Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.04.2015)

Sonntag, 19.04.2015:

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hatte die offizielle PA-Zeitung auch ein paar Nettigkeiten parat: Es gab zwischen ein und zwei Millionen jüdische Opfer; das Ziel der zionistischen Bewegung während des Holocaust waren: 1) finanzielle und politische Erpressung der europäischen Staaten, 2) die Juden drangsalieren, damit sie in den ethnisch säubernden Staat Israel einwandern, 3) das Leid der Juden zu vergrößern, um das Mitgefühl der Welt auszuschlachten.

Die UNO hat keine Belege dafür, dass in den Gazastreifen geliefertes Baumaterial für andere als zivile Zwecke verwendet wird. (Na ja, die kriegen ja auch nicht mit, dass die Terroristen Raketen und andere Waffen in UN-Einrichtungen lagern…)

Montag, 20.04.2015:

Während der letzten 12 Monate wurden 31 Israelis bei Terroranschlägen getötet. (In den 12 Monaten davon nur 2.)

Ein Soldat wurde verhaftet, nachdem er den Tempelberg verließ; beim Verlassen des Plateaus soll er seinen Kopf leicht geneigt haben, wie viele es aus Respekt beim Verlassen z.B. einer Synagoge tun.

Gideon Levy von Ha’aretz verbreitet sein antiisraelisches Gift im Ausland

CAMERA, 17. April 2015

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz hat in Israel eine minimale Kundschaft. Nach Angaben einer kürzlich erfolgten Studie von Target Group Index (TGI) betrug die Leserschaft von Ha’aretz lediglich 5,8% des Nachrichtenmarkts. Und selbst dieser Minimalanteil ist höher als er noch letzten Sommer während der IDF-Operation Fels in der Brandung zur Beendigung des Hamas-Raketenfeuers war. Damals lagen die Zahlen noch niedriger, weil einer großen Zahl Abonnementskündigungen, die durch ein Op-Ed des Kolumnisten Gideon Levy ausgelöst waren, in dem er israelische Piloten dafür verurteilte, dass sie ihre militärischen Befehle ausführten. Die meisten Israelis erkannten Ha’aretz als das, was sie ist: eine ideologische Zeitung mit einer linksextremen Redaktionspolitik, die mehr an Interessenvertretung interessiert zu sein scheint als an objektiver Sammlung von Nachrichten.

Gideon Levy sitzt in der Redaktionsleitung und schreibt für die Zeitung eine wöchentliche Kolumne, „Twilight Zone“, sowie politische Leitartikel. Er ist in Israel als erbitterter antiisraelischer Ideologe und Aktivist bekannt, der vor kurzem verhaftet wurde, weil er IDF-Soldaten bespuckte und verfluchte, der oft Ereignisse erfindet, um seine radikale Agenda zu unterstützen. Seine Fan-Gemeinde besteht in erster Linie aus weiteren Israelhassern und Aktivisten, während Mainstream-Israelis und -Journalisten ihn als unredlichen Propagandisten ablehnen (s. z.B. „Colleague Takes Gideon Levy to Task“ und “Former Editor Marmari Speaks Out On ‘Apartheid’ Poll Scandal” sowie auch hier).

Von dem Mainstream-Medien seines eigenen Landes diskreditiert, hat Levy Interesse daran gefunden seine Giftigkeit und die Werbung für Boykotte gegen den jüdischen Staat ins Ausland zu verlegen, wo er uneingeweihtes Publikum mit unehrlichen Verleumdungen gegen Israel beeinflussen kann (s. z.B. „Haaretz’s Levy FUels Anti-Israel Distortions – In Croatia“). Er verkauft sich als heldenhaften Erzähler der Wahrheit, der „es zu seinem Auftrag gemacht“ hat, wie kürzlich ein kanadischer Interviewer ihn beschrieb, „Zeugnis vom palästinensischen Leben in den besetzten Gebieten ablegt“. Levy gibt die Verachtung seiner Landsleute für ihn zu, aber er schreibt sie nicht seinen verleumderischen Schriften Erfindungen zu. Stattdessen versucht er für sich ein Image als Whistleblower zu pflegen, der sich den Hass seiner Landsleute zuzieht, weil er angeblich die hässliche Wahrheit über sie enthüllt. Ihm wird bei dieser Aufgabe von antizionistischen und antisemitischen Organisationen geholfen und Beihilfe geleistet, dazu von Auslandsjournalisten, die nur allzu bereit sind von Israel das Schlimmste zu glauben und diesem verlogenen Ideologen eine Plattform zu bieten, von der aus er Propaganda gegen sein Land auswürgen kann.

Levy beendete gerade eine einwöchige, durch acht Städte führende Redetour quer durch Kanada, die von Canadians for Justice and Peace in the Middle East (CJMPME) gesponsert wurde – einer antiisraelischen BDS-Gruppe (Boykott, De-Investition und Sanktionen). Zu den Mitsponsoren der einzelnen Veranstaltungen gehörten antiisraelische Gruppen wie die Arab Students Association, Solidarity for Palestinian Human Rights, die Palestinian Student Association und Justice for Palestinians. Die erwähnten Gruppen sind Levys offensichtliche Verbündete und Unterstützer, die eine gemeinsame Sache haben: Israel zu diffamieren. Störender waren aber die Fakultäten an den Universitäten, die einige der lokalen Vorträge Levys mitsponserten. Dazu gehörte das Department of Near and Middle Eastern Civilizations an der University of Toronto, das Department of Political Science der University of Alberta und das Department of Writing der University of Victoria.

Levy wurde zudem in kanadischen Radiosendungen interviewt, darunter die Mike Eckford Show auf Radio CKNW in Vancouver, die am 27. März ausgestrahlt wurde, und Michel Enrights überregional ausgestrahlte Sonntagsausgabe auf CBC, dem landesweiten kanadischen Sendernetz, am 29. März. Dort verbreitete Levy weiteres antiisraelisches Gift. Seine Stimme kochte vor scheinheiliger Wut, als Levy Israel als einziges für den palästinensisch-israelischen Konflikt verantwortlich machte, palästinensischen Terrorismus rechtfertigte und zu Boykotte und Bestrafung Israels durch Mächte des Auslands drängte.

Während der Lokalradio-Moderator Mike Eckford unterwürfig Levy antiisraelische Tiraden ehrfürchtig akzeptierte, stellte Radiomoderator Enright Levy mehrere herausfordernde Fragen, die Levy geschickt umging; er schaffte es das Thema zurück zur Dämonisierung Israels zu bringen. Eckford führte Levy mit einem langen, kriecherischen Zitat aus dem angeblichen Interview des radikal antiisraelischen Journalisten Johann Hari mit Levy ein, das im Independent (London) erschien. (Wie sich herausstellte, hatte Hari vorgegeben Levy persönlich interviewt zu haben, obwohl der lediglich Teile, die ihm gefielen, aus verschiedenen Levy-Kolumnen zusammengeschnitten hatte.) Während des gesamten Interviews kroch Eckford Levy hinten rein, behandelte ihn als Helden, schmeichelte ihm, stellte ihm kriecherische Fragen und ebnete Levy den Weg Israel, seine Presse, sein Volk und seine Führungskräfte zu verunglimpfen. CBCs Michael Enright forderte Levy dagegen zu palästinensischem Terrorismus und Hetze, die BDS-Bewegung gegen Israel und Antisemitismus heraus. Levy hielt jedoch an seiner Linie fest und nutzte das landesweite Programm, um sein antiisraelisches Gift zu verbreiten.

Unten folgen einige Zitate aus den beiden Radio-Interviews, die Krampen von Levy Redetouren im Ausland verkörpern.

Gegen einen jüdischen Staat

„Mein Traum ist ein einziger Staat, ein demokratischer Staat mit gleichen Rechten für alle, mit gleichen Gesetzen für jeden, gleichberechtigte Menschen. Es klingt im Moment wie ein Traum, aber ich sehe keine andere realistische Alternative…. Ich mache mir weniger Sorgen um eine jüdische Mehrheit, weil ich an einem gerechten Ort leben will und ich glauben, dass er Charakter Israels durch das Regime geformt werden wird, nicht von seiner ethnischen Mehrheit. Er kann einfach ein binationaler Staat sein und ein sehr ungerechter jüdischer Staat…“ (CKNW)

Beschuldigung aller israelischer Führungspolitiker

„Israelische Premierminister behaupteten einer nach dem anderen, dass sie das Ziel hatten die Besatzung zu beenden, behaupteten, sie hätten das Ziel einen unabhängigen Palästinenserstaat zu ermöglichen und unternahmen gleichzeitig alles Mögliche, um diese Möglichkeiten zu verhindern…“ (CKNW)

Unterstellung israelischer Presse-Einseitigkeit

„Die Berichterstattung ist sehr, sehr einseitig, entmenschlicht die Palästinenser systematisch und sehr, sehr eingeschränkt, das Minimum des Minimums…“ (CKNW)

Rechtfertigung der Hamas-Raketenangriffe auf Zivilisten innerhalb Israels Grüner Linie

„Man sollte fragen, warum sie ihre Raketen schießen. Man sollte fragen, welche andere Möglichkeit man den in Gaza lebenden Palästinensern lässt, die im größten Gefängnis der Erde leben. Wir wollen offen sein. Wann immer sie aufhören Raketen zu schießen, vergessen die Welt und Israel sie. Sehen Sie sich das jetzt an, sie sind wieder vergessen…“ (CBC)

Verurteilung der Militäroperation Israels zum Stopp des Hamas-Raketenfeuers nach Israel

„… Hunderte wurden für nichts getötet und Hunderte Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CKNW)

„… Hunderte palästinensischer Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CBC)

Rechtfertigung palästinensischen Terrorismus im Allgemeinen

„Die Palästinenser besitzen keine Armee. Und ihre einziger Weg für ihre Freiheit zu kämpfen, für ihre Rechte, geht über das, was wir Terrororganisationen nennen. Leider. Welche andere Wahl haben wir ihnen gelassen?“ (CBC)

„… Wenn man das Problem lösen will, muss man sich fragen, was einen jungen Palästinenser, der nicht dazu geboren wurde zu töten, dazu bringt sein Leben zu opfern und diese furchtbaren Gräueltaten und Verbrechen gegen Zivilisten in Tel Aviv, in Jerusalem und überall zu begehen. Wenn man nicht fragt warum, wird man das niemals lösen. Und man muss fragen, warum. Und man muss zu dem Schluss kommen, dass man ihn in die Ecke drängt, in der er nichts mehr zu verlieren hat…“ (CBC)

Ausblendung palästinensischer Hassrede und Indoktrination Jugendlicher gegen Israel, um Israel zu beschuldigen

„Glauben Sie mir, mach so vielen Jahren der Berichterstattung zu den besetzten Gebieten und den Palästinensern: Da gibt es eine Mehrheit der Palästinenser, die mit Israel in Frieden leben wollen, einschließlich der jungen Menschen, wenn man einfach nur die Realität ändert. Sie hat sich in den letzten Jahren zu Schlimmeren verändert, denn diese jungen Menschen, sie brauchen nicht viel, um Israel zu hassen. Wissen Sie, es reicht ihnen mitten in der Nacht aufzuwachen und israelische Soldaten zu sehen, die ihre Eltern vor ihren Augen erniedrigen. Es reicht ihnen aus ihren Schulen zu gehen und israelische Soldaten zu sehen, die von Zeit zu Zeit einige von ihnen schlagen, auf jemanden schießen.“ (CBC)

Werbung für Wirtschaftsboykott gegen Israel

„Boykott war in Südafrika sehr effektiv, sehr effektiv… Das Regime in der Westbank und das Regime im Gazastreifen sind ein Apartheidregime. Was ist es, wenn nicht Apartheid, wenn ein Volk nichts besitzt, keine Ressourcen und keine Rechte. Und ich frage: Warum war es legitim, das mit Südafrika zu tun und warum ist es nicht legitim, das mit Israel zu tun? Glauben Sie wirklich, die Veränderung wird von alleine kommen? Ich wünschte, wir würden das nicht brauchen. Für mich als Israeli ist es sehr problematisch Boykott zu fordern, denn ich selbst boykottiere Israel nicht. Ich lebe dort. Aber ich kann Ihnen sagen, dass man Israel schütteln muss, weil Israel jemanden braucht, um es vor sich selbst zu retten.“ (CBC)

Verunglimpfung der Unterstützung der USA für Israel: Drängt die USA Israel zu bestrafen

„… Israel ist eine regionale Supermacht in der Region mit der totalen, automatischen, blinden Unterstützung der USA wie kein anderer Staat in der Welt…“ (CBC)

„Viele Male, wenn jemand die Beziehungen zwischen den USA und Israel beobachtet, kann man sich fragen, wer genau von den beiden die Supermacht ist und wer wen in die Tasche steckt. Es ist nicht sehr klar und für mich ist es ein Rätsel und ich habe nie das Geheimnis der einseitigen Beziehungen verstanden, in der Israel alles bekommt und nichts gibt und niemals amerikanischen Ersuchen zuhört und das internationale Recht ignoriert und auch viele Male amerikanischen Ratschlag. Aber Herr Netanyahu ging jedenfalls ein paar Schritte weiter als jeder andere israelische Premierminister. Ich denke, er überschritt einige rote Linien, die kein westlicher Führungspolitiker jemals zu überschreiten gewagt hätte; er mischte sich sehr brutal gegen Obama und das Weiße Haus in Washington in die amerikanische Innenpolitik ein. Und jetzt ist es an der Zeit, dass Herr Obama Rache nimmt und es scheint so, dass er das tut. Das einzige Problem damit ist: Wo war er in den letzten sechs Jahren? Ich meine, warum erst jetzt? Und wie viel kann er in seinen letzten zwei Jahren im Amt [gegen Netanyahu] unternehmen? Das ist immer noch eine offene Frage.“ (CKNW)

„Kanada ist in seinem Verhalten, das muss ich leider sagen, alles andere als ein echter, aufrichtiger Freund Israels; dass es die Besatzung unterstützt, seine Verbrechen unterstützt, die Siedlungen unterstützt, ist alles andere als Freundschaft mit Israel. Und ich denke, es ist nicht irrtümlicherweise so, dass es so viele Ähnlichkeiten zwischen dem kanadischen Premierminister Stephen Harper und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu gibt. Ich denke, sie teilen viele gleiche Werte, beide verbreiten Angst auf eine systematische Weise, um an der Macht zu überleben. Und ich denke, im Endeffekt sollte jeder sich selbst fragen, ob diese automatische und blinde Unterstützung Freundschaft ist. Würden Sie einen echten Freund automatisch und blind unterstützen? Wäre das Freundschaft? Oder würden Sie ihn kritisieren, wenn Sie das Gefühl hätten, es wäre nötig? Heute ist diese Art von Unterstützung, die Verbrechen der Besatzung unterstützt, die ignoriert, was Israel anderen antut, keine Freundschaft.“ (CBC)

Dass Levy ein bornierter Radikaler ist, der dieselben antiisraelischen Falschmeldungen wieder und wieder hinrotzt, überrascht objektive Nachrichtenkonsumenten nicht, die den palästinensisch-israelischen Konflikt verfolgen. Auslands-Publikum jedoch ist sich der extremen Einseitigkeit Levys und der Ha’aretz nicht bewusst. Levy selbst formulierte es so, als er seine Erfahrung beschrieb, in Kanada endlich Beachtung zu finden:

„Es ist wie ein Wunder. Ich bin hier wiedergeboren, denn ich bin so viel Sympathie und wohlwollende Fragen nicht gewohnt… Ich bin wirklich, wirklich bewegt und überrascht angesichts des Willkommens…“ (Radio CKNW, Mike Eckford Show, 27. März 2015)

Indem er seine schadenden Botschaft auf diese Sorte naiven Zielpublikums umleitet, schürt Levy Israel-Feindlichkeit und wirbt für Boykott und den jüdischen Staat schädigende Politik.

Earth Day in Washington, D.C.

Nichts könnte symbolischer für die Scheinheiligkeit der Klimawandel-Prediger sein als ihre Hinterlassenschaft nach der Kundgebung zum „Earth Day“, hier beispielhaft auf der National Mall in Washington. Wie sieht es eigentlich bei uns aus – auch nicht wirklich anders, oder?

Nicht nur Müll. Auch noch jede Menge Styropor darunter. Und Plastik.

Vielleicht wollten sie die „Klimaleugner“ warnen – zeigen wie es nicht sein soll? Da lägen sie allerdings reichlich daneben. Die bösen „Rechten“ hinterlassen ihre Kundgebungen eher so:

Mal ganz abgesehen davon, dass die Veranstalter jede Menge Emissionen für die Bespaßungs-Mucke freisetzten:

Und dann fragt sich noch, was die ganze Prominenz so veranstaltet hat. Wie sind die gekommen? Einzeln mit den Privatfliegern? Oder doch gemeinsam mit einem Flieger oder gar der Bahn? (hahahahaha! – Man wird ja mal träumen dürfen…)

Übrigens hatte es mächtig Verkehrsstaus gegeben – durch die vielen mit Autos anreisenden Jünger des menschgemachten Klimawandels.

Überlappende Kernthemen des klassischen Antisemitismus und des Antiisraelismus

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Das klassische Kernthema des Antisemitismus lautet: Juden verkörpern das absolut Böse. Diese Idee erscheint in den drei Haupttypen des Antisemitismus: dem religiösen, dem nationalistisch-ethnischen und dem antiisraelischen. Die dämonische Behauptung, dass Juden das absolut Böse sind, ist über viele Jahrhunderte intensiv verbreitet worden. Diese unfassbare Lüge und ihre dem im Wesentlichen unterliegenden Leitgedanken sind im Verlauf der Zeiten weitgehend dieselben geblieben. Die aktuellen Darstellungen dieser Themen sind jedoch nach der vorherrschenden Weltsicht zu einer gegebenen Zeit unterschiedlich gewesen.

Die Auffassung dessen, was das absolut Böse darstellt, hat sich im Verlauf der Jahrhunderte verändert. Im christlichen Antisemitismus war die bösartigste vorstellbare Handlung der Gottesmord. Die Juden wurden beschuldigt Jesus getötet zu haben, von dem viele Christen glauben, dass er Gottes Sohn ist.

Als das Christentum die öffentliche Meinung beherrschte, wurde der Jude oft als Gottesmörder, Antichrist oder Satan präsentiert. Joshua Trachtenberg fasst zusammen, wie das mittelalterliche Christentum den Juden sah: als „Hexer, Mörder, Kannibalen, Giftmischer, Gotteslästerer“.1 Die Dämonisierung der Juden durch wichtige christliche Leitfiguren wie den Kirchenvater Johannes Chrysostomos war bereits seit dem vierten Jahrhundert voll im Gang.2

In der zweiten wichtigen Kategorie, dem ethnisch-nationalistischen Antisemitismus, tauchte das Thema des Juden als Paradigma des absolut Bösen in neuen Gestalten wieder auf. In Zeiten starken Nationalsozialismus wurden Juden als radikal fremde Elemente dargestellt und als der „vollkommen Andere“ denunziert. Wenn die gesellschaftliche Betonung auf der Rasse liegt, werden Juden als eine extrem unterlegene solche dargestellt.

Als die Gesellschaften säkularer wurden, bekamen die falschen Anschuldigungen Gottes Sohn getötet zu haben für viele Europäer weniger Bedeutung und die Darstellung des Kernmotivs, dass Juden die Träger allen Bösen sind, wurde neu erfunden. Die Nazis nahmen sich selbst als Übermenschen und die Juden als Untermenschen wahr, womit sie sie zur Wurzel moralischer und sozialer Verderbtheit machten; damit repräsentierten sie das absolut Böse. Juden wurden unter anderem als Bakterien oder Ungeziefer gebrandmarkt, was implizierte, dass sie ausgerottet werden mussten.

In einem Umfeld, in dem Nationalismus zunehmend ein vorrangiger gesellschaftlicher Wert wurde, beschuldigte man die Juden auch Kosmopoliten ohne nationale Loyalität zu sein. Das unterstellte, dass sie üble Individuen seien, die gegen die Interessen der Länder handelten, in denen sie lebten. Es führte zudem zu der Anschuldigung, die Juden konspirierten zur Kontrolle der Welt. Das „Dokument“, das diese Verschwörungstheorie hauptsächlich unterstützte, waren Die Protokolle der Weisen von Zion, eine zaristische Fälschung, die wiederholt in großer Zahl aufgelegt wurde.3

In der zeitgenössischen westlichen Gesellschaft wird das absolut Böse oft als die Verbrechen der Deutschen und ihrer Verbündeten während des Zweiten Weltkriegs wahrgenommen. Der Holocaust und Völkermord sind das Paradigma des Bösen geworden. Nach dem Krieg wurde der Antisemitismus für eine gewisse Zeit in der allgemeinen Öffentlichkeit politisch inkorrekt. Viele Europäer begannen zu begreifen, dass, wenn es in der Welt absolut Böses gibt, es von beträchtlichen Teilen Europas repräsentiert wurde statt durch die Juden. Vielen anderen war es jedoch zu schmerzhaft, das zuzugeben. Es schuf die psychologische Notwendigkeit das Böse einmal mehr den Juden anzuhängen, diesmal hauptsächlich Israel, dem jüdischen Staat.

Die Darstellung der Israelis als Nazis geht bis auf einflussreiche Engländer im britischen Mandat Palästina der 1940-er Jahre zurück. Der Vergleich Israels mit den Nazis war auch in der kommunistischen Welt stark entwickelt. Simon Wiesenthal schrieb 1968, dass insbesondere Ostdeutschlands Nachrichtenwesen weit antiisraelischer war als das anderer kommunistischer Staaten.4

Das gegen Juden gerichtete Verschwörungsmotiv kehrt bis heute oft wieder. Es gibt z.B. solche Fälle in arabischen Fernsehsendungen, ein Kommunikationsmodus, der weit effektiver und umfassender ist als Bücher oder Druckmedien. Die gelogenen Protokolle der Weisen von Zion sind in der arabischen Welt mit weiter Verbreitung neu aufgelegt worden. Sie wurden während der letzten Jahrzehnte auch in verschiedenen westlichen Ländern veröffentlicht, so z.B. in Norwegen.5

Das Motiv der Verschwörung wurde im Report of the British All-Party Parliamentary Inquiry into Anti-Semitism (Bericht der parlamentarischen Allparteien-Untersuchung zu Antisemitismus) erwähnt, in der es hieß: „Uns wurde gesagt, dass jüdische Verschwörungstheorien bei vielen zeitgenössischen Themen bemüht wurden.“6

Die Wahrheit zu zeitgenössischen Verschwörungen ist heute eigentlich sehr anders, nachdem der Nationalsozialismus und der Kommunismus weitgehend fehlgeschlagen sind. Die jihadische Strömung des Islam ist die einzige große Bewegung, die aktiv konspiriert die Welt zu beherrschen.

Ein weiterer zeitgenössischer Ausdruck des Antisemitismus, dass die Juden – wozu heute Israel gehört – das „absolut Böse“ verkörpern, besteht in der Behauptung, die Juden steckten hinter allen Katastrophen. Dieses Motiv kehrt auf vielerlei Weise implizit oder explizit wieder, so in der Behauptung, der palästinensisch-israelischer Konflikt sei die größte Gefahr für die Welt.

Die drei Umsetzungen des Antisemitismus – der religiöse, der ethnisch-nationalistische Antisemitismus sowie der Antiiraelismus – haben allesamt eine Reihe wichtiger gleicher Merkmale. Es gibt eine kontinuierliche und mächtige Förderung eines Diskurses des Judenhasses. Verbale oder physische Angriffe Juden wie Israelis gegenüber sind alltäglich. Juden und der Staat Israel werden über einzigartiges und unrealistisches zweierlei Maß beurteilt.

Die Dämonisierung und ihre verschiedenen Verkleidungen durchdringen schrittweise das Narrativ der Gesellschaft. Mit der Zeit werden die Anschuldigungen zunehmend komplex und sind schwieriger aufzudröseln. Die Feinde der Juden bauen weiter auf dieser Infrastruktur auf, wann immer die Umstände geeignet sind, wenn sie eine bestimmte Person oder Gruppe angreifen wollen oder wenn sie nach einem Sündenbock für irgendeine gegebene Situation suchen.

Das Kernmotiv dafür, dass Juden und Israel das für die Katastrophen der Welt verantwortliche Böse sein sollen, hat eine lange Tradition. Die Juden wurden für die Übertragung verschiedener Seuchen wie dem Schwarzen Tod im vierzehnten Jahrhundert verantwortlich gemacht. Deutsche erfanden die Dolchstoß-Legende, die die Juden für Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg verantwortlich machte. Das wurde in der Folge von den Nationalsozialisten in ihren mörderischen antisemitischen Kampagnen genutzt.

Wenn verschwundene christliche Kinder schließlich tot aufgefunden wurden, beschuldigte man manchmal Juden sie ermordet zu haben. Das wurde oft religiösen Motiven zugeschrieben. Seit dem 12. Jahrhundert wurde die Ritualmordlüge zum klassischen antisemitischen Thema. Heutzutage taucht die Ritualmordlüge mit Bezug auf Israel in verschiedenen Mutationen wieder auf.

Nach einem immensen Bergbau-Unglück in der Türkei im Mai 2014 kritisierte die türkische Pro-Regierungszeitung Yeni Akit auf ihrer Titelseite die Eigentümer der Minengesellschaft Soma-Kohle einen jüdischen Schwiegersohn zu haben. Die Zeitung behauptete, dass dieser der Grund war, dass „ausländische“ Medien den damaligen türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan für die Tragödie verantwortlich machten.7

Heute fördern starke ideologische Strömungen den Universalismus, also wird der Staat Israel als nationalistisch, rassistisch und kolonialistisch dämonisiert. Und das zusätzlich zur beherrschenden Anschuldigung, dass Israel Völkermord begehe oder sich wie die Nazis verhalte. Das ist zu einer weit verbreiteten Wahrnehmung Israels in Westeuropa geworden.

Allerlei nummerische Daten bieten Belege dafür, wie sehr der Hass auf Israel und die Juden vorherrscht. Ein Teil dieser Daten stammt aus einer Studie, die 2011 von der Universität Bielefeld8 veröffentlicht und in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde. Im Herbst 2008 befragten die Forscher in jedem der Länder eintausend Personen im Alter von 16 Jahren aufwärts. Eine der gestellten Fragen war, ob die Befragten mit der – grob unmoralischen – Behauptung überein stimmten, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt. Mehr als 40 Prozent der Befragten antworteten mit Ja. Damit akzeptieren mindestens 150 Millionen Bürger der Europäischen Union eine dämonische Sichtweise Israels.

 

1 Joshua Trachtenberg: The Devil and the Jews. Cleveland (Meridian) 1961, S. 159.
2 Manfred Gerstenfeld interviewt Pieter van der Horst. In: The Origins of Christian Anti-Semitism. Post Holocaust and Anti-Semitism 81, 5. Mai 2009.
3 Hadassa Ben-Itto: The Lie That Wouldn’t Die: The Protocols of the Elders of Zion. Edgware (Vallentine Mitchell) 2005.
4 J. H. Brinks: Political Anti-Fascism in the German Democratic Republic. Journal of Contemporary History, Bd. 32, Nr. 2 (1997), S. 207-17.
5 Erez Uriely: Jew-Hatred in Contemporary Norwegian Caricatures. In: Post-Holocaust and Anti-Semitism 50, 1. November 2006.
6 Report of the British All-Party Parliamentary Inquiry into Anti-Semitism. London (Stationery office Ltd.), September 2006, Abs. 96.
7 ADL Expresses Concern Over Conspiracy Theories About Jews Made by Turkish Politicians and Media in Reference to Mining Accident. ADL, 22. Mai 2014.
8 library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf.

Schaschlik

Ein afghanischer Übersetzer, der für die britische Armee arbeitete, bekam keine Einreisegenehmigung für das Königreich. Jetzt ist er tot, zusammen mit seinem Sohn von Taliban erschossen.

Der Papst hat den Völkermord an den Armeniern als Völkermord (den „ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts“) bezeichnet. Die Erdowahnsinnigen sind so empört, dass sie ihren Botschafter beim Vatikan abzogen.

Human Rights Watch (HRW) behauptet in einem Bericht, die jüdischen Bauern im Jordantal würden arabische („palästinensische“) Minderjährige/Kinder zu Hungerlöhnen und bis zu 60 Stunden pro Woche für sich arbeiten lassen. Das ist Blödsinn, weil die landwirtschaftliche Arbeit im Jordantal zu Komplex ist, um von Kindern gemacht zu werden. Zudem würden Bauern, die Minderjährige beschäftigen, sofort ihre Exportlizenz verlieren, wenn sie erwischt werden. Außerdem hat erst im Februar ein Studie gezeigt, dass von jüdischen Arbeitgebern beschäftigte Araber in Judäa und Samaria weit bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen genießen als bei arabischen Arbeitgebern. HRW hat schlicht auf Lügenberichte aufgenommen und als Fakten verkauft.

Russland hat das Exportverbot für S-300-Luftabwehrsystem an den Iran aufgehoben. Wladimir Putin hat einen entsprechenden Erlass unterschrieben. Der iranische Verteidigungsminister behauptet, das würde der Stabilität in der Region helfen.

Die Hisbollah – die Vlökermord an Juden predigt – beschuldigt Saudi-Arabien wegen der Angriffe auf die mörderischen Houthis-Islamisten im Jemen des Völkermords.

Vielleicht ist das ja jetzt das endgültige Aus für die türkische EU-Mitgliedschaft: Das Europaparlament hat mit überwältigender Mehrheit für die Anerkennung des Massenmords an den Armeniern durch die Türken 1915/16 als Völkermord gestimmt.

„Glanzleistung“ von CNN: Sie „berichteten“ während Pessah über eine „neue israelische Siedlung“ – die seit 32 Jahren besteht! Und als eine Frau dort anrief, die seit Jahrzehnten dort lebt, stellten sie infrage, dass diese wisse, wie lange sie dort wohnt und die „Siedlung“ existiert!

Dass Ägypten die Tunnel in den Gazastreifen zerstört, hat ökonomische Auswirkungen – vor allem auf den Preis von Waffen und Munition. Die sind nur noch schwer verfügbar und immens teuer geworden.

Ariel Rubinstein schreibt in Ha’aretz: Israel sollte den Holocaust-Gedenktag abschaffen – weil es nur wenige gibt, die jemanden haben, an den sie sich erinnern und weil so viele gar nicht wirklich gedenken können. Und weil ein großer Anteil ultraorthodoxe Juden waren, deren Anhänger den Tag heute gar nicht anerkennen. Und weil Holocaust-Bilder anzusehen so ist, wie ISIS-Enthauptungen zu gucken.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz entschuldigt sich praktisch beim türkischen Ministerpräsidenten Davutoğlu für die Abstimmung des EU-Parlaments zur Resolution, die den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren einen Völkermord nennt. Er könne die Reaktion der Türkei verstehen, sagte er. Und er sei bei der Abstimmung nicht vor Ort gewesen.

Die Liste der gefallenen israelischen Soldaten und Terroropfer musste während der letzten 12 Monate um 116 Namen erweitert werden; die Zahl stieg auf 23.320 im Krieg und durch Terror getötete Israelis. Neben den direkt in Kampfhandlungen und bei Terrorakten Getöteten sind auch einige alten Verletzungen erlegen.

Bei den IS-Islamisten gibt es einen neuen Trend: Im März zogen von Frankreich aus mehr Frauen als Männer in den Jihad in Syrien und Irak.

Was brüllen sie im Iran auf „Demonstrationen“? Wenn der Staat zur Parade aufruft, kann es nur eins sein: „Tod Israel, Tod den USA!“ So auch wieder am „Tag der Armee“.

Der ganz alltägliche Antisemitismus:
– Seit Anfang 2014 hat es weltweit eine Steigerung der antisemitischen Vorfälle um 400 Prozent gegeben. Zudem verschwinden die Grenzen zwischen antiisraelischer sowie antizionistischer Rhetorik und Handeln und Antisemitismus immer mehr.

Muslimischer Antisemitismus:
– Iran: Jede Menge Nachrichtenmedien veröffentlichen antisemitische Riutalmord-Beschuldigungen.

Türkei:
– Seit Oktober 2014 erzählt Erdoğan ständig vom Konzept des „Drahtziehers“, der ein Komplott gegen die Türkei schmiedet. Das wurde von einer „Dokumentation“ aufgegriffen, die ein führender türkischer Fernsehkanal ausstrahlte und die die Gedanken des Präsidenten aufgearbeitet hat. Danach geht die „Dominierung“ durch die Juden 3.500 Jahre in der Geschichte zurück. Neben Moses werden drei historische Juden vorgestellt, die den Machthunger der Juden geprägt haben sollen: Moses Maimonides (Mittelalter), Charles Darwin (der war gar kein Jude!) und der deutsch-amerikanische Philosoph Leo Strauss. Gemeinhin stellte Erdoğan immer fest: „Ihr wisst, wer das ist.“ (der Drahtzieher) Die Dokumentation lehrt: „Das ist kein Mythos, sondern Fakt. Und wir müssen für den Drahtzieher nach Jerusalem blicken, wo die Söhne Israels wohnen.“

Deutschland:
– Die Proteste vor dem Springer-Gebäude in Berlin am letzten Samstag trägt antisemitische Züge. Das Logo der Protestkampagne hat eine Montage, in der Israel die PalAraber so stillstellt, wie die BILD angeblich die Deutschen; die Facebook-Seite der Kampagne spricht von „lügender Zionistenpresse“; der Betreiber der Seite betreibt auch eine Seite „Israel Lobby in Deutschland“.
– Ein zweiter Anschlag auf ein Holocaust-Denkmal in Thüringen: In Ziegenbrück kratzten Unbekannte „totgesoffen“ in eine Gedenkstele, die an den Todesmarsch von Häftlingen des KZ Buchenwald erinnert.
Frankreich:
– Die französische Regierung will 100 Millionen Euro in den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus stecken.
– Eine israelische Journalistin wurde in Paris von einigen Passanten antisemitisch angegriffen, beleidigt und bedroht.
Großbritannien:
Die BBC in ihrem World Service hat eine Sendung ausgestrahlt, in der der Autor behauptete, der Antisemitismus in Paris sei von Israel verursacht.
– Eine (anscheinend nicht allzu unbekannte und jüdische) Bloggerin schrieb, Antisemitismus sei eine Erfindung des Community Security Trust (CST), eine List, damit dieser fortbestehen kann. Zudem scheint die Dame Antisemitismus nur dann gelten zu lassen, wenn ein Jude körperlich zu Schaden kommt.
3 Stadtverordnete von Bournemouth erhielten E-Mails mit antisemitischen Kommentaren.
Belgien:
Das Magazin Knack verbreitet einen Lügenbericht von HRW, dass Bauern im Jordantal arabische Kinder zu Dumpinglöhnen und mit übertrieben langen Arbeitszeiten beschäftigt. Die Reaktionen auf der Facebook-Seite waren entsprechend antisemitisch gefärbt.
Italien:
In Pistoria wurden einer jüdische Frau antisemitische Papiere in ihren Briefkasten gesteckt. Der Täter scheint ein 70-jähriger gewesen zu sein.
Portugal:
In Porto wurden an verschiedenen Stellen Aufrufe zum Boykott Israels gesprüht.
Tschechien:
– Das Oskar Schindler-Denkmal in Svitavy wurde mit Nazisymbolen besprüht.

USA:
Auf eine Synagoge in Nashville wurden Schüsse abgegeben.
Zwei Schüler einer Highschool in Long Island tauchten auf einer Party (außerhalb der Schule) in roten T-Shirts mit schwarzen Hakenkreuzen und dem Schriftzug „Auschwitz“ und „Hit the Showers“ (geht duschen) auf.

US-Schüler_hit-the-showers

BDS-Bewegung:
BDS-Fail der Woche: Der notorische Israelhasser und Boykott-Befürworter Max Blumenthal (in den USA ein Promi, der ausdrücklich den Hamas-Terror gegen Israel unterstützt hat) hat eine neue persönliche Internetseite gestaltet. Dazu nutzte er Wix – Wix ist eine israelische Firma!

BDSfail_MaxBlumenthal

Israel für die Welt:
Israeli researchers may have discovered a way to beat the worst form of malignant glial tumors (s. auch: Time is on our side)
Israel’s Good News Newsletter to 19th Apr 2015

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Es gibt inzwischen nicht nur „Zusammenstöße“ zwischen unterschiedlichen Terrorgruppen in Judäa und Samaria, sondern auch zwischen dem „militärischen Arm“ der Fatah (Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden) und den PA-Sicherheitskräften (ebenfalls Fatah).

ISIS/Islamischer Staat:
– Der IS droht über die sozialen Medien den USA mit einem weiteren 9/11 und ruft Muslime dazu zu „einsame Wolf“-Anschlägen auf.
– Die Terroristen haben ein Handbuch ausgegeben, das jetzt im Internet kursiert. Darin wird erklärt, wie Terroranschläge im Westen vorbereitet, finanziert und ausgeführt werden können.
– Außerdem haben die IS-Terroristen ein Video ins Internet gestellt, das zeigt, wie in Libyen Christen in einer Massenhinrichtung ermordet wurden.
ISIS Suicide Bomber Kills 33

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Frauenrechte, des wissenschaftlichen Fortschritte:
Die Taliban ermordeten 5 Entwicklungshelfer von „Save the Children“ 39 Tage nach ihrer Entführung. (Merke: Bildung ist böse…)
Saudi-Arabien: 87% der Männer sagen, dass die Frauen dafür verantwortlich sind, wenn sie sexuell belästigt werden. Die Männer würden vom übertriebenen Makeup der Frauen verführt.
Top Muslim Cleric: Don’t Need Wife’s Consent for Sex (mit anderen Worten: Wenn der Mann „Bedürfnisse“ hat, dann kann er seine Frau ruhig vergewaltigen, die muss das mit sich machen lassen.)

Islam, islamisches Herrenmenschentum im und Drohungen gegen den Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
– UK: Ein Richter findet, dass muslimischen Frauen im Namen der Vielfältigkeit erlaubt sein sollte vor Gericht vollverschleiert aufzutreten.
Head Of Vatican Foundation Downplays ‘Religious Hatred’ By Muslim Refugees Who Murdered 12 People Because They Were Christians

Christenverfolgung:
– Es reicht vielen Muslimen in Ägypten nicht, dass sie randalierten und gewalttätig den Neubau einer Kirche zur Erinnerung an ermordete Kopten verhinderten; dass sie randalierten und gewalttätig die Renovierung einer heruntergekommenen Kirche verhinderten. Jetzt greifen sie Christen schon bei Treffen in Privathäusern an.
– Am orthodoxen Ostersonntag gab es Bombenexplosionen an zwei ägyptischen Kirchen.
Coptic Christians Celebrate Easter Outdoors Because Muslims Forbid Church Building
Syrian ‘Rebels’ Bombard Christian Neighborhood, Many Casualties
400 Syrian Churches Destroyed, Christianity Nearing ‘Extinction’ in Mideast — Russian Orthodox Patriarch
Islamic State ‘Sledgehammers’ Christian Gravestones and Crosses in Mosul
Islamic State Executes Ethiopian Christians for Not Paying Jizya, or ‘Tribute’
In Lahore (Pakistan) wurde ein 14-jähriger christlicher Junge von zwei jungen Muslimen angegriffen und in Brand gesteckt, als diese erfuhren, dass er Christ ist.
Suspected Islamic Gunmen Open Fire on Catholic School in Pakistan
– Uganda: Muslims Gang-Rape Daughter of Pastor for Holding Christian Worship Services
Muslims Burn Church, Kill Pastor’s Daughter, in Search of Apostate in Nigeria
– In Italien wurden 12 afrikanisch-muslimische Migranten verhaftet, nachdem Zeugen berichtete, sie hätten 12 christliche Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien über Bord geworfen.
– In Frankreich hat ein muslimische Gebete rezitierender Mann 215 christliche Grabsteine auf einem Friedhof beschädigt und geschändet. Offiziell sind seine Motive „unbekannt“.

Die Religion der ewigen Opfer?

gefunden auf Facebook – und ohne die Auswüchse, Verbrechen und den Hass der Kreuzzüge/Kreuzzügler/Kreuzzugsprediger in irgendeiner Weise entschuldigen zu wollen:

Kreuzzüge+Religion-d-Friedens

Der erste Kreuzzug begann im Jahr 1095 unserer Zeitrechnung.

460 Jahre nachdem die erste christliche Stadt von muslimischen Armeen überrannt wurde.
457 Jahre nachdem Jerusalem von muslimischen Armeen erobert wurde.
453 Jahre nachdem Ägypten von muslimischen Armeen erobert wurde.
443 Jahre nachdem Muslime erstmals Italien ausplünderten.
427 Jahre nachdem muslimische Armee erstmals die christliche Hauptstadt Konstantinopel belagerten.
380 Jahre nachdem Spanien von muslimischen Armeen erobert wurde.
363 Jahre nachdem Frankreich erstmals von muslimischen Armeen angegriffen wurde.
249 Jahre nachdem die Hauptstadt der christlichen Welt, Rom, selbst von einer muslimischen Armee gebrandschatzt wurde.
Und erst nach hunderten Jahren Kirchenverbrennungen, Morden, Versklavung und Zwangskonversion von Christen.

Zu der Zeit, als die Kreuzzüge begannen, hatten muslimische Armeen zwei Drittel der christlichen Welt erobert.

So viel dazu, dass sie Opfer sind.