Was sind moderate Muslime?

Wenn man danach geht, was der Konvertit „Yusuf Islam“ alias Pop-Ikone Cat Stevens der New York Times zu sagen hatte, dann erkennt man sie daran, dass sie auf keinen Fall gegen Terroristen Stellung nehmen, sondern über Frieden reden und Reportern vorwerfen sie würden aggressive Fragen stellen.

Das Interview endete folgendermaßen:

Bei all Ihrer Ergebenheit zu Bildung und guten Taten haben Regierungsvertreter in verschiedenen Ländern versucht Sie mit extremistischen Gruppen in Verbindung zu bringen, darunter der Hamas. Was denken Sie von der Hamas?
Das ist eine extrem aufgeladene Frage.
Können Sie versuchen sie zu beantworten?
Ich habe niemals eine Terrorgruppe oder sonst irgendeine Gruppe unterstützt, die etwas anders als Wohltätigkeit tut und gut für die Menschheit ist.
Okay, aber viele von uns hier in den Staaten würden gerne sehen, dass moderate Muslime sich stärker anstrengen, um den extremistischen Rand des Glaubens zu verurteilen. Sehr wenige Mainstream-Muslime haben öffentlich ihre radikalen Brüder kritisiert.
Wenn ich kein Beispiel dafür bin, dann sagen Sie mir: Wer ist es?
Würden Sie also sagen, dass sie für eine Terrorgruppe wie die Hamas Verachtung empfinden?
Ich würde dieses Wort nicht in den Mund nehmen. Ich würde zu diesem Thema gar nichts sagen. Ich bin hier, um über Frieden zu reden. Ich bin ein Mann, der für diese Welt Frieden will und ich denke nicht, dass man das erreicht, indem man Leute in Ecken drängt und ihnen sehr, sehr schwierige Fragen zu sehr strittigen Themen stellt.

Halten wir fest, was der „moderate“ Sänger bestimmen will: Zu Terrorgruppen sollten Muslime sich nicht äußern. Wer ihnen Fragen stellt, die mit den Terroristen zu tun haben, besonders solche, die eine Verurteilung dieser Terroristen nahe legt, ist unverschämt. Die Moderatheit und Friedensliebe von Muslimen in Frage zu stellen, sowieso.

Von moderaten Muslimen zu verlangen sich gegen die Terroristen zu stellen, ist also nicht statthaft. Es zeugt von der aggressiven Ignoranz der Ungläubigen, die sich gefälligst ihrer Rolle als minderwertige Zeitgenossen zu fügen haben. Und offenbar gehören Muslime, die das anders sehen und Terroristen verurteilen, vom wahren Glauben abgefallen. Muslime kritisieren andere Muslime nicht. Basta.

Ein „Moderater“ wie dieser Sänger macht sich auf diese Weise zum Helfer des Terrors. Weil er sich nicht gegen die Gewalt seiner Glaubensbrüder ausspricht, sondern denen Vorwürfe macht, die sich gegen die Terroristen stellen, unterstützt er die Mörder. So friedlich, wie „Yusuf Islam“ sicht gibt, ist er nicht. Er ist ein Wolf im Schafspelz. Aber wehe, man sagt ihm das!

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