Hurra, ein weiterer Sieg! US-Flughafen kapituliert!

…eventuell doch nicht

Steter Tropfen höhlt den Stein. Und wenn man sich erst genügend Privilegien verschafft hat, dann ist die Einführung der Scharia auch nur noch ein winziger Schritt. Die Erfinder der political correctness in den USA zeigen ein neues Beispiel für freiwillige Unterordnung unter Regeln, die zur Privilegierung einer bestimmten religiösen Gruppe führt:

Hunderte Taxifahrer am Flughafen Minneapolis/St. Paul in den USA weigern sich Kunden zu befördern, die Alkohol mit sich führen, berichtet Associated Press (z. B. hier auf seattle.pi.com. Ihr Argument: Im Islam sei es verboten Alkohol zu transportieren. (Seltsamerweise haben Betrunkene keine Probleme transportiert zu werden. Das Transportverbot erstreckt sich nur auf nicht konsumierten Alkohol.)

Jetzt wird überlegt, dass die Taxifahrer, die sich weigern Alkohol zu transportieren, neue Leuchten bekommen, damit das Flughafenpersonal (und die Fluggäste) sie von denen unterscheiden können, die Alkohol zu transportieren bereit sind. Diese Leuchten sollen bis Ende des Jahres bereit stehen, wenn die Mitglieder des Taxi-Beratungsgremiums des Flughafens dem zustimmen. Dann müssten Taxifahrer, die Fahrgäste wegen Alkohols ablehnen und diese Leuchte nicht haben, ans Ende der Warteschlange wechseln; eine erhebliche Strafe, da sie dann oft bis zu drei Stunden auf die nächste Fuhre warten müssten.

Schätzungsweise drei Viertel der Taxifahrer am Flughafen sind Muslime. Na, dann können wir uns mal darauf freuen das nächste Mal in die „Twin Cities“ zu fliegen. Am besten sollte man sich dann abholen lassen.

Fragt sich nur, ob Taxifahrer der richtige Job für solche Muslime ist. Normalerweise ist es doch umgekehrt: Man übt einen Job aus, bei dem man sich an die gesetzlichen Regeln halten kann. Statt dessen sind die Offiziellen von Stadt und Flughafen jetzt bereit die Gesetze an die Regeln extremer Muslime anzupassen. Demnächst werden wohl auch Fahrgäste ausgeschlossen, die Wurstprodukte aus Schweinefleisch mit sich führen. Die US-Variante von Londonistan lässt grüßen!

Nachtrag: Der Artikel bei seattle.pi.com unterliegt anscheinend auch einer gewissen Dhimmi-Zensur, denn inzwischen enthält er zwei Passagen nicht mehr: die über die Betrunkenen, die keine Probleme hatten Taxi zu fahren und den Kommentar einer texanischen Passagierin, die entrüstet meinte, die Herrschaften sollten sich einen anderen Job suchen statt der Gesellschaft ihre religiösen Ansichten aufzuzwingen.

Update, 11. Oktober: Daniel Pipes hat das Thema aufgegriffen und erklärt die Folgen, die die vorgesehene Änderung der Regeln hat. (Artikel in Deutsch)
Der Counterterrorism Blog hat sich inhaltlich mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Angaben der muslimischen Taxifahrer wirklich richtig sind und festgestellt:
Der Koran sagt überhaupt nichts über den Transport von Wein. Allerdings gibt es ein Hadith (englisch), das sich zum Thema auslässt, allerdings die Behauptung der Taxifahrer zu einem theologischen Novum macht: Dieser Hadith scheint den Transport von Wein um damit Handel zu treiben zu verbieten, nicht den Transport von Personen, die Wein mit sich führen. Es scheint also so zu sein, dass hier eine sehr konservative Auslegung als Mainstream-Glaube dargestellt wird.
Im Übrigen äußert sich der Blog in ähnlicher Weise wie Pipes, geht aber eher auf die juristische Seite ein.

Dann noch eine gute Nachricht als Nachtrag bei Counterterrorism Blog: Die Metropolitan Airports Commission, die den Lufthafen-Taxidienst reguliert, musste feststellen, dass der Vorschlag heftige Reaktionen auslöste. Sprecher Patrick Hogan berichtete, dass die Kommission 400 E-Mails und Teelfonanrufe erhielt, die sich fast alle gegen den Vorschlag aussprachen. Daher lehnte die Kommission ihn ab und lässt die jetzige Regelung in Kraft. USA Today berichtet, dass diese besagt: „Taxifahrer, die keinen Alkohol transportieren wollen, müssen sich wieder hinten anstellen“.

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