Die Palästinenser erfinden wieder Zahlen: „Seit 1967 50.000 Kinder verhaftet“

Elder of Ziyon, 23. November 2022

Die Palästinensische Kommission für Angelegenheiten der Häftlinge und ehemaligen Häftlinge verkündete, dass seit 1967 mehr als 50.000 palästinensische Kinder von Israel festgenommen wurden.

Woher haben sie diese Zahl? Sie haben sie erfunden.

Seltsamerweise scheint die Zahl gesunken zu sein. Im April verkündete genau diese Kommission, Israel habe seit 1967 mehr als 53.000 palästinensische Kinder inhaftiert (nicht nur festgenommen!).

Eine andere Gruppe, Military Court Watch, schickte einen Bericht an die UNO, in dem sie behauptete, seit 1967 seien 95.000 palästinensische Kinder eingekerkert (nicht nur inhaftiert oder festgenommen!) worden. Und dieser Bericht ist aus dem Jahr 2015!

Angesichts dessen, dass es nie mehr als ein paar Hundert Häftlinge unter 18 Jahren zur selben Zeit gibt, ist das ein schöner Trick.

Das ähnelt den „750.000“ oder „millionen Palästinensern“, die von Israel angeblich seit 1967 inhaftiert wurden, eine weitere völlig aus der Luft gegriffene Zahl, die ich hier widerlegt habe.

Das Kind und der Bus: Israel in 15 Sekunden erzählt

Elder of Ziyon, 16. Oktober 2022

Dieses Video eines jüdischen Kindes, höchtens 6 Jahre alt, das in Beit Schemesch einen Bus anhält und selbstständig einsteigt, geht gerade viral:

Stellen Sie sich einen Ort vor, in dem das Kind ohne Angst alleine rausgehen und den Bus in die Stadt nehmen kann.

Klingt utopisch, oder?

Und Eltern außerhalb Israels würden natürlich bei einem solchen Video zusammenzucken. So viele Gefahren, wegen derer man sich sorgt – Entführung, Missbrauch oder Schlimmeres.

Aber das ist das, wie die Welt sein sollte.

Der Grund, dass Israelis in jüdischen Vierteln so handeln können, ist der, dass jeder zur Familie dazu gehört. Die Leute konkurrieren nicht miteinander – sie sind alle im selben Team, im selben Stamm und sie achten auf einander. Sie halten sich gegenseitig den Rücken frei.

Und das ist das, was die israelfeindlichen Aktivisten zerstören wollen.

Ihnen sind Rechte der Palästinenser egal – ihr Schweigen dazu, dass Palästinenser im Libanon und Syrien schmachten, macht das deutlich.

Die modernen Antisemiten wollen den Juden das Recht auf Leben in Sicherheit wegnehmen. Ihr Feind ist dieses kleine Kind mit den offen sichtbaren Tzitzit, das in der Lage ist sich in seiner Heimatstadt frei zu bewegen, ohne dass seine Eltern sich sorgen müssen, dass er sicher wieder nach Hause kommt.

Ein großer Teil Israels ist heute die Utopie, die jeder andere für sich haben will. Und manche davon animiert ihre Eifersucht darauf, dass Juden eine solche Utopie erfolgreich bauen dazu sie einreißen zu wollen.

Glauben Sie die Lügen nicht, sie es ginge ihnen um Gerechtigkeit oder Völkerrecht oder – haarsträubend – um palästinensische „Selbstverteidigung“. Sie wollen, dass die Juden wieder zu einer verängstigten Minderheit werden, die nicht sicher, nicht geborgen und nicht frei ist.

Sie hassen dieses Kind, weil es gegen alles steht, was sie über Juden glauben wollen.

Wie Israelhass in „kleinen Veranstaltungen“ folgenlos verbreitet wird

Anfang November gab es in einem beschaulichen Ort im Berner Oberland den Vortrag einer Dame, die über ihre Arbeit in einem Waisenhaus und Behindertenheim in „Ost“-Jerusalem berichtete, die sie schon seit 50 Jahren tut. Eine Bekannte hat sich den Vortrag angehört und für das Ortsblättchen eine Reaktion als Leserbrief verfasst. Dieser wurde leider nicht abgedruckt; Begründung:

Wir haben heute den Leserbrief intern angeschaut und besprochen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir den Leserbrief nicht veröffentlichen wollen, da aus unserer Sicht die Thematik zu politisch ist und zu Problemen für uns führen kann.
Leider haben wir bei solchen Themen schon negative Erfahrungen gemacht.

Geschichtsklitterung richtigzustellen ist also politisch. Geschichtsklitterung selbst nicht. Hm…
Das mit den negativen Erfahrungen – darf das ein Grund sein Falschheiten nicht zu korrigieren?
Das läuft ein wenig so nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ – was dann bald zur Folge hat, dass die Dummen alles bestimmen.
Argumentative Auseinandersetzungen dürfen nicht mehr sein oder was?

Der nicht veröffentlichbare Leserbrief folgt hier komplett:

Leserbrief – Einige Gedanken zum Vortrag «Eine Rose für Palästina» vom 4.11.2022

Diet Koster erzählte uns von ihrer Tätigkeit mit «ihren Kindern». Soweit so gut. Sie erwähnte auch die Mauer. Was sie nicht sagte: Die Mauer wurde errichtet, weil es immer wieder Anschläge auf jüdische Menschen gab. Dank der Mauer (total rd. 30km) bzw. dem Sicherheitszaun, konnten schon viele Attentate verhindert werden. Ohne Terror gäbe es keine Mauer. Koster betonte, wie wichtig es sei, dass die Kinder eine gute Ausbildung hätten, ohne diese könnten sie nur als Bauarbeiter bei den Israelis arbeiten. (Auch in der Schweiz gibt es nicht nur «Studierte». Gott sei Dank. Was würden wir machen ohne Bauarbeiter, Bauern, Gleisearbeiter etc.? Auch die für Kehrichtabfuhr und Reinigungsdienst Zuständigen leisten wertvolle Arbeit!) Palästinensische «Grenzgänger» erhalten den gleichen Lohn wie ihre israelischen Kollegen. Ich kenne eine jüdische Firma im Westjordanland, deren Vizedirektor ein Palästinenser ist. Sehr gerne haben Palästinenser auch bei Soda Stream gearbeitet. Infolge der Boykottbewegung BDS, vom Deutschen Bundestag als antisemitisch eingestuft, musste die Produktion in den israelischen Negev verlegt werden. Leidtragende waren in erster Linie die palästinensischen Mitarbeiter! Mehr dazu finden Sie unter: «SodaStream – Das Wohl der Palästinenser ist der BDS-Bewegung egal». Vergessen wir nicht die vielen palästinensischen Ärzte, die in Israel zusammen mit ihren jüdischen Kollegen gute Arbeit leisten. Jüdische und arabische Patienten werden genau gleich kompetent und liebevoll behandelt.

Diet Koster sagt, dass «Juden dazu aufrufen würden, Araber zu töten». Ja, auch solche Leute gibt es leider, doch sind es Ausnahmen. Der frisch gewählte Politiker Ben Gvir wurde dafür schon gerichtlich verurteil, inzwischen distanziert er sich von solchen Aussagen. Ganz im Gegensatz dazu wird im palästinensischen Fernsehen, in Moscheen etc. der Mord an Juden verherrlicht, zum Märtyrertum aufgerufen. Solche Mörder werden als Helden gefeiert. In «Ferienlagern» werden Kinder zum Kampf gegen Israel ausgebildet. Aktuelles Beispiel: «Palästinensische Schüler sollen Weg eines Terroristen berechnen». Selbst an UNRWA-Schulen (die Schweiz finanziert die UNRWA mit!) werden heute noch Bücher verwendet, welche massiv zum Hass gegen Juden aufrufen. Und zur Verstärkung gibt es diese berüchtigten Ferienlager. Siehe: «Palästinensische Autonomiebehörde rekrutiert und bildet Kinder zu Terroristen aus». / «Palästinensische Schüler spielen Exekution von Juden».

Vor einigen Jahren war bei der Geburts- wie bei der Grabeskirche ein riesiges Transparent zu sehen: «Am Samstag töten wir die Juden, am Sonntag die Christen.» Zur aktuellen Lage der Christen ein Bericht von Khaled Abu Toameh: «Übergriffe auf Christen werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde und den Medien ignoriert».

Kurz einige Fakten zum Thema Israel

1947 schlug der UNO-Teilungsplan die Aufteilung des 1922 vom Völkerbund den Juden versprochenen britischen Mandatsgebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor. Die Juden waren einverstanden; die Araber antworteten mit Krieg. 650 000 Palästinenser verliessen ihre Häuser. Es gab einzelne Vertreibungen; der Grossteil ging jedoch, weil von arabischen Stellen dazu aufgefordert wurde. Ihnen wurde versprochen, dass sie nach wenigen Tagen (nach Vernichtung der Juden) wieder zurückkehren könnten. Gleichzeitig mussten 800 000 Juden aus arabischen Ländern fliehen oder sie wurden vertrieben. Den Jordaniern gelang es, widerrechtlich Judäa und Samaria (auch als Westjordanland bekannt) inkl. Ostjerusalem zu besetzen. Die dortigen Juden wurden vertrieben. Erst 1967 konnte Israel die jordanische Besetzung beenden.

Neben Arabern und anderen haben immer auch Juden in Palästina gelebt. Der Name Palästina stammt aus der Zeit von Kaiser Hadrian. Er änderte den Namen Judäa in Palästina um. Die jüdische Identität des Landes sollte ausgelöscht werden. Das zerstörte Jerusalem hiess neu Aelia Capitolina. Der Grossteil der Juden zerstreute sich in die ganze Welt. Einen Staat Palästina oder ein palästinensisches Volk gab es nie! 1882 begann die eigentliche Einwanderung von russischen Juden. Die ab 1920 zuständige Mandatsmacht Grossbritannien behinderte mehr und mehr die vorgesehene Einwanderung von Juden, liess dagegen illegal eine Grosszahl von Arabern einwandern. (Video: «Hamas official reveals where Palestinians came from»). Der Palästinenserführer Jassir Arafat, Terrorist und Milliardär, erblickte am 25.8.1929 in Kairo das Licht der Welt! Es ist leider so, dass die palästinensische Elite, nicht nur in Gaza, in Saus und Braus lebt, während das Volk darben muss. Video «Die Wahrheit über Gaza – Deutsche Untertitel» von TV-Journalist Imad Karim. In Ramallah habe ich einige Paläste mit eigenen Augen gesehen.

Wichtig ist, dass wir Medienberichte über den Nahostkonflikt kritisch hinterfragen. Neuestes Beispiel: Am Sonntag, 6.11.22 titelt MSN: «18-jähriger Palästinenser stirbt, nachdem er von israelischen Streitkräften erschossen wurde». Weiter im Text: «Örtliche Quellen, die von WAFA zitiert wurden, erklärten, dass israelische Soldaten das Feuer auf zwei Männer eröffneten, die auf einer unbefestigten Strasse in der Nähe der Stadt spazieren gingen, und dass Musab Mohammad Nafal, der junge Mann, der starb, von der israelischen Armee an palästinensische Sanitäter übergeben wurde, während der andere Mann entführt wurde.» Dass die «Spaziergänger» zuvor Steine auf vorbeifahrende Autos geworfen haben – was immer wieder Tote und Verletzte verursacht – wurde verschwiegen.

Eine der übelsten Falschmeldungen konnte man vor rund 21 Jahren in Schweizer Zeitungen lesen: «Ein mit Schweizer Steuergeldern erbautes Gebäude zu Staub gebombt». Dazu ein Bild mit einem Geröllhaufen, der das zerbombte Haus darstellen sollte. Es gab hasserfüllte Leserbriefe. Erst viel später hat uns eine DEZA-Dame mit sichtlichem Unbehagen bestätigt, dass am Gebäude selbst kein Schaden entstanden sei. Beim Gebäude handelt es sich um das Statistische Amt in Ramallah. Wieso hat das EDA diese Falschmeldung nie berichtigt?

Wer über den Nahost-Konflikt nicht nur einseitig informiert sein möchte, werfe ab und zu einen Blick auf audiatur-online, Israelnetz, Israel heute. Das aufschlussreiche Büchlein «Informationen über Israel» wurde von Hanspeter Büchi verfasst. Zu bestellen bei https://echad.ch/ oder Tel. (+41) 079 413 51 34.

B.B., Sigriswil

NPR sagt, es in Israel gebe es „selten“ Bomben. Stimmt zwar nicht, aber die Wahrheit dient ihrem Narrativ nicht

Elder of Ziyon, Nov. 28, 2022

NPR schreibt:

Ben-Gvir hat härtere Polizeiarbeit zu Palästinensern gefordert. Her ist das, was er Reportern früher diese Woche sagte, nachdem in Jerusalem eine seltene Bombe einen israelischen Teenager tötete.

Sind palästinensische Bomben selten?

Nicht laut dem Schin Bet, der sie dokumentiert. Unter der Annahme, dass hier Rohrbomben gemeint sind (nicht Brandbomben/Molotowcocktails), hier die Zahl der Bomben, die sie dieses Jahr bisher gezählt haben:

Palästinensische Rohrbomben 2022

Das sind keine „seltenen“ Vorfälle. Das ist ein Durchschnitt von mehr als einer Rohrbombe pro Tag dieses Jahres.

Würde NPR seine Arbeit tun, hätte es diese Information gekannt und berichtet, lange vor die tödliche Bombe in Jerusalem explodierte.

Und es ist ziemlich offensichtlich, dass die „selten“-Äußerung den Palästinenser-Terror herunterspielen und dass umgangen werden sollte, dass dies das für die Israelis blutigste Jahr seit 2015 und das zweittödlichste seit 2009 gewesen ist.

Israelischer Reporte in Qatar: „Ein Iraner filmte, mich, brüllte mich an und berührte mich – wir hauten ab.“

[Vorabanmerkung: Der Titel von Arutz-7 ist etwas irreführend, weil die Hauptaussage des angeführten Reporters lautet, es gebe keine grundsätzlichen Probleme für Juden/Israelis bei der WM in Qatar – d.Übers.]

Ohad Hemo von Kanal 12 sagt gegenüber INN, er fühle sich sicher in dem arabischen Land abgesehen von einigen wenigen Vorfällen.

Yoni Kempinski, Israel National News, 27. November 2022

Ohad Hemo in Doha (Israel National News)

In einem Sonderinterview aus Doha erzählt Ohad Hemo, der Nachrichtenkorrespondent von Kanal 12 in Qatar, Israel National News, dass die israelischen Medien die Konfrontationen zwischen jungen Arabern und israelischen Journalisten, die übe die WM berichten, übertreiben.

„Es gibt Übertreibungen und die Dinge werden unverhältnismäßig aufgeblasen, teilweise von Mitgliedern der israelischen Medien. Soweit es meine Gefühle betrifft, so fühle ich mich völlig sicher, es gibt keine physische Gefahr. Es gibt ein paar Vorfälle und das wurde wegen TikTok mit der Zeit schlimmer. Es gibt eine Welle an Videos arabischer Fans, die versuchen uns rauszudrängen, aber das ist auch nicht schlimm. Ja, wir sind hier nicht wirklich erwünscht, aber das sind echt nur die Medien, weil die Fans hier wirklich erwünscht sind“, sagt Hemo.

Laut seinen Angaben „erkennen sie uns und sie wissen, dass wir aus Israel sind, weil Videos aus den sozialen Medien jeden erreichen. In der Regel sind sie geplant. Ich sah einen Trupp Leute, die etwas planten; sie kamen mit ihren Handys herüber, vermutlich in guter Stimmung, und sagten, sei seien aus Palästina. Sobald das Video viral ging und 4 bis 5 Millionen Ansichten bekam, wurde ein junger Araber innerhalb von 20 oder 30 Sekunden berühmt, indem er vor einem Journalisten Anschuldigungen erhebt, der angeblich Israel repräsentiert. Ich habe kein Problem damit Hebräisch zu sprechen und ich werde weitermachen, solange ich hier bin.“

Trotz der zumeist positiven Gefühle gab es einen Moment, der Hemo zusetzte: „Ich hatte einen unangenehmen Vorfall beim Spiel des Iran, bei dem ich als Zuschauer anwesend war, ohne zu filmen. Der Iran gewann, die Fans feierten und ich filmte für mich selbst; dann kam jemand, den ich für einen Teil des Regimes halte, der geschickt worden war um ein Auge auf das zu haben, was hier passiert, zu mir herüber und filmte mich mit einer Kamera. Er brüllte mich an und fasste mich an und ich hatte das Gefühl, das war nicht irgendein junger Araber, der Beleidigungen schrie, sondern etwas Unheimlicheres. Wir liefen weg, aber das war ein außergewöhnlicher Vorfall.“

Israelis bei der WM in Qatar

Zwei Texte über Erfahrungen, die israelische Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar so machen:

Araber bejubeln Menschenrechtsverletzungen an Israelis in Qatar; Amnesty und HRW schweigen

Elder of Ziyon, 27. November 2022

Ich habe jede Menge Artikel auf Arabisch gesehen, die loben, dass Israels von vielen Arabern bei der WM in Qatar beschimpft werden. Dieser von Ma’an – einer unabhängigen palästinensischen Nachrichtenquelle, die keiner Terrororganisation nahe steht – ist typisch:

„Die Mehrheit der arabischen Menschen mag unsere Anwesenheit hier nicht, obwohl wir 4 Normalisierungsabkommen unterzeichnet haben.“ Ohad Hemo, Korrespondent für den israelischen Kanal 12.

Die Worte dieses Reporters fassen zusammen, was hier vor Ort geschieht, aber der Ausdruck ist ungenau, da der Reporter den Begriff „nicht mögen“ verwendet, um die Last der Bedeutung für die Ohren der Siedler abzuschwächen; aber der passende Begriff lautet „hassen“, „verachten“, „ablehnen“, „geringschätzen“. Es gibt viele Begriffe, die in diesem Kontext passen, aber eins ist sicher: dass die arabischen Menschen seit dem Beginn der WM in Qatar eine klare Position in Bezug auf „Israel“ dokumentiert haben.

Die israelischen Medien machen die Erfahrung einer Transportkrise und bei der Anwesenheit bi der WM. Nachrichten, dass israelische Reporter ständig beleidigt und zurückgewiesen werden, stehen an oberster Stelle der beliebtesten Geschichten zur WM. Mit jedem Gespräch über den Rauswurf eines israelischen Reporters aus einem Café oder von einer Straße nehmen die Palästinenserflaggen auf den Straßen und in den WM-Stadien zu und es wird mehr über Palästina geredet.

Die Erklärung der Universalen Menschenrechte sagt in Artikel 2:

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Die Internationale Konvention zur Eliminierung aller Formen der Rassendiskriminierung sagt genauso, dass Diskriminierung auf der Grundlage nationaler Herkunft als Rassendiskriminierung betrachtet wird – der Diskriminierung auf Grundlage von Farbe ebenbürtig.

Selbst wenn Israel wirklich der schlimmste Menschenrechtsverletzer der Welt wäre, selbst wenn man Israel nicht als legitimes Land betrachtet – Israelis müssen laut Völkerrecht mit Respekt behandelt werden wie jedes andere menschliche Wesen. Und laut Völkerrecht ist das Rassismus.

Offenbar akzeptieren die Araber in Qatar diesen Teil der Universalen Erklärung der Menschenrechte nicht.

Ich habe keinen einzigen Artikel in palästinensischen, jordanischen, libanesischen oder anderen Medien gesehen, die das Recht israelischer Reporter und Fans verteidigen Qatar unbelästigt zu besuchen.

Aber für die Palästinenser und ihre Verbündeten sind diese Schikanen Grund stolz zu sein. Rassismus ist für die Anti-Israel-Truppen ein Charakterzug, kein Fehler.

Wo bleibt Amnesty? Wo bleibt Human Rights Watch? Wo sind die hunderte NGOs, die tausende Stunden mit dem Versuch verbringen Schmutz über Israel auszugraben (oder zu erfinden), die behaupten unvoreingenommen zu sein, die die Wahrheit sagen, wenn wir jede Menge Beispiele dafür auf Video haben, wie Israelis und Menschen, von denen angenommen wird sie seien Israelis, in Qatar schikaniert werden?

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Israelis bei der WM in Qatar gemieden: „Du bist hier nicht willkommen“

Israelische Journalisten und Fans werden von Fans, örtlichen Bürgern und Offiziellen bei der FIFA-WM in Qatar boykottiert, angebrüllt

Redaktion Jerusalem Post, 27. November 2022

Schottland gegen Israel – Hampden Park in Glasgow (Schottland), 9. Oktobe 2021 – Leute halten vor dem Spiel Schilder und palästinensische Flaggen vor dem Stadion (Foto: REUTERS/Lee Smith)

Zahlreiche Israelis haben behauptet bei der WM in Qatar auf eine Atmosphäre von Feindschaft und Hass gestoßen zu sein, wobei Fans es ablehnen mit israelischen Journalisten zu reden, sie schwenken Palästinenserflagge im Hintergrund  ihrer Videos und brüllen sie an.

Moav Vardy, KANs Reporter für Außenpolitik, wurde von einem saudischen Fan angebrüllt, der ihm sagte: „Du bist hier nicht willkommen. Das ist Qatar. Das ist unser Land. Es gibt nur Palästina, kein Israel.“

Andere Videos aus Qatar zeigen Leute, die sofort weggehen, wenn sie feststellen, dass die Person, die sie interviewt, ein Israeli ist.

In einem besonderen Video fängt Ohad Hemo von N12 an eine Gruppe Libanesen zu unterviewen, die dann weggehen, als Hemo ihnen sagt, dass er Israeli ist. Eine von ihnen kehrt dann um und fragt Hemo, was er hier tut und sagt ihm dann, Israel existiere nicht.

In anderen Videos stehen Leute hinter verschiedenen israelischen Reportern und halten Palästinenserflaggen hoch.

Ein Fan zeigt bei der WM in Qatar auf den Rängen eine Palästinenserflagge, 23. November 2022 (Foto: Reuters/Suhaib Salem)

Israelfeindliche Empfindungen

Die israelische Fußball-Legende und KAN-WM-Kommentator Eli Ohana begegnete ebenfalls israelfeindlichen Empfindungen, als er in einem von einem qatarischen Polizisten gefahrenen Golfwagen saß. Als Ohana sagte, er sei Israeli, fragte ihn der Beamte, ob er Witze mache und um Ärger zu vermeiden sagte Ohana dann, er sei in Wirklichkeit Portugiese.

Der Polizist sagte ihm dann, wäre er Israeli, hätte der den Wagen gewendet und es abgelehnt ihn zu fahren.

Raz Shechnick, Reporter von Yediot Ahronoth bei er WM, schrieb auf Twitter über seine Erfahrungen in Qatar; er beschrieb eine Atmosphäre der Ablehnung und Feindschaft sowohl seitens der lokalen Bevölkerung als auch von Ausländern bei den Spielen.

„Wir wollten diese Worte nicht schreiben, wir sind hier nicht die Story. Aber nach 10 Tagen in Doha können wir nicht verbergen, was wir durchmachen. Wir fühlen uns gehasst, von Feindschaft umgeben, nicht willkommen“, schrieb der Journalist.

Er beschrieb auch einen Vorfall, bei dem er und sein Kollege darüber gelogen hatten, aus welchem Land sie kommen; sie sagte, sie seien Ecuadorianer, um sie davon abzuhalten von Fans drangsaliert zu werden.

Der israelische Journalist Dor Hoffman berichtete am Donnerstag, dass ein qatarischer Taxifahrer ihn aus seinem Wagen warf, als er feststellte, dass er Israeli ist; er lehnte es ab Geld von ihm zu nehmen.

Später ging er zu einem Restaurant am Strand, aus dem her von Sicherheitspersonal hinausbegleitet wurde; der Inhaber forderte, er solle alle in seinem Restaurant aufgenommenen Fotos löschen. Hoffman sagte, der Inhaber nahm ihm sein Handy ab und er fühlte sich bedroht.

Am Samstag schwenkten tunesische Fans ein Banner mit der Aufschrift „Free Palestine“, trotz der Politik Qatars und der FIFA politische Proteste bei Spielen zu verbieten, eine Politik, die dazu führte, dass regenbogenfarbene Gegenstände zur Unterstützung der LGBTQ-Gemeinschaft sowie Schilder gegen das iranische Regime beschlagnahmt wurden.

Michael Jamekowitz aus Jerusalem, ein ehemaliger Sprecher der Jewish Agency, der die WM besucht, widersprach den Behauptungen Israelis würden ins Visier genommen und sagte, er habe keine Vorfälle erlebt.

„Qatar ist den israelischen Besuchern gegenüber sehr gastfreundschaftlich“, sagte er. „Diese israelischen Journalisten gehen mit Lupen herum, um Israelhasser zu finden. Die meisten dieser Israel-Basher sind von außerhalb Qatars zur WM gekommen. Sie werden von Schlagzeilen suchenden israelischen Journalisten provoziert. Qatar hat eine Bevölkerung von rund 3,3 Millionen, nur 300.000 sind Qataris. Die anderen 3 Millionen sind zumeist Arbeiter, hauptsächlich aus Indien, Bangladesch, Kenia, Uganda, den Philippinen und dem Sudan“, fügte er hinzu und sagte, daher komme die Feindseligkeit gegenüber Israelis.

Kleines palästinensisches Lexikon der Wörter, die etwas völlig anderes bedeuten als normalerweise

Elder of Ziyon, 24. November 2022

„Ein palästinensisches Lexikon:
Legitimer Widerstand
kultureller Völkermord“

Oft benutzen Israelhasser, wenn sie Israel irgendeines Verbrechens beschuldigen, Terminologien, denen sie eine völlig andere Definition gegeben haben, als sie sie in jedem anderen Kontext haben.

Das ist etwas sehr Überlegtes. Erst beschließen sie, welches Verbrechen sie Israel vorwerfen wollen und dann ändern sie die Definition des Verbrechens, damit es auf Israel passt (oder vorgeben, es passe).

Zu den Beispielen gehören „Apartheid“, „Rassismis“, „Kolonialismus“ und „Siedler-Kolonialismus“, „ethnische Säuberung“, „Völkerrecht“ und „Besatzung“, die die Hasser mindestens zweimal umdefinierten.

Damit verbunden ist, wie das Wort „Flüchtling“ für Palästinenser etwas völlig anderes bedeutet, als für jeden anderen.

Das alles sind Worte mit präzisen, rechtlichen Bedeutungen, deren Definitionen abweichen, wenn Israel involviert ist.

Es gibt weitere, weniger präzise Worte, die von den Hassern ebenfalls auf Weisen missbraucht werden, die nicht offensichtlich sind, außer man weiß, worauf man hören muss. Dazu gehört „Gerechtigkeit“ – niemand ist gegen Gerechtigkeit, aber nur einer Seite wird erlaubt sie anzustreben. Ebenso „Friedensaktivist“, „Menschenrechtsaktivist“ und „pro-palästinensische Aktivisten“, was in Wirklichkeit „israelfeindliche Aktivisten“ bedeutet (vgl. die Mavi Marmara).

Das sind die Begriffe, die es in den Mainstream geschafft haben, trotz ihrer klaren Ungenauigkeiten.

Die Palästinenser selbst haben jede Menge absurder Worte, die sie verwenden und versuchen als Mainstream in die Allgemeinheit zu verbreiten. Sie warten einfach darauf, dass diese Begriffe zuerst von der extremen Linken und schließlich von „Menschenrechts“-Organisationen und den Mainstream-Medien verwendet werden. Dazu gehören „kultureller Völkermord“, „legitimer Widerstand“, „Holocausts“, „Friedensaktivisten“, „Stürmung“, „talmudische Rituale“, „Siedler“ (was ausschließlich für Juden in Israel gilt), „Zivilisten“, „Kind“, „Freiluftgefängnis“, „Konzentrationslager“, „Judaisierung“, „indigen“, „Kampf“, „Verteidigung“, „eingekesselt“, „Märtyrer…“ – die Liste ist wirklich endlos und einige davon wären selbst Orwell nicht eingefallen.