Standhaft im Gegenwind

Die Kaufhauskette Wal-Mart in den USA schwimmt gegen den Strom. Statt, wie viele andere Firmen dhimmihaft kuschen, wenn die Islamisten von CAIR toben und fordern, schert man sich einen Dreck um deren Unverschämtheiten.

Die Kette verkauft ein Videospiel, das auf der Romanserie Left Behind (im Deutschen als „Finale – die letzten Tage der Erde“ bekannt) basiert. CAIR wütet und behauptet, das Videospiel glorifiziere religiöse Gewalt.

Bei Nike z. B. schickte man auf die irrsinnige Behauptung von CAIR, die Sohle eines neuen Sportschuhs trage eine stilisierte Version des arabischen Schriftzuges für „Allah“ und müsse deshalb vom Markt genommen werden, seine Mitarbeiter zu einem „Sensibilitätstraining“, rief Zehntausende Schuhe zurück und zahlte Gelder an Einrichtungen, die CAIR ihnen vorgab. Nicht so bei Wal-Mart, wie ironisch bei Political Mavens geschrieben wird:

Wal-Mart ist wohl die erste große Firma, die dem muslimischen Beleidigtsein und dem Stellen von Forderungen nicht nachgibt. Die Handelskette verkauft weiterhin das Videospiel „Left Behind: Eternal Forces“, trotz der Beschwerden von CAIR – statt das Produkt zurückzuziehen und die Beschäftigten durch Sensibilitätstraining zu schicken, wie jede andere Firma es bisher getan hat, wenn sie auch nur mit einer einzigen Beschwerde eines Muslims konfrontiert wurde.

Nike war eine der Firmen, die den Weg des Sensibilitätstrainings einschlug, als ihnen vorgeworfen wurde der Schriftzug einer ihrer Schuhe ähnele dem Wort „Allah“ in Arabisch. Die Beschäftigten, die an dem Sensibilitätstraining teilnahmen, wurden zuletzt gesehen, als sie in Richtung Mekka beteten; einige wurden bei der jährlichen Haddsch tot getrampelt.

CAIRs Geschäftsführer Nihad Awad schreib Wal-Mart-CEO H. Lee Scott einen Brief: „Im Klima nach 9-11, wo die Verbesserung interreligiöser Beziehungen für alle Priorität haben sollte, dient dieses Produkt nur der Entmenschlichung anderer und erhöht die interreligiöse Feindseligkeit und Misstrauen.“
Übersetzung: Islamische Feindseligkeiten zu bekämpfen erhöht die Feindseligkeit. Wir glaubten, wir könnten darauf vertrauen, dass ihr nur grinst und unsere ertragt.

Zu den Einwänden Awads gehörte: „Zum Feindteam im Spiel Leute mit muslimisch klingenden Namen.“ Wie sollten die Namen klingen? Schlomo Levy? Alles andere, aber nicht muslimisch?

CAIR, das Beschwerden über das Spiel erhielt, „behauptete, dass Spieler dafür belohnt würden, Menschen anderen Glaubens entweder zu bekehren oder zu töten“ und forderte: „Warum stehlt ihr unsere Ideen?! Wir haben das Copyright für dieses Zeug!“

Das Spiel „ruft die Leute auf, sich der Tribulation Force anzuschließen, statt durch die Hand des Antichristen zu sterben. ‚Du versuchst Menschen davor und vor dem letzten Urteil Gottes zu retten’“, sagt Jeff Frichner, Vorstandsvorsitzender von Left Behind Games. [Anmerkung heplev: Das geht wohl schlecht, indem man sie umbringt!]

Doch es ist verständlich, dass ein „gewalttätiges und von Hass erfülltes“ Videospiel bei Muslimen Besorgnis verursacht. Während die zivilisierte Welt sich sorgt, dass gewalttätige Videospiele zu Gewalt durch unsere Kinder in der wirklichen Welt führen könnten, sorgt sich die muslimische Welt, dass die Gewalt ihrer Kinder im wirklichen Leben dazu führen könnte, dass sie – Gott bewahre – Videospiele spielen.

Wenn die zivilisierte Welt Recht hat, dass die Szenarien von Videospielen sich in Szenarien des realen Lebens übertragen könnten, bedeutet es, dass das Spiel dazu führen könnte, dass zukünftige Generationen sich gegen „die Kräfte des Teufels“ wirklich zu wehren anfangen könnten – gegen, sagen wir, Jihad oder so etwas. In diesem Fall sollte das Spiel die Muslime in Sorge versetzen. In der Tat ist das wahrscheinlich das, weshalb sie sich sorgen.

Solche zynischen Kommentierungen sind sicherlich politisch absolut unkorrekt. Weshalb man sie verbreiten sollte. Und es vielleicht doch bedauert, dass man aus Solidarität nicht mehr in deutschen Wal-Mart-Märkten einkaufen kann (sie gehören ja jetzt zur real,-Kette der metro.

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