Saddam – ein ‚unverdienter Märtyrer’?!

Um es gleich zu Anfang noch einmal deutlich zu machen: Ich bin gegen die Todesstrafe.

Aber die Argumente derer, die die Hinrichtung Saddam so vehement beklagen, überzeugen mich nicht sonderlich. So hat ein Top-Beamter der EU verkündet, die Hinrichtung sei „ein barbarischer Akt, der einen Märtyrer schafft, der das nicht verdient“.

Hm. Wenn ich mir unsere Situation hier in Deutschland und „Märtyrer“ irgendeiner Extremistentruppe so betrachte, dann fallen mir die Neonazis ein. Feiern die ihren Märtyrer Rudolf Hess bestimmt, weil der nach dem Zweiten Weltkrieg hingerichtet wurde? Oder eher, weil er bis zu seinem Tod im Gefängnis schmoren durfte?

Martin Schulz, Kopf der Sozialdemokraten in der EU, ging noch weiter als der Beamte. Er sagte gegenüber einem Radiosender: „Staatlich sanktionierter Mord“ berge das Risiko den Irak weiter zu destabilisieren. „Es wäre möglich gewesen ein Signal der Versöhnung zu senden, indem man ihn begnadigt oder wenigstens die Todesstrafe nicht ausführt“, sagte er.
Klasse! So denken sie im Nahen und Mittleren Osten auch. Da wird nichts als Schwäche ausgelegt, was den Terroristen in die Hände spielt oder ihnen entgegen kommt, die legen sofort die Waffen nieder und umarmen alles, was nicht ihrer Meinung ist! So wie in „Palästina“! Die Wolkenkuckucksheimer sind wieder ganz groß tätig und werfen neue Nebelwände, die sie für der Weisheit letzten Schluss halten!

Die Äußerungen von EU und Schulz finden sich auf EU Referendum.

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