Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.06.-02.07.2016)

Sonntag, 26.06.2016:

An der Machpela (Patriarchengrab) in Hebron wurde die gestohlene Mezuza ersetzt (Fotos).

Montag, 27.06.2016:

Abbas-Berater und Mitglied des Zentralrats der Fatah Sultan Abu El-Einein: „Wo immer du einen Juden findest, schneide ihm den Kopf ab!“ (Merke: Jude, nicht „Zionist“.) Der Mann hatte 2014 schon verkündet, einen Rabbiner zu töten, während er betet, sei Allahs Wille.

Die Araber randalieren und versuchen zu morden – aber Jordanien verurteilt natürlich Israel und macht den Judenstaat für die „Unruhen“ verantwortlich (mit denen der massive Einsatz von Sicherheitskräften mit Gummigeschossen gemeint sind, nicht die Mordversuche durch die Araber.)

Heckmeck:
Ban Ki-moon bekam an der Universität Tel Aviv einen Ehrenpreis. Dort drängte er „beide Seiten“ (Israel und die Palästinenser) „dringend konkrete Schritte“ zu unternehmen, um ihren Jahrzehnte alten Konflikt zu beenden. [Dann sollte er endlich mal Druck auf die Terroristen ausüben!] Er unterstrich seine Kritik an „beiden Seiten“ aber wieder einmal nur mit Vorwürfen an Israel: Die Besatzung untergrabe den Frieden. Und dann wieder der Aufruf, die Führer dürften „den Extremisten auf beiden Seiten“ nicht gestatten den Konflikt zu schüren. Hm… die Extremisten sitzen auf der einen Seite – bei den Arabern – an der Macht, wie man tagtäglich in den Dokumentationen von MEMRI und PMW sehen kann. Darauf geht der UN-Mensch nicht ein!

Dienstag, 28.06.2016:

Die PA feiert den Beitritt zur internationalen Pfadfinder-Bewegung mit einer Landkarte von „Palästina“ – auf der ganz Israel nicht existiert.
Und in einem Quiz werden Kinder wieder gelehrt, dass „Palästina“ 27.000 Quadratkilometer groß ist – die „Westbank“ und der Gazastreifen haben 6.220 m2.
Aber warum auch nicht, reicht doch „Palästina“ vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer…

Überall in Judäa und Samaria ist das Wasser knapp, in den Siedlungen genauso wie bei den Arabern. Die PA macht Israel dafür verantwortlich. Israel macht die marode Leitungs-Infrastruktur der PA-Araber dafür verantwortlich.

Ein ranghoher PA-Offizieller und Mitglied des Fatah-Zentralkomitees gab zu wissen, wenn er einen Israeli sieht, würde er ihm die Kehle durchschneiden. Er sei gegen jegliche Gespräche, Diskussionen, Treffen und jegliche Normalisierung mit Israel.

Im arabischen Dorf Beit Fajjar im Gush Etzion wurden 3 unabhängig voneinander agierende Terrorzellen mit insgesamt 19 Mitgliedern entdeckt und festgesetzt. Sie hatten bereits mehrere Terroranschläge verübt.

Mittwoch, 29.06.2016:

MK Hanin Zoabi, die bekannte arabische Hasspredigerin, bezeichnete heute israelische Soldaten, die 2010 am Einsatz auf der Mavi Marmara beteiligt waren, als Mörder. Auf die berechtigte wütende Kritik von Abgeordneten forderte sie diese auf, sie hätten gemordet, sie sollten „die Klappe halten“. Jetzt kommen wieder heftige Forderungen sie aus der Knesset zu entfernen.

Abbas nimmt Behauptung der „Brunnenvergiftung“ zurück. Mal sehen, was er NICHT zurücknahm.

Elder of Ziyon, 25. Juni 2016

Aus der New York Times:

Wenig mehr als einen Tag nachdem Präsident Mahmud Abbas von der palästinensischen Autonomiebehörde Rabbiner in Israel beschuldigte ihre Regierung aufgefordert zu haben von Palästinensern genutztes Wasser zu vergiften, zog er die Vorwürfe am Samstag in einer Erklärung zurück, in der er sagte, es sei „offensichtlich“ geworden, dass sie „unbegründet“ war.

Herr Abbas erhob die unbegründete Anschuldigung am Donnerstag während einer Rede vor dem Europaparlament. Die Bemerkungen geben antisemitische Behauptungen wieder, die im Mittelalter zu Massentötungen an europäischen Juden führten.

Ursprünglich hatte die Palästinensische Befreiungsorganisation die Anschuldigung auf einer von einem ihrer Büros betriebenen Internetseite veröffentlicht; sie verbreitete sich über einige regionale Medienkanäle.

Herrn Abba’s Rücknahme wurde am frühen Samstagmorgen an Reporter geschickt, ausgegeben von der PLO, deren Vorsitzender Herr Abbas ist. Darin hieß es, Herr Abbas „weist alle Behauptung zurück, die ihn und das palästinensische Volk der Beleidigung der jüdischen Religion bezichtigen“. Hinzugefügt wurde, dass er „auch alle Beschuldigungen des Antisemitismus verurteile“.

Nachdem offensichtlich wurde, dass die behaupteten Äußerungen eines Rabbiners zur Vergiftung palästinensischer Brunnen, die von verschiedenen Medienorganen berichtet wurde, haltlos waren, hat Präsident Mahmud Abbas bestätigt, dass er nicht vorhatte dem Judentum Schaden zuzufügen oder jüdische Menschen weltweit zu beleidigen“, fuhr die Erklärung fort.

Es ist ja sehr nett, dass Abbas das zugegeben hat, nachdem er den Druck der Nachrichtenmedien spürte.

Aber was ist mit den anderen Lügen, die Abbas allein in dieser Rede von sich gab?

  • Er sagte, Israel habe seit 1967 eine Million Palästinenser verhaftet, eine klare Lüge, die jedes Jahr größer wird.
  • Er sagte, israelische Siedler machten den Palästinensern armselig, obwohl es im vergangenen Jahr in Wirklichkeit weit mehr Siedler von Palästinensern getötet wurden als umgekehrt.
  • Er unterstellte, dass israelische Siedlungen immer weiter ausgedehnt werden, obwohl in sie in Wirklichkeit in mehr als zwei Jahrzehnten praktisch kein Gebiet dazu geholt haben.
  • Er sagte, dass sein Volk seit tausenden Jahren in der Gegend ist, obwohl die Wirklichkeit so aussieht, dass jeder größere Clan in andere Bereiche des Nahen Ostens zurückverfolgt werden kann.
  • Er bezeichnete alle Gebiete unter seiner Kontrolle „ein großes Gefängnis“, während er selbst kein Problem hat nach Brüssel zu reisen und jeden Tag mehr als 100.000 Palästinenser die Grüne Linie überqueren.
  • Er behauptete, dass Frauen unter dem palästinensischen Recht Männern gleichgestellt seien, obwohl in Wirklichkeit die Strafe für „Ehrenmorde“ an Frauen immer noch leichter ausfällt als die für die Ermordung eines Mannes.
  • Er sagte, er wollen keinen Religionskrieg, obwohl der in Wirklichkeit letztes Jahr zu den Messeranschlägen anstachelte, indem er sagte, die Al-Aqsa müsse mit allen Mitteln vor besuchenden Juden geschützt werden.
  • Er behauptete, er wolle Frieden und sei gegen Terror, während die von ihm geführte politische Partei Terrorismus ausdrücklich preist und die Inspiration für die Terrorwelle ausdrücklich ihm zuschreibt. Auch Abbas selbst preist Terroristen, selbst heute.

Und das waren nur einige der Lügen, die Abbas vor dem EU-Parlament von sich gab. Wir erwähnen noch nicht einmal die Litanei der Lügen, die er in der in der Vergangenheit äußerte.

Dieser Vorfall zeigt eine wichtige Tatsache: Abbas kann in Schande gebracht werden. Doch Reporter hätten ihn nicht um Kommentare gebeten, hätte Israel nicht diese eine spezifische ungeheuerliche Lüge hart kritisiert. Der wichtigste Teil der Werkzeugkiste des politischen Reporters besteht darin Widersprüche und Lügen wichtiger Führer der Welt aufzuzeigen. Doch ist dies die Ausnahme, die die Regel bestätigt – Reporter zögern Abbas auf all die anderen Ungereimtheiten und offenen Lügen anzusprechen, die er im Verlauf der Jahre von sich gegeben hat.

Die Weigerung harte Fragen zu stellen zeigt die Einseitigkeit der Journalisten. Tief in sich wollen sie einen Friedens-Deal sehen und sie glauben, Abbas‘ Lügen offenzulegen wird einen Handel erschweren. Nur Israel darf nach ihrer Ansicht unter Druck gesetzt werden. Also kann Abbas ungestraft lügen, bis Israel aus den Lügen eine Story macht, die nicht ignoriert werden kann.

Und das ist der Grund, dass Abbas das Gefühl hat, er könne damit davon kommen.

Reporterfragen-an-Abbas

Saukomisch: Abbas schenkt saudischem König eingerahmte zionistische Zeitung

Elder of Ziyon, 22. Juni 2016

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gab dem saudischen König Salman am Sonntag ein Erinnerungsgeschenk: eine gerahmte Ausgabe der Palestine Post aus den 1930-er Jahren.

Das war eine zionistische Zeitung und der Vorläufer der heutigen Jerusalem Post.

Das kann man sich nicht ausdenken.

Wann ist Abbas eine dritte Hand gewachsen?

Ich habe das Datum der Zeitung gefunden: 13. August 1935.

Sie berichtet ausführlich über einen Besuch von Emir Saud in Palästina, weshalb Abbas diese Ausgabe wählte. Aber sie hat auch Berichte, die von denen Abbas nicht so gerne hätte, dass der König sie liest, so „Luzerner Bienenstock an Aktivitäten, als zionistische Delegierte eintreffen“ und „Kurbäder verbieten alle Juden“ in Deutschland, geschrieben von der sehr jüdischen „Palestine Telegraphic Agency“; oder „Wiener Polizei sucht 2 Araber“ – aus irgendeinem unerfindlichen Grund werden sie nicht „Palästinenser“ genannt.

Warum konnte Abbas keine nicht zionistische Zeitung mit „Palästina“ im Titel finden, um den König diesen Artikel zu zeigen?

——————

Die Araber waren „not amused“; ihre Medien nannten nennen Abbas‘ Geschenk einer zionistischen Zeitung einen „Skandal“

Elder of Ziyon, 23. Juni 2016

Es dauerte ein paar Tage, aber die arabischen Medien haben bemerkt, dass Mahmud Abbas König Salman eine zionistische Zeitung schenkte. Die Agentur Shehab News Agency schreibt:

Mit einer schallenden Ohrfeige für das Erbe und die Geschichte des palästinensischen Volks schenkte PA-Präsident Mahmud Abbas dem saudischen König Salman bin Abdul Aziz ein Souvenir, ein historisches Bild der ersten zionistischen Zeitung in Palästina, „Palestine Post“.

Dass Abbas dem saudischen König eine Ausgabe dieser Zeitung schenkt, zeigt den Grad des Verfalls der palästinensischen Diplomatie, den Versuch die Geschichte zu verändern und palästinensischem Erbe aus dem Weg zu gehen.

Wer sagte Abbas, er solle dieses skandalöse Geschenk machen? Und wie kam es dazu? Wie konnte er eine zionistische Zeitung verschenken, die immer ihr Gift gegen unser Volk zur Schau getragen hat?

Das wird richtig gut.

Soweit es die Antwort auf die Frage nach Abbas‘ vermeiden des palästinensischen Erbes angeht, so ist das nicht wirklich das erste Mal, dass die Palästinenser gezwungen worden sind britische und jüdische Institutionen als „palästinensisch“ zu vereinnahmen. Immerhin betrachteten sie sich bis lange nach dem Ende des britischen Mandats Palästina nicht als „Palästinenser“.

Wie sehen die „PLO-Prinzipien“ aus?

Elder of Ziyon, 23. Juni 2016

Aus einer Pressekonferenz mit Mahmud Abbas und der Hohen EU-Repräsentantin/Vizepräsidenting Federica Mogherini:

Wir werden auch verschiedene Palästinenserfraktionen ermutigen die fortgesetzten Aussöhnungsbemühungen zu einem positiven Resultat auf Grundlage von Demokratie und PLO-Prinzipien zu bringen und ich weiß, dass Präsident Abbas dem persönlich sehr verpflichtet ist.

Wie genau sehen die „PLO-Prinzipien“ aus?

Wie immer das sein mag, sie müssen wichtig sein. Mogherini war nicht die erste, die diese Formel beschwor.

Im Januar drängte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon „die Palästinenserfraktionen die Einheit auf Grundlage von Demokratie und den Prinzipien der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) voranzubringen“.

Im Februar sagte das Quartett: „Echte palästinensische Einheit, auf der Grundlage von Demokratie und den PLO-Prinzipien, ist unerlässlich, um den Gazastreifen und die Westbank unter einer legitimen, demokratischen palästinensischen Behörde wieder zu vereinen.“

Die einzigen Prinzipien, die ich finden kann, sind die in der PLO-Charta von 1968, die Terror unterstützt und fordert, dass Israel vernichtet wird – und die nie modifiziert wurde.

Dazu die Prinzipien des Stufenplan von 1974, der diesen Teil einschließt, der komplett damit übereinstimmt, wie die PLO und PA heute agiert: „Jeder auf dem Weg zur Befreiung unternommene Schritt ist ein Schritt hin zur Verwirklichung der Resolutionen früher palästinensischer Nationalräte“ – was einen Schritt hin auf Israels Vernichtung bedeutet.

Wenn Sie etwas jüngeres finden wollen, dann vielleicht den Verfassungsentwurf von 2001, der einige Prinzipien enthält. Zum Beispiel dieses Prinzip, das Juden praktisch das Recht heilige Stätten zu besuchen verweigert, weil Juden einfach auf natürliche Weise die öffentliche Ordnung schon durch Atmen stören:

Die Freiheit Religion zu leben und an Gebetsorte zu kommen, soll insofern garantiert werden, als sie die öffentliche Ordnung nicht stört oder monotheistische Religion nicht verunglimpft.

(Fairerweise sollte man sagen: Sie milderten das 2003 in einem Entwurf ab; dort heißt es: „Der Staat soll Zugang zu den heiligen Stätten, die seiner Souveränität unterliegen, innerhalb des Gesetzesrahmens garantieren.“ – Wie sieht also das Gesetz aus? „Das Gesetz soll die Rolle (der Polizei) im Dienst des Volkes, der Verteidigung der Gesellschaft und der Wachsamkeit bei der Erhaltung der Sicherheit, öffentlichen Ordnung und öffentlichen Moral ordnen.“ Fügen Sie das zusammen und Sie haben die Äußerung von 2001.)

Was genau sind also die PLO-Prinzipien von heute? Sollte nicht jemand die EU, die UNO und das Quartett fragen, das sie für sie so offensichtlich sind?

Negativ-Foto des Tages: „Schieß! Schieß! Schieß!“

gefunden bei Tikva auf Facebook und von ihr kommentiert:

schieß-schieß-schieß

Ein Kind…. Nein! Kein Kind! Ein Kleinkind… kaum konnte laufen, hat aber sein Plastikgewähr gegen unsere Soldaten erhoben und die Eltern ermutigten im Hintergrund: „Schieß! Schieß! Schieß!“

Solche Menschen gebären keine Kinder, sondern Tötungsmaschinen… und das sind auch keine Eltern, sondern Trainer zum Morden….