Die herrschende Klasse

John Green, 10. Januar 2021

Donald Trump hat den Ruf der erste Herausforderer unserer politischen Herrscherklasse zu meinen Lebenzeiten zu sein. Diese Herrscherklasse ist nicht strikt parteibezogen. Sie besteht aus einem breites Spektrum an Demokraten (fast alle davon), Republikanern (davon ein beträchtlicher Anteil), den Medien (das Propagandaministerium) und Bürokraten (diese gesichtslosen Regierungsangestellten, die den „Widerstand“ gegen den Willen des Volkes bildeten).

The Donald forderte ihre Macht heraus und jetzt fordern sie ihre Rache ein. Ob nun fair oder betrügerisch, er ist bei der Wiederwahl besiegt worden, aber das reicht nicht. Jetzt müssen sein Vermächtnis vernichtet und eine Anhänger zerschlagen werden. Die Herrscherklasse ist entschlossen sicherzustellen, dass keine Form von Trumpismus oder irgendein Infrage stellen ihrer Macht jemals wieder aufkommt.

Die alten Mythen besagten, dass erobernde Armeen die Erde der besiegten Zivilisation salzten. Dieses Salzen war ein Fluch, um zukünftige Wiederbesiedlung zu verhindern. Damit sollte sichergestellt werden, dass eine besiegte Zivilisation die Sieger niemals wieder herausfordern würde. Die Besiegten sollten besiegt bleiben.

Wir haben diese Phase des „Salzens der Erde“ durch den Sieg der Herrscherklasse über die Bewegung Trump erreicht. Demokraten fordern, dass Präsident Trump mit Hilfe des 25. VerfassWa sungszusatzes aus dem Amt entfernt wird – nur zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit. Twitter hat ihn lebenslang verbannt. Der Abgeordnete Joaquin Castro (Demokrat aus Texas) hat sogar einen Gesetzesvorschlag eingereicht, um zu verbieten, dass Bundesgebäude jemals nach Donald Trump benannt werden. Es reicht nicht, dass er bei der Wahl besiegt wurde; er muss gedemütigt werden. Es gibt sogar einen Bericht, dass ein US-Staatsanwalt eine strafrechtliche Ermittlung führt, ob Donald Trump mit seiner Rede am 6. Januar einen Aufstand anstachelte. Ist es so unglaublich, dass Donald Trump nach Ausscheiden aus dem Amt angeklagt werden könnte? Ist es nicht alarmieren, dass eine Anklage dafür, dass er eine Rede hielt, überhaupt vorstellbar ist? Aber nachdem wir erleben, dass wegen eines Telefonats ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn gab, scheint das nicht so unglaublich, oder?

Was seine Anhänger angeht, so werden auch sie ihr Teil bekommen. Wir erleben das bei der Berichterstattung zum Protest am 6. Januar am Kapitol. Das wird als einzigartiger, gewalttätiger Angriff auf unsere Demokratie dargestellt. Wir wissen noch nicht, wer die Gewalt auslöste und es gibt einige Zweifel daran, dass sie von Trump-Anhängern angezettelt wurde. Aber daran gibt es nichts noch nie da Gewesenes. Am Tag der Amtseinführung von Donald Trump verursachten gewalttätige Proteste Brände in Washington DC – wofür es von keinem Demokraten je ein Wort der Verurteilung gab. Das ist die Herrscherklasse, wie sie im Verein mit ihrem Propagandaministerium das Narrativ schafft, dass Trump-Anhänger die gestörten Irren sind. Und da sie alle gestörte Irre sind, fordert die Gewerkschaft der Flugbegleiter jetzt, dass alle Teilnehmer an dem Protest vom 6. Januar auf eine „No fly-Liste“ gesetzt werden. Warum störte es niemanden, dass das auch nur als vertretbare Reaktion auf einen politischen Protest in Betracht gezogen wird?

Die Botschaft der Herrscherklasse ist klar: „Wenn ihr uns nochmal infrage stellt, dann auf eigene Gefahr.“

In nur wenigen Jahren hat die US-Politik eine bestürzende Wende genommen. Die Politik ist nicht mer der Wettstreit von Ideen. Für die Herrscherklasse sind Konservative keine politischen Kontrahenten mehr; wir sind Staatsfeinde. Aufrufe zu Einheit und Anstand sind offensichtlich scheinheilig. Unsere Herrscher wollen keine Einheit; sie wollen Unterwerfung.

Zum Glück für uns und für unsere Herrscher leider steht für uns Freiheit immer noch über allem. Wird alles friedlich bleiben? Ich hoffe es. Aber das wird nur die Zeit zeitgen. Gewiss ist einzig, dass wir, das Volk, die Oberhand haben werden. Schnallt euch an.

Bild: analogicus via Pixabay, Pixabay License.

UNO beschuldigt Israel des Völkermord am Coronavirus

The MidEast Beast, 12. Januar 2021

Von Tony Webster aus Minneapolis (Minnesota): Rep. Ilhan Omar für den Kongress – Twin Cities Pride Parade 2018 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=70261828)

Da Israel bei den Coronavirus-Impfungen weltweit führend ist, hat die UNO-Vollversammlung eine Resolution verabschiedet, die Israel wegen seines anhaltenden Völkermords gegen die COVID-19-Viren verurteilt.

„Der illegale Apartheidstaat ‚Israel‘ begeht einmal mehr Verbrechen gegen die Menschheit, ethnische Säuberung an unschuldigen Coronavirus-Partikeln in den Heimen des menschlichen Körpers“, erklärt die Resolution. „Wir rufen das Besatzungsregime auf sein ‚Impf‘-Programm sofort einzustellen und diesen Viren erlauben sich ohne Einschränkungen in der Bevölkerung zu bewegen.“

Die Resolution kommt, nachdem Israel in weniger als einem Monat 20% seiner Bevölkerung geimpft hat, wobei der Nahost-Staat heute als Vorbild für die Welt angesehen wird.

Die weithin symbolische Verurteilung kam in der Vollversammlung zwar problemlos durch, hat aber wenig Chancen im UNO-Sicherheitsrat voranzukommen, da Israels Verbündete einschließlliclh der USA und Großbritanniens dort Veto-Recht haben. Einige amerikanische Politiker fordern jedoch eine direkte Intervention, um Israels Coronavirus vor der Auslöschung zu retten.

„Es ist inakzeptabel, dass Amerika daneben steht und zusieht, wie dieser Staat der Bewusstsein kontrollierenden Geldraffer einen methodischen Krieg gegen diese mutigen COVID-Viren führen“, sagte die Abgeordnete Ilhan Omar in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme. „Die US Army muss eingreifen, indem sie das Regime Netanyahu stürzt und Andrew Cuomo[1] als Israels Führer einsetzt, damit das Coronavirus nicht länger in Angst vor Auslöschung leben muss.“

[1] Andrew Cuomo ist der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, US-Demokrat und hat den Großteil der Probleme mit der Corona-Pandemie dort zu verantworten; u.a. lehnte er praktische Bundeshilfen ab, die Präsident Trump anbot.

Die Abrisse palästinensischer Häuser, von denen Sie nichts erfahren haben

David Lange, Israellycool, 13. Januar 2021

Viele palästinensische Häuser sind abgerissen und von Bulldozern eingeebnet worden, aber Sie haben vermutlich nicht davon gehört, weil die Mainstream-Medien und sogenannten Menschenrechtsgruppen dazu geschwiegen haben.

Ich vermute, Sie können sich denken wieso.

Mohammed Abu Schteiwi wurde nahe der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen am Morgen des 3. Januar vom Dröhnen des Bulldozers der Hamas-Polizei geweckt. Die Baggerarbeiten gehören zu den größten, die Abrisse und das  Einebnen von palästinensischen Häusern und Farmen in einem Bereich von etwa 55 Dunam (55.000 Quadratmeter) östlich von Rafah beinhalten.

Die Familie Abu Schteiwi ist eine von 23 Familien, die in diesem Landstrich seit Jahrzehnten gelebt haben. Sie wurden von diesen Bulldozern überrascht, die ihrer Anwesenheit in der Gegend ein Ende bereiteten, weil das Land angeblich Staatsbesitz ist. Am 15 .Dezember gab die mit der Hamas im Gazastreifen nahe stehende palästinensische Landbehörde eine Entscheidung aus, dieses Land mit dem Ziel zu enteignen, den Übergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten aus kommerziellen Zwecken zu erweitern.

Die Bewohner des Landstrichs – Männer, Frauen, Kinder und Alte – traten den Sicherheitskräften der Hamas entgegen, während diese begannen ihre Häuser abzureisen und die Bäume zu fällen. Einwohner warfen mit Steinen nach ihnen und ihren Bulldozern. Lokale Quellen sagten Al-Monitor, dass die Hamas-Sicherheitskräfte neun Bürger verhafteten und Dutzende weitere angriffen.

Abu Schteiwi sagte gegenüber Al-Monitor: „Wir haben seit mehr als 40 Jahren auf diesem Land gelebt und es bewirtschaftet – das heißt, bevor die Hamas 2007 die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm und noch bevor die Hamas 1987 gegründet wurde.“

Er fügte hinzu: „Wir wurden von dem Geschehen überrascht. Die Bulldozer kamen, eskortiert von dutzenden Hamas-Sicherheitskräften, die uns aufforderten unsere Häuser zu räumen und unsere Farmen, auf denen wir leben, zu verlassen. Sie sagten uns, dass sie sie brauchten um den Übergang Rafah zu erweitern. Sie hörten weg, als wir bettelten die Abrisse zu stoppen. Die auf diesem Land lebenden Familien haben keine andere Unterkunft.“

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Maher Abu Sabha, Leiter der palästinensisch Landbehörde im Gazastreifen, sagte Al-Monitor: „Dieses Land ist Eigentum der Regierung und seine Bewohner haben keine Eigentumsnachweise. Wir haben ihnen erlaubt auf dem Land zu leben und es zu bewirtschaften, aber das heißt nicht, dass sie es erworben haben. Das Land wird für öffentlichen Zweck beschlagnahmt – die Erweiterung des Übergangs Rafah.“

Sie glauben mir nicht? Das sind die Ergebnisse einer Google-Suche nach „palestinian homes bulldozed“ (oder auf Deutsch).

Muslime töten, verletzen Christen bei (nicht eingestandenem) Hassverbrechen

Raymond Ibrahim, 23. Dezember 2020

Tatort. Coptic Solidarity

Zwei muslimische Brüder gingen in Alexandria (Ägypten) vor kurzem auf einen Messer-Amoklauf gegen koptische Christen;  ein Mann wurde getötet und zwei andere schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach letzten Berichten vom 13. Dezember wurden die beiden Brüder verhaftet und sollten vier Tage lang in Haft bleiben, solange die Ermittlung läuft. Nach Angaben der Behörden unternahmen sie ihren mörderischen Zug, weil sie „aufgebracht“ waren, dass ihre Mutter früher am selben Tag, dem 10. Dezember, verstorben war. Selbst die vom Staat ernannte Staatsanwaltschaft bestritt, dass ihr Handeln irgendeine „religiöse oder konfessionelle“ Motivation  hatte.

Fr. Michael Gamil von der örtlichen koptischen Kirche war Zeuge des Verbrechens und berichtet das anders. Er sagte, dass die beiden Brüder – Nasser Ahmed Muhammad und Ali Ahmed Muhammad – gezielt gegen christliche Ladeninhaber auf der Straße direkt hinter seiner Kirche vorgingen und diese angriffen.

„Die Sache begann mit Beleidigungen und der Verfluchung der Ladeninhaber, weil sie Christen und Kopten sind“, erklärte der Geistliche. Die Kopten reagierten geduldig. Dann, als einer von ihnen – Ramses – ruhig seine Ladentür schloss und abschloss, stürzten sie sich auf ihn und stachen mit Messern auf ihn ein.

Ramses‘ Bruder Adel, der in der Nähe ein Lebensmittelgeschäft betreibt, sah was geschah, eilte seinem Bruder zu Hilfe und wurde für seine Bemühungen ebenfalls niedergestochen. Die muslimischen Brüder drangen dann in das Bekleidungsgeschäft eines andern Kopten ein, Tariq Fawzi Shenouda, und stachen ihm nahe des Herzens in den Rumpf.

Alle drei Männer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, auf die Intensivstation; Ramses erlag dort seinen Verletzungen.

Nicht zufrieden damit, betraten die muslimischen Brüder dann in dieselbe Kirche, in der Fr. Michael dient und verfluchten einen weiteren Priester, den teilweise blinden Fr. Paul.

Fr. Michael stellte dann die wichtigste aller Fragen: „Sie sagten, sie begannen die Kopten zu verfluchen, weil ihre Mutter starb; und zwei Jahre zuvor verfluchten sie die Kopten, weil  ihr Bruder starb: Was haben Sterbefälle (in der Familie) und die Kopten miteinander zu tun??“ Er unterstrich, dass die beiden Brüder seit Jahren die Angewohnheit haben Christen verbal drangsaliert und beleidigt – obwohl sie ihren Hass mit diesem neuesten Amoklauf eindeutig auf ein neues Niveau brachten.

Die Behörden wissen durchaus, dass dieser mörderische Vorfall von religiösem Hass motiviert war, schloss Fr. Michael, aber wie üblich geben sie das nur widerstrebend zu, weil das zu tun den Ruf Ägyptens schädigen würde. „Kopten arbeiteten friedlich in ihren Geschäften und diese Brüder platzten herein und sagen ‚ihr ungläubigen Kopten‘. Das ist eindeutig eine Sache der Religion.“

Versteckte Kamera im Gazastreifen (Kandidaten für den Darwin-Award)

Was passiert, wenn man im Gazastreifen Versteckte Kamera mit einer israelischen Flagge macht? Das hier:

Imshin, twitter, 8./13. Januar 2021