Ein gefälschtes Zitat von Golda Meir zum 50. Jahrestag der Brandstiftung an der Al-Aqsa-Moschee

Elder of Ziyon, 22. August 2019

Während Araber den 50. Jahrestag des Brandanschlags des australischen Christen Denis Michael Rohan begehen, gibt es eine Menge Analysten, die Israel die Schuld dafür geben.

Das hier ist aus Al-Resalah auf Englisch und ähnelt den arabischen Artikeln.

Am 21. August 1969 wurde die Al-Aqsa-Moschee verbrannt, die erste der beiden islamischen Qiblas und die dritte wichtige Moschee, die Reisende anzieht. Das zionistische Gebilde behauptet, dass ein junger Australier namens Dennis Michael Rohan habe das gemacht, aber dieser Vorfall erfolgte innerhalb des Rahmens einer Serie von Taten, die von der zionistischen Besatzung seit 1948 verübt wurde, die darauf abzielen die islamische Zivilisation der Stadt Jerusalem zu vernichten.

Golda Meir, damals Premierministerin des zionistischen Gebildes, sagte nach dem Vorfall: „Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, ich hatte Angst, dass die Araber von überall in großen Gruppen nach Israel eindringen, aber als die Sonne am nächsten Tag aufging, wusste ich, dass wir alles tun können, was wir wollen!“

Diese Worte waren der Schlüssel für das zionistische Barbarentum in den besetzten Gebieten.

Das Zitat von Golda Meir ist natürlich eine komplette Fälschung.

Es ist in anderen arabischen Zeitungen angeführt worden. Es wird sogar als „berühmtes Zitat“ auf der arabischen Wikipedia-Seite zu Golda Meir aufgeführt (ohne Fußnote).

Sollte es je Frieden geben, muss die arabische Seite lernen zwischen Wahrheit und Fälschung zu unterscheiden. Sie argumentieren mit absoluter Überzeugung die absurdesten Lügen, aber allzu viele im Westen glauben die Schuldigsprechung und kümmern sich nicht darum die Fakten zu prüfen.

Werbeanzeigen

Die Amerika-Connection

Dry Bones, 20. August 2019

Die amerikanischen Präsidenten Obama und Trump läuteten beide eine Ära wütender und nie da gewesener Spaltung in Amerika wie auch der jüdischen Gemeinschaft ein.

Bibis Zeit als israelischer Premierminister verläuft über die Amtszeiten von Obama und Trump.

Nein, Christen und Muslime verehren nicht denselben Gott

Robert Spencer, Jihad Watch, 9. August 2019

Colm Fitzpatrick liefert im Irish Catholic ein Argument der Obrigkeit, das das schwächste aller Argumente ist: Christen und Muslime verehren denselben Gott, weil das Zweite Vatikanische Konzil das sagt. Aber eine genauere Prüfung der Beweise zeigt, dass das nicht stimmt. Neben den offensichtlichen Unterschieden bezüglich der Dreifaltigkeit, der Kreuzigung und der Göttlichkeit Jesu gibt es stärkere Unterschiede, die oft übersehen werden.

1. Der freie Wille: Es gibt zahlreiche Abschnitte im Koran sowie Hinweise aus der islamischen Tradition dahingehend, dass nicht nur niemand an Allah glauben kann, außer durch dessen Willen, sondern auch niemand nicht an ihn glauben kann, außer durch dessen Willen. „Und wem immer Allah kein Licht zuweist, der wird kein Licht haben.“ (Sure 24,40)

Das Thema freier Wille versus Vorherbestimmung hat natürlich Christen verschiedener Sekten Jahrhunderte lang gequält, da verschiedenen biblischen Abschnitten in unterschiedlichen Traditionen unterschiedliches Gewicht gegeben wurde. Der Calvinismus in seiner Reinform ist berüchtigt für seine Doktrin der doppelten Prädestination, der Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle wie für die Rettung bestimmt hat. Aber diese haben sie in der christlichen Tradition heute weitgehend alleine, allgemein gilt, dass Gott möchte, dass alle Männer und Frauen gerettet werden und er gibt ihnen die Mittel diese Rettung zu erreichen. Die Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle schafft steht komplett in Konflikt mit dem Plan, dass Gott wünscht, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4) und dass er „keinen Gefallen am Tod dessen, der sterben muss“ hat (Hesekiel 18,32).

Die Lage im Islam ist auf den ersten Blick weit schlimmer, denn das Zeugnis des Koran dazu, wie in anderen Dingen, schient hoffnungslos widersprüchlich zu sein. Der Koran, sagte der Koran, ist „nur eine Ermahnung für alle Welten, für die unter euch, die recht wandeln wollen, dieweil ihr nicht anders wollt, als wie Allah will, der Herr der Welten.“ (Sure 81,27-29) Diejenigen, die „recht wandeln“ wollen – Allahs rechtem Weg folgen – können das nicht, „außer Allah will es“.

Der Koran geht noch beträchtlich weiter, in einen mehr oder weniger offenen Determinismus: „Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan.“ (Sure 16,93) Obwohl alles in Allahs Hand liegt, sogar die Entscheidung des Einzelnen ihm zu gehorchen oder nicht – denn er führt diejenigen in die Irre, von denen er das will und führt diejenigen zur Wahrheit, von denen er das will – werden Menschen immer für die Dinge zur Rechenschaft gezogen, die sie getan haben.

Allah schickt sogar Menschen nicht aufgrund ihrer Taten in die Hölle, sondern einzig aufgrund seiner Anordnung: „Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»“ (Sure 32,13)

Der Koran wiederholt diese Idee oft: Diejenigen, die Allah abgelehnt haben, tun das, weil er es ermöglichte, dass nichts anderes zu tun. Und tatsächlich ist angesichts der Tatsache, dass i islamischen Plan der Schöpfung und Rettung Menschen die Sklaven Allahs sind, nicht seine Kinder, die Ablehnung des freien Willens nicht völlig überraschend. Allah sagt Mohammed, „unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, dass sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so dass sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: «Das sind bloß Fabeln der Alten.» Und sie hindern daran und halten sich selbst davon fern. Aber sich selbst stürzen sie ins Verderben; allein sie begreifen es nicht.“ (Sure 6,25-26)

An anderer Stelle im Koran beschreibt Allah diesen Schleier als Siegel und als Barriere; er sagt seinem Propheten: „Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und ihnen wird schwere Strafe.“ (Sure 2, 6-7) Der mittelalterliche Gelehrte Ibn Kathir (1301 – 1372), dessen Kommentar zum Koran bei Muslimmen immer noch enorm einflussreich ist, sagt in seinem Kommentar zu diesem Abschnitt: „Diese Ayat [Verse] deuten an, dass, wen immer Allah aufgeschrieben hat, dass er elend sei, niemlas jemanden finden wird, der ihn zum Glück führt und wen immer Allah in fehl leitet, der wird nie jemanden finden, der ihn führt.“

Auf den ersten Blick mag das nicht weit von Jesu Worten entfernt sein: „Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.« (Matth. 13,13-15)

Und tatsächlich teilt islamische Tradition mit christlicher Tradition die Vorstellung, dass wiederholter Widerstand gegen Gott die eigene Seele für Gnade unempfänglich machen kann. Das scheint in vielen Abschnitten des Koran der Fall zu sein, so bei dem Bericht über die Reaktion von Heuchlern auf eine neue Offenbarung, die Mohammed übermittelte: „Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: «Sieht euch jemand?» Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.“ (Sure 9,127)

Doch im Islam gibt es mehr. Ein weiterer Kommentar des Koran erklärt Sure 36,9 so, dass sie bedeutet, dass Allah „vor ihnen eine Sperrmauer errichtet und hinter ihnen eine Sperrmauer und sie so überdeckt, dass sie nicht sehen (können)“. Ibn Kathir hält fest, dass ein früher Muslim ebenfalls Unglaube für Allahs Willen beschreibt: „Allah setzte diese Sperrmauer zwischen ihnen und dem Islam und dem Imam [Glauben], so dass sie ihn niemals erreichen werden.“

Andere Stellen im Koran erklären das ausdrücklich. „Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht.“ (Sure 7,179)

Trotz der oberflächlichen Ähnlichkeit des Leitgedankens der „Augen, die nicht sehen und Ohren, die nicht hören“ gibt es eine gewaltige Kluft zwischen diesen und der Äußerung Jeus, die die meisten Exegeten über die Zeitalter so ausgelegt haben, dass manche Menschen sich derart in Unglauben verhärten, dass sie, wenn sie die Wahrheit Gottes hören, sie sie nicht als solche erkennen. In dem Koran-Abschnitt hingehen sagt Allah, dass er tatsächlich Menschen (wie auch die als Dschinn bekannten mysteriösen Geister) für die Hölle geschaffen hat – eine Doktrin, die sich nur schwerlich mit der Vorstellung eines gerechten und liebenden Gottes in Einklang bringen lässt.

In der theologischen Geschichte des Islam versuchte eine als Qadariyya bekannte Gruppe das Konzept des individuellen freien Willens zu fördern. Der wegbereitender islamische Gelehrte Ignaz Goldziher erklärt, dass die Qadaryya gegen „eine unwerte Konzeption von Gott“ protestierte und doch „konnten sie keine große Anhängerschaft unter den Muslimen finden“. Ihre Gegner „bekämpften sie mit der erhaltenen Interpretation der heiligen Schriften“. Und sie gewannen. Am Ende erklärten muslimische Autoritäten das Konzept des freien menschlichen Willens für häretisch. Ein muslimischer Jurist des 12. Jahrhunderts, Ibn Abi Ya’la, wetterte, die Qadariyya betrachte fälschlich „sie könne in ihrem Griff die Fähigkeit halten Gutes und Böses zu tun, schaden zu vermeiden und Nutzen zu gewinnen, zu gehorchen und nicht zu gehorchen und geleitet oder fehlgeleitet zu werden. Sie behaupten, dass menschliche Wesen die volle Initiative behalten, ohne irgendeinen vorherigen Status innerhalb des Willens Allahs für ihr Handeln, nicht einmal in Seinem Wissen über sie.“ Noch schlimmer: „Ihre Doktrin gleicht der der Zoroastriker und Christen. Sie ist die Wurzel der Ketzerei.“

2. Die Natur der Seele. Das christliche Konzept, dass die Entfremdung der Menschheit von Gott sich in einer Hang zur Sünde zeigt, ist dem Islam völlig fremd. Im Islam ist selbst, dass Adam und Eva im Paradies anfangen und nach ihrem Ungehorsam von dort vertrieben wurden und Satan gelobt die Gläubigen zu versuchen, letztlich auch das eine Erscheinungsform des aktiven Willens Allahs. Im Koran ist es einzig Allah, der in der Seele sowohl „das Böse als auch Rechtschaffenheit“ veranlasst (Sure 91,8). Der weltbekannten muslimische politische Führer und Theologe Syed Abul Ala Maudui aus Pakistan (1902-1979), der einen populären und einflussreichen Kommentar zum Koran schrieb, erklärt, dieser Vers bedeutet, dass „der Schöpfer in die Natur des Menschen Tendenzen und Neigungen eingebettet hat, die sowohl gut als auch böse sind“.

Das bedeutet, dass Allah letztlich nicht nur für die Neigung der Seele zum Guten verantwortlich ist, sondern auch für ihren Hang zum Bösen. Mit anderen Worten: In scharfem Gegensatz zum christlichen Verständnis, dass das Böse von Gott abgelehnt wird, ist Gott im Islam die Quelle des Bösen. Das ist Welten entfernt von der Aussage: „Gott ist Licht und keine Finsternis ist ihn ihm.“ (1. Joh. 1,5) – denn um das Böse in die Seele zu bringen, muss Allah es geben, was in christlicher Vorstellung absolut unmöglich und absurd ist, weil das Böse die Abwesenheit Gottes ist.

3. Das Wesen Gottes. Der Souveränität Allahs kann keine Grenzen gesetzt werden, er ist der absolute Monarch. Das schließt ein, was natürlich daraus kommen würde, dass er immer gut und wahrhaftig ist. Allah, sagt der Koran zweimal, ist der Beste aller „Ränkeschmiede“: „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen oder zu ermorden oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und (auch) Allah schmiedete Ränke. Und Allah ist der beste Ränkeschmied.“ (Sure 8,30; vgl. Sure 3,54) In diesen „Intrigen“ hat Allah keinerlei Grenzen. Tatsächlich verurteilt der Koran die Juden an einer Stelle, weil sie naheliegen, dass Gottes Macht beschränkt ist. Der Abschnitt ist mehrdeutig, aber seine Hauptbedeutung ist deutlich: Si wagten es zu sagen, dass es etwas gibt, das Allah nicht tun kann: „Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre (eigenen) Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände (weit) ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will.“ (Sure 5,64) Genauso hat er keinerlei Verpflichtung irgendeine Beständigkeit oder etwas anders in dem zu zeigen, was er tut: „Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt.“ (Sure 21, 23)

Was hätten die Juden meinen können, wenn irgendwelche Juden das überhaupt je gesagt haben? Es ist möglich, dass sie meinten, Gott, der gut ist, beständig ist und da Universum gemäß beständigen und beobachtbaren Gesetzen steuert. Das wäre keine sonderliche Einschränkung dessen gewesen, was Gott tun kann, sondern dessen, was er tun würde. Diese Aussage göttlicher Beständigkeit war für die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung überaus wichtig. „Der Aufstieg der Naturwissenschaften“, bemerkt der Sozialwissenschaftler Rodney Stark, „war keine Erweiterung des klassischen Lernens. Er war die natürliche Folge christlicher Doktrin: Die Natur existiert, weil sie von Gott geschaffen war. Um Gott zu lieben und zu ehren ist es notwendig die Wunder seines Werks voll zu schätzen. Weil Gott perfekt ist, funktioniert dieses Werk in Übereinstimmung mit unveränderlichen Prinzipien. Mit der vollen Verwendung unserer gottgegebenen Kräfte der Vernunft und Beobachtung sollt es möglich sein diese Prinzipien zu entdecken.“ Dieser Prozess der Entdeckung wurde die Grundlage der modernen Wissenschaften. „Das waren die entscheidenden Ideen“, sagt Stark, „die erklären, warum die Naturwissenschaften im christlichen Europa aufkamen und nirgendwo sonst.“

Tatsächlich wäre es nichts weniger als Blasphemie gewesen, dass eine islamische Kultur bestätigt, Gottes Schöpfung würde gemäß unveränderlichen Prinzipien arbeiten. Allahs Han ist nicht durch Beständigkeit oder sonst etwas gebunden. Allah ist absolut frei alles zu tun, was er will, ohne jegliche Erwartung oder Beschränkung, die aus Logik, Liebe oder sonst etwas stammt. Diese Vorstellung stellt sicher, dass wissenschaftliche Forschung in der islamischen Welt tot geboren wäre.

Das Gleiche gilt für philosophische Untersuchung. Der große islamische Theologe Al-Ghazali (1058 – 1111), obwohl Philosoph, lieferte, was sich als Gnadenstoß für islamische Philosophie herausstellte, zumindest als lebendige Mainstream-Kraft, in seiner monumentalen Attacke auf die Grundidee islamischer Philosophie: Zusammenhanglosigkeit der Philosophen. Muslimische Philosophen wie Avicenna und Averros waren gemäß Al-Ghazali keine intellektuellen Vorreiter, die Respekt und sorgfältige Betrachtung verdienen. Mit dem Postulat, dass es Wahrheit geben könnt, die außerhalb dessen liegt oder gar dem widersprechen könnte, was Allah im Koran offenbart hat, hatten sie sich selbst als nicht weiter als Ketzer erwiesen, die getötet werden und deren Bücher verbrannt werden sollten.

Und während Christen sagen, das Gott sich nicht ändert, bestätigt der Koran Allahs Veränderbarkeit, selbst in dem, was er der Menschheit offenbart: „Was Wir an Versen aufheben oder in Vergessenheit geraten lassen – Wir bringen bessere oder gleichwertige dafür. Weißt du denn nicht, dass Allah zu allem die Macht hat?“ (Sure 2,106)

Diese drei Punkt werden kaum jemals in Betracht bezogen, wenn diese Frage aufkommt. Aber sie zeigten die Bestätigung, dass die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils Lumen Gentium und Nostra Atate komplett falsch liegen.

„Verehren Christen und Muslime denselben Gott?
Colm Fitzpatrick, The Irish Catholic, 1. August 2019:

… Das Dokument Lumen Gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils macht das klar, wenn es darin heißt: „Der Rettungsplan beinhaltet auch diejenigen, die den Schöpfer anerkennen, in erster Linie unter ihnen sind die Muslime; diese bekennen den Glauben an Abraham und zusammen mit uns verehren sie den einen, gnädigen Gott, den Richter der Menschheit am Jüngsten Tag.“ (S. 16)

Doch während die Kirche lehrt, dass beide Religionen denselben Gott verehren, muss eine wichtige Unterscheidung getroffen werden, nämlich dass unsere Auffassung von Gott sich unterscheidet. Muslime glauben z.B. nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war und halten nicht an der Dreieinigkeit fest. Das bedeutet nicht, dass Muslime nicht auf denselben Gott Bezug nehmen, nur das sie ein anderes Verstehen davon haben, wer Gott ist…

Das berühmte Kirchendokument zur Einheit der Religionen, Nostra Aetate, fasst diese Sichtweise deutlich zusammen.

„Die Kirche betrachtet auch die Muslime mit Wertschätzung. Sie verehren den einen Gott, leben und existieren in Ihm, gnädig und allmächtig, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu Menschen gesprochen ha; sie bemühen sich sehr sich sogar Seinen unergründlichen Beschlüssen von ganzem Herzen zu unterwerfen, so wie Abraham, mit dem der Glaube des Islam sich mit Vergnügen verbindet, sich Gott unterwirf.

Obwohl sie Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn als Propheten. Sie verehren zudem Maria, Seine jungfräuliche Mutter, bisweilen rufen sie sie sogar mit Hingabe an. Zusätzlich erwarten Sie den Jüngsten Tag, an dem Gott ihre Wüsten allen geben wid, die von den Toten aufgeweckt wurden. Schließlich schätzen sie das moralische Leben und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen geben und Fasten.“ (S. 3)

Während also Muslime und Christen unterschiedliche Vorstellungen von Gott haben, ist die von ihnen verehrte Gottheit dieselbe.

Juden und Araber gemeinsam gegen die Nazis

Die ersten drei Jahre des Zweiten Weltkriegs kämpften, aßen, trainierten Juden und Araber gemeinsam, wurden gemeinsam gefangen genommen und töteten gemeinsam, sagt Professor Mustafa Abbasi. Während diese Brüderlichkeit nach dem Krieg versandete, „gibt sie uns einen Silberstreif der Hoffnung für die Zukunft“.

Nadav Shragain, Israel HaYom, 7. August 2019

Arabische Einwohner Jerusalems versammeln sich für eine Einschreibung ins Militär vor der Altstadt. (Foto: Library of Congress)

Eines Tages entdeckte Professor Mustafa Abbasi aus dem Dorf Jisch in Obergaliläla völlig zufällig ein Familiengeheimnis. Abbasi hatte sich laut gewundert, wieso fünf Jahre zwischen dem Geburtsdatum seiner Mutter und dem ihrer jüngeren Schwester lagen. Dann hörte er zum ersten Mal, dass sein Großvater, Said Abbasi, fünf lange Jahre weg von Zuhause verbracht hatte, weil er im Zweiten Weltkrieg als Freiwilliger in der britischen Armee diente, an der Seite jüdischer Freiwilliger gegen die Nazis kämpfte.

Erst später, nachdem er Forscher geworden war und sich in das Thema vertiefte, erfuhr Abbasi, wie weit verbreitet das Phänomen gewesen war: Tausende Araber und Juden aus dem Mandat Palästina hatten Seite an Seite gegen die Naziplage gekämpft.

Radwan Said aus Kafr Kana erzählte Abbasi, dass er als Scharfschütze gedient und bei Kämpfen in Italien drei Nazisoldaten getötet hatte.

Abbasi sprach mit den Ältesten in seinem Heimatdorf Jisch. Einer, Zaki Jubran, bekämpfte die Nazis zusammen mit seinem Bruder.

Abbasi sollte schließlich Listen mit mehr und mehr Arabern entdecken, die als Freiwillige der britischen Armee an der Seite von Juden kämpften – aus Jaffa, Jerusalem, Safed, Jenin und Nablus. Allein Tiberias, eine Stadt, in der Juden und Araber viele Jahren lang friedlich miteinander lebten, stellte hunderte arabischer Freiwilliger. Hunderte arabische Kämpfer verloren ihr Leben. Andere wurden gefangen genommen. Und noch mehr sind mehr als 70 Jahre danach immer noch vermisst.

Das ist eine historisch Episode, die selten diskutiert wird. Sie passt nicht in die verschiedenen Narrative zur Geschichte des jüdisch-arabischen Konflikts vor oder nach den Kriegsjahren. Abbasis Forschung offenbart, dass dies sicher kein vorübergehendes „Phänomen“ war. Er schreibt über den gemeinsamen jüdisch-arabischen Kriegsdienst in einem ausführlichen Artikel der jüngsten Ausgabe von Katedra, dem ältesten akademischen Journal zu Land of Israel-Studien, veröffentlicht von Yad Izhak Ben-Zvi. Er könnte daraus vielleicht ein Buch machen.

Insgesamt dienten rund 12.000 Araber aus dem Mandat Palästina während des Zweiten Weltkriegs freiwillig in der britischen Armee, etwa die Hälfte der Anzahl der jüdischen Freiwilligen, die sich anschlossen. Hunderte palästinensischer Kämpfer wurden gefangen genommen. Ungefähr 300 fielen im Kampf. Die Beziehungen zwischen den jüdischen und arabischen Freiwilligen waren zumeist gut. Die Führer des jüdischen Jischuw, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion, ließen schließlich die jüdischen Freiwilligen aus der gemischten Einheit nehmen, um die berühmte Jüdische Brigade zu bilden, die dann später eine entscheidende militärische Grundlage für den Unabhängigkeitskrieg von 1948 bot. Die Führern hatte die Vorstellung nie gemocht, dass Juden und Araber aus dem Mandat Palästina gemeinsam dienten und es gab zudem auf der arabischen Seite reichlich Leute, die dagegen waren.

Zur damaligen Zeit war die arabische Bevölkerung im vorstaatlichen Israel gespalten zwischen den Husseinis unter dem Großmufti Haddsch Amin al-Husseini – einem Partner der Nazis – und dem Naschaschibi-Clan, der offen die Briten unterstütze und gute Beziehungen zur jüdischen Bevölkerung unterhielt. Die Jahre der arabischen Revolte (1936 – 1939), die al-Husseini nur wenige Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg anführte, machten es den Arabern nicht leicht sich für die britische Armee zu melden.

Abbasi glaubt, die arabischen Freiwilligen waren keine Überraschung.

„Etwa 60% [der Araber] unterstützten die Briten und waren Gegner der Husseinis. Ein großer Teil war pro-jüdisch und pro-britisch und sogar bereit zu Kompromissen und dafür den Teilungsplan zu akzeptieren. Im Gegensatz zu dem, was uns fälschlich in der Schule gelehrt wird, verehrten nicht alle von ihnen den Mufti Husseini. Tatsächlich war es die jüdische Seite, die versuchte und schließlich Erfolg damit hatte die Partnerschaft aufzubrechen, weil die zionistische Bewegung eine stärkere nationale Agenda hatte. Ben-Gurion und seine Freunde forderten eine jüdische Streitkraft, die unter einem jüdischen Symbol und einer jüdischen Flagge kämpft und nicht in gemischten Einheiten und die bekamen sie schließlich“, sagt Abbasi.

Das Middle East Command

Abbasis Arbeit demonstriert, dass viele Freiwillige von finanzieller Not motiviert waren. In der ersten Hälfte des Jahres 1940 wurde die Hilfstruppe gegründet, die als „grabende Streitkraft“ bekannt war. Die Grabenden arbeiteten zumeist unter dem Kommando von Major Henry Cater. In den Zügen gab es sowohl Araber als auch Juden. Die Kommandeure waren Briten. Eine britische Propaganda-Kampagne, die die Zunahme der Zahl arabischer Freiwilliger zum Ziel hatte, zeigte die Vorsteher arabischer Orte und Dorfführer. In Abu Dis, Hebron, Jenin, Kafr Qaddum und Jerusalem wurden Kundgebungen veranstaltet. Der bekannte ägyptische Autor Abbas Mahmud Al-Aqqad sagte in einer Sendung von Radio Palestine: „Der Krieg findet zwischen den von England repräsentierten menschlichen, erhabenen Werten und den von den Nazis repräsentierten Mächten der Dunkelheit statt.“

Am 2. April 1941 versammelten sich 6.000 Menschen im Hule-Tal. Die Konferenz wurde vom Führer des Tals, Kamal Hussein al-Youssef, organisiert und der Bürgermeister von Safed, Zai Kaddoura, nahm daran teil. Nach einem Festmahl stimmten die Würdenträger des Hule-Tals zu jungen Arabern zu erlauben sich in der britischen Armee zu verpflichten und applaudierten König George VI.

In den ersten Monaten des Jahres 1942, als sich die Lage der Alliierten an der Nordafrika-Front verschlechterte, begannen die britischen Behörden auch arabische Frauen anzuwerben. Im Mai 1942 wurde eine weitere große Konferenz veranstaltet, diesmal in Tulkarem und der Bürgermeister erinnerte die Anwesenden daran, wie brutal die Italiener – die mit den Nazis verbündet waren – die Libyer behandelten.

Abbas stellte fest, dass die meisten arabischen Freiwilligen junge Leute aus Dörfern waren. Einwohner der Städte, die sich einer höheren Lebensqualität erfreuten, waren weniger begeistert von Militärdienst in einem fernen Land. Trotzdem meldeten sich einige „Stadt-Jungs“. Zu diesen gehörten hunderte Dock-Arbeiter aus Jaffa, die ihre Arbeit verloren, als der Handel während der arabischen Revolte abnahm.

Auf der von Abbasi gefunden Liste der Vermissten und Toten stehen die Namen vieler prominenter städtischer Araber-Familien. Obwohl viele Freiwillige durch Geld motiviert waren, gab es solche, die aus ideologischen Gründen anmusterten, weil sie gegen das Nazi-Ideal einer Herrenrasse waren und an die Briten und ihre Werte glaubten.

„Die meisten jungen Leute, die in die Armee gingen, kamen aus der städtischen Oberklasse und waren gebildete Leute, beeinflusst von britischer Bildung und Kultur. … Als die Italiener Tel Aviv und Jaffa und Haifa bombardierten, wurden hunderte getötet, Juden wie Araber“, vermerkt Abbasi.

Abbasi hat auch entdeckt, dass mehrere Dutzend Juden und Araber zusammen an der Seite tausender britischer und ägyptischer Soldaten im Juli 1942 in der ersten Schlacht von El-Alamein kämpften. Die britische Achte Armee schaffte es den Vormarsch der Streitkräfte von General Erwin Rommel aufzuhalten und fügte ihnen schwere Verluste zu. Ein paar der Freiwilligen nahm auch an der alliierten Invasion in der Normandie im Sommer 1944 teil.

Juden und Araber aus dem Mandat Palästina kämpften gemeinsam in Italien und Griechenland gegen die Nazis. Sie dienten in Transport-, Logistik-, medizinischen und Ingenieurseinheiten. Am 6. August informierte der britische Kriegsminister Anthony Eden das Parlament darüber, dass die britische Armee innerhalb ihrer Infanterie eine arabische und dann eine jüdische Brigade aufstellen würde.

Als der Januar 1942 anbrach, hatte das Infanteriekorps 18 Züge, sieben arabische (einen aus Transjordanien) und 11 jüdische. Es gab insgesamt 4.041 arabische und 10.000 jüdische Freiwillige aus Palästina in der britischen Infanterie. Mitglieder des 401. Zugs nahmen an Befestigungsarbeiten teil und legten Eisenbahnschienen in Frankreich, womit sie halfen die deutschen Truppen aufzuhalten. Zu diesem Zug gehörten 250 Araber und 450 Juden. Als sie nach Palästina zurückkehrten, wurden sie vom Hochkommissar als Helden willkommen geheißen.

Juden und Araber dienten auch gemeinsam in der Einheit des Middle East Commando, zu dem 240 Juden und 120 Araber gehörten, in einem Team unter britischen Kommandeuren. Die Freiwilligen dieser Einheit wurden strapaziösem physischen Training und langen Märschen unter schwierigen Bedingungen unterzogen. Ende 1940 nahmen Mitglieder der Einheit am ersten britischen Angriff in der westlichen Wüste teil und durchbrachen die italienischen Linien in Bardia an der ägyptisch-libyschen Grenze. Im Winter 1941 kämpfte die Einheit erbitterte Schlachten gegen die Italiener.

Eine der weiblichen arabischen Freiwilligen ist in der Zeitung Falastin abgebildet (Foto: Falastin, Archiv)

Fast 200 arabische Frauen aus Palästina dienten im Women’s Auxiliary Corps und in der Women’s Auxiliary Air Force. Die für die Zuweisung der jüdischen und arabischen Aufgaben für die Frauen zuständige Person war Audrey Cheety, die gewarnt wurde, sie habe einen gefährlichen Job übernommen. Insgesamt 60 Frauen durchliefen die Grundausbildung. Nur vier waren Araberinnen, aber Cheety schaffte es sie in die Offiziersausbildung zu bringen, nachdem sie palästinensische Frauenorganisationen so ausschimpfte, dass sie die Kriegsanstrengungen unterstützten.

Die Zeitung „Falastin“ hängte sich ebenfalls in die Kriegsanstrengungen hinein und veröffentlichte Artikel und Bilder von weiblichen Freiwilligen in Uniform, so Rahel Schaherazade aus Jerusalem. Die meisten weiblichen arabischen Freiwilligen kamen aus Städten.

Eine der bemerkenswerten weiblichen Freiwilligen war Anastasia (Asia) Halabi, die als Fahrerin diente und dann Offizierin wurde. Sie war die Schwester der Jerusalemer Künstlerin Sophie Halabi. Die Mutter der Schwestern war Russin und ihr Vater war Araber. Nach 1948 diente sie weiter als Verbindungsoffizierin zwischen der jordanischen Armee und der UNO in Jerusalem.

Dass Araber und Juden eng zusammen dienten, führte zu einem ironischen Fehler, der ein paar Jahre später in Ha’aretz berichtet wurde. Schahab Hajaj, eine Araberin, die in die britische Armee eintrat, wurde von den Deutschen gefangen genommen und starb 1943. Bis heute wird Hajaj auf dem Herzl-Berg in Jerusalem als gefallener israelischer Soldatin gedacht. Jemand nahm an, dass sie Jüdin war.

Gefragt, ob es möglich ist, dass nach dem Krieg dieselben Juden und Araber, die als Kameraden mit den Briten gekämpft hatten, einander im Unabhängigkeitskrieg von 1948 bekämpft haben könnten, sagt Abbasi: „Das ist definitiv möglich.“

„Eine Menge arabischer Freiwilliger schloss sich später der jordanischen Legion an. Die Jordanische Legion, wissen wir, kämpfte 1948 gegen die Juden“, sagt er.

Abbasi betont jedoch, dass er keine Belege gefunden hat, dass das tatsächlich geschah, abgesehen von Geschichten, die er hörte, allerdings nicht aus erster Hand.

Ein anderer Historiker, Prof. Mustafa Kabha, zitiert Forschung der libanesischen Historikerin Bian Nowihad al-Hut in ihrem Buch „The Palestinians – a People Dispersed“ [Die Palästinenser – ein zerstreutes Volk]. Al-Hut gründete ihre Ergebnisse auf Forschung, die die Palästinensische Befreiungsorganisation durchführte. Sie zählte drei arabische und eine aus Juden und Arabern bestehende Kommando-Einheiten, die mit den alliierten Streitkräften in Frankreich kämpften.

Abbasi sagte, obwohl er sich der persönlichen Seite des Themas bewusst ist, ist das nicht der Grund, dass er es erforscht.

„Das ist ein weit verbreitetes Phänomen, bei dem Juden und Araber sich auf derselben Seite stehend fanden. In unserem Land suchen die Leute immer nach Gründen sich zu trennen und Konflikt zwischen Juden und Arabern zu schüren. Ich glaube, dass Geschichte Menschen einander näher bringen kann, gemeinsame Kapitel ausfindig machen, Ereignisse, die uns verbinden. Auch die gibt es.

Es sind leider nicht viele. Aber es gibt sie und ich dachte, dass nichts mehr verbinden könnte, als diese Partnerschaft und das Band der Kameradschaft. Dieses Kapitel der Geschichte hat einen Auftrag – Herzen zu öffnen und nicht nur Kämpfe und Feindschaft zu begehren. Bei allem nötigen Respekt für die nationalen Narrative: Menschen sind wichtiger“, sagt Abbasi.

„Wir treffen uns an diesem historischen Punkt. In den ersten drei Jahren des Zweiten Weltkriegs kämpften, aßen, trainierten Juden und Araber miteinander, wurden gemeinsam gefangen genommen und töteten gemeinsam. Das gibt uns einen Silberstreif der Hoffnung für die Zukunft. Es sind Begebenheiten gutnachbarlicher Beziehungen, gemeinsamer Geschäftsprojekte, gemischter Städte und als Historiker, Muslim und arabischer Bürger des Staates Israel bin ich froh, dass ich das Privileg hatte eine dieser Zeiten offenzulegen. Natürlich fordert es mehr, tiefer gehende Forschung.“

In der Tat ist der Reichtum der Forschung zur Zeit des britischen Mandats, die tausenden Freiwilligen aus Palästina – Juden und Araber, die in gemischten Einheiten und in getrennten dienten – fast völlig vergessen worden. In seiner Arbeit zitiert Abbasi aus den Tagebüchern des Journalisten und Pädagogen Taher al-Fatiani und des Jerusalemer Schriftstellers Subhi Guscha, der die Gefühle der arabischen Gesellschaft und die Streitigkeiten aufzeichnete, die innerhalb dieser wegen des freiwilligen Dienstes in der britischen Armee und des Kämpfens an der Seite von Juden tobten.

Prof. Yoav Gelber hat festgestellt, dass nach dem Fall von Kreta und Griechenland im April 1941 1.600 Soldaten aus Palästina gefangen genommen wurden, darunter 400 Araber. Yitzhak Ben-Aharon, damals ein Führer der Arbeitspartei, gehörte dazu. Später sollte Ben-Aharon die Geschichte zu erzählen, wie die Juden und Araber sich in den Gefangenenlagern zusammenschlossen. Yosef Almogi, ein ehemaliger Minister, beschreibt in seinen Memoiren die ungewöhnliche „Zusammengehörigkeit“, die zwischen den Gefangenen erzwungen wurde.

Abbasis Forschung endet mit einer weniger positiven Anmerkung. Die positive Atmosphäre, sagt er, „und die zeitweilige Nähe zwischen den Briten und den Arabern und zwischen den Arabern und den Juden hörte auf. Die schwierigen Zeiten, die unmittelbar nach dem Krieg begannen, haben dieses besondere Kapitel in der Geschichte des Landes vergessen lassen.

Sechs Fakten zu Israelis und einer zu Palästinensern, die die Medien fast immer ignorieren

Elder of Ziyon, 19. August 2019

Hier sind sechs grundlegende Fakten zu Israelis und einer zu Palästinensern, die in den Medien und Universitäten kaum erwähnt werden. Die Weigerung die Wahrheit zu berichten verursacht im westlichen Verstehen des Konflikts eine große Lücke.

Israel wünscht verzweifelt Frieden und als normaler Staat im Nahen Osten akzeptiert zu werden. Das ist noch untertrieben. Die Israelis haben große Opfer für den Frieden mit Ägpytern und mit den Palästinensern gegeben. Aber ihre Sehnsucht nach Frieden geht nicht auf Kosten der Sicherheit der Israelis. Die Sicherheit der Bürger ist der übergeordnete Wunsch jeder denkbaren israelischen Regierung und ist wichtiger als jeder Friedensplan, der Sicherheit nicht komplett garantiert.

Niemand in Israel will über die Palästinenser herrschen. Israel hat so viel wie möglich v ersucht das zu vermeiden – indem es aus dem Gazastreifen abzog und den Palästinensern in Area A und in gewissem Maß in Area B Autonomie erlaubte. Aber die Alternative des kompletten Abzugs aus den Gebieten wird allgemein als schlimmer betrachtet. Der Gazastreifen zeigt das Worst-Case-Szenario eines einseitigen Abzugs.

Fast niemand in Israel will zu den Linien von 1967 zurückkehren. Es ist offensichtlich, dass die humanen Kosten davon inakzeptabel sind. So ziemlich alle stimmen zu, dass einige Gebiete immer unter israelischer Herrschaft bleiben werden, vielleicht mit Landtausch. Die Frage so zu formulieren, ob Israelis „gegen die Besatzung“ oder „für die Besatzung“ sind, ist irreführend, weil die weit überwiegende Mehrheit gegen die volle Kontrolle von 100% der Gebiete sind und eine sehr große Mehrheit auch gegen den Abriss der Häuser von einer halben Million Menschen sind. Eine der Haltungen als „pro“ oder „gegen“ Besatzung zu drehen, bedeutet schlicht nicht die Wahrheit zu berichten.

Israelis verdienen Menschenrechte genauso wie die Palästinenser. Israel möchte den Palästinenser so viele Menschenrechte wie möglich bieten, ohne die Sicherheit der israelischen Bürger zu gefährden, die auch Menschenrechte verdienen. Die Linie zwischen den beiden ist fließend. Wenn die Bedrohungen reduziert werden, werden auch die Einschränkungen reduziert (oder sollten es werden). Alle Sicherheitsmaßnahmen Israels, die die Leute aufbringen (wie die Sicherheitsbarriere) sind getroffen worden, um Leben zu retten. „Menschenrechts“-Verfechte, die israelische Leben ignorieren, sind nicht an Menschenrechten interessiert.

Es gibt Rassismus in Israel, aber er ist nicht schlimmer als der Rassismus in anderen westlichen Ländern. Israel ist Muslimen gegenüber wohl weit toleranter als die meisten westlichen Nationen. Das Palästinenserproblem ist aus Israels Sicht nun gar keine Rassenfrage – es ist eine Sicherheitsfrage.

Israel kann es besser machen. Die Israelis gestehen das ein. Im Allgemeinen streben sie danach es besser zu machen, selbst angesichts der boshaften Weltmeinung. Selbst wenn niemand das zur Kenntnis nehmen will. Westliche Armeen studieren israelische Methoden der Kriegsführung, zur Minimierung der Opferzahlen von Zivilisten/menschlichen Schutzschilden, denn die Israelis sind darin gut, aber niemand ist perfekt. Niemand in Israel will, dass unschuldige Araber sterben.

Die Palästinenser hatten seit Oslo 25 Jahre ihre Kinder Frieden zu lehren, aber sie haben genau das Gegenteil gemacht. Die Gewalt ist nicht aus irgendeinem moralischen Grund heruntergefahren worden, sondern weil der Terror als zur Zeit kontraproduktiv angesehen wird. Die Palästinenser lehren ihr Volk weiter, dass Gewalt eine legitime, moralische Option ist und dass Terroristen Helden sind.

Leute, die diese Fakten ignorieren, sind nicht an Frieden interessiert. Leuten, die sagen, dass Israel all diese Zugeständnisse machen muss, geht es nicht ernsthaft um Frieden.

Leute, die den fehlenden Frieden einem fehlenden Friedenswillen seitens der Israelis zuschreiben, beschuldigen die Juden ziemlich heftig bösartig zu sein. Israelis als „Nazis“ zu bezeichnen, den Zionismus als „rassistisch“ zu bezeichnen oder Israel der „Apartheid“ zu bezichtigen sind keine ernsthaften Argumente und Leute, die auf diesen Kennzeichnungen bestehen, sind einzig daran interessiert den jüdischen Staat zu dämonisieren. Sie sind entweder Antisemiten oder hoffnungslos irregeführt.

Wenn aber der Westen diese grundlegenden Tatsachen berichten würde, dann würde die Zahl der Menschen, die empfänglich sind, dramatisch zurückgehen.

Alles, was ich hier schreibe, ist für alle Israelis, Zionisten und jeden, der etwas Zeit in Israel oder mit ernsthafter Recherche zu Israel verbracht hat, offensichtlich. Doch praktisch alles, was ich hier schreibe, wird in westlichen Medienberichten zu Israel oder in Schulbüchern allgemein nicht erwähnt.

Die Kluft zwischen der Wahrheit und dem, was berichtet wird, ist ein bedeutendes Hindernis für den Frieden.

Die wahre Geschichte ist nicht scher aufzudecken. Aber die Tatsache, dass es für einen durchschnittlichen Westler so schwer ist diese sieben Punkte zu verstehen, die auf leicht zugänglichen Materialen beruhen, ist ein Skandal.

„Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz“, unterstützt Iran

„Mit Verlaub, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, dass es die Lektionen von Auschwitz waren, die ihn ins öffentliche Leben trieben.“

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 15. August 2019

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der offensichtlich den tödlichen Antisemitismus des iranischen Regimes und dessen Atomwaffenambitionen mit Ziel Israel begünstigt, verstärkt sich nach Angaben einer großen Bandbreite prominenter politischer und Bürgerrechtskritiker jeden Tag mehr.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, sagte der Jerusalem Post am Donnerstag: „Mit Verlaub, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, dass es die Lektionen von Auschwitz waren, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keinerlei Lektionen auf die aktuelle Situation angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes des jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen.

Cooper sagte: „Bevor er [Maas] sich wieder auf Auschwitz beruft, sollte er sich zurücknehmen und noch einmal in der Geschichte nachlesen. Wir erwarten weit mehr von Außenminister Maas. Leider sehen wir ihn auf der falschen Seite, was die existenziellen Bedrohungen angeht, denen sich Israel jeden Tag gegenüber sieht.“

In einem glühenden Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) am Dienstag knöpfte sich der MdB Frank Müller-Rosentritt (FDP) Maas wegen Deutschlands katastrophaler Außenpolitik vor. „Unter Heiko Maas, der laut eigenen Angaben einst wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, jagt in der Nahostpolitik ein fragwürdiger Fehltritt den nächsten“, schrieb Müller-Rosentritt, einer der stärksten Unterstützer des jüdischen Staates im deutschen Bundestag.

Müller-Rosentritt führt Beispiele der Maas vorgeworfenen Fehler während seiner 18-monatigen Amtszeit an, darunter dass seinem Staatsminister Niels Annen erlaubt wurde in der iranischen Botschaft in Berlin die Revolution des Iran zu feiern.

Die USA ordnen das iranische Regime als führenden internationalen Staatssponsor von Terrorismus ein.

Unter Maas Aufsicht, schrieb Müller-Rosentritt, markierte Christian Clages, „der deutsche Repräsentant in Ramallah, antiisraelische und antisemitische Inhalte in sozialen Medien als ‚geliket‘. Und letzte Woche wurde bekannt, dass der ehemalige deutsche Botschafter im Irak und Iran, Bernd Erbel, den Posten des Leiters des Instex-Mechanismus für europäisch-iranische Geschäfte nicht antreten wird“.

Erbel war zum Rücktritt von seinem Instex-Posten gezwungen, weil er sich von dem deutschen Holocaust-Leugner Ken Jebsen antiisraelisch und pro-iranisch interviewen ließ. Die Zeitung BILD schrieb: „Mitte Juli unterhielt sich Botschafter Erbel mit Jebsen zweieinhalb Stunden lang über den Iran und Israel und es schien, dass sie sehr gut miteinander auskamen. Nach Angaben von Erbel gab Deutschland in einem Punkt nicht nach, nämlich Israels Wunsch nachzukommen das Atomprogramm des Iran zu stoppen.“

Maas hat die Wünsche der winzigen deutschen jüdischen Gemeinschaft in seinem Land, den Handel mit der Islamischen Republik Iran zu beenden, ignoriert.

Müller-Rosentritt, der half den Anti-BDS-Beschluss zu formulieren, den der Bundestag im Mai fasste, sagte, Maas erlaubt Deutschlands Botschafter bei der UNO, Christoph Heusgen, „Israel zu attackieren und es mit der Hamas gleichzusetzen“.

Trotz seines Versprechens Deutschlands antiisraelisches Abstimmungsverhalten in der UNO zu reformieren, hat Maas Deutschlands Verurteilungen des jüdischen Staates nicht geändert. Der FDP-Abgeordnete schrieb: „Eine Veränderung im deutschen Abstimmungsverhalten in den regelmäßig einseitigen Wellen der Verurteilung Israels in der UNO ist weiterhin nicht zu erkennen.“

Müller-Rosentritt schrieb, dass Maas den Aktivitäten der tödlich antisemitischen Gruppe Hisbollah gegenüber desinteressiert ist. „Die terroristischen und kriminellen Aktivitäten des Hizbullah, ob im Libanon oder in Europa, werden vom Auswärtigen Amt geflissentlich ignoriert. Die Terrororganisation als solche einzustufen – wie es etwa Kanada, die Niederlande oder Großbritannien tun –, scheint für die deutsche Regierung nicht einmal diskussionswürdig.“

Die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel erlaubte 1.050 Hisbollah-Mitgliedern und –Anhängern in Deutschland zu agieren. Die Hisbollah-Akteure rekrutieren in Deutschland neue Mitglieder, sammeln Spenden für die Terrororganisation mit Sitz in Beirut im Libanon und verbreiten antisemitische und jihadistische Ideologien.

Müller-Rosentritt beendete seinen Artikel mit der Erklärung: „Es ist an der Zeit, dass Heiko Maas nicht nur über deutsche Verantwortung redet, sondern im Auswärtigen Amt für eine würdige deutsche Außenpolitik mit Haltung sorgt!“

Der prominente deutsch-jüdische Historiker Dr. Michael Wolffsohn ging am Dienstag mit Maas‘ „doppelzüngige“ Aktivitäten in einem BILD-Kommentar hart ins Gericht. „Zynisch oder zumindest doppelzüngig ist jene Solidarität mit Juden angesichts des deutschen Abwiegelns gegenüber dem Iran“, schrieb Wolffsohn. „Dessen Führung verkündet jahraus-jahrein, das ‚Zionistische Gebilde‘, also Israel, von der Landkarte tilgen zu wollen. Das deutsche Appeasement gegenüber dem Iran wird von den drei letzten Außenministern personifiziert: [Frank-Walter] Steinmeier, [Sigmar] Gabriel [und] Maas. Ist das Solidarität mit Juden? Oder will man für diese Doppelzüngigkeit nur den Koscher-Stempel von Juden?“

Wolffsohn nutzte seinen glühenden Kommentar, um den von Maas‘bei einer Solidarveranstaltung für den Berliner Rabbi Yehuda Teichtal behaupteten Kampf gegen den Antisemitismus als unecht anzugreifen. Teichtal war im August von zwei Arabische sprechenden Männern angegriffen worden. Auf die Kritik der Maas vorgeworfene Scheinheiligkeit, seiner Politik zugunsten des Iran und gegen Israel angesprochen, sagte einer seiner Sprecher gegenüber der Post: „Außenminister Maas hat wiederholt seine Haltung zum Holocaust und dem Kampf gegen Antisemitismus deutlich gemacht. Ihm ist eine ernste und unerbittliche Konfrontation mit der Geschichte und der Bekämpfung des Antisemitismus höchst wichtig. Man kann seine Kommentare sowohl auf (der Internetseite des deutschen Außenministeriums) diplo.de als auch auf seinem Twitter-Account nachlesen. Wir haben Ihnen in der Vergangenheit einige Beispiele zugeschickt.“ Der Sprecher verwies dann auf Maas „Willkommensworte im Solidaritätsgebet anlässlich des antisemitischen Vorfalls gegen Rabbi Teichtal“.

Der Sprecher verwies die Post auch auf die außenpolitischen Verteidigungen die Hisbollah nicht zu verbieten, weil die Terrororganisation Teil des politischen Systems des Libanon ist und auf Deutschlands Ablehnung der Wiedereinführung der US-Sanktionen gegen den Iran. Eine Rückfrage der Post bei Kanzlerin Merkels Büro wurde bisher nicht beantwortet.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 18.08.2019

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 18. August 2019!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
hier zu Zachy hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Stollenschuhe für die kenianische Lacrosse-Mannschaft
– Israel leitet internationale Tsunami-Übung
– Über 1.000 Unterstützer von ALS-Therapieentwickler
– Lebensmittellieferung per Drohne
– Nano-Impfstoff gegen Melanome
– Foto-Historie des Tempelbergs
– Lionel Richie sagt „Hello“
– Satellit Amos-17 gestartet

— — —

WISSENSCHAFT UND TECHNIK

Satellit Amos-17 gestartet
Der Spacecom-Satellit Amos-17 wurde erfolgreich von Cape Canaveral aus gestartet — mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX! Tolle YouTube-Videos!
NoCamels
YouTube 1
YouTube 2
YouTube 3

Ein Satellit, der das Universum verstehen hilft
Das Weizmann-Institut und die israelische Raumfahrtbehörde planen den Bau von ULTRASAT – ein hochmoderner Satellit mit einem Teleskop, welches das Universum im ultravioletten Lichtspektrum beobachten wird. Er wird Schwarze Löcher, Neutronensterne, Sterne mit möglichen bewohnbaren Planeten und vieles mehr untersuchen.
Times of Israel
Weizmann

Daten von der Sonne
Die Parker Solar Probe der NASA ist mit dem CMOS-Bildsensor der israelischen Firma TowerJazz bestückt. Die hochauflösenden Bilder der Sonnenkorona, die während der ersten beiden Vorbeiflüge aufgenommen wurden, haben alle Erwartungen übertroffen. Der dritte Vorbeiflug steht unmittelbar bevor.
NoCamels
YouTube

Eine bessere Zukunft für Kunststoff
Rotem Shemesh ist Forschungsleiterin bei der Firma Carmel Olefins. Sie entwickelt Kunststoffe, die sich leichter recyceln lassen. Ein weiteres Produkt sind antimikrobielle Kunststoffverpackungen zur Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln. Und sie ist entschlossen, die Kunststoffpartikel zu entfernen, die für den altbekannten „Neuwagengeruch“ verantwortlich sind.
CalcalisTech

Diese Bibel ist ein Juwel
Wir hatten berichtet, als Wissenschaftler des Technion-Instituts eine hebräische Bibel von der Größe eines Zuckerkörnchens produzierten. Jetzt haben Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem und die Firma Tanaor Jewelry eine Bibel in Nanogröße in ein Schmuckstück eingebettet, das um den Hals getragen werden kann.
NoCamels
YouTube

Der Ursprung des Wüstenwassers Israels
Forscher der Ben-Gurion-Universität haben mit Radiokrypton-Datierung die Geschichte des nubischen Sandstein-Aquifersystems, das unterhalb der Negev-Wüste Israels liegt, kartiert. Ebenso haben sie die Klimabedingungen herausgearbeitet, die dieses System vor Tausenden von Jahren hervorgebracht haben.
American Associates Ben-Gurion University of the Negev

Bautechnik rettet Leben
Es gibt viele vermeidbare Todesfälle und Verletzungen auf Baustellen. SafetyFirst, Safeguard, SiteAware, SiteWatch und INTSITE sind nur fünf israelische Startups, die dazu beitragen, Arbeitsunfälle zu vermeiden.
Times of Israel
SafetyFirst
Safeguard
SiteAware
SiteWatch
INTSITE

Wasserlinse ist eine Supernahrung
BGU-Forscher haben festgestellt, dass Mankai, ein proteinreicher Stamm der Wasserlinse, großes Potenzial als Supernahrung hat. Es verbessert die glykämische Kontrolle nach dem Verzehr von Kohlenhydraten. Nach zwei Wochen hatten die Teilnehmer einen viel besseren Blutzuckerspiegel und fühlten sich satter.
Ben-Gurion University of the Negev
PubMed

Einzigartige Drohnen-Technologie
Das verlinkte Video zeigt sechs innovative Drohnen-Startups. Fünf davon haben wir bereits vorgestellt, mit Ausnahme von Civdrone, die ein Gerät entwickeln, welches Drohnen in Landvermessungs-, Mess- und Markierungsmaschinen für Baustellen verwandelt.
YouTube
Civdrone

Umweltfreundliche Reben
Agronomin und Weinbauerin Michal Akerman hat mit der Society for the Preservation of Nature in Israel (die größte israelische Naturschutzorganisation) zusammengearbeitet, um die Reben auf ihren Tabor-Weinbergen freundlicher gegenüber der Artenvielfalt zu gestalten. Ihre gemeinsamen Bemühungen haben wieder Störche, Otter, Eidechsen, Kaninchen, Chamäleons und Wildschweine in die Gegend gebracht.
Forbes

— — —

WIRTSCHAFT UND MÄRKTE

Über 1.000 Unterstützer von ALS-Therapieentwickler
NeuroSense entwickelt eine Behandlung für amyotrophe Lateralsklerose (ALS), auch bekannt als Lou-Gehrig-Krankheit. Nun hat die Firma per Crowdfunding-Kampagne vier Millionen Schekel von über 1.100 Geldgebern gesammelt.
CalcalisTech

FAA genehmigt Lebensmittellieferung per Drohne
Im September 2017 hatten wir berichtet, dass die Firma Flytrex mit kommerziellen Lebensmittellieferungen per Drohne an Kunden in Island begonnen hat. Nun hat Flytrex von der US-Luftfahrtbehörde die Genehmigung für eine Probelieferung von Lebensmitteln per Drohne an die Einwohner von Holly Springs, North Carolina, erteilt.
Times of Israel

Direktflüge ab Dallas
American Airlines startet einen Nonstop-Flug von Dallas/Fort Worth nach Tel Aviv. Die drei Mal pro Woche bediente Strecke wird ab September 2020 beflogen und ist seit 2015 der erste Direktflug von American Airlines nach Israel.
Israel Hayom
Arutz Sheva

Sommerjobs führen zu Hightech-Karrieren
In den Sommermonaten bieten viele israelische Hightech-Unternehmen den Kindern ihrer Mitarbeiter ein 10-wöchiges bezahltes Praktikum an. Die Schüler erhalten praktische Einblicke, während das Unternehmen hochmotivierte zeitweilige Arbeitskräfte für geringe Werbungskosten einstellen kann.
CalcalisTech

Auswanderungen aus Israel auf Rekordtiefstand
Die Zahl der Israelis, die ins Ausland ziehen, ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahrzehnten gesunken. Die Zahl der Auswanderungen hat sich seit dem Jahr 2002 halbiert — damals waren es 27.300 Auswanderern, heute sind es nur noch 14.300. Die Rückkehr von Israelis und die Einreise von Neueinwanderern führte 2017 zu einem Nettozuwachs von über 22.000 Bürgern.
Arutz Sheva

Milliarden-Dollar-Verkauf von Clicksoftware
Der US-Softwareriese Salesforce.com hat bereits mehrere israelische Startups und etwa 500 ihrer Mitarbeiter übernommen. Die jüngste Übernahme im Wert von 1,35 Milliarden Dollar des Mitarbeitermanagement-Softwarestartups Clicksoftware und seiner 700 Angestellten stellt jedoch alles Bisherige in den Schatten.
CalcalisTech

Corindus für 1,1 Milliarden Dollar aufgekauft
Corindus Vascular Robotics bietet robotergestützte Medizingeräte für Katheterisierungen. Nun wurde Corindus mitsamt seiner 100 Mitarbeiter für rund 1,1 Milliarden Dollar vom deutschen Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers übernommen.
CalcalisTech

Weitere 200 Millionen Dollar für Cybereason
Cybereason setzt künstliche Intelligenz und Big-Data-Analysen zum Schutz der Endpunkte von Unternehmen ein. In den letzten zwei Jahren hat Cybereason seine Kundenbasis verdreifacht und schützt nun sechs Millionen Endgeräte. Die japanische Firma Softbank hat gerade eine Investition von 200 Millionen Dollar in Cybereason getätigt.
NoCamels

Verteidigungskonzern kauft Drohnenfirma
Der israelische Verteidigungskonzern Rafael (Hersteller der Eisernen Kuppel) hat den Drohnenhersteller Aeronautics für geschätzte 850 Millionen Schekel gekauft.
CalcalisTech

Amazon kauft Speicher-Startup
Der US-Technologiekonzern Amazon erwirbt das Startup E8 Storage für geschätzte 50 bis 60 Millionen Dollar. E8 Storage entwickelt Flash-Speicher auf Softwarebasis, die laut der Firma billiger als aktuelle Hardwarelösungen sind — und zehnmal schneller.
Globes

— — —

MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN

Nano-Impfstoff gegen Melanome
Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben einen neuartigen Nano-Impfstoff gegen Melanome (Hautkrebs) entwickelt, der sich bereits in Labortests bewährt hat. Winzige Partikel aus biologisch abbaubarem Polymer werden mit zwei „sicheren“ krebsexprimierten Peptiden gefüllt, gegen die der Körper Immunität entwickeln kann.
NoCamels
Times of Israel
Nature

Neuer Alzheimer-Test
Die SRY-Tochter des Jerusalemer Hadassah-Krankenhauses hat Vizamyl entwickelt, ein radioaktives Mittel zur Diagnose von Alzheimer. Per PET-Scan (Positronen-Emissions-Tomographie) zeigt es die Dichte amyloidaler neuritischer Plaques im Gehirn — Hauptindikatoren für Alzheimer.
Jerusalem Post

US-Zulassung für antibakterielle Zahnfüllungen
Die Firma Nobio bietet ein Nanopolymer an, das Bakterien bei Kontakt sofort absterben lässt. Von der amerikanischen Gesundheitsbehörde hat Nobio nun die Zulassung für die Vermarktung seines antibakteriellen Materials für Zahnfüllungen erhalten.
Times of Israel

Innovationsdrehscheibe für Hightech-Medizin
Die israelische Innovationsbehörde und die nationale Digital Israel Initiative richten eine Innovationszentrale ein, die sich den Themen Computerbiologie, digitale Gesundheit, Arzneimittel und künstliche Intelligenz widmet. Sie bitten um Gebote für den Bau der Drehscheibe im Wert von bis zu 32 Millionen Schekel.
CalcalisTech

Ultraschall-Hauttherapie
Das Startup SofWave Medical entwickelt eine nichtinvasive Ultraschalltechnologie für die Hautstraffung. Die Technik behandelt spezifische Hautschichten zur Faltenreduktion und hat bereits die CE-Zulassung für den europäischen Markt erhalten. SofWave hat Finanzmittel in Höhe von 8,4 Millionen Dollar eingeworben.
Alon MedTech Ventures
PR Newswire
CalcalisTech

Erste-Hilfe-Training für chilenische Ärzte
Israels Rettungsdienst Magen David Adom hilft bei der Ausbildung von Sicherheitspersonal zum Ersthelfer bei medizinischen Notfällen in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Dies ist in Vorbereitung auf die beiden großen internationalen Konferenzen, die Chile Ende des Jahres veranstalten wird.
Israel21c

Drusischer Offizier rettet jordanischen Jungen
Kalai Housam Tarif, ein israelischer Gefängnisbeamter aus der Drusen-Gemeinschaft, spendete die Hälfte seiner Leber an einen achtjährigen Jungen aus Jordanien. Chirurgen des Schneider-Kinderkrankenhauses in Petach Tikvah transplantierten die Leberhälfte und retteten damit den Jungen.
United with Israel

— — —

ISRAEL UND DIE WELT

Stollenschuhe für die kenianische Lacrosse-Mannschaft
Als Israel bei der diesjährigen Lacrosse-WM der Frauen gegen Kenia spielte, sahen sie, dass die Kenianer Turnschuhe anstelle von Lacrosse-Stollenschuhen (Schuhe mit speziellen Nieten) trugen. Am nächsten Tag überreichten die Israelis jeder Kenianerin ihr eigenes Paar Stollenschuhe.
Nairobi News
Israel Hayom
YouTube

Israel leitet internationale Tsunami-Übung
Die israelische Marine leitete eine große Übung mit elf Teilnehmerländern, um sich auf Erdbeben und Tsunamis vorzubereiten. Griechenland, Frankreich und die USA waren die Hauptteilnehmer; auch Deutschland, Italien, Kanada, Chile, Zypern und andere waren mit von der Partie.
Ynet News
YouTube

Koexistenz im Hightech-Sektor
NGT (Next Generation Technology) aus Nazareth dient als Inkubator für neunzehn innovative Life-Science- und Medizintechnikunternehmen. Und es gibt bei NGT auch eine soziale Agenda — nämlich arabische und jüdische Unternehmer zusammenzubringen, damit sie im gleichen Umfeld arbeiten können und Erfolg mit ihren Startups haben.
YouTube

Starke Bande des britischen Botschafters zu Israel
Neil Wigan, der neue britische Botschafter in Israel, hat Präsident Reuven Rivlin sein Mandat überreicht. Dabei sagte er, dass er seine Frau Yael in Israel kennengelernt hat, und zwar als er sich im Jahr 2002 bei einem früheren Einsatz im Land aufhielt. Und sein Großvater war Kommandant der britischen Streitkräfte, die Bergen-Belsen befreiten!
Times of Israel

Austauschprogramm für Meereswissenschaften
Im Rahmen des LOREX-Programms (Limnology and Oceanography Research Exchange) wird Israel zum Gastgeber für 27 Doktoranden von 24 US-Instituten. Die Doktoranden werden an der Meereswissenschaftlichen Fakultät der Universität Haifa sowie am Interuniversitären Institut für Meereswissenschaften in Eilat Kurse belegen.
Times of Israel

Riesige Delegation des US-Repräsentantenhauses besucht Israel
72 Mitglieder des US-Kongresses (über 15% des gesamten Repräsentantenhauses) kamen nach Israel, um sich aus erster Hand ein Bild von den Herausforderungen zu machen, mit denen der Staat Israel konfrontiert ist, sowie um die bedingungslose parteiübergreifende Unterstützung für den jüdischen Staat auszudrücken.
Jewish News Syndicate

Verbesserung der Flugsicherheit in den USA
Das riesige IT-Unternehmen NICE hat vor kurzem einen Auftrag der US-Luftfahrtbehörde FAA über 137 Mio. Dollar erhalten, um an über 770 Standorten die Sicherheit des Luftverkehrs zu verbessern. Die Werkzeuge von NICE ermöglichen eine schnellere Reaktion auf Vorfälle und eine bessere Transparenz bei den Vorfallsdaten.
CalcalisTech

— — —

KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT

Lionel Richie sagt „Hello“
Die Poplegende Lionel Richie kommt am 12. September zu einem Auftritt in den Live Park Rishon Lezion. Er hat die BDS-Boykottaufrufe abgelehnt und darauf hingewiesen, dass er Israel liebt. Der 70jährige singt zeitlose Balladen wie „Endless Love“, „Stuck on You“, „Hello“ sowie eine Reihe von R&B-Hits.
Israel Hayom

Kunst, Handwerk und Musik auf den Straßen Jerusalems
Bei Jerusalems Hutzot-HaYotzer-Festival (bis 24. August) sind 150 Künstler aus Israel und 30 weiteren Ländern zu bestaunen. Handwerker präsentieren und verkaufen ihre Kreationen von Uhren über Hängematten bis hin zu Gemälden. Bei den Veranstaltungen werden Live-Konzerte, Tanzaufführungen und Workshops geboten.
Municipality of Jerusalem
Official Jerusalem Travel Site

Shakespeare kostenlos
Bis zum 27. August führt die Gruppe Theater in the Rough in den Jerusalemer Bloomfield-Gärten das Stück „Measure for Measure: In Motion“ auf. Der Eintritt ist frei.
Times of Israel

37.000 Phantom-der-Oper-Fans
Andrew Lloyd Webbers berühmtes Musical „Phantom der Oper“, das derzeit an der Israelischen Oper in Tel Aviv aufgeführt wird, ist in Israel ein Riesenerfolg. Schon 37.000 Tickets wurden für die 32 Vorstellungen verkauft, die bis zur ersten Septemberwoche dauern.
Jerusalem Post

Preisgekrönte Restaurants
Sechs israelische Restaurants wurden bei den World Luxury Restaurants Awards in St. Petersburg ausgezeichnet, nachdem sie von 100.000 Gästen, Reisenden und Branchenexperten gewählt wurden. Aria gewann 3 Auszeichnungen. Die fünf weiteren Gewinner waren Milgo Milbar, Herbert Samuel, Chloelys, Hola und Nomi.
Israel Between the Lines

Höhlenerkundung
Israels einzigartige und atemberaubende unterirdische Landschaften ziehen eine wachsende Zahl von Höhlenerforschern an. Vor etwa drei Jahren gründete Yoav Negev den Israel Cave Explorers Club und außerdem erst kürzlich eine Rettungseinheit, die Teil des Europäischen Höhlenrettungsverbandes geworden ist.
Israel21c

Dieser Verlust der NBA ist ein Gewinn für Israel
Omri Caspi war der erste Israeli, der in der Liga der National Basketball Association spielte. Nun ist er nach Israel zurückgekehrt, nachdem er einen Dreijahresvertrag für Maccabi Tel Aviv unterzeichnet hat. Er sagte, er sei „stolz und aufgeregt, das Maccabi-Trikot mit dem Davidstern auf dem Rücken zu tragen“.
Times of Israel

— — —

DER JÜDISCHE STAAT

Hochzeit von Krebsüberlebenden
Die Studenten Eliav Marland und Etti Davidov werden kommende Woche heiraten. Sie trafen sich durch die Krebshilfeorganisation Zichron Menachem, während sich beide von der Krebsbehandlung erholten. Eine schöne Geschichte zur Feier von Tu b’Av (15. Av) — dem traditionellen jüdischen Tag der Romantik!
Times of Israel

Foto-Historie des Tempelbergs
Eine neue Ausstellung „The Mount“ im Tower-of-David-Museum bietet dem Publikum einen einzigartigen Einblick in 180 Jahre Fotografie des Jerusalemer Tempelbergs. Die Aufnahmen dokumentieren die Geschichte der heiligsten jüdischen Stätte von 1839 bis in die jüngste Zeit.
Israel Hayom

Reinigung der heiligen Stadt
Die Stadt Jerusalem hat mehrere Sanitärreformen eingeleitet, um die Umwelt und die Lebensqualität in der Hauptstadt zu verbessern. Dazu gehören die Müllabfuhr am Samstagabend, zusätzliche Reinigungsfirmen, die Beseitigung von Altfahrzeugen und die Reinigung historischer Gebäude.
Municipality of Jerusalem

Holocaust-Überlebende feiert mit 400 Nachkommen
Die Holocaust-Überlebende Shoshana Ovitz feierte mit 90% ihrer Nachkommen — über 400 Kinder, Enkelkinder und Urenkel — ihren 104. Geburtstag an der Westmauer.
Algemeiner

Hunderte beginnen in Israel ein neues Leben
Gerade sind 242 Neueinwanderer (Olim) aus den USA und Kanada in Israel eingetroffen. Sie kamen auf dem 60. Charterflug, der von Nefesh b’Nefesh und der Jewish Agency organisiert wurde. Dazu gehört auch der insgesamt 60.000. Oleh, der von Nefesh b’Nefesh finanziell unterstützt wird, seit die Organisation 2002 ihre Arbeit aufgenommen hat.
Jerusalem Post
YouTube

— — —

Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter