Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.–25. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 19.11.2017:

Treffen ranghoher Vertreter von Fatah und Hamas im Gazastreifen – und sie betonen, dass „die Waffen des Widerstands“ (also der Terror) keinesfalls aus der Hand gegeben werden.

Ein Kindermagazin der PA lehrt, dass Juden mit Steinen zu bewerfen von Mohammed angeordnet wurde.

Montag, 20.11.2017:

Die israelischen Sicherheitsdienste gaben die Festnahme eines Terroristen bekannt, der vor zwei Jahren in Sha’ar Binyamin auf einen Mann einstach. Die Festnahme erfolgte in einem arabischen Dorf im Großraum Jerursalem.

Hassan Nasrallah prahlt damit, dass die Hisbollah Panzerabwehrraketen zur  Hamas in den Gazastreifen geschmuggelt haben will.

Dienstag, 21.11.2017:

Ein Knesset-Abgeordneter der Yisrael Beiteinu sagte auf einer Konferenz, dass es keine Verhandlungen mit den Palästinensern geben kann, wenn sie Israel nicht anerkennen.

Der Chef des PA-Geheimdienstes sicherte der Hamas zu, dass ihre bewaffneten Kräfte in eine zukünftige PA-Armee eingegliedert würde.

Im „arabischen Sektor“ gibt es auf halbem Weg zwischen Netanya und  Haifa sowie in Kafr Qana in Galiläa zwei neue Polizeiwachen.

Mittwoch, 22.11.2017:

Mit einem neuen Labor haben Grenzer am Gazastreifen verhindert, dass gefährliche Materialien zum Bombenbau in den Gazastreifen geschmuggelt wurden.

Donnerstag, 23.11.2017:

Es wurde bekanntgegeben, dass im September ein Hamas-Terrorist festgenommen wurde, der aus dem Gazastreifen nach Israel gelangt war. Er lieferte den Streitkräften Informationen über die Terrortunnel.

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„Freie Religionsausübung“ bedeutet für Palästinenser „Freiheit Juden mit Brandsätzen zu bewerfen“

Elder of Ziyon, 20. November 2017

Unterschriebene Vereinbarungen zwischen Israel und der PLO besagen:

Beide Seiten sollen die religiösen Rechte der Juden, Christen, Muslime und Samaritaner respektieren und schützen und zwar:
Schutz der heiligen Stätten
freien Zugang zu den heiligen Stätten ermöglichen
freie Religionsausübung und Praktizierung ermöglichen

Daher ist diese Story der AFP interessant:

Hunderte israelischeJuden hielten am frühen Sonntagmorgen einen selten Gebetsgottesdienst an einer Moschee in einem palästinensischen Dorf in der besetzten Westbank ab, sagte ein AFP-Fotograf.

Die israelische Armee begleitet Busse mit über 300 ultraorthodoxen Männern, vorwiegend aus der Sekte der Breslow-Hassiden, zur Younis-Moschee in Halhol, nördlich von Hebron, wo gemäß der jüdischen Tradition die biblischen Propheten Gad und Nathan beerdigt sind.

Ein Gottesdienstbesucher sagte der AFP, es sei das erste Mal in 18 Jahren, dass Juden erlaubt wurde an dem Ort tief im palästinensisch kontrollierten Gebiet zu beten.

Eine Sprecherin des Militärs sagte, die die Besucher begleitenden Armee- und Polizeikräfte wurden von Palästinensern angegriffen, die „Felsbrocken und Brandbomben“ warfen; die Kräfte reagierten mit Mitteln zu Zerstreuung von Menschenmengen, um „weitere Eskalation zu verhindern“.

18 Jahre? Und wenn die Juden schließlich hingehen – Juden, die kaum Zionisten sind – werden sei mit einem Schwall an Felsbrocken und Molotowcocktails angegriffen?

Das ist das, wie „Zugang zu heiligen Stätten“ unter arabischer Herrschaft aussieht.

Nach der Tradition liegen die Gräber im Innern der Moschee, aber die jüdischen Beter betraten die heilige Stätte nicht; stattdessen hielten sie davor auf der Straße davor 171122 eine Stunde dauernde Gebete vor Morgengrauen, bevor sie wieder abreisten, sagte der Fotograf.

Natürlich: Wenn es eine jüdische heilige Stätte gibt, muss eine Moschee darüber gebaut werden. Damit Juden da nicht können.

Die Roadmap des Nahost-Quartetts (5) – PA richtet Sicherheitsrat ein [der die Road Map verletzt]

Arnon Regular, Ha’aretz, 2. Mai 2003

Mit der Einschwörung des neuen palästinensischen Kabinetts am Mittwoch kam eine präsidiale Anordnung des PA-Vorsitzenden Yassir Arafat zur Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrats, der alle Sicherheitsmechanismen der PA überwachen soll, einschließlich Apparate für Gegenspionage, der uniformierten Polizei und der Zivilgarde.

In Übereinstimmung mit der Definition der Mächteverteilung der palästinensischen Regierung sollen diese Sicherheitsmechanismen unter die Autorität von PA-Innenminister Mohammed Dahlan fallen. Dieser Zug verletzt eine der Klauseln der von den USA bestützten Road Map für den Frieden im Nahen Osten, der fordert, dass alle palästinensischen Sicherheitsorganisationen in drei Diensten zusammengefasst werden sollen, die einem mit Vollmacht ausgestatteten Innenminister unterstehen.“

Dem Nationalen Sicherheitsrat sollen Arafat, Premierminister Mahmud Abbas (Abu Mazen), Dahlan, Arafats persönlicher Sicherheitsberater Hani al-Hassan, Finanzminister Slaam Fayyad und der palästinensische Sicherheitskommandeur Hadsch Ismail Jabar angehören. Tawfik a-Tirawi und Faisal Abu Sarah – dessen Sicherheitsorganisationen (Allgemeiner Geheimdienst und Force 17) verbleiben unter Arafat und brauchen sich nicht vor Dahlan zu verantworten – gehören ebenfalls dem Rat an.

Die Einrichtung des Rats und die Aktivitäten des Allgemeinden Geheimdienstes und der Force 17 Sicherheitsapparate stehen gegen die Bedingungen der US-Road Map, die eine Verpflichtung seitens Abu Mazens Regierung betreffen, alle PA-Sicherheitskräfte in drei Abteilungen zu vereinen, die alle dem Innenminister unterstehen.

In der Praxis entleert die Einrichtung des Rats die neue Struktur der palästinensischen Sicherheitsdienste ihren Inhalts und beschneiden die Möglichkeiten Abu Mazens und Dahlans, die Sicherheitsreformen einzuführen. Im Forum des Rats ist Arafat die führende Person und die Diskussionen des Rats werden vermutlich die Sicherheitspolitik der PA diktieren.

Der urkomische Humor der UNESCO

Nissan Ratzlav-Katz, The Times of Israel (blogs), 14. Oktober 2016

2001 erkannte die UNESCO Massada – die jüdische Rebellen-Festung auf einem Berg in Judäa aus der Römerzeit  – als Welterbestätte an. Warum? „Massada ist ein Symbol des antiken jüdischen Königreichs Israel, seiner gewaltsamen Zerstörung im späten 1. Jahrhundert n.Chr. und der folgenden Diaspora“, sagt die UNESCO.

Dann erkannte die UNESCO 2005 die Tells Megiddo, Hatzor und Beer Sheva in Israel als Welterbestätten an. Warum? „Die drei Tells stellen durch ihre Erwähnung in der Bibel ein religiöses und spirituelles Zeugnis herausragender universeller Werte dar“, sagt die UNESCO.

Zehn Jahre später, 2015, wurde die archäologische Stätte Beit Sche’arim in Nordisrael durch die UNESCO als Welterbestätte anerkannt. Sie als „Wahrzeichen jüdischer Erneuerung“  bezeichnet.  In der Erklärung der Organisation zur Wahl der Stätte heißt es: „Beit Sche’arim stellt ein außergewöhnliches Zeugnis des antiken Judentums in seiner Zeit der Erneuerung und des Überlebens unter der Führung von Rabbi Juda, dem Patriarchen dar. Die großflächigen Katakomben mit Kunstwerken mit klassischen und orientalischen Einflüssen illustrieren die unverwüstliche jüdische Kultur, die dort im 2. Und 4. Jahrhundert blühte.“ Übrigens war Beit Sche’arim die größte jüdische Beerdigungsstätte außerhalb Jerusalems nach der jüdischen Revolte gegen die Römer, infolge des römischen Edikts, das jüdische Begräbnisse in Jerusalem verbot, das in „Aelia Capitolina“ umbenannt wurde.

Zur gleichen Zeit, ebenfalls 2015, gab die UNESCO eine Erklärung ab, die das Patriarchengrab (in Hebron) und das Rahelgrab (zwischen Bethlehem und Jerusalem) als muslimische Stätten definierte. Das kann nur als übermütiger Witz oder horrende Beleidigung der arabischen Intelligenz angesehen werden, bedenkt man, dass das jüdische Königreich Israel, die biblische jüdische Verbindung zu Megiddo, Hatzor und Beer Sheva und die unverwüstliche jüdische Kultur im Land Israel durch die UNESCO selbst wiederholt anerkannt wurde.

Heute, 2016, wurden die Dinge noch absurder, als die UNESCO eine Resolution beschloss, die die jüdische Verbindung zum Tempelberg und der Westmauer bestritt und anordnete, das alle Hinweise zu diesen orten muslimisch-arabische Namen verwenden.

Übrigens wurden in Massada – UNESCO-Welterbestätte, wie Sie sich erinnern – Schriftrollen gefunden, zu denen Teile des biblischen Textes von Hesekiel gehörten. In Hesekiel 36,38 heißt es: „Wie die zum Opfer geweihten Schafe, wie die Schafe an den Festen Jerusalem füllen, so sollen Herden von Menschen die zerstörten Städte bevölkern. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin.“

Wenn also die UNESCO stets auf diesen in Massada gefundenen Text verweist, wird sie erklären müssen, dass diese „Schafe“ zur „Moschee auf dem al-Haram al-Scharif“ gebracht wurden?

Möchten Sie noch mehr drollig Ironie kennenlernen?

In der palästinensischen Eingabe von Hebron zur Erwägung als Welterbestätte (für natürlich nicht existente Palästinenser) schreiben sie: „Hebron/al-Khlail ist ein klares Beispiel für einen Ort, der direkt und greifbar mit Ereignissen und Lebenstraditionen verbunden ist, besonders mit Ideen und Überzeugungen, die mit herausragenden universalen Werten im Zusammenhang stehen.“
Die Patriarchen und Matriarchen von wem genau? (Hinweis: Es fängt mit einem „J“ an un endet mit dem unerschütterlichen Staat Israel.)

Mehr? Gerne.

Die Palästinenser legten auch Qumran als Kandidaten zur Welterbestätte vor. In ihrer Eingabe schreiben sie: „Seine Abschrift des Alten Testaments, Kopien anderer Dokumente, Aufzeichnungstraditionen und anderer Schriften trugen zu einem bedeutenden Schritt in der Menschheitsgeschichte während des ersten Jahrhunderts nach Christus dar und trugen wieder beträchtlich zum intellektuellen Leben nach ihre Entdeckung im 20. Jahrhundert bei.“ Und: „Das Studium der Schriftrollen entwickelte sich in eine akademische Disziplin, die als Qumran-Studien bekannt sind. Sie bietet uns wertvolle Informationen über die Geschichte des Judentums und die frühe Phase des Christentums.“

Eine dieser „wertvollen Informationen“ ist natürlich die Tatsache, dass Jerusalem und der Tempelberg seit uralten Zeiten jüdische Stätten gewesen sind. Und dass Juden seitdem immer diese biblischen Texte, die von den Palästinensern selbst zitiert werden, gelesen, in Ehen gehalten und studiert haben, die Jerusalem und den Tempelberg zu jüdischen Stätten erklären.

Noch einer. Diesen liebe ich.

Die Palästinenser reichten auch Sebastia ein; sie schrieben: „Sebaste, das mit dem antiken Samaria identifiziert wird, ist die Hauptstadt des nördlichen Königreichs während der Eisenzeit II in Palästina und ein wichtiges urbanes Zentrum der hellenistischen wie der römischen Periode.

Das „nördliche Königreich“ wovon, sagt schon! Sagen sie nicht. Aber ich. Es war der nördlichste zweier souveräner jüdischer Staaten, die es zu gleicher Zeit in diesem Land gab. Und keienr davon wurde „Palästina“ genannt (aber ist als „Israel“ bekannt).

Seit dieses „nördliche Königreich“ existierte, gab es einen dritten und vierten jüdischen Staat. Letzterer wurde offiziell 1948 gegründet. Sie könnten von ihm gehört haben.

Um also konsequent und ehrlich zu sein, sollte die UNESCO einfach voranschreiten und den gesamten Staat Israel zum „Wahrzeichen der jüdischen Erneuerung“ erklären.