Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20. – 26. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 20.05.2018:

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Arabern im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen und forderten die Freilassung der Freitag bei ähnlichen Demonstrationen festgenommenen Gewalttätern.
Ihnen stellten sich Israelis gegenüber, die die Hatikva sangen.

Montag, 21.05.2018:

Die PA-Bevölkerung ist für Freitag zu einem „Marsch auf Jerusalem aufgerufen“ worden.

Ein 54-jähriger Terrorist starb in einem israelischen Gefängnis an einem Herzproblem, was gewalttätige Krawalle von Mitgefangenen auslöste. Ein Gefängniswärter musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der Gaza-Araber, der sich gestern selbst anzündete, machte das als Protest gegen die Hamas.

Die PA will eine offizielle Klage beim ICC in Den Haag einreichen; Anlass ist die israelische Politik in Judäa und Samaria. Außerdem soll eine Klage gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gegen die USA erfolgen.

Die Hamas will die „Proteste“ am Gaza-Zaun im Juni wieder aufnehmen.

Die IDF hat einen (provisorischen) Zaun zwischen Beit-El und Jilazoun in Samaria aufgestellt; Grund sind gehäufte Anschläge gegen Juden; der Zaun soll eine Pufferzone schaffen.

Mittwoch, 23.05.2018:

Der Islamische Staat behauptet, Israel habe IS-Basen im Sinai angegriffen.

Sicherheitskräfte konnten den Terroristen festnehmen, der gestern auf ein israelisches Fahrzeug schoss.

Es gibt wieder Gerüchte, dass Israel und Hamas über einen langfristigen Waffenstillstand verhandeln. (Die Hamas hatte das am Wochenende erst wieder bestritten.)

Donnerstag, 24.05.2018:

Seit Beginn des heiligen muslimischen Monats Ramadan hat es einen starken Anstieg von versuchten Terroranschlägen auf Juden gegeben.

Der Brandanschlag auf die Kirschplantage gestern wurde mit einem brennenden Reifen verübt und richtete Schaden an. (Video der Auswirkungen)

Bei einem festgenommen Araber, der den Grenzzaun vom Gazastreifen überwunden hatte, wurden vor seiner Einlieferung ins Gefängnis 6 Handys gefunden, die er dorthin schmuggeln wollte.

Der Oberste Gerichtshof Israels beschied für den Abriss eines illegal errichteten Beduinendorfs bei Jerusalem.

Es gibt Berichte über laute Explosionen am Flughafen Hama in Syrien. Nach Angaben syrischer Medien soll es sich um einen Raketenangriff gehandelt haben, der von der Luftabwehr zurückgeschlagen wurde. Aus syrischen Medien heißt es, Israel habe den Angriff durchgeführt.

Freitag, 25.05.2018:

Ein Prediger des PA-Fernsehens: „Wir werden Jerusalem einnehmen, wenn nicht friedlich, dann mit Gewalt… Allah, vertreibe die Juden.“

Hassan Nasrallah prahlt: Wenn ein Krieg mit Israel ausbricht, werden wir (die Hisbollah) gewinnen.

Der gestern durch einen geworfenen Marmorblock schwer verletzte Soldat befindet sich weiterhin in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Advertisements

Da hat die Regierung von Südafrika was verpasst

gefunden auf twitter: Die Regierung Südafrikas fordert die israelischen Verteidigungskräfte  zum Rückzug aus dem Gazastreifen und einem Ende der gewalttätigen und destruktiven Übergriffe in Palästinensergebiete auf.

Dumm nur, dass die IDF das schon 2005 gemacht haben… hat Pretoria das Memo nicht bekommen?

Gedankenverlorenes Territorium: Palästinenser bereits sechsmal interviewt, seitdem er von der IDF getötet wurde

„Ich konnte kaum von der Trage runter, als die Kameras nicht mehr auf sie gerichtet waren.“

PreOccupied Territory, 23. Mai 2018

Nahe dem Grenzübergang Erez, 23. Mai – Ein Mann, der während der Unruhen am Trennzaun des Territoriums von Israel von der Hand eines israelischen Scharfschützen getötet wurde, tauchte seit dem Vorfall am letzten Montag mehrfach in den Nachrichtensendungen großer Sender auf, um mit Auslandskorrespondenten über die brutale Art zu sprechen, auf die er niedergeschossen wurde.

Nasser Ashraf (22) hat in den neun Tagen, die seit seiner Teilnahme an einem Krawall in einiger Entfernung vom Grenzzaun teilnahm und tödlich angeschossen wurde, sechs Presseorganen Interview gegeben, darunter CNN, der BBC, der Associated Press und der New York Times. Während jedem Interview bot der Mann eine lebhafte Beschreibung der Momente, in denen er nicht provokative, gewaltfreie Versammlung betrieb und musste von anderen vor Ort auf einer Trage weggebracht werden.

„Es war barbarisch, es war furchtbar“, sagte er Declan Walsh von der New York Times. „Ich wurde in dem Bauch geschossen, so drei Mal und verblutete, bevor irgendjemand mir helfen konnte. Ich konnte kaum von der Trage herunter, nachdem die Kameras nicht mehr darauf ausgerichtet waren.“ Walsh schloss Ashrafs Geschichte in seine Berichterstattung über die laufenden Unruhen.

Ashraf erinnert einen Reporter von Agence France Presse daran, dass ein israelischer Scharfschütze ihn mit einer einzigen Kugel in den Kopf getötet hatte. „Die internationale Gemeinschaft muss einschreiten und diejenigen als Kriegsverbrecher verfolgen“, beharrte er. „Diese Gräueltaten müssen aufhören und die Monster, die sie begehen, müssen der Gerechtigkeit zugeführt werden. Wer glauben die, dass sie sind, auf Menschen schießen, die sich en masse für den ausdrücklichen Zweck der Verletzung einer internationalen Grenze versammeln, was eine Lehrbuch-Definition für eine Invasion ist? Die Arroganz tötet mich. Erneut, meine ich.“

In seiner Rekonstruktion des Vorfalls mit einem Reporter von CNN bestritt Ashraf seine Beteiligung an Terroraktivitäten. „Es ist bequem, nicht wahr, dass die Hamas und der Islamische Jihad bereits die überwiegende Mehrheit der Toten als auf ihrer Mitgliederliste stehend reklamierten“, gestand er ein. „Nun, das ist irrelevant. Ich bin in den letzten sieben Wochen vier- oder fünfmal getötet worden und das kümmert niemanden. Ich bin zu Tode verblutet, dehydriert, während ich auf Behandlung in der brennenden Sonne wartete und sogar von einer abstürzenden israelischen Drohne geköpft worden, die von einem der vielen unbewaffneten Protestierenden abgeschossen wurde.“

Ashraf offenbarte, dass er heute Nachmittag für ein weiteres Interview mit einem Korrespondenten des Guardian vorgesehen ist, in dem er in allen Einzelheiten die Grausamkeit schildern wird, die er erlitt, als ein israelischer Panzer in zu Tode zermalmte.

Jerusalem – eine Woche mit vielen Flaggen

The Real Jerusalem Streets, 21. May 2018

Flaggen.

Man kann kaum mit so vielen Flaggen mithalten.

Ich habe oft gesagt, dass ich, seit ich nach Jerusalem in Israel zog, die Flaggen der Welt gelernt habe.

Die israelische blau-weiße Flagge für die Feiern zum Jerusalem-Tag waren für die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem gehisst worden.

Die rot-weiß-blauen US-Flaggen wurden rasch durch die blau-weißen Flaggen Guatemalas ersetzt, als die offizielle guatemalische Autokolonne durch die Straßen Jerusalems fuhr.

Motorräder eskortierten die Limousinen mit Präsident Jimmiy Morales und seiner Delegation.

Die Eröffnung der Guatemalischen Botschaft in Jerusalem wurde mit einem festlichen Empfang im King David Hotel begangen. Rufe Viva Guatemala! Klangen durch die Halle.

Die Hotels in Jerusalem sind voll belegt, über dieses verlängerte Wochenende betriebsam und geschäftig. Wie viele Mahlzeiten? Diese zerdrückten Kartons außerhalb des Jerusalemer Waldorf sind nur ein paar von wie vielen?

Es gab süße Tische voller Köstlichkeiten, roter und weißer Wein floss bei mehreren internationalen Feiern.

Paraguays Präsident Horacio Cartes mit seiner offiziellen Kolonne hielt auf dem Weg zur Eröffnung der paraguayanischen Botschaft in Jerusalem am Beit Hanasi, der Residenz des israelischen Präsidenten.

Hier unterschreibt der Präsident Paraguays das offizielle Gästebuch des Präsidenten. Die zwei Präsidenten tauschten warmherzige Freundschaftsbotschaften aus, bevor die Autokolonne schleunig zur Eröffnung der dritten Botschaft in Jerusalem in dieser Woche fuhr.

Wie gewöhnlich gibt es jedoch viel mehr, das in Jerusalem in Israel die Aufmerksamkeit der Medien erregt.

Die Forbes Under 30 Global Summit (Forbes-Weltgipfel unter 30) wurde in Israel veranstaltet. Es ist der erste jemals veranstaltete Forbes Global Summit für junge Unternehmer und beinhaltete einen Servicetag in einer anstrengend vollen Ablaufplan an Sprechern und Führungen.

Russell Lane, Chief Content Officer für Forbes Media (links) und Erel Margalit, Gründer und Vorsitzender von Jerusalem Venture Partners JVP) eröffneten die Servicetag-Veranstaltung. Die JVP-Internetseite dienste als offizielle Münze im Mandat unter den Briten und wurde später aufgegeben.

Margalit renovierte den alten Gebäudekomplex und zündete Startup- und Technologiebewegung in Jerusalem. Das JVP war einer idealer Ort für hunderte internationaler junger Unternehmer, um sich zu treffen, zusammenzuarbeiten und zu lernen.

Die meisten, aber nicht alle Teilnehmer waren zum ersten Mal zu Besuch in Jerusalem. Ein deutscher Musiker kehrte als Investor zurück, nachdem er als Regionalleiter „Unter 30“ letztes Jahr in Israel teilnahm.

Auf die Frage, warum Israel für den ersten Weltgipfel ausgesucht wurde, antwortete Lane: „Nach zwei erfolgreichen Regionalgipfeln genossen die Teilnehmer den großartigen Veranstaltungsort. Israel befindet sich an einer Kreuzung mit einer historischen Perspektive und anerkanntem Status unter den Nationen.“ Er fügte hinzu, dass parallel eine Sitzung in Rawabi stattfand und das Ziel sei, „die Region besser zu verlassen als wir sie vorfanden“.

Forbes war nicht die einzige Zusammenkunft von Unternehmern. Made in Jerusalem war Gastgeber einer besonderen Happy Hour am Beit Alliance mit WeWork Creative.

Frühere Gewinner von WeWorks Startup-Finanzierung gaben dem Publikum ihre Erfahrungen mit. Ein Mega-Event ist für den 20. Juni 2018 in Jerusalem geplant.

Die Politik hat das lange laufende, beliebte Israel Festival Jerusalem erreicht. Eine Woche vor der Eröffnung informierte der portugiesische Bühnenautor Tiago Rodrigues das Management des Israel Festival Jerusalem, dass er seinen Auftritt in beim Festival in diesem Jahr „aus politischen Gründen“ absagte. Rodrigues sollte am 4. und 5. Juni „By Heart“ aufführen.

„Im Auftritt von Tiago Rodrigues geht es um Erinnerung als Mittel zur Bekämpfung der Einschränkung von freier Meinungsäußerung“, sagte Festivalleiter Eyal Sher, sich enttäuscht von der einseitigen politischen Haltung zum komplexen Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis äußerte. „Das Israel Festival hat einen tiefen Glauben an die Macht der Kunst neue Orientierungspunkten Ausdruck zu geben, Menschen für die Anerkennung des ‚anderen‘ zu öffnen und Verständnis und Toleranz fördern.“

Bisher hat es keine Nachrichten vom Kunstfestival Jerusalem Design Week gegen, die vom 7 bis 14. Juni stattfindet.

Es wurde berichtet, dass 90.000 Muslime am ersten Freitag des Ramadan nach Jerusalem kamen um zu beten.

Dann füllten Samstagabend, zu Tikun Leil Schawuot, einer Nacht jüdischen Studiums, zehntausende religiöser und säkularer Juden die Straßen Jerusalems; viele von ihnen gingen von einem Vortrag zum nächsten. Als am Sonntagmorgen die Sonne aufging, arbeiteten sich die Menschenmengen für die Morgengebete zur Kotel, der Westmauer durch.

Tausende christlicher Pilger versammelten sich in Jerusalem, um Pfingsten zu feiern.

Es geschieht so viel in Jerusalem in einer Woche, dass man kaum mit kommt.

Avera Mengistu wird immer noch im Gazastreifen festgehalten. Die Mahnwache seiner Familie nahe der Residenz des Premierministers wurde diese Woche weithin ignoriert, da die Lage an der Grenze zum Gazastreifen die Schlagzeilen stahl.

Der vietnamesische Gouverneur von Ho-Chi-Minh-Stadt, Nguyen Thien Nhan, soll diese Woche nach Jerusalem in Israel kommen.

Ein weiterer Tag, ein weiterer Abend – Zeit für Lichtschnüre und eine neue Flagge.

Das Beleidigende der beleidigenden Frage überwinden

Paula Stern, Israel Blogger, 18. Mai 2018

Wir sind alle schon einmal etwas gefragt worden, das unsere Nerven in Brand gesetzt hat. Es ist eine Frage, die nicht hätte gestellt werden sollen, aber mehr noch: Es ist eine Frage, die nicht hätte gestellt werden MÜSSEN. Die Antwort ist offensichtlich, nicht wahr? Jeder von uns hat seine „beleidigende“ Frage. Beleidigend in Anführungszeichen, weil es zwar schwer zu glauben ist, aber eine Frage, die für jemanden so sehr beleidigend ist, möglicherweise andere bei weitem nicht derart beleidigt.

In meinem Leben habe ich zweimal dieselbe Frage gehört – zuerst vor ein paar Jahren und dann heute Morgen wieder. Das erste Mal begleitete ich einen internationalen Gast, einen Christen, der nicht zu erkennen schien, dass der Kern der Frage falsch war. Aber diesmal schien es so, dass selbst der die Frage Stellende gewusst haben muss, dass sie beleidigend war.

Ehrlich gesagt, erinnere ich mich nicht, wie ich das erste Mal antwortete. Er war von mir zu einer internationalen Veranstaltung eingeladen worden. Ich denke, ich erklärte ihm, warum die Grundlage, auf der er die Frage stellte, falsch war, aber ich bin mir nicht sicher. Ich weiß, dass ich lange brauchte hinter mir zu lassen, dass ich das gefragt wurde. Vielleicht habe ich das aber auch nie geschafft.

Und diesmal, als ich die Frage las, bestand meine erste Reaktion aus Wut. Zwei andere sprangen ein und beantworteten die Frage ziemlich so, wie ich es getan hätte. Aber ich möchte immer noch antworten, muss antworten.

Die Frage, falls Sie sich wundern, lautete: Was haben die Juden gemacht, dass die Leute sie so sehr hassen? So wurde sie das erste Mal formuliert. Heute Morgen lautete sie so:

Als junger Mann wurde ich gelehrt, dass Hitler schlecht war, weil er die Juden tötete, was mich fragen ließ, warum er sie tötete. Was hatten sie getan? Heute, als alter Mann, kann ich sehen, warum sie von so vielen verachtet werden. Weil sie glauben, sie seien besser als jeder andere. Mir tun sie leid.

In gerechtfertigter Wut bezeichneten zwei andere ihn als Antisemiten. Er ist vermutlich einer. Aber darüber hinaus, jenseits der Beleidigung, liegt ein tief eingefleischte Ignoranz des „anderen“. Es ist dasselbe Gefühl, das zum Holocaust führte. Wenn man jemanden erfolgreich als „anderen“ oder als „anders“ kennzeichnet, dann setzt die menschliche Natur ein. Überleben der Stärkeren und all das. Wenn sie der andere sind, müssen sie niedriger stehen. Wenn sie anders sind, bin ich vielleicht besser.

Nicht jeder denkt so, zum Glück, aber nur allzu viele tun es.

Was machten also die Juden, um gehasst zu werden? Um umgebracht zu werden? Her ist meine Antwort an den alten Mann:

Hitler war schlecht, wie er Millionen Menschen ermordete – einschließlich sechs Millionen Juden. Er war ein Mann voller Hass. Er glaubte, dass er und sein Volk überlegen und alle anderen weniger als menschlich seien. Und so ermordete er oder plante sie Ermordung von Schwarzen, Homosexuellen, Zigeunern und vielen anderen. Was taten die Juden, dass die Nazis sie töten wollten? Ich denke, diese Frage ist in etwas die gleiche wie die, was eine Frau tut, damit ein Mann sie vergewaltigt. Was tut ein Kind, damit seine Eltern es missbrauchen?

Was die angeht, die glauben besser zu sein als alle anderen – das war in Wirklichkeit arische Indoktrination (oh, Entschuldigung, das ist ein zu großes Wort für Sie … es bedeutet Gehirnwäsche). Andere haben die Wahrscheinlichkeit kommentiert, dass Sie Antisemit sind, also lasse ich das, aber ich möchte einen Kommentar abgeben. Sie schreiben, sie täten Ihnen leid (vermutlich die Juden). Da Sie ein alter Mann sind, biete ich Ihnen Rat an. Lassen Sie uns Ihnen nicht leid tun. Wir sind ein ewiges Volk. Wir haben Hass und Verfolgung überlebt – vermutlich von Ihren Vorfahren – und doch gedeihen wir. Heute, nach zweitausend Jahren, sind wir zurück in unserer uralten Heimat und wir haben einen Staat aufgebaut, der herausragt und stark ist.

Unsere Kinder sind unglaublich. Hingebungsvoll, schön. Stark. Engagiert. Wir leben unseren Traum – ein Traum seit mehr als 2000 Jahren. Wir gehen auf denselben Hügeln und in denselben Tälern wie unsere Vorfahren. Um eine Frage zu beantworten, die niemals hätte gestellt werden sollen: Wir haben NICHTS gemacht, das den von Hitler gegen uns geführten Holocaust verursacht hat oder rechtfertigen könnte; aber ich verspreche Ihnen, was wir MACHTEN, ist stark geworden zu sein. Stärker als der Hass  Hitlers; stärker als die Ignoranz alter Männer.

Wird er erkennen wie beleidigend er seine beleidigende Frage formuliert hat? Fraglich. Aber während ich die obige Antwort schrieb, ging mir ein Lied durch den Kopf. Es ist eines, das ich immer geliebt habe. Die Worte sind sehr einfach und haben mein Volk durch die härtesten Zeiten und die beleidigendsten Fragen geleitet.

Ein ewiges Volk, heißt es in dem Lied, fürchtet keine lange Straße, keine lange Reise. Wir sind ein ewiges Volk. Zweitausend Jahre lang befanden wir uns auf einer sehr langen Straße und obwohl wir nach Hause gekommen sind, geht die Reise weiter.

Ein ewiges Volk hat keine Angst vor der langen Reise