Der Friedenspartner Arafat im Zitat (5)

Judean Peoples Front, twitter, 15. Mail 2020

Unser Volk wird weiter die Fackel der Revolution mit Flüssen aus Blut schüren, bis das gesamte besetzte Heimatland befreit ist, das gesamte Heimatland befreit ist, nicht nur ein Teil davon.

(s. auch: Zitate des Vorsitzenden Arafat)

 

Die künstliche Empörung wegen der „Annexion“

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 21. Mai 2020

Annexion. Das Wort wird mit einer Giftigkeit ausgespuckt, dass man glauben möchte, damit werde Massenmord beabsichtigt. Von Mahmud Abbas über Jordaniens König Abdallah bis zur Europäischen Union und Justin Trudeau fließen die Verurteilungen, Warnungen und Drohungen immer weiter. Und natürlich hat Joe Biden auch etwas dazu zu sagen gehabt.

Ein paar Worte zur Realität hinter der sogenannten „Annexion“: Für den Anfang wird nichts annektiert. Die israelische Regierung vertritt die annehmbare Position, dass sie in Judäa und Samaria gemäß des Völkerrechts der Souverän ist; und man kann nichts annektieren, das einem bereits gehört. Aber Moment, sagen Sie, praktisch die gesamte Welt widerspricht, wie Quellen wie die BBC und die New York Times bis zum Erbrechen betonen. Leider für sie und die Palästinenser, mit denen sie mitfühlen, ist das Völkerrecht weder ein Beliebtheitswettbewerb noch einer Mehrheitsabstimmung in der UNO-Vollversammlung unterworfen. Es ist durchaus möglich, dass die Regierung Israels recht hat und „praktisch die gesamte Welt“ unrecht. Dies ist kein Artikel darüber, aber wenn Sie Interesse haben, ist hier ein guter.

Die Regierung bezeichnet das als „Ausweitung des israelischen Zivilrechts“ und das, weil derzeit die Teile von Judäa und Samaria, die nicht unter der Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stehen, unter einer Militärregierung stehen (das ist der Fall, egal, ob die Einwohner Israelis oder Palästinenser sind).

Diejenigen, die sich so heftig über den Vorschlag aufregen, sagen auch gerne, „Israel plant die Westbank zu annektieren“. Die korrekte Formulierung lautet, dass Israel vorschlägt sein Zivilrecht auf bestimmte Teile von Judäa und Samaria auszuweiten, in denen jüdische Gemeinden bestehen, außerdem auf den größten Teil des Jordantals mit Ausnahme von Jericho mit seiner großen arabischen Bevölkerung. Es ist wichtig festzuhalten, dass fast keine Araber in den in Frage kommenden Gebieten leben. Diesen wird die volle israelische Staatsbürgerschaft angeboten, so wie den Arabern Jerusalems – oder denen von Haifa oder Jaffa.

Das Jordantal ist immer als ein Gebiet betrachtet worden, das bei einer dauerhaften Festlegung von Grenzen unter israelischer Kontrolle bleiben muss, weil es für Israels Verteidigung unentbehrlich ist. Keine „Zweistaatenlösung“, die dies nicht anerkennt, würde jemals akzeptiert werden. Und genauso wenig eine, die die ethnische Säuberung von Juden und die Vernichtung ihrer Gemeinden in Judäa und Samaria beinhaltet.

Der Furor wegen „der Annexion“ ist eine Ausrede, um Israel und den Trump-Plan zu attackieren, der der erste wirkliche Durchbruch in diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts ist, seit die unseligen Oslo-Vereinbarungen ihn institutionalisiert haben.

Die Palästinenser haben ein Paradigma zum Konflikt übernommen, in dem Israel komplett schuldig ist. Gerechtigkeit, sagen sie, erfordert, dass wir „ihr“ Land verlassen – Fakt ist, das sie, wenn man sie fragt, sagen, dass dies alles zwischen Fluss und Meer einschließt; sie glauben, sie seien großzügig, indem sie nur Judäa und Samaria fordern (zumindest im Moment). Aber dieses Paradigma ist falsch. Tatsächlich sind wir diejenigen, die überaus großzügig gewesen sind, indem wir ihnen wiederholt große Teile des Landes anboten, Angebote, die zurückgewiesen wurden, weil sie nicht klar genug einen Weg zu einem arabischen Staat im gesamten Land boten.

Mahmud Abbas sagt, er wolle eine „Zweistaatenlösung“ und „Annexion“ würde das unmöglich machen. Aber Abbas hat „Zweistaatenlösung“ immer so verstanden, dass das „einen praktisch kompletten Abzug aus Judäa und Samaria bedeutet“, einschließlich der Vertreibung aller Israelis aus diesen Gebieten. Er stellt sich auch die Verwirklichung eines Rückkehrrechts (ein erfundenes Konzept, das im Völkerrecht nicht auftaucht) für die Millionen Nachkommen für die arabischen Flüchtlinge von 1948 vor. Er akzeptiert nicht, dass selbst der Teil Israels, der nach einer „Lösung“ in jüdischen Händen verbleiben würde, ein „jüdischer Staat“ oder „der Staat des jüdischen Volkes“ wäre; tatsächlich hat er mehrfach gesagt, dass es kein jüdisches Volk gibt. Daher ist es nicht falsch Abbas‘ zwei Staaten als einen ausschließlich arabischen Staat und einen multiethnischen Staat zu beschreiben, der bald eine arabische Mehrheit haben würde.

Es ist wenig wahrscheinlich, dass die Palästinenser ihr Paradigma und ihre gleichzeitigen Forderungen aufgeben, und schon gar nicht, solange sie von der PLO und der Hamas geführt werden.

Der Trump-Plan ist der Rahmen, in dem Israel heute agiert; er erkennt an, dass die traditionelle Zweistaaten-Idee ein Rohrkrepierer ist, weshalb zahllose Verhandlungsrunden gescheitert sind. Daher fordert er keine palästinensische Zustimmung, bevor der Prozess in Gang gesetzt wird, der zu dauerhaften, anerkannten Grenzen für Israel und zu Autonomie (wenn auch keiner vollen souveränen Eigenstaatlichkeit) für die Palästinenser führt. Das ist für die Palästinenser inakzeptabel, einfach weil er es ihnen unmöglich macht ihre eigentlichen Ziele zu verwirklichen, die sie nur auf Arabisch aussprechen: Israel durch einen arabischen Staat zu ersetzen.

Offizielle Vertreter der Europäischen Union und der Administration Obama akzeptierten das palästinensische Paradigma, obwohl sie – zumindest für die Öffentlichkeit –auch sagen, dass sie Israels Sicherheit und Existenzrecht befürworten. Damit wiederholen sie als Mantra ständig „Zweistaatenlösung“. Diese Haltung ist ins sich widersprüchlich.

Joe Binden, der Präsident der USA werden möchte, befürwortet ebenfalls eine „Zweistaatenlösung“ und ist gegen „Annexion“. Das muss er: Andernfalls würde er den linken Flügel der Basis der Demokraten verlieren sowie auf dieselbe Seite gestellt werden wir sein Kontrahent. Ich weiß nicht, wie er persönlich zur Existenz eines jüdischen Staats steht, sollte er sich diese Frage jemals gestellt haben oder ob er überhaupt tatsächlich Vorstellungen hat, die darüber hinaus gehen Präsident werden zu wollen. Aber ich weiß, dass er sich den Versuchen der Administration Obama hingegeben hat Israel unter Druck zu setzen.

Schon im Mai 2010, als Biden Israel besuchte – Obama selbst entschied sich Israel bis zu seiner zweiten Amtszeit zu meiden, zuvor war er in rund 33 Länder gereist – berichtete die von der EU finanzierte Organisation Peace Now den Amerikanern, dass ein Regionalkomitee einen vorbereitendem Schritt einem bestehenden Plan zum Bau von Wohnungen für religiöse Juden in Ramat Schlomo unternommen habe, einem Viertel in Jerusalem außerhalb der Grünen Linie; 200 weitere Wohneinheiten sollten hinzugefügt werden. Der Plan beinhaltete insgesamt etwa 1.600 Wohnungen.

Biden verurteilte die Ankündigung scharf, insistierte aber: „Es passt nichts zwischen die Vereinigten Staaten und Israel, wenn es um Israels Sicherheit geht.“ Nach seiner Rückkehr in die USA intensivierte die Administration allerdings die Attacken auf Israel und Außenministerin Hillary Clinton beschimpfte Netanyahu in einem erbosten, 43-minütigen Telefongespräch, in dem sie Israel beschuldigte die USA und Biden persönlich beleidigt zu haben, machte Israel für die Verhinderung von Verhandlungen mit den Palästinensern verantwortlich und forderte weitere Zugeständnisse an die Palästinenser, einschließlich der Freilassung von Terror-Häftlingen, um „Vertrauen aufzubauen“.

Wie der heutige Aufruhr wegen der „Annexion“ gab es eine künstliche Empörung, einen internationalen Auflauf gegen Israel wegen seiner hartnäckigen Unnachgiebigkeit. Der Unterschied besteht darin, dass der amerikanische Präsident heute uns unterstützt statt die Anklage gegen uns anzuführen. Heute wird leicht das Jahr 2010 vergessen, als es so aussah, als würde der Druck von Washington für gefährliche, sogar selbstmörderische Zugeständnisse niemals nachlassen.

Übrigens wurden bis 2018 in Ramat Schlomo keine neuen Häuser gebaut; dann wurden rund 500 Wohnungen gebaut. Das Versprechen von 1.600 neuen Wohneinheiten, das Biden und Obama 2010 so verärgert, wird erst jetzt erfüllt.

Eine weiterer interessanter Artikel zur Annexion“ bei audiatur online

Ein Leitfaden für die Verwirrten: Was bedeutet Israels Schritt mit der Souveränität?

Wo wird Israel seine Souveränität anwenden? Was wird der Preis dafür sein? Und warum ist der Trump-Plan besser als die früheren Vorschläge?

Ariel Kahana, Israel HaYom, 19. Mai 2020

US-Präsident Donald Trump schüttelt Premierminister Benjamin Netanayhu die  Hand. (Foto: Kobi Gideon/GPO)

Die Friedensvision der Administration Trump hat eine ganze Menge an Gerüchten dazu geschaffen, ob Israel seine Souveränität auf bestimmte Bereiche in Judäa und Samaria ausweiten wird. Die Richtlinien der neuen Regierung legen fest, dass dies bereits am 1. Juli passieren könnte. Aber worüber genau reden wir?

Was bedeutet die Anwendung der Souveränität?

Israel hat Judäa und Samaria seit ihrer Eroberung im Sechstagekrieg von 1967 als umstrittene Gebiete betrachtet. Wenn es seine Souveränität auf bestimmte Bereiche ausweitet, würden sie zu israelischem Territorium werden.

Wie wendet man Souveränität an?

Grundsätzlich mit Hilfe eines Kabinettsbeschlusses oder eines Gesetzes der Knesset, das festlegt, dass die Gesetze des Staates Israel in diesen Gebieten gelten. In einem weiteren Schritt könnte Israel ankündigen, dass es diese Gebiete nicht länger als umstritten ansieht, sondern als Teil Israels.

Wo wird die Souveränität angewendet?

Der Trump-Plan gewährt Israel 30% von Judäa und Samaria. Ein Kartierungskomitee arbeitet daran die genauen Grenzen zu skizzieren. Wahrscheinlich würde die Souveränität im Jordantal und den israelischen Gemeinden in Samaria, der Region Binyamin, im Gush Etzion und am Berg Hebron angewendet. Die zu diesen Gemeinden führenden Straßen werden ebenfalls als Teil Israels definiert werden.

Ist die Souveränität für Israel gut?

Verglichen mit dem, was andere US-Administrationen vorgeschlagen haben, gibt es keinen Zweifel, dass der Trump-Plan besser ist (z.B. behält Israel gemäß diesem Plan 30% statt 5% von Judäa und Samaria). Israelische Sicherheitsexperten glauben, dass fortgesetzte israelische Präsenz im Jordantal Teil eines jeden Deals sein muss und eine überwältigende Mehrheit der Israelis und der Entscheidungsträger stimmen der Anwendung der Souveränität zu. Manche machen sich Sorgen, dass der Schritt den Friedensverträgen mit Jordanien und Ägypten schaden würde.

Ist das für Israel kostenlos?

Nein. Israel wird zustimmen 70% von Judäa und Samaria gemäß des Friedensplans abzugeben und Land im Negev zu tauschen, um den Gazastreifen substanziell zu erweitern. Israel wird auch der Gründung eines Palästinenserstaats in dem Gebiet, das es verlässt,  zustimmen, dazu der Einrichtung einer palästinensischen Hauptstadt in Ostjeruslem. Zusätzlich wird Israel der Entlassung palästinensischer Häftlinge zustimmen, mit Ausnahme von Mördern oder solchen, die versuchten zu morden. Und Israel wird einem vierjährigen Siedlungsbaustopp in vielen Gemeinden in Judäa und Samaria zustimmen.

Warum ist dann der Trump-Plan besser als vorherige Pläne?

Anders als Pläne der Vergangenheit macht Trumps Vision alle Gewinne der Palästinenser von einer langen Liste fundamentaler Schritte zu Versöhnung abhängig. Dazu gehört eine komplette Einstellung antiisraelischer Hetze und ein Ende der Zahlungen an Terroristen sowie die Aufgabe juristischer Schritte gegen Israel beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Der US-Botschafter in Israel David Friedman formulierte es gegenüber Israel HaYom so: Israel wird „mit dem Palästinenserstaat leben müssen, wenn die Palästinenser Kanadier werden. Und wenn die Palästinenser Kanadier werden, sollte alle eure Probleme sich verflüchtigen.“

Wird der Schritt zur Souveränität warten müssen, bis die Palästinenser Kanadier werden?

Nein. Präsident Trump sagte, das Kartierungskomitee wird „die Konzept-Landkarte in eine detailliertere und kalibriertere Darstellung umsetzen, damit Anerkennung sofort erreicht werden kann… Und die Vereinigten Staaten werden israelische Souveränität über das Territorium anerkennen, das meine Vision als Teil des Staates Israel vorsieht“. Botschafter Friedman hat auch gesagt, dass dies innerhalb mehrerer Wochen durchgeführt werden kann.

Wird Israel diesen Schritt bald tun?

Das hängt von Israel ab. Premierminister Benjamin Netanyahu unternimmt alle vorbereitenden Schritte und wenn er das tut, wird Präsident Trump ihm grünes Licht geben.

Soll nicht Trump das entscheiden?

Trump kann immer Druck ausüben, aber er hat bereits seine Zustimmung gegeben. Viele in seiner Administration würden jeden israelischen Schritt in dieser Sache unterstützen, darunter sein Vizepräsident, sein Stabschef, sein Außenminister und sein Botschafter in Israel. Die Position seines leitenden Beraters und Schwiegersohns Jared Kushner wird höchstwahrscheinlich beträchtlichen Einfluss haben, aber er konzentriert sich jetzt mit größter Wahrscheinlichkeit auf die Erholung der US-Wirtschaft nach der Koronavirus-Krise. Es liegt in Trumps politischem Interesse, dass Israel diesen Schritt geht, weil viele in seiner Basis aus der evangelikalen Rechten kommen und sehr für diesen Schritt sind. Wahrscheinlich würde Trump wollen, dass das vor den Präsidentschaftswahlen im Herbst stattfindet.

Warum ist die Linke gegen den Plan?

Natürlich birgt das Risiken, weil jeder in dieser Arena unternommene Schritt viele sensible Themen berührt. Wenn die Souveränität ausgeweitet wird, könnte das in Krawallen resultieren. Jordanien hat gewarnt, es könnte die Beziehungen zurückschrauben. Europäische Länder und höchstwahrscheinlich die EU selbst werden aufgebracht sein und Israel wirtschaftlich bestrafen. Israel könnte sich wegen dieses Zugs auch juristischen Herausforderungen gegenüber sehen. Somit könnte der Schritt eine Gegenreaktion aus Ländern in der Region und andernorts auslösen.

Was gewinnt Israel dann durch diesen Schritt?

Die Souveränität auszuweiten wird zum ersten Mal seit Gründung des Staates 1948 erlauben Israels Grenzen eindeutiger festzulegen. Zusätzlich sind viele der Prinzipien des Trump-Plans für Israel bei weitem besser als das, was andere Pläne geboten haben. Er fordert keine Zwangsräumung von Siedlern und gibt den Palästinensern vier Jahre positiv zu reagieren und „kanadisch“ zu werden. Wenn sie ihre Uneinsichtigkeit weiter treiben, ist es möglich dass die USA laut Plan vier Jahre weiter Israel weiteres Territorium übernehmen lassen.

Sind die Araber wirklich empört über diesen Schritt?

Nein. Die arabische Welt gibt Lippenbekenntnisse zu den Palästinensern ab, obwohl sie von ihnen die Nase voll hat. Selbst einige Jordanier finden, wenn das Jordantal Teil Israels wird, wäre gut für das Königreich, aber sie haben Angst das zu laut zu sagen. Ägypten und viele arabische Staaten haben die Vision Trumps willkommen geheißen und sich nicht dem Chor der Kritiker und den Drohungen des jordanischen Königs Abdallah angeschlossen.

Werden Jordanien oder Ägypten ihren Friedensvertrag mit Israel aufkündigen?

Ein solches Szenario ist unwahrscheinlich. Ägypten hat sich zum Souveränitätsproblem nicht wirklich geäußert. Jordaniens König hat von einem Schritt geredet, der einen Zusammenprall mit Israel auslöst und er könnte seinen Botschafter abziehen oder sogar die Vereinbarung Gas aus Israel zu beziehen aussetzen. Aber den Friedensvertrag mit Israel aufzukündigen wird Jordanien mehr schaden als Israel und zu einer wütenden Reaktion der USA führen. Also wird der König, auf seine Weise, versuchten zwischen der erbosten Straße einerseits und Israel sowie den USA andererseits zu lavieren, wie er es früher schon gemacht hat.

Kann der Prozess über eine lange Zeit in Phasen erfolgen?

Nein. Die Amerikaner wollen, dass der Schritt zur Souveränität auf einen Schlag erfolgt.

Wie wird das ablaufen?

Das werden wir am Ende des Sommers wissen.

Wehe, Facebook erwischt dich, dass du antisemitische Terroristen dokumentierst

Letzte Woche habe ich begonnen einige Poster mit Arafat-Zitaten einzustellen. Ein Kollege postete das bei Facebook.

Der erste dieser Einträge wurde jetzt (nach fast einer Woche) wegen Hassrede gesperrt. Ein „Einspruch“ erbrachte lediglich die Bestätigung, der Eintrag würde gegen die Gemeinschaftsregeln verstoßen. (Vielleicht hätte ich die Übersetzung nicht dazu schreiben sollen?) Ihm droht eine Sperre.

Wie anscheinend bei Facebook üblich, konnte nur eine „nochmalige Überprüfung“ beantragt werden, Begründungen dafür, dass man die Sperrung für falsch hält, interessieren die Herrschaften nicht, denn nach solchen wird gar nicht erst gefragt.

Merke: Bei Facebook ist die Dokumentation von Antisemitismus „strafbar“. Die Antisemiten selbst können mehrheitlich schalten und walten, wie sie lustig sind!

Fordert der jüdische Staat Ärger heraus, indem er Siedlungen annektiert?

Ein führender proisraelischer Wissenschaftler sieht Gefahr voraus, seine Bedenken überzeugen aber nicht.

Jonathan S. Tobin, JNS.org, 8. Mai 2020

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gibt eine Presseerklärung zur Umsetzung der israelischen Souveränität über das Jordantal und seine jüdischen Siedlungen, 10. Sept. 2019 (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Wie weit kann Israel gehen um seine Rechte an umstrittenem Gebiet geltend zu machen, ohne seinen vitalen Interessen echten Schaden zuzufügen? Das ist eine Diskussion, die die Israelis seit dem Juni 1967 gespalten hat, als der Staat im Verlauf eines Verteidigungskriegs in den Besitz des Landes kam, den das Königreich Jordanien die Westbank nannte und das gemäß jüdischer Tradition Judäa und Samaria heißt.

Die Argumente, ob Israel jüdische Gemeinden sowohl in der Westbank als auch Teilen Jerusalems, die von 1948 bis 1967 von Jordanien illegal besetzt worden waren, gründen sollte, sind heute irrelevant. Die Feinde des jüdischen Staates erkennen die historischen, religiösen und rechtlichen Argumente nicht an, die Israel zurecht anführt, um zu zeigen, dass es Juden erlaubt ist sich im Herzen ihres uralten Heimatlandes niederzulassen. Aber die Palästinenser haben wiederholt alle Angebote abgelehnt, darunter die, die ihnen einen unabhängigen Staat verschafft hätten; die Voraussetzung wäre gewesen, dass sie bereit sind ihren hundert Jahre alten Krieg gegen den Zionismus zu beenden. Hätten sie im Verlauf der letzten 20 Jahre irgendeines dieser Angebote angenommen, wäre die Diskussion über die Siedlungen längst vom Tisch.

Ohne den palästinensischen Wunsch die Legitimität des jüdischen Staates anzuerkennen, egal, wie seine Grenzen gezogen werden, hat Israel drei Alternativen.

Es kann Ariel Sharons katastrophales Experiment mit dem Gazastreifen 2005 wiederholen, bei dem jeder Soldat, Siedler und jede Siedlungen abgezogen wurde und es kann sich zurückziehen, während eine internationale Gemeinschaft ohne jedes Verständnis die Linien von 1967 als Grenzen fordert und lässt die Palästinenser schaffen, was immer für eine Art tödlichen Terroristenstaat sie in der Westbank haben wollen, während Israel die blutigen Folgen einer solchen Dummheit erntet.

Die zweite Option besteht darin den Status quo zu akzeptieren und zu warten, wie Israel es die letzten 50 Jahre lang gemacht hat, dass die Palästinenser zur Vernunft kommen und ein Ende des Konflikts aushandeln. Das ist die Politik, die Israels Premierminister Benjamin Netanyahu bisher verfolgt hat, während er versuchte einen Konflikt zu managen, der nicht gelöst werden kann, obwohl das zu tun ihm keinen Applaus seitens der Kritiker des Landes eingebracht hat.

Die dritte Option lautet, dass Israel einige, die meisten oder sogar alle Siedlungen annektiert, indem israelisches Recht in den Gebieten angewendet wird, wie es im Friedensplan der Administration Trump dargelegt wird, der Anfang diesen Jahres vorgestellt wurde.

Für Anhänger der Siedlungen ist die Notwendigkeit jetzt zu handeln– während die proisraelischste Administration der Geschichte noch im Amt ist – unerlässlich. Wenn Israel wartet, wird ein möglicher Machtwechsel in Washington im nächsten Januar mit einer historischen Gelegenheit enden, Fakten vor Ort zu schaffen, die, wie jeder andere Erfolg in der zionistischen Geschichte, bestehen bleiben wird, ob es den Feinden des jüdischen Staates nun gefällt oder nicht.

Das ist eine Aussicht, die von beiden abgelehnt sind, die immer noch an der gescheiterten „Land für Frieden“-Formel festhalten, an die die überwiegende Mehrheit der Israelis infolge der palästinensischen Verweigerungshaltung und Terrorismus nicht länger glaubt.

Diese Woche ist allerdings denen, die die israelische Regierung zur Vorsicht drängen, eine bedeutende konservative Stimme denen hinzugefügt worden. In einem in der New York Times veröffentlichten überraschenden Op-Ed hat Daniel Pipes, der Präsident des Middle East Forums, dargelegt, was er als sechs gute Gründe für Israel betrachtet die Ausweitung des Rechts auf die Gebiete auszuweiten, in der die Siedlungen liegen.

Pipes ist ein angesehener Wissenschaftler und eine wichtige proisraelische Stimme, also kann ihm nicht vorgeworfen werden, er untergrabe den jüdischen Staat oder schade ihm. Aber obwohl seine Argumente ernst genommen werden sollten, überzeugen sie nicht.

Der erste von Pipes‘ Punkten lautet, dass Annektierung Präsident Donald Trump wütend machen könnte, wenn sie nicht im Kontext seines Plans „Frieden zu Wohlstand“ erfolgt, der einen solchen Schritt erst als Teil der Verhandlungen fordert, durch die ein Palästinenserstaat geschaffen würde. Aber wie David Friedman, Amerikas Botschafter in Israel, jüngst in einem Interview mit Israel HaYom erklärt hat, ist Trump bei Netanyahus Plänen an Bord, es scheint also keinen Grund für den von Pipes befürchteten Wutanfall zu geben.

Zweitens sagt Pipes, ein Schritt zu den Siedlungen werde die abnehmende Zahl der Freunde Israels in der Demokratischen Partei und Europas verprellen und schwächen. Darin liegt eine gewisse Wahrheit, da sowohl die Demokraten als auch die Europäer von der Idee erbost sind, dass Israel auf diese Weise handelt, so dass selbst eine theoretische Zweistaatenlösung unmöglich gemacht wird.

Es stimmt aber nicht, dass diesen Aspekt des Trump-Plans umzusetzen einen Zweistaaten-Deal unmöglich machen wird. Darüber hinaus wird die Vorstellung eine Einbildung, auf die Annexion zu verzichten würde die antiisraelische Drift der Linken ändern. Die Palästinenser können einen Staat haben, aber Trumps Plan hat recht, wenn er ihnen signalisiert, dass das keinen vollen israelischen Rückzug auf die selbstmörderischen Linien von 1967 bedeuten kann. Auch diejenigen, die behaupten Israels Freunde zu sein, müssen diese Wahrheit eingestehen.

Das dritte Argument lautet, dass Annexion die zunehmende Kooperation zwischen Israel und den arabischen Staaten beenden wird, die es als stillen Verbündeten gegen den Iran betrachten. Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten könnten gegen die Annexion sein. Aber sie möchten auch Trumps Anerkennung der israelischen Souveränität über Jerusalem und den Golan nicht und das hielt sie nicht davon ab gegenüber Israel eine Politik zu verfolgen, die ihnen nutzte. Die arabische Welt ist nicht länger daran interessiert die palästinensische Unnachgiebigkeit zu ermöglichen und Maßnahmen, die der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas klar machen, dass die Kosten ihrer Weigerung um Frieden zu verhandeln steigen werden, werden die arabischen Staaten kaum von Umgang mit Israel abhalten.

Viertens behauptet Pipes, dass Annexion die Palästinenser erzürnen und Jordanien, die Westbank und den Gazastreifen destabilisieren wird, was zu einem Blutbad führt, das Israel teuer zu stehen kommen wird. Die Palästinenser haben allerdings wenig Lust zu einer weiteren selbstzerstörerischen Intifada gezeigt, die sie – wie in der Vergangenheit – weit mehr kosten würde, als Israel. Darüber hinaus würde die Umsetzung des Trump-Plans, wie die US-Geste zu Jerusalem, das Leben der Palästinenser nicht sonderlich beeinflussen. Und weder die PA noch die Hamas wollen den Verlust von allem riskieren, ohne dass sie im Gegenzug etwas gewinnen.

Fünftens, sagt Pipes, wird Annexion die israelische Linke verprellen, was sie veranlassen würde den Zionismus aufzugeben und das Land zu verlassen. Das Problem mit diesem Argument ist, dass die israelische Linke als politische Kraft von der palästinensischen Unnachgiebigkeit zerstört worden ist, wobei nur noch wenige an die Idee glauben, dass es einen realistischen Friedenspartner gibt. Die überwältigende Mehrheit der Israelis habt weitere Zugeständnisse an die Palästinenser abgelehnt, bis diese bereit sind Frieden zu schließen. Die gewaltige Mehrheit zugunsten der Annexion in der neuen Knesset wäre vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen. Die meisten Israelis erinnern sich an die tödlichen Folgen von Oslo und dem Gaza-Abzug und haben entsprechende Schlüsse gezogen.

Sechstens führt Pipes an, dass die Ausweitung der Souveränität auf die Siedlungen zu mehr arabischen Staatsbürgern Israels führen wird, womit größere demografische Probleme für den jüdischen Staat geschaffen werden. Aber die gemeinsamen israelisch-amerikanischen Komitees, die die Landkarten für die Annexion anfertigen, minimieren dieses Problem. Man kann zwar argumentieren, dass die von ihnen zu ziehenden Grenzen nicht handhabbar sind, aber der Plan wird nicht das Problem schaffen, das ihm Sorge bereitet.

Das beste Argument für die Annexion lautet, dass sie tatsächlich in die clevere Konflikttheorie passt, für die Pipes und das MEF sich in den letzten Jahren einsetzen. Alles, was den Palästinensern signalisiert, dass es für sie an der Zeit ist ihre Fantasie der Vernichtung des jüdischen Staates aufzugeben und dessen „Sieg“ einzugestehen, ist eine gute Idee. Statt einer „Maßlosigkeit, die die palästinensische Sache stärken wird“, wird der Schritt zu den Siedlungen es den Palästinensern klar machen, dass die Zeit nicht auf ihrer Seite ist. Das israelische Recht mit Unterstützung der Vereinigten Staaten auf die Siedlungen auszuweiten, sagt den Palästinensern, dass ihre Träume einer Rückkehr zu den Linien von 1967, so wie ihre Fantasien über die Vernichtung Israels insgesamt, niemals stattfinden wird.

So wie die Warnungen vor Trumps Jerusalem-Umzug im Nahen Osten falsch waren, sind auch Vorhersagen über das Schicksal nach der Annexion falsch. Freunde Israels müssen den Rat von Pipes ablehnen, sich mit böswilligen Alumni der Obama-Regierung und BDS-Anhängern zusammenzutun, um Israel davon abzuhalten zu handeln, um seine Rechte geltend zu machen. Stattdessen sollten sie tun, was die Administration Trump zu tun scheint – dem israelischen Volk und seinen gewählten Repräsentanten zuhören und ihre Entscheidungen stützen.

Pipes‘ Artikel in der New York Times und seine Antwort auf seine Kritiker auf Deutsch. Meiner Meinung nach hat Pipes zu viel hätte, könnte, vielleicht in seiner Argumentation.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 24.05.2020


Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 24. Mai 2020!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
hier zu Zachys hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Jerusalem-Tag in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
– Jerusalem floriert
– Biodiverses Israel
– Mieten, nicht kaufen
– UVC-Lampen zur Sterilisation von Räumen
– Mission zum Neptunmond Triton


WISSENSCHAFT UND TECHNIK


UVC-Lampen zur Sterilisation von Räumen

Dr. Boris Orkin vom Hadassah-Krankenhaus hat eine Ultraviolettlampe entwickelt, die das für Covid-19 verantwortliche Virus tötet. Die Bestrahlung mit der Lampe ist eine schnelle und sichere Methode, einen Raum zu sterilisieren, der zuvor von einem infizierten Patienten belegt war. Die UVC-Lampe erzeugt kein Ozon. Sie wird in einem Krankenhaus in Bnei Brak und bald auch an anderen Standorten eingesetzt.
YouTube (Länge: 3:06)

Mission zum Neptunmond Triton
Das Weizmann-Institut und die israelische Raumfahrtagentur sind Teil von „Trident“ — einem Team, das für 2026 eine Mission zu Triton, Neptuns größtem und ungewöhnlichstem Mond, plant. Trident ist einer von vier Finalisten im Discovery-Programm der NASA, die jeweils 3 Millionen Dollar für die Entwicklung ihrer Pläne erhalten.
Weizmann

Ultraschalltest für asymptomatische Covid-19-Träger
Patienten von Maccabi-HMO können sich nun einem speziellen Ultraschalltest unterziehen, der die Lunge scannt und typische Effekte von Covid-19 nachweist. „Focus“ heißt das kleine, tragbare Ultraschallkit — es hat infizierte asymptomatische Patienten erkannt, die zuvor negativ getestet wurden.
Times of Israel

Einsatz von Militärtechnologie zur Rettung von Leben
Israel Aerospace Industries (IAI) verfügt über einen riesigen Bestand an Innovationen im Gesundheitswesen — und quasi alles ist umfunktionierte Militärtechnologie. Dazu gehören ein Atemalkoholmessgerät mit Covid-19-Erkennung, Krankenhausroboter, Gesichtsmasken-Compliance-Prüfungen, Beatmungsgeräte, Schutzausrüstung und das sogenannte „Überwachungscockpit“.
NoCamels

Innovation für Stadtgebiete
Vier Startups haben das Programm für städtische Technologien des Highroad Innovation Center abgeschlossen. Co.ing hilft beim Management von Gemeinschaftsprojekten. Die App von CaStory erkennt Baumängel. Artishok verwendet KI zur Verbesserung der Arbeitsräume. Livv ersetzt den Immobilienmakler durch künstliche Intelligenz.
CalcalisTech
Highroad
Co.ing
Livv
CaStory
YouTube (Länge: 0:27) CaStory-Produktüberblick

Auf dem Weg zu den Sternen
Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) hat zusammen mit dem US-Unternehmen Starburst Ventures die erste Kohorte erfolgreich durch ihren gemeinsamen Akzelerator gebracht. Die drei Teams schlossen den Konzeptnachweis in den Bereichen Robotik, autonomer Betrieb und künstliche Intelligenz für Weltraum- und Satellitenanwendungen ab.
CalcalisTech

Gesundheitstechnik für die Jefferson University
Im Februar 2019 legte die Thomas Jefferson University in Philadelphia einen Fonds in Höhe von 1 Million Dollar für israelische Gesundheitstechnologie-Lösungen auf. Vier israelische Startups gewannen einen Anteil — Agamon (KI-Berichtsanalyse), Art Medical (Überwachung von Intensivstationen), Seegnal (Arzneimittelrisiken) und Somatix (Fernüberwachung per KI).
Times of Israel
Agamon
Art Medical
Somatix
Seegnal
YouTube (Länge: 1:37) Seegnal

Datenkommunikations-Chips
Der Halbleiterhersteller Xsight Labs arbeitet im Stealth-Modus. Nach Angaben des Forschungszentrums IVC produziert er fortschrittliche Chipsätze für den Kommunikationsmarkt und hat sowohl von Intel als auch von Microsoft Investitionsmittel erhalten.
CalcalisTech
Xsight Labs


WIRTSCHAFT UND MÄRKTE


EcoMotion 2020

Der einwöchige virtuelle EcoMotion-2020-Gipfel hat sich mit dem neu eingerichteten Handels- und Investitionsbüro zwischen Arizona und Israel zusammengetan. Für die EcoMotion-Woche werden mehr als 4.000 Teilnehmer, 40 Partner, 50 Referenten und 170 Startups mit innovativen Lösungen im Bereich Verkehrstechnologien, intelligente Mobilität und selbstfahrende Fahrzeuge erwartet.
Arutz Sheva

Mieten, nicht kaufen
Da Fitnessstudios und Restaurants geschlossen haben, hat die Firma TULU ein Nischengeschäft begonnen — sie vermietet Haushaltsgeräte und sonstige Gerätschaften stundenweise. Das Unternehmen hat erkannt, dass die Kunden ihre Wohnungen nicht mit Apparaten vollstopfen wollen, die sie nur gelegentlich benutzen. TULU hat mehrere Niederlassungen in New York City und Tel Aviv.
CalcalisTech
TULU

Förderung von Investitionen in Startups
Israel bietet bis zu 12 institutionellen Investoren, die in israelische Frühphase-Startups investieren, Schutz in Höhe von 2 Milliarden Schekel an. Das Programm hat eine Laufzeit von acht Jahren.
CalcalisTech

Saatgut-Aktion
Das israelische Konsulat in Shanghai verteilte vor dem jüdischen Museum 1.000 Samen an chinesische Bürger. Wer ein Selfie mit einer daraus gezogenen Pflanze einsendet, erhält die Chance, ein kostenloses Reisevisum nach Israel zu gewinnen.
Shine

Hilfe für Brasilien in der Covid-19-Krise
Brasilien leidet noch immer stark unter der Corona-Pandemie, und israelische Unternehmen leisten Hilfe. Sie implementieren Lösungen für das Gesundheitswesen, die Cybersicherheit, die Telekommunikation (aufgrund der gestiegenen Online-Nachfrage), und sie führen mehrere letztes Jahr genehmigte große Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch.
CalcalisTech

Neue Verkehrstechnologien
Auf der EcoMotion verkündete die Firma Netivei Israel die Einrichtung einer neuen Innovations- und Strategieabteilung. Deren Jahresbudget in Höhe von 10 Millionen Schekel investiert in Startups mit neuen Technologien zur Bewältigung der bestehenden Infrastruktur, zudem wird ein umfangreiches Forschungsprogramm initiiert.
CalcalisTech
NoCamels

Kein Schlangestehen mehr bei ToysRUs
Shopic ist eine KI-Plattform, die Verbrauchern den Einkauf in großen Einzelhandelsketten ermöglicht, ohne an den Kassen anstehen zu müssen. Das Produkt basiert auf computergestützter Bildverarbeitungstechnologie, die Anwendungen und Strichcode-Scansysteme kombiniert.
YouTube (Länge: 6:15)
CalcalisTech
Shopic

350 offene Stellen bei OurCrowd
Die Crowdfunding-Plattform OurCrowd berichtet, dass ihre 91 Portfoliounternehmen über 350 offene Stellen haben — und Anfang April kamen 90 weitere Stellen hinzu. Diese sind an mehreren israelischen Standorten sowie in New York, Toronto, Kalifornien, Brasilien und Barcelona.
OurCrowd


MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN


Fortschritte bei US-Impfstoff gegen Covid-19

Die US-Biotechfirma Moderna hat den israelischen Chief Medical Officer Dr. Tal Zaks. Dieser berichtete, dass der Covid-19-Impfstoff mRNA-1273 des Unternehmens bei acht Patienten erfolgreich Antikörper produziert hat.
Times of Israel
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CNN

Knochenzellen können Corona-Symptome behandeln
Die Bonus BioGroup entwickelt eine Behandlung für die Züchtung menschlicher Knochentransplantate und hat dabei MesenCure entdeckt — eine neue Behandlung für Lungenentzündung, die Corona-Patienten helfen könnte. Eine Studie an Tieren war erfolgreich; Versuche am Menschen sind geplant.
United with Israel

Fortschritte bei Pluristem-Studie
Sieben der acht schwerkranken Corona-Patienten an Beatmungsgeräten, die mit PLX-Stammzellen der Firma Pluristem behandelt wurden, waren auch nach 28 Tagen noch am Leben. Nur einer von ihnen musste noch mechanisch beatmet werden. Fünf konnten bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden. Inzwischen haben zehn weitere Patienten mit der Behandlung begonnen.
Pluristem

US-Patent für acht Antikörper angemeldet
Das Israel Institute for Biological Research (IIBR) in Ness Ziona hat soeben das Patentanmeldeverfahren für acht neue Corona-Antikörper abgeschlossen.
Jerusalem Post
Arutz Sheva

Teva spendet Medikamente für US-Studie an Covid-19
Die Firma Teva spendet Medikamente für eine US-Studie über die Wirksamkeit einer möglichen Corona-Kombinationsbehandlung. Im Rahmen der Studie soll untersucht werden, ob die Kombination des Antibiotikums Azithromycin mit Hydroxychloroquin Krankenhausaufenthalte und die Mortalität durch Covid-19 verhindern kann.
Algemeiner

TAU sucht nach Covid-19-Impfstoff
Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) haben sich mit dem Schweizer Biotech-Unternehmen Neovii zusammengetan, um einen Impfstoff gegen Covid-19 zu finden. Die TAU wird ihre 2015 patentierte Forschung zum MERS-Virus nutzen, um ihre Arbeit an Covid-19 zu beschleunigen.
Jerusalem Post

Ergebnisse von 10-jähriger Magen-Darm-Studie unter israelischer Leitung
Dr. Ami Sperber, emeritierter Professor der Ben-Gurion-Universität, hatte eine eine 10-jährige epidemiologische Studie an 73.000 Patienten in 33 Ländern initiiert. Diese ergab, dass über 40% der Weltbevölkerung an Störungen der Darm-Hirn-Interaktion (DGBI) leiden. Die Daten sind für das Wissen über den Magen-Darm-Trakt von entscheidender Bedeutung.
The Rome Foundation
Gastro Journal


ISRAEL UND DIE WELT


Erster kommerzieller Flug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Etihad Airways flog kürzlich den ersten kommerziellen Direktflug zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Israel. An Bord waren 16 Tonnen Corona-Hilfe für palästinensische Araber. Leider weigerte sich die Palästinensische Autonomiebehörde, die Hilfe für die palästinensischen Araber anzunehmen.
World Israel News
United with Israel

Biodiverses Israel
Am Welttag der biologischen Vielfalt (22. Mai) ist es wichtig hervorzuheben, dass Israel vielfältige Ökosysteme und eine reiche biologische Vielfalt beheimatet. Das Land verfügt über mehr als 400 Naturschutzgebiete und städtische Parks, die zum Schutz von über 2800 Pflanzenarten und über 650 Tierarten beitragen. Es hat Flüsse saniert und seltene Pflanzen wieder angesiedelt.
YouTube (Länge: 2:02)

Israelische Frauen Teil von globalem Tech-Netzwerk
Das WomenTech-Netzwerk, eine globale Bewegung zur Förderung der Geschlechtervielfalt im Technologiesektor, hat nun auch ein Israel-Segment eingerichtet. Dieses wird am 27. Mai auf der 24stündigen virtuellen Konferenz der Organisation unter dem Motto „Frauen nehmen Raum ein“ offiziell eröffnet. Auf der Konferenz werden über 150 Rednerinnen und Redner Vorträge halten.
Times of Israel

Fußgänger erobern die Straßen von Tel Aviv zurück
Im Rahmen einer Stadtpolitik, die Fußgängern und Radfahrern Vorrang einräumt und den Zugang für Autos einschränkt, fügt die Stadtverwaltung von Tel Aviv-Yafo der Stadt elf reine Fußgängerzonen hinzu. Dies wird auch die Wiedereröffnung von Restaurants, Bars und Cafés begünstigen, die nun mehr Tische und Stühle im Freien auf die Straßen stellen können.
NoCamels

Israelisch-jüdischer Sanitäter rettet muslimischen Jungen in den USA
Yisrael Otmazgin, ein Sanitäter der Organisation United Hatzalah in Israel und Reservist bei der IDF, spendete Knochenmark, um einen muslimischen Jungen in Michigan zu retten. Die Brüder des Jungen passten als Spender nur zu 50%, und von den 44 Millionen registrierten Spendern der Organisation passte nur Yisrael zu 100%.
United with Israel

30 Jahre diplomatische Beziehungen zu Griechenland
Premierminister Benjamin Netanyahu hielt eine Videokonferenz mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis und stieß mit ihm virtuell auf 30 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern an. Darüber hinaus erörterten beide Premierminister die Bemühungen zur Wiederaufnahme der Flüge zwischen Griechenland und Israel.
Jewish News Syndicate
Arutz Sheva

Iraner bitten Israel um Hilfe bei Auswanderung
Die Zahl der Iraner, die Hilfe von Israel erbitten, hat inmitten der Corona-Pandemie deutlich zugenommen. Viele wollen auch in den jüdischen Staat auswandern. (Hier https://israelactive.com/?s=iranians findet ihr frühere Newsletter-Artikel über die guten Beziehungen zwischen Israelis und dem iranischen Volk)
Times of Israel

Internationale Nachfrage nach israelischen Kursen
Die Pandemie hat das nächste Semester vieler Universitäten in Übersee verzögert, aber nicht in Israel — daher besteht jetzt eine erhöhte Nachfrage nach internationalen Hochschulabschlüssen und anderen Kursen in Israel. Siehe z. B. den Online-Tag der offenen Tür (24. Mai) an der Hebräischen Universität Jerusalem!
Jewish Press
Arutz Sheva
Hebräische Universität Jerusalem
YouTube (Länge: 1:01) Hightech-Jerusalem


KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT


Schriftrollen vom Toten Meer ganz nah

Hier zwei spannende Initiativen im Zusammenhang mit den alten Schriftrollen vom Toten Meer: Die erste ist ein deutsch-israelisches Projekt zum Aufbau einer Website für digitale Ausgaben der zusammengesetzten Manuskripte. Die zweite ist die jüngste Entdeckung versteckter Schriftzüge auf Schriftrollen-Fragmenten, die zuvor leer schienen.
Jerusalem Post
YouTube (Länge: 1:54)

Erste Konferenz über die Schriftrollen vom Toten Meer
Vom 17. bis 20. Mai hat die israelische Altertümerbehörde die erste internationale Konferenz über die Schriftrollen vom Toten Meer veranstaltet. 36 israelische und internationale Universitätswissenschaftler tauschten online neue Forschungen und Entdeckungen aus. Bislang haben Wissenschaftler etwa 950 dieser Manuskripte rekonstruiert.
Israel21c
New York University

Jerusalemer Autorenfest in digitaler Form
Die achte Ausgabe des Jerusalemer Autorenfestes (10.-13. Mai) war vollständig digital. Es gab Literaturliebhabern in aller Welt die Möglichkeit, das Schaffen einiger ihrer Lieblingsautoren bequem von zu Hause aus mitzuverfolgen.
Israel21c

Israelische Firmen erhalten „Internet-Oscar“
Bei der 24. Verleihung der Webby Awards — den „Internet-Oscars“ für herausragende Leistungen im Internet — haben zwei israelische Unternehmen gut abgeschnitten. Leo Burnett Israel gewann für seine „Eva“-Geschichten einen „Webby“ für den besten Einsatz einer Geschichte. Und MyHeritage wurde für sein Tribal-Quest-Projekt gelobt.
Leo Burnett
Israel21c
Jerusalem Post

Jerusalems eigenes „Netflix“
Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat das Projekt „closeup jlm“ gestartet — sein eigenes Mini-Äquivalent zu „Netflix“. Es bietet den Künstlern Jerusalems eine Bühne, während die Theater noch geschlossen haben. Die Videos sind auf der Website des Projekts http://www.closeupjlm.co.il kostenlos verfügbar und werden von 20 Uhr bis Mitternacht auf Jerusalemer Gebäude projiziert.
Jerusalem Post

Kunst vom Balkon aus
Da Besuchern der Zutritt zum Tel Aviver Kunstmuseum momentan noch untersagt ist, hat das Museum einige seiner Kunstwerke nach draußen verlagert, damit sie von Häusern und Balkonen in der ganzen Stadt bestaunt werden können. Dazu gehörten auch abendliche Videokunst-Vorführungen in verschiedenen Außenräumen.
Israel21c


DER JÜDISCHE STAAT


Jerusalem-Tag in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Yom Yerushalayim, der Jerusalem-Tag, feiert die Wiedervereinigung Jerusalems nach dem Sechstagekrieg im Juni 1967. Die verlinkten Fotos stellen die Zeit vor 1967 mit der Zeit nach 1967 in Kontrast. Dieses Jahr (2020) werden nur sehr wenige im Freien feiern, aber hoffentlich wird es nächstes Jahr wieder anders sein.
Real Jerusalem Street
YouTube (Länge: 1:25)

Jerusalem floriert
Mit seinen 920.000 Einwohnern (569.900 Juden, 349.600 Araber, 20.000 Sonstige) ist Jerusalem sowohl für Juden als auch für Araber die größte Stadt Israels. Sein Technologiesektor zählt heute 405 Unternehmen — eine Zahl, die sich in den letzten acht Jahren verdoppelt hat! Im verlinkten Video seht ihr das schöne, moderne Jerusalem, wie es von einer Drohne erkundet wird.
Israel Between the Lines
Arutz Sheva
YouTube (Länge: 2:17)

Unterirdische Räume aus der Zeit des Zweiten Tempels bei der Kotel entdeckt
Ein zwei Jahrtausende altes unterirdisches System aus drei Räumen wurde in der Nähe der Westmauer freigelegt. Die Räume, die vor dem Fall Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. von Hand aus dem Grundgestein gemeißelt wurden, sind die ersten Zeugnisse des Alltagslebens, das sich in der antiken Stadt ins Unterirdische verlagerte.
Times of Israel
YouTube (Länge: 1:25)

Stiftung spendet 1 Mio. Dollar an Mitarbeiter der Musikindustrie
Die Israelis Inbar und Marius Nacht spenden 3,5 Millionen Schekel (etwa 1 Million Dollar) an freiberufliche Mitarbeiter der Musikindustrie, die durch die Pandemie finanziell zu leiden haben. Das Geld der Nacht-Stiftung kommt Musikern, Licht- und Tontechnikern sowie Produktionsmitarbeitern zugute.
CalcalisTech

Helmsley Trust spendet 9 Mio. Dollar für Krankenpflegeprogramm
Der Helmsley Trust hat 9 Mio. Dollar an das Jerusalem College of Technology gespendet. Mit dem Geld wird ein neues Gebäude für die Fakultät für Lebens- und Gesundheitswissenschaften entstehen. Diese Fakultät unterhält eines der größten Krankenpflegeprogramme Israels mit mehr als 1.000 Studenten pro Jahr.
Jewish News Syndicate

Steigende Aliyah-Zahlen während der Pandemie
Die Internationale Christenbotschaft Jerusalem sponsert inmitten der Corona-Pandemie eine wahre Aliyah-Welle. Seit Februar hat sie Flüge für 601 jüdische Neueinwanderer gesponsert, dazu weitere 160 allein in der vergangenen Woche. Die Kosten für die Quarantäne nach dem Flug teilt sich die Botschaft mit der Jewish Agency.
Jerusalem Post
Jewish News Syndicate

Weitere 119 äthiopische Neueinwanderer
Am Gedenktag für die Äthiopier, welche die Reise nach Israel nicht überlebt haben, traf ein Flugzeug mit 119 Neueinwanderern aus Äthiopien ein. Die Neuankömmlinge wurden von Pnina Tamano-Shata, der frischgebackenen Ministerin für Immigrationsaufnahme, begrüßt — sie ist die erste Ministerin Israels, die in Äthiopien geboren wurde.
Times of Israel

Zurück in die Shul
Nach fast zwei Monaten sind Gläubige nun wieder in israelische Synagogen, Moscheen und Kirchen zurückgekehrt, nachdem die Gebetshäuser unter neuen Corona-Richtlinien wiedereröffnet wurden. An der Kotel (Westmauer) können bis zu 300 Menschen gleichzeitig beten, was per Online-Tombola ausgelost wird.
Times of Israel

Jerusalem ist unser!
Der historische Moment, als Israel im Juni 1967 die Altstadt Jerusalems zurückerobert hat.
YouTube 1 (Länge: 0:49) IDF-Soldaten befreien die Jerusalemer Altstadt
YouTube 2 (Länge: 2:41) Das Ende des Sechstagekrieges

Zeit zum Pflanzen von Obstbäumen
Corona hindert die israelischen Bauern nicht daran, das Land fruchtbarer zu machen. Wenn ihr euch an der Frühjahrspflanzung beteiligen möchtet, klickt bitte auf den United-with-Israel-Link! Oder schaut euch einfach das Video an, wo ein Bauer spricht, der Pfirsichbäume in der Nähe der Grenzen zu Gaza und Ägypten gepflanzt hat.
United with Israel
YouTube (Länge: 2:43)



Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

Und nochmal: Das britische Mandat Palästina hat NICHTS mit den heutigen Palästinensern zu tun

Elder of Ziyon, 19. Mai 2020

Issa Amro, der beliebte palästinensische Demonstrant, der in westlichen Medien begeistert porträtiert wird, twittert:

Ja, er verwendet ein britisches Dokument aus dem britischen Mandat Palästina, um irgendwie vorzugeben, es beweise, dass es so etwas wie einen unabhängigen Palästinenserstaat gegeben habe.

Wir haben diese Argumente früher schon demontiert, aber … es gibt keinen Mangel an Material, das wir noch nicht genutzt haben.

Hier ist etwas Geschichte Palästinas für Sie:

„Palästina erneuern“ bedeutet die jüdische Heimat wiederherzustellen.

Einiges an palästinensischer Kunst und Handwerk – mit Jiddisch, dieser uralten palästinensischen Sprache.

Die S/S Tel Aviv fuhr unter der Flagge von Palästina!

Ein paar Alltagsbilder von Palästinensern mit einem berühmten Palästinenser-Zitat.

Das ist interessant. Die Jüdische Brigade unter den Briten im Zweiten Weltkrieg hatte eine Kapelle, die 1945 dieses Konzert gab.

Irgendwo da draußen gibt es ein Video davon, wie die Kapelle spielt, aber ich kann es nicht mehr finden.

Das ist die einzige palästinensische Kultur, die vor 1948 existierte. Das zu sagen ist nicht politisch korrekt, aber das macht es nicht weniger wahr.