Déjà vu

Frank-Walter Steinmeier war zum Fünften Holocaust-Forum in Jerusalem. Er hat in Yad Vashem eine Rede gehalten. Von dieser Rede waren viele sehr beeindruckt. Er fand hervorragende Worte, richtige Worte; es gab keine Ausflüchte zur deutschen Schuld am Holocaust und der daraus sich ergebenden Verantwortung. Auf twitter erhielt er sehr viel Lob und Anerkennung von Israelis.

Das haben wir alles schon einmal gesehen. 2008 war Angela Merkel in Jerusalem und sprach vor dem israelischen Parlament. Sie fand hervorragende Worte, gab wichtige Erklärungen ab und beeindruckte die Israelis so, dass noch Jahre später nur Positives über sie gesagt wurde.

Und beiden kann man nichts von dem abnehmen, was sie als „deutsche Staatsräson“ (Merkel) oder als nie endende Verantwortung (Steinmeier) von sich gaben. Es gibt nämlich ein sehr einfaches Mittel um zu zeigen, wie verlogen diese ganzen wichtigen, richtigen Äußerungen sind. Man muss sich nur einmal das von Merkel zu verantwortende Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO anzusehen, um zu merken, dass den schönen Worten Taten entgegen stehen, die diese Worte Lügen strafen. Die Geschäftssucht mit dem Iran ist ein weiterer Beleg, dass Antisemitismus und Israel-Vernichtungswille kein Grund sind, sich auf Israels Seite zu stellen und den Terror-Mullahs die  Unterstützung zu entziehen. Es gibt jede Menge weiterer Beweise; z.B. die Absage der bilateralen Regierungskonsultationen aus angeblichen Termingründen, während für den Terroristen Abbas Zeit vorhanden war.

Gerade Steinmeier hat auch oft genug bewiesen, dass Israel zu unterstützen nicht sein Ding ist. Letztes Jahr gratulierte er „auch im Namen meiner Landsleute“ dem iranischen Terror-Regime zum 40-jährigen Bestehen. 2017 dienerte er ehrfürchtig an Arafats Grab – ausgerechnet vor dem Typen also, der Israel bis an sein Lebensende genauso mörderisch bekämpfte wie sein Mentor, der frühere Mufti von Jerusalem Haddsch Amin al-Husseini.

Beide, Merkel wie Steinmeier, gehören zu den größten Heuchlern, was Israel angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Israelis sich nicht wieder, wie 2008 von Merkel, von den guten, richtigen, positiven Worten täuschen lassen. Erinnern wir sie daran, dass Worte allein nicht reichen, wenn die Taten das Gegenteil verkünden.

Die Terroristen können nichts falsch machen

Warum die Linke Iran unterstützt und Trump die Schuld zuweist.

Daniel Greenfield, FrontPageMag, 17. Januar 2020

Nachdem der Iran Ukraine International Airlines Flug 752 abschoss, füllten iranische Demonstranten die Straße und verurteilten das Kriegsverbrechen ihrer eigenen Regierung, während die [US-] Demokraten und ihre Medien Trump die Schuld zuschrieben.

„Das ist nur ein weiteres Beispiel für Kollateralschäden durch Taten, die vom Präsidenten der Vereinigten Staaten auf provokative Weise unternommen wurden“, sagte die Jackie Speier gegenüber CNN.

„Das ist eine dieser Folgen dieser Eskalation und dieses Kriegszustandes, in dem wir uns befinden. Mit Weitblick und in der Lage zu betrachten, welche Konsequenzen es hat gegen den Iran in den Krieg zu ziehen, denke ich, ist etwas Ernstes und Verantwortung für den aktuellen Oberkommandierenden“, insistierte die Abgeordnete Tulsi Gabbard.

In der Weltsicht von Linken wie Speier und Gabbard ist der Iran nicht wirklich für irgendetwas verantwortlich. Der islamische Terrorstaat initiiert nichts, er reagiert auf unser provokatives Handeln. Wenn der Iran ein ukrainisches Flugzeug abschießt, bedeutet das, dass Amerika etwas falsch gemacht haben muss, um den Angriff herbeizuführen.

Die Linke verbrachte die letzten 40 Jahre damit, beharrlich zu behaupten, der Iran könne für keines seiner Verbrechen verantwortlich gemacht werden, weil sie alle aus der Unterstützung Amerikas für den Schah stammen. Das ist nicht nur übertrieben. Es ist Regierungspolitik.

Obama sagte den Unterhändlern im Iran-Deal: „Teil der Psychologie des Irans wurzelt in dem Gefühl, dass ihr Land untergraben wurde, dass die Vereinigten Staaten oder der Westen in ihrer ersten Demokratie hineinpfuschten und dann den Schah unterstützten.“ Er drängte sie, dem „defensiven Iran gegenüber, der sich verletzbar fühlt“, sensibel zu sein.

Gemäß Obama entwickelte der Iran Atomwaffen nicht um Israel zu vernichten oder in der Region ein schiitisches Imperium zu schaffen, sondern weil er von der Politik der Administration Carter emotionelle Narben davontrug.

Dritte-Welt-Außenpolitik wandte die moralisch herablassende Haltung Linker gegenüber Minderheiten in globalem Ausmaß an. Dasselbe soziale Gerechtigkeitsdenken, dass Unterschicht-Kriminelle vor der Verantwortung für ihre Verbrechen befreite, indem eine unterdrückerische Gesellschaft für sie verantwortlich gemacht wurde, befreite ganze Staaten von moralischer Rechenschaftspflicht.

Die Theokraten des Iran sind, wie der Räuber an der Straßenecke, Opfer von Unterdrückung, nicht eigenverantwortlich Handelnde.

Dieselbe simplifizierende Mathematik der sozialen Gerechtigkeit teilt die Welt in die Unterdrücker und die Unterdrückten ein. Die Unterdrücker sind die Stärksten und die Fähigsten, die Kapitalistenschweine und die Fahnenschwenker westlicher Staaten, während die Unterdrücker jeder ist, der sie mit jedem Mittel bekämpft.

Nur die Unterdrücker haben moralische Instanz, während die Unterdrückten einzig auf ihre Unterdrückung reagieren.

Als das iranische Regime ein ukrainisches Verkehrsflugzeug abschoss, reagierte es auf Präsident Trumps Unterdrückung und die gesamte Geschichte amerikanischer Unterdrückung des Iran, die bis in die 1970-er Jahre zurückgeht. Nicht der Iran schoss das Flugzeug ab, das machten 40 Jahre amerikanischer Unterdrückung. So wie der Obdachlose einer alten Frau ins Gesicht boxte, das nicht tat. Gentrifizierung und unser Klassensystem machten das.

Das iranische Regime machte nichts aus eigener Initiative. So wie der Typ, der dein Auto aufbrach, nichts machte. Er ist ein Opfer der Gesellschaft. So wie General Soleimani. Und der Typ, der diese Raketen abfeuerte. Unterdrückte Leute haben keine moralische Instanz. Ihre einzige moralische Aktivität ist Widerstand. Und wenn der Widerstand einen ganzen Haufen iranischer Studenten am Himmel und auf der Straße tötet, dann ist das nachvollziehbar.

Ein gewisser Reporter der New York Times mit einem Pulizer-Preis sagte eins über kommunistische Massenmörder: „Um es brutal zu sagen – man kann kein Omelett machen ohne Eier zu zerschlagen.“ Denken Sie einfach von all diesen nach Kanada fliegenden Menschen als Eier und die Revolutionsgarden und Soleimanis alte Bande als die, die Omeletts von Utopia braten.

Die Linke reagiert auf eine Enthauptung durch MS-13-Mitglieder in einem Vorort an Washington DC oder auf Irans Raketenangriffe auf ein ukrainisches Passagierflugzeug mit der scharfen Antwort moralischer Idioten: „Was erwartet ihr von unterdrückten Leuten?“

Unterdrückte Leute haben keine moralische Instanz. Von ihnen kann man nicht erwarten keine Flugzeuge zu entführen, Millionen kambodschanische Bauern zu ermorden, ein Mädchen in Queens zu vergewaltigen, das von der Arbeit kommt oder einen koreanischen Lebensmittelstand umzuwerfen.

Sie sind unterdrückt.

Die traditionelle Religion glaubt, dass wir alle, Adlige wie Leibeigene, die Reichen und die Armen, die Oberen und die Niederen, eine moralische Beziehung zu Gott haben. Die Kirche der sozialen Gerechtigkeit lehnt diese göttliche Beziehung ab und definierten Moral über unsere feststehenden Macht-Beziehungen untereinander. Und diese Beziehungen wurden über Gruppenidentitäten definiert, zuerst nach Klassen, dann nach Rassen, Geschlecht, Religion, Sexualität und eine hereinkommende Masse neuer Identitäten , die von dem sich entwickelnden System des intersektionalen Opfertums vermittelt wird.

Die Mitglieder der mächtigen Gruppen waren die unterdrückerischen Sünder und die Unterdrückten waren die Heiligen.

Das einzige Gesetz war die Unterdrückung zu bekämpfen. Jedes Verbrechen existierte innerhalb dieses Kampfes, des Klassenkampfs, des Rassenkampfs und all der anderen vielfältigen Konflikte gegen Sexismus, Homophobie, Islamophobie, Transphobie und all die neuen Ismen und Phobien, ihre offensichtlichen Widersprüche innerhalb des größeren Kontextes sind irrelevant.

Es spielt keine Rolle, dass der Iran Schwule tötet, denn die wirklich Homophoben sind weiße amerikanische Christen. Genauso wenig spielt es eine Rolle, dass ein schwarzer Nationalist eine Synagoge mit einer Machete angriff, denn die wirklichen Antisemiten sind weiße amerikanische Christen. Es spielt keine Rolle, dass der Iran ein Passagierflugzeug mit eigenen Leuten abschoss, denn die wirklichen „Flugzeugabschießer“ sind Präsident Trump und seine Anhänger.

Das schlechte Verhalten unterdrückter Völker ist eine Reaktion auf unsere Unterdrückung. Sie internalisierten unsere Homophobie, Rassismus, Massenmord an braunen Menschen und wenn wir vernichtet werden, werden sie geläutert.

Wenn du begreifst, wie jeder Linke es tut, dass Amerika die Quelle des Bösen der Welt ist, dann wirst du begreifen, so wie Parlamentspräsidentin Pelosi, dass das, was der Iran mit dem Jet oder seinen Demonstranten tut, keine Rolle spielt.

Die Linke verteidigt die Architekten eines kommunistischen Völkermords in Kambodscha, bei dem Millionen getötet wurden, weil auf die Krise des amerikanischen Imperialismus reagiert wurde. Kommunistische Gräueltaten in China waren genauso eine Reaktion auf die US-Außenpolitik. Stalins Verbrechen, einschließlich seiner Allianz mit Hitler, wurden aus denselben Gründen verziehen, als Reaktionen auf amerikanische und europäische Politik gegenüber der UdSSR.

Selbst Hitler wurde anfänglich verteidigt, er würde auf die unfairen Lasten reagieren, die [Deutschland] am Ende des Ersten Weltkriegs auferlegt wurden.

Auf diese Weise kommen wir zu der Vorstellung, dass der Iran ein Passagierflugzeug abschießen kann und das unser Fehler ist.

Die Demokraten, die Medien, die akademische Welt und der Rest des Zugs der moralisch mit Fehlern behafteten und immerwährenden Widerstandskämpfer, die für Utopia eine Million Vorschriften und Leichen gleichzeitig aufrichten, betrachten jeden, der gegen Amerika ist, besonders gegen Präsident Trump, als Verbündeten ihres gerechten Widerstands.

In dieser Rückwärtsrechnung sind Iran und China Mitglieder des Anti-Trump-Widerstands, die Vorhut der unterdrückten Völker der Welt, während die Gegner dieser totalitären Regime, die ihr Leben riskieren um Xi und Khamenei zu verdammen, die Hunde der kapitalistischen Ordnung sind und es verdienen erschossen zu werden.

Die Unterdrücker sind die Unterdrückten. Und die Unterdrückten sind die Unterdrücker. Freiheit ist Sklaverei und Sklaverei ist Freiheit. Das ist so einfach, dass man keinen Doktorandenkus in Orientalismus braucht, um es zu verstehen.

Verbringen Sie einfach ein paar Wochen damit MSNBC zu sehen, bis Ihr Gehirn weich ist.

Ein Jahrhundert an Verbrechen wurde von Progressiven entschuldigt, die einen Kampf zwischen „uns/wir“ und „denen/die“ sahen. „Die“ waren Flaggen schwenkender, bougeoiser Kapitalistenabschaum, der sich dem Erhalt der bestehenden Ordnung verschrieben hat. „Wir“ waren eine zusammengewürfelte Mannschaft, zu der jeder gehörte, von westlichen Akademikern und Reportern bis zu massenmordenden Kommunisten und in jüngerer Zeit islamischen Terroristen, die für Allah Schwule von Gebäuden stürzen.

Was die „Wir“-Fraktion eint, war ihre Gegnerschaft zur unterdrückerischen Ordnung der Vereinigten Staaten. Die Mitglieder dieses „Widerstands“ könnten diese Gegnerschaft durch die Ermordung von Millionen Kambodschanern, russische Bauern verhungern zu lassen, Juden zu erschießen und ukrainische Verkehrsflugzeuge abzuschießen zum Ausdruck bringen, aber das sind reine Reaktionen auf die Unterdrückung durch die Vereinigten Staaten. Oder wie die Abgeordnete Speier sie beschreibt: „Kollateralschäden“.

Die Weltsicht, die die Ermordung von Brillen tragenden Kambodschanern erlaubt oder von iranischen Studenten, die nach Kanada unterwegs sind, geht davon aus, das das einzige moralische Ziel eine Weltrevolution gegen das Hauptübel Kapitalismus, Globalismus, Neoliberalismus ist oder wie auch immer der aktuelle Modebegriff für die bestehende Ordnung lautet.

Diese neue Weltordnung wird utopisch sein. Sie wird nicht länger Massaker an Protestierenden auf den Straßen, Bauern verhungern zu lassen benötigen; sie wird die Gänge der Revolution mit menschlichem Blut schmieren, sei es eine sozialistische, islamische oder sonstige.

Aber bis dieser gesegnete Tag kommt, kann niemand, der Überstunden leistet, um die bestehende Ordnung zu stürzen und die neue Ordnung einzuleiten, für die Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden, egal, wie viele Millionen Menschen sie töten.

Die Ziele der neuen Weltordnung rechtfertigen jede und allen mörderischen Mittel.

Die Medien fühlen sich verpflichtet den Iran als Mitglied der Koalition des Widerstands gegen Amerika zu schützen. Und gegen die derzeitige reaktionäre Inkarnation in der Form von Präsident Trump, MAGA-Mützen und Anstecknadeln.

Sie konspirieren beim Massenmord brutaler Tyranneien im Namen einer besseren Welt.

Diese bessere Welt, wird uns erzählt, wird den Rassismus beenden. Aber Menschen ihrer moralischen Instanz zu berauben, weil sie anders sind, ist immer der wahre Rassismus gewesen. Es gibt kein schlimmeres Verbrechen als einem Menschen die Moral wegzunehmen.

Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?

Melanie Phillips, 17. Januar 2020

In Yad Vashem in Jerusalem werden am 23. Januar etwa 46 politische Führungskräfte und Royals, darunter Großbritanniens Prinz Charles, am fünften Welt-Holocaust-Forum teilnehmen, um den Holocaust-Gedenktag sowie den 75.  Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu begehen.

Bei diesem und zweifellos auch bei anderen solchen Gedenkveranstaltungen werden viele eloquente, wichtige und aufrichtige Beobachtungen zum Übel des Nationalsozialismus und des Judenhasses gemacht. Im heutigen Klima gibt es jedoch, was solche Gedenkfeiern angeht, etwas Beunruhigendes.

Angesichts des Ausbruchs physischer und verbaler Angriffe auf Juden in Großbritannien, Amerika und Europa könnte man sagten, dass es nie so wichtig gewesen ist sich der Schrecken des Holocaust zu erinnern.

Aber der Westen strotzt vor Holocaust-Mahnmalen und -Museen, Schulen haben seit den 1980-er Jahren Holocaust-Bildung vermittelt. Und doch hat es seit der Niederlage des Nationalsozialismus nie eine solche Epidemie des Judenhasses in der westlichen Gesellschaft gegeben.

Darüber hinaus unterstützen einige der Länder, die in Yad Vashem repräsentiert sein werden, Leute, die Juden töten wollen. Sie finanzieren die Palästinenser, die mörderische und antijüdische  sowie antiisraelische Hetze herauspumpen.

Einige dieser Länder haben zudem Jahre lang vor der Völkermord-Agenda des iranischen Regimes gegenüber Israel und der jüdischen Diaspora die Augen verschlossen und haben sogar versucht trotz der US-Sanktionen weiter Milliarden Dollar an den Iran zu schleusen.

Um es ganz offen zu sagen: Es könnte so scheinen, dass der Westen, während der sich kollektiv wegen toter Juden an die Brust schlägt, weitgehend gleichgültig gegenüber den tödlichen Bedrohungen ist, die derzeit den lebenden drohen.

Zum Allermindesten ist klar, dass all dieses Holocaust-Gedenken und -Bildung den Antisemitismus nicht zurück in die Kompost-Kiste gesteckt hat.

Tatsächliche wird solcher Judenhass perverserweise am stärksten unter Linken propagiert, die ständig mit ihren antirassistischen und Anti-Nazi-Qualifikationen protzen.

Ohne den einen Faktor hinter einem komplexen Phänomen übertreiben zu wollen, zeigt dies zumindest zum Teil die tiefgreifenden Fehler in der Art auf, wie der Westen sich selbst gegenüber über den Holocaust geredet hat.

2016 beendete das Centre for Holocaust Education des University College London eine dreijährige Studie unter Abiturienten in England, wo der Holocaust das einzige verpflichtende Thema im nationalen Lehrplan für Geschichte ist. Obwohl die weit überwiegende Mehrheit der Schüler sagte, sie wollten dazu lernen, damit sie in der Lage sind, etwas Ähnliches nicht wieder geschehen zu lassen, gab es in ihrem Wissen verstörende Lücken.

Viele verstanden nicht, wer die Nazis waren oder dass sie Kollaborateure bei anderen Regimen hatten. Oder sie hatten nicht einmal eine Vorstellung davon, wie viele Juden ermordet wurden.

Während die Mehrheit wusste, dass Juden die Hauptopfer waren, hatten sie wenig Verständnis davon, weshalb sie verfolgt wurden. Schlimmer noch: Sie selbst warteten mit judenfeindlichen Stereotypen auf, von denen eine Reihe sich auf Juden als Einzelgruppe bezogen, die „reich sind“ oder „Macht haben“ und daher als Bedrohung wahrgenommen werden.

Solche verstörenden Befunde entstehen nicht nur als Folge von Ungenauigkeiten der Art und Weise, wie das Thema gelehrt wird, sondern sind das Ergebnis fundamentalerer Mängel. Denn die Geschichte des Holocaust hat man sich für den Dienst einer Reihe verschiedener Agenden angeeignet.

In Polen präsentieren Politiker und andere Obrigkeiten die einheimischen Polen als gleichwertige Opfer des Holocaust, wobei der von Polen bei den Gräueln an den Juden vor, während und nach der Nazizeit gespielte Teil ignoriert oder bestritten wird.

In Großbritannien, sagen Forscher, wird der Holocaust oft auf selbstgefällige Weise gelehrt, die sich auf die Rolle des Landes beim Sieg über den Nationalsozialismus konzentriert, während man es versäumt zu erwähnen, dass das Land auch die Juden in Nazi-Europa davon ausschloss Zuflucht in Palästina zu finden – eine Politik, die den rechtlichen Verpflichtungen der Briten zur damaligen Zeit zuwider lief.

Holocaust-Bildung ist zudem dazu verwendet worden einen gefährlichen moralischen und kulturellen Relativismus zu propagieren. Dem wird die Sensibilisierung der Kinder mit schädlichen kulturellen Stereotypen, Intoleranz und Entmenschlichung zugeschrieben. Aber ihre implizite Botschaft lautet, dass jeder in der Lage ist etwas solch Böses zu tun.

Als Ergebnis davon tendiert man dazu, den Holocaust mit anderen Massakern zusammenzuklammern. Nach Angaben von Mike Levy, einem Holocaust-Lehrer in Cambridge (England), „liegt eine Atmosphäre der Erschöpfung in der Luft, wenn es um Gespräche über den Holocaust geht“, wobei Schüler und Lehrer „mehr über andere Völkermorde lernen“ wollen und ihn damit kontextualisieren. Er schrieb: „Kinder müssen gelehrt werden, dass es keinen Wettkampf darum gibt, welcher Völkermord schlimmer ist.“

Der angesehene Holocaust-Forscher Professor Yehuda Bauer hat gesagt: „Der Holocaust wird zu oft in vage Lektionen der Gefahren von Hass oder Vorurteil umgemünzt, auf Kosten des wirklichen Versuchs die Gründe und Motivationen für den Völkermord zu verstehen.“

Folglich entwickelte sich die Ansicht, dass jeder ein Nazi sein kann und dass es nichts Besonderes daran gab, wie die Juden zu Opfern gemacht wurden. Und von diesem Standpunkt aus ist es nur ein kleiner Schritt in die falsche und böswillige Ansicht gewesen – die man immer wieder zu hören bekommt – dass die Juden Israels letztlich den Palästinensern das antun, was ihnen selbst angetan wurde.

Es ist nicht nur Israel, das dieser falschen Gleichsetzung zum Opfer fällt. Jeder, der anerkannter linker Weisheit widerspricht, wird voraussichtlich als Faschist oder Nazi bezeichnet. Das sind lässig verwendete Schmähworte geworden, Waffen für Rufmord, um Menschen mit widersprechenden Ansichten zum Schweigen zu bringen, indem sie fälschlich nicht nur als starrköpfig, sondern als übel etikettiert werden.

2018 zitierte Edna Friedberg vom United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC beunruhigende Beispiele solcher „salopper Analogisierung“. Konservative Medienschaffende hatten Schüler mit der Hitlerjugend verglichen, weil sie die Waffengesetze verschärfen wollten; dabei verbanden sie die Bilder dieser Schüler  mit historischem Filmmaterial von Nazi-Kundgebungen.

Auf der anderen Seite des politischen Spektrums sind Anschuldigungen mit „Nationalsozialismus“ und „Faschismus“ in Hülle und Fülle vorhanden, die gegen Bundesbehörden erhoben werden; Grund ist der Umgang mit Kindern, die an der US-Grenze mit Mexiko von ihren Eltern getrennt werden.

„Denken Sie daran, dass andere Regierungen Kinder in Lager steckten“, ist ein typischer Schlachtruf solcher Kreise. Ein ehemaliger CIA-Chef, der Kritik an der Politik gegenüber illegalen Migranten twitterte, verwendete sogar ein historisches Foto der nach Auschwitz führenden Gleise.

Solcher moralisch bankrotter Relativismus ist verbunden mit einem Versagen die Einzigartigkeit sowohl des jüdischen Volks als auch des Antisemitismus zu begreifen, der sie seit frühester Zeit verfolgt.

Es ist klar, dass der Fokus auf der Bildung nicht auf dem Holocaust hätte liegen sollen, sondern auf der Kultur, die auszulöschen er sich vorgenommen hatte. Der Westen hätte sich zum jüdischen Volk und seine Geschichte bilden müssen. Das wäre der korrekte Weg gewesen den Holocaust zu kontextualisieren.

Natürlich ist es unbestreitbar, dass alle möglichen Leute in der Lage sind anderen fruchtbare Dinge anzutun. Die Geschichte gibt uns zahllose Beispiele und es gibt heutzutage keinen Mangel daran.

Aber der Nazi-Genozid an den Juden war einzigartig, weil der deutsche Nationalsozialismus einzigartig war. Sein Haupt-Antreiber war nicht Rassismus, wie es die Leute heute nennen, oder Hass auf „den anderen“, auch nicht seine entmenschlichende Sicht auf bestimmte Gruppen in der Gesellschaft – eine Sicht, die die Nazis mit einem Großteil der progressiven westlichen Meinung im 19. Und frühen 20. Jahrhundert teilten.

Stattdessen war der Kern des deutschen Nationalsozialismus sein Antisemitismus – seine paranoide und geistesgestörte Sicht auf das jüdische Volk als üble Verschwörung absolut übernatürlichen Ausmaßes, das daher vom Angesicht der Erde getilgt werden musste.

Das ist nicht als eine andere Form des Vorurteils, Fanatismus oder Hasses nachvollziehbar oder erkennbar. Er war und ist allein den Juden vorbehalten.

Solange der Judenhass nicht als das einzigartige Phänomen erkannt wird, der er ist – und solange die Kinder des Westens nicht die Geschichte des jüdischen Volks und seine Beiträge zur Zivilisation gelehrt werden – werden weder Holocaust-Mahnmale und -Museen noch Bildungsmaterialien sie die wahre Bedeutung von „nie wieder“ lehren.

Apartheid? (58)

Elder of Ziyon, 19. Januar 2020

Es wird Zeit sich auf die einmonatige „Israel Apaftheid Week“ vorzubereiten,; dazu bedarf es ein paar neuer Beispiele dafür, dass Israel Menschen aller Farben, Gaubensrichtungen udn Hintergründe aufnimmt.

Oberleutnant G.
Erster drusischer Pilot der iraelischen Luftwaffe

Die ganze Geschichte steht hier (auf Englisch).

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 19.01.2020


Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 19. Januar 2020!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
hier zu Zachys hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Israel beginnt Erdgas-Export nach Ägypten
– Löschen der australischen Brände
– Milchschokolade: gleicher Geschmack, fast nur die Hälfte an Zucker
– Israeli wird Formel-1-Testfahrer
– Israelische Weltraumwoche
– Direktflüge aus Sibirien


WISSENSCHAFT UND TECHNIK


Aufschlussreicher wissenschaftlicher Durchbruch

Forscher der Universität Tel Aviv haben einen neuen Weg entwickelt, um Terahertz-Wellen zu erzeugen und zu kontrollieren. Terahertz-Wellen können durch undurchsichtige Materialien hindurchgehen, um verborgene Objekte zu erkennen und ihre Zusammensetzung zu enthüllen. Zur Erzeugung der Wellen bestrahlten die Wissenschaftler nanostrukturierte Materialien mit Infrarotlicht.
Times of Israel
YouTube
Nature

Milchschokolade: gleicher Geschmack, fast nur die Hälfte an Zucker
Das SureChoc-Projekt hat eine Tafel Milchschokolade hervorgebracht, die einen speziellen Zucker von der israelischen Firma DouxMatok enthält. Sie hat den gleichen Geschmack wie normale Schokolade, enthält aber 44% weniger Zucker und mehr Ballaststoffe.
Confectionery Production

Nationaler Kommunikationssatellit
Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) wird Israels nationalen Kommunikationssatelliten „Dror 1“ entwickeln und bauen. Der entsprechende Vertrag mit der israelischen Regierung hat einen Wert von 190 Mio. Dollar und soll den Bedarf des Landes an Satellitenkommunikation für die nächsten 15 Jahre decken.
CalcalisTech

Rekordzahl von israelischen Startups auf der CES 2020
Auf der CES 2020 in Las Vegas hatten drei Dutzend israelische Startups ausgestellt — so hatten wir zumindest letzte Woche berichtet. Nun kam heraus, dass es weit mehr waren! Allein in den Bereichen Transport, Smart Cities und Logistik haben ganze 70 israelische Startups ihre Technologien präsentiert.
CalcalisTech

App hilft Sehbehinderten beim Umgehen von Hindernissen
Technion-Studenten wurden für eine Sicherheits-App für sehbehinderte Menschen mit dem IEEE International Student Projects Award ausgezeichnet. Die App namens „Bionic Eye“ sendet Vibrationen an den Gürtel des Benutzers, um vor Treppen und anderen Hindernissen zu warnen.
United with Israel
Technion

Selbstfahrende Taxis in Südkorea
Mobileye wird in Daegu/Südkorea Robotertaxis mit Selbstfahr-Technologie testen und einsetzen. Der Rollout ist bis 2022 geplant. Mobileye hat angekündigt, ebenfalls bis 2022 viele hundert selbstfahrende Taxis auf den Straßen Tel Avivs einzusetzen.
CalcalisTech

Top Nine ist die Nummer eins
Top Nine ist die beliebteste Instagram-App in den USA und Großbritannien. Sie bietet Instagram-Benutzern ein 3×3-Raster ihrer beliebtesten Beiträge. Die App wurde von Kevin Natanzon, dem Gründer von Beta Labs, entwickelt, der seine Aliya und das israelische Startup-Ökosystem als Grund für die starke Verbreitung von Top Nine nennt.
World Israel News
Top Nine


WIRTSCHAFT UND MÄRKTE


Direktflüge aus Sibirien

Die zweitgrößte russische Fluggesellschaft S7 Airlines wird Direktflüge zwischen dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv und Novosibirsk in Sibirien aufnehmen. Offenbar kommt die Hälfte der russischen Israelbesucher aus Sibirien oder der Nähe davon und musste bislang über Moskau fliegen. S7 nimmt den neuen Dienst am 2. April auf.
Arutz Sheva

Noch mehr japanische Investitionen
2018 gab es 28 Investitionen und Übernahmen israelischer Startups durch japanische Unternehmen im Wert von insgesamt 710 Millionen Dollar. 2019 stellte dies jedoch nochmal in den Schatten — da gab es 53 Deals im Wert von 815 Millionen Dollar. Das japanische Interesse an Israel stieg nach Netanyahus Japanbesuch 2014 und dem Israelbesuch des japanischen Premierministers Shinzo Abe 2015 sprunghaft an.
Times of Israel

Multinationale Unternehmen profitieren von israelischer Wirtschaft
Die 362 in Israel tätigen multinationalen Unternehmen zahlten im vergangenen Jahr fast 9 Milliarden Dollar an direkten Steuern — insgesamt etwa 18% aller Steuereinnahmen, die die israelische Regierung erhielt. Sie beschäftigen etwa 62.000 Mitarbeiter. Die größten sind Intel (11.000), gefolgt von HP (3.000) und IBM (2.000).
Jerusalem Post
CalcalisTech

Startup Jerusalem
Gutes Video über das Innovations- und Startup-Ökosystem der israelischen Hauptstadt.
YouTube

Tel Aviver Fintech-Innovationszentrum gestartet
In Tel Aviv wurde ein neues Fintech- und Versicherungs-Innovationszentrum namens „Axell“ eröffnet. Ziel ist es, Partnerschaften zwischen lokalen und internationalen Unternehmen (z.B. Generali/Proxalto, AIG und Maccabi Healthcare Services) und israelischen Startups zu schaffen.
CalcalisTech

Mimecast tätigt zweite israelische Cybersicherheits-Akquisition
Das US-amerikanische Cybersicherheitsunternehmen Mimecast hat das israelische Phishing-Schutz-Startup Segasec Labs für rund 40 Millionen Dollar übernommen. Bereits 2018 hat Mimecast das israelische Cybersicherheits-Startup Solebit Labs für 88 Millionen Dollar in bar erworben.
CalcalisTech

Sapiens‘ intelligente Firmenübernahmen
Sapiens hat bereits US-amerikanische und spanische Unternehmen übernommen, um ein Versicherungssoftware-Imperium aufzubauen. Vor kurzem hat es nun den deutschen Digitalisierungssoftware-Entwickler Sum.cumo GmbH für 28,4 Millionen Euro aufgekauft, um die Expansion nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz zu unterstützen.
CalcalisTech

Verbindungen für Connected Cars
Otonomo, eine Firma, die sich auf Daten von Connected Cars (Autos mit Internetzugang und meist auch WLAN) spezialisiert, hat bestehende Partnerschaften mit Daimler/Mercedes, Skoda, Jaguar/Land Rover und Avis. Nun soll sie Mitsubishi Motors mit Parking-Apps, intelligenten Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, Karten usw. von über 100 Unternehmen ausstatten.
NoCamels

Israelische Unternehmen in Beverly Hills
18 israelische Unternehmen präsentieren sich am 22. Januar auf der „Merage-Homeland / Cybersecurity“ in Beverly Hills. Die Veranstaltung wurde von der südkalifornisch-israelischen Handelskammer in Zusammenarbeit mit der Elite Entrepreneur Organization organisiert.
Elite Entrepreneur Organization


MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN


Studie an israelischem Medikament in Massachusetts

Pridopidin vom israelischen Biotech-Unternehmen Prilenia wurde vom Healey Center des Massachusetts General Hospital für die allererste Plattformstudie (Mehrfachbehandlungen) zur Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) ausgewählt. Prilenia erprobt Pridopidin für verschiedene neurodegenerative Erkrankungen.
Prilenia
Massachusetts General Hospital

Erkennen von Problemen, die Ärzte möglicherweise übersehen haben
Das Startup IMedis AI entwickelt Technologie, die medizinische Aufnahmen und Dokumente analysiert, um Diskrepanzen und nicht gemeldete Befunde aufzudecken. Die Technologie kann bei der Früherkennung von Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten helfen.
CalcalisTech
IMedis AI

USA genehmigt Einfrieren von Tumoren
Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat dem israelischen Unternehmen IceCure Medical die Genehmigung erteilt, seine Technologie zum Einfrieren von Tumoren zur Zerstörung von bösartigen wie gutartigen Nieren-, Leber-, Ohr-, Nasen- und Rachentumoren einzusetzen. Die Firma besitzt bereits die US-Zulassung für gutartige Brusttumore und die EU-Zulassung für bösartige Brusttumore.
CalcalisTech

Britisches Krankenhaus führt israelisches Ferndiagnosegerät ein
TytoCare ist ein Gerät, das Ärzten eine Fernuntersuchung von Patienten erlaubt. Der Bradford Teaching Hospitals NHS Foundation Trust wird der erste Anbieter in Großbritannien sein, der mit TytoCare eine Partnerschaft eingeht.
Pharmaphorum
TytoCare

Zwei mögliche CED-Therapien
Die Firma Biomica nutzt das menschliche Mikrobiom (hier speziell Magenbakterien) zur Bekämpfung von Krebs, CED, Akne usw. Nun beginnt die Firma mit präklinischen Studien für BMC321 und BMC322, zwei mikrobielle Konsortien zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Biomica

Risiko von Schwangerschaftsdiabetes
Wissenschaftler von Weizmann-Institut haben einen Algorithmus entwickelt, der vorhersagen kann, welche Frauen ein hohes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes haben. Hierfür wurden Aufzeichnungen von 600.000 Schwangerschaften in Israel untersucht. Diejenigen, die als gefährdet eingestuft wurden, konnten durch Bewegung und Ernährung Diabetes vermeiden.
Weizmann-Institut
Nature

Umfassender Gentest
Variantyx hat den ersten umfassenden All-in-One-Diagnosetest für seltene Erbkrankheiten entwickelt, der Zeit und Geld spart und möglicherweise Leben rettet. Es gibt mehr als 7.000 seltene Krankheiten, an denen 30 Millionen Menschen in den USA und über 350 Millionen weltweit leiden.
Jerusalem Post
Variantyx

Atemhilfe für Patienten
Biovo Technologies stellt Einweg-Atemgeräte namens Airway Medix her, die bei künstlich beatmeten (meist bewusstlosen) intubierten Patienten auf der Intensivstation eingesetzt werden.
Biovo Technologies
Airway Medix

Impft eure Haustiere nicht zu stark
Biogal-Galed Labs hat das automatische Lesegerät CombCam eingeführt, das Tierärzten bei der Interpretation von Antikörper- und Impfstofftests an Tieren hilft. Die veterinärmedizinischen Diagnoseprodukte von Biogal sind jetzt in über 35 Ländern erhältlich.
PR Newswire
YouTube
Biogal-Galed Labs

Von Krebs zu Garnelen
Der verlinkte Artikel konzentriert sich auf Dr. Avi Schroeder vom Technion-Institut. Seine Firma PEEP Therapeutics entwickelt eine Krebstherapie auf der Grundlage des Elefanten-Proteingens P53. Außerdem arbeitet er an einer auf den Patienten abgestimmten Chemotherapie und an einer Heilung für ein tödliches Garnelenvirus. Er ist Manager von vier Startups.
CalcalisTech

Israelische Medizin-Startups in San Francisco
16 der medizinischen Portfoliounternehmen von OurCrowd nahmen an der 38. jährlichen J.P.-Morgan-Healthcare-Konferenz in San Francisco teil. Zu ihren innovativen Lösungen gehören Krebsmedikamente, Bluttests, Wundversorgung, Pflege für ältere Menschen, Diabetes-Management und mehr.
OurCrowd

Israelische Startups helfen britischem Gesundheitswesen
Zehn israelische Gesundheits-Startups wurden vom Israel Tech Hub der britischen Regierung eingeladen, um britischen Gesundheitsorganisationen beim Aufbau moderner und effektiverer Gesundheitsdienste zu helfen. Sie werden in London mit AstraZeneca, NHSX, Care UK, Walgreens Boots Alliance und Amazon Web Services zusammentreffen.
Times of Israel


ISRAEL UND DIE WELT


Israel beginnt Erdgas-Export nach Ägypten

Energieminister Yuval Steinitz und der ägyptische Ölminister Tarek El-Molla bestätigten in einer gemeinsamen Erklärung, dass nun israelisches Erdgas nach Ägypten geliefert wird. Dies wurde als die „bedeutendste wirtschaftliche Zusammenarbeit seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen beiden Ländern“ bezeichnet.
Jerusalem Post
Times of Israel

Löschen der australischen Brände
Eines der israelischen Startups, das auf der CES 2020 Las Vegas ausstellte, war das Drohnen-Videoanalyseunternehmen Edgybees. Nachdem das Startup schon letztes Jahr bei der Bekämpfung der Brände in Kalifornien geholfen hat, reagierte es auf eine dringende Anfrage aus Australien und spendete eines seiner Systeme für einen Monat, um beim Löschen der Brände in New South Wales zu helfen.
CalcalisTech
Edgybees
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Haredim-Hightech-Konferenz
Bizmax ist ein Geschäftszentrum für ultraorthodoxe Einwohner Jerusalems. Vor kurzem hat es eine Hightech-Jobkonferenz in Jerusalem veranstaltet, und zwar in Zusammenarbeit mit der Kemach-Stiftung, die bereits über 20.000 Haredim bei der Arbeitssuche geholfen hat.
Baltimore Jewish Life

Kostenlose hochauflösende Wettervorhersage für Indien
Die Firma ClimaCell arbeitet an einem hochpräzisen Wettervorhersagesystem. Nun hat sie sich mit Google Cloud zusammengetan, um ein kostenloses hochauflösendes Modell für Indien zu starten, welches das Wetter für Gebiete von nur 2 km Größe in 15-Minuten-Schritten für die nächsten 48 Stunden vorhersagen kann.
TechCrunch
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Zurück zum Mond
SpaceIL plant einen weiteren Versuch, ein israelisches Raumschiff erfolgreich auf dem Mond zu landen. Die entsprechenden Pläne wurden gerade mit einer Spende von 1 Mio. Dollar von der Blavatnik-Familienstiftung vorangetrieben, eine Spende, die uch die Entsendung des ersten israelischen Nanosatelliten in die Mondumlaufbahn unterstützen wird.
NoCamels

Denen eine Stimme geben, die nicht sprechen können
Das Startup Click2speak und die Krebshilfeorganisation Ezer Mizion entwickeln eine Tastatur für Schlaganfallopfer etc., die nur mit den Augen bedient werden kann. Außerdem betreibt Ezer Mizion das einzige Leihzentrum für sprachgenerierende Geräte im Nahen Osten.
Ezer Mizion 1
Ezer Mizion 2


KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT


Israeli wird Formel-1-Testfahrer

Der britische Formel-1-Rennstall ROKiT Williams Racing hat den 25-jährigen Israeli Roy Nissany für sein Fahreraufgebot für 2020 verpflichtet. Er wird so lange in der Formel 1 testen und in der Formel 2 fahren, bis er genügend Punkte für die Formel 1 gesammelt hat.
Jerusalem Post
BBC
YouTube

Israelische Weltraumwoche
Zu den Ausstellern bei der israelischen Weltraumwoche Ende Januar gehört das Bloomfield Science Museum Jerusalem, das einen Rückblick auf die 50 Jahre nach der ersten Mondlandung präsentiert. Besucher von Netanya Planetanya können Astronaut spielen, und die israelische Raumfahrtbehörde ist Gastgeber der 15. internationalen Ilan-Ramon-Konferenz.
Bloomfield Science Museum Jerusalem 1
Bloomfield Science Museum Jerusalem 2
Stadt Netanya
Ilan-Ramon-Konferenz

Die Juden des Jemen
Eine neue Ausstellung „Von Scheba nach Jerusalem“ im Bible Lands Museum in Jerusalem zeigt die Geschichte und Kultur der (heute nicht mehr existierenden) Juden des Jemen und Südarabiens. Sie trieben Handel mit dem Land Israel und wurden im 4. Jahrhundert n. Chr. Untertanen des „Jüdischen Königreichs Himyar“.
Baltimore Jewish Life

CNN und britische Times empfehlen noch zu eröffnendes Hotel
Das Six Senses Shaharut Hotel in der Wüste Negev wurde sowohl von CNN als auch von der britischen Times als eine der besten neuen Lodges im Jahr 2020 empfohlen. „Das perfekte Ziel für den unerschrockenen Luxusreisenden“ wird jedoch erst später in diesem Jahr eröffnet.
Times of Israel
Six Senses

Israelisches MasterChef-Jurymitglied kocht für Microsoft-Mitarbeiter
Microsoft hat den prominenten TV-Koch Haim Cohen mit der Aufsicht von sechs Kantinen beauftragt, die den Mitarbeitern auf dem neuen Campus in Herzliya zur Verfügung stehen. Cohen besitzt zwei Restaurants in Tel Aviv und ist derzeit Jurymitglied bei der israelischen Version von MasterChef.
CalcalisTech

Israels erste Olympia-Skimedaillen
Die 17-jährige Noa Szollos schrieb Geschichte, als sie bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne zwei Skimedaillen gewann: Silber in der alpinen Kombination und Bronze im Super-G.
Israel21c


DER JÜDISCHE STAAT


Tägliche Talmud-Lesung

Israelische Städte feierten den weltweiten Abschluss der täglichen Talmud-Lesung Daf Yomi („eine Seite pro Tag“). Das Programm dauert 7,5 Jahre. Tausende nahmen an der Siyum-HaShas-Zeremonie („Ende des Talmud“) im Internationalen Konferenzzentrum in Jerusalem teil.
Real Jerusalem Streets
Baltimore Jewish Life

Die erste Ampel für Safed
Die Stadt Safed (Tzfat) und ihre gepflasterten Gassen sind seit dem 16. Jahrhundert das Zentrum des jüdischen Mystizismus und der Kabbala. Endlich wurde sie jedoch auch von der modernen Technologie eingeholt, denn ihre Beliebtheit bei den Touristen hat zu einem Ausbau ihrer Straßen und ihrer ersten Ampel geführt.
Times of Israel

Im Gepäckraum gefangen
Ein 19-jähriger US-Tourist musste entdecken, dass israelische Busfahrer manchmal zu sehr auf die Einhaltung des Fahrplans bedacht sind. Beim Versuch, seinen Koffer herauszuziehen, stieg er in den Gepäckraum. Der Bus fuhr jedoch plötzlich los. Der Tourist rief die Polizei an, die ihn per GPS verfolgte und nach 20 Minuten unverletzt rettete.
Times of Israel

Lernt Hebräisch von Milchkartons
Der Geburtstag von Eliezer Ben Yehuda, dem Vater des modernen Hebräisch, ist in Israel gleichzeitig der Tag der hebräischen Sprache. Dieses Jahr hat die Akademie für hebräische Sprache zusammen mit dem Milchhersteller Tnuva hebräische Wörter auf Milchkartons gedruckt.
Jacob Richmans Website

Neues Clubhaus für einsame Soldaten
Die Wohltätigkeitsorganisation Lone Soldier Center kümmert sich um die körperlichen und sozialen Bedürfnisse von rund 7.000 IDF-Soldaten, die ohne ihre Eltern nach Israel kamen. In der Jerusalemer Yafo-Straße hatte die Organisation einen Club betrieben. Jetzt zieht sie in weitaus größere Räumlichkeiten um, wo weit mehr Menschen an Schabbat-Mahlzeiten teilnehmen können.
Lone Soldier Center 1
Lone Soldier Center 2



Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

Eine notwendige, äußerst wichtige Botschaft an das Holocaust Forum

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Dutzende Staatsoberhäupter werden nach Jerusalem kommen, um am Fünften Holocaust-Forum teilzunehmen. Diese Veranstaltung wird am 23. Januar in Yad Vashem beginnen und unter der Schirmherrschaft des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin stattfinden. Die Zusammenkunft ist eine einzigartige Gelegenheit einem Top-Publikum öffentlich eine entscheidende Botschaft im Kampf gegen Antisemitismus zu vermitteln. Die israelische Regierung und jüdische Institutionen haben es Jahrzehnte lang versäumt die Botschaft öffentlich zu weiterzugeben, dass Antisemitismus mehr als tausend Jahre lang ein integraler Bestandteil westlicher Kultur gewesen ist. Diese Tatsache ist unentbehrlich für das Verständnis und die Bekämpfung von zeitgenössischem Antisemitismus und muss daher kontinuierlich wiederholt werden.

Vor mehr als einem Jahrtausend haben mächtige Organisationen – hauptsächlich, aber nicht ausschließlich im Westen – die Idee propagiert, dass Juden absolut böse sind. Die römisch-katholische Kirche war die Originalquelle dieser hasserfüllten Idee. Ihr folgten später verschiedene andere christliche Denominationen. Juden in allen Generationen wurden beschuldigt den mutmaßlichen Sohn Gottes, Jesus, getötet zu haben; ihnen wurde die Verantwortung für seinen Tod vorgeworfen.

Christliche Theologen stereotypisierten die Juden. Statt den Fehler bei einzelnen Individuen in einer lange zurückliegenden Vergangenheit zu suchen, machten sie alle Juden jeder Generation für ein Verbrechen verantwortlich, das ihre Ahnen nicht begangen hatten. Damit lieferten sie einen riesigen Beitrag zu dem, was heute allgemein Rassismus genannt wird. Menschen zu stereotypisieren ist ein Kernelement dieses Übels. Als Christen Juden brutal behandelten, entwickelten sie die boshafte Behauptung, das daraus resultierende Leiden der Juden sei göttliche Strafe dafür, dass sie Jesus nicht anerkennen.

Unter den protestantischen Reformern sticht Martin Luther in seinen späten Jahren als fanatischer Antisemit heraus. Er schrieb, dass Juden in Ställen gehalten werden sollten, ihre Bücher sollten ihnen weggenommen werden und wenn Rabbiner predigten, dass sollten sie getötet werden. Luther empfahl auch, dass Synagogen zur Ehre Gottes und der Christenheit niedergebrannt werden sollten.[1] Heutzutage gehört der Ökumenische Rat der Kirchen („Weltkirchenrat“) zu den großen christlichen Hass Schürenden gegen Israel.[2]

Auf der Jahrhunderte alten Infrastruktur des christlichen Antisemitismus entwickelte sich ein zweiter Typ des Antisemitismus: der ethnische/nationalistische Antisemitismus. Ohne die christliche Hass-Grundlage hätten viele in den europäischen Gesellschaften vermutlich weniger bereitwillig mit den deutschen Mördern bei der Verfolgung der Juden kooperiert.

Die Anti-Defamation League hat mehrere Studien zu einer Reihe von europäischen Ländern sowie den Vereinigten Staaten und Argentinien veröffentlicht. Die Umfragen stellten fest, dass selbst heute noch 26% der Christen an die Falschmeldung glauben, dass die Juden für den Tod Jesu verantwortlich sind.[3]

Mit der Entwicklung der westlichen Kultur mutierte auch der Antisemitismus. Anti-Israelismus hat dieselben Kernmotive wie die beiden früheren Typen des „klassischen“ Antisemitismus. Im christlichen Antisemitismus waren die Juden aufgrund der falschen Anschuldigung, sie hätten Jesus getötet, das absolut Böse. In der nachfolgenden Nazi-Ideologie waren die Juden das absolut Böse, weil sie fälschlich als untermenschlich, mit Defekten geboren, Insekten, Ungeziefer oder Bakterien angesehen wurden.

In der zeitgenössischen Gesellschaft stellt sich das absolut Böse als sich wie Nazis zu verhalten und Völkermord zu planen dar. Aus verschiedenen Studien wissen wir, dass eine große Minderheit der Bevölkerung Europas fälschlicherweise glaubt, Israel habe vor Völkermord an den Palästinensern zu begehen; alternativ wird geglaubt, es verhalte sich den Palästinensern gegenüber wie die Nazis es den Juden gegenüber machten.[4]

Es gibt viele Belege der fortbestehenden Verflechtung von Antisemitismus und westlicher Kultur. Rothschild, die Juden und Geld sind immer wiederkehrende, von Antisemiten verwendete Verknüpfungen. Lange davor hatte die Kirche bereits Judas Ischariot vorgeworfen Jesus für Geld verkauft zu haben. Shylock taucht immer noch in der westlichen Gesellschaft als der Inbegriff des Wucherers auf. Trotz des extremen Bösen des Nationalsozialismus wurde der Nazi-Denker Martin Heidegger zum führenden Philosophen des Nachkriegs-Europa.[5]

Es gibt viele weitere Belege, dass dieser Antisemitismus mit der westlichen Kultur verflochten ist. In der Postmoderne entwickeln viele wichtige neue intellektuelle oder ideologische Strömungen früher oder später antisemitische Ausdrucksformen. Die Menschenrechtsbewegung ist vollgestopft mit antiisraelischen NGOs. Ihr höchstes Organ, der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC), ist ein moralisch korruptes Gremium, das von antiisraelischen Hass Schürenden durchsetzt ist.

Es gibt eine Vielzahl anderer Beispiele zeitgenössischer ideologischer Bewegungen, in denen Antisemitismus aufgekommen ist. Ein paar Beispiele: Der Feminismus ist eine offensichtliche.[6] Ebenso Teile der LGBT-Bewegung. Einige Leute in dieser Bewegung beschuldigen Israel des „Pinkwashing“. Diese Idee behauptet, dass Israel der Schwulengemeinschaft gleiche Rechte einräumt, sei ein Mittel die Aufmerksamkeit von seiner angeblichen Diskriminierung der Palästinenser abzulenken.[7] Die Intersektionalitätsbewegung zielt oft auf die Solidarität aller Opfer mit Ausnahme der Juden.

In der akademischen Welt bezeichnen Verfechter des Postkolonialismus Israel manchmal als „Kolonialmacht“.[8] Der Begriff ist eine gewaltige Entstellung. Israels Verhalten gegenüber den Palästinensern enthält keine Ähnlichkeit zu den massiven Verbrechen der belgischen, britischen, niederländischen, französischen, deutschen, portugiesischen und spanischen Kolonisatoren an den eroberten Völkern im Verlauf der Jahrhunderte. Diese Länder unterwarfen Völker, um Geld zu machen. Juden machten das Gegenteil. Sie investierten große Mühen und beträchtliche Geldsummen in die Wiederbelebung ihres angestammten Landes, um es aus langjähriger Verwahrlosung zu holen.

Das bevorstehende Holocaust-Forum ist eine einzigartige Gelegenheit für die Organisatoren die obigen Botschaften öffentlich zu präsentieren. Es ist eine Schande, dass so viele jüdische Organisationen es versäumt haben die fortgesetzte Verflechtung von Juden hassendem Antisemitismus mit westlicher Kultur hervorzuheben und was das dafür bedeutet den zeitgenössischen Antisemitismus zu verstehen und zu bekämpfen.

[1] https://jcpa.org/article/historical-roots-anti-israel-positions-liberal-protestant-churches-2/

[2] www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/11053; https://jerusalemjournal.net/news-and-views/fools-on-the-ground-the-world-council-of-churches-in-israel-and-its-eappi-by-dexter-van-zile

[3] www.adl.org/news/press-releases/adl-poll-anti-semitic-attitudes-in-america-decline-3-percent

[4] Zum Beispiel: library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf

[5] https://www.newyorker.com/culture/richard-brody/why-does-it-matter-if-heidegger-was-anti-semitic

[6] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/18876

[7] http://www.jpost.com/Israel-News/Ilhan-Omar-Rashida-Tlaib-respond-to-Palestinian-LGBTQ-ban-on-Twitter-599139

[8] https://spme.org/spme-research/analysis/philip-carl-salzman-reflections-on-postcolonial-theory-and-the-arab-israel-conflict/4259/

Schaschlik

Die PA tobt: Die EU will ihre Hilfen an die PA davon abhängig machen, dass die ihre Verbindungen zu den Terrorgruppen kappt. Der „Kampf gegen die israelische Besatzung“ sei kein Terror schimpfen die PA-Granden. Und überhaupt sind die Gruppen auf der  Terrorliste der EU reine politische Parteien.

Die Irren von der Musel-Hamas: Scheik Salem Salameh verkündet, dass die Anerkennung Israels „Verrat an Allah“ sei und George Washington die Indianer tötete, weil sie Muslime waren.

Einmal mehr erfährt man von einem Fatah-Terroristen, dass die sogenannte „Zweite Intifada“ alles andere als ein spontaner Ausbruch war, sondern nach dem von Arafat zum Scheitern gebrachten Gipfel bei Clinton in Camp David angeordnet wurde.

Die israelische Polizei nahm einen finnischen Parlamentsabgeordneten fest, der zusammen mit linken Aktivisten versuchte den Grenzzaun nach Gaza zu durchbrechen.

Ein syrischer Judoka, der als Flüchtling in den Niederlanden lebt, wollte an einem Turnier in Tel Aviv antreten. Er hat jetzt abgesagt – nachdem seine Teilnahme international verbreitet wurde, bekam er Morddrohungen gegen sich und seine Familie.

Großbritannien hat die gesamte Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt und ihre Vermögenswerte eingefroren.

Und schon sind wieder die Amerikaner schuld – am Abschuss des ukrainischen Verkehrsflugzeugs durch die Revolutionsgarden. Laut Tehran Times sollen die Amerikaner das Radarsystem der Terrortruppen durcheinander gebracht haben.

Mehrere hundert Jordanier demonstrierten in Amman https://philosophia-perennis.com/2020/01/17/nigeria-islamisten-koepfen-eine-katholische-frau-und-ihre-brautjungern-auf-dem-weg-zu-ihrer-hochzeit/ gegen das Gasgeschäft mit Israel.

Der britische Botschafter im Iran war bei einer der Demonstrationen gegen das Regime anwesend (und wurde kurzfristig verhaftet). Jetzt ließ der oberste Revolutionsführer über einen Sprecher wissen, dass der Botschafter „in Stücke gehackt“ werden sollte.

UNO usw.:
Eine israelische Menschenrechtsanwältin hat an den FC Barcelona appelliert die Verbindungen zu UNICEF zu kappen. UNICEF unterlässt es darüber aufzuklären, dass die Hamas und andere Terrororganisationen Kindersoldaten für ihre Aktivitäten rekrutieren. Damit kommt UNICEF seinem Auftrag Kinder zu schützen nicht nach.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Israel:
– Auf ein Schild der Partei Yisrael Beteinu (von Avigdor Lieberman) in Bat Yam wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
Deutschland:
– Die Polizei verhaftete eine Gruppe tschetschenischer Muslim-Extremisten, die u.a. einen Anschlag auf eine Synagoge plante.
– Ein Fahrer aus der Fahrbereitschaft des Bundeskanzleramts wurde von Kollegen als Judensau bezeichnet; er arbeitet inzwischen nicht mehr im Kanzleramt, die Leute, die ihn beleidigten, anscheinend ja.
Großbritannien:
– Labour-Auslandsmitglieder haben einen Bericht erstellt, mit dem behauptet wird, die Antisemitismus-Aufregung sei von Israel geschürt worden.
Frankreich:
– Ein israelisches Model wurde von einer Pariser Modenschau gestrichen, nachdem der aus dem Libanon gebürtige Designer erfuhr, dass sie Israelin ist und in Israel lebt.
Benelux:
Niederlande: Vor einem koscheren Imbiss in Amsterdam wurde ein Kasten gefunden, der wie eine Bombe aussah. Dort hatte es schon mehrfach antisemitische Übergriffe gegeben. Die Polizei sagte in ihren Mitteilungen nicht, ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelte oder nicht.
Spanien/Portugal:
Portugal: In Lissabon wurde eine Israelhasser-Oper aufgeführt. Die Oper wurde von der Europäischen Kommission und mehreren Europa-Institutionen in Auftrag gegeben.
Spanien: Der neue stellvertretende Premierminister war Gastgeber einer Fernsehsendung, in der eine antisemitische Debatte stattfand.
Ukraine:
– Ein Mob von mindestens 30 Personen, bewaffnet mit Stöcken und Messern, griff jüdische Pilger in Uman an. Mindestens 4 der Juden mussten im Krankenhaus behandelt werden.
– Ein Holocaust-Mahnmal in Krivi Rieh wurde geschändet.
USA:
– An einer Highschool in Brooklyn wurden Graffiti gefunden: „Kill all Jews.“
– Ein Pizzeria-Manager in New Jersey wurde jetzt entlassen, weil er eine antisemitische Tirade losließ, nachdem ein Angestellter für Rosch HaSchana frei bekommen wollte.
Nebraska: Ein Mann sprühte ein Hakenkreuz auf die Stufen einer Synagoge.
Down Under:
– Im Bundesstaat Victoria musste ein (nach eigenen Angaben deutschstämmige) Frau ihre Nazi-Flagge einholen. Dafür hatten sich Nachbarn, Polizei und ein jüdischer Parlamentsabgeordneter stark gemacht.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Afghanistan: Ein muslimischer Prediger rief seine Anhänger auf Frauen zu bestrafen, die sich weigern den Hijab zu tragen.
Italien: Der Vater eines muslimischen Migranten, der seine nicht muslimische  Freundin brutal ermordete, sagte, diese sei seines Sohnes nicht würdige gewesen.
Iran: Die Schach-Schiedsrichterin hatte bei einem Turnier in Schanghai ihren Hijab nicht trug, traut sich derzeit nicht in den Iran zurück. Es ist ihrer Meinung nach zu riskant für sie.

Jihad:
– Bei Mar-a-Largo, dem privaten Sitz von Donald Trump in Florida, wurde ein iranischer Staatsbürger festgenommen, der $22.000, eine Machete, ein Beil und mehrere Messer dabei hatte. (Er war als Flüchtling in die USA gekommen.)
Pakistan: Muslime ermordeten 15 andere Muslime bei einem Massaker an einer Moschee während der Freitagsgebete – die waren die „falsch“ Art von Muslimen.
– Ein Muslim wurde verurteilt, weil er im Oktober unter „Allahu Abkar“-Gebrüll einen jüdischen Optiker angriff.
Italien: Das Land wird von einer Seuche an Köpfungen und Aufhängungen von Statuen Jesu und von Heiligen heimgesucht, viele davon durch muslimische Migranten.
Frankreich: Ein Muslim schändete eine Kirche und schrieb dort Koranverse auf die Wände.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Großbritannien: Der muslimische Rechtsanwalt einer ISIS-Braut fordert seine Anhänger auf, eine Radiosendung mit Telefonanrufen zu fluten, damit dort keine harten Fragen gestellt werden.
Schweden: Eine Frau wurde zu einer Bewährungsstrafe, einer Geldstrafe von 10.400 Kronen und 25.000 Kronen Entschädigung verurteilt, weil sie – was sie bestreitet – auf einer sozialen Plattform sich verleumderisch über den Islam und einen Journalisten geäußert haben soll.
Singapur: Ein Muslim, der Geld an den IS gab, sagt, dass er die Gesetze Singapurs nicht anerkennt, sondern nur die Scharia.
Sonntag in Deutschland (12.01.2020): Ein muslimischer Migrant störte mit „Allahu Akbar“-Gebrüll drei Gottesdienste.
Großbritannien: Eine muslimische Vergewaltigerbande war der Polizei bekannt, konnte aber frei agieren, weil man Angst vor „Islamophobie“-Vorwürfen hatte.
Großbritannien: Ein Muslim, der einen Polizisten mit einer Machete angriff, sagt: „Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“
Schweden: Nach einem Verbot religiöser Kopfbedeckungen an Schulen zogen nicht muslimische Lehrerinnen im Protest dagegen und zur Unterstützung ihrer muslimischen Schülerinnen ein muslimisches Kopftuch, einige sogar einen Niqab an.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Schweden: Nach mehreren Brandanschlägen wird eine syrisch-orthodoxe Kirche jetzt bewacht.
Nigeria: Auf dem Weg zur Hochzeit wurde eine Braut samt ihren Brautjungfern von Islamisten ermordet.
Kamerun: Muslime ermordeten mindestens 7 Christen und entführten einen 10-jährigen Jungen.
– Die  Organisation Open Doors stellte fest, dass der Islam ein Hauptantrieb der Verfolgung von Christen in 8 von 10 für Christen gefährlichsten Ländern der Welt.
Kenia: Muslime ermordeten 3 christliche Lehrer einer Grundschule.

BDS-Bewegung:
– Die BDS will eine Konferenz zu medizinischen Kräutern in Israel verhindern.

BDS fail:
Lionel Ritchie ließ die Israelis in einer Videobotschaft wissen, dass er es gar nicht erwarten kann im März in Tel Aviv zu spielen.
– Der Gouverneur von South Dakota hat eine Regierungsanordnung gegen BDS erlassen.

Obama Watch:

Der Bürgermeister von Los Angeles ordnete an, dass die Besitzerin einer Eigentumswohnung innerhalb von 24 Stunden „beleidigendes Material“ vom Balkon entfernen muss – u.a Hakenkreuze und Drohungen gegen Präsident Trump, Vizepräsident Pence und Senator Mitt Romney. Außerdem werden Christen angegriffen und „Tod Amerika“ propagiert.

Obamanisten:
– Die Partei, deren Leute am lautesten „Rassismus“ brüllen und Trump zum Rassisten stempeln wollen – haben einen rein weißen Kandidatenkreis für die Präsidentenwahlen und keinen stört es.
– Ein Mitarbeiter von Bernie Sanders ließ wissen, dass Gulags wie bei den Sowjets eine gute Möglichkeit seien Trump-Anhänger zu „entnazifizieren“.