://israelseen.com/2016/11/23/paula-r-stern-the-bus-driver/

Waze für Gräber
Das israelische Gottesdienste-Ministerium arbeitet an einem Projekt, um die Suche nach Gräbern zu erleichtern, nach denen man vielleicht Ausschau hält. Das Ministerium nennt es das „Waze für Friedhöfe“.
http://lifeinisrael.blogspot.co.il/2016/11/cemetery-waze.html
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4887709,00.html

Haredi-Schulen werden grün
Die Stadt Jerusalem und die Non-Profit-Organisation Leshomra haben das Umwelterziehungsprogramm „Our Garden“ an 20 Haredi-Schulen eingeführt. Auf der Grundlage der Werte der Torah werden wesentliche Umweltkonzepte vermittelt, beispielsweise das Nichtverschmutzen der Umwelt, Recycling, Kompostieren und Wasserschutz. Die Kinder pflanzen auf ihrer Mini-Farm auf dem Schulhof Gemüse an, kümmern sich um die Gemüsepflanzen und ernten sie ab.
http://leshomra.org/

Eine Muslima an der Kotel
Hoffen wir, diese Art von Video hilft beim Einbringen einer neuen Perspektive in die Konflikte an dieser heiligen Stätte.
(Facebook-Link)

Endlich hält der Winter Einzug
Nach vielen Gebeten bekam Israel einige aufeinanderfolgende Regentage. Auf dem Berg Hermon gab es sogar Schnee.
http://www.timesofisrael.com/first-snow-on-mount-hermon-as-winter-weather-finally-arrives/

Judäa neu entdeckt
Forscher von der Universität Haifa haben einen massiven rechteckigen Stein entdeckt, auf dem der Name Gargilius Antiques prangt, von dem der Stein sagt, dass er der römische Präfekt in Judäa war. Er regierte zu der Periode vor dem Ausbruch der Bar-Kochba-Revolte 131 n. Chr. Danach hatten die Römer Judäa in „Palästina“ umbenannt.
http://blogs.timesofisrael.com/thats-whats-in-a-name/
http://www.dailywire.com/news/11297/artifact-found-validating-ancient-jewish-claim-hank-berrien

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman
Übersetzung: Yvaine de Winter