Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. Juni – 1. Juli 2017)

Sonntag, 25. Juni 2017:

Die Hamas schloss sich den Quds-Hassbotschaften des Iran an: Ein Sprecher der „Al-Quds-Brigaden“ (der „militärische“ Zweig der Hamas) forderte die Araber und „die islamische Nation“ auf die internen Kämpfe zu beenden und daran zu arbeiten das „Krebsgeschwür der zionistischen Besatzung“ zu eliminieren. Der „heldenhafte“ Kampf der „Palästinenser“ zur Vorbereitung der „Befreiung“ von „Palästina“ müsse endlich unterstützt werden. Ein anderer Hamasnik behauptete Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee würden brutal angegriffen und es gebe „schon mehrere Opfer, die gestorben“ seien. Und das nur wenige Tage, nachdem einer der obersten Führer der Hamas behauptet hatte, man wäre nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert…

Anlässlich des Internationalen Tages der Unterstützung von Folteropfern 2017 lässt die PA „wissen“, dass mehr als eine Million PalAraber Folter durch Israel erlitten hätten. Sie können nicht anders, sie müssen immer und überall die größten, meisten, heftigsten und am schlimmsten betroffenen Opfer sein, egal, wie sehr sie dafür lügen müssen.

Montag, 26. Juni 2017:

Die PA gibt immer weniger Gutscheine zur Krankenbehandlung in Israel an Einwohner des Gazastreifens ausgibt. Waren es früher 2.000 im Monat, sind es aktuell nur noch ein paar Dutzend. Außerdem hat die PA die Lieferung von Anästhetika in den Gazastreifen gestoppt, was bedeutet, dass dort keine Operationen mehr vorgenommen werden können. Mit anderen Worten: Mahmud Abbas und Genossen ist das Wohlergehen der Menschen im Gazastreifen völlig gleichgültig, wie auch die Forderung nach Einstellung der israelischen Stromlieferungen in den Gazastreifen zeigt.

Ab Juli wird Israel in einigen Bereichen an der Grenze zum Libanon einen neuen Sicherheitszaun D bauen. Damit soll der Hisbollah erschwert werden nach Israel einzudringen.

Dienstag, 27. Juni 2017:

Mitten durch ein Übungsgelände der IDF in den südlichen Hebron-Bergen, auf dem (mit schwerem Geschütz) scharf geschossen wurde (seit einiger Zeit ist dort kein aktives Schusstaining mehr erfolgt), haben PA-Araber eine Straße für Schmuggler (Waffen, Drogen), Banditen und illegalen Einwanderern gebaut.

Es gibt Berichte, dass Israel und die Hamas intensive indirekte Gespräche miteinander führen, in denen es um die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen geht. Wer zwischen beiden vermittelt ist nicht klar, aber es wird spekuliert, dass es die Ägypter sind.

Die IDF hat einige Teile des Golan infolge der eskalierenden Kämpfe in Syrien und des „Überschwappens“ von Waffengebrauch nach Israel vorläufig zu militärischem Sperrgebiet erklärt.

Die Hamas bestreitet, dass es den Raketenangriff gegeben hat und beschuldigt Israel „gefährlicher Eskalation“, die „Konsequenzen“ haben werde.

Der Direktor der Akademie für Koranstudien in der Al-Aqsa-Moschee rief alle Muslime auf, den nördlichen und östlichen Sektor des Tempelberg-Plateaus zu retten; Israel plane dort eine Synagoge zu bauen und das Goldene Tor zu öffnen.

Mittwoch, 28. Juni 2017:

War etwas anderes zu erwarten? Erst drängt die PA Israel dazu den Gazanern den Strom abzustellen, sie verweigert ihnen Behandlungsgutscheine für Israel, Medikamentenlieferungen usw. – und wenn dann Menschen deshalb sterben, soll Israel schuld daran sein! Weil angeblich Israel die Einreise der Patienten einschränkt.

Wo bleibt der Aufschrei? Die Hamas lässt an der Grenze zu Ägypten Häuser abreißen und Menschen vertreiben, um die Pufferzone der Ägypter zu vergrößern.

Palästinensische Umweltverschmutzung: ein schmutziges kleines Geheimnis

Stephen M. Flatow, JNS.org, 20. Juni 2017

Exzessive Steinbrucharbeiten der Palästinenser in einem Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste wurde von der israelischen Zivilverwaltung gestoppt. (Foto: Israelische Zivilverwaltung)

Die israelischen Behörden beschlagnahmten letzte Woche zwei Traktoren, einen hydraulischen Bagger und weitere Ausrüstung, die von Palästinensern für illegale Steinbrucharbeiten genutzt wurden, was ein außerordentliches Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste schädigte.

Würde eine große amerikanische Zeitung darüber berichten, dürfte die Schlagzeile vermutlich lauten „Israel beschlagnahmt palästinensische Traktoren.“

Ich sage „würde“, weil es nicht wirklich wahrscheinlich ist, dass die New York Times oder die Washington Post jemals eine Geschichte bringen würden, die die palästinensische Sache schlecht aussehen ließe. Das würde ihren Drang für die Gründung eines Palästinenserstaats zu werben untergraben.

„Die Palästinenser haben in dem Bereich mehrere Jahre lang illegale Steinbruchaktivitäten durchgeführt und die Steinbrüche im Verlauf der letzten Monate beträchtlich ausgeweitet, besonders im oberen Teil der Darga-Schlucht, einem saisonalen Wasserlauf, der aus der Judäischen Wüste ins Tote Meer verläuft.“, berichtete Israel HaYom. „Die umfangreichen Steinbrucharbeiten haben das Ökosystem in dem außerordentlichen Naturschutzgebiet systematisch zerstört…“

Nach Angaben von Marco Ben-Shabbat, dem Leiter der Inspektoreneinheit der israelische Zivilverwaltung, „gehen die Palästinenser einfach von einem Ort zum nächsten auf der Suche nach Stellen, wo sie graben können. Es ist undenkbar, dass ein Ort, der 2000 Jahre lang ungestört war, auf diese Weise innerhalb eines Monats geschädigt wurde.“ Ben-Shabbat sagte, er „hatte die PA kontaktiert, in dem vergeblichen Versuch, dass diese den Schaden für das Naturschutzgebiet ohne israelische Intervention verhindert.“

All diese illegalen Steinbrucharbeiten sind zudem eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarungen, die jegliche derartigen Aktivitäten ohne israelische Zustimmung verbieten. Doch da die Nachrichtenmedien und die internationale Gemeinschaft die vielen anderen palästinensischen Verstöße gegen die Vereinbarungen gewohnheitsmäßig ignorieren, warum sollten sie wegen dieser den Mund aufmachen?

Im letzten Oktober deckte Ha’aretz-Korrespondent Zafrir Rinat, dass „seit Jahren Abwässer aus Bereichen der von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank Flüsse innerhalb Israels verschmutzen… letzte Woche führte das Problem zum ersten Mal dazu, dass im Bereich von Netanya ein Strand nahe der Mündung des Alexander-Flusses gesperrt werden musste.“

Und der Beit-Yannai-Strand war nach Aussage von Rinat nicht das einzige Opfer der Abwässer der Olivenöl-Fabriken aus dem Bereich Nablus: „Die Naturschutzbehörde sagt, dass diese Abwässer eine Menge Wildtiere töten und die in einem Gebiet gemachten Wiederherstellungsarbeiten zunichte gemacht werden. Die Behörde hat vor diesem Problem in der Vergangenheit häufig gewarnt.“

Amerikanische und europäische Zeitungen zitieren Ha’aretz oft, wenn sie Artikel veröffentlicht, die Israel in ein schlechtes Licht stellen. Sie loben Ha’aretz als die „New York Times Israels“ nd stellen sei als maßgebliche Informationsquelle zu Israel und den Palästinensern dar. Aber in den seltenen Fällen, in denen Ha’aretz etwas druckt, das die PA in ein schlechtes Licht stellt, verlieren die großen US-Tageszeitungen das Interesse.

Man erinnert sich: Die internationalen Nachrichtenmedien schauten weg, als die israelischen Behörden eine Holzkohle-Fabrik im von der PA beherrschten Ya’bad schlossen, die in der Region schlimme Luftverschmutzung verursachte. Israel warnte die PA wiederholt wegen des Problems, aber diese lehnte es ab zu handeln – obwohl die örtlichen palästinensischen Dörfer wegen des Rauchs aus der Fabrik unter einer unverhältnismäßig hohen Rate an Problemen mit den Atemwegen litten.

Die Auswirkungen der palästinensischen Umweltverschmutzung sind für die Frage von erheblicher Bedeutung, ob es einen Palästinenserstaat geben sollte oder nicht. Jeder Versuch Israels gegen Umweltverschmutzung vorzugehen, die von einem Staat „Palästina“ ausgeht, würde eine Verletzung der nationalen Souveränität eines anderen Landes darstellen. Die Israelis würden verurteilt und sähen sich vielleicht sogar internationalen Sanktionen ausgesetzt. Giftiger Rauch würde Israels Luft füllen und tödliche Abwässer würden in seine Flüsse fließen und Israel wäre nicht in der Lage das zu beenden.

Das ist der Grund, warum Fürsprecher der Palästinenser in den Nachrichtenmedien und „Friedens“-Gruppen niemals von der Holzkohle-Fabrik in Ya’bad oder den Olivenöl-Fabriken in Nablus reden, auch nicht von den Steinbrucharbeiten in der Judäischen Wüste. Sei wissen, dass das schmutzige kleine Geheimnis der palästinensischen Umweltzerstörung ernste Fragen bezüglich der Frage der palästinensischen Eigenstaatlichkeit aufwerfen würden – Fragen, die sie lieber nicht beantworten wollen.

Fotos: Jerusalems neues Aquarium

The Jewish Press, 22. Juni 2017

Jerusalems neue „Israel Aquarium“ liegt im Biblischen Zoo; letzte Woche gab es eine Feier zur Eröffnung.
Nach Angaben des Zoos ist man immer noch dabei die Aquarien zu bestücken und zu prüfen, wie die Fische sich in der Umgebung akklimatisieren können. Israels Aquarium sollte in ein paar Wochen für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich werden.

Bis dahin hier ein paar Fotos…

Wie definierst du dich selbst?

Elder of Ziyon, 8. Mai 2007

Yom Ha’atzmaut-Feiern sind, zusammen mit dem palästinensisch-arabischen „Nakba“-Gedenken, eine gute Gelegenheit einen fundamentalen Unterschied zwischen Zionisten und palästinensisch-arabischen Nationalisten festzustellen.

Zionistien definieren sich völlig unabhängig von anderen Spielern der Weltgeschichte. Der Zionismus ist die nationale Wiederbelegungsbewegung für das jüdische Volk im Land seiner Vorväter. Das hat nichts mit den Europäern oder den Arabern oder sonst irgendetwas zu tun. Das ist eine völlig positive, autarke Definition. Man mag sagen, dass der Zionismus die Araber unfair behandelte, aber die Araber waren nicht kein inhärenter Faktor in der Definition des Zionismus; der Zionismus ist als Begriff unabhängig von anderen Faktoren. Araber, die versuchten diesen Traum zu zerstören, wurden nicht als Bedrohung für den Zionismus betrachtet – sie wurden als für das Konzept an sich irrelevant angesehen. Wenn sie Israel akzeptierten, gut; wenn nicht, Pech für sie.

Andererseits definiert sich der palästinensisch-arabischer Nationalismus ausschließlich über die Beziehung zu anderen; und diese Definierung ist eine negative. Die 60. Wiederkehr der Gründung Israels zeigt diese Unterschiede mit scharfem Profil.

Heute wird der Yom Ha’atzmaut gefeiert, aber das ist nicht der Jahrestag. Dieser ist der fünfte Tag des hebräischen Monats Iyar, am Samstag. Da dies der jüdische Sabbath ist, wurde das Datum auf heute vorverlegt, um jedermann die Möglichkeit zu geben angemessen zu feiern.

Die Nakba-Festlichkeiten waren ursprünglich für den 15. Mai, den „Nakba-Tag“ terminiert, aber die bloße Vorstellung, dass Israel heute feiert, irritiert die palästinensischen Araber derart, dass sie den heutigen Tag zu einem Tag der Trauer erklärten:

Donnerstag wird ein Tag nationaler Trauer in den gesamten Palästinensergebieten gehalten, um an die sechzigste Wiederkehr der palästinensischen Nakba zu erinnern.

Palästinensische schwarze Flaggen werden auf Gebäudedächern gehisst, ein öffentlicher Teilstreik wird von 12 bis 1 Uhr am Donnerstagmittag zusätzlich zu den Demonstrationen in der gesamten Westbank abgehalten.

In einer am Donnerstag abgegebenen Erklärung forderte das Nationale Komitee für die Erinnerung an die Nakba alle Palästinenser auf an der Aktion teilzunehmen, um „gegen die Feiern des Besatzungsstaates [Israel] zu seiner Gründung auf den Überbleibseln palästinensischen Städte und Dörfer zu protestieren, indem ausgedrückt wird, dass die Palästinenser an ihrem ‚Rückkehrrecht’ festhalten, das ein legitimes Recht ist.“

Heute ist weder nach dem hebräischen noch dem gregorianischen oder muslimischen Kalender der Jahrestag, aber weil Israel heute feiert, müssen die palästinensischen Araber ihre Gedenkveranstaltungen auch heute beginnen. Ihre Geschichte und ihre Selbstsicht wird völlig durch das definiert, was Israel tut, nicht durch das, was angeblich ihre Ziele sind.

Wenn die Nakba dazu gedacht wäre, an die Wiederkehr der Flucht der palästinensischen Araber aus ihren Häusern zu erinnern, dann könnte der Tag irgendwann im Jahr begangen werden, da es keine bestimmten Bevölkerungsverschiebungen am 15. Mai gab. Sie könnte das Datum der Kapitulation von Haifa oder das der Unterzeichnung des Waffenstillstands durch Israel mit Jordanien nehmen – und damit sicher stellen, dass sie in der Lage sind einen Staat aufzubauen. Aber sie entscheiden sich, ihn dann zu begehen, wenn Israel das tut – und wenn Israel das Datum verschiebt, dann machen sie das auch.

So zeigt sich das auch bei diesem Nakba-Poster:

Die Form „Palästinas“ (dargestellt als Schlüsselloch) leugnet die Tatsache, dass der palästinensisch-arabische Nationalismus in seiner Gänze von externen Faktoren abhängig ist. Das historische Palästina sieht überhaupt nicht aus wie auf diesem Bild; und während es schwierig sein würde die Grenzen zu ziehen, die nie festgelegt wurden, würde jedermann zustimmen, dass der Negev nicht Teil davon ist und dass bedeutende Teil dessen, was heute Jordanien ist, dazu gehören. Die Tatsache, dass die palästinensischen Araber auf jeden Anschein der Wiederherstellung des „historischen“ Palästina verzichtet haben und nur an den Gebieten interessiert sind, die zufälligerweise Israel kontrolliert, mit nationalen Grenzen, die von den Briten und Franzosen gezogen wurden, zeigt, dass es beim palästinensisch-arabische Nationalismus überhaupt nicht um den Aufbau, sondern um die Vernichtung eines Staates geht.

Natürlich zeigt auch, dass sie 1949 die jordanische Souveränität und Staatsbürgerschaft anerkannten, dass eine unabhängige Nation kein Ziel der so genannten „Nationalisten“ war.

Seit Oslo sind fast 15 Jahre vergangen. Während eines großen Teils dieser Zeit war ein Großteil der Westbank unter arabischer Autonomie. Die PA hat Zugang zu denselben Mitteln, die das embryonische Israel 1948 hatte. Vor der Intifada gab es dort eine lebensfähige Wirtschaft; vor 2003 gab es keine Straßensperren.

Nun sehen Sie sich an, wie viel Fortschritte sie mit der Autonomie gemacht haben, die sie haben, und vergleichen Sie sie mit dem, was Israel in den 10 bis 15 Jahren machte, nachdem es seine eigene Autonomie gewann. (Wir fangen noch nicht einmal von Gaza zu sprechen an, dem Musterbeispiel palästinensisch-arabischen Nationalismus.)

Eine wirkliche, unabhängige Nationalbewegung würde jede Gelegenheit und Autonomie nutzen, die sie könnten, um ihre Institutionen aufzubauen – ihre Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur; um Handel mit anderen Staaten aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Sicherheit des eigenen Volkes zu gewinnen. Eine vorgetäuschte Nationalbewegung, deren wirklicher Zweck destruktiv ist, würde nichts davon unternehmen.

Es ist offensichtlich, welche Beschreibung zu der jüngeren Geschichte des palästinensisch-arabischen Nationalismus passt.

Eine unglaublich logische Reaktion…

Benjamin Weinthal fragte den Sprecher des Berliner Bürgermeisters, warum die Stadt zulässt, dass die Hisbollah dort marschiert (beim antisemitischen Quds-Tag-Marsch). Die Reaktion von Mathias Gille:

Sind Sie ein Nazi, Herr Weinthal?

Was für ein Charakterschwein!

Was heißt „Beendet die Besatzung“?

Moshe Dann, Jerusalem Post, 21. Juni 2017

Auch wenn es ein populäres Mantra ist, begreifen nur wenige, was es bedeutet

Zeina Ashrawi von den Gesellschaft der Studenten für Gerechtigkeit in Palästina an der George Mason University nimmt an einer antiisraelischen Kundgebung in Washington DC teil (Foto: Jim Watson / AFP)

Während der letzten Jahrzehnte hat die palästinensische Propagandamaschine mit Hilfe antiisraelischer Elemente in der internationalen Gemeinschaft eine der mächtigsten und effektivsten emotionalen wie psychologischen Waffen zum Sieg über Israel geschaffen: „Beendet die Besatzung“.

Auch wenn das ein populäres Mantra ist, begreifen nur wenige, was es bedeutet.

Es könnte das bedeuten, was Israel im Sechstagekrieg 1967 eroberte oder was Israel während des Unabhängigkeitskriegs (1948/49) gewann oder alles „vom Fluss bis zum Meer“.

Zuerst konzentrierte sich die arabisch-palästinensische Propaganda auf Israels Anwesenheit in Judäa und Samaria (der „Westbank“) als „Verletzung des Völkerrechts“, insbesondere die Vierte Genfer Konvention, wie sie vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz  interpretiert wird. Als antiisraelische NGO mit Sitz in Genf war das IKRK die Erste, die Israel der „Besatzung“ palästinensischen Territoriums beschuldigte, womit ein umstrittenes Gebiet willkürlich einer Seite zuerkannt wurde. Weil das Internationale Komitee vom Roten Kreuz auch – einzigartig – eine offizielle UNO-Organisation ist, werden seine Entscheidungen als maßgeblich betrachtet.

Nachdem Israel mit Yassir Arafat (für die PLO) die Oslo-Vereinbarungen unterschrieb, sich aus den Areas A und B zurückzog und der palästinensischen Autonomiebehörde zusammen mit der internationalen Gemeinschaft hat seine institutionelle Struktur zu entwickeln, kehrte der Fokus zurück auf Israels legale und historisch Ansprüche auf Area C, in der alle „Siedlungen“ liegen. Experten und Gelehrten debattierten das Thema, doch keine Seite war in der Lage die andere zu überzeugen.

Die Debatte um Territorium war wichtig, hatte aber begrenzte Auswirkungen, denn während palästinensischer Terrorismus und Aufstachelung unvermindert weitergingen und nach zwei weiteren Abzügen – 2000 aus dem Südlibanon (was die Hisbollah mächtig machte) und 2005 aus dem Gazastreifen (was die Hamas mächtig machte) – reagierte Israel zögerlich auf die Preisgabe weiteren Territoriums. Das Mantra „Land für Frieden“ hatte niemanden außer den Harcore-Ideologen mehr überzeugt. Selbst Israelis, die die „Zweistaatenlösung“ unterstützten waren nicht bereit weitere Zugeständnisse zu machen.

Etwa während des letzten Jahres wurde ein neues Argument hervorgehoben, oft unterstützt von israelischen Juden und progressiven Juden in Nordamerika, die pro-Israel sind: Bei „der Besatzung“ geht es nicht nur um Territorium, sondern auch um „das palästinensische Volk“.

Diese Verschiebung auf ein humanitäres Argument überzeugt, denn es wird als moralische Frage dargestellt: Israel hat nicht das Recht ein anderes Volk oder einen anderen Staat zu beherrschen – die Palästinenser.

Das stellt die Israelis (d.h. die Juden) als Verfolger und die Palästinenser als ihre Opfer hin.

Daher bleibt, selbst wenn die Frager der Rechtmäßigkeit der Siedlungen eingeräumt wird, die behauptete Verletzung der Menschenrechte – die moralische Frage – das Problem. Beispielsweise klagen Kritiker, einzuschränken, wo palästinensische Araber leben können, greift in deren Alltagsleben ein und dringt in ihre Städte und Dörfer ein, verletzt ihre Bürger- und Menschenrechte, stellt „Besatzung“ dar. Diese Besatzung zu beenden ist allerdings kompliziert, denn (1) stellen palästinensische Terroristen eine ständige Bedrohung dar, (2) sind radikale Islamisten involviert und (3) würde der Abzug aus der Area C und die Gründung eines Palästinenserstaats Terrorismus fördern.

Mit anderen Worten: „Die Besatzung zu beenden“ ist als humanitäres und moralisches Thema nicht zu schaffen, ohne territoriale Zugeständnisse zu machen und israelische Sicherheitskontrolle zu beseitigen. Die Verbindung ist ausschlaggebend: Das humanitäre Argument wird genutzt, um palästinensische Forderungen nach Territorium und einem eigenen Staat zu rechtfertigen und zum Durchbruch zu verhelfen. Israels rationale und realistische Weigerung den Palästinensern zu gestatten einen unabhängigen Staat zu bilden, wird daher in eine moralisches Argument über das Recht auf Selbstbestimmung verwickelt.

Das Versagen die dynamische Beziehung zwischen dem humanitären Argument und palästinensischen Forderungen nach Territorium und Eigenstaatlichkeit zu verstehen hat Israels Versuche seine Ansprüche und die Siedlungen in Judäa und Samaria zu rechtfertigen gelähmt.

Daher sitzt Israel in der Falle: Solange es sich weigert den Palästinensern einen Staat zuzugestehen, Area C behält und seine Terrorbekämpfungsaktivitäten in palästinensischen Städten aufrechterhält, wird es der „Besatzung“ und „Verfolgung“ der Palästinenser beschuldigt werden. Obendrein wird „die Besatzung“ dazu genutzt Terrorismus und „Widerstand“ zu rechtfertigen. Das Dilemma hat umfassende Auswirkungen.

„Beendet die Besatzung“ suggeriert eine unmittelbare, direkte Abgrenzung von Gut und Böse – und das ist der Punkt, wo der Spruch am effektivsten ist. Ohne Rücksicht auf die Einzelheiten schafft das Mantra einen psychologischen Determinismus, der eine „entweder-oder“-Entscheidung erzwingt.

Wird die Prämisse, dass Besatzung Übel ist, erst einmal akzeptiert, ist die Schlussfolgerung unvermeidlich.

Das ist der Grund, dass Mantras so mächtig sind: Sie erfordern kein Denken und verhindern sogar kritisches Denken.

So funktioniert auch Werbung: Man hört/sieht „Coke“ und sein Symbol und man denkt „süß, angenehm, zufriedenstellend“; man denkt nicht darüber nach, ob es gut für einen ist oder nicht. Genauso bedeutet „Beendet die Besatzung“, dass Israel schlecht ist und die Palästinenser die Opfer sind.

Es ist eine Form der Gehirnwäsche, die – wie eine Sucht, die Wahrnehmung verändert und Rechtfertigungen propagiert: Keine Sorge, es wird alles gut; wir werden glücklicher, mehr geschätzt, geliebt werden; wir können die Folgen kontrollieren.

Mantras wie „Siedlungen verhindern Frieden“ und „Israel ist ein kolonialistischer Apartheidstaat“ mag manche Empathie empfinden und ein Gefühl von Ungerechtigkeit geben; ob das stimmt oder nicht, ist irrelevant.

Schließlich fordert „Beendet die Besatzung“, dass Israel greifbare Aktiva (z.B. Territorium) für nicht greifbare Vereinbarungen (wie diplomatische Anerkennung) aufgibt, die leicht zu widerrufen sind.

Die einzige Möglichkeit gegen Gehirnwasche und Süchte zu bekämpfen, besteht in Selbstbewusstsein, kritischem Denken und einer realistischen Bewertung der Lage.

Das wichtigste Gegenargument lautet, dass die obersten Prioritäten eines Staates darin bestehen seine Bevölkerung zu schützen, seine Gesellschaft erhalten und seine Grenzen zu verteidigen. Das ist der Grund, weshalb alle Staaten über Armeen, Polizei und Gefängnisse verfügen.

Da die Palästinenser und Araber danach streben Israel zu vernichten, ist Israel moralische wie praktisch dazu verpflichtet sich zu verteidigen. Kapitulation vor dem Terrorismus ist keine Option.

Zweitens würde ein palästinensischer Staat westlich des Jordan kein demokratisches, friedliches System werden oder das Problem der Millionen „Palästinenser“ lösen, die im Libanon, Syrien, Jordanien und anderen Ländern, einschließlich Israels, leben. Die Gefahr, dass er ein gescheiterter Staat wäre, der – wie Somali – von Banden und Milizen geführt wird, ist real.

Schließlich: Die arabischen Palästinenser sind keine Gefangenen.

Die meisten haben jordanische Pässe.

Sie können reisen und sie können Land und Grundeigentum besitzen; sie können es verkaufen. Viele haben das getan und sind erfolgreich.

Solange der Terrorismus existiert wird es „Besatzung“, Checkpoints, polizeiliches Eingreifen und lange Schlangen an Flughäfen geben. „Beendet die Besatzung“ beginn mit der Beendigung der Hetze und des Hasses, mit der Beendigung des Terrorismus.

„Beendet die Besatzung“ ist nicht nur auf Israel anwendbar. Dazu gehört die Beendigung der Dikatur im Iran, der die gesamte Welt bedroht. Die Besatzung zu beenden gilt für die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah im Libanon, Assads und des ISIS‘ in Syrien und der Taliban in Afghanistan.

„Beendet die Besatzung“ ist kein Aufruf die Rechte der Palästinenser zu schützen, sondern die Existenz Israels zu beenden. Es ist kein Appell an die Menschlichkeit, sondern ein Lobgesang auf Chaos und Völkermord.

„Beendet die Besatzung“ sollte als das begriffen werden, was es ist: Eine Morddrohung.

Gute Nachrichten aus Israel — Wochen bis 25.06.2017

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Wochen bis 25. Juni 2017!

Das Israel, auf das Sie stolz sein können — das Israel, das Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Hier geht es zu Michaels englischer Originalversion,
hier zu Karens portugiesischer Version!

— — —

VR erweckt das alte Jerusalem zu neuem Leben
Eine neue VR-App erweckt das alte Jerusalem zum Leben. Erhältlich auf Google Play: http://tinyurl.com/grwmck6 oder im Apple Store: http://tinyurl.com/zys24pp
(Videolink)

Erlaubnis für selbstfahrende Autos auf israelischen Straßen
Das israelische Verkehrsministerium hat Genehmigungen für GM und Mobileye ausgegeben, damit sie ihre selbstfahrenden Autos auf israelischen Straßen testen können. Gil Golan, Chef von GM Israel, sagte: „Was wir heute in Israel entwickeln, könnte die Zukunft des Verkehrswesens sowie von Lifestyle und Kultur im allgemeinen beeinflussen.“
http://www.globes.co.il/en/article-gm-to-test-autonomous-cars-on-israels-roads-1001192727

Bäume interagieren miteinander
Wissenschaftler am Weizmann-Institut haben bewiesen, dass reife Fichten in ihren obersten Ästen Kohlenstoffmoleküle sammeln und sie durch den Boden zu nahen Buchen, Lärchen und Pinien transportieren. Sie reisen durch unterirdische Bahnen, die von miteinander verbundenen Wurzelfilzen gebildet werden.
http://nocamels.com/2017/02/trees-share-resources-interact/

Wie Quallen stechen
Forscher vom Technion und der Universität Haifa haben erstmals den einzigartigen Mechanismus erklärt, wie die gewöhnlichsten Quallen ihre Feinde angreifen: Mit ihren Armen injizieren sie toxisches Material mit vielen tausend mikroskopisch kleinen Spritzen, die an Giftpfeile erinnern.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Israeli-researchers-decipher-how-jellyfish-shoot-poisoned-arrows-497564

Die Wüste zurückhalten
Anlässlich des Welttags zur Bekämpfung der Wüstenbildung und der Dürre am 17. Juni hier ein Video, welches zeigt, dass Israel eines der führenden Länder im Kampf gegen die Wüstenbildung ist.
(Videolink)

Terminal 1 renoviert
Mein Sohn war einer der ersten Passagiere am renovierten Terminal 1 im Flughafen Ben-Gurion. Fluggäste von Billigfluggesellschaften checken nun an Terminal 1 ein, kaufen dort zollfrei ein und besteigen dort ihre Flugzeuge, ohne dass sie zu Terminal 3 müssen. Das Terminal fertigt 33 Flüge pro Tag und 1,4 Mio. Fluggäste pro Jahr ab.
http://www.globes.co.il/en/article-ben-gurions-renovated-terminal-1-inaugurated-1001193236

Kinder auf ihren Smartphones beschützen
SafeMobile ist eine einfach zu installierende App, welche Ihre Kinder vor ungeeigneten und bösartigen Inhalten schützt, wenn sie ihre Smartphones benutzen. Geschäftsführer Yuval Rapaport wurde auf ILTV interviewt.
http://www.safemobile.co.il/
(Videolink)

Wie heißt diese Blume?
Mit der App „Bar-Code Flower“ können Sie ein Bild von einer Blume machen, und Ihr Smartphone nennt Ihnen dann die Spezies. Es gibt jedoch noch eine weitere App: FlowerzBot vom Startup Cnature erkennt 1000 Blumen — im Augenblick gibt es die App nur auf Hebräisch, bald aber auch auf Englisch.
http://www.timesofisrael.com/israeli-startup-cnature-captures-spring-flowers-in-app/
(Videolink)

Wenn der Schuh passt…
Das Startup Invertex hat die Art und Weise, wie wir Schuhe kaufen, digitalisiert. Es nutzt 3D-Bildgebung und künstliche Intelligenz und ermöglicht es damit Smartphones, Füße in Schuhläden oder zuhause zu scannen und die passendsten Schuhe im Laden oder online zu empfehlen. Invertex hat jüngst 2 Mio. Dollar Basisfinanzierung erhalten.
http://www.timesofisrael.com/israeli-startup-says-if-the-shoe-fits-consumers-will-buy-more/

Schutz vor Drohnen
Auf der Paris Air Show zeigte Rafael Advanced Defense Systems ihr neues Laser-Abfangsystem, das Luftverteidigung gegen Mikro- und Nano-Drohnen bietet. Der „Drone Dome“ identifiziert, verfolgt und neutralisiert feindliche Drohnen mit Laserstrahlen.
http://www.israeldefense.co.il/en/node/30080

Reinigung von Brasiliens Abwasser
Brasilien löst sein Abwasserproblem mit dem System von Paulee CleanTcc, das menschliche Hinterlassenschaften in geruchsfreien, sterilisierten Farmdünger verwandelt. Gegenwärtig werden 60% der täglichen 6,8 Mio. Liter Abwasser in Brasilien völlig unbehandelt in die Natur zurückgeführt.
https://www.israel21c.org/brazil-looks-to-israeli-tech-to-solve-a-stinky-problem/

Aus Miami-Luft wird Wasser erzeugt
Die Presse war begeistert von Water-Gen, das von Prof. Alan Dershowitz auf der AIPAC vorgestellt wurde. Nun kooperiert die Stadt Miami Gardens mit Water-Gen für ein Pilotprojekt, bei dem Wasser aus der Luftfeuchtigkeit extrahiert werden soll und den Bewohnern sauberes Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden soll.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Tech/Florida-city-to-alleviate-water-shortage-with-Israeli-technology-497433

Falls Ihr Flugzeugmotor ausfällt…
Ashot Ashkelon hat HYSKY 60 der Öffentlichkeit vorgestellt — einen Notfall-Hybridmotor für Flugzeuge. Die 20 kg schwere Antriebseinheit bietet bis zu 15 Minuten zusätzliche Zeit für Leichtflugzeuge, deren Motor nicht mehr arbeitet. Ebenso kann das System zusätzliche Energie für das Abheben zur Verfügung stellen.
http://www.globes.co.il/en/article-ashot-ashkelon-unveils-hybrid-emergency-aircraft-engine-1001193211

Die Zukunft von AR
Apples israelisches PrimseSense-Team hat ein 3D-Kamerasystem für AR entwickelt. Dieses bietet einen Lichtstrahl für optische 3D-Darstellung und Tiefenerfassung. Im Verbund mit Apples AR-Brille kann es mit einem schwebenden holographischen Interface interagieren, einfach indem Sie Ihre Hände benutzen.
http://www.techradar.com/news/apple-patent-paints-a-future-of-ar-glasses-and-gestural-controls

— — —

Israel tritt dem World Bond Index bei
Staatsanleihen der israelischen Regierung werden in Kürze noch weit interessanter werden, sobald sie in den Citigroup World Government Bond Index (WGBI) aufgenommen werden. Finanzinstitute werden dann verpflichtet sein, israelische Anleihen zu kaufen, um den WGBI für ihrer Kunden zu verfolgen.
http://hamodia.com/2017/03/19/israeli-govt-bonds-set-included-citigroup-index/

Einstimmigkeit bei der Anhebung der Finanzhilfen für Behinderte
Regierung und Oppositionsparteien stimmen darin überein, die Beihilfen für behinderte Israelis von aktuell 2.500 NIS in drei Schritten auf 4.000 NIS anzuheben. Auch die Wohnbeihilfen werden von 770 NIS auf 1.000 NIS erhöht.
http://www.globes.co.il/en/article-coalition-opposition-agree-nis-4000-disabled-allowance-1001193795

Innovative Diamantentechnologie
Die Diamantenbörse Ramat Gan hat sich für die Errichtung eines Technologieinnovationszentrums namens Diamond Tech beworben. Dessen Ziel ist es, israelische und ausländische Startups in den Frühphasen der Technologieentwicklung für den Diamantsektor zu fördern.
http://www.globes.co.il/en/article-diamond-exchange-sets-up-startup-innovation-center-1001193662

Touristen und Reiseleiter in Verbindung bringen
Dani Gadayev, Mitbegründer und Geschäftsführer des Startups TopGuides, beschreibt die Onlineplattform seines Unternehmens, auf der Touristen mit Reiseleitern in Verbindung treten können — dies eliminiert die Notwendigkeit, Provisionen an Agenturen zu zahlen.
https://worldisraelnews.com/watch-israeli-app-removes-need-for-middleman-in-hiring-tour-guide/
http://www.ourtopguides.com/home
(Videolink 1)
(Videolink 2)

Frutarom expandiert nach Vietnam
Die Aromafirma Frutarom hat eine Mehrheitsbeteiligung an der vietnamesischen Firma Western Flavors Fragrances Production (WFF). Frutarom beabsichtigt den Bau einer modernen Aromafabrik in Ho-Chi-Minh-Stadt und die Ausweitung ihrer Aktivitäten in Vietnam und der Region.
http://ir.frutarom.com/phoenix.zhtml?c=185607&p=irol-newsArticle&ID=2260257

Israelische Startups kommen nach China
Bank Leumi und Ping An, Chinas größte Investorengruppe, wollen israelische Hightech-Firmen in den chinesischen Markt bringen und dort integrieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde beim Besuch des israelischen Premierministers Netanyahu in China unterzeichnet.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=41227

— — —

Genmutation verlängert das Leben um ein Jahrzehnt
Bei einer Studie an Über-100jährigen amerikanischen Juden entdeckten Forscher der Universität Haifa eine genetische Mutation, welche das Wachstumshormon-Rezeptorgen beeinflusst. Männer mit dieser Mutation leben im Durchschnitt 10 Jahre länger als andere. Folgt nun auch eine ähnliche Entdeckung bei Frauen?
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Change-in-gene-adds-a-decade-to-the-lives-of-men-only-497162

Polizeichef spendet Knochenmark, um ein Leben zu retten
Tagsüber kümmert sich Meir Pulver um den Schutz der israelischen Bevölkerung — er ist Oberaufseher der israelischen Polizei. Dank der Krebshilfeorganisation Ezer Mizion spendete er Knochenmark und rettete damit das Leben von Chana. Sie kann nun miterleben, wie ihre sieben Enken aufwachsen.
http://www.ezermizion.org/blog/watching-the-grandchildren-grow-up-together/

Der stellvertretende aserbaidschanische Premierminister erhält Herzchirurgie in Israel
Abid Sharifov, Aserbaidschans stellvertretender Premierminister, wurde nach Israel geflogen, nachdem seine Ärzte eine lebensbedrohliche Herzerkrankung festgestellt hatten. Chirurgen am Rambam-Krankenhaus in Haifa befreiten eine Arterie und verpassten Sharifov einen Herzschrittmacher und einen Defibrillator.
http://www.timesofisrael.com/azerbaijans-deputy-pm-flown-to-israel-for-heart-treatment/

EU-Darlehen für Grippe-Impfstoffstudie
Die Europäische Investitionsbank hat dem Biotechnologieunternehmen BiondVax ein Darlehen in Höhe von 20 Mio. Euro gewährt, um die Phase-III-Studien für den universellen Grippeimpfstoff zu finanzieren.
http://www.globes.co.il/en/article-20m-eu-loan-to-fund-biondvax-phase-iii-trial-1001193180

Am Handgelenk tragbarer Herzmonitor
Das Startup CardiacSense hat einen Smartwatch-Herzmonitor entwickelt, der fast so akkurat ist wie ein EKG-Rechner. Seine revolutionäre Aufspürmethode von Herzrhythmusstörungen misst den Blutdruck über ein PPG (Photoplethysmogramm). Danach brauchen Sie nur noch das Armband berühren und erhalten ein Elektrokardiogramm.
https://www.cardiacsense.com/
(Videolink)

Noch wirksamere Behandlung
Teva besitzt ein Deutetrabenazin-Medikament gegen die Huntington-Krankheit — aber warum ist dieses Medikament so effektiv? Weil Teva einige der Wasserstoffatome durch das schwerere Isotop Deuterium ersetzt hat, damit noch mehr davon der Magensäure widersteht und den Darm erreicht.
An Israeli pharma firm has found a way to make drugs longer lasting and more effective

US-Zulassung für Wirbelsäulenbehandlungssoftware
Mazor hat Leitsysteme namens „Mazor X“ für Wirbelsäuleneingriffe entwickelt. Das neueste Modul „X Align“ hat jüngst die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde erhalten. Chirurgen können damit einen 3D-Ausrichtungsplan entwickeln, der die Auswirkungen des geplanten Eingriffs auf die Körperhaltung des Patienten simuliert.
http://www.timesofisrael.com/mazor-gets-fda-nod-for-spinal-deformities-software/

Zwei Kibbutzniks haben ein NASDAQ-Biotechnologieunternehmen gegründet
Dror Ben-Asher und Ori Shilo haben die Biotechnologiefirma RedHill BioPharma gegründet, benannt nach dem roterdigen Hügel neben ihrem Kibbutz. Nun führt ihre Firma erfolgreiche Studien für Behandlungen von Morbus Crohn, Heliobacter pylori, Magenkrebs uvm. durch.
http://www.timesofisrael.com/kibbutz-duo-turned-entrepreneurs-on-quest-to-whip-gut-bugs/

Weiches Exoskelett für Schlaganfallpatienten
ReWalk hat seinen Prototyp für ein weiches Exoskelett vorgestellt, mit dem viele Millionen Menschen mit Behinderungen im unteren Körperbereich wieder aufrecht gehen können. Anfangs werden die neuen „Restore“-Anzüge bei Schlaganfallpatienten eingesetzt werden, danach bei Multiple-Sklerose-Patienten.
http://rewalk.com/rewalk-unveils-soft-suit-exoskeleton-for-stroke-patients/

Wettbewerb über die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs
Wir hatten bereits über MobileODT berichtet, das Smartphone zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs benutzt. Jetzt bietet Intel dem besten Algorithmus und der besten künstlichen Intelligenz zur Diagnose von Krebs anhand von MobileODTs Smartphonebildern einen Preis von 50.000 Dollar an.
http://www.timesofisrael.com/intel-holds-competition-to-help-spot-cervical-cancer/

— — —

Arabische Kinder bekommen die Gabe des Hörens
Aufgrund der Genetik hat die Beduinenstadt El Sayed in der Negev-Wüste die weltweit höchste Gehörlosenquote. Es gibt dort sogar eine eigens entwickelte Gebärdensprache. Eine neue Doku zeigt, welchen Unterschied israelische Ärzte machen, die den Kindern dort Cochlea-Implantate geben, damit sie hören können.
http://nautil.us/blog/-the-unusual-language-that-linguists-thought-couldnt-exist
(Videolink 1)
(Videolink 2)

Erhaltung der Vogelwelt in der Türkei
Israels „Champions of the Flyway“-Organisation sammelt Spenden, um das illegale Fallenstellen für Singvögel im Nahen Osten zu beenden. Dieses Jahr wurden über 60.000 Dollar zusammengetragen, um die illegale Praxis zu beenden, Singvögel in der Südtürkei zu jagen und in Fallen zu locken.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/israeli-birdwatching-race-raises-funds-for-turkey/2017/04/08/

Hackathon-Woche, um das Leben der Menschen zu verbessern
Israel Advanced Technology Industries (IATI) hat 35 Programmierer zusammengebracht, die sich im Rahmen eines einwöchigen Hackathons bemüht haben, das Leben der Menschen zu verbessern. Zu den gefundenen Lösungen zählen gesundes Essen im Restaurant, Unterstützung von Eltern mit autistischen Kindern, Bildung noch zugänglicher zu machen und mehr Fahrsicherheit.
http://www.timesofisrael.com/social-impact-iati-weekathon-shows-off-thriving-ecosystem/

Wir alle sind miteinander verbunden
Dieser Artikel beschreibt, was geschah, als eine Mutter von drei Kindern in einem Krankenhaus Ezer Mizions „Linked to Life“-WhatsApp-Programm kontaktierte.
http://www.ezermizion.org/blog/hospital-rounds-via-whats-app/

Erste Muslima als israelische Diplomatin
Israelische Muslimas sind Ärztinnen, Apothekerinnen, Unternehmerinnen, Busfahrerinnen, Richterinnen, IDF-Soldatinnen usw. Jetzt bekommt Israel seine erste muslimische Diplomatin — Rasha Atamny aus Baqa al-Gharbiya wird erste Sekretärin in der israelischen Botschaft im türkischen Ankara.
http://www.timesofisrael.com/israel-appoints-its-first-female-muslim-diplomat/

Mossad-Rettung äthiopischer Juden
Israel ist das einzige Land, das Schwarze aus Afrika in die Freiheit gebracht hat. Im Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center (IICC) beschreiben ehemalige Mossad-Agenten die Rettung vieler tausend äthiopischer Juden über den Sudan. Der erste Artikel enthält kürzlich entdeckte Filme über diese Geheimvorgänge.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4949368,00.html
http://www.iicc.org.il/?module=articles&item_id=12&article_id=7&art_category_id=1#.WUt94elLfIU

Fotografie bringt Juden und Araber zusammen
Eines der vielen Koexistenzprojekte von Roots bringt palästinensisch-arabische und jüdische Kinder in Judäa und Samaria zusammen, damit sie gemeinsam Fotos machen und mehr übereinander erfahren.
https://www.friendsofroots.net/projects/
http://www.timesofisrael.com/through-a-photography-class-first-exposure-for-israeli-and-palestinian-kids/

IDF-Sanitäter behandeln fast jeden Tag Syrer
Die Behandlung verwundeter Syrer durch IDF-Sanitäter ist kontinuierlich und findet beinahe jeden einzelnen Tag statt. Es begann mit einem verletzten Syrer, der vor vier Jahren an die Grenze kam und um medizinische Hilfe bat. Seither sind über 2.800 verwundete Syrer für ihre Behandlung nach Israel gekommen.
https://www.idfblog.com/2017/04/06/46327/

Erster nichtafrikanischer Staatschef spricht vor der ECOWAS
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu flog nach Liberia, wo er der erste nichtafrikanische Staatschef war, der eingeladen wurde, eine Rede vor den Mitgliedern der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten) zu halten.
https://unitedwithisrael.org/watch-netanyahu-1st-non-african-leader-invited-to-address-west-african-states

Israels Hauptstadt anerkannt
Jerusalem wurde vom US-Senat, der Tschechischen Republik, Estland und Vanuatu formell als Hauptstadt Israels anerkannt.
https://unitedwithisrael.org/in-90-0-vote-us-senate-passes-bill-commemorating-jerusalems-reunification/
https://unitedwithisrael.org/republic-of-vanuatu-recognizes-jerusalem-as-israels-capital/

Israel ist Amerikas einzigartiger Verbündeter
Die israelisch-amerikanische Beziehung ist eine bilaterale Bindung, aus der beide Seiten erheblichen Nutzen ziehen.
(Videolink)

New York in Blau und Weiß
Viele tausend Menschen begingen die jährliche Celebrate-Israel-Parade und erzeugten ein Meer aus blauweißen Flaggen entlang New Yorks Fifth Avenue. Gilad Erdan, der Minister für innere Sicherheit, repräsentierte den Staat Israel und rief eine neue Anti-BDS-Kampagne namens „4IL“ ins Leben.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4970455,00.html
http://www.4il.org.il/eng/
http://www.jpost.com/Diaspora/New-campaign-provides-global-platform-to-fight-Israel-delegitimization-494868
https://worldisraelnews.com/nyc-turns-blue-white-honor-israel-parade/

Globale Landwirtschaftsausbildung im Jahr 2016
Dieser Artikel zeigt nur ein klein wenig der Arbeit, welche die Übersee-Entwicklungsbehörde MASHAV im letzten Jahr geleistet hat. Zu den Ländern, die von der israelischen Agrartechnik profitiert haben, zählen Kenia, Indien, elf lateinamerikanische Staaten, Paraguay, sieben ehemalige Sowjetstaaten und fünf afrikanische Staaten.
https://www.israel21c.org/teaching-the-world-how-to-grow-food-more-wisely/

— — —

Weiße Nacht in Tel Aviv
Laila Lavan (die Weiße Nacht in Tel Aviv) ist eine die ganze Nacht dauernde kulturelle Veranstaltung in der „Stadt, die niemals schläft“. Am 29. Juni gibt es Veranstaltungen in der ganzen Stadt — Strandkonzerte, Partys, Sonderausstellungen, Führungen usw.
https://www.secrettelaviv.com/magazine/blog/newsletter/best-parties-of-laila-lavan-2017/

Wonder Woman ist ein großer Erfolg
Der Film „Wonder Woman“ mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot hat gute Kritiken erhalten und schlägt an den Kinokassen alle Rekorde — bislang über 600 Mio. Dollar! Und aus vielen Gründen ist er ein wahrlich inspirierender Film.
http://www.jpost.com/Israel-News/Culture/Wonder-Woman-wows-the-world-494579
http://www.timesofisrael.com/gal-gadots-wonder-woman-headed-for-over-90m-box-office-hit/
http://collider.com/wonder-woman-box-office-record/
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_opinion.php?id=19289

Israelisches Opernfestival in Akko
Die Israel Opera (3. – 5. August) zeigt eine neue Produktion namens Giulio Cesare in Egitto, die eigens für den Kreuzfahrerhof in Akko geschrieben wurde. Ebenso führen die Sänger die größten und beliebtesten Hits des verblichenen Arik Einstein auf, einem von Israels bekanntesten Singer-Songwritern.
http://www.israel-opera.co.il/eng/?CategoryID=826&ArticleID=2453

Brunchen wir
Israel ist berühmt für seine köstlichen Brunches — frisches Gemüse, lokale Käsesorten, mediterrane Omeletts, gesunde Salate, Nachspeisen und natürlich Kaffee. Mit köstlichen Optionen wie diesen sowie guter Gesellschaft wird Ihr Wochenende bestimmt noch viel besser!
(Videolink)

— — —

Säule vom Vorplatz des 2. Tempels gefunden
Das Tempelberg-Siebprojekt hat das Kapitell einer Säule entdeckt, die Teil der Doppelkolonnade um den Vorplatz herum war, den es in Jerusalem zur Zeit des 2. Tempels gegeben hat. Flavius Josephus beschrieb den Stil der Säule in seinem Werk „Geschichte des jüdischen Kriegs“.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=41549

Bar Mitzwa für 115 Waisen
Im März 2013 berichteten wir, dass Kollel Chabad anlässlich des 111. Geburtstags des verblichenen Lubawitscher Rebbe eine Bar Mitzwa für 111 Waisen abgehalten hat. An seinem 115. Geburtstag gab es nun eine weitere Bar Mitzwa für 115 Waisen.
https://unitedwithisrael.org/115-orphans-celebrate-their-bar-mitzvah-in-jerusalem/

Äthiopiens biblische Verbindung mit Israel
In Jerusalem sagte Präsident Reuven Rivlin dem äthiopischen Premierminister Hailemariam Desalegn: „Ihre Verbindung mit Jerusalem ist etwas, das bis in die biblischen Wurzeln reicht, und die Verbindung zwischen unseren Völkern ist keine Frage von Jahren, sondern von Jahrhunderten. Sie reicht bis zum Besuch der Königin von Saba zurück.“
https://unitedwithisrael.org/continuing-biblical-connection-ethiopian-pm-visits-jerusalem/

Neue israelische Briefmarken
Zu den wunderschönen israelischen Briefmarken vom April und Juni zählen eine Gedenkmarke an die Wiedervereinigung Jerusalems, Judäa und Samaria, der Golan, Pessach-Haggadot, sicheres Radfahren, General Allenby, die 30. Makkabiade und berühmte israelische Songs.
http://www.history-of-israel.co.il/stamps/index-2017.html

Halten Sie zu Jerusalem
Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, anlässlich des 50. Jahrestags ihrer Wiedervereinigung die israelische Hauptstadt mit eigenen Augen zu sehen.
(Videolink)

— — —

Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter